Saturday, February 14, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-09-12

Parteibuch Ticker Feed von 2008-09-12


Ron Paul News & Comments: Film der 9/11-Wahrheitsbewegung macht VOX am späten Abend zum Marktführer
09/12/2008 09:40 PM

Der in Köln stationierte private TV-Sender VOX hat laut der Webseite 'Quotenmeter.de' am 11.09.2008 mit der Ausstrahlung des kontroversen 9/11-Filmes '911 Mysteries' fulminante Quoten eingefahren. 1,58 Millionen Fernsehzuschauer sahen den Film ab 22:40 Uhr, was einem sehr starken Marktanteil von 13,7 Prozent entspricht. Der Marktanteil kletterte im Laufe der Sendung noch weiter und erreichte mit 19,1 Prozent einen absoluten Höhepunkt!

Nach der Premiere bei den Sendern DMAX und ORF 1 anläßlich des Jahrestages 2007, traut sich VOX als erster großer Sender in 2008 an die Veröffentlichung dieses sehr gut gemachten Filmes. Ist damit der Dammbruch und das Verschweigen zu den Ungereimtheiten des 11. September in den deutschen Medien gebrochen? Wohl leider noch nicht ganz, aber ein großer Schritt in die richtige Richtung wurde gemacht.

Danke VOX!!!

Meines Erachtens ist dafür ein Dankeschön an den Sender mehr als angebracht: mail@vox.de

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TAMMOX-TV: Ein Dschihad für die Liebe
09/12/2008 07:38 PM

Donnerstag, 18. September 2008 um 22.30 Uhr

ARTE

Wiederholungen:
02.10.2008 um 09:55
Ein Dschihad für die Liebe

(Usa, Grossbritannien, Deutschland, 2007, 78mn)

Regie: Parvez Sharma
Drehbuch: Parvez Sharma
Autor: Parvez Sharma

In zahlreichen muslimisch geprägten Ländern ist Homosexualität unter Berufung auf den Koran und unter Androhung drastischer Strafen verboten. Filmemacher Parvez Sharma hat schwule und lesbische gläubige Muslime aus verschiedenen Ländern getroffen. In seinem Dokumentarfilm "Ein Dschihad für die Liebe" lässt er sie ihre zum Teil bewegenden Geschichten erzählen und erkundet gemeinsam mit ihnen das Verhältnis von Islam und Homosexualität.

Unter Berufung auf den Koran ist in vielen muslimischen Ländern Homosexualität ausdrücklich verboten. Abhängig von Regierung und Rechtssprechung, geht die Bandbreite der Strafen von der Auspeitschung bis hin zum Tod durch Steinigung. Das Verbot führt dazu, dass viele muslimische Lesben, Schwule und Bisexuelle die Scham, die sie in ihrer Familie und Gemeinschaft erfahren, verinnerlichen und - Verachtung und Bestrafung fürchtend - oft unfähig sind, ihre Sexualität zu leben.
Schwule und lesbische gläubige Muslime aus Südafrika, Ägypten, Pakistan, Indien, Iran, Frankreich und der Türkei berichten von den Problemen, mit denen sie als gleichgeschlechtlich Liebende konfrontiert sind. Filmemacher Parvez Sharma begleitet sie durch ihren Alltag und erzählt von ihren Wünschen, Ängsten und ihrem "Dschihad", ihrem Kampf für die Liebe. Sein Dokumentarfilm fragt, wie man muslimisch und schwul beziehungsweise lesbisch zugleich sein kann, welche Wege sich abzeichnen, sexuelle Identität und Religion miteinander zu verbinden. Parvez Sharma hofft, einen Dialog zu einem Thema zu beginnen, das in den meisten muslimischen Ländern ein Tabu darstellt. Dabei macht er den Zuschauern deutlich, dass es längst keine Selbstverständlichkeit ist, in der Sprache der gläubigen Moslems über Sexualität zu sprechen.
"Ein Dschihad für die Liebe" ist der erste abendfüllende Dokumentarfilm von Parvez Sharma, an dem er mehr als fünf Jahre gearbeitet hat. Der Filmemacher sagt über die Motivation, diesen Film zu realisieren: "Ich wollte mit meinem Film einer Community eine Stimme geben, die in vielen Ländern zum Schweigen verurteilt ist. Ich wollte dieser viel zu selten gehörten Minderheit die Möglichkeit geben, ihre Geschichte des Islams zu erzählen."[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: 2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß
09/12/2008 07:37 PM

Do 18.09.08 23:20 - 00:45 RBB

2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß

Der DokumentarFilm
Deutschland 2005


Die Familie eines Nazitäters, sechs Jahrzehnte nach Kriegsende. Längst ist die Wahrheit über die Vergangenheit des Vaters aktenkundig, aber unter seinen Verwandten wird sie beschönigt, geleugnet und verdrängt. 60 Jahre nach der Hinrichtung des verurteilten Kriegsverbrechers Hanns Ludin zeigt der Dokumentarfilm seines Sohnes Malte Ludin die verzweifelte eigene Suche nach der Wahrheit und die Schwierigkeit, mit ihr zu leben. Er geht der Frage nach, wie viel Schuld der Vater auf sich geladen hat, und er will wissen, was seine älteren Schwestern wussten oder hätten wissen müssen.
Hanns Ludin wird bereits in der Weimarer Republik berühmt, weil er in der Reichswehr für Hitler konspiriert. Nach 1933 steigt er schnell zum SA-Obergruppenführer auf. Ihm werden der Blutorden und andere hohe Weihen des Nazistaates zuteil. 1941 schickt ihn Hitler als Gesandten in den "Schutzstaat" Slowakei. Als "Bevollmächtigter Minister des Großdeutschen Reiches" soll er dort die Interessen Berlins durchsetzen: vor allem die "Endlösung". Nach dem Krieg wird Hanns Ludin von den Amerikanern an die Tschechoslowakei ausgeliefert, 1947 zum Tode verurteilt und hingerichtet.
Diese Tatsachen nimmt sein jüngster Sohn, der Filmemacher Malte Ludin, zum Ausgangspunkt einer schmerzlichen filmischen Auseinandersetzung mit den Legenden, die in der Familie über den Vater kursieren. War er ein Held und Märtyrer oder ein Verbrecher? Auf einmal sind alle bereit zu reden: die Schwestern, Schwager, Nichten, Neffen.
Der Film ist ein intimes und doch beispielhaftes Filmdokument - ein hoch emotionaler Bericht aus dem Inneren einer deutschen Familie, der mit großem Erfolg im Kino lief und für aufgewühlte Debatten sorgte.

Ein deutsches Sittengemälde, das schmerzlich deutlich macht, wie wenig vergangen die Vergangenheit ist.

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TAMMOX-TV: Die Zeit die bleibt
09/12/2008 07:36 PM

Nah dran

Die Zeit die bleibt

Wie man im Alter Abschied vom Leben nimmt
MDR
Do., 18.09. 22:35 Uhr 30 min Ein Film von Marina Farschid

"Der Gedanke, es könnte der letzte Tag angebrochen sein? Den hat's nicht gegeben. Es war sehr viel Schönes und sehr viel Schweres dabei. Aber die Tage festhalten? Ich bin zu neugierig auf den nächsten Tag. Vielleicht ist das ja die Weisheit des Alters", sagt Käthe Schwesig. Die Kriegswitwe, die zwei Kinder allein groß zog, Neulehrerin wurde und später Theologin, hat viel gesehen und erlebt. Die Kirche war nicht gerade entzückt, als sich die alleinerziehende Lehrerin mit 45 Jahren entschloss, Pastorin zu werden. Sie machte ihr Studium extern - und wurde Pastorin von Rädel. Sie hat immer getan, was sie für richtig hielt.

Werner Bab ist 84 und hat gerade den zweiten schweren Schlaganfall überlebt. Bis vor zwei Jahren stand er noch in seinem Autohaus. Jeden Tag, 12 Stunden. Arbeiten, um zu verdrängen. Jahrzehntelang hat er geschwiegen. Wenn er jetzt redet, hören ihm nur die Jungen zu. Die fragen nach seiner Nummer auf dem Arm. "Ich war in Auschwitz. Ich habe nur überlebt, weil ich für die SS-Offiziere die Hunde pflegte, ihre Öfen in den Villen putzte, weil ich für Lagerkommandant Höß der Tor-Läufer war." 1957 kam er nach Deutschland zurück, nach Berlin. Und plötzlich war er nur ein Jude. Ein Jude mit Vergangenheit. "Ich hätte mir schon ein anderes Leben gewünscht. Ein Leben ohne diese Angst. Angst hatte ich immer mehr vor dem Leben als vor dem Tod."

Ursula Cain aus Leipzig steht an der Ballettstange und schaut in den Spiegel: Das schmale Gesicht, die grazilen Hände. Sie hebt ab zum Sprung. Und lächelt. Wie damals vor 70 Jahren. Da war sie zehn und stand das erste Mal auf der Bühne. "Der Tanz hat mich durchs Leben gebracht. Er trägt mich über alles hinweg. Über Schmerz, Trauer, auch über die Angst vor dem Tod", sagt die 81-Jährige. Und probt für das neue Programm "Zeitsprünge". Junge und alte Tänzer gemeinsam im Pas de deux.

Die Lebenszeit vergeht, sie wird erst kostbar, wenn sie knapp wird. Wenn man alt wird, lässt sich nichts mehr verschieben. Wie gehen die, deren Tage gezählt sind, damit um? Wie viel Lebenssehnsucht steckt noch in den Alten? Gelassenheit oder Unruhe? Haben sie den Sinn des Lebens am Ende gefunden?[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: Bundestagsgeneraldebatte
09/12/2008 07:34 PM

PHOENIX vor ORT

Do, 18.09.08, 08.45 - 18.00 Uhr


Berlin:
Sitzung des Deutschen Bundestages, Tagesordnung u. a.:

- Einbringung des Haushaltsgesetzes 2009
- Finanzplan 2008-2012
- Allgemeine Finanzdebatte mit folgenden Einzelplänen: Arbeit und Soziales, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Umwelt, Bildung und Forschung, Verkehr, Bau und Stadtentwicklung sowie Gesundheit

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TAMMOX-TV: Schwarzes Glück - Gothics sind anders
09/12/2008 07:32 PM

Menschen hautnah

Schwarzes Glück - Gothics sind anders

WDR
Mittwoch | 17.09.2008
22.30 - 23.15

"Wie sehen die denn aus?" So reagieren viele auf die dunklen Gestalten - irritiert und befremdet. Gothics sind Menschen, die sich ausschließlich schwarz kleiden und gerne mit Themen wie Tod und Vergänglichkeit beschäftigen.
Die "Schwarzen" haben ein denkbar schlechtes Image. Manche Menschen glauben deshalb, dass die Gothics satanistische Neigungen haben, nachts Friedhöfe schänden oder depressiv sind.

Petra, 44, Angestellte bei der Stadtverwaltung in Wuppertal, entspricht nur äußerlich den Klischees: sie trägt zwar immer schwarz, geht aber einer geregelten Arbeit nach, nimmt keine Drogen, sondern pflegt einen eher bürgerlichen Lebensstil.
Trotzdem ist sie mit ihren Sohn erst vor kurzem in eine "Gothic-
Wohngemeinschaft" gezogen. Abends ist sie in der "schwarzen Szene" unterwegs, natürlich entsprechend ausstaffiert: mit schwarzem Lack- BH und Netzstrümpfen - auf der Suche nach einem zu ihr passenden Liebsten. Auch Pfingsten auf dem bundesweiten Treffen der Schwarzen in Leipzig war sie wieder dabei, einen passenden Lover hat sie allerdings nicht gefunden.
Erik und Elena sind deutlich jünger und entsprechen auf den ersten Blick schon eher den Klischees. Gemeinsam haben sie ihre eigene kleine Welt geschaffen, gemeinsam verteidigen sie sich gegen Anfeindungen von außen.
Besonders der androgyn wirkende Erik wird auf der Straße oft angepöbelt. Auch im Job gibt es immer wieder Konflikte wegen seiner Aufmachung.
In der schwarzen Szenen finden Erik und Elena Raum für ihr spezielles Lebensgefühl, dazu gehört auch das Tragen auffallender Kostüme. Sie grenzen sich damit ab von einer Welt, die beide oft als kalt und feindselig empfinden. Sie wollen anders sein als die anderen und verstärken so ihre Außenseiter-
Position.
Wie lassen sich das Träumerische und Tiefsinnige ihres "schwarzen Lebens" vereinbaren mit dem "Rest der Welt" -
eine Frage, die das junge Paar durch den Alltag begleitet.
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TAMMOX-TV: Gefährliche Nachbarschaft
09/12/2008 07:30 PM

Gefährliche Nachbarschaft

Israel und die Palästinenser

ZDF

Mittwoch, 17.09.2008 00:35 - 01:20 Uhr

VPS 18.09.2008 00:34


Es geht um Leben und Tod. F.P. ist Chirurg an einem großen israelischen Krankenhaus. Diesmal operiert er am offenen Herzen eines palästinensischen Kindes aus dem Gaza-Streifen. F.P. ist auch Hubschrauberpilot der Reserve bei den israelischen Streitkräften. Wenn er einberufen wird, fliegt er Einsätze über dem Gaza-Streifen. Auch dann geht es um Leben und Tod. Gezielte Tötung und gezielte Lebensrettung - wie kann er beides vereinen? Es ist das Dilemma, in dem Israel steckt.

Vor drei Jahren hat das Land den Gaza-Streifen geräumt, nach der Machtübernahme durch die Hamas 1,5 Millionen Palästinenser von der Außenwelt abgeschnürt. Gleichzeitig versorgt Israel sie aber mit Lebensmitteln, Treibstoff, Baumaterial und gewährt im Notfall außergewöhnliche medizinische Hilfe.

Shaul Mohfaz hat als israelischer Verteidigungsminister im Jahr 2005 die Räumung des Gaza-Streifens durchgeführt. Nun möchte er als Nachfolger von Ministerpräsident Ehud Olmert, der seinen Rücktritt angekündigt hat, die neue Regierung bilden. Seine größte Konkurrentin ist Zipi Livni, die Außenministerin. Sie führt die Verhandlungen mit den Palästinensern. Aber auch Neuwahlen sind denkbar. Oppositionsführer Benjamin Netanjahu fordert sie. Ehud Barak, Führer der Arbeitspartei und derzeit Verteidigungsminister, hat ebenfalls große politische Pläne.

Wie wirkt sich der innenpolitische Machtkampf in Israel auf die Lage der Palästinenser aus? Und kann Mahmud Abbas, der Präsident der Palästinenser, Fatah und Hamas noch versöhnen und gleichzeitig den Friedensprozess vorantreiben?

ZDF-Korrespondentin Karin Storch schildert in ihrer Momentaufnahme die verworrene Situation in Nahost.
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TAMMOX-TV: Der Tag, als der Mob die Inder hetzte
09/12/2008 07:29 PM
Das Erste | Mittwoch, 17.09.2008 | 23:30 Uhr
Der Tag, als der Mob die Inder hetzte


Film von Kamil Taylan
Am 18. August 2007 ist Volksfest im sächsischen Mügeln. Mit Musik und Tanz in einem großen Zelt. Es fließt reichlich Alkohol, und wie so oft auf Festen in Dörfern und Kleinstädten gibt es irgendwann in der Nacht eine Schlägerei. Aber diesmal ist alles anders, denn es geht um Leben und Tod.
Deutsche Jugendliche greifen eine Gruppe von Indern an, die im Festzelt mitfeiern. Die Schlägerei eskaliert, die Inder fliehen und retten sich in letzter Minute in eine Pizzeria schräg gegenüber. Stundenlang belagert sie ein bis zu hundertköpfiger Mob, skandiert rechtsradikale Parolen. Nur mit Mühe kann die Polizei verhindern, dass die Menge die Pizzeria stürmt. „Nazis hetzen Inder durch Mügeln". Diese Schlagzeile macht die sächsische Klein­stadt über Nacht bekannt. Die alte, immer wieder erschreckende Geschichte über Rechtsradikalismus und Ausländerfeindlichkeit im Osten. Aber was geschah in Mügeln an jenem Samstag wirklich? Haben zugereiste Nazis die Inder angegriffen, wie Zeugen behaupten, oder waren ganz normale Bürger die Drahtzieher? Wer hat eigentlich mit dem Streit angefangen? Ist es denkbar, dass die Opfer selbst auch Täter waren, wie wenige Tage später die deutschen Jugendlichen in den Vernehmungen behaupteten?
Der Film rekonstruiert, was in Mügeln an jenem Sommertag geschah, zeigt die Ereignisse aus der Sicht der Betroffenen und Beteiligten, beschreibt die Reaktionen der Öffentlichkeit und der Stadtpolitiker, analysiert die Ermittlungsfehler der Staatsanwaltschaft - und legt zum ersten Mal Beweise vor, wer die Täter waren und aus welchem Umfeld sie stammen. „Der Tag, als der Mob die Inder hetzte" ist das Protokoll eines Ereignisses, das die Republik bis heute bewegt: Für die einen ist es der Beweis, dass der deutsche Osten mehr und mehr im Sumpf des Rechtsradikalismus versinkt, für die anderen ist die bundesweite Empörung ein Zeichen für Voreingenommenheit und Vorverurteilung. Sicher ist: Wäre die Polizei-Hundertschaft „Westsachsen" nicht in un­mittelbarer Nähe von Mügeln gewesen, hätte es vermutlich Tote gegeben. Selbst diese Polizeitruppe brauchte über eine Stunde, die Belagerer der Pizzeria zurück­zudrängen. 14 Polizisten wurden dabei verletzt.
Der Film von Kamil Taylan ist das facettenreiche Bild einer Kleinstadt, die fassungslos auf die Ereignisse jenes Tages schaut: weil sie nicht verstehen kann, wie dieser Gewaltausbruch entstehen konnte - und weil sie sich gleichzeitig selbst gehetzt fühlt: von Politikern, von den Medien, von der deutschen Öffentlichkeit.
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TAMMOX-TV: EINSATZ FÜR DAS JUGENDAMT
09/12/2008 07:26 PM
EINSATZ FÜR DAS JUGENDAMT
Verwahrlost, missbraucht, vernachlässigt
Dienstag, 16.09.2008, 23.15 - 00.10 Uhr, VOX


Mindestens 30.000 Kinder in jedem Jahrgang werden vernachlässigt. Wer trägt die Verantwortung? Ein Team von SPIEGEL TV begleitete exklusiv und hautnah die Arbeit eines Jugendamtes im Rheinkreis Neuss.

Mindestens 30.000 Kinder in jedem Jahrgang werden vernachlässigt. Psychisch kranke Mütter, alkohol- und drogenabhängige Väter, Gewalt in der Familie: Vernachlässigung von Kindern hat viele Ursachen.

Manche Kinder sterben unter der Qual der Schläge, an Hunger und Durst. Jessica, 7 Jahre, Kevin, zwei Jahre, Lea-Sophie, fünf Jahre: Fälle, die den zuständigen Jugendämtern bekannt waren. Wer trägt die Verantwortung? Allein die Eltern? Die Gesellschaft? Oder der Staat, in Form der Jugendämter? Die Angst unter den Jugendamtsmitarbeitern wächst. Trotz Aktenbergen und gekürzter finanzieller Mittel sollen sie stets rechtzeitig informiert und zur Stelle sein, um solche Fälle zu verhindern. Der mediale Druck nach jedem aufsehenerregenden Fall macht die Ämter misstrauisch.

Ein Team von SPIEGEL TV begleitete exklusiv und hautnah die Arbeit eines Jugendamtes im Rheinkreis Neuss. Ein Film über den täglichen Kampf um das Wohl der Kinder, hoher Motivation trotz riesiger Aktenstapel und Sozialarbeiter, die jeden Morgen aufs Neue hoffen, dass ihr Arbeitstag ohne den Tod eines Kindes endet.

Sendetermin: Dienstag, 16.09.2008, 23.15 - 00.10 Uhr, VOX[Link] [Cache]
ISLA: Noch mehr
09/12/2008 07:19 PM
Weltmachtträume[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: TV AM SONNTAG, den 14. September 08
09/12/2008 07:18 PM
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-PHOENIX: 05.20 Uhr: Der 8. Kontinent: Die Eroberung Sibiriens (1/3). Abenteuer und Kosaken, 06.05 Uhr: Der 8. Kontinent: Die Eroberung Sibiriens (2/3) Forscher und Reisende, 06.50 Uhr: Der 8. Kontinent: Die Eroberung Sibiriens (3/3), Kuriere und Soldaten. Film von Gudrun Ziegler und Wojtek Krzeminski, 08.30 Uhr: Verknallt in Jesus. Die treue Jugend des Papstes. Film von Alessandro Nasini und Arneth Gordian, 13.00 Uhr + 22.30 Uhr: Tacheles - Die 10 Gebote Talkshow der evangelischen Kirche. Thema des Gesprächs ist das sechste Gebot: "Du sollst nicht ehebrechen - wie viel Lüge verträgt die Liebe?" Moderatorin Ursula Ott diskutiert mit Johannes Friedrich (Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern), Matthias Drobinski (Journalist und Autor), Michael Mary (Paar-Therapeut und Autor) und Hermann Messmer (Scheidungsanwalt) die Aktualität des sechsten Gebotes, 14.00 Uhr: Historische Ereignisse: 30. Jahrestag von Camp David, 16.25 Uhr: Ich bin dann mal pilgern! Auf Wallfahrt nach Lourdes, 17.00 Uhr: vor ORT: mit dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in Lourde, 21.45 Uhr: Polens Ostseeküste. Vom Frischen Haff bis Usedom. Film von Robin Lautenbach, ARD-Studio Warschau, 23.30 Uhr: Aus Liebe töten. Sterbehilfe einer Mutter. Film von Liz Wieskerstrauch

-Die Hauptschule, ARTE, 13.00 Uhr: In kaum einem anderen Land werden Schüler so gnadenlos selektiert wie in Deutschland. Wer es nicht aufs Gymnasium oder wenigstens die Realschule schafft, landet ganz unten: in der Hauptschule. Sie gilt als Sammelbecken der Versager, der Loser, derer, die dumm sind, faul und gewaltbereit. In die Hauptschule geht niemand freiwillig. Uli Kick drehte ein Jahr lang an einer Münchner Hauptschule und beobachtete eine Klasse während ihres letzten Schuljahres.

-Als wäre nichts geschehen, ARTE, 00.15 Uhr: Der Film zeigt das gegenwärtige Leben der Bewohner einer ehemaligen russischen Strafkolonie im heutigen Kasachstan.

-"Sternstunde Philosophie", 3Sat, 09.15 Uhr: Väter und warum sie besser sind als ihr Ruf. Pasqualina Perrig-Chiello und Dieter Thomä im Gespräch mit Norbert Bischofsberger

-hitec, 3Sat, 16.00 Uhr: Hafencity Hamburg. Die Geburt einer Retortenstadt

-West.Art am Sonntag, WDR, 11.00 Uhr: Zuhause in der Fremde und fremd in der Heimat: Annette Dittert Journalistin ("Abenteuer Glück") und Leiterin des ARD-Studios London, Schorsch Kamerun Musiker und Regisseur ("Westwärts. Ein begehbarer Ausnahmezustand"), Andreas Kossert Historiker ("Kalte Heimat"), Monika Schneid Leiterin der Informationsstelle des Raphaels-Werks, Ilija Trojanow Übersetzer und Schriftsteller ("Der Weltensammler")

-Cosmo TV, WDR, 15.55 Uhr: Reisen mit dem Onkel im Kofferraum, Neue Wähler für die NPD?, Erster Religionsunterricht für Aleviten

-Capriccio, BR, 09.15 Uhr: Schandfleck in Passau - Das neue Einkaufszentrum sorgt für Zoff, Cantabile - Sol Gabettas neue CD mit Opernarien exklusiv fürs Cello arrangiert, Das verrückte Spiel mit den Maschinen! - Die große Retrospektive von Jean Tinguely im KunstHausWien, Luxus der alten Schule!- Federico Fellini und sein Grand Hotel in Rimini

-Presseclub, ARD, 12.03 Uhr: Endstation Münte. Die SPD im Kampf mit sich selbst. Gäste: Tissy Bruns, Tagesspiegel - Ulrike Herrmann, Tageszeitung - Christoph Schwennicke, Spiegel - Roland Tichy, Wirtschaftswoche

-ARD-exclusiv, 13.15 Uhr: Die Kinder vom Hauptbahnhof. Abgehauen und ohne Bleibe

-Bericht aus Berlin, ARD, 18.30 Uhr: 1. Nach dem Führungswechsel: Kurskorrektur in der SPD? 2. Schaltgespräch mit Andrea Nahles, SPD, stellv. Parteivorsitzende, 3. Schwarz-Gelb oder Rot-Gelb? Die FDP ringt um künftige Koalitionen, 4. Wahlkampf in Bayern: Zerreißprobe für die CSU?

-Weltspiegel, ARD, 19.20 Uhr: - Ukraine: Neue Krise an der Krim? - USA: Ein Fan für Putin - Frankreich: die Fassadenkletterer von Paris - Kambodscha: Der Bummelzug der Roten Khmer - Tansania: Albinos in Todesangst - Brasilien: Mode aus dem Knast

-Anne Will, ARD, 21.45 Uhr: Reformwut in der Schule - Klassen-Kampf statt klasse Bildung? Norbert Röttgen (CDU), Jürgen Zöllner (SPD), Berliner Bildungssenator, Barbara Glasmacher, vermittelt seit 20 Jahren deutsche Schüler an britische Internate, Birgit Berendes, Hauptschulleiterin in Nordrhein-Westfalen, Michael Strohschein, Hauptschullehrer

-TTT, ARD, 23.05 Uhr: Bernhard Bueb und seine neun Gebote für Ordnung in der Schulwelt - Perfekte Dame - Christiane Hörbiger überlässt nichts dem Zufall, auch nicht den eigenen Geburtstag: „ttt" hat Christiane Hörbiger in Hamburg bei der Präsentation des ARD-Films „Besuch der alten Dame" getroffen und zeigt in einem Vorgeburtstags-Porträt einen Reigen ihrer größten und schönsten Rollen.- War Mickey Maus ein Europäer? - Walt Disneys muntere Anleihen bei europäischen Meistern: „ttt" durfte schon vor der offiziellen Eröffnung die Disney-Ausstellung in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung in München besuchen und sprach in Los Angeles mit dem Disney-Produzenten Don Hahn. - Doppel-Herz - Wer nahm die erste Herzverpflanzung wirklich vor, Christiaan Barnard oder der Gärtner Hamilton Naki? „ttt" stellt den Dokumentarfilm „Hidden Heart" vor und hat den Filmemacher Werner Schweizer zur Entstehungsgeschichte befragt. - Großer Gatsby, wilde Zelda - Der Roman „Alabama Song" erzählt die ungewöhnliche Geschichte der Zelda Fitzgerald: „ttt" besuchte den Romanautor Gilles Leroy nahe Paris und bekam Gelegenheit zu einem Gespräch mit der Fitzgerald-Enkelin Eleanor Lanahan. Sie gab „ttt" seltene Einblicke in das turbulente Leben ihrer berühmten Großeltern.

-Berlin direkt, ZDF, 19.10 Uhr: CSU vor der Wahl: Kampf um die Alleinherrschaft, Linksbündnis in Hessen: SPD-Kurs "nicht klar erkennbar"

-ZDF-History, 23.45 Uhr: Das Geheimnis von Scapa Flow

-ZDF-Nachtstudio, 0.30 Uhr: Rätsel Troja. Zwei große Dichtungen haben das Abendland mehr geprägt als alles andere: Die "Ilias" und die "Odyssee". Gäste: Hans-Joachim Gehrke, Friedrich Kittler, Raoul Schrott, Christoph Ulf

-Spiegel TV, RTL, 22.15 Uhr: HAUPTSACHE SICHER: Abgeschottete Domizile der Reichen, Nackte Ermittler auf Terroristenjagd - BKA-Fahnder packt aus; Kein Aufschrei - Die verschwiegenen Opfer der Neonazis

-Planetopia, SAT1, 22.45 Uhr: Die Themen: Drogenfahnder im Einsatz - Razzia zu Lande und in der Luft / Stromsparen radikal - Profi-Tricks senken Kosten um ein Drittel / Keimschleuder PC-Tastatur - So einfach verbreiten sich Bakterien / Richtig Schlange stehen - Neues System verkürzt Wartezeiten

-ntv-5th Avenue, 04.55 Uhr & 18.30 Uhr: u.a. KAISER KARL: Karl Lagerfeld feiert Geburtstag - aber den wievielten?

-ntv-Auslandsreport, 6.35 + 9.30 Uhr: Afghanistan: Reise in den umkämpften Süden, Kroatien: Dubrovnik vom Krieg zerstört - jetzt von Japanern umschwärmt, Georgien: Ein Dorf im Grenzgebiet hofft auf den Abzug der Russen, Indonesien: Balis Fischer wollen jetzt Schildkröten retten, Mexiko: Sweet 15 - warum sich ganze Familien für den 15.Geburtstag verschulden

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anouphagos: Lord of the Rings Trading Card Game
09/12/2008 06:40 PM

Mir fielen kürzlich aus nicht zu nennender Quelle knapp 200 deutsche Karten des Lotrtcg in die Hände. Hier ein Foto:

Sämtliche Karten sind von 2001 und 2002, also - laut Wikipedia - vermutlich aus den Produktreihen

  1. The Fellowship of the Ring (November 6, 2001)
  2. Mines of Moria (March 6 & 13, 2002)
  3. Realms of the Elf-lords (June 19 & July 3, 2002)
  4. The Two Towers (November 6, 2002)

Hat jemand eine Ahnung, ob die Dinger etwas wert sind? Wer so etwas abnimmt? Oder hat ein werter Leser Interesse? Ich gebe kostengünstig ab bzw. tausche (im Einvernehmen mit der Eigentümerin) auch gegen jedweden Krempel.

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Principiis Obsta: WTC 7, neue Naturgesetze und eine bahnbrechende ZDF-Recherche
09/12/2008 06:27 PM
Von SEBASTIAN RANGE, 10. September 2008



Zum 7. Jahrestag der Anschläge des 11.September hat das ZDF - in Co-Produktion mit der britischen BBC - das vermeintlich „letzte Rätsel" des 11.September gelöst. [i]

Als dieses Rätsel gilt der Einsturz des WTC 7. Das World Trade Center 7 - ein 47-stöckiges, 174 Meter hohes Gebäude – stürzte sieben Stunden nach den Zwillings-Türmen ein. Ein Novum in der Geschichte: Noch nie zuvor war ein Stahl-Hochhaus aufgrund von Bränden eingestürzt. Insbesondere die Art und Weise des Einsturzes, die rapide Geschwindigkeit und Symmetrie, legen den Verdacht nahe, dass hier auf die eine oder andere Weise nachgeholfen wurde.

Auch die Exklusivität der Mieter nährt Verschwörungs-Theorien. Das Verteidigungs-Ministerium, der Secret Service, die CIA, die Steuerbehörde IRS und die Börsenaufsichtsbehörde SEC – sie alle hatten ihre Büros in dem Haus. Außerdem beherbergte das Gebäude die New Yorker Noteinsatz-Zentrale für Katastrophen und Terror-Anschläge, das Emergency Office Center (EOC), das zu einem Bunker mit kugelsicheren Fenstern und eigener Strom- und Luftzufuhr ausgebaut worden war und dem "Office of Emergency Management" (OEM) unterstellt ist.

