Wednesday, February 25, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-10-27

Parteibuch Ticker Feed von 2008-10-27


Harald: Bitte mal anguggen…
10/27/2008 11:53 PM

http://www.rbb-online.de/_/polylux/aktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_8132014.html

sehenswerter Beitrag von “Polylux” zur “Finanzkrise”. Wirklich sehenswert.

[...]

Ohne Zweifel wurde ich immer gieriger, egoistischer und ziemlich arrogant…

[...]

Die Menscher erfahren jetzt hoffentlich, das die Banken … wie die Casinos im wilden Westen funktionieren

[...]

Also schaut mal rein…

[Link] [Cache]
LZ Interview: „Wir erwarten eine wahrhaftige Renaissance der Bewegung"
10/27/2008 11:49 PM
Mark Bergfeld ist Studentenaktivist in Großbritannien. Im Interview gibt er Auskunft über die kämpferische Demonstration in der Londoner City am 10.10.2008 gegen den Freikauf der bankrotten Banken mit Steuergeldern und weitere Pläne der sich entwickelnden Bewegung. Linkezeitung: Bilder von der kämpferischen Demonstration in London gegen den Freikauf / Bailout der Banken waren in vielen Medien hier in Deutschland zu sehen. Wie kam die Demonstration zustande? Mark: Um den Hintergrund der heutigen britischen Linken zu verstehen, muss man zum 11. September zurück. Seit der britischen Beteiligung am Krieg in Afghanistan und im Irak haben sich Massen an Studenten radikalisiert. Ihre Aktivitäten haben sich hauptsächlich gegen den Krieg gerichtet, und nach 7 Jahren Krieg ist die Bewegung immer noch sehr aktiv und organisiert. Obwohl die „Stop the War Coalition keine revolutionäre Organisation ist, argumentiert sie gegen den US- und europäischen Imperialismus und kann so die Verbindung zwischen Rezession, Imperialismus und Widerstand herstellen. Somit war klar: Der Feind steht im eigenen Lager. Nun haben 30 Studenten aus London, Sheffield und Essex, die in der Studentenschaft der Socialist Workers‘ Party organisiert sind zu der Demonstration „March on the City: We won't bail out the bankers am 10. Oktober aufgerufen. Da diese Gruppen sehr starke politische Präsenz durch die Anti-Kriegs-Bewegung an den Universitäten haben, konnten sie eine Reihe von Aktivisten für den Protest gewinnen. Linkezeitung: Wer hat sich an der Mobilisierung beteiligt? [Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Der geschlossene Fern-Säh-Kreislauf
10/27/2008 11:16 PM

Es ist schon auf eigentümliche Weise für einen Fernsehabstinenzler erheiternd, wenn er bei jemandem sitzt, der gewohnheitsmäßig abends zur Fernbedienung greift und sich die vorgefertigten Bilder und Stimmen in die Wohngrotte holt. Vor allem, wenn dieser Jemand zwar beim unsäglichen Programm von RTL hängenbleibt, aber die ständige Unterbrechung dieses Programmes durch das eigentliche Programm – die tägliche Programmierung der Menschen durch die Reklame – nicht ertragen will und deshalb zur Fernbedienung greift, um der Werbung zu entkommen. Nein, ausgeschaltet wurde die Glotze nicht; der Finger tippte eifrig dreistellige Zahlen und der Blick ging in ein Videotext-Angebot, das seine nichtsigen Tittitainment-Inhalte ebenso mit flackernder, blinkender und aufdringlicher Reklame vergällte, wie der Rest des Programmes auch von Werbung vergällt ist. An allen Stellen fanden die Macher dieses medialen Textangebotes einen Raum, um blinkend und signalfarben auf »günstige Kredite« und auf »Endlich, der Kredit für jedermann« hinzuweisen. Als mein Gastgeber sich mit einem Knopfdruck von dieser Wüste verabschiedete und sich wieder der Wüste des Programmes zuwandte, lief die Ankündigung einer Serie mit dem tollen Titel »Raus aus den Schulden«.

Der gesamte, in sich geschlossene Kreislauf des medialen Wahnsinnes kann in weniger als fünf Minuten deutlich werden, wenn man nur hinschaut: Geld für Tinnef ausgeben, Kredit aufnehmen und sich von RTL quotenträchtig aus den Schulden helfen lassen, damit sich auch immer weiter Menschen diesem Hirnbeiz aussetzen.

Allerdings war ich von uns beiden der einzige, der darüber herzlich lachen konnte. Das tägliche Glotzen auf die flackernde Fläche macht offenbar so stumpf, dass selbst das Offensichtliche nicht mehr gesehen wird.

Mit fröhlichem Gruß an M.

[Link] [Cache]
HU-Marburg: Mein Gott, Walter!
10/27/2008 10:57 PM
Erst mit ausgehandelt, dann aber dennoch nachgekartet - HU-Ortsverband Marburg.

[Link] [Cache]
HU-Marburg: Ackermann verzichtet
10/27/2008 10:57 PM
Kein Preis mehr für den Bank-Boss - HU-Ortsverband Marburg.

[Link] [Cache]
HU-Marburg: Maulkorb statt Meinungsfreiheit
10/27/2008 10:57 PM
Wie das ZDF mit einer kritischen Journalistin verfährt - HU-Ortsverband Marburg.

[Link] [Cache]
Urs1798: Information an alle Verwandte und Bekannte von mir in Hessen
10/27/2008 10:46 PM
Die Seite www.wortbruch.info bitte um Verbreitung der Nachricht: “…Und weiter geht`s” nachdem sie leider über Stunden nicht erreichbar war. Ich bitte meine Verwandten und Bekannten dringend sich zuerst auf folgender Seite http://www.perspektive2010.org/blog/ zu informieren worum es eigentlich geht. Ich denke die werden sich freuen, sie wollten keinen Koch mehr und gegen frischen Wind [...][Link] [Cache]
IBKA: Säkularisten enttäuscht von Barack Obama
10/27/2008 10:43 PM

Aus: MIZ 3/08

Ein Interview mit Stuart Bechman über Politik und Religion und den Präsidentschaftswahlkampf in den USA

mehr lesen

[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: Auswandern nach Russland
10/27/2008 10:40 PM

Auswandern nach Russland

Mit 86 Schweinen in ein neues Leben

PHOENIX

Fr, 31.10.08, 22.30 Uhr

Sa, 01.11.08, 10.30 Uhr


Vor gut einem Jahr fasste Bernd den Entschluss, das Abenteuer seines Lebens zu wagen: Gemeinsam mit den 86 Schweinen seiner Freilandzucht wanderte er aus, vom brandenburgischen Gömnigk in ein kleines Dorf, rund 250 Kilometer südlich von Moskau. Er ist überzeugt: Mit Öko-Wurst kann er in Russland eine Marktnische füllen.

Der 50-jährige Bernd wollte noch einmal ganz neu anfangen, aber auf keinen Fall in Deutschland: "Hier bin ich immer an irgendetwas gescheitert, sei es an bürokratischen Hürden, die sich hier aufgetürmt haben oder dass ich auf einmal im Rating bei den Banken weggerutscht bin. In Russland hat man dagegen jetzt eine Chance, etwas umzusetzen, was hier schwer möglich ist, wenn man andere Wege gehen will." Nach mehreren Jobs, mal als Versicherungsvertreter, mal als Verkäufer von Solar- und Biogasanlagen, fand er schließlich seine Berufung als Öko-Schweinezüchter. Doch so richtig war er hierzulande auch damit nicht zufrieden.

In Russland will er einen Landwirtschaftsbetrieb aufbauen, nach streng biologischen Grundsätzen. Damit auch die Finanzierung klappt, arbeitet er im Auftrag eines russischen Investors, den er in Deutschland kennen gelernt hat. Begleitet wird Bernd von seiner Lebensgefährtin Gudrun. Die 48-Jährige gibt für den großen Schritt in die russische Provinz ihren festen Job und ein gutes Einkommen als Agrar-Ingenieurin komplett auf.

Sendetermine

Fr, 31.10.08, 22.30 Uhr

Sa, 01.11.08, 10.30 Uhr

Dokumentiert wurde dieser wohl ungewöhnlichste aller Auswanderertrips von Autor Christian Schulz und Kameramann Sebastian Hattop. Sie waren dabei, als es um den schwierigen Transport der Schweine durch mehrere Landes- und Zollgrenzen ging.

Sie beobachteten das stetige und zähe Ringen im neuen Alltag von Bernd: die Unwägbarkeiten, die Hochs und vielen Tiefs, die gar nicht so einfache Umstellung auf die für ihn und seine Freundin so fremde russische Mentalität.

Die Kamera zeigt, wie das Paar für das Glück in der Fremde alles tut, auch wenn sich die beiden mehr als einmal fragen müssen, ob sie mit ihrem Vorhaben tatsächlich "Schwein gehabt" haben.

Film von Christian Schulz

[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: Saddam Hussein - Der Prozess
10/27/2008 10:40 PM

Freitag, 31. Oktober 2008 um 22.25 Uhr

ARTE

Wiederholungen:
13.11.2008 um 09:55
Saddam Hussein - Der Prozess
(Dänemark, 2007, 71mn)

Der irakische Diktator Saddam Hussein ist unter Umständen hingerichtet worden, die selbst sein größter Feind, der amerikanische Präsident George W. Bush, als unwürdig bezeichnet hat. Im November 2006 war Saddam nach einem weltweit beachteten Prozess, der von Mordanschlägen und chaotischen Zwischenfällen begleitet war, zum Tode verurteilt worden. Hauptanklagepunkt war ein Massaker an irakischen Kurden, denen ein versuchter Anschlag auf den Diktator zur Last gelegt worden war. Der Dokumentarfilm "Saddam Hussein - Der Prozess" wirft einen Blick hinter die Kulissen dieses auch von neutralen Beobachtern als politischer Schauprozess kritisierten Verfahrens.

Der Prozess gegen den früheren irakischen Diktator Saddam Hussein, Angehörige seines Tikrit-Clans und seinen Halbbruder gehört zu den spektakulärsten Verfahren der internationalen Justizgeschichte und wird selbst von neutralen Beobachtern als politischer Schauprozess kritisiert.
Der katalanische Autor und Filmemacher Esteban Uyarra und sein Team hatten während der gesamten Prozesszeit exklusiven Zugang zu den Anklägern und zum Verteidigungsteam Saddams. War der monatelange Prozess, von dem viele Iraker eine geradezu kathartische Wirkung erwarteten, ein faires Verfahren?
Den Vertretern der Anklage ging es nach eigenen Aussagen darum, mit der Verurteilung Saddams dem Irak einen neuen Start in eine demokratische Zukunft zu ermöglichen. Dem gegenüber bezweifelte die Verteidigung - Anwälte aus dem Irak, aus Qatar, Ägypten, dem Libanon und den USA -, dass es um mehr als um Rache ging. Nach ihrer Ansicht war die Todesstrafe als Urteil ohnehin vorgesehen. Die Anwälte, darunter der ehemalige amerikanische Justizminister Ramsey Clark, waren übrigens von der in Jordanien lebenden Tochter Saddam Husseins ausgewählt worden.
Esteban Uyarra und sein Team verfolgten einen Prozess, der unter der täglich zunehmenden Gewalt zwischen den Volksgruppen und zahllosen Attacken gegen die US-Armee, aber vor allem vor dem Hintergrund von Mordanschlägen gegen die Vertreter der Anklage, die Verteidiger und die Richter stattfand. Dazu kam politischer Druck seitens der irakischen Regierung, der USA, der schiitischen Mehrheit, die Saddam so schnell wie möglich am Galgen sehen wollte, und Racheakte der sunnitischen Minderheit, der auch der Diktator angehörte. Die Kamera folgt unter anderem dem irakischen Generalstaatsanwalt Jaffar, dem Team der Verteidiger und den beiden juristischen Beratern, dem New Yorker Anwalt Eric Blinderman sowie dem Kanadier William Wiley.[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: Wie Amerikas Präsidenten lügen
10/27/2008 10:40 PM

Zur US-Präsidentenwahl am 04.11. War made easy - Wie Amerikas Präsidenten lügen

Sendung am Donnerstag, 30.10.2008, 23.00 bis 23.45 Uhr

SWR

So unterschiedlich Amerikas Präsidenten in den vergangenen 50 Jahren auch waren. Sie waren in einem alle gleich. Sie alle waren wahre Könner in der Kunst der Lüge, wenn sie das eigene Land zu einem Krieg verführen wollten. Und ihre Methoden glichen sich. Diese "Gehirnwäsche mit Tradition" hat der amerikanische Wissenschaftler Norman Solomon erforscht, und die beiden Dokumentarfilmer Loretta Alper und Jeremy Earp haben diese Geschichte in einem eindrucksvollen Film erzählt.

Sprache und Rhetorik der Präsidenten war nahezu identisch, wenn die Kriegsmaschinerie in Gang gesetzt wurde und das amerikanische Volk jubelnd zur Seite stehen sollte.

Der Film zeigt auch, wie Reporter und Moderatoren die Sprache der Präsidenten übernahmen. Politik und Medien arbeiten Hand in Hand.

Der Film wird von Oscar-Preisträger und Friedensaktivist Sean Penn gesprochen. Die deutsche Fassung spricht sein Synchronsprecher Tobias Meister.

Ein Film von Loretta Alper und Jeremy Earp

[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: Was jeder Präsident wissen sollte!
10/27/2008 10:40 PM
Mittwoch, 29. Oktober 2008
VOX
23.50 Uhr


Was jeder Präsident wissen sollte!
(The President's Guide to Science - The power to change the world)

60 Min.
Dokumentation, Großbritannien 2008

Mit Spannung schaut die gesamte Welt auf die USA. Wer wird in den kommenden Tagen zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt? Diese Frage ist auch für die Wissenschaft interessant, denn der US-Präsident wird einige der wichtigsten Fragen der Menschheit beantworten müssen: Wird weiterhin das Öl die Weltwirtschaft regieren oder investieren auch die USA vermehrt in erneuerbare Energien? Wie geht die Weltmacht zukünftig mit der Gentechnik und Stammzellenforschung um? Beginnt ein neues Wettrüsten und welche Folgen könnte ein Atomkrieg haben? Die Dokumentation 'Was jeder Präsident wissen sollte!' ist für den zukünftigen US-Präsidenten ein Crashkurs in Sachen Wissenschaft ? denn eins ist sicher: Ein Präsident, der so wichtige Fragen beantworten muss, sollte wissen, wovon er redet! Technik beherrscht unsere moderne Welt bis in die letzten Winkel. Selbst Landwirtschaft wird vielerorts bereits mit Computern und Satelliten gesteuert. Doch die moderne, globalisierte Welt hat das Leben nicht nur verbessert. Gefahren und Probleme ungekannten Ausmaßes gehören zu ihren Schattenseiten: Energiekrise, Erderwärmung und ungewisse Risiken der Genforschung werden auch in der Öffentlichkeit immer wieder kontrovers diskutiert. Nicht zu unrecht, denn diese Themen werden die Zukunft unseres Planeten bestimmen. Doch verstehen Politiker überhaupt, worüber sie entscheiden müssen? Meist begreifen nur noch hoch spezialisierte Wissenschaftler, wie die moderne Welt funktioniert - und was nötig ist, um sie zu retten. Die politischen Führer der großen Nationen, allen voran der amerikanische Präsident, brauchen ihre Hilfe, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. In dieser Sendung erklären Nobelpreisträger und führende Naturwissenschaftler aus Physik, Biologie und Chemie, vor welchen komplexen Problemen und schwierigen Entscheidungen der neue amerikanische Präsident steht. Und sie machen deutlich, wie wichtig es sein wird, dass er ihnen zuhört - ganz im Gegensatz zu seinem Vorgänger. Die deutsche Erstausstrahlung von 'Was jeder Präsident wissen sollte!' ist ein eindringliches Plädoyer an den neuen Präsidenten der Weltmacht USA, wieder mit Wissenschaftlern und Technikern zusammenzuarbeiten. Denn nicht weniger als die Zukunft der Menschheit hängt von dieser Kooperation ab!
[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: Schweres Erbe - Amerika nach George W. Bush
10/27/2008 10:40 PM

auslandsjournal XXL

ZDF

Mittwoch, 29.10.2008 22:45 - 23:45 Uhr

VPS 29.10.2008 22:45

Länge: 60 min

Magazin, Deutschland, 2008


Schweres Erbe - Amerika nach George W. Bush

Das auslandsjournal in Übergröße: In doppelter Sendelänge widmet sich das "auslandsjournal XXL" der Lage und der Stimmung in den USA eine Woche vor der Präsidentschaftswahl. Kern der Sendung ist die Frage, wie sehr die achtjährige Bush-Administration die USA verändert und geprägt hat, und wie die beiden Kandidaten, die sich um Bushs Nachfolge bewerben, mit dem schweren Erbe seiner Amtszeit umgehen wollen.

Zusammen mit dem USA-Experten Eberhard Piltz zieht Moderator Dietmar Ossenberg eine Bilanz der Bush-Ära.

Neben aktuellen Berichten aus den USA präsentiert "auslandsjournal XXL" die Dokumentation "The Bush Years" von Michael Renz, ein ausführliches Porträt des umstrittenen Texaners. Die Sendung bilanziert schonungslos, wie sich George W. Bush auf den verschiedenen Politikfeldern geschlagen hat - ohne dabei seine Verdienste außer Acht zu lassen.


The Bush Years
Geschichte verdichtet sich manchmal in einem Ereignis, an einem Tag. In der Amtszeit von George W. Bush ist es der 1. Mai 2003. Es ist der Tag seines größten Triumphes. In einem Bomber der Navy landet US-Präsident George W. Bush auf der USS Abraham Lincoln. Zum ersten Mal seit George Washington trägt ein amerikanischer Präsident wieder Uniform. Vor der Besatzung des Trägers verkündet er: "Mission Accomplished" - der Krieg im Irak sei siegreich beendet.

Die Inszenierung ist wohl durchdacht: Der Präsident als siegreicher Feldherr. Doch dieser 1. Mai soll für George Walker gleich das Ende zweier Konflikte markieren. Nicht nur den Krieg im Irak hält er für gewonnen, sondern - und das ist für ihn fast noch wichtiger - er glaubt sich vorn, im lebenslangen Rennen gegen den eigenen Vater. Nicht Daddy, der bisherige Superstar im Hause Bush, entthronte Saddam Hussein, sondern der als Nichtsnutz verschriene Junior.

Der 1. Mai 2003 ist der wahrscheinlich wichtigste Tag im politischen Leben eines Mannes, der Präsident wurde, um seinem Land die "Ehre zurückzugeben", wie er im Wahlkampf vollmundig verkündete. Er führte sein Land in zwei Kriege, deren Ende nicht absehbar ist. In seiner Amtszeit sperrte die mächtigste Demokratie der Welt ihre Feinde ohne Richter und Prozess ein, wurde im Namen Amerikas gequält und gefoltert. Der Name Bush steht für ein Rekorddefizit im Haushalt, aber auch für Rekordausgaben in der Hilfe für Afrika.
Jetzt am Ende seiner politischen Karriere ist es Zeit, Bilanz zu ziehen. Ist er wirklich gescheitert, wie viele seiner Kritiker meinen, war er der schlechteste Präsident aller Zeiten oder gar ein Visionär, der als erster die kommenden Konflikte des 21. Jahrhunderts erkannte?

