Wednesday, February 25, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-10-23

Parteibuch Ticker Feed von 2008-10-23


Mein Parteibuch Blog: Hu Jia - Menschenrechtsaktivist oder CIA-Agent?
10/23/2008 11:12 PM

Heute wurde bekannt gegeben, dass der inhaftierte Chinese Hu Jia vom Europaparlament den diesjährigen Sacharow-Preis für Meinungsfreiheit bekommen hat. Befremdlich mutet es erstmal an, dass das europäische Parlament diesen Preis nicht etwa an Aktivisten innerhalb der EU vergibt. Rainer Hoffmann sitzt beispielsweise in Deutschland gerade wegen seines standhaften Pochens auf Meinungsfreiheit und Gerechtigkeit im Knast. Und auch Fastix kann ein Lied von der real existierenden Meinungsfreiheit in der deutschen Demokratie der Juroven singen.

Abgesehen davon, so darf man sicher auch die Frage stellen, wer Hu Jia eigentlich ist und wofür er den Preis bekommen hat. Während westliche Menschenrechtsorganisationen und westliche Medien Hu Jia als heldenhaften Kämpfer für Menschenrechte und Meinungsfreiheit feiern, finden sich in den Kommentaren dazu zahlreiche offenbar meist von Chinesen stammende Aussagen mit dem Tenor, Hu Jia sei ein von der NED finanzierter Agent der CIA.

Für einen Menschenrechtsaktivisten ist der Vorwurf, ein von der NED finanzierter Agent des US-Imperiums zu sein, sehr schwerwiegend, denn die USA benutzen Menschenrechtsorganisationen bekanntermaßen, um zur Durchsetzung des US-amerikanischen Ziels der Weltherrschaft mit psychologischer Kriegsführung zu versuchen, einen Bürgerkrieg in China anzuzetteln.

Das sagt natürlich nichts über das Wirken von Hu Jia aus. Leider ist es aufgrund der Geheimhaltung im Geheimdienst nicht ganz einfach, CIA-Agenten ihre Tätigkeiten für die CIA nachzuweisen. Was also findet sich konkret zu Hu Jia? In der englischsprachigen Wikipedia findet sich ein Hinweis darauf, dass der aus Peking stammende Hu Jia ein Buddhist in der tibetanischen Tradition sei. Der britische Guardian berichtete im Mai 2007, dass Hu Jia den Dalai Lama bewundere und seine Frau beim Dalai Lama zu einer Audienz war, in der sie mit ihm über die Situation der Menschenrechte in China gesprochen hat. Dass der Freund der Rechts-Außen, Dalai Lama Tenzin Gyatso, zumindest früher ein Mann der CIA war, der mit Unterstützung der CIA einen blutigen revanchistischen Bürgerkrieg in China geführt hat, ist schn lange kein Geheimnis mehr. Sicherlich kann man da einwenden, die Ehefrau von Hu Jia habe nicht gewusst, dass das Idol ihres Mannes ein Top-Agent der CIA ist. So richtig passen will das hier zu einem Menschenrechtsaktivisten sicher nicht.

Weiterhin findet sich in der englischsprachigen Wikipedia der Hinweis, dass das Engagement von Hu Jia unter anderem auf die chinesische Demokratiebewegung, auf englisch “Chinese Democrcy Movement”, fokussiert war. Im Wikipedia-Eintrag zur zivilen CIA-Nachfolge-Organisation NED findet sich der Hinweis, dass die NED die “Chinese Democrcy Movement” finanziell unterstützt. Das heißt nicht, dass die CIA Hu Jia unterstützt, aber eine gewisse Nähe zur CIA findet sich auch in dieser Hinsicht.

Ein Indiz für eine Verwicklung westlicher Dienste kann auch die Propaganda der Dienste selbst sein. Im Fall von Hu Jia fällt zum Beispiel auf, dass Anwalt und Ehefrau von Hu Jia ihre Botschaften gern über PSYOP-Plattform der US-Armee wie Radio Free Asia verbreiten. Auch der große Einsatz von der CIA oder dem US-Außenministerum nahestehenden vorgeblichen Menschenrechtsorganisationen wie Reporter ohne Grenzen und Human Rights Watch spricht für die Verwicklung westlicher Geheimdienste. Für heimische Dissidenten wie Rainer Hoffmann setzen diese Organisationen sich nicht ein. In China ist die Aufgabe solcher angeblichen Menschenrechtsorganisationen als moderne Kanonenboote der CIA bestens bekannt.

All das muss noch längst nicht heißen, dass Hu Jia ein Agent der CIA ist. Möglicherweise ist Hu Jia ein engagierter und wohlmeinender Menschenrechtsaktivist, der Opfer ist und mehr oder minder unabsichtlich zum Spielball oder zur Kanonenkugel westlicher Geheimdienste im geheimen Krieg gegen die Regierung von China geworden ist. Ob das preiswürdig ist, mag sich jeder selbst überlegen. Es ist sicher nicht so, dass man ihm den Preis nicht gönnen sollte - gelitten hat er sicher viel. Die Kritik der chinesischen Regierung an dieser Preisverleihung ist allerdings angesichts der offensichtlichen Verstrickung westlicher Geheimdienste verständlich, denn durch die insbesondere CDU/CSU-gestützte Verleihung des Sacharow-Preises an Hu Jia macht sich das europäische Parlament zum Komplizen des schäbigen Treibens der CIA.

Potenzielle andere Preisträger innerhalb von Europa hätte es, wie eingangs erwähnt, genügend gegeben. Aber den Mut und den Willen, sich ernsthaft mit den Menschenrechtsdefiziten innerhalb der EU zu beschäftigen, hat das europäische Parlament offenbar nicht.

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Nicht-Abzocken.eu: DIS - Deutsche Inkassostelle mahnt Vater eines minderjährigen Opfers ab.
10/23/2008 11:10 PM

Die DIS Deutsche Inkassostelle beweist erneut wie mutig sie ist. Rechtsanwalt Michael Bohn mahnt in ihrem Auftrag Vater eines minderjährigen Opfers ab.

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Ron Paul News & Comments: Willie Nelson, Jesse Ventura halten gemeinsame Anti Krieg Pro Frieden Veranstaltung ab
10/23/2008 10:50 PM

Veranstaltung unter dem Motto „Friedliche Lösung, Friedliche Revolution, Amerika zurückgewinnen“ wird live im Internet übertragen

Paul Joseph Watson
Prison Planet
Donnerstag, 23. Oktober 2008

Deutsche Übersetzung: ronpaul.blog.de

Willie Nelson, Jesse Ventura, Alex Jones und Jimmie Vaughan werden diesen Sonntag, 26.10. bei dem ‚Backyard Live Oak Amphitheater’ unter dem Motto „Friedliche Lösung, Friedliche Revolution, Amerika zurückgewinnen“ gemeinsam auftreten, mit kostenloser Live-Übertragung im Internet.

Neben der fantastischen Musik von Willie Nelson und anderen, wird Nelson gemeinsam mit Jones und Ventura im Laufe des Abends eine Diskussionsrunde durchführen.

Das Motto der Veranstaltung entstammt einer Passage in Willie Nelson’s Song „ Peaceful Solution“.

Das Event wird live über die Webseiten Infowars.com und Prisonplanet.com ab 9pm CST kostenlos für alle übertragen.

Beide, Willie Nelson und der ehemalige Gouverneur von Minnesota Jesse Ventura, haben sich in den letzten Monaten deutlich gegen die offizielle Darstellung des 11. Septembers, den Irakkrieg und den Rettungsplan für die Wallstreet-Banker ausgesprochen.

Nelson hatte Anfang des Jahres für Furore gesorgt, als er in der Alex Jones Show aussagte, dass für ihn die Einstürze der Zwillingstürme in New York genauso wie kontrollierte Gebäudeabrisse bei Casinogebäuden in Las Vegas aussahen.

Ventura tat das ganze Jahr 2008 über deutlich seine Meinung zu den Anschlägen kund, und berief sich bei den Zweifeln zu den Freifall-Zusammenbrüchen der Zwillingstürme und von Gebäude 7 auf seine Erfahrungen als ehemaliger Angehöriger einer Spezialeinheit für Unterwasser-Sprengungen.

Für Pressevertreter, welche mit Alex Jones, Jesse Ventura oder anderen Event-Organisatoren reden möchten, wird Zeit am Sonntag Nachmittag für Interviews eingeräumt. Bitte wenden Sie sich an aaron@infowars.com um Interviews im Vorfeld zu arrangieren.

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"Die Dreckschleuder": Datenschutz in Deutschland…
10/23/2008 10:23 PM

Presseerklärung

Täter im Ermittlungsverfahren wegen illegalen Handels mit personenbezogenen Daten ermittelt.

Am 20.08.2008 ging bei der Staatsanwaltschaft Münster die Anzeige einer Rechercheakademie aus Hamburg wegen des widerrechtlichen Verkaufs von personenbezogenen Daten ein. Hintergrund der Anzeige war der Auftrag der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) an die Rechercheakademie zu überprüfen, ob sensible Kundendaten leicht käuflich zu erwerben seien.

Anlass für den Rechercheauftrag war eine Anzeige im Internet in der derartige Daten zum Kauf angeboten wurden. Nach Kontaktaufnahme durch ein Mitglied der Rechercheakademie kam es am 17.08.2008 in Münster zum Kauf der Daten. Der Tatverdächtige, ein 22 Jahre alter Münsteraner, übergab dem Mitglied der Rechercheakademie zwei CD’s und eine DVD. Als Kaufpreis wurden 850,– € vereinbart, die auf ein Bankkonto der Lebensgefährtin des Tatverdächtigen überwiesen werden sollten. Dem Mittelsmann der Rechercheakademie wurde für September die Lieferung weiterer Dateien in Aussicht gestellt. Der Staatsanwaltschaft Münster und Beamten des Polizeipräsidiums in Münster gelang es die Personalien des Tatverdächtigen zu ermitteln. Am 20.08.2008 fand in der Wohnung des Tatverdächtigen eine Durchsuchung statt, bei der ein Rechner und weitere Datenträger sichergestellt werden konnten. Auf den CD’s befanden sich personenbezogene Daten von etwa 5.000.000 Bürgern, zum Teil enthielten die CD’s auch Angaben zu Bankkonten. Der Beschuldigte hat angegeben, dass er in verschiedenen Callcentern gearbeitet und dabei festgestellt habe, dass man mit dem Verkauf von personenbezogenen Daten Geld verdienen konnte.

Die von ihm gesammelten Daten habe er nicht aus den Callcentern sondern über Kontakte aus dem Internet im Wege des Tauschhandels aufgebaut.

Die in Frage kommende Vorschrift des Bundesdatenschutzgestzes lautert:

§ 44 Strafvorschriften

(1) Wer eine in § 43 Abs. 2 bezeichnete vorsätzliche Handlung gegen Entgelt oder in der Absicht, sich oder einen anderen zu bereichern oder einen anderen zu schädigen, begeht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Die Tat wird nur auf Antrag verfolgt. Antragsberechtigt sind der Betroffene, die verantwortliche Stelle, der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit und die Aufsichtsbehörde.

Schweer

Oberstaatsanwalt

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Tagged: datenschutz
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"Geld als Schuld": Ein Film über die Entstehung der Welt
10/23/2008 10:17 PM

Mal ehrlich: wäre es nicht dufte selbst unser Geld erfinden zu können?
Aber das wäre wohl zu einfach. Deswegen darf das nicht mal ein Staat. Deswegen dürfen das nur Banken. Aber nicht einfach für sich, das wäre zu auffällig. Nein - die Banken erfinden Geld was sie an andere leihen, damit die mit ihrem Leben bezahlen, was ja bekanntlich mit der eigenen Lebens- und Arbeitszeit gleichzusetzen ist auch wenn die kapitalistischen Selbstmordkreditnehmer zu doof sind das zu begreifen.

Über dieses interessante Phänomen, das Unterwerfen unter den die eigene, völlig absurde Ausbeutung durch andere (in der stillen Hoffnung irgendwann selbst einmal zu ihnen zu gehören) hat Paul Grignon einen Film gemacht.
Er heisst "Geld als Schuld" und ist wirklich sehr interessant.


Was der Mann dafür verdient hat? Nun - auch Dank kann man kaufen. Aber kann man ihn erfinden...?




































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Radio Utopie: Die 3.4 Milliarden Subvention des NATO-Lehrlings Georgien
10/23/2008 10:17 PM

Es ist geschehen, die EU hat wiedermal bewiesen, wie umsichtig sie mit unseren Geldern umgeht. Oder genauer gesagt wie sie diese ganz legal und ohne jeglichen Skrupel Kriegstreibern in den Rachen wirft. Und zwar nicht nur ein bisschen Geld, sondern gleich 3,4 Milliarden also 3 400 000 000 Euro, Reuters zufolge sogar 4,5 Milliarden.

Die Deutsche Presse Agentur (DPA) berichtet:


Brüssel (dpa) - Georgien bekommt von der internationalen Gemeinschaft Finanzhilfen in Höhe von insgesamt rund 3,4 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren. Dies teilte EU-Außenkommissarin Benita Ferrero-Waldner am Mittwoch nach einer Geberkonferenz in Brüssel mit.


Momentmal, warum denn Georgien? War es nicht Georgien, das diesen Krieg überhaupt erst begann?


Rekapitulieren wir doch noch einmal kurz, was passierte. Und zwar von Anfang an. Denn um das Ausmaß dieser Schweinerei zu verstehen, ist es wichtig, ganz genau zu verstehen, was passierte.


Zuallererst etwas zur Vergangenheit der betroffenen Staaten:


Zu Beginn waren Osteuropa, der Kaukasus sowie Nord- und Zentral-Asien in der Sowjet Union vereinigt, bis diese 1991 aufgelöst wurde. Südossetien und Abchasien versuchten sich von Georgien zu lösen. Im September 1990 erklärte Südossetien seine Unabhängigkeit, woraufhin Georgien diese Region mit seinen Truppen überfiel. Als dieser Angriff von Truppen des Sowjetischen Innenministeriums zurückgeschlagen wurde, widerrief Georgien die Unabhängigkeit von Südossetien und erklärte sie zu einem Teil von Georgien. Es kam zu blutigen Konflikten in den Jahren 1990 bis 1991 (Südossetien) und 1992 bis 1994 (Abchasien). Das ganze endete damit, dass ein Waffenstillstandsabkommen mit Russland ausgehandelt wurde und Friedenstruppen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten in die Gebiete entsendet wurden. Im Jahre 2005 gab es ein Abkommen worin Georgien einem Verzicht von Gewalt gegenüber Abchasien zustimmte. Doch schon im Jahre darauf wurde dieses Abkommen unter Saakaschwili (mit dem Ziel der Rückeroberung des Kodori-Tales) gebrochen. Saakaschwili hat seitdem die Spannung noch weiter geschürt und die militärische Aufrüstung von Georgien angetrieben, doch wie kam Saakaschwili an die Macht?


Saakaschwili wurde nicht etwa demokratisch gewählt, sondern er wurde in der Rosen-Revolution, 2003/2004 in Georgien mit Unterstützung der USA an die Macht geputscht.


alles-schallundrauch.blogspot.com berichtet hierzu:




Der 41-jährige Michail Saakaschwili erweist sich als rücksichtsloser und korrupter Politiker, der nicht nur Verbindungen zum NATO-Establishment, sondern auch zum israelischen Militär und Nachrichtendienst unterhält. Die berühmte »Rosen-Revolution« vom November 2003, die den alternden Eduard Schewardnadse aus dem Amt jagte und den damals 36-jährigen Absolventen einer amerikanischen Universität an die Macht brachte, wurde vom US-Außenministerium, den Soros-Stiftungen und Kreisen um das Pentagon und die US-Geheimdienste gelenkt und finanziert.

Michail Saakaschwili wurde bewusst in einer höchst ausgeklügelten amerikanischen Operation zum Regimewechsel an die Macht gebracht. Damals waren scheinbar private NGOs (Nicht-staatliche Organisationen) am Werk, die eine Atmosphäre öffentlichen Protests gegen das bestehende Regime des ehemaligen sowjetischen Außenministers Eduard Schewardnadse schufen, der für Washington nicht mehr nützlich war, weil er mit Moskau über Gas- und Ölpipelines sowie Privatisierungen ins Geschäft kam.


Saakaschwili wurde von einem US-gesteuerten Putsch ins Amt gehievt, den NGOs lanciert hatten, die mit amerikanischen Geldern finanziert wurden. Diese NGOs wendeten dabei die neuesten US-Methoden zur Destabilisierung von Regimes an, die von Washington als amerikafeindlich eingestuft wurden. Laut dem Wall Street Journal vom 24. November 2003 war der Sturz von Schewardnadses Regime das Werk »einer Reihe nicht-staatlicher Organisationen …, die von amerikanischen und westlichen Stiftungen finanziert werden.« Diese NGOs, so das Journal, hätten »eine Klasse junger englischsprachiger Intellektueller hervorgebracht, die pro-westliche Reformen wollten«; diese neue politische Klasse legte dann den entscheidenden Grundstock für den unblutigen Staatsstreich.


Und weiter:


Seit Saakaschwili 2004 mit der Hilfe der USA in Tiflis an die Macht kam, hat es unter seiner Regierung Verhaftungen, lange Haftstrafen und Folter gegeben; außerdem hat die Korruption zugenommen. Unter seiner Führung wurde ein De-facto-Einparteienstaat geschaffen, in dem eine Pseudo-Opposition eine winzige Zahl von Abgeordneten ins Parlament entsendet. Saakaschwili selbst lässt für sich am Stadtrand von Tiflis einen Präsidentenpalast à la Ceaucescu bauen. Nach Angaben der Zeitschrift Civil Georgia (22. März 2004) wurden bis 2005 die Gehälter für Saakaschwili und viele seiner Minister angeblich vom NGO-Netzwerk des in New York ansässigen Spekulanten Soros bezahlt – zusammen mit dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen.


 


Und nun zu den Ereignissen dieses Sommers:


Im August diesen Jahres griff Georgien Zchinwali in Südossetien an. Unterstützung erhielten die georgischen Truppen dabei von amerikanischen und israelischen militärischen Beratern (mit dabei waren deutsche Waffen wohlgemerkt). Die angegriffene Provinz derweil sandte einen Hilferuf an Russland aus, woraufhin Russland mit seinen Truppen intervenierte, das georgische Militär zurückschlug und einige georgische Waffenlager plünderte.




Zum Eingriff durch russische Soldaten sagte Vladimir Putin in einem Interview mit dem ZDF folgendes:


Nach internationalen Verträgen haben die russischen Friedenstifter die Pflicht, die zivile Bevölkerung von Südossetien zu verteidigen. Und jetzt denken wir mal an 1995 (Bosnien). Und wie ich uns Sie gut wissen, haben sich die europäischen Friedensstifter, in dem Fall repräsentiert durch niederländische Streitkräfte, nicht in den Konflikt eingemischt und haben einer Seite damit erlaubt, einen ganzen Ort zu vernichten. Hunderte wurden getötet und verletzt. Das Problem und die Tragödie von Srebrenica ist in Europa sehr bekannt. Wollten Sie, dass wir auch so verfahren? Dass wir uns zurückgezogen hätten und den georgischen Streitkräften erlaubt hätten, die in Zchinwali lebende Bevölkerung zu vernichten?



Der französische Aussenminister war in Nordossetien und hat sich mit Flüchtlingen getroffen. Die Augenzeugen berichten, dass die georgischen Streitkräfte mit Panzern Frauen und Kinder überfahren haben, die Leute in die Häuser getrieben und lebendig verbrannt haben. Georgische Soldaten haben, als sie nach Zchinwali kamen, - so im vorbeigehen – Granaten in die Keller und Bunker geworfen, wo Frauen und Kinder sich versteckt hatten. Wie kann man so etwas anders nennen, als Genozid?
Und jetzt zur Regierung in Georgien.
Das sind die Menschen, die ihr Land in die Katastrophe getrieben haben, die georgische Führung hat das mit eigenen Aktionen gemacht. Die Staatlichkeit des eigenen Landes torpediert. Solche Menschen sollten keinen Staat führen, ob groß oder klein. Wären sie anständige Personen, sollten sie unbedingt zurücktreten.


Wir haben uns absolut im Rahmen des Völkerrechts bewegt. Wir haben den Angriff auf unsere Friedensstifter, auf unsere Bürger als ein Angriff auf Rußland aufgefasst. In den ersten Stunden der Kampfhandlungen töteten die georgischen Streitkräfte mehre Dutzend unserer Blauhelme. Haben unseren südlichen Posten, da war südlicher und nördlicher, mit Panzern eingekreist und direkt beschossen. Als unsere Blauhelmsoldaten die Technik aus einem Hangar holen wollten, wurde ein Schlag mit dem Artilleriesystem „Grad“ ausgeführt. 10 Leute, die in diesen Hangar reingingen, wurden auf der Stelle getötet (lebendig verbrannt). Danach hat die georgische Luftwaffe Luftschläge in verschiedenen Punkten in Südossetien durchgeführt. Nicht in Zchinwali, sondern inmitten von Südossetien. Und wir sahen uns gezwungen, die Verwaltungspunkte der georgischen Streitkräfte, die sich außerhalb der Konfliktzone befanden, unschädlich zu machen. Das waren solche Punkte, von wo die Artillerieschläge und die Luftangriffe auf russische Blauhelme koordiniert und ausgeführt wurden.


 


Doch was war die Reaktion der Öffentlichkeit? Es war nicht etwa eine Forderung nach einer Bestrafung von Georgien, nein. Tatsächlich wurde Russland verteufelt. Jeder Mensch, der in diesen Tagen auch nur zufällig Radio hörte oder irgendwie in die Nähe eines Flimmerkastens kam, wusste sofort: Russland ist in Georgien einmarschiert! Ständig hieß es, Russland macht dies und Russland macht das, „Wird Russland die Vorgaben der EU einhalten?“ oder gar „Es wird nun doch keine Sanktionen gegen Russland geben“.


Das beste Beispiel ist das obige Interview aus dem ZDF, die kursiven Stellen wurden aus „zeitlichen Gründen“ weggekürzt (zensiert würde es wohl besser treffen). Da es aufgrund der offensichtlichen Verfälschung Protestmails seitens der Zuschauer (und Leser) hagelte, musste sogar eine offizielle Stellungnahme abgegeben werden. Sehr amüsant. Das ist doch Qualitätsjournalismus live.


Sehr lustig war auch der Fernsehsender FOX, man hatte Gäste geladen. Betroffene des Krieges sozusagen, ein Mädchen und eine Frau. Alles schön und gut, doch als diese sagten, dass sie Russland für die Hilfe danken und Saakaschwili verantwortlich machen, hatte es der Moderator auf einmal sehr genau mit der Sendezeit. Alles was noch kam, war eine schnelle Frage nach dem Verbleiben der Angehörigen, eine Werbepause und ein paar leere Phrasen a la:


>Es war ja sehr nett mit euch zu reden und ähm interessant und ähm am liebsten würde ich noch mehr erfahren, aber leider, LEIDER ist die Sendezeit jetzt zu Ende. Wirklich Schade... (und nun haut schon ab!)<


Und wer sich dachte, dass diese Berichterstattung schon das höchste Maß an Dreistigkeit ist, was nur irgendwie geht, der hat sich ganz klar getäuscht. Es geht noch schlimmer, wie die jüngsten Ereignisse zeigen. Georgien bekommt jetzt eine so genannte Finanzhilfe. Georgien, nicht Ossetien oder Abchasien. Die Kriegstreiber sind auf einmal die armen Opfer und bekommen Geld für den Wiederaufbau in den Arsch geschoben. Das ist fast so widersinnig, als wollte man George W. Bush einen Friedens-Nobelpreis zusprechen.


Nun kann man weiter fragen, wofür dieses Geld ist.


Für den Wiederaufbau oder zur Belohnung? Will man den armen helfen oder Georgien Geld zur Verfügung stellen, um die geplünderten Waffenlager wieder zu befüllen? Vielleicht noch ein paar neue dazu, 3,4 Milliarden Euro sind ja ein gutes Sümmchen, da wäre das durchaus drin.


Fakt ist jedenfalls, dass nicht Georgien, sondern die abtrünnigen Provinzen den meisten Schaden erlitten.


Laut Reuters soll dieses Geld für den Wiederaufbau von ganz Georgien eingesetzt werden. Die Tatsache, dass die EU die beiden Gebiete noch nicht anerkannt hat, müsse laut Erler bei der Durchführung des Aufbauprogrammes berücksichtigt werden. "Wir treten mit dem Anspruch an, das Geld für ganz Georgien zu Verfügung zu stellen."


Tatsächlich ist es jedoch sehr wahrscheinlich, dass ein überwiegender Teil des Geldes in eine militärische Aufrüstung von Georgien fließen wird. Denn hätte ein ernsthaftes Interesse daran bestanden, Betroffenen zu helfen, dann wäre dieses Geld nicht an Georgien gegangen, sondern direkt an Ossetien und Abchasien.


Die Anti-Korruptions-Organisation Transparency International warnt [, wie die Tagesschau berichtet,] davor, dass der Geldsegen der Korruption in Georgien Tür und Tor öffnen könnte. Die mangelnde Kontrolle erhöhe die Wahrscheinlichkeit von Verschwendung und Korruption, sagte Tamuna Karosanidse von Transparency International in Georgien im Vorfeld der Geberkonferenz.“


Die deutsche Presseagentur berichtet folgendes:


Georgische Oppositionelle kritisierten die Führung in Tiflis und forderten die Geber auf, die Verwendung der Mittel genau zu kontrollieren.


Sie sollen es genau kontrollieren, na da sind wir aber mal gespannt.


Die USA gehören mit 766 Millionen Euro ebenso wie die EU-Kommission mit 500 Millionen Euro zu den größten Gebern. Die USA kündigten an, 191 Millionen Euro als Budgethilfe zur Verfügung zu stellen. Andere Teilnehmer der Konferenz wollten Tiflis jedoch ausdrücklich nicht die Verfügungsgewalt über das Geld überlassen.


Die Bereitschaft zur Unterstützung Georgiens war nach Angaben von Diplomaten höchst unterschiedlich. Frankreich, das derzeit den EU- Ratsvorsitz innehat, kündigte eine Finanzhilfe von 7 Millionen Euro an, Schweden hingegen 70 Millionen. Italien ist zu einer Hilfe von 3 Millionen Euro bereit, während Norwegen 30 Millionen gibt.


Deutschland erhöhte seine bereits im Frühjahr zugesagte «normale» Georgien-Hilfe von 35 Millionen Euro um weitere 34 Millionen Euro.


Das heißt, dass Deutschland mit 69 Millionen Euro eine recht hohe Beteiligung tragen wird.


Nun kann weitergefragt werden, von wem dieses Geld ist. Und nein, es ist nicht so, dass die hohen Damen und Herren auf der Geberkonferenz da über ihr eigenes privates Geld entschieden hätten. Schön wär's. Das Geld, mit dem dieses Verbrechen finanziert werden soll, kommt größtenteils aus dem öffentlichen Bereich (Angaben nach der DPA):


Das Ergebnis der Geberkonferenz liegt deutlich über den zunächst erhofften 2,4 Milliarden Euro. Allein 2,8 Milliarden Euro des jetzt in Aussicht gestellten Pakets kommen aus dem öffentlichen Bereich, weitere 650 Millionen Euro aus dem privaten Sektor. Von der Gesamtsumme sind 1,53 Milliarden Euro Zuschüsse, die restlichen 1,9 Milliarden Euro sind zinsgünstige Kredite.


Nur um das noch mal ganz kurz zusammenzufassen für die Menschen, die jetzt noch immer ruhig auf ihren Stühlen sitzen, anstatt vor Wut schnaubend durch ihre Wohnungen zu rennen: Michail Saakaschwili wird an die Macht geputscht in der Rosen Revolution mit der freundlichen Unterstützung von USA + Westliche Staaten, Georgien überfällt Südossetien, Russland vertreibt das Georgische Militär und reißt nebenbei noch ein paar Waffen an sich, und weil das schlecht für Georgien ist, brauchen die jetzt natürlich Hilfe, also Geld, unser Geld, das Geld von friedlichen Menschen.


Das muss man sich mal durch den Kopf gehen lassen, dieser Angriff, dieses Verbrechen an Tausenden von wehrlosen Menschen, wird mit unserem Geld belohnt. Das Geld von Pazifisten wird eingesetzt, um Kriegstreiber zu unterstützen. Das ist doch krank. Nein, es ist nicht nur krank, es ist die Höhe.


Dieser Krieg ist wie jeder andere, es geht nicht darum, Menschen zu helfen, es geht nur um Geld. Um Geld und Macht.


Dieser Krieg ist wie jeder andere ein Verbrechen. Ein Verbrechen, dass nicht mit unserem Geld bezahlt werden darf.


Fast jeder Mensch auf dieser Welt weiß: „Es gibt keinen Weg zum Frieden. Frieden ist der Weg.“(1)


Und trotzdem gibt es immer wieder feige Barbaren, die es schaffen gegen den Willen von Vielen auf Kosten der Schwachen Krieg zu führen während sie sich in ihren riesigen Sesseln räkeln und sich eine goldenen Nase verdienen. Es ist schon schlimm genug, dass im Namen des Guten Tag für Tag Wehrlose Menschen sterben müssen. Aber wir dürfen nicht zulassen, dass dies auch noch von unseren Geldern bezahlt werden soll.


Es ist unsere Aufgabe, ja sogar unsere Pflicht, dafür zu sorgen, dass unsere Mittel nicht zur Unterstützung von Kriegstreibern eingesetzt wird, tun wir endlich etwas dafür. Die Mächte dürfen nicht länger vor unseren Augen, auf unsere Kosten und im Namen des Guten Krieg spielen.


1. von „Versbox“: „Lied des Friedens“ (gema-frei und kostenlos + legal für Jedermann downloadbar)


http://www.klamm.de/partner/unter_news.php?l_id=11&news_id=19288894


http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE49L0JQ20081022


http://www.tagesschau.de/ausland/georgien634.html


http://www.radio-utopie.de/2008/08/31/ARD-Interview-mit-Putin-im-Wortlaut


http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008_08_01_archive.html



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redblog: Zukunftspreis? Ähhh, nö!
10/23/2008 10:17 PM


Im Rahmen des diesjährigen Innovationskongress, der unter dem Motto "Zukunft Deutschland durch Kreativität" steht, sollte Josef Ackermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank AG, der Zukunftspreis 2008 verliehen werden. Diesen sollte er "für sein Lebenswerk und seine internationalen Verdienste um den Bankenplatz Deutschland" erhalten. Nun sagte er ab: "Danke, kein Interesse".

Die nordrhein-westfälischen Spezialdemokraten nutzen die Absage Ackermanns, um Spott und Häme über den Ministerpräsidenten Rüttgers auszugießen. NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers war als Kuratoriums-Mitglied an der Preisvergabe beteiligt und sollte bei der Preisverleihung eine Ansprache halten.Peinlich für Rüttgers. Peinlich, peinlich für die Spezialdemokraten: Zwar sollte Rüttgers eine Rede auf dem Kongress halten, ebenso wie die grüne Vize-Chefin Bärbel Höhn. Für die Laudation war jedoch ein anderer vorgesehen, ein Spezialdemokrat: Bodo Hombach. Heute Chef der WAZ-Mediengruppen, früher Landesgeschäftsführer der SPD Nordrhein-Westfalen (1976-1979), Abgeordneter des Landtags Nordrhein-Westfalen (1990-1998), Minister für Wirtschaft und Mittelstand, Technologie und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen (1998) und Bundesminister für besondere Aufgaben und Chef des Bundeskanzleramtes unter Gerhard Schröder (1998-1999)[Link] [Cache]
BooCompany: Dramatische Entwicklungen bei der WAZ-Gruppe (BOO)
10/23/2008 10:14 PM
Wie der WDR heute Abend berichtet hat, steht die WAZ-Gruppe vor weit größeren Einschnitten. Nachdem bereits das Personal durch die Süddeutsche Zeitung von betriebsbedingten Kündigen erfahren musste, wurde heute nachmittag bekannt, dass die vier Titel der Gruppe ab SOFORT nur noch in verringertem Umfang erscheinen.[Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Marktwirtschaft ohne Kapitalismus
10/23/2008 09:47 PM

DD veröffentlicht in Übereinstimmung mit einem Leser den Kommentar als Artikel, daher mein Dank, Herr Eggers.
Herr Eggers betont in seiner Zuschrift, dass insbesondere der Zinseinfluss auf die Finanzkrise deutlich herausgearbeitet werden sollte!

Obwohl die soziale Marktwirtschaft zu einer freien Marktwirtschaft mutiert ist, wird der Begriff Marktwirtschaft von Erhardts politischen Nachfolgern wieder stark in Anspruch genommen - man lausche Herrn Profalla. Etwas "ohne Kapitalismus" sollte auch die Kritik aus der linken Ecke leiser stimmen. Der Erfolg wäre, daß reflektorische Abstoßungsreaktionen von links und rechts erst einmal vermieden werden und durch die Formulierung des Gegensatzes bei uninformierten Lesern vielleicht Interesse entsteht, das eigene Gehirn einmal wieder einzuschalten.

Warum wird nicht über die eigentliche Ursache der Misere geschrieben?

Es ist ja alles richtig - leider werden nur Folgen dikutiert, dabei ist es so einfach: Ersparnisse = Guthaben; Guthaben = Kredite; Kredite = Schulden; Rückzahlung der Schulden + Zinsen = Ersparnisse und so weiter. Durch den Zinseszinseffekt wachsen die Zinsströme überproportional zum Wachstum der Realwirtschaft. Dadurch muß ein immer höherer Anteil der Wirtschaftsleistung für den Kapitaldienst abgezweigt werden.

Das Anwachsen der Geldvermögen (nicht zu verwechseln mit Geld) verläuft damit exponentiell. In einer jungen Wirtschaft, wie z.B. in Westdeutschland nach dem 2. Weltkrieg, ist das unproblematisch, weshalb man diese goldenen Zeiten unter der Ägide von Prof. Ehrhardt mit dem Begriff "soziale Marktwirtschaft " wieder beleben will. Nur funktioniert das nicht mehr, wie ein paar Zahlen zeigen.
Zinsen sind in allen Preisen enthalten. Wer meint, daß nur derjenige Zinsen zahlt, der Schulden hat, irrt sich. Der durchschnittliche Zinsanteil in den Preisen betrug im Jahr 1959 ca 6%, 1975 bereits ca 13%, 2000 schon ca 28% und heute ist mit 45% zu rechnen. Um den Rest der Wirtschaftsleistung dürfen sich dann Arbeitnehmer, Unternehmer und der Staat streiten, und dieser Zinsanteil wächst weiter. Dagegenan kommt kein noch so hohes Wirtschaftswachstum.

Und wo kommen die Zinsströme her? Auch wenn es immer wieder behauptet wird: Geld arbeitet nicht - und man kann nur das verteilen, was erarbeitet worden ist. Daher fallen die Realeinkommen trotz steigender Wirtschaftsleistung und die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter.

Es steigen die Ersparnisse - in jeder Zeitung nachzulesen für 2007 in Deutscland um stolze 11,5% - und da Ersparnisse = Schulden auch die Verschuldung. Bei Verschuldung ist nicht nur an den Staat zu denken, sondern auch an die Wirtschaft und die Privatgesellschaft. (nicht nur die 1553 Mrd. Euro Staatsverschuldung - mindestens x 3 ).

In der gegenwärtigen Finanzkrise geht es sicherlich zunächst darum, einen Kollaps zu vermeiden. Was hat uns aber dahin gebracht.? Nicht nur ein paar größenwahnsinnige Banker, sondern ein System, das auch von der Politik und besonders den Medien gefördert wird. Jahrelang wurde uns Privatisierung, Deregulierung und die "freie" Marktwirtschaft als Wohlstandsgarant gepriesen - von der "sozialen" Marktwirtschaft hat man sich klammheimlich verabschiedet. Die Lösung müßte also sein eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus.

Bei aller richtigen Kritk wird trotzdem nur am System herumgedoktert, besonders von den meisten in das System eingebundenen Ökonomen. Nachhaltigkeit kommt nicht vor, der zerstörerische, systemimmanente Wachstumszwang wird nicht hinterfragt, stolze Wachstumszahlen des Bruttosozialproduktes vernachlässigen die Kosten der angerichteten ökologischen und sozialen Schäden.

Hier wird deutlich, daß von den bestimmenden Ökonomen keine Lösungen zu erwarten sind. Das gleiche gilt für die Politiker, die nun mal nur Lehrmeinungen vertreten, denn das ist dann ohne Risiko.

Schon im Altertum hat man die Probleme einer Zinswirtschaft erkannt, auch die Religionen kannten einmal ein Zinsverbot. Weiterreichende Gedanken zu einer gerechten und nachhaltigen Wirtschaft gibt es seit fast 100 Jahren. (Silvio Gesell) Auch von dem wieder aktuellen John Maynard Keynes wurden diese Überlegungen gewürdigt. Wer sich informieren möchte: aktuelle Literatur dazu gibt es vom Institut für Wirtschaftsethik der Universität St. Gallen: "Der Geldkomplex"- Wege zu einer krisenfreien Marktwirtschaft, ISBN-13:978-3-258-07314-9, Haupt Verlag. Ohne Medien geht es jedoch nicht. Diese müssen sich auch gegen Parteien und Verbände die Meinungsführerschaft zurückerobern, damit auch suchende Minderheiten Gehör finden, sonst können wir uns gleich auf die nächste Krise vorbereite.

P.S.: ein wenig Naturwissenschaft schadet auch nicht. Die Unterschiede zwischen natürlichem Wachstum (Natur, das durch eine optimale Größe begrenzt ist), dem linearen Wachstum (Wirtschaft, stetig zunehmend) und dem exponentiellen Wachstum (Geldvermögen, theoretisch gegen unendlich), sollte jeder kennen.
Die Wachstumsregeln aber auch:
1. In einem begrenzten Raum kann es kein unbegrenztes Wachstum geben
2. Für jedes gesunde und natürliche Wachstum gibt es eine optimale Obergrenze
3. Alle Teile eines Organismus müssen sich am Ganzen orientieren
4. Mißachtung von 1 bis 3 führt zum Zusammenbruch des Systems.

__________

Ergänzung DD:
1. Produktkalkulation: http://www.deutschland-debatte.de/2007/03/02/wie-wird-in-der-westlichen-welt-kalkuliert/
2. Prozeßkostenrechnung: http://www.deutschland-debatte.de/2008/09/15/sozialvertraegliche-wirtschaftspolitik/

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ZAF: Oops
10/23/2008 09:21 PM

Ach, da wird man nun mal bei Herrn Fefe und anderen verlinkt und dann drehen hier so einige Scripte vor Freude am Rad und zwingen den Server in die Knie…jedenfalls wurde die Domain mal kurz wegen Performanceproblemen durch den Webhost abgeschaltet. Und danke an Herrn Tony für die Mail, mir wäre das bei meiner derzeitigen Herbstruhe gar nicht aufgefallen.

Nach einem Update der Blogsoftware auf die aktuelle Version und einigen Rücknahmen von Auskommentierungen einiger der vorgefertigten Scripte läuft’s gerade jetzt zumindest einigermaßen flüssig. Mal schauen, wie’s weitergeht. Wenn hier demnächst wieder ein 404 steht, dann kennt der geneigte Leser jetzt zumindest den Grund. Und ich habe dann wohl die Schnauze voll und werde zurück zu Hardcore-HTML gehen.

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Kritik und Kunst: Achse des Guten ganz böse...
10/23/2008 09:12 PM

Was ist das denn?

Realsatire?

Wendehälserei, weil man sieht: Sowohl Bushs Krieg als auch der Neoliberalismius sind am Ende, haben fertig?

Antiamerikanismus bei der Achse?

Oder beginnende Einsicht?

Hoffentlich letzteres. Unglaublich! Die Achse des Guten nennt den Irak-Krieg - völlig zutreffend - moralisch wie machtpolitisch einen großen Fehler, sagt also im Jahr 2008 das, wofür andere 2003, nicht zuletzt von einigen Achse-Autoren, unter Antisemitismusverdacht gestellt wurden.

Wenn die Achse jetzt bitte noch begriffe, dass mitnichten allein in den USA die Weltwirtschaft in die Rezession getrieben wurde. (Diese Rezession, nebenbei bemerkt, wird sich nicht mehr vermeiden lassen, und ich fürchte, sie wird noch härter, brutaler und andauernder werden, als befürchtet, insbesondere für die ärmeren Länder.) Sondern dass es europäische Politker wie Schröder, Merkel und Steinbrück waren, die den "innovativen neuen Finanzprodukten" des Weg ebneten, europäische Bänker wie Ackermann und Blessing, die ihre Renditehoffnung daran knüpften...Die haben auch mitverdient.

Und wenn die Achse bitte auch begriffe, dass nicht nur der Irak-krieg, sondern auch der Afghanistankrieg schnellstens zu liquidieren ist...

Donnerwetter! Warum nicht!

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Sicherheitswahn: Paranoide EUler wollen Nacktscanner installieren
10/23/2008 09:10 PM

Ihr werdet es sicherlich schon gelesen haben, paranoide Sicherheitsfanatiker wollen alle Fluggäste durch einen Nacktscanner jagen.

In Holland, Schweiz und USA werden derzeit Nacktscanner für Flugreisende getestet. Die EU-Kommission, die offensichtlich nur aus paranoiden Abgeordneten besteht und in jedem Fluggast einen Terroristen sieht, will Nacktscanner auf allen europäischen Flughäfen installieren. Diese kostenlose Peepshow für die Überwacher soll verborgene Waffen sichtbar und das Abtasten überflüssig machen.

Einen Verstoß gegen die Menschenwürde und Privatsphäre sehen die paranoiden Sicherheitsfanatiker durch den Einsatz der Nacktscanner nicht. Gesundheitliche Folgen - die Geräte sind kaum erforscht - spielen keine Rolle.

Die Deutschen Schauspieler Abgeordnete ziehen wie üblich ihre große Show ab. Bedenken auf allen Seiten:

SPD, FDP, Grüne und Linke im Bundestag warnten am Donnerstag vor einer grundgesetzwidrigen Verletzung des Intimsphäre. Der Innenexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Max Stadler, sagte am Donnerstag, die neue Technik überschreite alle Schamgrenzen und verstoße gegen die Menschenwürde. Der innenpolitische Sprecher der SPD, Dieter Wiefelspütz, sagte: “Das ist in jeder Beziehung fragwürdig und unverhältnismäßig.” (Quelle: Spiegel Online)

Wie damals, als es um die Vorratsdatenspeicherung oder die Online-Durchsuchung ging. Das Ergebnis kennen wir. Ihre Erfolge auch. Bisher mussten nur Unschuldige daran glauben, Terroristen wurden keine gefasst.

Die Nacktscanner auf Deutschen Flughäfen werden kommen. Dafür spricht auch, dass die Bundespolizei verschiedene Geräte unter Laborbedingungen testen will.

Das britische Innenministerium geht sogar noch einen Schritt weiter:

Dem britischen Blatt “The Sun” zufolge befürwortete das britische Innenministerium bereits im vergangenen Jahr den flächendeckenden Einsatz versteckter Nacktkameras auf Straßen, Plätzen und vor Fußballstadien. (Quelle: Spiegel Online)

Hier noch ein lesenswerter Kommentar von Heribert Prantl, “Der entblößte Bürger“.


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

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Und nun: Das Wetter
10/23/2008 09:01 PM
... wird Ihnen heute präsentiert von der Financial Times (Bitte klicken).

Die Aussichten sind zwar grausig, aber ich fürchte, ein Regenschirm wird nichts nützen.

via Big Picture[Link] [Cache]
Tammox: Geistige Ausdorrung vollendet.
10/23/2008 08:28 PM
Na herzlichen Glückwunsch.
Die Merkel kreißte seit einem halben Jahr - Bildung sollte nun zur Chefsache werden.
Die Kanzlerin nahm sich des Themas an, ging auf bildungspolitische PR-Reise und lud zum Bildungsgipfel.

Ergebnis der Merkelschen Bemühungen:

Null, Niente, Nichts, Zero, null, kein Stück, nicht ein Deut, überhaupt nichts, nicht das Mindeste, gar nichts, keine Silbe, nix, kein Funke, nicht die Bohne, kein bisschen, keine Spur, Wüstenei, hohl, Öde, Gedankenarmut, Ende, Wüste, Armut, Einsamkeit, Ödland, Einfallslosigkeit, Vakuum, Einöde, Stillstand, Luftnummer, unbefriedigend, Kollaps, Total-Flop, Desaster, Debakel, Mißgeschick, Bankrott, Untergang, Pleite, Verfall, Schlappe, Kümmernis, Elend, Auflösung, Geißel, Depression, Irrealität, Mutlosigkeit, Aussichtslosigkeit, Gedrücktheit, Illusion, Verzagtheit, Teufelskreis, Plage, Mißlingen, Versagen, Zerrüttung, Missgeschick, Verderben, Unheil, Unglück, Not, Fehlschlag, Niedergang, Reinfall, Verschlechterung, Missbilligung, Agonie, Bedrückung, Repression, Heimsuchung, Unheil, Gewicht, Unfreiheit, Beschwerlichkeit, Missstand, katastrophale Situation, Übelstand, Mängel, schlimmer Zustand, Ungerechtigkeit, unpässlich, kraftlos, schwerwiegend, siech, labil, präfinal, suboptimal, ungesund, sterbenskrank, miserabel, todgeweiht, erkrankt, hinfällig, kritisch, qualvoll, malade, todkrank, Unrechtmäßigkeit, Engpass, unerträglich, Drama, Schicksalsschlag, Drangsalierung, Katastrophe, Verderben, Knebelung, Unterjochung, überhaupt nichts, kein Funke, kein Stück, keine Silbe, keine Spur, nicht das Mindeste, nicht die Bohne, Vakuum, Unglücksfall, Belastung, Leid, ruinös, nachteilig, ohne Ergebnis, vernichtend, charakterlich schlecht, unwirksam, garstig, unheilbringend, nicht freundlich, ungünstig, ohne Resultat, unbequem, unhaltbar, abträglich, bitterböse, hemmend, krakeelerisch, kleinmütig, erschütternd, verwickelt, vernichtend, betrüblich, lebensmüde, herzbewegend, deprimierend, erschreckend, bejammernswert , abschlägig, unvorteilhaft, abschätzig, ungelegen, verkommen, unbekömmlich, gemeingefährlich, verdorben, verneinend, schädlich, unerwünscht, unliebsam, gesundheitsschädigend, feindlich, Hiobsbotschaft, Unglücksfall, Drama, Heimsuchung, Fiasko, Prüfung, Niederlage, Verderb, Zusammenbruch, Abstieg, Kummer, Schlag, Abgrund, Tragik, Pech, Bredouille, Schlamassel, Intrige, Drangsal, Ausweglosigkeit, trist, mager, ekelhaft, schmerzlich, schmählich, jammervoll, bemitleidenswert, schnöde, gemein, beschämend, belanglos, halbwertig, ungültig, lausig, zweitklassig, minderklassig, grenzwertig, Dreck, Mist, Kack, Scheiße, Giga-GAK, unbrauchbar, makelhaft, fehlerhaft, geringwertig, unzulänglich, untauglich, inferior, bedeutungslos, stümperhaft, ungeeignet, unter dem Durchschnitt, wertlos, gewöhnlich, nichts wert, untergeordnet, minderwertig, trostlos, traurig, bedauernswürdig, schäbig, geizig, infam, schrecklich, schlecht, herzzerreißend, Mitleid erregend, schmachvoll, böse, öde, unrühmlich, unglücklich, deplorabel, katastrophal, knauserig, schändlich, armselig, tragisch, Dilemma, Verwirrung, Klemme, Zwangslage, missliche Lage, Debakel, Schwierigkeit, Gram, Kreuz, Krise, Kummer, Kümmernis, Last, Leid, Marter, Martyrium, Pein, Plage, Missgeschick, Entbehrung, Enge, Gejammer, Lamento, Wimmern, Klagegesang, Wehklage, Gewimmer, Seufzer, Lamentation, Marter, Kummer, Geheul, Gezeter, Stöhnen, Ärmlichkeit, Bedürftigkeit, Mittellosigkeit, Besitzlosigkeit, Verelendung, Armseligkeit, Not, Verarmung, Unglück, Dürftigkeit, Beschränktheit, Kargheit, Geldmangel, Pein, …

Mir fehlt wirklich der passende Ausdruck für diese Art Merkel-Politik.
Daher führe ich jetzt eine neue Maßeinheit ein, die alle oben genannten Begriffe zusammenfaßt und potenziert:
1 [M] = 1 Merkel.

Dabei ging es beim Dresdner „Bildungsgipfel" (Bildungstiefpunkt wäre der passendere Ausdruck) nicht um ein marginales Problemchen, das nur ewig Kritische wie ich als solches ansehen.
Nein - quer durch den Boulevard wurde erfasst, daß wir bereits mit beiden Beinen im Dreck stehen.
Um nicht immer auf meine eigenen Beiträge zu verweisen, nehme ich mal willkürlich das was die Mopo gestern schrieb - nicht gerade das klassische Intellektuellenblatt für Geheimwissen. Unter dem Titel „Das Dilemma: Kein Geld, kaum Chancengleichheit" wird skizziert:

- Chancengleichheit

Wie in kaum einem anderen Industriestaat hängt in Deutschland der Bildungserfolg von der sozialen Herkunft ab. Die international unübliche frühe Aufteilung zehnjähriger Kinder auf verschiedene Schulformen verstärkt milieubedingte Benachteiligungen, die die Grundschule in vier Jahren nicht kompensieren kann.

- Schulabbrecher

80000 Jugendliche - etwa acht Prozent eines Jahrgangs - verlassen die Schule pro Jahr ohne Hauptschulabschluss. Folge: Etwa 15 Prozent der 21- bis 25-Jährigen haben keinen Lehrabschluss.

- Fachkräftemangel

Schon ab 2014 werden zwischen 180000 und 490000 Akademiker fehlen - vor allem Ingenieure und Naturwissenschaftler.


- Bildungsfinanzierung

Entgegen dem Trend in anderen Industriestaaten ist in Deutschland der Anteil der Bildungsausgaben am Bruttoinlandsprodukt gesunken.

Deutschland ist das Land, das sich leistet pro 100 pensionierten Ingenieuren und schon bestehendem eklatanten Mangel nur 87 Hochschulabsolventen nachrücken zu lassen.

Verbesserungen sind nicht geplant - Merkels Bildungsgipfel formulierte lediglich eine wischiwaschiweiche und völlig unverbindliche Absichtserklärung, daß bis 2015 weitere Milliarden in die Bildung investiert werden sollen. Oder auch nicht.
Jedenfalls sagte keiner woher das Geld kommen sollte und auch der Bund - vertreten von Merkel - fühlte wohl keine Notwendigkeit irgendetwas konkret zuzusagen.

Nach ganzen drei Stunden gingen die Ministerpräsidenten in Dresden völlig tatenlos auseinander.
Und das war er - der Merkelsche Bildungsgipfel.
Er scheiterte ebenso wie ich bei dem Versuch für das Scheitern die passende Vokabel zu finden.

Daher zum Abschluß ein paar Zitate:

Matthias Platzeck: Das Ergebnis des Bildungsgipfels sei „unbefriedigend". So gebe es vor allem noch keine Einigung, wie das Vorhaben finanziert werden soll. «Das heißt zu gut Deutsch, wir wissen auch nach Dresden noch immer nicht, wie wir die Pläne für ein kostenloses Mittagessen, für schulbegleitende Sozialarbeit oder für Investitionen in die schulische Infrastruktur bezahlen wollen.»

Die CDU-freundliche Financial Times Deutschland: Merkel vertagt Bildungsgipfel auf 2015

" Aufgewärmte Ladenhüter", "absolutes Armutszeugnis", "Schiffbruch" "bildungspolitische Nullnummer", "reine Symbolpolitik".

Eva-Maria Stange, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung in der SPD:
Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet - dieser Bildungsgipfel bleibt am Ende eine herbe Enttäuschung. Von einem Aufbruch in die Bildungsrepublik kann hier wirklich nicht die Rede sein. Den großen Erwartungen, die die Bundeskanzlerin ein Jahr lang geweckt hat, konnte sie in keiner Weise Rechnung tragen. Nach ihrer Bildungsreise quer durch die Republik hätte Frau Merkel wissen müssen, dass die drängenden Aufgaben in unserem Bildungssystem nur geschultert werden können, wenn auch mehr Geld in die Bildung investiert wird. Es ist deshalb ein absolutes Armutszeugnis, dass statt konkreter Zusagen lediglich ein Arbeitskreis herausgekommen ist, frei nach dem Motto: Wer nicht mehr weiter weiß, gründet einen Arbeitskreis. Wer die Entscheidungen zu den wirklichen Knackpunkten so auf die lange Bank schiebt, dem fehlt der wirkliche Wille etwas zu verändern.

Focus: Bildungsgipfel enttäuscht Lehrer und Professoren

Dies sei ein " Riesenschritt in Richtung Bildungsrepublik " bejubelte die Bundeskanzlerin am Abend „die Ergebnisse".

Claudia Roth spricht von dem Gipfel der Kleingeisterei; Absturz statt Aufstieg. Es seien "aufgewärmte Ladenhüter". Angela Merkel und Annette Schavan bissen sich an den Unions-Ministerpräsidenten die Zähne aus. Das sei kein Gipfel – das sei ein Jammertal gewesen. Mit der verkorksten Föderalismusreform habe sich der Bund faktisch selbst entmachtet.

Der GEW- Vorsitzende Ulrich Thöne, sieht alle seine Befürchtungen bestätigt: Die Dresdener Erklärung sei wie befürchtet weitgehend ein Sammelsurium längst beschlossener Maßnahmen geblieben. Sie rechtfertige die Überschrift "Bildungsgipfel" nicht.

Gregor Gysi: "Der Bildungsgipfel ist ein Flop", kommentiert Gregor Gysi die Ergebnisse des Treffens der selbsternannten Bildungskanzlerin mit den Ministerpräsidenten. "Die Bundesregierung präsentiert vage Versprechen und Initiativen, die längst beschlossen sind. Mehr hat sie nicht vorzuweisen. Es bleibt bei der Kleinstaaterei von 16 Bildungssystemen, bei sozialer Selektion und bei schlechter Bildungs-Infrastruktur. Wer die dringend nötigen Mehrausgaben für die Bildung aufbringen soll, ist auch nach dem Gipfel zwischen Bund und Ländern unklar. So bleibt die Finanzierungszusage der Kanzlerin ein Muster ohne Wert. Was vor allem fehlt, sind verbindliche finanzielle Zusagen für die laufende Legislaturperiode", so der Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE. Sein Fazit: "In Dresden wurde mit großem Aufwand viel heiße Luft produziert."

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes:
Der Bildungsgipfel ändere nichts am eklatanten Lehrermangel an den Schulen. "Der Bildungsgipfel ist in der Geschichte eine unbedeutende Fußnote."


Heribert Prantl: Ein deutscher Sadismus.
Der Bildungsföderalismus quält Lehrer, Eltern und Schüler: Er ist praktizierte Bürgerferne, er ist schikanös, er ist eine staatsrechtliche Spielform des Sadismus. Keine dieser Fragen ist beantwortet worden. Die Föderalismusreform der Jahre 2005/06 hat nichts besser gemacht, im Gegenteil. Gesiegt hat der Scheuklappenegoismus der Länder. Und der Bund hat seine Restkompetenzen in der Bildungspolitik an die Länder verscherbelt. Bundesbildungsministerin Annette Schavan verdient seitdem ihre Amtsbezeichnung nicht, die sie trägt.


Wohl wahr: Sadistisch werden von den CDU-Ländern die Jugendlichen in Deutschland systematisch verdummt.
Dementsprechend sind die deutschen Wähler Masochisten, die sich diese politische Führung ausgesucht haben.[Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Offener Brief an die DNB
10/23/2008 08:05 PM

Werte Damen und Herren von der Deutschen Nationalbibliothek,

mit großer Erheiterung habe ich wahrgenommen, dass nun für jede Form der Publikation eine Abgabepflicht bei Ihnen gelte, damit Sie sich das Schaffen der Menschen in Deutschland kostenlos aneignen und es archivieren können. Die diesbezügliche Verordnung des Deutschen Bundestages, dessen Abgeordnete sich ja nicht gerade durch eine besondere Kompetenz in Bezug auf jene Medien auszeichnen, die nicht durch das Aufbringen von Druckerschwärze auf toten Bäumen dupliziert und verbreitet werden, erstreckt sich ausdrücklich auch auf Publikationen im Internet und ist dabei in ihren unklaren Formulierungen die Quelle weiterer Rechtsunsicherheit für alljene, die eine kleine, harmlose Website im Geltungsbereich der Rechtsnormen der BR Deutschland betreiben. Die wenig klärenden Darlegungen von Ihrer Seite erweisen sich ebenfalls als völlig ungeeignet, einen Hauch von Rechtssicherheit bei kleinen und wenig beachteten Internet-Autoren zu schaffen; und die mögliche Geldstrafe von bis zu zehntausend Euro ist für viele Privatmenschen existenzbedrohend genug, um damit das Potenzial in sich zu bergen, vom Betrieb einer Website abzuschrecken. Die Vermutung, dass genau das eine politische Absicht hinter einer solchen Gummiband-Verordnung war, ist für jeden denkenden Beobachter des jüngeren politischen Umganges mit dezentral organisierten Medien unmittelbar auf der Hand liegend.

Auf diesem Hintergrund möchte ich Ihnen gegenüber als freier Mitgestalter des deutschsprachigen Internet die folgenden Klarstellungen machen:

  1. Diese Website »Lumières dans la nuit« ist ein rein persönliches Archiv der alltäglichen Kälte, das für den größten Teil der Menschen in der BR Deutschland völlig irrelevant ist. Auch andere Websites, an denen ich als Autor mitwirke, sind von eher persönlicher Prägung, archivieren den alltaglichen Wahnsinn und zeichnen sich stets durch die Kombination kultureller Relevanz und gesellschaftlicher Marginalität aus.
  2. Es steht Ihnen – wie jedem anderen Nutzer dieser Site – völlig frei, die Gesamtheit dieser Website durch einen einfachen technischen Prozess auf einem ihrer Computer zu duplizieren. Sie können hierfür geeignete Programme wie GNU wget verwenden, sie können aber auch einfach die Links in der Sitemap abarbeiten. Die beinahe täglichen Aktualisierungen dieser Website stehen Ihnen – wie jedem anderen Nutzer auch – als ungekürzter RSS-Feed zur Verfügung. Wenn Sie sich von dieser einfachen technischen Schnittstelle überfordert fühlen und bei diesem Anliegen kompetente technische Hilfe benötigen, stehe ich Ihnen gern und jederzeit gegen die marktübliche Entlohnung mit Rat und Tat zur Seite.
  3. Es steht Ihnen – wie jedem anderen Nutzer dieser Site – völlig frei, die Gesamtheit dieser Website unter den Bedingungen der hier erteilten Piratenlizenz beliebig zu verwenden, zu bearbeiten, zu veröffentlichen, zu spiegeln und zu archivieren, solange sie mich für die Inhalte in dieser Site nicht verklagen. Der Zweck dieses Lizenzmodelles bestand gerade darin, eine solche Verwendung durch andere Menschen und Institutionen ohne juristische Unwägbarkeiten zu ermöglichen; ein besonderes Bundesgesetz wäre im meinem Falle für die Verwendung der hier veröffentlichten Inhalte also gar nicht erforderlich gewesen. Tun Sie einfach das, was hunderte anderer, menschlicher Leser und etwa acht Netz-Mirrors unterschiedlicher Abdeckung der Gesamtheit des Inhaltes auch jeden Tag tun, und bedienen Sie sich!
  4. Ich bin nicht bereit, Ihnen eine weitergehende Lizenz zu erteilen oder ihnen eine darüber hinausgehende Nutzungsform dieser Website zu ermöglichen. Eine Rechtsnorm, die so wenig Rechtssicherheit schafft wie diese Verordnung über die Pflichtablieferung von Medienwerken an die Deutsche Nationalbibliothek betrachte ich allein deshalb als unbeachtlich, weil sie beliebiger Willkür in ihrer Interpretation – und damit auch im unterdrückerischen Umgang mit Internet-Autoren – Tür und Tor öffnet und somit allem zuwiderläuft, was ein guter Grund für eine Rechtsnorm wäre. Ich sehe der Zukunft mit großer Gelassenheit entgegen und gehe davon aus, dass dieses offenbar hingepfuschte Gesetzeswerk eben so wenig Bestand bei einer ernsthaften juristischen Prüfung haben wird, wie viele andere in jüngerer Zeit vom Deutschen Bundestage im Zustande offenbarer geistiger Umnachtung in Kraft gesetzte Gesetzeswerke.

Sollten Sie im letzten (vierten) Punkte anderer Auffassung sein, so bitte ich Sie um eine kurze, formlose Mitteilung. Da ich mir aufgrund meiner Lebensumstände keinen Rechtsstreit leisten kann und deshalb auch eine derartige Willkür hinnehmen werde, würde sich aus Ihrer Mitteilung für mich die Konsequenz ergeben, dass ich die Gesamtheit meines Schreibens fortan auf Webservern veröffentliche, die außerhalb des Geltungsbereiches hirnrissiger Gesetze der BRD liegen. Diesen Umzug würde ich mit einer neuen Version meines Lizenztextes begleiten, der allen staatlichen Institutionen der BR Deutschland – und insbesondere der Deutschen Nationalbibliothek – explizit jegliche Nutzung meiner Werke in irgendeiner Form verbietet.

Ein solcher, soeben beschriebener Umzug der Website ist für mich nur mit geringen Kosten und Mühen verbunden und schüfe als Akt der Kulturflucht auch ganz gewiss Zustände, die überhaupt nicht im Sinne des Gesetzgebers liegen – vor allem, wenn auch andere Mitgestalter des deutschsprachigen Internet in vergleichbarer Weise vorgehen. So lange Sie meiner Bitte um eine kurze Mitteilung Ihrer eventuell anderen Auffassung nicht Folge leisten, betrachte ich aus diesem Grunde meine und Ihre Auffassung der gegebenen Situation als hinreichend übereinstimmend und lehne jede eventuelle, zukünftige Anforderung von Ihrer Seite ab, so weit sie über das hinausgeht, was jedem Nutzer dieser Website problemlos möglich ist.

Mit freundlichem Gruß

Elias Schwerdtfeger aka »Der Nachtwächter«

PS: Als Hinweis für jene behördlichen Leser und Mitglieder des Deutschen Bundestages, denen eine Veröffentlichung im Internet noch nicht so vertraut ist, sei hier noch einmal deutlich darauf hingewiesen, dass die farbig markierten Textbestandteile so genannte »Links« sind, also Verweise auf andere Resourcen im Internet, die durch einfaches Anklicken im Browserfenster betrachtet werden können. Probieren Sie es einfach einmal aus! Sehen Sie, es ist doch gar nicht so schwierig…

Mit Dank an Bio, ohne den ich das Ganze einfach vergessen hätte…

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Suboptimales: Die Regierung übernehmen - im Land in dem Milch und Honig fließt ?!
10/23/2008 07:43 PM

Liebe Leser , Inspiriert durch einen guten Freund , Mentor und Vorbild Michael Heise von Per Aspera folgen heute seine Vorschläge zum Thema - “WENN ICH MORGEN DIE REGIERUNG ÜBERNEHMEN WÜRDE …..” - und einen Aufruf an EUCH das JEDER mal aufschreibt , wie sie/er den Staat aus der Krise führen würde und blühende Landschaften erzeugen würde. Vielleicht ist ein Vorschlag dabei, der Anklang findet ? Freunde wie wäre es mit einem friedlichen Wettstreit ? Schreibt was das Zeug hält ! Aber vergesst nicht , es soll satirisch angehaucht sein den von all den anderen Weltverbesserern / Parteien / Sonstiges gibt es schon genug Programme die meistens eh nur rein Proforma auf dem Papier verweilen !

Michael Heise legt vor :”Ich will mich auch nicht lange herumdrücken und gleich meinen Blitzplan zur Sanierung des Staates kundtun, denn - In Wahrheit ist es ganz einfach…..”

WENN ICH MORGEN DIE REGIERUNG ÜBERNEHMEN WÜRDE……

würde ich sofort………..

  1. Hartz IV abschaffen
  2. die Grundsicherung beenden
  3. alle Sozialämter schließen
  4. alle GfAs und sonstige Geschwüre im Fleisch des Steuerzahlers vernichten
  5. die 5 Millionen Arbeitslosen wären in max. drei Monaten verhungert….
  6. zu den verhungernden kämen noch ca. 3 Millionen arbeitslose Beamte die derzeit benötigt werden, Bedürftige zu schikanieren, hinzu. Auch sie braucht man nicht mehr, es wird etwa 6 Monate ( die Ersparnisse… ) dauern bis auch sie verhungert sind.
  7. alle Altersheime werden geschlossen, Euthanasie wieder gesetzlich erlaubt, Zyancali wird kostenlos ausgegeben ( Marke “Problemlöser”, “Engelmacher” oder “Demenzvernichter” )
  8. Psychiatrien werden geschlossen, die Patienten haben die Wahl - Entweder die Pille, oder ab in die Politik
  9. Gesetzliche Krankenversicherungen abschaffen
  10. Gefängnisse wieder Kerker, ohne Sozialarbeiter, Psychologen oder gar Ärzte
  11. Das SGB ( Sozialgesetzbuch ) wird außer Kraft gesetzt und kommt auf den Index. Das Lesen wird mit 99 Jahren Haft bestraft. Die eingezogenen Bücher werden in einer Sanierungsfete im Reichstag angezündet und verbrannt….. ( Programvorschläge: Angela tanzt ums Feuer, verfolgt von Schäuble im Rollstuhl, die CSU organisiert Teufelsaustreibungen, die Linke hats schon immer gewußt, Westerwelle freut sich am Mittelstand mit Handstand )
  12. da alle krimninellen Elemente entweder in der Politik sind, oder umgebracht wurden, sind auch 500000 Polizeibeamte überflüssig, ab in die Armut…. 6 Monate später sind auch sie weg….


Und nun nehmen wir all das wunderbare Geld dass an Sozialleistungen und Beamtengehältern und der Altenbetreuung und den Krankenbehandlungen gespart wurde, und sanieren die Banken und zwar gleich so, dass sie noch mindestens 5 mal ähnliche Milliardenverluste einfahren können !

Das Ergebnis, ist eine blühende Landschaft Deutschland

  • Arbeitslosigkeit: 0 %
  • Krankenkosten des Staates: Null
  • Keine teuren lästigen Alten mehr
  • Neue Arbeitsplätze in den neu zu errichtenden Krematorien ( wir sind ein sauberes Volk, dass Verhungerte auf den Fusswegen herumliegen wollen wir auf keinen Fall )
  • Kerngesunde Banken, die Manager höher dotieren können denn je, Kriege finanzieren können etc.


Kurzum - Ein Land in dem Milch und Honig fließt ….

Diese hier könnte Parteiprogramm der SANIERUNGSPARTEI DEUTSCHLAND ( SPD ) werden ….. Geld für Denkmäler für den Gründungsvater Gerhard Schröder wäre sicher in Massen vorhanden.

gez. Michael Heise

Habt Ihr noch bessere Ideen ?

Dann schreibt uns bitte an - grunddirk@alg2-hartz4.de oder hinterlegt es uns hier in Form eines Kommentares.Wir hoffen auf rege Beteiligung und werden dem besten unter den Mitwirkenden eine Überraschung zukommen lassen.

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Bildnachweis : Bender

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Posted in BRD, Gedankenspiele, Meinungen, Politik, Satire Tagged: Politik, Regierung, Satire, Wettbewerb
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ISLA: No title
10/23/2008 07:13 PM
...

