Saturday, February 14, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-09-06

Parteibuch Ticker Feed von 2008-09-06


Radio Utopie: CIA-Informant lieferte "Sauerland-Zelle" militärische Sprengzünder
09/06/2008 11:40 PM

Angebliches Kommando der “Islamischen Jihad Union” war Werkzeug der Geheimdienste

Hui, heute kommt es aber wirklich dicke für die Angstmacher aus BKA, Bundesanwaltschaft, CDU und Schäuble-Ministerium.
Kurz nachdem bekannt geworden ist, dass die deutsche Bundesregierung 1980 von einem Informanten Kenntnisse direkt aus der Kommandoebene der “Roten Armee Fraktion” (RAF) hatte, flog heute auch noch auf, dass ein Informant der CIA sowie eines türkischen Geheimdienstes im August 2007 militärische Sprengzünder für die sogenannte “Sauerland-Zelle” lieferte, welche doch laut der Behörde der Generalbundesanwältin Monika Harms vor hatte, ganze Grossstädte in die Luft zu jagen.

Um dann ganz schnell wieder eine Dummblödelei loszulassen und die peinliche Schlagzeile loszuwerden, schrieb dann ein nachrichtendienstliches Nachrichtenmagazin ganz schnell was von Hartz IV, von dem man so als Terrorist nebenbei gut leben kann, wenn man keine Nebenverdienste beim “Focus” hat.

Jahrelang versuchten unsere Scherzkekse im Innenministerium, Wolfgang Schäuble und August Hanning (immer eine Falte im Gesicht) uns von Atombomben, Anschlägen und hastunichgesehn zu erzählen, nur um ihre prima Polizeistaatsgesetze und BKA-Vollmachten durchzusetzen. Alles futsch.

Bezüglich des involvierten türkischen Geheimdienstes wäre interessant zu erfahren, ob es ein Militärgeheimdienst war, vielleicht sogar der jahrelang verschwiegene Dienst JITEM, der u.a. Anschläge unter dem Siegel “PKK” durchführte , um die anschliessende politische Verfolgung gegen Kurden zu rechtfertigen. Dieser ist bis zur Halskrause in den versuchten Staatsstreich der “Ergenekon”-Verschwörung verwickelt.

Die Gruppe “Ergenekon” wiederum - hochrangige Militärs, Journalisten, Richter, rechte und linke Parteipolitiker, Nationalisten und Mafiosis - hatten versucht, einen Staatstreich in der Türkei zu inszenieren. Unter anderem war geplant, mittels asymmetrischen militärischen Operationen (”Terroranschlägen”) unter falscher Flagge soviel “Terror” (lateinisch: “Schrecken”) auszulösen, dass die Öffentlichkeit einen Militärputsch zur Wiederherstellung von “Sicherheit und Ordnung” dulden würde, wenn dies auch bedeutet hätte, dass es keine Ordnung mehr ausser dem Militär und keine Sicherheit vor diesem mehr gegeben hätte.

Diesbezüglich ergibt sich folgender Zusammenhang:

Zuerst hatten wir nach einer Pressemeldung vom deutschen Innenstaatssekretär August Hanning via SpOn am 22.Juni 2007 über die sogenannte “Islamische Jihad Union” (Islamische Dschihad Union) geschrieben. Damals hatte August laut SpOn verkündet :

“eine Gruppe islamistischer Kurden plane einen Anschlag in Deutschland..Die Gruppe der Islamischen Dschihad Union (IJU) sei von der Türkei auf dem Weg nach Deutschland.

Das wiederum, so August Hanning, so SpOn, hätte der CIA schon im April 2007 nach Deutschland gemeldet.

Da fragt man sich natürlich, wenn schon “islamistische Kurden” anscheinend kein Internet haben und daher nicht wissen, dass jeder von ihnen weiss: ob vielleicht sonst wer in der Merkel-Regierung wohl ab und ab in seine emails schaut. Es bleibt jedenfalls so manche Frage offen, zum Beispiel “Wer ist eigentlich dieser Sebastian Edathy?” und “Kann man den kaufen..?”.

Noch viel witziger ist ja das mit dem Namen “Islamische Dschihad Union”. Da erzählten uns ja die kleinen, süssen Pressenutten das ganze Jahr lang, die seien aus Usbekistan, obwohl sie ja keine Usbeken waren.

Wir hatten übrigens schon damals berichtet, dass diese Truppe gleich mehrere Künstlernamen hatte, so zum Beispiel “Islamic Jihad Group of Uzbekistan”, “Al-Djihad al-Islami”, “Jama’at al-Jihad, Jamiat al-Jihad al-Islami, Jamiyat, The Jamaat Mujahedin, The Kazakh Jama’at und sogar (pruuuussst..)
“The Libyan Society”.

Aber wer glaubt uns schon. Mal ehrlich.

Da fällt mir ein: wie war das gleich mit dem Mord an den drei BKA-Beamten am 15.August in Kabul? Haben Sie da seitdem noch einmal irgendetwas davon gelesen oder gehört? Immerhin sind dort damals drei hochrangige Sicherheitsbeamte und Personenschützer Mordopfer eines gezielten Attentats geworden. Man denke jetzt auch mal daran, dass schliesslich deutsche hochrangige Polizisten andere ganz normale Polizisten, z.B. im Zuge der sogenannten Libyen-Affäre, ausgebildet haben. Auch in Afghanistan bilden deutsche Polizisten aus.

Nun, “wo ist der Zusammenhang mit der Islamischen Jihad Union, hä?” werden Sie sagen und auf den Link warten. Kein Problem.

Wolfgang Schäuble in einer Pressekonferenz am 5.September, einen Tag nach der sehr merkwürdigen Festnahme der “Sauerland-Zelle” aus Usbekistan, aber mit “islamistischen Kurden” die dann zu “deutschen Konvertiten” wurden und militärische Sprengzünder der CIA besassen:

“Wir sind, äh, nicht nur in einer abschreckenden Weise Teil des weltweiten Gefährdungsraums, sondern wir sind eben auch konkret durch den internationalen Terrorismus bedroht. Öh, diese..islamische Jihad Union, die ja offensichtlich mit dem Netzwerk von Al Kaida eng zusammenarbeitet (räuspert sich), hat..hat eben Anschläge ni..gegen Deutsche nicht nur in Afghanistan vorbereitet..

- STOP - Was hat er gesagt..?

sondern in unserem Lande schwere Anschläge, nach dem, was wir zum Beispiel bisher,äh, über, äh, das Verfahren, dass..dass von der Bundesanwaltschaft geführt worden ist, bekannt geworden ist, wär ja, wenn sich die Planungen, die konkret fortschritten waren, der Täter verwirklicht hätten, die Dimension der Anschläge wirklich erheblich gewesen, um es gar nicht weiter zu dramatisieren.”

Aha.

Nun, den ganzen Rest dieser Staatsaffäre kann sich jeder in unseren seit Frühjahr 2007 angesammelten Artikeln zusammenlesen. Vielleicht erreicht die deutsche Justiz ja eines Tages israelisches Niveau und Wolfgang Schäuble, der Ziercke (woohahaahaaa..) und August Hanning werden selbst einmal vernommen.

Ansonsten machen wir das wieder für Euch, Jungs. Schönen Tag noch.

(…)

08.12.2007
Ziercke: BKA hörte IJU-Terroristen ab
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=1348&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=12

20.11.2007
Neuer Islamisten-GIMF-Witz von Schäuble und Ziercke organisiert?
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=1252&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=11

17.11.2007
Der vierte Mann
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=1242&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=11

26.10.2007
Internet wird für Schäuble immer wichtiger
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=1120&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=10

04.10.2007
Verfassungsschutz BaWü: Islamische Jihad Union ist “Erfindung im Internet”
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=1018&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=10

08.09.2007
“IJU”, Terror: Geheimdienste streuen Gerüchte über Syrien und Pakistan
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=917&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=9

06.09.2007
Bericht: CIA und Verfassungschutz beschützten IJU-Attentäter
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=904&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=9

05.09.2007
Schäuble:”Islamische Jihad Union” (IJU) an Anschlägen auf Deutsche in Afghanistan beteiligt
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=902&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=9

22.06.2007
“Terrorgefahr” in Deutschland: Augustin, oh Augustin
http://www.radio-utopie.de/archiv/archiv.php?themenID=634&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=6

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Gesänge fremder Völkerschaften: Elvis im Wald
09/06/2008 11:19 PM
Elvis lebt und er singt sogar noch. Tief in den schwedische Wäldern ist der King Chef einer Combo, die er ganz bescheiden The Response nennt. Meist rocken Presley und seine Kumpels nur so rum, wenn es aber gut läuft, gestatten sie sich auch den einen oder anderen Klassiker aus dem früheren Leben ihres Frontmannes. Autogrammkarten allerdings unterschreibt Elvis, der unter der Woche als Schleusenwärter in einem Örtchen namens Lennartsfors lebt, nicht mit seinem richtigen Namen, sondern als "Kalle Kvaellaender". Verständlich, sonst würde er ja auch sofort erkannt.[Link] [Cache]
scusi!: Sackg_Asse
09/06/2008 10:44 PM
rhbl

Weltweit gibt es 440 Atomkraftwerke, aber kein einziges Endlager für hochradioaktive Abfälle.

Bis zum 31.12.1990 hatten die deutschen Abfallverursacher 49.997 Kubikmeter radioaktive Abfälle erzeugt. Die Atomkraftwerke hatten davon 31,6 %, Forschungseinrichtungen 40,9 %, Wiederaufarbeitung 18,9 %, Kerntechnische Industrie 4,5 % und sonstige 4,1 % verursacht (Quelle: BfS-Broschüre „Salzstock Gorleben", 1992, s.u.).


Endlager-D1

Abb. 1: Atomkraftwerke, Zwischenlager und Versuchsendlager oder Endlagerprojekte in D, Stand 1990 (Thumbnail, zum Vergrößern zweimal anklicken)



Mit abenteuerlicher Präzision macht das deutsche Atomgesetz den Betrieb eines Atomkraftwerks davon abhängig, daß die radioaktiven Rückstände geordnet beseitigt, d.h. endgelagert werden, die Wiederaufarbeitung als gesonderte Baustelle soll hier mal ausgeklammert werden.

Die Präzision der Vorschrift hat mit der schmuddeligen Wirklichkeit in unserem Atomistan, unserer Atomokratie nichts zu tun, setzt sie doch einen Zustand voraus, den es noch gar nicht gibt und den es auch in absehbarer Zeit nicht geben wird. Würde sie angewandt, würde es mit der Betriebsgenehmigung für deutsche Kernkraftwerke schwierig werden. Lange wird man sich im Rechtsstaat Deutschland mit dem legalen Schwindel nicht mehr behelfen können, wo Zwischenlager quasi zu Endlagern erhoben wurden. Ein Roßtäuschertrick, mit dem die Atomokraten in der Sackgasse gelandet sind.

AsseGeo
Abb. 2: Standorte der vier deutschen Endlagerprojekte Grube Konrad, Gorleben, Asse II, Morsleben (ERAM)


Statt von "Zuständigkeiten" sollte man im Endlagerentwicklungsbereich lieber von "organisierter Unverantwortlichkeit" sprechen. Bezeichnend ist z.B. der auffallend häufige Betreiberwechsel beim Versuchsendlager Asse II, wo sich auf der untersten Ebene des nachfolgenden Schaubilds (Abb. 4: Momentaufnahme der Zuständigkeiten: "DBE"/"Großforschungseinrichtungen"), nach der Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung mit beschränkter Haftung, GSF, , das HelmholtzZentrum München versucht hat. Am letzten Donnerstag hat Umweltminister Gabriel in einer Verzweiflungstat der Forschungsministerin Schavan das Bergwerk ganz entrissen, damit es künftig nicht mehr unter laschen bergrechtlichen Vorschriften, sondern unter dem strengeren Atomrecht arbeitet. Dazu wird es erst jetzt (!) beim Bundesamt für Strahlenschutz angesiedelt.

Ein erstaunlicher Vorgang, hatte doch Umweltministerin Angela Merkel im Geleitwort zu ihrem 1997er Merkheft fürs Publikum "Kernenergie. Sicherheit geht vor!" stolz verkündet, "dass die deutschen Sicherheitsstandards, die strengsten der Welt, auch für die Endlagerung radioaktiver Abfälle gelten" (s.u., Abb. 3). Die strengsten Sicherheitsstandards schreibt das Atomrecht vor, wo - anders als im überkommenen Bergrecht mit niedrigeren Anforderungen - stets nach dem neuesten Stand von Wissenschaft und Technik gearbeitet werden muss.

Warum hat Frau Merkel als Umweltministerin zugelassen, dass in der Asse II entgegen ihrem feierlichen Versprechen weiter nach dem für Atom(versuchs)endlager ungeeigneten Bergrecht gearbeitet wurde?


Merkel
Abb. 3 Merkels Geleitwort und ihr Versprechen strengster Sicherheitsstandards in ihrer PR-Broschüre (Thumbnail, zum Vergrößern zweimal anklicken)


Wir haben ihr das Versprechen geglaubt, weil das Geleitwort mit ihrem Passfoto und ihrer eigenhändigen Unterschrift beglaubigt war. Niemand hätte je geglaubt, dass die ehrbar scheinende Ministerin Merkel es zulassen würde, dass entgegen ihrer feierlichen Zusage das Forschungsendlager Asse II heimlich für die Endlagerei missbraucht wurde. Auf Befragen durch die Staatsanwälte wird sie natürlich wie ihr Vorbild Pierer zu belegen versuchen, dass niemand es gewagt hatte, sie bösgläubig zu machen. Sie wird schlau genug gewesen sein, kein Aktenstück abzuzeichnen aus dem hervorging, dass in dem entlegenen, nicht auf seine Eignung geprüften Bergwerk entgegen der täuschenden Versuchsbezeichnung faktisch und auch noch unter der "falschen" Flagge des unzureichenden Bergrechts bis 1978 alle mittel- und schwachradioaktiven Atomabfälle aus dem Kernforschungszentrum Karlsruhe und aus dem Betrieb deutscher AKW "für die Ewigkeit" eingelagert worden waren. Aber das Ganze erklärt natürlich, warum die Zuständigkeiten und die Betreiber die Namen so häufig wechselten, wie das sonst nur die Verbrecher bei der Mafia machen, Frau Künast hat ja konsequenterweise schon Strafanzeige gestellt:


ZustaendigkEndl1990

Abb. 4: Momentaufnahme: Zuständigkeiten bei Endlagerprojekten Ende 1990 in Deutschland


Gerade hat der Umweltminister Gabriel zugeben müssen, dass praktisch alle Versuche gescheitert sind, Atommüll im Forschungsbergwerk Asse II zu lagern, einem Versuchsendlager, das seit vierzig Jahren in einem Salzstock betrieben wird, (Außenansicht der Anlage Asse auf Abb. 2, links unten). Durch die Asse ergiessen sich z.B. radioaktive Laugen, von denen niemand weiss, wo sie herkommen:



Asse-II-Schnitt

Abb. 5: Schnittzeichnung Asse II


Ich habe das Desaster schon hinreichend deutlich kommentiert. Offenbar ist die Asse wirklich löchrig wie ein Schweizer Käse.

Wären die rund 130.000 Fässer mit schwachradioaktivem bis mittelradioaktiven Atommüll dort "versuchsweise", das heißt rückholbar fein säuberlich in Reih und Glied unter Tage aufgestapelt worden, könnte man sie jetzt wieder rausholen und woanders einlagern, z.B. in Gorleben (Foto auf Abb. 2, rechts oben), einem Endlagerprojekt, dass auch in einen Salzstock eingebettet ist. Gorleben liegt, wie man auf der Karte undeutlich erkennen kann, unweit der Elbe, in einem Gebiet, das noch viel wässriger aussieht als die Gegend um die Asse.

Aber auch im Schweizer Endlagerprojekt in Grimsel tröpfelt es im Granit. Auf der Fahrbahn, die in die beiden Tunnels führt, sind gleich zwei Pfützen zu erkennen:


NAGRA

Abb. 6: Felslabor Grimsel der schweizerischen NAGRA in den Alpen

In der Asse II liegen die Fässer leider nicht in Reih und Glied . Sie wurden zuletzt mit dem Kipplader einfach abgekippt und mit Salz bedeckt. In dem rororo-Bändchen Nr. 4117, "Atommüll oder der Abschied von einem teuren Traum" wird auf Seite 75 noch ein abenteuerliches Verfahren geschildert, das (natürlich nur versuchsweise, d. Verf.) zur Anwendung gekommen sein soll:

"Man bohrt ein tiefes Loch in den Salzstock. An seinem Ende spült man eine Kaverne aus. Die mittelaktiven Abfälle werden dann in Fässern an einem Seil bis zu einer Höhe von 65 Metern über den Kavernengrund hinabgelassen und ausgeklinkt. Durch den freien Fall bekommen die Fässer eine so hohe Geschwindigkeit, dass sie beim Aufprall auseinanderplatzen. Ihr mit Bitumen und Asphalt versetzter radioaktiver Inhalt füllt gleichmäßig die Kaverne. Wenn diese dann "voll" ist, soll das Bohrloch verschlossen werden."

Als ich das 1977 las, habe ich es nicht geglaubt. Ich hielt das für miese Anti-Atom-Propaganda der Linken an der Uni Bremen. Nach allem, was ich in letzter Zeit über die Asse gelesen habe, glaube ich es jetzt. Sigmar Gabriel will ja schon 1975 auf einer Klassenfahrt als 16-Jähriger in der Asse gewesen sein und die Frage gestellt haben, warum man im Schacht Asse II ein "Versuchsendlager" für Atommüll einrichtet, wo doch die Schächte Asse I und Asse III schon abgesoffen waren. Er hatte also auch schon früh ein gewisses Problembewußtsein.

Die Frage, die sich mir jetzt stellt, hat in der letzten Woche auch 1 (ein) Journalist eines Käseblättchens aus der Provinz aufgeworfen. Er wurde aus Versehen am Mittwoch im DLF drei Minuten vor Mitternacht in der Pressevorschau erwähnt. Ich war gerade dabei einzuschlafen und habe den Namen leider nicht mitbekommen. Er wollte gar nicht wissen, wer wann was gewußt hat, nur eins fand er interessant:

"Wie korrupt muss ein System sein, dass es schafft, solche Mißstände wie die im Versuchsendlager Asse vier Jahrzehnte* unter der Decke zu halten?"


___________________________________________________________________

* Es gibt unterschiedliche Angaben in der Presse zu der Frage, seit wann gravierende Probleme in der Asse bekannt sind. DIE ZEIT spricht von zweieinhalb Jahren, andere Zeitungen nennen andere Daten bis hin zum Jahr 1967.

Umgekehrt ist es geradezu impertinent gewesen, wie die Asse alle paar Jahre in den Hochglanzbroschüren der Regierung als erfolgreiches "Pilotprojekt" für die Endlagerung im Salz abgefeiert wurde. Nur damit keiner auf die Idee kam, in den evtl. viel geeigneteren BY-CSU-Alpen nach einem Endlager im Granit zu suchen.

So berichtete das Bundesamt für Strahlenschutz in der Broschüre "Salzstock Gorleben - Als Endlager geeignet" 1992 folgendes (S. 4): "Bei der Planung und dem Bau der Endlagerprojekte können heute die Ergebnisse und Erfahrungen genutzt werden, die seit 1967 in der Schachtanlage Asse, einem ehemaligen Salzbergwerk bei Wolfenbüttel (Niedersachsen), mit der Entwicklung und Erprobung von Einlagerungstechniken, aber auch aus umfangreichen Forschungsarbeiten gewonnen wurden."

Frau Merkel feierte 1997 in der Broschüre "Kernenergie. Sicherheit geht vor!" die Asse II wie folgt: "Um die radioaktiven Abfälle sicher und für lange Zeit von Mensch und Umwelt fernzuhalten, sieht das deutsche Entsorgungskonzept ihre Endlagerung in tiefen geologischen Formationen vor. Schon deren jahrmillionenalte Existenz weist daraufhin, dass solche Formationen dieser Aufgabe gerecht werden können.
E r f o l g r e i c h erprobt wurde dies in den 60er und 70er Jahren im ehemaligen Salzbergwerk Asse II in Niedersachsen. Der langfristige Einschluss der Abfälle wird durch technische und geologische Barrieren sichergestellt.
"

Endlager müssen zehntausende von Jahren halten, werden "für die Ewigkeit" gebaut. "Die Ewigkeit dauert lange, besonders gegen Ende" (Verband deutscher Bestattungsunternehmen).[Link] [Cache]
Böse Worte: NZZ - rausgeschmissenes Geld
09/06/2008 09:51 PM
Die Neue Züricher Zeitung sieht sich gerne als ein Produkt des Qualitätsjournalismus. Doch das es dabei bei ihr nicht so weit her ist, wurde heute wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Da ist sie in ihrer Wochenendausgabe vom 6./7. September 2008 noch voll auf der US/Israel-Linie zum Thema Kaukasuskonflikt.

Der Krieg im Kaukasus hat Rusland zwar einen leichten militärischen Sieg und eine Welle patriotischer beschert. Neben dem Gefühl, vom Rest Europas und von den Vereinigten Staaten nicht verstanden zu werden, offenbarte der Konflikt aber auch Moskaus politische Einsamkeit.

Da man als schweizer Redakteur offensichtlich etwas hinter dem Berg lebt, hat man auch nicht mitbekommen, daß die allgemeine Stimmung der Europäer*) doch nicht so auf die US/Israel-Linie eingeschwenkt ist. Entgegen der allgemeinen Propaganda vom "Bösen Russen" und dem "neuen kalten Krieg" wird es immer schwerer diese Bilder in den Köpfen festzusetzen. Selbst die kühnsten Theorien und Konstruktionen, die Russland den schwarzen Peter zuschieben sollen erweisen sich als Rohrkrepierer.

Das haben auch die europäischen Politiker erkannt. Es dürfte schwer für sie werden, eventuelle wirtschaftliche Reaktionen Russlands gegen Westeuropa vor der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Denn eine Energiekrise in Europa als Preis für die Vasallentreue zu den USA und Israel dürfte wirklich schwer vermittelbar sein. Also versuchen diese Herrschaften unter dem Einsatz von Worthülsen schnell noch die Kurve zu kriegen.

Nun fragt man sich allerdings wo die "Qualitätsjournalisten" der NZZ in der letzten Woche waren. Denn schon der oben zitierte Artikel "Moskau schart Verbündete hinter sich/Fade Erklärung eines Militärbündnisses" war in seiner Färbung etwas neben der Aktuallität. Weil es die NZZ aber richt gut machen wollte, hat sie im Feuilleton noch einen drauf gelegt. Da wiederholt Juri Andruchowytsch in seinem Beitrag "Grenzüberschreitungen" doch tatsächlich weiterhin die Geschichten von der russischen Bedrohung. Das diese nun auch für die Ukraine hoch gejubelt werden soll verwundert nicht. Gehört doch auch diese zum Einflußbereich der US-Strategen und muß haufenweise innepolitische Probleme vertuschen..

Wie schon gesagt, erkennen aber immer mehr Menschen in Europa was hier wirklich abläuft. Nachdem die USA schon in der islamischen Welt herumgezündelt haben, versuchen sie dies nun auch in Osteuropa. Das stößt bei den meisten Europäern*) aber auf sehr wenig Gegenliebe.

Für die Staatsropagandamedien wurde es also auch Zeit sich entsprechend zu wenden. Denn was passieren kann wenn man glaubt allzu dreist die Leute für dumm zu verkaufen, mußte die ARD erleben. Ihre Zensur des Interviews zwischen Roth und Putin war ein ziemliches Eigentor. Wer sich bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so für das Thema interessiert hatte, der horchte plötzlich auf. Die Fakten wurden noch offensichtlicher und die Propaganda noch durchsichtiger.

Nun begann langsam das kollektive Umfallen. Da wollen die europäischen Politiker plötzlich die Schuldfrage in Betracht ziehen, der georgische Generalstab haut seinen Präsidenten in die Pfanne und die FAZ versucht es mit unabhängiger Berichterstattung.

Wenn man nun in der Redaktion der NZZ schon nicht mehr selber rechechiert, so liest man wenigstens die Onlineausgabe der FAZ. Dabei muß es dann auch in Zürich "Ding-Dong" gemacht haben. Denn plötzlich hängt man auch dort noch schnell (um 19:52 Uhr) sein Fähnchen in den neuen Wind. Sicherheitshalber berichtet man schon einmal relativ neutral über das Treffen der EU-Außenminister in Avignon. Man hat sozusagen schon einmal mit dem Rückwärtsrudern angefangen. Eher vorsichtig, denn man muß ja auf Washington und Tel-Aviv Rücksicht nehmen.

So viel zur Qualität und Unabhängigkeit der Neuen Züricher Zeitung. Für ein hinterherhinkendes Propagandaorgan der USA und Israels sind 2,40 Euro dann doch etwas viel Geld. Als Umsonstzeitung ginge sie vieleicht noch durch. Doch für Geld ist es dann doch ärgerlich.

*) Hinweis des Autors: Mit der Bezeichnung Europäer sind hier die in Europa lebenden Menschen gemeint. Die Bösen Worte weichen damit von der in den deutschen Medien sonst üblichen Praxis ab. Dort werden die europäischen Politiker mit dem Begriff Europäer bezeichnet.[Link] [Cache]
Sprachrohr der Opfer: Die Hölle auf Erden - Marktradikale Bestien im Aufschwung
09/06/2008 09:34 PM

Was hat die Hölle, die Frauen, Kinder, alte Menschen im Kongo erleben, mit der politischen Situation in Deutschland, in Europa, und überhaupt mit der Armut in den westlichen Industriestaaten zu tun ? Auf den ersten Blick nichts. Aber bei näherer Betrachtung treten durchaus strategische Merkmale einer zutiefst Interessen gesteuerten Wirtschaftspolitik der "Illuminaten" - sprich Wirtschaftselite - zutage.Der Marktradikalismus der reichen Elite, der über Leichen von Kindern, Frauen, Müttern und Vätern in Afrika geht.In der Gier nach so wertvollen Rohstoffen wie Coltan, Gold, Casserit und Wolfram begnügen sich die Wirtschaftseliten Europas und andere Industriestaaten mit Betroffenheits -erklärungen. Welch perfide, perverse Heuchelei! Niemand hat wirklich etwas gegen das bestialische Vorgehen der Rebellen. Weder die westlichen Industriestaaten, noch Afrika selbst. Ca 4 Millionen Afrikaner sind durch Waffen oder durch die Folgen des Krieges bereits ums Leben gekommen !
Und wo sind die Paralellen zu Deutschland ?

Die Agenda 2010 mordet zunächst keine Menschen. Aber - wenn sie es denn könnte, würde sie auch bei uns Menschen umbringen, um Geld zu sparen. Dieser Gesellschaft, die Werte und Moral in steter Wiederkehr so hochhält, diese Gesellschaft denkt, ja sie wünscht sich klammheimlich Vernichtungs- und Arbeitslager herbei.

Was im fernen Afrika möglich ist, kann in dieser Form nicht umgesetzt werden. Kongolesische Rebellen, oder besser Bestien werden auch vom Westen mit den Waffen beliefert, mit denen man auch Kindern die Köpfe zerschmettert. Hierzulande bedient man sich anderer, eleganterer Mittel, um die gigantische Umverteilung von unten nach oben durchzusetzen.

Niedriglöhne beispielsweise, die als solche eine gewisse Affinität zu modernen Sklaverei aufweist. Die Verteuerung von Lebensmitteln und Medikamenten in Form von Zusatzbelastungen, um möglichst vielen Sozialhilfeempfängern ein menschenwürdiges Überleben in hiesiger Gesellschaft unmöglich zu machen. Wenn man keinen sozialversicherungspflichtige und gut bezahlte Arbeit im 1. Arbeitsmarkt findet oder einen Lottogewinn hat, ist die Chance für einen Ausbruch aus Hartz IV unmöglich ! Denn das angebliche "Fordern" und "Fördern" ist nicht dafür gedacht, die Menschen in Arbeit zu bringen und sie somit aus Hartz IV zu bringen. Im Gegenteil !Hartz IV ist ( offensichtlich ) dafür gedacht, um das Wirtschaftssystem unseres Landes völlig umstrukturieren zu können. Man ist im Begriff, einen Wirtschaftsstandort für Billiglöhne und Billigjobs in Deutschland zu schaffen. Und genau dazu wurde Hartz IV geschaffen bzw. ausgerichtet. Denn die schrittweise Einschränkung von persönlichen Rechten und Schaffung diktatorischer Grundzüge im Sozialsystem beweisen, dass man bestrebt ist, Arbeitslose auch Arbeitslos zu halten. Dazu suggeriert man auch gern einen wirtschaftlichen Aufschwung der natürlich nur den oberen 10.000 zu Gute kommt.

Während dessen frissten Hartz IV Betroffene Ihr tristes Dasein ,in Verbindung mit der Residenzpflicht in Ihren vier Wänden. - Aber für Hühner fordert man Freilandhaltung ?!

Die Betroffenen die sich weder Ihrer Rechte bedienen , aufgrund mangelnder Kenntnisse im SGB , noch durchsetzen , erliegen Früher oder Später an Folgeerkrankungen , sei es Körperlich oder was ich persönlich noch viel schlimmer finde , Psychologische Spätfolgen. Panikattacken aus heiterem Himmel, unüberwindbare Angst vor Mitmenschen, Tieren, Objekten oder Situationen ,unkontrollierbare Sorgen und Befürchtungen, Zwangsgedanken und handlungen zur Vermeidung von Angst und Unsicherheit. Krankhafte Angst kann viele Formen annehmen, das alltägliche Leben stark beeinträchtigen und massiven Leidensdruck erzeugen.

Ja es häufigen sich die Suizidfälle aufgrund von Hartz IV und die Dunkelziffer ist weit höher wie berichtet.Die Presse berichtet darüber ja fast nichts. Man denke dabei an den Mann aus Bietigheim-Bissingen, der mit dem Auto in den Eingang einer Arbeitsagentur gerast ist - mit einer geöffneten Gasflasche auf dem Fahrersitz !

Die Tagesschau hat darüber nichts berichtet.

Man denke an den Verhungerten jungen Mann aus Speyer ,der sein Leben lassen musste aufgrund falscher Beurteilungen.Er war Lernbehindert und Höchst gradig Depressiv. Das war er sogar schon unter dem damaligen Sozialhilfe Gesetz.Die GFA mbh die für ihn zuständige Private Firma - ( Arge ) ,ist für mich auf jeden Fall Mitschuld an seinem Tot ! Auch wenn es nochmals geklärt wurde , dieser Privaten Firma keine Schuld zugewiesen wurde , noch irgendwelche Konsequenzen daraus ziehen mussten.Gerade heute bekomme ich wieder einen Anruf , in dem es wiederum um die ISA geht.Wir berichteten bereits darüber ausführlich und leiteten dies auch weiter an den " Antikorruptionsbeauftragten" der Bundesagentur für Arbeit.Leider , oder wie zu erwarten war keinerlei Reaktionen auf diese Steuergeld Verschwendung ! Und jetzt sagte mir der junge Mann am Telefon , den ich noch aus früheren Bekanntschaften her kenne, das er zum Projekt ISA vermittelt wurde um sich Praktika zu suchen.Und man höre und Staune - Er geht also laut seinem Vertrag 40 Stunden in der Woche zur Schule, - ist Arbeiten , oder sonstige " Gemein"nützige Spielereien.Und bekommt gerade mal 367 € für sich.Aber keinen Cent Miete ( KDU ) .Wir kümmern uns Morgen darum !