"The Bush Years" blickt zurück auf acht Jahre neokonservativer Politik im Weißen Haus. Wo steht Amerika, wo die Welt am Ende der Ära Bush? Und wie geht es weiter? Ist das Image als "Heilsbringer" der Welt auf immer dahin? Stimmt die Behauptung, dass es Generationen dauern wird, um das Chaos dieser Regierung in Politik und Wirtschaft zu beseitigen?[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: Alltag einer Supermacht
10/27/2008 10:40 PM
Das Erste | Mittwoch, 29.10.2008 | 23:30 Uhr
Alltag einer Supermacht

Eine Reise durch Amerika Film von Klaus Scherer
Entwicklungshelfer Stan Brock belädt Lkw und Flugzeuge mit seinen mobilen Behandlungsräumen, mit Zahnarztstühlen, medizinischem Gerät und Tausenden von Brillen für die Bedürftigen. Früher landete er mit seinen freiwilligen Helfern im Amazonasdelta, heute steuert er stattdessen Kentucky und Tennessee an. Dort stehen die Patienten schon Stunden Schlange, bevor die mobile Armenklinik aufgebaut ist: schmallippige Männer mit verrotteten Zähnen, Mütter mit weinenden Kindern; Nichtversicherte, Unterversicherte, arbeitende Arme. 47 Millionen Amerikaner können sich keine Krankenversicherung leisten, ein Sechstel der Bevölkerung. "Zum Amazonas können wir ohnehin nicht mehr fliegen", sagt Entwicklungshelfer Brock, "dafür ist der Treibstoff zu teuer und der Dollar zu schwach."
Amerika ganz unten? Wie immer der nächste Präsident am Ende des Wahljahres heißen wird, er wird eine Supermacht in Selbstzweifeln finden. Die Wahlkampfthemen sind Krisenthemen: die Angst vor der Rezession, der Klimawandel, das marode Schul- und Gesundheitssystem, die Kriege ohne Sieg.
ARD-Korrespondent Klaus Scherer ist für seine Reportage quer durch die USA gereist von der kalifornischen Pazifikküste bis nach New York. Er begleitete Zugschaffner in den Rocky Mountains und Farmer im Mittelwesten auf ihren Treckern, er besuchte Stahlkocher und einen Ölmilliardär, der nun auf Windkraft schwört. Er traf Menschen, die den Selbstmordsprung von der Golden Gate Brücke überlebten und 70-Jährige, die in der Grundschule lesen und schreiben lernen. Er sprach mit Offizieren, die der Armee desillusioniert den Rücken kehrten und mit dem Hausmeister der Freiheitsstatue, der noch immer nicht gutheißen will, dass die Statue seit den Anschlägen vom 11. September für Besucher gesperrt ist. Und er begleitet Patienten von Stan Brock, dem Entwicklungshelfer, nach Hause zu ihren Wohnwagen in den ärmsten Gegenden Amerikas.
"Ein jeder spiegelte auf seine Weise die Selbstzweifel der Supermacht wider, aber auch den Willen und die Zuversicht, neu anzufangen", so Scherer. "Als lebte in ihnen immer noch der Geist der Pioniere, die noch im Scheitern nie nach einer Regierung rufen würden."
[Link] [Cache]
TAMMOX-TV: George Walker Bush in "Being W."
10/27/2008 10:40 PM

Dienstag, 28. Oktober 2008 um 21.00 Uhr

Wiederholungen:
04.11.2008 um 09:55
06.11.2008 um 00:30
George Walker Bush in "Being W."
(Frankreich, 2008, 104mn)
ARTE F
Regie: Karl Zero, Michel Royer
Autor: Karl Zero, Michel Royer
Produzent: La Societe Secrete


Der französische Journalist und Starkomiker Karl Zéro und Filmemacher Michel Royer präsentieren mit ihrem Dokumentarfilm "Being W." die nicht autorisierte Biografie von George W. Bush, US-Präsident und aus Sicht des Satire-Duos größter amerikanischer Schauspieler aller Zeiten. Dabei stellt sich als "Dabbeljus'" Glanznummer heraus, dass er in der Lage ist, die Menschen die unglaublichsten Dinge glauben zu lassen.

Nach Ansicht von Karl Zéro und Michel Royer monopolisiert George W. Bush seit bald acht Jahren Funk und Fernsehen rund um den Globus und rund um die Uhr. Darunter waren Stunden und Aberstunden haarsträubender Bonmots, absurder Entscheidungen, peinlicher Pannen und lächerlicher Auftritte. Und mittendrin geschah die Wiederwahl zum US-Präsidenten, die für viele Amerikaner ein Rätsel bleiben wird.
Zum Ende seiner Amtszeit lassen Karl Zéro und Michel Royer "Dabbelju" in ihrer nicht autorisierten Biografie Bilanz ziehen. Mister President daselbst beziehungsweise ein begnadeter Imitator - kommt zu Wort und erklärt Beweggründe und Methodik seines Strebens nach der Macht. Mit teuflischer Unterstützung der Autoren kommentiert "Dabbelju" die Bilder seines Lebens.

Die Gäste der Gesprächsrunde:

Karl Zero: Filmemacher

Michel Royer: Filmemacher

Ted Stanger: Journalist und Schriftsteller[Link] [Cache]
Harald: Ja, ja, die Wahlcomputer, Versuch einer Erklärung…
10/27/2008 09:49 PM

Und wieder gehts um die Wahlcomputer, deren (UN-)Sicherheit und (UN-)Zuverlässigkeit.

Natürlich darf ja auch keiner so richtig erfahren wie der Wahlcomputer so im Detail funktioniert, weil Geschäftsgeheimnis und Urheberrecht und … und … und.

Angeregt durch diesen Artikel bei Nachtwächter-Blah und diesen Artikel bei Fefe versuche ich mal ganz einfach zu erklären wie das so geht mit dem Wahlcomputer. Und damit man das so richtig versteht versuche ich mal dabei die ganze Technik außen vor zu lassen:

Also los jetzt:

  1. Man verzichtet auf den Wahlzettel und ersetzt diese durch eine Tastatur, auf welcher der Wähler (mehr oder weniger einfach und übersichtlich) den oder die gewünschten Kandidaten und/oder Parteien auswählt. Also seine Stimmer mittels Knopfdruck abgibt.
  2. Nun erfasst man die Stimme mittels eines Programms, welches dabei garantiert (garantieren soll), dass
    1. Die Stimmen richtig erfasst werden.
    2. Die Reihenfolge der Stimmabgabe verschleiert wird, damit das Wahlgeheimnis gewahrt bleibt.
    3. Eine Anzeige (oder ein Kontrollausdruck) mit der gezählten Stimme erfolgt.
  3. Am Ende der Wahl gibt der Wahlcomputer (statt einer Öffnung der versiegelten Wahlurne und einer für jederman nachvollziehbaren Auszählung) das vom Programm ermittelte Wahlergebnis aus.
  4. Und das ist dann korrekt - das muss kann der Wähler dann Glauben, denn der Wahlmaschinenhersteller und unabhängige Experten und vereidigte Sachverständige garantieren ja das alles korrekt ist, das keine Manipulation des Programms erfolgte, das das Programm fehlerfrei ist und das auch die Technik völlig zuverlässig und fehlerfrei funktionierte. Und das es völlig ausgeschlossen ist das Wahlverhalten nachzuvollziehen (also zu ermitteln, welcher Wähler wie gestimmt hat).

Und hier habe ich so meine Bedenken. Und will das mal anhand eines “manuellen Wahlcomputers” verdeutlichen.

Statt eine Wahlurne nehme man einen großen Raum, in welchem sich sagen wir mal drei vereidigte, geschulte, zuverlässige und völlig unbestechliche Wahlhelfer befinden.

Der ausgefüllte Wahlzettel wird nicht in die Wahlurne geworfen, sondern in diesen Raum (zum Beispiel durch einen Briefschlitz. Die drei Wahlhelfer erfassen diese Stimme auf einer Liste und vernichten den Wahlzettel und geben dem Wähler eine Quittung, was er gewählt hat bzw. wie seine Stimme erfasst wurde. Und natürlich merken sich die Wahlhelfer nicht in welcher Reihenfolge die Stimmen abgeben wurden und machen selbstverständlich auch keinen Fehler bei der Erfassung und selbstverständlich keine anderen Aufzeichnungen außer der Zählung der einzelnen Stimmen.

Und selbstverständlich sind die Wahlhelfer 100 %ig von der Außenwelt abgeschirmt, sie werden in keiner Weise überwacht (also keine Kameras, kein Telefon oder Händy, keine Abhörmöglichkeit, kein Lauscher an der Wand und keiner am Schlüsselloch, die Fenster sind zugehangen…, also es geht keine Information heraus oder hinein und sie werden auch nach Ende der Wahl kein Wort über den Wahlvorgang verlieren. Und selbstverständlich sind diese völlig unfehlbar, also weder beabsichtigt noch unbeabsichtigt machen diese irgend einen Fehler.

[Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": «Isländer sind keine Terroristen»
10/27/2008 09:45 PM

Die Isländer protestieren vehement dagegen, dass ihr Land von Grossbritannien indirekt mit Terroristen in Zusammenhang gebracht wurde.
Bis Montagnachmittag unterzeichneten mehr als 57′000 Isländer und damit fast ein Fünftel der Bevölkerung eine Petition, die der Regierung in London vorwirft, das Einfrieren isländischer Bankguthaben im Königreich mit einem Anti-Terror-Gesetz zu rechtfertigen.

«Isländer sind keine Terroristen», stellt der Titel des im Internet veröffentlichten Protestschreibens klar. Die britische Regierung hatte mit Verweis auf das Gesetz von 2001 Guthaben der Icesave, einer Tochter der isländischen Landesbanki, eingefroren, um heimische Sparer zu schützen.
Die britische Regierung hat ihre Antiterrorgesetzgebung in Anspruch genommen, um das Vermögen von isländischen Banken in Großbritannien einzufrieren. Der Fall zeigt, wie gut sich Gesetze, die einst ausschließlich für die Bekämpfung des Terrorismus eingeführt und durchgesetzt wurde, anderweitig instrumentalisieren lassen.
Auf der Website www.indefence.is wird der Regierung des britischen Premierministers Gordon Brown nun eine kurzsichtige Politik vorgeworfen. Ihr Vorgehen habe eine «schon schwierige Lage in eine nationale Katastrophe» verwandelt, von der neben isländischen auch Familien in Grossbritannien betroffen seien.

Island ist besonders stark von der weltweiten Finanzkrise betroffen. Die isländische Krone verlor seit Jahresbeginn rund 40 Prozent an Wert, die drei grössten Banken des Landes mussten Anfang Oktober verstaatlicht werden.
Das Land ist auf Hilfe von aussen angewiesen und nahm beim Internationalen Währungsfonds IWF ein Darlehen in Höhe von umgerechnet 2 Milliarden Euro auf.

[Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": Pflichtablieferungsverordnung in Deutschland in Kraft getreten
10/27/2008 09:45 PM

Am 23. Oktober 2008 ist die Pflichtablieferungsverordnung [1] in Kraft getreten.
Sie regelt die Einschränkung der Ablieferungs- und Sammelpflicht, die Beschaffenheit der ablieferungs- pflichtigen Medienwerke, die Verfahren der Ablieferung und Voraussetzung und Verfahren bei der Gewährung von Zuschüssen.
Grundlage für die Pflichtablieferungsverordnung ist die Verordnungsermächtigung des §20 des Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek [2] aus dem Jahr 2006.
Gegenstand der Pflichtablieferungsverordnung ist die Sammlung von Netzpublikationen ebenso wie die Sammlung körperlicher Medienwerke.
Die Deutsche Nationalbibliothek entwickelt Verfahren zur Sammlung von Netzpublikationen. Zurzeit ist lediglich die einzelobjektbezogene Sammlung von Netzpublikationen mit Entsprechung zum Printbereich, z. B. E-Books, elektronische Zeitschriften, Hochschulprüfungsarbeiten und Digitalisate realisiert.
Webseiten aller Art, z. B. statische und dynamische HTML-Seiten, Weblogs oder Foren, werden noch nicht gesammelt. In einer weiteren Stufe ist das speichern auch solcher Seiten aber geplant. Die zukünftige Einzelablieferung von Webseiten soll weder über ein Formular noch über eine Schnittstelle aktiv vom Ablieferer geleistet werden.
Deshalb wird es auch nicht erforderlich sein, diese Seiten in andere Formate (PDF, TIF) umzuwandeln und sie uns zu übermitteln.

Netzpublikationen (i.d.R. Webseiten), die gewerblichen, geschäftlichen oder rein privaten Zwecken dienen, sind grundsätzlich von der Sammlung ausgenommen.

[1] Pflichtablieferungsverordnung

[2] Gesetzes über die Deutsche Nationalbibliothek

Tagged: ablieferung, Webseiten
[Link] [Cache]
Principiis Obsta: Schön, dass sich jemand für sie einsetzt
10/27/2008 09:35 PM
von Mowitz

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, http://www.koufogiorgos.de/

Deutschlands Vorzeige-Professor No. 1, in Endlosschleifen als Dauerplauderer in den Talk-Shows der öffentlich-rechtlichen Märchensender beschäftigt, hat ein neues Tätigkeitsfeld ausgemacht: eine Lanze für die recht- und wehrlose Minderheitsgruppe der Manager zu brechen, die sich in ihrer Rolle als selbsternannte Elite und Leistungsträger bedrängt fühlt und so gar nicht verstehen kann was mit dem Finanzmarkt, den sie mit Volldampf gegen die Wand fuhren, eigentlich verkehrt lief. Schließlich sind sie keine Monster. Sie, Herr Vorzeige-Professor No. 1, wussten dagegen schon immer was man machen und nicht machen muss. Bloß keine Eingriffe in den Markt, der regelt nicht nur sich selbst, sondern ermöglicht auch, dass 95 Prozent des weltweit um den Erdball elektronisch vagabundierenden Kapitals seinen Weg in Spekulationsblasen findet und fand, aber nicht in den Weg in die Realwirtschaft. Sie verwiesen schon immer, mit der Ihnen eigenen Penetranz, die nur bei Idioten, gekauften Manipulateuren und Profiteuren vorzufinden ist, auf die wirklichen Gefahren der Wirtschaft hin: Die hochbezahlte und sich immer mehr vermehrende Kaste der Hartz-IV-Empfänger. Bei so viel Weitsicht und Klugscheißerei, die Sie dauerhaft an den Tag legen und zum Berater der deutschen Regierung hochsteigen ließ, verstehe ich die Aufregung nicht,
Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, http://www.koufogiorgos.de/
die Ihr unsäglich antisemitischer und dümmlicher Vergleich mit der Weltwirtschaftskrise 1929 und ihren Folgen ausgelöst hat.

Ich habe von Ihnen nichts anderes erwartet. Für Sie, Herr Vorzeige-Professor No. 1, ist nicht nur der Markt anonym und unpersönlich. Für einen echten Zyniker und emotional dürftig Ausgestatteten, wie Sie es zu sein scheinen, die Folge einer krankhaften Denkweise, die beinhaltet, dass der Mensch der Wirtschaft zu dienen hat und nicht der umgekehrte Fall eintreten darf. Ihr Unwissen um geschichtliche Zusammenhänge wird nur noch von Ihren volkswirtschaftlichen Dampfplaudereien übertroffen.

In der Wirtschaft gibt es auch noch kleinere Angestellte und Arbeiter, doch sind solche von der neuen Theorie längst fallen gelassen worden.

Zusammenfassend kann gesagt werden: die Nationalökonomie ist die Metaphysik des Pokerspielers.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben, und füge noch hinzu, dass sie so gegeben sind wie alle Waren, Verträge, Zahlungen, Wechselunterschriften und sämtliche andern Handelsverpflichtungen –: also ohne jedes Obligo.

Kaspar Hauser
Die Weltbühne, 15.09.1931, Nr. 37, S. 393.

[Link] [Cache]
FRGzchn bLOg: Jaa, ich hab sie auch bekommen! :D
10/27/2008 08:44 PM

Als ich am Samstag bei Fefe von dieser Spam-Mail las, dachte ich mir noch, dass ist einfach zu 1337 für echte Botnetz-Betreiber/Trojaner-Verschicker, das kann einfach nur ein Fake sein! Aber jetzt hab ich es hier sozusagen “schwarz auf weiß”. Auch bei mir ist die Mail am Samstag eingetroffen, allerdings mit Mahnung.zip im Anhang anstatt Mahnung.pif und mit Hochkommata statt Paragraphenzeichen.

Großartiger Spaß!!

Subject: Abmahnung Nr9847

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir vertreten die Ebay GmbH mit Sitz in Dreilinden in der nachfolgend genannten Angelegenheit. Das Vorliegen einer Vollmacht wird anwaltlich versichert.Genaue
Übersicht Ihrer Verkäufe, Rechnungen, Daten und unsere Zahlungsaufforderung mit der Mahngebührenauflistung finden Sie im Anhang.

Sie bieten unter der Internethandelsplattform Ebay Computerartikel im Wege des Fernabsatzes an, ohne dabei auf das Verbrauchern zustehende gesetzliche Widerrufsrecht hinzuweisen, wie bei dem von Ihnen angebotenen Ebay Artikel mit der Nummer 16364393 geschehen.

Damit verstossen Sie gegen ‘312c Abs.1 BGB sowie gegen ‘1 Abs.1 S.10 BGB-InfoV und führen unlauteren Wettbewerb nach ‘3, ‘4 Abs.1 S. 11 UWG. Unserer Mandantin steht damit ein Unterlassungsanspruch gemäß ‘8 Abs.1,Abs. 3 S. 1 UWG zu.

Ebenso sind sie nach ‘9 UWG unserer Mandanten zum Schadensersatz verpflichtet und damit zur Uebernahme der Kosten unserer Beauftragung in Höhe der beigefügten Kostennote 231 Euro.

Die Wiederholungsgefahr kann nach ständiger Rechtsprechung nur durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung beseitigt werden.

Wir fordern Sie daher im Namen unserer Mandantin auf, die beigefügte Unterlassungserklärung abzugeben. Dafür setzen wir Ihnen eine Frist bis zum 05.11.2008 - 18:00 Uhr bei uns eingehend.

Sollte die Erklärung innerhalb dieser Frist nicht oder nicht im geforderten Umfang bei uns eingehen, werden wir gerichtliche Schritte einleiten, durch die zusätzliche Kosten entstehen, die sie durch Abgabe der Erklärung vermeiden können.

Mit freundlichen Grüßen,

Günter Frhr. v. Gravenreuth
Rechtsanwalt 7 Dipl.-Ing. (FH)

Marktstraße 14
Münchener Freiheit
80802 München

Jetzt muss ich mir echt beherrschen, diese Mail NICHT an alle Mailadressen in meinem Besitz weiterzuleiten. Also diese Woche verzichte ich dann wohl vorsichtshalber mal besser auf jeglichen Alkoholkonsum und so… :p

Prruust! Beim Zählen wie oft ich die bekommen habe, habe ich gerade noch ein weiteres Meisterstück gefunden!

Subject: Amtsgericht
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Anzahlung Nr.899474710957 ist erfolgt
Es wurden 8958.00 EURO Ihrem Konto zu Last geschrieben.
Die Auflistung der Kosten finden Sie im Anhang in der Datei: Rechnung.

Alle unsere Rechnungen sind mit einem Sicherheitszertifikat versehen - der ist fuer Sie nicht von Bedeutung

TESCHINKASSO Forderungsmanagement GmbH

Geschaeftsfuehrer: Siegward Tesch
Bielsteiner Str. 43 in 51674 Wiehl
Telefon (0 22 62) 7 11-9
Telefax (0 22 62) 7 11-806

Ust-ID Nummer: 212 / 5758 / 0635

Amtsgericht Koeln HRB 39598

Anzahlungsnr. und Betrag variieren. Doch das Beste: Die Firma “Teschinkasso” scheint es tatsächlich zu geben!
Sozusagen Cash in die Tesch. Wahnsinnig guter Name für ein Inkassounternehmen! ;)
Das sich der Spammer da von allen deutschen Inkassounternehmen ausgerechnet das da rausgesucht hat, ts ts.

Posted in 1337, Fun
[Link] [Cache]
Kritik und Kunst: Theaterskandal, Theaterskandal
10/27/2008 08:42 PM

Na, endlich ham wer mal wieda n rüchtign Theataskandal in Hamburch, mit Androhung von Libel und allem Schick. Haben die drei (es sind vier) besagten Herren eigentlich gegen ihre Benennung im Manager-Magazin geklagt? Haben sie nicht. Dann haben sie es sich auch gefallen zu lassen, dass das Manager-Magazin, eine frei verkäufliche Zeitschrift, als Material von Kunst dient.

Für die, die es nicht wissen: Wir reden über: Albert Büll (400 Millionen), Max Warburg (550 Millionen), Bernd Kortüm (500 Millionen) und Christian Olearius (700 Millionen Privatbesitz).

Den eigentlichen Skandal deutet der WELT-Artikel nur an, die MoPo ist da mal genauer. Bitte festhalten: Volker Löschs Inszenierung entferne sich zu weit vom Original Peter Weiss´ - deswegen hat Suhrkamp die Verwendung des Originaltitels untersagt. Zum Piepen. Man kann ja sagen was man will, aber diese Blamage hätte Unseld sich und uns erspart.

Übrigens meldet sich das soziale Theater mitnichten "im Zuge der Finanzkrise zurück" - an der Inszenierung wurde ja nun länger gearbeitet. Die sozialen Verwerfungen existieren nämlich seit eh. Es brauchte keine Finanzkrise, um die immer größere Kluft zwischen den Klassen zu erkennen. Und was theoretisch zumindest fragwürdig ist - die soziale Kluft nur an personen festzumachen - künstlerisch ist es allemal erlaubt.

Die vier Herren werden es verschmerzen. Und bei Suhrkamp googled man in Zukunft mal "Regietheater" und verschont uns mit Albernheiten...

[Link] [Cache]
SaarBreaker: Wahlcomputer und Wahlmanipulationen
10/27/2008 08:27 PM

Es sollte doch inzwischen wirklich bei jedem angekommen sein, dass Wahlcomputer manipulierbar sind. Warum sonst wohl hat man Wahlcomputer in den Niederlanden verboten oder Wahlbeobachter bei der hessischen Landtagswahl ausgeschlossen? Die Berichte über die Manipulierbarkeit und Sicherheitsbedenken bei Wahlcomputern in den USA und Mexiko sollten doch auch unsere Volksvertreter zu denken geben.