Tradition heißt nicht,
die Asche aufheben, sondern
die Flamme weiterreichen.


Ricarda Huch[Link] [Cache]
Der Demokrat: Traumjob am Flughafen
10/23/2008 07:09 PM

Das unsere "Sicherheitsexperten" ihren terrornahen Verfolgungswahn auf uns ausbreiten wollen, um ihre wirtschaftsfaschistischen Ziele zu verfolgen, ist zumindest uns eher politisch aufgeweckten Bürgern bekannt.

Jetzt greifen Sie mit einer neuen Technik auf den Arbeitsmarkt zu, sie schaffen neue Jobs.

Wie bekannt wurde, sollen an europäischen Flughäfen Scanner errichtet werden, die es ermöglichen, menschliche Körper in ihrer vollen mehr oder weniger erotisch-intimen Pracht auf den Bildschirm zu bringen. Jedes Detail des Körpers, sei es noch so pikant, wird sichtbar. Der freundliche Zoll- oder Grenzbeamte oder der Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes sieht dann auf dem Monitor, ob die Frau Brustimplantate trägt oder wie Mann in der Hose bestückt ist. Ein Traumjob für jeden Spanner und selbst die Exibitionisten oder Nyphomaninnen werden das Fliegen nicht mehr sein lassen. Praktisch wäre es, wenn der Facharzt unseres Vertrauens gleich noch die Krankenakte mitbringt und mit diesen technischen Knowhows die Krebsgeschwüre in der Prostata oder den Eierstöcken diagnostiziert. Machen wir uns nichts vor:

Hierin steckt Potential. Spanner und geile Böcke brauchen sich nicht mehr im Park verstecken oder unter dem Fenster ihrer Traumfrau. Sie nehmen einen Job am Flughafen und die Gefahr ist auf der Straße gebannt. Das Einsparungspotential ist erheblich. Eine psychatrische Behandlung ist nicht mehr notwendig, sie sind ja von der Straße im Job gelandet. Auch bei den Krankenkassen dürfte das Projekt Anklang finden. Man benötigt keine teueren Diagnosegeräte mehr und auch keien Ärzte. Ob man Krebs oder ähnliches hat, sagt einem der/die freundliche Sicherheitsmann/ -frau am Flughafen.

Tolle Sache finde ich. Da kann man doch zum Wohle der Allgemeinheit doch ruhig mal auf ein wenig Intimität verzichten. Falsche Scham ist hier fehl am Platze. Wir sind sicher, drogenfrei und bekommen eine kostenlose medizinische Versorgung und werden röntgentechnisch so bestrahlt, dass es mit Sicherheit für Jahre reicht.

In diesem Sinne ... ab in die Zukunft.

(Ich bitte beim Lesen dieses Beitrags zu beachten, dass hier eine gewisse Systemkritik, ein gehöriges Quantum Sarkasmus mitschwingt und natürlich der Einsatz derartiger perfider Technik ausdrücklich missbilligt wird !!!)

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Böse Worte: WIR-Bank - Oh super, aber...
10/23/2008 07:09 PM
Michail Kalaschnikow soll einmal gesagt haben:
"Alles Einfache ist gut. Alles Komplizierte ist unnütz."

Genau dieser Spruch ist mir eingefallen, als ich den Beitrag "Wir machen uns die Bank,wie sie uns gefällt" bei Duckhome gelesen habe.

Einer von Jochens regelmäßigen Lesern hat ihm da eine gute Idee unterbreitet. Er nennt es die WIR-Bank. Es ist wirklich eine gute Idee. Allerdings nur wenn man den Ansatz betrachtet. Denn der ist wirklich genial einfach. Wenn nur möglichst viele Menschen mit einem Kleinstbetrag als Einlage eine Bank gründen. Dann ergebe sich eine interessante Alternative zum etablierten Bankensystem.

Diese einfache Bank müßte lediglich die Gelder ihrer Kontoinhaber treuhänderisch verwalten, eine rein genossenschaftliche Eigentümerstruktur, logische und gewinnorientierte (nicht Maximalgewinne aber ohne Überschuss funktioniert es einfach nicht) Kreditvergabe und ebensolche Anlagekonzepte. Das alleine wäre schon schwer doch noch einfach genug, um machbar zu sein.

Aber das war ja nur der Ansatz des Vorschlages. Denn dann kommen leider die üblichen träumerischen Schwärmereien. Natürlich muß auch dort wieder all das mit hineingepackt werden, was einen hilft die Welt zu verbessern. Umwelttechnologien, Nachhaltigkeit, Dritte Welt, Kultur...

Nicht, dass diese Dinge nicht wichtig wären. Doch es sind genau die Themen, mit denen sich Menschen beschäftigen können, wenn sie sonst keine Probleme haben. Wer von Hartz IV oder dem Gehalt eines Leiharbeiters den Lebensunterhalt seiner Familie bestreiten muß, der denkt beim Einkaufen nicht über biologische Lebensmittel aus nachhaltiger Landwirtschaft nach. Der überlegt lediglich was er nehmen kann um satt zu werden und über den Monat zu kommen. Der ist auch glücklich wenn er seine Energierechnug überhaupt bezahlen kann. Wie diese Energie erzeugt wird ist da eher zweitrangig. Hauptsache er kann dei Rechnung bezahlen. Mal ganz davon abgesehen, dass ihm das Wirken irdgendwelcher alternativer Kulturprojekte wohl auch nicht gerade als sehr wichtig erscheint.
Warum sollte nun gerade solch ein Mensch sich (wenn auch nur mit 1 Cent) an einer Bank beteiligen, die es auch noch für wichtig hält mit der Graham-Bank in Indien zusammenzuarbeiten?

Natürlich muß in dieser Bank alles ganz demokratisch ablaufen. Da wir es dann auch richtig kompliziert. Denn wer einmal die demokratischen Disskussionen in linksalternativen oder ökologischen Gruppierungen erlebt hat, der kann sich die Entscheidungsprozesse in dieser Bank bildlich vorstellen. Außerdem bilden sich dann auch ganz schnell Fraktionen und Profilierungssucht. Damit schlägt dann auch die Stunde der Lobbyisten. Das Thema von "ehrenamtlichen Mangern" erledigt sich sowieso von selbts. Denn der einzige Mensch der mir dazu bedingt einfällt, Mutter Teresa, ist bereits tot. Außerdem konnte sie eh nicht mit Geld umgehen.

So bleibt es denn wohl doch bei der Realität. Das bedeutet, dass der Waffenkonstrukteur Recht behält und die derzeit Mächtigen die Macht.[Link] [Cache]
Böse Worte: Geldausgabemöglichkeit
10/23/2008 07:09 PM
Die Bundeskanzlerin gibt viel Geld für "notleidende" Banken aus. Diesen Blödsinn muß man nicht unbedingst nachmachen. Ich empfehle da eher, diese CD zu kaufen.

Das hilft den Richtigen und es ist wesnetlich schlauer als die Aktionen der deutschen Bundesregierung. Wenn man RAP-Musik mag, dann bekommt man einen wirklich guten Querschnitt der deutschen RAP-Szene. Man kann diese CD aber auch an jemanden verschenken der RAP-Musik mag. Das bereitet noch mehr Freude.[Link] [Cache]
Böse Worte: HRE - Was wäre wenn...
10/23/2008 07:09 PM
...die HYPO REAL ESTATE nicht eine Bank sondern ein ganz normales Unternehmen in Deutschland wäre? Man stelle sich vor sie würde genauso behandelt werden wie der kleine Handwerksmeister um die Ecke. Es würde ihr so wie ihm gehen, wenn er wegen der angespannten wirschaftlichen Lage, oder weil ein Kunde seine Rechnung nicht bezahlt, seine Bank aufsucht um eine Kredit zur Rettung seines Unternehmens zu bekommen.
So wie er müßten die Damen und Herren dann höflich um einen Termin betteln. Bevor sie das Büro ihres "Beraters" in demutsvoller Haltung betreten dürften, würde man sie erst einmal fünfzehn Minuten auf dem Gang "platz nehmen" lassen. Dort müßten sie sich dann die abwertenden Blicke der restlichen Bankmitarbeiter, auf deren Weg zur Teeküche oder zum Kopierer, gefallen lassen.
Nach dem sie dann endlich vorgelassen würden, dürften sie dann ihrem sichtlich desinterressierten "Berater" ihr Anliegen vorbringen und all ihre aufwendig erstellten Unterlagen übergeben. Dieser würde er freundlich entgegennehmen, zur Seite legen und ihnen mit einem sakrosanten Lächeln erklären, dass er da leider nicht helfen kann. Denn schließlich sei man ja eine Bank die sich schon an "ihre" Regeln halten müsse und ausserdem wäre man an so kleinen Krediten nicht interessiert. Denn man ist jetzt ein Global Player, und das müsse man doch verstehen.

Danach würden sie dann wie geprügelte Hunde "ihre" Bank verlassen. Und während sie sich auf dem Heimweg überlegen wie sei es dem Gesellen und dem Lehrling erklären, wird ihr "freundlicher Bankberater" aktiv. Er stellt die Kredite fällig, da sie ab sofort als unsicherer Kandidat gelten. Sollten sie ihn danach noch einmal auf der Straße treffen würde er sie selbstverständlich nicht mehr grüßen. Auf jeden Fall würden sie ihn aber noch einmal sehen. Im Amtsgericht zur Zwangsversteigerung von Haus und Hof.

Weil die HYPO REAL ESTATE aber kein ganz normales Unternehmen in einem ganz normalen Land ist, werden am Ende all die Handwerksmeister, ihre Gesellen, ja alle Steuerzahler dafür bezahlen müssen das diese Leute weiter so mit ihnen umspringen dürfen. Selbst die Harz 4 Empfänger und Rentner wird man zur Kasse bitten. Denn diese Rechnung wird so teuer da kann man auch bei denen kräftig nehmen.

Nur unsere Superreichen wird man verschonen. Denn schließlich haben die ja durch den Kursrutsch schon ach so viele Einbußen hinnehmen müssen.[Link] [Cache]
Böse Worte: Doris Groger - Briesensee
10/23/2008 07:09 PM
Eigentlich wollte ich ja nicht mehr über Brandenburg berichten. Dieses Bundesland, das mit einer Mischung aus genzenloser Unfähigkeit und provinzieller Ignoranz regiert wird ist es wirklich nicht wert. Nirgendwo in Deutschland wurden so viele Chancen vergeben. Nirgendwo in Deutschland wurde so viel Unsinn veranstaltet. Nirgendwo in Deutschland wurde so viel Steuergeld nutzlos verschendet.

Einem Bundesland, in dem Pf... wie Stolpe und Platzek eine Mehrheit finden ist eh nicht mehr zu helfen. Doch es gibt auch dort Ausnahmen. Eine davon ist Doris Groger, die Bürgermeisterin von Briesensee. Ich würde ihr Unrecht tun, wenn ich nicht über das Unrecht berichten würde, dass ihr zuteil wurde. An dieser Stelle herzlichen Dank an suboptimales für den Beitrag, der mich auf den Fall aufmerksam gemacht hat. In diesem Blog sind auch noch weitere Links und Informationen zum Fall Doris Groger zu finden.

Hier nun erst einmal ein Video als Zeichen der Solidarität mit Doris Groger.



Es wäre schön, wenn sich auch andere Blogger des Themas annehmen würden. Denn von der brandenburgischen "Presse" ist da nichts zu erwarten. Die ist traditionell obrigkeitshörig und mit den alten Seilschaften verwoben. Die können und dürfen nicht anders. Doris Groger hat aber aber eine Öffentlichkeit verdient und sie braucht sie auch ganz dringend.

Auch kleine Steinchen können ein mächtiges Gebirge werden.[Link] [Cache]
Böse Worte: Hallo d...@web.de
10/23/2008 07:09 PM
Hier noch eine Antwort für den etwas unfreundlichen Leser, der mir per Mail mal seine Meinung "gesagt" hat. Er hat sich an der Fotomontage zum Beitrag "HC Strache - Am Anfang habe ich noch gelacht" gestört.

Also, es ist mir sch... egal ob man "soetwas" darf oder nicht. Ich tue es trotzdem. Auch bin ich nicht der Einzige der "soetwas" tut. Auch in Österreich tuen noch einige Leute "soetwas". Sie drucken "soetwas" sogar auf ihre Titelseite und verkaufen es. Denn wo sich die Dummheit der selbsternannten "Andersdenkenden" lautstark breit macht, da wird der Einspruch der Nachdenkenden auch einmal etwas deutlicher nötig.[Link] [Cache]
Böse Worte: Blog-Zitate I
10/23/2008 07:09 PM
Wenn man sich so durch die Blogwelt liest, dann stößt man neben allerlei Belanglosen auch immer wieder auf wahre Kleinode des menschlichen Geistes. Doch die Schnelllebigkeit der Blogs lässt diese wieder verglühen. Dabei ist doch so mancher Satz es wert, mehr als enmal gelesen zu werden.
Wären sie in irgendein Buch geduckt worden, so würden sie die Menschheit in einer der üblichen Zitatesammlungen weiter verfolgen. Doch die meissten Zitate in den Blogs verschwinden einfach. Wei mir das leid tut, ich kluge Sätze gut finde und weil mir Briefmarken zu langweilig sind werde ich diese Blogzitate sammeln.
Den Anfang macht heute ein Satz von somluswelt:

Frauen sind die besseren menschlichen Wesen und deswegen verdienen sie im Durchschnitt auch ein Drittel weniger als die Jungs in gleichen Positionen. [Somlus Welt]

So der Anfang ist geschafft. Demnächst gibt es mehr. Obwohl das nur teilweise von mir abhängt. Also gebt euch Mühe!

[Update: Es muß natürlich somluswelt heissen. ich bitte um Vergebung.]
[Link] [Cache]
Böse Worte: PI bejubelt Antisemiten
10/23/2008 07:09 PM
Es ist schon schwer wenn man so kleiner dummer Rassist ist. Vor lauter Hass auf die Gutmenschen, Linken, Schwulen und Moslems wird da jeder bejubelt, der auch in diese Kerbe haut. Also auch die FPÖ des HC Strache. Deren Wahlergebnis freut die geistig Armen so sehr das sie ganz vergessen, als PI-Jünger auch brav proisraelisch zu sein.

Demnächst hebt wahrscheinlich noch das HB-Mänchen zu einem Loblied auf Strache und Haider an. Möglich ist ja bei dem so ziemlich alles. Wir werden uns also dann auch nicht mehr wundern.

Doch zurück zu den Schwachmaten. Denen kann man wahrscheinlich jeden Mist verkaufen, Hauptsache es geht gegen die Musels. Das dürfte die Altherrengarde bei der FPÖ bestimmt sehr freuen. Das ist genau das richtige Material für sie. Da fängt doch kleine Abzeichen von damals gleich von selbst zu glänzen an. Mit den Trotteln von PI kann man es dem Jud dann doch noch heimzahlen.[Link] [Cache]
Haider & HC Strache : Was kommt nun?
10/23/2008 07:09 PM
Es hat das also, das zu erwartende, Wahlergebnis in Österreich gegeben. FPÖ und BZÖ sind zusammengenommen sozusagen die stärkste Kraft. Das sie nicht an die Regierung kommen, liegt nur daran, das sie sich nicht zusammentun können. Das hat aber keinerlei politische oder inhaltliche Gründe. Hier geht es lediglich um die persönlichen Aversionen zwischen dem Dr. Haider (BZÖ) und dem HC Strache (FPÖ). Ersterer kann nicht verwinden, dass man ihn seinerzeit aus der FPÖ gemobbt hat. Dieser steht nun eine billigen Kopie des Jörg Haider vor. Das kann der eitle Gockel einfach nicht verwinden.

Nur aus diesem Grund ist er nöch einmal zur Wahl angetreten. Er wollte es dem Krawallbruder aus den eigenen Miststall einfach einmal zeigen. Das hat denn auch funktioniert. Gemessen am Wahlkampfbuget hat das BZÖ besser abgeschnitten als die FPÖ.

Alle Beobachter sind sich einig, dass es vor allen Dingen an der Person Jörg Haider lag. Ein HC Strache ist gut fürs Grobe und Primitive. Bei ihm finden sich das Fussvolk wieder. Beim Haider hats dann doch eine andere Qualität. Momentan will er aber in seinem Kärnten bleiben. Hoffen wir mal das es so bleibt.

Seinen Triumpf hatte er ja nun. Es wäre schön wenn er es dabei belässt.

Eine Sache macht mir allerdings dann doch Sorge. Wer hat eigentlich dem Strache seinen Wahlkampf bezahlt? Was ist wenn diese Leute nun auf die Idee kommen, ihren Wadenbeisser zurückzupfeifen? Sie könnten dann sein Fussvolk dem Haider zu Füssen legen. Dann wird aus dem Rechtsruck langsam ein bedrohliches Rütteln.

Auf das Getön eines HC Strache muß man in dieser Beziehung nichts geben. Der darf dabei sowieso nicht mitreden. Der hat zu machen was ihm seine Macher sagen. Außerdem können sie danach auch weiterhin gebrauchen. Schließlich muß sich so der Haider nie die Finger schmutzig machen.

Es ist also gut, wenn man in der nächsten Zeit dem Haider gut zuhört.[Link] [Cache]
Böse Worte: A gscheite Watschn
10/23/2008 07:09 PM
Watsch, das hat geklatscht. Ich habe da etwas von 18 Prozent Verlust gehört. Na das wird auf zwei Backen aber schöne rote Hände hinterlassen. Die schmerzen noch lange nach. Vor allen Dingen wenn man es nicht gewöhnt ist.

Nun Erwin und Günther was macht ihr den nun? Ok, zurücktreten wäre das Mindeste. Aber vieleicht müßt ihr auch noch auswandern. Wenn ihr Glück habt dürft ihr dann für das Merkel noch die urigen Pausenclowns geben.

Sachdenfreude ist doch die schönste Freude![Link] [Cache]
Böse Worte: Den Mehdorn bressierts
10/23/2008 07:09 PM
Da hat es aber ein kleiner Mann ganz schön eilig. Je mehr sich zeigt wohin und die ungezügelte "Freiheit" der Finanzmärkte bringt, desto dünner wird die Luft für Rumpelstilzchen Mehdorn. Denn mit Blick auf die Debakel in den USA bekommen auch die deutschen Politiker kalte Füsse. Dabei wollten doch die Banken noch einmal richtig Kasse machen. Da diese "Finanzkrise" noch lange nicht zu Ende ist. Denn wer auf dem falschen Weg ist, kommt durch bloßes weiterlaufen nicht automatisch auf den Richtigen. Wissen die Herrn Ackermann und seine Kumpanen, das es in Zukunft wohl nicht mehr solch dicke Brocken zum Fressen gibt.

Also jetzt oder nie müssen die sich sagen. Wenn ihr kleiner Zwerg seinen faulen Zauber nicht bald zu entsprechenden Provisionen bringt, dann könnte es eng werden.
So kommt es denn auch, dass der Mehdorn einen Eile entwickelt, die seine Züge in letzter Zeit desöfteren vermissen lassen.

Bilder für Bildmontage von die-bahn.de - Konzern -Presse[Link] [Cache]
Böse Worte: Wahlprognosen
10/23/2008 07:09 PM
In den beiden Alpenländern Bayern und Österreich ist morgen Wahlsonntag. Die Österreicher dürfen ihren Nationalrat und die Bayern ihren Landtag neu wählen. Dieses große Alpenwählen möchte ich zum Anlaß nehmen, heute schon einmal meine Wahlprognose abzugeben. Für alle Wahlberechtigten, die noch unentschlossen sind habe ich denn auch jeweils eine gute Wahlempfehlung parat.

Weil Bayern im Alphabet vor Österreich kommt, fange ich auch mit Bayern an. Dort waren ja Wahlen bisher eher langweilig. Es gab sowieso immer nur die absolute Mehrheit der CSU. Doch dieses Jahr könnte es anders werden. Nicht das die SPD damit etwas zu tun hätte. Die sind auch in Bayern nicht mehr wahlentscheidend. Man muß der bayrischen SPD allerdings zu Gute halten, das sie sich von ihrer bisherigen Bedeutung nicht wegbewegt hat. Die Bundespartei ist ihr da eher näher gekommen.
Es könnte aber passieren, dass die LINKE in den bayrischen Landtag einzieht. Es ist gerade diese Möglichkeit, die die Wahl in Bayern diesjährig richtig spannend macht. Nicht nur, dass dann die CSU ihre absolute Mehrheit verliert. Nein, die Überchristen hätten faktisch den Belzbub im eigenen Revier. Allein die Vorstellung ist dermaßen reizvoll.
Ich kann also nur alle unentschlossenen bayrischen Wähler zum Wählen der LINKEn auffordern. Keine Angst die Regierung werden sie sicher nicht übernehmen. Denn nicht vergessen, wir reden hier von Bayern. Welche Szenarien sich dadurch aber ergeben könnten hat Jochen Hoff, bei Duckhome, so schön aufgeschrieben. Dem bleibt nichts weiter hinzuzufügen.

In der Republik Österreich haben die Wähler leider nicht so schöne Möglichkeiten. Dort hat sich die große Koalition aus SPÖ und ÖVP aufgelöst, um Wahlen vom Zaun zu brechen. Als Ergebnis hätten beide Parteien gerne wieder jene große Koalition. Denn beiden geht es nicht wirklich um Politik sondern um Posten. Als ob das für Österreich nicht schon unangenehm genug ist, werden nun aber andere Nebenwirkungen dieser unverantwortlichen Politik deutlich.
Hatte man sich gerade von einem Jörg Haider in der Regierung Schüssel und dem daraus resultierenden internationalen Negativimage erholt, so droht nun neues Unheil. Dieses kommt in Gestalt des (faulen) Apfels in der Nähe des Stammes Haider auf Österreich zu. Denn es besteht die große Gefahr, dass ein HC Strache es auf 20 Prozent der Stimmen bringt. Er selber tönt schon einmal davon Bundeskanzler, oder mindestens Innenminister zu werden.
Die Österreicher haben also nur die Wahl, den gleichen Mist den sie schon hatten erneut, zu bekommen, und wenigsten ihr Ansehen in der Welt zu retten. Mehr ist leider nicht drin.
Als Deutscher werde ich ihnen natürlich nicht vorschreiben wen sie wählen sollen. Nur bitte nicht Strache oder Haider. Bitte!

Allen Wahlberechtigten einen schönen Sonntag und viel Spass beim Ausleben der Demokratie.[Link] [Cache]
Böse Worte: Rechtsgrundlage unbekannt
10/23/2008 07:09 PM
Die Deutsche Bahn muß an die Börse. Denn so haben es die neoliberalen Staatsausplünderer einhellig beschlossen. Zu diesem Zweck haben sie dann auch das Rumpelstilzchen höchstpersönlich zum Bestimmer bei der Bahn gemacht. (Heute koche ich, morgen backe ich, dann hole ich euch der Deutschen ihre Eisenbahn...) Damit sich diese weitere Speisung der Superreichen auch als Festbankett erweist, muss der Braten recht fett gemacht werden. Dazu ist denn auch jedes skrupellose Mittel recht. Seien es "Servicegebühren", stillgelegte Nebenstrecken, Einstellung jeglichen Kundenservice, Preiserhöhungen, unrealistische Stationsgebühren oder eben einfach überhöhte Mieten für die Diensträume der Bundespolizei.
Über einen Zeitraum von zehn Jahren habe dies vermeidbare Mehrausgaben für den Bund von rund 20 Millionen Euro verursacht.

So hat es jedenfalls der Bundesrechnungshof in einem Bericht festgestellt. Daraufhin hat der Rechnungsprüfungsausschuss des Deutschen Bundestages einstimmig beschlossen, dass
das BMI alle Zahlungen einstellen oder zumindest kürzen, wenn die Deutsche Bahn AG (DB AG) die Berechnungsunterlagen verweigert.

Ja, richtig gelesen. Die Deutsche Bahn kassiert zwar das Geld vom Steuerzahler. Sie ist aber nicht bereit diesem auch Rede und Antwort zu stehen. Nein ein Mehdorn steht über dem geltenden Recht. Denn das Innenministerium konnte den Forderungen des Rechnungsprüfungsausschusses nicht nachkommen. Dieser hatte gefordert, dass
alle Verträge und Vereinbarungen soweit möglich umgehend zu kündigen und bei den Kostenmietverträgen etwaige Überzahlungen zurückzufordern.

Wenn man dann die Begründung des Innenministeriums liest, dann kommt man sich wirklich wie in einer Bananenrepublik vor.
Außerdem hätten mehr als die Hälfte der Kostenmietverträge nicht geprüft werden können, da die Deutsche Bahn die Akteneinsicht verweigere. Auf Befragen der Abgeordneten konnten die Vertreter des Innenministeriums nicht mitteilen, auf welcher Rechtsgrundlage dies geschehe.

Schäubles Ministerium kennt das deutsche Recht nicht. Und weil sie es nicht kennen, kann denn auch Mehdorn machen was er will. So einfach ist das. Wenn er denn auch den Beamten keine Akteneinsicht gewährt, dann können die leider auch nichts machen. So einfach ist das. Wenn das den deutschen Steuerzahler schadet, dann ist ebenfalls einfach so.

Quelle: hib-Meldung 265/2008[Link] [Cache]
Böse Worte: HC Strache - Es zeigt sich zusammen, was zusammen gehört
10/23/2008 07:09 PM
Bei Oliver Ritter habe ich ein interessantes Video gefunden. Das ein HC Strache diese Anhänger hat ist nicht weiter verwunderlich.



Selbstverständlich findet er auch warme Worte für die Fraktion der geistig Armen in Deutschland.[Link] [Cache]
Böse Worte: Oswald Metzger - Enttäuschung
10/23/2008 07:09 PM
Der Oswald Metzger ist enttäuscht. Keiner will ihm einen gut bezahlten Posten als Berufspolitiker gönnen. Dabei hatte er sich so schön vorgestellt. Einfach im Bundestag abhängen. Dafür Diäten kassieren. Dann noch regelmäßig sein Maul an INSM vermieten, und noch einmal kassieren.

Ein Leben nach dem Motto "schwätze statt schaffe" das wäre so nach Oswalds Gusto gewesen. Ein Gewissen hat und braucht er nicht. Arbeiten will und kann er nicht. Doch wir haben es ihm nicht gegönnt.

Nun droht uns Oswald mit einem "Ausstieg" aus der Politik. Er will dann "Vollgas" als "Berufsautor" geben. Da bleibt mir nur noch anzumerken:
Na dann los Oswald, tue dir keinen Zwang an, hopp hopp, nicht lange zögern und tschö mit Ö.[Link] [Cache]
Böse Worte: Och, nun weinen sie...
10/23/2008 07:09 PM
Es sollte so ein schönes Fest werden. Pro-Köln hatte die Rassisten Europas zum gemeinsamen Hasshetzen nach Köln geladen. Die selbsternannte "schweigende Mehrheit" der "Andersdenkenden" fühlte sich nah am Triumph über die so verhassten Gutmenschen und den Islam.

Nun mußte die "schweigende Mehrheit" allerdings feststellen, dass die nicht schweigende Minderheit ihnen offensichtlich zahlenmäßig überlegen ist. Da wurde sie plötzlich ganz kleinlaut. Die eh schon kleinen Schwänzchen wurden fest eingekniffen und ein gar jämmerliches Geheul hob an. Da ertönte der Ruf nach dem eigentlich so bösen (Gutmenschen)Staat. Nun reklamieren sie für sich das, was sie anderen Menschen nicht zugestehen wollen.

Auf ihrem Zentralorgan der geistigen Armut kullern die Tränen. Oh welch ein Jammertal in dem sich nun die "schweigende Mehrheit" suhlt.

Gut für mich, dass sie mir nicht leid tun.[Link] [Cache]
Böse Worte: HC Strache - Am Anfang habe ich noch gelacht
10/23/2008 07:09 PM
Den kann man doch nicht ernst nehmen. Das ist doch nur ein Clown. Man ist der lächerlich. Ich gebe zu, das waren meine Gedanken über Heinz-Christian Strache.

Wie kann man jemanden ernst nehmem, der seine platten Parolen mit dem Habitus eines Gebrauchtwagenhändlers unter das Volk bringen will? Das kann doch nur eine Lachnummer sein. Um mir einige lustige Momente zu gönnen, habe ich mal seine Internetseite hcstrache.at aufgerufen. Das war am Anfang auch lustig. Er findet, daß er "ausgezeichnete Sterne" hat. Sein Lieblingsfilm ist Bravehart. Als "politisches Buch" gibt er Helmut Schmidt, Die Mächte der Zukunft an. Dann noch die albernen Comics HC-Man. Billige Kopien der genialen Genschman-Reihe aus der Titanic. Der ganze Typ ein Sammelsurium aus Versatzstücken, Minderwertigkeitskomplexen, Kopien und Plattheiten.

Schon die Fixierung des Wahlkampfes der FPÖ auf seine Person. Im Prinzip hat sich diese Partei doch schon in HC Strache umbenannt. Überhaupt diese Betonung auf HC. Im titelverliebten Österreich hat man es als Studienabbrecher schon sehr schwer. Ohne mindetens einen Magister ist man dort ein Nichts. Das hat auch am Ego des Heinz-Christian schwer genagt. Darum hat sich wohl seinen eigenen Titel zugelegt. Die Anfangsbuchstaben seines Vornahmens sollen da eine gewisse Qualifikation vorgaukeln. HC Strache - quasi Strache honoris causa. An diesem Typ ist nichts echt. Alles gemacht, alles gestellt und meistens irgendwo abgekupfert.

Und eben da, gerade bei diesem Gedanken lief es mir kalt den Rücken herunter. Mein Lachen blieb mir im Halse stecken. Ich kann eine bestimmte Sorte von Vergleichen nicht leiden. Schon aus Rücksicht auf die Opfer. Doch bestimmte Parallelen möchte ich mir nicht verbieten. Denn wenn sie zu offensichtlich sind, dann gilt es sie auszusprechen. Bei einem wie HC Strache gilt es genau hinzusehen. Er mag lächerlich erscheinen, doch gerade darin liegt seine Gefahr. Nicht nur für Österreich.[Link] [Cache]
Böse Worte: Ups, was habe ich denn da getan.
10/23/2008 07:09 PM
Da habe ich aus reiner Neugier so einen Zähler auf der Seite installiert. Ich habe ihn bei Google gefunden. Es war sozusagen der Erstbeste. Auch der Name "hotcounter" hat mich nich nicht wirklich stutzig gemacht. Die Seiten waren in dem üblichen, drögen Design wie bei all diesen Statistik-Anbietern.

Beim ersten Aufruf der Statistik habe ich mich schon über die Werbung gewundert. Doch ich dachte das giebt sich schon mit der Zeit. Es hat sich aber nicht gegeben. Anscheinend lebt diese Firma genau davon.



Von mir aus können sie das auch weiterhin tun. Doch ich werde den "hotcounter" bei Böse Worte wieder entfernen. Da ich keinen Bedarf an willigen, und was weiß ich sonst noch, Blondinen habe. Auch möchte ich niemanden in den Po f... .

Also zur Zeit werden sie bei Böse Worte nicht mehr gezählt.[Link] [Cache]
Böse Worte: Oswald Metzger - Freude
10/23/2008 07:09 PM
Ich will meine Freude nicht verhehlen. Ganz im Gegenteil, ich tue sie hier öffentlich kund. Man kann es auch nicht als Schadenfreude bezeichnen. Denn wenn ein Oswald Metzger es wieder nicht geschafft hat, sich ein feuchtwarmes Bundestagsmandat zu erschleimen, dann wurde schließlich großer Schaden von Deutschland abgewendet. Darüber darf man sich denn auch offenen Herzens freuen.

Bevor ich heute früh zur Arbeit gegangen bin, hat es tagesschau.de bereits von den Dächern gepfiffen.
Innerhalb von drei Monaten ist der zur CDU gewechselte ehemalige Grünenpolitiker Oswald Metzger zum zweiten Mal mit der Kandidatur für ein Bundestagsmandat gescheitert.

Das war denn auch einmal eine gute Nachricht. Vielen Dank an die CDU im Bodenseekreis für diesen schönen Tagesbeginn. Selbstverständlich möchte ich es auch nicht versäumen, genauso wie in Biberach, dem Gewinner Herrn Lothar Riebsamen, aus tiefsten Herzen zu gratulieren.

Weil nun nichts aus dem Plan B des Oswald Metzger wurde, dürfen wir auf Plan C gespannt sein. Vorerst will er sich aber
wieder seinem Broterwerb widmen.

Oder, dem was ein Oswald Metzger so unter "Broterwerb" versteht. Denn eigentlich sollte ja ein Polstersitz im Reichstag sein "Broterwerb" sein. Auch sein Marktwert als Mietmaul dürfte ziemlich abgesackt sein. Noch dazu, wo er in Biberach noch als "Finanzexperte" firmierte. Nun spricht tagesschau.de lediglich vom "Haushaltsexperten". Aber vieleicht eröffnet er einfach wieder sein Schreibbüro.

Auch bei einem Oswald Metzger blitzen manchmal kleine Selbsterkenntnisse durch.
Er merkte aber auch an: "Man macht sich auf bestimmte Weise auch lächerlich."

Das er sich lächerlich macht, wissen Andere schon länger. Auch nicht nur "auf bestimmte Weise" sondern auf der ganzen Linie. Doch ich will diesen ersten Keim der Selbsterkenntnis nicht zertreten. Eventuell wird ja noch was draus.

Bis dahin, bleibt zu hoffen, dass der Oswald da bleibt er hingehört. Entweder im politischen Abseits oder bei seinen neuen Speilkameraden vom Bund der Vertreibenen. Ist schließlich auch unterstes Level. Also ganz und gar das Niveau eines Oswald Metzger.[Link] [Cache]
Radiomeldung: "Schwarze Löcher"
10/23/2008 07:09 PM
Eben haben sie im Radio über das heutige Experiment im CERN, in Genf berichtet. Neben der üblichen oberflächlichen und tendenziellen Darstellung des Sachverhaltes war noch Folgendes zu vernehmen.
Poltiker warnen vor dem Experiment. Es kann dabei zu "Schwarzen Löchern" und sogar zum Weltuntergang kommen.

Wenn etwas zum Weltuntergang führt, dann das Handeln der Politiker. Das ist ziemlich sicher und braucht keinen Teilchenbeschleuniger.[Link] [Cache]
Böse Worte: Die SPD gibt bekannt,
10/23/2008 07:09 PM
daß sie sich nun endgültig zu ihren eigenen Untergang entschlossen hat. Ein Frank-Walter Steinmeier als Kanzlerkandidat ist nichts anderes als die eigene Bankrotterklärung mit gleichzeitiger Ernennung des Konkursverwalters.
Ich wage mal zu prognostizieren, daß er nur ein Übergangskandidat sein wird. Denn am Horizont taucht schon längst neues Unheil auf. Die "Wunderwaffe Müntefering" (ZEIT-Online) steht schon in den Startlöchern.

Man kann wohl sagen, daß das was 1869 begann 2009 endgültig enden wird.


Foto: Armin Kübelbeck [Lizenz][Link] [Cache]
Böse Worte: Lemmy und die Idioten
10/23/2008 07:09 PM
Es war das Beste das ich heute gelesen habe. Das Interview der Süddeutschen Zeitung mit Lemmy Kilmister von Motörhead. Ich kann es hier nur empfehlen. Man glaubt gar nicht, dass jemand mit dieser Lebensgeschichte noch derart wach im Geist ist. Absolute Spitzenklasse!

Vielen Dank an den Transatlantikblog für dieses Fundstück.[Link] [Cache]
Böse Worte: Wahlkampf ohne Programm
10/23/2008 07:09 PM

Wer wird denn nun der neue Präsident der USA? Am 4. November dürfen sich die US-Amerikaner Einen von Beiden aussuchen. Sie haben da die Wahl zwischen dem Prinzip "kein Programm aber yess you can und viel Tam-Tam dabei" und "auch kein Programm aber wenigsten sehr viel Erfahrung, worin auch immer".

Die Konservativen in Deutschland feiern schon einmal McCain. Sie finden ihn wohl besser als Obama. Ich nehme mal an, das ist weil die Linken den Obama lieben. So nach dem Motto, die Idole meiner Feinde sind automatisch auch meine Feinde. Kann aber auch sein, dass sie nur "gegen Obama" sein müßen weil es die Bush-Regierung so will. Ja, und weil die Bush-Regierung gegen Obama ist, sind die, die hierzulande gegen Bush sind automatisch für Obama. Ach, Politik kann so einfach sein. Was will man auch in einem Land erwarten, in dem der Großteil der Bevölkerung mit der Regierung unzufrieden ist, gleichzeitig aber Merkel gut findet?

Die NZZ sieht gar einen "Wandel für Amerika - in welche Richtung?". Ich sehe zwar nicht wie dieser Wandel aussehen soll, doch vieleicht bin ich da etwas blind. Denn die NZZ weiß auch folgendes:
...das Land wird entweder seinen ersten nichtweißen Präsidenten erhalten oder die erste Frau im Vizepräsidentenamt. Das ist zweifellos historisch. Aber es ist nicht das Ende der Geschichte.

Das also reicht schon für die NZZ aus um "zweifellos historisch" zu sein. Naja, man weiß ja von wem es kommt.

Da dieser Wahlkampf auch im Internet geführt wird, muss man sich nicht einmal eine Zeitung kaufen oder den Fernseher einschalten. Auch so ganz neben dem täglichen Surfen darf man daran teilnehmen. Da meldet pressetext.de:
Online-Wahlkampf: Obama schnappt sich junge Wähler [Link]

Gleichzeitig erfährt man bei Technorati:Blogger Central, daß wenn es um Tags in Blogs geht Palin und McCain die nase vorne haben. Aber das muß ja nichts bedeuten.

Apropos Frau Palin, die Jokerin des Opas McCain. Diese Frau ist ja eine wahre Unvisersalwaffe. Sie soll die Erzkonservativen, die Waffenliebhaber und die Anhängerinnen von Hillary Clinton in das Lager McCains holen. Offensichtlich funktioniert das sogar. So viel Schwachsinn muß man sich erst einmal geben.

Hillary Clinton sollte wirklich eimal darüber nachdenken, auf was sie von ihren Anhängerinnen reduziert wird. Ich mag sie zwar nicht, doch das hat sie wirklich nicht verdient.

Ich erlaube mir mal eine kleine Wertung des bisherigen Verlaufs. Dazu vergleiche ich einfach beide Kandidaten und vergebe Punkte.

1. Politische Inhalte
Obama = 0 | McCain = 0

2. Politische- und Lebenserfahrung
Obama = 0 | McCain = 1

3. Entertainment
Obama = 1 | McCain = 0

4. Überraschungsmoment
Obama = 0 | McCain = 1

5. Redekünste
Obama = 1 | McCain = 0

Das macht jeweils zwei Punkte für McCain und Obama. Es scheint also noch unentschieden zu stehen. Nun ist ja bis zum 4. November auch noch etwas Zeit. Wir dürfen also gespannt sein.

Eines ist der US-Wahlkampf aber auf jeden Fall. Er ist wirklich unterhaltsam. Auf soetwas dürfen wir uns bei der nächsten Bundestagswahl leider nicht freuen. Ich sage nur Frank-Walter Steinmeier.[Link] [Cache]
Böse Worte: Hier werden Sie gezählt
10/23/2008 07:09 PM
In der Sidebar von Böse Worte ist dieser kleine Button zu finden. Es handelt sich dabei um eine Counter von hotcounter.de. Aus reiner Neugier habe ich mal wieder so ein Statistikprogramm installiert. Ich bitte meine Leser um Verständnis. Wenn ich der Sache überdrüssig werde wird es genauso verschwinden wie seine Vorgänger.

Was ich mit den Erkenntnissen und Daten machen werde? Nun, ich werde sie mir ansehen. Wenn dann mal wieder jemand aus Trinidad und Tobago dabei ist freue ich mich einfach, ohne zu wissen warum.[Link] [Cache]
Böse Worte: NZZ - rausgeschmissenes Geld
10/23/2008 07:09 PM
Die Neue Züricher Zeitung sieht sich gerne als ein Produkt des Qualitätsjournalismus. Doch das es dabei bei ihr nicht so weit her ist, wurde heute wieder einmal eindrucksvoll bewiesen. Da ist sie in ihrer Wochenendausgabe vom 6./7. September 2008 noch voll auf der US/Israel-Linie zum Thema Kaukasuskonflikt.

Der Krieg im Kaukasus hat Rusland zwar einen leichten militärischen Sieg und eine Welle patriotischer beschert. Neben dem Gefühl, vom Rest Europas und von den Vereinigten Staaten nicht verstanden zu werden, offenbarte der Konflikt aber auch Moskaus politische Einsamkeit.

Da man als schweizer Redakteur offensichtlich etwas hinter dem Berg lebt, hat man auch nicht mitbekommen, daß die allgemeine Stimmung der Europäer*) doch nicht so auf die US/Israel-Linie eingeschwenkt ist. Entgegen der allgemeinen Propaganda vom "Bösen Russen" und dem "neuen kalten Krieg" wird es immer schwerer diese Bilder in den Köpfen festzusetzen. Selbst die kühnsten Theorien und Konstruktionen, die Russland den schwarzen Peter zuschieben sollen erweisen sich als Rohrkrepierer.

Das haben auch die europäischen Politiker erkannt. Es dürfte schwer für sie werden, eventuelle wirtschaftliche Reaktionen Russlands gegen Westeuropa vor der eigenen Bevölkerung zu rechtfertigen. Denn eine Energiekrise in Europa als Preis für die Vasallentreue zu den USA und Israel dürfte wirklich schwer vermittelbar sein. Also versuchen diese Herrschaften unter dem Einsatz von Worthülsen schnell noch die Kurve zu kriegen.

Nun fragt man sich allerdings wo die "Qualitätsjournalisten" der NZZ in der letzten Woche waren. Denn schon der oben zitierte Artikel "Moskau schart Verbündete hinter sich/Fade Erklärung eines Militärbündnisses" war in seiner Färbung etwas neben der Aktuallität. Weil es die NZZ aber richt gut machen wollte, hat sie im Feuilleton noch einen drauf gelegt. Da wiederholt Juri Andruchowytsch in seinem Beitrag "Grenzüberschreitungen" doch tatsächlich weiterhin die Geschichten von der russischen Bedrohung. Das diese nun auch für die Ukraine hoch gejubelt werden soll verwundert nicht. Gehört doch auch diese zum Einflußbereich der US-Strategen und muß haufenweise innepolitische Probleme vertuschen..

Wie schon gesagt, erkennen aber immer mehr Menschen in Europa was hier wirklich abläuft. Nachdem die USA schon in der islamischen Welt herumgezündelt haben, versuchen sie dies nun auch in Osteuropa. Das stößt bei den meisten Europäern*) aber auf sehr wenig Gegenliebe.

Für die Staatsropagandamedien wurde es also auch Zeit sich entsprechend zu wenden. Denn was passieren kann wenn man glaubt allzu dreist die Leute für dumm zu verkaufen, mußte die ARD erleben. Ihre Zensur des Interviews zwischen Roth und Putin war ein ziemliches Eigentor. Wer sich bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so für das Thema interessiert hatte, der horchte plötzlich auf. Die Fakten wurden noch offensichtlicher und die Propaganda noch durchsichtiger.

Nun begann langsam das kollektive Umfallen. Da wollen die europäischen Politiker plötzlich die Schuldfrage in Betracht ziehen, der georgische Generalstab haut seinen Präsidenten in die Pfanne und die FAZ versucht es mit unabhängiger Berichterstattung.

Wenn man nun in der Redaktion der NZZ schon nicht mehr selber rechechiert, so liest man wenigstens die Onlineausgabe der FAZ. Dabei muß es dann auch in Zürich "Ding-Dong" gemacht haben. Denn plötzlich hängt man auch dort noch schnell (um 19:52 Uhr) sein Fähnchen in den neuen Wind. Sicherheitshalber berichtet man schon einmal relativ neutral über das Treffen der EU-Außenminister in Avignon. Man hat sozusagen schon einmal mit dem Rückwärtsrudern angefangen. Eher vorsichtig, denn man muß ja auf Washington und Tel-Aviv Rücksicht nehmen.

So viel zur Qualität und Unabhängigkeit der Neuen Züricher Zeitung. Für ein hinterherhinkendes Propagandaorgan der USA und Israels sind 2,40 Euro dann doch etwas viel Geld. Als Umsonstzeitung ginge sie vieleicht noch durch. Doch für Geld ist es dann doch ärgerlich.

*) Hinweis des Autors: Mit der Bezeichnung Europäer sind hier die in Europa lebenden Menschen gemeint. Die Bösen Worte weichen damit von der in den deutschen Medien sonst üblichen Praxis ab. Dort werden die europäischen Politiker mit dem Begriff Europäer bezeichnet.[Link] [Cache]
unSPD: Schwachsinn zum Quadrat
10/23/2008 07:09 PM
Wenn sich Ludwig Stiegler von der unSPD zu Wort meldet, dann kann das nur eins bedeuten. Die unSPD hat eine neue schwachsinnige Idee. Es ist entweder schlimm oder dumm, also SPD in ihrer reinsten Daseinsform.

Die neueste Dummheit liest sich auf n-tv.de folgendermaßen:
Arbeitnehmer sollen nach dem Willen der SPD künftig zinsgünstige Kredite für den Kauf umweltfreundlicher Autos bekommen. Die billigen Kredite solle es geben, wenn die Arbeitnehmer ihr altes gegen ein neues klimafreundliches Fahrzeug ersetzten...

Oh wie toll, so will die unSPD etwas für den Klimaschutz tun. Denn Ludwig Stiegler weiß ganz genau:
Gerade die Arbeitnehmer, die wenig verdienen, fahren oft die ältesten Autos

Na, dass ist ja ein Ding. Diese Halunken, da verdienen sie so wenig, dass sie nicht einmal Steuern zahlen, und dann fahren sie auch noch diese Stinkerautos.

Doch glücklicherweise haben wir ja einen Verein wie die unSPD. Da wird innovativ und autoindustriell vorgedacht. Anders als die unchristlichen Nichtdemokraten wollen sie die Autobahnen nicht für die schönen Kraftstoffgroßverbrenner unserer Eliten freihalten. Nein, die SPD denkt an die Arbeitnehmer. Die brauchen einfach ein paar Schulden mehr. Dann sind sie am Arbeitsplatz besser erpressbar. Außerdem können Piäch und die anderen Räuber endlich wieder hohe Umsatzzahlen präsentieren.

Damit beim Thema Mobilität auch erst gar nicht andere Gedanken als Neuwagen aufkommen hat die unSPD noch einen besonderen Joker. Wolfgang Tiefensee, das ist quasi die Garantie für größtmöglich Blödsinn. Dementsprechend ist dieser Müll auch mit ihm "abgesprochen". Das ist denn auch die Crema auf dieser Lorke.

Naja, wenigstens ein Gutes hat dieser Vorschlag. Die These, in den Köpfen der SPD-Abgeordneten wäre nur ein Vakuum und das Giergen, trifft so nicht zu. Denn um soetwas auszubrüten braucht es dann doch etwas im Schädel. Es müssen nicht Hirn oder Verstand sein. Irgend etwas wird es schon sein, was auch immer.

So nu noch ein kleiner Hinweis für alle Habenichtse, die grade von einem neuen Auto träumen. Bitte lest den "Vorschlag" mal genau.
Die Kredite sollten über die KfW-Bankengruppe vergeben werden.

Viel Spaß beim sich demütigen lassen. Denn um einen KfW-Kredit zu bekommen braucht es nur eine ganz kleine, ja eigentlich nur klitzekleine Bedingung. Man muß einfach nur bei seiner Hausbank die Kreditwürdigkeit bestätigen lassen.

Das läuft dann etwa folgendermaßen:

Guten Tag, was wollen Sie?
Hm nun ja, dann schauen wir mal.
Aha, wo arbeiten Sie? Ist das hier ihr einziger regelmäßiger Zahlungseingang?
Hö, hö, wie haben Sie sich denn das gedacht?
...[Link] [Cache]
Die Kuchentester: Roubini Watchblog
10/23/2008 06:51 PM
Auch auf die Gefahr hin, meinen Bloguntertitel in "Roubini Watchblog" umbenennen zu müssen, poste ich heute noch einmal ein Video von Dr. Doom: Nouriel Roubini. Das Video bietet Roubini pur.

Seine Lieblingssätze im Oktober lauten:
a)We are now experiencing the worst rezession since the great depression.
b)The worst is ahead of us.

Er wiederholt diese Sätze getreu dem Motto: Wiederhole deine Botschaft solange, bis du sie selbst nicht mehr hören magst. Erst dann hat sie alle Zuhörer erreicht.

Auf Bloomberg gibt es dazu auch noch einen Artikel.

Aktuell sieht er außerdem einen run auf das "Shadow-banking-system" voraus. Hedgefonds würden erhebliche Mittelabflüsse hinnehmen und daher gezwungen, ihre Anlagen aufzulösen. Hunderte Fonds gehen pleite.

``We've reached a situation of sheer panic,'' Roubini, who predicted the financial crisis in 2006, said at a conference in London today. ``There will be massive dumping of assets,'' and ``hundreds of hedge funds are going to go bust,'' he said.


Und wir sollten nicht überrascht sein, wenn die Finanzmärkte vorübergehend geschlossen würden. Ah ja.

We're seeing the beginning of a run on a big chunk of the hedge funds,'' and ``don't be surprised if policy makers need to close down markets for a week or two in coming days,'' he said.
Tja, wenn der Drehbuchautor das so sagt, bin ich ja mal gespannt, wie die Szene dann später im Film aussieht.

Ich nehme noch ein Stück Kuchen, wer weiß, wielange es noch welchen gibt.

Euer Kuchenjunkie[Link] [Cache]
Umfrage: Bush Präsidentschaft vernichtend für Ansehen der USA
10/23/2008 06:17 PM

In einer bereits am 17.Oktober erschienenen Umfrage von 8 weltweit erscheinenden Zeitungen ergibt sich das Bild einer vernichtenden Wirkung der Präsidentschaft George Bushs auf das Ansehen der Vereinigten Staaten von Amerika in der Welt.

UmfrageImageUSALaut dem Ergebnis der Umfrage ist die Meinung u.a. von 77 Prozent der Kanadier und 86 Prozent der Schweizer über die USA "schlechter" oder "viel schlechter" als vor Amtsantritt des Angehörigen der Partei der "Republikaner".
Selbst in Polen sahen dies 45 Prozent der Bürger, gegenüber 39 Prozent deren Einstellung zu den USA sich "verbessert" oder "stark verbessert" hatte.

Weltweit drücken, aus nicht näher erklärten Gründen, die Menschen den sogenannten "Demokraten" bei der Präsidentschaftswahl die Daumen.


Gut. Wenn man zwischen 2 Übeln der Welt wählt, wählt man das andere. Das eine kennt man ja schon seit 8 Jahren, und in 8 Jahren hat man es vergessen und wählt es einfach wieder. Weil es inzwischen das andere geworden ist.

Also hoffen laut dieser Umfrage z.B. 64 Prozent der Briten und 61 Prozent aller Japaner auf einen Wahlsieg Obamas.

Die Umfrage wurde vom britischen Guardian, "Le Monde" (Frankreich), "Yomiuri Shimbun" (Japan), "La Presse" (Kanada) und "Reforma" aus Mexiko erhoben.

In Deutschland blieb die Umfrage bisher unerwähnt. Auch wurden weder Erhebungen angestellt, noch nahm eine Zeitung teil.

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Radiomeldung: "Deutsche Industrie in der Hand der Ausländer"
10/23/2008 05:47 PM

Wie wäre es, wenn das die Meldung wäre? Wenn wir samt und sonders trickreich aufgekauft würden, weil derzeit durch die von den Amerikanern verursachte Finanzkrise jedes Unternehmen zum Schnäppchen ausländischer Finanzoligarchen würde?

“Frankreichs Präsident gründet einen Staatsfonds, um die Industriekonzerne des Landes vor unerwünschten ausländischen Beteiligungen zu schützen. Einen entsprechenden Vorschlag hatte Sarkozy auch seinen EU-Partnern gemacht - und war auf Skepsis gestoßen”, schreibt der SPIEGEL. Auf Skepsis gestoßen ist noch die milde Form dessen, was an Gift und Galle aus Deutschland nach Frankreich gespritzt wurde.

Sarkozy hat den strategischen Fehler gemacht, zu viel auf einmal zu wollen:

  • Die Errichtung einer EU- Wirtschaftsregierung; eine Krake, die eine weitere Souveränität der einzelnen Staaten begräbt, eine weitere Bürokratie, die Millionen und Abermillionen kosten wird und
  • Staatsfonds, um sich an europäischen börsennotierten Unternehmen zu beteiligen.

Man sollte sich die Dimensionen einmal klar machen: “Der chinesische Staatsfonds CIC wurde gegründet, um die enormen Devisenreserven des Landes anzulegen. Insgesamt verfügt China über Devisen im Wert von 1,5 Billionen Dollar - es sind die größten Reserven der Welt. Offiziell nahm CIC die Arbeit Ende September auf. Der Fonds verfügt mittlerweile über ein Startkapital von 200 Milliarden Dollar” heißt es in dem oben genannten SPIEGEL Artikel. 1,5 Billionen Dollar, das sind nach heutiger Parität 1,16 Billionen Euro, nicht weit entfernt von der Staatsverschuldung Deutschlands. Die Summe der Aktiva des Konzerns Daimler beträgt 135.094 Millionen Euro ( Vorräte/ Wertpapiere/ Forderungen/ Kassenbestand, Immaterielle Gegenstände/ Sachanlagen (Gebäude etc.) + Finanzanlage ). Wäre Daimler ein interessanter Kauf, dann könnte CIC 11 Unternehmen der Größe von Daimler kaufen!

Es wäre überhaupt kein Problem, RWE, EnBW, … und ein paar Kernindustrien zu kaufen, um letztlich völlig am Tropf der ausländischen Politik zu hängen. Und was sagen die neuen Großfürsten dazu? “Die Kapitalverkehrsfreiheit gilt nicht nur für Staaten der Europäischen Union, sondern auch für Drittländer”. Ist das nicht ein Wahnsinn? Zuerst führen uns blinde Finanzmanager ins Elend, und nun auch noch die Herren Industrieverbände. Man möchte am liebsten zurufen “Haltet Euren Rand, weil Ihr die Suppe nicht auslöffeln müsst! Ihr habt schon längst Eure Insel gekauft, auf die Ihr Euch bei Gefahr zurückziehen könnt!”

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HU-Marburg: Zunehmende Armut in Deutschland
10/23/2008 05:45 PM
OECD-Studie zeigt beschämendes Bild - HU-Ortsverband Marburg.

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Urs1798: Invasion der Wolperdinger in Großbritannien?
10/23/2008 05:36 PM
Die brittischen Abgeordneten billigten ein umstrittenes Gesetz zur Forschung an sogenannten Chimären-Stammzellen, ob dabei Wolperdinger gezüchtet werden, bleibt zunächst unklar. Geburten ab jetzt nur noch im Zweier-Pack, Hurra, wir züchten uns menschliche Ersatzteillager. Posted in Grausam, Politisch, Satire, Zeichnungen   Tagged: Chimären oder Wolperdinger, Dolly, Embryonen-Forschung, Erbkrankheiten, Genforschung, Großbritannien, Klonen    [Link] [Cache]
Weltkrise: So schlimm ist es wirklich
10/23/2008 05:15 PM
Der Mann heißt José Barroso, er ist EU-Kommissionspräsident und imNebenberuf Warner vor dem nahen Untergang. Vor dem bisher größten Asien-Europa-Gipfel in Peking brachte der Portugiese das Dilemma der Tage im Herbst 2008 in einem Satz auf den Punkt: „Wir leben in nie dagewesenen Zeiten, und wir brauchen eine bislang beispiellose weltweite Koordination", sagte Barroso.

Fürwahr nie dagewesene Zeiten sind das, in denen sogar Großunternehmen wie Daimler ihre Renditeerwartung von 7,7 auf nur noch 6 Milliarden herunterschrauben, Josef Ackermann kein Geld aus dem staatlichen Rettungsfonds haben will und die Länder sich nicht einigen können, wer ihr Vertreter im neuen Rettungsfondsverwaltungsrat sein soll.

Ja, José Barroso, da hast du recht. Verglichen mit schon dagewesenen Zeiten wie der Zeit zwischen 1914 und 1918, als die Völker sich die Köpfe einschlugen, mit 1929, als die Banker aus den Fenstern sprangen und 20 Prozent aller Amerikaner arbeitslos waren, mit 1933 bis 1945, als die Deutschen alles undeutsche mordeten, oder mit 1917 bis 1989, als die roten Diktatoren in China und Rußland Millionen um die Wette hinrichteten oder doch wenigstens verhungern ließen, sind unsere Tage wirklich einmalig schrecklich, schlimm und grauenhaft.[Link] [Cache]
ISLA: No title
10/23/2008 05:13 PM
Schweigen. Hatte ich etwas anderes erwartet? Ich hatte es gehofft. Ja. Wieder und wieder gehofft. Was ist mein Anteil? Gefühle der Rache. Ich höre nicht eher auf, bis. Bis was? Was ist dein Anteil an dieser Entwicklung? An diesem Haß? Das Schweigen hinterlässt abgrundtiefe Traurigkeit.[Link] [Cache]
ISLA: No title
10/23/2008 05:13 PM
Es ist auch ein bitteres Lehrstück über den Abgrund menschlicher Beziehungen. Über Vertrauen und Fallenlassen. Über die wiederholte und doch hoffnungslose Hingabe im Vertrauen. Über Liebe und Pflichtgefühl. Ich erzähle ihr in Andeutungen, erzähle in kleinen Dosen und mit clownesker Untermalung in der Hoffnung, dass sie sich nicht abwendet, sich nicht wie immer kurz entsetzen wird über die Schlechtigkeit der Welt. Sich in selbstentlastender Manier reinigt mit der Rede, dass das nun mal so sei. Sie hört mir zu, und wieder einmal klingelt das Telefon im passenden Moment. Erst der eine. Ein paar Minuten später der andere. Jeder sitzt im Glashaus. Wie mir der eine bereits vor langer Zeit sagte. Eben nur in verschiedenen Ligen. Und jeder betont das hin und wieder durch gezielt gesetzte Trigger.
Manchmal habe ich mir vor lauter Wut dieses Mittel auch gewünscht. Und viele mystische Buchseiten später diesen Wunsch wieder aufgegeben. Verwandle die Energien. Verwandle sie! Schreibe! Suche die richtigen Bücher. Die Buchstaben fallen dir dann in die Finger. Ja. Oft wortwörtlich. Die Transformation läuft auf vollen Touren. Hin und wieder läuft sie heiß. Nichts ist immer hellsichtig und klar.
Ich höre den gespielten Belanglosigkeiten nur kurz zu, lege auf und lache über dieses Spiel. Lache, um ihr zu helfen, hoffe, dass sie sich nicht abwendet. Von mir abwendet. "Siehst, so geht das. Was für ein lustiges Theaterspiel, nicht wahr?" Sie sieht mich an, zögert einen Moment. Nur einen ganz kurzen Moment. Doch das auf dem Nährboden wilhelminischer Kriegs- und Nachkriegserziehung errichtete deutsche Pflichtgefühl reicht nicht für solche Situationen. Deutlich, zu deutlich höre ich ihre Worte: "Damit habe ich nichts zu tun."[Link] [Cache]
Sozial-Gangbang: Fundamentalisten auf dem Vormarsch
10/23/2008 05:08 PM
Die Bedrohung unserer Gesellschaft durch religiöse Fanatiker nimmt immer weiter zu. Keine Angst lieber Leser, die Rede ist nicht von bärtigen Muselmanen, die mit Srengstoffgürtel und Krummsäbel bewaffnet in unseren Kulturkreis einfallen, hier geht es um die andere Seite, um fanatische Christen, die ihre oberste Existenzberechtigung offenbar darin sehen, alles und jeden in den Genuss ihrer unbändigen Missionierungswut kommen zu lassen. Denn in enger Zusammenarbeit mit der der Evangelischen Kirche und dem pädagogischen Institut der Evangelischen Kirche von Westfalen (bezeichnender Weise pflegt man dort die Abkürzung PI), will man künftig, im Rahmen eines zunächst auf zwei Jahre angelegten Projekts "religiöse Bildung", in die Gelsenkirchener Kindertageseinrichtungen tragen. Insbesondere die WAZ, die Westfälische Allgemeine Zeitung, versucht sich wohl, ob dieser unglaublichen Mißachtung der Religionsfreiheit direkt in das Herz des lieben Gottes zu schreiben.

"Das Ziel: Bei der Vermittlung von Werten sollen in den städtischen Einrichtungen nun auch religiöse Fragestellungen thematisiert werden. Elf der 46 Einrichtungen beteiligen sich an dem Modell, die Mitarbeiter werden eigens geschult." [...] "Die Stadt beschreitet einen innovativen Weg, will Kindern auch in ihren Einrichtungen religiöses Rüstzeug geben. Das ist gut so, denn wer Werte vermitteln will (und soll), der kommt ohne Religion nicht aus."

Ob sich der Verfasser dieses intellektuellen Kahlschlages, Michael Muscheid, davon im Himmel ein goldenes Fleißkärtchen, übergeben vom Jesuskindlein persönlich, erhofft, konnten wir noch nicht klären, eins dagegen ist ganz klar: Das ist ein Schlag in die Gesichter großartiger Humanisten und Philosophen, die zum großen Teil gegen den Widerstand der Kirche neue Werte der Aufklärung schufen. Mehr noch, belehrt man in bester Selbstgerechtigkeit Erzieher, Pädagogen und nicht zuletzt Eltern, daß die Vermittlung demokratischer, humanistischer und moderner Werte im Sinne einer nachvollziehbaren, säkularen Ethik nichts als Mummpitz waren.
Beängstigend auch die Aussagen von Heike Kostarellis, der Leiterin einer Kita im Stadtteil Gelsenkirchen Horst, die gar für Kinder ein "Recht auf religiöse Bildung" fordert.
Woher genau sich dieses Recht konstruiert, und warum nun gerade die, an eigene Interessen gebundene Evangelische Kirche "die Richtige" für die Aufgabe der Vermittlung von Werten ist, bleibt wohl ein ebenso unergründliches Geheimnis wie das Märchen vom Heiligen Gral.
Sicher ist das Kennen religiöser Werte wichtig für die Entwicklung unserer Kinder, insbesondere um die Struktur unserer Gesellschaft und die Grundlagen des menschlichen Miteinander zu verstehen. Es stört nur ein wenig die Einseitigkeit, mit der man hier vorgeht, denn für die Werte einer multikulturellen Gesellschaft, mit zahlreichen religiösen Angeboten auf dem Jahrmarkt der Heiligkeiten, ist diese Form der religiösen Bildung nicht gerade der Weg, mit dem man erfolgreich freidenkende und mündige Menschen schafft.
Aber vielleicht ist ja gerade dies auch gar nicht beabsichtigt. Es erscheint zumindest als offensichtlich, daß man konfessionslosen Eltern jede Möglichkeit nehmen will, ihre Kinder einer gezielten religiösen Beeinflussung zu entziehen, sollten sie Ihre Kinder ganz bewußt in konfessionslose städtische Tageseinrichtungen schicken.
Eine Entwicklung, wie in Gelsenkirchen nun zu beobachten, kann man also durchaus auch als die schleichende Entwicklung eines christlichen Fundamentalismus in unserer Gesellschaft bezeichnen. In welch hohle Gasse das fanatische Vertreten einzelner ausgesuchter religiöser Wahn- oder Wertvorstellungen führt, zeigen uns, wieder einmal, die USA, in denen der religiöse Fanatismus bereits Ausmaße angenommen hat, die uns nur noch staunend den Kopf schütteln lassen. [Quelle][Link] [Cache]
Mein Parteibuch Blog: Die Bankrotterklärung des Kriegstreibers Josef Joffe kam per dpa
10/23/2008 05:08 PM
Haltet den Wahnsinn auf
Haltet den Wahnsinn auf
Copyleft2008 Lurusa Gross

Die moralische Bankrotterklärung der transatlantischen GeheimdienstpostilleDie Zeit” ging gestern Mittag per dpa raus und trug den bemerkenswerten Titel “US-Neokonservative setzen sich von Irak-Krieg ab” (Screenshot). In der dpa-Meldung wird behauptet, der neokonservative Vordenker Richard Perle hätte zum Krieg gegen den Irak gesagt, er “hätte nie geglaubt”, dass sie “das so böse verpatzen würden”. Der von 2001 bis 2005 als “Under Secretary of Defense for Policy” eingesetzte Neocon Douglas Feith hat der Meldung zufolge gesagt, sie hätten “einen schrecklichen Preis bezahlt, aber nicht wegen des Krieges als solchen, sondern weil er so schlecht gelaufen ist”.

Was die einst führenden Neocons damit sagen wollen, macht die Aussage des Ex-Vize-Verteidigungsministers Paul Wolfowitz deutlich. Der dpa-Meldung zufolge sagte Paul Wolfowitz der Zeit nun, er sei “nicht der Drahtzieher” des Angriffs auf den Irak gewesen, sondern die Entscheidungen habe Kriegsminister Donald Rumsfeld getroffen. Paul Wolfowitz weiß dabei natürlich ganz genau, dass er mitverantwortlich ist für das von amerikanischen Kommentatoren mit Hitler’s “Mein Kampf” verglichene StrategiepapierRebuilding America’s Defenses“, wo zum Beispiel über ein neues Pearl Harbour als Katalysator zur Rechtfertigung höherer Rüstungsausgaben nachgedacht wurde. Das sieht schon ein wenig sehr deutlich danach aus, als würde Paul Wolfowitz bereits jetzt seine Verteidigung medial vorbereiten für den Fall, dass er nach den Wahlen in den USA zusammen mit seinem Präsidenten, seinem Vizepräsidenten und seinen Komplizen vom Project for a new American Century angeklagt wird wegen Massenmord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Vorbereiten und Führen zweier Angriffskriege.

Bemerkenswert ist weiter, dass die Meldung mit der von Wolfowitz gegenüber der Zeit getätigten Äußerung per dpa rausgeblasen wurde und nicht bei der Zeit auf der Webseite zu finden ist. Denn diese dpa-Meldung ist auch eine persönliche moralische Bankrott-Erklärung von Zeit-Mitherausgeber Josef Joffe. Genau wie in den USA will es nun auch in Deutschland niemand gewesen sein, der Stimmung für den verbrecherischen Angriffskrieg auf den Irak gemacht hat. Doch da gibt es die Worte von Josef Joffe, die auf der Webseite der Zeit stehen, wie in Stein gemeißelt, wo Josef Joffe seinen Lesern im Sommer 2002 erklärt, wie dringend es ist, Saddam Hussein durch das zeigen militärischer Stärke seine Masenvernichtungswaffen zu rauben:

“Europa. Der Grund ist einfach. Dem Diktator sind seine Massenvernichtungswaffen so wichtig, dass er lieber die verschärften Sanktionen als die Inspekteure in Kauf genommen hat. Konkret: Deren Rausschmiss war ihm 160 Milliarden Dollar wert - auf so viel Öleinkommen musste er danach verzichten. Wer so einen hohen Preis für sein Giftzeug bezahlt (und auch noch sein Volk hungern lässt), wird jeden Trick nutzen, um auf Zeit zu spielen und effektive Kontrollen zu vermeiden. Jedes Zeichen von Unentschlossenheit wird ihn ermutigen, dieses Spiel weiterzutreiben. Das wissen die Europäer ebenso gut wie die sog. “Cowboy-Imperialisten” in Amerika.”