Und man denke an Detlef Rochner ,alias "Detti" ; alias " Kampfrentner" den wohl viele Kennen werden.Und ich schreibe explicit "kennen werden" , den er sollte , so zu mindestens bei mir , nicht vergessen werden ! Er sollte noch immer ein Gutes Beispiel dafür sein wie man trotz Gesundheitlicher Probleme , die er und auch sein Sohn hat,kämpft bis zum Schluss ! Und ich denke , wir müssen endlich Handeln , so wie er schon zuvor ständig Öffentlich dazu aufgerufen hat sich zu vernetzen , sich zu Solidarisieren und besser noch einen Dachverband zu Gründen der alle Initiativen im Erwerbslosen bereich miteinander vereint.

Geballtes Wissen , gepaart mit Finanziellen Mitteln - gegen die Ausbeutung von Würde , Körper und Geist!

Die Politiker sind unfähig eine solide Politik zu machen ! Wir müssen wieder lernen, uns wehrhaft für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen.Wir, können nicht mehr zusehen, wie unser Land und unsere Kultur tagtäglich mehr und mehr zerstört wird. Während etwas über 8 Millionen erfahrene Arbeiter, Angestellte, Ingenieure und Akademiker zwischen zwanzig und sechzig Jahren vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt werden, herrschen Vetternwirtschaft und Postenschieberei.Und all das unter dem Deckmantel der Wettbewerbsfähigkeit in einer Globalisierten Welt !

Schluss mit Hartz IV und Schluss mit den Parteien die es ermöglicht haben !

Was bilden sich diese Politiker eigentlich ein ? Erhöhen sich die Diäten , schenken den Konzernen 15 Milliarden an Steuern ( Prof.Lorenz Jarass ), erhöhen dafür die Mehrwertsteuer auf 19%, lassen Gaspreise, Strompreise willfährig explodieren, damit kommunale Energieversorger, Aktionäre und dreckige Börsenspekulanten und noch schmierigere Hedge-Fonds-Manager möglichst hohe Renditeerwartungen haben… schencken sozusagen Lonestar Investment 9 Milliarden Euro an Steuergeld …..und dann…dann muten sie Menschen die “Tafeln” zu, verweisen sie ganz offiziell auf kirchliche Suppenküchen !

(…) “Wir sind immer froh, wenn hier ein Mütterchen rausgeht und uns sagt: ,Ohne Euch wüsste ich nicht, wie ich überleben sollte.”so eine Mutter von zwei Kindern zu einer Tafelbediensteten !

Und dies in einem Land, daß im Ranking der Milliardäre weltweit auf dem 3. Platz gehandelt wird !

Ihr Politiker, die Ihr ja so verantwortlich handelt, Ihr habt wohl den Arsch auf, und zwar ohne daß Euch die Armen den Arsch schon vorher aufgerissen hätten!

Ihr korruptes Pack, die Ihr Euch von der Wirtschaftselite gerne befehlen lasst, was Ihr zu tun und zu lassen habt und Euch dadurch erhebliche Vorteile verschafft, die sich letztlich in barer Münze auszahlen!

Die Politik ist nichts weiter als ein Sprungbrett ins äußerst lukrative Lobbyistentum. Wirtschaftsverbände wie die Plattenindustrie sind maßgeblich an Einführungen wie beispielsweise der Vorratsdatenspeicherung beteiligt. Lobbyistenverbände, dreckige Wirtschaftsvertreter, schmierige, widerwärrtige Speichellecker die hier am liebsten alles zubetonieren und ausverkaufen wollen um sich danach mit ihrer ganzen dreckigen Baggage in umzäunte Trabantenstädte wie in Dubai und den USA abzusetzen gedenken da ihnen hier alles zu niveaulos erscheint und sie nicht länger die von ihnen verdreckte Luft mit dem Pöbel und dem Gesocks einzuatmen gedenken.

Es könnte einem das kotzen kommen wenn man sieht wie ekelhafteste Politprominenz, Wirtschaftsvertreter und Schnabelnutten zu irgendwelchen Spenden und dergleichen aufrufen, zuerst den Teller leerfressen und hinterher gibt es Klauen und Knochen zum abnagen für das gemeine Volk.

Solange sich zuviele Menschen zurückhalten, wird sich nichts ändern, da man ja sagen kann: “Geht doch zur Tafel, da wird euch geholfen

Das ist stiller ,lautloser Krieg den die Gewinnen wollen…………..aber sterben müssen die auch
irgendwann einmal ?! Dieses Alibi sollten wir denen nicht mehr geben, um das Soziale weiterhin abzubauen !

Das was die Politclowns da ständig vor sich hin stammeln , ist so scheint es mir eine Art geistige Umnachtung , Beschränkung des Horizontes und aber vor allem an Arroganz nicht zu Überbieten !

Und nun , Oh Ihr Wohlgeborenen oder muss ich schreiben Eure Majestäten ? Schleichen Sie sich besser Freiwillig aus der Bundesrepublik Deutschland, den das lässt dann zu mindestens noch ein wenig Intelligenz erkennen , wenn man weiß das es Zeit wird zu gehen.,…..!

Und zu den stillen Genießern da draussen auf Ihren ausgelutschten Sesseln und vor sich hinjammernd - Das politische Kurzzeitgedächtnis des Menschen hat nun mal eine Halbwertzeit von IMHO schätzungsweise fünf Minuten; sämtliche Aufklärung die wir Euch geben , mit unserer Zeit , wird sich einschränken müssen ,wegen der Tatsache das keiner bereit ist uns mit zu helfen ! Es wäre somit wie Perlen vor die Säue werfen !

Aber lasst Euch eines noch gesagt sein - Afrika markiert das Ende eines langen kolonialistischen Enteignungsprozesses, der bei uns in Deutschland und Europa erst begonnen hat - Die Hölle auf Erden - von Menschen gemacht.

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Kirchensumpf: Regensburger Domspatzen dürfen nicht singen
09/06/2008 09:10 PM

Die CSU-Bundestagsabgeordnete Maria Eichhorn muss ihren 60. Geburtstag ohne die Domspatzen feiern. Die katholische Kirchenleitung Regensburg hat ihren Sängerknaben einen Auftritt verboten - weil Eichhorn um Spenden für “Donum Vitae” bat.
Maria Eichhorn wollte auf Geschenke zum Sechzigsten verzichten. Stattdessen bat sie um eine Spende an den Lebensschutzverein “Donum Vitae”. Der ist berechtigt, Beratungsscheine für Schwangere auszustellen. Und die könnten damit notfalls abtreiben lassen. Frau Eichhorn, die sich früher als Vorsitzende der CSU-Frauen-Union stets um das Leben ungeborener Kinder bemüht hat und deshalb dem Amberger Verein “Donum Vitae” eng verbunden ist, suchte noch im letzten Moment, die strengen Katholiken zum Einlenken zu bewegen. Geholfen hat es nichts. Denn allein die ursprüngliche Absicht Eichhorns, den von der Kirche gefürchteten Schwangeren-Beraterinnen von “Donum Vitae” zu helfen, war für die Kleriker schockierend genug. Sie untersagten ihren Domspatzen deshalb, bei der Jubiläumsfeier der CSU-Frau am 21. September im Musiksaal des Schlosses Altegloffsheim nahe der Donau aufzutreten. “Donum Vitae” ist katholisch geprägt und schuf als erste Hilfsorganisation in Deutschland die Möglichkeit zur anonymen Geburt. Das bedeutet, dass Schwangere ihr Kind in einer Klinik zur Welt bringen und zur Adoption freigeben können, ohne dass sie behördlich erfasst werden. Für das Regensburger Bistum ist die Arbeit des Vereins trotzdem mit katholischen Grundsätzen unvereinbar.

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Ron Paul News & Comments: Kriegsrechtszustände beim Parteitag der Republikaner (Video)
09/06/2008 09:01 PM

Sehr gute Analyse von Russia Today zu dem Thema.


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Meudalismus: Westdeutschland finanziert Euro-»PIGS«-Diktatur
09/06/2008 07:57 PM

Seit meinem letzten Artikel sind jetzt schon viele Wochen vergangen. In diesen Wochen habe ich zahlreiche Fundstellen zum modernen Feudalismus im Internet gesammelt. Diese Fundstellen werden in diesem Artikel verlinkt und natürlich auch kommentiert. Doch zunächst eine kurze Erklärung in eigener Sache.

In eigener Sache

Was ist die Ursache dafür, dass ich in den vergangenen Wochen keinen Artikel geschrieben habe? Ganz einfach, ich habe den Firefox 3 auf meinem Computer installiert. Und irgendwie hatte ich Probleme mit dem Anonymisierungsnetzwerk Tor beziehungsweise dem Torbutton. Jetzt kürzlich ist es mir gelungen, Tor vollständig neu zu installieren - und den Torbutton entsprechend zu konfigurieren. Denn ich lege großen Wert auf Anonymität, sicher ist sicher im Zeitalter des Buskeismus. Das jedenfalls ist die Ursache für die etwas längere Pause.

Meine Artikel werden auch in Zukunft unregelmäßig erscheinen. Vielleicht mal häufiger, vielleicht auch mal viele Wochen lang gar nichts. Es ist halt immer etwas umständlich, wenn man längere Latenzzeiten hat. Da macht das Veröffentlichen nicht so richtig viel Spaß. Trotzdem finde ich es richtig, dieses Weblog hier fortzuführen, denn die Probleme in Deutschland sind einfach zu massiv.

Deutsche Reparationszahlungen über die Euro-Diktatur?

Lange habe ich überlegt, wie ich die Überschrift zu diesem Artikel formulieren sollte. In den vergangenen Tagen hat sich die jetzt gewählte Überschrift herauskristallisiert. Und der Anlass, diesen Artikel zu schreiben, ist ein Eintrag vom 6. September 2008 bei Hartgeld.com, in dem es um die Frage geht, ob es deutsche Reparationszahlungen über die EZB gibt. Die entsprechende Frage war im gelben Forum aufgeworfen worden. Was ist meine Meinung dazu? Nun ja, ich glaube, dass die deutschen Politiker einfach nur blöde sind. Im Ergebnis jedenfalls finanziert Westdeutschland die Euro-Diktatur. Ob man das nun als Reparationszahlungen ansieht oder nicht, ist mir ehrlich gesagt fast egal. Es ist halt ein Gesocks, das in Berlin herumlungert. Da braucht man gar nicht so weit in die Geschichte zu schauen.

Maximaleinkommen

Irgendwann in den vergangenen Monaten ging es mal sehr häufig in den Massenmedien um das Thema Mindestlohn. Das Thema Maximallohn wird jedoch kaum erörtert. Da bin ich mal froh, wenn irgendwo ein kleiner Kommentar zu finden ist:

»im Völkerrecht oder Menschenrecht muss man sowas wie ein Maximaleinkommen verankern.

Niemand dürfte soviel Geld anhäufen, daß er damit auf andere Macht ausüben kann.«

Tja, darüber müsste man tatsächlich mal diskutieren. Denn mittlerweile ist die Situation wie im Feudalismus: Die große Masse der Menschen hat nur wenig zu melden. Aber einige wenige natürliche Personen können indirekt über ihre Konzerne Macht über sehr viele Menschen ausüben. Die Freiheit von wenigen 100 Feudalherren weltweit geht zulasten von Milliarden Menschen. Der feudale Reichtum einer verschwindend kleinen Minderheit ist die Ursache für die Armut der großen Mehrheit der Menschheit.

Krise soll die Oberschicht erreichen

Hartgeld.com erläutert am 29. Juli 2008 die Frage, ob die Krise die Oberschicht erreicht. Ganz wichtig ist die Frage: Welche Leute gelten als »reich«? Man muss wirklich ganz genau fragen nach dem Einkommen aus eigener Arbeit (zum Beispiel angestellte Manager), nach dem Einkommen aus Kapitalbesitz (zum Beispiel Großaktionäre) - und natürlich auch die Verschuldung der jeweiligen natürlichen Person betrachten. Irgendwie scheint es in Deutschland teilweise die Definition zu geben, dass man bereits mit einem Einkommen von 4000 EUR netto monatlich als reich gilt. Das ist natürlich irreführend. Reichtum fängt meiner Meinung nach erst bei einer sehr viel höheren Geldsumme an. Aber genau das ist ein Problem in der gegenwärtigen Diktatur: Es werden in Deutschland einfach viel zu viele Leute wie Reiche behandelt, obwohl sie gerade mal der Mittelschicht zuzuordnen sind. Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Steuerprogression in Deutschland: Bereits bei relativ geringen Einkommen (heutige Kaufkraft) müssen ganz ordentlich Steuern geblecht werden. Da bleibt relativ wenig netto vom brutto. Das wird auch gelegentlich mal in der 4-Buchstaben-Zeitung thematisiert. Dort allerdings dann irreführend. Denn das Thema »zu wenig netto vom brutto« ist nur ein Teil des gesamten Problems, das die Mittelschicht betrifft. Sehr viel gravierender ist, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt. Und was ist noch schlimmer als die Tatsache, dass es in Deutschland keinen Mindestlohn gibt? Das ist die Tatsache, dass es keinen Maximaleinkommen in Deutschland (genauso wie im Rest der Welt) gibt. Dazu hatte ich oben im Artikel schon was geschrieben.

Revolution nur mit Führer?

Lassen Sie mich kurz auf einen Eintrag bei Hartgeld.com vom 11. Juli 2008 eingehen. Dort heißt es:

»Normalerweise sind die Unterschichten ohne Führer von oben nicht in der Lage, eine wirkungsvolle Revolution zu organisieren. Jedoch wenn die Mittelschichten wie derzeit auch massiv in die Armut abtauchen, kann diese Führungsschicht entstehen.«

Das ist eine sehr interessante Feststellung. Werfen wir doch mal einen kurzen Blick auf die deutsche Geschichte: Adolf Hitler kam an die Macht, als es in Deutschland sehr viele Arbeitslose gab. Also die Unterschicht war zum Zeitpunkt der Machtergreifung Hitlers in Deutschland sehr ausgeprägt. Und Hitler hat dann die Revolution organisiert - mit Völkermord an den Juden.

Wie aber ist die Situation heute? Die Unterschicht wird durch das feudale Regime in Berlin in Deutschland massiv ausgeweitet. Es werden massiv Ausländer importiert nach Deutschland, warum geschieht das? Ganz einfach: Die Ausländer kommen nach Deutschland, damit die Preise für Immobilien nicht zu stark abfallen, denn in Deutschland gibt es eigentlich einen Rückgang der Bevölkerung (weniger Geburten) - einfach einen Blick auf die Bevölkerungspyramide werfen. Wenn aber viele Immobilien leer stehen würden in Deutschland, dann würden die Preise für Immobilien fallen. Und genau diesem Phänomen wird entgegengewirkt, indem viele Ausländer nach Deutschland gelockt werden. Aber irgendwann wird auch die grüne Multi-Kulti-Ideologie den Wirklichkeitstest bestehen müssen, wenn das System kollabiert. Hoffentlich gibt es dann keine Bürgerkriege in Deutschland zwischen den verschiedenen ethnischen Gruppen (Deutsche gegen Russlanddeutsche gegen Türken). Und die kommen natürlich gerne, denn in Deutschland gibt es relativ gute Sozialleistungen verglichen mit dem Gehalt in einem osteuropäischen Land. Irgendwie hat das bisher kaum jemand verstanden, jedoch habe ich gestern einen kleinen Kommentar dazu gelesen:

»Die Einwanderer brauchen auch nichts zu machen. Sie werden meines Erachtens nur dazu gebraucht Wohnraum zu belegen und dadurch zu verknappen damit die Immobilienblase in Deutschland nicht zum Platzen kommt. Die Mietzulage wurde zum selben Zweck erhöht. Denn dann ist der Weg für höhere Mieten frei und die Immobilien steigen im Preis.«

So ein ganz bisschen schließt sich auch hier der Kreis: Denn der Staat bezahlt häufig die Miete für Menschen aus der Unterschicht. Wer aber bekommt die Miete? Das sind die Eigentümer der Mietwohnungen. Alles wird schön umverteilt - die Ausländer aus der Unterschicht haben eigentlich nur die Funktion, den Kapitalbesitzern Geld des Staates zukommen zu lassen. Eine entsprechende Funktion haben auch sehr viele H.IV-»Parasiten«. Denn die Miete, die der Staat ja bezahlt, bekommt nicht der »Schmarotzer« auf das eigene Konto bezahlt, sondern die bekommt der Eigentümer der Wohnung. So einfach ist das. Aber das ganze Volk lässt sich von der Konzernpresse an der Nase herum führen, indem ganz gezielt gegen die sozial Schwachen gehetzt wird. Die 4-Buchstaben-Zeitung ist offenbar der moderne Stürmer in der Merkel-/Springer-Diktatur. Heute läuft die Propaganda etwas subtiler ab als damals unter Goebbels. Aber im Grunde genommen sind die Mechanismen noch die gleichen. Die Schwachen werden gegen die noch Schwächeren gehetzt. Aber wenn man den H.IV-Empfängern die Leistungen noch weiter kürzt, werden dann auch die Gehälter der normalen Arbeitnehmer steigen? Wohl kaum, also es lohnt sich für die typischen Arbeitnehmer eigentlich gar nicht, wenn sie auf die Arbeitslosen verbal eintreten und dabei nach oben Buckeln. Aber so ist das halt mit der systematischen Hetze, klappt immer ganz gut. Deswegen ist Volksverhetzung ja auch verboten. Nur wo will man die Grenze ziehen? Die Massenmedien hetzen zwar gezielt, aber kann man das auch strafrechtlich nachweisen, dass Volksverhetzung vorliegt? Oder ist es einfach nur Berichterstattung? Tja, damit müsste man sich mal näher auseinander setzen, ist aber nicht mein Interessenschwerpunkt.

Trotzdem muss man sagen, dass es mehrere Millionen H.IV-Empfänger gibt. Und ich gehe mal davon aus, dass es 100.000 Missbrauchsfälle gibt (unbestätigte Zahl). Hier eine kleine Gegenfrage: Wie häufig wird von den Behörden illegal das staatliche Almosen (Rechtsanspruch) nicht ausgezahlt? Darüber liest man in der feudalen Presse eigentlich nichts, zumindest ist mir nichts bekannt. Also man sollte mal den Sozialbetrug der Behörden gegenüber dem einzelnen Bedürftigen überprüfen, aber in der gegenwärtigen Diktatur wird immer gegen einzelne Bürger gehetzt beziehungsweise gegen die schwächere Bevölkerungsgruppe. Jetzt tut die Presse aber so, als ob der Missbrauch durch Leistungsempfänger die Regel wäre. Im Grunde genommen wird dadurch die ganze Gruppe der H.IV-Empfänger in möglicherweise unzulässiger Weise verunglimpft und herabgesetzt. Man gewinnt den Eindruck, dass die Feindlichkeit gegen H.IV-Empfänger mittlerweile größer ist als die Fremdenfeindlichkeit. So klappt halt Propaganda, so funktioniert Gehirnwäsche. Im »Dritten Reich« ging es gegen die Juden (war wohl der Stürmer), am Ende war Deutschland zusammengebombt. Jetzt im Meudalismus geht es gegen die H.IV-Empfänger, das Ende ist noch offen.

Meiner Meinung nach ist es durchaus legitim, die verschiedenen Berliner Diktaturen (Hitler, Honecker, Merkel) miteinander zu vergleichen, wobei man das jeweilige Unrecht natürlich nicht gleichsetzen darf.

Silber kaufen statt essen gehen

Warum haben eigentlich so viele Menschen das Bedürfnis, sich öfters mal in eine Kneipe zu setzen? Da wird man doch relativ schnell viel Geld los. Deswegen (PDF):

»Wäre ich zu Hause geblieben, wäre ich um einige Unzen Silber reicher.«

So einfach ist das. Wenn Sie zuhause bleiben und nicht essen gehen, können Sie sich einige Unzen Silber mehr leisten.

Zum Publikum von Hartgeld.com

Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Zuschriften zum Publikum von Hartgeld.com vom 23. Juni 2008. In einer Zuschrift heißt es dort:

»Bei den Leserkommentaren habe ich den Eindruck, dass diese Kommentare nur von Lesern kommen, die mindestens 100.000 Euro zum Anlegen haben und schon voll in Gold investiert sind [...] Alles andere sind “Spinner”. Und die sollten sich besser zurückhalten, denn von “armen Menschen” kann man nichts erwarten und deren Meinung sollte man auch auf dieser Seite nicht zulassen und wer sich nur 5 Goldmünzen leisten kann passt nicht hierhin.«

Diese Meinung ist mir sauer aufgestoßen. Warum ist jemand ein »Spinner«, der weniger als 100.000 EUR zum Anlegen hat? Und warum kann man von »armen Menschen« nichts erwarten? Ist denn jeder wohlhabend geboren worden? Der Weg zum Investor ist schwierig. Idealerweise ist natürlich schon ein Vermögen von mehr als 100.000 EUR vorhanden (beispielsweise durch Erbschaft). Aber meiner Meinung nach können sich auch Leute aus der Unterschicht versuchen nach oben zu kämpfen. Der Trick ist ganz einfach: Eine Unze Silber ist relativ günstig, kann sich eigentlich jeder leisten, einfach nur auf den Pizza-Service und ähnlichen Schnickschnack verzichten. Oder einfach eine Haarschneidemaschine kaufen statt jeden Monat zum Friseur gehen: Da bleibt schon etwas Geld für den Silberkauf übrig. Man sollte nicht immer nur denken, dass nur die wohlhabenden Bürger eine Gesellschaft nach vorne bringen. Meiner Meinung nach sollte jeder nach seiner individuellen Leistungsfähigkeit versuchen, mindestens Silber zu kaufen. Wer natürlich zur Oberschicht gehört, darf auch Gold kaufen.

Man sollte halt nicht vergessen: Die Unterschicht in Deutschland wird massiv ausgeweitet. Die Mittelschicht entfällt immer weiter, die meisten aus der Mittelschicht landen in der Unterschicht. Ganz wenige schaffen es in die Oberschicht. Man muss also sagen, dass im gegenwärtigen System die Zahl der Verlierer immer weiter zunimmt - und es gibt nur wenige Gewinner.

Mein Weblog richtet sich übrigens an alle Menschen - unabhängig vom sozialen Status. Und meiner Meinung nach kann jeder davon profitieren, Hartgeld.com zu lesen. Selbst wenn es am Ende nur einige Unzen Silber sein sollten - der Weg zur ersten Million ist der schwierigste. Danach geht es relativ einfach.

Gerade denke ich an einen Beamten in leitender Stellung, der sich im vergangenen Jahr einen Porsche gekauft hat - auf Kredit. Seine Familie hätte theoretisch die Chance, für 200.000 EUR Gold/Silber zu kaufen, ohne Kredit, ohne nennenswerte Einschränkungen. Aber stattdessen wird das Geld so schnell wie möglich ausgegeben, den Kindern wird nichts vererbt. Einfach nur bescheuert. Wenn die Eltern klug wären, dann würden sie sich keinen Scheidungskrieg leisten, sondern das Geld in Edelmetall anlegen. Aber die wollen offenbar nicht, dass die eigenen Kinder irgendwann in wirtschaftlicher Freiheit leben.

Man muss verstehen: Um Millionär zu werden, muss man sehr langfristig denken. Und häufig ist es innerhalb einer einzigen Generation gar nicht möglich, ein Millionenvermögen anzuhäufen. Man muss Generationen-übergreifend denken. Wenn einzelne Leute aus der heutigen wirtschaftlich oft erfolgreichen Generation (über 50jährige Westdeutsche) physisches Edelmetall kaufen, dann haben deren Nachkommen (derzeitige Generation Praktikum) die Chance, nach dem Kollaps vom Einkommen aus Vermögen (also letztlich von fremder Arbeit) zu leben. Aber offenbar versteht das kaum einer. Irgendwie sind sehr viele Menschen extrem egozentrisch eingestellt, sollten aber doch zumindest die eigene Familie im Auge behalten. Zur Zeit ersetzt der Sozialstaat häufig noch die Familie. Aber wenn der Sozialstaat entfällt, dann gibt es nur noch die Familie als soziale Struktur. Da werden möglicherweise noch viele Deutsche verhungern müssen, die derzeit noch ganz gut dran sind.

Irgendwie ist die Individualisierung sehr weit vorangeschritten. Beispielsweise gibt es viele alleinerziehende Mütter, die gelegentlich das Kind als Waffe gegen Kindesvater und Staat erfolgreich einsetzen. Die Familien werden durch die feministische Politik häufig zerstört, aber wenn der Umverteilungsstaat kollabieren sollte, dann haben diese alleinerziehenden Mütter zunächst einmal ein Problem. Man muss nur versuchen, ein bisschen in die Zukunft zu schauen. Derzeit werden die überwiegend männlichen Leistungsträger in Deutschland noch recht effektiv ausgebeutet, aber wenn das System kollabiert, dann werden bestimmt viele verhungern. Wer in einer richtigen Familie lebt, dürfte wohl bessere Chancen haben. Denn in einer Familie kann das schwache Familienmitglied einfach mitgeschleppt werden. Aber ohne Familie ist man auf den Sozialstaat angewiesen. Wer glaubt, auch in Zukunft auf den Sozialstaat setzen zu können, der begeht möglicherweise einen sehr schweren Fehler.

Wenn das System kollabiert, dann werden die familiärer Strukturen wieder sehr viel stärker zählen. Warum aber nicht bereits heute in die eigene Familie investieren? Jüngere Leute haben häufig kaum Geld, können sich keine vernünftigen Mengen an Silber kaufen. Aber Rentner haben häufig Geld, könnten die eigene Immobilie verkaufen, könnten sich vom Erlös eine ordentliche Menge Silber zulegen. Eine Immobilie in guter Lage bringt locker mehrere 100.000 EUR ein. Aber man muss sich beeilen, denn Hungerlöhne werden in Deutschland immer mehr eingesetzt - und entsprechend wenige Leute können viel Geld ausgeben für eine gute Immobilie (einen umfangreichen Bankkredit gibt es nur bei einem sicheren Arbeitsplatz, nicht aber bei prekären Arbeitsverhältnissen). Aber wenn die Immobilie in guter Lage liegt, dann kann die doch verkauft werden (es gibt viele Leute in Deutschland, die ziemlich viel Geld haben), stattdessen wird halt Edelmetall gekauft. Aber das verstehen viele aus der alten Generation gar nicht. Die ganz alten (über 80jährigen), die sind häufig etwas klüger, denn die haben oft noch sehr schlimme Erfahrungen durch den Zweiten Weltkrieg gemacht.

Also ich möchte sagen: Investieren lohnt sich, wer heute mit wenigen Unzen Silber anfängt, kann vielleicht den eigenen Kindern zumindest den Start ein bisschen erleichtern. Nur nicht immer so an die eigene Person denken, auch die eigene Familie im Auge behalten. Die Superreichen denken häufig auch Generationen-übergreifend. Große Vermögen kann man halt nicht von heute auf morgen machen, das dauert Jahrzehnte. Und ein Menschenleben dauert im Normalfall rund 90 Jahre (wer arbeitet, lebt häufig kürzer; deswegen ist die Lebenserwartung von Männern auch geringer als die Lebenserwartung von Frauen, denn Frauen lassen sich häufig von Männern durchfüttern). Wenn aber mehrere Jahrzehnte benötigt werden, um Millionär zu werden, dann kann halt der Erfolgseintritt unter Umständen erst bei der nächsten Generation vorhanden sein. Der Kondratiev-Zyklus ist halt nicht unbedingt zeitgleich mit der eigenen Lebenserwartung. Idealerweise stirbt man mit 90 Jahren genau dann kurz bevor das System kollabiert.

Vom Kollaps der UdSSR lernen

Lernen Sie vom Kollaps der UdSSR - heute am 6. September 2008 gibt es bei Hartgeld.com einen Augenzeugenbericht aus Russland.

Vom Profi-Silberinvestor Jason Hommel lernen

Werfen wir doch mal einen Blick in den Artikel vom 18. Juni 2008 bei silverstockreport.com:

»For the sake of comparison, a slave paid 50% of his income to his master, and a feudal serf paid only 30%. Perhaps this is why income taxes are lower on those who make less money, they are more like peasant serfs, rather than “house slaves”.«

Also das sind schon mal grundsätzlich ganz lesenswerte Gedanken. Wie viel Prozent des Einkommens soll man abführen an den Staat beziehungsweise an den Feudalherren? Nicht vergessen: Der Staat hat Schulden, wer aber sind die Gläubiger? Das sind vermutlich häufig Feudalherren. Und warum gibt es die Steuerprogression? Nun ja, diese Diskussion möchte ich jetzt nicht komplett führen, hatte ich etwas weiter oben schon mal angesprochen. Aber man sollte man einfach darüber nachdenken, und natürlich auch diskutieren! Wie viel Prozent seines Einkommens muss man abführen? Was ist gerecht, und ab wann beginnt die Ungerechtigkeit?

Generell kann ich an dieser Stelle sagen, dass Personen, die Papier-Silber gekauft haben (insbesondere bei der Perth Mint in Australien), unbedingt einen Blick in die Artikel bei Jason Hommel werfen sollten. Dort wird viel Hintergrundwissen über Silber mitgeteilt. Und irgendwie wird recht klar, dass man am besten physisches Silber im Eigenbesitz haben sollte. Denn Silber scheint knapp zu sein.

Ein weiterer Artikel (vom März 2006, also schon etwas älter), den ich als lesenswert notiert habe, hat den Titel Staatsbankrott und Konkursverschleppung. Warum habe ich diesen Artikel aufgenommen? Nun ja, man kann davon ausgehen, dass der Konkurs (neuerdings sagt man in Deutschland etwas eleganter Insolvenz) unseres Gesellschaftssystems verschleppt wird. Im Grunde genommen ist unser System bankrott, aber das wird natürlich nicht zugegeben. Man verschleppt den Konkurs einfach. Zur Zeit macht man das, indem man die Mittelschicht ausplündert (auch über den H.IV-Angsthebel). Denn irgendjemand muss ja abgezockt werden, damit sich jemand anderes die Taschen vollstopfen kann. Abgezockt wird die Mittelschicht, damit insbesondere die Oberschicht sich die Taschen vollstopfen kann. Und die Unterschicht muss natürlich auch auf Kosten der Mittelschicht durchgefüttert werden, damit es keine Revolte gibt. Denn ein Bürger mit leerem Magen ist kein guter Untertan. Deswegen gibt es auch das Unterschicht-Fernsehen (RTL, SAT.1), um einerseits die Unterschicht zu unterhalten, und um andererseits natürlich auch die Arbeitenden gegen die Sozialleistungsempfänger aufzuhetzen.