Immer mehr Experten sind der Überzeugung, dass die offizielle Version – der Einsturz dieses Gebäudes infolge der Brandschäden - nicht stimmen kann. Allein in den USA haben sich mittlerweile mehr als 500 Architekten und Ingenieure in der Organisation "Architects and Engineers for 911 truth" zusammengeschlossen, um die Wahrheit herauszufinden. [ii]

Die ZDF-Redaktion History will genau das nun geschafft und das "letzte" Rätsel entschlüsselt haben. Verwiesen wird dabei auf den gerade kurz zuvor veröffentlichten Bericht des National Institut for Standard and Technology (NIST). [iii]

Danach ist die Ursache für den Einsturz ein "neues Phänomen": die "Thermale Expansion". Sie erzeugt durch die Hitze der Brände eine Ausdehnung von Stahlträgern und hätte damit zum ersten Mal in der Geschichte derartiger Bauwerke zum feuerbedingten Kollaps geführt. Dass Stahl sich bei Hitze ausdehnt, ist allgemein bekannt und wird selbstverständlich bei der Konstruktion von Gebäuden bedacht.

Die Stichhaltigkeit der NIST-These steht jedoch hier nicht auf dem Prüfstand, sondern die Frage, wie das ZDF diese These dem Publikum verkauft hat......

Hier weiterlesen...[Link] [Cache]
Ron Paul News & Comments: Wahre Helden! (Video)
09/12/2008 06:25 PM


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Dominik Hennig: Pomp and Glory - dieses Jahr auch im Südwestfernsehen!
09/12/2008 05:57 PM
Dieses Jahr wird er auch vom SWR (zeitversetzt) übertragen: der heiter-ausgelassene Abschluß der Londoner Promenadenkonzerte. Wenigstens einmal im Jahr stellen sie also mit meinen Zwangsgebühren etwas Vernünftiges an!

Hier schon mal als kleiner Vorgeschmack ein Rückblick auf die umjubelten Auftritte von Anna Netrebko aus dem Vorjahr:







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Aufgelesen: 75
09/12/2008 05:54 PM

• Slow Shave
• Die Telefongespräche aus den Flugzeugen haben nie stattgefunden
• Das hätte ich auch noch gekonnt
• Das Kugelschreiberrätsel
• ARD-Tagesschau im Info-Krieg
Slow Shave

Es ist durchaus beachtenswert, welche Mühe man sich gibt, den sich von des Tages Last vor dem Bildschirm Erholenden einfühlsam mit den Unbilden des Alltags vertraut zu machen (was man naheliegenderweise dann auch gebannt verfolgt, keinen Sekundenbruchteil auslassend). In diesen (über-)lebenshilferelevanten Service-Sendungen des Spätnachmittags- oder Vorabendprogramms, die für den wegen eines dringenden Arbeitstrinkens verhinderten GEZahler spätnächtens oder auch frühmorgens wiederholt werden, sind nicht nur das korrekte Blumengießen oder das optimale Plazieren von Backpapier im Mikrowellengerät ein Thema, auch auf die Unantastbarkeit einer aussterbenden Stechmückenrasse wird hingewiesen. Nicht zuletzt kommt auf denjenigen hochprofessionelle Unterstützung zu, dem der Arbeitsmarkt bislang nicht die ihm gebührende Beachtung geschenkt hat.

Allem voran steht allerdings die Produktinformation, die gerne von einem ausführlichen Neunzig-Sekunden-Interview begleitet wird, wie man es von einem unverständlicherweise kürzlich geschaßten österreichischen Fachmann für deutsche Klostergartenkräuter kannte. Ausführliche Vergleichstests, beispielsweise zwischen Raps-, Sesam, Oliven- oder Motorenöl, gehören ebenso zum Informationsprogramm wie die unterschiedlichen Möglichkeiten einer gründlichen und vor allem raschen Rasur, da es sich bei der frühmorgendlichen Zeit, wie allgemein bekannt, um eine doch sehr kostbare handelt. Dabei wird selbstverständlich selten auf die öffentliche Meinung verzichtet. Deshalb zogen für einen Vorspann zu einer dieser Untersuchungen kürzlich Reporter der größten öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehanstalt aus, um Passanten nach ihrem Rasierverhalten zu befragen. Wobei es in erster Linie weibliche Befragte waren, die die verblüffendsten Meinungen zum besten gaben. So verwies eine etwa zweiundzwanzigjährige Frau die Frage glatt oder dreitagebärtig? ins Zeitlose: Egal, wenn ich es liebe, kann das auch einen Bart haben. Weiterlesen bei Stubenzweig


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Die Telefongespräche aus den Flugzeugen haben nie stattgefunden

Einer der grössten Lügen die in der offiziellen Geschichte von 9/11 erzählt wird ist, dass es Telefongespräche von den Passagier aus den vier entführten Flugzeugen gab. Nur mit diesen angeblich geführten Gesprächen belegt die US-Regierung ihre Behauptung, 19 islamische Terroristen hätten die „Attacke" vom 11. September 2001 durchgeführt.

Wenn Telefongespräche mit dem Handy laut US-Regierung bereits am 11. September 2001 ganz einfach aus Flugzeugen möglich waren, wieso muss man dann im Jahre 2008, ein teures, aufwendiges, satellitengestütztes System aufbauen und durch die EU genehmigen lassen?

Hier fasse ich nochmal die Argumente zusammen, warum es keine Telefongespräche gab.

Wie ich in meinem Artikel „Die Mutter aller Lügen um 9/11" beschreibe, haben die US-Behörden bis heute weder bewiesen, dass 19 arabische Terroristen überhaupt an Bord gegangen sind, noch haben sie die einwandfreie Identität der Attentäter belegt.

Ihr ganzes Argument, es waren „19 arabische Extremisten", beruht auf angebliche Telefongespräche der Passagiere, die gesagt haben sollen, sie sind von arabisch aussehenden Männern entführt worden, welche rote Stirnbänder trugen und sie würden mit Teppichmessern bedroht. Diese Behauptung sollen wir glauben, müssen wir einfach schlucken, nur Beweise dafür gibt es keine.

Das Hauptargument, dass es nie Telefongespräche gab, liefert die FBI selber, denn beim Gerichtsprozess gegen Zacarias Moussaoui im Jahre 2006, gegen den sogenannten "20. Attentäter", hat das FBI kein einziges Beweisstück dafür vorlegen können. Sie haben keine Telefonabrechnungen oder sonstige Aufzeichnungen der Telefongesellschaften präsentiert, nichts was ihre Behauptung belegen könnte. Normalerweise müssten sie aber das können, denn jedes Gespräch muss ja schon wegen der Abrechnung genau festgehalten werden, mit Datum, Uhrzeit, wer wen angerufen hat und wie lange das Gespräch dauerte, um die Telefonrechnung schreiben zu können. Aber da ist nichts, überhaupt kein Beleg für ihre Behauptung. Da sie die Gespräche nicht beweisen können, haben sie nie stattgefunden.

Punkt ... Ende der Geschichte! Weiterlesen bei "Alles Schall und Rauch"


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Das hätte ich auch noch gekonnt

Gestern war als Team-Event der Firma ein Paralympics-Basektballspiel angesagt. Mit der ganzen Belegschaft ab ins Stadion. Ich Depp hatte leider morgens meine Kamera vergessen, aber da meine Wohnung zwischen Olympic Green und Firma liegt, bin ich ein paar Minuten früher gestartet um die Kamera noch vorher abzuholen. Denkste.
Als ich zuhause war musste ich etwas gehetzt feststellen, dass mein Schlüssel nicht mehr funktionierte. Das elektronische Schloss war völlig tot. Kein Mucks mehr. Also fix beim Compound-Management anrufen, in der Hoffnung, dass die schnell jemanden zum reparieren vorbei schicken können. Wie naiv! :-)
Das Management rief dann nach einigem Hin und Her einen Mitarbeiter der Firma an, die die Schlösser gebaut hatte, der sich dann auch flux bei mir meldete und ankündigte, dass er in gut einer Stunde da sei. Na toll. Das erste Spiel also schon mal verpasst. Trotzdem hatte ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er ankommt, die Abdeckklappe des Schlosses öffnet, seinen Laptop anschliesst und die Tür öffnet.
Nach 90 Minuten kam der Typ dann wirklich. In der rechten Hand eine schwarze Aktentasche, in der linken einen Vorschlaghammer. Nu ja…. Was dann kam war der "Hammer" Weiterlesen bei "Living in China"


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Das Kugelschreiberrätsel

Es heißt, das Wissen der Menschheit verdoppele sich alle fünf Jahre. Das bedeutet aber nicht, dass wir drauf und dran sind, irgendwann alle Geheimnisse der Welt entschlüsselt zu haben.

Nein, manche Frage wird ewig unbeantwortet bleiben: Wie klang der Brunftschrei eines Velociraptors? Gibt es Gott? Wie programmiere ich einen Festplattenrecorder? Wieso ist der Schokoladenkern im neuen Nogger Choc so weich und viel zu nougatig? Was verbirgt sich unter Udo Lindenbergs Hut? Letzte Geheimnisse. Wir werden sie auch dann nicht knacken können, wenn sich unser Wissen alle fünf Sekunden verdoppelt.

Unlösbar auch das Kugelschreiberrätsel. Die Situation: Es gibt in deutschen Büros, unabhängig von der Beschaffungssorgfalt und -intensität, nie Kugelschreiber. Deswegen bringt jeder von zu Hause welche mit, deponiert sie in der Schreibtischschublade und schließt sie ab, doch das nützt nichts. Nach einigen Tagen sind die Kugelschreiber zuverlässig weg, und zwar gottweißwohin. Weiterlesen bei "Die Rückseite der Reeperbahn "


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ARD-Tagesschau im Info-Krieg (3): 9/11

Unter dem tendenziösen Titel «Verschwörungstheorien haben noch immer Konjunktur» heißt es: «Sieben Jahre sind die Anschläge des 11. September heute her, inzwischen ist unstrittig, dass radikale Islamisten schuldig am Tod von fast 3000 Menschen sind. Eine kleine, wenn auch lautstarke Minderheit allerdings will dies nicht wahrhaben. Sie sehen dunkle Mächte oder gar die Bush-Regierung selbst am Werk.»

Es ist unfaßbar: Seit sieben Jahren geht man auf der ganzen Welt
ganzen Sets ungeklärter Fragen nach, die den 11. September, die Gründe des Einsturzes der Türme, des dritten Turmes, die Täter, die eklatante Behinderung aller Nachforschungen und Aufklärungsarbeiten durch die Behörden und vieles, vieles mehr betreffen, werden ganze Kongresse mit Teilnahme ausgewiesener Fachleute abgehalten, um die unglaublichen Widersprüche und Unhaltbarkeiten des offiziellen Untersuchungsberichtes aufzuklären, fordern angesehene Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens weltweit eine grundlegend neue Untersuchung des ganzen Vorfalls, da kommt ein Thomas Schmidt vom ARD-Hörfunkstudio New York daher und behauptet, es sei genau das «unstrittig», was die Busch-Regierung schon vor sieben Jahren bis heute nicht nur völlig unbelegt, sondern in sogar intern widersprüchlicher Weise und teilweise schon vor Eintritt des Falles pr-mäßig hatte verbreiten lassen.

Herr Schmidt, hatten Sie «unstrittig» gesagt? – Ist Ihnen nicht klar, daß das nicht nur schlicht falsch, sondern in so deutlich sichtbarer Weise falsch ist, daß Sie sich mit diesem Satz nur unsterblich blamieren? Erklären Sie es mir. – Ist es vielleicht so, daß Sie den Schmerz, den es darstellt, als der Dumme dazustehen, in besonderer Weise vergütet bekommen? Hat man Sie gekauft, etwas offenkundig völlig Dummes und Unhaltbares zu verbreiten? – Ist Ihr unsäglicher Text das Produkt eines Geschäftes, will sagen, von Bestechung und Bestechlichkeit?

Hatten Sie, Herr Schmidt, wirklich «unstrittig» gesagt und dabei vergessen oder geleugnet, daß es gerade eine durch eklatante Widersprüche des offiziellen Berichtes hervorgerufene Umstrittenheit war, die dazu geführt hat, daß der Frage des 11. Septembers in 119 Millionen Beiträgen im Internet nachgegangen wird? – Ach so, 119 Millionen sind für Sie eine kleine Minderheit? Und wenn es nur eine Million von Leuten wäre, die aufgrund der Indizienlage davon ausgehen, daß der 11. September selbstgemacht, von der Regierung zumindest mitgetragen wurde, wäre das für Sie eine kleine Minderheit? Weiterlesen bei Islam Press


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keimform.de: Life Despite Capitalism - Building Radical Economies
09/12/2008 05:42 PM

In the beginning of November 2008, the Escanda collective along with others will be hosting a four-day radical economics gathering. We will analyse why the current economic system has failed and we will learn from the possibilities and experiences of those working despite capitalism to build autonomous networks of production and circulation from a basis of sustainability, self organization, solidarity, respect and social/environmental justice.

The gathering will focus both on the theory of radical economics and the practice: working towards creating and building radical economies within and between our own movements and collectives.

We will provide a space for networking and there will be our very own radical marketplace for participants to bring, exchange, barter and give away goods as well as services etc. [reposted]

Why economics?

Over the last 5 years the Escanda collective and friends have organized a number of different gatherings and seminars. Ranging from popular education to renewable energy, from social change to radical women’s politics. This year, we want to provide the space for skill-sharing, learning, discussion and debate around economics.

Within the different movement we discuss politics - what is wrong with the system and how we build our own networks, we discuss ecology - climate change and how we can live more sustainable lives, relations - how to avoid hierarchies and power relations amongst ourselves, consumerism, culture, direct action, health, education… but what about economics?

We all agree that economics is at the very heart of an oppressive system we live in – but for many of us the very economic concepts and functioning remain to complex and abstract to deal with so that our understanding is often being limited to simplified and populist ideas. During the gathering we hope to radicalize and deepen our knowledge and critique of both the current economic system and the various alternatives floating around. We want to approach this in a self-critical yet constructive way – by building on existing models and networks of production and circulation, and by establishing new links within and between communities, be it on a local or global level.

What?

We want to plan the programme participatively - so please get involved! We encourage you to add workshops, discussions, documentaries or any other dynamics (role plays, theatre, etc) that you would like to see, or that you can help organize. We will keep the Escanda website (www.escanda.org) updated as content is confirmed. Please get also subscribed to the economics seminar Email list by sending a request to to get involved in the process.

The following is a breakdown of the main themes of the programme:

Day 1: Economy – The Basics

A day dedicated to deepening our understanding and critique of the current economic system:

  • Definition and clarification of concepts, to include for example: globalization, neoliberalism and the political economy. What can we learn from Marxism, how do we define value, labor, money and exchange, and how does this affect our lives. Market responses to environmental problems, currency markets, futures trading!

Day 2: Life Despite Capitalism – What are the Alternatives?

Day 2 is a chance to review how we manage our needs without money: e.g. in our families, social centres, shared flats and international networks. We will also question self-critically how real and sustainable different proposed alternatives really are:

  • Global examples: Zapatistas, Argentina, Spanish civil war, etc.
  • Local examples: cooperative movements, collectives, networks of consumption, freeware communities, etc.
  • Different models: Solidarity Economics, Participatory Economics, the commons, Anarcho-syndicalism, LETS schemes, etc.

Day 3: Where Do We Go From Here?

The final day of the main programme will bring together participants to discuss concrete next steps, such as:

  • How can we build on already existing autonomous networks of production and circulation?
  • How can we create news links between our communities to provide for ourselves outside the capitalist marketplace?
  • How should we react to the current economic `crisis´
  • How can we participate in real alternatives to the current system?

Day 4: Open Space

An informal and open space day for follow-up work, additional meetings and networking for participants who are able to stay on a little longer.

The Autonomous Marketplace

We want to add some substance to discussions and spice to the debate by running an actual marketplace in parallel to the main programme. There will be a dedicated space for participants to bring and display any products they want to exchange! We hope to see not only goods on offer such as self-grown produce, freeware, printing presses, power tools, but also services and skill-sharing such as e.g. bio-construction, plumbing, renewable energy, etc. There are no rules for exchange! We hope this practical exercise will help launch discussions about how we value and exchange, barter etc. and how this market could provide for ourselves seeing it as permanent space. Please let us know what you will be able to bring and offer.

Where?

The seminar will be held from the 31st October – 4th November, 2008. It will take place in Escanda, Asturias, in the North of Spain. Escanda is an autonomous collective – we provide a space for interaction and cooperation between groups of people, networks and movements. We aim to practice and experiment with alternative and radical structures of how to live and work together.

The common thread is non-hierarchical, anticapitalist grassroots movements, with an emphasis on social change and the environment. As such Escanda organizes meetings, seminars, courses, trainings, skill-sharing events and provides space for projects on a wide variety of different issues.

Interested?

If you are planning on participating in the meeting, please try and answer at least the following questions:

  • What issues and themes would you like to see represented?
  • Can you offer a workshop?
  • Can you think of any groups or individuals that would be useful to invite?
  • What networks and groups are you involved in and (briefly) what do they do?

Due to time restraints, it will be hard to have a deeper look into all the proposed issues if people come to the gathering totally unprepared. Therefore, we think it would be helpful to get some communication going about the contents beforehand via the seminar email list. That means that we will ask people to send information about their workshop, or other related stuff, before the seminar begins so we can post it on the Escanda website and sent it to everyone involved. Please get subscribed at the seminar Email list by sending a request to .

Please inscribe yourself, via email or by telephone before 15th October. We have limited space and facilities for up to 100 participants. We don't have funding for the seminar yet, so as it stands we cannot refund travel or other costs and we will have to ask for a minimum participation fee for food. The seminar will be bilingual (Spanish and English). So please let us know whether you are able and up for translating one or another session.

It is going to be a self-organised gathering, so everyone will have to help out with the daily tasks such as cooking, cleaning, logistics, etc. If you are bringing children or have any special requirements (diet, health etc) please let us know in advance. For more information please contact lifedespitecapitalismo@gmail.com, or www.escanda.org
Tlf: 0034-985493696

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zionismus + israel + raumplanung: between nile + eufrat - dr.viktoria waltz: Henryk M. Broder – Hofnarr und tätig am Deutschen Hof in Israels Diensten?
09/12/2008 05:31 PM

Henryk M. Broder – Hofnarr* und tätig am Deutschen Hof in Israels Diensten?

Bissiger Kritiker an Kritikern, meist unter die Gürtellinie gehend und am Rande des Geschmacks - ist er zur Zeit sehr beliebt bei Medien und Regierungsmitgliedern: Henryk M. Broder, spezieller Schreiber für spiegel-online, selbsternannter "Fachmann" in Sachen Israel und Antisemitismus, im Bunde mit obskuren Organisationen wie 'honestly concerned' und Anführer einer Gruppe von Verharmlosern, Post-Kapitalisten und Bush Verehrern, die sich selbstherrlich 'Achse des Guten' nennen. Auch die merkwürdige Sekte, die 'Antideutschen' gehören zu honestly concerned. Diese fordern unter anderem auf Plakaten dazu auf, Deutschland erneut "zu bombardieren".
(siehe: www. arendt-art.de/deutsch/palestina/Honestly Concerned/honestly concerned antideutsche. htm)
So konnte Broder sich folgendermaßen in spiegel-online zum 60. Jahrestag im Mai diesen Jahres der Gründung Israels zu aktuellen Fragen zum Thema Nahost am 08.05.08 äußern: "Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden. Viele von ihnen leben in "Lagern" und können mit bloßem Auge dahin schauen, wo ihre Eltern und Großeltern mal gelebt haben." Einfach nur eine spaßige Variante zum Thema und freche Provokation?

Was geht hier vor?
Es geht um Verfolgung Kritiker Israels, am liebsten gleich und sofort um Rede- und Schreibverbot für Journalisten und Wissenschaftler, die aus gutem Grund am selbstgerechten Bild des einzigen 'demokratischen' Staates im Nahen Osten rütteln und die vielen Frieden bedrohenden Verletzungen von Menschenrechten und UN-Resolutionen eben dieses Staates benennen (u.a. Marion Gräfin Dönhoff Die Zeit, Claudia Roth Bündnis90/Grüne, Prof. Norman Paech Rechtswissenschaftler+ Bundestagsabgeordneter, Dr. Ludwig Watzal Journalist+Nahostexperte der Bundeszentrale für Politische Bildung, Prof. Udo Steinbach bis zur Pernsionierung 2008 Direktor des Deutschen Orient Institutes, bzw. GIGA, Dr. Thilo Bodo ehem. Geschäftsführer von Greenpeace international+foodwatch, Johano Strasser Präsident des PEN Schriftstellerverbandes Deutschland, Dr. Ruppert Neudeck Begründer Cap Anamur Deutsche Notärzte e.V. uva).
Die Feiern um das 60-jährige Bestehen Israel sind Broder und seinen Freunden ein willkommener Anlass, um diese Bemühungen zu verstärken.
Nicht ganz allein wurde die im März gegen einen bekannten Journalisten gestartete Verleumdungskampagne geführt, sondern unter Zuhilfenahme gefälschter Informationen und Unterstützung führender Leute der ADL (Anti Defamation League) in Amerika, die im Umkreis des AIPAC (American Israel Public Affairs Committee) wirkt, die (ADL) nicht nur wegen kriminellem Missbrauchs nicht offizieller Daten überführt wurde, sondern vor allem auch wegen ihres (AIPAC) enormen Einflusses auf die Regierungspolitik durch regelmäßige und hohe Zahlungen an Senatsmitglieder gefürchtet wird. Ist 'honestly concerned' (hc) nun in ähnlicher Weise agierend - oder wie soll man den Satz auf der hc homepage zur Kampagne verstehen "Weitere Protestbriefe sind in Arbeit...." ? Honestly Concerned ist bekannt für Leserbriefaktionen, mit denen versucht wird, die öffentlichen Medien zu domestizieren.
(siehe http// honestlyconcerned.info/bin/articles.cgi?ID=
PR18008&Catgeory=pr&Subcategory=16)
ADL, ein willkommener Partner, ist eine in den USA Hass verbreitende Gruppe, die nachweislich mit kriminellen Methoden heimlich und illegal Dossiers über Personen aus dem Kreis der Arabisch-Amerikaner, Afro-Amerikaner, Anti-Apartheid-, Friedens- und Menschenrechtsgruppen angelegt hat und zum Beispiel jüdische Eltern vor bestimmten Hochschulen warnt wegen der 'wachsenden Präsenz von Arabern auf dem amerikanischen Universitätskampus'.
(siehe Washington Report on Middle East, diverse Ausgaben, sowie www. .ifamericansknew.org/stats/cost_of_israel.html am 10.09.08)

Broder und seine Achsen-Freunde sind offenbar bestrebt ein ähnliches Netz in Deutschland aufzubauen wie in den USA, wo es heute etwa 126 pro Israelische PAC's (political action groups) gibt, die gezielten pro- israelischen und anti-arabischen Druck auf die US Regierung ausüben. Was auch diese Achse und hc eint ist der Hass auf Araber, den Islam und Kritiker Israels. Das Spektrum der 'Feinde' ist breit: Bundestagsabgeordnete, Schriftsteller, Staatsrechtler, Orientalisten, Journalisten, sogar Mitglieder der deutschen jüdischen Gemeinde ...... . (siehe webseiten von Broder, honestly concerned, honestly reporting. lizas welt und angehängte links). Dabei scheut dieses Netz nicht davor, auch die ehrlich Guten in dieser Republik, Gruppen und Personen, die gegen Rassismus und Diskriminierung, Neo- und Altfaschismus und Antisemitismus kämpfen, auf ihre gefährliche Linie zu ziehen. Und dies mit der besonders in Deutschland wirksamen Drohung: Kritik am zionistischen Israel sei antisemitisch und damit unmöglich und strafrechtliche Verfolgung, 'Entfernung' aus Ämtern und Berufen sei die richtige Antwort. Also Redeverbot? Schreibverbot? Maulkorb? Verhinderung jeglicher Möglichkeit die Öffentlichkeit ausreichend und von Fakten getragen zu informieren? (für weitere details siehe die o.g. webseite www.arendt-art.de)

Worum geht es wirklich?
Die Öffentlichkeit soll nicht erfahren, was hinter der Mauer und vor der Mauer in Israel und den besetzten Gebieten geschah und geschieht.
Nicht noch einmal soll Israel auf der Anklagebank stehen können wie während der 1. Intifada, als schockierende Bilder von Kinder steinigenden Soldaten über die Bildschirme der Welt gingen. Seitdem haben wir es mit einer Medienkampagne zur Verbesserung des Israel Images zu tun, die sich inzwischen in all unseren Zeitungen und Berichterstattungen niederschlägt. Israel kritische Artikel werden selten, die Palästinenser immer mehr als Terroristen, Islamisten oder Friedensverhinderer ins Bild gesetzt, Hintergründe des Konflikts kaum mehr benannt.

Hinter der Mauer ist die Realität Israelischer Politik besorgniserregend
Trotz aller sogenannten Friedensgespräche geht das Kolonisierungsgeschäft der israelischen Regierung in der Westbank und auf den Golanhöhen munter weiter. Die Zersplitterung des Landes durch Mauer und Zäune, Kontrollpunkte und Sperren wird fortgesetzt und verfestigt. Die Folge ist eine enger und enger gezogene Isolierung der Menschen von ihrem Land, ihren Nachbarn und Familien, sind einschneidende Behinderungen der Krankenversorgung, der Ausbildungseinrichtungen, des Zugangs zu Wasser und Ressourcen, zum Markt und den Nachbarländern. Viele Palästinenser sehen sich gezwungen um der Zukunft ihrer Kinder wegen das Land zu verlassen - schleichende und gewollte ethnische Säuberung?
Und vor der Mauer - im einzig demokratischen Land der Region?
Ja, es gibt demokratische Wahlen, es gibt 'Basis'-Rechte für alle. Aber der zionistische Staat Israel definiert sich als 'jüdisch', das provoziert viele Fragen, die sich die Broders nicht stellen und ihren Lesern vorenthalten wollen:
- Was ist mit den über 20% Nichtjuden?
- Weshalb sind 70% aller seit 1948 gebauten Häuser (nicht nur) in Um el Fahem, der 2.größten palästinensischen Stadt in Israel mit ca. 30.000 Einwohnern illegal und vom Abriss bedroht?
- Weshalb verweigert der Staat seit 1948 die Erstellung eines 'masterplan' (Bebauungsplan) für fast alle palästinensischen Gemeinden, der eine Voraussetzung ist, um eine Baugenehmigung zu erhalten?
- Wie kommt es, dass mehr als 100.000 Menschen als 'Anwesende Abwesende' gelten und in etwa 100 'nicht anerkannten' Gemeinden leben und deshalb nicht an die öffentliche Versorgung angeschlossen sind, also Wasser, Elektrizität, Abwasserentsorgung kaufen und Ausbildung, Kultur, schlicht die normalen Lebensbedingungen selbst organisieren müssen?
Die Erklärung ist einfach: weil der 'demokratische Staat Israel' vor allem und per Definition eine Demokratie für die jüdische Bevölkerung sein soll und die Anwesenheit der Nicht-Juden schlicht ein dummer Unfall ist, wie man aus der Bemerkung Broders im oben genannten Zitat schlussfolgern darf. Hintergrund ist, dass die beschriebene Realität mit dem Beginn des Projekts Israel und seiner Gründung zu tun hat (siehe auch Pappe, Ilan, 2006: The ethnic cleansing of Palestine. Oxford).

Die bittere Wahrheit: Israels Entstehungsgeschichte war nur möglich durch Vertreibung anderer
Der zionistische Staat Israel ist mit internationaler Hilfe auf dem Land und Eigentum der Palästinenser errichtet worden. Die Konsequenz war und ist eine gezielte Politik der Vertreibung und Zerstörung der Lebensbedingungen der dort lebenden Bevölkerung von Anbeginn des Projektes, das schon 1897 auf dem 1. Zionistischen Weltkongress in Basel begann. Damals war man sich bereits dieser Konsequenz bewußt. Herzl, der Visionär, schrieb am 12. Juni 1895 in sein Tagebuch: "Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen...." Oder später 1903 Israel Zangwill: "Palästina hat bereits seine Einwohner, ... deshalb müssen wir uns darauf vorbereiten, die eingesessenen Stämme entweder mit dem Schwert zu verjagen, wie das unsere Vorfahren getan haben, oder mit dem Problem zu kämpfen, das eine große, fremde Bevölkerung darstellt" (The Voice of Jerusalem. London 1920: 88).
Das entsprechende Vorgehen zur Kolonisierung war ebenfalls von Anfang an klar und entspricht dem, was heute so harmlos als 'Siedlungspolitik' bezeichnet wird. Oppenheimer, einer der Architekten und modernen Raumplaner des Projektes drückte das in demselben Jahr klar aus: "Nun meine Freunde, wir wollen ein Netz von Bauernkolonien über das Land spannen, das wir erwerben wollen. Wenn man ein Netz spannen will, schlägt man zuerst an den Stellen die Haken ein, zwischen denen das Netz entstehen soll. Dann spannt man zwischen den Stricken stärkere Fäden und stellt derart ein grobes Maschenwerk her, das man dann nach Bedarf durch das Dazwischenwirken feinerer Fäden zu immer feineren Maschen ausgestaltet. Genauso haben wir, meine ich, vorzugehen" (Rede auf dem 6. Weltkongress 23.-28.08,1903, Stenographisches Protocoll, Wien 1903:188, vgl. auch Diner, Dan 1980: Israel in Palästina. Über Tausch und Gewalt im Vorderen Orient, Bonn, Athenäum)

Muss man das alles wissen?
Leider haben die oben ausgeführten Zitate offensichtlich noch immer eine gewisse Gültigkeit. Wenn eine Ministerpräsidentin 1948 sagen kann: " Es gibt nicht so etwas wie "Palästinenser"", wenn mehrere Minister der Vergangenheit und aktuell offen vom "Transfer" der Palästinenser nach Jordanien sprechen können (Rehavam Zwee, Effi Eitam, Avigdor Liebermann), dann ist deutlich, dass die israelische Politik weiterhin 'aufs Ganze', das von Lord Balfour versprochene Mandatsgebiet Palästina, zielt. Rabin bekräftigt zum Beispiel am 20.04.1992 in einem Spiegel Interview angesichts der Friedensgespräche das "Recht des jüdischen Volkes auf das gesamte Land Israels zu verwirklichen ... Jerusalem muß als unsere Hauptstadt unter israelischer Souveränität für immer vereint bleiben ... Rückzug auf die Grenzen von 1967, nie ". Auf die Frage: Müssen Sie nicht dennoch die Perspektive eines entstehenden Palästinenserstaats in Betracht ziehen? Rabins Antwort: Nein. Die Antwort heißt: nein.
(Der Spiegel 17/1992: 173-182a)

Man muss sich also nicht wundern, wenn die Verhandlungen zwischen Abbas und Olmert zu nichts führen und es ohne eine Änderung der israelischen Politikziele keinen Frieden oder irgendeine gerechte Lösung geben wird. Aber man kann das nur, wenn man Hintergründe kennt, wenn auch für die Berichterstattung zu Israel die gleichen Prinzipien wie zu anderen Regierungen und Ländern gelten darf: kritische Aufklärung und Berichterstattung und gegebenenfalls auch Druck auf Regierungen, die so offensichtlich Menschenrechte verletzen und Frieden behindern wie unter anderen auch der zionistische Staat Israel.