Diese Falschinformation mit den Massenvernichtungswaffen ist schlimm genug. Im Irak gab es da schon lang keine Massenvernichtungswaffen mehr. Das durfte Josef Joffe auch klar sein. Schließlich sitzt Josef Joffe in nahezu allen wichtigen transatlantischen Seilschaften. American Council on Germany, International Institute for Strategic Studies, Atlantik-Brücke, Aspen Institut und bei vielen weiteren mächtigen Organisationen der regierenden Verbrecherbande der USA, fast überall ist Josef Joffe dabei und in manchem davon auch in herausgehobener Position. Das International Institute for Strategic Studies war zum Beispiel an “Rebuilding America’s Defenses” mitbeteiligt. Und Josef Joffe schrieb schon 2001, nachdem die Neocons mit 9/11 ihre Rechtfertigung für den Krieg gegen Afghanistan bekommen hatten, dass sei “ein Verteidigungskrieg, der auf den blutigsten Angriff auf Amerika seit Pearl Harbor folgt.” Will der Kriegstreiber Josef Josef wirklich jemandem weißmachen, er wusste nicht, dass die USA einen geostratisch motivierten Angriffskrieg auf den Irak planten?

Josef Joffe hat im Gegenteil mit seinem Hetzblatt “Die Zeit” im Wahlkampfsommer 2002 diejenigen niedergemacht, die es gewagt haben, ein Stückchen weit die Wahrheit über George W. Bush und den Krieg gegen den Irak auszusprechen. Lassen wir weitere Worte von Josef Joffe aus seinem vorstehend zitierten Artikel vom Sommer 2002 für sich sprechen:

“Formulieren wir die Frage anders: Was ist in die Köpfe von Herta Däubler-Gmelin und Rudolf Scharping gefahren oder genauer: aus denen herausgekrochen? Die eine wirft Bush vor, mit seiner Irak-Politik nur von innenpolitischen Verfehlungen abzulenken - wie man es seit “Adolf Nazi” tue. Der andere bricht das letzte Tabu, wie der Kolumnist der “New York Times” Bill Safire berichtet. Schuld an der Irak-Politik, habe Scharping gesagt, sei nur die “jüdische Lobby”. Das sehr reale Problem Saddam ist bloß ein wahlpolitisches Manöver? Onkel Sigmund nennt das “Projektion”: Man unterstellt den anderen, was man selbst tut. Und suggeriert dabei noch, Adolf habe mit dem Zweiten Weltkrieg Reichstagswahlen gewinnen wollen. Wie sagte der Urvater der SPD, August Bebel? “Antisemitismus ist der Sozialismus der dummen Kerls.” Antiamerikanismus fällt unter eine ähnliche Rubrik. Leider ist Bebel-Erbe G. Schröder nicht ganz unschuldig an dieser Tragödie, hat er doch derlei “Weisheiten” mit seinen Ausfällen gegen Amerika überhaupt erst hoffähig gemacht.”

Erwähnt werden soll noch, dass Josef Joffe, den Kriegstreiber im grünen Gewand, Joschka Fischer, der nun bei Josef Joffe in Holtzbrincks Zeit Hurra-Amerika-Kommentare schreibt, 2002 zum Ende seines Artikels noch lobte. Den Weg der USA von Freedom to Fascism kann man heutzutage in einem Film von Aaron Russo anschauen. Herta Däubler-Gmelin hat die deutliche Äußerung über die sich abzeichnende Diktatur dank der Hetze von Josef Joffe und seinen Kumpanen ihr Amt als Justizministerin gekostet. Der Einfluss der Israellobby auf die Entscheidung zum Angriffskrieg gegen den Irak lässt sich heutzutage im Buch “The Transparent Cabal: The Neoconservative Agenda, War in the Middle East, and the National Interest of Israel” vom Historiker Stephen J. Sniegoski im Detail nachlesen.

Nun darf man gespannt sein, wann Josef Joffe als Miniaturausgabe von Richard Perle erklären wird, er habe von nichts gewusst, den in den USA aufkommenden Faschismus nicht bemerkt und von die zum Angriff auf den Irak benutzten Lügen nicht als solche erkannt. Glaubwürdig wird diese Heuchelei indes nicht sein können. Josef Joffe dürfte als Kuratoriumsvorsitzender des Abraham-Geiger-Rabbinerkollegs und Trustee des Leo Baeck Instituts in New York ebenso große Probleme haben, glaubwürdig darzustellen, er habe von nichts gewusst und sei für nichts verantwortlich, wie dies gerade seine drei amerikanischen Freunde haben.

Schwer vorstellbar ist auch, dass Josef Joffe nichts von der parteiübergreifenden Absicht der USA zur militärischen Durchsetzung der Weltherrschaft weiß. Schließlich ist Josef Joffe nicht nur Teilnehmer von Bilderberg-Konferenzen gemeinsam mit dem heute noch in den Lagern beider Parteien sehr aktiven Vordenker der kriegerischen Weltmachtsphantasien der USA, Zbigniew Brzeziski, Gründungs- und Mitherausgeber der Zeitschrift “The American Interest”. Das US-amerikanische Interesse an der Eroberung, Beherrschung und Ausbeutung der Welt liegt natürlich mitnichten im deutschen oder europäischen Interesse. Aber das stört ihn offenbar nicht.

In demütiger Erfüllung seiner Mission als transatlantischer Chef-Propagandist in Deutschland scheint Josef Joffe sich für nichts zu schade zu sein. Die Zeit kann als Sprachrohr der US-Kriegsherren in Deutschland mit dieser Bankrott-Erklärung nun eigentlich auch gleich zu machen.

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Harald: Offener Brief von Ulrike Kölver an Frau Dr. Angela Merkel
10/23/2008 04:08 PM


Sehr geehrte Frau Merkel,

die Summen zur Rettung der Banken werden von Tag zu Tag astronomischer – das schon lange verspielte Vertrauen lässt sich so aber offensichtlich nicht zurückgewinnen.

Wo kommt der Milliardenregen eigentlich auf einmal her?

Wir, die Öffentlichkeit, bekamen doch seit Jahren von den Regierungen nur zu hören, wir „müssten den Gürtel enger schnallen", der verarmte Staat müsse Haushaltslöcher stopfen, darum das Volksvermögen verscherbeln, beim öffentlichen Dienst drastisch Kosten senken und könne nicht einmal mehr so bescheidene Summen wie die zur Unterstützung des Transports von Blinden und sonst Behinderten erübrigen (so z.B. in Berlin).

Wo also nimmt plötzlich der Staat all diese phantastischen Summen her? Klar ist, dass Sie auch jetzt wieder die Masse der Bürger, die durch Ihre Politik und die Ihrer Vorgänger bereits seit Jahren zugunsten unersättlicher Groß-Hasardeure ausgeplündert worden sind, die Zeche zahlen lassen wollen, die Sie uns eingebrockt haben. Jetzt, in der vorhersehbaren „Krise", in geradezu atemberaubendem Ausmaß. Sie werfen mit Geld um sich, das Ihnen nicht gehört und das der Staat bis vor einigen Tagen angeblich oder wirklich gar nicht hatte. Kein Wunder, dass das kein Vertrauen schafft – schon gar nicht bei den zockenden Banken.

Nun plötzlich teilen Sie auch öffentliche Schelte an die Banken aus - fraglos verdient.

Die Schuld jedoch liegt in erster Linie bei I h n e n selbst, Frau Merkel. S i e haben in Deutschland die volle Verantwortung, in der EU eine gravierende Teilverantwortung für die angerichteten Schäden und daher auch eine erhebliche weltweite Verantwortung und Schuld. Abschiebung dieser Verantwortung steht Ihnen nicht zu, Frau Merkel! S i e haben sich zusammen mit Ihren Kabinettskollegen stets zum willigen Erfüllungsgehilfen der – zweifelhaften - Interessen der USA gemacht, S i e haben mit deutscher Musterknabenmentalität in der EU stets die für die Allgemeinheit schädlichsten Varianten jedes Politikfeldes im Interesse einer kleinen Schicht maßloser Profiteure vorangetrieben.

Und Sie können keinesfalls sagen, Sie hätten es nicht gewusst: es gab in all den Jahren genug (und gibt immer mehr) fachkundige Stimmen, die eine Abkehr von Ihrer (und Ihrer Vorgänger Kohl und Schröder) halsbrecherischen Politik fordern und reelle gangbare Alternativen immer wieder aufgezeigt haben. Sie haben stattdessen stets weiter skrupellos den „Bock zum Gärtner" gemacht: Beratung durch Lobbyisten, die inzwischen gewohnt sind, unter jeder Bundesregierung so ziemlich alles zu bekommen, was sie haben wollen, u.a. eine Medienkonzentration, die faktisch die Pressefreiheit zum Erliegen gebracht hat. Sie haben Praktiken zum Standard werden lassen, die man herkömmlich mit Recht als Formen von Korruption zu betrachten pflegte.

Aber selbst wenn Sie – wegen selbstgewählter einseitiger Beratung durch hochkarätige Lobbyisten nicht gewusst haben sollten, wie schädlich die Politik ist, die Sie da (zusammen mit Ihren gleichermaßen verstockten SPD-Kollegen) leichtfertig immer weiter auf die Spitze treiben, so gilt für den Chef-Amtsträger mindestens das, was für jeden Bürger gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Wir fordern deshalb, dass Sie selbst, Frau Merkel, an allererster Stelle die angemessenen Konsequenzen aus Ihrem anhaltenden politischen Versagen ziehen.

Wir schlagen Ihnen einige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung vor:

1) sorgen Sie umgehend dafür, in Deutschland und mit Ihrem Einfluss in der EU, dass die Mega-Profiteure persönlich belangt und zur Kasse gebeten werden. Ein Tropfen auf den heißen Stein nur, dürfte aber vertrauensbildender wirken als „Ihre" Papiermilliarden, an die niemand mehr glaubt.

2) treten S i e sodann von dem Amt, dem Sie eindeutig nicht gewachsen sind, zurück. Stellen Sie sich der Fahndung wegen Verdacht auf Veruntreuung von öffentlichem und privatem Eigentum. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Vorgänger Kohl und Schröder ebenfalls belangt werden.

3) verzichten Sie auf Pensionsansprüche bis auf einen Betrag in Höhe von „Hartz IV". (Die Millionen Bürger, die durch Ihre und Ihrer Vorgänger Politik in Arbeitslosigkeit und Lohnverlust gedrückt worden sind, könnten Sie beraten, wie man damit nicht über die Runden kommt).
Ihr Verzicht wäre natürlich wirtschaftlich völlig bedeutungslos: er könnte aber ein Symbol für Abkehr von Polit-Zockerei werden.

Sie haben für Ihr Amt den Eid geleistet, vom Volk Schaden abzuwenden. Diesen Eid haben Sie ganz klar gebrochen. Die genannten Maßnahmen können das nicht wieder gutmachen. Sie könnten aber wenigstens ansatzweise eine Abkehr von Willkür und Kumpanei mit Lobbyisten-Beutegemeinschaften andeuten und so etwas vom im Volk verloren gegangenen Vertrauen zurück gewinnen.

Ulrike Kölver

Quellennachweis:

http://www.radio-utopie.de/2008/10/23/Ex-WASG-Berlin-Landesvorstaendlerin-schreibt-Merkel-einen-offenen-Brief

http://www.linkezeitung.de/cms/index.php?option=com_content&task=view&id=5532&Itemid=92

http://www.duckhome.de/tb/archives/3809-Ex-WASG-Berlin-Landesvorstaendlerin-schreibt-Merkel-einen-offenen-Brief.html

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Deutschland Debatte: Prof. Sinn malt die Welt so, wie sie ihn gefällt.
10/23/2008 03:47 PM

In der NTV-Sendung Späth am Abend „NACH DEM CRASH – WEGE AUS DER KRISE"

Verteidigte der Prof. aus München seine Lieblingsreform „Hartz IV"
Er meinte augenscheinlich das die Zahl der (statistisch erfassten) Arbeitslosen, durch die „Hartz IV" Reform, um rund 2 Millionen gesunken ist. Er meint offensichtlich das unter anderen wegen der Arbeitsmarktreform 1 Million zusätzliche Arbeitsplätze entstanden sind. Er meint es liege auf der Hand, das Personen die in Niedrigstlohnarbeitsverhältnissen arbeiten und ergänzendes ALG II benötigen, nicht von Armut so wie er sie definiert bedroht sind.
In der NTV-Sendung Späth wurde die Zahl der Personen die in Niedrigstlohnarbeitsverhältnissen arbeiten und ergänzendes ALG II benötigen mit rund 1,3 Millionen Personen beziffert.

Ich hätte nun folgende Fragen an den Prof. aus München.

Wohin sind die 1 Million Personen verschwunden die nicht als arbeitslos gezählt werden aber auch keine sozialversicherungspflichtige Arbeit ausüben?
In Ein Euro Jobs ?
In Bürgerarbeit ?
In Bürgerarbeit als Pflegeassidenten?
In Maßnahmen?
In staatliche subventionierte Beschäftigung?

Wenn Hartz IV eine erfolgreiche Arbeitsmarktreform ist warum gibt es mehr als 7,5 Millionen Leistungsempfänger?

LEISTUNGSEMPFÄNGER
- Arbeitslosengeld 807.222*
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 4.897.843*
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.872.730*

Wenn es rund 1 Million zusätzliche Arbeitsplätze gibt, warum steigen dann die Beiträge zur GKV – Gesundheitsfonds auf 15,5 % und warum hat nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hat gesetzliche Sozialversicherung im ersten Halbjahr 2008 in der Abgrenzung der Finanzstatistik ein Finanzierungsdefizit von 2,0 Milliarden Euro verzeichnet ? (Pressemitteilung Nr. 387 vom 15.10.2008)

Der Prof. aus München spricht von rund 1,3 Millionen Personen die ergänzendes ALG II erhalten in Hart aber Fair wurde die Zahl von 3 Millionen Personen in Billigjobs genannt.

Der Prof. aus München meint, die Armut sei seit 2005 aufgrund der zusätzlichen Arbeitsverhältnisse im Niedrigstlohnbereich mit ergänzenden ALG II ( bezahlt von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler) gesunken.

In der OECD Studie - Mehr Ungleichheit trotz Wachstum? Einkommensverteilung und Armut in OECD-Ländern - Zusammenfassung in Deutsch lese ich:

Worin sieht der Prof. aus München den Erfolg der Hartz – Arbeitsmarktreformen?
Im absinken des allgemeinen Lohnniveau oder in der Beschäftigung der Arbeitslosen in 1 € Jobs, Bürgerarbeit oder im Niedrigstlohnbereich?

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Ein Zyniker schreibt...: Nacktflug
10/23/2008 03:46 PM
Wenn ihr an eure letzten Flugreisen zurück denkt, wie oft wurdet ihr da abgetastet? Das läuft ja bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen so, dass man zuerst durch einen Metalldetektor muss und wenn der Piept dann wird man nochmals manuell gescannt und abgetastet. Nun ist es zumindest bei mir seit Jahren nicht mehr dazu gekommen, dass dieser Metalldetektor nicht gepiept hätte. Egal wie penibel ich auch darauf geachtet habe kein Metall am Körper zu tragen, das Ding piept einfach immer. Wenn ihr mich fragt ist das völlig egal ob man jetzt Metall am Körper trägt oder nicht. Die entscheiden nach Gesichtskontrolle wer da nochmals abgetastet wird und wer nicht. Da gibts dann so einen kleinen Knopf um den Detektor piepen zu lassen selbst wenn kein Metall gefunden wird. Jetzt soll es etwas neues geben...der Nackt Scanner. Dazu gibt es dann folgende Einschränkungen für die Nutzung:

Kein Passagier dürfe zu dem Scan gezwungen werden, die Kontrolleure müssten räumlich getrennt von dem erfassten Passagier sitzen, und die Bilder dürften nicht gespeichert werden.

Wahahahaha wie lange glauben die denn, dass diese Einschränkungen Bestand haben? Und viel wichtiger, wenn die Dinger erstmal am Flughafen stehen, dann dauert es nicht mehr lange bis die an allen Ecken und Enden für Sicherheitskontrollen eingesetzt werden. Das Nächste ist dann die in England bereits propagandierte Nackt Kamera auf öffentlichen Plätzen.

Das Nächste Thema wenn wir schon beim Fliegen sind, sind die Flugpassagierdaten die nicht nur fröhlich aufgezeichnet und über Jahrzehnte gespeichert werden, sondern auch ganz locker mit der ganzen Welt getauscht werden dürfen. Die EU will da jetzt mal wieder mehr von...bzw. eigentlich kommt das wohl von der Ratpräsidentschaft Frankreichs. Wenn ihr mich fragt dann haben die Franzosen bis jetzt nur Bockmist produziert in ihrer Ratpräsidentschaft szeit. Der Sarkozy ist etwa genauso Vertrauenswürdig wie der Berlusconi...ja richtig überhaupt nicht. Bei der jetzigen Ausweitung geht es darum auch großflächig die Daten von innereuropäischen Flugverbindungen zu speichern.

Es müssten erst Kosten-Nutzen-Berechnung durchgeführt und Erfahrungen in einzelnen Mitgliedsstaaten gesammelt werden. Nach einer Evaluation solle dann über das weitere Vorgehen in diesem Punkt entschieden werden.

Ja klar, nur sehen ob's gut ist. Was das Ergebnis dieser "Evaluation" sein wird dürfte klar sein. Bis zur europäischen NoFly Liste dürfte es nicht mehr weit sein. Aber damit gibt man sich noch lange nicht zufrieden:

Weiter will es die Ratspräsidentschaft den EU-Ländern erlauben, Passagierdaten bei "anderen Transportformen" jenseits des Fliegens einzubeziehen. Damit folge man dem Wunsch einer "sehr großen Mehrheit" der Delegationen im Ministerrat, den Bahn- oder Seereiseverkehr bei der geplanten riesigen Informationssammlung nicht außen vor zu lassen.

Ach wie nur Bahn- und Seereisen. Da geht aber noch was. Wieso werden denn da nicht die Daten vom Kennzeichenscanning mit einbezogen und noch mit den Handy Positionsdaten aus der Vorradsdatenspeicherung verknüpft? Der Traum jedes Innenministers. Zum Kotzen!!![Link] [Cache]
Suboptimales: Kein Ende in Sicht oder doch alles Utopie ?!
10/23/2008 03:43 PM

Wir Menschen sind so beschränkt, daß wir überall Anfang und Ende vermuten, nur weil wir Anfang und Ende haben. Kann es etwas größeres als den Menschen geben ? Ja, aber warum vermuten wir darin immer einen willen - nur, weil wir selbst über einen verfügen ? Erst, wenn unser Wille gebrochen ist, sind wir wirklich in der lage zu verstehen, daß der Wahnsinn die letzte Freiheit des Menschen ist. Alles was anfängt, muss auch wieder aufhören. Hoffen wir das, das Ende sich nicht weiter nähert.Ich hingegen muss eine Pause einlegen , zur Zeit scheint es so , das man mich versucht dranzukriegen ……. wegen Rechtsberatung , Internetveröffentlichungen ?! Also mache ich diesen Anfang , zum Ende hin…..

Ich hole mir meine Vergangenheit wieder in den Vordergrund.Meine Vergangenheit ist zwar wie eine unordentliche Schublade mit vielen Kleiderfetzen in der man verzweifelt herumwühlt weil man nach verlorenen Juwelen sucht , ja manchmal findet man aber auch vergilbte ……. sozusagen eine Gebrauchsanweisungen für die Gegenwart. Viele wünschen sich bestimmt, sie könnten in die Vergangenheit zurückreisen und alles ändern, was sie ihrer Meinung nach damals alles falsch gemacht haben. Sie übersehen dabei nur, dass sie in der Gegenwart auch weiterhin Dinge “falsch” machen und auch in der Zukunft “falsch” machen werden. Vergangenheit selbst aber ist inexistent. Wir, nein, eigentlich nur DU, der Leser, existierst in nur einem Bruchteil einer Sekunde. Erinnerung und Existenz sind Illusion. Doch was ist, wenn sie doch real sein sollten ?

Die Vergangenheit ist wie schon oben erwähnt eine Illusion. Könnte sich keiner mehr an sie erinnern gäbe es für den moment nur noch die Gegenwart und die Zukunft. Andererseits ist wiederum auch die Zeit , eine Illusion.Die Vergangenheit zu kennen ist einerseits gut, denn sonst müsste man ihre Fehler wiederholen, andererseits kann es auch leicht passieren, daß man aus seiner persönlichen Vergangenheit zu viel Müll mitschleppt der einem die Zukunft verbaut. Da hilft nur…mhhh…was eigentlich ?

Oft ist es aber auch so, je mehr Abstand man zu einem Erlebnis gewinnt, je vergangener es also ist, desto intensiver werden die Gefühle, die man bei diesem Erlebnis hatte !Und deshalb hole ich es wieder zurück , in der Hoffnung aus den gemachten “fehlern” , effektiv und vorrausschauend für mich , planen zu können.

Niedergeschlagen blicken wir jeden verdammten Tag in die Medienwelt die uns Stunde um Stunde mit Nachrichten versorgt über Krieg hier , Tot da - Börsencrash gestern , Milliardenspenden Morgen - Überfluß jetzt ,und Armut allezeit . Mit geübtem Glanz und Schimmer in den Augen wird dann von gestern erzählt, das die heutige Zeit so scheinbar übertrifft. Und selbst wenn diese äußere Überlegenheit nicht äußerlich sichtbar ist, dann waren es zumindestens die Inneren Werte, die damals “unübertrefflich” waren und den Menschen früher zu etwas wie auch immer geartetem “besserem” gemacht haben……… Ich fange an zu glauben, dass diese Geschichte eine illusion ist, im ganzen. Es ist eine Illusion aus dem heute, das gestern besser erscheinen zu lassen. Das ist wohl etwas, das mit der eigenen Einstellung zu tun hat, der Ansichtsweise,dem Erlebten und wohl auch dem Wunschdenken. Doch ich bezweifle, dass es überein stimmt mit der faktischen Wirklichkeit….. und deshalb jetzt noch ein Video , von einen meiner Lieblingsgruppen ,das die heutige Zeit gut beschreibt.Das war noch deutscher HipHop mit Aussage !

weitere :

Scheiß auf die Hookline

Nachricht aus Utopia

Tränen

und für alle anderen da draußen ein kleiner Push Up - Kopf hoch

Posted in Augenwischerei, Gedankenspiele, Gesellschaft, kapitalismus, Meinungen, Persönliches, Weltordnung Tagged: Anfang, Ende, Gegenwart, Illusion, Utopie, Vergangenheit, Zukunft
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Duckhome: Heidenreich vom ZDF gefeuert
10/23/2008 03:15 PM

Man darf ruhig laut und deutlich sagen, dass Elke Heidenreich im Lauf der Jahre viel von ihrem Charme und Charisma verloren hat. Sicherlich ist es auch nicht einfach in einer solchen Anstalt wie dem ZDF mit einem halbwegs intelligenten Thema und so komischen Dingen wie Büchern seinen Sendeplatz zu verteidigen. Denn außer Schleichwerbung und einer geistigen Wassertiefe von 2 Millimetern wird ja dort seit Jahren nichts mehr geboten.

In der freien Wirtschaft hätte sich das Thema Öffentlich Rechtliche aber vor allem des Zentralen Demenz Fernsehens längst erledigt. Da die Vögel aber mit Gewalt, Nötigung und schierer Erpressung ihre Kohle beim Bürger abzocken dürfen ist dagegen nur dann etwas zu machen, wenn man die Politiker feuert die diese Abzocke unterstützen.
Würden die Leute im ZDF nach Leistung bezahlt, müssten sie Geld von zu Hause mitbringen. Statt dessen ist genügend Geld da um Kerner hin- und herfliegen zu lassen damit sich sein persönlicher Werbewert noch um ein paar Millionen erhöht.

Zahl des Tages: Johannes B. Kerner flog über 14.500 Kilometer von Peking nach Nürnberg und zurück, um für das ZDF das Fußball-Testspiel zwischen Deutschland und Belgien zu moderieren. Geld spielt dabei offenbar keine Rolle, monieren die Kritiker. Geht ja alles auf Rechnung der Gebührenzahler.


Das sind die Öffentlich Rechtlichen wie wir sie kennen. Das Elke Heidenreich in so einem Umfeld dann auch den Marcel Reich-Ranicki macht, ist wenig erstaunlich. Zu Marcel Reich-Ranicki sollte aber bemerkt werden, dass diese, seine Kritik wie viele andere seiner Kritiken auch, einen üblen Nachgeschmack hat. Häufig hat er versucht und es auch geschafft, sich durch überzogene und meist auch völlig ungerechtfertigte, maßlose Kritik an Anderen, immer wieder dann ins Spiel zu bringen, wenn er schon fast draußen war.

Das er diesmal ausnahmsweise mal richtig liegt, ändert nichts an der Fragwürdigkeit seiner Motive. Elke Heidenreich hat sich für eine Sache zerrieben, die so beim ZDF aber auch in der ARD keine Zukunft mehr hat. Deutschland ist nicht mehr das Land des Buches. Deutschland ist das Land der geistigen seichten Niederungen. Glaubt irgendjemand dass der deutsche Arbeitsminister ein Buch lesen könnte? Ja ein Scheckbuch. Ein Kontobuch.

Wir machen doch unsere Bildungspolitik bewusst so, dass wir die Menschen dumm halten, anstatt sie immer klüger und wissbegieriger und lerneifriger zu machen. Was sollen da Bücher. Humba Täteterä. 12 Eier auf einem Strohhalm balancieren und Interviews zurechtschneiden ,wie direkt aus dem Progandaministerium, plus Hofberichterstattung für die Reichen und Mächtigen, genau das ist öffentlich rechtliches Mediengeschehen.

Wenn Elke Heidenreich dann solche Sätze sagt, möchte man sie knuddeln vor Freude.

"Wie jämmerlich unser Fernsehen ist, wie arm, wie verblödet, wie kulturlos, wie lächerlich."

"Man schämt sich, in so einem Sender überhaupt noch zu arbeiten. Von mir aus schmeißt mich jetzt raus, ich bin des Kampfes eh müde"


Gäbe es da einen verantwortungsvollen Arbeitgeber, würde der sich zunächst einmal ruhig auf eine Stuhl setzen, die Vorwürfe von Frau Heidenreich und Marcel Reich-Ranicki ernsthaft vor sich selbst prüfen und die Reaktionen aus seinem Umfeld und der veröffentlichten Meinung kontrollieren. Aber wer braucht schon Verantwortung wenn er auf den Chefsesseln der Öffentlich Rechtlichen sitzt. Da braucht man noch nicht einmal Verstand.

Programmdirektor Thomas Bellut sagte, dass nach Heidenreichs öffentlichen Äußerungen das Vertrauensverhältnis zwischen dem ZDF und ihr so nachhaltig gestört sei, dass eine Zusammenarbeit nicht mehr möglich sei.


Ja. Nee. Ist klar. Wer ist eigentlich Thomas Bellut, aber das ist eigentlich auch egal. Er hat die Macht. Elke Heidenreich wird es überleben wenn sie die letzten beiden geplanten Sendungen nicht machen darf. Zumal dieser Bellut, oder besser gesagt die Gebührenzahler sie bezahlen müssen. Die Verträge sind garantiert so.

Gut gebellt Bellwut. Wiedereinmal Geld des Gebührenzahlers vernichtet. Das finden die Menschen in Ordnung. Hauptsache Thomas Bellut wird nicht in seine Ruhe gestört, kann fröhlich schnarchend an seinem Schreibtisch immer den gleichen Scheißdreck produzieren und muss nicht arbeiten. Ein Öffentlich Rechtlicher eben. Verantwortungslos und keiner Kritik gewachsen. Wieviel kriegt der wohl von Kerners Werbeeinnahmen?

Zum Glück gibt es das Internet. Mann muss die Bellut und die anderen Hofschranzen normalerweise ja nicht wahrnehmen. Wer sich die unterschiedlichen Positionen vom leidenden Don Alphonso und vom manchmal all zu technikaffinen Marcel Weiss ansieht, der weiß, dass die Intelligenz nicht ausstirbt nur weil es die Öffenlich Rechtlichen und die nicht minder flachen Privaten Sender gibt.

Man muss die Zahlungen der Rundfunk und Fernsehgebühren als eine Art Sozialhilfe verstehen. Sie können halt von ihrer eigenen Leistung nicht leben. Das muss man akzeptieren.


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ISLA: Zombiebanken? Wieder was gelernt!
10/23/2008 03:13 PM
"Es gibt Banken und es gibt Nebenbanken. Man nennt sie auch Schattenbanken, Zombiebanken oder schlicht Zweckgesellschaften. In diese Schattenbanken, vorbei an ihren Bilanzen, haben die richtigen Banken alle dreckigen Geschäfte ausgelagert. Dort, in den Schattenbanken, Zombiebanken, Zweckgesellschaften, galten nämlich die Regeln nicht, die für die richtigen Banken gelten, dort konnten die Banken also Wahnsinnsgeschäfte mit nur mickrigem Eigenkapital machen." (via)[Link] [Cache]
Nicht-Abzocken.eu: Online Service Ltd. - Urteil gegen Abofallenbetreiber
10/23/2008 02:52 PM

Der Verbraucherzentrale Bundesverband ( vzbv ) hat einen juristischen Etappensieg gegen den Abofallenbetreiber Online Service Ltd. erreicht.

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AG München: 161 C 16223/08: Das Verfahren ruht
10/23/2008 02:49 PM
Klagender Bernhard Syndikus erscheint nicht vor Gericht Nachdem er schon den Hinweis des Gerichtes erhalten hat, dass er das Verfahren verlieren werde, hat Bernhard Syndikus heute, am 23.11.2008 um 11:40 Uhr, den Termin vor dem A ... [Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": Internetanbieter Online Service Ltd. muss Gewinn offenlegen…
10/23/2008 02:22 PM

PRESSEMITTEILUNGEN

Kostenfallen im Internet: Etappensieg im Gewinnabschöpfungsverfahren

Internetanbieter Online Service Ltd. muss Gewinn offenlegen…

22.10.2008 - Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat beim juristischen Kampf gegen Kostenfallen im Internet einen Etappensieg errungen. Der Internetanbieter Online Service Ltd. muss die Gewinne offenlegen, die er mit so genannten Kostenfallen erzielt hat (Az. 9 O 551/08 und 1 O 569/08) . Dies entschied jetzt das Landgericht Hanau. Bestätigt die Berufungsinstanz die Urteile, ließe sich gerichtlich durchsetzen, dass die Gewinne zugunsten der Staatskasse eingezogen werden. “Die Urteile sind ein wichtiges Signal an alle schwarzen Schafe im Internetgeschäft”, erklärt der Vorstand des Verbraucherzentrale Bundesverbandes, Gerd Billen.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband versucht mit den Verfahren dem Internetanbieter seinen nach Auffassung der Verbraucherschützer zu Unrecht erzielten Gewinn zu entziehen. Der Grundstein hierzu ist mit den aktuellen Urteilen gelegt. Das Gericht erkannte ein vorsätzliches wettbewerbswidriges Handeln des Anbieters. Im April 2007 hatte der Verband die Firma wegen Wettbewerbsverstößen auf verschiedenen Internetseiten abgemahnt. Diese waren derart gestaltet, dass die Nutzer den Eindruck erhalten konnten, die Angebote für Leistungen wie Lebenserwartungstests seien kostenfrei. Tatsächlich ging man mit der Anmeldung einen kostenpflichtigen Vertrag über mindestens 59 Euro ein. Die Kunden wurden anschließend über die von ihnen eingegebenen Kontaktdaten mit den untergeschobenen Kosten konfrontiert und bei fehlender Zahlungsbereitschaft massiv eingeschüchtert. Eine von der Firma beauftragte Rechtsanwältin kündigte Betroffenen eine Klage vor Gericht an. Im Dezember 2007 mahnte der Verbraucherzentrale Bundesverband Online Service Ltd. wegen eines ähnlich gestalteten Angebots für einen Adventskalender ab. Die Sachverhalte machte er anschließend zum Gegenstand der laufenden Gewinnabschöpfungsverfahren.

Nach Schätzungen der Verbraucherzentralen werden monatlich über 20.000 Verbrauchern im Internet versteckte Abo-Verträge untergeschoben. “Kostenfallen sind eine moderne Landplage. Es wird höchste Zeit, dass der Gesetzgeber diese Abzocke der Verbraucher unterbindet”, fordert Billen. Nutzer dürften nicht erst mit der Zusendung der Rechnung erfahren, dass ein Internet-Angebot kostenpflichtig war.

Auch WEB.de wegen Abofalle zum Unterlassen verurteilt
Auch gegen den E-Mail-Anbieter WEB.de war der Verbraucherzentrale Bundesverband in erster Instanz erfolgreich. Das Unternehmen pries seinen Kunden eine 3-monatige Club-Mitgliedschaft als “Treuegeschenk” und “Dankeschön” an. Diese verwandelte sich in ein kostenpflichtiges Abo, wenn man nicht rechtzeitig kündigte. Hierauf wurde lediglich im Kleingedruckten hingewiesen. Das Landgericht Koblenz erkannte darin eine irreführende Geschäftspraxis. Mittlerweile erreichten den Verbraucherzentrale Bundesverband Beschwerden von Kunden, die ein lediglich leicht abgeändertes Treuegeschenk-Angebot erhielten. Der Verband hat dagegen erneut rechtliche Schritte eingeleitet.

Landgericht Hanau, Urteile vom 01.09. 2008, Az.: 9 O 551/08 und 17.09.2008, Az.: 1 O 569/08; Landgericht Koblenz, Urteil vom 19.08.2008, Az. 4 HK O 182/08 (sämtlich nicht rechtskräftig)

Hier weiter:

Wichtiger Zusatz:

An alle Betroffenen hier noch einmal der Rat, auf gar keinen Fall einschüchtern lassen und/oder zahlen…wehrt Euch gegen ungerechtfertigte Zahlungsaufforderungen mit Anzeigen bei Polizei und Staatsanwaltschaft, schreibt den Verbraucherzentralen und -ganz wichtig- benachrichtigt die in den Zahlungsaufforderungen angegebenen Banken und Sparkassen…informiert diese über das “Geschäftsmodell” dieser Abzocker unter Hinweis auf das hier eingestellte Urteil. Erfahrungsgemäß reagieren die Banken und Sparkassen umgehend und kündigen das Vertragsverhältnis mit den Abzockern.

Tagged: abzocker, guenther, online
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Principiis Obsta: Der Preußenhimmel
10/23/2008 02:17 PM

Petrus (vor einer Engelsfront): Brust raus, der rechte Flügelmann! Was ist das wieder für eine himmelschreiende Richtung! Wollt ihr die Heiligenscheine zusammennehmen! Der zweite Engel mehr nach hinten! So – so ... Halt! Bei allen Heiligen! – Nicht mit den Flügeln wackeln! Ganze Abteilung – kitt! Ganze Abteilung – kitt!

Der liebe Gott (von rechts)

Petrus: Achtung! Augännnnnn – rechts! (Ruck) Ein Petrus – zwei Oberengel – siebenundachtzig Engel zum Exerzieren angetreten.

Der liebe Gott: Danke! Mojn, Leute!

Die Engel (in einer Silbe): Guten Morgen, lieber Gott (sprich Bau!)

Der liebe Gott: Na, gibts was Neues, lieber Petrus?
Petrus: Nein, Exzellenz!

Der liebe Gott: Sehn gut aus, die Leute! Kriegt ihr eure Löhnung auch pünktlich?

Die Abteilung: Zu Befehl, lieber Gott!

Der liebe Gott: Lassen Sie die Leute wegtreten!

Petrus: Weggetreten! (Abteilung ab)

Der liebe Gott: Komm Sie mal mit in die Kanzlei, mein lieber Petrus! Wolln uns mal den Zugang ansehn!

Petrus: Zu Befehl, Exzellenz!

(In der Aufnahmekanzlei)

Ein Arbeiter (beschmutzter und aufgerissener Rock. Zerschlagenes Gesicht. Zerschlagene Hände, Hinkt. Richtet sich mühsam auf, als er des lieben Gottes ansichtig wird): Guten Morgen!

Petrus: Warten Sie gefälligst, bis Sie gefragt wern! Und nehm Sie mal hier ne stramme Haltung an, vastanden! Sie sind hier nicht in Ihrem sozialdemokratischen Parteibüro! Heißen?

Der Arbeiter: Pettenkofer!

Petrus: Ich bin Wachtmeister. Heißen?

Der Arbeiter: Pettenkofer.

Petrus: Pettenkofer, Herr Wachtmeister, heißt das, du dußlige Sau! Wie heißt das?

Der Arbeiter: Pettenkofer, Herr Wachtm ... ach, entschuldigen Sie, bin ich hier richtig, im Himmel?

Petrus: Halten Sies Maul, wenn Sie mit mir reden! Was willst du hier?

Der Arbeiter: Ich wurde bei Marburg ermordet. Mein Leib lag auf der Chaussee. Studenten erschossen mich. Mein Tod ist ungesühnt.

Der liebe Gott (erhebt sich in seiner ganzen Größe. Gardemaß): Scheren Sie sich raus! Was glauben Sie denn eigentlich! Meinen Sie, wir sind hier in einem Kommunistennest? Wenn die braven Marburger kommen, werden wir sie aufnehmen! Sie nicht! Raus! Scher dich zum Teufel!

Der Arbeiter (stumm ab)

Der liebe Gott (drin): Was sich diese Leute alles einbilden! Noch liegt Deutschland unter meinem Himmel und liegt mein Himmel über Deutschland!

Petrus: Zu Befehl, Exzellenz!

Der Arbeiter (draußen): Wahrlich, so wie es drunten ist, so wird es auch droben sein! Die Hölle? Ich bin vier Jahr Soldat gewesen.

Der liebe Gott (drin): Wissen Se – is doch 'n janz anderer Zug im Himmel, seitdem mich Willem zum preußischen lieben Gott ernannt hat. Der hohe Alliierte droben, hat er immer jesagt ... Schade, dass er den Krieg verloren hat! War doch alles so nett organisiert ... ! Hatn auch eijentlich gar nicht verloren ... Die andern haben bloß jesiegt –! Petrus!

Petrus: Exzellenz?

Der liebe Gott: Noch jemand?

Petrus: Werde gleich mal nachsehn, Exzellenz! (öffnet eine Tür) Zugang?

Eine Stimme: Jawohl.

Petrus: Rein!

Der Zugang (preußische Leutnantsuniform. Knallt an der Tür die Hacken zusammen, dass der Kalk von den Wänden rieselt)

Der liebe Gott: Bitte, Petrus.

Petrus: Name?

Der Zugang: Arco-Valley.



Petrus: Beruf?

Der Zugang: Bayerischer Nationalheld.

Petrus: Zuletzt wohnhaft?

Der Zugang: Polizeilich gemeldet: Zuchthaus Straubing. Daselbst lebenslänglich verbüßt: einen Monat. Aufenthaltsort: München. Bin mit eijenem Fluchzeug hier raufjeflogen.

Petrus: Himmlische Qualifikationen?

Der Zugang (hebt die rechte Hand. Es klebt Blut daran)

Der liebe Gott (interessiert): Ah –?

Der Zugang (sehr stramm): Eisner, Exzellenz.

Der liebe Gott (befriedigt): Soso – soso. Weiter, Petrus.

Petrus: Na, Herr Baron, wissen doch aber ... Du sollst nicht ... Herr Baron sollen nicht töten?

Der Zugang (herunterrasselnd): Ich habe von meinem nationalen Recht der Notwehr Gebrauch gemacht, indem ich einen landfremden Schädling beseitigte, wie es mir mein Gewissen befahl. Der Dank aller Guten ist mir gewiß, von einer Prokuristenstellung gar nicht zu reden.

Petrus: Bon. Schwere Arbeit jewesen, Herr Baron?

Der Zugang: Von hinten erschossen, Wachtmeister.

Petrus (fragender Blick zum lieben Gott. Der nickt): Passiert!

Der Zugang: Danke gehorsamst. (ab)

Der liebe Gott: Kolossal ordentlicher Mann. Und wir rüsten nicht ab, und unsere himmlische Wehr behalten wir auch – und unsere Fahne ist Schwarz-Weiß-Rot – und wenn ich alle guten Preußen und deutschen Soldaten erst bei mir hier oben habe –: dann wird mir ganz wohl sein!

Petrus: Mir auch, Exzellenz!

Das deutsche Arbeitervolk (von unten): Uns auch, Exzellenz! Uns auch –!


Kaspar Hauser
Freie Welt, 1920, Nr. 36, S. 5,
wieder in: Mona Lisa.


Kurt Tucholsky[Link] [Cache]
Radio Utopie: Lucy Redler bleibt in der "Linken" - wetten?
10/23/2008 02:16 PM

LucyRedlerNun ist den meisten Bürgern der Republik die WASG bis heute kein Begriff, auch wenn Mitglieder von ihr 2005 in den Bundestag gewählt wurden.


Zum grossen Teil hatten diese Mitglieder vorher alles getan, um von Anfang an als selbsternannter Bundesvorstand in einer über Jahre vorbereiteten Intrige die WASG als Blutinfusion an Gregor Gysis Ellenbogen zu präparieren. Die PDS, die niemand mehr wollte und noch im Frühjahr 2005 bei 4 Prozent lag, sie nutzte ihre selbstfabrizierte Räuberleiter um sich als umbenannte "Linke" nun mit 8 Prozent im Bundesparlament bequem zu machen, ein paar Spezls aus der WASG mit rüberzuholen und sich mit Millionen Wahlkampfkosten gesund zu stossen.

Genau in diese alte Staatspartei ist Lucy Redler, Spitzenkandidatin der WASG Berlin bei ihrem Wahlantritt 2006 gegen den Wowereit-Senat aus SPD und PDS, nun eingetreten.
Und genau dort wird sie auch bleiben, allen gut inszenierten Medienrummels um sie, allen Einsprüchen von  zum Trotz und egal was jetzt noch an Parteischiedsgerichten, Verfahren und ähnlichem Bluff aufgefahren wird.

Wer den ganzen Rummel um unsere ex-Spitzenkandidatin in der WASG Berlin nicht mitbekommen hat, der kann ja die Schlagzeilen durchblättern.

Klaus Ernst und Thomas Händel, jeweils ehemalige Bundesvorstandsmitglieder der WASG, erhoben jetzt nach offziellen Angaben Einsprüch gegen die Aufnahme Lucys in Bezirk Neukölln.


Ernst war 2005 auf der Liste der PDS in den Bundestag einzogen, Händel wurde Vize-Chef der wohlfinanzierten Rosa Luxemburg-Stiftung, die seit Jahren alle linken Kritiker der Elche wegkauft damit sie selber welche werden.
Angefangen hatte der ganze Presserummel übrigens mit einem "Bild"-Artikel.

Nun muss man wissen, dass Lucy Redler genau der Partei beigetreten ist, gegen die sie vor 2 Jahren angetreten war. Nur das diese jetzt anders heisst.


Natürlich versucht nun die Konzernpresse den Alltag der Korruption, des Betruges, der Manipulation und des Verrats durch die etablierten Parteien (und die parlamentarischen Versuche dagegen) in das seit den 20er Jahren erfundene, eindimensionale Links-Schema zu pressen.
Links, sehr links, ultralinks, linksradikal, linksextrem.
Das ist alles Bullshit.

Seit wann ist den Leuten einfach nie die Wahrheit zu sagen und sie immer zu benutzen "links", sozialdemokratisch oder sozialistisch?

Die Politik des Wowereit-Senats ist eine Blaupause des Wählerbetrugs und des Verrats an allen Grundsätzen sozialdemokratischer, emanzipatorischer, linker, sozialistischer, demokratischer, ja sogar pazifistischer Politik. Innensenator Körting war noch vor wenigen Tagen als Vertreter der Länderinnenminister in Afghanistan und forderte noch eine Ausweitung des "Engagements" im dortigen Krieg. Ausserdem lobte er die Aktivitäten der Berliner Polizei im deutschen Besatzungsgebiet, welche afghanische Polizisten ausbilden. Dass diese wiederum in der NATO-Besatzungszone massiv Kinder und Jugendliche über Jahre gefangenhält und in Haft Misshandlungen, Folter und Missbrauch aussetzt, machte Unicef vor einigen Tagen öffentlich.

Der Beitritt Lucy Redlers zur Berliner Regierungspartei macht sie daher bei ganz normalen Wählern, in der Hauptstadt und in der Republik, äusserst unglaubwürdig und reiht sie in die ganz normalen Joschka Fischers von morgen ein.

Die Berliner werden betrogen, ihre ganze Stadt wird verrammscht und verkauft, Wowereit weiss um den Einfluss der Künstler auf das Volk und kauft sich deshalb ein paar Freunde aus der kreativen Upperclass und ihrer "Sponsoren" (andere sagen Zuhälter) und hält Kontakt zur Realität auf Festen, Bällen, Empfängen, Galas, Premieren und so weiter. Das war´s.

Löhne runter, Häuser und Infrastruktur an Banken und Konsortien verkaufen, den Finanzsenator in faschistischer Gemeinheit gegen Arme hetzen lassen denen die Gurgel zugedrückt wird, die Leute möglichst dreckig verraten, so dreckig wie es nur geht - und jetzt kommt das Wichtigste:

Alle wegkaufen, einbinden und ins Boot holen, die dem irgendwie gefährlich werden könnten. Oder wahlweise politisch eliminieren. DAS ist die Politik der sogenannten "Linken" und aller anderen etablierten, korrupten Parteien samt ihrer Apparate und sonst GAR nichts.

Die zweite Variante wird es bei Lucy nicht geben. Sie hat sich bereits integriert und ist zum Gegner übergelaufen. Sie jetzt wieder rauszuschicken wäre so ziemlich das Allerdümmste was die Partei-Oberschicht machen könnte.
Nein, es wird auf einen Schaukampf, ein bisschen Geplänkel, auf einen kleinen HeldInnInnInnen-Epos hinauslaufen. Tapfere kleine Frau gegen böse Onkels, die eh alt und hässlich sind und nicht mehr gebraucht werden.

Am Ende wird Lucy Redler natürlich aufgenommen in die Linke, und die trotzkistische SAV auch. Jede Wette.

Und 2011 wird es dann einen Wahlantritt gegen Wowereit, die SPD, die Linke, gegen Lucy Redler und gegen die Trotzkisten geben, den Berlin, den Deutschland, den die Welt noch nie gesehen hat.

Wetten?

(...)

09.09.08  Lucy Redler tritt der "Linken" bei

30.06.2007 WASG Berlin lehnt Vergleich mit "Die Linke" ab

16.06.2007 Oskar Lafontaine: der grösste Heuchler der Republik

13.06.2007 Daniel Neun: Mein (Aus)Trittschreiben für die "Neue Linke" / Linkspartei

30.03.2007 Linke, WASG und Tucholsky: Das Zünglein aus Berlin

26.03.2007 WASG,PDS: warum "die Linke" keine Zukunft hat..

14.08.2006 Wer will deutsche Soldaten im Libanon?
..am 26.07. kündigte die WASG Berlin an, die Entsendung deutscher Soldaten in den Libanon zu einem Wahlkampfthema für die Abgeordnetenhauswahlen in Berlin am 17.September zu machen. WASG-Spitzendkandidatin Lucy Redler in einer Presseerklärung wörtlich: "Keine Bundeswehr in Nahost!"

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Freeman: Ursula Plassnik - Österreich wird die Schweiz immer unterstützen
10/23/2008 02:15 PM
Als Fortsetzung meines Artikels über die Drohung von Steinbrück gegenüber der Schweiz, hier ein Interview des Tagesanzeigers mit Ursula Plassnik. Die Angriffe des deutschen Finanzministers auf das Bankgeheimnis lassen Österreichs Aussenministerin kalt. Der Schweiz macht sie Komplimente.

Frau Aussenministerin: Willkommen in der Steueroase Schweiz! Was ist von den neusten Angriffen des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück auf das Schweizer Bankgeheimnis zu halten?

Die Vorwürfe sind ja nicht grundlegend neu. Sie sind aber aus meiner Sicht weiterhin unberechtigt. Das gilt sowohl für die Schweiz als auch für Österreich, das im gleichen Atemzug genannt wurde. Österreich hält sich penibel an alle Vereinbarungen, die im Rahmen der OECD und anderer internationaler Gremien beschlossen wurden. Wir brauchen uns also von niemandem als Steueroase darstellen zu lassen. Das Bankgeheimnis ist uns ein wichtiges Prinzip. Selbstverständlich gibt es in gerechtfertigten Fällen Ausnahmen, diese sind aber klar vorgesehen. Wir werden uns die Äusserungen Steinbrücks in aller Gelassenheit anschauen und unseren Standpunkt darlegen.

Die Schweiz gerät immer wieder ins Fadenkreuz europäischer Politiker. Würde ein EU-Beitritt diese Angriffe mildern?

Das glaube ich nicht. Sie sehen ja, dass auch Österreich, Luxemburg und Belgien als Steueroasen erwähnt wurden.

Gibt es in der EU eine zunehmende Gereiztheit gegenüber der Schweiz, weil man sie als Trittbrettfahrerin ansieht?

Natürlich ist es nicht einfach, in einer immer grösser werdenden EU für A-la- carte-Lösungen zu plädieren. Nun kann man diese Lösungen als im beiderseitigem Interesse ansehen und deshalb als vernünftigen Weg bezeichnen – so sehe ich es. Man kann aber auch das Argument nicht ganz von der Hand weisen, dass die Schweiz sich hier in einem hohen Ausmass eine gute Position erarbeitet hat. Diese Kontroverse wird es weiterhin geben. Ich halte es trotzdem für wichtig, anzuerkennen, dass die Schweiz für uns ein besonderer und wichtiger Nachbar und Partner ist, der auch viel bietet – gerade auch an Solidarität etwa mit den Kohäsionsgeldern für Osteuropa.

Ist denn der bilaterale Weg auch in Zukunft noch gangbar?

Österreich wird die Schweiz immer unterstützen. Aber es ist klar, dass eine EU mit 27 oder mehr Mitgliedstaaten es in Zukunft nicht immer ganz leicht finden wird, grosse Energie für Sonderregelungen aufzuwenden.

Hier weiterlesen ...

Kommentar: Die Österreicher waren mir schon immer sympatisch ... ;-) [Link] [Cache]
Die Gutdenker: Judd Greenstein - Instrumentale Musik at its best
10/23/2008 01:23 PM
Wahlkampfspots können Wähler begeistern, sie verärgern oder auf die Fernbedienung drücken lassen. Aber selten machen Wahlkampfspots mit ihrer Hintergrundmusik Lust auf mehr dieser Musik.

Lange Rede - kurzer Sinn: Folgender Spot von Barack Obama hat mich auf J udd Greenstein aufmerksam gemacht, der fabelhafte instrumentale Musik macht. Check it out! (vor allem "Sing Along" und "Looking Up")


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anouphagos: Der BundesPARTEItag
10/23/2008 01:17 PM

Kommt am Samstag alle zu unserem BundesPARTEItag! Gäste willkommen, Presse auch!

PS: Und rührt weiter die Werbtrommel!

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ISLA: Göttin des Tages
10/23/2008 01:13 PM
Hyndla
Nordeuropa






Freyja awakes Hyndla
Das Hyndlalied - Fast wie im richtigen Leben[Link] [Cache]
Update: Muslime gegen Homophobie
10/23/2008 01:13 PM
Immer wieder werden in diesen beiden Staaten Männer (im Iran sogar Minderjährige) aufgrund der Anklage wegen Homosexualität hingerichtet.[Link] [Cache]
Kritik und Kunst: Unser Herr Asmussen
10/23/2008 01:08 PM

Diesen Erfolg dürfen sich die "Nachdenkseiten" höchstpersönlich anheften. Wieder und wieder haben sie auf Asmussens Rolle hingewiesen. Jetzt läßt sich seine Verstrickung nicht mehr verleugnen. Der Versuch, den schwarzen Peter an der Wall Street und bei ein paar "Zockern" zu deponieren, ist mit Recht gescheitert. Jetzt - Pack schlägt sich, Pack verträgt sich - gehts untereinander los.

Auch dieser Ausweg muss ihnen verbaut werden.

Wir lesen verblüfft:

"Die Angriffe der Opposition gegen Asmussen sind haltlos", sagt Albig. Zudem erinnert der Steinbrück-Sprecher an den Hintergrund von Asmussens Position: "Seine Einschätzung zur Bedeutung von Verbriefungsprodukten entspricht der schon im Koalitionsvertrag niedergelegten Position der Bundesregierung."

Albig hat Recht, dies war die im Koalitionsvertrag festgelegte Politik. Merkel, Steinbrück, Müntefering haben sie zu verantworten. Er übersieht nur eines: dass er damit der Bundesregierung final das Gericht spricht.

Ich deute das als Erfolg einer Gegenöffentlichkeit rund um die "Nachdenkseiten", die sich im Web hergestellt hat. Nicht lockerlassen! Die dürfen nicht mehr aus dem Schwitzkasten rauskommen! Merkels und Steinbrücks Verantwortung und die ihrer Sattelburschen muss immer wieder steckbrieflich benannt werden - solange, bis dieses saubere finanzpolitische Tippel-Pärchen auf dem Müllhaufen der Geschichte entsorgt sein wird.

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Club der halbtoten Dichter: Schlaganfall
10/23/2008 12:55 PM

nich srechen

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keimform.de: Die sechs Stufen der Krise
10/23/2008 12:22 PM

Alle reden über die fiese Krise. Dabei geht oft einiges durcheinander. In der marxistischen Diskussion gibt es eine lange Geschichte von Krisentheorien, die in einem Text von Thomas Sablowski sehr gut zusammengefasst wird. Er schließt mit den Worten:

“Das zeigt, dass die Kapitalakkumulation kein rein ökonomischer Prozess ist, sondern auch politische und militärische Dimensionen hat. Die politischen und militärischen Prozesse bleiben jedoch umgekehrt unverständlich, wenn sie nicht auch mit den Mitteln der Akkumulations- und Krisentheorie analysiert werden.”

Das klingt nach einem anspruchsvollen Programm. Aber man kann ja trotzdem mal anfangen. Um die “politische und militärische Dimension” zu verstehen ist es absolut erforderlich eine historische Perspektive einzunehmen und zu schauen welche Art von Krisen wir bereits beobachten konnten und was ihre auslösenden Tendenzen sowie ihre Auswirkungen waren. Das will ich im folgenden tun.

Meiner Auffassung nach gibt es sechs Stufen der Krisendynamik. Alle diese Krisen verweisen gleichzeitig auf Zyklen. Kein Aufschwung ohne Krise. Der Character von Krise und Aufschwung ist allerdings komplett unterschiedlich. Außerdem kommen diese Krisen selten in Reinform vor sondern sind in vielfältiger Weise miteinander verwoben. Am Schluß werde ich dann versuchen diese Krisenformen in Bezug zu setzen zu den aktuellen Ereignissen.

  1. Die Branchenkrise im klasssische Schweinezyklus. Die Nachfrage in einem Segment steigt, daraufhin wollen alle Gewinn machen und produzieren das nachgefragte Gut. Bis das dann auf dem Markt ist findet sich da ein Überangebot und … Rumms, die Preise Purzeln, Firmen gehen Pleite, Leute werden entlassen, das führt wieder zu einem Nachfrageüberhang und alles geht von vorne los. Das ist eine simple Angelegenheit und nicht zu vermeiden so lange die Menschen als isolierte Privatproduzenten auf Verdacht für den Markt produzieren und keine vollständige Information von den Plänen der anderen haben. Die Auswirkungen dieser Sorte der Krise - als solche - sind meistens begrenzt. gesamtgesellschaftlich wird weitergemacht wie vorher.
  2. Die konjunkturelle branchenübergreifende Krise. Auch die kennen wir alle aus eigenem Erleben. Alle paar Jahre gehen die Arbeitslosenzahlen rauf, das Wachstum runter. Der Mechanismus ist ähnlich wie beim einfachen Schweinezyklus aber durch die Verzahnung der Branchen erfasst er die gesammte Wirtschaft. Hier gibt es dann schon meist gesellschaftliche Auswirkungen. Neue Gesetze werden beschlossen, Regierungen abgewählt, Kriege angefangen um von Problemen abzulenken. Dennoch sind die Auswirkungen begrenzt: Oft auf einzelne Länder oder Gruppen von Ländern. Auch die grundsätzliche Produktionsweise bleibt unangetastet.
  3. Die lange-Wellen-Krise. Es deutet sehr viel darauf hin, dass der Kapitalismus ca. alle 50 Jahre in große Umbrüche verwickelt wird. Es handelt sich um eine weltweite Krise einer ganzen Produktionsweise. Zu letzt erlebten die Älteren von uns das in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts als der Fordismus an sein Ende kam. Diese Krisen gehen mit großen Verschiebungen in der Produktionsweise einher. Auch die Regulation des Weltsystems ändert sich. Die Finanzmärkte werden neu organisiert. Enorme politische Umbrüche und große Kriege zwischen Weltmächten finden statt. Neue infrastrukturelle Basisinnovationen und -Investitionen strukturieren Wirtschaft und Gesellschaft um (Eisenbahn, Automobil, Internet) und legen so die Basis für einen neuen Zyklus.
  4. Die hegemoniale Krise. Alle 100-200 Jahre hat sich der Kapitalismus auf noch gravierendere Weise verändert. Zentrum und Peripherie gruppieren sich neu. Es gibt eine neue Hegemonialmacht, die politische, militärische, wirtschaftliche, finanzielle und kulturelle Macht vereint. Seit den Anfängen des 20. Jahrhunderts ist das die USA, vorher war es England. Die Phasen eindeutiger Hegemonie sind im historischen Vergleich meistens eher kurz, dazwischen liegen lange Phasen in denen verschiedene Mächte um die Vorherrschaft kämpfen. Oft kann ein Hegemon die Vorherrschaft in einzelnen Bereichen noch halten, wärend sie in anderen schon verschwinden. Gerade Finanzmacht tendiert dazu die anderen Bereiche zu überleben. Das war im Fall von England so und auch schon bei den Niederländern im 17. Jahrhundert. Die Veränderungen gehen so weit wie sie nur irgendwie gehen können ohne dass der Kapitalismus als Ganzes in Frage gestellt wird. Neue Leitbilder für Gesellschaften entstehen, ganze gesellschaftliche Gruppen definieren sich neu, die Lebensweise wird komplett umgekrempelt. Militärische Strategie verändert sich grundlegend. Neue Waffensysteme entstehen. Weltsichten verändern sich.
  5. Die Systemkrise. Die letzte dieser Art gab es zwischen ca. 1450 und 1650 als der Kapitalismus entstand. Für eine solche Krise müssen sehr viele Ursachen zusammenkommen. Neben politischen, militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen auch klimatische und epidemologische. Die Veränderungen gehen sehr tief bis ins gesellschaftliche Unbewußte. Was ein Mensch ist, wird grundsätzlich neu definiert.
  6. Die Menschheitskrise. Ob es eine solche je gab ist wohl nicht wirklich nachzuweisen. In der Matriarchatsforschung wird davon ausgegangen, dass die Entstehung des Patriarchats vor einigen tausend Jahren Folge einer solchen Krise war. Mal abgesehen von der Krise, die die Menschheit überhaupt erst hervorgebracht hat.

Krisen auf einer Stufe verstärken Krisentendenzen auf der nächsten Stufe. Es gibt da aber keinen Automatismus oder eine feste Anzahl von Zyklen in Stufe N innerhalb eines Zyklus der Stufe N+1 oder ähnlich deterministisches. Der konkrete Verlauf ist immer kontingent. Deswegen ist er ja aber nicht beliebig. Ohne Krisen auf Stufe N wird es keine auf Stufe N+1 geben und umgekehrt ändert sich der Character von Krisen auf Stufe N durch den Status des Zyklus auf Stufe N+1.

Wie ist nun die aktuelle Krise einzuordnen? Die direkte Ursache war tatsächlich eine ganz normale Krise auf Stufe 1, die Branchenkrise des amerikanischen Immobilienmarkts. Der amerikanische Immobilienmarkt ist allerdings eine sehr bedeutende Branche, so dass schon als direkte Folge dieser Krise eine konjunturelle Krise in Amerika entstand (Stufe 2). Eine Krise in Amerika als Sitz der hegemonialen Macht ist ausserdem sofort weltweit wirksam. Zusätzlich wurde seit dem Ende des Fordismus der Finanzsektor enorm ausgedehnt. Da die Immobilienkrise über undurchsichtigen Derivatehandel auch direkt auf die Wallstreet Auswirkungen hatte, wurde zudem aus der Immobilienkrise eine Finazkrise. Durch den beginnenden weltweiten Abschwung wird diese gerade noch verstärkt. Es spricht also sehr viel für das Ende eins langen Zyklus (Stufe 3). Das interessante daran ist, dass diese lange Welle dann insgesamt extrem kurz war, es wäre die kürzeste in der Geschichte des Kapitalismus.

Wie sieht es nun auf Stufe 4 (Hegenomie) aus? In den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die amerikanische Hegemonie auf ihrem Höhepunkt. Man sprach von der “einzigen Weltmacht”. Seit dem 11. September ist klar, dass es militärische Herausforderungen für diese Weltmacht gibt auf die sie bisher keine Antwort gefunden hat. Auch kulturell sind die Einflüße aus Asien inzwischen wohl fast so stark wie die aus Amerika. Wirtschaftlich wird in Amerika hauptsächlich konsumiert, finanziert durch die Weltwährung Dollar. Ein gigantisches Handelsbillanz- und Haushaltsdefizit ist in den letzten Jahren aufgelaufen. Selbst unser Finanzminister sprach schon von einem bröckeln amerikanischer Hegemonie (sicher nicht ohne eigene Hoffnungen). Kurz darauf merkte er allerdings dass die eigenen Banken genauso in der Scheiße saßen wie die amerikanischen. Ob die amerikanische Hegemonie also am Ende ist, ist offen. Zunächst einmal sind ja die weltweiten Auswirkungen der Finanzkrise Ausruck dieser Hegemonie. Eine Finanzkrise in Japan hatten wir ja schon vor ein paar Jahren ohne dass es sofort zu weltweiten Auswirkungen kam. Es gibt aktuell sogar Tendenzen, die die amerikanische Hegemonie zu stärken scheinen, weil die Anleger ihr Geld welteit abziehen und in den vermeintlich sichereren Dollar zurücktransferieren.

Noch offener sind die Auswirkungen auf Stufe 5. Die Argumentation der Krisianer steht auf sehr wackligen theoretischen Beinen. Das muß nicht heißen, dass sie falsch ist, nur das es zunächst mal nur eine unbewiesene These ist, dass diese Krise eine Auswirkung einer Krise der Kapitalakkumulation ist, die bereits mit dem Ende des Fordismus begann. Das Gegenteil - dass also der Kapitalismus so oder so weitermacht wie bisher - ist aber genauso unbewiesen. Auf rein ökonomischer Ebene lässt sich diese Frage nicht beantworten, weil eben viele Aspekte in eine solch umfassende Krise einfließen müssten, nicht nur ökonomische. Insbesondere die unterschiedlichen Behauptungen darüber was im Sinne des Kapitals “produktive Arbeit” ist, sind zunächst mal nur Behauptungen. Dazu gehört auch die hier vor allem von Stefan vertetene Universalgüterthese, die ja auch behauptet, dass bestimmte Arbeit - obwohl bezahlt - nicht für das Kapital produktiv sei, weil sie keinen Wert erzeuge.

Was heißt das alles für Keimformen? Zunächst einmal sind für Keimformen die sechs Stufen der Krise sechs Stufen der Chancen. Gleichzeitig bedeutet jede Krisenverschärfung aber auch eine Verschärfung der Rahmenbedingungen für Keimformen. Auf welcher Stufe auch immer die aktuelle Krise dann schließlich halten wird, ist es aber so oder so sehr wichtig die menschlichen Beziehungen zu stärken um den Unbillen der Zeit gewappnet zu sein. Dazu versuche ich mit meiner Idee der saturday-house-peer-production-resillient-community einen Beitrag zu leisten.

(Billizenz, Bildquelle)

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ad sinistram: Der Fundament des elitären Klassenbewußtseins
10/23/2008 12:20 PM
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Freeman: Militärübung gegen Horden aus dem Ausland
10/23/2008 12:14 PM
Zurzeit findet im Kanton Thurgau eine Brigadeübung der Schweizer Armee statt, die der Raumsicherung dient. Die Übung gehe davon aus, dass sich Unruhen im angrenzenden Ausland auch auf die Schweiz übertragen. Öffentliche Diebstähle, Entführungen und Sabotage stehen dabei im Mittelpunkt. In dem Szenario wird davon ausgegangen, die Polizei wäre für die Sicherheit der Bevölkerung überfordert und deshalb müsse die Armee einschreiten.

Oberstleutnant im Generalstab Matthias Laube, Kommandant des Aufklärungsbataillons 5 (Obwaldner Bataillon), informierte letzte Woche Behördenvertreter der Kantone Obwalden, St. Gallen und Appenzell am Behördentag über die Übung. Zurzeit sind rund 630 Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere an der Brigadeübung beteiligt, die vom 6. bis 24. Oktober stattfindet.

" Mein erklärtes Ziel ist es, am Ende der Übung den Zustand der Grundbereitschaft erreicht zu haben. Grundbereitschaft bedeutet, dass jeder seine Funktion, seine Aufgabe so im Griff hat, dass er sowohl die Grundausbildung als auch sein Spezialwissen wieder vollständig beherrscht. Damit können wir als Verband, als Bataillon Aufträge übernehmen, auf die wir uns dann nur noch spezifisch vorbereiten müssen", so Laube.

Die Aufklärungsstabskompanie bereitet sich im Raum Gossau, der Bataillonsstab in Flawil, die Aufklärungskompanie 5/1 in Bischofszell und die Panzerjägerkompanie in Schwellbrunn vor. (tagblatt.ch)

Kommentar: Wer ist aus Sicht des Kantons Thurgau das grenznahe Ausland? Kann ja nur Deutschland sein! Offensichtlich rechnet das Militär, und damit auch die politische Führung der Schweiz, mit Unruhen dort, wodurch dann plündernde Horden über die Grenze strömen, oder was? [Link] [Cache]
Urs1798: Bald überall nur schwarze Bildschirme?
10/23/2008 11:42 AM
Was für ungeahnte Möglichkeiten sich nun aufgetan haben. China, als Testland für Microsoft, macht es vor. Die Beherrschung des Internets. Was sind schon schwarze Bildschirme, wie wäre es mit ganz anderen Manipulation, still und heimlich, schleichend und unbemerkt? Das Internet als Waffe, welch Einsatzmöglichkeiten, welches Potential…Bild folgt Posted in Politisch, Satire, Voll daneben   Tagged: China, Internet, Manipulation, [...][Link] [Cache]
KfW: Gut angelegt
10/23/2008 11:15 AM
Die bundeseigene KfW-Bank ist eine der zehn größten deutschen Banken. Gegründet mit Geldern aus dem Marshall-Plan, ist sie laut KfW-Gesetz zuständig dafür, den deutschen Mittelstand zu fördern. Damit sie das tut, sitzen Politiker wie Oskar Lafontaine, Roland Koch, Michael Sommer und Peer Steinbrück im Verwaltungsrat der Bank, damit alles klappt, sind es nicht fünf oder zehn, sondern 37.