Ganz geschickt ist beispielsweise die Meldung » Terror-Vorbereitungen mit Hartz IV bezahlt« - so wird der Eindruck erweckt, dass H.IV-Empfänger in der Nähe zu Terroristen stehen. Perfekte Hetze, sehr viel subtiler als damals unter Goebbels - und von der Meinungsfreiheit gedeckt. So ist das in der gegenwärtigen Diktatur. Bisher ist übrigens nur angeklagt wurden, noch nicht verurteilt worden. Die Art und Weise, wie die Presse berichtet, ist schon systematisch gegen die Schwachen ausgerichtet. Über H.IV-Empfänger wird systematisch negativ berichtet. Jedes System braucht halt seine Sündenböcke. Die Terroristen sind eine Gefahr, die »Sozialschmarotzer« sind eine Gefahr, die Klimakatastrophe ist eine Gefahr, die häufig in der feudalen Presse umfassend dargestellt wird. Über andere Gefahren (IKB-Rettung soll mehr als 10 Milliarden EUR gekostet haben), das Verteilen von Uran-Munition im Angriffskrieg gegen den Irak, die Beteiligung Deutschlands an diesem Angriffskrieg durch die Gewährung von Überflugrechten für das US-Militär - darüber berichtet man lieber nicht. So war es auch damals in der Hitler-Diktatur. Die Juden wurden negativ dargestellt. Und über die nationalsozialistischen Verbrechen wurde geschwiegen. Schade, dass es in Deutschland heute keine richtige Meinungsfreiheit gibt. Aber irgendwann wird auch die gegenwärtige Diktatur untergehen.

Ganz interessant finde ich auch noch das Zitat:

»Demokratie kann nie herrschen solange 10% der Menschen 90% des gesellschaftlichen Reichtums besitzen.«

Das ist auch meine Meinung. Eine gewisse soziale Gleichheit ist notwendig, oder wie sonst will man gleiches Wahlrecht für alle haben? Momentan geht es ja so langsam in Deutschland bergab, die Linkspartei wird immer beliebter. Im Saarland soll die Linkspartei laut irgendeiner Umfrage sogar schon die SPD knapp überholt haben. Kein Wunder, es wird immer weiter umverteilt, nur die Oberschicht gewinnt, die Mittelschicht wird ausgedünnt, die Unterschicht wird größer. Man erkennt so langsam die ersten Anzeichen des Kollapses unseres feudalen Gesellschaftssystems. So ist das halt, wenn man rot-grüne Fanatiker an der Regierung hatte (Schröder/ Fischer). Und momentan machen halt Merkel und Friede Springer vermutlich gemeinsame Sache - zulasten des deutschen Volkes.

In Italien ist das etwas eindeutiger: Dort ist Berlusconi nicht nur Chef des Staates sondern zugleich auch Quasi-Chef der Massenmedien. In Deutschland ist diese Aufgabe aufgeteilt. Damals war die Aufteilung zwischen Helmut Kohl und Leo Kirch. Heute ist es die Aufteilung zwischen Angela Merkel und Friede Springer. Und dazwischen gab es den Schröder, der hat das offensichtlich auch verstanden, dass man Rücksicht auf die Interessen der Eigentümer der Massenmedien nehmen muss, also insbesondere Rücksicht auf die Interessen von Friede Springer (natürlich auch auf weitere Eigentümer von Massenmedien, beispielsweise Familie Mohn - Bertelsmann).

Das ganze deutsche Volk wird von den Massenmedien auf den Arm genommen. Politik und Fernsehen/Zeitungen/Radio machen halt gemeinsame Sache. So wird das nichts mit einer Demokratie, wenn man die Fakten nur noch sehr einseitig berichtet, und wesentliche Informationen unterschlägt. Glücklicherweise gibt es das Internet.

Massen-Verarmung in den USA

In den USA gibt es wohl eine Massen-Verarmung. Ich gehe davon aus, dass jeder 10. US-Amerikaner in den USA bereits Lebensmittelmarken erhält. Allerdings kann ich das nicht beweisen. Aber man möge mir das Gegenteil nachweisen! Irgendwo hatte ich das gelesen, momentan ist das jedoch noch ein Gerücht. Es ist halt eine Illusion, zu glauben, den Menschen in den USA ginge es sehr gut. Das ist wohl ein Mythos. Werfen Sie einen Blick auf den Eintrag vom 21. Juni 2008 bei Hartgeld.com:

»Die Inflation macht es: 1958 konnte der durchschnittliche Amerikaner allein eine Familie mit 4 Kindern problemlos erhalten. Heute kann er sich selbst kaum erhalten.

Das gilt natürlich nicht für das oberste Prozent, aber für die Masse.«

Das dürfte der Wahrheit entsprechen. Vor einigen Jahrzehnten hat ein normales Gehalt (in den USA, in Westdeutschland) ausgereicht, um eine Familie alleine zu ernähren. Und wie ist es in der Gegenwart? In Deutschland müssen heute häufig bei jungen Ehepaaren der Mann und die Frau arbeiten, und haben oft Probleme, die Hypothek abzubezahlen, Leasingraten fürs Auto zu bezahlen. Und warum ist das so? Die Volkswirtschaften sind doch beträchtlich gewachsen, oder? Natürlich ist die Produktivität enorm gestiegen (Roboter in den Autofabriken, bessere Maschinen für den Straßenbau). Und die Produktivität wird auch weiterhin steigen (moderne Bürotechnik, Videokonferenzen über Internet, Spracherkennungssoftware in den Büros - braucht man noch Sekretärinnen? Eigentlich nicht.). Aber wer bekommt den Produktivitätszuwachs? Eigentlich leben wir doch schon lange im Schlaraffenland. Nun ja, die breite Masse (circa 80% der Bevölkerung) sieht eigentlich nichts vom Produktivitätszuwachs. Den Produktivitätszuwachs (die zusätzlichen Früchte der Arbeit aller arbeitenden Menschen) bekommt halt nur die Oberschicht, und dort insbesondere die modernen Feudalherren. Das läuft in den USA und in Westdeutschland analog ab. Ostdeutschland ist ein Sonderfall, wurde direkt geplündert im Rahmen der Wiedervereinigung.

In der Frankfurter Allgemeinen gibt es wohl eine Serie zu den historischen Finanzkrisen (habe ich nicht gelesen, aber vielleicht interessiert es jemanden). Hier mal ein Hinweis auf den Artikel Jeder durfte mal Millionär sein.

Momentan werden die Gehälter für den Normalbürger in Deutschland noch nicht substantiell erhöht. Erhöht werden nur die Gehälter für die Manager. Und über die Einkommen der Feudalherren, darüber schweigt man elegant. Man wird sehen, wie es in Zukunft laufen wird. Sollte es erhebliche Einkommenssteigerungen für die Masse geben, dann werden diese sicherlich von der Inflation direkt aufgefressen werden. Also es wird wohl noch richtig bergab gehen mit dem Lebensstandard für die Masse in Deutschland. Die politische Kaste hat die Weichen in den vergangenen Jahren entsprechend gestellt. Und es geht mit Volldampf weiter in den Abgrund. Danke, Kohl. Danke, Schröder. Danke, Merkel. Danke, Bertelsmann-Stiftung. Danke, Bild-Zeitung. Gemeinsam tragt Ihr die Verantwortung dafür, wie sich Deutschland in den vergangenen Jahren entwickelt hat und wohl auch weiterhin entwickeln wird. Im Grunde genommen grenzt euer Verhalten bereits an Hochverrat, jedoch sind Strafanzeigen zwecklos, denn wir haben eine politische Justiz. Aber auf Verräter bin ich nicht so gut zu sprechen, denn ich bin Patriot.

Ich finde, dass Deutschland eigentlich ein ganz gutes Land sein könnte, wenn nicht Politik, Justiz und Massenmedien gemeinsame Sache machen würden. Die guten Zeiten der Bonner Republik (1949-1990) sind leider vorbei. Jetzt haben wir die Berliner Republik (seit 1990 geht es los, seit dem Regierungsumzug 2001 wird es deutlich schlimmer), die man eigentlich schon als Diktatur bezeichnen kann. Denn viele Richtlinien kommen aus Brüssel, werden vom Bundestag lediglich umgesetzt. Also der Bundestag ist eigentlich nur noch ausführendes Organ der Diktatoren in Brüssel. Somit ist der Bundestag zu einem Diktatur-Organ degradiert worden, das nennt man eigentlich Verfassungsputsch. Diejenigen Bundestagsabgeordneten, die für die EU-Diktaturverfassung gestimmt haben, sind meiner Meinung nach wegen des Verdachts der Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens anzuklagen. Aber letztlich ist das ja auch eine politische Angelegenheit, wie will man mit Verrätern umgehen? Angela Merkel ist eine Verräterin, Wolfgang Schäuble ist ein Verräter. Beide sind Feinde des deutschen Volkes. Schon interessant, Merkel wird immer positiv in den Massenmedien dargestellt, Schäuble wird recht häufig negativ dargestellt. So teilt man sich die Rollen und arbeitet gemeinsam gegen die Interessen der Masse. Aber die anderen Politiker sind auch nicht besser. Brigitte Zypries zum Beispiel ist eine furchtbare Justizministerin. Aber darauf möchte ich jetzt nicht noch näher eingehen, denn sonst ärgere ich mich einfach zu sehr. Auch hat das jetzt mit dem Feudalismus nichts direkt zu tun.

Wie hoch ist die wahre Inflationsrate? Der Preis ist heiß:

»Ich nenne bei der jeweiligen Position immer Indextstand per Mai oder April 2008 sowie als Prozentwert die jährliche Inflationrate in diesem Gut, die dem Index rechnerisch entspricht.

Getreide …………………………. 192, 9% pa
Eier ……………………………….. 143, 5% pa

Hackfrüchte …………………… 117, 2% pa
Milch …………………………….. 114, <2% pa«

Komisch, die offizielle Inflationsrate liegt irgendwo bei etwa 3%. Ich gehe von 12% aus.

Rettungsboote für die Leute auf der Titanic

Kennen Sie den Film Titanic? Ein großartiger Film, der einen kleinen Schönheitsfehler hat: Warum kommen Frauen und Kinder zuerst auf die Rettungsboote? Nun ja, damals wie heute leben wir in einem Matriarchat. Aber ich möchte nicht so weit vom Thema abkommen. Stellen Sie sich vor,

»wir befinden uns auf der Titanic. Und das Geld für die Rettungsboote haben ausschließlich die Reichen. Die Mehrheit der Bevölkerung wird durch Inflation arm und kann sich somit keine Rettungsboote leisten. Aus diesem Grund ist es für die Reichen wichtig, dass eine Inflation stattfindet. Die Bevölkerung veramt (Zeltstädte in den USA), Existenzen werden vernichtet, Tragödien spielen sich zu Hauf ab. Aber das kümmert die Finanzelite nicht. Das Kalkül der Reichen ist dabei, dass man Zeit gewinnt und dass die Lage sich wieder entspannt. Die Notenbanken und die Regierungen sind in Ihre natürlichen Erfüllungsgehilfen in diesem Spiel. Erwarten Sie keine Hilfe von diesen Institutionen.«

Was sind die Rettungsboote? Meiner Meinung nach sind das Gold und Silber. Richtig ordentlich eindecken können sich nur die Superreichen. So die große Masse kann das gar nicht. Aber die große Masse will es auch gar nicht, die wollen lieber Pizza vom Pizza-Service bestellen, die Leben gerne von der Hand in den Mund. Es wird halt immer schön umverteilt. Und das ist in den letzten Jahrzehnten kaum jemandem aufgefallen, denn es gab ja insgesamt einen ganz ordentlichen Wirtschaftsaufschwung (in der westlichen Welt). Reichtum und Armut sind halt auch immer relativ, das wird häufig vergessen. Armut in Deutschland hat eine ganz andere Bedeutung als Armut in der Dritten Welt.

Der Luxusdampfer (US-Dollar) befindet sich im Sinken. Diese Währung kann nicht mehr gerettet werden. Man benötigt ein Rettungsboot. Sichere Rettungsboote sind Gold (geeignet für die Superreichen und natürlich auch für die Wohlhabenden mit mehreren 100.000 EUR Privatvermögen) und Silber (geeignet für 80% der bundesdeutschen Bevölkerung). Man muss ganz einfach sehen: Die große Masse der deutschen Bürger kann sich keine vernünftigen Mengen an Edelmetall leisten. Aber man muss auch erst einmal wollen. Aber wie viele Leute wollen Silber kaufen? Silber wird nicht als Geld wahrgenommen, denn beim Aldi wird Silber nicht an der Kasse als Zahlungsmittel akzeptiert. Und dann heißt es immer: Gold kann man nicht essen. Da kann ich nur sagen: Silber kann man auch nicht essen. Aber können Sie den Euro essen?

So, ich habe jetzt noch einige Hyperlinks, die ich gerne veröffentlichen möchte. Deswegen jetzt mal etwas kürzer:

1. Der EWK Volkszorn-Index - in der Presse werden immer wieder irgendwelche Umfrageergebnisse veröffentlicht. Beispielsweise gibt es da den Konsumklima-Index. Aber so einen Index zum Volkszorn finde ich auch ganz gut. Man erinnere sich nur an den Untergang der DDR. Auch die DDR 2.0 wird untergehen. Wird das noch in die Amtszeit der Diktatur-Befehlsempfängerin Merkel fallen? Man wird sehen, die Zukunft ist immer ungewiss.

2. Grafik zur Arbeitseinkommensverteilung 2006 - denken Sie mal darüber nach. Fertigen Sie doch mal selbst solche Grafiken an! Sie sollten nachdenken, was diese Zahlen bedeuten. Ich kann diese Grafik jetzt auch nicht exakt interpretieren, muss ich zugeben. Aber was mit Verteilung von Einkommen (hier aus Arbeit) zu tun hat, kann nicht ganz irrelevant sein für das Thema dieses Weblogs. Mich interessiert übrigens nicht nur die Verteilung von Einkommen aus Arbeit, sondern natürlich auch insbesondere die Verteilung von Einkommen aus Vermögen. Überhaupt generell die Verteilung von Vermögen. Irgendwie ist die Masse der Deutschen der jahrzehntelangen Gehirnwäsche durch die Massenmedien ziemlich erlegen. Da geht es immer wieder um »Vorfahrt für Arbeit« (klingt doch besser als »Arbeit macht frei«). Man sollte aber mal sprechen von »Vorfahrt für Einkommen«. Die Dinge hängen irgendwie miteinander zusammen: Arbeit - Einkommen - Vermögen. Aber das wird alles verdreht und immer weiter entstellt. Die Masse scheint immer zu glauben, man müsse arbeiten, um ein Einkommen zu haben. Die Wahrheit ist: Wer hat, dem wird gegeben. Wer viel hat, dem wird noch mehr gegeben. Deswegen werden die modernen Feudalherren immer reicher. Und der Weg zur ersten Million ist der schwierigste.

3. Offenbar gibt es einen Dokumentarfilm, in dem Amerikas Milliardäre zur Umkehr aufrufen. Meine Frage: Warum machen die einen solchen Film? Vermutlich ist das ein Blendwerk zur Irreführung. Aber ich habe mit diesem Film nicht angeschaut. Immer fragen: Warum macht jemand etwas? Und was ist das Interesse von Amerikas Milliardären? Die wollen natürlich Milliardäre bleiben, dürfte doch klar sein. Vielleicht haben die Milliardäre schon Angst vor der Masse der verarmten US-Amerikaner?

4. Hier ein historisches Foto aus dem Wahlkampf: CDU schützt vor Enteignung - es wäre schön, wenn die CDU unter Merkel die Bürger in Westdeutschland vor der Enteignung schützen würde. Denn im Westen gibt es noch was zu enteignen. Der Osten wurde ja bereits enteignet (daran sind die Architekten der deutschen Einheit Schuld, also vermutlich unter anderem Wolfgang Schäuble und Horst Köhler). Ostdeutschland (damit meine ich die neuen Bundesländer) muss vor der Armut geschützt werden. Der Westen wird enteignet, und der Osten wird verarmt. Das ist das Programm der politischen Kaste in Berlin. Ob Hitler, ob Honecker, ob Merkel - immer geht es in den Abgrund für das deutsche Volk. Mal schauen, wann der nächste Regimewechsel in Berlin stattfinden wird. Die lupenreine Demokratin Merkel darf dann gerne auswandern.

5. Ganz interessant scheint mir das Weblog von Frank Meyer zu sein. Ich habe dort ein bisschen herum gelesen - klingt ganz vernünftig. Ich schaue grundsätzlich gar kein Fernsehen - möglicherweise ist hier ein kleiner Lichtblick vorhanden. Spricht zumindest für den Fernsehsender n-tv. Es ist schön, auch mal was Positives über einen Fernsehsender sagen zu können.

6. Kommentar vom 18. August 2008 (Zeilenumbruch geändert):

»Aus Sicht dieses Menschenschlags sind Arbeiter “Arbeitnehmer” - die reinsten Diebe, die sich einfach so von “hart arbeitenden Menschen” Arbeit klauen, und dafür dann auch noch Geld bekommen wollen… Und die Superreichen sind die Guten, die immer wieder aus reiner Gutherzigkeit Arbeitsplätze herschenken, aber niemand würdigt dieses große Opfer.«

Denken Sie mal ganz genau darüber nach: Wer gibt Arbeit? Wer nimmt die Arbeit? Wer gibt den Lohn? Wer nimmt den Lohn? Stellen Sie sich einfach mal das Szenario im Aldi an der Kasse vor: Wer gibt das Geld der gebrochen Deutsch sprechenden Kassiererin mit Migrationshintergrund? Antwort: Der Kunde gibt das Geld (am besten beim Aldi bar bezahlen, nicht mit Karte, denn das Bankgeheimnis wird ja tendenziell aufgehoben) der Kassiererin. Die Kassiererin ist jedoch nur Stellvertreter des superreichen Eigentümers (das ist einer der beiden Aldi-Brüder, je nachdem, ob sie bei Aldi-Nord oder bei Aldi-Süd einkaufen gehen). Im Ergebnis kommt das Gehalt der Kassiererin vom Kunden. Also eigentlich gibt doch der Kunde die Arbeit, oder? Die Menschen sind richtig Gehirn-gewaschen. Werfen Sie einen Blick auf die Leistungsketten! Dafür genügt bereits der gesunde Menschenverstand, man benötigt keinen MBA, kein betriebswirtschaftliches Studium. Einfach nur klar denken.

7. Es gibt noch einen Hinweis auf das Buch Globalisierung: Legende und Wahrheit - ich habe mir das Buch nicht gekauft, habe es auch nicht gelesen. Trotzdem empfehle ich dieses Buch, denn es hat bestimmt einen sehr guten Inhalt. Warum lese ich das Buch eigentlich nicht? Ganz einfach: Ich kaufe mir lieber Silber, Wissen gibt es im Internet für umsonst.

8. Noch einmal Jason Hommel. Hier gibt es ein ganz interessanten Aufruf, nämlich sich am 2. September um 2:00 Uhr mittags im Münzladen zu treffen. Mittlerweile ist dieser Termin schon abgelaufen - das Ergebnis ist bereits veröffentlicht worden. Offenbar gibt es tatsächlich in den USA eine Knappheit an physischem Silber. Ich selbst hatte vor einigen Monaten von einer ähnlichen Sache berichtet. Silber war bei einem Händler in München mit einem lateinischen Namen bestellt worden. Die Lieferung ist natürlich vollständig erfolgt, hätte nach Meinung des Kunden jedoch etwas schneller gehen können. Der Vollständigkeit halber: Alles war vertragsgemäß, der Silber-Verkäufer befand sich nicht im Verzug. Aber man merkt halt, dass Silber verkauft wird, das der Händler offenbar noch nicht im Eigenbesitz hat im Zeitpunkt des Vertragsschlusses.

9. Werfen Sie einen Blick auf das Modell einer Wirtschaftskrise. Es wird klar, dass es Probleme mit dem Geldkreislauf gibt.

10. Neuerdings geht es um die Online-Denunziation bei Steuerhinterziehung. Eine Kommentatorin äußert sich:

»Finde ich gut, daß man endlich diese Typen anzeigen kann, die Steuern hinterziehen.

Es sind ja doch fast immer Reiche und Superreiche:

So trifft es die Richtigen!«

Nun ja, an diesem Kommentar ist so ziemlich alles falsch. Zunächst einmal kann man diejenigen, die Steuern hinterziehen, sowieso schon anzeigen. Das ist sogar anonym möglich, denn ein Brief muss nicht mit einem Absender gekennzeichnet sein. Ferner ist es ein Irrtum zu glauben, dass es fast immer nur die Reichen und die Superreichen sind, die die Steuern hinterziehen. Die brauchen die Steuern doch gar nicht zu hinterziehen, für die gibt es genügend legale Tricks. Treffen wird es jedoch - wenn überhaupt - die angestellten Manager und die Wohlhabenden. Also im Grunde genommen bringt es überhaupt gar nichts, anonym Online anzeigen zu können. Im Gegenteil: Es wird immer weiter ausspioniert und bespitzelt. Rechtsstaat bedeutet, dass eine klare Gewaltenteilung herrscht. Jetzt könnte aber beispielsweise der Nachrichtendienst herausfinden, dass ein bestimmter Manager Steuern hinterzieht. Und man könnte ihn dann gegebenenfalls Online anzeigen - anonym.

Wie war das eigentlich vor ein paar Monaten mit Liechtenstein und dem BND? Wurde dort nicht auch der Nachrichtendienst eingesetzt, um Steuerhinterzieher ausfindig zu machen? Also das macht immer weiter Schule. H.IV-»Parasiten« können sich gegenüber der verfassungswidrigen ARGE auch nicht auf das Bankgeheimnis berufen. Und man fängt erst mal unten an, bei der Unterschicht. Dann kommt die Mittelschicht. Nur die Superreichen, die können ganz legal immer weitere Millionen Privatvermögen anhäufen. Es ist ein Irrtum zu glauben, irgendetwas würde sich mit dieser Maßnahme zum Guten wenden.

11. Auswandern wird immer beliebter. Hier ein Erfahrungsbericht, der folgende Mitteilung an die Politiker enthält:

»D ist bald wie England: Überteuert, schlecht medizinische Versorgung (oder nur gegen hohe Bezahlung), Leute müssen in WGs leben, weil Löhne niedrig, aber Lebenshaltungskosten hoch sind. Der Mittelstand verschwindet, demnächst gibt es nur noch reich und arm. Leider sind die Deutschen zu steif und eingesessen, um sich mal aufzulehnen gegen die Politik und mitzureden!«

Wann ist eigentlich Großbritannien das letzte Mal kollabiert? Nazi-Deutschland ist 1945 kollabiert. 1989 ist die DDR-Diktatur zusammengebrochen. Der Zusammenbruch der Berliner Euro-Diktatur steht noch bevor. Aber wie ist es in Großbritannien? Die müssten eigentlich auch mal so langsam kollabieren, genauso wie weitere westliche G8-Regimes.

12. Hier noch eine Bilder Galerie vom 6. März 2008 mit dem Titel Reiche Deutsche. Vielleicht habe ich das damals schon verlinkt, weiß ich nicht mehr.

13. So langsam nähere ich mich dem Ende. Er halte es für glaubwürdig zu sagen, dass es in Deutschland 10 Millionen Arbeitslose geben könnte.

Fazit

Ich glaube, dass ich auf die Überschrift noch gar nicht vollständig eingegangen bin. Das möchte ich jetzt nachholen. In der EU gibt es die Staaten Portugal, Italien, Griechenland und Spanien. Diese werden gelegentlich als »PIGS« zusammengefasst. Diese südlichen Länder sind wirtschaftlich nicht so stark wie nördliche Mitgliedsstaaten in der EU-Diktatur. Also es findet ein Vermögenstransfer statt, insbesondere von Westdeutschland zu den »PIGS«. Danke, Merkel. Danke auch an die anderen Verräter in Berlin. Im Süden scheint die Sonne, aufgrund der generell höheren Temperatur dürfte dort die Motivation zu arbeiten geringer sein, auch dürfte die Produktivität geringer sein. Warum muss das ausgeglichen werden? In Deutschland ist das Wetter nicht so gut wie in Spanien, aber warum können die in Deutschland geschaffenen Werte nicht in Deutschland bleiben? Warum muss westdeutscher Wohlstand umverteilt werden hin zu den »PIGS«-Staaten? Darf man solche Fragen noch stellen?

Möge das Regime in Berlin friedlich fallen. Möge die EU-Diktatur friedlich aufgelöst werden.

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Politik und Panorama: Steinmeier als SPD-Kanzlerkandidat benannt
09/06/2008 07:23 PM

Nach Medienberichten, wird Frank-Walter Steinmeier Kanzlerkandidat der SPD.

Grundsätzlich bin ich nicht dafür, dass derartige Positionsentscheidungen von oben herab entschieden werden - hier wie auch in anderen Fragen, bin ich Anhänger basisdemokratischer Entscheidungen.

Steinmeier ist was die Außenwirkung angeht sicherlich der geeigneteste Kandidat - seine Umfragewerte, die sicherlich auch mit dem Posten als Aussenminister zusammenhängen, sprechen für sich.

Andererseits ist er Verfechter einer verflossenen Periode, Mitverantwortilicher für die Agenda 2010 und hat in der Vergangenheit wenig eigenes politisches Profil gezeigt.

Meine Unterstüztung als SPD-Mitglied für einen Kanzlerkandidaten Steinmeier mache ich davon abhängig, ob er die verschiedenen Parteigruppierungen programmatisch einbezieht.

Forderungen oder Bedingungen seinerseits würde ich nicht akzeptieren. Er - und auch die Bundestagsabgeordneten, die wiedergewählt werden wollen - brauchen die Basis. Auf einen Kadavergehorsam lasse ich mich nicht verpflichten.

Die Basis kommt aber ohne einen Steinmeier und etliche Bundestagsabgeordnete gut klar. Jeder ist ersetzbar, auch ein Kanzlerkandidat in spe.

Es zählen Inhalte - wenn Frank-Walter Steinmeier ein Programm vorlegt, mit dem ich und andere von der Basis sich identifizieren können, hat er unsere Unterstützung. Wahlkampf können wir. Der Union klingen wohl heute noch die Ohren, nach der Art, wie wir ihre Machtambitionen 2005 über persönliche Kontakte und Mundpropaganda zurecht gestutzt haben.

Die entsprechenden Inhalte fehlen aber bislang noch. Steinmeier hat hier eine Bringschuld. Kadavergehorsam wird es nicht geben. Auch kein Unterwerfung unter Bedingungen seinerseits. Das kann er von der Führung fordern, die an Posten und Mandaten hängen, nicht von der Basis.

Hier zählt Überzeugung und Identifikation mit sozialdemokratischen Werten, für deren Berücksichtigung Steinmeier deutliche Worte finden muss.

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Radio Utopie: Schmidt-Regierung hatte 1980 durch V-Mann Kenntnisse aus der RAF
09/06/2008 07:10 PM

Verfassungsschutz gab sich angeblich als CIA aus und hatte Kontakt zur Kommandoebene

Hamburg: Nicht SpOn, sondern die dekaden-tote Zeitungsredaktion des “Spiegel” scheint für diese Story verantwortlich zu sein.
Nach Informationen des Hamburger Magazins, seit geraumer Zeit Leib- und Magenblatt US-geführter Kriege hi und da, ist die Geschichte der “Roten Armee Fraktion” und ihres Krieges in der westdeutschen Republik doch ein klein bisschen anders abgelaufen, als es bisher den offiziellen Anschein hatte.
Nun gerät auch der jetzige Innenminister Wolfgang Schäuble wieder in Erklärungsnot. Hatte er doch letztes Jahr die Verfasssungsschutz-Akten des Mordes an Generalstaatsanwalt Siegfried Buback im Jahre 1977 wegsperren lassen.

Laut dem “Spiegel”-Bericht informierte der Auslandsgeheimdienst BND das deutsche Kanzleramt 1980 über Informationen eines palästinensischen V-Manns, denen zufolge RAF-Mitglieder sich aus dem “bewaffneten Kampf” in Westdeutschland zurückzögen und in der DDR abtauchten.
Der V-Mann mit dem heute genannten Namen “Chalid Dschihad” war demzufolge Mitglied der palästinensischen Miliz PFLP-SC und trainierte zusammen mit den deutschen RAF-Milizionären im gleichen Ausbildungslager.

Wo dieses Ausbildungslager nun aber war, ob zum Beispiel im Irak unter Saddam Hussein, oder in einem anderen Staat dessen Diktator vom US-Auslandsgeheimdienst CIA aufgebaut und unterstützt worden war, das liess der Spiegel-Bericht heute irgendwie elegant aus.

Nach dem Hinweis des BND an die Bundesregierung passierte dem Bericht zufolge gar nichts. Angeblich, so soll der BND selbst gemutmasst haben, um “Reiseerleichterungen für DDR-Bürger nicht zu gefährden”. (So ein Scheiss.)

Des Weiteren, so der Bericht, habe der Verfassungsschutz 1980 sich als CIA ausgegeben und Kontakt mit der Kommandoebene der RAF gehabt.

Wir verstehen das: nicht etwa hatte der US-Auslandsgeheimdienst (unter dem ehemaligen CIA-Chef George Bush Senior als damaligen US-Vizepräsidenten) Kontakt mit den “RAF-Terroristen” die lange Zeit als Fluchtpunkt jeder linksradikalen Politik schlechthin galten, nein, nein…
Der Verfassungsschutz, der deutsche Inlandsgeheimdienst, baute sich dem “Spiegel”-Bericht zufolge in seiner ganzen Stattlichkeit auf und suggerierte der RAF-Kommandoebene er sei die CIA und man biete den Mitgliedern der einzelnen Kommandos einen Deal an.

Klingt das nicht plausibel?

Nun - da gibt es noch die Aufzeichnungen des ehemaligen Bundespräsidenten Carl Carstens. Als Mitglied der SA seit 1933 das absolute Vorbild meiner Jugend.
Carl Carstens also, so heisst es nun plötzlich, habe sich 1977 Notizen über den damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt gemacht. Auch ein absolutes Vorbild meiner Jugend, das bisschen Wehrmacht, da mussten wir auch durch, man konnte ja nicht anders, na Sie wissen schon.

Willy Brandt kenne ich übrigens nicht. Nie von ihm gehört. Ist bestimmt ein falscher Name.

Aber weiter.
Da hat sich also der Herr Schmidt - der vor kurzem noch wusste, dass wir immer noch, wie in meiner Jugend, als auch ich schon früh von der Politik verführt wurde, ein “verführbares” Volk sind - Notizen während der Schleyer-Entführung gemacht. 1977.
Nach der sich dann die RAF-Mitglieder Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe nachträglich erschossen, bwz aufhingen, in der Hoch-Hoch-Hoch-solln-sie-hängen Sicherheitszelle von Stuttgart-Stammheim.