Oder will man das Ergebnis einer Wahl nun auch in Deutschland selbst bestimmen? So wie es in anderen Diktaturen bereits schon lange praktiziert wird?

Der vom CCC vorgelegte Abschlussbericht über die Wahlbeobachtung in Brandenburg lässt jedenfalls durchblicken, dass auch die Nedap-Computer einfach manipulierbar sind. Außerdem soll es zu Manipulationen durch dass Eingreifen der Wahlhelfer gekommen sein und vielen anderen Ungereimtheiten.

Der CCC-Sprecher Andy Müller-Maguhn fordert deshalb:

“Wahlcomputer müssen in Deutschland verboten werden, bevor wir auch hier Zustände wie in den USA oder Mexico bekommen. Die hier verwendeten NEDAP-Computer sind mindestens genauso unsicher und manipulierbar, wie die aus den Wahlskandalen in den USA bekannten Systeme. Mit manipulierten Wahlcomputern kann eine entschlossene Gruppe die Macht ergreifen, ohne nach außen hin die Spielregeln der Demokratie zu verletzen”

Morgen befasst sich das Bundesverfassungsgericht mit den Wahlprüfungsbeschwerden gegen die Verwendung von Nedap-Wahlcomputern, die laut einer Pressemitteilung des Deutschen Bundestages als sehr sicher gelten :lol:


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

[Link] [Cache]
SaarBreaker: Vor Bush Ende noch schnell einen Krieg provoziert
10/27/2008 08:27 PM

Und Action!
© 2008 Lurusa Gross

Schlechte Zeiten sind für die Republikaner in den USA angebrochen. Während die Wahl in den USA bereits begonnen hat, sieht es Umfragen zufolge immer noch ganz schlecht aus für Henry Kissingers Schützling John McCain. Was der georgische Stellvertreter-Krieg ihm an Popularität gebracht hat, hat die Finanzkrise wieder aufgefressen.

Seine Parteifreunde George W. Bush und Dick Cheney wurden von der " freien Presse" bereits zum Abschuss freigegeben und die übelsten Kriegshetzer schieben sich öffentlich die Schuld am Desaster gegenseitig in die Schuhe. Und dann ist auch noch John McCains Lüge aufgeflogen, er würde sich nicht mit Diktatoren treffen.

Brzezinskis Welteroberer Barack Obama hat derzeit einfach die besseren Karten. Das einzge, was John McCain nun wohl noch zum Präsidenten machen könnte, wäre der kurzfristige "Ausbruch" eines Krieges. Nur, woher nehmen, wenn nicht stehlen? (Quelle: Mein Parteibuch)


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

[Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Die alte Weisheit 10/27/2008 07:16 PM

Niemand flickt einen altes Kleid mit einem Lappen von neuem Tuch; denn der Lappen reißt doch wieder vom Kleid, und der Riß wird ärger.

Jesus aus Nazaret zugeschrieben, Mt. 9, 17

Die »Logik« des kulturell etablierten Aberglaubens – dieser Geschäftszweig beschränkt sich ja nicht nur auf Horoskope und mit professioneller Routine ausgelegte Tarotkarten, auch die pfäffischen Zaubersprüchlein der christlichen Institutionen gehören hierher – beinhaltet als eine wichtige Grundlage die unausgesprochene, aber zäh verteidigte Annahme, dass etwas schon deshalb zwingend gut und wahr und weise sein müsse, nur weil es alt ist. Neuere Erkenntnisse werden nur aus dem einen Grund für unbeachtlich erklärt, weil sie eben neuer sind und zudem direkt oder in ihren sich aufdrängenden Folgerungen den älteren, privitiveren, magischeren Prämissen widersprechen. Der Verlust, den ein so regressiv Glaubender erfährt, ist gleich ein doppelter. Zum einen wird jede Annahme einer Entwicklung – und damit auch einer persönlichen Entwicklung – verneint, was zu einer Blindheit gegenüber der Wirklichkeit des Seins führt. Und zum anderen wird in dieser Blindheit auch versäumt, das zuweilen bestehende, wirklich weise und beachtenswerte älterer Überlieferungen aus seiner Verpackung, aus Schichten plumper magischer Praxis, vergangener und aktueller politischer Nützlichkeit und beflissener Geschäftstätigkeit herauszulösen, um es in dem Kontext des eigenen Seins zu stellen und es dort zu wägen und zu prüfen, so dass auch eine bequeme Blindheit gegenüber demjenigen Alten entsteht, an dem der Blindgläubige doch einen erheblichen Anteil seines Daseins auszurichten trachtet. Wo sich Menschen unter weit gehendem Denkverzicht so sehr vom bloßen Alter und der gesellschaftlichen Akzeptanz ihrer Glaubensinhalte verblenden lassen, nimmt es nicht Wunders, dass eine derart fundamentalistische Haltung so leicht in blindem Hass gegenüber anders glaubenden Menschen umschlagen kann.

[Link] [Cache]
Wortbruch.info: Astroturfing made by CDU 10/27/2008 07:04 PM

Unter Astroturfing versteht man das Vortäuschen einer Graswurzelbewegung oder einer Bürgerinitiative durch ein Unternehmen, eine Partei oder andere professionellen Gruppierungen. Ziel ist die Täuschung der Öffentlichkeit:

Ziel ist dabei, den Anschein einer unabhängigen öffentlichen Meinungsäußerung über Politiker, politische Gruppen, Produkte, Dienstleistungen, Ereignisse usw. zu erwecken, indem das Verhalten vieler verschiedener und geographisch getrennter Einzelpersonen zentral gesteuert wird.

Man könnte auch einfach von betrügerischer Propaganda und infamen Lügen sprechen. Nichts anderes ist diese scheinbare Bürgerinitiative, welche sich da unter der Adresse www.wortbruch.info zusammengefunden hat, um gegen den Machtwechsel in Hessen zu hetzen. Ich zitiere von den Nachdenkseiten:

Ich bin im Internet über die Seite www.wortbruch.info gestolpert. Hier wird in der üblichen Polemik gegen die von Frau Ypsilanti geplante Minderheitsregierung vorgegangen. Auch das Sammeln von Unterschriften der besorgten Bürger ist als Ziel angegeben. Getarnt ist die Aktion als neutrale Bürgerinitiative von "Unten". Wirft man einen Blick hinter die Kulissen erfährt man/frau, dass die Eigentümerin der Domain eine gewisse Frau Charlotte Schmidt-Imhoff ist. Recherchiert man ein wenig weiter, taucht Frau Schmidt-Imhoff als Vorsitzende des Fachausschuss Wirtschaftspolitik und Technologie der Frankfurter CDU auf. Auch das Unternehmen, in welchen Frau Schmidt-Imhoff als Geschäftsführerin tätig ist, arbeitet eng mit der Frankfurter CDU Fraktion zusammen.

Als Verantwortlicher für die Homepage ist der Unternehmensberater Alexander Demuth genannt. Die Adresse seines Unternehmens ist identisch mit der auf der Homepage. Demuth berät laut eigener Aussage u.a. folgende Kunden: Altana, BASF, BHF-Bank, Boehriger Ingelheim, Chrysler, Deutsche Bank, Dresdner Bank, DiBa, E.on, Helaba, Hyundai, Messe Frankfurt, Naspa, Reckitt Benckiser, Roche, Sal.Oppenheim, Shell, Talanx und VHV Versicherungen. Somit scheint Herr Demuth auch nicht so ganz unabhängig zu sein.

Außerdem ist er mit der CDU über den Wirtschaftsclub-Rhein-Main eng verbandelt. Es wird also deutlich, dass die CDU mit ALLEN Mitteln verhindern will, dass die Regierung von Frau Ypsilanti sich konstituiert.

Dazu braucht man nichts mehr zu sagen – das ist billigste Lügen-Propaganda im Stürmerstil. Was an dieser verlogenen Aktion christlich oder gar demokratisch sein soll, wissen wohl nur die Initiatoren selbst. Ich war versucht, ihnen den Titel Arschloch des Tages zu verleihen, aber selbst das sind diese Leute nicht wert, denn die stehen durch ihr Tun noch sehr tief darunter.

Eure moralische Armut kotzt mich an!

[Link] [Cache]
Ein Zyniker schreibt...: Einmal drin...immer drin. 10/27/2008 06:58 PM War doch irgendwie klar, wenn man erstmal in einer der staatlichen DNA Datenbanken landet dann kommt man da auch nicht so schnell wieder raus. Selbst wenn man einen gültigen Gerichtsbeschluss hat, dass man da Rechtswidrig drin verewigt wurde. Ich warte ja schon seit längerem darauf, dass auch meiner lokalen Junta endlich mal ein Grund für ein Massen- DNA-Test in meiner Gegend einfällt...dann kann ich da demonstrativ nicht mit machen.[Link] [Cache]
Ein Zyniker schreibt...: Attac greift an 10/27/2008 06:58 PM Sehr geile Attac Aktion...sehr gelungen muss ich schon sagen :-).

[Link] [Cache]
Urs1798: Da kommt Nostalgie auf 10/27/2008 06:46 PM Posted in Galerie, Illustration, Satire, Schönes   Tagged: ersatzüge bei der Bahn, Ersatzfahrplan, ICE-T, Nostalgie, Verspätungen, Wartezeiten    [Link] [Cache]
anouphagos: Spam von der Uni… 10/27/2008 06:43 PM

Hut ab vor dieser Spam-Mail - gut recherchiert, stimmiger Absender und richtige Signatur etc. Stutzig wird man nur, weil man an eine Mailadresse bei “universum.se” schreiben soll und nicht über eine uni-interne Seite weitergeschickt wird; und das kollektive “Du” verwundert einen auch ein wenig.

Sehr geehrte Studierende, die Universität Erlangen-Nürnberg unterstützt die Umfrage der UNIVERSUM COMMUNICATIONS, einer schwedischen Firma, die die Kommunikation zwischen Studenten/Absolventen und künftigen Arbeitgebern verbessern möchte. Ihre Meinung als künftige Beschäftigte in nationalen und internationalen Unternehmen ist daher gefragt. Die Ergebnisse sind für Sie, die Universität und auch die potentiellen Arbeitgeber von erheblicher Bedeutung, zumal dies eine der wenigen supranationalen Untersuchungen ist. Die datenschutzrechtlichen Bestimmungen werden bei der Umfrage voll beachtet. Wir legen größten Wert auf die Feststellung, dass den Initiatoren von solchen Umfragen die Anschriften oder sonstige Daten nicht mitgeteilt werden. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich möglichst zahlreich an der Umfrage beteiligen, um Ihre Einstellungen, Meinungen und Anregungen zur Geltung zu bringen. Der nachfolgende Text wurde uns von UNIVERSUM COMMUNICATIONS übermittelt. Liebe Studentin, lieber Student, Wie sehen deine Karrierevorstellungen in diesen turbulenten wirtschaftlichen Zeiten aus? Mach mit bei "My Future Career" und teile deine Ansichten deiner Universität und Top-Arbeitgebern mit. "My Future Career" hilft dir, deine Karriere widerzuspiegeln und in 3 Schritten zu strukturieren: 1) Widerspiegeln: Fülle den Fragebogen aus und nimm dir die Zeit, über deine zukünftige Karriere nachzudenken (Dies dauert ca. 20 Minute.) 2) Ermitteln: Mache sichtbar, was du sichtbar machen willst und drücke deine Meinung aus. 3) Handeln: Nutze die Ergebnisse als Ausgangsbasis für weitere Diskussionen mit deinem Karrierecenter. Bitte klicke auf den nachfolgenden Link, um teilzunehmen:  www.myfuturecareer09.com/dess  Mit Abschluss deiner Teilnahme erhältst du sofort: * Wetfeet Career Guide: Job Hunting A to Z: landing the job you want * Online Feedback zu deinen eigenen Research-Ergebnissen * Die Chance, eine von 10 coolen GOLLA Laptop-Taschen und eine von 50 tollen iPod-Hüllen zu gewinnen! * Die Chance, ein Wochenende für 2 im Eishotel in Schweden zu gewinnen! Selbstverständlich werden alle deine Antworten anonym bleiben, und jede Antwort wird streng vertraulich behandelt. Vielen Dank. Wenn du Fragen hast, oder ein Problem mit dem Link, schicke uns bitte eine Email an  mfc09de@universum.se  . Mit freundlichen Grüßen Karl Louis Leiter der Studentenkanzlei Universität Erlangen-Nürnberg Studentenkanzlei Halbmondstr. 6 91054 Erlangen Öffnungszeiten: Mo-Fr, 8.30-12.00 Uhr Telefon: (09131) 85-24042 Telefax: (09131) 85-24077  http://www.uni-erlangen.de

Ich habe geantwortet:

Servus, also ich muss schon sagen, Hut ab vor so einer Spam-Mail. (Und sollte die Ernst gemeint gewesen sein, dann solltest du deinen Hut nehmen;)) Gruß Dennis
[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Die Welt fährt Wolfsburg 10/27/2008 06:43 PM Der Markt weiß immer mehr, und wenn er recht behält, fährt bald die ganze Welt 24 Stunden am Tag im Golf herum, während alle anderen Autofirmen geschlossen werden. Alle deutschen Unternehmen außer Volkswagen werden dann schon längst Geschichte sein - als der Kurs der Volkswagen-Aktie heute nachmittag mit einem Kursplus von 180 Prozent die Marke von 634 Euro erreichte, war das Wolfsburger Unternehmen, einst von Hitler gegründet, mehr als 200 Milliarden Euro wert.

Die 29 anderen Unternehmen, die im deutschen Aktienindex gelistet sind, darunter ehemalige Großbetriebe wie die Deutsche Bank, die Münchner Rück, Daimler und die Allianz, kommen nicht mehr ganz auf diese Summe. Volkswagen erreicht überdies noch einen anderen Rekord: Der biedere Autobauer aus Niedersachsen ist mehr wert als alle anderen Autohersteller der Welt zusammen.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Donkey Business 10/27/2008 06:43 PM Young Chuck moved to Texas and bought a donkey from a farmer for $100. The farmer agreed to deliver the donkey the next day.

The next day the farmer drove up and said, 'Sorry son, but I have some bad news - the donkey died.'

Chuck replied, 'Well, then just give me my money back.'

The farmer said, 'Can't do that. I went and spent it already.'

Chuck said, 'Ok, then, just bring me the dead donkey.'

The farmer asked, 'What ya gonna do with him?' Chuck said, 'I'm going to raffle him off.' The farmer said, 'You can't raffle off a dead donkey!' Chuck said, 'Sure I can, watch me. I just won't tell anybody he's dead.'

A month later, the farmer met up with Chuck and asked, 'What happened with that dead donkey?' Chuck said, 'I raffled him off. I sold 500 tickets at two dollars a piece and made $998.' The farmer said, 'Didn't anyone complain?' Chuck said, 'Just the guy who won. So I gave him his two dollars back.'[Link] [Cache]
ISLA: Zahltage 10/27/2008 06:42 PM Die falsche Spur, so sagte man. Nun, das wird dann sicher auch die ermittelnden Behörden interessieren, welches denn die richtige ist. Für den Aufbau des ISLA-Projekts kann ich jede tatkräftige und finanzielle Unterstützung gebrauchen. Nur ungerne lasse ich mir in Zukunft mit dem straf- und zivilrechtlich relevanten Handwerk der Sabotage weiter meine Arbeit behindern. Keine Sorge, den Zukunftspreis für innovative Medien werde ich sicher nicht bekommen. Danke übrigens für den heutigen Link in meinem Postfach auf den zartrosa Perlenstring von lustundliebe.at, dem hin und wieder frauenfreundlichen Erotik- und Pornoversand. Der String passt auch unter den Badeanzug, wie der Absender richtig vermutet.[Link] [Cache]
Sozial-Gangbang: Der Sinn ohne Verstand 10/27/2008 06:40 PM Manager, die für die Finanzkrise verantwortlich sind, und die mehr als angemessene Schelte gegen sie, mit während der Nazi-Zeit verfolgten Juden zu vergleichen, das ist nicht nur blanker Unfug - es beschädigt den eigenen Ruf. Warum nutzt Hans-Werner Sinn also die Gunst der Stunde, um den Satz Nomen est omen mit einen solchen Vergleich ad absurdum zu führen? Jeder weiß, dass man in der deutschen Öffentlichkeit viel Unsinn reden kann. Aber haltlose Judenvergleiche werden nicht goutiert - in dieser Frage sind die Deutschen mittlerweile streng.
Im Rahmen einer antisemitischen Logik hat "der Jude" das Finanzkapital unterwandert: Er ist ein Wucherer, der seine Gläubiger bluten lässt. Er hat die Not der Deutschen zu verantworten. Und nun kommt Hans-Werner Sinn und vermischt diese antisemitische Semantik mit dem liberalen Konsens, dass Juden auf nie dagewesene Weise von der überwältigenden Mehrheit der Deutschen zu Opfern gemacht wurden. Das illustre Resultat: Die allerorts als gierig beschriebenen Manager sind im Grunde Opfer eines flächendeckenden Hasses gegen die Elite. Ergo: Wehret den Anfängen! Hans-Werner Sinns Geschichts- und Realitätsklitterung ist Ausdruck einer berückenden Anmaßung. Aus ihr spricht jene dumm-dreiste Arroganz und Abgehobenheit, die wesentlichen Anteil an der desaströsen Abkoppelung der Finanzwelt von der Realwirtschaft, und vom realen Leben insgesamt, haben. Seine Entschuldigung ändert daran nichts: Sie gehört zum Ritual. Den vollständigen Artikel von Ines Kappert lesen[Link] [Cache]
mobbing-gegner.de blog: >>Mentaltraining mal ganz anders! 10/27/2008 06:21 PM

Mentaltraining für die Seele

" Unser Hermann" hat Nachwuchs. Fabian heißt der neue Erdenbürger. Wünschen wir ihm alles Liebe und Gute. Das er immer "gut drauf" sein wird, da wird Vater Hermann schon für sorgen. What A Wonderful World ... Für Fabian… ist wirklich eine gelungene Seite, die dem Anlaß gerecht wird. Wir von Mobbing-Gegner.de Team wünschen ein segenreiches, erfülltes und glückliches Leben.
Die Auswahl des Titels und des Videos sind auf jeden Fall gelungen. Ein guter Start für den neunen Erdenbürger.
Das da die Vorbereitung zum nächsten Termin der Ausbildung zum Mentalttrainer drunter leidet glaube ich aber nicht. Hermann ist erfahren und langjährige Praxis.

[Link] [Cache]
seelensplitter: kopfsteinglanz 10/27/2008 06:11 PM Es hat mich mal endlich wieder gepackt, zu schreiben...

kopfsteinglanz

Das Warten an der Haltestelle verbringst du mit Glotzen,
Vornehmlich auf all die fröstelnden Gestalten,
Die an diesem nasskalten Herbsttag mit dir hier warten,
Um die Summe an für einen Götzen verschwendeten Lebens
Über das veranschlagte und dokumentierte Maß hinaus
Gemeinsam auch mit dir noch zu vermehren.

Doch dann fällt dein Blick unwillkürlich auf den Boden,
Das alte Steinmosaik zwischen Rathaus und Kirche,
Und einmal mehr erfassen dich unwirkliche Gedanken.


Der Glanz des schwachen, vergangenen Regens,
Könnte genauso der von tausend Tränen sein.
Oder gar der von Blut, zumindest bei Nacht.
Hier waren vielleicht einmal Menschen gestorben,
Genau auf diesem Platz, oder was vorher einmal hier war.

Und vielleicht würde es bald wieder geschehen,
Immerhin hast du heute erst erneut erfahren,
Dass die Zeiten von Judensternen und Sündenböcken
Doch noch nicht ganz so überwunden sind wie gehofft.


Nagut, diese Neuigkeit war gar keine,
Immerhin weißt du von alledem schon lange,
Eigentlich würdest du auch gerne Widerstand leisten,
So richtig, natürlich, nicht nur reden und reden,
Sondern auf der Straße, wider das alles Mögliche,
Insbesondere die Sadisten in den Hundertschaften.

Eigentlich könnte das Kopfsteinpflaster Argumente liefern,
Wenn die Menschen von zwangzigpunktvier nicht nur reden,
Sondern endlich aus ihren geistigen Löchern kriechen
Und dem ganze Spuk ein schnelles Ende bereiten würden.


Dann denkst du an die Räder der Bahn, unter dir,
Wie sie einen Menschen zermalmen könnten, einfach so, mühelos,
Und, im Gegensatz zu den Mühlrädern außerhalb deiner kranken Fantasie,
Nicht nur metaphorisch, sondern mit anderen griechischen Fremdwörtern,
Zum Beispiel psychisch, politisch oder ökonomisch.