"Die Verwaltungsratstätigkeit umfasst im Wesentlichen die laufende Überwachung der Geschäftsführung und Vermögensverwaltung der Anstalt", beschreibt die von den grünen entsandte Christine Scheel ihre verantwortungsvolle Tätigkeit. Das müsse so sein, "denn der Bund verfolgt mit seiner Beteiligung die Erfüllung des ebenfalls im KfW-Gesetz festgeschriebenen Förderauftrags." Die Kontrolle lässt sich der Einhaltung der Gesetze durch Mitglieder der gesetzgebenden Versammlung lässt der Gesetzgeber die KfW deshalb auch ein paar Euro kosten: 5100 Euro bekommt jeder der 37 Verwaltungsräte jährlich, dazu kommen natürlich Sitzungsgelder in Höhe von 200 Euro und der Ersatz aller Aufwendungen, um die Sitzungen besuchen zu können. Ein viertel Million gut angelegtes Geld. Ist doch kein Geld in diesen Zeiten.[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Die neuen Deutschen
10/23/2008 10:51 AM
In DER SPIEGEL 21/2000 vom 22.05.2000, Seite 22,
Autoren: David Heimburger, Tina Hildebrandt, Paul Lersch, Reinhard Mohr, Alexander Neubacher, Ulrich Schäfer und Hajo Schumacher, "Die neuen Deutschen"
findet man in Beug auf Ex-Innenminister Manfred Kanther folgendes Zitat:

Der Inbegriff des miesen Politikers ist für Lecher der einstige schwarze Sheriff Manfred Kanther, der "Falschparker jagte, aber schwarze Kassen betrieb". Lecher zitiert den US-Autor Hunter S. Thompson: "So einen sollte man in Katzenscheiße tunken und schwulen Schweinen zum Fraß vorwerfen."

Quelle: DER SPIEGEL 21/2000 vom 22.05.2000, Seite 22 "Die neuen Deutschen"[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Vertrauen zurückgewinnen durch Vertragsstrafen?
10/23/2008 10:51 AM
Derzeit zerbricht sich die ganze Welt bzw. unsere politische und wirtschaftliche Klasse den Kopf, wie man verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann, nachdem selbst die "Ikonen" der deutschen Wirtschaft und der deutschen Politik vor einem Scherbenhaufen stehen.

Ich frage mich und Sie deshalb, ob die großen Vertrauensbrüche in Deutschlnad zu- oder abnehmen würden, wenn ein/e Spitzenpolitiker/in oder ein "Wirtschaftskapitän" vor seiner/ihrer Wahl bzw. Einsetzung rechtswirksam ein Vertragstrafenversprechen mit folgendem Inhalt abgeben könnte:

"Ich bin unwiderruflich damit einverstanden, dass ich, falls mir bei meiner Amtsführung eine schwerwiegende Verfehlung nachgewiesen wird, künftig in den Medien und im Internet nicht mehr als Herr/Frau Ex- Innenminister oder Herr/Frau E-Bundeskanler/in bezeichnet werde, sondern (z.B.) als 'Drecksack'."[Link] [Cache]
scusi!: Gipfel der Eingebildeten
10/23/2008 10:26 AM
rhbl

Seit Jahrzehnten wird in der deutschen Bildungspolitik nur der Mangel verwaltet. In den höheren Schulen haben Klassen meist mehr als 30 Schüler, Lehrer fehlen an allen Ecken und Enden. Unterrichtsausfälle sind an der Tagesordnung, Desinteresse, Schulschwänzen und Drogen greifen allerorten um sich.

Unterrichtsmaterialien werden massenhaft als miserabel kopierte fliegende Blätter verteilt, die schon auf dem Weg nach Hause in den nächsten Papierkorb wandern. Computer und Software sind von vorgestern. Bücher werden nicht kostenfrei gestellt oder müssen nach dem Ende des Schuljahres an die Schule zurückgegeben werden.

Schulgebäude verrotten, Toiletten stinken, Heizungen sind defekt, Dächer undicht, Wände seit Jahren nicht gestrichen, Schulmöbel kaputt, technische Lehrmittel veraltet, Sportgeräte unbrauchbar. Die wenigen noch verbliebenen qualifizierten und engagierten Lehrer sind ausgebrannt, mit ihrem Latein am Ende, flüchten massenhaft in den Vorruhestand. An den deutschen Universitäten sieht es entsprechend aus.


tk1
Amis wissen, wie wichtig kleine Klassen sind. Hier zwei US-Ausbilder 2007 bei der Ausbildung von sieben abchasischen Terroristen in Georgien


Das Niveau an deutschen Haupt- und Realschulen ist oft grottenschlecht.
In Berlin-Kreutzberg, Neukölln und anderswo soll es Schulen geben, wo die türkische Mehrheit einen geordneten Unterricht systematisch sabotiert und die wenigen deutschen Mitschüler und LehrerInnen mobbt und terrorisiert.


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Sprachprobleme lassen sich beim Bombenbastelunterricht mit Hilfe von DolmetscherInnen leicht überwinden (Eine Übersetzerin je Klasse!)


Neoliberale amerikanische Einflüsse haben in letzter Zeit dazu geführt, dass die Ausbildungsdauer an Gymnasien auch noch unzumutbar von neun auf acht Jahre verkürzt wurde. 20.000 Lehrerstellen und Lehrer fehlen im Lande. Allenthalben herrschen an den öffentlichen Schulen und Universitäten katastrophale Zustände, weil die meist hirnlosen Bildungspolitiker in den Ländern völlig überfordert sind. Wer will sich schon im Landtag von NRW wegen der Bestuhlung von Zwergschulen im Sauerland sinnlos mit den neoliberalen CSPDU-Finanzpolitikern rumprügeln, wenn das bißchen Bundesknete wie nix an die Privilegierten in Mülheim zugeteilt wird? Wer kämpft noch von den Genossen für die Haupt- und Realschulen in Herne oder Oberhausen?


tk7
"Vormachen, Nachmachen, Üben" in kleinen Gruppen ist das erfolgreiche US-Lernkonzept bei der Terroristenschulung


Dafür wird den Privatschulen und Privatuniversitäten von der Industrie das Geld vorne und hinten reingesteckt. Dahinter steckt natürlich System. Die Kinder der Armen sollen nicht gebildet, sondern nur für die Werkbänke benutzbar, zu beweglichen Teilen von Maschinen gemacht werden. Maschinen, die den Reichen gehören. An den Privatschulen und -Universitäten werden die wenigen Kinder der Reichen ohne den Ballast der Kinder aus "bildungsfernen Schichten" gebimst, damit sie im globalen Wettbewerb mit den Kindern der angloamerikanischen Plutokraten mithalten können. So lernt die "Jeunesse dorée" (Kinder, die mit dem goldenen Löffel im Hals aufwachsen) auch gleich noch das "richtige" asoziale Verhalten gegenüber den "Loosern" (Verlierer) aus den Hartz IV- "Nachtjackenvierteln".


tk2
Entscheidend ist die fachliche Qualifikation der Lehrkräfte, hier unterrichtete der US-Contractor (oder US-Instrukteur) M c K e o w n


Der Bildungsgipfel, den Frau Merkel gestern veranstaltete, bevor sie nach China entfleuchte, war denn auch ein Schuss in den Ofen. Die Juso-Bundesvorsitzende Franziska Drohsel und ihr Stellvertreter Ralf Höschele kritisierten, die Ergebnisse enthielten "viel bereits längst Beschlossenes, viele unkonkrete Absichtserklärungen und nur wenige neue Maßnahmen".


tk3
Das Verstecken der IeD (improvisierter Sprengsatz) im Gelände will auch geübt sein. Saakaschwilli hat seine Kommandos im Vorfeld des Angriffs auf Zschinwali sorgfältig auch im verdeckten Kampf ausbilden lassen. Alle Bilder dieser Reihe haben die Russen in in einem georgischem Militär-Versteck in Abchasiens Kodori-Schlucht gefunden. Der russische Militärstaatsanwalt sucht jetzt die Leute, die auf obigen Fotos abgebildet sind (Bildmaterial von RIA Novosti)


Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) teilte mit, dass die CDU noch nicht mal bereit gewesen sei, das Mittagessen von Hartz IV - Kindern aus den angeblich großzügig angebotenen Bundesmilliarden zu finanzieren. "Er wies darauf hin, dass es zwischen SPD und Union bei den Studiengebühren einen Dissens gebe. Die SPD lehne diese ab, da sie sozial schwächeren Schichten den Zugang zum Studium erschwerten. Die SPD will zudem auch Gebührenfreiheit im Kindergarten durchsetzen" (SZ). Wowereit : "Wichtige Fragen sind leider noch nicht geklärt."

Kein Wunder, dass nichts mehr zusammengeht zwischen Bund und 16 Ländern. Ist doch in großer Hast erst vor ein paar Monaten von eben dieser großen Koalition von Merkel und Müntefering auf Befehl der USA im Rahmen der FöderalismusreformI die endgültige Zersplitterung des deutschen Bildungssystems und damit seine Zerstörung beschlossen worden.


autobombe
Das Ergebnis erfolgreicher Terroristenschulung durch US-amerikanische Contractor im Kaukasus: Autobombe im Wagen des Bürgermeisters von Wladikawkas explodiert. Da sollten wir Sarah Palin und den größten Saakaschwili-Unterstützer McCain doch mal fragen, ob sie den Unterricht für die Terroristen finanziert haben. Aber vielleicht wird die Terroristenschule ja auch aus den Mitteln der EU bezahlt, drei Milliarden Euro sind gestern in Brüssel für den Wiederaufbau Georgiens bewilligt worden, für "zivile" Zwecke. Na, dann.


So halten sich die Angloamerikaner seit eh und je die Wirtschaftskonkurrenz vom Leib: Divide et Impera, teile und herrsche. Das Memmenspektakel hat den tieferen Sinn der "Föderalismusreform" wohl nicht schnell genug geschnallt. Münte, ein in den Gewerkschaften aufgestiegener Facharbeiter, war immer schon zu blöd, um solche hinterfotzigen Spielchen zur geistigen Dekonstruktion Deutschlands zu durchschauen. Glotz, der letzte Intellektuelle in der SPD, der die Spaltung des Bildungssystems und die Rückdelegation an die Länder hätte verhindern können, ist tot.

Tschüss Deutschland, das Land der Dichter und Denker war einmal. Jetzt ist es ziemlich kaputt. Alle wichtigen Schlüsselpositionen in der Politik, Bankwesen, Justiz, Polizei, Finanzverwaltung, Medien und jetzt auch im Bildungsbereich sind von den "üblichen Verdächtigen", die in Wahrheit das deutsche Volk hassen wie die Pest, unterwandert. Deutschland droht in die Kleinstaaterei aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges zurückzufallen.

Fehlt nur noch der nächste Dreißigjährige Krieg selber. Vielleicht hat die nächste Stufe der Spaltung von oben und unten, rechts und links, alt und jung, männlich und weiblich, arm und reich in Deutschland, an der vor allem gewisse Leute in den Medien seit 1989 mit Inbrunst arbeiten, mit der Weltfinanzkrise und dem Zusammenkrachen der Banken gerade begonnen.[Link] [Cache]
redblog: Links um zehn # 76
10/23/2008 10:16 AM
Über falsche Adressaten, eine Krisenanalyse von Chomsky, ein Online-Protestpetition und Kriegstreiber in der EU

[LINK] Die russische Regierung "finanziert keine politische Aktivitäten im Ausland", erklärte die UN-Botschaft Russlands am Montag nachdem sie einen Brief mit Bitte um eine Wahlkampfspende für den US-Präsidentschaftskandidaten John McCain erhielten.
[LINK] Noam Chomsky spricht über die Krise und die anstehenden Präsidentschaftswahlen in den USA.
[LINK] Kolumbien weist drei Menschenrechtsaktivisten aus Deutschland und Frankreich aus. Für Präsident Álvaro Uribe ist das nicht genug: Er fordert Gefängnishaft. Online-Protestpetition unterzeichnen!
[LINK] Das Europäische Parlament legitimiert heute den Einsatz von Kriegsschiffen gegen Piraten vor Somalias Küste. Selbstverständlich werden humanitäre Gründe für den militärischen Schutz wichtiger Handelswege vorgeschoben. Ein Artikel von Tobias Pflüger (MdEP/LINKE).

Vorschläge für LINKs, Kritik, Lob und sonstige Mitteilung bezüglich der "Links um zehn" bitte an redblog[AT]no-log.org[Link] [Cache]
AK Vorratsdaten: Arbeitskreis ruft Anbieter zum Boykott der Vorratsdatenspeicherung auf (23.10.2008)
10/23/2008 10:15 AM
Die im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung zusammen geschlossenen Bürgerrechtler und Datenschützer rufen alle Telekommunikationsunternehmen auf, die verfassungswidrige Vorratsdatenspeicherung zu boykottieren. Der Arbeitskreis hat heute den ungekürzten Beschluss des Verwaltungsgerichts Berlin veröffentlicht,[1] (/content/view/270/1/#Beschluss) mit dem letzte Woche der erste Telekommunikationsanbieter von der Pflicht zur Vorratsdatenspeicherung befreit wurde. [Link] [Cache]
BooCompany: Die Werbefuzzies in Österreich merken nix (BOO)
10/23/2008 10:13 AM
Das hat es seit der Grammy-Verleihung für Milli Vanilli nicht mehr gegeben. Der Verein ?Gesellschaft zur Selbstkontrolle der Werbewirtschaft? in Österreich stellt sich neu auf und wählt 90 Mitglieder des Gremiums. Und bevor wir uns alle vor Lachen über den "Werberat neu" ausschütten, frag ich euch einfach: Na, wer ist mit dabei?[Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Die Zukunft des Prekariates
10/23/2008 09:46 AM

“Wir dürfen uns durch die gegenwärtige Preisexplosion nicht täuschen lassen. Die Preise sind nicht deshalb so stark gestiegen, weil es zu wenig Nahrungsmittel gibt. Sie sind gestiegen, weil das Wetter in einigen Weltregionen schlechter war, die Lager leerer als sonst und dann auch noch zusätzliche Nachfrage für Biosprit auftauchte. Diese Einflüsse gehen aber vorüber und die Preise folglich auch wieder nach unten. Trotzdem werden sie in den kommenden zehn Jahren inflationsbereinigt je nach Produkt zwischen zehn und 50 Prozent höher sein als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre”, findet sich auf der Seite der OECD.

Im SPIEGEL wird die OECD Studie ( nur verfügbar für zahlende Kunden ) über die Zunahme der Armut in Deutschland vorgestellt:
“Wer ist am stärksten betroffen?
Statistiker messen Armut in Relation zum Durchschnittseinkommen. Beträgt das Einkommen eines Haushalts weniger als dessen Hälfte, gilt der Haushalt as arm.

  • Die Gesamtarmutsrate stieg von sechs auf elf Prozent.
  • Die Armutsrate der Kinder stieg sogar von sieben auf 16 Prozent.
  • Die Armutsrate älterer Menschen blieb stabil bei etwa sieben Prozent für 66- bis 74-Jährige und bei elf Prozent für Menschen über 75 Jahren.”

__________

Das ist ja interessant:

  1. es gab nie zu wenige Nahrungsmittel
  2. Wetter schlechter? Wo, in Europa, man schaue sich die gewachsenen Ernteerträge einmal an, sicherlich auch durch zusätzliche 15 Prozent Nutzfläche! Die OECD redet wieder Unsinn und scheut sich, die wirklichen Ursachen zu nennen!
  3. Lager leer? Das ist ja interessant, dass leere re Läger preistreibend sind ( Thema Wirkung der Preiserhöhungen durch ineffektives gebundenes Kapital )
  4. Biosprit: eine politische Fehlleistung unserer gesamten Politiker in der EU!

Mit dem Satz “Diese Einflüsse gehen aber vorüber und die Preise folglich auch wieder nach unten” betreibt die OECD dieselbe Strategie, wie die heutige Bundesregierung:

  1. Sand in die Augen streuen, um
  2. die Menschen zur Ruhe und nicht zum Aufstand kommen zu lassen.

Und dieser Satz ist mehrfach auch durch den Bauernverband widerlegt: “Trotzdem werden sie in den kommenden zehn Jahren inflationsbereinigt je nach Produkt zwischen zehn und 50 Prozent höher sein als im Schnitt der vergangenen zehn Jahre”, diese Preissteigerungen erwartet man bis 2012 etwa und nicht innerhalb der nächsten 10 Jahre.

Und wer aus dem Volk soll diese Preistreiberei zahlen? Die Armutsrate steigt unaufhörlich! Die Anzahl der Millionäre/Milliardäre steigt unaufhörlich! Der Mittelstand ist bereits so ausgedünnt, dass Politiker bereits einfache Facharbeiter zum Mittelstand zählen!

Politiker: macht die Augen auf, sonst werden Euch die Augen aufgemacht, fürchtet DD!

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politplatschquatsch: So viel Spaß für wenig Geld
10/23/2008 09:15 AM
Lehmann-Zertifikate haben sie gekauft und gar nicht gewusst, was das ist. Irgendwie supersicher, hat der Mann von der Sparkasse gesagt, und irgendwie aber auch superlukrativ. Zehn oder was Prozent konnte man damit machen, wichtig war nur, dass es in Japan nicht regnet, in China nicht schneit, dass der Bockwurstpreis in Warnemünde bis stabil bleibt und die Badehosenmode in Florida nicht kippt und wieder Dreiecksbadehosen angesagt sind. Dreiecksbadehosen! Das ist doch Jahrzehnteher! Das kommt doch nie wieder!

Zack, hatten die Auskenner die Aussteuer der Kinder angelegt, sicher und mit Gewinnaussichten, nach denen sich die Nachbarn alle zwanzig Finger abgeleckt hätten. Ein halbes Jahr später sind aus den zehn Prozent, die man mit Lehmann-Zertifikaten machen konnte, sogar 100 geworden. Aber alle, die mitgespendet haben für den großen amerikanischen Traum vom eigenen Höuschen für jedermann, auch wenn es sich jedermann nicht leisten kann, sind in guter Gesellschaft: Die bundeseigene KfW-Bank hat 300 Millionen beigesteuert. Die Bayern LB 10 Milliarden, etwa, man ist da noch beim zählen. Und selbst Sachsen-Anhalt, das Land mit den höchsten Schulden bundesweit, spendierte 2,5 Millionen. Davon können Fernsehsender, Radios und Zeitungen nun tagein, tagaus berichten, stundenlang, wochenlang, jahrelang. Bis der Strom, auch noch alle ist. So viel Spaß für so wenig Geld.[Link] [Cache]
Duckhome: Ex-WASG Berlin Landesvorständlerin schreibt Merkel einen offenen Brief
10/23/2008 09:15 AM

Bankenmacht und Verfall der sozialen Schwerkraft, Parteienpolitik, Filz, Skandale und Korruption: Das derzeitige Ringen um die Republik, welches sich zwischen machtvergessenen und machtversessenen Sipp- und Seilschaften einerseits und den Bürgern andererseits abspielt, markiert einen Aufbruch der deutschen Demokratie bzw. eine Zeitenwende. Einem dieser beiden Begriffe würde wohl jeder zustimmen.

Nun hat eine Person, die mit ihrer Arbeit als Landesvorstandsmitglied der Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) in Berlin bis 2007 mit dazu beigetragen hat dass die Dinge in der Republik endlich in Bewegung kamen, der deutschen Kanzlerin Angela Merkel einen offenen Brief geschrieben.

Wir dokumentieren nun den offenen Brief von Ulrike Kölver - welcher Radio Utopie heute erreichte - an die derzeitige Amtsinhaberin im Kanzleramt. Er kann auch als Botschaft an diejenigen verstanden werden, welche Merkel dort hineinwählten.



***



Sehr geehrte Frau Merkel,

die Summen zur Rettung der Banken werden von Tag zu Tag astronomischer – das schon lange verspielte Vertrauen lässt sich so aber offensichtlich nicht zurückgewinnen.

Wo kommt der Milliardenregen eigentlich auf einmal her?

Wir, die Öffentlichkeit, bekamen doch seit Jahren von den Regierungen nur zu hören, wir „müssten den Gürtel enger schnallen", der verarmte Staat müsse Haushaltslöcher stopfen, darum das Volksvermögen verscherbeln, beim öffentlichen Dienst drastisch Kosten senken und könne nicht einmal mehr so bescheidene Summen wie die zur Unterstützung des Transports von Blinden und sonst Behinderten erübrigen (so z.B. in Berlin).

Wo also nimmt plötzlich der Staat all diese phantastischen Summen her? Klar ist, dass Sie auch jetzt wieder die Masse der Bürger, die durch Ihre Politik und die Ihrer Vorgänger bereits seit Jahren zugunsten unersättlicher Groß-Hasardeure ausgeplündert worden sind, die Zeche zahlen lassen wollen, die Sie uns eingebrockt haben. Jetzt, in der vorhersehbaren „Krise", in geradezu atemberaubendem Ausmaß. Sie werfen mit Geld um sich, das Ihnen nicht gehört und das der Staat bis vor einigen Tagen angeblich oder wirklich gar nicht hatte. Kein Wunder, dass das kein Vertrauen schafft – schon gar nicht bei den zockenden Banken.

Nun plötzlich teilen Sie auch öffentliche Schelte an die Banken aus - fraglos verdient.

Die Schuld jedoch liegt in erster Linie bei I h n e n selbst, Frau Merkel. S i e haben in Deutschland die volle Verantwortung, in der EU eine gravierende Teilverantwortung für die angerichteten Schäden und daher auch eine erhebliche weltweite Verantwortung und Schuld. Abschiebung dieser Verantwortung steht Ihnen nicht zu, Frau Merkel! S i e haben sich zusammen mit Ihren Kabinettskollegen stets zum willigen Erfüllungsgehilfen der – zweifelhaften - Interessen der USA gemacht, S i e haben mit deutscher Musterknabenmentalität in der EU stets die für die Allgemeinheit schädlichsten Varianten jedes Politikfeldes im Interesse einer kleinen Schicht maßloser Profiteure vorangetrieben.

Und Sie können keinesfalls sagen, Sie hätten es nicht gewusst: es gab in all den Jahren genug (und gibt immer mehr) fachkundige Stimmen, die eine Abkehr von Ihrer (und Ihrer Vorgänger Kohl und Schröder) halsbrecherischen Politik fordern und reelle gangbare Alternativen immer wieder aufgezeigt haben. Sie haben stattdessen stets weiter skrupellos den „Bock zum Gärtner" gemacht: Beratung durch Lobbyisten, die inzwischen gewohnt sind, unter jeder Bundesregierung so ziemlich alles zu bekommen, was sie haben wollen, u.a. eine Medienkonzentration, die faktisch die Pressefreiheit zum Erliegen gebracht hat. Sie haben Praktiken zum Standard werden lassen, die man herkömmlich mit Recht als Formen von Korruption zu betrachten pflegte.

Aber selbst wenn Sie – wegen selbstgewählter einseitiger Beratung durch hochkarätige Lobbyisten nicht gewusst haben sollten, wie schädlich die Politik ist, die Sie da (zusammen mit Ihren gleichermaßen verstockten SPD-Kollegen) leichtfertig immer weiter auf die Spitze treiben, so gilt für den Chef-Amtsträger mindestens das, was für jeden Bürger gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Wir fordern deshalb, dass Sie selbst, Frau Merkel, an allererster Stelle die angemessenen Konsequenzen aus Ihrem anhaltenden politischen Versagen ziehen.

Wir schlagen Ihnen einige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung vor:

1) sorgen Sie umgehend dafür, in Deutschland und mit Ihrem Einfluss in der EU, dass die Mega-Profiteure persönlich belangt und zur Kasse gebeten werden. Ein Tropfen auf den heißen Stein nur, dürfte aber vertrauensbildender wirken als „Ihre" Papiermilliarden, an die niemand mehr glaubt.

2) treten S i e sodann von dem Amt, dem Sie eindeutig nicht gewachsen sind, zurück. Stellen Sie sich der Fahndung wegen Verdacht auf Veruntreuung von öffentlichem und privatem Eigentum. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Vorgänger Kohl und Schröder ebenfalls belangt werden.

3) verzichten Sie auf Pensionsansprüche bis auf einen Betrag in Höhe von „Hartz IV". (Die Millionen Bürger, die durch Ihre und Ihrer Vorgänger Politik in Arbeitslosigkeit und Lohnverlust gedrückt worden sind, könnten Sie beraten, wie man damit nicht über die Runden kommt).
Ihr Verzicht wäre natürlich wirtschaftlich völlig bedeutungslos: er könnte aber ein Symbol für Abkehr von Polit-Zockerei werden.

Sie haben für Ihr Amt den Eid geleistet, vom Volk Schaden abzuwenden. Diesen Eid haben Sie ganz klar gebrochen. Die genannten Maßnahmen können das nicht wieder gutmachen. Sie könnten aber wenigstens ansatzweise eine Abkehr von Willkür und Kumpanei mit Lobbyisten-Beutegemeinschaften andeuten und so etwas vom im Volk verloren gegangenen Vertrauen zurück gewinnen.


Ulrike Kölver



Quelle Daniel Neun auf Radio-Utopie


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Osteuropa: Kapitalflucht und Börsendramatik
10/23/2008 09:09 AM

Der wichtigste Warschauer Börsenindex, WIG 20, verlor heute 7,6 %, der Zloty stürzte weiter ab. Die polnische Währung verlor innerhalb von zwei Tagen allein gegenüber dem Euro 27 Groszy oder 7,6 % an Wert und notierte heute am frühen Abend bei 3,81. Gegenüber dem Dollar vollzog sich der Absturz noch dramatischer. Der WIG 20 erreichte nur noch 1682 Punkte, einen Tiefstand seit August 2004.

Der Kursverfall des Zloty hatte sich auch am Nachmittag fortgesetzt, obwohl Ungarn, nach Ansicht polnischer Politiker der eigentliche und ausschliessliche Krisenherd der Region, heute in einer verzweifelten Aktion seinen Leitzins von 8,5 % auf 11,5 % angehoben hatte und kurzzeitig die eigene Währung stabilisieren konnte.

Aus Polen und den anderen mittelosteuropäischen Ländern ziehen sich momentan offenbar vor allem US-amerikanische und britische Fonds zurück, die dringend Liquitität in der Ursprungswährung benötigen. Für Portfolio-Investoren, die sich auf den Anleihenmarkt beschränkten, ist der Rückzug meistens sogar noch mit Gewinnen verbunden, denn dem plötzlichen Absturz des Zloty in den letzten Wochen war seit Anfang 2007 ja eine allmähliche Kurssteigerung vorausgegangen.

Die Auswirkungen der Warschauer Börsen- und Währungsturbulenzen sind bislang kaum abzusehen. Unmittelbar betroffen sind die nach Schätzungen der Nationalbank NBP ca. 600.000 polnischen Haushalte, die Kredite, vor allem Hypothekenkredite, in Dollar, Euro und nicht zuletzt Schweizer Franken aufgenommen haben. Die Bedienung der Auslandsschulden (s. Artikel “Auslandsverschuldung auf Rekordstand”), die bereits heute polnischen Steuerzahlern und Arbeitnehmern hohe Belastung auferlegt, wird für Staat und Unternehmen deutlich erschwert. Impulse für die Exportindustrie dagegen kann man nicht erwarten, denn die wichtigsten Abnehmerländer polnischer Industrieerzeugnisse bereiten sich auf eine Rezession vor. Ein weiter anhaltender Kursverfall des Zloty könnte aber ein Problem der polnischen Industrie verschärfen, - die temporäre und dauerhafte Arbeitsemigration qualifizierter Facharbeiter.

Premier Tusk hat es bislang vermieden, zur aktuellen wirtschaftlichen Situation längere Ausführungen zu machen. Sein Finanzminister Rostowski hatte bis vor kurzem stoisch erklärt, die internationale Finanzmarktkrise sei eigentlich kein polnisches Problem. Doch spätestens mit dem heutigen Tag sind Polen und die anderen viel gepriesenen “Emerging Markets” Mittelosteuropas zu Krisenländern erster Kategorie geworden. Eine konjunkturpolitisch kontraproduktive Zinserhöhung wie in Ungarn wird man auch in Polen evtl. nicht vermeiden können, um den weiteren Kapitalabfluss zu stoppen. Die Manager der internationalen Investmentbanken spekulieren evtl. sogar darauf. Kapitalverkehrskontrollen sind durch den Lissabon-Vertrag verboten. Den weigerte sich Präsident Kaczynski zwar bislang zu unterschreiben, aber die Regierung Tusk fühlt sich daran gebunden. Mit einer “argentinischen Lösung” haben wohl einige Abgeordnete der jetzt oppositionellen “Recht und Gerechtigkeit” (”PiS) längere Zeit geliebäugelt. D. h. der polnische Staat würde sich für zahlungsunfähig erklären, seinen Gläubigern eine Vergleichsquote anbieten (in Argentinien 24 %) und dann mit einer abgewerteten Währung einen Neuanfang versuchen. Aber dieses Szenario erscheint für ein EU-Land wenig realistisch. Wenig realistisch ist es aber möglicherweise auch, dass die Europäische Zentralbank zugunsten der mittelosteuropäischen Länder in das Marktgeschehen eingreift, es sei denn, die spezifische Krise der MOE-Länder würde Auswirkungen im Euro-Raum zeigen.

Es bleibt spannend in Warschau, - und natürlich auch in Budapest, Bukarest, Wilna, Riga usw. . In Polen wird man sich vergegenwärtigen müssen, dass der Aufstieg in die erste Liga vorläufig gescheitert ist. Die peripheren Länder müssen sich darauf einstellen, dass die USA und die EU-Hauptländer bemüht sein werden, die Folgen ”ihrer” Krise zu externalisieren, d. h. neben den rohstoffexportierenden Ländern auch solchen abhängigen Ländern wie Polen anzulasten.

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redblog: Krieg ist Krieg ist Krieg
10/23/2008 08:16 AM
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BooCompany: Der Untergang oder warum Alex heute hungern muß. (KOLUMNE)
10/23/2008 08:13 AM
"habe hunger weil spreeflittchen heute nicht da war weil Leute Ihr essen nicht bezahlt haben." So ähnlich kam es gerade über Twitter und nach kurzer Verblüffung trifft mich das deja vu mit voller Härte - es ist also wieder soweit. Das Geschäftsmodell der genannten Spreeanwohnerin entspricht dem legendären "snacker" aus der ersten Webblase. Der Dienst bringt stellt Essbares im Büro zur Verfügung und verläßt sich darauf, dass jeder, der sich nimmt, entsprechend in die Kasse zahlt. Aber keine Angst, das wird jetzt kein Boo über Lieferdienste ;-), es geht eher um die grundlegenden Aussichten und die Zukunftsträchtigkeit von Geschäftsmodellen.[Link] [Cache]
Deutschland Debatte: EU- Kommission tritt Menschenwürde mit Füßen
10/23/2008 07:46 AM

“Die Hauptlüge der inneren Sicherheit lautet: Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten. Mit diesem Satz haben Politiker in ganz Europa jede neue Sicherheitsmaßnahme, jedes neue Sicherheitsgesetz begründet: die staatliche Registrierung der Telefon- und Internetdaten, das heimliche Abhören der Wohnungen mit Wanzen, die vorbeugende Telefonüberwachung, die Speicherung von klassischen und digitalen Fingerabdrücken, die Videoüberwachung, die Visitation von Bankkonten durch Geheimdienste”, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

Sie wollen 2 Wochen nach Mallorca fliegen, ausspannen, dann werden Sie sicherlich eines am Flughafen demnächst erleben: vor dem Ausspannen kommt das Spannen - mit Nacktscannern. Sie treten in einen Bereich ein und werden elektronisch total entkleidet. Geschlechtsteile bleiben demnächst nicht mehr unverhüllt und wenn Sie der Aufsichtstyp demnächst angrinst, sollten Sie sich Sorgen machen. Vielleicht fallen Sie außerhalb der Norm.

Die EU- Kommission hat ihre Weihen zur Verwendung von elektronischen Spannergeräten bekannt gegeben. Damit wird die Menschenwürde mit Füßen getreten. Und wer die Menschenwürde mit Füßen tritt, sollte sich über Gleichbehandlung nicht wundern!

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update: Muslime gegen Homophobie
10/23/2008 07:14 AM
Die Beschäftigung mit dem Thema bedarf, soweit es mich betrifft, der persönlichen Erläuterung: Religion wird aus meiner Sicht falsch verstanden und missbraucht, wenn die persönlichsten Lebensäusserungen des Einzelnen zum Gegenstand sozialer Kontrolle und Bewertung gemacht werden. Wenn ich mich dafür einsetze, das Verhältnis von Islam zur Sexualität zu klären - oder besser noch, das Verhältnis jedweder Religion zur Sexualität zu klären - so deshalb, weil es mich krank macht, zu sehen, wie die Fanatiker jedweder Provenienz schon wieder anfangen, Homosexuelle zu jagen, oder zumindest versuchen, sie "hinweg zu beten"
Wenn ich mir solche Seiten , die von solchen Organisationen gepusht werden, ansehe, oder via darauf aufmerksam gemacht werde, daß diese Welle schon längst in Europa angekommen ist, finde ich das bedenklich. Gesellschaftliche Minderheiten werden nicht durch ihre bloße Zahl charakterisiert, sondern durch ihre Fähigkeit, politische und gesellschaftliche Prozesse in ihrem Sinn zu beeinflussen. Wird das gesellschaftliche Klima härter, steht auch ureigenste Persönliche wieder auf dem Prüfstand. Deswegen freuen wir uns, daß wir diesen Beitrag des Kölner Islamwissenschaftlers Ismail Andreas Mohr veröffentlichen können. Dies hier ist eine überarbeitete Fassung, in der ersteren war ein Abschnitt vertauscht. Ausserdem wurde der Text aktualisiert, da die muslimische Jugend dem Autor mittlerweile geantwortet hat; dazu können wir dazu jetzt auf einen Beitrag von Politischkorrekt hinweisen, den man so zusammenfassen könnte: Muslime gegen Homophobie - und Islamhasser dafür:


Ein Gastbeitrag von Ismail Andreas Mohr.



Muslime gegen Homophobie


Muslimische Organisationen sprechen sich erstmals offiziell gegen Hass auf Homosexuelle aus

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Dokumentation und Stellungnahme


Mehrere muslimische Gruppierungen, darunter DiTiB (Diyanet is,leri Türk islam Birligi [Türkisch-islamische Union für Religionsangelegenheiten]), der Deutschsprachige Muslimkreis (DMK) sowie die Muslimische Jugend Deutschland (MJ), haben sich gegen Homophobie ausgesprochen.

(Zur Bedeutung des Begriffs:

Homophobie bedeutet 1. krankhafte Angst vor Homosexualität und homosexuellen Frauen und Männern; 2. Feindseligkeit und Hass gegenüber homosexuellen Frauen und Männern.)

Es heißt in der Erklärung der muslimischen Gruppierungen: „Auch wenn wir Homosexualität als solche nicht gutheißen, verurteilen wir jegliche Form der Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle. Wir wenden uns entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung und Verfolgung irgendwelcher gesellschaftlicher Gruppen einschließlich der Homosexuellen."


Bei meiner Recherche auf den Internetseiten der drei oben genannten Organisationen (http://www.ditib.de - http://www.dmk-berlin.de - http://www.mj-net.de) konnte ich jedoch nichts dazu zu finden. Angesichts der Wichtigkeit des Themas verstehe ich nicht, warum die unterzeichnenden muslimischen Gruppierungen ihre eigene Erklärung nicht auf ihren eigenen Internetseiten veröffentlicht haben. Mich jedenfalls erreichte die Stellungnahme am 1. Oktober 2008 vom Lesben- und Schwulenverband Deutschland (LSVD, http://www.lsvd.de), der die Mitteilung von der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD, http://www.tgd.de) erhalten hatte. Inzwischen (11.10.2008) teilte mir die Muslimische Jugend Deutschland mit, dass die Erklärung tatsächlich von ihr stamme und dass die MJD sogar maßgeblichen Anteil hieran habe.


Ich geben im Folgenden den Wortlaut der Erklärung wieder. Im Anhang nehme ich zu einigen Punkten Stellung.



Stellungnahme Berliner Muslimischer Organisationen bzw. Berliner Sektionen Nationaler Verbände zur Homophobie

Im April dieses Jahres ist im arabischsprachigen Anzeigenblatt „Al-Salam" ein Artikel erschienen, in dem der Autor seine persönlichen und homophoben Ansichten zu Homosexualität und ihren Konsequenzen darlegt. Die Reaktion der Öffentlichkeit auf diesen Artikel war zurecht Empörung und Unverständnis. Auch wenn der Autor nur für sich selbst sprechen kann, entwickelte sich eine breite Debatte über die Einstellung von Muslimen in Deutschland zu Homosexualität.

Ausgehend von den Aussagen des Korans gibt es unter muslimischen Gelehrten den Konsens, dass homosexuelle Handlungen theologisch als Sünde zu betrachten sind. Ähnliches gilt - bekanntlich - auch für das Trinken von Alkohol oder außereheliche Beziehungen. Handlungen, die islamisch-theologisch als Sünde betrachtet werden, können wir aus unseren Glauben heraus nicht gutheißen.

Gleichzeitig sind wir der festen Überzeugung, dass die sexuelle Orientierung, der Konsum von Alkohol, oder was auch immer in der islamischen Theologie als Sünde betrachtet wird, Privatsache ist. Ob wir etwas gutheißen oder nicht, wird und kann die Freiheit des Einzelnen in keiner Weise beschränken. Für uns handelt hier jeder Mensch eigenverantwortlich und wird im Jenseits - dies ist fester Bestandteil unserer islamischen Glaubensvorstellung - vor seinem Schöpfer für sein gesamtes Handeln Rechenschaft ablegen müssen.

Auch wenn wir Homosexualität als solche nicht gutheißen, verurteilen wir jegliche Form der Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle. Wir wenden uns entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung und Verfolgung irgendwelcher gesellschaftlicher Gruppen einschließlich der Homosexuellen.

Zum Schluss sei angemerkt, dass in der aktuellen Berichterstattung über den oben genannten Artikel manche Autoren direkt oder auch indirekt die Vorstellung bzw. Aussage kritisieren, dass Homosexualität eine Sünde ist. Hierdurch erwecken sie den Eindruck, dass dies eine Ursache von Homophobie sei. Nicht die Glaubensvorstellung führt zu Homophobie, sondern vielmehr ein mangelndes Verständnis über die Freiheit des Einzelnen. Muslime - und nicht nur sie - wird man für den Kampf für individuelle Freiheit nicht gewinnen können, indem man Glaubens- und Moralvorstellungen kritisiert. Stattdessen erreicht man das Gegenteil. Entscheidend ist vielmehr die Vermittlung eines richtigen Verständnisses für die vielfältige Freiheit des Einzelnen bzw. des Anderen unabhängig von den eigenen Überzeugungen, die jeder Mensch wiederum für sich frei wählen kann.

Deutschsprachiger Muslimkreis (DMK)

DITIB

Inssan

Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung (IZDB)

Islamisches Kultur- und Erziehungszentrum (IKEZ)

Muslimische Jugend Deutschland

Neuköllner Begegnungsstätte (NBS)



Mein Kommentar hierzu:

1.

Es ist zu begrüßen, dass muslimische Organisationen klar und eindeutig „jegliche Form der Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle" verurteilen und sich „entschieden gegen jegliche Form der Diskriminierung und Verfolgung irgendwelcher gesellschaftlicher Gruppen einschließlich der Homosexuellen" wenden.

Bisher durfte man kaum wagen, solches zu erwarten.

2.

Die Stellungnahme stellt einen gewaltigen Fortschritt dar: Im Juli 2000 hat der damalige Vorsitzende des Zentralrats des Muslime in Deutschland (ZMD, www.islam.de), Nadeem Elyas, schriftlich eine ganz und gar homophobe und diskriminierende Aussage über Homosexuelle gemacht als er im Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt vom 28. 7. 2000 (Seite 23) in seinem Gastkommentar (Überschrift: „Gegen die Natur. Die Muslime lehnen die Regierungspläne ab") die schwule und lesbische Lebenspartnerschaft als „Abnorm der gleichgeschlechtlichen Partnerschaft" bezeichnete und sie kriminalisierte, indem er sie mit „unrechtmäßigen Erwerb durch Steuerhinterziehung, Korruption und Raub" verglich. Horst Gorski, Probst des Kirchenkreises Altona in Hamburg, antwortete damals in einem Leserbrief, er sei „intensiv am Dialog mit Muslimen beteiligt. Die beleidigenden Äußerungen über gleichgeschlechtliche Lebensformen von muslimischer Seite werden zunehmend zu einer Belastung des Dialogs. (...) Ungeheuerlich jedoch ist es, Homosexualität auf eine Stufe mit 'Steuerhinterziehung, Korruption und Raub' zu stellen. Für diese Verunglimpfung muss Herr Elyas sich entschuldigen." Über eine Entschuldigung ist nichts bekannt geworden, sie war auch nicht zu erwarten.

Vor diesem Hintergrund muss die neue Stellungnahme Berliner muslimischer Gruppen in der Tat als ein großer Fortschritt gewertet werden. (Es sei angemerkt, dass der ZMD und DiTiB inzwischen im Koordinationsrat der Muslime, KRM, zusammengeschlossen sind.)

3.

Der in der oben zitierten Stellungnahme ausgedrückten Auffassung, dass man Muslime „für den Kampf für individuelle Freiheit nicht gewinnen können" wird, „indem man Glaubens- und Moralvorstellungen kritisiert" darf widersprochen werden. Für viele traditionalistisch eingestellte Muslime, soweit sie sich am normativen Schrifttum muslimischer Gelehrter (z.B. Yusuf al-Qaradawi) orientieren, ist mit der Frage nach Homosexualität ja die Vorstellung verbunden, dass homosexueller Geschlechtsverkehr (jedenfalls unter Männern) ein todeswürdiges Verbrechen sei: So sehen es z.B. die Vertreter der malikitischen, der hanbalitischen und der dja'faritischen Rechtsschule (madh'hab), auch al-Qaradawi lässt an seiner Auffassung diesbezüglich keinen Zweifel. Diese Meinung findet man bereits in einigen dem Propheten Muhammad (sicherlich zu Unrecht) zugeschriebenen Aussagen (ahadith) klar ausgedrückt. Eine solche Bewertung - zunächst des mannmännlichen sexuellen Verkehrs, aber auch der männlichen Homosexualität insgesamt - im Denken mancher (ich vermute: vieler) Muslime reicht nun über eine Glaubensvorstellung weit hinaus in den moralischen Bereich und man darf sagen, dass diese Einschätzung sehr wohl der Feindschaft gegenüber Homosexuellen Vorschub leisten kann, dass also derartige Überlieferungstexte (die erwähnten ahadith) nicht nur an sich homophob sind, sondern bei unkritischer Betrachtungsweise die in der obigen Erklärung abgelehnte „Verfolgung oder gar Gewaltanwendung gegen Homosexuelle" sowie „Diskriminierung und Verfolgung" fördern. Dies ist bekanntlich in einigen islamischen Staaten mit islamischem Strafrecht - so in Saudi-Arabien (hanbalitischer madh'hab, s.o.) und Iran (dja'faritischer madh'hab, s.o.) - der Fall: Immer wieder werden in diesen beiden Staaten Männer (im Iran sogar Minderjährige) aufgrund der Anklage wegen Homosexualität hingerichtet. - Ich verweise hier auf meine beiden Aufsätze zur Homosexualität im Islam - geschrieben aus einer aufgeklärten islamischen Perspektive:

1 Islam und Homosexualität - eine differenzierte Betrachtung siehe:

http://home.arcor.de/yadgar/mohr/islam_homo.html

2 Ein schwieriges Verhältnis: Homosexualität und Islam. Was sagt der Koran dazu? siehe:

http://home.arcor.de/yadgar/mohr/islam_homo2.html


Dort werden Texte aus dem Koran und Hadith sowie die Auffassungen alter wie moderner muslimischer Schulen und Autoritäten zitiert und erläutert. Außerdem wird gezeigt, dass eine alternative, also homophile Deutung koranischer Aussagen durchaus möglich ist.

Andreas Ismail Mohr

Köln, am 20. Oktober 2008

Homepage von Andreas Ismail Mohr: http://home.arcor.de/yadgar/mohr/mohr.html

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Duckhome: Bildungsgipfel war wirklich der Gipfel an Untätigkeit
10/23/2008 07:14 AM

Bei der Qualität die, die Regierung Merkel seit langem bietet, hat wohl niemand ernsthaft etwas von so einem Bildungsgipfel erwartet. Wahrscheinlich sollte auch nur ein wenig Aktion gezeigt werden, so dass die Bevölkerung glaubt, sie würde regiert, während die bildungspolitischen Ziele doch schon lange von der Familie Mohn über die Bertelsmannstiftung festgeschrieben wurden.

Schule soll Eliteschule sein, deren Ergebnisse Andrew Lahde wie folgt zusammenfasst:

Die Low-Hanging Fruits - sprich: die Idioten, deren Eltern für Yale und den Harvard-MBA blechen - warteten nur darauf, gepflückt zu werden. Diese Leute waren (häufig) wirklich die Ausbildung nicht wert, die sie (angeblich) erhalten haben, aber sie stiegen trotzdem in Unternehmen wie AIG, Bear Stearns und Lehman Brothers sowie in alle Ebenen unserer Regierung auf. Dieses die Aristokratie stützende Verhalten machte es mir letztlich nur einfacher, Leute zu finden, die dumm genug waren, meine Verluste auszugleichen. Gott segne Amerika.

Ja genau diese Idioten möchten Frau Merkel und ihre Regierung züchten. Damit es keinen Widerspruch und kein Querdenken mehr gibt. Alle sollen gleichermaßen blöd und wirklichkeitsfremd sein. Das ist bei unseren Politiker ja auch schon hervorragend gelungen. Aber auch die Manager in Banken und Unternehmen sind im neoliberalen Ungeist der vollständigen Wirklichkeitsresistenz schon lange angekommen. Kein Wunder das die Wirtschaft nicht funktioniert. Viele Pfeifen ergeben eben keinen Chor.

Nein man konne von diesem Bildungsgipfel wie von der ganzen deutschen Bildungspolitik nichts erwarten. Die Mohn/Bertelmannschen Bildungsideale taugen eben nur für eine Sklavenstaat in dem die Abzocker fröhliche Urständ feiern und durch Bildungsentzug die Menschen dumm und in Angst gehalten werden sollen.

Nachdem die Familie Mohn schon über das CHE die universitäre Bildung von Arbeiter- oder Mittelstandskindern durch Studiengebühren und immer neue Auflagen praktisch unmöglich gemacht hat, sind nun die Kinderkrippen an der Reihe. Allerdings liegen die Pläne für Kindergärten Schulgeld in der Sekundarstufe II auch schon bereit und warten auf das entsprechend gewissenlose Politikerlein um sich zum Nutzen der Familie Mohn verwirkliche zu lassen. Bei Kindergärten hilft auch die INSM die ja gerade über ungerechte Unterschiede in den Gebühren, so tun will, als ob sie die Kosten der Menschen interessierten.

Schon seit längerer Zeit lässt uns die Familie Mohn ja über ihre gemeine, aber für die Menschen in diesem Land nicht nützliche Bertelsmannstiftung erzählen, wie Eltern ihre Kinder zu erziehen haben, und infiltirert unsere Politiker mit tollen Ideen.

Frau von der Leyen der ja niemand Verstand nachsagen könnte, macht sich natürlich zur willigen Erfüllungsgehilfin Mohnscher Forderungen. Sie hat es als Keksgräfin ja auch nicht anders gelernt, ist nie mit der Realität in Berührung gekommen und musste nie für ihr Geld arbeiten. Darin ähnelt sie Christoph Mohn der ja selbst von wohlwollenden Leuten als tragischer Fall bezeichnet wird und etwas über die Erziehungskompetenz der Familie Mohn aussagt.

Aber die Mohns wollen ja auch keine gute Erziehung zu graden, erfolgreichen Menschen, sondern sie wollen sich Sklaven oder willige Speichellecker erziehen lassen, die, die Herrschaft der Mohns und der Krake Bertelsmann nicht in Frage stellen. Dazu veröffentlichten sie unter anderem in diesem März eine selbstverständlich absolut "wissenschaftliche Untersuchung" der Bertelsmannstiftung.

Natürlich liefert die Stiftung alles was die Familie Mohn will. Schließlich könnten die dort beschäftigten sogenannten Wissenschaftler nirgendwo anders überleben, da sie nur im Umfeld und im Einflußbereich der Mohns mit ihren mehr als bescheidenen Fähigkeiten vermittelbar sind. An echten Universitäten die es leider in Deutschland nicht mehr gibt, dürften diese Art von Wissenschaftlern vielleicht noch Hlfsarbeiten mit geringer Qualifikation übernehmen


Das ist für Frau Schavan genau das richtige. Sie krönt den Schwachsinn ja noch mit dem Vorschlag Mädchen und Jungen wieder getrennt zu unterrichten. Das Mittelalter kommt näher. Demnächst wird sie Bildung für Mädchen als völlig überflüssig erklären. Es reicht ja wenn Frauen Kinder, am besten Söhne für die allfälligen Kriege bekommen. Vielleicht wird Köhler ja ein Mutterkreuz einführen, nachdem er sein eisernes Kreuz schon eingeführt hat.

Als wäre all das nicht genug, lügt die Schavan den Menschen auch noch direkt ins Gesicht. Sie behauptet dreist, frech und wahrscheinlich gegen gute Bezahlung aus dem Hause Mohn, dass die Studiengebühren, die Chancen armer Studenten nicht verschlechtern, obwohl eine Studie aus ihrem Hause, die sie allerdings geheim hält, weil sie die Wahrheit nicht ertragen kann, davon spricht, dass 2006 bis zu 18.000 Studenten auf ein Studium verzichteten, weil sie die Studiengebühr nicht aufbringen konnten und sich nicht verschulden wollten.

Wahrscheinlich wären gerade in diesen 18.000 begnadete Forscher und vielleicht sogar Nobelpreisträger gewesen. Aber die braucht Frau Schavan nicht. Frau Schavan braucht die Liebe oder vielleicht auch eher das Geld der Familie Mohn. Deutschland, die Bildund und die Menschen in Deutschland sind ihr völlig scheiß egal. Darin ist sie wie unsere Bundeskanzlerin.

Wenn allerdings das SPD Pack jetzt so tut, als ob die gegen die Studiengebühren wären, dann hätten sie Gesetze dagegen machen müssen und klare Aussagen treffen sollen. Aber ein Müntefering, ein Steinmeier und ein Steinbrück sind wie Merkel und Schavan. Der Arbeitsminister Scholz weiß noch nicht einmal, dass er nicht für Bertelsmann arbeitet. Aber das wird sich nach den nächsten Wahlen ja wohl hoffentlich ändern.

Wie bei allen Problemen in diesem Land wird den Bürgern nichts anderes übrig bleiben, als sich selbst zu organisieren und auch Bildung in Selbstorganisation anzubieten. Um endlich aus der reinen Theoriediskussion herauszukommen und die praktische Arbeit anfangen zu können wird heute im Laufe des Tages ein Forum unter der Denkfabrik Deutschland unter dem auch andere Themen weiterverfolgt werden sollen, die im Blog zu schnell nach hinten weggedrängt werden.


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Duckhome: Der neue Krieg zwischen Georgien und Russland ist finanziert
10/23/2008 07:14 AM

Nach Aussagen der EU-Kommission sind 3,4 Milliarden für einen neuen Krieg eingesammelt worden. Davon zahlen die beteiligten Staaten 2,8 Milliarden Euro und vom sogenannten Privatsektor sind 600 Millionen zugesagt, die natürlich über Steuerabzüge dann auch von den Bürgern bezahlt werden müssen. Aber schließlich geht es darum den Krieg am köcheln zu halten.

Nachdem der erste Versuch der Eroberung von Abchasien und Südossetien durch Georgien fehlschlug, weil die Russen diesmal aufgepasst haben und außerdem so schlau waren viele teure Waffen zu vernichten, müssen wieder neue Waffen her. Schließlich geht es darum den Dritten Weltkrieg endlich in Gang zu bekommen.


Selbstverständlich geht es nur um humanitäre Hilfe. Für die erste Welle von 20.000 Flüchtlingen vor 20 Jahren hat Georgien bis heute nichts getan und auch die neuen Flüchtlinge müssen sich selbst helfen. Aber das Bush-Regime und die internationale Ölindustrie braucht die Durchfahrtstraße Georgien und auch den Dauerkrieg mit Russland. Letztendlich geht es doch darum das Öl rund um das Kasachische Meer von Russland durch einen Stellvertreterkrieg zu trennen.

Gerade hat die Welt die Unabhängigkeit des Kosovo gesehen, die genau so fragwürdig ist, wie die von Abchasien und Südossetien, aber eben dem mehrheitlichen Willen der Bevölkerung entspricht. Es ist schon seltsam wenn genau die Staaten, die unbedingt die Unabhängigkeit des Kosovo wollten, egal was auch immer sie offiziell sagten, die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien nicht wollen.

Der Grund ist einfach und heißt Öl. Genauer er heißt Öl stehlen und weg transportieren.


Größere Kartenansicht

Georgien ist ein christlich orthodexes Land, das andere Religionen massiv unterdrückt und sogar auf Spenden Steuern fordert. Aserbaidschan ist ein zwar theoretisch muslimisches Land, das sogar mehrheitlich schiitisch ist wie der Iran und der Irak. Aber der aserbaidschanische Islam ist praktisch ein Islam für den Ramadan, also so wie in Deutschland, wo viele "Christen" es bestenfalls mal an Weihnachten in die Kirche schaffen.

Gleichzeitig fürchtet sich die aserbaidschanische Regierung vor der Orthodoxie des Irans und vor einem erstarkten Russland gleichermaßen. Zwar bietet die Türkei auch Platz für Pipelines, aber die USA trauen den Türken nur bedingt, weil die zum einen selbst ein eigenes Interesse am kurdisch/irakischen Öl hätten, zum anderen weil in der Türkei immer ein religöser Umsturz möglich wäre.

Deshalb wurde sich schon vor langer Zeit, der Ausweg Georgien und Aserbaidschan offen gehalten und beiden Staaten massive Versprechen für einen Beistand gegen Russland gemacht. Ein wesentliches Element dieser Versprechen war die schnelle Natoerweiterung, die sicherlich auch bald Georgien und Aserbaidschan umfassen wird.

Um Russland in Schach zu halten soll in Polen eine Raketenabschußstation und in Tschechien das dazugehörige Zielsystem installiert werden. Als Russland das auf Kuba versuchte, rasteten die USA unter Kennedy vollständig aus. Putin wird Kuba jetzt massiv stützen, um einen Gegendruck aufbauen zu können. Er muss dort Raketen stationieren um die Amerikaner bedrohen zu können, wie sie Russland bedrohen.

Natürlich war der Angriffsplan Georgiens auf Abchasien und Südossetien mit den USA abgesprochen. Vermutlich sollte im Zusammenhang damit auch in China ein Großanschlag der Uiguren zeitgleich durch US-Soldaten unter falscher Flagge durchgeführt werden. Dies misslang zum Glück, weil die kirgisische Regierung den wilden Haufen festgenommen hat.



Nun gibt es also neues Geld für einen neuen Anlauf in diesem Krieg. Angesichts unserer Bankenkrise sind 3,4 Milliarden ja auch kein Geld. Um das loszuwerden braucht die BayernLB mal eben einen oder zwei Monate. Bei Wachovia reicht das nicht mal für einen Tag. Aber es ist gut angelegtes Geld. Es fließt ja schnell wieder zurück, wenn Georgien die Waffen kauft.

Es ist ja auch kein verlorener Zuschuss. Das ist schon in Kredite verpackt. Allerdings weiß jeder, dass die nie zurück gezahlt werden. So bekommen die Reichen in Georgien ein wenig Spielgeld. Die Armen werden mit Hilfe amerikanischer und vor allem israelischer Kräfte unterdrückt und die Armee wird ausgebaut. Natürlich wird es nicht gegen Russland reichen. Aber vielleicht hat Russland beim nächsten mal kein Glück oder passt nicht auf. Steter Krieg zermürbt den Gegner.



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Mordor & Company: Telegehirn und die Paragraphen
10/23/2008 06:48 AM













Blogger, die nun gegen
eine Therapie im Sinne der

§ 185 (Beleidigung) StGB
§ 186 (Üble Nachrede) StGB
§ 187 (Verleumdung) StGB

anstreben, dürfen bei schriftlicher Anzeigenerstattung keinesfalls vergessen, einen


zu stellen. Ansonsten könnte der Staatsanwalt das Begehren mangels öffentlichen Interesses einstellen.

Titel, mit denen Telegehirn unsereins dekorierte, wie:
"Faschisten-Arschloch", "Wichser", "bezahlter Antisemit", "Arsch", "Rotfaschist" etc. pp genügen.

Lesenswert:

Noch mehr Spaß mit Matschbirne Telegehirn

Lurusa Gross (11.10.2008 05:05h): Hoch oben wohnt Commander "TelXXehirn"
und nicht wie zunächst angenommen" tief in der Erde", die U 8 wäre ja auch zu gefährlich gewesen. Aber, gute Frage, warum hängt die geliebte Flagge jetzt nach innen?Ich hätte sie sehr gerne in ganzer Pracht gesehen, genau wie die Kamera, das Videoüberwachungsschild und die nette Kneipe unten drunter. ...
(Quelle: http://www.mein-parteibuch.com/)

Am Donnerstag, 9. Oktober, 11:15 Uhr, war die "ganze Pracht" noch deutlich zu erkennen:



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Mordor & Company: Telegehirn aka Commander der Bomber-Harris Gedächtnisbrigade abgeschossen
10/23/2008 06:48 AM













Die blauweiße Fahne ist keine Hertha-Fahne!

Heute vormittag flog ich mit meiner russischen MIG-35 so mir nichts dir nichts über

12053 Berlin-Neukölln

herum. Exakt um 11:15 Uhr hatte ich über der Boddinstrasse Feindberührung.

Im Cockpit des feindlichen Flugzeuges, eine Avro Lancaster, saß

Commander Harris in memory aka Telegehirn

und urinierte wegen des plötzlichen und für ihn unerwarteten Auftauchens meiner MIG vor lauter Schreck in seine Bordelektronik. Der Telegehirn-Bomber schmierte sofort ab und stürzte ohne mein Hinzutun auf das Dach des Hauses

Boddinstrasse 60 .
(Was für ein Absturz!)
Dabei gehört das schicke und "sichere Haus" der auf Zypern(!) residierenden
ein israelisches Unternehmen.
(siehe "Die Investoren-Party geht weiter", PDF-Datei S. 18)

Hier der genaue Fundort von
Commander Harris in memory aka Telegehirn:

Alles im roten Bereich!

Weitere zweckdienliche Hinweise zum Hergang des "Unfalles", obwohl Absturzstelle und Hauseingang - per Video überwacht wurden und werden, nehmen Sascha Klein, das zuständige Polizeirevier oder auch die Berliner Staatsanwaltschaft entgegen:

Telegehirn
Boddinstrasse 60
12053 Berlin








Der Polizeipräsident in Berlin
Abschnitt 55
Rollbergstraße 9
12053 Berlin
Tel.: (030) 4664-555700
Fax: (030) 4664-555799

Staatsanwaltschaft Berlin
Turmstraße 91
10559 Berlin
Postanschrift:
10548 Berlin
Fon: (030) 9014-0
Fax: (030) 9014-3310
poststelle@sta.berlin.de

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Mordor & Company: 59 Jahre DDR - Feiern was das Zeug hält!
10/23/2008 06:48 AM

Heute vor 59 Jahren, am 7. Oktober 1949, wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet.


Allen, denen die DDR eine Heimat war und stets bleiben wird:

Lasst die Krim-Sekt-Korken fliegen, Stalins Lieblingswein fließen, das Wernesgrüner sprudeln.


Und vergesst für einen Tag das bürgerlichdeutsche Einheitgebräu, jene "demokratischen Errungenschaften", die uns seit der Okkupation der DDR im Jahre 1990 heimsuchen:

staatlich sanktionierte Massenarbeitlosigkeit
staatliche sanktionierte Kinderarmut
systembedingte exorbitante Wirtschafts- und Weiße-Kragen-Kriminalität
die soziale Errungenschaft Kinderprostitution und Pornoindustrie
die soziale Errungenschaft Massenverarmung ganzer Landstriche
das Machtsicherungsinstrument Massenverdummung durch Medienkonzentration (Bertelsmann, Springer)
offene KZ-Haltung der Hartz 4-Empfänger (Ortsveränderung nur nach Abstimmung mit dem Lagerleiter möglich)
"Kraft durch 1-Euro-Job-Freude"
Orwell'scher Überwachungsstaat
undsoweiter undsofort ...

Fragen eines lesenden Arbeiters:

Bertolt Brecht

Wer baute das siebentorige Theben?
In den Büchern stehen die Namen von Königen.
Haben die Könige die Felsbrocken herbeigeschleppt?
Und das mehrmals zerstörte Babylon -
Wer baute es so viele Male auf? In welchen Häusern
Des goldstrahlenden Lima wohnten die Bauleute?
Wohin gingen an dem Abend, wo die Chinesische Mauer fertig war
die Maurer? Das große Rom
Ist voll von Triumphbögen. Wer errichtete sie? Über wen
triumphierten die Cäsaren? Hatte das vielbesungene Byzanz
nur Paläste für seine Bewohner? Selbst in dem sagenhaften Atlantis
brüllten in der Nacht, wo das Meer es verschlang
die Ersaufenden nach ihren Sklaven.

Der junge Alexander eroberte Indien.
Er allein?
Cäsar schlug die Gallier.
Hatte er nicht wenigstens einen Koch, bei sich?
Philipp von Spanien weinte, als seine Flotte
Untergegangen war. Weinte sonst niemand?
Friedrich der Zweite siegte im Siebenjährigen Krieg. Wer
Siegte außer ihm?

Jede Seite ein Sieg.
Wer kochte den Siegesschmaus?
Alle zehn Jahre ein großer Mann.
Wer bezahlte die Spesen?

So viele Berichte.
So viele Fragen.

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Mordor & Company: POSITIONEN ZUM OFFENEN BRIEF AN HERRN SAID DUDIN
10/23/2008 06:48 AM
Wayne Madsen, USA
One of WMR's colleagues, German journalist Jurgen Cain Kulbel, has been imprisoned in Berlin ... Kulbel's imprisonment is a direct result of pressure from Washington and Jerusalem on the
German government.
http://www.waynemadsenreport.com/

Klaus von Raussendorff

Anti-Imperialistische Korrespondenz:
… eine Offenlegung der Prozessakten im Streit Külbel-Dudin erscheint mir vernünftig.
www.aikor.de

Knut Mellenthin:
Ein wahrhaft konstruktiver Vorschlag.
www.knutmellenthin.de
www.holocaust-chronologie.de

Yavuz Özoguz:
… ich schlage vor, dass Sie einen Weg finden, sich mehr Ihrem Schöpfer zu widmen und Ihre außerordentlichen Fähigkeit für die Menschheit zur Verfügung stellen. Dann werden Sie sehen, wie Ihr Schöpfer das Problem Dudin für Sie löst.
http://www.muslim-markt.de

Erhard Arendt
Nur wer die Wahrheit und Wirklichkeit zu fürchten hat versteckt sie.
Eine gerechte Welt kann es nur geben wenn wir aufhören uns unsere eigenen Wahrheiten und Wirklichkeiten zu erfinden, sie zu verbreiten.
http://www.arendt-art.de - Das Palästina Portal

OFFENER BRIEF AN HERRN SAID DUDIN

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2. Anniversary: Mordakte Hariri - Arabic Edition
10/23/2008 06:48 AM
Mosaic: Selected TV World News from the Middle East, Wed, 17 May 2006

Broadcast 2: German criminologist claims Mossad, US behind Hariri assassination Abu Dhabi TV, UAE



Episode Transcript

German criminologist claims Mossad, US behind Hariri assassination

A German criminologist accused the Israeli Mossad and American right-wing extremists in a book recently released of assassinating former Lebanese Prime Minister Rafik al-Hariri, relying on evidence that he claims was deliberately concealed by the International Investigation Committee led by former German investigator Detlev Mehlis. The German author says that Israel disabled the fire alarms at the headquarters of Rafik al-Hariri for reasons detailed in this report.

Yorgen Cain Kylbel went from being a German criminologist to being a staunch enemy of the International Investigation Committee in the case of al-Hariri's assassination. The author details his theory in a book, claiming that hidden evidence implicates the Israeli Mossad in the assassination of al-Hariri. He also believes that an American right wing-backed Mafia group may have been involved after Hariri refused establishing a military compound in northern Lebanon. The theory is backed up by evidence according to the German criminologist. He is attempting to collect this evidence, which was not included in the international investigative reports--for example, the alarm in Hariri's car which was allegedly disabled by Israeli-made technology.

The Israeli citizens Jil and Bent Eli are the owners of this company. They used to work in Israeli military intelligence.

The author is trying to present a different viewpoint on the assassination of Hariri. He started by doubting the integrity of the head of the International Investigation Committee and said that Kofi Anan was blackmailed using the oil-food bribery case of his son a leverage. The author probes the life of his German compatriot and former international investigator Detlev Mehlis, accusing him of being a liar with a history of fraud.

Condoleezza Rice was instrumental in appointing my compatriot Detlev Mehlis. This was not a coincidence.

The One World organization in Berlin gathered articles by the writer indicating regime change plans by the extremist Right in the Unites States and the Lebanese Government in Exile which was formed in Jerusalem under Israel sponsorship. This book will be a voice supporting Syria in the face of international pressure.

We are pleased with this book which contains an opposing viewpoint to the American one that we've become used to.

Kylbel contacted the International Investigation Committee to obtain documents that may help him reach the truth. However, his request was denied which further confirmed to him that an undercover organization was responsible for al-Hariri's death but quickly pointed the finger at Syria. This is a Western attempt in favor of Syria which is accused of assassinating Hariri. It does not, however, appear that it will change the course of investigation after the International Investigation Committee ignored the German writer's theory.


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Mordor & Company: Ittijahat - Trends aus dem Arabischen Osten – 3. April 2008
10/23/2008 06:48 AM
Herausgegeben von neworientnews.com - übersetzt von Dr. Hani Saleh

Der Arabische Gipfel mischte die Karten in der Region neu auf. Die erste Folge ist das Dreiertreffen in Kairo, wo der jordanische König und der Palästinenserpräsident mit dem ägyptischen Präsidenten mit saudischem Segen zusammenkamen. Dies geschah trotz der Tatsache, dass der syrische Präsident Al Assad ihnen seine Hand in arabischer Solidarität entgegen streckte, um gemeinsam den, die Region bedrohenden Herausforderungen und Gefahren entgegentreten zu können. Massenmedien teilten ihre Interessen zwischen den Auswirkungen des Arabischen Gipfels, der arabischen Libanon-Initiative und der palästinensischen Frage auf. Auf lokaler Ebene enthüllte der Oberbefehlshaber der Armee und Konsenskandidat für die Präsidentschaft General Michel Suleiman, seine Entschlossenheit, in wenigen Monaten seinen Posten aufzugeben und zeigte sein Unbehagen über das allgemeine Verhalten der libanesischen Politiker seiner Kandidatur gegenüber.

Ereignis und Meinung…….auf regionaler Ebene
Neue Faktoren auf der irakischen Bühne

Die jüngsten Entwicklungen im Irak nach den blutigen Konfrontationen zwischen den Regierungssicherheitskräften und Kämpfern der so genannten Mahdi-Armee sowie die daraus folgenden militärischen und politischen Auswirkungen weisen auf politische und andere Veränderungen hin, die in nächster Zukunft in Betracht gezogen werden müssen:

  • die Mahdi-Armee unter der Führung von Muqtada As Sadr bewies ihre Popularität und ihre kämpferischen Fähigkeiten. Presseberichte sprachen dagegen von Schwäche, Zersplitterung und Unfähigkeit der irakischen Streitkräfte, einen wirklichen Sieg zu erreichen, denn sowohl die amerikanische Luftwaffe als auch die Bodentruppen mussten den irakischen Streitkräften zu Hilfe eilen.
  • Es ist eindeutig - nach vielen in amerikanischen und arabischen Massenmedien veröffentlichten Berichten -, dass es zu gegenseitigen Beschuldigung zwischen der amerikanischen Regierung und der Regierung von Nuri Al Maliki gekommen ist.
  • Kenner der irakischen politischen Bühne meinen, der junge Geistliche Muqtada As Sadr und seine Volksbewegung stellen die zukünftige Stärke des Iraks dar, die dieses Land in der kommenden Periode führen kann. Es wird darauf hingewiesen, dass As Sadr die Beendigung der Okkupation zum Ziel hat, konfessionelle Kriege ablehnt und mit einflussreichen sunnitischen Seiten fortwährend in Kontakt steht.
  • Alle Anzeichen deuten auf sich beschleunigende Entwicklungen in den kommenden Monaten im Irak hin. Änderungen in den irakischen Verhältnissen werden nicht zu Gunsten der amerikanischen Besatzer sein. Es dürften, so Beobachter und Experten, die Widerstandskämpfe gegen die amerikanischen Truppen verstärkt werden, während die Amerikaner die Stationierung ihrer Truppen gemäß einem politischen Vertrag mit der irakischen Regierung auf Militärbasen einschränken und den Irakern die Kämpfe mit der Opposition überlassen.