Und in diesen Aufzeichnungen des damaligen Bundeskanzlers Helmut Schmidt stand offenbar Interessantes drin, Zitat auf SpOn (grummel, wind-sich-raus, formulier-noch-was-rein, reiss-aus-dem-Zusammenhang):

“Im Nachlass des früheren Bundestagspräsidenten Karl Carstens (CDU), der von 1976 bis 1979 amtierte, finden sich handschriftliche Aufzeichnungen, die er nach einem Telefonat mit Schmidt niedergeschrieben hatte - gut eine Woche nach Schleyers Entführung. Dabei handelt es sich um Schmidts Zusammenfassung einer Sitzung des von ihm eingerichteten “Großen Krisenstabs”, der überparteilich organisiert war und in dem auch Praktiker saßen, etwa Generalbundesanwalt Kurt Rebmann oder der Chef des Bundeskriminalamts, Horst Herold.

Bundestagspräsident Carstens notierte am 13. September 1977, in jenem Kreis sei sowohl über “nachträgliche Erschießungen” inhaftierter Terroristen geredet worden, als auch über “Repressalien seitens des Staates gegen die Häftlinge”. Der frühere Staatssekretär im Bundesinnenministerium, Siegfried Fröhlich, sagt, es habe die “ernsthafte Bereitschaft” gegeben, “gegebenenfalls über das Grundgesetz hinauszugehen”.

Carstens hielt fest, dass es Schmidts Auffassung gewesen sei, “alle Möglichkeiten und alle Vorschläge zu durchdenken”. Der Kanzler werde sich “jedoch nicht wissentlich an Aktionen beteiligen, die seinen vor dem Bundestag geleisteten Eid, insbesondere soweit es sich um die Wahrung des Grundgesetz handle, tangieren würden”.

“Nicht wissentlich an Aktionen beteiligen”. Bitte merken.
Man sieht die Überpartei-Leichen schon, wie sie von innen an die Kellertür bollern.

(…)

15.08.08 Buback-Mord: RÜCKEN SIE DIE RAF-AKTEN RAUS, HERR SCHÄUBLE!

20.06.08 DER TERROR-STAAT: Das Oktoberfest-Attentat von München

12.04.08 Die Staatsaffäre in NRW
Innenminister Wolf schützt in der V-Mann-Affäre auch seine Verwicklung in den geplanten Nazi-Putsch in Belgien

aus 2007:

07.10.2007 Spionage-Affäre: Der lange Putsch durch die Institutionen

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politplatschquatsch: Max braucht kein Wasser
09/06/2008 07:06 PM
Es sollte nicht weniger sein als "die präziseste Kalkulation der Folgen des Klimawandels", die Forscher des Hamburger Max-Planck-Instituts (MPI) für Meteorologe nach jahrelanger Rechenarbeit vorlegten. Im Auftrag der Bundesregierung erstellt, behauptete das Papier, "in nie erreichter Genauigkeit" (Spiegel) und auf einzelne Regionen aufgeschlüsselt voraussagen zu können, wie sich das Klima bis ins Jahr 2100 verändert.

Wie fragwürdig dieses Versprechen wirklich ist, wird allmählich deutlich. Denn zwar verweisen die MPI-Forscher stolz auf einem "Großcomputer, der mehrere Räume des Max-Planck-Instituts in Hamburg füllt" und für jede Minute der kommenden 92 Jahre drei Szenarien errechnet habe, wie sich das Klima verändern könnte. Beachtet wurden dabei Einflußgrößen wie Niederschlag, Vegetation und Bodenbedeckung, denn diese, so schreiben die Forscher, beeinflussen natürlich die Klimaentwicklung. Richtig überzeugend klingt das Ganze, wenn die Forscher ausführen, es handele sich hier um ein "dreidimensionales hydrostatisches regionales Klimamodell", das ein "atmosphärisches Zirkulationsmodell" sei, welches "die relevanten physikalischen Prozesse dynamisch berechne" und dabei "insbesondere nicht-lineare Zusammenhänge" berücksichtige.

Das schönste Programm aber kann natürlich nur mit den Faktoren rechnen, die ihm eingegeben werden. Und da haben die Max-Planck-Forscher im Bezug auf die Klimaentwicklung in Mitteldeutschland einfach mal das Wichtigste vergessen: Ihr Modell berechnet das Klima nach Niederschlag, Vegetation und Bodenbedeckung, wie sie heute sind. Und unterschlägt dabei, dass in Sachsen. Thüringen und Sachsen-Anhalt mit dem "Leipziger Neuseenland", dem Geiseltalsee, der Goitzsche und den gefluteten Lausitzer Braunkohlengruben in den nächsten 20,30 Jahren eine Wasserfläche von mehr als 200 Quadratkilometern neu entstehen wird. Der Zwenkauer See wird mit seinen knapp 1.000 Hektar Wasserfläche zu den 50 größten Seen Deutschlands zählen, der Markkleeberger See ist mit 252 Hektar noch einmal ein Viertel so groß. Allein rings um Leipzig entstehen Seen mit einer Wasserfläche von künftig zusammen 120 km², davon werden 24 größer als 1 km². Größter See der 175 km² großen Wasserlandschaft, die aus gefluteten Braunkohletagebauen besteht, wird mit einer Fläche von 18,4 km² der Geiseltalsee südlich von Halle werden, der dann der größte künstliche See Deutschlands sein wird.

Aber Max Planck braucht kein Wasser, um in die Zukunft zu sehen. Nach dem Max-Planck-Modell werden "die Sommerniederschläge in Nordost-Deutschland besonders stark" zurückgehen - ungeachtet aller absehbaren Veränderungen des Mikroklimas durch die neue Seenlandschaft. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts erwarten die Präzis-Prognosten im Vergleich zu heute deshalb ein Minus von bis zu 30 Prozent bei den Sommerniederschlägen.

Am See selbst wird anders geplant: "Durch die riesigen Wasserflächen wird sich das lokale Klima nachhaltig ändern und dem ähneln, welches am Bodensee herrscht", sagen Forscher der Universität in Halle voraus. Wie der Baikalsee in Sibirien könnte die neue mitteldeutsche Seenlandschaft das durch den Harzschatten traditionell trockene Klima in der Region genau in die entgegengesetzte Richtung drücken: Die Sommer am Baikalsee etwa bringen wegen der höheren Verdunstung bei höheren Temperaturen derzeit mehr als zehnmal soviel Regen wie die Winter.[Link] [Cache]
Wut!: Tinnef (35)
09/06/2008 07:03 PM

Birkenholz -- 54,95 Euro

Wer angesichts der Abkehr anderer fühlender Wesen befürchten muss, dass sein ganz persönlicher Vogel vereinsamt, der kann sich diese würglich enttickenden Singvögel für das Wahnzimmer an die wehrlose Wand nageln. Diese Uhr ist ein würdiger Nachvolger der schon sehr scheußlichen Kuckucksuhren für das digitale Zeitalter. Bis die Batterie erschöpft ist oder bis vorher ein sensibler Mensch dem Ruf seines Magens gefolgt ist und beherzt zur Axt gegriffen hat, erklingt jede Stunde für 10 Sekunden ein fröhlich Sample eines stündlich wechselnden, zwitschendern Vogels, um auch in noch in der grauesten und lärmverseuchtesten Ödnis daran zu erinnern, wie dieses Ding mit der Natur wohl mal geklungen haben könnte. Deshalb steht da auch “Natur”, ganz am rechten Rand der Katalog-Seite, auf der derartiger Tand feilgeboten wird. Natürlich sind minder beliebte Naturklänge wie das heisere Krächzen der Krähe oder der Täublein unentwegtes Gurren aus diesem zeitgemäßen Abbild der Natur verbannt. Das Ziffernblatt hingegen, es ist naturgetreu gestaltet, ganz genau so, wie Ziffernblätter eben an Bäumen wachsen. Für nur 55 Euro kann sich ein roher, geschmackloser Mensch jede lichtdurchtränkte Stunde des Tages mit diesem Gequäke ein bisschen kälter und hässlicher machen, damit er sich in “seiner” Welt etwas wohler fühlt.

Quelle des Scans ist keineswegs die hier sonst so beliebte “moderne Hausfrau”, sondern dieses Mal etwas ungleich Schlimmeres. Ich hätte selbst nicht gedacht, dass es so etwas gibt. Der Scan kommt aus dem Vivat-Katalog des kircheneigenen St. Benno-Verlages der röm.-kath. Kirche. Bei so manchem Tinnef, der dort angeboten wird, freut man sich geradezu auf das nach christlicher Auffassung kommende Ende der Welt. Vielen Dank für dieses Dokument des fortschreitenden geistigen Zerfalles an M. — und warme Grüße an dieser Stelle! Ja, sogar Christen finden den totalen Ausverkauf und die gnadenlose Kitschtümelei im Umfeld ihrer eigenen Religion inzwischen nur noch zum Kotzen. (Ausdrucksweise von M. wiedergegeben.)

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Lumières dans la nuit: Der situative Kontext
09/06/2008 07:02 PM

Zeitgenosse (geschäftstüchig): »Deine Stimme hat einen nörgelnden Klang, aber du ziehst dich aus der Gesellschaft zurück. Wenn du nirgends mehr hingehst, darfst du dich auch nicht über die Entwicklung beklagen.«

Nachtwächter: »Ich darf beklagen, was ich für beklagenswert halte. Und. Ich werde auch fernerhin über gewisse, über die Gesellschaft ablaufende Prozesse laut nachdenken.«

Zeitgenosse (geschäftstüchig): »Denn tu das doch wenigstens dort, wo diese Prozesse stattfinden!«

Nachtwächter: »Es ist ja ›nett‹, dass du dir meine Gedanken für mich machen willst, um mir die Imperative meines Lebens zu diktieren, aber du übersiehst da etwas. Nicht jede menschliche Tätigkeit ist für jeden situativen Kontext geeignet. Ein Komiker mit großem Talent zur Bespaßung anderer Menschen wird auf einem Begräbnis als störend empfunden. Und. Ein wirklich Fühlender und Denkender bekommt eine Stimme, die nicht an einem Stammtisch passt. Das Niveau eines Stammtisches ist es aber, was einem Großteil des menschlichen Austausches und Miteinanders unter den Bedingungen einer allgegenwärtigen medialen Trivialisierung seinen Stempel aufgedrückt hat. Was du da von mir forderst, das kommt der Forderung gleich, ich möge mich an einen Stammtisch setzen und dort Gespräche über Nietzsche beginnen. Und noch mitschwingend in dieser Forderung ist der Anspruch, dass ich dortens so stumpf sein soll, dass ich gar nicht erst bemerken soll, wie dann in diesem situativen Kontext immer wieder nur mit groben und bierseligem Lachen der eine Satz vom Weibe und der Peitsche aus der dunklen Krypta angetrunkener Hirne hervorgeholt wird. Du forderst von mir (und anderen) Dummheit, vermutlich auch deshalb, weil dir die Dummheit anderer Menschen die Entspannung bereitet, unbedrückt in Anspruchslosigkeit verweilen zu können, Bruder! Das ist. Kein Problem. Wir leben im Zeitalter der Arbeitsteilung, und du wirst mehr als genug Dumme finden, die deinen Ansprüchen viel besser gerecht werden als ich.«

Zeitgenosse (geschäftstüchig): »Diese Einstellung wird dich einsam machen.«

Nachtwächter: »…und damit nichts an meinem Leben verändern

Gruß an L.L.

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Forderung: Schutz der Arbeitsplätze!
09/06/2008 06:18 PM

“Nach Informationen von FOCUS verlangten Vertreter des Finanzinvestors bei einem Treffen mit Daimlerchef Dieter Zetsche eine Zerschlagung des Autobauers” wird über den Finanzinvestor geschrieben. Wer ist der Investor? Cevian Capital, ein Finanzkonzern mit nur insgesamt 3,5 Milliarden Euro unter Verwaltung, ein Kapitaleigner, der 98 Prozent Daimler- Fremdkapital gegen sich hat, der nun über ein Unternehmen mit einem Börsenwert von 38 Milliarden Euro bestimmen will!

FOCUS schreibt weiter: “Angesichts des niedrigen Aktienkurses und fehlender Großaktionäre gibt es nach FOCUS-Informationen in Stuttgart Befürchtungen einer feindlichen Übernahme”. Man muss sich einmal die Liste der Auswirkungen und Breite des Managementversagens anschauen:

  • “Im Herbst 2000 war DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp ein unglücklicher Mann. Die Presse legte ihm das Daimler-Desaster zur Last, die Tochter Chrysler machte Milliardenverluste, obwohl Schrempp nach der Fusion “Profit, Profit, Profit” versprochen hatte”, schreibt die Berliner Zeitung in dem Artikel überschrieben mit “Vom Visionär zum Versager und zurück”.
  • “DaimlerChrysler-Chef Dieter Zetsche hat damit nach Ansicht von Beobachtern auch eine herbe Niederlage erlitten, denn die Sanierung von Chrysler, zu der der Manager 2001 nach Detroit ausgerückt war, erwies sich als nicht nachhaltig genug”, schreibt die Süddeutsche.
  • “SMART, Chrysler und Mitsubishi sind alles die Milliardengräber von diesem SChrempp den Taugenix und Versager ! ! ! Er hat Mulitimilliarden Anlegegelder vernichtet ! ! ! Und dafür noch Multimillionen pro Jahr Gehalt erhalten”, wird auf Wallstreet online gepostet.
  • “Der jetzt beschlossenen Wiederverkauf, der durch ständige Verluste unumgänglich war, fügt der Daimler AG einen Schaden von über 30 Milliarden zu. Dabei sind die Steuergelder, die dem Stuttgarter Konzern wegen des Kaufes 1989 und in den Folgejahren vom Finanzamt erlassen worden sind, noch gar nicht mitgerechnet”, schreibt Donaufisch.
  • “Jürgen E. Schrempp! Oder doch Edzard Reuter? Die Chronisten streiten bis heute darüber, wer von den beiden als größter Kapitalvernichter der Nachkriegszeit in die Geschichte eingehen soll”, schreibt FOCUS.

Ja, es sind vermutlich 30 Milliarden dicke Fehler gemacht worden. Aber dass jetzt der Konzern neoliberal filetiert wird, das könnte den Beschäftigten teuer zu stehen kommen. Sind die, die an der Werkbank oder an Fließbändern stehen, Schuld an dem Desaster heute?

DD fordert von der Bundesregierung: KEINE KAPITALÜBERNAHMEN FÜR STRATEGISCH WICHTIGE UNTERNEHMEN ! Auch solche Unternehmen mit großer Beschäftigungszahl sind für das Ganze wichtige Unternehmen. Frau Merkel, hören Sie auf mit Menschen zu spielen, regieren heißt handeln, für das Wohl dieser Gesellschaft, der gegenüber Sie geschworen haben zu ihrem Wohle zu arbeiten. Oder ist einer Pfarrers Tocher der Schwur nichts mehr Wert?

Lassen Sie ein vernünftiges Gesetz formulieren, dass derartige Fälle - auch gegen den Widerstand von eigennützigen Unternehmerverbänden - ausgeschlossen werden!

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Tammox: Es geht immer noch irrer bei den GOPsen.
09/06/2008 05:50 PM
Der Katholik Patrick J. Buchanan, 69, mehrfach (erfolgloser) Präsidentschaftskandidat in den USA ist ein vielfach ausgezeichneter Politiker, Journalist und Kommentator.
Der Ritter des Malteserordens ist derartig homophob, antisemitisch und rassistisch, daß er selbst seine eigene Partei, die GOP, für zu lasch hält.
Erstaunlich irgendwie, wenn man bedenkt, daß den GOPserichen im Bible-belt auch ein McCain schon viel zu linksliberal erscheint, um ihn wählen zu können - und wenn, dann nur mit Zahnschmerzen und Bauchgrimmen.
Pat Buchanan rückt aber alles ins wirklich RECHTE Licht.
Auf seiner Website (Counter steht bei über 10 Mio Klicks) erklärt er beispielsweise nach dem Parteitag der GOPse in St. Paul zufrieden: „the Culture War and Right to Life — are back on the table."
Sarah Palin ist so recht nach seinem Geschmack; „Palin's beautifully crafted and delivered acceptance speech…. will rank as a night to remember in convention history."
Buchanan ist aber auch Historiker und außenpolitischer Durchblicker, so fragt er kryptisch an, ob seine GOP-Freunde bereit wären jederzeit einen Krieg in Georgien gegen Russland zu führen - natürlich ggf gegen Pakistan und Iran. This is a direct challenge to administration and neocon plans to bring Georgia and Ukraine into NATO. John McCain may declare, "We are all Georgians now!" — but, are Americans, or Europeans, truly willing to go to war with a nuclear-armed Russia to keep Joseph Stalin's birthplace unde r a regime led by an erratic hothead who launched what may be the dumbest war in history, which he lost within 24 hours?
Mit Kriegen kennt sich die Blitzbirne nämlich aus, wie ein Blick auf sein neuestes Buch zeigt: Churchill, Hitler, and "The Unnecessary War": How Britain Lost Its Empire and the West Lost the World (May 27, 2008)
Hier hat der historische Analytiker endlich erkannt, was sich vorher noch nie so klar dargestellt hatte:
Der arme Hitler war doch halb so wild! Der echte Kriegstreiber war Churchill, der alles falsch gemacht hatte und daher an den Folgen - Ausschwitz und Errichtung des Warschauer Pakts - die Schuld trägt.
Was jedem Menschen mit mehr als einer Gehirnzelle wie der blanke Hohn und allenfalls schlechte Satire erscheinen muß, meint der amerikanischen Christ ganz ernst.
Franziska Augstein führt dazu aus:
Buchanan hasst den Kommunismus mehr als alles andere. Hätte Churchill im März 1939 nicht zugesagt, Polen militärisch zu Hilfe zu kommen, wenn es von Deutschland angegriffen werde, dann hätte die Sowjetunion allein gegen Hitler kämpfen müssen. Und dann, so meint Buchanan, wäre der Kommunismus weltweit wohl erledigt gewesen: "Der Bolschewismus hätte vernichtet werden können. Mit dem Kommunismus hätte es 1940 zu Ende sein können." Und so wäre es nicht zur "Versklavung von hundert Millionen Christen" gekommen. Der Katholik Buchanan meint die Völker der ehemaligen Sowjetunion.
Nun war auch der Wannseekonferenz die Vernichtung von 11 Millionen Juden beschlossen worden, den naheliegenden Einwand, daß Deutschland ohne den Kriegseintritt Englands und Amerikas dann noch exzessiver diesen Massenmord vorangetrieben hätte, kontert der streng gläubige Christ so:
Die Einrichtung von Vernichtungslagern sei überhaupt erst eine Folge des Weltkriegs gewesen, der wiederum ohne die britische Kriegserklärung nicht begonnen hätte. Ja, so wäre denn letztlich Churchill verantwortlich für die Vernichtung der Juden.
Angesichts solcher „Analysen" von den extrem gläubigen Republikanern in den USA sollte man sich nun wirklich über gar nichts mehr wundern, das aus dem Weißen Haus verbreitet wird.

Sollte ab Januar 2009 Buchanans Freundin Palin erst dort einziehen, wäre zu erwägen prophylaktisch gleich zum Zyankali zu greifen.


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Das Schwarz-Rote Loch: Die Republik wird verkauft
09/06/2008 05:05 PM

Nach der IKB soll nun auch die TLG Immobilien an “Lone Star” verrammscht werden. Währenddessen spricht niemand über das “Cross-Border-Leasing”.

Berlin: Der ganze Ausverkauf des Staates DDR an die BRD nach der friedlichen Revolution der Ostdeutschen 1989 geht bis heute auf gesamtdeutscher Ebene einfach weiter. Die ganze Berliner Republik löst sich vor unseren Augen auf und wird verkauft.

Diesmal konsequenterweise gleich nach Übersee, ganz ohne Erbengemeinschaften.

TLG IMMOBILIEN: WER WILL NOCH, WER HAT NOCH NICHT..

Laut Informationen der “Financial Times” soll das durch die ehemaligen Bürgerinnen und Bürger der DDR erarbeitete ehemalige Volksvermögen des heutigen Konzern “TLG Immobilien”, ehemals Volksvermögen der DDR- Bürger und dann “Treuhand”, bis zum 31.Oktober blitzartig verkauft werden. Schon jetzt haben verschiedene Kapitalgesellschafter den Pferdemarkt betreten und begutachten die neue Beute. Die “Bücher” würden geprüft, heisst es.

Angeblich soll der Wert der “Nr. 1 für Immobilien in Ostdeutschland” TLG nur 1.4 Milliarden Euro betragen. Niemand redet von den Einnahmen, den Mieten, welche die TLG täglich kassiert. Da fragt man sich natürlich, warum es eigentlich überhaupt Immobilienbesitzer gibt, wenn es nicht viel billiger ist zu mieten, anstatt Miete zu kassieren.

Miete zu kassieren zum Beispiel von der Hotelkette Ramada und der Hospitality Alliance AG. Diese plant ab nächstem Jahr in der Wilhelm-Liebknecht-Strasse 32 direkt am Alexanderplatz in Berlin ein Hotel mit 336 Zimmern der Kategorie Drei- bis Vier-Sterne- sowie ein H2 Hotel mit 280 Zimmern. Die Verträge sind unterschrieben.
Eigentümer des Gebäudes: die TLG Immobilien. Der zukünftige Gewinner am Pferdemarkt braucht nur noch die Hand aufzuhalten.

Da fällt einem ein: um wieviel könnte der sogenannte “dunkelrote” Senat von Klaus Wowereit (SPD) und “Linken” eigentlich sämtliche Kitagebühren aller Familien Berlins senken, wenn solche Gebäude in staatlichem Besitz wären?

IKB: “MARKTWIRTSCHAFT” FÜR WAHNSINNIGE

Dabei unter den Bietern für die TLG Immobilien auch “Lone Star”. Die Kapitalgesellschaft hatte erst kürzlich bereits die halbstaatliche sogenannte “Mittelstandsbank” IKB für 137 Millionen Euro geschluckt. Aber erst, nachdem die Bundesregierung im Namen von uns allen unser Geld, unser Geld, zehn Milliarden Euro in die IKB gepumpt hatte, um sie für die transnationale Heuschrecke erst richtig fit zu machen.

WESTLB: BANKENFÜHRER JÜRGEN RÜTTGERS

EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes hat in einem vorab teilweise veröffentlichten Interview mit dem “Handelsblatt” dem Land Nordrhein-Westfalen und den regionalen Sparkassenverbänden als Eignern der WestLB vorgeworfen, unverantwortlich mit dem Geld der Steuerzahler” umzugehen. Auf die Frage, ob die WestLB-Aktionäre denn das Ende der Bank riskierten, antwortete Kroes: “Ja. Und ich betone: Der WestLB läuft die Zeit davon.”

Die Bürgschaft von 5 Milliarden Euro reiche nicht, so die EU-Wettbewerbskommissarin. Insgesamt hat laut den Berichten die WestLB seit 2002 insgesamt zwölf Milliarden Euro vom Staat kassiert. Diese soll die WestLB jetzt nach dem Willen der EU zurückzahlen und selber mit Sack und Pack verkauft werden, wenn sie nicht noch mehr Angestellte entlässt, das “Privatkundengeschäft” anfängt und das “internationale Geschäft” zurückfährt. Ansonsten würde die EU-Kommission nämlich nicht die bereits an die WestLB geflossenen Subventionen genehmigen.

Frei nach dem Motto, “Wer A verliert, muss B noch mehr bezahlen”, reisst es also immer und immer tiefere Löcher in den Geldbeutel des Staates, dessen überbezahlte Angestellte ohne Zwang zum Arbeitsnachweis dann mit grossen Augen und rudernden Armen vor der Presse stehn und sagen, “ja was hat das denn mit uns zu tun”.

Gleichzeitig verschweigen die Volksvertreter, die uns mit ihren Teppichen verwechseln, welch strafrechtlich bisher ungeahndeten gigantischen Volksbetrug sie seit Jahrzehnten betreiben.

DAS “CROSS-BORDER-LEASING” MIT 82 MILLIONEN MENSCHEN

Nicht nur die gesamten, die gesamten etablierten Presse- und Informationsorgane sind entweder von Konzernen kontrolliert oder hängen am Tropf von Parteien, welche wiederum von Konzernen kontrolliert werden; auch die Musikindustrie, die Filmindustrie, die Fernsehindustrie, die grossen Sportverbände, alle, alle tragen sie bereits das Brandzeichen irgendeines anonymen Kreises von Menschhirten in irgendeiner Konzernzentrale oder in irgendeinem Hauptquartier.

Versammlungsplätze, Gebäude, Mannschaften, Ereignisse und Kulturstätten, Abgeordnete und "Amtsträger" die keine sind, weil es nur "Dienstträger" sein können: sie tragen ein Emblem, die Namen ihrer Herrn, der Konzerne, sie hängen an ihrem Tropf, hängen an ihren Lippen, beten und beten was das Zeug hält und sind gleichzeitig nur Staffage im Ausverkauf Deutschlands.

Im Rahmen des unter Kanzler Helmut Kohl nach der Übernahme der DDR begonnenen und von rot-grün unter Schröder exponential forcierten "Cross-Border-Leasing" wurden in den Jahren von 1996 bis 2003 offiziell 180 Verträge zwischen deutschen Stadtregierungen ("Kommunen, "Gemeinde", "Städte") mit Konzernen abgeschlossen, die ihren Sitz in den USA hatten.

Schulen, Wasserversorgung, Energieversorgung, Verkehrssysteme wie Strassenbahnen und U-Bahnen und deren Schienennetze, öffentliche Gebäude, ja sogar unsere Abwassersystem wurden an US-Firmen über eine Laufzeit von bis zu 100 Jahren vermietet.

Nun der Clou: die Stadtregierungen - die wir gewählt oder geduldet haben - sie gingen hin und mieteten genau das, was sie gerade für 100 Jahre ins Ausland abgegeben hatten, wieder zurück.

Und dann stellten sie sich mit dem bisschen Handgeld, was sie dafür bekamen, um ihre Urlaubsreisen, Supergehälter und Bürokratie-Extremisten zu bezahlen hin, wie Hans im Glück, und sagten "sehet her, sehet heeeeeer, wie schlau wir waren, alles zu verrammschen, was die Deutschen in Hunderten von Jahren erarbeitet haben".

Und jetzt stehen 700 Milliarden Euro, 700 Milliarden Euro an Investitionen in die Infrastruktur an. Das müssen natürlich wir als "Besitzer" zahlen, auch wenn wir bloss Mieter im eigenen Land sind, die 100 Jahre nichts zu melden haben.

Ist das nicht fein?

Unsere Infrastruktur, unsere Häuser, unsere Bildungseinrichtungen, unser kulturelles Erbe, unsere Errungenschaften, sowie unser Vermögen, nur verwaltet vom Staat, nicht dessen Eigentum - es wird verkauft, es wird verraten, es wird verramscht, es wird staaten- und gesetzlosen Räubern und Superreichen in den Rachen geworfen, durch diejenigen, die einen Eid darauf geleistet haben, dem Wohle des Volkes zu dienen und dessen Nutzen zu mehren.

Und alle, alle sehen zu und tun nichts dagegen, während den Armen durch hemmungs- und gefühllose Nichtstuer in Parlamenten, Parteien, Verwaltungen, Universitäten, Wirtschaftsinstituten, Wirtschaftsverbänden und Beraterkolonnen langsam die Gurgel zugedrückt wird.

AKADEMIKER, PROFESSOREN, “BERATER” UND “EXPERTEN”: WIRTSCHAFTSFASCHISTEN, HEUCHLER UND BETRÜGER

Während sich Staatsräuber, Konzerne, Bonzen und Nichtstuer in ihrer gekauften Presse und ihren vorgefertigten Fernsehsendungen gegenseitig vorheulen, wie schlecht es ihnen im Zuge der “Wettbewerbsfähigkeit” geht (bei staatlichen Ausfallgarantien im Falle des Verzockens an den Welt-Börsen), müssen 10 Prozent der Bewohner dieser Republik Hilfsleistungen vom Staat in Anspruch nehmen, weil sie nicht von Arbeit leben können.

Diese Stützungsmassnahmen des Staates, der für Banken, Konzerne und Superreiche immer ein offenes Ohr und vor allem unser Geld übrig hat, diese “Transferleistungen” betragen insgesamt 45,6 Milliarden Euro (Stand Ende 2006).

46.6 Milliarden Euro für 8,3 Millionen Bürger. Damit sie überhaupt leben können.

Wenn man dagegen mal die Kosten alleine für die wenigen bekannt gewordenen Banken-Skandale gegenüberstellt - und darüber hinaus weiss, dass nach Schätzungen von Steuerexperten durch die deutschen Reichen 400 Milliarden Euro ins Ausland geschafft worden sind, um Steuerzahlungen zu vermeiden - dann wirken die jetzigen Thesen des “Finanzwissenschaftlers” Professor Doktor Friedrich Thießen wie ein Offenbarungseid des akademischen Kapitalismus, wie das Outing einer gnadenlosen Steinzeit-Ethik, wie der letzte Hohn eines kalten, eiseskalten Technokraten, der laut unserem auch für ihn immer noch gültigen Grundgesetz jedes Recht auf öffentliche oder staatliche Alimentierung verloren hat.

“Finanzwissenschaftler” Professor Doktor Friedrich Thießen, mit sicherlich über 5000 Euro Monatsgehalt netto von der sehr technischen Universität Chemnitz, ist der Meinung, dass Erwerbslose weder ins Internet dürfen, für Kultur einen ganzen Euro im Monat haben, nur für 2 Euro telefonieren und darüber für Kleidung aus Abfallbeständen, Aldi-Nahrung und Strom-, Gas- und Heizungskosten insgesamt 132 Euro in einem Monat bekommen sollen.

Das ist Wirtschaftsfaschismus.

Darüber regen sich dann DGB-Funktionäre, angebliche Wohlfahrtsverbände und Salonlinke auf, ohne einen einzigen Satz mit Inhalt heraus zu bekommen.

IM KAPITALISMUS SCHAFFT DAS KAPITAL DIE ARBEITSPLÄTZE

Weder werden anständige Löhne durch das Kapital bezahlt, noch werden Arbeitsplätze geschaffen. Die Folgen werden beim Staat abgeladen. Dabei müssten nach allen Gesetzen des Verursacherprinzips wie nach einem Verkehrsunfall die Wirtschaftsverbände, Industrie- und Handelskammern Hartz IV bezahlen, und nicht der Staat.

Wenn der Staat Arbeitsplätze schaffen könnte, dann wäre das nämlich per definition eine sozialistische Wirtschaftsordnung.

132 EURO FÜR´S NICHTSTUN? DAS LÄSST SICH MACHEN!

Wenn 132 Euro genug für´s Nichtstun sein sollen, so sollte man Nichtstun einmal definieren.