In der Ferne rollen die Kräne vorbei und ihre Produkte,
So würde man es heute wahrscheinlich nennen,
Bedrückende Kolosse in denen noch bedrückendere Dinge geschehen.
Hier in der Straße ist ein Amt, Agentur, Anstalt,
Wie auch immer man das heutzutage nennen mag.

Gleich hier, um die Ecke, hätte Auschwitz sein können,
Denkst du, ehe du realisierst dass es längst da ist,
Nur unter anderem Namen und mit anderen Opfern,
Und manchmal etwas metaphorischer, oder so ähnlich.


Dann steigst du aus, wie jeden Tag, Woche für Woche,
Und stets ist die Erleichterung ob der Ankunft zuhause
Schwächer als noch am vorigen Abend.
Wie immer gehst du gleich als erstes ins Bad,
Doch diesmal siehst du die Spuren von gestern,
Jenem erneuten Ausbruchsversuch deines Verstandes,
Gescheitert ausschließlich an deinem Unvermögen,
Endlich Schluss zu machen - mit was auch immer -,
Stinkend auf den Kachel verteilt vor sich hinfaulen.

Hastig spülst du also den letzten Rest des Erbrochenen weg,
Ehe dein mentaler Würgereflex endgültig seine Dienste versagt.
Wie ein Mann willst oder musst du es tragen, endlich,
Du weißt nur noch nicht genau was, aber auf jeden Fall geht es weiter.


Und auf einmal denkst du zurück
An den Glanz, vorhin, auf dem Pflaster,
Und wischst eilig die Gedanken weg,
Wie wertvoll doch solch ein Stein sein könnte,
Würde er nur in die richtige Richtung geworfen.

Doch da niemand zu werfen beginnt,
Wirst auch du morgen wieder deinen Beitrag leisten,
Die Mühlräder weiter mit Menschen zu beheizen,
Und als erstes, wie jeden verdammten Morgen, mit dir selbst.

(Verfasst: 31.12.1899)


[Link] [Cache]
Tammox: Nachtritt 10/27/2008 05:49 PM Die Mariaschwestern lassen mich noch nicht los.
Woher stammen eigentlich die ganzen Wegwerfkinder, um die sie sich angeblich so toll kümmern?
Die Webseite gibt tränenreiche Auskunft: Die berüchtigten Slums einiger Länder sind in erster Linie die Kinderproduzenten.

Die Philippinen […] zählen noch immer zu den Schlußlichtern Asiens, belastet durch Armut, Landflucht und eine lange Zeit politischer Instabilität. Auch in Mexiko grassiert die Armut. Die meisten sind in Elendsquartieren aufgewachsen - etwa in Veracruz oder in der Indio-Provinz Chiapas (Mexiko), in den Hütten rechtloser Waldbauern in Guatemala oder auf einer der stinkenden Müllhalden Manilas. In Tondo leben Tausende im und vom Abfall. Medizinische Versorgung gibt es kaum. Die Sterblichkeit ist hoch, der Hunger alltäglich. Auf der Müllhalde von Manila oder Mexiko City leben sie im und vom Abfall der Stadt. Für ein paar Münzen verhökern sie Plastik, Blech und Flaschen. Auch aus diesem Milieu kommen "unsere" Kinder.

Diese Länder haben eins gemeinsam - sie sind besonders katholisch und gehören zu den 64 Ländern, in denen ein TOTALES Abtreibungsverbot herrscht.
Frauen dürfen da nichts selbst entscheiden - wie Katholiken sich das wünschen.
Solche extrem rigiden gesetzlichen Regelungen gibt es außerdem noch in menschrechtlich vorbildlichen Ländern wie:
Philippinen, Ägypten (nur wenn es der Ehemann erlaubt), El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Mexiko, Iran, Irak, Jemen, Afghanistan, Bangladesh, Bhutan, Brunei, Indonesien, Kiribati, Marshall Inseln, Mikronesien, Myanmar, Niger, Angola, Somalia, Nicaragua, Paraguay, Surinam und Venezuela.
Bezüglich der Diskriminierung von Menschen aufgrund von Geschlecht und sexueller Orientierung sind sich Islam und Christentum ja weitgehend einig.

Je ärmer das Land, desto eher sterben die Kinder - sie sind immer das schwächste Glied und werden von den überforderten Eltern aus purer not ausgesetzt.

Interessant dabei der Einfluß der katholischen Kirche.
Im Schwesternmaria-Kernland Philippinen, dem katholischsten Land Asiens sieht man das besonders gut. Jedes Jahr wächst die Bevölkerung um eine MILLION Kinder an, da es so gut wie unmöglich ist Verhütung zu betreiben. Weder ist das Wissen über die Methoden in der ärmsten Bevölkerung vorhanden, noch könnte man an die Mittel kommen.
Die Katholiken sind omnipräsent und verdammen Pille, Kondome, Abtreibungen - alles! Ein Kondom ist laut katholischer Lehre dabei genau so eine Todsünde, wie der Mord an einem Kind.

Der WELTSPIEGEL von gestern berichtete was der Regionalpolitiker Jospeh Juico beklagt:

„Wenn Sie in die Slums gehen, dann sehen Sie dort Hunderte, und Aberhunderte von Kindern auf den Strassen rumlaufen. Die Eltern sind nicht in der Lage, sich so um sie zu kümmern, wie es angemessen wäre. Die Menschen dort dursten geradezu nach Wissen, sie wollen es und brauchen es. Wir wollen ihnen die Möglichkeit bieten, zu einer angemessen Familienplanung.
Doch vielen Städten fehlt das Geld dafür, und vom Staat kommt kaum Unterstützung. Denn die Regierung wirbt für natürliche Verhütungsmethoden – auf Druck der katholischen Kirche. Abtreiber und Arbeiter Satans wurde Joseph Juico von Priestern genannt, die Kondome für Teufelszeug halten.
Im katholischsten Land Asiens kann die Kirche Politikerkarrieren beenden – so groß ist der Einfluss auf die strenggläubige Bevölkerung. Ein Gesetz, künstliche Verhütungsmethoden massiv zu fördern, findet daher keine Mehrheit im Parlament. Die Kirche lehnt es ab und hat schon gewarnt, sich die Namen der Unterstützer für die nächsten Wahlen zu merken.

Die katholische Weltkirche hat eben Erfahrungen mit Methoden wie Pranger und erpresst sich so ihren Willen.
Zuungunsten der Frauen, zuungunsten der verhungernden Kinder.

Die Geschichte lehrt, daß Abtreibungen nicht mit gesetzlichem Druck zu verhindern sind - als Schwangerschaftsabbrüche bei den Nazis mit der Todesstrafe geahndet wurden, gingen schwangere Frauen natürlich trotzdem zu „Engelmacherinnen".
Tatsächlich werden Schwangerschaftsabbrüche nur dort weniger, wo man die Frauen nicht erpresst, ihnen Gefängnis androht und sie systematisch unwissend hält.
Logisch - wer in Panik darüber handelt, wie er überhaupt so einen Abbruch hinbekommen könnte, kann sich auch kaum die Zeit dazu nehmen darüber länger nachzudenken.

Der Eindruck drängt sich auf, daß es der RKK weniger und das Wohl von Frauen und Kindern geht, als darum auf Teufel komm raus ihre sogenannte "Moral" durchzusetzen. Daß Myriaden deswegen sterben müssen - siehe auch Anti-Kondomkampagnen in den Haupt-HIV-Ländern - wird das nur zu gerne in Kauf genommen.

Die Philippinen sind auch hier ein extrem abschreckendes Beispiel katholischer Politik.
Da Frauen drangsaliert und kriminalisiert werden, bleiben ihnen nur noch unhygienische und lebensgefährliche Methoden übrig.
500.000 Schwangerschaftsabbrüche, die meisten in den Hinterhöfen der Elendsviertel, werden illegal und ohne medizinische Betreuung dennoch pro Jahr durchgeführt.
Weltspiegel:

An diesem verdreckten Fluss sind wir verabredet mit einer Frau, die Abtreibungen bei anderen durchführt für zehn bis 20 Euro. Wer sich dabei erwischen lässt – wird bestraft wie ein Mörder. Sie verabreicht zunächst Pillen und massiert, wenn das nicht wirkt, nimmt sie einen Katheder:
„Den schiebe ich so in den Unterleib," sagt sie, „da bleibt er 24 Stunden. Wenn der Fötus nicht rauskommt, muss ich ziehen, das tut der Frau sehr weh." Die Babies würden ihr leid tun, aber sie mache es auch, um den Frauen zu helfen, darunter verzweifelte Schülerinnen und Prostituierte. „Ich fühle mich oft schlecht dabei, vor allem, wenn die Frauen sagen, sie seien erst im zweiten Monat, und es stellt sich heraus, dass sie schon weiter sind, etwa im dritten. Manchmal ist der Fötus schon ziemlich komplett." Nene stirbt wenige Tage nach dem Interview an einer Infektion: Sie war wieder schwanger gewesen – erfahren wir später - und hatte an sich selbst eine Abtreibung vorgenommen.

Es ist doch schon ein starkes Stück - um es gelinde auszudrücken - die Kirche der Schwesternmaria, die bei mir, dem Atheisten, nach Geld verlangt, ist selbst die URSACHE für die dramatischen Umstände, die sie beklagt:

1.) Fehlende Geburtenkontrolle mit der daraus resultierenden Verelendung der Kinder
2.) Das Sterben Tausender Frauen, die irgendwie in dreckigen Hinterhöfen bei unsachgemäß durchgeführten Abbruchversuchen an Infektionen wegsterben.

Die Kirche fördert also massiv den Tod von vielen Kindern und Frauen.
Es gäbe einen Ausweg:
Man müßte nur die Philippinen von dem desaströsen und eleminatorischem Einfluß der katholischen Kirche befreien.
Statt dessen verschärfen Schwester Michaela und Co die millionenfache Not noch massiv, indem sie die philippinischen Kinder erneut katholisch indoktrinieren und wollen VON MIR dafür auch noch unterstützt werden.

Die Kirchen sollten sich den ganzen Tag für das Unheil schämen, das sie anrichten und nicht auch noch damit angeben![Link] [Cache]
Konjunktur: Ohne Moos nix los 10/27/2008 05:34 PM

Steinbrück bat heute zur Pressekonferenz über ein mögliches Konjunkturpaket seitens der Bundesregierung. Wieder einmal zeigte diese aber deutlich, was seit Beginn der Legislaturperiode scheinbar die Regel ist: Stagnation in der Politik. Angebrachter wäre möglicherweise aber auch der Begriff "Rückwärtsbewegung".

Es war die Rede von Beschäftigungssicherung, Verstärkung der Binnenmarktnachfrage, Reduktion der Staatsschulden und auch die straffere Regulierung des Finanzmarktes. Um es gleich vorweg zu nehmen: Eine Steuererleichterung für den Bürger wird es nicht geben. Alles bleibt also wie es ist.


Mir persönlich war es auch nicht möglich ein Wort über Lohnanpassung herauszuhören und dennoch erwähnte die CDU - von der Kanzlerin Gedanken unterstützt - das der Autokauf von umweltfreundlicheren Fahrzeugen wieder angekurbelt werden müsse. Dies solle durch eine Umgestaltung der Kfz-Steuer den entsprechenden Anreiz geben, meinte CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla.


Potz-Blitz, da frage ich doch: Wovon sollen wir uns denn Autos kaufen? Wir haben ja den täglichen Überlebenskampf hinsichtlich unserer Erhaltung zu führen, wo wir gezwungener Maßen jeden Cent 4 mal umdrehen müssen. Und dann wäre da noch der ganz tägliche Wahnsinn mit dem Preisvergleich. Wobei mittlerweile schon egal ist ob wir bei Aldi unsere Milch, das täglich Brot kaufen oder bei Edeka. Die Preise in der Lebensmittelindustrie werden angeglichen um etwas später die Wochen-Angebots-Rama für 99 Cent zu erwerben, statt für 1,19 ⁈ regulär. Die Löhne hingegegen steigen nur bei entsprechender Mehr- bzw. Sonderarbeit - sprich Überstunden, Sonn- u. Feiertagsarbeit. Wenn man sich denn tatsächlich in der günstigen Position befindet einen Arbeitsplatz sein eigen zu nennen, sieht man sich oftmals auch dort noch dem täglichen Konkurrenzkampf ausgesetzt.


Meines Erachtens ist es eine Fehlentscheidung Autos dem Volk schmackhafter zu machen und keine Steuersenkungen vorzunehmen. Ein Paket welches es zu schnüren gilt, hat allumfassend geschnürt zu werden. Das heißt im Klartext:



  • - Arbeitnehmer haben bessere Löhne verdient



  • - die Steuern sind zu senken



  • - die Lebensunterhaltungskosten dürfen nicht mehr steigen




Dann traut sich der Bürger auch wieder einzukaufen. Ob's dann aber ein Auto sein wird bleibt, mit Blick auf das Peak-Oil und steigender Energiepreise (zb. Gas & Strom), eher fraglich.


 




http://www.n-tv.de/1043883.html


http://www.n-tv.de/1043716.html

[Link] [Cache]
Wahlcomputer: Naiv 10/27/2008 05:34 PM

Was haben die Leute nur alles gegen Wahlcomputer? Besonders die, welche was von der Materie verstehen – wie dieser Felix vom http://blog.fefe.de/ .


  Und – nun verhandelt auch noch das Bundesverfassungsgericht über die Zulässigkeit dieser  angeblichen – ach so nützlichen und sicheren – Helfer.


  Der stellvertretende Vorsitzende des Wahlprüfungsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Carl-Christian Dressel (SPD) wird die Verfassungsrichter – wie der Deutsche Bundestag angekündigt hat – richtig auf den Topf setzen.


DEUTSCHER BUNDESTAG


 


PRESSEMITTEILUNG


Berlin, den 27.10.2008


 


 


Der stellvertretende Vorsitzende des Wahlprüfungsausschusses des Deutschen Bundestages, Dr. Carl-Christian Dressel (SPD), wird den Bundestag am 28. Oktober 2008 in einer mündlichen Verhandlung vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe vertreten. Hintergrund des Verfahrens sind zwei gegen den Einsatz von elektronischen Wahlgeräten bei der Bundestagswahl 2005 gerichtete Wahlprüfungsbeschwerden. Bei den Wahlen zum 16. Deutschen Bundestag waren diese Geräte in verschiedenen Stimmbezirken der Bundesländer Brandenburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt eingesetzt worden.


 


Hierzu erklärt der stellvertretende Ausschussvorsitzende Dr. Carl-Christian Dressel:


 


„Elektronische Wahlgeräte sind eine Weiterentwicklung der schon seit 1961 bei Bundestagswahlen eingesetzten mechanischen und elektrischen Wahlgeräte. Die Erfahrungen mit diesen Geräten sind seit Jahrzehnten ausgesprochen positiv. So hat es in der Vergangenheit keine nennenswerten Schwierigkeiten der Wähler oder der Wahlvorstände mit diesen Geräten gegeben. Von der einfachen Handhabung der elektronischen Wahlgeräte sind besonders ältere Wähler positiv überrascht und begrüßen deren Einsatz. Außerdem sind Zweifel an der Richtigkeit des Ergebnisses der Auszählung durch Wahlgeräte bei vorherigen Wahlen nie geäußert worden.


 


Die Sicherheit der Wahl mit elektronischen Wahlgeräten wird durch zahlreiche rechtliche, technische und organisatorische Maßnahmen gewährleistet, die sich in der Vergangenheit durchgehend bewährt haben und die ständiger Überprüfung und gegebenenfalls Verbesserung unterliegen. Da zudem auch die Einspruchsführer keinen einzigen Fall einer Unregelmäßigkeit, einer Manipulation oder einer sonstigen Auffälligkeit bei der Bundestagswahl 2005 geschildert haben, hat der Deutsche Bundestag im Rahmen des Wahlprüfungsverfahrens die Sicherheit der Wahl mit diesen Wahlgeräten festgestellt und die Wahleinsprüche zurückgewiesen. Aus den in den Niederlanden in einer experimentellen Umgebung erfolgten Manipulationen kann nicht auf die tatsächliche Möglichkeit der Manipulation von realen Wahlen, nicht einmal auf reale Manipulationsmöglichkeiten in Deutschland geschlossen werden. Im Übrigen ist eine Manipulationsgefahr auch bei der herkömmlichen Urnenwahl nie vollständig auszuschließen.“


 


Fazit:


 


Es gibt Presseerklärungen, bei denen fehlen selbst mir die Worte. Eines habe ich nach langer Suche dann doch noch gefunden: Naiv.


 

[Link] [Cache]
redblog: Bundeswehr schloß mal wieder auf Zivilisten 10/27/2008 05:34 PM Wie erst heute bekannt worden war, schossen am Freitag Bundeswehrsoldaten mal wieder auf ein mit Zivilisten besetzten PKW.
Fünf der Insassen wurden verletzt, zwei schwer.
Ende August waren an einer deutschen Straßensperre im Norden Afghanistans drei Zivilisten getötet worden. Bei den Opfern handelte es sich um zwei Kinder und eine Frau, die durch deutsche Kugeln starben.

Tucholsky hat Recht![Link] [Cache]
Download: "Kolumbien. Große Geschäfte, staatlicher Terror und Aufstandsbewegung" 10/27/2008 05:34 PM Im Jahr 1999 veröffentlichte der Neue ISP-Verlag ein Buch über Kolumbien von Raul Zelik und Dario Azzellini. Da es mittlerweile vergriffen ist, jedoch an Aktualität nicht verloren hat, steht es auf der Verlagshomepage zum kostenlosen Download bereit.

Raul Zelik/Dario N.Azzellini
Kolumbien. Große Geschäfte, staatlicher Terror und Aufstandsbewegung
256 Seiten, ISBN 3-929008-48-3
Download [pdf, 1,4 MB][Link] [Cache]
Freeman: Friedensdemonstration gegen Afghanistaneinsatz 10/27/2008 05:26 PM Hier ein kurzer Bericht über die Friendensdemonstration vom 20.09.2008 in Berlin und Stuttgart.
Guckt mal ab der 37 Sekunde, sehe ich da ein "Alles Schall und Rauch" T-Shirt?



Danke an Sigi für das Tragen ;-) [Link] [Cache]
ANSWER NOW!: Zwischenfazit nach der siebenten Streikwoche (INTERN) 10/27/2008 05:23 PM Noch immer offizielle Ruhe in den ARD-Etagen. Hinter den Kulissen der Schleichwerbepreistäger 2008 tut sich zwar etwas, doch das hält mich natürlich nicht davon ab, den Herren erneut zu schreiben:[Link] [Cache]
BooCompany: Offenes Interview-Angebot an Ex-debitel-Chef Oliver Steil (INTERN) 10/27/2008 05:23 PM Wir möchten Oliver Steil die Möglichkeit zu einem Interview geben. Die Fragen haben wir hier schon mal formuliert, so dass wir nur noch auf die Antworten von Oliver Steil warten.[Link] [Cache]
Wer tötet mehr Zivilisten in Afghanistan: Nato oder Taliban? 10/27/2008 05:08 PM

NALI KOLHATKAR:

Associated Press did a count earlier in the year of how many civilians the Taliban had claimed to kill versus how many officially killed by NATO. Guess what? NATO was winning that count. NATO had killed actually more civilians than the Taliban.

http://www.rawa.org/temp/runews/2008/07/24/the-forgotten-war-sonali-kolhatkar-on-why-afghanistan-is-just-as-bad-as-iraq.html

Entwicklungshilfeministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul weiß natürlich bestens Bescheid was den Menschen in Afghanistan und auch uns gut tut:

Der Einsatz sei “im Interesse der Menschen dort, die so lange gelitten haben, aber auch im Interesse unserer eigenen Sicherheit”

http://www.stern.de/politik/deutschland/:Bundestag-Afghanistan-Einsatz/600027.html

Nur schade, dass die Menschen in Afghanistan, das einfach nicht kapieren wollen und sich dann sogar auch noch der revolutionäre Frauenverband Afghanistans (Revolutionary Association of the Women of Afghanistan, RAWA) gegen den Nato Kriegseinsatz ausspricht (s.u.).

Auch der Bundesverband entwicklungspolitischer Nichtregierungsorganisationen (VENRO) hat erneut einen Kurswechsel der Bundesregierung gefordert http://www.venro.org/fileadmin/Presse-Downloads/2008/September_08/PM-18-2008_Afghanistan.pdf.

Wie glaubhaft klingt das Werbevideo für den Bundeswehreinsatz in den Tagesthemen ?


Remember your sisters in Afghanistan - rawa.org

Truppen raus! Die afghanische Frauenrechtlerin Zoya

Die Warlords aus der Regierung entfernen. Die privaten Armeen der Warlords und Drogenbarone entwaffnen. Alle (Kriegs-)Verbrecher vor Gericht bringen.