Internationale und arabische Presse:

  • Die in den VAE erscheinende Zeitung Al Chalidj meint in ihrem Leitartikel, die zionistischen Okkupanten bereiten weiterhin mehr Vertreibungskampagnen gegen die Palästinenser vor und scheinen entschlossen zu sein, Israel in ein rein jüdisches Land zu verwandeln.

  • Die ebenfalls emiratische Zeitung Al Bayan ist der Meinung, dass Bush seine Amtszeit mit einem kalten Krieg beenden möchte, dessen Vorboten sich bereits zeigen. Die Atmosphäre bewölkt sich zunehmend, seit Präsident Bush, noch vor dem Nato-Gipfel, die Ukraine besuchte und ihren Beitritt in die Nato verteidigte.

  • Talaat Wafa schreibt in der saudischen Zeitung Ar Riad, die amerikanische Regierung arbeitet entschlossen daran, durch Außenministerin Rice und ihre Pendeldiplomatie in der Region, Israel dazu zu bewegen, seine sture Haltung gegenüber den Friedensverhandlungen und gegen die diesbezüglichen Beschlüsse der internationalen Gremien zu abmildern.

Talkrunden in den arabischen Satellitensendern:

Das arabische nationale Nachrichtennetz ANB empfing in seinem Programm "In der Politik" den früheren Präsidenten der libanesische Falangisten-Partei Karim Bakradouni, der meinte, wenn die Araber die libanesische Krise nicht lösen können, dann werden sie bestimmt nicht in der Lage sein, ein anderes Problem lösen zu können. Er wies auch darauf hin, dass bei einem Missverhältnis zu Syrien, Libanon der größte Verlierer sein wird. Bakradouni hielt eine erneute israelische Aggression für nicht wahrscheinlich, weil die israelische Armee doch noch nicht dazu in der Lage ist.

Arabische Satellitensender:

Der syrische Satellitensender meldete, die israelischen Okkupanten töten Palästinenser bei der Arbeit auf ihren Ackerländern in Biot Hanun. Der Fernsehsender zitierte die Äußerung von Präsident Assad, wonach er sagte, der Erfolg Syriens ist ein Erfolg für alle Araber.

Ereignis und Meinung…….auf libanesischer Ebene
Lautes und eingefrorenes Warten

Auf medialer und politischer Ebene ist Folgendes bemerkenswert:

  • Mitarbeiter am Bildungswesen führen heute einen Proteststreik gegen Inflation, Preiserhöhungen, niedrige Löhne und Gehälter. Gewerkschaften und Arbeiterverbände drohen, diesem Beispiel zu folgen.

  • Anzeichen sprechen für die Möglichkeit, dass das Regierungslager seine Drohungen, die vor dem Gipfel gestreut wurden, zurücknehmen werde, ohne dass dies eine Besserung der Chancen zur Beilegung zu bedeuten braucht. Parlamentspräsident Berri wird seine ausländischen Aktivitäten vollenden, ehe er wieder zu einem Dialog aufruft.

  • Die weit ausgelegten israelischen militärischen Manöver werden hautnah beobachtet, denn sie könnten von den Israelis für mehr als nur Botschaften der Drohung benutzt werden.

  • General Michel Souleiman sagte der Presse, er werde am 21. August in den Ruhestand gehen.

  • Presseberichte über die Präsenz von Al-Qaida-Kämpfern im Libanon beschäftigen die Öffentlichkeit, insbesondere nach der Schlacht von Nahr Al Barid.

  • Die parlamentarische Hisbollah-Fraktion forderte die Freilassung der vier inhaftierten Generäle nach dem jüngsten Bericht des Chefs der Untersuchungskommission über den Mordfall Hariri, dem Kanadier Daniel Bellemare, der diese Generäle als politische Häftlinge bezeichnete. Es ist zu erwarten, dass eine diesbezügliche Kampagne verstärkt wird.

  • Die Auswirkungen der saudischen Haltung gegenüber der libanesischen Opposition laden weiterhin die politische Atmosphäre im Libanon auf.

Libanesische Presse:

Die heutigen Beiruter Printmedien beschäftigen sich sowohl mit der sozial-wirtschaftlichen Krise als auch mit der politischen Krise, wobei sich die Äußerungen des Armee-Oberbefehlshabers General Michel Souleiman hervorhoben. So meldete As Safir, Souleiman benachrichtigte den oberen miltärischen Rat über seine endgültige Entscheidung, am 21. August in den Ruhestand zu gehen. General Souleiman will keineswegs seine Amtszeit verlängern. Er meinte diesbezüglich, ich habe einfach nicht den Willen dazu, ich habe all meine Pflichten erfüllt, und ich habe die Einheit der militärischen Institution unter sehr schweren Umständen bewahren können. Die Zeitung schreibt, Souleiman warf eine politisch hochbrisante Bombe ins Gesicht der Politiker, als er sagte, ich habe es satt, meinen Namen als einen Konsenskandidaten hin und her geworfen zu sehen. Er spüre, sagte er weiter, dass seine Würde dadurch angetastet wird. Die Zeitung Ad Diyar meint, das Land trat nach dem jüngsten Arabischen Gipfel in eine neue Phase ein. Die Zeitung meinte weiter, trotz der Betonung der Wichtigkeit der arabischen Libanon-Initiative und der Unterstützung der Bemühungen von Generalsekretär Amr Mussa ist kaum zu erwarten, dass diese Initiative mit Erfolg gekrönt wird, denn es gibt noch immer genug Hindernisse im Wege einer solchen Beilegung.

Nachrichten der libanesischen Satellitensender:

Die libanesischen Fernsehstationen konzentrierten sich in ihren Nachrichtenmeldungen auf die auf der Stelle tretende Initiative und in Erwartung in- und ausländischer Bemühungen. So meint der Fernsehsender Al Manar, die politische Krise tritt auf der Stelle während die wirtschaftliche Krise um die Wette mit dem Wind fliegt; insbesondere unter einer Regierung wie der von Siniora, die sich nicht mit ihrer Illegitimität begnügt, sondern auch die Sorgen des Volkes ignoriert. Der Fernsehsender New TV meint, die moderaten Araber streben kleinere Gipfel an, um den Erfolg des Damaszener Gipfels ins schlechte Licht zu stellen und die syrische Präsidentschaft des Gipfels zu verleumden. Der erste Schritt dieser Art ist der gestrige Dreier-Gipfel in Kairo, der vom ägyptischen Präsidenten, den jordanischen König und dem palästinensischen Präsidenten abgehalten wurde. Gefährlicher noch, meint das New TV, sei die Äußerung des ägyptischen Außenministers Abul Ghaith, wonach sein Land zu solch kleineren Beratungsgipfel ermutige. In Wirklichkeit sind diese Gipfel, wie der Fernsehkanal meint, gar nicht für Beratungen vorgesehen, sondern um die letzte Hochburg der Araber in ihrer Liga zu zerschlagen.

Talkrunden in den libanesischen Satellitensendern:

Im Programm "Kurz und Bündig" auf dem Bildschirm des National-Fernsehnetzes NBN sagte der Chefredakteur der Zeitung Ad Diyar, Charles Ayyoub, der innerlibanesische politische Streit hat nichts mit der Bewaffnung der Hisbollah zu tun. Er meinte, die Regierung praktiziert ihre Souveränität, macht was sie will und gibt Abermillionen aus. Er fragte: Wie steht die Regierung denn zu den Lebensfragen des einfachen Bürgers? Und warum konzentriert sie sich auf die Entwaffnung der Hisbollah?

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Mordor & Company: Die Achse der Guten erigiert
10/23/2008 06:48 AM

Niederlande auf Niveau der Antideutschen

"Fitna", der Film eines blondierten Holländers, des Rechtspopulisten Geert Wilders, lässt die Gemüter aufwallen. Dabei ist das Machwerk, filmtechnisch gesehen, ebenso blond wie der Produzent. Etwas für die Zelluloid-Tonne; so zumindest ein Filmemacher am Telefon. Interessant ist auch nicht die Propaganda, die da in Pixelform gequetscht wurde; solche Art von Verzerrungen kennen wir aus dem Dritten Reich, dort wurden schon mal die Visagen der Untermenschen und die Gefahr aus dem Osten in die Hirne geknüppelt, oder eben auch zur Genüge aus der psychotischen Sagenwelt der zwischen Alpen und Nordsee verstört herumstolpernden antideutschen Trolle.

Viel interessanter ist doch, wer da wie jubelt. In Deutschland jubelt vor allem die "Achse der Guten von Springer, Neocon und Judäa". Kaum war der Film gestern Abend im Netz, da hackte der kleinwüchsige Vortrommler Henryk Modest Broder gleich nächtens um 0:22 Uhr die ersten sechzehn Medienlinks in das Internet-Wurstblatt, um die wilden "Reaktionen" auf den braunblonden Film anzuzeigen. Die Goebbels-Zentrale konnte seinerzeit kaum schneller gewesen sein. Um 09:46 Uhr schob das HB-Männchen neun, um 12:16 Uhr sechs weitere Links hinterher.

Anscheinend konnte der Kleine vor lauter Schadenfreude über Geerts rassistisch-braune Propaganda den Abfluß nicht dicht halten und ließ, dem Knaben gleich, der Disteln köpft - nee, das stammt vom Koranfreund Goethe -, nochmal, dem Knaben gleich, der eingekackt hat, schnell mal die Hose runter: Denn öffentlicher und ekliger kann ein Autor des Nachrichtenmagazins SPIEGEL seinen Schulterschluss mit Aktionen, die in den Hirnen rechter Idioten zurechtgeköchelt wurden, kaum exhibitionieren.

Henryk Modest Broder, lassen Sie sich doch mal über Goethe aus. Der Kleingeist verehrte nämlich den Koran, jenes Buch, das Kriegstreiber, Zionisten und gekaufte Kotzbrocken-Journalisten zum modernen "Mein Kampf" verstümmeln wollen.


Nachtrag: Das HB-Männchen fährt auf den braunen Geert ab wie Schmitt's Katze ...

... und schiebt um 17:22 Uhr weitere sechs Links nach.

Überhaupt: Das Netzwerk war sehr aktiv und delektierte sich am braunen Kameraden aus dem Holzschuhland ganz nach dem Motto "Die Verpackung ist sch... aber der Inhalt schmeckt" uns ganz besonders gut.

Im Text des NTV-Agitprop-Kameraden Ulrich W. Sahm, der zum Israel-first-danach-die Sintflut-Netzwerk gehört, überlese man einfach die Einleitung und schon ist man in der Gefühlswelt des Jerusalemer Nachrichteneintopfs angekommen, die offenbar derjenigen der Hollandsouce nicht ganz unähnlich zu sein scheint: Das Stückerl heißt "Hass um Hass". Bitte selber suchen - ich verlinke nicht auf solchen Schund.

Der Broderianer Tobias Kaufmann, der den Köllner Stadtanzeiger auf Linie gebracht hat, blähte ein ähnliches Teil in die Domstadt hinein, in dem er sich halb von Wilders ziehen ließ und gleichzeit halb vor ihm nieder sank, damit der gedankliche Inzest vollziehbar werde. Auch hier überlese man die Einleitung, die dient offenbar auch nur dem Zweck der lustigen Ablenkung. Kaufmanns "Anal"yse: Eine verschenkte Provokation. Auch hier verlinke ich nicht; das Logo des Blattes ist hellbraun.[Link] [Cache]
Mordor & Company: Ittijahat - Trends aus dem Arabischen Osten – 28. März 2008
10/23/2008 06:48 AM

Herausgegeben von neworientnews.com - übersetzt von Dr. Hani Saleh

Die Arbeiten des Arabischen Gipfeltreffens beginnen Morgen in Damaskus, trotz aller Versuche der USA und ihrer arabischen Alliierten, den Start zu verhindern. Die Massenmedien schreiben heute, Präsident Baschar Al Assad, turnusmäßiger Präsident des Arabischen Gipfels, werde die Sitzungen mit einer wichtigen Rede eröffnen. Darin wird er wichtige Haltungen zu allen Krisen auf arabischer und internationaler Ebene, im Rahmen der arabischen Solidarität und eine einheitlicher Haltung zur Konfrontation mit diesen Krisen bekannt geben. Printmedien meinen, die Abwesenheit des Libanon führte zu einer ruhigen und positiven Atmosphäre während der Vorbereitungssitzungen auf den Gipfel. Sie wiesen auch darauf hin, dass die Außenministersitzung syrischen Befürchtungen vor einem Scheitern des Gipfels verfliegen ließ. Es hieß auch, Generalsekretär Amr Mussa werde Beirut in nächster Zeit besuchen.

Ereignis und Meinung…….auf regionaler Ebene
In Erwartung der Rede von Präsident Al Assad auf der Eröffnungssitzung des Gipfels

  • Am Vorabend des Beginns der Arbeiten des Arabischen Gipfels in Damaskus wird weiterhin seitens Washington Druck auf Jordanien und die palästinensische Autonomiebehörde ausgeübt. Äußerungen auf höchster Ebene seitens der Amerikaner, Briten und Franzosen begrüßten den ägyptischen und saudischen Boykott des Gipfels. Diese Äußerungen kamen in Form einer Anstiftung, um Zersplitterung und Streit zwischen den arabischen Ländern zu forcieren, nachdem der Westen unter Führung der Bush-Regierung scheiterte, diesen Gipfel zu verhindern.
  • Informationen über Diskussionen der arabischen Außenminister sowie über den Vorschlag eines Abschlusskommuniques deuten auf politische Formierung der arabischen Friedensinitiative und der Libanon-Initiative hin; in Erwartung der Sitzungen der arabischen Staatschefs, sowie der Nebengespräche unter vier, oder vielleicht manchmal unter sechs Augen. Es ist allgemeinen anzunehmen, dass Syrien bereits einen großen Erfolg erreichte, allein durch die Tatsache, dass der Gipfel doch stattfinden wird und ein Minimum an gemeinsamen arabischen Haltungen bewahrt werden konnte. Haltungen, die doch den amerikanischen Bemühungen zur Liquidierung der Palästina-Frage und dem Überspringen der gerechten und umfassenden Beilegung des arabisch-israelischen Konfliktes widersprechen.
  • Es gibt auch Informationen über die Bestätigung der gemeinsamen Formierung in den Fragen Irak, Libanon und des innerpalästinensischen Dialogs, wie sie von den Außenministern vorbereitet wurden.
  • Die morgige Eröffnungsrede des Präsidenten Al Assad wird von zahlreichen libanesischen und arabischen Kreisen als historisch bezeichnet. Es ist zu erwarten, dass diese Rede alle gegenwärtigen Fragen und Probleme in der Region umfassen und alle Prioritäten für die Bildung einer einheitlichen arabischen Haltung in Konfrontation mit all den Herausforderungen, denen die Region ausgesetzt ist, erläutern wird.

Internationale und arabische Presse:

  • Das emiratische Blatt Al Chalidj meint in seinem heutigen Leitartikel, egal wie verschiedentlich Gewaltaktionen und Zerstörungsformen im Irak sind, verantwortlich dafür ist die Okkupation. Die amerikanische Okkupation ist eine Axt, die unentwegt die politische, wirtschaftliche und soziale Struktur des Irak zerstört. Die Zeitung hob auch hervor, dass rassistische und religiöse Vielfältigkeit keinen Grund für die Zersplitterung und Streitigkeiten in einer Gesellschaft darstellen.
  • In der syrischen Zeitung Tishrin schreibt Redakteur Izz Eddin Darwisch, die Winde des Damaszener Arabischen Gipfels wehten nicht so, wie sie die Schiffe der Bush-Regierung erwünschten. Dieser Gipfel entspricht viel mehr den Wünschen, Hoffnungen und Idealen der arabischen Öffentlichkeit. Dieser Gipfel wird in die Geschichte als der Gipfel der Solidarität und der Unterstützung der ungerecht behandelten Palästinensern eingehen.
  • In einer Erklärung der Hisbollah wurden gestern alle israelischen Meldungen über angeblichen Schmuggel von Rauschgift nach Israel absolut dementiert, denn solche Gerüchte sind grundlos und entbehren jeder Wahrheit. Sie dienen nur der Verleumdung der Hisbollah und ihres ehrenhaften Widerstandes gegen die israelischen Feinde, hieß es in der Erklärung der Hisbollah gestern Abend.
  • Die syrische Zeitung Ath Thaura schreibt in ihrem heutigen Leitartikel, es sei klar geworden, dass die arabischen Außenminister ihren Willen zeigten, dass die arabischen Differenzen andere Fragen nicht überschatten dürfen.

Arabische Satellitensender:

Der syrische öffentliche Satellitensender meldete, die arabischen Außenminister einigten sich über die Tagesordnung, die ab morgen auf dem Gipfel diskutiert wird. Der Satellitensender zitierte den syrischen Außenminister Mu'allem in der Außenministersitzung mit den Worten, die arabische Solidarität und Zusammenarbeit lassen uns nutzvolle Lösungen für unsere Probleme finden.

Ereignis und Meinung…….auf libanesischer Ebene

Auswirkungen des Boykotts des Damaszener Gipfels durch die Regierung Sinioras …im Regierungslager eskaliert das unanständige Verhalten

In der regionalen und lokalen politischen und medialen Landschaft begegnet man einem einzigen Hauptthema, nämlich dem Arabischen Gipfel, der seine Arbeit morgen in Damaskus aufnimmt. Berichterstattungen und politische Haltungen heben Folgendes hervor:

  • Das libanesische Regierungslager brach eine Reihe von eskalierenden Haltungen und Äußerungen vom Zaun. Ein Ausschuss des Bündnisses 14. März gab eine Erklärung heraus. Darin wurde Syrien für die libanesische Krise verantwortlich gemacht. Der Sprecher dieses Ausschusses ließ sich über Syrien und die am Arabischen Gipfel teilnehmenden Staaten in einem unanständigen und sogar niederträchtigen Ton aus. Das Regierungslager konzentrierte seine Verleumdungskampagne ebenfalls auf den Parlamentspräsidenten Nabih Berri.
  • Die libanesische Opposition hob hervor, dass der Entschluss Sinioras, den Arabischen Gipfel zu boykottieren, ein Schritt ist, der die Interessen des libanesischen Staates verletzt und die Ablehnung der arabischen Beilegungsinitiative durch das Regierungslager bekräftigt. Die Regierungskoalition bereitet, so die Opposition, eine Ausweitung der Regierung vor. Zahlreiche Kreise bezeichneten den Beschluss der Regierung Sinioras als Umsetzung amerikanischer Anweisungen und Realisierung auswärtiger Interessen.
  • Die libanesischen Massenmedien interessieren sich für den Gipfel und für den Verlauf der Außenministersitzungen. Die Rede ist auch von einem zeitnahen Besuch von Generalsekretär Mussa Anfang des kommenden Monats in Beirut; auf der Grundlage einer auf dem Gipfel zu erwarteten Bekräftigung der Lösung der libanesischen Krise.
  • Ministerpräsident Siniora vervollkommnet die Verleumdungskampagne heute Abend mit einer Fernsehrede, nach dem es abgelehnt wurde, seine Rede auf dem Gipfel übertragen zu lassen.

Libanesische Presse:

Libanesische Printmedien verfolgen die letzten Schritte vor der Eröffnung der Gipfelsitzungen morgen Vormittag, an dem mehr als 14 Staatschefs in der syrischen Hauptstadt teilnehmen, und zwar trotz allen amerikanischen und israelischen Druckes; zuletzt auch durch Präsident Sarkozy nach seinem Treffen mit dem britischen Premier Brown, wo er die ägyptische und saudische Haltung gegenüber dem Arabischen Gipfel segnete. In dem Zusammenhang meint das Blatt As Safir, infolge der Abwesenheit des Libanons waren die Vorbereitungssitzungen der arabischen Außenminister sehr ruhig, was eine positive Atmosphäre widerspiegelte, ganz im Gegenteil zu dem was erwartet wurde. Die arabischen Außenminister einigten sich über die Beauftragung des Generalsekretärs der Liga, mit der Fortsetzung seiner Bemühungen zur Lösung der Krise nach dem Gipfel. Das Blatt hob hervor, dass der syrische Außenminister Mu'allem Saudiarabien aufforderte, seinerseits auch Druck auf seine Alliierten im Libanon auszuüben, damit eine Beilegung der Krise erreicht werden kann. Die Zeitung Al Akhbar meint, Damaskus habe ein einziges Ziel für den Gipfel festgelegt, nämlich die Differenzen der arabischen Länder auszulöschen. Ad Diyar schreibt ihrerseits, der Damaszener Gipfel startet mit einem hohen politischen Anspruch. Präsident Assad wird den Gipfel Morgen mit einer historischen und ausführlichen Rede eröffnen. Er wird darin ausführlich auf die allgemeine arabische Lage, die Notwendigkeit einer einheitlichen arabischen Haltung und die Bewahrung der arabischen Nationalrechte in Konfrontation mit den amerikanisch-israelischen Hegemoniebestrebungen in der Region eingehen.

Nachrichten der libanesischen Satellitensender:

Auch die libanesischen Fernsehstationen konzentrierten sich auf den Countdown zum Arabischen Gipfel, der morgen in Damaskus, trotz aller Herausforderungen, seine Arbeiten aufnehmen wird. So sagte der Fernsehkanal Al Manar, der politische Zug des Arabischen Gipfels fährt heute unter der Leitung Syriens gestärkt ab. Die Anwesenheit von 18 Außenministern gab der Außenministersitzung einen großen Ansporn. Dies mindert den Wert der Abwesenheit einiger Staatschefs ziemlich stark ab; deren Abwesenheitsgründe sind nun wohl bekannt und gereichen ihnen nicht zur Ehre. Der Fernsehkanal New TV ist der Meinung, dass der Libanon nur einen Vorwand darstellt, hinter dem sich die so genannte "Achse der Moderaten Arabischen Länder" gemäß einer amerikanischen roadmap versteckt.

Talkrunden in den libanesischen Satellitensendern:

  • Im Programm "Menschen und Meinung" der Fernsehstation LBC sagte der libanesischen Abgeordnete Farid Al Chasin, es gibt arabisch-arabische Differenzen über die Verwaltung des arabisch-israelischen Konfliktes, und die arabische Spaltung sei tief und ernsthaft.
  • Samir Taqi, Leiter des Asch Scharq-Studienzentrums sagte im selben Programm aus Damaskus, Washington steht hinter dem Boykott von Damaskus, nicht wegen Libanon, sondern wegen anderer Krisen seit den fünfziger Jahren in der Region.

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Mordor & Company: Verfassung nordamerikanischer Indianer beschämt moderne Zivilisation
10/23/2008 06:48 AM
Bemerkenswert sind die Inhalte der Sektion 6

DRAFT
CONSTITUTION OF THE TETONWAN OYATE
OF THE OCETI SAKOWIN

A SOVEREIGN NATION-ORIGINAL HOLDERS OF ALLODIAL TITLE
PREAMBLE

WE, THE TETONWAN OYATE, SOVEREIGN PEOPLES UNDER THE PRESENCE AND POWER OF THE GREAT SPIRIT, THE CREATOR OF THE UNIVERSE, MOTHER EARTH AND ALL LIFE, WHOSE CITIZENS/MEMBERS HAVE MAINTAINED SOVEREIGN NATIONHOOD SINCE TIME IMMEMORIAL, IN THE EXERCISE OF OUR INHERENT SOVEREIGNTY AND INALIENABLE RIGHT OF SELF-DETERMINATION, DO HEREBY BESTOW UNTO OURSELVES AND OUR POSTERITY THIS CONSTITUTION TO REAFFIRM OUR GREAT NATION, WITH THE INTENT TO CONTINUE AS DISTINCT INDIGENOUS TETONWAN PEOPLES, TO PROTECT OUR JUST RIGHTS AND LIBERTIES, TO ASSERT OUR PRINCIPLES, TO ACHIEVE GENUINE SOCIAL DIGNITY, TO AFFIRM OUR CONVICTIONS AVOWING RESPECT FOR ALL MANKIND AND ALL PLANT, ANIMAL, BIRD AND SEA LIFE, TO PROCLAIM OUR IDENTITY AS THE TETONWAN OYATE, THE SOVEREIGN NATION, ORIGINAL HOLDERS OF ALLODIAL TITLE, AND TO PROMOTE OUR ASPIRATIONS AND IDEALS TO ALL OTHER NATIONS OF THE WORLD.

WE DO HEREBY RECOGNIZE AND RESPECT THE INHERENT, INTERNATIONAL INDEPENDENCE OF ALL NATIONS, THEIR RIGHT AND POWER OF REGULATING THEIR OWN INTERNAL, DOMESTIC AND INTERNATIONAL AFFAIRS WITHOUT FOREIGN MANDATE OR DICTATION, SIGNATORIES TO THIS CONSTITUTION DO FOREVER PLEDGE FRIENDSHIP AND SUPPORT OF ALL NATIONS AND THEIR EFFORTS TO PERPETUATE THEIR UNIQUE SPIRITUAL, CULTURAL, POLITICAL AND ECONOMIC SELF-SUFFICIENCY.

RECOGNIZING THAT OUR FUTURE IS FOUND IN OUR PAST, WE REAFFIRM OUR INHERENT RIGHT TO CONTINUE TO EXIST AS A DISTINCT PEOPLE, TO MAINTAIN AND EXERCISE OUR TRADITIONAL LIFESTYLE, TO LIVE IN JUST, EQUITABLE CONDITIONS, TO PRESERVE AND PROTECT OUR LANDS, WATERS AND RESOURCES, TO KEEP AND TRANSMIT ANCESTRAL TERRITORIES TO FUTURE GENERATIONS IN ACCORDANCE WITH OUR TETONWAN OYATE PUBLICLY DEFINED CULTURAL PATTERNS, SOCIAL INSTITUTIONS, TRADITIONAL GOVERNMENT AND LEGAL SYSTEMS. WE DECLARE THAT CULTURES MAY EVOLVE WITHOUT ALTERING THE FUNDAMENTAL PRINCIPLES OF THE TETONWAN OYATE ARE PART OF OUR HERITAGE, INTEGRAL TO OUR EXISTENCE AND THE SEATS OF MUCH TETONWAN HISTORY AND KNOWLEDGE THAT ARE INALIENABLE PARTS OF THE WORLD'S HERITAGE THAT ADD TO THE CULTURAL AND SOCIAL DIVERSITY OF MANKIND, WE PLEDGE TO HONOR AND PROTECT THE UNIQUE PEOPLE'S DISTINCT HERTIAGE.

WE HONOR AND RESPECT OUR RELATIONS AND ANCESTORS UPON WHOSE LIVES OUR LIVES ARE BUILT, WHO ESTABLISHED OUR CIVILIZATION COUNTLESS GENERATIONS AGO—A DISTANT TIME CELEBRATED AND REMEMBERED IN OUR ORAL HISTORY, SACRED CEREMONIES, STAR KNOWLEDGE AND TRADITIONS, EXPRESSED IN OUR ARTISTRY, CARVINGS, PETROGLYPHS AND THE DISTINCTIVE SIGNS AND SYMBOLS OF OUR PEOPLES AND CULTURE.

RECOGNIZING THAT THE TRADITIONAL LANDS, WATERS AND RESOURCES OF THE TETONWAN OYATE ARE PART OF OUR HERITAGE, INTEGRAL TO OUR EXISTENCE AND THE SEATS OF MUCH TETONWAN HISTORY AND KNOWLEDGE THAT ARE INALIENABLE PARTS OF THE WORLD'S HERITAGE THAT ADD TO THE CULTURAL AND SOCIAL DIVERSITY OF MANKIND, WE PLEDGE TO HONOR AND PROTECT THE UNIQUE RELATIONSHIP THAT EXISTS BETWEEN OUR PEOPLES AND MOTHER EARTH.

BE IT KNOWN THAT THE SIGNATORIES TO THIS CONSTITUTION DO HEREBY CLAIM OUR RIGHT OF SELF-GOVERNANCE, DECLARE THAT GOVERNMENT IS LEGITIMATE WHEN BASED UPON THE CONSENT OF THE GOVERNED AND FOUNDED UPON TRADITIONAL AND INTERNATIONAL LAW. WE AFFIRM THAT GOVERNMENT THUS GROUNDED SHOULD BE USED TO GUARANTEE AND ENHANCE LIFE, FREEDOM AND THE PEACEFUL (WOLAKOTA) ENJOYMENT OF LIFE, THAT THE INDIVIDUAL CITIZENS/MEMBERS OF THE TETONWAN OYATE HAVE THE INALIENABLE RIGHT TO BE FREE FROM VIOLATIONS OF ASSEMBLY, RELIGION AND MOVEMENT, ECONOMIC DEVELOPMENT, PHYSICAL AND SOCIAL HARMONY, HEALTH AND WELFARE AND THE FREEDOM TO MAINTAIN OUR TRADITIONAL CULTURE.

THE TETONWAN OYATE CITIZENS/MEMBERS SHALL EXERCISE THE RIGHT TO UTILIZE OUR NATURAL RESOURCES WITHOUT INTERFERENCE FROM ANY ENTITIES OR GOVERNMENTS. FURTHER, WE SHALL EXERCISE OUR RIGHT TO FREELY TRADE WITH THE NATIONS OF THE WORLD AND SHALL CONDUCT FOREIGN RELATIONS WITH THOSE NATIONS THAT ENTER INTO SUCH AGREEMENTS THROUGH TIME-HONORED PROTOCOLS WITH THE EXCHANGE OF APPROPRIATE DIPLOMATIC INSTRUMENTS AND PERSONNEL.

WE CALL UPON THE NATIONS OF THE WORLD TO HONORABLY AND RESPECTABLY OBSERVE THE RULE OF NATURAL LAW, THE PROVISIONS OF THE CHARTER OF THE UNITED NATIONS, THE UNIVERSAL DECLARATION OF HUMAN RIGHTS, THE INTERNATIONAL COVENANT ON CIVIL AND POLITICAL RIGHTS, THE OPTIONAL PROTOCOL TO THE INTERNATIONAL COVENANT ON CIVIL AND POLITICAL RIGHTS, THE DECLARATION ON THE RIGHTS OF PERSONS BELONGING TO NATIONAL OR ETHNIC RELIGIOUS AND LINGUISTIC MINORITIES, THE DECLARATION ON THE GRANTING OF INDEPENDENCE TO COLONIAL COUNTRIES AND PEOPLES, GENERAL ASSEMBLY RESOLUTION GAR 1803 (XVII), "PERMANENT SOVEREIGNTY OVER NATURAL RESOURCES," THE COVENTION ON THE PREVENTION AND PUNISHMENT OF CRIME OF GENOCIDE, THE DECLARATION ON THE PROTECTION OF ALL PERSONS FROM BEING SUBJECTED TO TORTURE AND OTHER CRUEL, INHUMAN OR DEGRADING TREATMENT OR PUNISHMENT, THE CODE OF CONDUCT FOR LAW ENFORCEMENT OFFICIALS, THE PRINCIPLES OF MEDICAL ETHICS RELEVANT TO THE ROLE OF HEALTH PERSONNEL, PARTICULARLY PHYSICIANS, IN THE PROTECTION OF PRISONERS AND DETAINEES AGAINST TORTURE AND OTHER CRUEL, INHUMAN OR DEGRADING TREATMENT OR PUNISHMENT, THE UNITED NATIONS STANDARD MINIMUM RULES FOR THE ADMINISTRATION OF JUVENILE JUSTICE (THE BEIJING RULES), THE CONVENTION ON THE POLITICAL RIGHTS OF WOMEN, THE DECLARATION OF THE RIGHTS OF THE CHILD, THE DECLARATION ON THE PROTECTION OF WOMEN AND CHILDREN IN EMERGENCY AND ARMED CONFLICT, THE DECLARATION ON THE RIGHT TO DEVELOPMENT, THE DECLARATION ON THE RIGHT OF PEOPLES TO PEACE, THE DECLARATION OF THE PRINCIPLES OF INTERNATIONAL CULTURAL CO-OPERATION AND THE DECLARATION ON THE RIGHTS OF INDIGENOUS PEOPLES.

THE TETONWAN OYATE CALLS UPON ALL STATES AND NATIONS TO FAITHFULLY AND STRICTLY RESPECT THE SOVEREIGNTY OF THE TETONWAN OYATE AS LONG AS THE GRASS GROWS, THE WATER FLOWS AND THE WIND BLOWS.

SECTION 1

CONSTITUTIONAL PRINCIPLES
Article 1 Three fundamental principles that form the foundation of the Tetonwan Oyate are a belief in Wakan Tanka the Great Spirit, the Creator God, respect for Mother Earth and all her Inhabitants and respect for traditional law, natural law, spiritual law and international law.

Article 2 Inasmuch as traditional law and international law is based upon the ancient universal moral code as defined by Tetonwan Elders and Tiospaye Councils, it is a publicly defined legal process in which law and morality are interconnected and based upon ethics that originated in the acts of will of sovereign Indigenous Law-makers.

Article 3 Due to the fact that traditional law and international law is a living, breathing, vital entity, which works for the people, rather than the people working to serve tribal law, there is flexibility and creativity in that it can progress to meet the needs of Tetonwan Citizens/Members in any age.

Article 4 Traditional law and international law obligates Tetonwan Leaders, Council Members and Tetonwan Judges to act in concert with heads of families and Tiospaye to represent and to protect all Tetonwan Citizens/Members, including children, and grandchildren, those yet unborn and all living things. This requires Tetonwan Leaders to protect their lands, waters, and resources for the future Seventh Generation yet unborn.

Article 5 Traditional law and international law incorporates respect, justice, balance, restoration and restitution, which are historically grounded in the unique circumstances and traditional lifestyles of the Tetonwan Oyate.

Article 6 Traditional law and international law, as applied by the Tetonwan Oyate, shall at all times be culturally relevant, common sense and practical, with the goal of maintaining balance and harmony.

Article 7 The Tetonwan Oyate is the collective sovereignty of its Tetonwan citizens/members.

Article 8 The Tetonwan Oyate, which holds Allodial title, shall enjoy all manifestations, embodiments and personifications of inherent sovereignty. The Tetonwan Oyate shall respect, embrace, and endorse collective and individual rights, foster unity among the Tetonwan citizens/members, while recognizing the value of diversity that is inherent to the sovereignty of the nation.

Article 9 The peoples, lands, waters and resources of the Tetonwan Oyate shall not be subject to taxation by any foreign government or power, nor shall there be any restrictions imposed by any foreign power on the establishment of private businesses, enterprises or joint ventures.

Article 10 The Tetonwan Oyate reserves the right, when and if appropriate, to create systems and programs for material and financial support of its governmental operations and functions.

Article 11 The Tetonwan Oyate is established to serve the needs and aspirations of its Indigenous peoples. Its fundamental purpose shall be to guarantee their right to continue to exist as distinct peoples, to protect and actively promote human rights, economic independence, and freedom from exploitation and oppression, utilizing traditional law, the rule of natural law, the law of nations and international law.

Article 12 All citizens/members are entitled to equal treatment, equal opportunity and protection of their human rights. The Tetonwan Oyate shall promote and develop beneficial institutions, programs and services, and shall solicit such development programs as the Tetonwan Oyate Council shall deem appropriate to ensure the achievement of the social dignity of the citizens/members of the Tetonwan Oyate and the removal of any restraints, barriers and obstacles that impair the full equality of opportunity, equal social treatment and economic self-sufficiency of the citizenship/membership of the Tetonwan Oyate.

Article 13 This constitution shall neither diminish nor otherwise impair the inherent sovereign immunity of the Tetonwan Oyate. To authorize adversarial suits under traditional law and international law, the Tetonwan Oyate may waive or limit its inherent sovereign immunity only by virtue of its laws, enacted pursuant to this constitution.

Article 14 The Tetonwan Oyate shall honor its Indigenous heritage and shall dedicate itself to the values, customs, traditions and practices of the nation. All provisions of this constitution shall be construed and interpreted to protect, enhance and foster the spirituality, culture, traditions, human rights, property rights, lands, waters and resources of the citizens/members of the Tetonwan Oyate.

Article 15 The Tetonwan Oyate shall make every effort to assert and achieve the rights set forth in this constitution for all their Tetonwan citizens/ members and to that end shall encourage and offer assistance to fellow Indigenous nations in preparing constitutions setting forth their principles, rights and duties under their traditional law and international law.

Section 2

Territory and Jurisdiction

Article 1 The sovereign powers, authority and jurisdiction of the Tetonwan Oyate, which nation owes its sole existence to the Tetonwan citizenship/membership and their ancestors, who have gone before, shall extend, said authority to its citizens/members and traditional lands, waters and resources.

Article 2 The Tetonwan Oyate holds absolute Allodial title to its traditional territories, lands, waters and resources, which are described in Article 5 of the treaty of 1851. Said nation has held title to traditional territories from time immemorial and said title antedates any claim of title on the part of any non-Indigenous entities or other civil, political, religious leaders, monarchs or potentates.

Article 3 The claim of "title" to Tetonwan Oyate lands, waters and resources by any entity other than the Tetonwan Oyate, cannot withstand the scrutiny of history and law. No activity of immigrant peoples prejudiced or otherwise extinguished the title of the Tetonwan Oyate to its ancestral lands, waters and resources.

Article 4 Absolute title to lands, waters and resources cannot exist at the same time in different governments or in different nations or in different peoples. Traditional lands, waters and resources are integral to the continuation of the existence and traditional lifestyles of the Tetonwan Oyate. Therefore, the boundaries of the Tetonwan Oyate extend to all of the traditional territories originally held by the Tetonwan Oyate.

Article 5 Under traditional law and international law the Tetonwan Oyate extends its sovereign powers, authority and jurisdiction over its peoples beyond its geographical boundaries.

Article 6 Under traditional law, the Tetonwan Oyate asserts personal jurisdiction wherever its citizens/members may reside, territorial jurisdiction over traditional lands, waters and resources and subject matter jurisdiction over issues that involve Tetonwan citizens/members, and collective jurisdiction over property and issues of importance to the Tetonwan Oyate. It is an individual's birth and continuing citizenship/membership in, or adoption into the Tetonwan Oyate that confirms personal jurisdiction over matters that are of Tetonwan concern. Jurisdiction in all matters is exercised pursuant to lineage, kinship, adoption and traditional law and customs.

Article 7 The Tetonwan Oyate shall devote itself to just and equitable environmental policies over water, resources, land and land use. Policies based upon sustained yield and enhancement shall be the foundation for the utilization of the natural resources.

Article 8 The Tetonwan Oyate shall maintain a culturally relevant management plan honoring the spirituality, lifestyle, traditions and customs of its particular history, ancestry and lineage. Said plan is known as "the Peoples recognition of the Pte Hincala San Canumpa (Sacred White Buffalo Calf Pipe)."

Article 9 The Tetonwan Oyate sacred sites, environmental sanctuaries and zones of peace shall be set aside and honored according to the traditions of the nation. Said sites shall include:

Places of religious ceremony and spiritual connection to the creator;

Places of pilgrimage;

Sites where the bones of ancestors rest and funeral sites; and

Certain other places of historical and cultural significance;

This to be determined by the Tetonwan Oyate.

Article 10 Sacred sites are common places of peace and tranquility. Violence of any kind is forbidden. They must never be defiled by any one and must be protected against vandalism, misuse and abuse, acts of violence, aggression or exploitation. Any and all spiritual or cultural items located at a sacred site [pipes, medicine bundles, drums, ancestral remains, artifacts of any kind] are not to be handled, rifled, touched or removed. All items are to remain as they were when the people placed and left them there.

Article 11 Environmental sanctuaries are places of uncommon beauty or spiritual significance such as vision quest sites, mountains, buttes, primordial forests or islands where Tetonwan citizens/members customarily come apart from daily life for renewal of spirit, mind and body.

Article 12 Zones of peace shall become part of a worldwide movement to nourish cultural heritage and spiritual enlightenment, with a view to preventing any damage or destruction and preserving the rich heritage of mankind. Zones of peace are never to be used to foster political purposes.

Article 13 No Tetonwan Oyate citizen/member shall engage in activities that will be harmful or detrimental to the environmental quality of another nation.

Article 14 Ultimate considerations shall be given to the respectful relationship between the Tetonwan Oyate and other nations of the world.

Section 3
Citizenship/Membership
Article 1 Pursuant to its policy of self-determination, the Tetonwan Oyate embraces the principle of self-determination as confirmed by the respective family, Tiospaye, Ospaye, Tetonwan historians, and Tetonwan Council/Elders Council of Allodial title. The recognition and the composition of citizenship/membership rolls are the duties and sole responsibility in perpetuity of each Indigenous nation according to traditional law and international law. It is an inherent power. No foreign nation, agency or bureau has the right to determine Tetonwan citizenship/membership or Tetonwan roll.

Article 2 The criteria for the Tetonwan Oyate citizenship/membership may include ancestry, lineage, parentage, location of birth, self-identification, length of residence, adoption, affiliation and community acceptance, as directed and endorsed by the resident Tetonwan Council/Elders Council. Citizenship/membership of the Tetonwan Oyate is automatically conferred to all Tetonwan members on the Tetonwan roll.

Article 3 The citizenship/membership in the Tetonwan Oyate is documented in the Tetonwan rolls.

Article 4 The Tetonwan Oyate recognizes that some of its citizens/members may ascribe to multi-citizenship. A Tetonwan citizen/member may simultaneously be a citizen/member of the Tetonwan Oyate based upon birth, ancestry, lineage and/or adoption and be a citizen/member of another nation based upon birth, ancestry, lineage and/or adoption. Persons are not required to give up citizenship/membership in other nations to be members of the Tetonwan. Indeed, Tetonwan citizens/members shall be considered international citizens and as such be entitled to all of the rights and privileges and protection appertaining to such citizenship/membership.

Article 5 Pursuant to traditional law and international law no provision on citizenship/membership in this constitution or in the law shall have the effect of depriving a citizen/member of the Tetonwan Oyate of any right, privilege, medical assistance, investments or retirement benefits that derive from another nation, jurisdiction or government.

Section 4

Fundamental Rights and Duties
Article 1 The government of the Tetonwan Oyate derives its powers from the consent of its citizens/members. The government is established to protect, maintain and execute the collective rights of the citizens/members. The government shall not deny or deprive any citizens/members the full and equal protection of the law, nor deny or deprive any citizen/member of his life, liberty or property without strict compliance with traditional law, international law, natural law, the rule of law and their recognized procedures.

Article 2 The Tetonwan Oyate recognizes guarantees, promotes and executes the individual and collective rights of its Tetonwan citizens/members. The nation is required to faithfully fulfill all its duties and obligations to its citizenship/membership.

Article 3 The citizenship/membership of the Tetonwan Oyate are entitled to and possess and enjoy without limitation or waiver their inherent and inalienable human rights, worth of the human person, respect and fundamental freedoms protected by the rule of law and guaranteed by this constitution.

Article 4 The citizenship/membership of the Tetonwan Oyate shall have the right to life, liberty and security of person. They are entitled to and shall possess and enjoy without limitation any and all of the spiritual, human, civil, political, economic, social and cultural rights as set out by traditional law, the international bill of human rights of the United Nations and international human rights covenants and accords.

Article 5 The citizenship/membership of the Tetonwan Oyate shall be entitled to and shall possess and enjoy without limitation or waiver the right to equal protection before traditional law and international law, recognition as persons and any and all of their inherent individual and collective rights as Indigenous persons and their individual and collective rights as citizens/members of the Tetonwan Oyate wherever they may reside, limited only by the respect that must be shown to the host nation.

Article 6 The citizenship/membership of the Tetonwan Oyate shall possess and enjoy equal opportunity to participate in the spiritual, cultural, educational, economic, subsistence and political resources of the Tetonwan Oyate.

Article 7 All citizens/members of the Tetonwan Oyate shall be free from torture, cruel, inhuman or degrading treatment or punishment. His/her traditional nation under the terms of the traditional law and international law will administer any infliction of punishment for crimes worthy of the same.

Article 8 The Tetonwan Oyate shall support the right of its citizenship/membership:

To exercise the practice of spiritual choice based upon belief in the Creator Wakan Tanka and customs, traditional law, international law, natural law and spiritual law;

To educational programs of choice that are congruent and supportive of their long-standing traditions and aspirations;

To the right of transfer of past knowledge of their history, culture and traditions in any form of teaching;

To the use of their native tongue as the language of first choice in communication;

To kinship and extended family practices in the traditions and cultural heritage of their tiospaye and ospaye;

To own and utilize their own family, tiospaye, ospaye, lineage and traditional geographical site names;

To know and take pride in who the citizens' ancestors were, including the cultural, ethnic, linguistic and religious background and interests of their particular ancestry;

To create economic systems and programs based on traditional law, international law and the rule of natural law;

To reasonable access and passageway for the utilization of their natural resources.

Article 9 All Tetonwan citizens/members shall be free from arbitrary interference with his/her privacy, family, home, communications or correspondence and free from false, misleading attacks upon his/her honor and reputation.

Article 10 Every citizenship/membership of the Tetonwan Oyate shall possess the right to invoke the judgment of the traditional Tetonwan court.

Article 11 The Tetonwan Oyate may bring a legal question or issue before the international tribunal, Organization of American States, International Court of Justice and the World Court for adjudication if the legal matter is deemed to go beyond the scope of the traditional court of the Tetonwan Oyate.

Article 12 Citizenship/membership of the Tetonwan Oyate shall be entitled to effective remedy by the competent tribunal for acts violating the fundamental rights guaranteed by this constitution, traditional law and international law.

Article 13 Citizenship/membership of the Tetonwan Oyate are entitled to full equality to a fair and public hearing by an independent and impartial tribunal in determination of his/her rights and obligations and of any criminal charge against him/her.

Article 14 All Tetonwan citizens/members have the right to take part in the government of the Tetonwan Oyate by communing with their respective council members through their respective family and/or tiospaye leader.

Article 15 All citizenship/membership have the right to work, to free choice of employment, just and favorable conditions of work and to protection against unemployment.

Article16 Everyone has the right to equal compensation for equal work. Citizenship/membership who work have the right to just and favorable remuneration ensuring for self and family an existence worthy of human dignity and self-respect, supplemented, if necessary, by traditional social protection.

Section 5

Protection and Rights of Women
Article 1 Neglect; abuse and violence against women were never traditional practices among the Indigenous nations of the Americas. Such behavior is loathsome and detestable and a grave violation of traditional law. Crimes against women are also crimes against their families, tiospaye or ospaye. Crimes against women threaten the stability of families, negatively impact children and compromise the well being of the Oyate. Abuse of women portends misfortune, depravation and disaster and threatens the very ability of the Tetonwan Oyate to continue.

Article 2 Women of the tiwahe, tiospaye and/or ospaye enjoy broad personal rights, powers, privileges and protections on equal terms with men, without discrimination. Said rights are protected under this constitution.

Article 3 Women are entitled to live in the spirit of peace, justice, freedom, dignity, mutual respect and understanding, enjoy the fruits of social and cultural progress and may on their part contribute equally to same.

Article 4 Women in all circumstances are among the first to receive protection and relief.

Article 5 Women shall be protected against all forms on neglect, and cruelty.

Article 6 Women are not to be the subject of traffic or exploitation, in any form.

Article 7 The ability to carry life is an honored and sacred responsibility. A mother's welfare, disposition and state of mind and spirit are crucial for the healthy state of the new life. The mother has a responsibility to conduct herself with care during her term and the family, relatives and tiospaye members must treat her and the new child with honor, love and respect.

Article 8 The Tetonwan Oyate has the duty to extend particular care to widows without a family and to those without adequate means of support. Widows shall receive special care and concern and are entitled to a secure place in which to live in and to share in the first fruits of harvest, hunts and production of the Oyate.

Article 9 Single mothers of children and women without partners do not stand alone. They shall receive special protection and concern and are entitled to safe places in which to live and are guaranteed the opportunity to be productive, contributing members of the Oyate and are allowed to share in the harvest, hunts and production of the Oyate.

Article 10 The Tetonwan Oyate shall support the time honored method of administering justice through the women's tribunal regarding sexual crimes against women and their daughter(s). The female relations of an alleged victim form the legitimate court to determine the innocence or guilt of someone charged with a sexual crime against a women or female child.

Section 6

Rights and Protection of the Child
Article 1 Children are the most vital resources to the continued existence of Indigenous peoples and to the continuation of the integrity of the culture and society. From the time life first begins, the child is considered a human being and a citizen/member with an identity. They enjoy "person-hood" and full respect.

Article 2 Unborn children can hear in the womb and have the ability to absorb wisdom and knowledge and bond with family members in the prenatal state. The elevated climate of positive expectations for the child is essential within the surrounding family and tiospaye environment. At the moment of birth children are considered to be as close to the Creator as they can be until their walk on this earth is completed with love, respect and great care.

Article 3 Children, regardless of age or gender, are entitled to and guaranteed all rights, powers, privileges, and protections available to them on the same basis as those enjoyed by adults under the traditional laws and international laws of the Tetonwan Oyate.

Article 4 Children of tender years shall not, save in exceptional circumstances to be determined by authorities and/or judges, be separated from their mothers. If separation is to occur, the child's Indigenous maternal family and tiospaye shall be among the first considered for alternative placement. All due care and regard must be given to the cultural, linguistic and religious background and interests of their particular ancestry. Parenthood is a lifetime commitment and parents, children, families and tiospaye shall deal constructively with one another in the best interests of the children, family, tiospaye, ospaye and Oyate.

Article 5 Children shall be protected against all forms of neglect, cruelty and exploitation and are not to be the subject of traffic in any form.

Article 6 Children shall in no case be caused or permitted to engage in any occupation or employment that would prejudice their health or education, or interfere with their spiritual, cultural, physical, mental or moral development.

Article 7 Children in all circumstances shall be among the first to receive protection, sustenance, adequate housing, cultural training, education and relief.

Article 8 Special and specific care must be extended to children without an immediate family and to those without adequate means of support. There are no orphans in traditional Indigenous society. The nearest responsible next of kin have to step forward to assume the role of parents.

Article 9 Children are not property and cannot be given over or sold. Children who have been adopted out of culture shall retain their rights to citizenship/membership in the Tetonwan Oyate, as will their children and their children's children.

Article 10 Children have the right to a safe place to live.

Article 11 No child of an Indigenous nation may be deprived of his or her name, family, tiospaye or lineage. They have the right to know and take pride in whom they are and who their ancestors were.

Article 12 Indigenous courts have exclusive original jurisdiction, with respect to matters involving Indigenous children, without waiver or limitation.

Article 13 Mentally or physically handicapped children shall, whenever possible, live with their families or tiospaye and participate in different aspects of community life. The families with which they live shall receive assistance, if that is necessary. Every attempt shall be made to provide surroundings as close as possible to those of normal life, if care in an institution becomes necessary. Mentally or physically handicapped children have the right to be declared wards of the appropriate court, when this is required to protect their interests and personal well being.


Section 7

Marriage

Article 1 No marriage shall be legally entered into without the full and free consent of both parties, such consent to be expressed by them in person in the presence of the authority competent to solemnize the marriage. Marriage by proxy is permitted only when the competent authority is satisfied that each party has fully and freely expressed consent before witnesses and not withdrawn such consent.

Article 2 No marriage shall be legally entered into by any person under the age of 20 except where a competent Tetonwan authority has granted a dispensation as to age.

Article 3 Men and women of full age have the right to marry and to found a family. They are entitled to equal rights as to marriage, during marriage and at its dissolution. The family is the natural and fundamental unit of Tetonwan society and is entitled to protection by the Tetonwan Oyate.

Article 4 The elders of both the woman and the man are expected to give advice and instructions to the newlyweds and inform them of their duties and obligations to each other and to the union of the two families. Each spouse shall be informed as to how they must show respect and conduct themselves toward one other as this behavior is an exact measure of how they respect and honor the opposite family, tiospaye and Oyate. Any negative action on the part of one spouse against the mate is viewed as a negative action against the opposite family, tiospaye or Oyate. Both sets of elders shall make it abundantly clear to the newlyweds that the marriage is more than two people exchanging vows to join their paths through this life. The marriage also symbolizes a lasting relationship between two sets of families, tiospaye and Oyate.

Articles 5 As per traditional law, no marriages are permitted between blood or tiospaye relations.

Section 8

The Tetonwan Oyate Intrinsic Council
Article 1 The Tetonwan Oyate Intrinsic Council is the supreme governing body.

Article 2 The Tetonwan Oyate Intrinsic Council is composed of representatives of tiospaye and ospaye. Their respective tiospaye and ospaye elders, who have joined together for the common good based on the constitution of the Tetonwan Oyate of the Oceti Sakowin, select the Intrinsic Council members.

Article 3 The Tetonwan Oyate Intrinsic Council, in convention assembled reserves all powers of government unto itself and its designees.

Article 4 The appointment of each intrinsic council member is an exclusive function of the tiospaye, ospaye and elders council. These said tiospaye and ospaye councils are the only entities that possess the authority to appoint their own representatives or to remove said individual(s) from the Tetonwan Oyate Intrinsic Council.

Article 5 The length of the term of the intrinsic council member is determined exclusively by the respective tiospaye, ospaye and elders council, based upon competent service.

Article 6 Each intrinsic council member serves at the pleasure of his/her tiospaye, ospaye and elders council. Said representative(s) carry the honor, name and respect of the tiospaye elders that sent him/her. Said council member literally "carries the face" of the tiospaye, ospaye and elders council that sent him/her.

Article 7 The intrinsic council member is bound by traditional law and international law to conduct himself/herself on the highest personal level while participating in conducting the affairs of state in the general assembly. There will be no actions for personal gain or self-aggrandizement. The first and highest loyalty will be to properly represent the interests of the people of his/her respective tiospaye and ospaye.

Article 8 Duties of the Tetonwan Oyate Intrinsic Council

All the powers of government, the legislative, the judicial and the executive branch of the Tetonwan Oyate are vested in the intrinsic council assembled and have the power, duty and responsibility to provide laws, ordinances and resolutions to govern the conduct of Tetonwan citizenship/membership; regulate the land and resources of the Tetonwan Oyate including the right to:

(a) Acquire lands and resources;

(b) The right to prevent the sale, disposition, lease, use or encumbrance of Tetonwan

lands and resources when injurious to the interest of the Tetonwan Oyate;

(c) The right to otherwise enter into agreement to lease or grant the use of lands and

resources to private persons and public bodies;

(d) The right to provide for the proper use and development of Tetonwan lands and resources;

(e) To manage, protect, preserve and regulate hunting, fishing and fowling rights in the Tetonwan Oyate;

(f) To monitor all activities which might have an environmental impact and to take action to ensure proper environmental protection;

(g) To levy assessments and collect taxes, both directly and indirectly, and to enter into agreements with other governments on taxes and royalties on the use of Tetonwan lands and resources;

(h) To approve, adopt and amend annual budgets and to authorize the expenditure of funds in accordance with those budgets;

(i) To regulate finance and economic development and trade, both with the nation and with foreign nations and international organizations;

(j) To regulate inheritance of personal property and interests in lands;

(k) To provide for the maintenance of law and order, the administration of justice and the preservation of Tetonwan Oyate customary law by establishing judicial tribunals, law enforcement agencies and criminal and civil laws necessary to the governance of the Tetonwan Oyate;

(l) To provide for educational, cultural and social institutions and other measures for the preservation of the Tetonwan language, culture and traditions;

(m) To promote, protect and provide for the social well being of the Tetonwan peoples with measures:

1. on domestic affairs to strengthen the family unit and the traditions of the extended family and tiospaye relationships;

2. on adoption and appointment of guardians for minor and incapacitated persons;

3. on public health generally and especially for the health and care of elders; and

4. on housing;

(n) To approve appointments by consensus and retain professional and technical

advisors;

(o) To enact laws, ordinances and regulations necessary and proper to carry out the

foregoing powers and such other legislative responsibilities incumbent upon the intrinsic

council assembled pursuant to this constitution.

(p) The Tetonwan Oyate Intrinsic Council shall select the leaders who will be known as

the Presidents of the Tetonwan Oyate and shall serve as the official representatives of the

Tetonwan Oyate. The presidents shall oversee, implement and execute all laws,

ordinances and resolutions enacted by the intrinsic council and shall serve as long as he

enjoys the respect and confidence of the intrinsic council. The presidents may call the

intrinsic council into special session.

In the event of death, resignation or other inability to discharge his duties as
President of the Tetonwan Oyate, the President shall be replaced by the Secretary of State until such time as the intrinsic council can select a suitable replacement.

The Tetonwan Oyate Intrinsic Council shall select the leader- (President), Spokesman, the Peacemaker (Secretary of State), minister of domestic affairs, lead judge, minister of finance, minister of the national treasury, minister of education, minister of health, minister of economic trade and development.
Ambassadors, high commissioners, charges d'affaires, consuls, trade commissioners
and other diplomatic officers shall be appointed by the intrinsic council to represent the Tetonwan Oyate in embassies and consulates to be established in many parts of the world including but not limited to the United States, Canada, and other Native Nations and in nations beyond said borders. Diplomatic representatives shall also be designated to Indigenous organizations. Representatives shall be sent to conferences and meetings of the United Nations and other international organizations dealing with issues relating to human rights, Indigenous rights, minority rights, environmental protection and other issues deemed appropriate by the Tetonwan Oyate Intrinsic Council.

In assembly the Tetonwan Oyate Intrinsic Council shall empower and staff the following listed councils and commissions that may be necessary to carry out the objectives and goals of this constitution:
Councils and Commissions

1. Foreign Relations 10. Environmental Council
2. Peacekeepers 11. Domestic Council
3. Treasury 12. Council on Indigenous Law
4. Tetonwan Oyate Bank 13. Oceti Sakowin Supreme Court
5. Revenue Council 14. Judicial & National Tribunal
6. Economic, Trade & Commerce 15. Health & Medicine
7. Natural Resources Council 16. Education Council
8. Forestry, Minerals, Fisheries, 17. Cultural & Heritage
Land & Resources 18. Science, Technology & Industry
9. Agriculture & Aquaculture 19.Transportation


The Tetonwan Oyate Intrinsic Council is empowered to retain legal counsel, accountants and other professional and technical advisors.
Article 9 The citizen/members of the Tetonwan Oyate judiciary shall be chosen by the body of the intrinsic council. The Tetonwan judiciary shall initially consist of seven judges with the intrinsic council empowered to increase the number of judges upon request of the chief judge or other members of the Tetonwan council. The Tetonwan judiciary shall select a chief judge from among their membership who shall serve as chief administrative officer. Each member shall perform the duties of a trial judge.

Article 10 The Tetonwan Oyate judiciary shall have the power to interpret, construe and apply the traditional laws of the nation. The judiciary is further empowered to issue injunctions and attachments and writs of mandamus and habeas corpus.

Article 11 Other nations may call upon the Tetonwan Oyate court to serve as a surrogate court by formal request through the exchange of diplomatic letters.


Section 9

Diplomacy and Foreign Affairs
Article 1 Unless otherwise provided in this constitution, any agreement between other sovereigns (including other Indigenous nations and nations of the world) and the Tetonwan Oyate shall have the form and the substance of an international treaty. It shall adhere to its worldview of the terms and obligations of its treaties of peace and friendship.

Article 2 The Tetonwan Oyate and its citizenship/membership shall not interfere with the affairs of another Indigenous nation nor shall its citizenship/membership fish, hunt or utilize the resources or assets of another Indigenous nation without the consent of the owners of the affected territories.

Article 3 The Tetonwan Oyate and its citizenship/membership shall respect the geographical boundaries of each Indigenous nation honoring and observing traditional nation-to-nation etiquette and protocols.

Article 4 International conflicts shall be resolved under the mediation of the appropriate peacemaker and the respective Indigenous councils and/or the international tribunal.

Article 5 Other nations shall enjoy the rights to call upon the bonds of brotherhood, language and kinship that exists between the First Nations of the world and to exercise their right to "smoke the canumpa" [or other traditional sign or symbol for requesting assistance], and to request help from the Tetonwan Oyate in mediation and conflict resolution.

Section 10

Compacts, Treaties and Constructive Agreements
Article 1 The government of the Tetonwan Oyate will enter into compacts, treaties and other constructive agreements with Indigenous nations and peoples and with other members of the world family of nations for mutual interests and benefits, which include but are not limited to:

protection of human rights
humanitarian outreach
protection of natural resources
protection of endangered species
habitat reclamation, restoration, and enhancement
establishment of trading and economic networks
establishment of central bank, banking systems and chartering of other banks
development of new technology
assist in the return of human remains and associated funerary
objects known to have been removed from traditional indigenous

lands safeguard sacred sites and environmental enclaves

Article 2 The Tetonwan Oyate encourages peaceful cooperation and coordination with nations whose territories border and abut the Indigenous nation.

Article 3 The Presidents of the Tetonwan Oyate, the Secretary of State, the minister of finances and other duly designated Tetonwan representatives may enter into negotiations, treaties and agreements on behalf of the Tetonwan Oyate, said agreements being subject to ratification by the Tetonwan Oyate Intrinsic Council.

Section 11

Ratification and Amendments
Article 1 This constitution shall come into effect following consensus and ratification by the Tetonwan Oyate representing the wishes of the citizens/members of the Tetonwan Oyate.

Article 2 Any amendments to this constitution shall require a full consensus of the Tetonwan Oyate Intrinsic Council.

Article 3 This constitution honors the spirituality, culture, history, oral traditions, life style, lands, waters and resources of the Tetonwan Oyate and all that the Tetonwan peoples hold sacred.

Signatories:
THE TETONWAN OYATE

OF THE OCETI SAKOWIN OYATE

Supreme Court

Administration[Link] [Cache]
Mordor & Company: Ittijahat - Trends aus dem Arabischen Osten – 27. März 2008
10/23/2008 06:48 AM
Herausgegeben von neworientnews.com - übersetzt von Dr. Hani Saleh

Massenmedien sprechen von mehr als 12 arabischen Präsidenten, Königen und Emiren, die am Arabischen Gipfel in Damaskus teilnehmen werden; während US-Außenministerin Rice weiterhin versucht, den Gipfel zum Scheitern zu bringen, um auf Syrien Druck auszuüben. Einige Printmedien schreiben, dass der Gipfel sowohl dem nationalen Gefühl als auch den Sympathien der arabischen Völker - mehr als es je zuvor bei einem anderen Gipfel der Fall war - entspricht. Die arabische Nation sehnt sich danach, die Rechte der Araber wiederzugewinnen und die israelisch-amerikanische Hegemonie über die Region loszuwerden. Der einfache arabische Bürger wird von einem Schock befallen, wenn er seine Führer sieht, wie sie vor diesem Gipfel flüchten, weil sie die Sprache ihrer Völker einfach nicht verstehen, sondern Washington Gefolgschaft leisten, das für die Zerfetzung der Region und für den Raub der Naturschätze aus dieser Region arbeitet, wie die libanesische Zeitung Ad Diyar heute meint. Zudem behandeln die Massenmedien den Boykott des Arabischen Gipfels durch die libanesische Regierung und sehen darin einen großen Verlust in Sachen libanesischer Frage, denn der Libanon hätte dabei die Chance gehabt, durch die weite Tür des Gipfels zu gehen, die zur Behandlung seiner politischen Krise auf breiter und hoher arabischer Ebene führt. Die blutigen Ereignisse im Irak und die schweren Zusammenstöße zwischen den irakischen Sicherheitskräften und den Kämpfern der Mahdi-Armee nahmen auch breiten Raum in den heutigen Printmedien ein.

Ereignis und Meinung…….auf regionaler Ebene
Der Gipfel startet...und Rice ist noch immer am Druckknopf

Der Arabische Gipfel startet. Heute treffen die Außenminister zusammen nachdem sich das umfassende Bild der Teilnehmer und Vertreter herauskristallisiert hat. Nun können folgende Zeichen registriert werden:

  • politisch gesehen, konnte der Gipfel nun starten und alle Verhinderungsversuche neutralisiert werden, weil ein hoher Prozentsatz der arabischen Führer anwesend sein wird und weil die niedrige Vertretungsebene einiger Länder auf den Verlauf des Gipfeltreffens keinen Einfluss haben werden. Die Tagesordnung steht nun eindeutig fest. Der arabisch-israelische Konflikt und die innerarabischen Meinungsunterschiede werden die zwei Hauptthemen sein.
  • Rice mischt sich direkt in die Bemühungen zur Torpedierung des Gipfels ein und übt direkten Druck auf den Palästinenserpräsidenten Abbas und König Abdullah II. von Jordanien, aus, in dem sie Gespräche mit ersterem am Samstag und mit dem zweiten am Sonntag führen wird, d.h. an den zwei Tagen des Gipfels in Damaskus. Die beiden Treffen wurden festgesetzt, nachdem beide Führer ihre Teilnahme am Gipfel bestätigten und zwar wegen ihres Interessen an der Tagesordnung des Gipfels und der Priorität der palästinensischen Frage; sei es auf der Ebene des Konfliktes mit Israel oder im Rahmen der jemenitischen Initiative zur Schlichtung zwischen den zerstrittenen palästinensischen Bewegungen. Gerade Jordanien hat lebenswichtige wirtschaftliche Beziehungen zu Syrien, die es nicht so leicht verderben möchte. Sollte der König nicht selber kommen können, dann wird ihn kein anderer als sein Ministerpräsident vertreten.
  • Die syrischen Verantwortlichen verhalten sich ganz ruhig und besonnen, aus Sorge, um den Gipfel zum Erfolg zu führen, und die Position Syriens als eine hohe arabische Instanz in allen innerarabischen Beziehungen zu festigen. Es scheint, dass die Diskussionen über den arabisch-israelischen Konflikt heute beim Außenminister-Treffen oder morgen auf dem Gipfel heiße Debatten erleben werden.

Internationale und arabische Presse:

  • Die israelische Zeitung Ha'aretz meldete gemäß einem europäischen Diplomaten, Präsident Mubarak habe die Lage im Gazastreifen so beschrieben, als ob Ägypten nun gemeinsame Grenzen mit Iran habe.
  • Die emiratische Zeitung Al Bayan meint im heutigen Leitartikel, die arabische Szene war noch nie so düster und zersplittert wie heute, was zu Furcht und Beunruhigung führt.
  • Die emiratische Zeitung Al Chalidj meint, die arabische Lage sei noch nie so ungesund und schlecht gewesen wie in diesen Tagen. Die Zeitung meint auch, die gegenwärtige Lage erinnere an den "kranken Mann" am Ende des ottomanischen Khalifats.

Arabische Satellitensender:

Der syrische öffentliche Satellitensender zitierte den syrischen Außenminister Al Mu'allem mit der Erklärung, Syrien heiße alle Araber willkommen und tut alles Mögliche um die arabische Solidarität weiterhin zu festigen. Der Satellitensender wies auch darauf hin, dass der arabische Wirtschafts- und Sozialrat die vorgelegten kommunikationstechnologischen, gesundheitlichen, Bildungs- und Tourismus-Strategien ratifizierte und an den Gipfel weiterleitete.