Uri Avneri sagt dazu anlässlich seines 85. Geburtstages auf die Frage, was die EU für den Friedensprozess tun sollte: "Sie (die EU) könnte viel mehr Druck auf beide Seiten ausüben. Die USA unterstützen vollkommen einseitig die schlimmsten Elemente in Israel. Europa ergreift aus Feigheit überhaupt keine Initiative, weil es die amerikanische Vorherrschaft im Nahen Osten anerkennt. Politisch kommt das einer Abdankung gleich. Mir hat mal ein deutscher Außenminister klar gesagt "Wir sind machtlos". Die einzige Macht im Nahen Osten ist Amerika. Um sein Gewissen zu erleichtern, gibt Europa von Zeit zu Zeit den Palästinensern ein paar Millionen Euro, eine Art Gewissensgeld und nutzlos, denn es bleibt bei der palästinensischen Oberschicht hängen." Und weiter zur Frage, ob dieser Druck in Israel nicht einen gegenteiligen Effekt haben und das Land weiter nach rechts abdriften lassen könnte, antwortet Avnery entschieden: "Das glaube ich nicht, im Gegenteil. Wenn internationale Anerkennung für Friedensbestrebungen und Friedenskräfte in Israel ausgesprochen wird, dann dürfte das den Respekt für die Friedensbewegung und die moralische Kraft der Friedensbewegung stärken." (Freitag 37 vom 12.09.09)

Gerade das aber soll durch die seit einiger Zeit geführte Debatte über den 'Neuen Antisemitismus' durch Schreiber wie Broder und befreundete Gruppen in ganz Europa verhindert werden. Der 'Neue Antisemitismus' operiert vor allem mit der Setzung von "Antizionismus=Antisemitismus".

Antony Lerman, Director des 'Institute for Jewish Policy Research' in London beklagt in einem aktuellen Beitrag in Ha'aretz 'Jews Attacking Jews' sinngemäß: Diese Gleichsetzung habe sich zu einer neuen Orthodoxy entwickelt ... und sogar die Akzeptanz durch die EU erhalten, lanciert durch die Federal Right Agency, indem diese die dort entwickelte Arbeitsdefinition von Antisemitismus übernommen habe. Weil aber auch Israelis und Europäische wie Israelische Juden ihre Kritik am Zionismus äußern, käme es nun zu einem Krieg "Juden gegen Juden". Lermann nennt das ganze ein "absolut aus der Luft gegriffenes Konzept", denn alles, "von der harten Kritik an Israel ... bis zu den Befürwortern einer Einstaatenlösung" werde als anti-Zionistisch definiert. Er beklagt: "Eine ernsthafte aktuelle anti-Semitismus Diskussion - rational, objektiv, wissenschaftlich begründet - existiert praktisch nicht." (Ha'aretz vom 12.09.08)
Wie wenig es auch Broder um eine ernsthafte Debatte und um die gleiche Zuspitzung geht, beschrieb Broder öffentlich bei der jüngsten Anhörung zum Thema Antisemitismus im Bundestag: "Überlassen sie die Beschäftigung mit dem guten alten Antisemitismus à la Horst Mahler den Archäologen, den Antiquaren und den Historikern. Kümmern Sie sich um den modernen Antisemitismus im Kostüm des Antizionismus und um dessen Repräsentanten, die es auch in Ihren Reihen gibt." Die Jüdischen Bürger Deutschlands, die teilweise und wegen dieses angeblich 'guten alten Antisemitismus' sogar unter polizeilichem Schutz stehen, mögen es ihm danken.

Der Mix aus Antisemitismusvorwürfen, Islamhass und Kriegsunterstützung ist das Gefährliche an dieser angezettelten Debatte. Die Opfer dieser Jagdkampagnen versuchen diese Kräfte mit dem Antisemitismusvorwurf gesellschaftlich zu isolieren und ihnen ein Podium für die notwendige, gerechtfertigte Kritik zu entziehen. Die berechtigte Aufmerksamkeit gegenüber neu aufkommendem und bestehendem Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus wird schließlich einseitig mißbraucht für die Interessen Israels und geht einher mit Hetze gegenüber anders D enkenden und Verwirrung der besorgten und interessierten Menschen. Im Kern dient diese Debatte der Verdummung und dem Augen schliessen vor Menschenrechtsverletzung, Missachtung von UN Beschlüssen und der katastrophalen Rolle die Israel für den Nahen Osten spielt. Deutschland soll noch tiefer in die imperiale Kontroll-Politik Amerikas im Nahen und Mittleren Osten und in die Allianz mit Israel, einer der realen, ältesten und gefährlichen Atommächte der Region, hineingezogen werden.

*Hofnarr, seit dem hohen Mittelalter bis ins 17. Jahrhundert (Frankreich) und 18. Jahrhundert (Deutschland) Spaßmacher und Unterhalter an Fürstenhöfen. Zu seiner Rolle gehörten Narrenkappe mit Eselsohren oder Hahnenkamm, Narrenzepter, Narrenschellen und Halskrause. Beliebt als Hofnarren waren v. a. Zwergwüchsige, z. B. K. Perkeo (am Heidelberger Hof), und »Krüppel«, die die Fähigkeit besaßen, unter der Narrenmaske zu unterhalten oder auch bissige Kritik zu üben, womit sie vereinzelt sogar politischen Einfluss am Hofe gewannen. (Aus Meyeres Lexikon)
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Umfrage: Wer steckt hinter 9/11?
09/12/2008 05:28 PM
Hier die Resultate einer Umfrage, die in 17 Ländern durchgeführt wurde.

Die Frage lautete: "Wer glauben sie steckt hinter der 9/11 Attacke?"


Quelle: WorldPublicOpinion.org

Die Amerikaner selber wurden hier nicht gefragt, aber andere Umfragen haben ergeben, dass 33% meinen, es war ihre eigenen Regierung. [Link] [Cache]
BooCompany: Bundesanzeiger als Gelddruckmaschine für M. Dumont Schauberg (INSIDER)
09/12/2008 05:24 PM
Im Oktober 2006 übernahm der Kölner Verlag M. Dumont Schauberg (MDS) alle Anteile der bis dahin sich noch teilweise im Bundesbesitz befindlichen Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft. Über den Kaufpreis des ab 2008 zur Gelddruckmaschine mutierenden Monopolmediums wurde Stillschweigen vereinbart. Hauptgewinner dieses für den Steuerzahler sehr teuren Deals sind MDS und mutmaßlich - die SPD![Link] [Cache]
Dominik Hennig: Deutschland, Europa und die USA - lupenreine Rechtsstaaten?
09/12/2008 05:20 PM
Den Fürsten von Liechtenstein trügt sein anti-totalitäres Frühwarnsystem keineswegs, wenngleich man sagen muß, daß die von den Staaten des Westens weltweit propagierte (und als Begründung für alle möglichen Kriegseinsätze vorgeschobene) Forderung nach "Rechtsstaatlichkeit" (nebst der unvermeidlichen "Demokratie") in beinahe allen Ländern des sogenannten "freien Westens" - und nicht nur in Deutschland - sich schwersten Anfechtungen durch die Regierenden ausgesetzt sieht.

In einem schon vor Wochen in der Schweizer Weltwoche (Nr. 33.08) erschienenen Artikel mit dem Titel "Bankenkrise – Kampf dem Kapitalverkehr" von Hans Geiger und Oliver Wünsch heißt es etwa:

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„Mit Hartnäckigkeit und Kreativität widmen sich die Staaten dem Kampf gegen den freien Geld- und Kapitalverkehr. Für einige Politiker scheinen private Einkommen und Vermögen hauptsächlich dazu da, besteuert zu werden. Der freie Kapitalverkehr ist hier ein grosses Hindernis, denn es könnte sein, dass im Ausland nicht nur bessere Renditen erlangt, sondern auch Steuern gespart werden, sei es auf legale oder illegale Weise.

Die Behörden schrecken nicht davor zurück, sich beim Kampf gegen Grundfreiheiten und – rechte vermehrt von Rechtsstaatlichkeit zu entfernen. Zunehmend gerät auch derjenige unter Beschuss, der etwas Legales unternimmt, dabei aber nach Meinung der Behörden „missbräuchlich oder schädlich" vorgeht. Bei der Verfolgung des angeblichen Missbrauchs werden alle Register gezogen, Recht und Gesetz hin, internationale Abkommen her: Der deutsche Bundesnachrichtendienst kaufte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung Daten von kriminellen Bankangestellten; der US-Geheimdienst CIA griff ohne Wissen der Bankkunden auf alle internationalen Geldüberweisungsdaten zu. Dabei benützte man Instrumente, die man gerade zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismus geschaffen hatte. So wurden aus Banken Hilfspolizisten."


Legal, illegal, scheißegal - nicht das Motto anarchoider Spontis, sondern die Parole des totalen Staates![Link] [Cache]
Club der halbtoten Dichter: Sturmkap
09/12/2008 05:10 PM

… Ich denke nur an den Augenblick. Wie ich die nächste halbe Stunde überlebe. Ich hoffe, dass mein Körper nicht einfach versagt, nicht aufgibt vor Müdigkeit.
In manchen Momenten frage ich mich: Kann ich das noch ertragen?
Es wäre so einfach: nur die Hände von der Rah nehmen. Die Augen schließen. Mich nach hinten fallen lassen. Soll ich die Qual beenden?

*

Liebe Leser, von der > Rückseite der Reeperbahn habe ich ein ganz wunderbares Geschenk erhalten:

sturmkap

Es ist die Geschichte einer Liebe zum Meer, großartig erzählt von Kapitän Hans Peter Jürgens aus Cuxhaven und sehr eindrucksvoll zu Papier gebracht durch den Journalisten > Stefan Krücken. Perfekt gestaltet und illustriert wird das Buch durch authentische Fotos sowie Grafiken von Sandro Pezella, Hamburg.

Hier dürfen Sie bestellen: Klick

*

Damit Sie meine Begeisterung besser verstehen können, möchte ich Ihnen drei kurze Leseproben nicht vorenthalten:

st pauli

*

hanseatisch

*

seeleute

*

Kapitän Jürgens spricht mir aus der Seele.

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Suboptimales: Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung - Sklaven als Wirtschaftsfaktor ?!
09/12/2008 05:09 PM

Humankapital

Humankapital

Arbeitnehmerüberlassung, Zeitarbeit, Leiharbeit, Personalleasing - all dies sind Synonyme, die eine Arbeitsform bezeichnen, die sich in einem wesentlichen Punkt von einem “Normal" oder “Standard-Arbeitsverhältnis" unterscheidet. Während ein Normalarbeitsverhältnis als Beziehung zweier Parteien ( Arbeitnehmer und Betrieb ) aufgefaßt werden kann, bei der Arbeits- und Beschäftigungsverhältnis zusammenfallen, handelt es sich bei der Arbeitnehmerüberlassung um ein trilaterales Konzept ( Verleiher Arbeitnehmer und Entleihe ), bei dem Arbeits- und Beschäftigungsverhältnis auseinanderfallen.Kurz und Salop ausgedrückt - Sklaven als Wirtschaftsfaktor !

Gesetzlich geregelt ist die Arbeitnehmerüberlassung im Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ( AÜG ) von 1972. Der Gesetzgeber hat Leiharbeit in erster Linie deshalb zugelassen, weil er sich von ihr “Fristtransformations - potentiale" erhoffte.Demnach sollen mehrere befristete Einsätze bei Entleihbetrieben in ein unbefristetes, zumindest aber längerfristiges Beschäftigungsverhältnis beim Verleihunternehmen einmünden. Wieder einmal ein kontroverses Wort der deutschen Sprache.

Der Verweis der AüGRi auf § 1 des Gesetzes zur Regelung der gewerbsmäßigen Arbeitnehmerüberlassung ( AÜG ) legt die Vermutung nahe, daß sich die Fördermaßnahme in erster Linie an bestehende gewerbsmäßige Gesellschaften richten sollte. Allerdings räumt § 3 der Richtlinien die Möglichkeit ein, daß auch anerkannt “gemein”nützige Zwecke verfolgende rechtsfähige Personenvereinigungen und Kapitalgesellschaften, die Arbeitnehmerüberlassung unter Erfüllung des geforderten Schwervermittelbarenanteils betreiben, für eine Förderung in Frage kommen. Da zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der Richtlinien in Deutschland kaum gAÜG existierten, führten die Richtlinien zu einer raschen Expansion der gAÜ, die sich sowohl in Neugründungen von Gesellschaften als auch Erweiterungen des Geschäftsfelds bereits bestehender “gemein”nütziger Organisationen niederschlug.

Was sind also Arbeitnehmerüberlassungsgesellschaften ?

Arbeitnehmerüberlassungsgesellschaften sind Leihfirmen, die Arbeitskräfte an Firmen ausleihen und horrende Summen dafür kassieren .Die Arbeitskräfte aber selbst werden mit einem Apfel und einem Stück Brot abgespeist.

Was ist also gemeinnützige Gesellschaften ?

“Gemein”nützige Gesellschaften sind private oder öffentliche, nicht auf Gewinn ausgerichtete Unternehmen, die gemeinnützige, mildtätige und/oder kirchliche Zwecke verfolgen und die steuerliche Vergünstigungen erhalten oder ganz von der Steuer befreit sind ( steuerlich unschädliche Geschäftsbetriebe ). - Kurz ausgedrückt - Zum Wohle der Gemeinschaft ohne Profit eines Einzelnen……..

Doch wie gemein ist dieser Nutzen und gegen wen richtet sich diese Gemeinheit ? Wird der Nutzen der Gemeinheit gerecht oder bleibt ein bitterer Nachgeschmack ? Wie nützlich muss etwas sein um Gemeinheiten zu rechtfertigen oder wie gemein um einen Nutzen daraus ziehen zu können ?

Fragen über Fragen, ob diese wohl eher gemeinnützig oder eigennützig sind ?

Gemeinnützig ist somit ein Kunstwort aus Gemein und Unnützigkeit, damit ist alles gesagt. Das sollten sich alle mal merkeln :-P

Für das Bundesland Rheinland Pfalz zum Beispiel im einzelnen genannte gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassungen :

  • Gabis GmbH in Speyer
  • GeBeGe - Gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft mbH in Ludwigshafen
  • ZAB - Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassung in Frankenthal
  • GfA - Gemeinnützige Gesellschaft für Arbeitsmarktförderung mbH in Simmern
  • Büs - Bürgerservice gGmbH in Trier
  • Club Aktiv gGmbH in Trier
  • BEST gGmbH in Boppard
  • AS - Gemeinnützige Arbeitnehmerüberlassungsgesellschaft mbH in Koblenz.

Als zentrales Ergebnis kann festgehalten werden, daß der gAÜ trotz ihrer niedrigen absoluten Wiedereingliederungsquote - ein geringer Erfolg bei der Reintegration von Problemgruppen in den ersten Arbeitsmarkt zugestanden werden kann.Was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll ,das es nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist ! Bezahlt von Steuergeldern , in arbeit stehender Bürger !

Mein Abschliessendes Fazit :

Der Anteil an Missbrauch, Betrug und Selbstbetrug dürfte in “gemein”nützigen Unternehmen um ein Vielfaches höher sein als in offen profitorientierten Unternehmen.

Und um es wie die Punk-Rock-Band Ton Steine Scherben so schön formulierte , zu schreiben :

Sklavenhändler, hast du Arbeit für mich ?
Sklavenhändler, ich tu alles für dich !
Sklavenhändler, hast du Arbeit für mich ?
Sklavenhändler, ich tu alles für dich !

Ich verkauf dir meine Hände, ich verkauf dir meinen Kopf.
Ich versprech dir, nicht viel zu denken, und ich schau dir nicht in deinen Topf.
Für mich bist du der Engel, der uns Armen Arbeit gibt.
Ohne dich wär ich verhungert, ich bin froh, daß es dich gibt.

Sklavenhändler, hast du Arbeit für mich ?
Sklavenhändler, ich tu alles für dich !
Sklavenhändler, geh zum Telefon.
Hörst du nicht, es klingelt schon.

Und wenn ich sieben fuffzich verdiene, geb ich dir drei fuffzich ab.
Ich brauch nur was zu essen und vielleicht ein bißchen Schnaps.
Ich brauch überhaupt nicht viel Geld, denn ich bin ein schlechter Mensch.
Ich hab mein ganzes Leben nichts gelernt, außer daß man besser die Fresse hält.

Sklavenhändler, hast du Arbeit für mich ?
Sklavenhändler, ich tu alles für dich !
Sklavenhändler, hast du Arbeit für mich ?
Sklavenhändler, ich tu alles für dich !

Sklavenhändler - Ton Steine Scherben

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Tammox: Das ging schnell.
09/12/2008 05:03 PM
Wie zu erwarten war, begann Sarah Palin recht fix damit die menschliche Intelligenz zu verbalinjurieren, nachdem man sie ungefiltert reden hören konnte.
Außenpolitische Unerfahrenheit hin oder her - nun zeigt sich, daß sie auch ganz allgemein geistig auf dem Wissensstand eines durchschnittlich begabten 10-Jährigen Hilfsschülers ist.
Als Bewerberin für den Vizevorsitz des Karnevalvereins von Buxtehude wäre das ja auch nicht weiter schlimm - wobei ich nichts gegen Buxtehude sagen möchte. Der Unterschied ist aber, daß der Einfluss eines hypothetischen Buxtehuder Karnevalvereins auf die Weltpolitik mit JEDEM Vorsitzenden eher marginal wäre.
Leider trifft das aber nicht auf die Okkupanten des Weißen Hauses zu - im Gegenteil; 6 Milliarden Homo Sapiens haben ja anschaulich die Auswirkungen von 8 Jahren Buch mitbekommen.
Mich verblüfft ein wenig, daß sich so schnell die Palin-Verteidiger auch in unseren Breiten aufplustern! Es sei nicht politisch korrekt vermelden heute die deutschsprachigen Zeitungen von links bis rechts mit erhoben Zeigefinger, daß Matt Damon * an ihr zweifelt:„Wenn sie Wladimir Putin gegenübersteht, setzt sie das volkstümliche Zeug ein, das sie am Rand des Hockey-Feldes gelernt hat."
* It's like a really bad Disney movie, "The Hockey Mom.' Oh, I'm just a hockey mom from Alaska, and she's the president," the actor said. "She's facing down Vladimir Putin and using the folksy stuff she learned at the hockey rink. It's absurd. "I don't understand why more people aren't talking about how absurd it is. It's a really terrifying possibility. The fact that we have gotten that close to this being a reality is crazy
Noch böser und empörter geriert man sich über Frau Fowler.
Die Parteichefin der Demokraten in South Carolina, Carol Fowler, sagte am Mittwoch in einem Interview, Palins „größte Qualifikation scheint zu sein, dass sie keine Abtreibung hatte".

Hach!
Das mußte inzwischen natürlich zurück genommen und mit blumigen Entschuldigungen versehen werden. Springers rechter „ WELT" kullern schon die Krokodilstränen hinunter:
„Demokraten diffamieren Palin als unfähige Hausfrau"
Ich wundere mich da schon über die Empfindlichkeiten.
Sowohl Damons, wie auch Fowlers Überlegungen sind schließlich nicht von der Hand zu weisen.
Dazu auch noch vergleichsweise harmlos - ich will jetzt nicht das Fass mit den Lügen und Diffamierungen aufmachen, die ÜBLICHERWEISE von den Republikanern ausgegossen werden.

Ich lasse auch der Sachlichkeit halber die Gerüchte weg, die es sonst so über die Palin-Familie gibt.
(Apparently the pregnant daughter is a full fledged whore who drinks, smokes pot and fucks every guy she sees, and her oldest son is a drug addict who fucks any girl he sees. The list goes on and on....)
In Amerika gehört das allerdings zu den wahlentscheidenden Dingen - it's „personality" und nicht die „issues".
Davon zeugen die großen presidental debates der letzten beiden Wahlen: G.W. Blöd hatte alle sechs - die drei gegen Gore und die drei gegen Kerry nach Umfragen verloren - stets wurde dem Gegner größere Sachkunde attestiert. Gewählt haben sie dann aber doch Bush - weil er der verblödeten amerikanischen Majorität mehr als einer von ihnen erschien.

Schlimm genug ist es allerdings auch, wenn man „deutsch" an die Sache heran geht und mal auf Palins politische Performance eingeht.
Sagenhaft geradezu, was sie volle SIEBEN Jahre nach 9/11 vor US-Soldaten in Alaska rausplapperte: Die US-Truppen im Irak, sagte sie gestern bei ihrem ersten Solo-Auftritt nach der Nominierung, "verteidigen die Unschuldigen vor den Feinden, die den Tod von Tausenden Amerikaner geplant, ausgeführt und sich darüber gefreut haben".
OK, man WEISS ja, daß immer noch 40 % der Amis der Bush-Lüge glauben, daß Saddam irgendwas mit der WTC-Anschlag zu tun hatte.
Nur: Es war, ist und bleibt eine dreiste Lüge - ein Vorwand, um einen Krieg vom Zaun zu brechen.
Daß auch die Polit-Elite der USA das noch ungeniert raushaut, ist schon bezeichnend für den Zustand der Nation und der Medien.
In einem großen ABC-Interview zeigte sich die Bärentöterin aus Alaska völlig frei von Selbstzweifeln - sie habe zur Vizekandidatur an der Seite John McCains ohne Zögern «Ja» gesagt. «Ich habe das Vertrauen, dass ich vorbereitet bin.» Sie wisse, «dass man nicht mit der Wimper zucken darf», um das Amt in der richtigen Weise auszuüben. «Man muss entsprechend verdrahtet sein, um der Mission, auf der wir uns befinden, der Reform des Landes und dem Sieg im Krieg (gegen den Terrorismus) so verpflichtet zu sein, man kann nicht mit der Wimper zucken.»
Auch wenn sie nicht wußte, was eigentlich die „Bush-Doktrin" ist, war sie doch schon mal generell für weitere Militäraktionen zu haben.
So würde sie Israel bei einem Militärschlag gegen den Iran unterstützen.
«Wir können nicht die Schritte infrage stellen, die Israel für notwendig erachtet, sich selbst zu schützen.»
Im Übrigen habe Georgien Russland keineswegs provoziert, gehöre genau wie die Ukraine in NATO und EU und auch einen Militärschlag gegen Russland kann sich McCains Vize gut vorstellen.
McCain wird schon wissen wieso er bisher dafür gesorgt hat, daß Palin alle Interview-Wünsche abgelehnt hat. Auch bei dem jetzt in Anchorage durchgeführten Interview war sie bestens von gleich vier McCain-Spindoktoren umringt:
Sein Wirtschaftsexperte Douglas Holtz-Eakin, sein außenpolitischer Berater Randy Scheunemann, die Kommunikationsspezialistin Nicolle Wallace und Joe Donoghue aus McCains Senatsbüro.
Selbst die GOPse sehen wohl ein, daß man die Frau Gouverneurin vor sich selber schützen muß.

Fragt sich nur, wer den Rest der Welt vor diesen Gaga-Wählern schützen soll, die derzeit mehrheitlich Das GOP-Duo ins Weiße Haus schicken wollen?[Link] [Cache]
redblog: Frage ...
09/12/2008 03:28 PM
Warum kann es in den USA keinen Staatsstreich geben? Antwort auf diese Frage[Link] [Cache]
redblog: Links um zehn # 52.1
09/12/2008 03:20 PM
Über gewerkschaftliches Fernsehen, eine hetzende, revanchistische CDU-Bundestagsabgeordnete, einen politischen Schauprozess und lesenswerte Erinnerungen zum Putsch in Chile

[LINK] Ver.dis Streik TV, das in der heutigen jW auch überaus gelobt wird. Kleiner Tipp: Sollte das Video nicht anspringen hilft es, Adblock Plus zu deaktivieren ;).
[LINK] Erika Steinbach (CDU) hetzte in ihrer Funktion als Präsidentin des "Bundes der Vertriebenen" mal wieder.
[LINK] Thomas informiert über einen 129b-Prozess in Stuttgart gegen fünf Linke.
[LINK] Peter Overbeck erinnert an den gesellschaftlichen Aufbruch unter der Unidad Popular und den Putsch vor 35 Jahren. Eine Rezension von Steffen Vogel.

Vorschläge für LINKs, Kritik, Lob und sonstige Mitteilung bezüglich der "Links um zehn" bitte an redblog[AT]no-log.org[Link] [Cache]
ISLA: No title
09/12/2008 03:01 PM
(... mal wieder Asthma.)[Link] [Cache]
ISLA: Vorabdruck
09/12/2008 03:00 PM
aus Jürgen Elsässers Buch "Terrorziel Europa" (ab 11. September 2008 im Buchhandel)*. Mirror-URL, da ich auf die Original-Seite nicht von hier aus komme.

"... Das Wohl dieses Landes und seiner Menschen hängt davon ab, dass sie den anderen, die sich zum Gegenteil verschworen haben, nicht das Feld überlassen."[Link] [Cache]
Sprachrohr der Opfer: Jo Ackermann kauft Postbank*
09/12/2008 01:36 PM

Schon erschreckend auf welch niedrigem Niveau der Postbankverkauf in Deutschland nach dem Fall Dr. Zumwinkel diskutiert wird. Sein „Ziehsohn" von McKenzie hat nun den Tafelsilberausverkauf bei der Deutschen Post World Net eingeleitet, es blieb ihm ja auch kaum mehr Luft nach den Misserfolgen, die er nun Woche für Woche vermelden muss.

Die Postbank AG war ein Renner, denn sie hatte alleine fast nur die kleinen Leute mit ihrem Girokonto und Sparbuch zur Stammkundschaft. Eine Klientel übrigens, die Deutsche Bank in ihrem Größenwahnrausch der 90er Jahre aufgegeben hat und jetzt reumütig das „Sparbuch der Oma" wieder entdeckt hat. Die Heuschrecken haben auch einem Ackermann klar gemacht, dass man Kaffee mit Wasser kocht.

Da bei der Post „DHL USA" ein gigantisches Verlustgeschäft ist, braucht man Geld zur Deckung der Löcher. Dazu kommt die sich schlecht entwickelnde Bereiche Logistik und Paketdienst, die eigentlich nur durch den EXEL-Kauf gerettet werden konnten. "Post kauft Exel für 5,5 Milliarden Euro"*
Der Paketdienst in Deutschland ist ein Flop geworden, kaputtes Management und unfähige Betriebstellenleitungen wie in Rüdersdorf und Börnicke durch Beamte und ungelernte Ostverwaltungskräfte zeigen das Dilemma der Post generell auf, Vetternwirtschaft und dubiose Ostangestellte anstatt Fachleute.

Nun wissen wir ja seit Zumwinkel, dass die korrupten Manager aus den Beraterfirmen sich geschickt in Unternehmen durchsetzen können, die keine gewachsene Struktur haben, wie etwa Familienunternehmen. Und mit ver.di mischt eine Gewerkschaft mit, die in Ostdeutschland systematisch durch alte Kadargruppen der politischen DDR-Landschaft zersetzt ist.

Dies hat auch jetzt dazu geführt, dass der Briefdienst d urch Korruption und Misswirtschaft mehr und mehr trotz den Monopolbestrebungen der SPD, Steinbrück und Sommer vom DGB in eine Schieflage kommt.

Briefe von und aus Berlin zum Beispiel sind teilweise bis zu 4 oder 5 Tage unterwegs. Obwohl wir ein Postbeförderungsgesetz haben, dass E + 1 garantieren soll, wird der Kunde beim Nachfragen durch einen inkompetenten Service bedient. Wer die Zustände in den Berliner und Brandenburger Briefzentren kennt, weiß, wovon ich rede.

Und Manager in der Topetage haben sich noch nie um Probleme vor Ort gekümmert, dazu fehlte Ihnen immer die Zeit. Warum? Das wissen wir ja nun seit dem Fall Zumwinkel.
Und die Probleme der Banken werden dadurch auch nicht gelöst. In den USA gehen immer mehr Banken über den Jordan, die nächste schlechte Nachricht für eine deutsche Bank dürfte nur eine Frage der Zeit sein.

Und es fällt auf, dass im Bankenskandal um die Heus chrecken und die vielen Korruptionsaffären bei uns eigentlich nie die Rolle der Unternehmensberaterfirmen untersucht worden ist. Merkwürdig, oder?
Das ganze Management der Post AG besteht eigentlich aus einem Workshopkreis vom McKenzie, die sich bei dem Versandhaus Quelle kennen gelernt haben und Zumwinkel war ihr Teamleiter. Und nun spielen sie ihre Sandkastenspiele in der Realität, Leidtragende sind mal wieder die Kunden und Bürger in diesem Lande, wie immer.

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Principiis Obsta: Mit Gottes Plan gegen Russland
09/12/2008 01:25 PM

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos http://www.koufogiorgos.de

Von Mowitz

Die republikanische Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten der USA, Sarah Palin, schloss gestern in einem TV-Interview die Möglichkeit, gegen Russland in den Krieg zu ziehen, nicht aus. Sollte Russland, bei einer NATO-Mitgliedschaft Georgiens, in Georgien einmarschieren, würde das als Attacke auf ein NATO-Mitglied gewertet und dann hätten alle Mitglieder diesem Land beizustehen.

Im ABC-Interview ließ sie keine Zweifel aufkommen, dass sie nicht zögern würde den "gerechtfertigten" Krieg im Irak zu "vollenden". Und überhaupt sei sie bereit, im Falle eines Falles, Präsident zu werden. Na ja, warum auch nicht? McCain wäre bei einem ev. Wahlsieg der älteste US-Präsident in der Geschichte.

Bei ihren außenpolitische Visionen bemühte sie dann gleich den lieben Gott mit seinem "großen Plan für die Welt" und zeichnete schon mal vorsorglich eine harte Linie gegenüber Russland auf:
"Wir müssen unsere Augen auf Russland, und seine Führer richten".
Auf die Frage ob die Soldaten im Irak in "Gottes Auftrag" dort hingeschickt würden, meinte sie:
"Ich glaube, dass es einen Plan für diese Welt gibt - und dieser Plan ist gut".
Mit Sicherheit hat man die ehemalige "Schönheit" aus Alaska vorher sorgfältig gebrieft, was nichts Gutes verheißt. Obama spricht sich für mehr Krieg in Afghanistan und Pakistan aus, das Alaskaliebchen ebenso. Wie immer in der amerikanischen Außen- und Sicherheitspolitk, das Ziel ist klar vorgegeben: Die Verfügungsgewalt über die globalen Energieressourcen. Nicht durch fairen Handel, sondern unter Zuhilfenahme der Militärmaschinerie. Dabei steht Europa, durch die NATO, als Vasall den USA treu zur Seite.
Brzezinski kommt deshalb zu dem Schluss, dass das erste Ziel amerikanischer Außenpolitik darin bestehen muss, „dass kein Staat oder keine Gruppe von Staaten die Fähigkeit erlangt, die Vereinigten Staaten aus Eurasien zu vertreiben oder auch nur deren Schiedsrichterrolle entscheidend zu beeinträchtigen." Es gelte, „die Gefahr eines plötzlichen Aufstiegs einer neuen Macht erfolgreich (hinauszuschieben)." Die USA verfolgen das Ziel, „die beherrschende Stellung Amerikas für noch mindestens eine Generation und vorzugsweise länger zu bewahren ...". Sie müssen „das Emporkommen eines Rivalen um die Macht (…) vereiteln." Diese Äußerungen klingen zehn Jahre später durch ihr überzogenes Selbstbewusstsein außerordentlich fragwürdig. In seinem jüngsten Buch sieht Brzezinski jedoch eine „zweite Chance", das Bemühen um eine dauerhafte amerikanische Vorherrschaft umzusetzen. Dies wird besonders deutlich an der Rolle, die Brzezinski damals wie heute Europa zuspricht. Ein transatlantisch orientiertes Europa hat für die USA die Funktion eines Brückenkopfes auf dem eurasischen Kontinent.
Diese Zielsetzung gilt für jedwede US-Administration. Ob "republikanische" oder "demokratische" Herrscherclique macht keinen Unterschied. Sie sind vom gleichen Stamm.[Link] [Cache]
HU-Marburg: Kein Zuschlag für Kartenkauf am Bahnschalter
09/12/2008 01:15 PM
DBAG-Vorstand musste öffentlichem Druck weichen - HU-Ortsverband Marburg.