Heisst das: von 7 Tagen in der Woche mindestens 3 komplett damit zuzubringen, die Arge und sämtliche Ämter notfalls mit Gerichtsbeschluss dazu zu zwingen, einem die zustehenden Gelder auszuzahlen? Oder 132 Euro in Form eines Grundgehaltes, bei dem man wenigstens nicht mit der U-Bahn fünf mal in der Woche ein Ticket (was man ja angeblich gar nicht braucht) zum Amt bezahlen muss?

Wenn Nichtstun “nichts tun” heisst: warum dann nicht die Gehälter der Bundestagsabgeordneten auf 132 Euro im Monat kürzen wenn sie wieder einmal einen Monat lang nicht anwesend waren, obwohl das deutsche Parlament sowieso nur 20 Wochen im Jahr, also weniger als 5 Monate überhaupt tagt?

Wenn Nichtstun “nichts tun” heisst, warum dann nicht sämtliche Immobilien- und Aktienbesitzer, sämtliche “Berater”, “Aufsichtsräte” und Milliardäre, die nichts zu tun haben und von alleine immer reicher werden, nach Artikel 15 Grundgesetz enteignen und dafür lebenslang monatlich 132 Euro ausbezahlen, damit sie dann in Ruhe gut vom Nichtstun leben können?

Auf solche Fragen kommt kein “Linker”. Darauf kommt auch kein “Sozialdemokrat”. Da kommt auch kein “Gewerkschaftler” vom DGB drauf, oder einer vom Wohlfahrtsverband.

Weil die nämlich selber alle nichts zu tun haben.

DER DEUTSCHE STAAT: EIN WITZ

Der Staat - als parlamentarisch kontrolliertes Allgemeinwesen für, nicht “von”, für 82 Millionen Menschen - hat allermindestens, selbst nach den am weitesten auslegbaren Vorgaben der perpetuierten Verfassung Grundgesetz, die zwingende Aufgabe, in der Funktion eines Schiedsrichters über einen fairen Ablauf des Wettbewerb einerseits und schon im Vorfeld als Schaffer von gleichen Chancen andererseits darüber zu wachen, dass es im Wirtschaftswettbewerb nur um die Qualität des Angebotes geht und nicht um die Liquidität des Anbieters mit dem alles erdrückenden Werbeetat, der auch dem schlechtesten Produkt den Weg freischiesst.

Diese Schiedsrichterrolle des Staates passiert aber nicht. Es passiert überhaupt nichts.
Nein, noch weniger: der Staat sabotiert jeden Wettbewerb, er verhindert ihn, er sorgt dafür, dass nur die Betrüger zu Geld kommen.

Neben allen anderen Anzeichen des Verfalls - der alles zerfressenden Korruption, der organisierten Heuchelorgie in den Konzernmedien, dem strukturellen Abbau des Staates, dem alles erstickenden Bürokratieextremismus bei ständig sinkender Arbeitsleistung der Verwaltungen, dem Angriffskrieg gegen das Grundgesetz durch Militärführung, Konzerne und Exekutive im streng-engen Ballett mit Nationalisten, Zersetzern und Profilügnern - ist dies das beste Beispiel dafür, dass weder die kapitalistische Wirtschaftsordnung, noch die real existierende parlamentarische Demokratie funktioniert.

Aber das wird nicht ausgesprochen. Das wird nicht benannt. Es wird vertuscht, verschwiegen und im Gegenteil noch durch die die Placebos der sogenannten “linken”, “demokratischen”, “sozialen”, “liberalen” und “alternativen” Parteien aktiv befördert.

AUSVERKAUF DER REPUBLIK

Letztes Jahr wurde der SachsenLB nach dem Verzocken von einigen Zig-Milliarden Euro am US-Immobilienmarkt mit einem Kredit von 17,3 Milliarden Euro durch andere Landesbanken und Sparkassen unter die Arme gegriffen, bevor sie kurz darauf für 300 Mio Euro in einem Notverkauf mit Rückgaberecht an die LBBW verscherbelt wurde.

Am 10.August 2007 wurden durch die Gelddrucker, die sogenannten “Notenbanken”, 230 Milliarden Euro erfunden und an die Banken ausgegeben.
Durch diesen simplen Akt der modernen Zauberei entstand in Stunden der Wert eines Kleinstaates - buchstäblich aus dem Nichts.

Wieviele Menschen müssten sich und ihr Leben, ihr ganzes Arbeitsleben opfern, um diese Summe real zu erarbeiten?

Im April dieses Jahres hiess es, die deutschen Banken - wobei keine Bank eine regionale oder staatliche Identität mehr besitzt, darauf muss immer wieder hingewiesen werden - hätten 200 Milliarden an faulen Krediten offen gehabt.

Heute berichtet mmnews unter der Überschrift “Finanz-Weltkrieg?”:

“500- 600 Billionen Derivate ( das 7 – 8–fache Bruttosozialprodukt der ganzen Welt ) vagabundieren um die Welt und bilden die Basis für Pensions-, Lebensversicherungs- und Rentenzusagen.

Halten wir uns vor Augen : Derivate sind im Kern nur verbriefte Kredite an Emittenten. Geht der Emittent pleite , verliert der Besitzer seinen kompletten Einsatz. Derivate gehören nicht mal zum Sondervermögen.

Alle Pensions- und Hedgefonds, Banken und Versicherer dürften wohl derzeit eifrig bemüht sein, Abnehmer zu finden. Da immer weniger Dumme gefunden werden, verfallen die Derivate in hoher Geschwindigkeit.”

Den Letzten beissen die Hunde. Offenbar hat das, laut Anweisung von ganz westlich oben, die Berliner Republik zu sein.

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Suboptimales: Energiemarktkonzessionen der langfristigen Art - oder die FBI Akte von Nicola Tesla
09/06/2008 04:57 PM

Den meisten Anderen geht es wahrscheinlich ähnlich wie mir. Wenn es um Strom geht, wie wir ihn alle alltäglich brauchen, dann kommt mir als erstes “Edison” in den Kopf, der Erfinder der Glühbirne.Und dann ganz lange nichts. Entweder ich habe mal wieder nicht richtig aufgepasst in der Schule als das gerade Thema war oder aber …… irgenjemand stand hinter den Lehrplänen und meinte, dass es da ein paar Dinge gibt, über die sich die Menschen gar nicht so viele Gedanken machen sollen. Gehören Energie und Finanzen vielleicht zu diesen Kategorien ? Wer kennt schon den Namen Nicola Tesla ? Wer hat gelernt, dass er einer,wenn nicht gar, der größte Physiker und Erfinder des letzten Jahrhunderts war ? Wer kennt von uns seine unzähligen Erfindungen und angemeldeten Patente ?
Oh, es ist nicht so, dass man diese Patente zum Beispiel nicht immer noch einsehen könnte auf dem amerikanischen Patentamt. Man kann sich sogar Kopien davon anfertigen lassen.Der springende Punkt dabei ist, dass hier mal wieder überdeutlich wird, dass es oftmals nicht einmal des Unterschlagens von Unterlagen bedarf. Es genügt dafür zu sorgen, dass niemand auf die Idee kommt danach zu suchen, weil kaum jemand weiß, dass etwas überhaupt existiert.Wer hat den Spruch erfunden “Was du nicht weißt– macht dich nicht heiß” — könnte glatt ein Psycho-Patent-Spruch der “elitären Elite” sein.

Nein, ich bin garantiert nicht DER, der jetzt die Genialität eines Nicola Tesla ausgegraben hat. Darauf will ich nicht hinaus. Mir ging es nicht anders, wie den meisten anderen auch.Keine technische, erst recht keine elektrotechnische Berufsausbildung, also auch keinen großen Bezug zu diesem Themengebiet. Na ja,und was hab ich immer gehört “ … der Strom kommt aus der Steckdose” mehr mußt du nicht wissen, du mußt nur brav den Stecker reinstecken, keine dummen Fragen stellen und ala ZDF-Eso-Blondchen “Alles wird gut”.

Als ich dann auf die Möglichkeiten stieß, die sich durch die Arbeiten von Tesla ergeben, hat es mich fast umgehauen. Natürlich erzählte ich einigen Leuten aus meinem Umfeld davon ,gerade auch denen, von denen ich wußte, dass sie selbst schon, für mich unmögliche Dinge, selbst gebaut hatten. Keine Ingenieure oder absoltuen Profis ,zugegeben ,aber sehr talentierte “Bastler”. Einer davon hat seine W-Lan-Antennen-Übertragungs-Anlage gerade nach einer Probephase an die DTM Leute verkauft, die jetzt damit Streckenmessungen machen. Also die Ahnung ist schon da.Aber auch seine ersten Reaktionen am Telefon waren …

1. … glaub ich nicht, man bekommt nie mehr Energie raus,als man reinsteckt. Bin kein Genie und bin schon stolz auf mich bei den Wirkungsgraden, die ich mit meinen Mitteln bisher hinbekommen habe.
2. … wenn es das tatsächlich gäbe, wenn das funktionieren würde, dann hätten die großen Energiefirmen sich das doch längst zu eigen gemacht und es umgesetzt und vermarktet und würden nicht mehr unnötig Öl und solche Ressourcen für Energie verschwenden.

Na ja, Pätschi kennt mich gut und weiß, dass ich keinerlei technisches Genie bin und geht wohl sehr schnell davon aus, dass man jemanden wie mich dadurch schnell aufs Glatteis führen kann, wenn man von technischen “Wunderleistungen und Wundermaschinchen” berichtet.

Nicht umsonst bin ich das, was ich bin und er das, was er ist.Mein Part ist, als Autor, Journalist und “the one whoŽs doing his own research“, die Zusammenhänge dahinter, daneben und darüber aus zu kundschaften.Also nehme ich seine Annahmen und versuche sie einfach zu ergründen.

1. … mehr Energie gewinnen als reinstecken … klingt nach Zauberei.Warum eigentlich ? Gibt es Material auf unserem Planeten, das schon von sich aus so etwas wie Energie in sich trägt ? Ja, als Laie fiel mir witzigerweise sofort nur Eines ein - der Magnet, wenn er auf das Richtige trifft, bildet sofort etwas wie ein Energiefeld. Interressant, dass die Forschungen, Erfindungen und Maschinen, die ich meine, ausgerechnet auf diesem Magnetismus aufbauen. Selbst als Laie konnte ich mir sofort etwas vorstellen, was in dieser Richtung funktionieren könnte.

Nimm eine Trommel, die sich um eine Achse dreht. Befestige innerhalb der Trommel eine Anzahl von Magneten, die so ausgerichtet sind, dass sie aufeinander einwirken. Setze die Wirkung in eine Richtung und die Trommel wird anfangen sich um die Achse zu drehen. Je nachdem, wie groß oder stark die Magneten sind, desto mehr Bewegung wird ins Spiel kommen.Wenn die Achse um die sich das ganze dreht, einer Turbinenkonstruktion entspricht, dann kann man das machen, was man mit anderen Turbinen ( Wasserturbine zum Beispiel ) auch macht. Man kann die Energie, die entsteht, dadurch das sich die Turbine bewegt, “abgreifen“.Theoretisch klingt das für mich sehr logisch.Allerdings wäre ich als Laie dann am Ende, weil ich natürlich keine Ahnung habe, wie man die Energie abgreift, wie man eine Art Akku dran bastelt, um die gewonnene Energie zu “konservieren” usw, aber für Leute die elektrotechnisch Ahnung haben, sind das wiederum die kleineren Probleme.

2. … warum haben die großen Konzerne sich das nicht längst unter den Nagel gerissen und könnten dann ihre Ölreserven weiterhin vermarkten, indem diese nur noch für veredelnde Zwecke benzutzt werden ? Klingt logisch,denn dumm sind die bestimmt nicht. Na klar, die könnten doch einfach große Anlagen mithilfe dieser Technik bauen und dann eben die so gewonnene Energie an die Menschheit verkaufen. Spricht doch nichts dagegen, im Gegenteil, sie hätten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ergo ist der logische Schluß, dass da ein Haken sein muß, sonst würden sie es schließlich machen.So weit sind Pätschi und ich uns einig. Nur die Haken, die wir beide sehen, sind gewaltig unterschiedlich.

Pätschi schließt daraus, dass die Technik nicht funktionieren kann, sonst hätten die Konzerne sie längst aufgegriffen. Dieser, eventuell durchaus mögliche Denkansatz, beschränkt ihn allerdings so weit in seinem Vorstellungsvermögen, dass er nach Zirkelschluß seiner ERDACHTEN Logik, nicht einmal mehr interessiert ist, die Konstruktionspläne einzusehen, weil ER mit SEINEM FACHwissen schon beschlossen hat, dass wenn das ginge, die Großen schon längst ein Geschäft daraus gemacht hätten.Damit ist sein Ergründungsprozess abgeschlossen. Er WILL gar nicht weiter schauen, ob vielleicht hinter dem Vorhang noch eine andere Kulisse zu sehen ist.

Er meint also “zu viel zu wissen,als dass es sich lohnen würde darauf Zeit zu verschwenden“.
Nun,der Laie aber, der ich bin, sagt, dass ist viel zu spannend ( das Kind in mir ), um es einfach wieder wegzulegen, nur weil “Papa” sagt, dass man mit solchen “Flausen” kein Geld verdienen kann. Diesen Ansatz der “Erwachsenen” kennen wir alle zu gut, wenn wir, auch im fortgeschrittenen Alter, unsere “jugendlichen”, “heisspornartigen” Begeisterungsanfälle, nicht längst, der Anweisung des grauen Alltagslebens folgend, das sich “Erwachsenendasein” nennt, geopfert haben.

Also habe ich das gemacht, was sowieso zu den Tugenden eines Journalisten gehört. Nämlich einfach mal aufgrund einiger Angaben, Andeutungen und dem Gefühl, oder der Intuition, die man dazu bekommt, fröhlich und gespannt “im Nebel” zu stochern — immer davon überzeugt, dass sich auf die ein oder andere Art und Weise schon eine spanndende Geschichte ergeben wird, wenn man sich tief genug durch die Nebelwand hindurchbegibt.

Wie heißt dieser zutreffende Begriff, der gerade so oft benutzt wird ?

Zumindest im Deutschen verstärkt er diese Analogie. Siehst du die “NEBELKERZEN” — die dich auf einen bestimmten Weg LENKEN sollen — dann nimm sie als Hinweis, dass du der Wahrheit für deren Begriffe schon allzu nahe auf den Fersen bist. DENK dich dorthin, wo du ankommen willst und du wirst Meter für Meter deinen Weg durch den Nebel finden ohne von den Nebelkerzen geblendet zu werden.

( … genau, auch ich habe nichts gegen esoterische Denkansätze, aber ich habe gewaltige Magenschmerzen bei den längst überwiegend herrschenden,oberflächlichen Eso Gebrauchs Philo-Doofen, die versuchen mit ihrem Geschwätz den Leuten gleich 10 Bären auf den Bauch zu binden — bis sie sich nicht mehr bewegen können … das kann man jetzt beliebig vom Bild in die Realität transferieren … zum Beispiel was die Krux des sogenannten “Positiven Denkens” angeht. Ein Artikel dazu ist in Arbeit. )

Aus der Geschichte war mir noch geläufig, dass es mal einen schwunghaften Handel mit Hanfprodukten gegeben hat. Es wäre zu viel des Guten, jetzt ausführlich alle Aspekte dieser Pflanze und deren Gebrauchsfähigkeit darstellen zu wollen. Fakt ist, dass dieses PRODUKT vom Markt “verdrängt” wurde. Es wurde “ersetzt” durch ein anderes PRODUKT, dessen Herstellung in ANDEREN HÄNDEN lag. ( Es gibt eine gute Dokumentation zu diesem Thema “Hanf — Der Milliardenpoker” — wer also lieber sieht als liest …bekommt dadurch einen ersten Einblick. ) Meine Schlußfolgerung war also, nachdem offenliegt, wie DAS SPIEL damals funktioniert hat, und nachzulesen ist, wer darin verwickelt war, wer davon profitiert hat; dann stocher doch mal, ob mit denselben Verbindungslinien sich das Puzzle nicht erneut wieder vor dem “Inneren Auge” offenbaren lässt. MERKWÜRDIGerweise findet man dieselben KONSTELLATIONEN VON PROFITEUREN wieder vor. Alles ZUFALL ? Natürlich mitnichten.

Genau an dem Punkt kam Nicola Tesla ins Spiel……

Im übrigen ist er auch der Erfinder des ersten Generators. Wer DAS schon in SEINEN GEDANKEN er FINDET und dann in die Tat umsetzt, der hat weiß Gott genug spielerische Fantasie übrig, um sich dann auszu DENKEN, welche Daseinsformen man vielleicht gebrauchen könnte, um den Generator damit zum Leben zu erwecken — sprich anzutreiben. Genau das hat er auch getan. Und er war damit so erfolgreich, dass viele auf ihn aufmerksam wurden — zu seiner Zeit. ( er starb unter mysteriösen Umständen 1943 völlig verarmt in einem New Yorker Hotel )

An seinem Todestag fand sich, erstaunlicherweise, in nullkommanix die Creme de la Creme des amerikanischen Security-Business ein. Erstaunlich auch, angesichts der Tatsache, dass er zu diesem Zeitpunkt ein “Habenichts” war — also immer vorsichtig mit den Hartz IV - Genossen, vielleicht befindet sich das ein oder andere auf Eis gelegte “Genie” darunter.In der FBI-Akte zu Nicola Tesla ist ersichtlich, dass das Ineresse weit über seinen Tod hinaus erhalten blieb. Alle seine Kollegen, Bekannten, Freunde und Verwandte wurden aufgesucht ,und nach der Verschleierungs Prämisse “Alles Fürs Vaterland“, ausgeforscht und ausgefragt. Man versuchte, wie es sich aus den Akten erschließt, herauszufinden, wer noch im Besitz etwaiger Aufzeichnungen über/von Teslas Arbeit sein könnte. Eine lange Liste von Namen und Angaben über deren Wissensstand, die dort aufgeführt werden, gibt Aufschluß. Daraus ergeben sich ersatunliche Hinweise über den Umfang seiner Forschung ,eben aus dieser FBI Akte. Könnte es eine annähernd glaubwürdigere Dokumentation geben ? Wenn sie auch aus der “falschen” Ecke kommt ?

Die Angaben dort gehen bis, zum Beispiel zur Entwicklung eines DRAHTLOSEN PLANETAREN KOMMU- NIKATIONSNETZES, dass er schon um 1900, unter Beobachtung und mit Berichterstattung in den Medien, erprobt hatte. Allerdings war seine Entwicklung so angelegt, dass von seiner Technik JEDER KOSTENFREI hätte profitieren können.Kurze Überlegung — seit wann gibt es die Handy Kommunikation ? Auf welcher abgeleiteten Technik, die man auf VERWERTBARKEIT IM SINNE DES SOGENANNTENFREIEN MARKTES” hin, verändert hat, mag diese wohl aufbauen ? Wie lange haben sie dafür gebraucht? Oder warum haben sie sie so lange “vom Markt” ferngehalten? Wäre die Annahme völlig von der Hand zu weisen, dass die Einführung der drahtlosen Kommunikation, die wir ständig mit uns führen, einem ganz anderen Ziel diente ? Natürlich ist diese Überlegung längst in der Diskussion. ABER, dass wäre der LOGISCHE BEWEIS dafür, dass an den Annahmen mehr als ETWAS dran ist.

Dass das Handy ein “gutes” Mittel zur Überwachung ist, merkte ich das erste Mal, als ich, im Sommer 2006, auf meinem Weg zur amerikanischen Botschaft in Strasbourg, auf einmal im Zug, kurz nach der Grenze in Kehl etwas genauer und hektischer um mich schaute, da mein BRD Bahn Ticket eben nur im Grenzgebiet gilt und der “anerzogene Schwabe in mir” sich kein Ticket besorgt hatte für die eine Haltestelle bis Strasbourg. Zwei Gesichter, die links hinter mir im angrenzenden Abteil saßen, fielen mir sofort auf. Hatte ich einen davon nicht vor ein paar Tagen an meinem derzeitigen badisch-süddeutschen Domizil-Bahnhof Malsch gesehen? Er war mir aufgefallen, weil er eine zeitlang “sinnentleert” vor sich hinredete, ohne ersichtlich mit jemandem Kontakt zu haben. Das kenne ich nur von mir selbst, wenn ich, für Umstehende nicht ersichtlich, in mein verdecktes Mikrofon spreche, um Gedankennotizen auf meinem Digi-Recorder aufzuzeichnen. Und genauso war es. Wie ich stiegen sie am Endbahnhof Strasbourg aus. Damit war mein Plan für diesen Tag obsolet. Statt zur Botschaft zu gehen, schaute ich mir das EU Parlament an, besuchte Europas Älteste, aber auch oppulenteste Universität, die ich bis dahin gesehen hatte und hielt die beiden auf Trapp. Sollten sie mein Telefon auch abgehört haben, so ahnten sie sowieso, was ich vorgehabt hatte.

Das nächste Mal fuhr ich mit einem geliehenen Auto. Stellte das Handy aus, nachdem ich andeutungsweise die Wege eines “normalen” Alltagseinkaufs eingeschlagen hatte, und fing das Spiel von vorne an. Aber wie das weiterging … ist wieder eine andere Geschichte.( …bevor jetzt einer auf die Idee kommt, zu fragen, ob das denn wahr sein kann, sage ich nur EINES. Es ist mir egal, ob jemand das für ein gelungenes Einsprengsel der romanhaften Umsetzung hält …oder ob seine Fantasie so weit reicht, anzunehmen, dass so etwas tatsächlich passiert. Mache Jede/r damit, was in den jeweils vorhandenen Horizont hineinpasst. )

Nun war klar, dass solche “GESCHÄFTEMACHEREIEN” gegen das Wohl der Allgemeinheit und zu Lasten der Umwelt nicht das erste Mal passierten.Welchen Grund könnte es also geben, dass die Konzerne kein Interesse daran haben “ihre Energie” mithilfe dieser neuen Technologie zu vertreiben ? Wie ein Blitz spulte sich vor meinem inneren Auge eine Szenerie ab. Ein Atomkraftwerk tauchte auf.

Klar, eine der “Energiefabriken“. Ein Schreibtisch. Ein Computerbildschirm auf dem ich irgendwelche Konstruktionspläne sehen konnte, die sich wohl jemand aus dem Netz gezogen hatte. Genau.Das ist es. Was finden Mathematiker am Faszinierendsten,wenn einer von ihnen eine neue geniale Formel entdeckt ? Sie sind begeistert über die Schönheit der einfachen Strukturumsetzung eines exorbitanten Gedankens. Diese Faszination erschließt sich allerdings nur dem Kenner der Materie.Für uns Laien bleibt als einziger Anhaltspunkt dieses Faszinosums allerhöchstens die Darstellung des Genies Einsteins.Wenn auch kaum einer von uns wirklich begreift, was es in vollem Umfang bedeutet, so erschließt es sich doch im Ansatz dadurch, dass sogar wir uns diese genial einfache Formel merken können:

E=(mc) zum Quadrat

Das diese Formel weltbewegend ist und war haben sogar wir gelernt.Warum also der Atomreaktor ? Natürlich wie er gebaut wird, wie er funktioniert, kann man sich mittlerweile sogar im Netz zusammensuchen. Früher mußte man dafür zumindest Fachbibliotheken aufsuchen. Aber man kann sich das Wissen darüber aneignen. Nur was nützt es ? Nicht viel bis gar nichts. Denn der Einzelne kann sich wohl schlecht ein eigenes kleines Atomkraftwerk in den Vorgarten stellen. Die Technik ist kompliziert ( wie unsere drahtlose Kommunikation auch ), gefährlich, anfällig , aber auf dem Markt oder vielleicht gerade deshalb verwertbar.Nun stelle man sich vor, die Technik von Tesla sei wirklich so GENIAL EINFACH, wie sie oben beschrieben steht. Was würde passieren ? Wir würden weiterhin unsere Energie von den Lieferanten beziehen, aber die Umwelt würde nicht so geschädigt werden und die Preise könnten vielleicht auch etwas runtergehen ? Das wäre der erste Ansatz.

Aber in Wahrheit würde wohl genau das passieren, was sich vor meinem inneren Auge abgespielt hat.Ein paar eingefleischte Bastler, die sich mit jeder neuen Technologie beschäftigen, würden sich das “Magneto-Kraftwerk” einmal näher ansehen. Die Bauweise und die Funktion unter die Lupe nehmen und feststellen, dass sie gar nicht einsehen, warum sie dafür noch Geld bezahlen sollen ,denn eine Maschine solcherart könnte sich wirklich JEDE/R, nicht in den Vorgarten, aber doch in den Keller oder die Garage setzen. Warum sollten sie es also nicht tun ? Es würden sich kleine Handwerksbetriebe gründen, die gegen anständige Bezahlung, Generatoren dieser Technik, abgestimmt auf den Umfang der jeweils benötigten Energiemenge, konsruieren und bauen würden. Die Menschen würen anfangen zu rechnen und kämen ganz schnell auf die Idee, dass sich das investierte Kapital relativ schnell amortisiert. Noch dazu, wenn die verwendeten Teile nahezu verschleißfrei funktionieren, und es dadurch auch noch sehr wartungsarm vonstatten geht.Das hört sich wie ein gewaltiges Eigentor an für den “freien Markt“.

Politisch allerdings beinhaltet es noch weit umfangreichere Konsequenzen.Wer die Verbindungslinien kennt, die den Wirtschafts-, Waren- und Finanzmarkt bestimmen, der weiß, dass das EINER DER CORNERSTONES ist, der alle Machtkonstellationen, die auf die Kontrolle genau dieser Märkte angelegt sind, auseinandersprengen könnte.Ergibt es also Sinn, dass wir nicht einmal mehr den Namen Nicola Tesla in unseren Schulbüchern finden ? War es nicht ein konsequentes Vorgehen seitens der mächtigen Verbündeten, alles zu unternehmen, diesen Namen und seine Denkansätze konsequent vor der Öffentlichkeit zu verschleiern ?

Reichen die Hinweise aus, dass das FBI und die übrigen Geheimdienste darauf erpicht waren, jeden ausfindig zu machen, der an seinen Versuchen teilgenommen hat, der Unterlagen und Aufzeichnungen von ihm besitzen könnte, die Aufschluß darüber geben, wie all seine restlichen Erfindungen zu bewerten sind ? Ist das Vorgehen, dann, nachdem man alles beseitigt hatte, einschlägig bekannte Institutionen einzusetzen, die dafür sorgten, dass sein Ruf kurz nach seinem Tod, Stück für Stück, zurückgefahren wurde, indem man sein “Alterswerk” diskreditierte und langfristig auf das Kurzzeitgedächtnis der Massen setzte, die sich natürlich, über kurz oder lang, nicht mehr an die Veröffentlichungen in allen namhaften amerikanischen Zeitungen erinnerten, nicht mehr als konsequent ? Und wer kommt schon auf die Idee, in Zeitungsarchiven nach Dingen zu suchen, von denen er noch nicht einmal annimmt das es sie gibt, weil er gar nichts von ihnen weiß ?

NUR SPINNER WIE ICH — DIE LIEBER DIE ZEITUNG VON VORVORVORGESTERN LESEN — UM DIE WAHRHEIT VON HEUTE ZU BEGREIFEN !!! (aus 2003 - Das ist meiner !!! Ich bin begeistert :-)

Aber die Geschichte um Nikola Tesla geht noch viel weiter. Sie berührt Punkte der” Emigration” der Gestapo unter General Gehlen in den amerikanischen Geheimdienstapparat, unter deren “Mithilfe” dann der CIA-Apparat aufgebaut wurde; zeigt eine verwickelte Geschichte an über den privaten Sekretär Teslas und dessen Sohn, der sich bis an die heutige Spitze der Regierungsebene zieht. Aussagen darüber lieferte Scorzeny, der ehemalige Leibwächter Adolf Hitlers, der auf seinem Totenbett eine erstaunliche Geschichte offenbarte, die er auch mit Beweismaterial unterlegt hat. Wer über die sogenannte “Rattenlinie” zur “Flucht/Emigration” etwaiger SS- und Nazi Verbrecher Bescheid weiß, der wird angesichts neuerer Erkenntnisse noch mehr in, sagen wir es gelinde vorsichtig, bitteres Erstaunen geraten. Aber auch das ist wieder eine andere Geschichte.

Lars Guckert

Copyright liegt beim Autor und bezieht sich auf das Ganze, wie ebenso auf Teile und Rückschlüsse die gezogen wurden. Abdruck oder Zitate nur mit Genehmigung des Autors.
FBI-Akte zur Einsichtnahme und Dokumentation vor Ort
16:39 - 05.September 2008

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rotglut.org: Wenn die Bank Geld zurück gibt ...
09/06/2008 04:55 PM
... dann ist was faul im Staate Dänemark Und Sie haben an Katja Günther oder andere Inkassoganoven zu überweisen versucht. Das Ander-Konto der eiskalten Katja bei der "Raiffeisenbank Reischach- Wurmannsquick-Zeilarn eG" ist nach hier vorliegendem Schriftwechsel anscheinend gekündigt, ohne dass die Bank es sich erlaubt, "die Geschäft ... [Link] [Cache]
elementarteile: Berlin! Berlin!
09/06/2008 04:35 PM
Die BVG will das Kottbusser Tor zum Musterbahnhof für Videoüberwachung machen - mit beweglichen Kameras und Gesichtserkennung. Die Hightech-Geräte könnten sogar bei Drogenhandel Alarm auslösen.

Der Drogenhandel ist also das Problem!

Generell habe ich noch nie Probleme am Kottbusser Tor gehabt und das zu allen Tages- und Nachtzeiten. Klar sehen Junkies nicht chic aus, aber das ist dann eben das Problem das Betrachters.

Im Gegenteil habe ich schon der Polizei, die vor meiner Haustür parkte gesagt, dass hier Drogenübergaben stattfinden, sich Junkies mittlerweile das Warten auf den Dealer mit dem Herumwerfen von Messern vertreiben und ich damit (den Waffen und der Aggressivität) schon ein Problem hätte… “Ja ja, wissen wir…”:war die Antwort. Eine offene Drogenszene ist also nicht das Problem.

Mal abgesehen davon, dass Drogensüchtige nicht an einen Ort gebunden sind um ihre Drogen zu kaufen und so eine Videoüberwachung einfach keine Änderung, allerhöchstens eine Vertreibung bewirken würde, wird hier ein Präzedensfall geschaffen und an der Akzeptanz der Gesichtserkennung gearbeitet.

Denn Videoüberwachung an sich findet flächendeckend statt in Berlin.

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Politik und Panorama: CSU goes crazy - der bayerische Dirndlkrieg
09/06/2008 04:32 PM

Gut, es ist Wahlkampf in Bayern. Wahlkampfzeiten sind für die merkwürdigsten Blüten eine äußerst geeignete Wachstumszeit.

Das schillerende Gewächs, das momentan dem Streit um Wählerstimmen zwischen Starnberger See und Main entspringt, ist doch selten ansehnlich ob seiner Farbenpracht.

Im kleinen geht es darum, dass sich die Frau des bayerischen Ministerpräsidenten Günther Beckstein weigert auf dem Münchener Oktoberfest im Dirndl aufzutreten.