Dorothee Hermann

Man könnte ihr auf irgendeinem internationalen Flughafen begegnen und auf Englisch mit ihr plaudern. Doch normalerweise lebt Zoya in Afghanistan im Untergrund. Sie gehört zur Frauenorganisation RAWA, die sich dort seit 30 Jahren für Frauenrechte und Demokratie einsetzt. Zoya ist ein Pseudonym, das die 30-Jährige aus Sicherheitsgründen gewählt hat. Wie RAWA fordert Zoya den Abzug der ausländischen Truppen aus Afghanistan, “so früh wie möglich!” Das berichtete Zoya am Freitagabend rund 50 Interessierten im Schlatterhaus. Sie war auf Einladung der Linksfraktion im Bundestag und deren entwicklungspolitischer Sprecherin Heike Hänsel in Tübingen. RAWA bekommt aufgrund dieser kompromisslosen Position keinerlei offizielle Förderung und finanziert ihre Arbeit in Waisenhäusern, Schulen und Alphabetisierungskursen für Frauen allein über Spenden.

Sogar die geschwächten kleinen demokratischen Gruppierungen im Land würden laut Zoya von einem Militär-Abzug nur profitieren. “Statt vielen Gegnern haben wir dann nur noch zwei Feinde: die Taliban und die Nord-Allianz. Es wäre unser Problem, mit ihnen fertig zu werden.”

Derzeit seien Truppen aus 26 Ländern in Afghanistan. “Wie lange wollen sie bleiben?” In sieben Jahren Besatzung hätten sie es nicht geschafft, demokratische Rechte im Land zu verankern. Das lasse vermuten, so Zoya, “dass sie in Wirklichkeit ein anderes Ziel verfolgen”: eine dauerhafte Militär-Basis für die USA im strategischen Brennpunkt zwischen China, Iran und Turkmenistan. “Wie lange warten wir noch? Zehn Jahre oder 50 Jahre?” Für 90 Prozent der Bevölkerung würde ein Abzug nichts ändern. Tausende unschuldiger Zivilisten seien bereits gestorben. “Nur für die zehn Prozent Politiker und Reichen ist der Status Quo gut.”

Trotz der Milliardenhilfe gebe es keinen Wiederaufbau. “Das Geld fließt an Warlords, Drogenbarone und an die korrupte Regierung.” Der für die Bekämpfung der Korruption zuständige Beamte habe in den USA vier Jahre Haft wegen Drogenhandels abgesessen. Die fortgesetzte Zusammenarbeit der US- und Nato-Truppen sowie der afghanischen Regierung mit Warlords (teilweise im Parlamentsrang), Drogenbaronen und den Kriegsverbrechern aus den 1990er Jahren schaffe ein Klima der Rechtlosigkeit. Die Situation der Frauen sei desolat: “Sie werden entführt, vergewaltigt, zwangsweise verheiratet oder umgebracht. “Wenn sie nicht dazu gezwungen sind, die Burka zu tragen, tragen sie sie freiwillig — aus Sicherheitsgründen.”

Wenn Länder Afghanistan wirklich helfen wollten, hätten Zoya und ihre Mitstreiterinnen andere Vorschläge als eine Fortsetzung der Besatzung: “Die Warlords aus der Regierung entfernen. Die privaten Armeen der Warlords und Drogenbarone entwaffnen. Alle (Kriegs-)Verbrecher vor Gericht bringen.” Die Menschen im Westen forderte Zoya auf, Druck auf ihre eigenen Regierungen zu machen, in Afghanistan nicht länger militärisch vorzugehen: “Ohne eure Hilfe und Solidarität können wir vielleicht nicht mehr weitermachen.”

http://www.rawa.org/rawa/2008/09/22/truppen-raus-die-afghanische-frauenrechtlerin-zoya.html

[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Werte schaffen in Wolfsburg 10/27/2008 04:41 PM Deutschlands Autoindustrie endlich wieder ganz vorn. Weil Volkswagen rechtzeitig auf den Trend zu neuen, kleinen und spritsparenden Autos aufgesprungen ist und mit dem Maybach, dem VW Passat und dem Lamborghini Wagen in der Modellpalette hat, die sich auch in der Wirtschaftskrise reißender Nachfrage erfreuen, stürzten sich Anleger heute einmal mehr auf die Aktie des Wolfsburger Autobauers.

Der Kurs der letzten paar Aktien, die noch nicht Porsche oder dem Land Niedersachsen gehören, stieg um 200 Euro oder umgerechnet 90 Prozent - schlagartig gewann Volkswagen damit 58 Milliarden Euro an Wert und wurde damit endlich das teuerste Automobilunternehmen der Welt. Toyota, bis dahin Spitzenreiter, liegt jetzt 30 Milliarden hinter VW, Volkswagen selbst ist mit etwa 130 Milliarden Euro so viel wert wie Daimler, BMW, Fiat, Renault, General Motors, Ford, Volvo und Porsche zusammen. Der Golf ist ja auch ein prima Wagen für Leute, die es einfach mögen.

Erstaunlich ist das vor allem, weil zum Börsenwert von Porsche, der bei vier Milliarden liegt, wegen des 75-Prozent-Anteiles des Edelkarrenbauers am Wolfsburger Gold-Hersteller eigentlich drei Viertel des Wertes von Volkswagen addiert werden müssten - also rund 95 Milliarden.

Anders gesagt: Der auf jede Porsche-Aktie entfallende Anteil an Volkswagen ist derzeit rund 23 Mal soviel wert wie die Porsche-Aktie selbst. Das Geschäft mit den Zuffenhausener Protzschlitten gibt es kostenlos dazu.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Die Schweiz schließen! 10/27/2008 04:41 PM In einer originellen Neuinszenierung haben Aktivisten des Netzwerks Attac am Montag im Handelssaal der Deutschen Börse in Frankfurt das aus dem Jahr 1811 stammdene Stück "Die Maschinenstürmer" auf die Bühne gebracht. Wie ehedem die englischen Weber und Spinner, die durch die Zerstörung von Webstühlen und Dampfmaschinen die Maschinisierung der Produktion beenden wollten, griffen die Globalisierungskritiker nach eigenen Angaben die Börse an, um die Macht der Kapitalmärkte zu beenden. Zu diesem Zweck entrollten sie über der Anzeigetafel für den DAX ein in Handarbeit hergestelltes Banner mit der Aufschrift "Finanzmärkte entwaffnen! Mensch und Umwelt vor Shareholder Value". Außerdem warfen die Aktivisten Flugblätter mit ihren politischen Forderungen in den Handelssaal.


"Die Wut der Menschen über das Versagen von Banken und Politikern ist riesig", sagte Attac-Börsenstürmer Stefan Schultheiß. Statt die Probleme an der Wurzel zu packen, zielten die Aktivitäten der Bundesregierung allein darauf ab, die Finanzmärkte mit gigantischen Mitteln aus der Staatskasse so zu beruhigen, dass der Casinobetrieb anschließend weiter gehen könne. Attacs Vorschlag, alle Börsen zu schließen und ein "Finanzsystem unter demokratischer Kontrolle" einzuführen, wie es beispielsweise bei den Stzaatsbanken West LB, Bayern LB, IKB, KfW und Sachsen LB oder auch in der damaligen DDR vorbildlich praktiziert wurde, ist bislang nicht erhört worden.

Am 30. Oktober will das Netzwerk, das in den vergangenen Monaten schon aufgelöst schien, deshalb bundesweit auf die Straße gehen und dafür demonstrieren, dass der Tüv künftig die Kontrolle über den Finanzmarkt ausübt, Zocker selber zahlen müssen, Lichtenstein, Luxemburg und die Schweiz ebenso geschlossen werden wie Monaco und die Bermudas und über eine Finanztransaktionssteuer versucht wird, den Handel mit den kläglichen Reste deutscher Aktien, die heute noch übrig sind, künftig in Amsterdam, London und New York stattfinden zu lassen.[Link] [Cache]
ISLA: Nachtrag: 10/27/2008 04:41 PM "leading Pagans is like herding cats"[Link] [Cache]
ISLA: No title 10/27/2008 04:41 PM


Sheep, Cats, Christians & Pagans[Link] [Cache]
ISLA: Göttin des Tages: 10/27/2008 04:41 PM Branwen
Wales

Vorschlag: Luisa Francia, Eine Göttin für jeden Tag[Link] [Cache]
ISLA: Die magische Kraft des Negativen 10/27/2008 04:41 PM Auszugsweise Übersetzung und Zusammenfassung von Beiträgen aus einem Buch der Philosophinnengemeinschaft Diotima in Verona
Erschienen bei:
beziehungsweise - weiterdenken. Forum für Philosophie und Politik




[Link] [Cache]
Mein Parteibuch Blog: Mal schnell eben noch einen Krieg anzetteln 10/27/2008 04:39 PM
Und Action!
Und Action!
Copyleft2008 Lurusa Gross

Schlechte Zeiten sind für die Republikaner in den USA angebrochen. Während die Wahl in den USA bereits begonnen hat, sieht es Umfragen zufolge immer noch ganz schlecht aus für Henry Kissingers Schützling John McCain. Was der georgische Stellvertreter-Krieg ihm an Popularität gebracht hat, hat die Finanzkrise wieder aufgefressen.

Seine Parteifreunde George W. Bush und Dick Cheney wurden von der “freien Presse” bereits zum Abschuss freigegeben und die übelsten Kriegshetzer schieben sich öffentlich die Schuld am Desaster gegenseitig in die Schuhe. Und dann ist auch noch John McCains Lüge aufgeflogen, er würde sich nicht mit Diktatoren treffen.

Brzezinskis Welteroberer Barack Obama hat derzeit einfach die besseren Karten. Das einzge, was John McCain nun wohl noch zum Präsidenten machen könnte, wäre der kurzfristige “Ausbruch” eines Krieges. Nur, woher nehmen, wenn nicht stehlen?

[Link] [Cache]
Querdenkerforum: DDR-Vergangenheit - Dieter Althaus' Forderung nach mehr Marxismus 10/27/2008 04:25 PM DDR-Vergangenheit - Dieter Althaus' Forderung nach mehr Marxismus

von Miriam Hollstein 25. Oktober 2008, 13:32 Uhr

Ein 19 Jahre alter Brief von Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus könnte dem CDU-Politiker in Bedrängnis bringen. Ausgerechnet am Tag des Mauerfalls in Berlin forderte er vom Bezirksausschuss für Jugendweihe, dass die Zeremonie eine verstärkte marxistisch-leninistischen Weltanschauung bräuchte.

Es war der 9. November 1989, als sich der Mann an den Schreibtisch setzte. Er bitte dringend darum, „einen zentralen Standpunkt zur Jugendweihe zu formulieren", schrieb er an den Bezirksausschuss für Jugendweihe. Die – als sozialistisches Pendant zur Konfirmation gedachte – Zeremonie solle künftig außerhalb der Schule organisiert werden und „wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben". Nur so werde sie für die teilnehmenden Schüler und Eltern „wieder zu einem wahrhaften Schritt, der ihre Überzeugung dokumentiert". Am Abend desselben Tages fiel die Mauer. Der Briefschreiber aber war kein SED-Funktionär, sondern der christliche Demokrat Dieter Althaus, heute Ministerpräsident in Thüringen. ...

Quelle: DDR-Vergangenheit - Dieter Althaus' Forderung nach mehr Marxismus[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Report Mainz 10/27/2008 04:25 PM Wir von REPORT MAINZ freuen uns, dass Sie unsere Homepage aufgerufen haben. Wir hoffen, das Angebot gefällt Ihnen - für Anregungen und Kritik sind wir offen.

Nutzen Sie die Möglichkeiten mit uns in Kontakt zu treten:
REPORT MAINZ

Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz

Tel: 06131 / 929 - 0
Fax: 06131 / 929 - 30 50
E-Mail: E-Mail

Internet: www.swr.de/report


Quelle: Report Mainz[Link] [Cache]
Die Kuchentester: Geschönter DAX 10/27/2008 04:13 PM Der Dax steht heute Mittag bei ca. 4.150 Punkten (14.00 Uhr). Das ergibt ein Minus von ca. 3,3 Prozent gegenüber dem Vortag. Allerdings sollte man mal etwas genauer hinschauen. Von den 30 DAX-Werten sind nämlich 29 im Minus. Nur einer ist im Plus. Und das ist Volkswagen. Die Aktien der Wolfsburger notieren entgegen dem schlechten Marktumfeld sensationell mit ca. 80 Prozent im Plus. Toll.

Zum Vergleich:

Daimler - 9,3%
BMW - 6,5 %
Conti - 7,8 %

Da ich nicht glaube, dass VW gerade das perpetuum mobile erfunden hat, scheint es doch eher so zu sein, dass die Kursexplosion weniger mit Fundamentaldaten als mit der Übernahmeschlacht zusammenhängt, die da gerade tobt.

Wenn man also nun berücksichtigt, dass VW mit 5,88% im DAX gewichtet ist (laut Wikipedia), und man den VW-Anteil aus dem DAX herausrechnet, weil er nichts mit der Realität zu tun hat, dann muss man nochmal 4,7 Prozent Verlust im Dax dazu rechnen. Macht einen Verlust von schlappen 8 Prozent.[Link] [Cache]
Freeman: ATTAC dringt in Frankfurter Börse ein 10/27/2008 03:25 PM Wer N24 Mittags um 12:00 Uhr eingeschaltet hatte, konnte live eine Gruppe von ca. 10 bis 20 der Globalisierungsgegner ATTAC in die Frankfurter Börse eindringen sehen. Sie überwanden die Glastrennwand der Zuschauertribühne und haben direkt auf dem Balkon im Innenbereich demonstriert. Dabei haben sie die DAX-Tafel mit einem Protestplakat zugehangen, auf dem stand: „Finanzmärkte entwaffnen. Menschen und Umwelt vor Shareholder Value". Sie haben dabei Papierschnipsel verstreut und laut protestiert! Die Händler auf dem Parkett applaudierten ihnen! Die Aktion war nur von kurzer Dauer, hat aber die anwesenden Börsenreporter, wie die von N24, etwas erschreckt. Sie fragten sich, wie sind die überhaupt bei den strengen Sicherheitsmassnahmen reingekommen?

Kommentar: Wird ja langsam Zeit, dass die Menschen nicht alles schlucken, sondern ihren Unmut über die Gauner in der Geldbranche ausdrücken. [Link] [Cache]
Dominik Hennig: Weder Barry Obomber noch Insane McCain! 10/27/2008 03:11 PM Eine dankenswerte Klarstellung von Manuel Miles: Wer wählt, darf sich hinterher nicht beschweren:


"Yes, you read it correctly: if you vote you have no right to complain. I know that the old statist saw is that you haven't the right to complain (or have an anti-statist opinion, etc.) unless you take part in the election farce, but it's time to put that one to rest permanently. And with Barry Obomber and Insane McCain competing to claim the mantle of Harbinger of Change, only the most thoroughly brainwashed idiots have a right to pretend to believe in dumbocracy and its various specious claims.


If there's one thing we know for sure, it's that neither wing of the ruling DemRep Party is for changing anything but faces. Voting only endorses four more years of the same violation of the U.S. Constitution, theft of property and earnings, meddling in the private lives of citizens, police statism at the airports and the borders of the imperial State, and war, war, war.


The recent "Republican" party convention and the attendant fascist raids on St Paul citizens' homes and theft of property from all suspected of opposing the McCain circus is a good lesson in dumbocracy. Even legitimate delegates to the farcical convention were robbed of copies of Ron Paul's books. leaflets, lapel pins and other things feared by the thugs who run the Ghoulish Old Party.


The "Democratic" side of the counterfeit statist coin is just as evil; Barry Obomber has led the charge to slaughter even more Afghans and Pakistanis—although, like all good statist warmongers, he "leads from the rear". A tour of Kandahar is out of the question for as long as there are live Afghans there. And don't even question the intention of this wing of the vulture party to keep raising taxes—they're actually proud of it!


The Reagan/Bush Sr/Clinton/Baby Bush/ [place any statist stooge's name here: ________] Dynasty will never be ended by playing the elections shell game. The same oligarchs who pull the strings on the political puppets also own the MainSewerMedia and control the government schools. If you think this will lead to any kind of honest debate of real issues or even fair coverage of the candidacy of the occasional maverick like Ron Paul, then you have not been paying attention lately.
Besides, in our glorious western dumbocracies, every illiterate who is capable of swilling beer and marking an "X" has the same ballot "power" as you do. With the average I.Q. being a mere 100, and with the average man not making much use of what little potential intelligence he has, any demagogue can manipulate the broad masses, comrade.


Now those few American people capable of analytical thinking have to decide whether they want to continue choosing Statist A or Statist B, or if they wish to oppose the increasingly fascistic imperial socialist state which brutalises the world with their sons and their confiscated wealth. At least the Ron Paul Revolution showed them that there is an alternative to statism.


I hope that the American people finally learn the election lesson. I hope that a serious opposition movement grows up in the USA. I hope that it exposes and opposes every move made by the State at all levels. I hope that the American people boycott the phony elections, home school their children, and read the books and websites that the MSM don't want them to even know exist. I hope that a new generation of MeetUp groups arises; one for the purpose of promoting and participating in a new American Revolution—a revolution unlike any the world has seen before.


It's possible. If the Ron Pauistas and others don't become discouraged and/or intimidated, they could plant the seed of that Revolution. It starts with learning the lessons of the Ron Paul candidacy. It could end with an era of...
Peace and Liberty."

[Link] [Cache]
Neues aus Rorkvell: Blogs sind nicht verlinkbar 10/27/2008 03:09 PM

Genauer geht es hier um einen Link in Wikipedia zu einem Blogartikel. Der Link wurde von dem Autoren des Blogartikels selber in Wikipedia eingefügt. Der Blogartikel enthielt weiterführende Informationen zu dem Thema und wurde trotzdem mit dem Killerargument "Link-Spam" gelöscht.

Ich sehe da insgesamt zwei verschiedene Aspekte, die ich nacheinander beleuchten werde. Da ist zum Einen der Qualitätsanspruch von Wikipedia. Der Qualitätsanspruch ist im Grunde durchaus gerechtfertigt, schließlich will man ja keinen Müll veröffentlichen. So weit, so gut. Doch wie kann Jemand, der von der Materie keine Ahnung hat, und einfach grundsätzlich und pauschal davon ausgeht, dass Blogs nicht seriös seien, solch einen Link einfach so löschen? Gerade Fachblogs bieten die ideale Möglichkeit, seriöse und aktuelle Informationen zum Thema zu verlinken. Da Fachblogs i.d.R. von Fachleuten oder engagierten Hobbyisten betrieben werden, ist die Qualität der Informationen oft sogar höher als die in dem Wikipedia-Artikel. Und selbst dann, wenn eine Information, auf die verlinkt wurde, einmal nicht den Qualitätsanforderungen von Wikipedia entsprechen sollte, ist das kein Grund, einen Link gleich zu löschen. Die Qualitätsanforderungen für Wikipedia Inhalte sind eine Sache, die Qualitätsanforderungen für verlinkte externe Inhalte sind eine ganz andere. Was sich hier bei Wikipedia breit macht, ist Snobismus und Arroganz. Nicht gerade eine geeignete Einladung, dort mit zu machen.

Ein ganz anderer Gedanke ist der, wohin verlinkt werden sollte. Nicht speziell von Wikipedia aus, sondern von egal woher. Ein Blog bietet ja i.d.R. zunächst mal zeitnah eine Reihe von Artikeln, meist umgekehrt chronologisch sortiert. Solch ein Blog kann man als RSS-Feed oder als HTML-Seite beziehen. Was aber diesen Teil wesentlich ausmacht, ist, dass sich der Inhalt dieser Webresource ständig und oft auch sehr schnell ändert. Auf dieses Blog zu verlinken ist daher Unsinn. Das gilt auch für Suchmaschinencrawler. Diese sollten solch ein sich ständig änderndes Blog nicht indexieren und nicht verlinken. Ja, ich weiss, das hören SEOs nicht so gerne, aber es ist einfach falsch, ein Blog so zu verlinken. Angenommen, dieser Artikel hier würde unter dem Stichwort "Wikipedia" bei einer Suchmaschine in die Datenbank eingepflegt. Zwei Wochen später ist dieser Artikel nicht mehr auf der Seite. Diese Übersichtsseite sollte daher in den Metadaten folgendes drin stehen haben:

meta name="robots" content="noindex,follow"

Zum Verlinken gibt es das, was man in Blogs den "Permalink" nennt. Dieser verweist auf Resourcen, die, wie der Name bereits sagt, permanent verfügbar sind. Diese ändern sich nicht dauernd. Hier lohnt sich immer und jederzeit eine Verlinkung. Und hier ist es auch richtig, wenn Suchmaschinen diese Permalinks indexieren und in die Datenbank einpflegen.