[Link] [Cache]
seelensplitter: unterstützenswerte aktion!
09/12/2008 12:56 PM

Zitat:

Aktion zur bayerischen Landtagswahl - Ich wähle keine Spielekiller!


Es reicht. Endgültig. Wir haben es satt. Und wir wehren uns. Nach den unsäglichen Äußerungen des bayerischen Innenministers Joachim Herrmann, der ein "Herstellungsverbot für Killerspiele" fordert, ist es - wieder - an der Zeit, Farbe zu bekennen.

Wir fordern alle volljährigen, wahlberechtigten Spielefans in Bayern auf, diesen Brief auszudrucken, auszufüllen und zu unterschreiben. Faxen Sie! Mailen Sie! Schreiben Sie! Kopieren Sie den Text (siehe Seite 2) und leiten Sie ihn an Freunde und Kollegen weiter! Drücken Sie das Dokument Ihrem Abgeordneten und Kandidaten an den Infoständen Ihrer Stadt in die Hand. Schicken Sie E-Mails und Faxe direkt an die Amtsinhaber der bayerischen Staatsregierung. Kurzum: Machen Sie deutlich, dass Sie sich als Bürger und Wähler des Freistaates Bayerns nicht diskriminieren und bevormunden lassen wollen.

(Quelle: PC Games)

Weitere Details gibt es im Originalartikel.[Link] [Cache]
Stefan-Ziller.de: Lucy Redler gibt auf!
09/12/2008 12:40 PM

Lucy Redler, die Spitzenkandidatin der WASG für die Berlinwahl 2006, hat aufgegeben. Sie gab gestern bekannt, dass sie am Mittwoch in Die Linke eingetreten ist. Ausgerechnet in die Partei, die sie wegen deren Regierungsbeteiligung in Berlin aufs Schärfste angreift. Schade, damit ist wohl auch das letzte Aufbäumen gegen die nicht gerade basisdemokratische Entwicklung der Linken gescheitert!

Zur Erinnerung: Die WASG kämpfte in Berlin gegen die Politik der PDS. Als “neoliberal” brandmarkte sie die Berliner PDS, da diese sich in der rot-roten Koalition am Sozialabbau beteiligte. Die Berliner Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit (WASG) scheiterte 2006 an der Fünf-Prozent-Hürde. Auch die bundesweiten Top-Down-Entwicklungen beim Fusionsprozess von WASG und PDS waren wohl für viele engagierte Menschen der Bewegungen nicht vertretbar.

[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG)
09/12/2008 12:39 PM
Die Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG) ist ein gemeinnütziger Think-Tank für Generationengerechtigkeit. Sie setzt sich dafür ein, dass nachrückende Generationen mindestens die gleichen Chancen auf Bedürfnisbefriedigung in ökologischer, ökonomischer und sozialer Hinsicht bekommen wie ihre Vorgänger-Generationen. Hierfür betreibt die Stiftung Forschung in den Bereichen Politikwissenschaft, Ethik und Rechtswissenschaften. Außerdem gibt die Stiftung das Journal für Generationengerechtigkeit (JfGG) heraus. Diese vierteljährlich erscheinende Zeitschrift gibt dem Leser einen Überblick über die aktuelle Forschung. ...

Quelle: Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG)[Link] [Cache]
ANSWER NOW!: Zwischenfazit nach der ersten Streikwoche (INTERN)
09/12/2008 12:20 PM
Die Forderung nach Antworten durch die ARD zeigt Wirkung. Im Fall Europcar seien nach Aussagen des SWR keine Gelder geflossen. Deshalb ist davon auszugehen, dass es zumindest im Sinne des SWR kein klassischer Fall von Schleichwerbung ist. Die Position von Europcar hinterlässt beim SWR allerdings einen schalen Beigeschmack, den man mit einem Gespräch mit den Verantwortlichen von Europcar ausräumen will. Vor Mitte nächster Woche ist laut Aussage allerdings nicht mit einer endgültigen Positionierung des SWR zu dem Beitrag zu rechnen. Bis dahin wird weiter gestreikt.[Link] [Cache]
Oeffinger Freidenker: Blogpause bis Montag
09/12/2008 12:14 PM
Ich bin über das Wochenende fern jeden Internetanschlusses. Lest solange doch einfach mal bei den Kollegen auf der Blogroll vorbei![Link] [Cache]
Oeffinger Freidenker: Fundstücke 12.09.2008
09/12/2008 12:14 PM
Lehrer lassen arme Kinder zu selten aufs Gymnasium
SpOn - Die Unterschichtsbremse für die Oberschulen greift höchst zuverlässig: Viertklässler aus armen Familien bekommen viel seltener eine Empfehlung fürs Gymnasium als Kinder betuchter Eltern - bei gleichen Noten. Eine Wiesbadener Studie offenbart, wie ungerecht Lehrer entscheiden.
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Die Meister der Phrase
taz - Und so bleibt als Eindruck zurück, dass es den Sozialdemokraten durchaus reicht, auch nach 2009 als Juniorpartner in einer großen Koalition zu verweilen. Zumindest Steinmeier könnte bestens damit leben, statt als Kanzler wieder als Außenminister zu amtieren. Das dürfte sowieso die Rolle sein, die ihm am meisten entspricht.
Eine Hürde ist allerdings noch zu nehmen: Die SPD muss sich für die CDU unentbehrlich machen - und also verhindern, dass sich Angela Merkel mit der FDP zusammentun kann. Das ist ein bescheidenes Ziel. Und trotzdem ehrgeizig für die einfallslose Agenda-SPD, die Steinmeier und Müntefering repräsentieren.
Bisher versuchen die beiden SPD-Granden ihre Ratlosigkeit durch eine Rhetorik des Militärischen oder der Macht zu überspielen. So deutet Steinmeier nur zu gern an, dass er als ehemaliger Koordinator für Schröder "das Kanzleramt von innen" kenne. In der Öffentlichkeit ist aus dieser Zeit nur bekannt, dass er den gebürtigen Bremer Murat Kurnaz der US-Folter überlassen hat. Müntefering wiederum warf sich in München in die Pose eines Generals. Es dürfe nur führen, wer auch bereit sei, "die Fahne zu tragen". Das hat auch schon Napoleon vor Waterloo gedacht.

Anmerkung: Lesebefehl!
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Der Abstieg
Michael Schöfer - Deutschland, nach wie vor Exportweltmeister und in zahlreichen Branchen mit an der Spitze der Entwicklung (Autoindustrie, Maschinenbau, Chemie etc.), droht ebenfalls den Anschluss zu verlieren. Nicht, weil man hierzulande beschlossen hätte, sich zu isolieren, sondern weil man in puncto Bildung gegenüber anderen mehr und mehr zurückfällt. Dies legt zumindest der neue OECD-Bildungsbericht nahe. "Der Anteil der Studienanfänger und der Hochschulabsolventen ist [in Deutschland] langsamer gewachsen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Zwar konnte die Zahl der Uni- und Fachhochschulabsolventen von 2000 bis 2006 von 18 auf 21 Prozent gesteigert werden. Doch im OECD-Schnitt wuchs der Anteil der Graduierten pro Jahrgang von 28 auf 37 Prozent." [Quelle: Frankfurter Rundschau vom 10.09.2008] Insbesondere herrsche ein Mangel an Naturwissenschaftlern und Technikern, schreibt uns die OECD ins Stammbuch. Natürlich ist vieles wie immer eine Frage des Geldes: "Während die OECD-Staaten im Schnitt 6,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Bildung investierten, waren es in Deutschland nur 5,1 Prozent."
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Deutschland auf Autopilot
Zeit - Trotzdem geht Steinbrück enorme Risiken ein. Die Regierung verlässt sich ganz auf die Exportwirtschaft. Was, wenn deren Absatz weiter einbricht, weil die Konjunkturkrise große Teile des Globusses erfasst? Wer sich auf Ausfuhren verlässt, statt auch etwas für die Binnenkonjunktur zu tun, kann sehr leicht enttäuscht werden.
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"Ich wähle keine Spielekiller!"
Heise - Die Zeitschrift PC Games reagierte nun mit der Aktion "Ich wähle keine Spielekiller!" auf Herrmanns sehr umfassende Spieleverbotspläne und versucht mit einem vorformulierten Brief an alle Abgeordneten der bayerischen Regierungspartei den Ärger des computerspielenden Drittels der Bevölkerung zu kanalisieren. Mit dem Schreiben können Wähler CSU-Abgeordneten ankündigen, die Partei am 28. September nicht zu wählen. Als Begründung wird unter anderem eine "mangelnde Bereitschaft, sich mit einem neuen Medium auseinanderzusetzen" angeführt.
Anmerkung: Dafür wurde es auch Zeit. Vielleicht hören die Politiker mit diesem sinnlosen Profilierungsquatsch auf wenn sie merken, dass es sie Stimmen kostet.
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Ausländische Jugendliche nicht gewalttätiger als deutsche
Telepolis - Eines der Ergebnisse der ersten Auswertung ist, dass jugendliche Migranten nicht pauschal krimineller sind. Abgesehen von Gewaltkriminalität seien jugendliche Migranten sogar weniger kriminell als die deutschen. Bei der Gewalt von Jugendlichen, die nach Ansicht von Klaus Boers nicht zunimmt, wie er in einem Interview sagte, sondern nur wegen erhöhter Anzeigebereitschaft häufiger in den Statistiken auftaucht, hänge dies etwa auch von den Migrantengruppen ab. Wenn man sich die soziale Situation betrachtet, seien allgemein die Unterschiede im Hinblick auf die Ausübung von Gewalt zwischen deutschen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund gering: "Eine erhöhte Verbreitung von Gewalt findet sich meist unter den sozial Schwächeren, mit weniger Bildung, aus benachteiligten Wohnvierteln und mit schlechteren Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt", so Klaus Boers.
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Gläserne Hastz-IV-Empfänger?
Telepolis - Viel wurde in den letzten Monaten über den Datenschutz gesprochen. Deshalb ist es auf den ersten Blick erstaunlich, dass die Antwort auf eine Kleine Anfrage des Bundestagsabgeordneten der Linken Jan Korte kaum Resonanz ausgelöst hat. Er wollte wissen, welche Daten die Behörden beim Umgang mit Hartz IV-Empfängern erheben und was mit den Daten geschieht.
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Bissiger Dackel mit Brille
FR - Nachdem sie zur Vizepräsidentin nominiert wurde, sind die Republikaner in den Umfragen wieder nah dem Sieg. Wer geglaubt hat, nach Jahren des Machtmissbrauchs und religiösen Wahns, des wirtschaftlichen Niedergangs, des sinnlosen Sterbens Tausender Soldaten wollten die Amerikaner einen hochintelligenten jungen Mann, der für die demokratische Kultur und die Gleichheitsideale des Landes steht, hat sich geirrt. Denn die Amerikaner wollen: Das Gleiche noch mal! Serviert von Sarah Palin.
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anouphagos: DSA-Browsergames
09/12/2008 12:09 PM

Der Storyline der neuen Browsergames von Chromatrix konnte ich nicht widerstehen - und spiele sie deswegen, obwohl man den Herrschaften wegen gewisser unfreier Praktiken kein Geld in den Rachen werfen sollte. Rezensionen:

Geheimnis der Zyklopen: Das Spielfeeling ist von Anfang an nett. Aber störend finde ich, dass man meinen Zwergensöldner, der zwar nur SO 5, aber 25 Dukaten (!) auf der hohen Kante hat, auf der Überfahrt wie ein Vagabund behandelt wird. Auch würde mein Charakter natürlich alle Probleme, die hier auftreten, notfalls mit dem Felsspalter lösen (AT 18, 2W+2) - und sich nicht derart demütigen lassen, wie es das Spiel vorsieht. Wenn man schon diverse Charakterklassen zur Verfügung stellt, sollte man diese auch ausspielen lassen. Ansonsten hat das mit Rollenspiel nichts zu tun. Sehr einfallsreich sind dagegen die Tavernenspiele. Dummerweise speichert das Spiel zwar oft, aber nicht oft genug; und nicht jedes Mal zwischen relevanten Begebenheiten. Dem vereinfachten und automatisierten Kampfsystem muss man allerdings ein Kompliment machen; auch wenn das spannende Selberwürfeln entfällt, werden die Kämpfe doch erheblich gestrafft. Unfair dagegen finde ich, dass zum Plot zwingend eine Schwimmen-probe gehört: Ein Zwerg kann sie nicht schaffen. Das war doch schon beim ersten Abenteuer mit dem Einstiegskampf und gewissen Archetypen so; warum lernen die Macher daraus nicht? Ich musste fast 150 AP (incl. AKT!) investieren, um überhaupt weiterspielen zu können. Und dann starb ich nochmal! Und nochmal…und nochmal im Wald. Ich sage nur so viel: Wenn mir ein Spielleiter das antut, was dieses Programm gewagt hat, kann er sich sicher sein, dass ich ihn outtime mit meiner Skraja zerschnetzle. Spannend bleibt das Abenteuer aber immer, und es unterhält lange.

Gefährliches Erbe: Sorry, aber das erste, was ich wieder feststellen darf, ist, dass ich einen Zwerg spiele, das aber offensichtlich nicht das Geringste ausmacht:

“Endlich erreichst du einen kleinen Bauernhof. Die freundlichen Bewohner führen dich in ein kleines Zimmer, in dem ein kleines Bett steht. Deine Füße werden zwar überhängen, wenn du darin liegst, aber dafür sind die Zimmerwände mit Blümchen bemalt.”

Danach führt das Abenteuer meinen Zwerg in Echsenland. (Ok, das ist wiederum unrealistisch, aber outtime gefällt’s mir, weil ich Achaz sehr schätze.) Leider ein sehr kurzes, skurriles Abenteuer. Irgendwie sein Geld nicht wert (im Gegensatz zum “Geheimnis der Zyklopen”, auch wenn ich selbiges nicht lösen konnte; ein Zwerg ist da wohl auch nicht der Richtige.)

PS: Liest jemand von Chromatrix diese Postings, z.B. über rsp-blogs.de? Kann man bei euch vielleicht künftig kostenlosen Zugang zu Rezensionszwecken kriegen?

[Link] [Cache]
Esowatch: Humbug des Monats
09/12/2008 12:01 PM
Liebe Leser,

an dieser Stelle wollen wir euch in Zukunft monatlich den größten Unfug vorstellen, der uns beim Surfen über den Weg gelaufen ist. Dabei vergeben wir Punkte in folgenden Kategorien:

  • Originalität - Es sollte sich um etwas neues handeln, nicht um längst durchgekautes.
  • Wissenschaftlichkeit - Bonuspunkte gibts, wenn der Humbug sich das Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit umhängt. Ebenfalls gern gesehen sind Titel bei denjenigen, die den Schwachsinn verbreiten.
  • Abzocke - Es sollte nicht nur eine blühende Phantasie dahinter stecken, sondern handfeste materielle Interessen.


Beginnen wollen wir mit einem Beitrag, der in allen drei Kategorien ausgezeichnet abschneidet: Dem rechtsdrehenden Wasser

Zur Belehrung aller, die in Physik und Chemie nicht so beschlagen sind: Wasser ist kein chirales Molekül. Die Polarisationsebene des Lichtes können aber nur chirale Moleküle drehen. Dies ergibt sich mit mathematischer Zwangsläufigkeit aus der Wechselwirkung des Lichtes mit dem Molekül.

PS: Dank an Erich Eder für diese Perle!
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Linke Zeitung: US-Botschafter aus Bolivien und Venezuela ausgewiesen
09/12/2008 11:21 AM
Am Mittwoch erklärte der bolivianische Präsident Evo Morales den US- Botschafter Philip S. Goldberg zur Persona non grata . Er sei unerwünscht, weil er die Opposition bei der Spaltung des Landes unterstütze. Er habe Außenminister David Choquehuanca beauftragt, dem Botschafter mitzuteilen, dass er das Land verlassen solle. Goldberg habe sich in die inneren Angelegenheiten seines Landes eingemischt. Wir wollen weder Separatisten noch Spalter, die gegen die Einheit des Landes konspirieren, wir wollen keine Leute, welche die Demokratie angreifen. Dieser Mann ist ein Experte um separatistische Konflikte anzuheizen , erklärte Morales und wies auf die Rolle hin, die Goldberg im Kosovo bei der Abspaltung von Serbien gespielt hatte. Mitte der 1990er Jahre war Goldberg im US-Außenministerium für Bosnien zuständig. Ab 2004 war er Chef der US-Mission in Pristina. Venezuela solidarisierte sich sofort mit Bolivien: Hugo Chavez wies ebenfalls den US-Botschafter aus. „Ich fordere, dass der US-Präsident die Souveränität unserer Völker und unserer Regierungen respektiert“, so Chavez am Donnerstagabend. „George W. Bush tritt in den Hinterhof der Geschichte ab und hinterlässt seinem Land eine Krise. Er weiß, er geht für immer. Daher versucht er das Streben der Völker nach Frieden zu stören“, hieß es. Chavez beorderte den venezulanischen Botschafter aus Washington zurück und erklärte den US-Botschafter zu einer Persona non grata.[Link] [Cache]
anouphagos: Mein Austritt aus dem VDS
09/12/2008 11:12 AM

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit erkläre ich meinen Austritt aus dem VDS (Verein Deutsche Sprache - warum egtl. nicht “Verein deutscher Sprache” oder “Verein für deutsche Sprache”?). Ich bin aufgrund jugendlichen Leichtsinns eingetreten, möchte aufgrund der puristischen Sprachpolitik o.g. Vereins allerdings nicht länger in dessen Mitgliederlisten auftauchen.

Besten Dank

und viele Grüße

Das ging heute per eMail (nicht: elektronischer Post) raus.

Mehr habe ich dem eigentlich nicht hinzuzufügen. Warum ich dort vor etwa 5 Jahren Mitglied wurde, vermag ich nicht mehr zu sagen; außer vllt., dass ich dem Bremer Sprachblog für die steten unabsichtlichen Salzwürfe in meine Wunde danke, die mich nun letztlich dazu bewogen hat, diesen Schritt zu machen.

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Sarah Palin: USA müssen Krieg mit Russland führen
09/12/2008 10:56 AM

Gut ich gebe zu: der Titel ist provokant, doch das war die Aussage von Palin ebenfalls:

When Gibson said if under the NATO treaty, the United States would have to go to war if Russia again invaded Georgia, Palin responded: “Perhaps so. I mean, that is the agreement when you are a NATO ally, is if another country is attacked, you’re going to be expected to be called upon and help.
“And we’ve got to keep an eye on Russia. For Russia to have exerted such pressure in terms of invading a smaller democratic country, unprovoked, is unacceptable,” she told Gibson.

Quelle: huffingtonpost.com

Russland habe also laut Palin grundlos Georgien angegriffen. Vergisst sie dabei nicht die vorhergehenden georgischen Attacken auf mehrere Tausend russische Staatsbürger und Friedenssoldaten in Südossetien?

Anscheinend scheint Russland der neue ausgemachte Schurkenstaat im US-Establishment zu sein. Da Barrack Obamas Berater Brezsinski ja seit jeher ein erklärter Feind Russlands ist wie in seinem Buch “The grand Chessboard” nachzulesen ist, hat somit auch die Alternativregierung McCain/Palin klare Absichten gegen Russland vorzugehen.

Ich bin gespannt wie sich das ganze auf McCains Wahlkampfzahlen auswirkt.

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ISLA: Unvollständig
09/12/2008 10:39 AM
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ISLA: God On Our Side
09/12/2008 10:25 AM
Moreover, when we claim God's mandate for a political position, an economic policy or a war, we are being deeply disrespectful of anyone who holds a differing opinion or hears a different voice. We verge on violating one of the fundamental principles in the Bill of Rights: freedom of religion. There's a thin line between claiming God's support and outlawing other Gods or interpretations. Our Constitution separates Church and State because the Founders had direct, unhappy experience with the oppression and persecution a state religion wields against dissenters.[Link] [Cache]
Radio Utopie: Teile des Schäfer-Berichtes auf wikileaks
09/12/2008 10:14 AM

In der anonymisierten, öffentlichen Version des Schäfer Berichtes mussten auf Grund einer Gerichtsentscheidung die Randnummern 175- 200 ausgespart werden, da dies der betroffene FOCUS- Redakteur mittels einer einstweilige Verfügung gerichtlich erzwungen hatte.

Nun sind diese 11 Seiten – im Original, ohne jegliche Anonymisierung – als Recherchematerial zu dem Artikel „How German intelligence infiltrated Focus magazine" auf der wikileaks. org zu lesen.

Die freie Berichterstattung sollte auch in unserer offenen Gesellschaft Grenzen haben. Der Vorgang kann daher von mir nur mit Erstaunen und mit Missbilligung zur Kenntnis genommen werden.

Aber auch mit Interesse.

So erfährt der Leser, dass angeblich von einem FOCUS-Mitarbeiter an den BND die Information geliefert wurde, dass der ehemalige BND-Vize-Präsident Güllich Informant des SPIEGELS in der Plutoniumsaffäre gewesen sein soll.

Mehr noch, der FOCUS- Redakteur hat sich angeblich bei dieser Information auf eigne Quellen des FOCUS in der Registratur des SPIEGELS berufen.

Mit anderen Worten: Nicht nur die Nachrichtendienste bespitzeln die Presse. Die Presse bespitzelt sich auch gegenseitig.

Erinnert mich irgendwie an eine Gewerkschaft, welche um undichte Stellen in den eigenen Reihen zu finden, loyale Gewerkschaftsmitglieder in der Buchhaltung des Nachrichtenmagazins STERN veranlasst hatte, die Reise- und Bewirtungskosten der recherchierenden STERN-Journalisten zu prüfen, ob sich aus bewirteten Personen der Name eines Gewerkschaftsmitarbeiters ergeben würde.

Katz und Maus Spiel

Das Spiel, welches der betroffene Journalist und der BND-Mann Volker Foertsch spielten, wird durch einen Satz klar, der lautetet:

• „…. So erfuhr Foertsch (…..) bereits am 29. November 1993, die Quelle ….(von H…) für Informationen aus dem BND sitze in Foertsch „Dunstkreis"……."

Es war ein gegenseitiges Aushorchen – ein gefährliches Katz- und Maus- Spiel.

In der Sache teile ich die vorstehende Information von Herrn Foertsch – auch ich vermute den „Handelsreisenden" im Leitungsstab des BND.

Aber nicht nur dieses gegenseitige Aushorchen war Grundlage der Aufklärung, sondern auch gezielter Verrat. So erfuhr Foertsch durch seine FOCUS-Quelle „Bosch", dass der betroffene Redakteur mit viel Geld am 28.3.1994 nach Moskau fuhr.

Klar doch – unmittelbar nach dieser Reise (4.7.1994) überraschte der FOCUS die Öffentlichkeit mit der Geschichte des KGB-Generals „Yuri Drosdov" und der Offenbarung, dass es im BND einen nicht enttarnten KGB-Spion geben soll.

Amüsant auch Sätze wie:

• „…Ein erstes Gespräch mit H….an dem seitens des Bundesnachrichtendienst auch Wilhelm und Dr. L… teilnahmen, diente dem Ziel, „die Person H… kennen zu lernen und auszuloten, ob weitere Kontakte für den Dienst nützlich sein könnten……"

Es ging bei diesen Kontakten also auch um die Prüfung der Frage der Nützlichkeit des Gesprächspartners.

Journalistisches Interesse

Die Veröffentlichung hat allerdings auch Vorteile. So wird endlich bekannt, dass der FOCUS- Mitarbeiter H… seine BND- Kontakte auch gezielt im journalistischen Interesse eingesetzt hat, zum Beispiel bei der Verifizierung von zugespieltem Material.

Veröffentlichung nicht unproblematisch

Grundsätzlich bin ich gegen die Veröffentlichung von Originalmaterial, da ich als Journalist die Reichweite des Materials nicht voll beurteilen kann. Dies wird klar bei der Randnummer 185, aus der hervorgeht, dass sich Gregor Gysi und Andrea Lederer mit libyschen Geheimdienstoffizieren in Malta 1992 getroffen haben.

Dumm, im gleichen Hotel auf Malta war auch eine Quelle des BND abgestiegen, die nun – durch die Veröffentlichung – wohl enttarnt ist.

Viel Staub

Die Veröffentlichung wird viel Staub aufwirbeln. Ich warte nur noch, bis der vollständige Schäfer- Bericht – nicht anonymisiert – im Internet auftaucht.

Die Veröffentlichung hat aber auch den Vorteil, dass Latrinenparolen nun den veröffentlichen Fakten weichen müssen.

Gesucht habe ich auf wikileaks Dokumente des BND - gefunden habe ich einen Auszug eines klassifizierten Dokumentes des Bundestages.

Quelle aus rechtlichen Gründen als (verstümmelter) Textlink:

…… wikileaks.org/wiki/How_German_intelligence_infiltrated_Focus_magazine

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Oeffinger Freidenker: Im Elfenbeinturm
09/12/2008 10:13 AM
In edlen Türmen lebt es sich sicherlich gut. Abgehoben von der Masse, ihren aktuellen und alltäglichen Leiden entrückt und mit herausragendem Über- und Ausblick gesegnet, dürfte man es sich problemlos gut gehen lassen können. Heutzutage gibt es sogar Aufzüge, da muss man nicht mehr so viele Treppen laufen. Es könnte so schön sein, wenn nur nicht der ganze Pöbel auch mal gerne in den Turm wöllte. Oder ihn einreißen, das ist nie so ganz sicher, aber die Nivellierung ist des Liberalen - dem der Elfenbeinturm das natürliche Habitat ist - größtes Gräul.
Sehr schön verdeutlicht wird dieser Zusammenhang dieser Tage von der FDP, die im Kurhaus Wiesbaden zwischen Marmorsäulen und Kronleuchtern ihre jährliche Herbstklausur abhält. Dieses Jahr ist als besonderer Gast Friedrich Merz anwesend, der mit Helmut Kohl und Wolfgang Schäuble sowohl das intellektuelle Niveau als auch den Werdegang gemeinsam hat: von Merkel gemeuchelt.
Als Merz nach dem zweiten Gang - es gab bis dahin Carpaccio vom Roten Thun
mit Avocadocreme und ein Shrimps-Risotto mit gebratenem Loup de Mer - ans
Rednerpult im ehrwürdigen Christian-Zais-Saal tritt, begrüßt er erst den "lieben
Guido".
(Quelle)
"Der liebe Guido" ist ein alter Studienkollege Merz', man kennt und schätzt sich. Übetreten will Merz trotzdem nicht. Aber zurück zum Thema. Merz hielt, natürlich, eine Rede. Die Zukunftsprobleme des Sozialstaats waren das Thema, und zu anfang erkannte Merz auch ganz richtig, dass die Menschen verunsichert seien, dass der Graben zwischen denen, die eine Chance hätten und denen, die in der Unterschicht feststecken immer größer werde. Soweit, so richtig. Aber als ordentlicher "Liberaler" weiß er darauf auch eine grandiose Lösung:
Es müsse gesagt werden, was geht und was nicht geht, beginnt Merz. In dieser
Disziplin gilt Merz ohnehin als ungeschlagen. Was in seinen Augen nicht geht,
ist, immer mehr Geld in die Sozialsysteme zu stecken.
Es müsse doch mal die Frage gestellt werden, ob die Sozialpolitik nicht mit immer mehr Geld "Probleme geschaffen habe, die es vorher nicht gab", sagt Merz und erntet kräftigen Beifall. Es müsse darüber gesprochen werden, dass "weniger manchmal mehr ist". Nicht die Ausweitung des Sozialstaates dürfe Priorität haben, sondern die "Begrenzung des Sozialstaates".
(Quelle)
In Ordnung. Die Menschen sind verunsichert, finden, dass der Sozialismus - "richtig" durchgeführt - gar keine sooooo doofe Idee ist und der Graben vertieft sich. Um dieses Problem zu lösen muss man ihnen alle Sicherheiten nehmen, von Sozialismus als Unsinn diffamieren und den Graben noch ein wenig tiefer schaufeln. Grandiose Idee, Herr Merz. Hier zeigt sich die
Qualität eines wahren Liberalen. Aber es geht noch weiter:
Aus einem Mehr an Geld für Bildung und damit mehr Chancengerechtigkeit leitet er eine technikfreundlichere Politik ab. Tapfer verteidigt er die Atomenergie und fordert mehr Offenheit für die Gentechnik: "Warum stellen wir die Leute nicht, die gegen Biotechnik sind und gleichzeitig einen Dritte-Welt-Laden betreiben? Ohne Gentechnik werden wir die Ernährungsprobleme der Welt nicht lösen." (Quelle)
Aha. Mehr Geld für Bildung bedeutet eine technikfreundliche Politik? Oder nicht mehr Geld für Bildung, sondern eine technikfreundliche Politik? Wirklich Substanz scheint hinter Merzens Vorschlägen nicht zu stecken. Immerhin gibt es am Schluss ein Brandenburger Tor in Porzellan für ihn, überreicht vom Ober-Freien Westerwelle persönlich. Jetzt aber flugs wieder in den Turm.
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Mein Wa(h)renhaus: Die spinnen, die Rumänen, oder doch nicht?
09/12/2008 10:12 AM
Manchmal fragt man sich wirklich, wie man mehr Optimismus in unsere Gesellschaft hinein bekommt. Und als hoffentlich guter Journalist muss es auch darum gehen, die Rolle der Medien beim allgemeinen Gejammere kritisch zu beleuchten. Daher ist die Idee, die die rumänischen Senatoren kürzlich hatten, vielleicht eine gute: Alle Nachrichtensendungen sollten verpflichtet werden, zur Hälfte positive [...][Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": "Zero"…der 11. September 2001…die Hintergründe…
09/12/2008 10:11 AM

Millionen Zuschauer werden am 12. September im russischen Staatsfernsehen den italienischen Dokumentarfilm “Zero” sehen, der die Terroranschläge des 11 September 2001 eindringlich hinterfragt und aufzeigt, dass die offizielle Version nicht den Tatsachen entspricht. Der Filmproduzent und Europaparlamentarier Guiletto Chiesa hat den Dokumentarfilm “Zero” im Sommer 2007 fertiggestellt. Mit dem Literaturnobelpreisträger Dario Fo hat der Film einen prominenten Unterstützer. Der Film hat in Italien viel Aufmerksamkeit erweckt und er wurde in mehren anderen Ländern aufgeführt.
Guiletto Chiesa und andere führende Experten auf dem Feld der 9/11 Forschung haben die Aufzeichnung einer Sendung abgeschlossen haben, die am kommenden 12. September im Anschluss an den Dokumentarfilm “Zero” ausgestrahlt werden soll.
Es wird eine Diskussion mit über 10 Teilnehmern geben an der auch General Leonid Ivashov teilnehmen wird, derjenige General, der am 11. September 2001 Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte war und von Anfang an der offiziellen Version des 11. 9. massiv widersprochen hat.