Man mag sagen, die Bayern sind sowieso etwas merkwürdig und in anderen Dimensionen anzutreffen, was Traditionen und Brauchtumspflege betrifft.

Ein Dress-Code, bedingt durch Statusdistinktion, ist auch heute noch anzutreffen. Die zerissene Jeans im Frankfurter Messseturm dürfte entweder zu einem diskreten Hinauswurf durch die Security führen oder zu einem Blitzlichtgewitter und hektischem Gefuchtel mit Fotohandys, da Anwesende den Börsengang der Modekollektion eines Popstars antizipieren.

Die Zeit in der eine Kleiderordnung verpflichtend war, um öffentlich die Zugehörigkeit zu einem bestimmten Stand zu dokumentieren, sind jedoch glücklicherweise seit mehr als 200 Jahren in diesem Land perdu.

Zumal die historische Linie, die hier von CSU-Frauen und Trachtenverbänden gezogen wird, recht fragil wirkt. Die Tracht, dokumentiert in Dirndl und Lederhose kennzeichnete den Träger als Bewohner der ländlichen Gebiete Bayerns, während das städtische Publikum sich im regional indifferentem Sonntagsstaat zum Defilieren auf der Theresienwiese einfand.

Selbst die protestantisch-fränkische Herkunft von Marga Beckstein zählt offenbar nicht:

Es "würde sich schon gehören", dass die "Landesmutter" im Dirndl auf die Theresienwiese gehe. Wenn die gebürtige Nürnbergerin kein altbayerisches Dirndl tragen wolle, könne sie sich "auch ein fränkisches Trachtengewand anziehen"

So ist zu hören vom Vize-Chef des Bayerischen Trachtenverbands, Adi Müller.

Das Dirndl und Lederhose mittlerweile zu einem modischen Accessoire verkommen ist, mit dem auch manch trinkfreudiger Düsseldorfer oder Mailänder seine Verbundenheit mit bajuwarischer Lebensart verkünden will, zählt wohl kaum.

Aber wen wundert's, wenn Erwin Huber jetzt schon den Lafontaine gibt und Manna für alle verspricht, sollte man sich über solch schrill leuchtende Blüten auch nicht weiter wundern.

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elementarteile: zu 132€ Mindestsatz…
09/06/2008 04:24 PM

Mittlerweile sind die beiden Schreibtischtäter ja ein wenig in den Blogs herumgekommen. Was bleibt zu diesen und anderen noch zu sagen?

Merkt Euch die Namen der Schweine, es soll ihnen nicht vergessen sein!

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Rundumschlag: Musikprojekte online
09/06/2008 04:01 PM

Heute ein kurzer Hinweis auf zwei beachtenswerte Webprojekte zum Thema klassischer Musik:

  • Eine Seite zu Beethoven, vermutlich eine der aktuellsten und umfassendsten zum Thema.
  • Alwa Glebe - Künsterlin aus Fürth - hat u.a. Gedichte von Nietzsche vertont. Auf MySpace findet sich einiges von ihr.

(Danke an Helmut Walther für die Hinweise!)

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Ein Zyniker schreibt...: Orwellsche Verwertungsindustrie
09/06/2008 03:33 PM
Ein sehr interessanter Artikel zum Urheberrecht.

"Alternativen zur Verwertungsindustrie" vs. "Überwachungssystem orwellscher Größenordnung"

Die unterstützen da im Prinzip meine These, dass das Urheberrecht in seiner jetzigen Form nicht überleben wird. Außerdem sagen sie:

Für ihn ist es ausgemacht, dass nur die Unternehmen überleben werden, die sich als Teilhaber einfacher Flatrate-Abrechnungsmodelle aufstellen. Geld sei nämlich nicht das Problem, es gebe eine Menge Geld für Inhalte im konvergenten Netz. Vermutlich könne allein die Hardware-Industrie die gesamte Musikbranche finanzieren, meint Leonhard.

Man macht sich normalerweise keine Gedanken darüber aber die Musikindustrie ist z.B. im vergleich zur IT Industrie (die uns ja erst das Internet und Filesharing ermöglicht) winzig klein. Sie ist in Deutschland sogar so klein, dass wir sie von unserer GEZ Gebühr mit finanzieren könnten wenn die öffentlich Rechtlichen nicht so verschwenderisch mit diesem Geld umgehen würden.[Link] [Cache]
Politik und Panorama: Hessen - der Weg ist frei für die SPD
09/06/2008 03:17 PM

Nach der Linkspartei haben heute auch die Grünen, auf eine Sitzung ihres Parteirats, den Weg zur Bildung einer neuen Regierung in Hessen freigegeben.

Trotz eines unablässigen medialen Trommelfeuers und hysterischer Laute von Unionsseite, scheinen damit die Tage des Noch-Ministerpräsidenten Roland Koch gezählt zu sein.

Andrea Ypsilanti hat in einem ersten Stimmungstest, bei der Regionalkonferenz in Frankfurt am vergangenen Mittwoch, große Zustimmung für ihren Kurs erfahren.

Gegenwärtig beschäftigen sich die zukünftigen Partner damit inhaltlich zu klären, wie mit einigen Brennpunkten zu verfahren ist.

Einer dieser Brennpunkte ist - zumindest in der Öffentlichkeit - die Frage des Nachtflugverbots auf dem Frankfurter Flughafen. Es ist nicht anzunehmen, dass sich einer der Partner hier eindeutig durchsetzen wird. Es steht ein Kompromiß ins Haus, der eine leichte Einschränkung der bisherigen Regelungen erwarten läßt, aber keine grundsätzliche Einschränkung der Nachtflüge über die bestehenden Auflagen hinaus.

Ein Verbot wäre auch rechtlich kaum durchzusetzen, da es einen gültigen Planfeststellungsbeschluss gibt und es nicht zu erwarten ist, dass dieser bei einer erneuten rechtlichen Prüfung grundsätzlich anders ausfallen wird. Die Grünen sind hier zudem in einer recht schlechten Position, da die Frankfurter Grünen sich hier in der Koalition mit der Union in Frankfurt der Stimmabgabe enthalten haben.

Alle anderen Punkte sind ebenso keine grundsätzlichen Klippen sondern lassen sich über Kompromisse regeln.

Roland Koch - Bye Bye! Ich freue mich auf Andrea Ypsilanti als neue SPD-Ministerpräsidentin des Landes Hessen.

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rotglut.org: Nochmals meinen Dank für die Spenden
09/06/2008 01:52 PM
Der Abmahngauner Neuber und sein Gehilfe Alexander J. Kleinjung wollen mich schon wieder in den Knast bringen. Die Spenderliste hat sich wieder um einiges verlängert und ich bin wirklich dankbar und noch immer über die Solidarität überrascht. Es freut mich, dass so viele es nicht hinnehmen wollen, dass Lügner aus dem Umfeld der Kriminell-Kanzlei des Günt ... [Link] [Cache]
politplatschquatsch: Bundesamt warnt vor Google
09/06/2008 01:35 PM
Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nimmt seine Aufgabe ernst: Wo immer eine Gefahr heraufschimmert, etwa, wenn Bundesbehörden dazu übergehen, alle nur erreichbaren Daten zentral speichern zu wollen, warnt die Bundesbehörde in aller Stille vor der "Sammelwut" in den Nachbarzimmern. Und wenn die "Datenkrake" (Der Spiegel) Google zuschlägt, machendie Experten aus Berlin ihre Warnungen sogar öffentlich: Gnadenlos haben sie jetzt die Gefahren aufgedeckt, die der neue Google-Browser Chrome mit sich bringt.

Google habe eine unfertige Beta-Software in die Hände von Millionen unerfahrener Nutzer gegeben, empört sich die Behörde. "Google Chrome sollte deshalb nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", sagte BSI-Sprecher Matthias Gärtner der Berliner Zeitung. Sehr leicht könne es durch die Benutzung der unfertigen Software zu Schlaganfällen, Häuserbränden und blutenden Elektrozuleitungen kommen.

Google pflegte in der Vergangenheit alle neuen Softwareangebote zum Teil jahrelang als Beta-version laufen zu lassen. Nach geheimen Erkenntnissen der Bundesinformarionstechnikschützer soll es dabei wiederholt zu Zwischenfällen gekommen sein. So hätte sich eine Hausfrau in Wiesbaden beim Versuch, eine Suppe mit Gmehl anzudicken, einen elektrischen Schlag versetzt. Ein älterer Mann aus Garmisch hingegen sei verunglückt, als er mit Youtube neues Wasser in sein Aquarium haben füllen wollen.

Die New York Times meldet inzwischen vorab, dass Google seinerseits vor den Analysen des Bundesamtes warnt. "Das BSI sollte derzeit nicht für den allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden", zitiert die Zeitung einen Google-Sprecher. Beim BSI handele sich derzeit um eine offensichtlich fehlerhafte Beta-Version. Es sei problematisch, so die New York Times unter Berufung auf Google, dass das BSI seine Warnungen ungefragt über den Köpfen von zahllosen unerfahrenen Anwendern ausschütte.[Link] [Cache]
Principiis Obsta: Das Imperium wankt in seinen Grundfesten
09/06/2008 01:26 PM
Von Mowitz

Jahrzehntelang beherrschten die USA die Welt durch den Dollar als Weltleitwährung und die militärische US-Dominanz war der Garant, dass der Dollar auch Weltleitwährung blieb. Der Dollar als Weltleitwährung ist die Grundlage der USA um ihre Hegemonrolle auch weiterhin ausüben zu können. Wenn das in Frage gestellt wird, wird die amerikanische Militärmaschine aktiviert um für die notwendige „Überzeugung" zu sorgen, dass dies auch so in Zukunft zu sein hat.

An den internationalen Ölbörsen wird Öl in Dollar gehandelt, Saddam Hussein versuchte irakisches Öl gegen Euro zu verkaufen – und wurde gehenkt. Der Iran verkauft sein Öl nicht länger gegen Dollar, und erklärte am 21. März den US-Dollar für wertlos. Da kommt das Imperium, welches seine Macht durch den Glauben der Welt an die Greenbacks bezieht, leicht ins Trudeln. Amerikanische Kriege wurden durch Dollars finanziert, die der Welt mehr oder weniger aufgenötigt wurden. Schließlich hielt man den Nahen Osten und die arabische Halbinsel, mit 60% des weltweiten Erdöls, mit von ihnen eingesetzten korrupten Emire, Scheichs und Anderen, in der Hand. Die Welt brauchte Öl, musste sich folglich mit Dollar halten um es bezahlen zu können, obwohl das Öl gar nicht aus den USA kam. So schön kann Neokolonialsmus sein, zumindest so lange sich keiner dagegen auflehnt. Der Iran hat sich dagegen aufgelehnt. Nun wollen Venezuela, Indien, Russland und China das Öl aber künftig auch nicht mehr in Dollar abrechnen. Damit wäre das globale US-Monopol gebrochen

Nun tut sich ein „schwarzes Loch" im Finanzsystem der USA auf, das es in dieser Größe noch nicht gegeben hat. 30 Jahre lang haben die USA über ihre Verhältnisse gelebt und es geschafft, der Welt ihre Schulden aufzuoktroyieren. Jetzt brauchen sie täglich 2 Milliarden Dollar Geldzufluss aus aller Welt, sonst bricht das „herrschaftliche" Finanzsystem zusammen.

Der Krieg in Afghanistan, der Krieg im Kaukasus, der geplante Krieg gegen Iran, die Unruhen in Tibet und US-Scharmützel in Pakistan, sie alle dienem dem Zweck den US-Niedergang zu stoppen.

Mehr zum Thema:
«Die USA sind keine Supermacht, sondern eine bankrotte Farce»
Finanz-Weltkrieg?
Der inszenierte Terrorrismus: Die CIA und Al Qaida
USA: Der Untergang[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Schmerz in F-Dur
09/06/2008 01:02 PM
Die hießen mal Pilate, aber das war nicht so ein großer Erfolg. dadurch allerdings waren nicht so viele Leute da, die den alten Namen vergessen mussten, um sich den neuen merken zu können. Der lautet extrem viel schnittiger Pilot Speed. Die Musik ist getragen geblieben: Schmerzen in F-Dur, a-Moll und d-Moll, als wären U2 noch im Jammer-mit-mir-Geschäft.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Plötzlicher Harndrang?
09/06/2008 12:59 PM
von vielen autobahn-pissoirs deutschlands grinst ein gramulierter mann, der obige frage mit "hab ich unter kontrolle" beantwortet. er nimmt nämlich prostagutt mit der einzigartigen pflanzenextrakt-kombination aus BRENNNESSEL UND SÄGEPALME![Link] [Cache]
Esowatch: Schäden durch ayurvedische Medizin
09/06/2008 12:15 PM
Gestern hatten wir unseren Spaß mit Peter Artmann, der sich in seinem Blog über die Meldungen, daß ayurvedische Medikamente Schwermetalle enthalten, lustig machte. Das brachte ihm einige Kritik in den Kommentaren und einen EsoBlog-Artikel ein.
Hier nochmal ein Auszug seiner Verteidigungsschrift für die indische Spielart der Quacksalberei:
Ja natürlich tun die da Blei rein. Die gesamte Rasashastra Schule der Ayurveda-Medizin basiert auf der Anwendung von Metallen. Wobei Blei nur eines der zu verwendenden Metalle ist. Traditionell werden bei dieser Medizin Kupfer, Silber, Blei, Eisen, Zinn, Zink und sogar Quecksilber verarbeitet.
Was sogar Quecksilber? Wollen die ihre Patienten denn vergiften?
Naja, es ist halt eine andere Medizin - aber das Quecksilber (und auch die anderen Metalle) wird nicht als reines Metall verabreicht, sondern aufgekocht, dann wieder zerstoßen, dann wieder aufgekocht bis nur noch weißes ascheartiges Pulver übrig bleibt (die Zubereitung dauert häufig Jahre). Das Produkt, das am Ende entsteht, heißt Bhasma und schwimmt sogar auf Wasser (versucht das Mal mit reinem Quecksilber).
Allerdings ist Quecksilber nur ein Mittel, andere beliebte Zutaten sind das bereits erwähnte Blei und natürlich auch Arsen.

Diese Mittelchen enthalten gehörige Mengen der giftigen Schwermetalle, das ist so gewollt.
Schwermetallionen lieben Schwefel, ganz besonders die Sulfidgruppen unserer körpereigenen Proteine.
Sie verlassen den Körper auch ziemlich langsam, so dass man sich auch mit relativ geringen regelmäßigen Mengen ordentlich schaden kann.
Was passiert also, wenn man sich die, illegal als Nahrungsergänzungsmittel importierten, ungeprüften und unter primitiven Bedingungen hergestellten, ayurvedischen Medikamente über längere Zeit gutgläubig zuführt?
Keine Ahnung, es gibt darüber keine Statistik. Das ganze Geschäft läuft an der seriösen Medizin vorbei.
Es gibt allerdings eine amerikanische Datenbank, die versucht, durch alternativmedizinische Verfahren Geschädigte zu erfassen: What´s the harm?
Unter Ayurveda finden sich Folgendes:
12 Fälle von Bleivergiftung durch ayurvedische Medizin:
null
Wie gesagt, in der Alternativmedizin wird nicht dokumentiert. Es gibt kaum offizielle Zahlen. Was es gibt, sind Messungen von Schwermetallmengen in diesem Quackquatsch. Dass es die Warnungen, wohl aufgrund des Sommerloches, in die großen Printmedien geschafft haben, ist sehr zu begrüßen. Allein, es wird nix nützen. Die Heiler verticken das Zeug unter Umgehung der Gesetze weiter und die Gutgläubigen werden weiterhin ihr Geld dafür ausgeben, sich mit absurden Pseudomedikamenten schleichend zu vergiften. Wer schneller erben will, der sollte seine Omi zum ayurvedischen Heiler schleppen. Wer einem durch Ayurveda Geschädigten helfen will, der geht mit ihm zum echten Arzt.
So einfach kann die Welt sein.[Link] [Cache]
07.09.2008 in Brüssel: Für eine neue 9-11 Untersuchung
09/06/2008 09:56 AM

United for Truth (Gemeinsam für die Wahrheit) ist eine Bürgerinitiative. Eine europäische Plattform – keine Organisation – die Menschen, verschiedene nicht-staatliche und gemeinnützige Organisationen vereint. Hauptziel ist es, jedem Bürger die Möglichkeit zu geben, Informationen zu erhalten, die von den Massenmedien verschwiegen werden. Dafür organisieren wir eine friedliche, europäische Versammlung am 7. September 2008 vor dem Berlaymont-Gebäude auf dem Schuman-Platz in Brüssel. Der ideale Ort, um Ideen auszutauschen und Antworten von denjenigen zu verlangen, die vorgeben unsere Führer und Vertreter zu sein. Wir glauben, dass die offizielle Darstellung der Anschläge vom 11. September 2001 (und anderer angeblicher Terroranschläge) zu viele Lücken und Lügen beinhaltet und fordern daher eine neue und unabhängige Untersuchung. Wir möchten, dass die Bürger die Demokratie wieder einfordern. Wir fordern Recht ein und Rechte zurück.

http://www.unitedfortruth.org/

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Gastbeitrag: Fahrtroutendokumentation per Twitter und co.
09/06/2008 09:47 AM

Das Folgende ist ein Gastbeitrag von Fabian über die technische Realisation seiner Fahrtroutendokumentation der “tour de force”. Danke!

Der geneigte Leser dieses Weblogs mag zwar vielleicht über Landtagswahlen, obskure Rollenspiele und auf welchen Seminaren der Autor rumhängt - wenn er sich nicht gerade versehentlich verschiedene Finger abhackt -, informiert werden, Technikthemenverwöhnt ist die Leserschaft aber auf jeden Fall nicht. Deswegen berichte ich in meiner Rolle als hackingaffiner Gastautor über eine kleine Webseite, die ich bastelte, um GPS-Koordinaten, die ich per SMS an Twitter übertrug, auf einer Deutschlandkarte darzustellen.

Zum Hintergrund: Ich unternahm vor kurzem mit Freunden eine Fahrradtour quer durch die Republik von Nürnberg an die Nordsee und zur Motivation sollten unsere Freunde und alle Daheimgebliebenen sehr aktuell den Fortschritt unserer “Tour de force” mitverfolgen können und überwachen, ob wir nicht einfach in den nächstbesten Zug steigen. Außerdem wollte ich dem Autor dieses Weblogs, der sich immer noch nicht so recht entscheiden kann, ob die Beschränkung auf 140 Zeichen bei Twitternachrichten nun Chance oder Scheiße sind, zeigen welche Möglichkeiten Twitter bietet, abgesehen davon, dass man sein Umfeld darüber informieren kann, ob der Kaffee, den man sich gerade gekocht hat, nun lecker, sauer oder einfach nur superheiß ist.

Zur Umsetzung: Ich erstellte einen neuen Twitteraccount und aktivierte das Erstellen von Einträgen via SMS. Mit meinem Handy wollte ich dann von unterwegs stündlich Nachrichten mit unseren Koordinaten an Twitter schicken. Soweit der Plan. Aufgrund des wackeligen bis streckenweise nicht vorhandenen Handynetzes lief es dann auf ein paar Nachrichten pro Tag hinaus.

Um die Webseite unabhängig von den bekannten Performanceengpässen bei Twitter zu halten, wurde auf meinem Server stündlich, von einem Cron-Job gesteuert, ein Skript aufgerufen, das über die XML-Schnittstelle von Twitter auf die Nachrichten meines Twitteraccounts zugriff und diese herunterlud. Aus den Nachrichten, die jetzt im XML-Format bereitlagen hat ein weiteres Skript die wichtigen Daten, also Datum/Uhrzeit und Text jeder Nachricht extrahiert. Aus den Texten der Nachrichten wurden dann wiederum die Daten ausgelesen - also Längengrad, Breitengrad, Status (sprich: ob wir noch unterwegs sind oder ob wir schon unser Nachtlager aufgeschlagen haben) und ein Kommentar zum aktuellen Standort. Alle Daten hatte ich zur leichteren Weiterverarbeitung mit Kommas voneinanderander getrennt. Diese Daten hat ein weiteres Skript dann, wenn die Nachricht nicht beim letzen Aufruf des Update-Skripts bereits bearbeitet wurde, in eine SQLite-Datenbank geschrieben. Ein wieder anderes Skript fragt bei Aufruf diese Datenbank dann ab und liefert die Ergebnisse dann im XML-Format zurück. Diese Daten bildeten die Basis für die Markierungen auf der Karte.
Als Kartenbasis für die Webseite kam für mich aus ideologischen Gründen und meiner Aktivität bei diesem Projekt nur die “OpenStreetMap” infrage. Auch wenn OpenLayers, die Library die OpenStreetMap bereitstellt, um beispielweise mit Javascript eine Markierung auf einer Karte zu machen, was Funktionsumfang und Dokumentation angeht, noch lange nicht an Google Maps heranreicht. Eine solche OpenStreetMap-Karte habe ich dann seitenfüllend auf der Webseite eingebunden. Ein in die Seite eingebettetes und beim Aufbau der Seite ausgeführtes Javascript hat dann mit Hilfe eines AJAX-Calls (Buzzword-Alarm) o.g. Skript aufgerufen und die zurückgelieferten XML-Daten geladen. Aus diesen wurden wiederum Längengrad, Breitengrad, Status, und den Kommentar zum aktuellen Standort extrahiert und mit einer Funktion aus der OpenLayers-Library eine Markierung am jeweiligen Längen- und Breitengrad eingerichtet. Zum besseren Überblick wurde die Stelle dann mit einem eigenen, dem jeweiligen Status entsprechenden Icon (sprich: Fahrrad oder Zelt) versehen und der passende Kommentar angefügt, der erscheint, wenn der Benutzer mit der Maus auf das Icon klickt. Die Karte wurde dann schließlich auf unseren letzten bekannten Aufenthaltsort zentriert.

Das ganze System hat ausserordentlich gut funktioniert - von einem kleinen Bug mal abgesehen, den mein Vater aber irgendwo zwischen Leipzig und Dessau am Telefon fixen konnte. Und nächste Mal gibts Technik- und Statistikporn. Versprochen!

[Link] [Cache]
BooCompany: Ein ver-Chrome-tes Marketing-Desaster (BOO)
09/06/2008 09:24 AM
Da wollte Google den ganz großen Wurf machen. Der Trend des so genannten "Web 2.0" geht ja dahin, dass man komplexe Anwendungen im Browser laufen lässt, als ob so etwas nicht besser in eine Desktop-Anwendung passt. Google selbst unterhält inzwischen so viele derartige Dienste, dass kaum noch jemand mit dem Zählen mitkommt. Und was fehlte Google da noch in der eigenen Produktpalette? Richtig: Ein eigener Browser, weil es ja noch nicht genug gute Browser gibt. Der wurde jetzt unter großer Anteilnahme der üblich verdächtigen Medien in einer Beta-Version für Windows veröffentlicht - und zwar mit desaströsem Feedback für eine Firma, die in ihrer Lust am Datensammeln eh schon sehr kritisch beäugt wird. Der groß angekündigte Browser "Chrome" hat das letzte Vertrauen in Google beschädigt und hat durchaus das Zeug, zur größten Marketing-Katastrofe der bisherigen Internet-Geschichte zu werden.[Link] [Cache]
Lösung: "Zukunft soziale Marktwirtschaft"
09/06/2008 09:21 AM

Machen wir uns nichts vor: wir sind eine unternehmergetriebene Republik, deren Ursache in supranationalen Institutionen der UN liegt, wie die internationalen Verträge es immer wieder zeigen. Ziel ist, die staatlichen Funktionen immer weiter abzuschaffen, zu privatisieren, den Staat von seinen Aufgaben entlasten, damit diese Funktion privatwirtschaftlich geführte Unternehmen leisten. Warum dieses Ziel? Ein solcher Staat braucht weniger Geld zur Durchführung seiner Aufgaben, muss damit weniger Geld einnehmen ( Steuern ). Weniger Steuern bedeuten

  • höhere Gewinne der Kapitalgeber und/oder
  • höhere Wettbewerbsfähigkeit in einer so konstruierten Unternehmerwelt
  • Überlebensfähigkeit gegenüber Konkurrenzunternehmen in den Staaten, in denen die Staatsquote bereits abgesenkt wurde.

Was bleibt übrig am Ende?

  • Judikative ( Gerichtsbarkeit )
  • Militär, Polizei, Steuer ( lässt sich automatisieren )
  • Verwaltung.

Sie fragen, wo bleibt die Legislative ( Gesetzgebung )? Schon heute erarbeitet die Industrie Gesetze; warum soll sie diese Gesetzgebung nicht auch ganz übernehmen können?

“Ein Jahr vor der Bundestagswahl fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU eine Grundsatzentscheidung über die künftigen Aufgaben des Staates. Man könne nicht weniger Steuern und Abgaben und zugleich mehr Ausgaben für Bildung, Forschung und Infrastruktur versprechen, sagte die CDU-Chefin vor rund 160 Kreisvorsitzenden ihrer Partei. Auch ihre Haltung zur weiteren Senkung der Staatsquote solle die Partei überdenken”, schreibt n-tv.

Sehen Sie, wohin Merkel und ihre CDU uns führen will? Ist das der Grund, warum sie auf die Frage, wohin soll diese Gesellschaft geführt werden, nicht antwortet?

Machen wir uns nichts vor: wenn es in der Politik heißt “fordert … von der CDU eine Grundsatzentscheidung” dann

  1. geht es nur darum, eine intern in den Hinterzimmern gefällte Grundsatzentscheidung sich absegnen zu lassen, um
  2. die Legitimation durch die CDU- Masse zu haben so zu operieren, nämlich den Staat immer weiter zu schwächen.

Lange habe ich nachgedacht, dass man ja eigentlich nichts gegen die Macht der supranationalen Institutionen der UN unternehmen könne. Es gibt ein Mittel: anders wirtschaften! Dazu muss man allerdings etwas von Produktkalkulationen verstehen. Man sollte auch wissen, dass der Zinskostenanteil an Waren heute mit ca. 40 Prozent angegeben wird. Man sollte zumindest wissen, dass die Unternehmen mit dem “Shareholders value” Ansatz eine sehr hohe Eigenkapitalrendite erreichen wollen, was entsprechende kalkulatorische Ansätze und auch Rationalisierungen erfordert.

Begänne man, ein Industrieprodukt sich aufzubauen, welches nicht zu viele Produkt- Vorstufen enthält, vielleicht 3, würde man in jedem dieser Vorstufen fordern

  1. eine Eigenkapitalquote von zum Beispiel 80 Prozent; Hinweis Eigenkapitalquote: “Eigenkapitalquote (Capital to assets ratio) Der Indikator liefert Angaben darüber, inwieweit das Vermögen der Institute durch Eigenkapital gedeckt ist”, deutsche Bundesbank, Seite 120 ( untere Seitenangabe ),
  2. eine Eigenkapitalrendite von zum Beispiel 6 Prozent,

dann würde jeder Unternehmer sagen

  1. unwirtschaftlich, weil das Geld anders angelegt eine höhere Rendite bringt
  2. phantastisch und nicht zu realisieren, weil “Geld machen” die Philosophie dieser Unternehmerwelt ist

dann würde ein so geschaffenes Produkt

  1. mehr als konkurrenzfähig gegenüber der normalen Kalkulation sein
  2. die Grundfeste des Kapitalismus, “mach Geld, mach mehr Geld” erschüttern
  3. die Lebensphilosophie der Bürger und Unternehmen zum Staat deutlich verändern; der Staat würde dann wieder als gleichberechtigter Partner zu akzeptieren sein.

Es bleibt die Kernfrage, wie man das realisieren kann:

Wen kann der Staat hindern

  • wenn der Staat Mittel zu Kosten der Inflationsrate zur Verfügung stellt mit der Verpflichtung, eine Eigenkapitalquote von 80 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von 6 Prozent ( angenommene Werte ) nachzuweisen?
  • wenn der Staat den Kreditnehmern abverlangt nachzuweisen, dass diese Regel auch “down the line” für die Zulieferantenkette gilt?
  • wenn der Staat sinnvoll erscheinende Unternehmen, die aufgeben, aufkauft, an Private mit den genannten Bedingungen veräußert und verlangt, dass diese Unternehmen nicht dem Unternehmerverband angehören dürfen und Sondervereinbarungen mit den Gewerkschaften zu schließen sind ( Haustarife )

nur eines kann den Staat hindern: die fortgesetzte Verschlankung und Verarmung des Staatswesens.

Machen wir uns nichts vor: unsere Verschuldung von 1,5 Billionen Euro ist bei zunehmender Verschlankung nicht zu reduzieren. Im Gegenteil: die Unternehmen treiben mit ihrem so geschaffenen Wirtschaftssystem die Staaten in den Bankrott. Bei einem wahrscheinlichen Zusammenbruch des Weltwährungssystems werden nur eine gewinnen: die Unternehmen, die sich Werte angeschaffen haben und sei es nur auf Pump. Zahlen werden diese Zeche die kleinen Bürger; wir sind auf dem besten Wege.

Warum also sollte man die soziale Marktwirtschaft nicht weiterentwickeln? Nein, nicht in Richtung Planwirtschaft, sondern in eine Wirtschaft mit definierten Rahmenbedingungen, in denen der Zinssektor nur noch eine untergeordnete, helfende Rolle spielt. Heute ist der Finanzsektor der Treiber der Wirtschaft - ein solches Modell

“Zukunft soziale Marktwirtschaft” *)

wird, konsequent begonnen und angewandt, den Zwang zur staatlichen Verarmung und Bedeutungslosigkeit stoppen. Wird Bürgern auch wieder Hoffnung auf Arbeitsplätze geben und eine Chance zur deutlichen Reduzierung der Staatsverschuldung ermöglichen; zudem wird dadurch die Gefahr einer Weltwirtschafts(zins)krise minimiert!

Lohnt es nicht, sich dafür einzusetzen, dafür zu kämpfen, gegen alle neoliberalen Widerstände?

*) DD musste den Begriff verändern, da folgender Rechtsschutz besteht ( siehe Datenbank Patentamt München ):

Markentext: CHANCEN FÜR ALLE Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft
Markenform: Wort-/Bildmarke
Inhaber: berolino.pr GmbH Agentur für Öffentlichkeitsarbeit, 50968 Köln
Leitklasse: 42
Klassen: 35; 36; 41; 42
Letzter Verfahrensstand: Marke eingetragen
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Mikrophonpolitik - oder: mit dem Scheiß aufhören.
09/06/2008 08:46 AM


Ach ja, man hat als Otto oder Ottilie NormalverbraucherIn garkeine Vorstellung von den Stilmitteln der Großen der Welt. Ein beliebtes Mittel ist das offengelassene Mikrofon. Besonders, wenn jemand Scheiß macht und damit aufhören soll. Da ließ schon Schorsch Dabbeljuh das Mikrofon offen: Syrien sollte der Hisbollah sagen, sie solle mit dem Scheiß aufhören.