[Link] [Cache]
Glasdemokratie: [Update] Machmal hilft Wettbewerbswidrigkeit 10/27/2008 03:05 PM

[Update] Auch in der Schweiz wird die Firma Online Content Ltd. immer auffälliger. Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) erteilt jeden Tag Auskunft und rät allen Betroffenen:

“Auf keinen Fall bezahlen!”

In einem Bericht der Internetseite www.20minuten.ch werden auch eindeutig verantwortliche Namen genannt. Wie diese Leute mit welchen Firmen und Rechtsanwälten zusammenarbeiten, kann hier in einem Organigramm nachgelesen werden. Ausführlichere Informationen über die Firma Online Content Ltd. ,zu ihren Methoden und Tricks sowie Erfahrungen und Gegenwehr finden Sie auch hier…!

Die Abofallen-Betreiber der Firma Online Content Ltd. haben eine juristische Niederlage wegen unlauteren Wettbewerbs einstecken müssen. Mit einer Einstweiligen Verfügung (Az. 2-06 O 514/08) hat ihnen das Landgericht Frankfurt verboten, ohne einen leicht erkennbaren Kostenhinweis zur Teilnahme an ihrem Angebot fabrik-verkauf.de aufzurufen. Soweit bekannt, ist damit erstmals ein Anbieter ähnlicher Dienstleistungen gegen die Methoden der Abzocker vorgegangen. Der Antragssteller monierte im Verfügungsantrag, dass der Nutzer sogar herunterscrollen musste, um den Kostenhinweis wahrnehmen zu können. Dies verstoße gegen den Grundsatz der Preisklarheit und Preiswahrheit in der Preisangabenverordnung. Die Anmeldeseite sei “bewusst so gestaltet”. Dies sei im Sinne des Wettbewerbsrechts unlauter gegenüber den Konkurrenten. Die Online Content Ltd., die vorgerichtlich vom einschlägig bekannten Rechtsanwalt Bernhard Syndikus vertreten wurde, hat bislang keinen Widerspruch gegen den Beschluss eingelegt. In dieser Woche hatte bereits der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) einen juristischen Etappensieg gegen den Abofallenbetreiber erreicht. Das Landgericht Hanau hatte entschieden, dass das Unternehmen die Gewinne offenlegen muss, die es mit den zahlreich aufgestellten Kostenfallen erzielt hat.


[Link] [Cache]
Urs1798: Der Ostsee gehen die Fische aus? 10/27/2008 02:46 PM Ich habe noch welche übrig Posted in Galerie   Tagged: Überfischung, Fangquoten, Fische, haltbar, Heringe, Ostsee    [Link] [Cache]
ISLA: "Sie haben ihren Betreibern ein gutes Gefühl verschafft" 10/27/2008 02:41 PM ... ihren Schreibern ein Einkommen und ihren Medien eine gute Quote.


'Mancher, der die fröhlichen Jagdszenen auf Teilnehmer des sogenannten Anti-Islamisierungskongresses in Köln gesehen hat, die lustvoll empörten Gesichter derjenigen, die den autonomen Mob beim Steinewerfen und Prügeln anfeuerten, fühlte sich an Bilder von amüsierten Menschenmengen erinnert, die während der chinesischen Kulturrevolution Prozessionen von "Rechtsabweichlern" flankierten, oder die 1938 in Wien zusahen, wie Juden die Straße schrubben mussten: das gleiche herdenhafte Wohlbehagen, die gleiche angemaßte Rechtschaffenheit, das gleiche restlos gute Gewissen.


Von Letzterem zeugte auch das Vokabular, welches die politischen Redner wählten: "Nazidreck", "verfaulte Clique", "braune Exkremente", "Pest". Und dass eine TV-Reporterin versehentlich das Horst-Wessel-Lied zitierte - "gegen die Rechten", sprudelte es aus ihr, seien in Köln "die Reihen fest geschlossen" gewesen - rundet die Assoziation feinstens ab: Die Volksgemeinschaft formiert sich zur Bekämpfung der Volksgemeinschaft. Dass hier diverse Grundrechte verletzt wurden, zum Beispiel jenes auf Versammlungsfreiheit - wen schert das noch bei so viel Gruppenseligkeit?'[Link] [Cache]
ISLA: Der sichtbare Islam irritiert 10/27/2008 02:41 PM Die meisten Moscheen, die im Moment in Deutschland gebaut werden, entstehen in der Trägerschaft der DITIB, des deutschen Ablegers der türkischen Religionsbehörde Diyanet. Wer die These einer Islamisierung der Türkei durch die AKP-Regierung von Ministerpräsident Erdogan teilt, der wiederholt ein Zitat, dass der Regierungschef in früheren Jahren einmal in einer Rede verwendet hat: "Die Moscheen sind unsere Kasernen. Die Minarette sind unsere Bajonette. Und die Kuppeln sind unsere Helme." Es ist der Auszug aus einem Gedicht des türkischen Poeten Ziya Gökalp. Sind die Moscheen, die jetzt in Köln, München und Duisburg gebaut werden, die Vollstrecker der Islamisierung Deutschlands?[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Gefährliche Altenpflege - Wie Missstände vertuscht werden 10/27/2008 02:24 PM Unsere nächste Geschichte macht wütend. Aus zwei Gründen: Zum einen berichtet sie von menschenunwürdigen Zuständen in der Altenpflege, zum anderen wird von einer Frau erzählt, die sich als Pflegerin genau dagegen gewehrt hat. Gegen skandalöse Missstände bei der Betreuung alter Menschen. Wurde sie dafür belohnt? Hat sie einen Preis für Zivilcourage erhalten? Nein, man hat sie gefeuert.

Gottlob Schober über eine Frau und ihren schweren Kampf gegen Skrupellosigkeit und Ignoranz.

Bericht:

Brigitte Heinisch hat jahrelang als Altenpflegerin gearbeitet in diesem Heim des Berliner Vivantes-Konzerns. Sie galt als gute, engagierte Pflegekraft. Doch dann musste sie zunehmend Missstände beobachten.

O-Ton, Brigitte Heinisch:

»Ich habe erlebt, dass die Bewohner bis zum Mittag in Urin und Kot gelegen haben. Ich habe erlebt, dass die Bewohner, einige Bewohner, ohne richterlichen Beschluss in ihren Betten fixiert wurden. Ich habe erlebt, dass nicht ausreichend Essen und zu trinken gegeben wurde, aufgrund von Personalmangel.«

Trotz großen Engagements, Brigitte Heinisch und ihre Kollegen konnten nicht alle Missstände verhindern. Das Arbeitspensum war einfach nicht zu schaffen. ...

O-Ton, Claus Fussek, Pflegeexperte:

»Ich gehe davon aus, dass dieser Richter noch nie eine Pflegestation von innen gesehen hat. Sonst könnte man so ein Urteil nicht fällen. Wenn ich davon ausgehe, dass sich in den letzten Jahren Tausende von Pflegekräften sich verzweifelt an uns gewandt haben, um auf die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen, auf Personalüberlastungen hinzuweisen. Wenn man diesen Pflegekräften quasi durch so ein Urteil signalisiert, sie würden hier billige Racheakte praktizieren, das ist fatal. Hier wird ein klares Signal gesetzt. Die wirtschaftlichen Interessen eines Heimträgers sind ein höherwertigeres Gut wie menschenwürdige Pflege.« ...


Quelle: Report Mainz: Gefährliche Altenpflege - Wie Missstände vertuscht werden[Link] [Cache]
Die Kuchentester: Roubini Watchblog 2 10/27/2008 02:13 PM Nouriel Roubini in Madrid im Bloomberg Interview: Youtube Teil 1, Teil 2

Auszüge aus dem Interview mit Roubini in der Nachricht bei Bloomberg vom 24.10.2008:

Things are getting worse, they are not getting better,''

There's an increased risk of a ``multi-year economic stagnation'' in the U.S.

we have a whole set of emerging market economies in trouble. Even a few of them going bust may cause systemic trouble.

During the Great Depression, output in the U.S. fell by more than 20 percent, I don't believe that's going to be the case.

The European Central Bank should provide much more monetary easing and governments around the world must put together a massive fiscal stimulus package after action so far failed to halt the stock-market rout. The U.S. bank bail- out plan will likely require between $600 billion and $700 billion.


Außerdem geht Roubini davon aus, dass der S&P 500 bei einem KGV von 10 bis 12 bei 600 bzw 720 fair bewertet ist. Aber angesichts der Panik könnte ein Fall unter die Marken möglich sein.[Link] [Cache]
scusi!: Manager unschuldig verfolgt? Was soll der Un-Sinn? 10/27/2008 01:48 PM rhbl

"In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken , in der
Weltwirtschaftskrise von 1929 "hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute
sind es die Manager". Das sagte IFO Chef Sinn dem Tagesspiegel

Der Generalsekretär des Zentralrats, Stephan J. Kramer, forderte Sinn auf,
seine Aussagen "so schnell wie möglich ohne Wenn und Aber zurückzunehmen und sich zu entschuldigen". Der Vergleich sei "empörend, absurd und absolut deplatziert, eine Beleidigung der Opfer", sagte Kramer der NRZ. "Mir wäre neu, dass Manager geschlagen, ermordet oder ins Konzentrationslager gesperrt würden".

Na ja, einige, wie Mannesmann-Esser, Mercedes-Schrempp oder Siemens-Pierer könnten sich eine Tracht Prügel vielleicht verdient haben. Aber wir predigen ja (Afghanistan ausgenommen) die Gewaltlosigkeit und wollen es bei ernsten verbalen Ermahnungen zu weniger Egomanie, Geldgier, Sex- und Machtgeilheit belassen.

Außerdem wissen wir nicht, unter welch feucht-fröhlichen Umständen dieses tolle Interview von Herrn Sinn mit dem Tagesspiegel zustandegekommen ist. Fakt ist, dass die unteren Manager aus der Realwirtschaft, also aus dem Maschinenbau oder der Elektroindustrie, überhaupt nicht verdächtigt werden, an der Inflations- und Spekulationsblase schuld zu sein. Wenn Sinn den Vergleich zum Antisemitismus zieht, löst er natürlich allerorts unangenehme Assoziationsketten aus. Wir meinen die Schuldigen von der Wall Street und der Londoner City recht wohl zu kennen. Im Independent sind jeden Tag lustige Berichte über die abgetauchte Hochfinanz und ihre Kontakte zu den russischen Oligarchen und englischen Konservativen (Mandelson, Rothschild, Murdock, Abramowitsch, Deripaska etc.).

Inflation, d.h. das Sich-Aufblasen (lat. inflare), war ja ursprünglich die Bezeichnung für eine über das normale Maß hinausgehende Versorgung mit Zahlungsmitteln. Wer aber dafür verantwortlich ist, dass 95 Prozent aller Devisen inzwischen Spekulationsgelder (Zockergeld, Derivate, Zertifikate, strukturierte Wertpapiere etc.) sind und nur 5 Prozent des umlaufenden Geldes der Realwirtschaft zuzuordnen ist, das ist doch leicht feststellbar.

Das US-Casino heißt „Wall Street" und seine maßgeblichen Betreiber hießen/heißen z.B. Lehman und Goldman-Sachs. Das sind Opportunisten, die sich aus kleinsten Verhältnissen, zum Teil waren die Vorväter jüdische Viehhändler oder Ich-AG-Kaufleute in Süddeutschland, vor vielen Generationen auf den Weg nach Amerika gemacht haben, in das Land der unbegrenzten „Gelegenheiten" (opportunities).

Andere blieben in Deutschland, wie der in „Jud Süß", einem antisemitischen Machwerk im Hollywood-Stil von Veit Harlan verunglimpfte Joseph Süß Oppenheimer. "Der Landbesitz oder die Mitgliedschaft in Zünften war Juden in der Regel verboten, andererseits war Christen aufgrund des biblischen Zinsverbots auf kirchliches Betreiben hin der berufsmäßige Geldverleih nicht möglich. So begann Oppenheimer erfolgreich, sich seinen Lebensunterhalt in der Pfalz als Privatfinanzier zu verdienen; auch das Eintreiben von Schulden gehörte zu seinen ersten Tätigkeiten. Mit der Vergabe von Krediten an verschuldete Adlige stieg er gesellschaftlich auf; er sprang immer dann ein, wenn Banken sich weigerten, den aufwändigen Lebenswandel der Geldsuchenden zu finanzieren. Seine Kredite waren teuer, jedoch ohne zu wuchern.

Als Finanzmakler und Bankier brachte er es schnell zu Wohlstand und Ansehen. Er arbeitete unter anderem für den pfälzischen und den Kölner Kurfürsten. Bei einer Heiratsvermittlung im Auftrag des Herzogs Eberhard Ludwig von Württemberg lernte er 1732 in Wildbad dessen Neffen Karl Alexander kennen, der unter chronischem Geldmangel litt. Noch im selben Jahr ernannte dieser Oppenheimer zu seinem Hof- und Kriegsfaktor, ein Amt, das ausschließlich dazu diente, den Hofstaat zu finanzieren Als Karl Alexander am 12. März 1737 durch einen Schlaganfall unerwartet starb, entlud sich der Unmut, und Oppenheimer wurde noch am selben Tag festgenommen. Die Anklage lautete auf Hochverrat, Majestätsbeleidigung, Beraubung der staatlichen Kassen, Amtshandel, Bestechlichkeit, Schändung der protestantischen Religion und sexuellen Umgang mit Christinnen. Man warf ihm unter anderem vor, er habe sich an einer Vierzehnjährigen vergangen. Zwar wurde deren Jungfräulichkeit von zwei Hebammen bestätigt, dennoch wurde er am 9. Januar 1738 zum Tode verurteilt und am 4. Februar 1738 gehängt." (Wikipedia).

An Oppenheimer erinnert irgendwie ein Name des Kölner Bankhauses Sal. Oppenheim, das auf seiner Homepage dummerweise bis zum heutigen Tag unverdrossen Derivate anpreist, als ob es die Weltfinanzkrise nicht gäbe:

„EINFACH. INTELLIGENT. – Derivative Wertpapiere Im Bereich der strukturierten Produkte zählt Sal. Oppenheim zu den führenden Emissionshäusern in Europa. Mit rund 20.000 Produkten nimmt das Bankhaus eine herausragende Stellung ein. Die Produktpalette umfasst Aktienanleihen, Discount-, PROTECT-Bonus-, Outperformance-, TWIN-WIN-, MULTI-, BEST-OF-, Garantie- und Strategiezertifikate sowie Options- und Turboscheine."

Das nennt man Chuzpe. Da staunt der Laie und der Finanzfachmann wundert sich.

Rolle und Funktion der Hofjuden im 17. und 18. Jahrhundert« beleuchtete zuletzt Julius H. Schoeps in dem Buch "...das Flüstern eines leisen Wehens.... Beiträge zu Kultur und Lebenswelt europäischer Juden. Festschrift für Utz Jeggle" und fragt im Titel seines Beitrags, „ob diese nun » Skrupellose Geschäftemacher oder Unternehmer modernen Stils?« gewesen seien.

Ausgehend von Sombarts These, wonach den Hofjuden herausragende Bedeutung für die Entwicklung des modernen Staates zugekommen sei, liefert Schoeps eine ausbalancierte Analyse der Bedeutung der Hoffaktoren im absolutistischen Staatsgefüge. Residenzen, Kriegszüge, Luxuswaren und handfeste Machtpolitik wurden von Hofjuden finanziert und gehandelt, und in der Tat scheint es als hätten die jüdischen Universalmanager vieles vorweg genommen, was sich in der kapitalistischen Moderne durchsetzte."

Daran hat sich bis heute offenbar wenig geändert. Darüber darf in Deutschland allerdings wegen der jüngsten Vergangenheit nur hinter vorgehaltener Hand geredet werden.

Die Geschichte der Inflationen ist eine Geschichte der Finanzierung von (meist verlustreichen) Kriegszügen und Bürgerkriegen. Angefangen bei den Assignaten der Französischen Revolution, über die Inflationen im Gefolge der von den Rothschilds finanzierten Napoleonischen Kriege, die Inflationen in den USA im Gefolge des Unabhängigkeitskrieges und des Sezessionskrieges.

Zur bislang schwersten Inflation führte der Erste Weltkrieg speziell in Deutschland, Österreich, Ungarn und Russland. Vor der Stabilisierung der dt. Währung im November 1923 entsprach 1 Dollar 4,2 Billionen Papiermark. Die Ursachen für diese Geldentwertung lagen vor allem in der Kreditfinanzierung des Reiches während des Krieges (so wie es die USA im Irakkrieg und in Afghanistan auch machen) und in der Finanzierung der Reparationen und der Ruhrbesetzung.

Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dann den nächsten Staatsbankrott und 1948 mit der Währungsreform kam ein wirtschaftlicher Neuanfang.

Staatsbankrott und Währungsreform steht den USA jetzt ins Haus. Eine schöne Aufgabe für Obama. Deshalb wird es mit dem deutschen Export von Mercedes-Benz, BMW und Porsche - Luxuswagen in die USA ein paar Jahre nicht so gut laufen. Aber in China wächst eine neue Käuferschicht heran und die Inder sollen ja angeblich schon recht gerne Opel kaufen. Go East![Link] [Cache]
Linke Zeitung: Wahrheit über Banken 10/27/2008 01:45 PM Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf: Ihr Rezept heißt Leerverkauf. Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen - echt famos! Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich mit Derivaten: Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert. Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus. Trifft's hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins Wanken - auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut![Link] [Cache]
Principiis Obsta: Israelischer Bestseller bricht nationales Tabu 10/27/2008 01:34 PM

Die Idee eines jüdischen Volkes ist erfunden, sagt der Historiker

von Jonathan Cook

Keiner ist mehr überrascht als Shlomo Sand, dass seine letzte akademische Arbeit seit 19 Wochen auf Israels Bestsellerliste steht – und dass der Professor für Geschichte solch einen Erfolg hat, obwohl sein Buch Israels größtes Tabu bricht.

Dr. Sand behauptete, dass die Idee einer jüdischen Nation --die dringend einen sicheren Hafen benötigte, ursprünglich dazu verwendet wurde, um die Gründung des Staates Israel zu rechtfertigen – ein Mythos ist, der erst seit gut 100 Jahren besteht. Dr. Sand, ein Experte der europäischen Geschichte an der Tel Aviver Universität, machte gründliche historische und archäologische Untersuchungen, um nicht nur seine Behauptung zu bestätigen, sondern noch einige mehr – die alle gleich kontrovers sind. Außerdem behauptet er, dass die Juden niemals aus dem Heiligen Land vertrieben worden waren, dass die meisten der heutigen Juden gar keine historischen Verbindungen zum Land, das Israel genannt wird, haben, und dass die einzige politische Lösung für den Konflikt des Landes mit den Palästinensern der wäre, den jüdischen Staat abzuschaffen. Der Erfolg des „Wann und wie wurde das jüdische Volk erfunden?" wird sich wahrscheinlich rund um die Erde wiederholen. Eine französische Ausgabe kam im letzten Monat heraus und wird so schnell verkauft, dass es schon eine dritte Auflage gibt. Übersetzungen in ein Dutzend Sprachen, einschließlich arabisch und englisch wurden schon in Angriff genommen. Aber er sagte bereits eine scharfe Reaktion von Seiten der Pro-Israel-Lobby voraus, wenn es von seinem englischen Verleger Verso im nächsten Jahr in den USA herausgegeben wird. Im Gegensatz dazu sind die Israelis – wenn auch nicht gerade hilfreich - so doch wenigstens neugierig auf seine Argumente gewesen. Tom Segev, einer der führenden Journalisten des Landes, nannte das Buch „faszinierend und herausfordernd". Überraschenderweise schreckten seine akademischen Kollegen in Israel zurück, sich mit seinen Argumenten aus einander zu setzen, sagte er. Eine Ausnahme sei Israel Bartal, ein Professor für jüdische Geschichte an der hebräischen Universität in Jerusalem.

Orphans


Bild:© Ursula Behr, http://www.atelier-behr.de/

In Haaretz der israelische Tageszeitung gibt er sich keine große Mühe, Dr. Sands Behauptungen zu widerlegen. In seinem Artikel geht es ihm weniger darum, seinen Beruf zu verteidigen: er meint, dass die israelischen Historiker über das Wesen der jüdischen Geschichte nicht so ignorant seien, wie Dr. Sand es behauptet. Die Idee zu diesem Buch sei ihm schon vor vielen Jahren gekommen, sagte Dr. Sand, aber er wartete damit und begann es erst vor kurzem. „Ich kann nicht behaupten, dass ich besonders mutig bin, das Buch erst jetzt zu veröffentlichen, "ich wartete damit bis ich Ordinarius bin. Man muss in der israelischen akademischen Welt für Ansichten dieser Art einen Preis bezahlen." Dr. Sands Hauptargument ist, dass bis vor etwas mehr als einem Jahrhundert, Juden sich selbst nur als Religionsgemeinschaft verstanden. Zur Jahrhundertwende des19./20. Jahrhundert stellten zionistische Juden diese Idee in Frage und begannen eine nationale Geschichte mit der Idee zu erfinden, dass es abgesehen von einer jüdischen Religion auch ein jüdisches Volk gebe. Genauso war den Juden die zionistische Idee, dass Juden verpflichtet seien, aus dem Exil in das „verheißene Land" zurückzukehren , ganz fremd, fügte er hinzu. „Der Zionismus veränderte die Idee von Jerusalem. Vorher waren die heiligen Stätten nur als Orte der Sehnsucht angesehen, nicht als solche, an denen man leben sollte. 2000 Jahre lang blieben Juden von Jerusalem weg, nicht weil sie nicht zurückkehren konnten, sondern weil es ihnen ihre Religion verwehrte, bevor der Messias kommt."