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"Die Dreckschleuder": 9/11…immerhin war es das Ziel, Furcht einzuflößen, nicht zu gedenken…
09/12/2008 10:04 AM

Olbermann: Bush-Administration “erlaubte, dass die 9/11-Anschläge geschahen”
MSNBC-Moderator verurteilt den Markenbegriff 9/11™ durch welchen Feinde der Verfassung im Amt blieben, sowie die “soziologische Pornografie” der Ausbeutung von 9/11-Bildern beim Parteitag der Republikaner

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Thursday, September 11, 2008

MSNBC-Moderator Keith Olbermann ging gestern Abend während seinem Kommentar über den 9/11-Jahrestag weiter als jemals zuvor; er verurteilte die Bush-Administration für deren
“kriminelle Nachlässigkeit” durch die die Anschläge gelangen und nannte die “soziologische Pornografie” der anhaltenden Ausbeutung von 9/11 den einzigen Grund, weshalb Bush noch nicht seines Amtes enthoben wurde. Olbermann sagte, dass der Jahrestag der Anschläge vom 11. September in einen Markennamen verwandelt wurde - "9/11™" - und dass diese Propaganda “einen Präsidenten stützte, der seit langem seines Amtes hätte enthoben werden müssen”. Olberman nannte 9/11 die einzige Sache die “[Bush] und seine Bande von Wirtschaftskriminellen und Verbrechern im Bezug auf die Verfassung im Amt” hielt. Sie wären der Schuld ausgewichen für das “Amtsvergehen und die kriminelle Nachlässigkeit die es gestattete, dass die Anschläge geschahen”. Olberman verurteilte ebenso Rudolph Giuliani, einen der Hauptredner beim Parteitag der Republikaner, da jener keine Antiterrormaßnahmen zwischen dem ersten und dem zweiten Anschlag auf das World Trade Center ergriffen und seinen Antiterror-Bunker ins World Trade Center (WTC7) verlegt hatte. Der Moderator von Countdown verurteilte anschließend die Republikaner dafür, dass sie bei ihrem Parteitag Videoaufnahmen zeigten von Menschen, die von den Türmen sprangen und den Flugzeugen, die in die Gebäude flogen.

“Den Fernsehsendern wurde gesagt dass der Parteitag früh am Abend, wenn Kinder noch zusehen könnten, eine Pause einlegen würde für ein 9/11-Tribut und sie wurden ermutigt, das Tribut zu senden. Was wir bekamen, war kein Tribut für die Toten von 9/11 oder ein Tribut für die Rettungshelfer….die Republikaner gaben uns stattdessen soziologische Pornografie, einen richtiggehenden Snuff-Film.”

Olberman erwähnte, dass die TV-Sender vor Jahren zugestimmt hatten, die brutalsten Bilder von 9/11 nicht mehr zu zeigen.

“Trotzdem haben die Republikaner bei ihrem Parteitag richtiggehend die Kontrolle über die Nachrichten im Kabelfernsehen übernommen und das Schlimmste gezeigt….den Kollaps der qualmenden Türme, kurz ein Bild von einem vermeintlichen Opfer das sich aus 300 Metern Höhe in den Tod stürzt und etwas Neues….perfekt inszenierte Bilder von dem Feuerball der entstand, als das zweite Flugzeug den zweiten Turm getroffen hatte. Es war furchteinflößend; immerhin war es das Ziel, Furcht einzuflößen, nicht zu gedenken,”

sagte Olberman.

Hier weiter:

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Europa im Blick: Nationalstaatlicher Widerstand gegen Jobverlagerung nach China
09/12/2008 10:04 AM
Strafe für Abwanderung in ein Niedriglohnland: Der Bademodenhersteller Arena - weltweit Nummer zwei der Branche - muss 96 ehemaligen ArbeiterInnen je 50.000 Euro Entschädigung zahlen, weil er sie "ohne echten und ernstzunehmenden Grund" entlassen hat. Insgesamt kostet das Arena also fast fünf Millionen Euro. Diese Entscheidung hat das Arbeitsgericht in der südwestfranzösischen Stadt Libourne in dieser Woche gefällt. Arena hatte seine Fabrik in Libourne im März vergangenen Jahres geschlossen, die Kündigungen als "betriebsbedingt" begründet und die Produktion nach China verlagert. Dort ist der Gestehungspreis pro Badeanzug 0,64 Euro niedriger.

"Klar freue ich mich über das Geld. Aber das Wichtigste ist, dass die Bosse beim nächsten Mal zweimal überlegen werden, bevor sie eine Fabrik in ein Billiglohnland verlagern", reagiert Marie-Christine Seze auf das Urteil des Arbeitsgerichtes. Die 53-Jährige hat 25 Jahre für Arena gearbeitet. In der Fabrik von Libourne waren 94 Prozent der Beschäftigten Frauen. Ihr Durchschnittsalter von über 45 Jahren macht es für die meisten unwahrscheinlich, dass sie je eine neue Beschäftigung finden. Die 55-jährige Lucette Leygnac jubelt: "Das Urteil ist der Beweis, dass Standortverlagerungen bestraft werden können." Und der 55-jährige Michèle Paludetto freut sich, dass das Gericht anerkannt habe, dass eine Verlagerung "in ein Land mit niedrigeren Sozialleistungen keine betriebsbedingte Kündigung rechtfertigt". Von den insgesamt 169 Beschäftigten der im März 2007 geschlossenen Fabrik haben bislang nur zwei Drittel geklagt. Ihr Erfolg dürfte ihre ExkollegInnen zur Nachahmung ermuntern.

Das paritätisch von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite besetzte Gericht in Libourne widerlegt sämtliche Entlassungsgründe, die Arena vorgebracht hatte. Das gut gehende Unternehmen - der Gewinn im vergangenen Jahr betrug 82 Millionen Euro - habe nicht etwa vor dem Aus gestanden, begründet das Gericht, sondern es habe seine Gewinnmarge in China erhöhen wollen.

Dieses Ansinnen sei zwar verständlich, rechtfertige jedoch keine "betriebsbedingten Entlassungen". Das Gericht bestreitet auch, dass Arena einen größeren finanziellen Spielraum für Werbezwecke benötigt habe. Im Gegenteil: "Arena ist dank seiner Ikone Laure Manaudou international bekannt." Die dreifache olympische Goldmedaillengewinnerin Manaudou wirbt für das Unternehmen.

Die Marke Arena war 1973 von Adidas gegründet worden. 2001 stieg erstmals ein Investmentfonds ein. Im Herbst 2006 übernahmen vier Chefs von Arena das Unternehmen. Hinter ihnen stehen zwei Investmentfonds, die seither Arena kontrollieren. Bis zu ihrem Einstieg bekamen die Beschäftigten in Libourne wegen der Qualität ihrer Arbeit vielfach Lob. Wenige Wochen nach dem Management-Buy-out erklärte der französische Arena-Chef Frankreich, Nicolas Préault, erstmals, die Gestehungskosten in Frankreich seien zu hoch: "40 Prozent höher als im Ausland".

GewerkschafterInnen in Frankreich hoffen, dass das Urteil ein Präzedenzfall wird. Nachdem ein Großteil der französischen Textilindustrie bereits in Billiglohnländer abgewandert ist, wollen sie nun Verlagerungen im Computerbereich verhindern. Die Arena-Unternehmensleitung ist abgetaucht. Ihre einzige Mitteilung lautet, dass sie eine Berufung erwäge. Abgesehen von dem bereits eingetretenen Imageschaden könnte ein solcher Schritt teuer werden: Die Exbeschäftigten erwägen, ihre Schadensersatzforderungen in der nächsten Instanz zu verdoppeln.

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redblog: Links um zehn # 52
09/12/2008 10:00 AM
+++Die LINKs fallen heute aufgrund akuter Überlastung der Tastatur-Sklaven aus. Ersatz gibt es entweder heute nachmittag oder morgen um zehn.+++

So long.

Vorschläge für LINKs, Kritik, Lob und sonstige Mitteilung bezüglich der "Links um zehn" bitte an redblog[AT]no-log.org[Link] [Cache]
seelensplitter: "zukunftsvertrag 2016"
09/12/2008 09:41 AM
Zitat:
Bei Opel-Bochum wird die nächste Kürzungsrunde eingeläutet. Mit dem »Zukunftsvertrag 2016«, der demnächst unterzeichnet werden soll, würden die Lohnkosten gesenkt und die Produktion rationalisiert. Damit setzt Carl-Peter Forster, Europachef des Mutterkonzerns General Motors (GM), seine Strategie, bei jedem Modellwechsel Zugeständnisse der Belegschaften zu verlangen, fort.

(...)

Deutlich schlechter gestellt würden mit der Vereinbarung insbesondere die Leiharbeiter im Bochumer Werk. Bislang werden diese entsprechend der untersten Opel-Lohngruppe mit 13,79 Euro pro Stunde bezahlt. Künftig sollen sie mehr als 2,50 Euro pro Stunde weniger verdienen: 11,20 Euro.

(Quelle: Junge Welt)[Link] [Cache]
Ubiquity: Die Amalgamierung von Eingabe und Rezeption
09/12/2008 08:59 AM

Die Hand steuert Maus und Tastatur, Augen und Ohren nehmen die Resultate dankbar entgegen. Die Zukunft sieht anders aus: Nicht nur Stephen Hawking, auch andere Anwender werden Augen, Wangenmuskulatur oder den rechten großen Zeh als Eingabegeräte nutzen; und auch an allen genannten (und noch mehr) Stellen Reizen entgegennehmen. Ein erster Schritt hin zu einer totalen, intuitiven Benutzung von Computern, die wir als solche nicht mehr erkennen werden (wie heute bereits bei Mikrowelle und Auto) ist z.B. Ubiquity. Im Dr. Web Weblog lesen wir darüber alles Relevante. Interessant ist vor allem die häufige Benutzung des Wortes “intuitiv” (und nicht nur in diesen Artikeln): Technik wird zu unserem neuen Umfeld. Wir sind indigene Einwohner des Netzes.

(Vielleicht sollte ich doch so eine Cyber-Sekte aufmachen, was meint ihr?)

Die Sache an Ubiquity ist nur die Folgende: In der Hauptsache ist das eine Kommandozeilenapplikation. Man tippt und spart sich dadurch klicken. Ein Rückschritt? Ich würde eher sagen: Die endgültige Absage an die Maus als Eingabegerät. Lasst euch endlich was neues einfallen!

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ad sinistram: Schmarotzerprofile
09/12/2008 08:18 AM
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Großbritannien: Alistair Darling und die Implosion der Labour-Regierung
09/12/2008 07:12 AM
Karikatur: © Kostas Koufogiorgos http://www.koufogiorgos.de

Von Chris Marsden
10. September 2008
aus dem Englischen (6. September 2008)


Das Interview vom 30. August im Guardian mit dem britischen Schatzkanzler Alistair Darling ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Zunächst schildert es die Krisenstimmung in den herrschenden Kreisen Großbritanniens ungewöhnlich dramatisch.

Darling bestätigte gegenüber Decca Aitkenhead, dass "man die wirtschaftliche Lage durchaus als die Schwierigste seit 60 Jahren bezeichnet kann... Und ich denke, sie wird sich tiefer werden und länger andauern, als man gedacht hat".

Kaum 24 Stunden später wurde er beschuldigt, das Vertrauen in die britische Wirtschaft nachhaltig untergraben zu haben; er sei sogar schuld daran, dass das Pfund auf einen historischen Tiefstand gegenüber dem Euro und einen zweijährigen Tiefststand gegenüber dem Dollar gefallen war. Auch das FTSE-100 Börsenbarometer war stark gefallen.

Darling hatte die Kardinalsünde begangen, zumindest vorsichtig auszusprechen, dass die Wirtschaft schlecht läuft und wahrscheinlich noch weiter nachlassen wird. Dabei war der von ihm genannte Zeitraum von 60 Jahren ziemlich willkürlich. Die 70er Jahre konnte er nicht nennen, ohne das Gespenst der Massenarbeitslosigkeit und den Sturz von Regierungen durch Arbeiterkämpfe heraufzubeschwören. Die hungrigen Dreißiger zu nennen, verbot sich ebenfalls. Aber selbst sein halbherziges Anerkennen der Krise wurde als schwerer Patzer eingestuft. Dabei hatte die Bank von England erst letzte Woche gewarnt, dass die Wirtschaft vor einer "mindestens genau so großen Herausforderung" stehe wie den 1970er Jahren.

Ian Stannard, ein führender Währungsstratege bei BNP Paribas, sagte der Presse: "Die meisten Experten gehen schon seit einiger Zeit davon aus, dass sich die Lage in Großbritannien schneller verschlechtert, als die Regierung wahrhaben will. Aber dass der Schatzkanzler jetzt selbst damit herausgerückt ist und die schlimme Lage zugegeben hat, hat das Pfund Sterling natürlich unter Druck gesetzt."

Die Reaktion der Regierung und der Medien folgte auf dem Fuße. Premierminister Gordon Brown wies Darling an, mit einer Erklärung zu Kreuze zu kriechen: Er sei falsch interpretiert worden, und er habe in Wirklichkeit über die "einmaligen Probleme der globalen Ökonomie" gesprochen. Browns eigene Rede vor dem Unternehmerverband Confederation of British Industry vom Donnerstag sickerte schon vorher durch. In dieser Rede wies der Premierminister darauf hin, dass die Probleme, vor denen Großbritannien steht, ihren Ursprung in der internationalen Wirtschaft haben und durch die Kreditkrise angetrieben werden, und dass Großbritannien sogar in einer recht komfortablen Lage sei, um diesem Sturm zu trotzen.

Ein führender Labour-Politiker erklärte gegenüber Guardian frech: "Alistair muss verrückt sein. Es macht überhaupt keinen Sinn, so zu reden." Die Financial Times erklärte ätzend: "Seine Prognose der Wirtschaftsentwicklung ist viel zu trüb", während seine Analyse des Zustands der Labour-Regierung "längst nicht trüb genug" sei.
Karikatur: © Kostas Koufogiorgos http://www.koufogiorgos.de

Die Versuche, Darlings Einschätzung über die tiefe Wirtschaftskrise klein zu reden, werden allein schon durch die Wucht der Reaktion auf seine Äußerungen Lügen gestraft. In Wirklichkeit wurden schon während Darlings Einschätzung Berichte veröffentlicht, dass das Wachstum der britischen Wirtschaft im zweiten Quartal zum Stillstand gekommen sei. Das ursprünglich mit 0,2 Prozent angegebene Wachstum wurde auf Null korrigiert. Die Anzahl der Normalarbeitsplätze ist ebenfalls auf den niedrigsten Stand seit 2001 gefallen. Die Arbeitslosigkeit ist dieses Jahr um 70.000 gestiegen und soll bis Weihnachten auf zwei Millionen steigen. Der industrielle Sektor ist den vierten Monat in Folge geschrumpft.

Im Juli wurden nur noch 33.000 Hypotheken vergeben, die geringste Zahl seit Erhebung der Daten 1993. Neu aufgenommene Hypotheken sind innerhalb von einem Jahr um 71 Prozent zurückgegangen. Der Preis für Häuser ist im August den elften Monat in Folge gefallen und fällt jetzt mit einer Jahresrate von mehr als 10,6 Prozent.

Am gleichen Tag, an dem der Telegraph Darlings Offenheit beklagte, veröffentlichte die Zeitung die Einschätzung eines führenden britischen Ökonomen und ehemaligen politischen Direktors der Bank von England, Charles Goodhart. Goodhart erklärte: "Großbritannien steht vor einer schweren Rezession, die ein Jahr oder länger dauern wird, und vor einer schlimmeren Immobilienkrise als zu Beginn der 1990er Jahre." Zwei Tage später sagte die OECD eine Rezession für Großbritannien für eine Zeit voraus, in der die übrigen G7-Länder noch ein bescheidenes Wachstum bzw. Stillstand erleben werden.

Hätte Darlings Interview nur den trüben Zustand der Wirtschaft beleuchtet, dann wäre es schon interessant genug. Aber die Äußerungen des Schatzkanzlers bieten einen Blick auf das tiefe Krisengefühl, das die Labour Party ergriffen hat. Die Partei befindet sich am Rande des Zusammenbruchs. Das Interview liest sich wie ein Verzweifelungsruf von jemandem, der nicht die Schuld für Labours Scheitern tragen möchte, aber keinerlei Ausweg sieht.

Labour liegt dem Markt zu Füßen

Der gebetsmühlenartig wiederholte Standpunkt der Regierung, den Darling aufgreift, dass sie lediglich Opfer ungünstiger internationaler Umstände sei, muss in mehrfacher Hinsicht zurückgewiesen werden. New Labour hat sich seine Machtposition mit dem Bruch vom Reformismus und mit dem Rückgriff auf thatcheristische Rezepte für die Wirtschaft erkauft. New Labour war das politische Instrument, mit dem die Wirtschaft daran ging, ihre diskreditierte und in der Bevölkerung verhasste wirtschaftliche und politische Agenda durchzusetzen.

Die Konservativen waren verhasst und nach achtzehn Jahren an der Regierung unwählbar. Jetzt war es an Labour unter Tony Blair und Gordon Brown, dort weiterzumachen, wo Thatcher und John Major aufgehört hatten. Labour propagierte, nicht nur habe der Kapitalismus triumphiert, sondern es gebe zu ihm auch keine Alternative. Er sei die beste aller möglichen Welten, solange die Regierungen nur auf jede nationale Wirtschaftsregulierung verzichteten und die wirtschaftlichen und politischen Gebote der globalisierten kapitalistischen Produktion und des internationalen Wettbewerbs beachteten.

Dazu musste der altmodische Labour-Reformismus weichen. An seine Stelle traten eine Partnerschaft der Regierung mit der Wirtschaft, umfassende Privatisierungen von Staatseigentum und öffentlicher Dienstleistungen und eine entfesselte Spekulation in der Londoner City unter den Augen der Bank von England, die von jeder Regierungskontrolle befreit war. Vor allem mussten die Arbeiter der Weisung der Regierung und ihrer Mittäter in der Gewerkschaftsführung Folge leisten und den Klassenkampf aufgeben; die Mitarbeit an der Schaffung einer global wettbewerbsfähigen Wirtschaft, hieß es jetzt, werde allen zum Vorteil gereichen.

Zehn Jahre lang war das für Labour die ideologische Rechtfertigung für eine historisch beispiellose Umschichtung des gesellschaftlichen Reichtums mit allen Mitteln von unten nach oben, zu den Superreichen. Die Reallöhne und der Lebensstandard der arbeitenden Bevölkerung sanken ständig, und wichtige Sozialleistungen wurden andauernd gekürzt und gestrichen. Die Folge war eine tiefe Entfremdung zwischen der Labour Party und ihren früheren Anhängern in der Arbeiterklasse. Trotzdem gelang es der Partei, an der Regierung zu bleiben, weil spekulativ steigende Immobilienpreise und billige Kredite den Leuten erlaubten, über ihre Verhältnisse zu leben.

Als dieser spekulative Boom international zusammenbrach, musste das die britische Wirtschaft unvermeidlich am härtesten treffen und das bevorstehende Ende der Labour-Regierung ankündigen.

Das biographische Material über Darling in Aitkenheads Interview ist lückenhaft, aber es zeichnet doch das Portrait eines Mannes, der ein typischer New-Labour-Apparatschik war.

Darin heißt es: "Einige glanzvollere Sterne sind seither schon vom Labour-Himmel verschwunden... Darling hat überlebt und auf seinem makellosen Weg nach oben ins Schatzkanzleramt fünf Ministerposten durchlaufen. Seiner Karriere mangelt es in geradezu beängstigender Weise an Rückschlägen. Er hat nie eine Wahl verloren, er zog nach nur zwölf Monaten im Parlament in die Fraktionsführung ein und hat sie in den folgenden zwanzig Jahren nicht mehr verlassen. Nur zwei weitere Mitglieder des ersten Kabinetts sitzen heute noch in der Regierung: Gordon Brown und Jack Straw."

Sein Aufstieg ist unfassbar, weil Darlings eigene Erklärungen klar machen, dass er eigentlich eine politische Null ist, jemand, der keine Basis in der Labour Party, keine Beziehung zum alten reformistischen Sozialismus oder zur Arbeiterklasse hat. Seine beiden Großväter waren Liberale, sein Großonkel Tory-Abgeordneter für Edinburgh und sein Vater, ein Bauingenieur, wählte konservativ. Er wurde in einem privaten Internat ausgebildet und studierte dann Jura in Aberdeen, wo er für die Student Union kandidierte, "aber nicht für eine Partei".

In die Labour Party trat er erst 1977 ein. In dem Jahr befand sich Labour in einer Koalition mit den Liberalen und setzte vom IWF diktierte Stabilitätsmaßnahmen durch, die auf den wütenden Widerstand der Arbeiterklasse stießen und 1979 im "Winter der Unzufriedenheit" und der Wahl einer konservativen Regierung endeten. Wie sieht Darlings Version aus? "Die Labour-Regierung befand sich 1977 in einem desolaten Zustand, und ich hatte die Nase voll, das ständig im Fernsehen mit ansehen zu müssen. Ich dachte, mein Gott, wir müssen das doch besser können. Ich wollte was tun. Aber ich habe mich nie wirklich für die Theorie interessiert, wie man was erreichen kann, sondern lediglich dafür, wie man es praktisch erreichen kann."
Karikatur: © Kostas Koufogiorgos http://www.koufogiorgos.de

Aitkenhead berichtet: "Er bezeichnet sich nicht als Sozialisten - 'Ich habe nichts gegen den Begriff, ich benutze ihn einfach nicht' - und mag keine politischen Etiketten. Klassenneid ist ihm fremd. Er sieht keinen Sinn darin, die Steuern für die Superreichen zu erhöhen, weil das, wie er sagt, wenig einbringt. ‚Ich stoße mich nicht daran, wenn jemand viel verdient. Ist das gerecht, oder ungerecht? Es ist einfach so'. Seine Politik beschreibt er als 'pragmatisch'."

Die Party ist aus

Was Darling und seine Kollegen so erfolgreich machte, war gerade ihr "Pragmatismus", ihre Feindschaft gegen Sozialismus, das Fehlen von "Klassenneid" und ihre entspannte Haltung zu phantastischer privater Bereicherung. Darling war für die Labour Party und ihre Hintermänner das ideale Material für eine Regierung, weil er immer bereit war zu tun, was von ihm verlangt wurde. Ihn drückte kein unpassendes ideologisches Gepäck.

Er war ein echter und makelloser Anhänger des Kapitalismus.

Deswegen kann er erklären: "Zehn Jahre lang hatte ich als Minister im Großen und Ganzen ein angenehmes Leben."

Und das ist auch der Grund, warum sich das alles an diesem schicksalsschweren Tag im Juni letzten Jahres änderte, als Brown ihn zum Schatzkanzler ernannte. Labour versuchte, sich ein wenig vom Irakkrieg und dem schmutzigen Erbe von Blairs Regierungszeit zu distanzieren. Nun bestand sein Leben plötzlich, wie seine Frau berichtet, aus "einer Krise pro Woche".

In einer bemerkenswerte Passage erklärt er: "Wir wussten, dass die Wirtschaft langsamer wachsen würde, aber wir hatten nicht die geringste Ahnung, dass uns eine Finanzkrise bevorstand. Niemand hat damit gerechnet, absolut niemand."

"Er kann sich noch deutlich an den Tag im Sommer letzten Jahres erinnern, als die ersten Alarmglocken schrillten. Der Schatzkanzler befand sich mit seiner Frau und seinen beiden kleinen Kindern im Urlaub auf Mallorca. ‚Ich erinnere mich noch, dass ich in einem Supermarkt die FT in die Hand nahm. Sie berichtete, dass die Europäische Zentralbank begonnen hatte, Geld in die Wirtschaft zu pumpen. Ich rief im Büro an und fragte, warum so viel Aufhebens gemacht werde. Ich wunderte mich nicht, dass Geld zur Verfügung gestellt wurde - es ging ja schon Sorge um -, aber es war das schiere Ausmaß, das mich verwunderte. Ich fragte: Was ist mit unseren Finanzinstituten? Das war zu der Zeit, als die Probleme bei Northern Rock begannen'."

"Selbst da war das wirkliche Ausmaß der Kreditkrise noch nicht klar", fuhr Aitkenhead fort. "‚Noch niemand wusste bis dahin, wie schlimm es war'," zitiert sie Darling.

Welche Zukunft kann eine Partei haben, die so fasziniert vom Kapitalismus ist, dass der Mann, den sie zum Schatzkanzler ernannt hat, über die Finanzkatastrophe, die über die Weltwirtschaft hereinbrach, derart ahnungslos war?

Aitkenhead erklärt: "Heute ist die Stimmung so fieberhaft, dass er möglicherweise nicht mehr Schatzkanzler ist, wenn das Interview erscheint."

Darling ist nicht an einer Regierungsumbildung interessiert, die ihn sein Amt kosten könnte: "Ehrlich gesagt, wenn wir jetzt eine Kabinettsumbildung machen, würde die Öffentlichkeit wahrscheinlich fragen, Wer sind denn die jetzt? Nennen Sie mir eine Kabinettsumbildung, die einer Regierung tatsächlich etwas genutzt hätte." Er ist auch nicht dafür, Brown als Regierungschef in Frage zu stellen, obwohl er wenig Hoffnung hat, die nächste Wahl gewinnen zu können.

"Die kommenden zwölf Monate werden, offen gesagt, die schwierigsten zwölf Monate der Labour Party seit einer Generation werden", erklärt er. "Sowohl wirtschaftlich, wie auch politisch. Innerhalb von zehn Monaten hat sich die Lage derart dramatisch gedreht, dass die Leute, die vorher noch im Großen Ganzen der Meinung waren, uns geht's ganz gut, jetzt denken, es sei ganz gewiss nicht mehr Okay. Wir müssen den Willen wieder entdecken, mit dem wir drei Wahlen gewonnen haben. Aber das ist momentan ein Riesenproblem für uns. Die Leute haben uns satt."

Egal, was Darling sich wünscht, die Chance ist gering, dass Brown die nächsten Monate unbeschadet übersteht. Noch geringer ist die Chance, dass Labour die nächste Wahl gewinnt, gleich unter welcher Führung. Aber es ist ganz und gar nicht ausgeschlossen, dass die Partei sogar implodiert. Als die Regierung noch damit beschäftigt war, sich von dem Schaden zu erholen, den Darlings Interview angerichtet hatte, teilte der ehemalige Labour-Innenminister Charles Clarke BBC mit, dass Labour bei der nächsten Wahl einer "vernichtenden Niederlage" entgegen gehe. Er verlangte, Brown müsse Labours Ansehen in den nächsten Monaten deutlich verbessern oder als Premierminister zurücktreten.

Siehe auch:
Großbritannien: Labour steht nach der Niederlage in Glasgow vor dem Ruin
(30. Juli 2008)

Quelle: WSWS.org[Link] [Cache]
redblog: Großes Kino
09/12/2008 06:01 AM

DirektzumFilm-Link

Weitere Filmchen gibt es hier.

via tourniquet[Link] [Cache]
Duckhome: Update zu "Perspektivenwechsel"
09/12/2008 06:00 AM
Wie unterschiedlich die Analysen ein- und desselben Ereignisses in der internationalen Presse ausfallen können, darauf hatten wir in dem Artikel „Perspektivenwechsel" hingewiesen.

Hier die Kernsätze einiger neuer (und einander wieder völlig entgegengesetzter) Analysen zentralasiatischer Bündnisse und Konflikte, insbesondere im Zusammenhang mit der Lage in Georgien, Südossetien und Abchasien.

1. "The West is engaged in a premature celebration of the death of the China-Russia relationship following Beijing's perceived lack of support for Moscow's intervention in Georgia. This is a misreading of China's evolution to normal ties with Russia after going though "honeymoon" and "divorce" periods over the past 60 years. It is the West that should be worried about its confrontational policies with Russia."

Yu Bin, senior research fellow for the Shanghai Association of American Studies and professor of political science at Wittenberg University, Ohio, US.

2. "The Russian offensive in Georgia has been widely compared to the Soviets' imperial buildup under Joseph Stalin. The reverse is the case: Russia is now more alone, more alienated and hated among the republics of the former Soviet Union than at any time in Soviet and post-Soviet history. Allied with the collapse of the American imperial presence, this equates to an era of global anarchy."

Dmitry Shlapentokh, PhD, is associate professor of history, College of Liberal Arts and Sciences, Indiana University South Bend. He is author of East Against West: The First Encounter - The Life of Themistocles, 2005.

3. "The Shanghai Cooperation Organization, or SCO, ought to boost its political clout in settling regional conflict in the immediate future. A statement to this effect was made earlier in the week by a group of the Russia-based noted analysts during a Moscow-Beijing video news conference. Aside from maintaining stability and security in Central Asia, the SCO's vast potential will certainly make it possible for the organization to handle other pressing international problems."

Lada Korotun, Korrespondentin der „Voice of Russia".

Bei den folgenden Artikeln ist besonders zu beachten, in welchen Zeitschriften sie erschienen sind und wer die Leser dieser Zeitschriften sind:

4. "With Iran's declaration that it opposes the construction of any undersea pipelines in the Caspian on "ecological grounds" and thus will block any delimitation of the seabed that allows for them and Baku's decision not to back the West's push NABUCCO project, Moscow can claim its first major political victory from its invasion of Georgia. … That does not mean, of course, that Moscow now has effectively reestablished its control over the states of this region – all of them have other interests besides oil and gas – but it does mean that Russia has won a major victory and the West, which all too often in recent years has focused on oil and gas alone, has suffered a major defeat. … The geo-economic and geo-political shifts in the Caucasus as a result of Russian actions in Georgia were even more in evidence during US Vice President Dick Cheney's brief visit to the Azerbaijani capital. According to Russian media reports, it did not go well from either a protocol or a substantive perspective. … At one level, of course, all this reflects the continuation of President Aliyev's commitment to what he and his government call "a balanced foreign policy," one that seeks to navigate between Moscow and the West by avoiding offending either and seeking to develop strong ties with both. But at another, the way in which the Russian and Azerbaijani media have covered Vice President Cheney's visit suggests that if Baku's policy remains a balanced one, the balance is rather different than it was before Moscow demonstrated with its invasion of Georgia and its recognition of Abkhazia and South Ossetia that the game has changed."

Paul A. Goble, Formerly Professor, University of Tartu (Estonia), Senior Associate, Carnegie Endowment for International Peace, Special Advisor on Soviet Nationality Problems, U.S. Department of State, Analyst on Soviet Nationalities, Department of State's Bureau of Intelligence and Research, Central Intelligence Agency.

5. "Russia has also put out feelers for the establishment of a global gas cartel, an idea that it has discussed with Venezuela, and which is certain to put cartel members on a collision course with the White House. Venezuela has also invited three prominent Russian companies to take over from their American counterparts Exxon Mobil and Conoco Philips. Further, according to China Daily, it [Venezuela] has agreed with Beijing on an energy initiative that would involve Russian oil and gas heading away from Europe toward Asia. Famous the world over for its chess players, Russia is becoming adept at petrocarbon politics, a game it appears to be winning. However, in this "game" the stakes are even higher than who gets what at which price. Russia is developing closer military and economic ties with China as well as military-technical ties with Syria. Moscow is also negotiating with Iran to set up a minimum of two military bases on its soil — one in Eastern Azerbaijan and the other on an Island in the Gulf — in return for accepting Iran into the Shanghai Cooperation Organization, which would guarantee Iran's security in the face of external aggression. Such an alliance would not only threaten Western interests, but the fragile regional power balance would be substantially altered. … With the benefit of hindsight it's hard to believe that European leaderships don't regret disrespecting Russia at a time it was emerging from decades of darkness and could easily have been incorporated into the EU, NATO and the WTO."

Linda Heard is a writer, editor and Arabist, who has lived and worked for most of her life in the Middle East.