Der Iraner an und für sich macht bekanntermaßen auch nur Scheiß. Und schon wieder wurde Syrien als Überbringer der Nachricht in die Pflicht genommen, dieses mal vom aktuellen EU-Ratspräsidenten, Nicolas Sarkozy. Zunächst ging das ganz präsidentiell. Doch dann ging wieder versehentlich ein Mikrofon auf. Da vernahmen - rein versehentlich - die Journalisten, wie der österreichische Standard mit Bezug auf die französische Libération vermeldet, folgendes:
Teheran setze seinen Weg zur Entwicklung von Atomwaffen fort und gehe damit ein großes Risiko ein, sagte Sarkozy demnach und fuhr fort: "Denn eines Tages - egal, wie die israelische Regierung aussieht - werden wir uns eines Morgens mit einem Israel wiederfinden, das zugeschlagen hat."


Das macht die Aussage dieses Artikels dann wieder wahrscheinlicher.

Bildnachweis: Libération

Disclaimer: Durch die - übrigens vom System vorgenommene - Linksetzung auf ähnliche Artikel dokumentiere ich diese nur und mache sie mir nicht "zu eigen". "Ähnlich" ist ein weiter Begriff...

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ad sinistram: Unterhaltungspogrom
09/06/2008 08:30 AM
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Duckhome: Die Ängste der Deutschen
09/06/2008 08:08 AM

Die R+V-Versicherung hat eine Langzeitstudie über "die Ängste der Deutschen" durchgeführt, deren Ergebnisse auf ihrer Website abrufbar sind. Und siehe da: "Spannungen durch Ausländer", "Terrorismus", "Krieg mit deutscher Beteiligung" liegen trotz kräftigen Hochjazzens der Medien abgeschlagen auf den hinteren Plätzen. Aud dem ersten beiden Plätzen liegen "Lebenshaltungskosten" und "Wirtschaftliche Lage". Offensichtlich ist das Volk doch nicht so dumm, wie das mancher gerne hätte.

(Bildnachweis: Politisch Korrekt)
76% der Deutschen hätten Angst vor (noch mehr?) Preissteigerungen.

„Mehr als drei Viertel aller Deutschen sind sich
einig: Die allergrößten Sorgen bereiten ihnen die immens steigenden Kosten
für das tägliche Leben", erläuterte Rita Jakli, Leiterin des Infocenters
der R+V Versicherung, das zentrale Ergebnis der Studie „Die Ängste der
Deutschen 2008" heute in Berlin. Seit vielen Jahren ist die Angst vor steigenden
Lebenshaltungskosten Thema Nummer 1 bei den Deutschen. Jetzt
ist sie nochmals dramatisch angestiegen um zehn Prozentpunkte von 66
auf 76 Prozent – den höchsten Wert seit Beginn der R+V-Langzeitstudie im
Jahr 1991.


Daß diese Angst nicht nur gefühlt, sondern berechtigt ist, berichtet auch ein renommiertes Hamburger Boulevardmagazin in seiner Online-Ausgabe.

Die, die arm sind, sind jetzt ja schon "dran": eine zur Zeit als "Gefecht der verbundenen Waffen" nach dem Motto "Bild, Bams, Glotze" geführte Kampagne gegen die, die schon am Boden liegen, und die letzte Woche in der auch hier thematisierten 132-Euro-Unsäglichkeit. Doch der Mittelstand hört mittlerweile auch schon "die Einschläge näher kommen".

An zweiter Stelle steht die Angst vor der Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, was auch nicht wirklich wundert:

Gleichzeitig sinkt das Vertrauen in die Wirtschaft. 58 Prozent aller
Deutschen befürchtet eine Verschlechterung der Wirtschaftslage


Terrorängste hat sich die Bevölkerung offensichtlich bislang nicht einreden lassen, "Migrantengewalt" offensichtlich auch nicht; seit 7 Jahren sind die Schwerpunkte in etwa gleich gewichtet.

Ganz offensichtlich haben sich in ihrer politischen Einschätzung auch die Menschen in den Bundesländern einander angenähert.

Bei der WELT waren die Ergebnisse etwas anders gewichtet, aber auch hier stand die Soziale Lage eindeutig vor den "gespinten" Themen.

Das müsste doch eigentlich ein Pfund sein, mit dem man wuchern kann...

Disclaimer: Durch die - übrigens vom System vorgenommene - Linksetzung auf ähnliche Artikel dokumentiere ich diese nur und mache sie mir nicht "zu eigen". "Ähnlich" ist ein weiter Begriff...

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Deutschland Debatte: Der Staat wird fast abgeschafft -> "Neue soziale Marktwirtschaft"
09/06/2008 07:22 AM

Machen wir uns nichts vor: wir sind eine unternehmergetriebene Republik, deren Ursache in supranationalen Institutionen der UN liegt, wie die internationalen Verträge es immer wieder zeigen. Ziel ist, die staatlichen Funktionen immer weiter abzuschaffen, zu privatisieren, den Staat von seinen Aufgaben entlasten, damit diese Funktion privatwirtschaftlich geführte Unternehmen leisten. Warum dieses Ziel? Ein solcher Staat braucht weniger Geld zur Durchführung seiner Aufgaben, muss damit weniger Geld einnehmen ( Steuern ). Weniger Steuern bedeuten

  • höhere Gewinne der Kapitalgeber und/oder
  • höhere Wettbewerbsfähigkeit in einer so konstruierten Unternehmerwelt
  • Überlebensfähigkeit gegenüber Konkurrenzunternehmen in den Staaten, in denen die Staatsquote bereits abgesenkt wurde.

Was bleibt übrig am Ende?

  • Judikative ( Gerichtsbarkeit )
  • Militär, Polizei, Steuer ( lässt sich automatisieren )
  • Verwaltung.

Sie fragen, wo bleibt die Legislative ( Gesetzgebung )? Schon heute erarbeitet die Industrie Gesetze; warum soll sie diese Gesetzgebung nicht auch ganz übernehmen können?

“Ein Jahr vor der Bundestagswahl fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel von der CDU eine Grundsatzentscheidung über die künftigen Aufgaben des Staates. Man könne nicht weniger Steuern und Abgaben und zugleich mehr Ausgaben für Bildung, Forschung und Infrastruktur versprechen, sagte die CDU-Chefin vor rund 160 Kreisvorsitzenden ihrer Partei. Auch ihre Haltung zur weiteren Senkung der Staatsquote solle die Partei überdenken”, schreibt n-tv.

Sehen Sie, wohin Merkel und ihre CDU uns führen will? Ist das der Grund, warum sie auf die Frage, wohin soll diese Gesellschaft geführt werden, nicht antwortet?

Machen wir uns nichts vor: wenn es in der Politik heißt “fordert … von der CDU eine Grundsatzentscheidung” dann

  1. geht es nur darum, eine intern in den Hinterzimmern gefällte Grundsatzentscheidung sich absegnen zu lassen, um
  2. die Legitimation durch die CDU- Masse zu haben so zu operieren, nämlich den Staat immer weiter zu schwächen.

Lange habe ich nachgedacht, dass man ja eigentlich nichts gegen die Macht der supranationalen Institutionen der UN unternehmen könne. Es gibt ein Mittel: anders wirtschaften! Dazu muss man allerdings etwas von Produktkalkulationen verstehen. Man sollte auch wissen, dass der Zinskostenanteil an Waren heute mit ca. 40 Prozent angegeben wird. Man sollte zumindest wissen, dass die Unternehmen mit dem “Shareholders value” Ansatz eine sehr hohe Eigenkapitalrendite erreichen wollen, was entsprechende kalkulatorische Ansätze und auch Rationalisierungen erfordert.

Begänne man, ein Industrieprodukt sich aufzubauen, welches nicht zu viele Produkt- Vorstufen enthält, vielleicht 3, würde man in jedem dieser Vorstufen fordern

  1. eine Eigenkapitalquote von zum Beispiel 80 Prozent; Hinweis Eigenkapitalquote: “Eigenkapitalquote (Capital to assets ratio) Der Indikator liefert Angaben darüber, inwieweit das Vermögen der Institute durch Eigenkapital gedeckt ist”, deutsche Bundesbank, Seite 120 ( untere Seitenangabe ),
  2. eine Eigenkapitalrendite von zum Beispiel 6 Prozent,

dann würde jeder Unternehmer sagen

  1. unwirtschaftlich, weil das Geld anders angelegt eine höhere Rendite bringt
  2. phantastisch und nicht zu realisieren, weil “Geld machen” die Philosophie dieser Unternehmerwelt ist

dann würde ein so geschaffenes Produkt

  1. mehr als konkurrenzfähig gegenüber der normalen Kalkulation sein
  2. die Grundfeste des Kapitalismus, “mach Geld, mach mehr Geld” erschüttern
  3. die Lebensphilosophie der Bürger und Unternehmen zum Staat deutlich verändern; der Staat würde dann wieder als gleichberechtigter Partner zu akzeptieren sein.

Es bleibt die Kernfrage, wie man das realisieren kann:

Wen kann der Staat hindern

  • wenn der Staat Mittel zu Kosten der Inflationsrate zur Verfügung stellt mit der Verpflichtung, eine Eigenkapitalquote von 80 Prozent und eine Eigenkapitalrendite von 6 Prozent ( angenommene Werte ) nachzuweisen?
  • wenn der Staat den Kreditnehmern abverlangt nachzuweisen, dass diese Regel auch “down the line” für die Zulieferantenkette gilt?
  • wenn der Staat sinnvoll erscheinende Unternehmen, die aufgeben, aufkauft, an Private mit den genannten Bedingungen veräußert und verlangt, dass diese Unternehmen nicht dem Unternehmerverband angehören dürfen und Sondervereinbarungen mit den Gewerkschaften zu schließen sind ( Haustarife )

nur eines kann den Staat hindern: die fortgesetzte Verschlankung und Verarmung des Staatswesens.

Machen wir uns nichts vor: unsere Verschuldung von 1,5 Billionen Euro ist bei zunehmender Verschlankung nicht zu reduzieren. Im Gegenteil: die Unternehmen treiben mit ihrem so geschaffenen Wirtschaftssystem die Staaten in den Bankrott. Bei einem wahrscheinlichen Zusammenbruch des Weltwährungssystems werden nur eine gewinnen: die Unternehmen, die sich Werte angeschaffen haben und sei es nur auf Pump. Zahlen werden diese Zeche die kleinen Bürger; wir sind auf dem besten Wege.

Warum also sollte man die soziale Marktwirtschaft nicht weiterentwickeln? Nein, nicht in Richtung Planwirtschaft, sondern in eine Wirtschaft mit definierten Rahmenbedingungen, in denen der Zinssektor nur noch eine untergeordnete, helfende Rolle spielt. Heute ist der Finanzsektor der Treiber der Wirtschaft - ein solches Modell

Neue soziale Marktwirtschaft

wird, konsequent begonnen und angewandt, den Zwang zur staatlichen Verarmung und Bedeutungslosigkeit stoppen. Wird Bürgern auch wieder Hoffnung auf Arbeitsplätze geben und eine Chance zur deutlichen Reduzierung der Staatsverschuldung ermöglichen; zudem wird dadurch die Gefahr einer Weltwirtschafts(zins)krise minimiert!

Lohnt es nicht, sich dafür einzusetzen, dafür zu kämpfen, gegen alle neoliberalen Widerstände?

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redblog: Pofalla, das Sprachtalent
09/06/2008 07:05 AM
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Duckhome: Für die, die Tschernobyl so gerne vergessen wollen ...
09/06/2008 06:08 AM

... für die Bösartigen und die Leichtfertigen die den Menschen immer noch mit der sicheren und ungefährlichen Atomenergie kommen. Vor allem aber für die Gierigen, denen ihr persönlicher Profit über das Leben aller anderen Menschen geht. Des ist ein Video der ukrainisch-russischen Künstlerin Elena Filatova:


Elena betreibt ein Portal, dessen Texte zur Lektüre sehr empfohlen werden können.

Die Ghost-Town, die hier gezeigt und besungen wird, ist Pripyat, die ehemalige "Schlafstadt" derjenigen, die in Tschernobyl arbeiteten.

Elena ist Tochter eines Atomphysikers und ist seit Jahren unterwegs. die Schäden in und um Tschernobyl zu dokumentierten. Zur Erinnerung: der Unfall in Tschernobyl nahm seinen Anfang darin, dass es zwischen einem Schichtführer und seinem Stellvertreter "menschelte" - und die sich daraufhin anbahnende Katastrophe aufgrund einer falschen Entscheidung zu spät und dann mit den falschen Gegenmassnahmen versucht wurde zu korrigieren.

Hier und hier berichtet Elena, was sie umtreibt.

Wenn die Menschen über Tschernobyl Bescheid wüssten, würden sie zwei mal darüber nachdenken atomare Anlagen zu bombardieren. Wenn Atomkraftwerke oder Produktionsanlagen für Atomwaffen die Zielscheiben sind, dann ist die Gefahr von atomarer Kontamination sehr hoch. Unsere Welt ist zu klein geworden, um Reaktoren zu bombardieren. Atomare Anlagen im Iran zu bombardieren, um die Welt sicherer zu machen ist Wahnsinn – es ist zu vergleichen mit dem „Heiligen Krieg" oder dem „Kampf um Frieden".

Lasst uns nun einen Blick in die Vergangenheit, auf die Halbwertszeit einiger atomarer Elemente, werfen. Wir sehen, in welcher Beziehung atomare Elemente mit dem Fortschritt in der Geschichte stehen. Die Halbwertszeit von Americium beträgt 458 Jahre, würde man dieses Element auf der gesamten Erde verteilen, würde unsere Zivilisation in die Zeit von Shakespeare zurückgeworfen werden. Eine Kontamination durch Plutonium würde unsere Erde für 24,400 Jahre verseuchen, uns in die Steinzeit zurückwerfen. Neptunium-237 hat eine unglaubliche Halbwertszeit von zwei Millionen Jahren, wir würden wieder Affen sein.

Im Gegensatz dauert die nützliche „Halbwertszeit" eines Politikers nur wenige Monate, und meistens kann er während seiner Amtszeit keine Probleme lösen, weil er sie ja angeblich nicht kennt. Lasst mich noch ein anderes Beispiel geben um zu erklären wie klein und miserabel die Ambitionen unserer Politiker sind: Wenn die Römer die Atomenergie erfunden hätten, und jemand hätte ihre Reaktoren bombardiert, dann würde dieses Gebiet heute noch immer Spuren von Radioaktivität aufweisen und es würden noch immer, 2000 Jahre später, bewaffnete Soldaten, die den hochgradig verstrahlten Müll bewachen, existieren.


Mittlerweile erhält sie von Leuten aus vielen Ländern Unterstützung, was man an den vielen Sprachen sehen kann, in denen ihre Seite schon verfügbar ist. Die meisten Texte liegen dennoch in englisch vor, die eindrucksvolle Photoserie "Pluto's Reich" hat auch eine deutsche Ausgabe.

Wer das Risiko des "Feuer des Prometheus" besichtigen will, für den ist die Seite von Elena ein Must Read.


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Radio Utopie: Indianz.com plays along with Right-Wing media pumping of John, "Gook" McCain
09/06/2008 06:07 AM

Check out how the “Native” media reports on the colonial U.S. presidential election: I

I ndianz.Com > News > McCain cites tribes in GOP acceptance speech
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McCain cited his record as an opponent of corruption in his speech at the Xcel Energy Center in St. Paul, Minnesota. “I’ve fought lobbyists who stole from Indian tribes,” he said. McCain served two terms as chairman of the Senate Indian Affairs Committee. In his second term, he focused on convicted lobbyist Jack Abramoff, who was sentenced on Thursday for four years in prison for defrauding his tribal clients out of millions of dollars.
——————————————–

First off, John McCain had little, if anything to do with defending Aboriginals against federal exploitation. Abramoff was a republican. A republican with a long reach in the Washington D.C. old-boy network, including people POW McCain calls his “friends”, my friends. Indianz.com of course has been hyping this version of McCain, the War Hero as opposed to the reality of John McCain’s true record of incompetent military service, his dropping of his first wife after she lost her looks for a former model and his horrible record of cutting funds for other veterans who have earned their benefits fighting an oil war republicans and their coroporative fascist sponsors purposefully started in a mad bid to monopolise Western Asian petroleum sources. West Africa is next on this list as evidenced by U.S. Secretary of State Condi Rice’s odd visit to Libya, a former high-level target of American abuse (President Ronald Reagan ordered an attack on the Libyan leader’s private residence that missed him but succeeded in killing his young son) and the quiet creation of AFRICOM on the heels of former U.S. President Bill Clinton’s first photo-jaunt through Africa talking of plans to create an Western-based African version of GATT for the Dark Continent.

Now, if the reader takes into account recent events in Afghanistan, Iraq, Georgia, Kosovo and the juvenile sword-rattling towards Iran, Hugo Chavez and a curious little aborted venture in Africa with Mark Thatcher & Simon Mann, it would be elemental to state that oil is at the root of this contemporary geo-political evil. It points to a series of logical fallacies justifying the end goal of implementing a total proto-European military power canopy over the entire world’s supply and trafficking of petroleum. Demonising the Arab people as backward anti-Christians and purposefully mis-representing the Muslim world in particular as an “evil” force serves the propaganistic purpose of engendering an atmosphere of a perpetual war psychology, a tactical socio-political necessity for the Western oil industry.

With Aboriginal peoples around the world threatened by this, including Indigenous communities in the United States, Indianz.com sees fit to ignore this data in favour of Republican-positive “news” that flies in the face of of what is really going on.

One of the main things that disturbs me is that Indianz.com does not see a responsibility to report the damage John McCain has inflicted on Native people:

“. John McCain sponsored PL104-301 in 1994 whereby John McCain dispossessed the Natives of their Right to own their own property. A liberal Supreme Court upheld challenges to this law in bad guidance claiming that Navajo don’t own their property, their tribe does, so therefore they individually can not protest relocation. Since there is no mechanism in the law for participation by the whole tribe, this fait acomplis does clearly represent a corrupted Supreme Court process in the 1995/6 time frame, a Court stacked by Bill Clinton, who also signed the McCain bills into law.

John McCain sponsored S1973 in 1996 whereby John McCain (read copy) implemented the partitioned land initiative to make it feasible for the land occupied by the Native American’s to be considered “public lands” after Natives were (false characterization:) “voluntarily resettled”. (Bill History) .

John McCain’s sponsored the “Settlement Act” in 1998 which attempts to force (under PL 104-301) the Native Navajo to SIGN illegal laws of a non-existent Hopi Nation created by the Partitioned Land Act (also enforced by McCain and his peers on the Senate Committee on IA), thereby making the lands (false characterization) “voluntarily resettled” per S1973 after the forgery of Dineh-Navajo signatures is brought before the Senate by opposing Senators.

John McCain organizes the “Rapid Resettlement” Enforcement Action which was sponsored by John McCain in 1999, citing Bill Clinton’s support, asking the secretary of the Interior and the Attorney General to force the Natives to hurry up and sign the land over. “

VANISHING PRAYER - Media Player - Part 1 (Click here..>) | VANISHING PRAYER - Media Player - Part 2 (Click here..>).

If you have reviewed this documentary and still think that John McCain or his new running mate give a damn about First Nations people, I question your Indianness. I really do. Especially those of you who like McCain enjoy throwing their military service in the faces of those in Indian Country who do not tow the party-line that the BIA (Bureau for Intimidating Aboriginals) feeds them through the likes of Ben Nighthorse Campbell. Tell me the truth, while you were struggling to extend democracy overseas, did you or your people have freedom stateside? If you say yes to that, please explain the information above as evidence of America’s love for the Indian. I would really like to hear what you have to say. I want to understand how an Indian could support such a person poltically knowing full well that placing them in that sort of power potentially spells doom for your own community.

See: Gregg Wager: Some things never change, including the government’s attitude toward Native American real estate

I also expect Native people who think the U.S. is the best thing since commodity-box cheese will support the McCain-Palin ticket based on the allegation that her husband is a White Indian. According to Indianz.com, who made a point of parting with this bit:

McCain’s running mate is Alaska Gov. Sarah Palin (R), whose husband, Todd Palin, is Alaska Native.

So what, right? Not really. The “Indian”, i.e, “minority connection” has recently flooded the airwaves in defense of Gov. Palin’s use of political weight to get a law officer terminated from his position following his seperation from her sibling. She claims that the officer, her former brother-in-law, made an derogatory comment towards Alaskan Natives and that her insistence on his firing was based on her deep respect for First Nations peoples.

How can this be when he has a record of regularly referring to Alaska's Aboriginal people as " Arctic Arabs", or " mukluks" and sometimes " f**king Eskimo's,"

So she and her handlers say that she strongly supports respect for First Nations peoples. But if she is so pro-Indian can she explain the data above? And, why is she running alongside someone so anti-Indian? Why is she pro-Indian but ready to drill on Indian land without regard to the impact it will have on those communities and the environment? And so what if her husband is of partial Indigenous descent? Does that mean that Palin will check the “I hated the gooks. I will hate them as long as I live.” McCain that peeks out from behind his crude jokes about rape and bombing nations that have not threatened the United States? What is her opinion on the way McCain has used White angst to whip up racial resentment towards Barack Obama? Is she preparded to expose the congenital anti-Indian, Anti-African and anti-Arab racism that drives the neo-conservative rabble?

I doubt it. And so should you. Especially since her church thinks that Jews deserve the animosity they experience. So, she is a Creationist Judeophobe. And this is who Indianz.com, National Public Radio and FOX NEWS favour over someone like Ralph Nader or Cynthia McKinney? Doesn’t make sense that a “Indian” news agency would overlook these facts when they tout the McCain the mainstream corporate disinformation machine illusion of a capable leader who just also happens to not know what country he is talking about in his speeches to his ditto-heads. And worse, he flat-out lies about his commitment to Indian rights when he is directly responsible for committing genocide against the Dine’ people.

If it's Sarah Palin, why is she distinctly not pregnant in a photograph which was apparently taken on Super Tuesday, which is in February, when, as Jazz Shaw points out, Palin would have been about six months along in her pregnancy? Click here to view full-size image of a very un-pregnant Gov. Palin.

It also seems that the Gov from Alaska has a problem with African people, at least according to the LA Progressive with Barack Obama. Charley James reports that:

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So Sambo beat the bitch!" This is how Republican Vice Presidential nominee Sarah Palin described Barack Obama's win over Hillary Clinton to political colleagues in a restaurant a few days after Obama locked up the Democratic Party presidential nomination.

According to Lucille, the waitress serving her table at the time and who asked that her last name not be used, Gov. Palin was eating lunch with five or six people when the subject of the Democrat's primary battle came up. The governor, seemingly not caring that people at nearby tables would likely hear her, uttered the slur and then laughed loudly as her meal mates joined in appreciatively.

"It was kind of disgusting," Lucille, who is part Aboriginal, said in a phone interview after admitting that she is frightened of being discovered telling folks in the "lower 48" about life near the North Pole.

Then, almost with a sigh, she added, "But that's just Alaska."
Racial and ethnic slurs may be "just Alaska" and, clearly, they are common, everyday chatter for Palin.

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See: Revisiting John McCain's Hatred Towards "Gooks"

Add to this her preggo underage daughter with the seemingly dim husband to be , shocking revelations about questions surrounding who really is the mother of the family’s newborn and the distant son that suddenly decided to join the military after it was played up that Joe Biden’s kid was going into the “field,” and you have all the earmarks of a politician willing to do whatever it takes to win. Including violating national security. The British are asking, did Gov. Sarah Palin help Anti-American terrorists by violating U.S. military rules by announcing her son’s deployment date to the international media? According to the Guardian UK, Palin’s use of the 911 attack and her son’s deployment as a campaign tool is not just underhanded political trickery, it’s also against the rules:

Though Sarah Palin has been trying hard to keep her family members out of the spotlight, for example by flying them all to St Paul and giving them prominent seats in the convention hall, she’s made an exception for Track Palin. Her soldier son will be deploying for Iraq on September 11, she said in her speech . (He even stood for applause.) Track’s courage on behalf of his country should stir the heart of every true patriot, so let’s please not dwell on the fact that revealing an individual serviceperson’s deployment date — even when you don’t do it on primetime television — is a breach of the US military’s operational security procedures , an act of treachery in which only an America-hating terrorist or liberal would indulge.

And as some republicans are pointing out, this rush to prove which family can out-patriot the other by sending their kids to oil wars has the extra-effect of putting their units in danger. That’s one way to show your grounding in national security matters. Use your own kids as propaganda and don’t care if this move puts whole units at high-risk by offering “The Enemy” a high-value target.

Why hasn’t Indianz.com made light of this? Or any other Native news service for that matter. Why are Native communities being kept in the dark about this information? Indian media, or White Man’s Indian media? You decide. In the end, ignorance may be what kills you.

- The Angryindian

Postscript: Just to show you how brainwashed American Indians are including our “educated” youth, check out this collection of uninformed answers to questions put to Native students about Sarah Palin. Scary, innit?

- The Angryindian

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elementarteile: Was haben amerikanische Kredite mit "Geldmangel" in China zu tun?
09/06/2008 03:07 AM

fefe macht sich darüber lustig, dass China amerikanische Müll-Kredite gekauft bzw. übernommen hat.

Was steckt dahinter? Aus welchem Land kommen die Produkte in den amerikanischen Supermärkten zum großen Teil? China. Wie kaufen die Amerikaner Fernseher, Anlagen etc.? Auf Pump. Wenn den Amerikanern das Geld ausgeht, also aus China nichts nachgeschoben wird, kann China in den USA kein Geld mehr verdienen,

Hört sich verzwickt an, aber lehnt euch zurück und genießt Bildungsfernsehen

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Mein Parteibuch Blog: Petition zur Ächtung von Endzeit-Sekten
09/06/2008 01:40 AM

Der Historiker Wolfgang Eggert beschreibt folgendes Szenario:

Stellen Sie sich bitte für einen Moment folgendes Szenario vor: Eine messianische Sekte, die sich als Vollstrecker Gottes versteht, unterwandert das Mainstreamjudentum sowie Schlüsselpositionen internationaler Macht. Unterstützt von christlichen Eiferern findet sie Zugang zu den Präsidentenpalästen in Amerika, Rußland und Israel. Von hier aus suchen beide Lager das Weltgeschehen in Einklang mit der biblischen Prophetie zu bringen - ein Geschehen, das bis zum Ende beschritten werden muß: Denn erst, wenn sich die letzte Offenbarung erfüllt hat, kann der ersehnte Messias zur Erde herabsteigen. Doch genau diese Vision verheißt der Erde ausgehend vom Mittleren Osten den vernichtendsten aller Kriege. Armageddon.

Wer gegen die Beherrschung der Welt durch wahnsinnige Anhänger von Endzeit-Sekten potestieren möchte, die zum Erreichen der Ankunft ihres Messias nicht weniger als die Vernichtung der Erde in Kauf nehmen wollen, möge sich der Petition von Wolfgang Eggert zur Ächtung von Endzeit-Sekten anschließen. Dort findet sich auch eine ausführliche Fortsetzung des eingangs angerissenen Szenarios mit zahlreichen Belegstellen.

Henry Makow hat zu dieser Petition gestern einen englischsprachigen Artikel verfasst, zu dem es bereits einige interessante Kommentare gibt.

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Linke Zeitung: USA verletzen die Souveränität Pakistans
09/06/2008 01:22 AM
Wie die ARD am 4.9..2008 meldete, sind Spezialeinheiten der US-Armee für einen Angriff auf ein pakistanisches Dorf verantwortlich, bei dem bis zu 20 Menschen starben. Drei Kampfhubschrauber landeten in der Nähe des Dorfes Angor Adda in der pakistanischen Provinz Waziristan. „Ausden Helikoptern sprangen Soldaten einer Spezialeinheit der US-Armee.Mindestens drei Häuser stürmten die nächtlichen Angreifer. Nach pakistanischen Berichten kamen dabei bis zu 20Menschen ums Leben. Bislang sprechen US-Vertreter von einem zivilenOpfer, der New York Times sagte ein US-Beamter, dass einKind getötet worden sei. Frauen, die ums Leben gekommen seien,hätten die Qaida-Kämpfer unterstützt. Beweiselegte die US-Armee dafür jedoch nicht vor...Ob bei der Operationtatsächlich mutmaßliche Terroristen gefangen oder getötetwurden, ist unklar. Ein pakistanischer Beamter sagte im Gesprächmit der New York Times : Wenn sie jemand wichtigeserwischt hätten, würden sie damit jetzt angeben. (www.tagesschau.devom 3.9.08) Ähnliche Anti-Terror-Einsätze könnte es bald öfter geben, berichtet die New York Times unter „Berufung aufhochrangige Beamte . „Spezialkräfte außerhalb der Nato-Kontrolle ? Die eingesetzten Killerkommandos unterstehen nicht derNato-Kommandostruktur und seien deswegen nicht deren Einschränkungenunterworfen. In Zukunft solle jede Zurückhaltung aufgegeben werden. So dieTagesschau. In Pakistan wird das allerdings etwas anders gesehen: [Link] [Cache]
Mein Parteibuch Blog: Bruno Schillinger soll in den Knast
09/06/2008 12:56 AM

Die deutsche Justiz sperrt regelmäßig Menschen für missliebige Äußerungen ins Gefängnis.

Auf der Seite www.kassensturz-jetzt.de findet sich mit Datum 01.09.2008 ein Aufruf von Webmaster Bruno Schillinger, aus dem hervorgeht, dass wegen Äuerungen auf seiner Webseite gegen ihn ein demnächst zu vollstreckender Haftbefehl ergangen ist.


Öffentlicher Schutzaufruf - Freiheit und Wahrheit für Bruno

Sobald dieser Aufruf veröffentlicht ist, bin ich auf einem neuen Weg, um die Wahrheit über den Tod meines Vaters am 8. Sep. 2002 zu erfahren.

Ich sitze 20 Tage lang im Gefängnis die Strafe von € 2.000 ab, zu der ich verurteilt wurde, weil ich verbotene Fragen zum Tod meines Vaters gestellt haben soll. Dabei ist bereits der Tagessatz von € 100 (einhundert) von Hartz-IV nicht finanzierbar, nicht einmal in Raten. Und der Tod meines Vaters ist weiterhin nicht aufgeklärt. Doch wenn der Weg über das Gefängnis der einzige Weg ist, um die Wahrheit herauszufinden, dann werde ich ihn gehen. Denn einem Sohn zu verbieten, Fragen zu stellen und die Wahrheit über den Tod seines Vaters herauszufinden, erinnert mich nur an Zeiten, die ich glücklicherweise selbst nicht erlebt habe.

Seit 6 Jahren frage ich mich, wieso die Familie nicht über den Krankenhausaufenthalt unseres Vaters informiert wurde? Wieso nicht nach der tödlichen Krebsdiagnose oder dem Beschluss ihn in ein Pflegeheim zu bringen? Nicht einmal, als er tagelang im Todeskampf lag, wurde die Familie von seinem Betreuer informiert. Wieso wurden wir erst nach seinem Tod informiert, dass unser Vater plötzlich gestorben sei?
Fragen über Fragen, die die beiden Verantwortlichen, ein Beamter und christlicher Politiker und sein Schwiegersohn/Anwalt, nicht beantworten möchten. Uns und die Gerichte belügen und eine regelrechte Treibjagd anstellen, um Fragen und die Aufdeckung der Wahrheit zu verhindern. Wieso ist es einfacher vom Konto unseres sterbenden Vaters über € 30.000 in bar abzuheben, aber nicht möglich, die Familie zu informieren.