Ereignis und Meinung…….auf libanesischer Ebene

Weiter andauernde Debatten über die verpasste Chance

Die libanesischen Debatten in Zusammenhang mit der Teilnahme am Arabischen Gipfel in Damaskus dauern an und stellen den Kernpunkt aller politischen und medialen Interessen dar. Auf politischer Ebene sind folgende wichtige Anzeichen hervorzuheben:

  • Der Äußerungen des syrischen Außenministers auf seiner gestrigen Pressekonferenz über das Fernbleiben des Libanons vom Gipfel ließen Fragen aufkommen über das, was er mit der goldenen Chance meinte, welche Ministerpräsident Siniora verpasst haben sollte. Politische und mediale Kreise schlussfolgern, eine Initiative für die Lösung der libanesischen Krise hätte vorgelegt werden sollen, hätte Siniora dem Gipfel nicht fernbleiben wollen.
  • Gut unterrichtete Kreise betonen, die Debatten über die Teilnahme am Gipfel sind noch immer eine Streitfrage innerhalb der Reihen des Regierungslagers. Diese Kreise betonen, Siniora, Hariri, Geagea und Djumblatt sind diejenigen, die diese Entscheidung forcierten und zwar im Gleichklang mit dem amerikanischen und saudischen Willen.
  • Der Abgeordnete Ex-General Michel Aoun betrachtet die feindliche Haltung der libanesischen Regierung und des ganzen Regierungslagers als eine schwere Verletzung der libanesischen Interessen. Aoun sagte gestern in einem Fernsehinterview, die politische Induktion über das Verbrechen der Ermordung des Ex-Premiers Hariri lässt an das bekannte Prinzip von Leo Strauss denken, wonach es heißt: "Töte den Feind deines Feindes, dann wird dein Feind des Mordes beschuldigt."
  • Die Verleumdungskampagne gegen den Parlamentspräsidenten Berri wird weiterhin scharf fortgesetzt. Zudem hielt die Fortschrittspartei von Djumblatt gestern ein Zusammentreffen mit der regierungsfeindlichen syrischen Gruppe der so genannten "Damaskus-Erklärung" ab und starteten eine starke und offene Kampagne gegen Damaskus.

Libanesische Presse:

Als neuer Hinweis auf die Vertiefung der innerarabischen Differenzen ist der gestrige Beschluss Ägyptens zu werten, seine Vertretungsebene auf dem Arabischen Gipfel herabzusetzen. Der Staatsminister für Parlamentsangelegeheiten, Mufid Schihab, wird Ägypten vertreten. Somit schließt sich Ägypten Saudi-Arabien an, das seinerseits durch einen Botschafter vertreten sein wird. Jordanien beschloss noch nicht, auf welcher Ebene es vertreten sein wird, obwohl sich der jordanische Außenminister heute der Vorbereitungssitzung der arabischen Außenminister anschließen wird. Die Zeitung As Safir zitierte gut unterrichtete syrische Kreise, denen zu Folge die libanesische Frage heute von den arabischen Außenministern diskutiert und an den Gipfel weitergeleitet wird. Es wird erwartet, dass die heutige Sitzung erfolgreich sein wird, nachdem die meisten Themen einstimmig behandelt wurden. As Safir meldet weiter, Mu'allem hatte gestern Gespräche mit seinen Amtskollegen aus Algerien, Libyen, Oman, Irak sowie mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga. Die Zeitung Al Akhbar schreibt, der Arabische Gipfel öffnet am Samstag eine neue Periode der politischen arabisch-arabischen Streitigkeiten, nachdem Washington Erfolg hatte, die zwei wichtigen arabischen Länder, Ägypten und Saudi-Arabien, dem Gipfel praktisch fernbleiben zu lassen.

Nachrichten der libanesischen Satellitensender:

Auch die libanesischen Fernsehstationen konzentrierten sich in ihren Nachrichtenmeldungen auf den Arabischen Gipfel und die niedrige Vertretungsebene Ägyptens und Saudi-Arabiens. So meint der Fernsehsender Al Manar, Kairo schloss sich Riad ohne überzeugende Rechtfertigung an und setzte seine Vertretungsebene am Gipfel herab. Zweck ist, meint der Fernsehkanal, den Damaszener Gipfel zu verunglimpfen und dadurch die syrische Führung zu kritisieren und ins schlechte Licht zu stellen. Al Manar meinte weiter, die zahlreichen arabischen Probleme sind nicht nur einen Gipel mit allen Führern wert, sondern auch außerordentliche Gipfel, um alle Probleme zu erörtern. Das New TV meint, die Amerikaner machten es sich leicht und griffen den Gipfel der Araber direkt an, ohne dass sie sich um die einzelnen Länder bemühen. Das nationale Fernsehnetz NBN fragt, warum wollen die Führer des Regierungslagers direkt am Abgrund tanzen? Ist es ihnen angeordnet worden, das Land weiter in mehr Krisen und Komplikationen zu treiben? Darf das Lager den Libanon von solch einem wichtigen Event fernbleiben lassen?

Talkrunden in den libanesischen Satellitensendern:

In einem Interview auf dem Bildschirm des Mustaqbal-Fernsehsenders sagte der Kommunikationsminister, Marwan Hamadeh, das Bündnis 14. März wird heute eine Erklärung über seine Haltung zum Gipfel herausgeben und wies daraufhin, dass Kabinettschef Siniora am Freitag eine Fernseh-Rede an die Libanesen richten und die libanesische Haltung erläutern wird.

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Mordor & Company: Broders Uri(e)ntierung
10/23/2008 06:48 AM
Das tapfere Schreiberlein - Allein zu Haus

Gottlob: Broder-Birne, nein Börne, schreibt ja nicht mehr so viel Gehetztes für den SPIEGEL. Beinahe möchte man fragen: Ist es Aust? Und die wenigen Marken, die er darinnen noch setzt, stinken auch keinen mehr an. Deutschland kennt des kleinen Nörglers Zipperlein längst; auch mit seinem PFUI-Marketing (Pfundiges-USA-Israel) oder der Anti-Islam-Hypochondrie kann er keinen Staat mehr machen. Langweilig heute, sich durch seine islamophoben Engen quetschen zu wollen. Gähnen macht auch die Altmännermusik, die ab und an Broders grauen Pumpern entweicht, mit der er der dritten und vierten und achtzehnten Generation nach Adolf ein schlechtes Gewissen respektive eine Art Mit- oder Nachverantwortung für die Naziverbrechen einwürgen möchte.

In dem Sinne die jüngste Entgleisung: Alles Adolf

Da drinnen quetscht das tapfere Schreiberlein mit Kinderhändchen am Stein der Geschichte und möchte uns, die Nachgeborenen, die mit Adolf und Konsorten nichts am Hut hatten und haben, mit einer Sud, die seiner Geistesleistung entspricht und nicht dem Fels abgerungen wurde, narren. Merkt nicht, dass die Zeit abgelaufen ist, seine Nähe zur Adolf-Zeit nicht mehr die unsere ist. Denn er ist ältlich. Und die er an die Kandare nehmen möchte, gegensätzlich jung. In einem geistigen Irrlauf schlägt er gleich alle Deutschen zu Psychopathen: "Denn seit über 60 Jahren leben sie mit einer Bestrafungserwartung, die sie von Generation zu Generation weitergeben. Die äußert sich mal diffus, mal konkret, ist aber immer da und bricht vor allem in Krisenmomenten wie eine verschleppte Krankheit aus. ... Deswegen sind Untergangsphantasien und Endzeitängste in Deutschland stärker verbreitet als in Gesellschaften, die nicht täglich mit der strafenden Hand der Geschichte rechnen."

Früher verkauften die Quacksalber ihre Medizin, die rein gar nichts taugte, auf Jahrmärkten. Heute lassen sie die Rezepte im SPIEGEL abdrucken.

Liebes tapferes Schreiberlein: Durch dieses Land streifen 80 Millionen Homo sapiens sapiens. Wie ihre journalistischen "Werke" bezeugen, können sie weder mit denen, die davon einen Migrationshintergrund haben, das sind etwa 20 Prozent , etwas anfangen, noch mit den restlichen 80 Prozent, ihren "Bestrafungserwartern". Mit wem können oder wollen sie denn hier überhaupt?

Daher: Liebes tapferes Schreiberlein, kein Mensch zwingt sie, ihr Leben in dem verlausten Land zwischen gestörten und unberechenbaren Teutonen und kriminellen Ausländern verbringen zu müssen. Wer soll sie denn vermissen?[Link] [Cache]
Radio Utopie: Gewollte Armut
10/23/2008 06:15 AM

Nein, der OECD Bericht liefert nichts neues. Das kennen wir schon aus dem Armutsbericht der Bundesregierung und außerdem hat ja das völlig unverdächtige Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schon längst festgestellt, dass der Trend steigender Ungleichheit schon 2007 zum Stillstand gekommen ist. Es ist alles in Ordnung. Kein Grund zur Aufregung.

Dummerweise haben die Vorhersagen des DIW nicht einmal den Wert von Klopapier. Sie sind halt die typischen Jahrmarktwahrsager die ihren Kunden genau die Vorhersagen machen, die gerade gebraucht werden. Das mittelalte hässliche Mädchen bekommt einen strahlenden Prinzen versprochen und die Neoliberalen bekommen die Entwarnung die sie brauchen. Macht doch nichts wenn es nicht stimmt. Es ist zumindest schön gelogen.
Genau um diese schönen Lügen geht es. Die Bundesregierung rettet sich in eine weitere Legislaturperiode. Egal wie die Wahlen ausgehen. Und ist die Wahlbeteiligung auch noch so klein es rechnet sich ein Sieger alles fein. Es ist ja auch besser so, wenn die alten gekauften Politiker weitermachen. Die kennen die Rituale und müssen nicht erst neu angelernt werden.

Das Ganze hat ein wenig was von katholischem Hochamt. Man muss nicht glauben, man muss nur wissen wann man stehen, knien, sitzen und die Lippen bewegen muss. Kein Problem. Da keine Glaube und hier keine Demokratie. Noch nicht einmal Politik findet mehr statt.

Natürlich wird sich der Trend zur Ungleichheit noch weiter verstärken. Wer wird denn die 500 Milliarden für die Banken bezahlen. Doch sich nicht das Großkapital und seine Helfer. Die 10 Prozent Oberschicht in Deutschland sind doch vor jeder Belastung bestens geschützt. Im Zweifelsfall gibt es Sozialhilfe wie jetzt bei der Bankrettung. Aber natürlich eine großzügige Sozialhilfe. Es soll ja nicht wie bei den Hartz IV zugehen.

Der Trend ist klar, das was sich jetzt noch als Teil der Oberschicht sieht wird bluten müssen, genau wie die Mittelschicht. Dazu kommt die Weltwirtschaftskrise und die Rezession. Da alles Geld dem Großkapital geschenkt wurde, bleibt nichts mehr für die Menschen. Wir werden schon in wenigen Wochen Kurzarbeit und Lohnverzichte erleben. Herr Hundt hat die Texte alle in der Schublade und Kannegießer mit seiner INSM auch. Glos wird Zurückhaltung fordern und erzwingen.

Die Bertelsmann Arbeitsgesetze werden die Situation noch einmal verschlimmern. Nicht für den Kerl der sie eingebracht hat, aber für die Menschen. Olaf Scholz ist übrigens Mitglied der SPD. Wer von Erwerbsarbeit lebt und bei denen ein Kreuz macht, muss schon ziemlich verblödet sein. Das ganze ist natürlich Teil eines Langfristplans auf den die SPD, dank den Menschenfeinden Steinmeier und Müntefering nun für lange Zeit eingeschworen ist.

Da sich die Banken bei der Kreditvergabe an die reale Wirtschaft noch lange stark einschränken werden, weil es ja zu keinem Sinneswandel kommen muss und weiterhin mit absurd hohen Renditen spekuliert werden kann. Damit wird die Realwirtschaft, abseits der Spekulation bewusst geschädigt um sie am Ende der Rezession wieder billig kaufen zu können und das Rad erneut zu drehen.

Einen ganz anderen aber ebenso wichtigen Effekt der Hartz IV Gesetze und der unverhohlenen Arbeitsmarktpolitik gegen die Arbeitenden zeigt Feynsinn in seinem Artikel "Das Hartz-Land: Aufstieg unerwünscht".

Die Flexibilität, die von den Arbeitnehmern verlangt wird, ist dem Gesetz und seinen ausführenden Agenturen selbst völlig fremd. Will sich jemand verbessern und kündigt deshalb eine Stelle, wird ihm das Arbeitslosengeld zumindest gekürzt. In der Regel bedeutet das für Empfänger eines Gehalts, von dem man leben kann, daß sie drei Monate vom Ersparten leben müssen. Dies hat zwar nur am Rande mit "HartzIV" zu tun, hat aber für die tatsächliche "Flexibilität am Arbeitsmarkt" fatale Folgen. Der Druck, eine Stelle zu behalten, weil man sich eine Kündigung nicht leisten kann und eben nicht die Gelegenheit hat, sich halbwegs in Ruhe eine andere Stelle zu suchen, ist eine psychologische Totalblockade. Allein die Aussicht, durch die Ablehnung von Stellen von heute auf morgen arm zu werden, verhindert durchaus berechtigte Versuche, sich zu verändern.
Und selbst, wenn man eine Stelle in Aussicht hat, während man noch beschäftigt ist, wird es äußerst schwierig. Man muß ja die Kündigungsfrist abwarten. So viel Zeit hat der potentielle neue Arbeitgeber aber oft nicht. Es ist also ein Glücksfall, wenn es Menschen noch gelingt, eine bessere Beschäftigung zu finden. Wer kündigt, gilt als Arbeitsflüchtling und wird so behandelt. Selbst wenn der Job unerträglich wird, weil man mit den Kollegen, dem Chef oder den Arbeitsbedingungen nicht zurecht kommt, ist dem so, denn wer kann dies schon nachweisen? Kündigt man nicht, wird man sich einigeln, die Leistung nachlassen und das Beschäftigungsverhältnis für alle Beteiligten zur Qual.


Der Arbeitnehmer in einer ausweglosen Situation. Das ist genau das was die Hartz IV Gesetze erreichen sollten und erreicht haben. Wo noch irgendjemand denkt oder den Kopf hebt, werden die Stellschrauben verschärft. Wenn die Menschen gegen Ungerechtigkeiten klagen, wird ihnen eben diese Klagemöglichkeit genommen. Schluss mit Lustig.

Wer jetzt in der oberen Mittelschicht noch in den tiefen Graben nach unten schaut und wohlig erschauert, weil er nicht betroffen ist, hat das System nicht verstanden. Es ist ein Fahrstuhl der nur nach unten fährt. Er wartet auf jeden und er wird jeden befördern der nicht zu den oberen zehn Prozent der Deutschen gehört. Wer bei der Bank Schulden hat, wird damit leben müssen, dass er neu, und schlechter bewertet wird. Das bedeutet nicht nur höhere Kosten, sondern oft auch den Verlust von Kredit oder Hypothek.

Bei vielen werden die Banken neue, nachgeschobene Sicherheiten fordern. Da rast eine Welle von eingezogenen Aktiendepots und zwangsversteigerten Häusern durch Deutschland, die alle Werte rasant verfallen lassen wird. Dummerweise ist es nicht eine Welle sondern eine Vielzahl von Wellen, die in Form einer Abwärtsspirale alles nach unten ziehen.

Jede zwangsverkaufte Aktie und jedes zwangsversteigerte Haus drückt den Marktwert der anderen Aktien und Häuser. Das wieder eine Neubewertung der Kredite zur Folge, was wiederum zu Aktienzwangsverkäufen und weiten Zwangsversteigerungen führt. Ende offen.

Dazu kommt, das es heute egal ist aus welcher Höhe jemand in seinem Job abstürzt. Nach einem Jahr sind die meisten bei Hartz IV und müssen dann erst ihre Rücklagen verbrauchen. War es im Dezember 2007 noch selten "Einer von uns" so werden es heute immer mehr. Es gibt keine Sicherheit mehr, auch keine relative Sicherheit, es gibt nur noch den sicheren Absturz.


Quelle Duckhome


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Dominik Hennig: Grenznutzentheorie und subjektive Wertlehre
10/23/2008 05:59 AM
Seit es keine libertäre Zeitschrift mehr im deutschsprachigen Raum gibt, weichen libertäre Autoren schonmal ins publizistische Asyl aus. Michael Kastner hat jetzt bei den Achsenmächten eine didaktisch bravouröse Einführung in die liberale Wirtschaftstheorie geliefert, für die er verdientermaßen vom A'Team mit dem "Alternativen Nobelpreis" prämiert wurde. Ehre wem Ehre gebührt!

Zum diesjährigen offiziellen Wirtschafts-Nobelpreis an Paul Krugman hat übrigens Roderick T. Long schon alles gesagt:

"What's next – a Nobel prize in biology to a creationist?"
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Dominik Hennig: Kassandra hat recht behalten
10/23/2008 05:59 AM
Und der Titan seine Schäfchen ins Trockene gebracht! Und trotz Copyright-Faschos, die das Einbetten dieses Clips deaktivieren ließen, könnt Ihr ihn hier sehen!

Mein herzlicher Dank geht an Roland Baader, den unermüdlichen Warner vor dem System der Gottspieler![Link] [Cache]
Dominik Hennig: Klassik ohne Grenzen
10/23/2008 05:59 AM
Für alle die gestern die Gala der Echo-Verleihung und insbesondere den wunderbaren Auftritt von David Garrett verpaßt haben, hier noch einmal der "Fluch der Karibik":





In drei Tagen erscheint übrigens sein neues Album "Encore"! Kaufbefehl![Link] [Cache]
Dominik Hennig: Den Bastard verstoßen!
10/23/2008 05:59 AM
"Was bedeutet das für den Liberalismus, den verstossenen Vater des Abendlandes, der einst das dunkle Zeitalter erhellt hatte? Niemand wird ihm glauben, dass der Neoliberalismus nicht wirklich sein Kind ist. Er muss für eine Krise geradestehen, vor der er selber immer gewarnt hatte."

Matt Jenny in seiner brillanten Paxx-Kolumne "Was tun?" zur babylonischen Sprachenverwirrung um die Begriffe "libertär" und "liberal" im Angesicht der globalen Staatsfinanzenkrise, dem Waterloo des fiat-money-Systems.

An dieser Stelle mein Vorschlag zur Güte: einfach keine Kuckuckseier mehr ausbrüten, sondern den Bastard "Neoliberalismus" endlich verstoßen![Link] [Cache]
Dominik Hennig: "Wehe Euch, Zöllner!"
10/23/2008 05:59 AM
Auch mal wieder eine für diesen Staat typische Posse:

Mein Lieblingsgeiger wird vom Zoll schikaniert.

Protektionismus, Fiskalterrorismus und Überwachungsstaat sind die natürlichen Feinde der Kultur![Link] [Cache]
Eindeutiges Votum: Fady im Duett mit Xavier Naidoo
10/23/2008 05:59 AM
Satte 64 Prozent der Fernsehzuschauer des Kölner Musiksenders VIVA wünschen sich laut einer Umfrage im Viva-Text ein Duett von Xavier Naidoo mit Fady Maalouf. Wenn es dazu käme, wäre das in der Tat ein sehr vielversprechendes Projekt. Für ein aufstrebendes Talent wie Fady, der ja schon bei DSDS mit "Und wenn ein Lied" von Xavier Naidoo überzeugte, ist der bekannteste und erfolgreichste der Söhne Mannheims, der auch schon mit Udo Jürgens und Erkan Aki, zwei von mir sehr geschätzten Künstlern, zusammengearbeitet hat, ein idealer Gesangspartner.







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Dominik Hennig: Frankfurter Nächte sind lang
10/23/2008 05:59 AM
aber aufregend! Den günstig liegenden Feiertag in der letzten Woche nutzte ich mal wieder, um meiner liebsten Freizeitbeschäftigung nachzugehen: zum Besuch eines Fady-Maalouf-Konzerts, diesmal zu nachtschlafener Zeit im Frankfurter Nordwest-Zentrum. Bilder von diesem außergewöhnlichen Event gibt es auf der Seite von Eva Lugger Entersound.net, Video-Mitschnitte (als kleine Entschädigung für die Daheimgebliebenen) gibt es dank einer bemerkenswert rührigen Fanbase hier, Erlebnisberichte von Fans findet man hier und hier und Pressenotizen hier und hier.

Am Freitag, dem 10.10. tritt der neue Liebling der Nation Fady Maalouf übrigens um 21.15 Uhr in der "Aktuellen Schaubude" im NDR-Fernsehen auf. Möglicherweise stellt er dort schon seinen nächsten Hit "Show Me Your Love" vor.[Link] [Cache]
Dominik Hennig: Love Of My Life
10/23/2008 05:59 AM
Eines meiner Lieblingslieder auf Fady Maaloufs erstem Album "Blessed" hat dankenswerterweise jemand auf youtube eingestellt. Man achte auf das erste Bild! ;-)


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Dominik Hennig: Die Deutsche Einheit war ein verhängnisvoller Fehler!
10/23/2008 05:59 AM
Weil morgen wieder ein Verwaltungsakt zum Nationalfeiertag aufgebauscht wird: Als einstiges DDR-Kind halte ich heute, mit ex post-Wissen, die staatliche deutsche Einheit für eine verheerende Fehlentscheidung. Eine BRD und eine (natürlich reformierte und marktwirtschaftlich transformierte - und das hätte sie müssen ohne transferierte Steuerzahlergelder des Westens!) DDR, die in einen Wettstreit miteinander um Investoren zu treten gehabt hätten, wären beide in den zurückliegenden 18 Jahren nicht etatistischer, nicht bevormundender, nicht interventionistischer und auch nicht kriegstreiberischer geworden. Und ein junger Mann aus Trier und einer aus Magdeburg stünden heute beide nicht als Taliban-Zielscheibe in der Steppe von in Masar-i-sharif herum, weil die "gewachsene weltpolitische Verantwortung des wiedervereinigten Deutschlands" und der dankbarkeitsmäßige Zwang, den Alliierten auch mal einen Gefallenen zu tun, schlechterdings nicht existierte. Beide Deutschlands könnten sich Liberalismus im Innern und Neutralität nach außen leisten und kein Fürst eines mitteleuropäischen Kleinstaates müßte unken ob des noch fruchtbaren Schoßes.[Link] [Cache]
Dominik Hennig: "Erst die Staatsschulden abbauen, dann die Steuern senken!"
10/23/2008 05:59 AM
Hört man oft gerade auch von vernünftelnden Bürgerlichen, die nicht müde werden zu betonen, daß die Haushaltskonsolidierung oberste Priorität genießen müsse, alles "solide gegenfinanziert" und budgetäre Lücken auf keinen Fall entstehen dürften. Aber ist das nicht grober Unfug?

Das Argument mit den Staatsschulden erschlägt inzwischen in jeder Debatte Entlastungsforderungen vonseiten der Bürger, die immer artig und einsichtig nicken, sobald ihnen jemand mit tränenerstickter Stimme von der "Zukunft unserer Kinder und Kindeskinder" ins Ohr flötet.

Libertäre und authentische Liberale haben ein klares gesellschaftliches Ziel: den Zwang zu minimieren. Alles, was Zwang reduziert, ist zu begrüßen, alles, was ihn perpetuiert oder sogar noch erhöht, ist erbittert - ich sagte ERBITTERT - zu bekämpfen!

Sehen wir uns doch mal die beiden Seiten der Medaille an: Wer zum Staatsschulden-Abbau - einer Art Frondienst - abkommandiert wird, nämlich der einfache Steuerzahler, hat keine Wahl. Er muß unter Zwang einen wachsenden Teil seines real seit Jahrzehnten sinkenden Einkommens an einen stationären Banditen namens Staat abliefern der dann in seinem Namen - aber eben ohne Auftrag und damit illegal!!! - Schulden anhäuft. Und dann wird ihm von den Repräsentanten dieses Staates die "Pro-Kopf-Verschuldung" vorgehalten und gesagt: "Du hast aber ganz schön über Deine Verhältnisse gelebt!" Das ist so, als ob ich jemanden überfalle, ihm unter Gewaltandrohung die Kreditkarte entwende, damit auf Shoppingtour gehe und ihm dann erkläre, er würde schon ein ziemliches Lotterleben führen. Das ist Chuzpe!

Auf der anderen Seite haben wir Leute, die freiwillig und im festen Vertrauen auf die historische Unabänderlichkeit auf die Beständigkeit des Unterdrückungsapparates Staat Staatsanleihen erwerben, da sie wissen, daß ihr Gläubiger MIT ALLER GEWALT dafür sorgen kann und wird, daß er liquide bleibt, indem er seine Untertanen bis zum Äußersten auspreßt. Staatsanleihenbesitzer schließen im Grunde mit dem Teufel eine Wette ab.

Wem muß nun aus libertärer Sicht die prioritäre Sorge gelten? Dem "Schuldner" (i.e. Staatssklaven), der sich noch mehr krumm legen muß und noch weniger von seinem Einkommen für sich behalten darf, um Verbindlichkeiten zu erfüllen, die er nicht zu verantworten hat? Oder dem "Staats-Gläubiger", den niemand gezwungen hat, sich geschäftlich mit einem Staat einzulassen?

Wen müssen wir schützen, die Opfer von Zwang oder die von eigener Gier und freiwilliger Dummheit getriebenen Glücksritter des Etatismus?

Sogenannte "Liberale", die eine Steuersenkung mit Verweis auf irgendwelche Staatsschulden ablehnen oder auch nur vertagen (auf calendas graecas!) wollen, beweisen damit nur, daß ihr moralisches Koordinatensystem vollkommen verrutscht ist. Was indes bei staatstoleranten Neoliberalen, die jetzt sogar dem Bailout - also einer ebenso gigantischen wie schamlosen Umverteilung von der arbeitenden Bevölkerung zu den Wallstreet-Bankern - das Wort reden, nicht wirklich überrascht! Die Fed und der Big Business-Agent Paulson verstaatlichen die US-Wirtschaft ja derzeit schneller, als man "Hugo Chavez" buchstabieren kann - und der medial-gouvernementale Komplex besorgt als Filiale des Leviathan erwartungsgemäß die PR.[Link] [Cache]
Dominik Hennig: "Liberal-konservativ" - das Metzger-Experiment
10/23/2008 05:59 AM
Im konservativ-beschaulichen Oberschwaben, wo die Welt angeblich noch in den Fugen ist, da rauschte jetzt zweimal hintereinander der marktfreundliche Grünen-Renegat Oswald Metzger bei der CDU durch! Und zwar nicht beim Friedbert-von-Weizgeißler-Flügel, sondern bei denen, die die "traditionellen Werte" hochhalten, die bspw. ef-Herausgeber Lichtschlag in jeder seiner Ausgaben flehentlich beschwört (und krampfhaft versucht, beinahe jedem Interviewpartner ein kulturnormativistisches* Bekenntnis in den Mund zu schieben)! Die rechtskonservativen Agrarparasitismus-Profiteure fürchteten die "marktradikalen Parolen" des Herrn Metzger wie der Teufel das Weihwasser. Nix da von wegen "bürgerliches Lager"! Liberalismus und Konservatismus sind eben keine natürlichen Verbündeten sondern VON NATUR AUS GEGNERISCHE PRINZIPIEN!!! (siehe auch "Eine neue Freiheit" von Murray N. Rothbard)

*) Auf Studivz hat übrigens Christian Hillmann von der "Libertären Hochschulgruppe Konstanz" eine Gruppe mit dem schönen Titel "Kulturnormativismus stinkt" gegründet![Link] [Cache]
Dominik Hennig: The Empire Strikes Out
10/23/2008 05:59 AM
Stefan Molyneux über die Hintergründe der zur Finanzkrise umgelogenen Staatskrise:



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Dominik Hennig: Von der Kraft schöpferischer Zerstörung inspiriert
10/23/2008 05:59 AM
Die mit mir seit vielen Jahren befreundete Stuttgarter Künstlerin Aurélie Staiger hat ihre Diplomarbeit veröffentlicht, deren Thema die künstlerischen Aspekte des Vulkanismus sind, der gewaltigsten und imposantesten Naturphänomene, die wir auf Erden kennen.


Dieses Buch nimmt den kunst- und geologisch-vulkanologisch interessierten Leser an die Hand und entführt ihn in die Geschichte der modernen Malerei ab dem Post-Impressionismus bis zum Informel und in die Geschichte der Vulkanmalerei damals vor 200 Jahren und ihrer heutigen Ausformungen. Und wer dazu ein ausführliches Glossar zu vulkanischen Fachtermini sucht, ist mit diesem Buch bestens bedient. Auch für Laien gut verständlich. Prädikat absolut lesenswert![Link] [Cache]
Dominik Hennig: Der coolste Geiger der Welt
10/23/2008 05:59 AM
So nennt ihn nicht nur die BILD. Der wohl erfolgreichste Popularisierer klassischer Musik hierzulande ist der Lebensunternehmer David Garrett, den ich am 17. Mai in Stuttgart zum ersten Mal live erleben durfte, allemal. Seine meisterhafte Interpretation von "Somewhere" war das Glanzlicht einer ansonsten eher drögen MDR-Gala, die vor wenigen Tagen ausgestrahlt wurde:




Zuvor trat der beeindruckende Virtuose schon im Rahmen der Londoner Promenadenkonzerte im Hyde Park auf und löste dort Stürme der Begeisterung aus:




Mehr vom "David Beckham der Klassik" gibt es hier:

David Garrett - MyVideo[Link] [Cache]
Dominik Hennig: Die Zulässigkeit von "Nazi-Vergleichen"
10/23/2008 05:59 AM
Ein unerschöpfliches Thema und ein Daueraufreger in vielen Diskussionen. Konservative, die mir weismachen möchten, man dürfe zwar getreulich antitotalitaristischer Wegmarken Kommunisten mit Nazis vergleichen, aber niemals Konservative, sind entweder Spitzbuben oder Idioten. "Unorthodoxe" Linkssozialisten, die das Vergleichsverbot für in den Faschismus verstrickte Konservative (immerhin Steigbügelhalter Hitlers, Mussolinis, Francos und - am stärksten involviert - Pinochets) mit Recht verneinen, es auch bei von ihnen geschmähten Kommunisten ("Stalinisten") nicht anwenden, wohl aber eine Faschismusvorwurfsverschonung gegenüber klassisch sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaatlern (vgl. "Hitlers Volksstaat") proklamieren, wollen mich ebenfalls hinter die Fichte führen.

Es gibt eine einzige Ideologie, deren gemeinsame Teilmenge mit der Ideologie Hitlers am geringstmöglichen ist, nämlich gegen NULL geht: der Anarchismus. Der Anarchist hat als einziger keine Leiche im Keller, da er KEINE Überzeugung mit Hitler teilt oder teilen könnte. Daher liegt es einzig und allein und völlig legitimerweise im Belieben des Anarchismus, darüber zu befinden, wann ein Nazi-Vergleich zulässig ist oder nicht. Alle anderen reden in dieser Frage pro domo, den eigenen Vorrat an Gemeinsamkeiten zumeist klein, den der Konkurrenz lassen sie gerne etwas größer erscheinen. Und ganz Verwegene nehmen sogar den Standpunkt ein, die Gemeinsamkeit sei ja richtig, weil Hitler schließlich auch mal recht hatte. Zumindest mit der Autobahn.

Fazit: wer sich über Nazi-Vergleiche aufregt sollte seinen eigenen Anteil an NS-Kompatibilität auf das sozialverträgliche Maß - also NULL - herunterfahren, müßte ergo Nullstaatler werden. Oder sich den zu polemischen Zwecken legitimen Vorwurf gefallen lassen.

Womit noch nichts über den Gebrauchswert des Nazi-Vergleichs gesagt ist. Der kann durchaus auch mal gegen Null gehen. Mit der Bloßstellung des Etatisten ist es ja nicht getan, damit hat die Analyse noch nicht einmal begonnen. Die Wahlverwandtschaft zu kennzeichnen kann immer nur notwendige, nie aber hinreichende Bedingung sein, um Staazis jedweder Couleur zu widerlegen. Aber um sie zur Weißglut zu treiben, ist es manchmal doch hilfreich.[Link] [Cache]
Dominik Hennig: Souverän ist, wer über gouvernementale Zwangsneurosen den Ausnahmezustand bestimmt
10/23/2008 05:59 AM
Als eine der interessantesten freiheitlichen Publikationen im deutschsprachigen Raum haben sich die Schweizer Monatshefte unter Kennern längst einen ausgezeichneten Ruf erworben. In der August-Ausgabe fiel mir besonders eine Kolumne des grünen Zürcher Migrations-Politikers Balthasar Glättli auf, der in seiner Kolumne über „Politische Zwangs-Neurosen" zu bemerkenswert tiefsinnigen Einsichten zum sich rasant ausbreitenden und sich spürbar verschärfenden, allgegenwärtigen Zwang in spätetatistischen Gesellschaften gelangt.


„Die Politik macht links wie rechts in ihrem blinden Vertrauen auf Verbote und Zwangsmassnahmen freilich nicht bei den Ausländerinnen und Ausländern halt. Die räumliche und zeitliche Einzonung des öffentlichen Raums gegen unerwünschtes Verhalten greift um sich. Auf Rayonverbote für Ausländer folgten solche für Punks, Drogenabhängige und Bettler. Dann jene für sogenannte Hooligans. Und unterdessen sind als nächste Randgruppe die Jugendlichen dran. Jedes Versagen der entsprechenden Zwangsdispositive ist gemäss einem wachsenden Konsens kein Versagen des Zwangs, sondern gerade umgekehrt das klare Zeichen dafür, dass die Zwangsmassnahmen ausgedehnt werden müssen. [...]


‚Der Ausnahmezustand ist normal geworden. Das Leben ist eine Zone', schrieb der Journalist Michael Lütscher. Der Wunsch nach einem umfassenden gesellschaftlichen Ordnungsdispositiv ist wohl das aktuell am weitesten verbreitete kollektive Phantasma von Politikern linker wie rechter Couleur. War im Nachgang zu 9/11 noch vorab von der ‚Freiheit' die Rede, die mit immer neuen Sicherheitsmassnahmen zu ihrem Schutze eingeschränkt werden müsse, so ist heute beunruhigenderweise der offene Zwang als Mittel zur Schaffung der gesellschaftlichen Ordnung im öffentlichen Raum wieder salonfähig geworden – gegen Rauchende wie Trinkende, gegen Langhaarige wie Glatzen."


Wer hätte gedacht? Ein Grüner, der die Zeichen der Zeit erkannt hat und damit seinen neoliberalen Wettbewerbern im Ideenmarkt, die kulturkonservativ-staatstolerant den Leviathan in der Maske des wohlfahrtsspendenden Weihnachtsmannes erbittert bekämpfen, ihn aber ungeschoren davonkommen lassen, wenn nicht sogar ihm willfährig Gefolgschaft leisten, wenn er ihnen im Kostüm des Schwarzen Sheriffs oder olivgrünen Feldherrn gegenübertritt, in puncto Erkenntnisfähigkeit um Lichtjahre voraus ist?[Link] [Cache]
Dominik Hennig: Die Rivalität der Bevormunder
10/23/2008 05:59 AM
Das Denken des kolumbianischen Reaktionärs Nicolás Gómez Dávila, mit dem der Herausgeber eines ehemals libertären Periodikums seinen spirituellen Haushalt bestreitet, ist alles andere als ein Wegweiser in die Befreiung des Menschen aus Unmündigkeit und Zwang. Jo@chim vom A'Team resümiert über den "anti-aufklärerischen Taschenspielertrick":

"Dávila und andere antietatistische Reaktionäre unterscheiden sich von staatsgläubigen Konservativen (oder auch autoritären Sozialisten) also vor allem darin, dass sie nicht dem Staat die Hütekompetenz zubilligen, sondern diese lieber dezentralisiert auf "natürliche", althergebrachte Autoritäten zurückverlagern möchten. Die offene oder versteckte Geringschätzung des Individuums haben sie aber alle gemein."
[Link] [Cache]
Dominik Hennig: Kriegsschlampe
10/23/2008 05:59 AM
Über die machtversessende, bigotte Cheerleaderin der Theocons, Sarah Palin, hört und liest man ja so einiges. Aber keine Beschreibung trifft so schön ins Schwarze wie die von Roger Young:


I did not watch a single second of the political conventions. I read a few news reports and observations - just enough to keep up with the evil intentions of politi-gangsters that claim to own me. One detail that caught my eye was that Sarah Palin has a baby born in April. So here's a woman that doesn't hestitate to abandon her newborn (with Down's Syndrome, no less) in order to become part of the murderous Amerkian regime. Is not power the ultimate seductress?

If elected, watch Sarah as she explains how the state owns your children.
Watch Sarah justify taking the lives of foreigner's children as an acceptable cost of maintaining imperialistic ambitions.
Watch Sara lead the cheers for those solider boys directly responsible for taking those lives.
Watch Sarah encourage the sheep to sacrifice their children (not hers) in the Amerikan Empire's growing list of wars.
Watch Sarah neglect a special child with special needs that only a mother can fulfill.
Country First!
Queen Hillary must be so jealous to find that there is a new War Wench on the block; a War Wench even more bloodthirsty and unconscionable.
[Link] [Cache]
Dominik Hennig: (Schul-)Freie Kinder - (Staats-)Freie Menschen!
10/23/2008 05:58 AM
Die taz-Beilage Le monde diplomatique berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel "Mein Papa, mein Lehrer" von Julien Brygo über die sich wachsender Beliebtheit erfreuenden (und aus libertärer Sicht auch überaus erfreulichen) Konzepte des Homeschoolings und des Unschoolings, die von sozio-kulturell höchst unterschiedlichen Milieus favorisiert werden. Darin wird u.a. auf eine Studie des Forschungsinstituts Ellison Research in Phoenix (Arizona) verwiesen, nach der 50 Prozent der Befragten die häusliche Beschulung für ebenso erfolgreich einschätzen wie den Unterricht an öffentlichen Schulen. Daneben zeichnet in der gleichen Ausgabe Heinz-Elmar Tenorth, seineszeichens staatlich besoldeter Erziehungswissenschaftler an der Humboldt-Universität, eine apologetisch-beschönigende tour d'histoire der Allgemeinen Schulpflicht in Deutschland nach.

Wesentlich anregender zu lesen als Tenorths affirmative Abhandlung der Geschichte des Schulzwangs ist dagegen der Chatlog von dol2day, in welchem der libertäre Autor und Vordenker einer staatsbefreiten Bildung, Freiheitsfabrikant Stefan Blankertz vor wenigen Tagen wieder jede Menge Gedankenfutter lieferte!

Schafft den Schulzwang ab![Link] [Cache]
Dominik Hennig: Pomp and Glory - dieses Jahr auch im Südwestfernsehen!
10/23/2008 05:58 AM
Dieses Jahr wird er auch vom SWR (zeitversetzt) übertragen: der heiter-ausgelassene Abschluß der Londoner Promenadenkonzerte. Wenigstens einmal im Jahr stellen sie also mit meinen Zwangsgebühren etwas Vernünftiges an!

Hier schon mal als kleiner Vorgeschmack ein Rückblick auf die umjubelten Auftritte von Anna Netrebko aus dem Vorjahr:







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Dominik Hennig: Deutschland, Europa und die USA - lupenreine Rechtsstaaten?
10/23/2008 05:58 AM
Den Fürsten von Liechtenstein trügt sein anti-totalitäres Frühwarnsystem keineswegs, wenngleich man sagen muß, daß die von den Staaten des Westens weltweit propagierte (und als Begründung für alle möglichen Kriegseinsätze vorgeschobene) Forderung nach "Rechtsstaatlichkeit" (nebst der unvermeidlichen "Demokratie") in beinahe allen Ländern des sogenannten "freien Westens" - und nicht nur in Deutschland - sich schwersten Anfechtungen durch die Regierenden ausgesetzt sieht.

In einem schon vor Wochen in der Schweizer Weltwoche (Nr. 33.08) erschienenen Artikel mit dem Titel "Bankenkrise – Kampf dem Kapitalverkehr" von Hans Geiger und Oliver Wünsch heißt es etwa:

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„Mit Hartnäckigkeit und Kreativität widmen sich die Staaten dem Kampf gegen den freien Geld- und Kapitalverkehr. Für einige Politiker scheinen private Einkommen und Vermögen hauptsächlich dazu da, besteuert zu werden. Der freie Kapitalverkehr ist hier ein grosses Hindernis, denn es könnte sein, dass im Ausland nicht nur bessere Renditen erlangt, sondern auch Steuern gespart werden, sei es auf legale oder illegale Weise.

Die Behörden schrecken nicht davor zurück, sich beim Kampf gegen Grundfreiheiten und – rechte vermehrt von Rechtsstaatlichkeit zu entfernen. Zunehmend gerät auch derjenige unter Beschuss, der etwas Legales unternimmt, dabei aber nach Meinung der Behörden „missbräuchlich oder schädlich" vorgeht. Bei der Verfolgung des angeblichen Missbrauchs werden alle Register gezogen, Recht und Gesetz hin, internationale Abkommen her: Der deutsche Bundesnachrichtendienst kaufte im Kampf gegen die Steuerhinterziehung Daten von kriminellen Bankangestellten; der US-Geheimdienst CIA griff ohne Wissen der Bankkunden auf alle internationalen Geldüberweisungsdaten zu. Dabei benützte man Instrumente, die man gerade zur Bekämpfung von Geldwäscherei und Terrorismus geschaffen hatte. So wurden aus Banken Hilfspolizisten."


Legal, illegal, scheißegal - nicht das Motto anarchoider Spontis, sondern die Parole des totalen Staates![Link] [Cache]
Dominik Hennig: Pomp and Glory
10/23/2008 05:58 AM
Am Samstag abend heißt es wieder einschalten! Um 22.10 Uhr auf NDR "The Last Night of the Proms"! Das Klassik-Highlight des Jahres![Link] [Cache]
Dominik Hennig: Viertes Reich? Wir sind mittendrin!
10/23/2008 05:58 AM
Den im Laufe der Jahre sich deutlich herauskristallisierenden kryptototalitären Charakter bundesdeutscher Verhältnisse hat inzwischen auch ein anderer europäischer Monarch erfaßt. Es ist gut, wenn die bundesdeutschen Faschisierungstendenzen (neben dem Fiskalterror und der an teutonische Großmannssucht vergangener Jahrhunderte gemahnenden Kanonenbootdiplomatie gegenüber Liechtenstein und der Schweiz sind hier v.a. der Wehrzwang, der Schulbesuchszwang - die beide mit brutalstmöglicher Brachialgewalt durchgesetzt werden - zu nennen, ferner der jedem Bekenntnis zur westlich-liberalen Aufklärungstradition hohnsprechende Volksverhetzungsparagraph, die schamlose Verletzung von Eigentum bspw. durch den SBZ-45/49-Prozeßbetrugsskandal, die völkerrechtswidrigen Angriffskriege, an denen sich Deutschland seit 1999 im Kosovo und seit 2001 in Afghanistan beteiligt, die staatsstreichartige Euro-Einführung, die pro-natalistische Bevölkerungspolitik, und das Festhalten am zwangsgebührenfinanzierten Staatsfunk sowie eine unaufzählbare Reihe von vom Reichsgesetzgeber der Jahre 1933 bis 1945 verfügten und bis heute nicht abgeschaffter Verletzungen der wirtschaftlichen und persönlichen Freiheit) nun auch international thematisiert werden und nicht länger verniedlicht werden. Dem Fürsten gebührt daher jede nur denkbare - vor allem aber auch libertäre - Unterstützung!

Das Vierte Reich - es ist längst Realität! MIR REICHT'S!

Die Frage nach der überfälligen Entnazifizierung Deutschlands bleibt auf der Tagesordnung!


Die Parole lautet: Mehr Liechtenstein - weniger BRDDR-National-Sozialismus!!!


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Dominik Hennig: Affentheater
10/23/2008 05:58 AM
"Der belgische Maler René Magritte hat einmal ein kleines Experiment gewagt. Seine Frau war mit einer Freundin in der Stadt, da klingelte, leicht verfrüht, der Ehemann besagter Freundin, um sie abzuholen. Magritte bat den ihm unbekannten Herrn hinein, und bevor sie beide den Salon erreicht hatten, nahm er Anlauf und versetzte seinem ahnungslosen Gast plötzlich einen ordentlichen Tritt. Der ging weiter, beide nahmen Platz und tranken Tee, ohne den Vorfall je anzusprechen.

Die SPD hat von Magritte gelernt: Noch jeder Eklat wird in kürzester Zeit zur Normalität erklärt. Auch wenn morgen eine Horde Orang-Utans das Willy-Brandt-Haus kaperte, würde sich Generalsekretär Heil schon am Mittag auf die „Herausforderung" freuen, mit Menschenaffen Politik zu gestalten."


Soweit Nils Minkmar in der FAZ vom 08.09.08 unter dem Titel "Die Surrealistische Partei Deutschlands". Tatsächlich müßte man ob solch eines Vorganges nicht viel Aufhebens machen. Kaum jemand, der die letzten 18 Jahre in Deutschland bei klarem Bewußtsein erlebt hat, wird bestreiten können, daß "Affenzirkus" oder "Affentheater" noch zu den freundlichsten Bezeichnungen gehört, um eine treffende Zustandsbeschreibung des totalen deutschen Parteienstaats vorzunehmen. Man fühlt sich an unseren letzten Kaiser Wilhelm II. erinnert, welcher einmal verlauten ließ, es sei ihm völlig gleichgültig, ob in dem Reichstagskäfig rote, schwarze oder gelbe Affen herumsprängen. Er hatte wenigstens noch ein realistisches Bild vom Wesen der "parlamentarischen Demokratie".[Link] [Cache]
Dominik Hennig: Mehr als nur ein sonniges Gemüt
10/23/2008 05:58 AM
Wer immer noch Fady Maalouf in eine bestimmte Schublade pressen möchte, ihn als braven, netten, konturenarmen und etwas schmalzigen Schwiegersohnverschnitt einordnet, dürfte spätestens in dem Moment seine Klischees beerdigen müssen, wenn er diesen begnadeten, mit einer kraftvollen, ausdrucksstarken und sehr variablen Stimme gesegneten Sänger einmal auf einem Live-Konzert erlebt. Ebenfalls der Demontage liebgewonnener Vorurteile förderlich erweist sich ein Interview, das Fady dieser Tage mit Markus Stratmann auf NDR 1 Welle Nord geführt hat, und in dem man ihn als einen überaus ernsthaften, künstlerisch sehr anspruchsvollen und bisweilen erfrischend prononcierte Statements abgebenden Zeitgenossen erlebt, dessen ausgereiftes Urteilsvermögen sich auf eine beachtliche Lebenserfahrung stützt. Neben seiner bewegten Vita spricht er auch sehr offen über seinen Glauben und seine Lebensphilosophie und seine deutsche Seite als neuentdeckten Teil seiner Identität. Und darüber, daß es wenig Sinn macht, in einem Land leben zu wollen, dessen Sprache man nicht sprechen möchte.

Vor Fady kann man in der Tat nur den Hut ziehen; er selbst hat derweil den seinen schon gezogen, um mit seinem Hilfsverein Blessed e.V. durch die Versteigerung seiner durch DSDS berühmt gewordenen Kopfbedeckung ein bißchen Licht ins Dunkel zu bringen und einem kranken 7-jährigen Jungen eine Therapie zu ermöglichen.[Link] [Cache]
PROLLblog: Plündert die Hütten für die Paläste!
10/23/2008 05:28 AM
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Duckhome: Gewollte Armut
10/23/2008 05:14 AM

Nein, der OECD Bericht liefert nichts neues. Das kennen wir schon aus dem Armutsbericht der Bundesregierung und außerdem hat ja das völlig unverdächtige Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schon längst festgestellt, dass der Trend steigender Ungleichheit schon 2007 zum Stillstand gekommen ist. Es ist alles in Ordnung. Kein Grund zur Aufregung.

Dummerweise haben die Vorhersagen des DIW nicht einmal den Wert von Klopapier. Sie sind halt die typischen Jahrmarktwahrsager die ihren Kunden genau die Vorhersagen machen, die gerade gebraucht werden. Das mittelalte hässliche Mädchen bekommt einen strahlenden Prinzen versprochen und die Neoliberalen bekommen die Entwarnung die sie brauchen. Macht doch nichts wenn es nicht stimmt. Es ist zumindest schön gelogen.
Genau um diese schönen Lügen geht es. Die Bundesregierung rettet sich in eine weitere Legislaturperiode. Egal wie die Wahlen ausgehen. Und ist die Wahlbeteiligung auch noch so klein es rechnet sich ein Sieger alles fein. Es ist ja auch besser so, wenn die alten gekauften Politiker weitermachen. Die kennen die Rituale und müssen nicht erst neu angelernt werden.

Das Ganze hat ein wenig was von katholischem Hochamt. Man muss nicht glauben, man muss nur wissen wann man stehen, knien, sitzen und die Lippen bewegen muss. Kein Problem. Da keine Glaube und hier keine Demokratie. Noch nicht einmal Politik findet mehr statt.

Natürlich wird sich der Trend zur Ungleichheit noch weiter verstärken. Wer wird denn die 500 Milliarden für die Banken bezahlen. Doch sich nicht das Großkapital und seine Helfer. Die 10 Prozent Oberschicht in Deutschland sind doch vor jeder Belastung bestens geschützt. Im Zweifelsfall gibt es Sozialhilfe wie jetzt bei der Bankrettung. Aber natürlich eine großzügige Sozialhilfe. Es soll ja nicht wie bei den Hartz IV zugehen.

Der Trend ist klar, das was sich jetzt noch als Teil der Oberschicht sieht wird bluten müssen, genau wie die Mittelschicht. Dazu kommt die Weltwirtschaftskrise und die Rezession. Da alles Geld dem Großkapital geschenkt wurde, bleibt nichts mehr für die Menschen. Wir werden schon in wenigen Wochen Kurzarbeit und Lohnverzichte erleben. Herr Hundt hat die Texte alle in der Schublade und Kannegießer mit seiner INSM auch. Glos wird Zurückhaltung fordern und erzwingen.

Die Bertelsmann Arbeitsgesetze werden die Situation noch einmal verschlimmern. Nicht für den Kerl der sie eingebracht hat, aber für die Menschen. Olaf Scholz ist übrigens Mitglied der SPD. Wer von Erwerbsarbeit lebt und bei denen ein Kreuz macht, muss schon ziemlich verblödet sein. Das ganze ist natürlich Teil eines Langfristplans auf den die SPD, dank den Menschenfeinden Steinmeier und Müntefering nun für lange Zeit eingeschworen ist.

Da sich die Banken bei der Kreditvergabe an die reale Wirtschaft noch lange stark einschränken werden, weil es ja zu keinem Sinneswandel kommen muss und weiterhin mit absurd hohen Renditen spekuliert werden kann. Damit wird die Realwirtschaft, abseits der Spekulation bewusst geschädigt um sie am Ende der Rezession wieder billig kaufen zu können und das Rad erneut zu drehen.

Einen ganz anderen aber ebenso wichtigen Effekt der Hartz IV Gesetze und der unverhohlenen Arbeitsmarktpolitik gegen die Arbeitenden zeigt Feynsinn in seinem Artikel "Das Hartz-Land: Aufstieg unerwünscht".

Die Flexibilität, die von den Arbeitnehmern verlangt wird, ist dem Gesetz und seinen ausführenden Agenturen selbst völlig fremd. Will sich jemand verbessern und kündigt deshalb eine Stelle, wird ihm das Arbeitslosengeld zumindest gekürzt. In der Regel bedeutet das für Empfänger eines Gehalts, von dem man leben kann, daß sie drei Monate vom Ersparten leben müssen. Dies hat zwar nur am Rande mit "HartzIV" zu tun, hat aber für die tatsächliche "Flexibilität am Arbeitsmarkt" fatale Folgen. Der Druck, eine Stelle zu behalten, weil man sich eine Kündigung nicht leisten kann und eben nicht die Gelegenheit hat, sich halbwegs in Ruhe eine andere Stelle zu suchen, ist eine psychologische Totalblockade. Allein die Aussicht, durch die Ablehnung von Stellen von heute auf morgen arm zu werden, verhindert durchaus berechtigte Versuche, sich zu verändern.
Und selbst, wenn man eine Stelle in Aussicht hat, während man noch beschäftigt ist, wird es äußerst schwierig. Man muß ja die Kündigungsfrist abwarten. So viel Zeit hat der potentielle neue Arbeitgeber aber oft nicht. Es ist also ein Glücksfall, wenn es Menschen noch gelingt, eine bessere Beschäftigung zu finden. Wer kündigt, gilt als Arbeitsflüchtling und wird so behandelt. Selbst wenn der Job unerträglich wird, weil man mit den Kollegen, dem Chef oder den Arbeitsbedingungen nicht zurecht kommt, ist dem so, denn wer kann dies schon nachweisen? Kündigt man nicht, wird man sich einigeln, die Leistung nachlassen und das Beschäftigungsverhältnis für alle Beteiligten zur Qual.


Der Arbeitnehmer in einer ausweglosen Situation. Das ist genau das was die Hartz IV Gesetze erreichen sollten und erreicht haben. Wo noch irgendjemand denkt oder den Kopf hebt, werden die Stellschrauben verschärft. Wenn die Menschen gegen Ungerechtigkeiten klagen, wird ihnen eben diese Klagemöglichkeit genommen. Schluss mit Lustig.

Wer jetzt in der oberen Mittelschicht noch in den tiefen Graben nach unten schaut und wohlig erschauert, weil er nicht betroffen ist, hat das System nicht verstanden. Es ist ein Fahrstuhl der nur nach unten fährt. Er wartet auf jeden und er wird jeden befördern der nicht zu den oberen zehn Prozent der Deutschen gehört. Wer bei der Bank Schulden hat, wird damit leben müssen, dass er neu, und schlechter bewertet wird. Das bedeutet nicht nur höhere Kosten, sondern oft auch den Verlust von Kredit oder Hypothek.

Bei vielen werden die Banken neue, nachgeschobene Sicherheiten fordern. Da rast eine Welle von eingezogenen Aktiendepots und zwangsversteigerten Häusern durch Deutschland, die alle Werte rasant verfallen lassen wird. Dummerweise ist es nicht eine Welle sondern eine Vielzahl von Wellen, die in Form einer Abwärtsspirale alles nach unten ziehen.

Jede zwangsverkaufte Aktie und jedes zwangsversteigerte Haus drückt den Marktwert der anderen Aktien und Häuser. Das wieder eine Neubewertung der Kredite zur Folge, was wiederum zu Aktienzwangsverkäufen und weiten Zwangsversteigerungen führt. Ende offen.

Dazu kommt, das es heute egal ist aus welcher Höhe jemand in seinem Job abstürzt. Nach einem Jahr sind die meisten bei Hartz IV und müssen dann erst ihre Rücklagen verbrauchen. War es im Dezember 2007 noch selten "Einer von uns" so werden es heute immer mehr. Es gibt keine Sicherheit mehr, auch keine relative Sicherheit, es gibt nur noch den sicheren Absturz.


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Freeman: No title
10/23/2008 04:14 AM
IHR WURDET GEWARNT und ES IST ZEIT AUFMERKSAM ZU SEIN

WIE MAN DEN KAPITALISMUS ZERSTÖRT und ES IST ZEIT ZORNING ZU WERDEN und DREH DAS RAD DU KLEINER HAMSTER

DIE UNION EU/USA, DER NÄCHSTE SCHRITT ZUR WELTREGIERUNG und BILDERBERG - DIE LISTE DER TEILNEHMER

BUSH SAGT, DER IRAN IST AN DER BANKENKRISE SCHULD und DAS NEUE GESELLSCHAFTSSPIEL ... BANKENKRISE!
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Der "Kollege" hier, hat es auch vor 1 1/2 Jahren vorausgesagt:


Wer damals am 14. Juni 2007 gehört hätte, wo ich vor dem Crash gewarnt habe und der Dow bei über 14'000 Punkte lag, hätte sich einen Haufen Verluste erspart. Jetzt ist der Dow bei 8'451 und wird weiter fallen. Deshalb, gewisse Vorkehrungen hätte man schon lange privat treffen müssen und jetzt kann man nur noch gelassen abwarten und zuschauen.

Wenn man vor 12 Monaten für $1'000 General Motors Aktien gekauft hätte, dann sind diese heute $100 wert. Bei Delta Airlines Aktien würde man $49 heute übrig haben. Das gleiche gilt für AIG-Aktien, die wären $33 wert. Und wenn man für $1'000 Lehmanns Aktien gekauft hätten, dann hat man heute NULL, NICHTS, NADA!!!

Überhaupt, wenn man vor 8 Jahren in Dow Jones Werte investiert hätte, würde man mit Minus dastehen.

Und trotzdem lassen die Medien immer noch Finanzspezialisten, Wirtschaftsprofessoren und andere sogenannte Experten zu Wort kommen die sagen, Aktien sind eine gute Anlage, man muss es nur langfristig sehen. Unglaublich! Diese bezahlten Idioten, Dummschwätzer und Lügner sollten sofort ihren Mund halten und verschwinden. Sie sind mitschuldig, dass die Menschen ihr hartverdienstes Geld immer wieder den Banken anvertrauen und dann regelmässig alles verlieren.

Glaubt den Medien, den Politikern und den Experten nichts, die uns nur belügen und Beruhigungspillen verabreichen. Geht immer vom Gegenteil aus. Ihre Absicht ist es euch abzuzocken und auszurauben. Glaubt nur an das was ihr sehen und verstehen könnt. Investiert in euch selber, in eure Nachbarschaft und Gemeinde. Glaubt an eure stärke, seid innovativ und mutig, unterstützt das lokale Gewerbe und macht eigene Projekte in eurer Umgebung. Das ist reell und bringt euch was.

Den internationalen Wall Street Gangstern und den globalen Finanzverbrechern darf man nicht sein Geld geben, dann ist es für immer verloren. [Link] [Cache]
Freeman: China hat Angst um seine Dollars
10/23/2008 04:14 AM
Laut der chinesischen Nachrichteagentur Xinhua, hat der chinesische Präsident Hu Jintao am Dienstag ein Telefongespräch mit US-Präsident Bush geführt. Dabei wurde die internationale Finanzkrise besprochen und wie man diese gemeinsam bewältigen kann.

Die beiden Staatsführer tauschten Ideen über den geplanten Finanzgipfel aus und wie man die internationale Zusammenarbeit verstärken kann, um die Finanzmärkte zu stabilisieren.

Bush sagte, die Vereinigten Staaten hoffen auf gemeinsame Anstrengungen mit der internationalen Gemeinschaft, um Lösungen für die Überwindung der Krise zu finden, damit die Weltwirtschaft stablisiert wird.

Hu für seinen Teil sagte, China hat die Anstrengungen der US-Regierung zur Stabilisierung des eigenen Finanzmarktes zur Kenntnis genommen. Er drückte die Hoffnung aus, dass die Massnahmen so schnell wie möglich wirksam werden, um das Vertrauen der Investoren wiederzustellen und eine weitere Verbreitung der Krise zu verhindern.

Die chinesische Regierung hätte ebenfalls eine Reihe von Schritte eingeleitet, um die Finanzkrise anzugehen, und die Stabilität des Finanz- und Geldmarktes zu erhalten, neben der Sicherung des Wirtschaftswachstums, fügte Hu hinzu.

Kommentar: Wenn der chinesische Präsident Hu die dringende Notwendigkeit sieht, mit Bush direkt am Telefon zu sprechen und damit seine Besorgnis über die Finanzkrise ausdrückt, dann ist wirklich Feuer unterm Dach. Die Chinesen haben echt Angst, sie verlieren ihre Dollars die sie in US-Staatsanleihen, sowie Anleihen von Fannie Mae und Freddie Mac, angelegt haben. Wenn SIE um ihr Geld bangen, was sollen wir dann denken?

Laut der New York Times, hat die chinesische Zentralbank mit Stand September, 1 Billion Dollar in US-Schatzanleihen und Schuldverschreibungen investiert, was ca. 21 Prozent der chinesischen Währungsreserven ausmacht. [Link] [Cache]
Freeman: Es gibt keine Demokratie
10/23/2008 04:14 AM
Szenen aus dem, meiner Meinung nach, besten politischen und medienkritischen Film aller Zeiten. NETWORK aus dem Jahre 1976.

Szene: Es gibt keine Demokratie ... nur Weltkonzerne:


Deshalb leben wir schon lange in einer Konzerndiktatur!

Szene: Schaltet eure Glotze aus!, Szene: Es ist Zeit zornig zu werden!
HIER DER GANZE FILM! (103 Min.) [Link] [Cache]
Freeman: Du kannst uns am Arsch lecken, Steinbrück!!!
10/23/2008 04:14 AM
Er will die Schweiz auf die Schwarze Liste der Steuerparadiese setzen.

Nur weil sein Laden bankrott ist, er die Hunderte Milliarden nur so um sich schmeisst, den Banken in den Rachen schiebt, deshalb die eigenen Landsleute bis auf den letzten Tropfen Blut ausquetschen muss, was einer Enteignung gleich kommt, und jeder der kann davon läuft, muss er nicht auf uns Nachbarn losgehen.

" Wir müssen nicht nur das Zuckerbrot benutzen, sondern auch die Peitsche", sagte Finanzminister Steinbrück nach einem Ministertreffen von 17 Mitgliedstaaten der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris.

Die OECD will die weltweite Finanzkrise nutzen, um Steuerparadiese auszutrocknen (aha, darum geht's, ihr Schweine). Dabei gerät auch die Schweiz ins Kreuzfeuer. Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück forderte, die Schweiz auf die Schwarze Liste der OECD zu setzen.

Bis zum Sommer 2009 wolle die OECD eine neue Schwarze Liste der Steuerparadiese veröffentlichen. In neun Monaten soll es in Berlin eine Konferenz über den Kampf gegen Steuerparadiese geben. Auch ohne internationale Einigung werde er in Deutschland aktiv werden, kündigte Steinbrück an.

Steinbrück bedauerte, dass die Schweiz, Österreich und Luxemburg zu den Steueroasen zählen. Die Schweiz liefere nicht die Informationen, um Steuerflucht nachzuweisen, sagte er. „ Das ist das Problem." (Steuerflucht ist auch kein Straftatbestand in der Schweiz, du Blutsauger, wieso sollen wir dann Rechtshilfe dazu geben?)

Steuerflucht sei aber nicht nur ein wirtschaftliches, sondern auch ein gesellschaftliches Problem. „ Wenn wir nicht aufpassen, verliert unser Gesellschafts- und Wirtschaftssystem Legitimation. Die Menschen verweigern ihre Zustimmung", meinte der deutsche Minister.

Er verdreht damit völlig die Realität. Was wirklich die Legitimation zerstört, ist diese korrupte Scheindemokratie, wo die Bürger nichts zu sagen haben, für weniger Lohn immer mehr arbeiten müssen, die Preise davonlaufen und sie erpresst werden dem Staat alles abzuliefern.

Statt ein verträgliches und faires Steuersystem zu machen, den eigenen Saustall aufzuräumen, aufhören das Geld zu verschwenden, sucht man die Schuld immer bei den anderen. Die totale Unfähigkeit und der blanke Neid ist wieder sichtbar. Menschen müssen nur flüchten, wenn das System unerträglich ist. Dort liegt das Problem.

Die Schweiz ist kein Steuerparadies, Deutschland ist eine Steuerhölle!

Schweizer Reaktion auf "Zuckerbrot und Peitsche"

Äusserungen des deutschen Finanzministers Peer Steinbrück im Zusammenhang mit dem Schweizer Bankgeheimnis haben den Bundesrat empört und überrascht. Er hat das Aussenministerium beauftragt, den deutschen Botschafter zu zitieren.

Die Wortwahl Steinbrücks sei aus Sicht des Bunderates unzulässig, vor allem über das Wort «Peitsche» ist die Regierung erzürnt.

Die Schweiz habe bei Differenzen in Sachen Steuern bisher auf den Dialog gesetzt, sagte Aussenministerin Calmy-Rey. Im Dezember sei ein Treffen von Bundespräsident Pascal Couchepin und José Manuel Barroso, dem Präsidenten der EU-Kommission, angesetzt.

Kommentar: Für mich ist eine Steuer auf Arbeitsleistung sowieso ganz klar Diebstahl!!!

Die Einkommenssteuer muss abgeschafft werden [Link] [Cache]
Freeman: Verschwörungen gibt es eben doch
10/23/2008 04:13 AM
Jeder der versucht seine Mitmenschen über was wirklich abgeht aufzuklären, wird sehr oft mit der Aussage konfrontiert, es gibt keine Verschwörungen gegen unsere Gesellschaftsordnung, die Leute an der Macht würden niemals gegen die Interessen des eigenen Volk agieren. Was wir behaupten sind Hirnsgspinnste und wir sollten unseren Kopf mal untersuchen lassen.

Heute möchte ich an Hand eines Beispiels zeigen, das es doch Verschwörungen im Staatswesen gibt, dass eine Gruppe von Generäle, Akademiker, Mafiabosse, Politiker und Journalisten eine Verschwörergruppe gebildet haben, welche politische Morde durchführten, um die Regierung zu stürzen und die Macht an sich zu reissen. Ort des Geschehens ist gar nicht so weit weg, nämlich die Türkei, ein NATO-Mitglied und möglicherweise bald auch ein Teil der EU.

Prozess gegen Verschwörer in der Türkei

In dem unweit von Istanbul gelegenen Städtchen Silivri hat am Montag der mit grosser Spannung erwartete Prozess gegen 86 Mitglieder des Geheimbundes "Ergenekon" begonnen. Sie werden beschuldigt, Putschpläne gegen die demokratisch gewählte Regierung Erdogan geschmiedet und politische Morde begangen zu haben.

Auf der Anklagebank sassen am Montag Bürger der türkischen Gesellschaft, die einst grosses Ansehen gehabt hatten: Kemal Alemdaroglu war Rektor der Universität Istanbul, Ilhan Selchuk ist nach wie vor der Istanbuler Bürochef der Tageszeitung "Cumhuriyet", der Zeitung des Republikgründers Kemal Atatürk. Auf der Anklagebank sassen der linksnationalistische Politiker Dogu Perincek und der nationalistische Anwalt Kemal Kerincsiz. Dieser hatte es sich zur Aufgabe gemacht, Intellektuelle, welche das liberale, demokratische Gesicht der Türkei verkörpern, wegen angeblicher "Beleidigung des Türkentums" juristisch zu verfolgen. Unter den Angeklagten gibt es auch weniger respektierte Persönlichkeiten, wie etwa die dubiosen Figuren der türkischen Unterwelt Ali Yasak und Sami Hoshtan.

Ein prominenter Angeklagter ist der pensionierte Brigadegeneral Veli Kücük. Dessen Festnahme sowie die Inhaftierung der Vier-Sterne-Generäle Hursit Tolon und Sener Erüygur im Zusammenhang mit dem Fall "Ergenekon" waren insofern bemerkenswert, als seit der Gründung der Republik 1923 Offiziere der türkischen Armee für die zivile Justiz als unantastbar galten. Die Anklage macht sie alle für eine Reihe von spektakulären politischen Morden der letzten zwanzig Jahre verantwortlich. Die Ermordung des Redaktors von "Cumhuriyet" Ugur Mumcu 1993 war islamistischen Extremisten zugeschrieben worden. Sie soll aber von "Ergenekon" begangen worden sein. Das Ziel hat laut der Anklageschrift darin bestanden, den Konflikt zwischen den Islamisten und den Säkularisten zuzuspitzen.