Die größte Überraschung während seiner Nachforschungen kam, als er nach den archäologischen Beweisen aus der biblischen Ära zu suchen begann. „Ich war nicht als Zionist großgezogen worden, aber wie alle andern Israelis nahm ich es als selbstverständlich, dass die Juden ein Volk waren, das in Judäa lebte und dass alle von den Römern im Jahre 70 n.Chr. vertrieben worden waren.

„Aber als ich begann, nach den Beweisen zu schauen, entdeckte ich, dass die Königreiche von David und Salomo Legenden waren. „ So ähnlich ist es mit dem Exil. Tatsächlich kann man das Judentum nicht ohne das Exil erklären. Aber als ich damit anfing, nach Geschichtsbüchern zu suchen, die die Ereignisse dieses Exils beschreiben, konnte ich nichts finden, nicht eines. „ Und zwar deshalb, weil die Römer keine ganzen Völker vertrieben hatten. Tatsächlich waren Juden in Palästina vor allem Bauern, und aller Wahrscheinlichkeit nach blieben sie deshalb auf ihrem Land."

Stattdessen glaubt er, dass eine alternative Theorie plausibler ist: das Exil war ein Mythos, der von den frühen Christen erfunden wurde, um die Juden dem neuen Glauben zuzuführen. „Die Christen wollten, dass spätere Juden glaubten, ihre Vorfahren seien als Strafe Gottes vertrieben worden ( weil sie Jesus nicht als Messias angenommen hatten R.). Wenn es also kein Exil gab, wie ist es dann möglich, dass es so viel Juden über den ganzen Globus zerstreut gab, bevor der moderne Staat Israel damit begann, sie zur „Rückkehr" zu ermutigen? Dr. Sand sagte, dass in den Jahrhunderten vor und nach der christlichen Ära, die jüdische Religion eine missionarische Religion war, die sich sehr um neue Anhänger bemühte. Dies wird in der römisch-lateinischen Literatur jener Zeit erwähnt." Juden reisten in andere Regionen und versuchten Konvertiten zu gewinnen, besonders im Yemen und unter den Berbern in Nordafrika. Jahrhunderte später konvertierte das Volk der Khazaren im Süden Russlands en masse zum Judentum und wurden so der Ursprung der aschkenazischen Juden Mittel- und Osteuropas. Dr. Sand weist auf den seltsamen Zustand der Leugnung hin, in dem die meisten Israelis leben, und macht auf Zeitungen aufmerksam, die vor kurzem ausführlich von der Entdeckung der Hauptstadt des Khazaren-Königreichs nahe des Kaspischen Meeres berichteten. Ynet, die Internetside von Israels meist gelesener Tageszeitung Yedioth Ahronoth hat die Überschrift: „Russische Archäologen finden die seit langem verlorene jüdische Hauptstadt." Doch keine der Zeitungen – so fügt er hinzu – hat die Bedeutung dieses Fundes zu den üblichen Berichten jüdischer Geschichte berücksichtigt.

Eine weitere Frage legt Dr. Sands Bericht nahe, wie er selbst bemerkt: wenn die meisten Juden nie das Heilige Land verlassen haben, was wurde aus ihnen?

„Es wird nicht in israelischen Schulen gelehrt, aber die meisten frühen zionistischen Führer, einschließlich David Ben Gurion glaubten, dass die Palästinenser die Nachkommen der ursprünglichen Juden des Gebietes waren. Sie glaubten, dass die Juden später zum Islam konvertierten. Dr.Sand schreibt seinen Kollegen (zu große) Zurückhaltung zu, um sich mit ihm zu einer stillschweigenden Anerkennung durch viele zu engagieren, damit das ganze Gebäude der „Jüdischen Geschichte", wie sie noch an den israelischen Universitäten gelehrt wird, wie ein Kartenhaus in sich zusammenfällt. Das Problem mit dem Fach Geschichte in Israel hängt mit einer Entscheidung in den 30er-Jahren zusammen, wo man die Geschichte in zwei Disziplinen teilte: allgemeine Geschichte und jüdische Geschichte. Man nahm an, dass jüdische Geschichte ein eigenes Studienfach benötige, weil die jüdische Erfahrung als einzigartig betrachtet wurde. „Es gibt keine jüdische Abteilung für Politik oder Soziologie an den Universitäten. Nur Geschichte wird auf diese Weise gelehrt und hat so Spezialisten jüdischer Geschichte erlaubt, in einer insularen und konservativen Welt zu leben, in der sie nicht von modernen Entwicklungen der historischen Forschung berührt wurden.

„Ich bin in Israel dafür kritisiert worden, weil ich über jüdische Geschichte schreibe, obwohl mein Fachgebiet europäische Geschichte ist. Aber ein Buch wie dieses braucht einen Historiker, dem die üblichen Konzepte historischer Nachforschungen der akademischen Welt von überall vertraut sind.

Anmerkungen
Dieser Artikel erschien ursprünglich in The National, die in Abu Dhabi veröffentlicht wurde. www.antiwar.com/cook

Quelle: ZNet

[Link] [Cache]
Hoher US-Militär: es waren nicht unsere Hubschrauber, die Syrien angriffen 10/27/2008 01:34 PM

Der gestrige Angriff auf Syrien, der mindestens 8 Menschen das Leben kostete und die Weltpolitik in Alarmstimmung versetzte, er wird immer mysteriöser.

Nachdem gestern die Nachrichtenagentur "Associated Press" behauptet hatte mit einem "US-Militärbeamten" ("U.S. military official") gesprochen zu haben welcher den Angriff auf den Mittelmeerstaat durch amerikanische Truppen bestätigte, löste eine Meldung der "New York Times" von heute nun Verwirrung aus.
Dort wird nun gemeldet, ein "leitender amerikanischer Militärbeamter" ("senior American military official") habe erklärt, dass


"Helikopter des Militärs der Vereinigten Staaten in den Vorfall nicht involviert waren".


Demgegenüber hatte "Associated Press" gestern noch ihre angebliche anonyme Quelle aus dem US-Militär (über dessen Aussagen zuerst israelische Zeitungen berichteten) zitiert mit:


"Wer nehmen nun die Sache selbst in die Hand"


Hier ein Fernsehbericht von "Al Jazeera" zu dem Angriff.






Während die übergehorsame West- und Bellizistenpresse wie die sogenannte "Deutsche Welle" bereits vorne überschwappte


"Lange schon ist den USA der Zustrom von Terroristen über die syrische Grenze in den Irak ein Dorn im Auge. Nun haben US-Soldaten erstmals einen Angriff auf syrischem Boden verübt. Zumindest behauptet das Damaskus"


und sich wieder einmal total blamierte, stellt sich nun die Frage:


wer verübte den Angriff denn nun eigentlich? Und in wessem Auftrag, eine Woche vor den Kongress- und Präsidentschaftswahlen in den USA, sowie anstehenden Wahlen in Israel, wo sich der berüchtigste Irre des Nahen Ostens, Benjamin Netanjahu, im Duett mit Schaul Mofas (der mehrfach ohne Erfolg von den USA einen Angriff auf den Iran verlangt hatte) anschickt die angehende Premierministerin und jetzige Aussenministerin Tzipi Livni auszukontern und Israel in ein neues Massaker zu stürzen.
 
WER OPERIERT WO IM "MITTLEREN OSTEN" UNTER WELCHEM KOMMANDO WANN MIT WELCHEN WAFFEN, WER GAB SIE IHNEN, WER BEZAHLT WELCHE TRUPPEN UND WER WEISS DAVON WEIL ER SATELLITEN HAT?


(Alle nun folgenden Recherche aus "Afghanistan: Wer waren die `ausländischen Truppen`?")


Am 20.Juli ereignet sich in Afghanistan einer von vielen merkwürdigen, blutigen Vorfällen, de angesichts der nächsten Ereignisse dieser Art schnell wieder in Vergessenheit gerät.

Afghanistan, Disktrikt Anar Derah, nahe der iranischen Grenze, gegen 0.00 Uhr Ortszeit:

Afghanische Grenzpolizisten stöbern eine militärische Einheit auf, die sie als "ausländische Streitkräfte" identifizieren. Doch offensichtlich identifizieren sie diese nicht als Koalitionstruppen der NATO (ISAF), sondern vermuten offensichtlich eine Grenzverletzung in die eine, oder auch in die andere Seite.

Sie stellen die Bewaffneten, die sie vom äusserlichen Anschein für "Taliban" halten. Es kommt zu einem insgesamt 4 Stunden (!) dauerndem Gefecht.
Während dieser Zeit ist anzunehmen, dass die Grenzpolizisten sich mit ihren Einheiten und Vorgesetzten in Verbindung setzten, sie über den Vorfall informierten und diese um Unterstützung baten.
Die kam aber nicht.

Auch die NATO (ISAF) griff in der Zeit bis um 4 Uhr morgens nicht zugunsten der afghanischen Grenzpolizisten ein. Auch nicht zugunsten der eigenen Truppen, die da unter Feuer der afghanischen Grenzpolizisten gerieten - wenn es denn überhaupt NATO bzw. ISAF-Truppen waren.

Denn wenn dies der Fall gewesen wäre, dann hatten beide Einheiten mit einem Funkspruch die Sache klären können. Dafür war volle 4 Stunden Zeit. Schliesslich befand man sich in einer Hochsicherheitszone nahe dem Iran, gegen die US-Regierung seit Jahren Kriegsdrohungen ausstösst. Unwahrscheinlich, dass keine regulären ISAF-Verbände in der Nähe waren, welche die Situation hätten klären können.

Aber die US-geführten Besatzungstruppen unternahmen nichts. Volle 4 Stunden lang.

Dafür bombardieren dann unbekannte Luftstreitkräfte (also Flugzeuge, Hubschrauber oder Drohnen) die afghanischen Grenzpolizisten, töten neun von ihnen und verwunden fünf weitere. Die unbekannte militärische Einheit, die ein afghanischer Beamter dann mit "ausländischen Streitkräften" umschreibt, kann unerkannt entkommen.

Aber wer waren sie? Und was für Flugzeuge bombardierten letztlich die afghanischen Polizisten?
 
DER GESPENSTER-KRIEG

Vor kurzem berichtete Seymour Hersh in "Preparing the Battlefield" von hochgeheimen militärischen US-Einheiten des “Joint Special Operations Command” (JSOC), welche als Teil des übergeordneten “U.S. Special Operations Command” (USSOCOM) direkt unter dem Oberbefehl des Präsidenten einen Guerillakrieg in Iran und Pakistan führten.

Mittels "asymmetrischer Kriegführung" (oder auch "Terrorismus") begingen JSOC-Einheiten Sabotageakte, Morde, Attentate und Sprengstoffanschläge um das Regime im Iran zu destabilisieren und in Pakistan angeblich "Taliban" und "Al Qaida" zu bekämpfen.
Dabei waren ganze "Al Qaida"-Gruppen in Wirklichkeit genau selbst gesteuerte Fantomfeind den man angeblich bekämpfte, wie die vorgeblichen "Seperatisten" der aus CIA-Spionen bestehenden Gruppe "Jundullah" in südpakistanischen Provinz Balutschistan, durch welche die Iran-Pakistan-Indien-Gaspipeline demnächst gebaut werden soll.

Das SOCOM, zuständig für "Spezielle Operationen" weltweit, konkurriert durch neue strategische Änderungen der Bush-Regierung seit 2001 mit den Kontinental- und Regionalkommandaturen des regulären US-Militärs, die oft keine Ahnung haben was in ihren eigenen Gebieten überhaupt passiert.
Der letzte Chef des CENTCOM, dessen Verantwortungsbereich von Zentralasien über Pakistan, Afghanistan, Iran, Irak bis zum Sudan reicht, Admiral William Fallon, trat genau deswegen vor ein paar Monaten zurück.
Bereits letztes Jahr wagte er den für einen Kontinentalkommandeur des US-Militärs äusserst ungewöhnlichen Schritt und kritisierte seinen “Obersten Kommandeur”, Präsident Bush.

Laut dem ehemaligen Kommandeur des “U.S. Atlantic Command”, General John J. (Jack) Sheehan, wurde Fallon auch aus dem Amt getrieben, weil er versuchte herauszufinden was da innerhalb seines eigenen Verantwortungsbereiches im Feld eigentlich geschah.


“Er wurde angewiesen eine umfassende Strategie für Iran, Irak und Afghanistan zu entwickeln, und - per Gesetz - ist der Feldkommandeur (”combatant commander”) verantwortlich für alle Militäroperationen in seinem Verantwortungsgebiet. Aber so lief das nicht. Als Fallon versuchte herauszufinden welcher Sinn eigentlich hinter den ganzen offenen und verdeckten Aktivitäten steckte die da vom Militär in seinem Verantwortungsbereich unternommen wurden, wurde er durch eine kleine Gruppe im Führungszirkel des Weissen Hauses abgeschoben”.

Nun hatte die US-Regierung nach einem Bericht der Schweizer Blick-Zeitung vom 18.November 2006 zu diesem Zeitpunkt mehr "private" Soldaten im Irak als staatliche. Der Name "Privatarmee" allein bringt den augenblicklichen Verfall der sogenannten "westlichen" Zivilisation bestens zum Ausdruck.
Auch wird berichtet, dass Schweizer Söldner damals für rund 600 Dollar pro Tag im Irak kämpften.


Wenn man sich vor Augen hält, dass 2006 immerhin 140.000 US-Soldaten im Irakkrieg waren und die Zahl der Söldner demnach mindestens genauso gross, wären die enormen Kriegskosten von 2 Milliarden Dollar pro Monat auf einmal sehr viel einleuchtender.

Berichte schüchterner US-Parlamentarier - wie überall zu feige an die Öffentlichkeit zu gehen und ihre Arbeit zu machen, aber immerhin noch für Geflüster mit der Presse gut - berichteten von 126.000 Söldner im Irak. Nur 21.500 von ihnen seien Amerikaner.

MSNBC hatte Ende 2006 noch von 100.000 Söldnern gesprochen.


DIE AKTE BLACKWATER

Die über ihren Chef Erik Prince engstens mit der Bush-Cheney-Regierung verknüpfte US-Söldnerfirma "Blackwater" verfügt (offiziell) über 20 Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber.

Prince verdankt seinen Aufstieg u.a. der strategischen Heirat seiner Schwester Betsy Prince in die Familie des damaligen Kandidaten der Republikaner für den Posten des Gouverneurs von Michigan, Dick DeVos.
"Diese beiden Familien fusionierten in der Art von Vereinigung wie sie in den Monarchien des alten Europas üblich war", so 2007 dazu der investigative Journalist und Buchautor Jeremy Scahill, der Blackwater und Prince seit Jahren im Nacken sitzt.
"Die Bush-Administration hat den privaten Sektor dazu benutzt, die tatsächliche Anzahl der Besatzungstruppen zu verdoppeln und benutzt dabei Soldaten, die in keiner offiziellen Opferstatistik mehr auftauchen und ausserhalb des offiziellen Rechtssytems operieren", so Scahill weiter.

Interessanterweise stehen "Blackwater" und andere Söldner-Truppen teilweise sogar unter Kontrolle des US-Innenministeriums.
Das hat den Vorteil dass das Pentagon und US-Verteidigungsminister Robert Gates komplett umgangen werden kann und die Söldner nicht unter Militärrecht fallen.
Die Söldner gebären sich in Irak und Afghanistan wie absolute Outlaws, weil sie welche sind. Sie fallen nicht unter irgendeine Art von Gerichtsbarkeit und können machen was sie wollen.
Bzw, sie können absolut ungestört das tun, was ihnen befohlen wird.

Im Oktober 2007 machte der demokratische Kongressabgeordnete Henry Waxman öffentlich, dass Blackwater im Jahre 2005 nicht nur 2 irakische Kampfflugzeuge stahl, sondern auch noch versuchte diese ausser Landes zu schaffen. Damit aber nicht genug. Als irakische Behörden die Flugzeuge zurückverlangten, weigerten sich die Söldner einfach ihre Beute wieder rauszurücken.


DAS "NETZWERK AUSLÄNDISCHER KÄMPFER" IST IM IRAK

Das Pentagon gab vor kurzem zu, dass es wieder einmal keine Belege für 1 Billion Dollar an Ausgaben hat, darunter 56 Flugzeuge, 32 Panzer und 36 Boden-Luft-Raketen.
Milizen im Irak auf allen Seiten wurden mit einer "signifikanten Anzahl" von Waffen ausgerüstet, offensichtlich damit sich die Besetzten gegenseitig umbringen und das nicht mehr die Besatzer tun müssen.

Vor kurzem wurde ausserdem bekannt, dass die israelische Luftwaffe im Irak operiert.
Wer kommandiert die?

Es gibt eine Propaganda- und Kriegstaktik, die in diesem Krieg immer wieder angewendet wird. Sie ist plump und teuflisch zugleich.


Man macht genau das, was man anderen vorwirft und sie deshalb angreift.


Diese Taktik hat einen entscheidenen Schwachpunkt: die Menschen zuhause müssen (an) sie glauben.
 
(...)

11.07.08 Mission Creep: Mit AWACS und SPD in den Weltkrieg
25.05.08 Pakistan will CIA-gestützte "Al-Kaida"-Söldner an Iran ausliefern
17.05.08 UN-Ermittler: Geheimdienste steuern Massaker in Afghanistan, ISAF sieht zu
05.05.08 DER GESPENSTER-KRIEG CIA bot "Taliban" in Pakistan 2007 Regierungsbeteiligung in Afghanistan an

[Link] [Cache]
BooCompany: Die seltsamen Freunde des Hademar Bankhofer (INSIDER) 10/27/2008 01:23 PM Wer befürchtet hat, dass es nach dem Tod von Jörg Haider einsam werden könnte um Hademar Bankhofer, sieht sich getäuscht. Mit der PR- und Lobbyingagentur WMP Eurocom des Kohl-Vertrauten und Ex-Bild-Chefredakteurs Hans-Hermann Tiedje polieren die vielleicht teuersten und unappetitlichsten Spin-Doktoren der Republik an seinem angeschlagenen Image.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Mehr DDR im neuen Deutschland 10/27/2008 12:40 PM Ein Mann, und so viele Träume. Oskar Lafontaine, seinerzeit ein harter Kämpfer für die endgültige Anerkennung einer eigenständigen DDR-Staatsbürgerschaft, sehnt sich immer noch nach ein bisschen mehr DDR im neuen Deutschland. 'Die Überführung der Privatsender in öffentlich-rechtliche Trägerschaft wäre mein Herzenswunsch', verkündete der Saarländer, den Zeitungen, Zeitschriften und Fernsehen nie richtig fair behandelt haben, schon vor drei Jahren im Jugendorgan "Junge Welt".

Ein Traum, der längst nicht ausgeträumt ist, solange es jemanden gibt, der etwas gegen Lafontaine sagt: Helfen kann nur eine Einheitspresse, wie sie seinerzeit Joachim Hermann für die SED erfunden hatte "Wir brauchen eine Demokratisierung der Medien", heißt das beim Oskar, denn "eine freie Presse", das lehrt ja die DDR-Erfahrung, "kann nicht in der Hand der Wirtschaft sein.' Nein, nur in der Hand von Oskar Lafontaine, der seine diesbezüglichen Ziele während einer öffentlichen Anhörung der Bundestagsfraktion der Linkspartei in Bad Doberan am 3. Juni 2007 zum besten gab, können Medien vom Fernsehsender über die Heimatzeitung bis zum kleinen Privatblog wirklich aufblühen. Heute noch schreiben alle dasselbe, dann aber werden alle das Gleiche schreiben. Und Oskar wird endlich gelobt.[Link] [Cache]
ISLA: black and white 10/27/2008 12:39 PM "...in 28 years there had never been a punch-up at the Mount Franklin Beltane gathering of witches - an event that has drawn up to 700 spell-casting Victorians ... last year, a small group known as "the trolls" caused an upset by hanging headless dolls from trees and otherwise carrying on in a dark-hearted fashion. 'There was a nasty element we'd never seen before, and it ended in a violent altercation, and has essentially ruined what was once a beautiful event,' a high-profile witch, speaking anonymously, told The Sunday Age. 'I mean, you're meant to embrace the darkness in witchcraft, but you're also meant to keep it in balance with the light. These guys were all about the darkness. It's not like there were a lot of them but they've done a lot of damage.'"