Dabei war ich schon auf einem sehr guten Weg und scheine kurz vor dem Ziel zu stehen. Zumindest kann ich dies aus den massiven Angriffen schließen. Unser Vater starb nach lt. Notariatsaufstellung des Verantwortlichen ohne einen einzigen Cent in der Tasche im Krankenhaus. Das Familienerbstück (€ 4.000) tauchte zwar nicht in der Notariatsaufstellung auf, wurde aber Monate später vom Anwalt des Verantwortlichen kommentarlos zurückgegeben.
Der ehem. Anwalt unseres Vaters hat jahrelang und auch vor Gericht gesagt, dass unser Vater bei seinem eigenen Besuch im Krankenhaus ansprechbar gewesen ist - bis wir ihm, noch im Gericht, diese Lüge mit seinem eigenen Brief an das Nachlassgericht nachgewiesen haben. Das er nun der Anwalt des Hauptverantwortlichen ist, hängt mit seiner Rolle als dessen Schwiegersohn zusammen. Denn wieso dieser Verantwortliche der Familie und unserem Vater den allerletzten Abschied verweigerte, uns nach dem Tod belog, unseren Vater ohne unsere Erlaubnis einäscherte, ist unglaublich. Das dürfte einem erfahrenen Beamten und christlichen Politiker nicht versehentlich passiert sein. Vor allem, wenn zur Einäscherung uralte Vollmachten vorgelegt wurden, aber die letzte Vollmacht, 3 Wochen vor dem Tod ausgestellt, nicht vorgelegt wurde. Denn diese ging nicht über den Tod hinaus und damit hätte er gar nichts unternehmen dürfen. Doch dies haben wir erst 2 Jahre später vor dem Landgericht erfahren, als diese Vollmachten endlich vorgelegt wurden. Fragen werden nicht nur mit ausdrücklichen Hinweis auf das Schwiegerecht und die Aussageverweigerung, ignoriert, sondern sofort per Gericht untersagt. Die eigene Falschaussage hatte für den Anwalt keine Konsequenzen. Lt. seiner späteren Aussage soll dies auch für die Staatsanwaltschaft nur eine “Nichtigkeit” gewesen sein. Die Anwaltskammer unternahm ebenfalls nichts.

Dafür nahmen die Restriktionen gegen mich zu. Mit allen Mitteln wurde verhindert, dass ich wieder in Arbeit und damit zu Geld für Nachforschungen komme. Nachdem Unterlagen der ARGE Breisgau-Hochschwarzwald in diesem Privatprozess gegen mich verwendet wurden, ergaben die Aktivitäten der ARGE, von Stellensabotagen, Verweigerung von Diabeteszuschlag und Medikamenten, unterlassene Hilfe trotz bekannten Nahrungsmangels, Nötigung zur Blankounterschrift, bis hin zum belügen des Petitionsausschusses, usw. einen ganz neuen Zusammenhang. Diese Punkte sind bis zum Direktor der Bundesagentur für Arbeit Weise bekannt, werden aber ignoriert. Wenn ich überlege, wie bei anderen Bedürftigen nach Centbeträgen geforscht wird und hier interessieren über € 30.000 gar nicht, dann ist es für mich sehr suspekt. Von der ALG-II Verschwendung ganz abgesehen - über € 25.000.

Schlimm wurde es, als ich im Sep. 07 dem Hinweis “Krankenhaus” nachging. Da startete die ARGE komplett durch. Doch seit ich im Feb. 08 endlich den Krankenhausbericht erhalten habe, ist von dort wieder relative Ruhe eingekehrt.
In diesem Bericht ist der Verantwortliche, dieser so seriöse Beamte und christliche Politiker, nicht mehr der einfache Zigarettenholer, als der er sich vor Gericht ausgegeben hat, sondern er wird als Betreuer entlarvt. Er wusste einen Tag vor unserem Vater von der tödlichen Diagnose, Wochen vor dem Tod - er hat dem Pflegeheim zugestimmt - er war Ansprechpartner für die Ärzte. Doch er hat niemanden aus der Familie über den Krankenhausaufenthalt oder gar die kritische Lage informiert. Das ist mit diesem Bericht nun bewiesen - über 5 Jahre nach dem Tod unseres Vaters. Doch statt nun endlich die Wahrheit einzugestehen, werden die Angriffe gegen mich fortgesetzt. Wieso findet so einer nun nicht endlich zur Wahrheit? Ist das nur fehlende Einsicht, dass man einen Menschen einfach sterben, ja verrecken ließ, ohne den letzten Abschied von der Familie zu ermöglichen? Ist es eine Realitätsferne oder Verdrängung, das alte Motto “Was nicht sein kann, darf auch nicht sein”, egal wie viele Bewiese vorliegen. Oder geht es um noch viel mehr. Stimmen die Gerüchte, dass es Vermögen gab? Denn von seiner Frührente hätte unser Vater niemals ein Pflegeheim bezahlen können. Oder hat der Beamte nur Angst um seine eigene Stelle, seine Pension? Oder hat der christliche Politiker Angst vor der Aufdeckung seiner Taten?
Die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Frau Angela Merkel ließ dazu aus dem CDU Programm mitteilen “Wir achten jeden Menschen als einmalige und unverfügbare Person in allen Lebensphasen. Die Würde des Menschen - auch des ungeborenen und des sterbenden - ist unantastbar.”. Auf meine Gegenfrage, wie sich dies mit dem Verhalten Ihres Parteifreundes beim Tod meines Vaters erklärt, kam noch ein “Gott segne Sie” und seitdem herrscht Schweigen. Ist dieses untertauchen, die Angst vor der Wahrheit bereits in Partei und Bürokratie tief verwurzelt? Hat hier eine Durchseuchung gegen die Wahrheit stattgefunden? Wird jeder der die Wahrheit aufdecken könnte, massiv bekämpft? Ich weiß es nicht, befürchte aber einiges.

Mir bleibt nun nur noch übrig, den Gang hinter Gitter anzutreten und die Öffentlichkeit um Schutz und Hilfe zu bitten. Vielleicht wird nun endlich der Tod meines Vaters und die Vorgänge in der ARGE Breisgau-Hochschwarzwald aufgeklärt. Ich weiß, dass es einfacher ist, sich mit dem Unrecht und der Lüge zufriedenzugeben, wie der Wahrheit hinterherzulaufen, doch die Wahrheit macht erst den Menschen aus. Es scheint einfacher, das Leben eines Menschen sinnlos zu zerstören, wie den eigenen Kollegen zur Wahrheit aufzufordern. Vielleicht sollten die Beteiligten an den eigenen Diensteid und das Grundgesetz Artikel 1 denken “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.”. Und dazu gehört auch die Würde meines sterbenden Vaters und der Familie und nicht nur der blinde Schutz eines Beamtenkollegen und Politikers.

Danke vielmals. Ich hoffe und vertraue auf eure Unterstützung.

Bruno (www.kassensturz-jetzt.de)

Vorsorgliche Anmerkung für den christlichen Politiker und Beamten und dessen wahrheitsliebenden Anwalt. Ich habe weder einen Namen genannt, noch genannte Namen bestätigt oder verneint.

- Justizvollzugsanstalt Freiburg - Hermann-Herder-Straße 8 - 79104 Freiburg
Fax: 0761/2116-4120 - poststelle@jvafreiburg.justiz.bwl.de - www.jva-freiburg.de

- Merkel, Angela - Bundeskanzlerin und CDU Vorsitzende - internetpost@bundeskanzlerin.de und angela.merkel@cdu.de - Fax : 030-18400-2357 oder 0 30 - 220 70-111
- Oettinger Ministerpräsident Baden-Würt. CDU
Staatsministerium Fax 0711/2153-340 - poststelle@stm.bwl.de oder CDU-BW 0 711 / 669 04-15 info@cdu-bw.de oder CDU Bezirksverband Südbaden Eisenbahnstr. 64 in 79098 Freiburg i.Brsg. Fax 0761-3876218 (Bezirksvorsitzender Willi Stächele (Finanzminister BW))
- BA Direktor Weise (Nürnberg) Fax 0911-179-2123 zentrale@arbeitsagentur.de
- AA Direktor Leibe (Freiburg - wird gerade ausgetauscht)
Fax 0761-2710-499 - freiburg@arbeitsagentur.de
- Störr-Ritter Landrätin Breisgau-Hochschwarzwald - bezahlt lieber Miete, statt die Stellensabotage aufzuklären - Fax 0761/2187-78000 - info@breisgau-hochschwarzwald.de
- Regierungspräsidium Freiburg
ARGE Breisgau-Hochschwarzwald - Fax: 0761 / 2710669 - ARGE-Breisgau-Hochschwarzwald@arge-sgb2.de
- Amtsgericht Freiburg Präsident - Fax: 0761 / 205 - 1800 - poststelle@AGFreiburg.justiz.bwl.de
- Anwaltskammer Freiburg - Fax: 0761 / 286261 - info@rak-freiburg.de - oder andere Kammern oder auch Anwälte die Aufklärung zu den Aktivitäten Ihres Kollegen fordern
- Erler SPD BT Abgeordneter - hat sich bisher noch nie gemeldet
- Andreae Grüne BT Abgeordnete - seit Dez. 06 Funkstille
- Fleischer CDU LT Abgeordneter, parlm. Staatssekretär - Fax 07633-913615 kontakt@gundolf-fleischer.de (Wahlkreis) oder gundolf.fleischer@fm.bwl.de - hat angeblich untersucht, aber nichts gefunden, Kunststück wenn man in der falschen Stadt sucht, danach abgetaucht

- alle BT Abgeordneten - denn diese wurden über den ALG-II Missbrauch/Verschwendung durch ARGE informiert
- alle LT Abgeordneten Baden-Würt. - denn diese wurden über den ALG-II Missbrauch/Verschwendung durch ARGE informiert
- jeden CDU Politiker und jedes CDU Mitglied, ob ein Parteifreund so gegen die Menschlichkeit und das CDU Programm verstoßen darf - Distanzierung oder Zustimmung
- jeden Beamten und Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, ob ein Kollege so gegen die Menschlichkeit verstoßen darf - Distanzierung oder Zustimmung
- jeden Menschen, dem es nicht egal ist, das einem sterbenden Familienvater der allerletzte Abschied verweigert wird und noch für Menschlichkeit und Wahrheit eintritt

Ältere Informationen zum Fall gibt es auf der Seite zerozone.info, wo Rolf Hasenfratz namentlich genannt wird. Ob die Informationen richtig sind, kann die Redaktion nicht beurteilen. Leser mögen sich anhand der veröffentlichten Texte und Dokumente selbst eine Meinung bilden anstatt das urteilen einzig einer bekanntermaßen korrupten deutschen Justiz zu überlassen.

Am 01.09.2008 wurde zwar bekanntgegeben, dass erstmal irgendwas beim Vollstrecken des Haftbefehls schiefgelaufen ist, aber trotzdem zeigt der Fall wieder einmal, dass die real existierende korrupte Diktatur auf deutschem Boden mit einem freiheitlichen Rechtsstaat nichts zu gemein hat.

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Ron Paul News & Comments: Ron Paul Interview beim Colbert Report (Video)
09/06/2008 12:46 AM


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Mein Parteibuch Blog: Zur Auslieferung von Augustin Ngirabatware
09/06/2008 12:24 AM

Vor einem halben Jahr hat Mein Parteibuch berichtet, wie im Sinne des von den USA betriebenen mörderischen Staatsstreiches in Ruanda systematisch Geschichtsfälschung betrieben wird. Mein Parteibuch hat nun aktuell ein Brandbrief von Helmut Strizek zur Auslieferung des ehemaligen Planungsministers Augustin Ngirabatware aus der Bundesrepublik Deutschland an umstrittenen Siegergericht in Form des Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda in Arusha/Tansania erreicht, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen.


Dr. Helmut Strizek
Auf dem Essig 19
53127 Bonn
Bonn, den 15.8.2008
Tel.: 0228-2806867
Mail: Strizek@t-online.de

Liebe Empfängerinnen und Empfänger dieses Informationsschreibens,

1) gestern erfuhr ich, dass das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung des Oberlandesgerichts Frankfurt bestätigt hat, die Bundesregierung zu ermächtigen, den früheren ruandischen Planungsminister Augustin NGIRABATWARE an den Internationalen Strafgerichtshof für Ruanda in Arusha/Tansania zu überstellen.

Das Bundesamt für Justiz könnte die Auslieferung nun veranlassen, sofern die Bundesregierung ihm eine entsprechende Anweisung erteilt.

Das Verfassungsgericht hat damit die Argumentation der Verteidigung verworfen, das Arusha-Gericht sei selbst bei einjähriger Verlängerung nicht in der Lage, einen fairen Prozess durchzuführen und deshalb bestehe die Gefahr, die Anstrengungen des Chefanklägers Jallow zur Überstellung der nicht abgeschlossenen Fälle nach Kigali könnte doch noch zum Ziel führen. Somit würde Augustin Ngirabatware in die Hände seiner Todfeinde in Kigali geraten. Ein fairer Prozess ist für ihn als hoher Amtsträger verschiedener Regierungen, die militärisch von den heutigen Siegern bezwungen wurden, ausgeschlossen.

Deutschland geht das Risiko ein, diesen politischen Gefangenen einer Diktatur auszuliefern. Denn das macht gerade auch die Anklageschrift aus Arusha deutlich: Ihm kann man keine schuldhafte Handlung vorwerfen. Er soll als Mitglied der Interimsregierung und im weiteren Sinn als Angehöriger der Familie des früheren Staatschefs Habyarimana kriminalisiert werden, für dessen Ermordung am 6. April 1994 die Sieger händeringend nach Rechtfertigungen suchen. Ngirabatware ist demnach ein politischer Gefangener, dessen Fall wenigstens von einem deutschen Gericht inhaltlich geprüft werden müsste, um sicher zu sein, dass die Anklageschrift in Arusha, auf die das Regime in Kigali auch institutionell Einfluss nehmen kann, nicht tatsächlich doch nur einen politischen Racheakt darstellt.

Aber offenbar scheut die deutsche Justiz, wie auch in den Auslieferungsfällen Onesphore Rwabukombe und Callixte Mbarushimana die Befassung mit den Inhalten der Haftbefehle wie der Teufel das Weihwasser.

Im Augenblick bleiben nur Appelle an die Bundesregierung, die Überstellung nach Arusha nicht vorzunehmen, um sich nicht dem Verdacht der juristischen Komplizenschaft mit einer Diktatur auszusetzen, mit der sie aus vermeintlicher Staatsräson schon ohnedies viel zu leichtsinnig kooperiert.

2) Gleichsam ein Beleg für die Weigerung der Justiz, Haftbefehle aus Kigali inhaltlich zu prüfen, ist ein Schriftsatz der Frankfurter Staatsanwaltschaft im Fall Onesphore RWABUKOMBE, über den mir seine Frau berichtet hat.
Am meisten hat mich der Satz schockiert, in dem die Richter des Arusha-Gerichts kritisiert werden. Das Arusha-Gericht ICTR habe „(…) entschieden zu hohe Anforderungen an eine Überstellung seitens des ICTR nach Ruanda gestellt. Prüfungsmaßstab war insoweit (wohl) nur die ständige Rechtsprechung des ICTR und zwar der ersten Instanz in Arusha, nicht jedoch die anderer Staaten, z.B. Deutschlands. Nach der deutschen auslieferungsrechtlichen Rechtsprechung werden indes solche besonderen Erfordernisse nicht verlangt."
Was soll das denn heißen? Wir sollen unsere Ansprüche an rechtsstaatliche Verfahren in afrikanischen Ländern nicht zu hoch ansetzen! Man ist ja doch recht nahe an Argumentationen, die man im Kolonialzeitalter als rassistisch bezeichnet hat.
Oder ein anderes Zitat dieses deutschen Staatsanwalts: „Ob dem Verfolgten in Ruanda Einzelhaft tatsächlich droht, ist derzeit völlig offen. Das ICTR geht hier von bislang nicht bewiesenen oder belegbaren Vermutungen aus. Im Übrigen werden die Bedenken des ICTR gegen eine etwaige „Einzelhaft" weder vom Auswärtigen Amt (…) noch von hiesiger Seite geteilt." Die Bedenken von Human Rights Watch, die man doch sonst so gerne heranzieht, werden unterschlagen. Im neuesten Bericht „Rwanda: Law and Reality" heißt es auf S. 31/32 zur Frage möglicher Einzelhaft „In a little noticed provision of the law, however, an article provided that certain crimes for which the death penalty might have been imposed, could be punished instead by life imprisonment with solitary confinement." Und dann folgt ein Satz, den man nicht für möglich hält. „ According to a press report, Minister of Justice Tharcisse Karugarama commented about the conditions of life imprisonment with solitary confinement, saying, "They will be tough in that they (criminals) will regret not having been hanged." In an interview with a Human Rights Watch researcher, Minister Karugarama said his words had been quoted out of context and that what he meant was that he would prefer being hung to being imprisoned under such conditions."

Ob unser Staatsanwalt dies auch nur für eine böswillige Erfindung hält, wie er den spanischen Merelles-Bericht abtut. „Auch die Haftbefehle aus Frankreich und Spanien gegen ruandische Regierungsmitglieder betreffend Vorfälle aus den Jahren 1990 bis 1994 (Hinweis: Hier irrt der Herr Staatsanwalt, denn der spanische Ermittlungsrichter bezieht die Vorgänge bis in die jüngste Zeit mit ein.) sind für die Beurteilung der Zulässigkeit der vorliegenden Auslieferung ohne Belang. Der Wahrheitsgehalt kann diesseits nicht näher überprüft werden. Die spanischen Haftbefehle waren auch Gegenstand einer aktuellen Presseverlautbarung (…)."
Die dann folgende Aufzählung der kritischen Punkte in dieser Verlautbarung ergeben zweifelsfrei, dass er sich auf einen Bericht von François Misser (taz vom 12.2.2008) bezieht, der seit seinem verherrlichenden Buch über Paul Kagame 1995 – wie auch der taz-Redakteur Dominic Johnson - zum festen Bestandteil des Public-Relations-Netzwerks der FPR gehört.

Zum Fall Callixte Nbarushimana, über den ich im vorigen Informationsschreiben berichtet habe und der vom gleichen Staatsanwalt „betreut" wird, habe ich keine neuen Informationen.

3) Der Mucyo-Frankreich-Bericht: ein Schuss nach hinten.

Alle diejenigen, die zur eigenen Entlastung seit 1994 Frankreich den „schwarzen Peter" an der Ruanda-Katastrophe zuschieben, haben - die taz wie üblich an vorderster Front - natürlich gejubelt. Kigali hat in einem am 5. August 2008 veröffentlichten, dem Staatspräsidenten vom Kommissionspräsidenten Mucyo aber schon im November 2007 überreichten Bericht Frankreich einer aktiven Rolle bei der Durchführung des Tutsi-Völkermordes beschuldigt und nachzuweisen versucht, dass die Unterstützung der Mördermilizen auch noch nach dem Sieg der FPR angedauert hat.

Der Mucyo-Bericht soll ein Befreiungsschlag Kagames gegen den die vom französischen Ermittlungsrichter Bruguière veranlassten Haftbefehle sein. Er wurde 2004 in Auftrag gegeben als die ersten Ergebnisse der Bruguière-Untersuchungen zu Verantwortung der FPR für den Flugzeugabschuss am 6.4.1994 in der Presse auftauchten.

Der Bericht verwechselt Ursache und Wirkung. Der ruandische Völkermord ist die Folge des am 1.10.1990 von Uganda aus begonnenen Aggressionskrieges der Tutsi-Rebellen. Damals trat Frankreich auf der Basis eines schon 1975 von Giscard d'Estaing geschlossenen militärischen Beistandspaktes mit amerikanischer Unterstützung diesem Unternehmen entgegen. Die Clinton-Administration dagegen trat nach dem Somalia-Debakel vom Oktober 1993 für den Militärsieg der anglophonen Rebellen ein. Und Frankreich zog sich Ende 1993 aus Ruanda zurück. Dem Sieg der Rebellen stand nur noch Präsident Habyarimana entgegen. Er wurde von der FPR am 6. April 1994 aus dem Weg geräumt und es trat ein, was ein CIA-Bericht vorausgesagt hatte: Die ca. 1 Million Hutu, die von der FPR aus dem Norden vertrieben worden waren, schlugen blind um sich. Dies wäre nicht möglich gewesen, wenn – hier schließe ich mich dem amerikanischen Universitätsprofessor Peter Erlinder an – Frankreich nicht unter dem Druck von Ministerpräsident Balladur im Dezember 1993 die militärische Unterstützung des ruandischen Staates noch vor der Etablierung der im Arusha-Abkommen vom 4.8.1993 vorgesehenen Übergangsregierung eingestellt hätte. Erlinder schreibt in dem als Anhang beigefügten Beitrag: „During the 14 years of the ICTR's existence, neither the Rwanda Government nor the Office of the Prosecutor, nor the Defence, has produced any evidence of direct French involvement in the killings that resulted from Kagame's invasion of Rwanda. In fact, had the French military not been withdrawn December 1993 and been replaced by the lightly-armed UNAMIR force in January 1994, it is highly unlikely that Kagame would have mounted his final assault for power in April 1994, at all, and the massive Rwandan tragedy could have been avoided."
Und – was vielfach übersehen wird – am 21. April 1994 hat Frankreich ebenfalls auf Druck von Balladur im UNO-Sicherheitsrat kein Veto gegen den Abzug der UNO-Soldaten eingelegt, wodurch der Sieg der Kagame-Truppen erleichtert wurde und – was jeder wusste – Inlands-Tutsi auf amerikanischen Druck schutzlos ihren Häschern preisgegeben wurden. Als Mitterrand sich dann gegen Balladur doch noch zu einer humanitären Aktion, der seither von den USA, insbesondere von Frau Albright, und Kagame gleichermaßen verteufelten „Operation Türkis" entschloss, war die Katastrophe nicht mehr aufzuhalten, zumal Balladur Mitterrand die Zusicherung abgerungen hatte, den Militärsieg der Rebellen mit dieser Aktion nicht zu behindern. Wenn es nicht so makaber wäre, würde ich Kagame der Undankbarkeit gegenüber solch wertvoller Unterstützung zeihen. Clinton hat kürzlich in Ruanda gesagt, er fühle sich an der Ruanda-Katastrophe nicht schuldig, aber er empfinde „eine lebenslange Verantwortung", den Völkermord nicht verhindert zu haben. Natürlich kann er nicht zugeben, dass seine Entscheidung des Abzugs der UNO-Soldaten eine aktive Förderung des Völkermords war. Im Mucyo-Bericht wird dies sogar eingeräumt: „En tant que principale puissance mondiale dotée d'une capacité d'influence politique très importante mais aussi militaire et logistique lui permettant de se projeter presque n'importe où dans le monde assez facilement, les Etats-Unis portent donc une large part de responsabilité dans l'inaction de la communauté internationale face au génocide au Rwanda, inaction qu'ils ont activement encouragée." (Kap. 1.2.2) Natürlich wird verschwiegen, dass der Sicherheitsratsbeschluss vom 21. April 1994 auf Drängen von Kagame zustande kam. Er hatte klar gemacht, dass ein Eingreifen der UNO gegen die laufenden Schlächtereien seinen Militärsieg behindern könnte.
Der Bericht leugnet ansonsten, dass die USA die Rebellen unterstützt hätten. Es findet sich der abenteuerliche Satz darin: „Contrairement aux accusations proférées par le régime Habyarimana ou des officiels français disant que la guerre menée par le FPR était un complot anglo-saxon fomenté par les Etats-Unis à travers l'Ouganda et le FPR contre la sphère d'influence francophone, ces derniers n'ont pas été impliqués dans le conflit rwandais. Aucune preuve d'une action occulte ou officielle des Etats-Unis n'a jamais été fournie. Le sous- secrétaire d'Etat adjoint américain d'avril 1989 à avril 1993, Herman Cohen, a expliqué à la Mission d'information parlementaire française que le Rwanda ne rentrait aucunement dans la sphère d'intérêt stratégique ou politique de son pays." Dazu muss man aber wissen, dass Herman Cohen zur Zeit der mit enormer ausländischer Militärhilfe vorgetragenen Schlussoffensive ab dem 7. April 1994 nicht mehr im Amt und folglich auch nicht in die militär-strategischen Überlegungen zum Sicherheitsratsbeschluss einbezogen war.

Dominic Johnson gibt die offizielle Lesart der Clinton/Albright-Administration zu Ruanda richtig wieder, wenn er am 6.8.2008 in der taz schreibt: „Der Völkermord in Ruanda 1994 war für eine gewisse französische Großmachtpolitik in Afrika Höhe- und Endpunkt zugleich. Französische Kolonialnostalgiker betrachteten Afrika als Hinterhof. Daraus entwickelte sich die Strategie, Ruanda zum Vorposten eines von West- und Zentralafrika aus expandierenden französischen Einflussgebiets auszubauen. In Ruanda waren damit Hutu-Kämpfer, die sich gegen die aus dem englischsprachigen Uganda eindringenden ruandischen Exiltutsi stellten, Vorposten eines französischen Weltmachtanspruchs. Für Frankreich mussten sie ihr Land halten, selbst um den Preis der physischen Vernichtung des Gegners."
Aber diese Sichtweise stellt in der Absicht, die anglophone Verantwortung für die Ruanda-Katastrophe zu übertünchen, die Tatschen komplett auf den Kopf, ist aber Ernst zu nehmen, weil große militär-strategische Interessen dahinter stehen.
Tatsächlich haben die USA und Großbritannien mit ihrer im Oktober 1993 getroffenen Entscheidung zur Förderung des Rebellensieges, im Interesse einer Politik des Kampfes gegen das islamistische Regime im Sudan, das in diesem Sinne als unzuverlässig eingeschätzte Frankreich aus diesem Teil der Welt vertrieben und in Ruanda einen Vasallenstaat als Basis für diesen Kampf errichtet. Denn darüber kann nicht ernsthaft diskutiert werden: Ruanda ist heute der am stärksten von ausländischer Militär-Unterstüzung abhängige Staat Afrikas. Die USA und Großbritannien – seit einiger Zeit mit deutscher Unterstützung – halten aus militär-strategischen Überlegungen – ein Blick auf die geographische Lage Ruandas macht dies sinnfällig - ein gegen alle Prinzipien der Entkolonialisierung verstoßendes Regime am Leben, weil der im benachbarten Kongo unternommene Versuch der Wiederherstellung des leopoldinischen Abhängigkeitsverhältnisses an einer neuen Afrikapolitik Chinas zu scheitern droht. Wie Peter Erlinder schreibt, soll der Mucyo-Bericht auch von einer Diskussion über die „gelenkten" Parlamentswahlen ablenken, die in Ruanda anstehen. Es ist schließlich schon peinlich, wenn man in Simbabwe für freie Wahlen kämpft und in Ruanda alle schönen Prinzipien vergisst.

Den Mucyo-Bericht muss jetzt der französische Staat selbst widerlegen. Ich habe Frankreich auf Internetforen und vor dem Arusha-Gericht häufig gegen seine internen Ankläger wie z.B. der Organisation SURVIE verteidigt. Bernard Lugan hat es in seinen Büchern François Mitterrand, l’armée française et le Rwanda. (2005) und Rwanda : Contre-enquête sur le génocide (2007) getan. Stellvertretend für den Staat hat Pierre Péan mit dem Buch Noires fureurs, blancs menteurs 2005 schon ein erstaunlich komplettes Tableau der Entscheidungserwägungen der Mitterrand-Administration und ihrer Gegner vorgelegt. Jetzt muss ein Untersuchungsausschuss – im Unterschied zu dem zahnlosen Informationsausschuss der Nationalversammlung aus dem Jahr 1998 - die Rolle Frankreichs endgültig aufklären. Wenn sich nun die französische Regierung zu fein sein sollte, die ruandischen Verleumdungen zu entkräften, so müsste man annehmen, dass die Verteidigung des Ansehens Frankreichs in der anglophonen Welt in Paris keinen hohen Stellenwert hat. Dann kann niemand Frankreich vor dem Pranger retten.

Der Mucyo-Bericht ist voller „Zeugenaussagen" von Gefängnisinsassen und anderer irrsinniger Behauptungen. So will ein Zeuge aus einem französischen Helikopter über dem Urwald von Nyungwe geworfen worden sein und mit einer Narbe am Gesäß davongekommen sein!

Den Höhepunkt an Unverfrorenheit ist ein als Faksimile auf S. 295 des Berichts abgedruckter Brief eines französischen Generals vom Juni 1998, in dem dieser die Summen nennt, die Frankreich angeblich dem bewaffneten Widerstand der „Armee pour la Libération du Rwanda" (ALIR) habe zukommen lassen. Dabei ist der Vorname des Generals falsch und auch der im Auftrag unterzeichnende Offizier ist in dieser Form eine Erfindung! Hier hat Filip Reyntjens recht: „This letter is a forgery" (Zuschrift am 13.8.2008 an das Internetforum DHR).

Ich bin überzeugt, dass dieser Kagame-Bericht, der natürlich auch vor den wachsenden Fragen nach dem inzwischen beim Arusha-Gericht in englischer Sprache vorliegenden Bericht des spanischen Ermitlungsrichters Andreu Merelles zur Begründung der 40 gegen ruandische Militärs erlassenen internationalen Haftbefehle ablenken soll, insgesamt ein Schuss nach hinten sein wird. So wird die List der Geschichte dazu beitragen, die eigentlich bekämpfte Wahrheit gerade auf diese Weise zu fördern.

Viel wäre noch zu berichten, wie z.B.
die wundersame Fügung, dass mit Navanethem Pillay die frühere Vorsitzende des Arusha-Gerichts, deren „politisch korrektes" Urteil im Medienprozess wie kein anderes vom Berufungsgericht korrigiert werden musste, als Nachfolgerin von Louise Arbour, die im Auftrag von Kofi Annan die Untersuchung des Flugzeugabschusses vom 6. April 1994 unterdrückt hat, jetzt Menschenrechtskommissarin wird
die Schilderung des kurz erwähnten Clinton-Interviews in Kigali
die Diskussion um den per Haftbefehl gesuchten stellv. Kommandeur der UN/AU-Darfur-Mission und
die eingehendere Schilderung des kurz erwähnten Human Rights Watch-Berichts über die Lage der Justiz in Ruanda (ein Vermerk hierzu ist für Interessierte angehängt)

Aber ich will diesen Brief nicht über Gebühr ausweiten.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Helmut Strizek

Anlage: AUFZEICHNUNG zum Human-Rights-Watch- Bericht Ruanda: Gesetz und Wirklichkeit Fortschritte der Justizrefom in Ruanda Juli 2008

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