Das gleiche Ziel sei mit der Ermordung des rechtsnationalistischen Historikers Necip Habletimoglu 2002 verfolgt worden. Mit der Ermordung des italienischen Priesters Andrea Santoro 2006 in Trabzon, des armenisch-türkischen Journalisten Hrant Dink 2007 und mit der brutalen Tötung von Christen in Malatya 2007 sollten die Spannungen zwischen der Türkei und der Europäischen Union geschürt werden. "Ergenekon" wirft der EU vor, sie wolle den türkischen Einheitsstaat zerschlagen. "Ergenekon" wurde aufgedeckt, nachdem die Polizei im Istanbuler Viertel Ümraniye im Juni 2007 ein Waffenlager mit Handgranaten und Sprengstoff ausgehoben hatte. Die Mitglieder der Verschwörergruppe sind allgemein wegen ihrer ultranationalistischen Gesinnung bekannt sowie wegen ihrer fixen Idee, wonach der kemalistische Staat ständig von inneren und äusseren Feinden bedroht sei und um jeden Preis geschützt werden müsse. Bei Razzien soll die Polizei eine Todesliste gefunden haben, auf der die Namen prominenter kurdischer Politiker standen. Ganz oben auf der Liste rangierte aber der Name des türkischen Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk. Laut der Anklageschrift hätten mit diesen Morden soziale Unruhen ausgelöst werden sollen, die zu einem Militärputsch geführt hätten.

Gespaltene Öffentlichkeit

Der Prozess hat die türkische Öffentlichkeit gespalten. Liberale Kreise hoffen, dass es in diesem Prozess zu einer Abrechnung mit dem berüchtigten "tiefen Staat" kommt. Als "Banden innerhalb staatlicher Institutionen, die im grauen Dunst der Illegalität und fern jeglicher Regierungskontrolle agieren", umschrieb der Regierungschef Erdogan den "tiefen Staat". Der frühere Minister- und Staatspräsident Süleyman Demirel war etwas konkreter: "Der tiefe Staat ist der Staat selber, er ist das Militär", sagte er 2005 vor der Presse. "Der tiefe Staat tritt in Aktion, wenn der normale Staat aus irgendeinem Grund entgleist ist." Die weit zurückreichende Verfilzung zwischen Sicherheitskräften, Politikern und Rechtsnationalisten mit den vielen Intrigen, Militärputschen, Geheimaktionen und Gewaltanwendung hat durch den Krieg gegen die kurdischen Rebellen im Südosten des Landes eine neue Blüte erlebt. Dort wird der "tiefe Staat" für Tausende von Morden an politischen Rivalen verantwortlich gemacht.

Die Angeklagten und die ihnen nahestehende Opposition sehen in dem Prozess lediglich den Versuch der Regierung Erdogan, ihre politischen Rivalen einzuschüchtern. Für den angeklagten Akademiker Kemal Alemdaroglu ist das Verfahren nur eine Komödie. Hunderte von Demonstranten skandierten ausserhalb des Gerichts immer wieder: "Die Verräter sitzen im Parlament und die Patrioten im Gefängnis." Der Prozess wird die Gesellschaft weiter polarisieren. Die Anklageschrift umfasst fast 2500 Seiten. Bis zu einem Urteil dürften noch Monate, wenn nicht Jahre vergehen. Der Prozess soll am 23. Oktober fortgesetzt werden. (NZZ)

Ja, aber bei uns kann das nicht passieren

Ich höre schon die Ausrede, ja so was ist in einem „unzivilisierten" Land schon möglich, aber bei uns doch nicht. Wie arrogant und naiv! Diese Vorstellung einer eigenen heilen Welt, ist der Grund warum wir in der Situation sind in der wir sind. Denn, in den sogenannten zivilisierten westlichen Ländern, geht es noch viel schlimmer und krimineller zu als oben beschrieben. Da ist diese aufgedeckte Verschwörung in der Türkei ein Kindergarten dagegen. Hier arbeiten die Konzerne, die Parteien, die Militärs und die Medien perfekt zusammen und haben sich gegen uns alle verschworen.

Der 11. September ist nur ein Beispiel von vielen Verschwörungen und Verbrechen zu denen sie fähig sind, um ihre faschistisches Programm der Angriffskriege und des Polizeistaates zu begründen.

Die Mehrheit der Bevölkerung in Europa und in Amerika sind so blauäugig und voller gutgläubiger Propaganda, sie können sich nicht vorstellen, dass der Staat selber, der Sicherheitsapparat, die Konzerne und die Medien, oder gewisse Machtgruppen darin, die schlimmsten Verbrechen gegen die eigene Bevölkerung begehen können, unliebsame Gegner ermorden, Kriege mit Lügen begründen, selber die Feinde und die Gefahr erschaffen, Terroranschläge durchführen, damit die Menschen vor lauter Angst alle Freiheitseinschränkungen bereitwillig schlucken, die Menschheit versklaven, ausbeuten und verarmen wollen, um sich selber unbegrenzten Reichtum und Macht zu geben.

Sie wollen nicht wahr haben, dass die Regierenden NIE im Interesse des Volkes arbeiten, sondern nur in ihrem eigenen und für die welche hinter ihnen stehen.

Es muss uns endlich klar sein, das wir in einer Pseudo-Demokratie leben, nur Zuschauer in einer Show sind. Vor unseren Augen läuft ein Theaterstück ab. Wir sehen auf der Bühne nur das, was wir sehen dürfen ... sollen nur an das glauben, was wir glauben müssen. Die Realität die uns vorgespielt wird, ist eine Illusion.

Politiker, egal welcher Partei, sind nur Schauspieler, die eine gewisse Rolle ausfüllen, nur einen vorgeschriebenen Text nachsprechen, mit wenig eigenen Ermessensspielraum. Wer sich nicht an den Skript hält, wird ersetzt, einfach ausgetauscht ... wer sich dagegen sträubt, wird aus dem Weg geräumt, wird Selbstermordet oder hat einen tragischen „selbstverschuldeten" Unfall.

Die Aufgabe der Medien ist es die Verbrechen zu vertuschen und die Meinungsbildung der Massen wie von oben befohlen zu lenken.

Hinter der Bühne sind die Regisseure des Stücks, die welche die Puppen tanzen lassen, welche alles kontrollieren und die wirkliche Macht haben. Selbstverständlich finden in dieser Gruppe auch Kämpfe um die Vorherrschaft statt. Es ist nicht alles homogen und es herrscht nicht immer Einigkeit. Die verschiedenen Fraktionen der globale Elite haben wohl alle das gemeinsame Ziel, ... die Weltdiktatur, die Neu Weltordnung, ... nur der Weg dorthin ist unterschiedlich.

Es gibt die Hardliner, die meinen sie können es knall hart mit Erpressung, Einschüchterung, Kriege und Eroberungen machen, mit dem „Krieg gegen den Terror", wie die Gruppe um Rockefeller mit seinen ganzen Geheimbünden. Auf der anderen Seite gibt es die Gruppe welche die Softpower verwendet, die unter der Kontrolle von den Rothschild sind, mit dem Werkzeug der Weltorganisationen, NWO's, Umweltschutzverbänden, wie EU, UNO, Weltbank, WWF etc. und den Behauptungen über die Endlichkeit des Erdöls und der vom Menschen gemachten Klimakatastrophe, Überbevölkerung, Pandemien, Bevölkerungskontrolle und Verchippung. Aber gewissenlose, eiskalte, menschenverachtetende Psychophaten sind sie alle zusammen.

Was jetzt mit der Finanzkrise abläuft, ist auch ein Teil des grossen Plans. Sie wollen den Geldwert zerstören und eine totale Enteignung und Verarmung durchführen. In der dritten Welt passiert so was in kürzeren Abständen, bei uns alle 70 Jahre, wie zuletzt Ende der 20ger.

Verschwörungen gibt es eben doch, und die grösste ist gegen die ganze Menschheit gerichtet. Es ist unsere Aufgabe diese aufzudecken, den Mitmenschen bekannt zu machen, die Pläne der Weltverbrecher zu verhindern und sie vor Gericht zu bringen, genau wie die Verschwörer jetzt in der Türkei. [Link] [Cache]
Freeman: Island kann uns auch blühen
10/23/2008 04:13 AM
Auf vielerlei Art akzeptierten wir völlig unkritisch das kapitalistische System, welches aussieht wie ein gigantisches Kasino ohne Eigentümer. Am Ende glaubten wird, wir können „Geld für nichts" bekommen, und jetzt sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass wir nichts für unser Geld erhalten.

Von Professor Gauti Kristmannsson der Universität Island

Island ist in einem neuen Roman von Franz Kafka aufgewacht, wo jeder grundsätzlich ein Sünder ist. Eine Bank nach der anderen wurde vom Staat übernommen, und den Isländern, um Gottes willen, wurde gesagt, dass jeder nun Millionen von Dollar schuldet ... an wen wissen wir nicht. Die ernsten Mienen der Politiker, Banker und Magnaten die fast weinten, gaben uns das endgültige Gefühl des Surrealen. Die Situation kann man nur mit dem Fall der Mauer 1989 und der 9/11 Attacke vergleichen ... etwas endgültiges, aber zu hoch für den einzelnen, um zu verstehen was passiert ist.

Nur diesmal, statt dass wir Zuschauer sind, sitzen wir mitten drin. Die ersten 500 Bankangestellten haben alle auf einmal ihren Job verloren, viele andere warten auf den Doppelschlag des Arbeitsplatzverlustes und ihr Haus zu verlieren, während ihre Hypothekenzahlungen rapide steigen. Als der Aktienmarkt in Reykjavik am Dienstag nach drei Tagen der Schliessung wieder eröffnete, fiel der Index, beherrscht durch bankrotte Finanzinstitutionen, um 75 Prozent seines Wertes.

Plötzlich bilden sich lange Schlangen in den Banken für Fremdwährungen, und es wurde ein Limit eingeführt, wie viel man abheben darf ... ausländische Banken weigern sich unsere Währung, die Krone, die im freien Fall ist, zu akzeptieren. Einer meiner Studentin, die in Spanien studiert, bekommt kein Geld aus Island um ihre Miete zu bezahlen. Importeure und Exporteure bekommen keine Fremdwährungen um ihr Geschäft zu betreiben. Isländische Touristen im Ausland sind gestrandet und kriegen kein Geld aus den Automaten. Die britische Regierung hat Antiterrorgesetze angewendet, um das Vermögen der isländischen Banken einzufrieren, die Liste geht weiter, wie wenn es ein Drehbuch für einen Albtraum der Globalisierung wäre.

Wir dachten wir hätten Freunde, in Europa und den Vereinigten Staaten. Sie wurden in der Stunde der Not angefragt, aber wir fanden sie mit ihren eigenen Problemen beschäftigt ... nur die Skandinavier reichten uns eine helfende Hand, und dann, ganz plötzlich, Russland ... irgendwie hat sich die Welt verändert. Die Enttäuschung über unsere alten „Freunde" ist sehr gross und die Menschen fragen, haben wir uns schlechter verhalten als die anderen?

Die Leute machen Witze über eine Rückkehrer zu den 70ger Jahren, als es Restriktionen gab, über wie viel an Währungen man ins Ausland nehmen durfte und die Regierung regelmässig die Krone abwertete, um die Ausgaben für Luxusartikel einzuschränken. So schlimm war es auch nicht damals, sagen sie, ausser der Männermode, mit den weiten Hosen und hohen Absätzen, vielleicht.

Aber die Witze sind nicht lustig, denn wir haben an der Party seit den 90ger Jahren teilgenommen, haben unser Geld in Wohnungen gesteckt, Häuser, Autos, technische Spielereien, Aktien ... das Geld dafür haben wir uns geborgt. Nach einer Ära der Entbehrungen, waren wir gierig die neuen Freiheiten des Kapitalismus und der Kreditkarte zu geniessen. Wir glaubten alles würde aufgehen, in der Tat haben uns die Schwärmer der freien Marktwirtschaft das immer wieder eingeredet. Und die meisten von uns konnten ihre Hypothek und Kreditkarte bezahlen, wenigstens bis letzte Woche.

Jetzt wissen wir nicht mehr ob wir es können, der Schock sitzt so tief, dass weder Wut noch Kummer uns erfasst hat. Wir dachten Island wäre ein unabhängiges Land, dass für sich selber sorgen kann, ohne der Hilfe aus Russland oder dem Weltwährungsfonds, dass unsere Währung etwas bedeuten würde, dass wir Firmen und Banken auf der ganzen Welt besitzen dürfen. Wir dachten wir könnten unser wunderschönes Land geniessen und die saubere Luft, im Hinterhof der Blechhütte.

Auf vielerlei Art akzeptierten wir völlig unkritisch das kapitalistische System, welches aussieht wie ein gigantisches Kasino ohne Eigentümer. Am Ende glaubten wird, wir können „Geld für nichts" bekommen, und jetzt sind wir mit der Tatsache konfrontiert, dass wir nichts für unser Geld erhalten.

Was wir jetzt tun sollen weiss niemand, am wenigsten die Politiker, die Banker und die Magnaten, aber dann wiederum, ich hörte, dass eine neue Auflage des „Kommunistischen Manifest" wieder im Herbst herausgegeben wird. Zufall selbstverständlich, aber wie alles andere irreal. Kafkas Island wird ein Ende haben, völlig anders als wir uns das jemals vorstellen können. (NYT) [Link] [Cache]
Freeman: Grosse Ölreserven in Kuba gefunden
10/23/2008 04:13 AM
Mutternatur hat die Karibikinsel mit einem plötzlichen Segen versehen, in dem sie Kuba genug Ölreserven beschert hat, um in der Profiliga der Energieländer mitspielen zu können. Die Regierung hat verkündet, dass möglicherweise mehr als 20 Milliarden Fass Öl in den Küstengewässern am Golf von Mexiko vorhanden sind, doppelt so viel wie bisher angenommen.

Wenn das bestätigt wird, dann hat Kuba genau so viel Ölreserven wie die USA und stösst in die Gruppe der Top 20 Ölförderländer vor. Die Bohrungen werden nächstes Jahr durch die staatliche Ölfirma Cubapetroleo beginnen.

" Es würde die ganze Situation verändern. Die Regierung hätte mehr Geld und wäre dann nicht mehr von Ölimporten abhängig," sagte Kirby Jones, Gründer der in Washington beheimateten US-Kuba Handelskammer. " Es könnte dem Klub der ölexportierenden Ländern beitreten."

Ein Konsortium an Firmen, angeführt von der spanischen Repsol, haben Testbohrungen vorgenommen und werden die erste fördernde Bohrung mitte 2009 vornehmen. (Guardian)

Kommentar: Gratuliere Kuba für diese gute Nachricht. Jetzt haben die Amis die Wahl, entweder werden sie scheiss freundlich wegen dem Öl vor ihrer Nase und geben das fast 50 jährige Embargo gegen den kommunistischen "Bösewicht" vor der Haustür endlich auf, oder Kuba kommt auf die Terrorliste und wird dann wie üblich überfallen.

Die UNO billigt nicht die Handelsblockade Amerikas gegen Kuba und verlangt eine Aufhebung. z. B. im Jahr 2000 stimmten 167 Länder dafür, drei dagegen, die USA, Israel und die Marschall-Inseln. Im Jahre 2007 wurde wieder eine Aufhebung durch die UNO verlangt, 184 Länder stimmten dafür, vier dagegen, USA, Israel, die Marshall-Inseln und Palau.

Wir sehen, die USA macht sowieso was sie will, egal was der Rest der Welt verlangt. Aber wenn die USA etwas durchsetzen möchte, dann müssen sich die Länder schon an UNO-Resolutionen halten, wie Saddam Hussein damals im Irak, oder jetzt der Iran. Ist doch alles eine Farce und Doppelmoral. [Link] [Cache]
Freeman: Wer Washington wirklich regiert
10/23/2008 04:13 AM
... und was sie tatsächlich wollen.

Die Bush/Cheney-Gangsterbande ist schon länger kalt gestellt und hat in Washington nichts mehr zu sagen. Deshalb hört man nicht mehr viel von ihnen. Sie sind zu einem Auslaufmodell degradiert, die noch in der verbleibenden Zeit den Schein wahren müssen.

Tatsächlich werden die Vereinigten Staaten von einem sogenannten „Principle Committee" geführt, einem Kommittee der politischen Elite. In dieser Clique sind Verteidigungsminister Robert Gates, Aussenministerin Condoleezza Rice, Vorsitzende des US-Generalstabs Michael Mullen, Finanzminister Robert Paulson und Fed Chef Ben Shalom Bernanke, die als Marionetten und ausführende Organe fungieren.

Die Fäden zieht die Wall Street Fraktion der Trilateral Commission, unter dem Vorsitz von Oberstrippenzieher Zbigniew Brzeziński. Er hat alles im Griff, einschliesslich beide Kandidaten für das Präsidentenamt, Obama und McCain.

Und noch weiter oben thront David Rockefeller, bzw. seine Nachkommen, die bereits die Regentschaft übernommen haben. Der Oligarch George Soros mischt auch noch mit seinem Multimilliarden kräftig mit. Dazu gibt es enge Querverbindungen zur europäischen Sippschaft, mit dem ganzen Rothschild-Clan in London, die sich um die andere Seite des Atlantiks kümmern, und die Politiker hier in der Tasche haben.

Woran erkennt man, dass Bush/Cheney nichts mehr zu sagen haben und Brzeziński die Aussenpolitik schon länger bestimmt, speziell die der zukünftigen Präsidentschaft?

Zunächst mal müssen wir nur schauen, wer sind die einflussreichsten Berater der beiden Präsidentschaftskandidaten?

Da haben wir auf der Seite der Demokraten Mark Brzeziński, ja der Sohn von Zbigniew. Er ist Partner der in Washington beheimateten internationalen Regierungsberatungsfirma McGuire Woods. Er ist Obamas nationaler Sicherheitsberater.

Auf der anderen Seite bei den Republikanern finden wir Ian Brzeziński, auch ein Sohn von Zbig. Er arbeitet ebenfalls in Washington als stellvertretender Vizeverteidigungsminister, zuständig für Europa und NATO-Angelegenheiten. Er ist McCains geheimer nationaler Sicherheitsberater.

Beide Präsidentschaftsanwärter werden von Mitgliedern der Familie Brzeziński „beraten", mit dem Vater als Chef im Hintergrund, und Zbig ist wiederum der hörige Ziehsohn von Rockefeller.

So inszeniert die Machtelite die Politik. Um immer der Sieger zu sein, müssen einem alle Pferde im Rennen gehören. Egal wer die Wahl „gewinnt", ihr Kandidat wird Präsident. Die Wahlen sind nur eine Show für das dumme Volk, damit die Illusion einer Demokratie gewahrt wird. Tatsächlich hat man keine Wahl, es gibt keine politische Veränderung, es werden nur die Schauspieler ausgetauscht, die gleiche Machtstruktur die alles bestimmt bleibt erhalten.

Ein weiterer Beweis, dass die Bush/Cheney-Ära der Vergangenheit angehört und die Brzeziński-Trilateral-Rockefeller-Soros Phase der Aggression übernommen hat, ist die Veränderung der Aussenpolitik seit gut einem Jahr. Der Fokus liegt nicht mehr im Nahen Osten mit dem Krieg im Irak, sondern die USA und NATO erhöhen ihren Einsatz im sinnlosen und nicht gewinnbaren Krieg in Afghanistan und haben einen neuen Krieg in Pakistan angefangen, mit der Bombardierung der Grenzregionen.

Ganz oben auf der Liste der Feinde dieser Clique sind Russland und China. Die Allierten der Chinesen werden jetzt attackiert, wie der Sudan, Zimbabwe, Burma und ganz speziell Pakistan, ein grosses islamisches Land mit Atomwaffen und engen Beziehungen zu China. Mit Ukraine, und ganz aktuell Georgien, aber auch mit der Unterzeichnung des Vertrages über die Stationierung von Raketen in Polen, wird Russland extrem provoziert.

Das Ziel der Aussenpolitik von Brzeziński ist es, Russland und China zu schwächen, sowie überhaupt die Mitglieder und Freunde der Shanghai Cooperation Organization. Zbig will beide Länder aufeinander hetzen, die Methode des britischen Imperiums, so wie mit Russland und Deutschland im WK II erfolgreich praktiziert, um als lachender Dritte dann da zu stehen. Diese Grossmächte sind das Haupthindernis in der Umsetzung des Plans zur Weltbeherrschung, den die globale Elite mit Sitz in Washington und London als Endziel hat.

Der Einsatz ist jetzt viel höher, als nur ein Konflikt im Persischen Golf. Die Abenteuerlust von Brzeziński geht viel weiter als die der Neocons mit Bush und Cheney. Er und seine Kontrolleure nehmen bewusst einen nuklearen Schlagabtausch in Kauf. Diese Leute sind Psychopaten denen man alles zutrauen kann.

Deshalb ist es völlig naiv zu glauben, unter Obama wird sich was verändern, wird ein „Change" stattfinden, eine friedliche Ära beginnen. Im Gegenteil, ob er oder McCain, die Aggression und Kriegslust Amerikas wird sich noch steigern, und ihre „Alliierten" werden gehorchen müssen und gezwungen werden mitzumachen.

Passiert ja schon, mit der massiven militärischen Unterstützung Georgiens durch die NATO und Erhöhung und Verlängerung der deutschen Truppenpräsenz in Afghanistan, wie gerade durch den Bundestag beschlossen.

Die aktuelle Finanzkrise, mit der Zerstörung des Geldwertes, ist ein weiteres Mittel um den grossen Plan der Weltbeherrschung, der Neuen Weltordnung, zu erreichen, mit dem Ziel einer Regierung, einer Währung und einem Finanzsystem. Der bewusst gemachte Crash, das daraus resultierende Chaos und die totale Verarmung der Massen, ist der Weg dort hin.

Ach ja, Zbig hat noch eine Tochter, Mika Brzeziński, die als einflussreiche TV-Journalistin und Nachrichtensprecherin für MSNBC tätig ist.

Dr. Johannes B. Köppl, der ehemalige Staatssekretär im deutschen Verteidigungsministerium und Berater für NATO Generalsekretär Manfred Wörner, sagte in einem Interview mit Michael C. Ruppert: "Die Interessen hinter der Bush-Administration, wie die Council On Foreign Relations, die Trilateral Commission - gegründet von Brzeziński für David Rockefeller - und der Bilderberg Group, haben sich darauf vorbereitet und arbeiten an der Implementierung einer Weltdiktatur in den nächsten fünf Jahren. Sie bekämpfen nicht Terroristen. Sie kämpfen gegen die Menschheit."

Ruppert sagt, Köppl wäre die erste Person die er je interviewt hat, die schon mal eine Präsentation bei der Bilderberg Konferenz und der Trilateral Commission durchführte. Das war bevor er sich gegen diese aussprach. Er ist somit ein Insider, der nach seiner Realisierung der üblen Machenschaften und wahren Absichten der globalen Elite, die Fronten gewechselt hat.

" 1983/84 warnte ich vor einer Übernahme durch eine Weltregierung, welche durch diese Leute orchestriert wird. Da gab es einen eindeutigen Plan um echte Demokratien zu untergraben und ausgesuchte Führer wurden nicht gewählt wegen ihres Charakters, sondern wegen ihrer Loyalität zu einem Wirtschaftssystem, gesteuert durch die Eliten und bestimmt dazu, ihre Macht zu erhalten. Wir haben jetzt nur Pseudo-Demokratien." sagte Köppl.

Sein Fall kam sehr schnell, nach dem er in einem Artikel im NEWSWEEK und anderswo schrieb, Brzeziński und die CFR wollen die globale Diktatur. "Es war eine kriminelle Gesellschaft mit der ich zu tun hatte. Es war nicht mehr möglich in den sogenannten respektablen Publikationen etwas zu veröffentlichen. Meine 30-jährige Karriere in der Politik endete damit."
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Ich kann nur jedem empfehlen, das Buch von Zbigniew Brzeziński "The Grand Chessboard" oder auf Deutsch "Die einzige Weltmacht: Amerikas Strategie der Vorherrschaft" zu lesen. Da stehen die genauen Absichten und Ziele seiner Geostrategie drin. Man muss den Feind studieren um ihn bekämpfen zu können.

Dreimal dürft ihr raten, wer das Vorwort für die deutsche Ausgabe geschrieben und dabei Brzeziński in den Himmel gelobt hat ... Hans-Dietrich Genscher!

Verwandte Artikel: Bilderberg saugt den Armen das Blut aus, Kissingers Geheimtreffen mit Putin

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Freeman: Referendum gegen den Biometriezwang formell zustande gekommen
10/23/2008 04:13 AM
Jetzt ist es offiziell. Das Referendum gegen den Abgabezwang von biometrischen Daten bei Schweizer Pässen und Identitätskarten ist formell zustande gekommen.

Wie die Bundeskanzlei in Bern heute mitteilte, sind nach Prüfung der eingereichten 64'064 Unterschriften, rund 63'733 Unterschriften als gültig erklärt worden. Ein sehr grosser Erfolg.

Wann genau die Vorlage vors Schweizer Stimmvolk kommt, steht derzeit gemäss Aussagen der Bundeskanzlei noch nicht definitiv fest, doch wird dies frühestens am 17. Mai 2009 sein. Dann können die Schweizer an der Urne entscheiden, ob sie zwangsweise biometrische Pässe und ID's wollen oder nicht.

Das Referendum wurde vom Überparteilichen Komitee gegen Biometrische Schweizer Pässe und Identitätskarten eingereicht, das aus parteilosen und bislang politisch nicht aktiven Bürgern besteht.

Gratuliere!

Referendum gegen Biometriezwang [Link] [Cache]
Freeman: Politiker sind entweder ahnungslos oder lügen
10/23/2008 04:13 AM
Was die Schweizer Politiker vor dem Rattenpaket der UBS alles gesagt haben:

" Nein, die UBS wird nicht untergehen, weil sie die richtigen Schritte eingeleitet hat." Bundesrätin Doris Leuthard am 17.9. im BLICK

" Für uns waren die letzten zwei Quartale schwierig. Wir haben Kunden verloren. Doch jetzt haben wir die Basis, um diesen Trend umkehren zu können." UBS-Verwaltungsratspräsident Peter Kurer am 4.10. im BLICK

" Warum soll man Geld hineinpumpen, wenn es nicht nötig ist?" Bundesrat Couchepin am 9.10. in der «Tagesschau»

" Möglicherweise sind wir etwas besser vorbereitet als andere Länder." Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf am 10.10. im BLICK

" Ich bin überzeugt, dass keine Schweizer Bank zusammenbrechen wird. Es geht dem Schweizer Bankensystem sehr gut." Pierre Mirabaud, Präsident der Schweizer Bankiervereinigung, am 12.10. im «Sonntag»

" Da werden kaum Fakten recherchiert, sondern es wird skandalisiert." Bundesrat Moritz Leuenberger über die Rolle der Medien in der Finanzkrise in seinem Blog am 13.10.

" Keine wichtige Bank befindet sich heute in Schieflage." Finanzdepartementssprecher Roland Meier am 15.10. in der «Handelszeitung»

Und Trara ... Tusch ... den Preis für die grösste Blamage bekommt Gerold Bührer, den Präsidenten des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse.

In der aktuellen «Weltwoche» von gestern schwärmt er: "Die Krisenresistenz unserer Banken ist einmal mehr eindrücklich. Wenn andere verstaatlichen und zum gefährlichen Gift riesiger Subventionen greifen, so setzen wir auf Wettbewerb, Flexibilität und Anreiz." Was für eine Lachnummer!

Nach diesen ganzen positiven Aussagen, muss jetzt plötzlich der Staat die UBS vor dem Untergang retten, mit 68 Milliarden Franken!!!

Entweder haben die Politiker, Konzern- und Verbandschefs keine Ahnung von was sie reden, tappen völlig im Dunkeln und sind alle inkompetent, oder sie lügen uns die ganze Zeit an. Ich würde meinen, es ist "all of the above!"[Link] [Cache]
Freeman: Bush ruft zur totalen Panik auf
10/23/2008 04:13 AM
SATIRE

In einer nationalen Fernsehansprache an das amerikanische Volk am gestrigen Mittwochabend, hat Präsident Bush alle Frauen und Männer, Kinder und Greise aufgerufen, in totale und vollkommene Panik zu geraten.

In seiner Ansprache aus dem Weissen Haus versicherte Bush den Bürgern, das in diesen Zeiten der Unsicherheit, sei es der beste und einzige Weg, sich komplett dem überwältigenden Gefühl der Angst zu unterwerfen, in dem man völlig hysterisch und irrational handelt.

" Meine Mitbürger und Mitbürgerinnen, die Zeit kopflos durch die Strassen zu rennen, während man laut schreit und mit den Armen wild gestikuliert, ist jetzt gekommen," sagte Bush. " Ich verstehe, dass viele von euch über die wirtschaftliche Zukunft und unserer Lage im Ausland sehr besorgt sind, und ihr habt jedes Recht es zu sein. Es gibt nur eine Sache die wir als Nation in diesen Zeiten tun können: gebt alle Hoffnung auf und verwandelt euch in eine gesetzlose, apokalyptische, jeder schaut nur noch für sich selber Gesellschaft."

" Für die welche noch standhaft in ihrem Glauben geblieben sind, dass alles wieder gut wird, empfehle ich die Augen zu schliessen, einzuatmen und dann sofort los zu schreien," fügte Bush hinzu. " Jetzt muss jeder der noch nicht komplett verängstigt ist, verdammt noch mal aufwachen, … weil wir hier total in der Scheisse sitzen."

Der Präsident hat dann sein Telefon vom Arbeitstisch genommen und durch das Fenster geschmissen.

Während der Ansprache hat Bush sein historisches Fünfpunkteprogramm für Panik vorgestellt, welches helfen wird, dass die Amerikaner so schnell wie möglich einen Nervenzusammenbruch erleiden. Der Plan … welche einige als den bestdurchdachtesten Vorschlag in seiner ganzen Amtszeit betrachten … ruft alle Bürger auf, ihre tägliche Routine komplett aufzugeben und in eine wochenlange Periode des lauten Schreiens, wild Gestikulierens, Herumspringen und Fingernägelkauen zu fallen, während man zwischendurch sich in Anfälle von hysterischen Lachen und traurigen Weinen hin und her abwechselt.

Unter diesem neuen Plan, wird allen Amerikanern empfohlen, ihr ganzes Guthaben von den Banken abzuheben, Aktien und sonstigen Wertpapiere zu verkaufen, das ganze Geld in einer Kaffeedose zu stecken und diese an einem sichern Ort zu verbuddeln. Zusätzlich soll es den Amerikanern erlaubt sein, sich beim Sturm auf die verbliebenen Lebensmittelbeständen und anderen Ressourcen, tottrampeln zu dürfen. Drei Milliarden Dollar werden für ein Programm bereitgestellt, damit jeder Bürger sich ein Gewehr und eine Flasche hochprozentigen Whiskey kaufen kann.

Der letzte Punkt des Plans ruft zur sofortigen Freilassung aller verurteilten Schwerverbrecher und Todeskandidaten aus den Gefängnissen des Landes auf.

Sofort nachdem der Kongress diesen Plan abgesegnet hat, wird der Präsident eine Flotte von B-2 Bomber über Amerika in niedriger Höhe fliegen lassen. Der daraus resultierende Höllenlärm, sagt Bush, wird alle Autoalarmanlagen auslösen und alle Babys zum unkontrollierten Weinen bringen, was ein Gefühl des totalen Chaos im ganzen Land verstärken wird.

Um die Parlamentarier zu animieren den Plan sofort zu genehmigen, wird Bush 50 lebende Kobras im Plenarsaal freisetzen lassen.

" Ich realisiere schon, dass es den Kongressmitgliedern schwerfallen wird, für diesen Plan zu stimmen, aber in diesen kritischen Zeiten ist es unerlässlich, dass wir uns nicht zurücklehnen und so tun wie wenn alles in Ordnung sei, weil eben nicht alles in Ordnung ist, überhaupt nicht," sagte Bush. " Sogar wenn der Kongress nicht handelt, habe ich die Absicht das richtige zu tun und dieses Land in eine Massenhysterie zu führen, in dem ich ausserhalb des Verfassungsrechts handle, den demokratischen Prozess überspringe, und das Capitol in Brand setze."

Erste Reaktionen im Capitol, zum Aufruf zur Panik von Bush, sind positiv ausgefallen. Führende Mitglieder der Demokraten und Republikaner sagten, sie schätzen die Aufrichtigkeit des Präsidenten, und sie werden ihre Wählerschaft animieren, der Aufforderung von Bush nachzukommen und " etwas in die Hand nehmen und es mit aller Wucht zu zerschmettern."

" Morgen habe ich die Absicht meinen Teil beizutragen, in dem ich mich in meinem zugenagelten Haus einschliesse und mich über unser schlechtes Image in der Welt aufrege," sagte David Sheeple aus Paranoia Kalifornien. " Und in der Nacht plane ich wach zu liegen und in Todesangst zu verfallen, mit der Sorge ob ich meinen Arbeitsplatz, meine Rente und mein ganzes Geld für den Lebensabend verlieren werde. Dann werde ich in meinen Bademantel auf die Strasse rennen und laut 'das Ende der Welt ist da' schreien."

Bush sagte den Amerikanern, dass wenn sie sich jemals dabei erwischen, nur etwas gut zu fühlen, dass sie sich daran erinnern sollten, am Ende wird alles völlig am Arsch sein. (Onion) [Link] [Cache]
Freeman: Die Uups-Bank muss jetzt auch gerettet werden
10/23/2008 04:13 AM
Bis gestern haben die Politiker in Bern so getan, wie wenn die Finanzkrise die Schweiz nicht betrifft. Laufend wurde dem Volk erzählt, es ist alles in Ordnung, die Probleme sind nur im Ausland, das Bankensystem der Schweiz ist gesund und stark. So, und jetzt plötzlich muss die UBS mit 6 Milliarden gerettet werden und wird teilverstaatlicht. Wen kann man überhaupt noch glauben? Wir werden nur belogen und betrogen.

Bereits am 1. April dieses Jahres hab ich gesagt „ Die Uups-Bank ist am Ende", aber wer bin ich schon? Die „Exberden" und professionellen Lügner in den Medien und der Politik haben ja laufend alles schöngeredet und die Probleme abgestritten. Jetzt darf auch der Schweizer Steuerzahler die Fehler der Bankster vom Paradeplatz ausbaden und wird zwangsweise gösster Aktionär.

Im Februar 08 zahlte die UBS sagenhafte 10 Milliarden Franken an Boni aus!!! (NZZ) Ja diese super cleveren Kerlchen haben so eine unverschämt grosse Summe sich selber für ihre „Leistung" bezahlt. Nach Feierband haben sie in den Bars und Restaurants in Zürich die dicken Zigarren geraucht, mit dem Ferrari-Schlüssel gewedelt, sich den Koks reingezogen und so getan, wie wenn sie die Kings wären.

Jetzt im Oktober geht es der Bank so dreckig, dass sie 60 Milliarden an nicht mehr handelbaren Ramschpapiere an die Nationalbank auslagern muss, um ihre bankrotte Bilanz zu bereinigen, und bekommt nochmals 6 Milliarden Cash von uns Steuerzahlern.

Die Heulsusen rennen jetzt zur Mami und bitten um Hilfe.

Wie können diese Abzocker überhaupt sich in den Spiegel schauen? Diese arroganten Pinkel und totalen Versager sollte man auf dem Paradeplatz ausstellen, damit die Leute sie anspucken und mit faulen Eiern bewerfen können.

Und die Politiker sind keinen Deut besser, welche diesen Kasinokapitalismus erlaubt und gefördert haben.

Man muss sich mal die Begründung des Bundesrates anschauen, wie sie diese Rettungsaktion rechtfertigen:

Gemäss Absatz 3 von Artikel 184 (Beziehungen zum Ausland) kann der Bundesrat Verordnungen und Verfügungen erlassen, „wenn die Wahrung der Interessen des Landes es erfordert". Verordnungen sind zu befristen. Laut Absatz 3 von Artikel 185 (Äussere und innere Sicherheit) kann der Bundesrat Verordnungen und Verfügungen erlassen, „um eingetretenen oder unmittelbar drohenden schweren Störungen der öffentlichen Ordnung oder der inneren oder äusseren Sicherheit zu begegnen". Auch hier müssen die Verordnungen befristet sein.

Die Finanzdelegation der eidgenössischen Räte hat der dringlichen Freigabe des Kredits von 6 Milliarden Franken zugestimmt. Der Kredit wird zur nachträglichen Genehmigung auch noch dem Parlament unterbreitet. Eine Referendumsmöglichkeit besteht nicht.

Offensichtlich handelt es sich hier um einen nationalen Notstand, um die äussere und innere Sicherheit zu gewährleisten, so schlimm ist es geworden. Das Volk hat nichts zu sagen und darf nur zahlen.

Jetzt wo wir ungefragt alle Aktionäre der UBS sind, 10'000 Franken pro Kopf schlimmstenfalls tragen müssen und mit Notstandsgesetzen regiert werden, leben wir offensichtlich in einer sozialistischen Diktatur. Ja, so schnell kann es gehen. [Link] [Cache]
Freeman: Amerika hat ein Defizit von 55 Billionen Dollar
10/23/2008 04:13 AM
... sagt David M. Walker, der ehemalige Comptroller General der Vereinigten Staaten. Ja, das sind astronomische 55 Tausend Milliarden. Das bedeutet, jeder amerikanische Haushalt trägt eine Staatsschuld von sagenhaften 480'000 Dollar!!!

David M. Walker war bis zu seinem Rücktritt am 23. März 2008, der Comptroller General des U.S. Government Accountability Office. Dieses Amt entspricht in Deutschland ungefähr dem Hauptrechnungsprüfer beim Bundesrechnungshof. Die Aufgabe dieser Behörde ist es „alle Ereignisse in Verbindung mit dem Erhalt, der Verteilung und der Benutzung von Steuergeldern" zu untersuchen und dem Kongress sowie dem Präsidenten „Bericht zu erstatten". Hierbei hat sie vorzuschlagen, wie öffentliche Aufgaben effizienter oder kostengünstiger durchgeführt werden können. Demnach sind dem Comptroller alle Einnahmen, Ausgaben und Schulden des Staates bekannt und er weis von was er spricht.

In der Talkshow von Bill Maher sagt Walker, die offizielle Zahl von fast 11 Billionen stimmt nicht, es kommen weitere 44 Billionen an Schulden dazu, die nicht in den Büchern stehen.

Er sagt, seit 2002 gibt es keine Budgetkontrolle mehr, die Staatsausgaben laufen völlig aus dem Ruder. Es gibt unfinanzierte Steuergeschenke, unfinanzierte Kriegskosten, unfinanziert Ausgabenerhöhungen, unfinanzierte Rettungspakete, unfinanzierte Rentenpläne ... usw.

Er sagt auch, beide Präsidentschaftskandidaten werden es noch schlimmer machen. Ihre Pläne werden das Defizit weiter erhöhen. Sie stellen sich nicht dem Problem, wir benötigen jetzt aber eine Staatsführung. Jedes Jahr erhöht sich das Defizit um zwei bis drei Billionen, so kann es nicht weitergehen, sagt Walker.



Die Summe von 55 Billionen kann unmöglich jemals zurückgezahlt werden. Alleine die Zinsen dafür, fressen die ganzen Steuereinnahmen auf.

Das Rettungspaket des Finanzsystems kostet $5 Billionen

Vergesst die $700 Milliarden welche als Summe für den Bailout genannt werden. Die wirklichen potentiellen Kosten zur Rettung des Finanzsystems, die der amerikanische Steuerzahler berappen muss, werden fast $5 Billionen sein.

Auf infowars.net sind die einzelnen Posten welche diese Summe ausmachen in einer Tabelle aufgelistet.

Das bedeutet, für die Rettung der Banken und überhaupt des Finanzsystems, wird jeder amerikanischen Haushalt möglicherweise fast 41'221 Dollar aufbringen müssen.

Es kommt dann noch hinzu, das toxische Gift der Credit Default Swaps in Höhe von 62 Billionen, und eine tickende Zeitbombe an Derivate, die einen Wert zwischen 1 und 2 Billiarden (Tausend Billionen) hat.

Eine Billiarde hier, eine Billiarde da ... bald reden wir über richtige Geldsummen ;-)

Dazu passt dann noch diese Nachricht ...

Die Behörden von Chicago schliessen für einen Woche

Der Bürgermeister von Chicago, Richard Daley, steht vor einem gigantischem Budgetdefizit und hat deshalb am Dienstag beschlossen, einen Grossteil der Stadtverwaltung für sechs Tage zu schliessen.

Zusammen mit anderen Massnahmen, hat der Bürgermeister die Absicht, $62 Millionen an laufenden Kosten zu sparen, da er mit einem Einnahmenausfall von $469 Millionen konfrontiert ist.

Mit diesem Plan, werden die Stadtbediensteten nicht arbeiten und dann auch nicht bezahlt werden.

Delay sagt, das Budget für das Jahr 2009, welches er am Mittwoch vorlegt, wird 1'346 unbesetzte Arbeitsplätze eliminieren und weitere Kostenreduzierungen und Einnahmenerhöhungen beinhalten. (Reuters)

Arni muss seinen Laden auch bald schliessen und schreit um Hilfe

Amerika ist völlig Bankrott ... nur, niemand will es wahrhaben. [Link] [Cache]
Freeman: Der neue Sozialismus ist der neue Kapitalismus
10/23/2008 04:13 AM
Frage: Was ist der Unterschied zwischen Kapitalismus und Sozialismus, laut US-Finanzminister Henry Paulson?

Antwort: Sozialismus ist, wenn der allmächtige Staat den Banken das Geld wegnimmt und es den armen Leuten zur Rettung gibt. Kapitalismus ist, wenn der allmächtige Staat das Geld den armen Leuten wegnimmt und es den Banken zur Rettung gibt.

Auf der untersten Stufe der Kreditpyramide (wo die Leute kein Geld mehr haben um ihre Schulden zu zahlen) sind die ehemaligen Hausbesitzer und Hypothekenschuldner, welche die törichte Entscheidung getroffen haben, ein Haus zu kaufen, welches sie sich nicht leisten konnten und jetzt verloren haben. Darüber befinden sich die Banken, welche diese schlechten Hypotheken an arglose Bürger vergeben haben, mit der Aussicht, der Wert ihrer Häuser würde nur steigen und variable Zinsen hätten keine Nachteile. Darüber wiederum sind die Sekundärmärkte, dessen ahnungslose Teilnehmer, die ganzen faulen Papiere aufgekauft haben, ohne zu realisieren, was sie da für einen Schrott bekommen haben.

Der Rettungsplan spuckt grosse Töne über die armen Schlucker ganz unten, aber tatsächlich funktioniert dieser von oben nach unten, denn wenn die Banken, die Hedgefonds und Versicherungen nicht gerettet werden, dann stürzt das ganze System ein. (Wie wenn es nicht schon bereits passiert wäre).

Nebenbei, die unterste Stufe zu retten ist Sozialismus … so was können wir nicht akzeptieren, während Banken zu retten Kapitalismus ist, oder die Art von Kapitalismus der den Steuerzahler die ganzen Risiken tragen und die Banken alle Profite lässt. Na ja, jetzt wo die Demokraten so aufheulen, hat Paulson wenigstens zugestimmt, dass die Banken die gerettet werden einen Teil ihrer Werte abgeben müssen, um später eventuelle Gewinne, wenn jemals welche entstehen, in den Staatssäckel zurückzuführen.

Aber eine wirkliche Überwachung, Regulierung, Kontrolle, und Wahrnehmung der Eigentumsrechte durch den Staat über die Institutionen, welche die Krise ausgelöst haben, wird nicht stattfinden. Die törichten Konzernlenker, die uns über die Klippe gefahren haben, bleiben weiterhin am Steuer, während die dummen Opfer aus den Abgrund gezogen und für eine neue Runde des Konsumierens vorbereitet werden.

Was bedeutet, wir werden nicht zur der Erkenntnis kommen, dass Überproduktion und Überkonsum durch ein kapitalistisches System, welches Bedürfnisse produziert statt Produkte, um das ganze Zeug verkaufen zu können, damit es über Wasser bleibt, der Grund für die Krise ist. Oder, dass der Kapitalismus sich verändern muss, nur noch Produkte produziert, die wir tatsächlich benötigen und für seine falschen Entscheidungen auch die Verantwortung trägt. Im Gegenteil, die Märkte steigen wieder (jedenfalls wenigstens für einen Tag) und die Kreditmaschine wird angeworfen, damit die Konsumenten wieder Geld ausgeben, und wir können wieder zum Zustand zurückkehren, wie er vor der Krise war. Zurück zum Geldausgeben, um wieder in die nächste Krise zu schlittern.

Die blinde Gier ist wieder bei den Teilnehmern in den Märkten sichtbar, wo eine hysterische Überschwänglichkeit am Montag, einer hysterischen Untergangsstimmung am Freitag folgt. Aus dem ganzen Chaos und baldigen Zusammenbruch hat man keine grundsätzlichen Lehren gezogen.

von Benjamin R. Barber

Hier sehen und hören wir sehr erstaunliche Aussagen aus einem Mainstreamsender wie CNN. Glenn Beck ist der einzige Journalist in der amerikanischen Medienlandschaft, der die Realität mit der Amerika konfrontiert ist anspricht, wie den Kollaps des Wirtschaftssystems, die Hyperinflation, die daraus resultierenden Unruhen in der Bevölkerung, die drohende Einführung des Kriegsrechts und eine globale Diktatur.

[Link] [Cache]
Freeman: Die grössten amerikanischen Banken werden verstaatlicht
10/23/2008 04:13 AM
Die Bush-Regierung hat heute einen Plan verkündet, um die eingefrorenen Kreditmärkte zu retten, in dem sie für $250 Milliarden, Aktien der neun grössten amerikanischen Banken übernehmen werden.

Die Banken sind:

Citigroup Inc.
Wells Fargo & Co.
JPMorgan Chase & Co.
Bank of America Corp.
Goldman Sachs Group Inc.
Morgan Stanley
State Street Corp.
New York Mellon Corp.
und Merrill Lynch & Co. könnte auch dabei sein.

Diese Geldspritze ist ein neuer Ansatz von Schatzminister Paulson um zu verhindern, dass die Kernschmelze des Finanzsystems eine längere Rezession der US-Wirtschaft verursacht. Er folgt damit ähnliche Massnahmen der europäischen Staaten, in dem er die vom Kongress gebilligten weitgehenden Machtbefugnisse ausnutzt, um das Bankensystem zu retten.

Sie haben entschieden, es ist notwendig etwas drastisches zu tun," sagt Gerad Cassidy, ein Bankanalyst bei RBC Capital Markets in Portland Main.

Keine der Banken die jetzt Geld von der Regierung bekommen haben eine Wahl, sagte einer der Personen, die den Plan kennen. Alle involvierten Banken werden sich einer Saläreinschränkung unterwerfen müssen.

Die US-Regierung wird auch die ungesicherten neuen Schulden der Banken garantieren, damit sie ihre Verbindlichkeiten refinanzieren können.

Das Schatzamt plant $25 Milliarden jeweils für Citigroup und JP Morgan auszugeben. Weitere $25 Milliarden werden auf Bank of America und Merrill verteilt. Goldman und Morgan Stanley werden jeweils $10 Milliarden erhalten, während die State Street und Bank of New York $3 Milliarden jeweils bekommen.

Henry Paulson, Fed Chef Ben Shalom Bernanke und FDIC Chefin Sheila Bair haben heute Morgen um 8:30 Uhr Lokalzeit (14:30 Uhr unsere Zeit) in Washington eine Pressekonferenz abgehalten und den Plan verkündet. Dies folgt einem ähnlichen Beschluss der europäischen Länder, die einen Betrag von $1.8 Billionen versprochen haben, um die Bankkredite zu garantieren und gleichzeitig Miteigentümer der Banken zu werden.

Die Bank of New York Mellon wurde vom US-Schatzamt als Hauptverwalter und Hüter des $700 Milliarden Rettungsbudget bestimmt. Die Bank wird den Ankauf der Bankaktien und der notleidenden Vermögenswerte, sowie die Verteilung der Gelder, verwalten und überwachen. (Bloomberg)

Kommentar: Ist doch super ... wir feiern 2008 das 160 Jubiläum von Karl Marx sein Kommunistisches Manifest, mit der Verstaatlichung des kapitalistischen Bankensystems. Was für eine Ironie!

" Proletarier aller Länder, vereinigt Euch!"[Link] [Cache]
Freeman: Die Finanzkrise ist vorbei, jetzt könnt ihr wieder weiterschlafen
10/23/2008 04:13 AM
... das wollen uns die Politiker und Finanzexperten jedenfalls glauben lassen.

Der Dow ist heute um 936 Punkte geklettert, eine Steigerung um 11.1%, der höchste Tagesgewinn in Prozent seit September 1932. Die Investoren an den globalen Aktienmärkten haben den Rettungsplan der europäischen Regierungen positiv aufgenommen und die Kurse nach oben getrieben. Damit meinen die Finanzexperten, ist alles wieder in Ordnung, die Finanzkrise vorbei ... oder ist sie das?

Schauen wir uns die Situation genauer an.

Die Aktienmärkte mögen aus einem tiefen Loch stark gestiegen sein, aber die Verluste der letzten acht Wochen sind damit überhaupt nicht wettgemacht und von einer Rückkehr zum Hoch von über 14'000 Punkten wie vor 1 1/2 Jahren sehr sehr weit entfernt.

Deshalb, ein Jubel ist nicht angebracht, im Gegenteil, es ist wieder nur ein Strohfeuer, eine Augenwischerei, denn die Probleme der Finanzbranche sind nicht im geringsten gelöst. Das einzige was jetzt passiert ist, der Steuerzahler muss Hunderte Milliarden an Verlusten der Bankster übernehmen und die Staatsverschuldung hat sich drastisch erhöht.

Das Wurzel des Übels, die Ursache für die Krankheit, wurde nicht beseitigt.

Was jetzt mit den „Rettungsplänen" der Regierungen abgeht ist genau so, wie wenn man einen Spielsüchtigen der alles im Kasino verloren hat neues Geld gibt, seine gigantischen Spielschulden damit noch mehr erhöht, und dann sagt „da hast du wieder Geld, damit du weiterzocken kannst."

Sicher wird der Spieler sich darüber freuen und zurück ins Kasino rennen und das neue Geld auf die nächsten Roulettezahlen setzen ... nur, löst das sein Problem der Sucht und der Spielschulden? Nein, damit ist ihm nur scheinbar vorübergehend geholfen worden, die Party geht für eine kurze Zeit weiter und wenn er alles wieder verloren hat, wird er noch schlimmer dastehen als vorher.

Was sind die Börsen und der Finanzmarkt anders als ein grosses Spielkasino, wo spekuliert und gewettet wird. Jetzt haben die Regierungen den Zockern neues Monopolygeld geben. Keiner der Finanzverbrecher wird für den Schaden den sie bisher angerichtet haben zur Verantwortung gezogen. Die gleichen Typen machen mit unserem Geld weiter, bis sie das auch verspielt haben. Unglaublich!

Die Rally am Montag hat den Marktwert der New Yorker Börse um $1.2 Billionen erhöht, der höchste Zuwachs aller Zeiten für einen Handelstag. Aber was ist das schon? Damit wurde nur der vorherige gigantische Verlust an Marktwert der letzten acht Wochen von $2.4 Billionen halbiert.

Die letzten Tage waren die schlimmsten für den Dow Jones Index, mit einem rasanten Abverkauf und daraus resultierenden Verlust von 2'400 Punkte, oder sagenhaften 22 Prozent, was man seit den 30ger Jahren nicht mehr gesehen hat. Warum soll deshalb eine kleine Erholung von diesem Crash schon die grosse Wende sein?

Mich überzeugt das gar nicht. Ist ja sowieso nur ein Ballon, der mit Luft aufgeblasen ist.

Ein Anzeichen, dass sich nichts verbessert hat, ist das weitere Einfrieren des Kreditmarktes. Kein Auftauen in Sicht. Die Banken geben sich immer noch nicht gegenseitig Geld, weil sie sich nicht vertrauen. Wenn aber die Banken sich nicht mal gegenseitig vertrauen und Angst um ihr Geld haben, wieso sollen WIR dann den Banken vertrauen und den Politikern glauben, unser Geld wäre dort sicher?

Wir erleben jetzt, dass die Finanzkrise voll auf die Realwirtschaft durchschlägt. Da die Menschen sich berechtigte Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen und nicht wissen, ob sie überhaupt demnächst noch ein Dach über dem Kopf haben werden, speziell in Amerika, sind die Prioritäten völlig anders. Jetzt wird dreimal überlegt, ob man ein neues Auto benötigt oder sich ein Haus baut und sich unnötigen Kram kauft.

Die Autoindustrie, Baubranche und allgemein der Konsumsektor sieht gar nicht gut aus. Die Firmen werden Verluste einfahren, die sich auf die Aktienkurse und auf die Arbeitsplätze niederschlagen werden. Die Bundesregierung hat ja bereits angekündigt, die deutschen Autobauer demnächst retten zu müssen, und die US-Regierung hat es mit einem Rettungspaket in Höhe von $25 Milliarden für ihre Industrie bereits getan.

Wer kommt als nächstes dran und muss gerettet werden?

Kann dieses Verteilen von Hunderten Milliarden und Billionen an Steuergeldern einfach so weiter gehen, um den Kapitalismus zu retten? Sicher nicht, denn alles hat seinen Preis ... das Hineinpumpen von gigantischen Summen in die Finanzmärkte, bewirkt eine massive Geldentwertung und wir werden nicht nur mehr Steuern für die Schuldenwirtschaft zahlen müssen, sondern durch den Kaufkraftverlust und der Inflation, nochmals zahlen.

Deshalb, für eine Entwarnung gibt es keinen Grund. Auch wenn die Aktienmärkte sich etwas erholen, die fundamentalen Probleme sind nicht gelöst. Die Verschuldung des Staates, der Wirtschaft und der Haushalte ist immer noch da, die faulen Hypothekenkredite werden weiter platzen und ... es ticken noch Zeitbomben über die niemand spricht, die unglaublichen Schaden anrichten werden .... wie die Derivate ... das sind Massenvernichtungswaffen aller grösster Ordnung.

Wenn euch die Experten jetzt sagen, die Finanzkrise ist vorbei, deshalb weiter gehen, es gibt nichts mehr zu sehen, geht wieder Einkaufen und Konsumieren, dann ist das nur eine Beruhigungspille mit kurzer Wirkung. Der Finanztsunami kommt noch. [Link] [Cache]
Freeman: Die Finanzkrise ist der Weg zur Weltherrschaft
10/23/2008 04:13 AM
Das war eine verrückte Woche und noch weitere stehen uns bevor. Was in der Wirtschaft passiert betrifft uns alle und die Hiobsbotschaften die uns ständig erreichen verheissen nichts gutes. Trotzdem macht es keinen Sinn, alle fünf Minuten die Marktindexe zu beobachten und ständig die Nachrichten zu schauen. Das ist Zeitverschwendung, macht einen nur depressiv und lenkt uns von wichtigen Dingen ab.

Versucht euch ab jetzt zurückzuhalten und eurem normalen Leben nachzugehen. Damit will ich nicht sagen, ignoriert die Probleme oder redet sie schön. Nein, die regelmässigen Leser meines Blogs wurden seit langem über was jetzt passiert gewarnt, haben sich hoffentlich darauf vorbereitet, abgesichert und sind hellwach. Jetzt sollte man sich aber um weitere wichtige Sachen kümmern, wie zum Beispiel um die Familie und um Freunde, man sollte einen Zusammenhalt schaffen, Gemeinschaftssinn entwickeln, sich vom System abkoppeln, Ruhe und Kraft ausstrahlen, die Mitmenschen aufklären und den Kampf weiterführen.

Seit Jahren versuche ich mit meinem Blog zu erklären, was in der Welt passiert, was die wirklichen Hintergründe sind und wer dahinter steckt. Ich versuche aufzuzeigen, wo uns die Besitzer der Welt hinführen wollen, und mit welchen Methoden sie uns dort hinbringen.

Es ist klar, die faschistische globale Elite will uns in eine Weltdiktatur führen, in Abwandlung des Slogans „ein Volk, ein Reich, ein Führer", ... nur jetzt heisst es eine Weltgemeinschaft, eine Weltregierung und eine Weltwährung ... oder die Neue Weltordnung.

Der Weg dort hin führt über die Abschaffung der Nationalstaaten, hin zur Verschmelzung in Unionen, wie die Europäische Union, Nordamerikanische Union, Afrikanische Union, Asiatische Union ... und dann die Zusammenführung der Unionen als Endziel ... in die Weltunion.

Die Entscheidungen werden schrittweise weg vom Volk in immer höhere Ebenen verschoben und die Macht in immer weniger Hände konzentriert. Am Schluss entscheidet eine kleine, nicht gewählte Gruppe der Elite über die gesamte Welt.

Die Hauptmethode wie dieses Ziel erreicht wird, ist durch die Schaffung von künstlichen Problemen, mit der Lieferung der passenden „Lösung" danach. Es werden synthetische Probleme erzeugt, die man dann auf einen beliebigen Sündenbock schieben kann. Die kontrollierten und willenlosen Medien verkaufen die Probleme, welche die Massen glauben sollen, erzeugen Angst und Panik, und liefern dann die Lösung zum Problem, welches ein Programm des sozialen Umbaus notwenig macht.

Die Lösung beinhaltet immer selbstverständlich die Aufgabe der Souveränität, Freiheiten und Demokratie, hin zur Einführung von mehr zentralistischer Kontrolle, mehr Einschränkungen und der Diktatur von oben.

Es werden Feinde geschaffen, die uns mit Massenvernichtungswaffen bedrohen, damit Eroberungskriege geführt werden können. Es werden Terroristen erzeugt, damit man den Krieg gegen den Terror begründen und den Polizeistaat einführen kann. Es wird die globale Erwärmung und die Schuld des menschlichen CO2 erfunden, damit man das Verhalten der Menschen verändern und mehr Steuern einnehmen kann ... alle diese Angstthemen dienen zur Aufweichung des Widerstandes in der Bevölkerung.

Und das gleiche läuft jetzt mit der Finanzkrise ab ... der Crash ist eiskalt geplant und bewusst herbeigeführt, um ein Problem zu schaffen, damit eine Zentralisierung und Machtübernahme des gesamten Finanzsystems stattfinden kann, welches wiederum von einer kleinen Familiengruppe der Oligarchen, wie die Rockefellers und Rothschilds als Eigentümer, kontrolliert wird.

Da man von diesen Bankbesitzern absolut nichts hört, sie offensichtlich nicht durch die Finanzkrise negativ betroffen sind, liegt die Vermutung nahe, sie stecken dahinter. Es findet wieder ein Vermögenstransfer von unten nach oben statt, genau wie zwischen 1929 und 1931, aus denen diese Verbrecher ihre Riesenvermögen ergaunert haben.

Es wird ganz klar seit einigen Tagen nach einer globalen Finanzaufsicht, nach einer Weltzentralbank gerufen, welche diese Finanzelite unbedingt will, damit sie das gesamte Finanzsystem der Welt kontrollieren kann. Nur so, wird uns jetzt durch die Politiker und den Medien eingeredet, kann das Chaos (welches sie selber angerichtet haben) „gelöst" werden, unsere Spareinlagen sicher sein, und dafür gesorgt werden, dass es nicht nochmal passiert.

Sie wollen eine Finanzpolizei für das globale Bankensystem einrichten, selbstverständlich mit dem „plausiblen" Argument verkauft, es ist nur zu unserem Schutz und Wohl.

Die Regierungen in der EU haben gerade am Wochenende beschlossen, dem Beispiel von Grossbritannien zu folgen, und schrittweise die bankrotten Banken zu verstaatlichen. Das ist ganz klar eine Sozialisierung der Verluste, der Steuerzahler muss den Schaden aus der masslosen Gier, dem Profitstreben und der Verspekulation der Banker tragen. Damit wird die Finanzpolitik in Zukunft zentral kontrolliert, ein grosser Schritt hin zum Endziel der Weltherrschaft durch die globale Elite.

In Amerika passiert genau das gleiche. Die Absegnung des $700 Milliarden Rettungspaket und der Einsetzung eines kleinen Gremiums, welches die Geldverteilung selbstherrlich entscheidet, ermöglicht die zentrale Kontrolle des ganzen amerikanischen Finanzsystems durch die Elite.

Wenn unsere Spareinlagen so sicher sind, warum muss dann der Staat die Banken mit Rettungspaketen die in die hunderte Millarden gehen retten? Wenn die Banken sich gegenseitig keine Kredite mehr geben, weil sie Angst haben ihr Geld zu verlieren und sich untereinander nicht vertrauen, warum sollen wir ihnen dann vertrauen? Daran sieht man doch wie die Politiker uns ständig anlügen "das Geld ist sicher". Wenn alles so toll ist, dann müssten sie ja gar nichts unternehmen.

Die Marionetten der Finanzelite, die Politiker im Westen, wie Bush, Brown, Sarkozy und Merkel rufen nach einer strengen Regulierung und wollen eine neue Bürokratie schaffen, welche die Banken weltweit überwacht. Die Menschen fallen vor lauter Angst um ihr Geld natürlich auf diese „dringende" Lösung rein. Es ist jetzt leicht so ein diktatorisches System unter dem Deckmantel des Volkswohles durchzudrücken.

Die klassische Methode ... schaffe zuerst das Problem, damit die gewünschte Lösung ohne Widerstand eingeführt werden kann ... läuft hier wieder.

Amerika ist jetzt mit über 10 Billionen Dollar verschuldet, und jede Minute kommen Millionen dazu. Die sogenannte „Supermacht" ist tatsächlich bankrott und völlig von ihren Kreditoren im Ausland abhängig.

Die Vereinigten Staaten sind nicht mehr in der Lage die Schulden zu bedienen, denn die Steuereinnahmen decken nicht mal mehr die Zinszahlungen. Dies könnte die US-Regierung dazu zwingen, den Staatsbankrott zu erklären, was einen Krieg im Inland und im Ausland auslösen würde. Japan, China und Russland, welche die USA zurzeit aufrecht erhalten, würden ein Ausradieren der Schulden sich nicht gefallen lassen, ein grösserer Konflikt, bis hin zu einem Weltkrieg, könnte daraus entstehen.

Gleichzeitig würde die Zahlungsunfähigkeit der US-Regierung, der komplette Vermögensverlust des Volkes, Unruhen und eine Revolution in Amerika provozieren, welche nur durch die Einführung des Kriegsrechts und Einsatz des Militärs unterdrückt werden kann.

Es sieht so aus, wie wenn die Elite einen grossen Krieg und das totale Chaos will, damit sie dann auf den Trümmern ihre neue Weltordnung aufbauen kann.

Amerika muss dazu zerstört werden. Warum? Weil es das grosse Hindernis zur Weltherrschaft ist. Eine zentrale Weltgemeinschaft, Weltregierung und Weltwährung kann nicht etabliert werden, wenn die „einzige Supermacht" noch da ist, welche dazu Nein sagen kann. Deshalb hat die globale Elite George W. Bush den Auftrag gegeben, das Land durch die Kriege und der finanziellen Ausblutung in die Knie zu zwingen. Er hat in den acht Amtsjahren seine Aufgabe bestens erfüllt, die Amerikaner sind verarmt, tief verschuldet und die Industrie ausgelagert oder zerstört. Der Plan ist aufgegangen.

Gleichzeitig wurden die notwendigen Gesetze verabschiedet und Infrastrukturen geschaffen, damit das Militär und die Polizei die Strassen patrouillieren und das Kriegsrecht durchsetzen kann. Die faschistische Diktatur, vor der viele gewarnt haben, ist in Amerika Realität geworden. Und genau das selbe passiert in Europa. Alles ist vorbereitet, wenn die Menschen in Massen auf die Strasse gehen und dagegen protestieren.

Diese Massnahmen sind hinter den Kulissen entschieden und eingeführt worden und die etablierten Medien haben nichts darüber berichtet, während die Menschen vor der Glotze hockten und sich ablenken und zudröhnen liessen.

Es ist Zeit weiter dagegen was zu unternehmen. Wir dürfen nicht einschlafen und in unserem Kampf für Freiheit und Demokratie nachlassen. Die jetzige Finanzkrise darf uns nicht hypnotisieren und in ihren Bann ziehen, uns in Passivität erstarren lassen. Gerade jetzt, wo alle Schafe erwachen und die Krise live mitbekommen, bietet sich die einmalige Gelegenheit, die Mitmenschen über die wahren Hintergründe aufzuklären, sie zur mehr Eigenverantwortung und zu Gegenaktionen mobilisieren.
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Glenn Beck sagt, die Finanzkrise wird benutzt, um die globale Einheitsregierung, Einheitswährung und Einheitsfinanzsystem einzuführen.



Der Crash ist schon lange geplant und gewollt. Wenn alle Leute nach der Rettung ihrer Ersparnisse schreien, kommt "die Lösung" in Form der Neuen Weltordnung. [Link] [Cache]
Freeman: Wem nützt der Tod Haiders?
10/23/2008 04:13 AM
Der österreichische Politiker Jörg Haider 58 ist heute um 1.15 Uhr bei einem Verkehrsunfall in Lambichl (Gemeinde Köttmannsdorf) tödlich verunglückt. Er war unterwegs von einer Veranstaltung in Velden nach Hause, um den 90. Geburtstag seiner Mutter am heutigen Samstag zu feiern. Haider war allein in seinem Dienstwagen, einem VW Phaeton, unterwegs. Das Auto wurde bei dem Unfall nur auf der Fahrerseite stark beschädigt und beide linken Autotüren weggerissen.

Der medizinische Direktor des LKH Klagenfurt, Thomas Koperna, berichtete über die Verletzungen des Opfers, wie sie ihm von der Notärztin, die am Unfallort eine Erstversorgung versuchte, geschildert worden waren ... schwerste Verletzungen trotz Gurts, Haider war angeschnallt, er hatte schwerste Kopf- und Brustverletzungen erlitten." Weiters dürfte die Wirbelsäule gebrochen gewesen sein, zudem war der linke Arm fast völlig abgetrennt." Es habe noch den Funken einer Chance gegeben, sein Leben zu retten, daher habe man den Landeshauptmann ins LKH eingeliefert. Beim Eintreffen im Spital war er jedoch bereits tot.

Der Unfallhergang soll so gewesen sein: Ein Rad der allradgetriebenen Limousine gerät rechts über den Asphaltrand auf das Grasbankett. Jörg Haider versucht zu korrigieren. Der Wagen kommt auf die grasbewachsene Böschung, dreht sich 360 Grad um die eigene Achse, wird zum unlenkbaren Geschoss. Mit der Fahrerseite "rasiert" das Auto einen Betonpfeiler, Thujen und Gartenzaun eines Einfamilienhauses, einen Hydranten, überschlägt sich und bleibt schliesslich nach 36 Metern total zertrümmert auf den Rädern im rechten Winkel zur Fahrbahn stehen.

Ob jetzt der Autounfall von Jörg Haider tatsächlich ein Unfall war oder ein Attentat, wird mit Sicherheit nicht so schnell geklärt werden, wenn überhaupt. Trotzdem muss man sich die Frage stellen, wem nützt sein Tod?

Schauen wir uns einige „verdächtige" Sachen an:

Rechte Seite ist unbeschädigt
In diesem Video sieht man, die Beifahrerseite ist praktisch unbeschädigt. Hier die Fotoreihe des Unfallortes. Der Wagen hat ja gar kein Grünzeug mitgenommen. Wenn aber wie berichtet wird, Haider von der Strasse abkam und in die Thujahecke fuhr, dann müsste man Zweige und Gras auf den Reifen und am Fahrzeug sehen. Und wenn sich der Wagen überschlagen hat, warum hat das Dach und die Beifahrerseite keine Schleifspuren?

Auto mit besten Insassenschutz
Da haben wir sein Auto, einen VW Phaeton, mit dem besten Insassenschutz laut Auto–Motor-Sport gebaut wie ein Panzer, der von vielen Politikern verwendet wird. In so einem Fahrzeug tödlich zu verunglücken ist schon sehr unwahrscheinlich, mit den ganzen Airbags, Sicherheitssystemen und Insassenschutz der eingebaut ist. Apropos Panzer, der Wagen sieht eher aus, wie wenn ein schweres Gerät über die Fahrerseite gefahren wäre und platt gemacht hätte, so niedergedrückt sieht er aus.