6. "Russia has not only scored an important diplomatic victory; it has driven a wedge between Europe and the United States. … Cheney's week-long trip to the Caucasus was organized with two objectives in mind; to isolate Russia from its allies in Europe and speed up Nato membership for Georgia and Ukraine. He has failed on both counts. … Russia's ties with Europe threaten to shatter the increasingly fragile Atlantic Alliance which is lashed together by G-7 banking cartel. If Europe sees a continuation of the same belligerent Bush unilateralism under the next US president, the popular backlash in Europe is likely to sever the Alliance once and for all plunging the United States into forced isolation. … If Cheney is serious about catching-up to Russia, he'll have to act fast. Unfortunately, Cheney is more disliked in Central Asia than he is in the USA where his public approval ratings have been well below sea-level for the last 4 years. … Washington has been out manoeuvred on every front by Russian businessmen who have learned to use the free market more effectively than their teachers in the US. … The EU prefers diplomacy over belligerence. As a result, Cheney has become increasingly irrelevant; a blustery sideshow that everyone ignores except the western media."

Mike Whitney , correspondent of Information Clearing House, specialises on economical themes.

Bhadrakumar schließlich macht auf einen weiteren Aspekt aufmerksam, den türkischen:

7. "Russian diplomacy is swiftly moving even as the troops have begun returning from Georgia to their barracks. Moscow is weaving a complicated new web of regional alliances, drawing deeply into Russia's collective historical memory as a power in the Caucasus and the Black Sea. … The timing of Lavrov's consultations in Turkey was noteworthy. US Vice President Dick Cheney happened to be in the region, visiting Ukraine, Azerbaijan and Georgia, drumming up anti-Russia animus. Turkey didn't figure in his itinerary. Moscow shrewdly estimated the need of political dynamism with regard to Turkey. … Suffice to say, Lavrov has done brilliantly by floating an idea to link Iraq and Iran with a Russo-Turkish regional framework on security and cooperation. … Lavrov drew comfort that "Turkey never places its commitments to NATO above its other international obligations, but always strictly follows all those obligations that it has in the totality. This is a very important trait not characteristic for all countries. We appreciate this, and endeavor to approach our relations likewise." To be sure, he left behind much food for thought for his Turkish hosts. …
When Cheney visited Baku last week on Wednesday on a mission single-mindedly aimed at isolating Russia in the region, he came across a few rude surprises. … The Azeri stance demonstrates that contrary to US media propaganda, Russia's firm stance in the Caucasus has enhanced its prestige and standing in the post-Soviet space. The CSTO at its meeting in Moscow on September 5 strongly endorsed the Russian position on the conflict with Georgia. Russian Prime Minister Vladimir Putin undertook a highly significant visit to Tashkent on September 1-2 aimed at boosting Russian-Uzbek understanding on regional security. … But in tangible terms, what gives utmost satisfaction to Moscow is that Azerbaijan has reacted to the Caucasus tensions and the temporary closure of the Baku-Tbilisi-Ceyhan pipeline by pumping its oil exports to Europe instead via the Soviet-era Baku-Novorossiysk pipeline. The dramatic irony of Baku overnight switching from a US-sponsored oil pipeline bypassing Russia to a Soviet-era pipeline that runs through the Russian heartland couldn't have been lost on Cheney. … The complete failure of Cheney's mission to Baku would appear to have come as a rude awakening to Washington that Moscow has effectively blunted the Bush administration's gunboat diplomacy in the Black Sea."

M K Bhadrakumar was a career diplomat in the Indian Foreign Service. His assignments included the Soviet Union, South Korea, Sri Lanka, Germany, Afghanistan, Pakistan, Uzbekistan, Kuwait and Turkey.






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Radio Utopie: Ockhams Rasiermesser, 9/11 und Cui bono
09/12/2008 05:58 AM

Die meisten Leute sind es wirklich leid, noch etwas über 9/11 zu hören. Es ist wirklich alles gesagt und nachdem der 7. Jahrestag nun vorbei ist, ist es schon etwas pervers noch einmal nachzulegen. Es hat allerdings auch etwas Gutes. Nachdem Medientrara sind die offiziellen “Fakten” wieder einmal parat. Man weiß, woran man glauben soll.

Selbstverständlich sind auch die Verschwörungstheorien alle wieder durchgekaut wurden. Eine Verschwörungstheorie ist eine Theorie, die nicht mit der offiziellen Lesart der Ereignisse übereinstimmt. Das bedeutet nicht, dass sie falsch ist, sondern nur, dass sie nicht wahr sein darf, oder doch zumindest nicht wahr sein soll. Es gibt übrigens keine Verschwörungstheorien ohne einen stichhaltigen Grund.

Die meisten Verschwörungstheorien entwickeln sich wie Perlen in einer Muschel. Wenn sich im sauberen Muskelgewebe der Wahrheit eine kleine, oft nur praktische Lüge einbettet, wird diese von Perlmutt ummantelt, bis die vielen Schichten der Perlmuttummantelung eine große, manchmal auch riesige Perle zutage gebracht haben. Manchmal kann die Muschel, wie auch die Wahrheit, an dieser Perle sterben.

Häufig bilden schnelle kleine Notlügen einen solchen Kern, die zwar sinnlos sind, aber im Moment jemanden beruhigen sollen, der ansonsten wie bei einem Verkehrsunfall im Wege steht und die Rettungsarbeiten aufhält. Manchmal sind es die Aussagen von “Wichtigtuern” die ihr Wasser nicht halten können und aus dem Halbwissen heraus dummes Zeug reden.

Noch öfter sollen Fehler verschleiert werden, die einfach in jedem Alltag passieren und die von jedem verstanden würden, wären sie nicht mit einer Lüge verdeckt. Dann gibt es noch die Fälle, wo eine Lüge von der Wahrheit ablenken oder diese Überdecken soll. Dazu kommen diverse Mischformen. Oft auch mit Geheimniskrämerei verbunden.

Wenn allerdings jemand sagt, dass er nicht an den elften September glaubt, der kann beruhigt werden. Er fand statt. Auch das WTC Gebäude wurde zerstört und zumindest ein weiteres ebenfalls und ein paar andere schwer beschädigt. 9/11 ist Realität. Es wurde nicht in Hollywood gedreht.

Wenn man eine Sache analysieren will, sollte man zunächst nach dem Cui bono fragen. Wem nützte 9/11, wem gereichte es zum Vorteil.

Da gibt es drei Tatverdächtige. Bin Laden und seine Al Qaida, Israel und der Mossad, die USA und der CIA. CIA und Mossad sind immer verdächtig, weil sie ähnlich, wie die real existierende Al Qaida, gerne unter Verdacht stehen. Das macht sie bedeutend und wichtiger als sie es in der Realität sind. Sie würden gerne gefährlicher erscheinen als sie sind. Man kennt das aus dem Tierreich, wo völlig giftfreie Tiere sich so färben, wie es sonst nur hochgiftige machen. Mimikry. Der Riesenochsenfrosch, der sich noch aufbläht, um nicht gefressen zu werden oder der Kugelfisch.

Fassen wir noch einmal den offiziellen Ablauf des Geschehens zur Ortszeit zusammen:

08:46 Ein Flugzeug rast in den Nordturm des World Trade Centers
09:03 Ein zweites Flugzeug fliegt in den Südturm
09:05 Bush wird informiert, reagiert aber erst einmal nicht.
09:30 Bush spricht von einem Terrorakt
09:37 Ein drittes Flugzeug fliegt in einen unbenutzten Teil des Pentagons
09:59 Der Südturm des WTC stürzt zusammen
10:03 Ein viertes Flugzeug stürzt in ein Feld bei Pittsburgh
10:28 Der Nordturm des WTC stürzt in sich zusammen

Eine Tragödie. Die ganze Welt hielt den Atem an. Überall sammelten sich die Menschen vor den Fernsehern und alle fragten sich, wie das geschehen konnte. Die USA lässt es zu, dass vier Flugzeuge entführt werden und hat keine Kampfflugzeuge in der Luft? Das Szenario war doch bekannt. Längst in Romanform beschrieben. Ein Weltbestseller von Tom Clancy. In “Befehl von oben” stürzt ein vollgetanktes Flugzeug in das Kongressgebäude und vernichtet praktisch die gesamte politische Führung der USA.

Nun also gleich vier. Weit über eine Stunde keine offizielle Reaktion der Militärs. Noch am gleichen Tag laufen die ersten Gerüchte um die Welt, dass die USA diesen Anschlag getürkt haben könnten. Warum fliegen die in einen unbenutzten Teil des Pentagons, warum ins WTC, von dem jeder weiß, das es praktisch von der Gebäudesubstanz her am Ende ist und unbezahlbare Renovierungskosten vor sich hat?

Aber schnell kommt Aufklärung. Dieser Osama bin Laden hat 19 junge Männer verführt. Viele aus Deutschland und die haben sich als Selbstmordattentäter geopfert. Aber dabei übertreiben sie. Die Bilder der Attentäter kommen zu schnell, ein unversehrter Ausweis eines Attentäters auf Schutt und Asche des WTC und entsprechende Bekennerschreiben und Videos werden gefunden. Natürlich gesteht auch bin Laden.

Das ist einfach zu dick. Die Menschen beginnen ihre Zweifel zu sammeln. Eine gute Sammlung, wenn auch längst keine vollständige, hat auch “Alles Schall und Rauch” zusammen getragen. Natürlich überschlagen sich die Gerüchte und auch Fakten, die scheinbar zusammen passen und beweisbar sind, müssen nichts miteinander zu tun haben.

Der Regen am Nachmittag hat nichts damit zu tun, dass die Teller nicht leergegessen wurden und die Tatsache, das es tatsächlich donnert, nachdem ein Kind die Tür vor Wut zugeworfen hat, ist auch reiner Zufall. Aber wenn die Dinge erst einmal ins Rollen gekommen sind, dann wird auch unpassendes passend gemacht.

Darin liegt übrigens der beste Schutz von Verschwörungen. Irgendwann wird der beschriebene Umfang so komplex, dass alleine der Organisationsaufwand riesig gewesen wäre. Tatsächlich ist eine Verschwörung je größer sie scheinbar wird, auch genauso unwahrscheinlicher. Da keiner schweigen kann, würde bei der Anzahl der notwendigen Mitglieder, der sich darstellenden Verschwörung um das WTC, schon längst einer geredet haben.

Die große Verschwörung ist also Quatsch, grober Unfug, nichts als ein riesiger Berg von Schaum. Aber da, wo ein Berg voll Schaum ist, muss irgendwer diesen geschlagen haben. Der kommt nicht von selbst, wie alle Männer wissen, die sich mit Messer und selbstangerührtem, geschlagenen Rasierschaum rasieren. Oft gibt es trotz viel Bemühen nur sehr wenig Schaum.

Feuerwehrleute wissen, dass da, wo viel Qualm ist, nicht unbedingt auch das Feuer zu finden ist. Bei manchem Brandeinsatz führt der Qualm sogar in die Irre und Feuerwehrleute, die dem Qualm folgen, werden vom Feuer, das hinter ihnen durchschlägt, gefangen und verbrannt.

Deshalb ist es sinnvoll, sich an Ockhams Rasiermesser zu erinnern und sich des dahinter stehenden Prinzips zu bedienen.

Die bekannteste Formulierung besagt, dass „Entitäten nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden dürfen" (lat. Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem oder sine necessitate). Sie wurde 1654 vom Philosophen Johannes Clauberg (1622–1665) geprägt. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das:

1. Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.
2. Eine Theorie ist im Aufbau der inneren Zusammenhänge möglichst einfach zu gestalten.

Das ockhamsche Sparsamkeitsprinzip fordert, dass man in Hypothesen nicht mehr Annahmen einführt, als tatsächlich benötigt werden, um einen bestimmten Sachverhalt zu beschreiben und empirisch nachprüfbare Voraussagen zu treffen. Ein Hintergedanke ist dabei auch, dass Hypothesen mit wenigen Annahmen einfacher zu falsifizieren sind als komplexere Hypothesen.

Der Zusatz „Rasiermesser" ist als Metapher zu verstehen: Die einfachste Erklärung ist vorzuziehen, alle anderen Theorien werden wie mit einem Rasiermesser wegrasiert. Ockhams Rasiermesser ist heute ein Prinzip der wissenschaftlichen Methodik.

Schnitzen wir also ein wenig mit Ockhams Messer an dem angeblichen Großattentat herum. Bin Laden oder Al Qaida waren schon seit langem ein Lieblingsspielzeug der amerikanischen und aller sonstigen Geheimdienste. Niemand bezweifelt, dass es Bin Laden gibt und dass dieser auf die Amerikaner sehr sauer war, weil sie ihn in Afghanistan verladen haben. Solange er gegen die Russen kämpfte, wurde er mit Waffen, Geld und größter Zuneigung seitens der USA behandelt. Nachdem die Russen besiegt waren, hatte der Mohr Bin Laden seine Schuldigkeit getan und konnte gehen.

Nun war er allerdings kein halbwilder Idiot, sondern ein mit westlicher Erziehung und westlichem Politikverständnis aufgewachsener schwer reicher Saudi. So einen Mann führt man nicht am Nasenring vor. Er sah sich plötzlich in einer Reihe mit all den Kleindespoten, die die USA schon vorher missbraucht hatten, um ihre Interessen durchzusetzen. Das machte ihn sauer. Mächtig sauer.

Er schaffte es, eine Reihe von Miniattentaten loszutreten, die irgendwelche Hilfsfreiwillige gegen Geld und Ehre durchführten. Meist aber nur in Verbindung mit anderen Staaten. Alleine lief nicht viel, weil Terrorismus in einer Welt, die das Phänomen kennt, nur in kleinem Maßstab machbar ist. Als er auch aus Afrika vertrieben wurde, die Amis hatten sogar Bomber und Bodentruppen eingesetzt, um ihn zu erwischen, saß er in den afghanischen Bergen praktisch fest.

Natürlich wurde am Lagerfeuer von zukünftigen Heldentaten geträumt. Sicherlich waren auch abstürzende Flugzeuge Bestandteil dieser wilden Träumereien, genau wie sonst die schrecklichsten nur vorstellbaren Dinge. Wütende Männer an Lagerfeuern sind noch unerträglicher als Männer an Lagerfeuern überhaupt. Ob irgendwelche dieser Träumereien jemals Realität werden konnten, interessierte niemanden. Geh doch weg mit der Realität, wenn geträumt wird.

Kein Traum war mit Sicherheit, dass an diesen Feuern Verräter saßen. Entweder waren sie direkt Mitarbeiter irgendwelcher Geheimdienste oder nur käufliche Subjekte, die, die Träume verkauften. Je größer die Ware, desto höher der Preis. Also wurden aus den Träumen feste Pläne und echte Gefahren. Schon morgen würde etwas passieren.

Geheimdienste kämpfen immer um ihr Budget. Nachdem die Russen dummerweise keine Feinde mehr sein wollten und auch so recht keine Geheimnisse mehr hatten, wäre eigentlich eine Friedensdividende fällig gewesen. Geheimdienste und Militär hätten weitgehend eingeschränkt werden können. Überall herrschte die nackte Angst. Selbst der Mossad musste fürchten, durch einen Frieden arbeitslos zu werden. Es musste also ein Konflikt her.

Ein echter Konflikt, ein gefährlicher Konflikt. Sozusagen als beschäftigungssichernde Maßnahme. Da kamen die Meldungen von den Lagerfeuern gerade richtig. Niemand wurde arbeitslos. Neue Spione wurden ausgesandt, um am Puls der islamischen Welt zu fühlen, wo denn die nächste Eruption sein würde. Dummerweise wusste keiner was von einer solchen Eruption. Die Träumer in den afghanischen Bergen träumten an ihren abgeschiedenen Lagerfeuern und so wie dort, wurden überall kleine Träume geträumt, die keine Verbindung zueinander hatten.

Selbstverständlich ist Politik doof. Aber irgendwann merkt auch der dümmste Politiker, dass ihm nur die Träume von Lagerfeuern erzählt werden und will genaueres wissen. Die Prophezeiungen von schlimmen Terrorakten müssen wahr werden. Wieder drohte die Arbeitslosigkeit. Die Politiker hatten es ja nicht anders gewollt.

Die Geheimdienste nahmen sich den Kosmos Experiementierkasten “Ich baue mir eine Terrorzelle” und legten fleißig los. Sie aquirierten die enttäuschten, die erfolglosen, die bindungslosen und die verwirrten Kinder eines Islams, die nicht einem Glauben, sondern einer persönlichen Fiktion von diesem Glauben anhingen. Das war leicht. Diese Kinder kann man am Rande eines jeden Glauben von den Bäumen treten, einsammeln und ihnen das Gefühl von persönlicher Wichtigkeit vermitteln. Natürlich nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen mit dem gleichen Problem.

Mag sein, dass der eine oder andere sogar mal in Afghanistan war, oder sogar Bin Ladens Pfötchen geschüttelt hatte. Es spielte keine Rolle. Plötzlich war da eine verschworene Gemeinschaft. Eine selbsternannte Elite. Solche Zellen entstehen nur unter Führung. Es braucht immer einen Rattenfänger, um die Kinder aus den sicheren Mauern zu locken. Geheimdienstmitarbeiter lernen diese Rattenfängermethoden, um Spione anzuwerben. Es ist ihr Geschäft. Da ist kein Platz für Moral.

Einmal angeworben, werden diese Gruppen häufig an andere Rattenfänger übergeben. Geheimdienste haben Angst, das einzelne Mitarbeiter zu viel wissen. Nur da, wo Wissen ist, kann auch Verrat sein. Es mag sein, dass der ursprüngliche Rattenfänger noch lebt, die Erfahrung sagt aber, dass sich Geheimdienste von solchen Leuten und auch ein oder zwei Nachfolgern recht drastisch trennen. Meist durch Verkehrsunfälle.

Auf jedenfall gibt es dann eine, oder eher viele Gruppen, die theoretisch einsetzbar sind. Mit den wildesten Zielen. Viele Gruppen fliegen auf, weil diese Kameraden meist nicht besonders helle sind. Weihnachtsmarktbomber oder anderes. Einige werden auch ohne etwas zu erreichen für Fahndungserfolge freigegeben, wie die Kofferbomber, andere nur für die Festnahmen gezüchtet wie die Blondierungsbomber.

Man hält sich diese Gruppen auf Vorrat. Natürlich sind die nicht so mutig, dass man sie auf Selbstmordkurs schicken könnte. Sie würden vermutlich zerbrechen. Aber wenn sie die Selbstmörder nur spielen sollen und ihnen für ihre wirren Köpfe ein Ausweg geboten wird, bei dem sie Helden sein und überleben können, dazu anstelle der Jungfrauen noch einen Koffer voll Geld und eine neue Existenz bekommen, dann kann man sie zu fast allem motivieren.

Man hat ihnen sogar Flugunterricht in den USA verpasst. Sie sollten sich sicher fühlen und waren ja auch sicher. Es ist egal, welche Geschichte ihnen erzählt wurde, aber natürlich reichten ihre Flugkenntnisse bestenfalls für eine Kursänderung. Jeder der mal so einen Flugsimulator am heimischen Computer ausprobiet hat, weiß wie unwahrscheinlich es ist, das solche Leute haargenau in ein Gebäude hineinfliegen können.

Das mag einem guten Piloten bei bestem Wetter gelingen, aber nicht solchen Pappnasen. Das war aber auch gar nicht nötig. Sie mussten nur die Macht in der Maschine übernehmen, sollten die Leute telefonieren lassen, damit die Welt wusste, das die Maschinen entführt waren. Alles problemlos machbar. Es sah für die Passagiere echt aus.

Jede Luftwaffe oder Armee dieser Welt mit einigermaßen Bedeutung arbeitet mit Drohnen. Drohnen sind ferngesteuerte Flugzeuge. Meist sind Drohnen sehr klein, um beim Gegner keine Aufmerksamkeit zu erregen, weil sie für Überwachungsaufgaben dienen. Aber natürlich lassen sich auch normale Flugzeuge so steuern. Selbstverständlich auch Passagiermaschinen.

Theoretisch ist die Fernsteuerung von außen das beste Mittel, um Flugzeugentführungen zu verhindern. Der Pilot in der Maschine wird entmündigt und ein Pilot von außen, der vom realen Elend in der Maschine unbeeindruckt ist, landet die Maschine irgendwo. Technisch kein Problem. Bei einigen Maschinen, soweit man hört, sogar Standardausrüstung. Z.B. die Airforce One, die Präsidentenmaschine und einige Galaxies, aber auch Tankflugzeuge sollen schon lange so ausgerüstet sein.

Solche Sonderausrüstungen werden nie an die große Glocke gehängt. Sie werden irgendwann unter irgendeinem Vorwand eingebaut und dann häufig vergessen. Von Lufthansa Technikern ist immer wieder zu hören, das es Sonderausführungen gibt, für die sie zwar Testprogramme haben, deren Sinn sie aber nicht verstehen und bei denen es nicht erwünscht ist, allzu neugierig zu sein.

Es wäre natürlich auch der helle Wahnsinn, wenn jeder Monteur sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen außer Kraft setzen könnte, weil sie seinen ethischen Vorstellungen nicht entsprechen. Wer möchte nicht gerne gerettet werden, im Falle eines Falles. Damit sind zwei wichtige Voraussetzungen für 9/11 praktisch ohne Probleme zu haben.

Es ist tatsächlich möglich, das jemand die Flugzeuge gelenkt hat, ohne zu wissen, was er tatsächlich tut. Für den Piloten könnte es ein Videospiel gewesen sein, bei dem er eine theoretische Maschine in ein theoretisches Ziel steuert, das auf seinem Monitor nur durch Leitlinien markiert ist. Diese Schulungsflüge für Drohnen finden zu Tausenden täglich statt. Nicht mehr als ein Videospiel.

Selbst Zeit und Datum müssen dem Piloten nicht unbedingt bekannt gewesen sein, weil solche Steuerzentralen häufig unterirdisch sind und das Militär aus Geheimhaltungsgründen dazu neigt, eigene Zeitdimensionen zu erschaffen. Solange der Blick eines Menschen auf eine Uhr fällt, glaubt er dieser. Wenn es die Sonne als Korrelativ nicht gibt, hat er kaum eine Chance, die Realzeit zu ermitteln.

Nehmen wir dann noch die Schäden, die angeblich größer sind als geplant. Auch da ist nicht viel nötig. Fast alle Passagiermaschinen transportieren auch Fracht. Es ist ein leichtes, in den Frachträumen genügend Explosions- oder Brandmaterial unterzubringen, um die Stützen zum Schmelzen zu bringen und sogar ein Nachbarhaus zu zerstören. Kein wirkliches Problem. Vor allem dann nicht, wenn der Besitzer des Nachbarhauses an einen warmen Abriss gedacht hat und selbst entsprechendes Material wie Flüssigbitumen und ähnlich unauffällige Dinge in seinem Haus hatte.

Fracht kommt über Speditionen, kann leicht umdeklariert werden, so dass aus einer ursprünglich militärischen Ladung leicht ein normaler Ziviltransport werden kann. Bei der Menge an Fracht kaum zu kontrollieren. Vor allem dann nicht, wenn man Leute hat, die es gewohnt sind, Anweisungen zu erteilen.

Es ist also nicht viel nötig, um solch ein Attentat durchzuführen. Zwei oder drei hochrangige Militärs, ein wenig CIA. Vielleicht fünf bis acht Leute. Der Rest ist Routine. Nichts besonderes. Es ist keine große Sache und es funktionierte ja auch nur teilweise. Die eine Maschine, die in Pittsburgh in den Acker knallte, scheint in der Luft gesprengt worden zu sein. Vermutlich weil die Fernlenkung nicht funktionierte. Eine Standardprozedur, um dem Gegner die Drohne nicht in die Hände fallen zu lassen.

Die Maschine am Pentagon ist wohl schon explodiert, bevor sie richtig einschlagen konnte, hat also zu früh Bodenberührung gehabt, was die Bilder auch teilweise hergeben. Da gibt es seltsame Effekte, wenn die Dämmung nicht stimmt. Sprengmeister, die etwas nicht zum Einsturz gebracht haben, finden bei den Analysen immer wieder die seltsamsten Überraschungen. Ein besserer Fassreifen hält einen Schornstein oben, weil er in Verbindung mit zu weichem Beton an dieser Stelle wie ein Puffer wirkte.

Mit Ockhams Rasiermesser lässt sich die ganze Geschichte auf ein Minimum an Aufwand und Mitarbeitereinsatz reduzieren. Die große Verschwörung war nur eine winzig kleine Verschwörung, bei der eine Handvoll Profis dass getan haben, wofür sie ausgebildet wurden. Dieses Leute werden auch nicht reden. Die halten sich für Gott und Wort Kollateralschaden gehört zu ihrem normalen Sprachgebrauch.

Wer der Auftraggeber war. Keine Ahnung. Vielleicht niemand. Durchaus denkbar, dass diese Leute aus eigenem Antrieb, zu ihrem Besten und für die USA gehandelt haben und heute noch stolz auf sich sind, dass sie die Welt gerettet haben, indem sie ihr die Augen öffneten. Zwischen diesen Leuten und den Sprengstoffselbstmordattentätern überall auf der Welt gibt es nur einen Unterschied. Die Selbstmordattentäter bezahlen mit ihrem Leben. Die Durchführenden hier bezahlen immer mit dem Leben anderer. Ansonsten sind sie geistig gleichermaßen durch den Wind.

Ob Bush etwas gewusst hat. Wahrscheinlich nicht. Würden sie Bush etwas erzählen, was er nicht wissen muss? Das macht keiner freiwillig. Niemand weiß, wann Bush das nächste Mal besoffen und unter Drogen ist. Dass er momentan halbwegs funktioniert, ist doch eher einer straffen Kontrolle, als einer Veränderung seiner Person zuzurechnen. Breschnew und Jelzin sahen auch immer gut aus, bevor sie zusammenbrachen.

Ist dies nun die Erklärung für das, was geschehen ist? Keine Ahnung. Es ist eine vereinfachte Verschwörungstheorie mehr. Sie erklärt, warum Bin Ladens Truppen nie wieder etwas auf die Beine brachten, das technisch ebenbürtig war. Sie erklärt, warum nichts wichtiges zerstört wurde. Die paar Tausend toten Amerikaner sind für die eigene Regierung genau so unwichtig, wie die Toten und Verkrüppelten aus den anderen Kriegen.

Der einzige Vorteil dieser Theorie ist, dass sie mit wenig Mitteln genau das Geschehen erklärt. Erklärung durch logische Beweisführung ist allerdings kein Indizienbeweis. Aber auch Indizienbeweise waren schon falsch. Was bleibt, ist die bekannte Frage.

Die Bandbreite hat auf jeden Fall die richtige Frage gestellt: “Habt ihr dat vielleicht selbst gemacht? Den Terror selber in die Welt gebracht? Und dabei an das Geld gedacht?”

Die Frage kann man mit den aktuellen Kenntnissen nur mit “Ja” beantworten und wenn man die US-Amerikaner mag, kann die Antwort noch “Ja, leider!” lauten. Es gibt keinen anderen vernünftigen Hinweis. Es mag die Hoffnung geben, dass es wirklich ein Terroranschlag war, aber diese Hoffnung wird immer kleiner. Viel zu viele Lügen. Viel zu viel Krieg.

Die USA haben aus wirtschaftlichen Gründen und um eine Begründung zu haben, die islamischen Länder dieser Welt überfallen zu können, ihre eigenen Leute umgebracht und töten nun täglich überall auf der Welt weiter. Es gibt nach Afghanistan, Irak und Georgien keinen vernünftigen Zweifel mehr. Die USA sind nichts anderes als Leute, die einen Schnapsladen mit der alten Oma drin überfallen und die Oma töten. Sie wollen nicht die Kasse, sie wollen das restliche Öl dieser Welt.

Wer mit den US-Amerikanern kämpft, kämpft gegen alle Menschen auf dieser Welt. Wenn die USA morgen den Torf aus Deutschland stehlen wollen, dann werden sie dafür genau so eine Begründung finden wie für den Diebstahl der Bodenschätze Sibiriens. Die USA sind eine tödliche Gefahr für diese Welt.

Quelle Duckhome

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Der 11. September und Pakistan: Neocon-Politik hat politischen Islamismus in den Sattel gehoben…
09/12/2008 05:29 AM
Am 23. September des letzten Jahres habe ich mich im Watchblog mit einem Artikel von Jörg Lau beschäftigt, der sich mit dem damals neuen Buch des britischen Autors William Dalrymple auseinandersetzt - The Last Mughal. Ohne, daß ich es bei der Planung dieses Artikels beabsichtigt gehabt hätte, knüpft seine Aussage jetzt zumindest in Teilen an diejenig der Serie über Chile an, soweit sie den Interventionismus des Westens thematisiert. Deswegen und wegen der Tagesaktualiät wird hier nochmals darauf eingegangen denn es geht um genau diesen Interventionismus und seine Folgen.

Daß eine solche Erkenntnis einige Hoffnungen im Westen zerstört, ist verständlich. Die Folgen dieses Interventionismus können nicht nur in Zentralasien und Lateinamerika, sondern überall auf der Welt heute besichtigt werden.

William Dalrymple ist ein mehrfach preisgekrönter schottischer Autor und Historiker, der sich unter Anderem in mehreren Büchern mit dem Sturz des Moghulreiches und seinen Auswirkungen bis auf die heutige Politik auseinandergesetzt hat.
William Dalrymple- nicht zu verwechseln mit der in islamophoben Kreisen geschätzen Krawallkassandra Theodore Dalrymple - schreibt im Guardian:

Six years after 9/11, throughout the Muslim world political Islam is on the march; the surprise is that its rise is happening democratically - not through the bomb, but the ballot box. Democracy is not the antidote to the Islamists the neocons once fondly believed it would be. Since the US invaded Afghanistan and Iraq, there has been a consistent response from voters wherever Muslims have had the right to vote. In Lebanon, Iran, Iraq, Palestine, Pakistan, Egypt, Turkey and Algeria they have voted en masse for religious parties in a way they have never done before. Where governments have been most closely linked to the US, political Islam's rise has been most marked.


Mit anderen Worten: der politische Islam gewinne an den Wahlurnen, nicht mit Bomben. Dalrymple schreibt weiter, daß es jihadistische Bombenattentate im Westen so lange geben werde, wie der Westen in diesen Ländern seine Interventionen nicht unterlasse. Er schreibt weiter:
Yet in concentrating on the violent jihadi fringe, we may have missed the main story. For if the imminent Islamist takeover of western Europe is a myth, the same cannot be said for the Islamic world. Clumsy and brutal US policies in the Middle East have generated revolutionary changes, radicalising even the most moderate opinion, with the result that the status quo in place since the 1950s has been broken.


Die Machtübernahme des (politischen) Islam im Westen sei ein "Mythos", doch in seinen Kernländern Realität. Er bringt Beispiele aus Ägypten, Pakistan und dem Libanon. Hisbollah sei aufgestiegen, weil...
because of the status of Hassan Nasrallah, Hizbullah's leader, as the man who gave the Israelis a bloody nose, and who provides medical and social services for the people of South Lebanon, just as Hamas does in Gaza.


Die Folge davon:
The usual US response has been to retreat from its push for democracy when the "wrong" parties win. This was the case not just with the electoral victory of Hamas, but also in Egypt: since the Brothers' strong showing in the elections, the US has stopped pressing Mubarak to make democratic reforms, and many of the Brothers' leading activists and business backers, as well as Mubarak's opponent in the presidential election, are in prison, all without a word of censure from Washington.