Wo ist die Zeugin geblieben?
Man hat nur in den ersten Pressberichten von einer 37-jährigen Klagenfurterin gehört, die als Zeugin gesagt hat, Haider hätte sie überholt, wäre wieder auf den rechten Fahrstreifen zurück und dann wäre "das Auto plötzlich in einer gewaltigen Staubwolke verschwunden". Seit dem hört und sieht man nichts von ihr.

Warum hat sein Chauffeur in fahren lassen?
Laut Berichten, ist der Chauffeur von Haider in Klagenfurt ausgestiegen und hat ihn weiter fahren lassen. Wenn Haider wirklich alkoholisiert war, dann hätte sein Fahrer in nicht an Steuer gelassen. Das wäre jedenfalls seine Pflicht gewesen. Hat er den Zustand seines Chefs nicht gemerkt oder hatte er gar nichts getrunken?

Seltsame Todesfälle bei Rechtspopulisten
Ist schon interessant, wie die sogenannten Querulanten in der Politszene, oder Rechtspopulisten, die nicht nach der Pfeife des Establishments tanzen und sich gegen die EU-Diktatur stellen, seltsam sterben. Da haben wir Pim Fortuyn in Holland, dann Jürgen Möllemann, Uwe Leichsenring, Uwe Barschel und jetzt Jörg Haider.

Klassische Methode der Geheimdienste
Attentate auf Politiker durch Geheimdienste werden sehr gerne verübt, während sie sich in ihrem Auto befinden. Man denke nur an JFK in Dallas. Da Georgien gerade aktuelle ist, auch der gepanzerte Dienstwagen von Eduard Schewardnadse wurde am 9. Februar 1998 mit Maschinengewehren und einem Granatwerfer angegriffen, aber der Mordanschlag misslang. Man wollte ihn aus dem Weg räumen, um die Marionette des Westen, Micheil Saakaschwili, an die Macht zu hieven, was ihnen dann mit dem Putsch durch die sogenannte Rosenrevolution gelang.

Am 27. Dezember 2007, zwei Wochen vor dem geplanten Termin für die Parlamentswahl am 8. Januar 2008 in Pakistan, wurde Benazir Bhutto nach einer Wahlkampfveranstaltung in Rawalpindi Opfer eines Attentats. Als sie durch das Schiebedach aus dem gepanzerten Fahrzeug hinaus schaute, wurde ihr von hinten mehrmals in den Kopf geschossen. Anschliessend wurde eine Bombe gezündet, um die Täter zu eliminieren und die Spuren zu verwischen. Bhutto wollte am Tag des Attentats bei einer Pressekonferenz Pläne des Geheimdienstes und der Wahlkommission für eine Wahlfälschung bei den Parlamentswahlen veröffentlichen. Ausserdem hatte sie vorher bei einem BBC Interview mit Sir David Frost erwähnt, dass Osama Bin Laden tot sei. Diese Aussage wurde später aus dem Interview zensiert.

Diese wenigen Beispiele zeigen, sobald ein Politiker im Weg ist, anfängt die Wahrheit zu sagen und damit die Macht der globalen Elite gefärdet, wird dieser elliminiert.

Haider wurde von Mossad überwacht
Der langjährige Europa-Abgeordnete und frühere Geschäftsführer der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Peter Sichrovsky, hat nach eigenen Angaben jahrelang mit dem israelischen Geheimdienst Mossad zusammengearbeitet. "Ich habe bis zu meinem Rückzug aus der Politik mit dem Mossad kooperiert", sagte der Publizist und Journalist im Jahre 2005 dem in Wien erscheinenden Nachrichtenmagazin "Profil".

Sichrovsky arbeitete in den 80er und 90er Jahren auch für deutsche Publikationen, darunter das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" und die "Süddeutsche Zeitung", und war Mitbegründer der Wiener Zeitung "Der Standard".

" Ich wollte Israel helfen und habe sicher nichts Unrechtes getan. Ich bin kein James Bond", sagte der Ex-Politiker aus jüdischer Familie laut dem Magazin. Für seine Tätigkeit für die Israelis seien ihm "nur Auslagen ersetzt" worden. Sichrovsky war von Ende 1996 bis zu seinem Parteiaustritt Anfang 2003 FPÖ-Abgeordneter im Europaparlament.

Jörg Haider sagte damals als Reaktion auf den Bericht im "Profil", es habe "von Anfang an in der Partei Warnungen gegeben, Sichrovsky sei vom Mossad entsandt. Aber es gab keine konkreten Hinweise."

Sichrovsky sagte dem Blatt, der Mossad habe sich vor allem für die arabischen Kontakte Haiders, allen voran zu Libyens Staatschef Muammar al Gaddafi, interessiert. "Israel wollte Jörg Haider als Brücke zu arabischen Ländern, mit denen keine offiziellen Kontakte bestanden, nutzen", sagte er. (wiwo.de)

Die Islamisten hatten auch was gegen ihn
So verkündete etwa der BZÖ-Vorsitzende Jörg Haider eine Kampagne für ein Minarettverbot in Kärnten, um eine angeblich " schleichende Islamisierung Europas" zu verhindern, während der FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache forderte, ein Bauverbot für Minarette in die Bundesverfassung aufzunehmen.

Kollabiert die BZÖ?
Beim BZÖ steht und fällt alles mit der Person von Jörg Haider. Andererseits werden am 28. Oktober 21 BZÖ-Abgeordnete ins neue Parlament einziehen. Wohin die Reise jezt geht, steht in den Sternen. Nicht auszuschliessen sind Diadochenkämpfe. Das BZÖ könnte ein ähnliches Schicksal wie die Liste Pim Fortuyn nehmen, wenige Tage vor dem Einzug ins niederländische Parlament 2002 wurde der alles beherrschende Listenchef ermordet.

Hier sein letztes Interview

Jörg Haider wurde am 26. Januar 1950 in Bad Goisern am Hallstättersee in Oberösterreich geboren. Mit 20 Jahren stieg er in die Politik ein, 1976 übersiedelte er nach Kärnten. 1989 gelang ihm der Aufstieg zum Landeshauptmann von Kärnten. Nach Querelen mit der FPÖ gründete er 2005 das BZÖ. Haider hinterlässt seine Frau und zwei Töchter.

Jörg Haider war gelinde gesagt ein Unbequemer und hatte deshalb viele Feinde. Sein jüngster Wahlsieg mit der BZÖ, wodurch eine Anti-EU-Politik in Österreich gestärkt wird, könnte einigen gefährlich geworden sein. Egal was man von Jörg Haider denkt, er war jedenfalls kein Landesverräter, so wie die meisten Politiker.

Wem nützt der Tod Haiders?

In einem seiner letzten TV-Auftritte sagt Haider:
" ... in Wirklichkeit sind die Banken eine riesige Mafia die die ganze Welt vergiftet ... ausgetragen wird es wieder auf dem kleinen Mann, denn der wird Arbeitsplätze verlieren, wird sein Einkommen verlieren, ... die grossen Herren sind sicherlich nicht gestraft ... alle sind sie dabei, die Deutsche Bank, die Landesbanken in Deutschland ... in Österreich ist es die grosse Raiffeisenbank die dabei ist ... dann die Bank Austria ... "


Nur weil ich einige Fragen zu Ungereimtheiten stelle, und nicht blind und mit Gehorsam die offizielle Erklärung zum Unfallhergang schlucke, wie die Masse der Obrigkeitshörigen, glaube ich nicht unbedingt an ein Attentat. Nur, ausgeschlossen ist es auch nicht. Schliesslich zeigt die Geschichte genug Beispiele, wie unliebsame Politiker aus dem Weg geräumt werden. Es ist sogar die Regel. Glaubt nicht, sowas passiert nur in Amerika, wie mit John F. Kennedy, Rober Kennedy, Martin Luther King, Malcom X ... usw. aber bei uns doch nicht, wir leben in einer heilen Welt. Wer das denkt, ist ziemlich naiv. Jeder Geheimdienst ist in der Lage einen Mord wie einen Unfall aussehen zu lassen. Dafür werden sie ja ausgebildet und es ist ihr Job.

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Das Geheimdienste Attentate verüben, ist eindeutig bewiesen. Hier ein Interview mit Daniele Ganser über die Operation Gladio, die Geheimarmee der NATO:
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Freeman: Selbstverständlich ist Bin Laden tot
10/23/2008 04:13 AM
... sagt der ehemalige CIA-Agentenführer Robert Baer in einem Radiointerview, der als Experte für Geheimdienste und Aussenpolitik sehr respektiert wird.

In der Radioshow Fresh Air am 2. Oktober stellte Robert Baer sein neues Buch "The Devil We Know" vor. Dabei fragte die Moderatorin Terry Gross: „ Sie sagen bin Laden ist tot?" worauf Baer antwortete: „ Selbstverständlich ist er tot ... wo sind die DVD's? Bin Laden würde sich nicht die Haare färben, alle diese Sachen können manipuliert werden, Stimmen können manipuliert werden ...

Er meint damit die gefälschten Videobotschaften, die seit seinem Tod im Dezember 2001 immer wieder in den Medien den gutgläubigen Zuschauern gezeigt werden, aber eindeutig als Fälschungen entlarvt sind.

Baer, der auch in aller Öffentlichkeit die offizielle 9/11 Story anzweifelt, sagte weiter „ Er ist nicht aufgetaucht. Ich habe eine Umfrage im letzten Monat bei CIA-Agenten durchgeführt, die auf seiner Spur waren, und es hat mich überrascht, nicht ein einziger war sicher ob er lebt oder tot ist. Sie haben keine Ahnung, ich meine, dieser Mann ist vom Planeten verschwunden. Das ist noch nie in meinen Jahren bei der CIA passiert," sagte er.

Robert Baer ist der Autor des Tatsachenromans „See No Evil", der als Grundlage für den Spielfilm Syriana mit George Clooney und Matt Damon aus dem Jahre 2005 dient.

Er sagte „ Wann in der Geschichte hat ein Land einen Krieg gegen ein anderes Land geführt, wo der Führer wahrscheinlich tot ist? Was zur Frage führt, kämpfen wir in einem falschen Krieg in Afghanistan und bald in Pakistan? Und ich komme zum Resultat, ja wir tun es."

Er warnte, dass der sogenannte Krieg gegen den Terror ein ewiger Krieg sein könnte, wenn das Ziel sei, Bin Laden zu fangen. Dann könnte man immer behaupten, er ist jetzt in ein anderes Land geflüchtet, mit der Ausrede, in dort zu suchen.

Hier der Ausschnitt aus dem Radiointerview.

Damit bestätigt ein CIA-Insider meine Aussage "Bin Laden ist schon lange tot". [Link] [Cache]
Freeman: Vladimir Putin ist der Präsident von Deutschland
10/23/2008 04:13 AM
... sagt John McCain. Wie senil und verblödet ist der mögliche zukünftige Besetzer des Weissen Hauses eigentlich? Lustig ... obwohl, das wäre mal was vernünftiges, statt diesen ferngesteuerten Hosenanzug ... und Deutsch spricht er ja auch sehr gut.

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Freeman: Pakistan steht vor einem Staatsbankrott
10/23/2008 04:13 AM
Die Währungsreserven Pakistans, mit einer Bevölkerung von fast 170 Millionen, sind so niedrig, das Land hat nur noch Geld um Importe für einen Monat sich leisten zu können und steht dann vor einem möglichen Staatsbankrott.

Offiziell hat die Zentralbank noch $8.14 Milliarden an Fremdwährungen, aber wenn man die zukünftigen Verbindlichkeiten mit einrechnet, dann sind die echten Reserven nur noch $3 Milliarden, gerade genug um Öl und Lebensmittel für 30 Tage zu kaufen.

Vor neuen Monaten hatte Pakistan noch $16 Milliarden in der Kasse. Aber die Krise die der zurückgetretene Militärdiktator Pervez Musharraf hinterlassen hat, plus die hohen Ölpreise, die grassierende Korruption und die Misswirtschaft, haben einen grossen Schaden in der Volkswirtschaft angerichtet.

Die Partnerschaft mit Amerika im "Krieg gegen den Terror" hat auch seinen Preis, um die Sicherheit in den Stammesgebieten und im Land generell zu gewährleisten.

Der neue "demokratische" Präsident Asif Ali Zardari wird auch verdächtigt, gross in der Korruption beteiligt zu sein, bereits aus der Regierungszeit seiner Frau Benazir Bhutto, die letzten Dezember ermordet wurde.

Der Wall Street Journal schreibt, die wirtschaftlichen Probleme Pakistans sind „ zum Teil auch eine Vertrauenskrise in ihm."

Der pakistanische Rupee hat in diesem Jahr 21 Prozent an Wert verloren und die Inflation beläuft sich auf 25 Prozent. Die Erhöhung der Weltmarktpreise hat die pakistanische Rechnung für Öl und Lebensmittel um ein Drittel seit 2007 steigen lassen.

Zardari sagte dem Wall Street Journal, dass Pakistan einen Rettungsplan im Wert von $100 Milliarden von der internationalen Gemeinschaft benötigt.

" Wenn ich die Ölrechnung nicht bezahlen kann, wie soll ich dann die Polizeikräfte verstärken?" fragte er. " Die Ölkonzerne verlangen $135 pro Barrel Öl, aber gleichzeitig wollen sie, dass ich die Welt und Pakistan friedlich halte."

Die Bewertungsagentur Standard and Poor's hat die Staatsschulden Pakistans auf CCC+ herabgesetzt, was knapp über der Nichterfüllung steht.

Die Agentur warnt, dass Pakistan möglicherweise nicht in der Lage sein wird, die demnächst fälligen $3 Milliarden an Schuldenrückzahlung zu tätigen.

Es wird erwartet, dass Zardari die internationale Gemeinschaft um ein Rettungspaket bitten wird, bei einem Treffen in Abu Dhabi im nächsten Monat.

Die Zusammenkunft wird dann entscheiden, ob der Westen bereit ist Pakistan zu retten. (Telegraph)

Kommentar: Die Amerikaner lassen auch Pakistan fallen, ihren langjährigen Partner im "Krieg gegen den Terror". Nicht nur das, sie führen bereits schon seit längerem einen Krieg gegen das Land, bombardieren Dörfer, töten Zivilisten, mit der Ausrede, sie müssten die Taliban, die von Pakistan aus nach Afghanistan eindringen, bekämpfen. So viel ist die "Freundschaft" wert. Die Amerikaner benutzen Länder nur als Vasallen, kümmern sich überhaupt nicht um Grenzen und Souveränität, lassen sie teure Stellvertreterkriege für sie führen, verwenden sie für ihre strategischen Pläne zur Welteroberung aus, lassen sie aber im Stich wenn es darauf ankommt.

Die Taliban, zusammen mit Bin Laden und der Mujahedin, waren bei den Amerikanern angestellt, haben sie in den 80ger Jahren finanziert, mit Waffen ausgerüstet, ausgebildet und gegen die Sowjettruppen in Afghanistan eingesetzt, solange sie als nützliche Idioten für ihre Strategie benötigt wurden. Als sich die Russen zurückzogen, wurde Afghanistan fallen gelassen und dadurch ins Chaos gestürzt. Das ist ja überhaupt die Ursache für den Krieg in Afghanistan und dem sogenannten "Terrorismus". Sie haben das Problem selber produziert. Und dafür muss die NATO und die Bundeswehr dort hin, werden auch nur als willige Deppen benutzt ... ach ja, Mohnfelder dürfen sie auch noch bewachen, damit die CIA ein riesen Geschäft im Drogenhandel machen kann. [Link] [Cache]
Freeman: Stellt Russland ein Raketenabwehrschild in Weissrussland auf?
10/23/2008 04:13 AM
Russland sieht sich durch das amerikanische Abwehrsystem in den ehemaligen Ostblockstaaten bedroht, welches tatsächlich einen atomaren Erstschlag ermöglicht, und hatte Gegenmassnahmen angekündigt. Ist das jetzt die Antwort auf den amerikanischen Raketenabwehrschild in Polen?

Russland und Weissrussland könnten eine Vereinbarung über ein gemeinsames Raketenabwehrschild sehr bald vereinbaren. Eine Quelle in der russischen Regierung sagt, der Zeitpunkt für eine Vereinbarung hängt von der weissrussischen Seite ab.

Russland und Weissrussland haben auch begonnen, ihre Wissenschaft und Technologie zu vereinigen und sind an der Ausarbeitung eines gemeinsamen Logistikplans für das Jahr 2009, für eine russisch-weissrussische regionale Verteidigungsgruppe.

Russland ist auch an der Schaffung eines gemeinsamen Währungspools mit Weissrussland interessiert, sagte Premierminister Vladimir Putin bei einem Besuch in Minsk. Moskau möchte auch den Rubel als Handelswährung zwischen den Staaten verwenden.

Auf der Agenda des Besuchs von Putin war auch eine Zollunion im Gespräch, um einen freieren Handel zwischen Russland, Weissrussland und Kasachstan zu ermöglichen. Der weissrussische Staatschef Aleksander Lukaschenko sagte, er möchte engere Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern sehen.



Jede Aktion bewirkt eine Reaktion [Link] [Cache]
Freeman: Playboy kämpft ums Überleben
10/23/2008 04:13 AM
Der Gründer des bekannten Männermagazin Hugh Hefner wurde geraten, seine Mitarbeiterzahl zu reduzieren, damit sein Erotik-Magazin-Imperium in diesen turbulenten Zeiten überleben kann.

Der 83 jährige wird wohl gezwungen sein, einen Grossteil seiner Bunnys in den Büros von Los Angeles und New York bis Monatsende zu entlassen, oder er geht pleite.

Die Aktien des Konzerns sind in den letzten 12 Monaten dramatisch gefallen, von $12 auf $2.95, und werden als "junk stock" ohne Zukunft eingestuft.

Insider haben der britischen Zeitung Daily Star erzählt, das Management ist die verschlechternde Situation seit einiger Zeit bekannt.

" Nur die Chefetage weiss schon länger, wie schlecht es für Hef jetzt steht."

Verursacht wird das Problem durch den Rückgang der Auflage und der Anzeigen. Im 2. Quartal wurde ein Verlust von $2.1 Millionen verbucht und der Umsatz ist 14 Prozent geringer als im Vorjahr.

Diese Nachricht wird noch einen weiteren Tiefschlag für Hefner bedeuten, der neulich entdeckt hat, dass seine eigenen Häschen, Holly Madison und Kendra Wilson, mit denen er in der Mansion zusammenlebt, ihn angeblich betrogen haben.

Kommentar: Das Schicksal von Hef ist symptomatisch für die ganze amerikanische Wirtschaft. Sie haben beide in einer künstlichen Traumwelt gelebt, im ausschweifenden Konsum und mit Barbie-Puppen, völlig über ihre Verhältnisse ... und jetzt kommen sie auf die Welt. Wenn das Geld ausgeht, bricht der amerikanische (Alb)Traum zusammen. [Link] [Cache]
Freeman: Russland rettet Island vor Staatsbankrott
10/23/2008 04:13 AM
Die isländische Krone hat heute 35 Prozent an Wert gegenüber dem Euro verloren und es droht ein Staatsbankrott. Statt von seinen "Freunden" in der EU und NATO Hilfe zu bekommen, hat Island in diesen Zeiten der Finanzkrise eine schnelle Unterstützung von unerwarteter Seite möglicherweise erhalten. Russland könnte Island mit einem Kredit über vier Milliarden Euro unter die Arme greifen.

Das Darlehen soll über vier Jahre laufen, wie die isländische Nationalbank in Reykjavik mitteilte. Island war in den vergangenen Tagen schwer von der Finanzmarktkrise getroffen worden. Vor allem traf es die Banken.

Islands Regierung übernahm am Dienstag die komplette Kontrolle über das Bankengewerbe, um eine drohende Staatspleite abwenden. Die Regierung kann damit Banken umgehend verstaatlichen, zu Fusionen zwingen, Spitzenmanager auswechseln und Grenzen für deren Entlohnung setzen. Russland spürt inzwischen zwar auch die Folgen der Finanzmarktkrise, hat aber dank der hohen Ölpreise riesige Devisenreserven.

Freunde haben nicht geholfen

Zuerst verkündete die Zentralbank, sie hätte den russischen Kredit bereits gesichert, musste aber dann zurückkrebsen und sagen, sie wären noch in Verhandlungen.

Der russische Finanzminister Alexei Kudrin sagte, Russland würde die Kreditanfrage Islands wohlwollend prüfen, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

Der Premierminister Geir H. Haarde erzählte Reportern, dass Island zuerst Hilfe von anderen Ländern ersucht hätte, aber nur die nordischen Staaten hätten Unterstützung angeboten. "In einer Situation wie dieser, muss man nach neuen Freunden Ausschau halten," sagte Haarde, verweigerte aber die Länder zu nennen, welche die Anfrage Islands zurückgewiesen hätten.(CNN)

Diese Aktion ist möglicherweise nicht ganz uneigennützig für Russland, sitzt doch Island auf sehr grossen Ölreserven. Aber, das ist ja strategisch legitim, nichts auf der Welt ist umsonst.

Internet Bank in Island geschlossen

Mehr als 300'000 Kunder der isländischen Internetbank icesave waren schockiert und in Panik heute, nachdem die sie keinen Zugriff auf ihre Konten mehr hatten, um ihr Geld abzuziehen. Es erscheint die Nachricht auf der Webseite "We are not currently processing any deposits or any withdrawal requests through our Icesave internet accounts. We apologise for any inconvenience this may cause our customers. We hope to provide you with more information shortly." Schaut hier stehts.

Die isländische Finanzaufsicht hat eine Nachricht herausgegeben in der steht, die Regierung des Landes hat die Kontrolle über die Landsbanki übernommen. Der Staat garantiert die Spareinlagen. Das trifft aber nur auf inländische Kontoinhaber zu. Für Ausländer wird das Geld nicht garantiert, die übers Internetbanking Zugriff haben.

Kommentar: Sollen die Russen nur das Versagen des Westen nutzen, die ihrem NATO-Partner Island in der Not nicht helfen, und etwas strategisch vorteilhaftes aushandeln. Die Isländer werden das nicht vergessen.

So kann's einem von einem Tag auf den anderen bei jeder Bank gehen. Plötzlich steht "Wir haben geschlossen" an der Tür. [Link] [Cache]
Freeman: Ron Paul – Dieses Land geht Bankrott
10/23/2008 04:13 AM
Deutliche aber wahre Worte von Dr. Ron Paul, über die Situation in Amerika:

" Der Punkt den ich machen will ist der, die Kreditkrise ist symbolisch, es ist ein Symptom einer sehr ernsten Krankheit dir wir haben. Zu hohe Staatsausgaben und eine Überdehnung.

Mit was wir es hier zu tun haben, ist der tatsächliche Bankrott unseres Landes. Es gibt aber Gutes das daraus entstehen könnte. Das erste ist, wir werden gezwungen sein, innerhalb unserer Möglichkeiten zu leben. Wir werden nicht mehr von der Kreditkarte leben können. Genau wie Individuen lernen müssen, mit ihren Mitteln auszukommen, wenn sie Konkurs gehen.

Dieses Land geht Bankrott, und einer der Vorteile ist, wir werden nicht mehr der Aggressor in Übersee sein. Wir werden unsere Aussenpolitik ändern müssen. Wir sind in der ähnlichen Situation wie die Sowjetunion 1989 war, als das sowjetische Imperium aus wirtschaftlichen Gründen zusammenbrach. Unser wirtschaftliches und militärisches Imperium wird ebenfalls zusammenbrechen, weil wir es uns nicht mehr leisten können, wir können es nicht mehr machen.

Es ist alles viel ernster als nur die Kredite etwas zu lockern. Dieser Glaube, in dem man mehr Kredite gewährt, wenn man die gleichen Fehler wiederholt, löst man die Probleme, wieder zu viel Geld ausgeben, zu viele Schulden machen, und damit mehr Inflation produzieren und danach mehr Regulierung, ist genau das Falsche was wir machen können. Wir machen laufend das Falsche und hoffen, das Resultat wird anders sein. So funktioniert es aber nicht.
"

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Lumières dans la nuit: Privatparkplatz
10/23/2008 04:04 AM

Im Vorbeigehen, aber aus doch der Ferne, hatte ich mich schon oft über einen Parkplatz am hannöverschen Waterlooplatz gewundert. Denn auch vom Weitem fällt auf, wieviel zu unangemessen teurem Auto gewordenes Geld tagsüber auf diesem relativ kleinen Platz herumsteht, unauffällig beäugt von etlichen Überwachungskameras.

Nun wollte ich doch einmal etwas genauer wissen, womit ich es bei diesem Anblick wirklich zu tun habe, und deshalb ließ ich mich von der Neugier treiben und warf einen näheren Blick auf den Platz. Ein schon erkennbar altes Hinweisschild, dessen hohe Qualität dem Wetter und dem Zahn der Zeit sehr viel besser trotzt als die rostzerfressenen Nieten, mit denen es befestigt ist, gibt dem Vorübergehenden Kunde davon, dass es sich bei den Autos auf diesem Platz wohl überwiegend um die Dienstwagen jener Beamten des Landes Niedersachsen handelt, die am Justizministerium ihren Dienst tun:

Privatparkplatz - Nur für Besucher und Angehörige des Min, der Justiz

So weit also nichts, was in der Nähe des Zentrums einer Landeshauptstadt unerwartet wäre. Aber die Sprache des alten Schildes fällt schon ein wenig auf. Zum einen lese ich die Abkürzung »Min.« spontan und in meinem gewöhnlichen Alltag auch stets zutreffend als »Minimum«, so dass ich unwillkürlich und heiter dachte, hier müsse vom »Minimum der Justiz« die Rede sein, welches ich auch sofort als ein »Geringstes Maß der Gerechtigkeit« verstand und in dieser Form für richtig befand. Zum anderen wirkt das Wort »Angehörige« für die dort tätigen Bediensteten doch ein wenig zu familiär, um den Denkenden nicht an jenen auf Verwandtschaft und »gute Beziehung« basierenden Klüngel denken zu lassen, den man in gewissen Kreisen so manches Mal erahnt, und der doch nie deutlich zur Sprache gebracht wird.

Ein schnelles Foto von diesem Schild habe ich genommen, denn schließlich haben mich die sieben sichtbaren Kameras ja auch abgefilmt und auf Datenträger gebannt, und dann ging ich heiteren Schrittes und leise in mich hineinsummend weiter meines Weges als Vorübergehender. In mir war die Vorstellung, dass im Haus an diesem Platze hochgestellte beamtete Juristen dafür Sorge tragen, dass ihre Angehörigen und copains ebenfalls mit Sold und dickem Dienstwagen beim geringsten Maß der Gerechtigkeit versorgt würden. :mrgreen:

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PROLLblog: Halbieren!
10/23/2008 03:27 AM

Zitat Videotext(in) ARD(in) zum Bildungsgipfel der Dummheit(in), Seite 124, Stand vom 22. Oktober 2008, 20.30 Uhr(in):

Weiteres Ziel sei, so Merkel weiter, die Zahl der jungen Menschen ohne Schul- und Berufsabschluss zu halbieren.

Das Ziel(in) wird gewiss erreicht werden, da können wir uns bei der Kompetenz(in) unserer Kanzler(in) und ihrer Clique völlig sicher sein. Es wird einfach nur die Anforderung(in) an eine(n) Abschluss(in) so weit gesenkt, dass fast jeder hat. Ist zwar nichts wert, aber gut für die Statistik(in). Bei der Arbeitslosigkeit(in) hat das doch auch funktioniert!

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Living in China: CDM in China
10/23/2008 03:09 AM

Dieser Betrag ist Teil der Serie "CDM - Clean Development Mechanism"

Gleich halte ich im German Centre einen Vortrag über Globale Erwärmung, das Kyoto-Protokoll, CDM-Projekte in China und meine Arbeit. Hier die Folien:

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Weitere Beiträge der Serie "CDM - Clean Development Mechanism":

  1. CDM - Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung
  2. Carbon Credits - Der Handel mit Klimaschutz
  3. CDM in China
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US-Wahlen: Gegen Obama und McCain! Für eine Arbeiterpartei!
10/23/2008 02:22 AM
Der Lärm um die Kandidaturen der Republikaner und der Demokraten wurde schlagartig von den Detonationen in der US-Finanzwelt übertönt. Natürlich wird die Präsidentschaftswahl kurz vor dem 4.11. wieder mehr Aufmerksamkeit erhalten, aber unter neuen Vorzeichen. Als eine der letzten Amtshandlungen hat die Bush-Administration in die Banken- und Versicherungskrise durch Stützungskäufe und (zeitweilige) Nationalisierungen eingegriffen und damit ihre Version von „Sozialismus“ aufgetischt, die immer dann ausgepackt wird, wenn es darum geht, Verluste zu schultern. Konkret heißt das:Griff in die Taschen der Lohnabhängigen, um den Kapitalismus aus dem ökonomischen Schlamasssel zu retten.Die KandidatenDie Demokratische Partei hat mit Barack Obama einen „Hoffnungsträger“ aufgestelt,der mit seiner Kampagne immerhin viele junge AktivistInnen und ImmigrantInnen eingebunden hat. Seine vagen Versprechungen von einem „politischen Wandel“ drücken auch die Wünsche vieler WählerInnen aus. Aber Obama sagt nicht, wie er sich innenpolitisch, v.a. in Bezug auf die Finanzierung von Vorhaben (mehr Arbeitsplätze, mehr Gesundheitsfürsorge) verhalten will. Typisch auch seine Absichtserklärung, Steuerschlupflöcher schließen und Haushaltskürzungen vornehmen zu wollen; aber wo genau, bleibt unklar.Konkretere Aussagen waren von ihm hingegen zur Außenpolitik zu hören. Dort tritt er z. B. für die Aufstockung der Truppen in Afghanistan durch die Verlagerung von Kräften aus dem Irak ein. Er präsentiert sich damit als konsequenter Fortsetzer der imperialistischen Kriegspolitik der USA, wenn auch mit flexiblerer strategischer Wahrnehmung . Doch auch mit der Ernennung des eher konservativen John Biden als Stellvertreter hat er klar die Grenzen seiner „Experimentierfreudigkeit“gezogen.[Link] [Cache]
Linke Zeitung: SPD-Parteitag im Schatten der Finanzkrise
10/23/2008 02:22 AM
Der Sonderparteitag der SPD, auf dem am vergangenen Wochenende Franz Müntefering zum Vorsitzenden und Frank-Walter Steinmeier zum Kanzlerkandidaten gewählt wurden, stand ganz im Zeichen der internationalen Finanzkrise.Wenige Stunden zuvor hatten die Bundestagsabgeordneten das 500-Milliarden-Euro-Paket für die Banken im Eilverfahren verabschiedet. Die SPD hatte gemeinsam mit der CDU darauf gedrängt, dass alle Parlamentsfraktionen einem Sonderverfahren zustimmen, das alle im Grundgesetz festgelegten Fristen des Gesetzgebungsverfahrens außer Kraft setzt, und jede ernsthafte Diskussion in Parlament, Fraktion und Ausschüssen verhindert - von einer gesellschaftlichen Debatte ganz zu schweigen.Die SPD spielte eine Schlüsselrolle dabei, das Milliardenprogramm in Interesse der Banken auszuarbeiten und durchzusetzen. Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) war in den vergangenen Wochen ununterbrochen in Kontakt mit Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und anderen Vertretern der Finanzaristokratie und gab jeder Forderung der Bank-Chefs nach. Mitunter beschwerte er sich zwar über die Selbstherrlichkeit, mit der Ackermann und Co. Forderungen an die Regierung stellten, doch handelte er in allen wichtigen Fragen als ihr Erfüllungsgehilfe.Auf dem Parteitag feierte sich die SPD als Retter in der Not und bot sich der herrschenden Elite als Partei an, die weder zögert noch Skrupel hat, nun auch den nächsten Schritt zu gehen und die sozialen Konsequenzen der Bankenrettung in Form von verschärften Sparmaßnahmen und Sozialabbau gegen den Widerstand der Bevölkerung durchzusetzen.[Link] [Cache]
Radio Utopie: Ex-WASG Berlin Landesvorständlerin schreibt Merkel einen offenen Brief
10/23/2008 02:15 AM

Bankenmacht und Verfall der sozialen Schwerkraft, Parteienpolitik, Filz, Skandale und Korruption: Das derzeitige Ringen um die Republik, welches sich zwischen machtvergessenen und machtversessenen Sipp- und Seilschaften einerseits und den Bürgern andererseits abspielt, markiert einen Aufbruch der deutschen Demokratie bzw. eine Zeitenwende. Einem dieser beiden Begriffe würde wohl jeder zustimmen.


Nun hat eine Person, die mit ihrer Arbeit als Landesvorstandsmitglied der Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit (WASG) in Berlin bis 2007 mit dazu beigetragen hat dass die Dinge in der Republik endlich in Bewegung kamen, der deutschen Kanzlerin Angela Merkel einen offenen Brief geschrieben.

Wir dokumentieren nun den offenen Brief von Ulrike Kölver - welcher Radio Utopie heute erreichte - an die derzeitige Amtsinhaberin im Kanzleramt. Er kann auch als Botschaft an diejenigen verstanden werden, welche Merkel dort hineinwählten.


***


Sehr geehrte Frau Merkel,

die Summen zur Rettung der Banken werden von Tag zu Tag astronomischer –  das schon lange verspielte Vertrauen lässt sich so aber offensichtlich nicht zurückgewinnen.

Wo kommt der Milliardenregen eigentlich auf einmal her?

Wir, die Öffentlichkeit, bekamen doch seit Jahren von den Regierungen nur zu hören, wir „müssten den Gürtel enger schnallen“, der verarmte Staat müsse Haushaltslöcher stopfen, darum das Volksvermögen verscherbeln, beim öffentlichen Dienst drastisch Kosten senken und könne nicht einmal mehr so bescheidene Summen wie die zur Unterstützung des Transports von Blinden und sonst Behinderten erübrigen (so z.B. in Berlin).

Wo also nimmt plötzlich der Staat all diese phantastischen Summen her? Klar ist, dass Sie auch jetzt wieder die Masse der Bürger, die durch Ihre Politik und die Ihrer Vorgänger bereits seit Jahren zugunsten unersättlicher Groß-Hasardeure ausgeplündert worden sind, die Zeche zahlen lassen wollen, die Sie uns eingebrockt haben. Jetzt, in der vorhersehbaren „Krise“, in geradezu atemberaubendem Ausmaß. Sie werfen mit Geld um sich, das Ihnen nicht gehört und das der Staat bis vor einigen Tagen angeblich oder wirklich gar nicht hatte. Kein Wunder, dass das kein Vertrauen schafft – schon gar nicht bei den zockenden Banken.  

Nun plötzlich teilen Sie auch öffentliche Schelte an die Banken aus - fraglos verdient.
 
Die Schuld jedoch liegt in erster Linie bei  I h n e n  selbst, Frau Merkel. S i e  haben in Deutschland die volle Verantwortung, in der EU eine gravierende Teilverantwortung für die angerichteten Schäden und daher auch eine erhebliche weltweite Verantwortung und Schuld. Abschiebung dieser Verantwortung steht Ihnen nicht zu, Frau Merkel!  S i e  haben sich zusammen mit Ihren Kabinettskollegen stets zum willigen Erfüllungsgehilfen der –  zweifelhaften  - Interessen der USA gemacht, S i e haben mit deutscher Musterknabenmentalität in der EU stets die für die Allgemeinheit schädlichsten Varianten jedes Politikfeldes im Interesse einer kleinen Schicht maßloser Profiteure vorangetrieben.

Und Sie können keinesfalls sagen, Sie hätten es nicht gewusst: es gab in all den Jahren genug (und gibt immer mehr) fachkundige Stimmen, die eine Abkehr von Ihrer (und Ihrer Vorgänger Kohl und Schröder) halsbrecherischen Politik fordern und reelle gangbare Alternativen immer wieder aufgezeigt haben. Sie haben stattdessen stets weiter skrupellos den „Bock zum Gärtner“ gemacht: Beratung durch Lobbyisten, die inzwischen gewohnt sind, unter jeder Bundesregierung so ziemlich alles zu bekommen, was sie haben wollen, u.a. eine Medienkonzentration, die faktisch die Pressefreiheit zum Erliegen gebracht hat. Sie haben Praktiken zum Standard werden lassen, die man herkömmlich mit Recht als Formen von Korruption zu betrachten pflegte.

Aber selbst wenn Sie – wegen selbstgewählter einseitiger Beratung durch hochkarätige Lobbyisten nicht gewusst haben sollten, wie schädlich die Politik ist, die Sie da (zusammen mit Ihren gleichermaßen verstockten SPD-Kollegen) leichtfertig immer weiter auf die Spitze treiben, so gilt für den Chef-Amtsträger mindestens das, was für jeden Bürger gilt: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

Wir fordern deshalb, dass Sie selbst, Frau Merkel, an allererster Stelle die angemessenen Konsequenzen aus Ihrem anhaltenden politischen Versagen ziehen.

Wir schlagen Ihnen einige Maßnahmen zur Schadensbegrenzung vor:

1) sorgen Sie umgehend dafür, in Deutschland und mit Ihrem Einfluss in der EU, dass die Mega-Profiteure persönlich belangt und zur Kasse gebeten werden. Ein Tropfen auf den heißen Stein nur, dürfte aber vertrauensbildender wirken als „Ihre“ Papiermilliarden, an die niemand mehr glaubt.
    
2) treten  S i e  sodann von dem Amt, dem Sie eindeutig nicht gewachsen sind, zurück. Stellen Sie sich der Fahndung wegen Verdacht auf Veruntreuung von öffentlichem und privatem Eigentum. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Vorgänger Kohl und Schröder ebenfalls belangt werden. 

3) verzichten Sie auf Pensionsansprüche bis auf einen Betrag in Höhe von „Hartz IV“. (Die Millionen  Bürger, die durch Ihre und Ihrer Vorgänger Politik in Arbeitslosigkeit und Lohnverlust gedrückt worden sind, könnten Sie beraten, wie man damit nicht über die Runden kommt).
Ihr Verzicht wäre natürlich wirtschaftlich völlig bedeutungslos: er könnte aber ein Symbol für Abkehr von Polit-Zockerei werden.

Sie haben für Ihr Amt den Eid geleistet, vom Volk Schaden abzuwenden. Diesen Eid haben Sie ganz klar gebrochen. Die genannten Maßnahmen können das nicht wieder gutmachen. Sie könnten aber wenigstens ansatzweise eine Abkehr von Willkür und Kumpanei mit Lobbyisten-Beutegemeinschaften andeuten und so etwas vom im Volk verloren gegangenen Vertrauen zurück gewinnen.
 

Ulrike Kölver

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update: Das Allerletzte von der Islamischen Jihad Union oder: der Islamist als Breininger
10/23/2008 01:14 AM
Da stehe ich, die ich im Moment wegen Grippe im Bett liege, auf, um mal eben Nachrichten zu schauen, und was muß ich sehen?

Die Islamische Jihad Union, über die wir unter Anderem hier und hier und hier berichteten, und von der nur noch Unverbesserliche wie Sonia Mikich und Craig Murray annehmen, das es sie so, wie hier berichtet, garnicht gibt, und die eine Untergliederung namens "Sauerland-Zelle", von der nicht nur Sonia Mikich meint, daß es sie so nicht gibt, hat sich wieder gemeldet. Und zwar in Gestalt von Eric Breininger. Was macht der Breininger? Er droht. Oder auch nicht. Der Spiegel ist sich da auch nicht so sicher. Die wichtigste Passage aus dem Eintrag dort lautet:
Der wichtigste Satz Breiningers: "Ich befinde mich in Afghanistan und plane persönlich keinen Anschlag auf die Bundesrepublik Deutschland." Diese Aussage ist deshalb von Bedeutung, weil es noch bis vor kurzem bei den deutschen Sicherheitsbehörden Befürchtungen gab, ein Anschlag Breiningers stehe womöglich unmittelbar bevor.


Auf der Website der Tagesschau liest sich das so:
"Ich befinde mich in Afghanistan und plane persönlich keinen Anschlag in der Bundesrepublik Deutschland", sagte Breininger, der unter dem islamischen Namen Abdul Gaffar el Almani auftritt.Allerdings habe Deutschland "mit Anschlägen zu rechnen", solange die Bundeswehr in Afghanistan und Usbekistan eingesetzt werde, sagte Breininger weiter.


Auch in der Süddeutschen ( heute, 10:24)und in der TAZ wird wegen der Sätze, daß Deutschland "Mit Anschlägen zu rechnen" habe, von einer "Drohung" gesprochen.

Wenn dem so wäre, wüsste Breininger entschieden mehr als das BKA.

update 23:30.

Regine Naeckel hat noch gründlicher recherchiert und hier findet sich auch das Video, sodaß ich mir sparen kann, es hier auch noch reinzustellen. JedeR kann sich selbst ein Bild machen.



Disclaimer: Durch meine persönliche Linksetzung und die vom System vorgenommene Linksetzung auf ähnliche Artikel dokumentiere ich diese nur und mache sie mir nicht "zu eigen". "Ähnlich" ist ein weiter Begriff...

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ISLA: Afrikanischer Hexenwahn
10/23/2008 01:12 AM
Ein Nachtrag zu den ambitionierten Endzeit-Armeen:
Palins Hexenjäger lügt. Und hier noch mal der Hinweis auf einen Beitrag zum 'post-kolonialen afrikanischen "Hexenwahn"'.[Link] [Cache]
ISLA: Weihrauch aus Somalia
10/23/2008 01:12 AM
Moses, da hat jemand jemand, genauer gesagt der Hasenhüter, die Angaben für den Weihrauch aus Somalia auch gut verstanden, den du mitbringen wirst. Hier ist eine hilfreiche Erklärung für alle anderen.







Weihrauch - Wikipedia[Link] [Cache]
Oeffinger Freidenker: No title
10/23/2008 01:12 AM


Gefunden bei ZAF.[Link] [Cache]
ISLA: No title
10/23/2008 01:12 AM
...

Die neuen Nazis krakeelen
Diesseits und jenseits des Rheins
Sie bauen auf Trümmern
Ihr Reich aus Irrtümern
Von Odin kriegen sie keins.


Duke Meyer, 2000[Link] [Cache]
ISLA: 5 Fragen an keltische und heidnische Gruppen
10/23/2008 01:12 AM
nach Antje Schrupp
Gelesen im Vortrag von Martin Marheinecke,
Als die Sau noch Göttin war



1.: Vorsicht, wenn Gruppen, die man nach ihrer Verbindung zu Neonazis fragt, mit einer Kritik an Hitler und der NSDAP antworten. In einem solchen Fall nach Himmler und der SS fragen.

(Nach dem Ende des Nationalsozialismus entstand im rechtsradikalen Milieu die Auffassung, die Hitler-Göring Gruppe und insbesondere die SA sei an dieser Niederlage schuld. Bis heute wird in entsprechenden rechtsradikalen Publikationen die SS als ordensähnlich organisierte Eliteeinheit als Gegenpol zur bürokratisierten NSDAP dargestellt. Nur die NSDAP sei untergegangen, die SS aber bestehe immer noch im Geheimen weiter, etwa indem sie durch Ufos ins Weltall geflogen sei oder in geheimer Mission in die Antarktis ausgewandert, wo sie bis heute den arischen Genpool reinhalten und pflegen. Dies zu wissen ist wichtig, wenn sich rechtsextreme Gruppen von Hitler und von der NSDAP distanzieren – sie distanzieren sich nicht vom Nationalsozialismus, sondern beziehen Position in einer nazi-internen Auseinandersetzung.)



2.: Vorsicht, wenn sie viel von Europa reden. Fragen, ob auch Griechenland, Sizilien und Rumänien zu ihrem Europa gehören.



3.: Fragen, was sie von "gemischtrassigen" Ehen halten und in welcher spirituellen Tradition Kinder aus solchen Ehen stehen. Wenn die Antwort darauf schwammig bleibt, fragen, ob euer senegalesischer Verlobter auch Mitglied in der Gruppe werden kann.



4.: Vorsicht, wenn die Gruppe sich zwar als nichtrassistisch verstehen will, aber immer betont, daß sie unpolitisch sei. Wirklich nichtrassistische Heiden und Heidinnen haben ihr Verhältnis zum rechtsextremen Heidentum reflektiert und verstehen sich insofern durchaus als politisch.



5.: Vorsicht, wenn auf geheime Traditionen Bezug genommen wird, wenn behauptet wird, die "Wahrheit" über keltische oder germanische Religiosität zu kennen. Heiden, die wirklich an dieser Tradition interessiert sind, wissen, daß man darüber nichts weiß, und geben zu, daß sie ihre Rituale zu einem großen Teil neu erfunden haben.[Link] [Cache]
Die Kuchentester: Crash Dance
10/23/2008 12:46 AM
Ok, das Video gab es schon bei anderen zu sehen (z.B. Immobilienblasen). Der Vollständigkeit halber:


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Feynsinn: Lesestoff
10/23/2008 12:43 AM

Mal wieder dieser Prantl! Will sich nicht nackt zeigen, wenn’s der Staatssicherheit dient. Spießer!

Peer Sparstrick zeigt’s den Schweizern. Die sollen gefälligst Steuerflüchtlinge aufhalten. Wir können schließlich nicht unser Geld für Steuerfahnder ausgeben, wenn die das Geld horten. Nicht lange fackeln, den Jung anrufen und einmarschieren!

Der Bildungszipfel ist gezückt. Wir haben Großes vor, zum Beispiel Zahlen halbieren:
Auch die Zahl der Ausbildungsabbrecher soll im bundesweiten Durchschnitt von derzeit 17 Prozent auf 8,5 Prozent sinken.” Klasse, so hat der Hartz auch angefangen. “Halbierung” versprechen kommt immer gut. Oder Vollbeschäftigung. Oder Freibier für alle. Das hat gute Tradition:
Rund 15 Prozent der Schulen in Deutschland sind Ganztagsschulen. Diese Quote wollte man schon bis 1985 erreicht haben.” Na geht doch! Blühende Landschaften, wohin man schaut. Hauptsache, der Pöbel rennt weiter vor die Gebührenwand der Hoschulen. Schmerz spornt schließlich an.

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Feynsinn: Eichmann des Monats
10/23/2008 12:43 AM

“Wir tun nur unsere Pflicht”, das ist das Motto der Eichmännchen und -Frolleins, die uns auf dem Amt klar machen, daß wir erst den Fernseher verkaufen müssen, ehe die nächste warme Mahlzeit dran ist, der freundlichen BKA-Beamten, die monatelang einem Hinweis aus der Bevölkerung nachgehen oder der korrekten Sekretärin, die um zwölf uhr null und null Sekunden den lebenswichtigen Antrag nicht mehr entgegennimmt, weil “dann ja jeder kommen” könnte.
Heute hat ihn sich die unbekannte Heldin der Deutschen Bahn verdient, die ganz im Sinne des zukünftigen Börsenkurses dafür sorgt, daß nur zahlende Kunden transportiert werden. Eine Zwölfjährige mußte bei Rostock in der Dunkelheit aussteigen, obwohl andere Fahrgäste bereit waren, für ihr Ticket zu zahlen.
Diese Förderung des Schwarzfahrens macht die Sache ja nun wirklich nicht besser, wußte die Plichbewußte und tat diese ihre.
Der Skandal: Die Bahn hat sie vom Dienst suspendiert. Dabei hat sie alles richtig und nichts falsch gemacht, war sogar nachsichtig mit dem Gör:
“Ich habe doch gewartet, bis der Zug zum Stehen kam und sie dann erst rausgeworfen”, verteidigt sie sich zurecht.

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Wut!: Tinnef (38)
10/23/2008 12:23 AM

Den “Froschkönig”…

Froschkönig, Höhe 10 cm, je 2 Euro

…gibt es jetzt auch mit Blümchenmustern, damit sich endlich zwei Spielarten der kalten Geschmacklosigkeit in einem Objekte vereinen können. *würg!*

Der Kommentar dazu aus der gleichen “Publikation”:

Spardose Froschkönig - aus Terrakotta, versch. Motive, Höhe 12 cm - je 3,50 Euro

Das hätte man sich sparen können. Und uns ersparen.

Quelle des Scans: Aktuelle Postwurfsendung von Möbel Heinrich

Posted in Ödnis, Bilder, Geld&Unsinn, Medien, Norm&Wahn, S.A.A.R.T., Tinnef, Werbung
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"Die Dreckschleuder": Chinesen sehen am liebsten schwarze Bildschirme…
10/23/2008 12:21 AM

In China sind gestern schlagartig hunderttausend Computer-Bildschirme aufgrund der Nutzung von Raubkopien schwarz geworden. Der Grund dafür ist eine Kampagne gegen Software-Piraterie, die Microsoft am 21. Oktober durchgeführt hat. Laut der Tageszeitung “Shanghai Daily” hatten die betroffenen Betriebssysteme oder Programme eine Gültigkeitsprüfung per Internet nicht bestanden. Deshalb ist den Nutzern ein schwarzer Bildschirm samt eines separaten Pop-up-Fensters angezeigt worden, in dem vor dem Gebrauch nicht lizenzierter Software gewarnt wurde. Im Rahmen des weltweiten “Anti-Piracy Day” hatte der US-amerikanische Software-Hersteller zu dieser Maßnahme gegriffen. In den folgenden 45 Tagen sollen die Bildschirme weiterhin einmal stündlich schwarz werden, wenn weiterhin Raubkopien von Programmen oder von Windows-Betriebssystemen verwendet werden. Dateien sollen durch den sich schwärzenden Bildschirm nicht geschädigt werden. Die Aktion soll lediglich eine Warnung sein und der Arbeit der Nutzer nicht schaden. In China, wo zahllose Menschen Raubkopien benutzen, hat es derweil scharfe Diskussionen gegeben. Die Nutzer der Raubkopien (darunter auch Behörden) rufen den Software-Giganten dazu auf, die Preise für die Produkte zu senken, damit so Kaufanreize geschaffen werden könnten. Auf der Straße kostet in China eine Raubkopie von Windows Vista derzeit weniger als sieben Yuan, was etwa einem US-Dollar entspricht. Es ist kaum davon auszugehen, dass legale Software jemals auch nur zu annähernd geringen Preisen verkauft werden wird.

Tagged: black, china, raubkopie, screen
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Principiis Obsta: Ackermanns Liquiditätsvernichtungsplan
10/23/2008 12:14 AM

von Egon W. Kreutzer

Der stolze Herr der Deutschen Bank, zu stolz, um die staatlichen Hilfen anzunehmen, an deren Gestaltung er selbst intensiv beratend Anteil hatte, ist vor seine nächsten Mitarbeiter getreten und hat ihnen erklärt, die Bank müsse ihr Kreditvolumen um 30 bis 40 Prozent einschränken.

Ein guter alter Bekannter, Alexander Czerny, hat sich daraufhin wieder einmal bei mir gemeldet und folgendes geschrieben:

Lieber Herr Kreutzer,

folgende Zeilen werden Ihnen nichts Neues verraten. Ich wollte nur kurz darauf aufmerksam machen, dass die Deutsche Bank ein schweres Deflationsprogramm angedroht hat.

Untenstehenden Text habe ich an ein paar befreundete Journalisten geschickt. Vielleicht hilft's ja was... und vielleicht können Sie genau da einhaken, wo ich aufgehört habe, weiterzudenken.

Vielen Dank fuer die scharfen Paukenschläge. Bleiben sie weiterhin in Hochform. Wir brauchen Sie!!

Liebe Gruesse!

Alex Czerny

und diesem persönlichen Anschreiben folgten dann diese hochgradig alarmierenden Überlegungen;

Soeben las ich die Meldung in der FAZ, dass Ackermann das Kreditvolumen seines Institutes um 30-40% verringern will.

Den ökonomischen Sprengstoff, der in dieser unscheinbaren Meldung verborgen ist, können sich nur Wenige ausmalen. Dabei sollten wir dieselbe Strategie dieser Bank und deren Auswirkungen schon aus den Jahren 2000-2005 kennen:

Massenhafte Kündigung von laufenden Krediten an kleine und mittlere Unternehmen mit nachfolgender, steil ansteigender Pleitewelle im KMU-Sektor und bei privaten Kleinschuldnern.

Bilanztechnisch macht die Verringerung des Kreditvolumens wenig Sinn. Der Schaden fuer die deutsche Binnenwirtschaft jedoch wäre immens. Das weiß die Deutsche Bank. Kreditvergabe ist ja schliesslich Geldschöpfung. Was verspricht sich Ackermann davon, wenn er der Binnenwirtschaft den Geldhahn zudreht?

Wir brauchen nur auf die Effekte der Jahre 2000 bis 2005 schauen, um zu erahnen, welche Strategie die Bank wieder einmal verfolgt:

1. Verdrängungswettbewerb im Bankenmarkt

Die Verringerung der Kreditvergabe führt durch verringerte Kredit-Geld-Schöpfung sofort zu ausbleibenden Investitionen, zu Geldmangel im Binnenmarkt und steigert zeitnah Kreditausfälle bei Konkurrenzbanken durch Insolvenzen bei den Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Das Volumen der Deutschen Bank ist so groß, dass, wenn Ackermann seine Drohung wahr macht, die immensen deflatorischen Effekte auf die Binnennachfrage weit mehr als "nur statistisch messbare Größen" sein werden.

2. Verdrängung der KMU aus dem Binnenmarkt zugunsten der Großunternehmen.

Die wichtigsten Kunden der Deutschen Bank sind Großunternehmen, die schon immer danach strebten, die 3 Millionen Mittelstandsunternehmer aus dem Markt zu drängen. Die künstliche Herbeiführung einer gigantischen Pleitewelle bei den KMU durch Verringerung des Kreditvolumens liegt also durchaus im Interesse gewisser Kunden der Großbanken.

Doch was hat die Deutsche Bank davon?

3. Exportprofite durch Lohndruck

Angesichts der derzeit einbrechenden Exportprofite wird die Bank das Spiel der Jahre 2000 bis 2005 mit Erfolg wiederholen:

Unerwünschte Lohnsteigerungen bei den exportierenden Grossunternehmen wurden ab dem Jahr 2000 erfolgreich verhindert, indem die Großbanken die Geldversorgung des Binnenmarktes drastisch einschränkten – eben durch Verringerung des Kreditvolumens.

Die überall spürbare Unterversorgung des deutschen Binnenmarktes mit Liquidität führte schließlich zu steigender Massenarbeitslosigkeit und sinkenden Löhnen. Und sinkende Löhne bedeuten automatisch steigende Profite bei den exportierenden Großunternehmen.

Darf man an dieser Stelle den Verdacht aussprechen, dass die Hausbanken der Exportkonzerne, die großen Investmentbanken (und vor allem die Deutsche Bank) hier ein wenig nachhelfen, den allseits spürbaren Liquiditätsmangel im Binnenmarkt abermals zu verschärfen?

Kurssteigerungen am Aktienmarkt

Die Aussicht auf steigende Exportprofite der (DAX-30-) Unternehmen fuehrt tendenziell zu steigenden Notierungen am Wertpapiermarkt und damit direkt zu steigenden Profiten der Investmentbank.

Hiermit schliesst sich der Kreis. Ackermanns angedrohte Reduzierung des Kreditvolumens ist gleich in vierfacher Hinsicht gewinnversprechend – und das Kalkül wird aufgehen, wenn niemand Ackermanns Plänen Einhalt gebietet.

Die hier angesprochenen 4 Punkte sind keine aus der Luft gegriffenen Prophezeiungen; es waren schlichtweg die Resultate der Jahre ab 2000 bis in die jüngste Gegenwart.

Das soll sich nun wiederholen.

Eine von mir bei Egon W. Kreutzer erschienene Analyse


http://egon-w-kreutzer.de/Geld/Gastbeitrag%20Czerny.html

liefert weitere Zahlen und Fakten sowie die noetigen Tools zum Berechnen der zu erwartenen Auswirkungen von Ackermanns Drohung.
Ich möchte mich an dieser Stelle zunächst einmal bei Alexander Czerny bedanken, für seine neuerliche, hochinteressante Einlassung - und den nach wie vor hochaktuellen Bezug zu den Kreditbeschränkungen der Jahre2000 ff.

Aber auch die Ermunterung, selbst noch ein Stück weiterzudenken, hat mich beschäftigt.

Es gibt m. E. tatsächlich noch ein paar weitere Aspekte.

1. Die Deutsche Bank braucht die noch vorhandene Liquidität dringend selbst.

Geldschöpfung durch Kreditvergabe bringt für das schöpfende Institut die Notwendigkeit mit sich, das von den Kreditnehmern durch Überweisung an andere Institute verbrachte Geld letztlich - wenn auch nur per Saldo - vom eigenen Zentralbankkonto auf ein fremdes Zentralbankkonto zu überweisen.

Solange die Banken geneigt waren, sich ihre Zentralbankkonten durch gegenseitige kurzfristige Kredite im Plus zu halten, war das alles kein Problem.

Nun hat Ackermann aber vollmundig erklärt, die Deutsche Bank benötige keine Staatshilfen.

Kann es sein, dass die vereinte Konkurrenz diese Anmerkung nun, trotz staatlicher Garantien, schlicht abstraft, indem die Deutsche Bank im Interbankengeschäft mehr oder minder offen boykottiert wird?Dann wäre die Aktion nichts als der Versuch, den eigenen Hals zu retten, bevor die staatliche Garantie für den Interbankenhandel und vielleicht sogar die Eigenkapitalhilfe tatsächlich in Anspruch genommen werden müssten - und davon würde sich Herr Ackermann als Person niemals erholen, ganz egal, wie die Bank das Schlamassel übersteht.

Oder

2. Die Deutsche Bank will die Liquidität im Interbankenmarkt knapp halten

Dies wäre die genau gegenteilige Strategie, die m.E. besonders schnell greift, lange bevor auch nur ein KMU pleite geht - und seine Hausbank mitzieht.

Wenn die Deutsche Bank die Geldschöpfung so weitgehend einstellt, fließen den Konkurrenzbanken nur in stark vermindertem Umfang Zentralbankgelder zu, während ihre Zentralbankkonten durch Überweisungen ihrer Kunden an Kunden der Deutschen Bank unveränderte Abflüsse aufweisen.

Dies würde die versammelte Konkurrenz zwingen, ebenfalls schnell und massiv die Kredite zu verknappen.

Und es wäre eine Strategie, die Ackermanns Stern bei den Shareholdern noch heller leuchten ließe, denn von hier aus öffnen sich die Tore zu allen vier Wegen, die Alexander Czerny aufgezeigt hat, sehr schnell und mit großer Sogwirkung.

Oder

3. Die Deutsche Bank denkt schon heute ganz intelligent an die Zeit nach dem Crash

Es ist doch zu erwarten, dass Kredite, die heute ausgereicht werden, beim finalen Ende der aktuellen Spielrunde des Kapitalismus, kaum noch wieder einzutreiben sind.

Eine Bank, die heute zu großzügig Kredite vergibt, wird - schon wenn die ersten Tilgungsraten auf breiter Front ausbleiben (oder bei Fälligkeit längst inflationär entwertet sind), feststellen müssen, dass diese Entwicklung blitzschnell in existentielle Probleme führen wird.

Das Bankensterben und Bankensiechen in den USA ist doch beispielhaft für diesen Prozess. So sichert also der kluge Hausvater Ackermann das bestehende Vermögen der Aktionäre der Deutschen Bank nicht erst, wenn der Hagel niedergeht und die Blitze einschlagen, sondern schon, wenn die ersten dicken Tropfen aus den schwarzen Wolken fallen.

Anders formuliert:

Wenn Ackermann über gesicherte Informationen verfügt, die den finalen Crash in absehbarer Zukunft vorhersagen, dann handelt er jetzt goldrichtig, wenn der dafür sorgt, dass die Deflation kurz vor dem Ende noch einmal schnell und hart zuschlägt und mit dieser Strategie gleichzeitig erreicht, dass die Reserven im Safe solange unangetastet bleiben, bis sie eingesetzt werden müssen, um im letzten Augenblick noch große Mengen Sachwerte zu Spottpreisen einzukaufen.

Als Grundstock für den Start in die nächste Spielrunde.
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Wie auch immer, es fällt mir keine positive, verheißungsvolle Erklärung für die beabsichtigte Kreditverweigerung ein.

Ich persönlich nehme an, es ist ein Mix aus allen genannten Gründen - und Herr Ackermann ist stolz darauf, auf diese Weise das Angenehme mit dem Nützlichen, die Pflicht mit der Kür und die Raffinesse mit der Gier aufs Vortrefflichste verbunden zu haben.

Wer glaubt, einen Kopf, der solche Geniestreiche zu führen in der Lage ist, mit einem auf 500.000 Euro beschränkten Jahresgehalt abspeisen zu können, der zeigt damit, dass er Genialität weder zu erkennen noch zu würdigen weiß -und, selbst wenn er ernsthaft danach suchte, kein Mittel fände, um ihr zu begegnen.

Armes Deutschland.

Quelle: Egon W. Kreutzer

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redblog: Liebesgrüsze aus Zürich
10/23/2008 12:14 AM

Unglaublich aber wahr. Da wandelt man so halbwegs entspannt und wohlgelaunt durch die Zürcher Gässchen, und plötzlich springt es einen an. Das Plakat. Es ist riesig, bunt und fies. Es wirbt für Butter. Nicht irgendeine, sondern für die ganz gemeine Butter an sich. Jetzt ist mir auch endlich klar, was mich an all den Margarinefressern so nervt. Die sind alle so abstoszend unnatürlich...
Auf der Kampagnenseite des werbenden Verbandes Swissmilk gibt es noch mehr Motive dazu, auch wenn hier der auf den Plakatwänden verwendete Slogan einfach weggelassen wurde. (Einfach die Startseite aktualisieren.)
Egal. Hab` Urlaub.[Link] [Cache]
Belgien: Ulfkottes Lügenmaschine und eine neue Strategie dagegen
10/23/2008 12:12 AM

Wenn es eines Tages nichts Deutsches, Schweizerisches oder Österreichisches gibt um des Herrn Ulfkottes Mistmühle zu futtern, dann sucht er sich etwas Englisches oder Belgisches aus.

Ich habe es seit lange aufgegeben, um alle Lügen, Entstellungen und Verdrehungen bei Akte Islam und Kopp Verlag die vom Doktor Ulfkotte eingingen, zu berichtigen. Heute gab es in Akte Islam wieder einmal etwas belgisches. Ich drücke hier das erste Teil des Artikels ab:

Belgien: Muslimführer als Rädelsführer der schweren Unruhen von 2002 freigesprochen

Im Jahre 2002 hat es schwere Ausschreitungen in Antwerpen gegeben, die von deutschen Medien verharmlosend "Jugendunruhen" genannt wurden (wir berichteten). Die Täter waren zumeist junge Muslime, die Geschäfte plünderten, Polizisten und Geschäftsleute angriffen, Fahrzeuge in Brand setzten und Landfriedensbruch verübten.

Im vergangenen Jahr hatte ein Antwerpener Gerichtshof die mutmaßlichen Rädelsführer verurteilt: Die für schuldig Befundenen waren ranghohe belgische Autoritäten unserer muslimischen Mitbürger. Dyab Abou Jahjah, der langjährige Führer der Moslem-Organisation Arab-European League (AEL) und Ahmed Azzuz (AEL) wurden jeweils zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Das Gericht befand, als ranghohe islamische Autoritäten wäre es ihre staatsbürgerliche Pflicht gewesen, die muslimischen Jugendlichen zur Ruhe zu ermahnen. Stattdessen hätten sie den Vandalismus und die Ausschreitungen noch angefacht. Beide behaupteten nach dem Urteil, für ihre Tatbeteilugung gebe es keine Beweise. Sie seien unschuldig. Das Gericht hat sie deshalb nun freigesprochen. (Quelle: Expatica 21. Oktober 2008)

Die Lügenmaschine des Dr. Ulfkotte zeigt wieder einmal ihre Wirkung:

  1. Die antwerpener Unruhen von 2002 waren ausgelöst von einem willkürigen Morde an einem Muslim, begangen von einem Irren, wie es sich später herausstellte. Der Expatica-Artikel meldet dies. Ulfkotte lässt es weg. Zufall? - Natürlich nicht!
  2. " Übersetzungsfehler"?: Das englisch verfasste Bericht, das Ulfkotte zitiert (übersetzt aus der flämischen/niederländischen Sprache) meldet: "The court last year ruled that Abou Jahjah and Azzuz possessed great moral authority." Das ist etwas ganz anderes als "ranghohe belgische Auroritäten" oder "ranghohe islamische Autoritäten", wie Ulfkotte es übersetzt, sondern es sagt schlicht, dass Jahjah und Azzuz potentiell einen grossen moralischen Einfluss auf den jungen moslemischen Randalierer hätten. Ulfkotte behauptet dass er Holländisch versteht. Wir bezweifeln es. Aber er versteht bestimmt Englisch. Entweder ist sein Englischkenntniss unzureichend, oder er hat das Bericht bewusst enstellt...
  3. Warum hat Ulfkotte eine Kurzfassung des Berichts verwendet, die englisch auf einen obsküren Webseite für "Expats" in Belgien veröffentlicht ist? Man könnte unterstellen, dass er er den kompletten Text, wie der auch deutsch veröffentlicht ist von DPA, gemieden hat, weil dort Sachen stehen, die er nicht hören möchte:
    1. Der frühere antwerpener Polizeikommissar Luc Lamine hat als Zeuge bei der Verhandlung in Antwerpen, bestätigt, dass Jahjah und Azzuz sich ausserordentlich eingespannt haben, um die Manifestation der jüngen aufgebrachten Muslimen in gewaltlosen Bahnen zu überführen. Und dass dies auch gelungen ist, dank ihrer Interventionen.
    2. Vorherige Berichte von antwerpener Polizeifunktionären, die das Gegenteil implizierten, waren gefälscht oder inspiriert vom Ex-Polizeikommissar Bart De Bie.
    3. Als der Mord sich ereignete, und die muslimischen Nachbarn sich empörten, waren Jahjah und Azzuz ausserhalb der Stadt. Sobald sie am Platze waren, haben sie mit der Polizei zusammengearbeitet um die Ruhe wiederherzustellen.
  4. Es ist also völlig logisch und korrekt, dass der antwerpener Gerichtshof Jahjah und Azzuz feigesprochen hat. Niemand in Belgien, selbst nicht der Vlaams Belang von Philip Dewinter und Ulfkotte-Freund Bart Debie, hat sich ausserordentlich erböst über das Urteil.

Nur Ulfkotte, der glaubt, dass sein Publikum so dumm ist, dass es alles was er zu sagen wünscht, gerne frisst, hat daraus ein neues Beweis der "Islamisierung Europas" gebastelt.

Wie kann man die Lügenmaschine stoppen?

Ich habe mir inzwischen eine neue Strategie ausgedacht, um Ulfkotte daran zu verhindern, seinen Unwahrheiten zu verbreiten. Die europäische Organisation "Civis Europae" hat am amsterdamer Expatica Unternehmen gemeldet, dass Dr. Ulfkotte auf ihrer Webseite verlinkt mit einer entstellten Wiedergabe eines Berichts. Expatica wird gefragt, Civis Europae zu unterstützen bei ihrer Intervention beim frankfurter Landgericht, um mittels einer vorläufigen Verfügung dem Dr. Ulfkotte und der Bürgerbewegung Pax Europa zu verbieten, ihren Behauptungen mit Verlinkung nach Expatica zu untermauern.

Die Dokumentation und Briefwechsel könnt Ihr lesen auf der neuen Civis Europae Webseite, Abteilung Ulfkotte/Akte Islam. (Link folgt. Bisschen Geduld!)

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2 comments:

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