Soll sagen, wenn die "Falschen" an die Macht kommen, sind die USA an Demokratie in diesen Ländern nicht mehr interessiet. Dies wurde anlässlich der CIA-Operation, die Mossadeq stürzte und den Schah erneut an die Macht brachte - bis heute unnachahmlich auf den Punkt gebracht:

Mag sein, dass er ein Hundesohn ist, aber er ist unser Hundesohn


Später passte das Zitat dann ganz ausgezeichnet auf Saddam Hussein.

Im Artikel des Spiegel heisst es:
.. .Zynisch und skrupellos wurden Iraner und Iraker dabei gegeneinander ausgespielt; Traumergebnis für die USA war ein Patt der beiden verfeindeten Staaten im Golfkrieg. Während Israels Regierung voll auf den Iran setzte, bandelte Washington erst mit dem Irak an, dann mit beiden Kriegsgegnern, am Ende schließlich wieder mit dem Irak. "Eine Niederlage des Irak gegen den Iran wäre eine Katastrophe für die Interessen des Westens", hieß es 1987 in einer Studie des US-Senats, als der Krieg am Golf schon sieben Jahre tobte und die Zahl der Opfer an die Million heranreichte.


Über diese Analyse war Jörg Lau seinerzeit untröstlich:
Mir ist diese Sicht der Dinge schmerzlich, weil auch ich mir viel von den Interventionen versprochen habe. Aber ich finde, Dalrymples Analyse ist schwer von der Hand zu weisen.


Dalrymple schliesst seinen Artikel mit der Forderung:
Only by opening dialogue are we likely to find those with whom we can work, and to begin to repair the damage that self-defeating Anglo-American policies have done to the region, and to western influence there, since 9/11.


Mittlerweile habe ich das Buch gelesen und ich kann es wärmstens empfehlen. Es geht um den auf dem indischen Subkontinent bekanntesten Fall von Interventionismus, der in seinen Auswirkungen auf die heutige Politik kaum überschätzt werden kann - es handelt sich um den Sturz des letzten einheimischen Kaisers von Indien, des - muslimischen - Großmoguls, Bahadur Schah Zafar II. (Dieser Wikipedia-Eintrag wurde ganz offensichtlich von jemandem verfasst, der das Buch ebenfalls gelesen hat, dieser indische Beitrag sieht ihn ohne den politischen Kontext, dieser pakistanische Beitrag geht darauf ein.). Worum geht es? Es geht darum, daß, unter dem Einfluss eines aufblühenden evangelikalen Christentums, das die Ansätze eines interkulturellen Zusammenlebens zwischen Christentum, Hinduismus und Islam zerstörte und die Kaiserkrone für das Empire sicherte. Wie Dalrymple in einem weiteren Buch ausführlicher dokumentiert, entwickelte sich zunächst ein gedeihliches, wie wir heute sagen würden, multikulturelles Zusammenleben: die Macht des Großmoguls war zwar längst nur noch eine nominelle, die sich auf das "Rote Fort" von Delhi (s. Bild) beschränkte, doch galt er immer noch als Indiens höchster Soverän. Seine Fähigkeit als Dichter war unbestritten und er galt als Föderer von Kunst, Musik und dem Sufi-Orden der Chishti, deren Weg er sich verpflichtet fühlte. Im Zusammenleben mit den Hindus gab es keine Probleme, eine Toleranz, die man auf die ersten Briten übertrug und die von diesen ebenfalls gelebt wurde: Freiwillige (!) Konversionen zwischen den drei Religionen waren üblich, es gab Familien, die aus Angehörigen aller drei Religionen bestanden. Es gab - Islamkritiker aufgepasst - Reformbewegungen nicht nur im Hinduismus, sondern auch im Islam.

Dann stieg im britischen Christentum de Fundamentalismus auf und es mussten Antipoden her. Man verfiel auf auf den Wahhabitischen Gelehrten Shah Waliullah. Kaum ein halbes Jahrhundert war der erste Versuch der Anhänger des Hofpredigers der Familie al-Sau'd, seit 1932 dann endlich Königsfamilie von Saudi-Arabien niedergeschlagen worden, mittels Gewalt und Massakern gegenüber Shi'iten und anderen Sunniten einen puritanischen islamischen Staat zu errichten, von den Osmanen niedergeschlagen worden und seine Anführer in Konstantinopel gehängt. (Wie die Briten im Verein mit den Franzosen und den al-Saud die Landkarte des Nahen Ostens nach dem ersten Weltkrieg das erste Mal neu zeichneten, und wie das bis heute nachwirkt, soll hier nicht weiter thematisiert werden. Nur soviel: m an zeichnet wieder, natürlich mit dem Mittel der Intervention/en.

Eine weitere Partei in dieser Auseinandersetzung war die Britische Ostindienkompanie; sie unterhielt ihre eigene, einheimische Privatarmee, angeblich nur zum Absichern ihre Unternehmungen: die Sepoys - Muslime und Hindus gleichermassen. Dass die Kolonie "Britisch-Indien" aus dem zunächst von jener Kompanie beanspruchten territorialen "Firmenbesitz" hervorging, was wiederum Anklänge an das belgische Kolonialreich hervorruft, sei der Vollständigkeit halber ebenfalls erwähnt.

Die Briten machten sich an die Arbeit: zunächst mit protokollarischen Nadelstichen, die bald in Schikanen übergingen, dem Verbreiten von Gerüchten über Zwangskonversionen (sic!), und dann war da noch die Sache mit dem 1853er Enfield Steinschloss-Gewehr: die erwünschte vorschriftsmässige Handhabung verlangte es, daß man die Umhüllung des Schießpulvers zerbiss. Das gewünschte Resultat unter den Sepoys trat ein, als das Gerücht verbreitet wurde, die papierene Umhüllung sei mit einer Mischung von Schweinefett und (!) Rindertalg getränkt, hatte man die Sepoys da, wo man sie haben wollte: im Aufstand!
(Wieso hatten sie denn überhaupt auf die Umhüllung gebissen? Na, weil man ihnen zunächst gesagt hatte, es handele sich um Pflanzenfett, und diese Behauptung nach ausreichendem Zeitabstand widerrief.) Die Sepoys, Hindus und Muslime gleichermaßen, hoben den Großmogul auf den Schild, doch der Aufstand wurde niedergeschlagen. Das Bild zeigt den Herrscher nachdem er in einem Schauprozess abgeurteilt worden war in Erwartung seiner Deportation nach Rangun/Birma, wo er 1862 starb und in einem anonymen Grab beigesetzt wurde. Damit war die Möglichkeit eines interkulturellen Zusammenlebens auf Augenhöhe - wie erwünscht - ein für alle Mal zerstört, die Saat nicht nur für den Teilungskrieg 1947, sondern für weitere Kriege und "Interventionen" gelegt.

Aktuell zum Thema aus diesem Gebiet: siehe hier und hier.

Was im Verlauf des gestrigen Tages im publizistischen Schatten von nine-eleven dann konkret(er) wurde:
•Bush gibt Zustimmung für Angriff auf Pakistan.
•Bush gibt grünes Licht für Bodeneinsätze in Pakistan,
Bush gab Befehl für Sturmangriff.

Zwar bezogen sich alle Berichte auf eine vergangene Aktion, aber es dürfte kein Zufall sein, dass all das gerade am 11. September seinen Weg in die internationale Medienlandschaft fand. Es dürfte darum gehen, das auszubügeln:
Bushs Pakistan-Politik vor Scherbenhaufen.

Bildnachweis: wikimedia commons, AP

Disclaimer: Durch meine persönliche Linksetzung und die vom System vorgenommene Linksetzung auf ähnliche Artikel dokumentiere ich diese nur und mache sie mir nicht "zu eigen". "Ähnlich" ist ein weiter Begriff...





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Duckhome: Kurzkommentar 2008-09-12
09/12/2008 05:11 AM

• Deutsche Bank verhandelt über Beteiligung an Postbank
• SPD plant Wahlkampf 2009 mit Altkanzler Gerhard Schröder
• USA kündigen Strategiewechsel in Afghanistan an
• Alternative heißt bei Bildung zu sparen
• Laut Schröder hat Steinmeier das Zeug zum Kanzler
Deutsche Bank verhandelt über Beteiligung an Postbank

In der deutschen Finanzbranche naht der nächste Milliardendeal: Die Gespräche mit der Deutschen Post über eine Beteiligung an der Postbank seien fortgeschritten, bestätigte am Abend die Deutsche Bank. Ob diese Gespräche zu einem Abschluss führen, sei jedoch offen, hieß es in einer Mitteilung. Damit bestätigte die Bank entsprechende Informationen der Finanz- Nachrichtenagentur dpa-AFX aus Finanzkreisen.


Im Ergebnis würden zigtausende von Mitarbeiten ihre Arbeit verlieren, aber auch all die Inhaber von uninteressanten Konten würde die letzte Möglichkeit am Geschäftsleben teilzuhaben verlieren. Die Deutsche Bank hat kein Interesse Habenkonten zu dulden. Sie wird schätzungsweise 10 Millionen Menschen vom Besitz eines Kontos ausschließen. Diese Menschen werden dann je Barüberweisung zwischen 10 Und 17 Euro Bearbeitungsgebühr bezahlen müssen.

Eine Politik die diesen Kauf zulässt schafft sich ihre Revolution selbst.

Aber auch die anderen Banken werden ihre zentrale Verrechnungsbank verlieren. Deutschland würde durch Ackermann noch weiter geschwächt. Die Schweiz lacht sich kaputt. Sie gewinnt ihren Wirtschaftskrieg in Deutschland ohne Probleme. Werft Ackermann in den Knast oder doch zumindest aus Deutschland heraus. Er ist ein Feind.

Ach ja dpa meldet das Ackermann es geschafft hat. Dann werde ich wohl mal die Bank wechseln müssen. Ich wünsche Ackermann eine Krankheit die richtig weh tut und lange anhält. Er darf damit 130 werden.


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SPD plant Wahlkampf 2009 mit Altkanzler Gerhard Schröder

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier wird im Bundestagswahlkampf 2009 offenbar prominente Unterstützung erhalten: Nach einem Bericht der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Donnerstagausgabe) soll Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) mit mehreren Wahlkampfauftritten für Steinmeier werben. Die Pläne für einen Wahlkampf-Einsatz Schröders würden derzeit im Umfeld der neuen SPD-Parteiführung um Steinmeier und den designierten Parteivorsitzenden Franz Müntefering konkretisiert, schreibt die Zeitung unter Berufung auf Überlegungen in der SPD-Führung. Mit der Rückkehr Schröders als Wahlkämpfer wäre die frühere SPD-Führung wieder vereint.


Ja, das passt zu den Analysen, das die jetzige SPD-Führung auftragsgemäß alles tun muss, um die SPD zu erledigen. Mit Schröder wird ihr das ganz sicher gelingen. Es ist schon putzig wie schamlos Müntefranz und Steinmeier vorgehen können. Helmut Schmidt will auch dabei sein, wenn ihm nicht vorher die Gnade eines rechtzeitigen Todes gewährt wird. Er ist dabei seine letzte Reputation zu verspielen, aber er darf in seinem Alter kindisch werden.


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USA kündigen Strategiewechsel in Afghanistan an

Ernüchternde Bilanz des obersten amerikanischen Militärs.

«Ich bin nicht überzeugt, dass wir dabei sind, in Afghanistan zu gewinnen. Ich bin aber überzeugt, dass wir es können», sagte der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff, Admiral Mike Mullen, am Mittwoch vor dem Streitkräfte-Ausschusses des Repräsentantenhauses. An der neuen umfassenden Strategie für die Region solle auch das Nachbarland Pakistan beteiligt werden. «Nach meiner Ansicht sind beide Nation untrennbar in einen grenzüberschreitenden Aufstand verwickelt.»


Das ist eine Erkenntnis die vielleicht ein wenig zu spät kommt. Nachdem der von USA gestützte Diktator weichen musste sieht die Situation jetzt etwas schlechter aus. Pakistan hat die Atombombe und ist ein islamischer Staat. Der Islam und die Muslime sind die Leute, die von den USA weltweit weitgehend grundlos verfolgt werden. Ob es da wirklich Sinn macht nun auch die Zivilisten in Pakistan zu zerbomben dürfte mehr als fraglich sein.

Allerdings muss die Munition weg, damit neue gekauft werden kann und in Afghanistan gibt es einfach nicht genug Ziele.


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Alternative heißt bei Bildung zu sparen

Steinbrück: Zu dem stehen, was man für richtig erachtet – auch wenn man sich damit nicht nur Freunde macht. Wir können nicht alle immer Subventionsabbaufordern und ihn, wenn es konkret wird, dann ablehnen. Im übrigen ist die überwiegende Zahl der Arbeitnehmer von der Abschaffung der Pendlerpauschale gar nicht betroffen, da sie weniger als 14 Kilometer weit von der Arbeitsstätte entfernt wohnen und damit allein vom Arbeitnehmerpauschbetrag entlastet werden.

SZ: Die Streichung spart dem Staat 2,5 Milliarden Euro jährlich. Muss derBetrag notfalls an anderer Stelle eingespart werden?

Steinbrück: Die Alternative hieße, entweder neue Schulden zu machen zu Lastenkünftiger Generationen oder andere wichtige Aufgaben bei Bildung, Forschung oder Infrastruktur zu streichen. Soll das die richtige Antwort sein? Die Ausrede, dass der Staat doch so viel Steuern einnimmt, gilt nicht. Erstens macht der Bund immer noch neue Schulden und zweitens sinken die Einnahmen aus der Besteuerung von Energie, weil die Menschen wegen der steigenden Preise weniger Energie verbrauchen.


Es kocht einem die pure und heiße Wut den Hals hinauf, wenn man die Aussage dieses ...... liest. Da hat dieser Versuch eines Menschen doch alles gute Geld, dem Großkapital in den Rachen gesteckt, damit sie ihn nach seinem Rauswurf mit offenen Armen und vor allem mit offener Brieftasche empfangen und will die Bürger erpressen indem er Pendlerpauschale gegen Bildung aufrechnet. Er verlangt von dem Menschen bei sinkenden Reallöhnen immer weitere Fahrten zum Arbeitsplatz, oder will sogar dass sie, um für ihn und sein schmutziges Neoliberalenpack die Kohle heranzuschaffen, ihre Familien aufgeben und auseinander ziehen. Gibt es eigentlich eine Haltung die noch verkommener wäre.

Gar nicht davon zu sprechen, dass so ein Abschaum wie Steinbrück mit dem Dientstwagen und dem Flugzeug durch die Lande gekarrt wird und noch bewacht werden muss, damit die Bürger solch einem Dreck nicht an die Kehle gehen. Mein Gott wie weit soll das denn noch gehen. Was muss man sich von diesem Typen noch bieten lassen. Hätte ich ihn jetzt vor mir wäre sein Leben wohl keinen Pfifferling wert, aber genau das ist der Fehler. Wir müssen die Regierung verjagen und sie dann einzeln vor Gericht stellen und verurteilen. Gründe liefern sie genug. Und dann wenn wir sie sicher in Haft haben, dann können die Menschen hier wieder leben in Deutschland. Aber erst dann.


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Laut Schröder hat Steinmeier das Zeug zum Kanzler

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Nominierung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier zum Kanzlerkandidaten seiner Partei als richtige Entscheidung gewürdigt. Steinmeier habe das Zeug zum Kanzler, schreibt Schröder in der SPD- Mitgliederzeitschrift «Vorwärts». Steinmeier war unter Schröder Kanzleramts-Chef und zuvor, während Schröders Amtszeit als niedersächsischer Ministerpräsident, auch Leiter der Staatskanzlei in Hannover.


Das ist gut zu wissen, dass Schröder ihn für einen geeigneten Kandidaten hält. Ausgerechnet Schröder. Der war selber als Kanzler ungefähr so gut geeignet wie ein Igel zum Arsch abwischen. Logischerweise halten die, die den gleichen Dreck am Stecken haben, zusammen. Gleiche Brüder gleiche Kappen.


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Duckhome: Ockhams Rasiermesser, 9/11 und Cui bono
09/12/2008 05:06 AM

Die meisten Leute sind es wirklich leid, noch etwas über 9/11 zu hören. Es ist wirklich alles gesagt und nachdem der 7. Jahrestag nun vorbei ist, ist es schon etwas pervers noch einmal nachzulegen. Es hat allerdings auch etwas Gutes. Nachdem Medientrara sind die offiziellen "Fakten" wieder einmal parat. Man weiß woran man glauben soll.
Selbstverständlich sind auch die Verschwörungstheorien alle wieder durchgekaut wurden. Eine Verschwörungstheorie, ist eine Theorie, die nicht mit der offiziellen Lesart der Ereignisse übereinstimmt. Das bedeutet nicht, dass sie falsch ist, sondern nur, dass sie nicht wahr sein darf, oder doch zumindest nicht wahr sein soll. Es gibt übrigens keine Verschwörungstheorien ohne einen stichhaltigen Grund.

Die meisten Verschwörungstheorien entwickeln sich wie Perlen in einer Muschel. Wenn sich im sauberen Muskelgewebe der Wahrheit eine kleine, oft nur praktische Lüge einbettet, wird diese von Perlmutt ummantelt, bis die vielen Schichten der Perlmuttummantelung eine große, manchmal auch riesige Perle zutage gebracht haben. Manchmal kann die Muschel, wie auch die Wahrheit an dieser Perle sterben.

Häufig bilden schnelle kleine Notlügen einen solchen Kern, die zwar sinnlos sind, aber im Moment jemanden beruhigen sollen, der ansonsten wie bei einem Verkehrsunfall im Wege steht und die Rettungsarbeiten aufhält. Manchmal sind es die Aussagen von "Wichtigtuern" die ihr Wasser nicht halten können und aus dem Halbwissen heraus dummes Zeug reden.

Noch öfter sollen Fehler verschleiert werden, die einfach in jedem Alltag passieren und die von jedem verstanden würden, wären sie nicht mit einer Lüge verdeckt. Dann gibt es noch die Fälle, wo eine Lüge von der Wahrheit ablenken, oder diese Überdecken soll. Dazu kommen diverse Mischformen. Oft auch mit Geheimniskrämerei verbunden.

Wenn allerdings jemand sagt, dass er nicht an den elften September glaubt, der kann beruhigt werden. Er fand statt. Auch das WTC Gebäude wurde zerstört und zumindest ein weiteres ebenfalls und ein paar andere schwer beschädigt. 9/11 ist Realität. Es wurde nicht in Hollywood gedreht.

Wenn man eine Sache analysieren will sollte man zunächst nach dem Cui bono fragen. Wem nützte 9/11, wem gereichte es zum Vorteil.

Da gibt es drei Tatverdächtige. Bin Laden und seine Al Qaida, Israel und der Mossad, die USA und der CIA. CIA und Mossad sind immer verdächtig, weil sie ähnlich, wie die real existierende Al Qaida, gerne unter Verdacht stehen. Das macht sie bedeutend und wichtiger als sie es in der Realität sind. Sie würden gerne gefährlicher erscheinen als sie sind. Man kennt das aus dem Tierreich, wo völlig giftfreie Tiere sich so färben, wie es sonst nur hochgiftige machen. Mimikry. Der Riesenochsenfrosch der sich noch aufbläht um nicht gefressen zu werden oder der Kugelfisch.

Fassen wir noch einmal den offiziellen Ablauf des Geschehens zur Ortszeit zusammen:

08:46 Ein Flugzeug rast in den Nordturm des World Trade Centers
09:03 Ein zweites Flugzeug fliegt in den Süddturm
09:05 Bush wird informiert, reagiert aber erst einmal nicht.
09:30 Bush spricht von einem Terrorakt
09:37 Ein drittes Flugzeug fliegt in einen unbenutzten Teil des Pentagons
09:59 Der Südturm des WTC stürzt zusammen
10:03 Ein viertes Flugzeug stürzt in ein Feld bei Pittsburgh
10:28 Der Nordturm des WTC stürzt in sich zusammen


Eine Tragödie. Die ganze Welt hielt den Atem an. Überall sammelten sich die Menschen vor den Fernsehern und alle fragten sich, wie das geschehen konnte. Die USA lässt es zu das vier Flugzeuge entführt werden und hat keine Kampfflugzeuge in der Luft? Das Szenario war doch bekannt. Längst in Romanform beschrieben. Ein Weltbestseller von Tom Clancy. In "Befehl von oben" stürzt ein vollgetanktes Flugzeug in das Kongressgebäude und vernichtet praktisch die gesamte politische Führung der USA.

Nun also gleich vier. Weit über eine Stunde keine offizielle Reaktion der Militärs. Noch am gleichen Tag laufen die ersten Gerüchte um die Welt, dass die USA diesen Anschlag getürkt haben könnten. Warum fliegen die in einen unbenutzten Teil des Pentagons, warum ins WTC, von dem jeder weiß, das es praktisch von der Gebäudesubstanz her am Ende ist und unbezahlbare Renovierungskosten vor sich hat?

Aber schnell kommt Aufklärung. Dieser Osama bin Laden hat 19 junge Männer verführt. Viele aus Deutschland und die haben sich als Selbstmordattentäter geopfert. Aber dabei übertreiben sie. Die Bilder der Attentäter kommen zu schnell, ein unversehrter Ausweis eines Attentäters auf Schutt und Asche des WTC und entsprechende Bekennerschreiben und Videos werden gefunden. Natürlich gesteht auch bin Laden.

Das ist einfach zu dick. Die Menschen beginnen ihre Zweifel zu sammeln. Eine gute Sammlung, wenn auch längst keine vollständige, hat auch "Alles Schall und Rauch" zusammen getragen. Natürlich überschlagen sich die Gerüchte und auch Fakten die scheinbar zusammen passen und beweisbar sind, müssen nichts miteinander zu tun haben.

Der Regen am Nachmittag hat nichts damit zu tun, dass die Teller nicht leergegessen wurden und die Tatsache das es tatsächlich donnert, nachdem ein Kind die Tür vor Wut zugeworfen hat ist auch reiner Zufall. Aber wenn die Dinge erst einmal ins Rollen gekommen sind, dann wird auch unpassendes, passend gemacht.

Darin liegt übrigens der beste Schutz von Verschwörungen. Irgendwann wird der beschriebene Umfang so komplex, dass alleine der Organisationsaufwand riesig gewesen wäre. Tatsächlich ist eine Verschwörung je größer sie scheinbar wird, auch genauso unwahrscheinlicher. Da keiner schweigen kann, würde bei der Anzahl der notwendigen Mitglieder, der sich darstellenden Verschwörung um das WTC, schon längst einer geredet haben.

Die große Verschwörung ist also Quatsch, grober Unfug nichts als ein riesiger Berg von Schaum. Aber da wo ein Berg voll Schaum ist, muss irgendwer diesen geschlagen haben. Der kommt nicht von selbst, wie alle Männer wissen, die sich mit Messer und selbstangerührtem, geschlagenen Rasierschaum rasieren. Oft gibt es trotz viel Bemühen nur sehr wenig Schaum.

Feuerwehrleute wissen, dass da, wo viel Qualm ist, nicht unbedingt auch das Feuer zu finden ist. Bei manchem Brandeinsatz führt der Qualm sogar in die Irre und Feuerwehrleute die dem Qualm folgen, werden vom Feuer das hinter ihnen durchschlägt, gefangen und verbrannt.

Deshalb ist es sinnvoll sich an Ockhams Rasiermesser zu erinnern und sich des dahinter stehenden Prinzips zu bedienen.

Die bekannteste Formulierung besagt, dass „Entitäten nicht über das Notwendige hinaus vermehrt werden dürfen" (lat. Entia non sunt multiplicanda praeter necessitatem oder sine necessitate). Sie wurde 1654 vom Philosophen Johannes Clauberg (1622–1665) geprägt. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das:

1. Von mehreren Theorien, die die gleichen Sachverhalte erklären, ist die einfachste allen anderen vorzuziehen.
2. Eine Theorie ist im Aufbau der inneren Zusammenhänge möglichst einfach zu gestalten.

Das ockhamsche Sparsamkeitsprinzip fordert, dass man in Hypothesen nicht mehr Annahmen einführt, als tatsächlich benötigt werden, um einen bestimmten Sachverhalt zu beschreiben und empirisch nachprüfbare Voraussagen zu treffen. Ein Hintergedanke ist dabei auch, dass Hypothesen mit wenigen Annahmen einfacher zu falsifizieren sind als komplexere Hypothesen.

Der Zusatz „Rasiermesser" ist als Metapher zu verstehen: Die einfachste Erklärung ist vorzuziehen, alle anderen Theorien werden wie mit einem Rasiermesser wegrasiert. Ockhams Rasiermesser ist heute ein Prinzip der wissenschaftlichen Methodik.


Schnitzen wir also ein wenig mit Ockhams Messer an dem angeblichen Großattentat herum. Bin Laden oder Al Qaida waren schon seit langem ein Lieblingsspielzeug der amerikanischen und aller sonstigen Geheimdienste. Niemand bezweifelt das es Bin Laden gibt und dass dieser auf die Amerikaner sehr sauer war, weil sie ihn in Afghanistan verladen haben. Solange er gegen die Russen kämpfte, wurde er mit Waffen, Geld und größter Zuneigung seitens der USA behandelt. Nachdem die Russen besiegt waren, hatte der Mohr Bin Laden seine Schuldigkeit getan und konnte gehen.

Nun war er allerdings kein halbwilder Idiot, sondern ein mit westlicher Erziehung und westlichem Politikverständnis aufgewachsener schwer reicher Saudi. So einen Mann führt man nicht am Nasenring vor. Er sah sich plötzlich in einer Reihe mit all den Kleindespoten, die, die USA schon vorher missbraucht hatten, um ihre Interessen durchzusetzen. Das machte ihn sauer. Mächtig sauer.

Er schaffte es eine Reihe von Miniattentaten loszutreten, die irgendwelche Hilfsfreiwillige gegen Geld und Ehre durchführten. Meist aber nur in Verbindung mit anderen Staaten. Alleine lief nicht viel, weil Terrorismus in einer Welt, die das Phänomen kennt, nur in kleinem Maßstab machbar ist. Als er auch aus Afrika vertrieben wurde, die Amis hatten sogar Bomber und Bodentruppen eingesetzt um ihn zu erwischen, saß er in den afghanischen Bergen praktisch fest.

Natürlich wurde am Lagerfeuer von zukünftigen Heldentaten geträumt. Sicherlich waren auch abstürzende Flugzeuge Bestandteil dieser wilden Träumereien, genau wie sonst die schrecklichsten nur vorstellbaren Dinge. Wütende Männer an Lagerfeuern sind noch unerträglich als Männer an Lagerfeuern überhaupt. Ob irgendwelche dieser Träumereien jemals Realität werden konnten, interessierte niemanden. Geh doch weg mit der Realität, wenn geträumt wird.

Kein Traum war mit Sicherheit, dass an diesen Feuern Verräter saßen. Entweder waren sie direkt Mitarbeiter irgendwelcher Geheimdienste oder nur käufliche Subjekte, die, die Träume verkauften. Je größer die Ware desto höher der Preis. Also wurden aus den Träumen feste Pläne und echte Gefahren. Schon morgen würde etwas passieren.

Geheimdienste kämpfen immer um ihr Budget. Nachdem die Russen dummerweise keine Feinde mehr sein wollten und auch so recht keine Geheimnisse mehr hatten, wäre eigentlich eine Friedensdividende fällig gewesen. Geheimdienste und Militär hätten weitgehend eingeschränkt werden können. Über all herrschte die nackte Angst. Selbst der Mossad musste fürchten, durch einen Frieden arbeitslos zu werden. Es musste also ein Konflikt her.

Ein echter Konflikt, ein gefährlicher Konflikt. Sozusagen als beschäftigungssichernde Maßnahme. Da kamen die Meldungen von den Lagerfeuern gerade richtig. Niemand wurde arbeitslos. Neue Spione wurden ausgesandt um am Puls der islamischen Welt zu fühlen, wo denn die nächste Eruption sein würde. Dummerweise wusste keiner was von einer solchen Eruption. Die Träumer in den afghanischen Bergen träumten an ihren abgeschiedenen Lagerfeuern und so wie dort, wurden überall kleine Träume geträumt, die keine Verbindung zueinander hatten.

Selbstverständlich ist Politik doof. Aber irgendwann merkt auch der dümmste Politiker, dass ihm nur die Träume von Lagerfeuern erzählt werden und will genaueres wissen. Die Prophezeiungen von schlimmen Terrorakten müssen wahr werden. Wieder drohte die Arbeitslosigkeit. Die Politiker hatten es ja nicht anders gewollt.

Die Geheimdienste nahmen sich den Kosmos Experiementierkasten "Ich baue mir eine Terrorzelle" und legten fleißig los. Sie aquirierten die enttäuschten, die erfolglosen, die bindungslosen und die verwirrten Kinder eines Islams, die nicht einem Glauben, sondern einer persönlichen Fiktion von diesem Glauben anhingen. Das war leicht. Diese Kinder kann man am Rande eines jeden Glauben von den Bäumen treten, einsammeln und ihnen das Gefühl von persönlicher Wichtigkeit vermitteln. Natürlich nicht nur den Kindern sondern auch den Erwachsenen mit dem gleichen Problem.

Mag sein, dass der eine oder andere sogar mal in Afghanistan war, oder sogar Bin Ladens Pfötchen geschüttelt hatte. Es spielte keine Rolle. Plötzlich war da eine verschworene Gemeinschaft. Eine selbsternannte Elite. Solche Zellen entstehen nur unter Führung. Es braucht immer einen Rattenfänger um die Kinder aus den sicheren Mauern zu locken. Geheimdienstmitarbeiter lernen diese Rattenfängermethoden um Spione anzuwerben. Es ist ihr Geschäft. Da ist kein Platz für Moral.

Einmal angeworben, werden diese Gruppen häufig an andere Rattenfänger übergeben. Geheimdienste haben Angst, das einzelne Mitarbeiter zu viel wissen. Nur da wo Wissen ist, kann auch Verrat sein. Es mag sein dass der ursprüngliche Rattenfänger noch lebt, die Erfahrung sagt aber, dass sich Geheimdienste von solchen Leuten und auch ein oder zwei Nachfolgern recht drastisch trennen. Meist durch Verkehrsunfälle.

Auf jedenfall gibt es dann eine, oder eher viele Gruppen, die theoretisch einsetzbar sind. Mit den wildesten Zielen. Viele Gruppen fliegen auf, weil diese Kameraden meist nicht besonders helle sind. Weihnachtsmarktbomber oder anderes. Einige werden auch ohne etwas zu erreichen für Fahndungserfolge freigegeben, wie die Kofferbomber, andere nur für die Festnahmen gezüchtet wie die Blondierungsbomber.

Man hält sich diese Gruppen auf Vorrat. Natürlich sind die nicht so mutig, dass man sie auf Selbstmordkurs schicken könnte. Sie würden vermutlich zerbrechen. Aber wenn sie die Selbstmörder nur spielen sollen und ihnen für ihre wirren Köpfe ein Ausweg geboten wird, bei dem sie Helden sein und überleben können, dazu anstelle der Jungfrauen noch einen Koffer voll Geld und eine neue Existenz bekommen, dann kann man sie zu fast allem motivieren.

Man hat ihnen sogar Flugunterricht in den USA verpasst. Sie sollten sich sicher fühlen und waren ja auch sicher. Es ist egal welche Geschichte ihnen erzählt wurde, aber natürlich reichten ihre Flugkenntnisse bestenfalls für eine Kursänderung. Jeder der mal so einen Flugsimulator am heimischen Computer ausprobiet hat, weiß wie unwahrscheinlich es ist, das solche Leute haargenau in ein Gebäude hineinfliegen können.

Das mag einem guten Piloten bei bestem Wetter gelingen, aber nicht solchen Pappnasen. Das war aber auch gar nicht nötig. Sie mussten nur die Macht in der Maschine übernehmen, sollten die Leute telefonieren lassen, damit die Welt wusste, das die Maschinen entführt waren. Alles problemlos machbar. Es sah für die Passagiere echt aus.

Jede Luftwaffe oder Armee dieser Welt mit einigermaßen Bedeutung arbeitet mit Drohnen. Drohnen sind ferngesteuerte Flugzeuge. Meist sind Drohnen sehr klein, um beim Gegner keine Aufmerksamkeit zu erregen, weil sie für Überwachungsaufgaben dienen. Aber natürlich lassen sich auch normale Flugzeuge so steuern. Selbstverständlich auch Passagiermaschinen.

Theoretisch ist die Fernsteuerung von außen das beste Mittel um Flugzeugentführungen zu verhindern. Der Pilot in der Maschine wird entmündigt und ein Pilot von außen, der vom realen Elend in der Maschine unbeeindruckt ist, landet die Maschine irgendwo. Technisch kein Problem. Bei einigen Maschinen, soweit man hört, sogar Standardausrüstung. Z.B. die Airforce One, die Präsidentenmaschine und einige Galaxies aber auch Tankflugzeuge sollen schon lange so ausgerüstet sein.

Solche Sonderausrüstungen werden nie an die große Glocke gehängt. Sie werden irgendwann unter irgendeinem Vorwand eingebaut und dann häufig vergessen. Von Lufthansa Technikern ist immer wieder zu hören, das es Sonderausführungen gibt, für die sie zwar Testprogramme haben, deren Sinn sie aber nicht verstehen und bei denen es nicht erwünscht ist, allzu neugierig zu sein.

Es wäre natürlich auch der helle Wahnsinn wenn jeder Monteur sinnvolle Sicherheitsmaßnahmen außer Kraft setzen könnte, weil sie seinen ethischen Vorstellungen nicht entsprechen. Wer möchte nicht gerne gerettet werden, im Falle eines Falles. Damit sind zwei wichtige Voraussetzungen für 9/11 praktisch ohne Probleme zu haben.

Es ist tatsächlich möglich, das jemand die Flugzeuge gelenkt hat, ohne zu wissen, was er tatsächlich tut. Für den Piloten könnte es ein Videospiel gewesen sein, bei dem er eine theoretische Maschine in ein theoretisches Ziel steuert, das auf seinem Monitor nur durch Leitlinien markiert ist. Diese Schulungsflüge für Drohnen finden zu Tausenden täglich statt. Nicht mehr als ein Videospiel.

Selbst Zeit und Datum müssen dem Piloten nicht unbedingt bekannt gewesen sein, weil solche Steuerzentralen häufig unterirdisch sind und das Militär aus Geheimhaltungsgründen dazu neigt, eigene Zeitdimensionen zu erschaffen. Solange der Blick eines Menschen auf eine Uhr fällt, glaubt er dieser. Wenn es die Sonne als Korrelativ nicht gibt, hat er kaum eine Chance die Realzeit zu ermitteln.

Nehmen wir dann noch die Schäden die angeblich größer sind als geplant. Auch da ist nicht viel nötig. Fast alle Passagiermaschinen transportieren auch Fracht. Es ist ein leichtes in den Frachträumen genügend Explosions oder Brandmaterial unterzubringen um die Stützen zum Schmelzen zu bringen und sogar ein Nachbarhaus zu zerstören. Kein wirkliches Problem. Vor allem dann nicht, wenn der Besitzer des Nachbarhauses an einen warmen Abriss gedacht hat und selbst entsprechendes Material wie Flüssigbitumen und ähnlich unauffällige Dinge in seinem Haus hatte.

Fracht kommt über Speditionen, kann leicht umdeklariert werden, so dass aus einer ursprünglich militärischen Ladung leicht ein normaler Ziviltransport werden kann. Bei der Menge an Fracht kaum zu kontrollieren. Vor allem dann nicht wenn man Leute hat, die es gewohnt sind Anweisungen zu erteilen.

Es ist also nicht viel nötig um solch ein Attentat durchzuführen. Zwei oder drei hochrangige Militärs, ein wenig CIA. Vielleicht fünf bis acht Leute. Der Rest ist Routine. Nichts besonderes. Es ist keine große Sache und es funktionierte ja auch nur teilweise. Die eine Maschine die in Pittsburgh in den Acker knallte scheint in der Luft gesprengt worden zu sein. Vermutlich weil die Fernlenkung nicht funktionierte. Eine Standardprozedur, um dem Gegner die Drohne nicht in die Hände fallen zu lassen.

Die Maschine am Pentagon ist wohl schon explodiert bevor sie richtig einschlagen konnte, hat also zu früh Bodenberührung gehabt, was die Bilder auch teilweise hergeben. Da gibt es seltsame Effekte wenn die Dämmung nicht stimmt. Sprengmeister die etwas nicht zum Einsturz gebracht haben, finden bei den Analysen immer wieder die seltsamsten Überraschungen. Ein besserer Fassreifen hält einen Schornstein oben, weil er in Verbindung mit zu weichem Beton an dieser Stelle wie ein Puffer wirkte.

Mit Ockhams Rasiermesser lässt sich die ganze Geschichte auf ein Minimum an Aufwand und Mitarbeitereinsatz reduzieren. Die große Verschwörung war nur eine winzig kleine Verschwörung, bei der eine Handvoll Profis dass getan haben, wofür sie ausgebildet wurden. Dieses Leute werden auch nicht reden. Die halten sich für Gott und Wort Kollateralschaden gehört zu ihrem normalen Sprachgebrauch.

Wer der Auftraggeber war. Keine Ahnung. Vielleicht niemand. Durchaus denkbar das diese Leute aus eigenem Antrieb, zu ihrem Besten und für die USA gehandelt haben und heute noch stolz auf sich sind, dass sie die Welt gerettet haben, indem sie ihr die Augen öffneten. Zwischen diesen Leuten und den Sprengstoffselbstmordattentätern überall auf der Welt gibt es nur einen Unterschied. Die Selbstmordattentäter bezahlen mit ihrem Leben. Die Durchführenden hier bezahlen immer mit dem Leben anderer. Ansonsten sind sie geistig gleichermaßen durch den Wind.

Ob Bush etwas gewusst hat. Wahrscheinlich nicht. Würden sie Bush etwas erzählen was er nicht wissen muss? Das macht keiner freiwillig. Niemand weiß wann Bush das nächste Mal besoffen und unter Drogen ist. Dass er momentan halbwegs funktioniert, ist doch eher einer straffen Kontrolle, als einer Veränderung seiner Person zuzurechnen. Breschnew und Jelzin sahen auch immer gut aus, bevor sie zusammenbrachen.

Ist dies nun die Erklärung für das was geschehen ist. Keine Ahnung. Es ist eine vereinfachte Verschwörungstheorie mehr. Sie erklärt warum Bin Ladens Truppen nie wieder etwas auf die Beine brachten, das technisch ebenbürtig war. Sie erklärt, warum nichts wichtiges zerstört wurde. Die paar Tausend toten Amerikaner sind für die eigene Regierung genau so unwichtig, wie die Toten und Verkrüppelten aus den anderen Kriegen.

Der einzige Vorteil dieser Theorie ist, dass sie mit wenig Mitteln genau das Geschehen erklärt. Erklärung durch logische Beweisführung ist allerdings kein Indizienbeweis. Aber auch Indizienbeweise waren schon falsch. Was bleibt, ist die bekannte Frage.





Die Bandbreite hat auf jeden Fall die richtige Frage gestellt: "Habt ihr dat vielleicht selbst gemacht? Den Terror selber in die Welt gebracht? Und dabei an das Geld gedacht?"

Die Frage kann man mit den aktuellen Kenntnissen nur mit "Ja" beantworten und wenn man die US-Amerikaner mag, kann die Antwort noch "Ja, leider!" lauten. Es gibt keinen anderen vernünftigen Hinweis. Es mag die Hoffnung geben, dass es wirklich ein Terroranschlag war, aber diese Hoffnung wird immer kleiner. Viel zu viele Lügen. Viel zu viel Krieg.

Die USA haben aus wirtschaftlichen Gründen und um eine Begründung zu haben, die islamischen Länder dieser Welt überfallen zu können, ihre eigenen Leute umgebracht und töten nun täglich überall auf der Welt weiter. Es gibt nach Afghanistan, Irak und Georgien keinen vernünftigen Zweifel mehr. Die USA sind nichts anderes als Leute, die einen Schnapsladen mit der alten Oma drin überfallen und die Oma töten. Sie wollen nicht die Kasse, sie wollen das restliche Öl dieser Welt.

Wer mit den US-Amerikanern kämpft, kämpft gegen alle Menschen auf dieser Welt. Wenn die USA morgen den Torf aus Deutschland stehlen wollen, dann werden sie dafür genau so eine Begründung finden wie für den Diebstahl der Bodenschätze Sibiriens. Die USA sind eine tödliche Gefahr für diese Welt.


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The Grand Chessboard: 9/11-Truth Demonstration am 07.09.08 in Brüssel
09/12/2008 03:55 AM

Trotz Regens nahmen 400 Menschen aus ganz Europa an der zweiten United for Truth-Demonstration teil!
Die 9/11-Truth Demonstration vergangenen Sonntag in Brüssel war ein Erfolg!


BRÜSSEL – 11. SEPTEMBER 2008
Über 400 europäische Wahrheitsaktivisten trotzten vergangenen Sonntag dem Regen und veranstalteten einen gewaltfreien Protestzug durch Brüssel. Um 14 Uhr trafen sie sich vor dem Berlaymont Gebäude auf dem Schuman-Platz. Gegen 15 Uhr begannen sie einen vier Kilometer langen Marsch, auf dem sie auch Halt an der US-amerikanischen Botschaft machten. Unter Leitung der Polizei versuchten sie dort einen Brief, in dem sie eine unabhängige, internationale Untersuchung der Ereignisse in den USA vor 7 Jahren forderten, zu übergeben. Vor dem Protestmarsch wurde ebenfalls ein Brief der Organisatoren an den Assistenten von Giulietto Chiesa, italienisches Mitglied des Europaparlamentes, übergeben.

Es wurde ihnen mitgeteilt, dass die Botschaft geschlossen sei und man ihren Brief nicht annehmen könne, wenn er nicht mit der Post versandt werde. Während der Demonstration gab es keine Zwischenfälle und die Organisatoren zeigten sich ein weiteres Mal sehr positiv ob der guten Zusammenarbeit mit der Brüsseler Polizei.

Weiterhin wird die Kampagne von verschiedenen Nicht-Regierungs-Organisationen wie der Coalition for the Abolition of Third World Debt (CATMD), COPID, ReOpen911 und ATTAC Brüssel unterstützt. Die Belgische Partei CAP (Comité Autre Politique) schloss sich gegen Ende der Demonstration an.

Der Inhalt dieser Plattform lautet: “Aus Solidarität mit den amerikanischen Bürgern verlangen wir eine unabhängige Untersuchung der Anschläge des 11. September, welche als Vorwand für zu viele Kriege und Lügen, und für eine drastische Einschränkung unserer/Eurer Freiheitsrechte („Anti-Terror"-Gesetze, Patriot Act, etc.) benutz wurden. Wir verlangen eine Gesetzgebung, die die Neutralität des Internet garantiert und die explizit den Einsatz elektronischer Identifizierung mittels RFID-Chips bei Mensch und Tier sowie weitere Bedrohungen unserer Freiheit in elektronischer Form verbietet. Wir verlangen den Rückzug europäischer Truppen aus dem Irak und Afghanistan. Für Finanz-Institutionen (IWF, WB) und Massenmedien fordern wir demokratische Führung. Aber vor allem anderen fordern wir unser Lebenin Freiheit zurück.”

United for Truth trat im September 2007 erstmals öffentlich in Erscheinung, als man mit dem ersten europäischen Protest in Brüssel nach Unterstützung für einen Großteil der amerikanischen Bevölkerung verlangte, welche eine erneute Untersuchung der Anschläge des 11. September fordern. Dieser Protest wird von zwei Belgischen Künstlern koordiniert: Julez Edward (25), dem Niederländisch sprechenden Initiator, zusammen mit dem französischsprachigen Olivier Galand (41).

English & Niederländisch: Julez Edward, +32 479 936 236
Französisch & Spanisch: Olivier Galand, +32 477 257 255
http://www.unitedfortruth.org
unitedfortruth [at] julezedward.com


http://www.911truth.org/article.php?story=20080910165851823

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Freeman: Die Telefongespräche aus den Flugzeugen haben nie stattgefunden
09/12/2008 03:17 AM
Einer der grössten Lügen die in der offiziellen Geschichte von 9/11 erzählt wird ist, dass es Telefongespräche von den Passagieren aus den vier entführten Flugzeugen gab. Nur mit diesen angeblich geführten Gesprächen belegt die US-Regierung ihre Behauptung, 19 islamische Terroristen hätten die „Attacke" vom 11. September 2001 durchgeführt.

Wenn Telefongespräche mit dem Handy laut US-Regierung bereits am 11. September 2001 ganz einfach aus Flugzeugen möglich waren, wieso muss man dann im Jahre 2008, ein teures, aufwendiges, satellitengestütztes System aufbauen?

Alleine das zeigt ja schon, rein technisch war es damals nicht möglich. Hier fasse ich nochmal die Argumente zusammen, warum es keine Telefongespräche gab.

Wie ich in meinem Artikel „ Die Mutter aller Lügen um 9/11" beschreibe, haben die US-Behörden bis heute weder bewiesen, dass 19 arabische Terroristen überhaupt an Bord gegangen sind, noch haben sie die einwandfreie Identität der Attentäter belegt.

Ihr ganzes Argument, es waren „19 arabische Extremisten", beruht auf angebliche Telefongespräche der Passagiere, die gesagt haben sollen, sie sind von arabisch aussehenden Männern entführt worden, welche rote Stirnbänder trugen und sie würden mit Teppichmessern bedroht. Diese Behauptung sollen wir glauben, müssen wir einfach schlucken, nur Beweise dafür gibt es keine.

Das Hauptargument, dass es nie Telefongespräche gab, liefert die FBI selber, denn beim Gerichtsprozess gegen Zacarias Moussaoui im Jahre 2006, gegen den sogenannten "20. Attentäter", hat das FBI kein einziges Beweisstück dafür vorlegen können. Sie haben keine Telefonabrechnungen oder sonstige Aufzeichnungen der Telefongesellschaften präsentiert, nichts was ihre Behauptung belegen könnte. Normalerweise müssten sie aber das können, denn jedes Gespräch muss ja schon wegen der Abrechnung genau festgehalten werden, mit Datum, Uhrzeit, wer wen angerufen hat und wie lange das Gespräch dauerte, um die Telefonrechnung schreiben zu können. Aber da ist nichts, überhaupt kein Beleg für ihre Behauptung. Da sie die Gespräche nicht beweisen können, haben sie nie stattgefunden. Punkt ... Ende der Geschichte!

Aber schauen wir uns die weiteren Behauptungen an.

Es soll ein 12-minütiges Handy-Gespräch zwischen Amy Sweeney, einer Stewardess von American Airlines Flug 11, mit dem Arbeitskollegen Michael Woodward gegeben haben. Zu dieser Zeit war die Maschine auf 13'000 Meter Höhe. Nur, wir haben das Problem, dass es rein technisch nicht möglich war und auch heute noch so ist, aus dieser Höhe zu telefonieren. Man kann aus einem Flugzeug in 13'000 Meter Höhe, bei einer Reisegeschwindigkeit von über 800 Kilometer pro Stunde, keine Gespräche führen. Das haben umfangreiche Tests durch Professor A.K. Dewdney gezeigt, zu sehen als Video-Vortrag im oben erwähnten Artikel. Er prüfte ob man überhaupt mit einem Handy aus einem Flugzeug telefonieren kann und benutzte 10 der gängigsten Handy-Modelle auf verschiedenen Höhen und machte Experimente damit, um zu beweisen ob man eine Verbindung herstellen kann. Ab etwa 1'000 Meter war schon kein Gespräch mehr möglich, und das mit einem kleinen und langsamen Flugzeug. Also auch deswegen stimmt die offizielle Story nicht.

Es gab auch keine eingebauten Telefone in den Sitzen, denn wie American Airlines auf Anfrage bestätigte, hatten ihre Boeing 757 im Jahre 2001 keine installiert. Also gab es auch keine Gespräche über Bordtelefone.

Dann waren die angeblichen Gespräche selber sehr merkwürdig, wie ich im oben erwähnten Artikel bereits beschrieben habe. Die Dialoge waren völlig unnatürlich, wie zum Beispiel dieser, wo jemand der sich für Mark Bingham ausgab, als Sohn seine Mutter seinen Vor- und Nachnamen sagte und dann die Frage stelle „... du erkennst mich doch als deinen Sohn?" Was für eine Frage, welche Mutter erkennt nicht ihren Sohn alleine schon an der Stimme? Die Gespräche sind völlig unnatürlich und hören sich gestellt an.

Ein weiteres merkwürdiges Gespräch führte angeblich Deena Burnett mit jemand der sich als ihr Mann Tom Burnett auf Flug 93 ausgab. Sie sagte zu ihm, „ die Kinder möchten mit dir sprechen," worauf er antwortete, „ sag ihnen ich rede später mit ihnen..." dass war aber 20 Minuten nach dem er realisiert haben muss, hier findet ein Selbstmordanschlag statt, und die Attentäter „... planen das Flugzeug in den Boden zu stürzen ...". Ausserdem hatte er bereits den Tod eines Passagieres erlebt und darüber berichtet. Wenn man das alles zusammenzählt, dann wusste Tom Burnett, er würde höchstwahrscheinlich bald sterben. Kann man deshalb glauben, der echte Tom Burnett hätte mit dem Tod vor Augen nicht nochmal mit seinen Kindern als letzte Chance sprechen wollen, sich innerlich von ihnen verabschiedet, ihnen gesagt wie er sie liebt, um es stattdessen auf später abzulehnen? Ist es nicht eher so, wer immer „Tom" war und Deena Burnett angerufen hat, wollte nicht verraten, dass er nichts über „die Kinder" wusste, nicht mal ihren Namen?

Dann haben wir Zeitangaben die sich völlig widersprechen. So soll der Passagier Jeremy Glick angeblich mit seinem Handy seine Frau Lyzbeth angerufen und gesagt haben, ... der Cockpit der Boeing 757 von Flug 93 ist durch drei Männer die arabisch aussehen übernommen worden ... die Terroristen tragen rote Stirnbänder und haben die Crew und die Passagiere in den hinteren Teil der Maschine befohlen. Laut 9/11 Kommissionsbericht, welcher hochoffiziell die Ereignisse vom 11. September für die Geschichte festgeschrieben hat, stürzte Flug 93 um 10:03 Uhr wegen der Revolte der Passagiere ab, die laut Bericht um 9:57 begann. ABER... Lyzbeth Glick's Erzählung über dieses Gespräch passt von der Zeit nicht dazu. Sie erzählte, sie hätte ihrem Mann den Kollaps des Südturms berichtet, der um 9:59 Uhr stattfand, also NACH dem Beginn des Aufstandes der Passagiere. Wie geht dass denn? Dann sagte sie, das Gespräch wäre einige Minuten weitergegangen, wobei ihr Mann dann sagte, er müsse Schluss machen, denn die Passagiere würden sich jetzt absprechen und darüber abstimmen, ob sie die „Terroristen" überwältigen sollen. Dass heisst, die Stürmung des Cockpits muss laut ihren Angaben erst nach 10:03 Uhr passiert sein, wo das Flugzeug bereits in den Boden gekracht war. Die Story stimmt schon vom Zeitablauf nicht, also ist dieses Gespräch eine Erfindung.

Einen weiteren Widerspruch in der Zeit gibt es beim oben erwähnten Gespräch von Amy Sweeney. Wie das FBI erzählt, soll während sie das Aussehen der Entführer über Telefon beschrieb, die Kaperung der Maschine stattgefunden haben. Flug 11 wurde nachweislich um 8:14 Uhr übernommen. Im 9/11 Kommissionsbericht steht aber, der Anruf von Sweeney erfolgte um 8:25 Uhr, also 11 Minuten nach der erfolgreichen Übernahme des Flugzeuges durch die angeblichen „Terroristen". Wie konnte sie über die vor ihren Augen stattfindende Entführung berichten, aber das Gespräch hat erst lange nachher stattgefunden? Eine Ungereimtheit nach der anderen.

Ausserdem, wie glaubhaft ist es, dass die Passagiere nach der Entführung überhaupt telefonieren durften. Sie sollen doch durch die „Terroristen" in den hinteren Teil der Maschinen getrieben worden sein. Die „bösen Entführer" haben sicher nicht zugeschaut und ihnen Telefongespräche erlaubt, sondern sie eingeschüchtert und in Schach gehalten.

Diese und andere Indizien und Beweise zeigen, die Behauptung es gab Telefongespräche ist eine Lüge, sie wurden entweder vom Boden aus inszeniert oder haben nie stattgefunden. Das FBI konnte nicht nur keine Belege für die angeblichen Telefongespräche vorzeigen, sie haben auch das Gespräch zwischen Barbara Olson und ihrem Mann Ted Olson aus Flug 77 nicht bestätigt und im Jahre 2006 zugegeben, es hat nicht stattgefunden. Damit wurde Ted Olson, ein Angestellter des Justizministeriums, der Lüge überführt, der aber gleich am Tag des Anschlags der Presse erzählte, seine Frau hätten ihn aus dem Flugzeug erreicht und ihm über die Entführung von Flug 77 durch drei Araber mit Teppichmesser berichtet.

Statt zu hoffen, sie hätte möglichweise den Absturz überlebt, sich ins Krankenhaus zu begeben um nach ihr zu suchen, oder über den Tod seiner Frau zu trauern, die mit dem Einschlag im Pentagon getötet wurde, und völlig geschockt zu sein, zeigt Ted Olson Eiseskälte und tritt sofort vor die Presse um seine "Entführungsgeschichte durch Araber mit Teppichmesser" zu erzählen.

Die Story über diesen Anruf von Barbara Olson und den bösen Arabern als Flugzeugentführer, haben alle Medien gleich nach den Ereignissen von 9/11 in der ganzen Welt verbreitet. Damit wurde der Mythos „19 Islamisten haben Amerika angegriffen" überhaupt erst in die Welt gesetzt, so kam die Legende zustande, dabei hat laut FBI dieses Gespräch nie stattgefunden und das ganze ist ein Schauermärchen.

Diese Fiktion wurde dann noch durch Hollywood verfilmt und die Passagiere von „Flug 93" als Helden der Menschheit verkauft. Wer diesen Spielfilm zeigt, wie das ZDF, ORF etc., macht sich der Verbreitung von Lügen und Propaganda schuldig, und schützt die wahren Täter hinter 9/11. [Link] [Cache]
No Smoke without Fire: The Elephant in the Room
09/12/2008 02:49 AM


The elephant in the room (also elephant in the living room, elephant in the parlor, elephant in the corner, elephant on the dinner table, elephant in the kitchen, and horse in the corner) is an English idiom for an obvious truth that is being ignored or goes unaddressed. It is based on the idea that an elephant in a room would be impossible to overlook; thus, people in the room who pretend the elephant is not there might be concerning themselves with relatively small and even irrelevant matters, compared to the looming big one.

The term refers to a question, problem, solution, or controversial issue that is obvious, but which is ignored by a group of people, out of embarrassment or taboo. The idiom can imply a value judgment that the issue ought to be discussed openly, or it can simply be an acknowledgment that the issue is there and not going to go away by itself.

The term is often used to describe an issue that involves a social taboo, such as race or religion.

http://en.wikipedia.org/wiki/Elephant_in_the_room



http://video.google.com/videoplay?docid=4701757632630708538

Hintergrundinformation zum Film: http://www.nosmokewithoutfire.co.uk/characters/index.htm

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Living in China: Wheelchair Basketball
09/12/2008 01:57 AM

Nachdem ich also zwei Stunden zu Spät kam, hats trotzdem noch Spass gemacht. Wheelchair-Basketball ist eine durchaus spannende Sportart, mit taktischen Feinheiten und nicht weniger unterhaltsam als das olympische Basketball. Im Gegenteil. Besonders beeindruckend ist, wie wenig die Jungs mit den Stühlen durch die Halle cruisen und dabei irrsinnig geschickt mit dem Ball umgehen. Eine unbedingt empfehlenswerte Sache.
Ausserdem konnte ich nun eindlich mal ein paar Bilder vom Vogelnest aus der Nähe machen.
Und nochmal….Bilder werden Nachgereicht.

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Living in China: Das hätte ich auch noch gekonnt
09/12/2008 01:53 AM

Gestern war als Team-Event der Firma ein Paralympics-Basektballspiel angesagt. Mit der ganzen Belegschaft ab ins Stadion. Ich Depp hatte leider morgens meine Kamera vergessen, aber da meine Wohnung zwischen Olympic Green und Firma liegt, bin ich ein paar Minuten früher gestartet um die Kamera noch vorher abzuholen. Denkste.
Als ich zuhause war musste ich etwas gehetzt feststellen, dass mein Schlüssel nicht mehr funktionierte. Das elektronische Schloss war völlig tot. Kein Mucks mehr. Also fix beim Compound-Management anrufen, in der Hoffnung, dass die schnell jemanden zum reparieren vorbei schicken können. Wie naiv! :-)
Das Management rief dann nach einigem Hin und Her einen Mitarbeiter der Firma an, die die Schlösser gebaut hatte, der sich dann auch flux bei mir meldete und ankündigte, dass er in gut einer Stunde da sei. Na toll. Das erste Spiel also schon mal verpasst. Trotzdem hatte ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er ankommt, die Abdeckklappe des Schlosses öffnet, seinen Laptop anschliesst und die Tür öffnet.
Nach 90 Minuten kam der Typ dann wirklich. In der rechten Hand eine schwarze Aktentasche, in der linken einen Vorschlaghammer. Nu ja…. Was dann kam war der “Hammer”: Nach ein paar Minuten prüfendem Herumklicken auf den Tasten des Schlosses hat er wohl festgestellt, dass da wirklich keine Reaktion kommt. Gut, dass der Mann Profi ist: Mit ein paar wuchtigen, aber gezielten Schlägen auf die Türklinke sprang die Tür einfach auf!! Und dass, obwohl die Tür aus massivem Metall gefertigt und auch das Schloss aussieht, als könnte man damit einen kleinen Tresor sichern!!! Kaum offen, öffnete er das auf der Innenseite gelegene Batteriefach und meinte: “Kein Wunder. Die Batterien taugen auch nix. Kauf beim nächsten mal besser XXX-Batterien (hab den Namen vergessen). Die hier sind leer!” Na toll. Und nun? Tür zumachen und Batterien kaufen gehen?
Ich hab dann in seinem beisein im Supermarkt angerufen und die geforderten Batterien bestellt. Als sie nach 10 Minuten endlich da waren, hat er noch die Kontaktstellen des Batteriefaches mit Papierknüddelchen verstärkt und meinte: “So! Sollte halten!”
Na toll…Bin gespannt wie lange.
Ich bin zwar erst zum zweiten Spiel pünktlich gekommen, aber die beiden Spiele, die ich noch gesehen habe, waren super!

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Querdenkerforum: Artikel 109 II DV - Generationengerechtigkeit
09/12/2008 01:14 AM
Bund und Länder haben bei ihrer Haushaltswirtschaft den Erfordernissen des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts, dem Prinzip der Nachhaltigkeit sowie den Interessen künftiger Generationen Rechnung zu tragen.

Quelle: Fraktionsübergreifende Initiative zur institutionellen Verankerung von Generationengerechtigkeit im Grundgesetz


siehe auch: Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG)[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Artikel 20b DV - Generationengerechtigkeit
09/12/2008 01:13 AM
Der Staat hat in seinem Handeln das Prinzip der Nachhaltigkeit zu beachten und die Interessen künftiger Generationen zu schützen.

Quelle: Fraktionsübergreifende Initiative zur institutionellen Verankerung von Generationengerechtigkeit im Grundgesetz


siehe auch: Stiftung für die Rechte zukünftiger Generationen (SRzG)[Link] [Cache]
Wojnas Workinglife: Alles Schall und Rauch - Blogger-Treffen
09/12/2008 12:56 AM
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Gentrification Blog: Wiederaneignung der Stadt
09/12/2008 12:38 AM

Unter dem Titel “Wiederaneignung der Stadt” bieten Stadtteil- und Mieteraktivist/innen aus sechs europäischen Ländern beim Europäischen Sozialforum (ESF) am 18. September ein Seminar zu “Widerständen gegen Zwangsräumungen, Abrisse, Gentrifizierung, Privatisierung, Spekulation” an.

Es wird dabei vor allem um den Austausch und die Vernetzung von Aktivitäten gehen. Wie Proteste gegen Mietsteigerungen aussehen können, zeigen Beispiele aus Paris und Zürich. Dort wurden mit Strategien der “Party-Guerilla” Besichtigungstermine überteuerter Wohnungsangebote in Protesthappenings verwandelt. In Paris nannte sich die Gruppe “Jeudi-Noir” (Schwarzer Donnerstag), weil immer Donnerstags die Anzeigen für Wohnungen erscheinen. Die Züricher Variante der neuen Protestkultur nennt sich “Fat-Rent-Party“. Was wir uns darunter vorstellen können, gibt es hier zu sehen.

Kurzentschlossenen können über Attac günstige Fährickets (17 Euro) nach Malmö buchen.

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Suboptimales: Zitat des Tages zum Wahljahr 2009
09/12/2008 12:36 AM

Zum Wahljahr 2009 ein Zitat von Dennis Juhnke :

Die Parteien, die jetzt an der Regierung sind, haben restlos versagt. Ihnen noch eine Chance zu geben klingt als wolle man auch einen Massenmörder in die Fußgängerzone schicken.

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politplatschquatsch: Zwillinge, nach der Geburt getrennt
09/12/2008 12:18 AM
wenn die britische sängerin kt tunstall gerade nicht kleine hitparadenerfolge mit songs wie "black horse and the cherry tree" oder "suddenly i see" feiert, schreibt sie sich als charlotte roche die seele frei. der ebenso erfolgreiche wie ereignisarme bestseller heißt "feuchtgebiete" und erweiterte das wissen der menschheit zumindest über damm-massagen erheblich. dieses bizzare doppelleben zwischen gute-laune-liedern und anal-plugs dürfte aber dank der aufmerksamkeit von ppq in zukunft vorbei sein. zu einer stellungnahme war das pop-girlie mit den ausufernden kenntnissen über die rasur von schamhaaren trotz mehrmaliger aufforderung nicht bereit. unsere mails wurden mit einem freundlich geträllerten "eure fragen könnt ihr euch in den arsch schieben" nicht direkt ausführlich beantwortet.[Link] [Cache]
Principiis Obsta: Russische Bomber TU-160 "Blackjack" in Venezuela
09/12/2008 12:11 AM
Von Mowitz

Die schwedische Zeitung "Dagens Nyheter" meldete heute Abend, dass 2 russische Langstreckenbomber vom Typ TU-160 "Blackjack" in Venezuela landeten. Außer diesen Flugzeugen werden in Kürze auch russische Flotteneinheiten zu einem gemeinsamen Flottenmanöver mit Venezuela in der Karibik eintreffen das Ende November/Anfang Dezember abgehalten werden soll.

Russland präsentiert sich wieder im US-amerikanischen "Hinterhof" - eine Reaktion auf den US-unterstützten Überfall Georgiens auf Südossetien und der NATO-Präsenz rund um Russland?[Link] [Cache]

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