"I grew up with witchcraft in the '70s, when witchcraft and Satanism were one and the same. This was a time when the black arts were truly forbidden. Now it's all about white light," he said forlornly. "The practitioners of today almost go out of their way to remove the mystery and darker aspects of their craft."[Link] [Cache]
Oeffinger Freidenker: Selektive Bürgerrechte? 10/27/2008 12:39 PM
Ich kann keine Sympathie für Rechtsextreme aufbringen und sehe es auch als meine Aufgabe an, gegen deren Gedankengut zu kämpfen. Trotzdem habe ich schon oft Position gegen ein Verbot der NPD und ähnlich gelagerte juristische Initiativen bezogen. Einige aktuelle Fälle zwingen mich aber geradezu dazu, noch einmal etwas zum Thema zu sagen.
Fall 1:
Die Post weigerte sich, 300.000 Zeitungen der rechtsextremen Gruppierung "Pro Köln" auszulieferen, die bekanntlich in Köln eine recht große Rolle spielt und als exemplarisch für die Verbügerlichung der Rechtsextremen zählen kann, die auf offenkundig rechtsextreme Symbolik bewusst verzichtet. Begründet wurde das mit "möglicherweise strafrechtlich relevanten" Behauptungen über den Kölner Bürgermeister Fritz Schramma, die in der Zeitung aufgestellt wurden.
Fall 2:
Die Initiative Nazis auslachen fordert unter anderem mit entsprechenden Videos auf, rechtsextremer Propaganda auf dem Schulhof mit Hohn und Spott zu begegnen. Man will verhindern, dass Jugendliche den Rechtsextremen zuneigen, indem man sie dadurch der Gefahr der Ausgrenzung und des Spottes aussetzt.

Ich halte von beiden Fällen ausnehmend wenig. In Fall 1 hat die Post klar ihre Befugnisse überschritten, denn es ist nicht an ihr das zu entscheiden. Gäbe es eine einstweilige Verfügung Schrammas sähe das anders aus, aber eine solche gibt es nicht, und ein "möglicher strafrechtlich relevanter" Inhalt reicht nicht. Damit kann die Post sich generell als Zensor aufspielen, mit unabsehbaren Folgen. Wehret den Anfängen!
Fall 2 ist einfach nur ein Absinken der Gegner der Rechtsextremen auf das Niveau der Rechtsextremen. Ausgrenzung und Verspottung als pädagogische Mittel? Das kann ja wohl nicht ernst gemeint sein.

In beiden Fällen werden die Bürgerrechte und Freiheiten von Mitmenschen schwerwiegend verletzt. Sie sind Rechtsextreme, ja. Aber das ist kein Grund, mit bestenfalls halblegalen Methode gegen sie vorzugehen. Wenn sie Straftaten begehen muss man sie bestrafen, derweil kann man nur mit aufegeklärten Gegenmaßnahmen vorgehen und nicht mit illegalen Zensurmaßnahmen oder Verletzungen der Menschenwürde. Dadurch macht man sich mit dem gleich, das man bekämpfen will - und was lohnt dann den Kampf noch?

Links:
Notizblog - Post verwehrt Zustellung wegen strafrechtlich relevanter Inhalte?
Lawblog - bundestag-planieren.de
[Link] [Cache]
Mein Parteibuch Blog: Bullshit-Bingo an der Hotline 10/27/2008 12:37 PM

Von einem Leser hat Mein Parteibuch diesen Hinweis auf ein lustiges Hörspiel vom WDR zu Telefonhotlines erhalten:

Normalerweise sind Hörspiele eine allzu trockene Sache, dieses jedoch ist fast schon Praxiserprobt.

Die Peripherie stimmt: Einheimelnde Stimme, Bullshit-Bingo, institutionelle Selbstbeweihräucherung. Daneben gibt es krasse Eindrücke was von Datenschutz, der nicht mehr vorhanden ist, übrig geblieben ist.

Den Spaß von Stefan Weigl und Martina Müller-Wallraf kann man sich über diesen Link direkt als Stream anhören.

[Link] [Cache]
GROSSE WORTE: Umzug fast geschafft 10/27/2008 12:36 PM

Nach den Merkwürdigkeiten, die bei HostEurope in der vergangenen Zeit auftraten, habe ich mich vor einigen Wochen dazu entschlossen, all meine Domains, einige Auftragsarbeiten und den Webspace dafür bei ALL-INKL hosten zu lassen und HostEurope adé zu sagen – so schön die Anfangszeit auch war. Bei ALL-INKL habe ich jetzt einen Reseller-Vertrag, der es mir ermöglicht, Kundendomains zu verwalten und wie ein Hoster aufzutreten. Ein ganz kleiner.
Nachdem ich nun sämtliche Kunden-, Projekt- und Weiterleitungsdomains umgezogen habe (24 an der Zahl), ist in dieser Woche dieses Blog hier dran, inklusive seiner Domains danielgrosse.de und .com. Es kann also zu kurzzeitigen Ausfällen des Blogs kommen, eventuell bin ich auch für einen halben Tag nicht auf den gewohnten Mailadressen erreichbar. Was das Blog betrifft, so werde ich aber vor dem Umzug eine Umbiegung auf eine andere Domain versuchen – so dürfte man den Umzug nicht bemerken. Also: Stay tuned, wir sehen uns wieder. ;-)

Ein Wordpress-Blog umzuziehen, ist im Übrigen gar nicht schwer. Wer sich dafür interessiert, sollte mal hier nachschauen.

ShareThis

[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Stoppt die e-Card 10/27/2008 12:24 PM Alle Versicherten, ob Kasse oder Privat, sollen in Zukunft eine „elektronische Gesundheitskarte" erhalten.

Was bedeutet das für Sie?

Alle Versicherten haben jetzt eine lebenslang gültige „Personenkennziffer" erhalten. Die neue Karte wird mit einem Foto versehen. Politiker und Krankenkassen wollen, dass in Zukunft Ihre Krankheitsdaten (Arztbriefe, Diagnosen, vererbte Erkrankungen und verordnete Medikamente) außerhalb der Arztpraxis gespeichert werden.

Was Sie aber nicht wissen:

AUF der Karte wird fast nichts gespeichert! Die Karte dient als SCHLÜSSEL zu einem gigantischen Computernetzwerk, dem sich künftig alle Arztpraxen, Zahnärzte, Krankenhäuser, Apotheken, Psychotherapeuten, alle ca. 300 Krankenkassen, Krankengymnasten, Sanitätshäuser und viele weitere Berufsgruppen des Gesundheitswesens anschließen müssen. Dies bedeutet, dass schätzungsweise bis zu 2 Millionen Menschen aus dem gesamten Gesundheitsbereich Zugriff auf die Krankheitsdaten erhalten werden.

Wollen Sie, dass in Zukunft Ihre Krankheitsdaten, zum Beispiel AIDS, Krebs, Diabetes, Potenzprobleme oder Nervenzusammenbruch, nicht mehr unter der Schweigepflicht Ihres Arztes liegen, sondern in zentralen Computern mit Internet-Anbindung gespeichert werden?

Das ganze Projekt ist unsinnig, teuer und gefährlich. Und Sie als Versicherte zahlen dafür auch noch die Rechnung.

Gläserne Bürger? Nein Danke!

Die Aktion „Stoppt die e-Card" sagt NEIN zu diesem Mammutprojekt!

Wir fordern das Recht auf Weiterverwendung der bisherigen Versichertenkarten!


Quelle: Stoppt die e-Card[Link] [Cache]
Mutantenstadl: Capt'n Ahab und de Jodn! Chrr! De Jodn! 10/27/2008 12:22 PM Hans-Werner Sinn macht mir heute echte Freude. Auf den Vorwurf des Tagesspiegel, Mitverantwortung für die Krise zu tragen, erwidert er, dass er doch schon immer zu den Warnern und Mahnern gehörte, alle Probleme kommen sah und sich immer für einen stärkeren Staat eingesetzt hat, der aber gefälligst mit weniger Steuern auskommen muss. Oder so ähnlich. Dann vergisst er die alte Regel, dass man jeden mit jedem vergleichen kann, außer mit Hitler, und alles mit allem, außer mit dem Holocaust:

In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken. Auch in der Weltwirtschaftskrise von 1929 wollte niemand an einen anonymen Systemfehler glauben. Damals hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager.


Ich plädiere, ähnlich geschmacklos, für die Endlösung der Managerfrage durch Einsatz in der Produktion. Aber zurück zu Capt’n Ahab… Er wagt die tapfere Voraussage, dass es keine größeren Bankenpleiten mehr geben wird und schließlich demonstriert er Merkfähigkeit:

Jetzt rächt sich, dass wir den Binnensektor durch unsere Lohnpolitik kaputt gemacht haben.


Auf diese Aussage hin hab ich Google gebeten, mir mal ein beliebiges anderes Interview mit Herrn Professor Sinn zu zeigen, vielleicht eins aus der Zeit, wo er ja angeblich schon gemahnt und gewarnt hat und alles kommen sah (aber bevor alle anderen »es« kommen sahen, weil »es« längst angefangen hatte). Sagen wir 2005. Da spricht er sich für »flexiblere« Tarife aus. Mal sehen, in welche Richtung die Lohnabschlüsse denn wohl »flexibel« sein soll:

Wir brauchen eine aktivierende Sozialhilfe, einen aktivierenden Sozialstaat, der auf dem großen Feld der Geringverdiener seine Konkurrenzrolle aufgibt und sich zum Partner macht, um die Lohnskala stärker zu spreizen. […] Ich glaube, dass betriebliche Beteiligungsmodelle in der Zukunft immer wichtiger werden. Unternehmen werden sich so die Toleranz für niedrigere Lohnabschlüsse bei ihren Mitarbeitern erkaufen. […] Wenn die Arbeitnehmer den Eindruck haben, dass eine Lohnzurückhaltung zum Zwecke der Arbeitsplatzsicherung günstiger ist, dann müssen sie sich auch zurückhalten dürfen. […] Arbeitgeber und Arbeitnehmer eines Betriebes müssen die Möglichkeit haben, vom Tarifvertrag abzuweichen, wenn ihnen das Wasser bis zum Halse steht. […] Deutschland muss das Unternehmerkapital hofieren, weil nur dadurch Innovationen, Wachstum und Arbeitsplätze gewährleistet sind. […] Seit die ehemals kommunistischen Völker von Polen bis China das marktwirtschaftliche Spiel spielen, hat sich bei uns eine äußerst problematische Gemengelage entwickelt. Hierauf zu reagieren, indem man althergebrachte Lohnstrukturen verteidigt, die aus besseren Zeiten kommen, führt zu einer weiteren Verstärkung der Massenarbeitslosigkeit und einer explosiven Situation.


Na, da bin ich aber mal froh, dass Herr Professor Sinn keine Mitverantwortlichkeit an der Krise hat, weil er sich ja im Sinne der Stärkung des Binnenmarktes so massiv für eine gerechte und soziale Bezahlung von Arbeit eingesetzt hat. Oder waren die letzten zwanzig Jahre »Lohnzurückhaltung« einfach nur noch nicht genug? Wär die Binnennachfrage stärker, wenn wir für das Privileg, arbeiten zu dürfen, bezahlen würden?

Mein Kopf raucht.
[Link] [Cache]
Bedeutungswirbel: Börse bizarr 10/27/2008 11:48 AM

Gerade wenn ich denke, ich hab so halbwegs verstanden wie diese Finanzmärkte funktionieren, schaffen sie es mich wieder komplett zu verwirren.

Zur Zeit steigt die Aktie von VW gerade mal wieder extrem. Ok, sowas kennt man ja inzwischen. Aber was daran völlig bizarr ist: Die Aktie steigt nicht etwa, weil viele Leute auf steigende Kurse spekulieren, wie man es erwarten würde, sondern weil zu viele mittels Leerverkäufen auf fallende Kurse spekulieren. Wahrscheinlich wird dann der Aufprall hinterher um so härter. Aber beruft euch nicht auf mich, ich kapier garnix.

[Link] [Cache]
redblog: McCains Privatbesuch beim Diktator Pinochet 10/27/2008 11:33 AM Er werde sich, im Gegensatz zu seinem Kontrahenten Obama, mit keinen Diktatoren treffen, erklärte der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain im Wahlkampf.

Daß er sich doch in der Vergangenheit mit einem Diktatoren traf, wurde jetzt bekannt. Am 30.Dezember 1995 traf sich McCain mit dem chilenischen Diktator Augusto Pinochet, zu einem "privaten Treffen" wie es in jetzt freigegebenen Dokumenten des US-State Departments heißt.
Thema des Treffens waren weder Menschenrechte noch der Übergang Chiles von der Diktatur zur Demokratie. Vielmehr ging es um den "Kampf gegen den Kommunismus". Das Treffen wurde in einem Bericht des damaligen US-Botschafters in Chile von McCain als "warm and friendly" bezeichnet.
Neben Pinochet traf McCain auch andere Präsentanten der Diktatur, unter anderem mit dem Oberbefehlshaber der chilenischen Armee José Toribio Merino.

Bekannt wurde das Treffen nun durch eine Veröffentlichung des Journalisten John Ginges. Auf Grundlage der freigegeben Dokumente einen Bericht schrieb, der im Blog Huffingtonpost (englisch) und der Internetseite von CIPER (spanisch) erschien.

Freigebene Dokumente:
⇒ Congressmen McCain's discussions with Pinochet and Merino [pdf]
⇒ Your appointment with chilean ambassador [pdf][Link] [Cache]
redblog: Links um zehn # 78 10/27/2008 11:33 AM Über Moshe Zuckermanns Ansichten, eine Abrechnung mit G.W. Bush jr., eine Reise zum Rechtsextristen, klare Worte, Nacktscan bei Bush und einen durchgeknallten Lobbyisten vom ifo-Institut

[LINK] Moshe Zuckermann über Kritik an Israel, Antisemitismus, »Antideutsche« und die Bedrohung Israels durch Iran. [via trueten]
[LINK] TV-Tipp: Being W, Dienstag 28.10.2008, ab 21.00 Uhr auf arte. Den Trailer zum Film gibt es hier.
[LINK] Der amtierende Bundesratspräsident Ole von Beust reist nach Lateinamerika und trifft sich dort unter anderem zum Plauderstündchen mit dem Rechtsextremisten Uribe. Die Menschenrechtsverbrechen der kolumbianischen Regierung werden kein Thema sein.
[LINK] Österreich, sein Nationalfeiertag und eine Ansprache der Bundespräsidenten zum eben jenem.
[LINK] George W. Bush im Nachtscanner ...
[LINK] Lobbyist Hans-Werner Sinn: "Auch in der Weltwirtschaftskrise von 1929 wollte niemand an einen anonymen Systemfehler glauben. Damals hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager."

Vorschläge für LINKs, Kritik, Lob und sonstige Mitteilung bezüglich der "Links um zehn" bitte an redblog[AT]no-log.org[Link] [Cache]
Neues aus Rorkvell: Der große Gleichmacher 10/27/2008 11:09 AM

Müssen Webseiten in allen Browsern immer gleich aussehen? Auf diese Frage kann man den Artikel von Kulando reduzieren. Ich meine: Nein! Doppelt nein! Erstens müssen die Webseiten nicht in allen Browsern gleich aussehen, sie müssen nur in allen Browsern benutzbar sein. Und zweitens können sie gar nicht in allen Browsern gleich aussehen. Man denke beispielsweise an einen Browser für Blinde, der die Webseiten akustisch darstellt. Wie bitte soll man denn die Webseite in so einem Browser gleich aussehen lassen? Schon alleine der Versuch wäre ein Widerspruch in sich. Für einen Blinden sieht eine Webseite überhaupt nicht aus. Weder so noch anders.

Oder, etwas weniger drastisch: Wie soll man eine Webseite dazu bringen, im textbasierten Browser Lynx genauso auszusehen wie z.B. im Firefox? Das geht schlicht und ergreifend nicht. Es ist absolut unmöglich. Man könnte höchstens umgekehrt versuchen, die Webseite im Firefox genauso aussehen zu lassen wie im Lynx. Aber das will wohl Niemand.

So gesehen ist also der Ansatz, einem Browser, der eben die modernen Standards nicht versteht, eine andere Form der Webseite anzeigen zu lassen, sehr richtig. Jedenfalls dann, wenn diese Webseite in beiden Formen gleich gut benutzbar ist. Oder wenigstens möglichst gleich gut. Aber nicht nur die Fähigkeiten der Browser bedingen eine unterschiedliche Präsentation. Eine Webseite sieht nun mal auf einem 22 Zoll Monitor anders aus als auf einem 800x400 Display eines mobilen Gerätes oder gar den 320x240 Pixeln eines Mini-PCs. Selbst, wenn man den eigentlichen Inhalt auf 320x240 Pixel begrenzen würde, wäre die Seite auf dem mini-PC bildschirmfüllend, auf dem 22 Zoll Monitor würde hingegen überwiegend gähnende Leere herrschen. Es sollte also problemlos ersichtlich sein, dass es schlicht unmöglich ist, eine Seite in allen Browsern gleich aussehen zu lassen.

Etwas Anderes ist es, wenn man z.B. durch Javascript versucht, das Aussehen auch bei mangelhaften Browserfähigkeiten alternativ so aussehen zu lassen wie auf modernen Browsern. Also so, dass sie eben so aussieht, wie der Browser das normalerweise kann, so lange Javascript abgestellt ist. Und wenn Javascript aktiv ist, kann Javascript gerne dem Aussehen nachhelfen. Warum nicht. Das ist kein Muss, sondern eine Option. So Etwas kann durchaus sinnvoll sein.

[Link] [Cache]
Neues aus Rorkvell: Selektives Vergessen 10/27/2008 11:09 AM

Anscheinend ist es Forschern gelungen, chemisch bestimmte Erinnerungen zu löschen. Gedacht ist das natürlich in Zukunft für Menschen mit Phobien oder posttraumatischen Störungen.

Ein sehr wahrscheinlicher Anwendungsfall dürfte wohl in Zukunft werden, dass damit die Wähler die Wahlversprechen nach der Wahl genauso schnell vergessen wie die Politiker. Das beugt Aufständen vor und fördert damit Ruhe und Sicherheit im Land. Und wenn man schon mal dabei ist, könnte man ja auch gleich die Wähler vor der Wahl vergessen lassen, dass es noch andere Parteien gibt, und die Arbeitnehmer vergessen lassen, dass sie zu wenig Geld bekommen. Findige Politiker werden sicher noch auf viele andere sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten kommen.

Danke, ohne mich. Ich habe durchaus auch die eine oder andere schmerzliche Erinnerung. Und ich habe im Zusammenhang damit auch heute immer wieder mal Alpträume. Aber meine gesamten Erinnerungen machen mich auch zu dem, was ich bin. Und ich lasse mir von Niemandem vorschreiben, wer und was ich zu sein habe.

[Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Über die Gefahr einer internationalen Finanzverschwörung 10/27/2008 10:57 AM

DD fragte an, ob wir Auszüge aus dem Artikel “Lenkt eine internationale Finanzverschwörung die Ereignisse in der Welt?” nutzen dürfen; hier die Antwort:

“you are welcome
With best wishes and greetings,
cordially, Michel
Michel Chossudovsky
Director/ Directeur
Centre for Research on Globalization (CRG)
Centre de recherche sur la mondialisation (CRM)
Montreal, Qc. CANADA

___________

Verschwörungstheorien gibt es genug, auf vielen Seiten des Internets. Leider liegt vieles an der mangelnden Transparenz, dass so viel gemutmaßt wird. Allgemein wird diesem Thema in der Standardpresse keine Bedeutung geschenkt, weil nur absolut Beweisbares als veröffentlichungswert gilt. Wer sich Mühe gibt, wird auf Seiten die abstrusesten Herleitungen finden, die alle prinzipiell darin münden zu beweisen, dass etwas anders war, als zum Beispiel regierungsamtlich behauptet.
Es ist mehr als bedauerlich, dass viele politischen Akteure die Öffentlichkeit meiden, sich hinter fadenscheinigen diplomatischen Erklärungsfloskeln verstecken, um ihre Geheimniskrämerei zu begründen. Finanzpolitisch seit Jahren ist das Thema “Lenkungsgruppe der Finanzwelt” in unterschiedlichen Begrifflichkeiten im Internet zu finden; eine der Begrifflichkeiten ist “Bilderberger”.

Die Internetseite Globalresearch, eine kanadische Internetseite mit deutscher Übersetzung, widmete sich wieder dieses Themas. Kernpunkt der Überlegungen ist der ausführliche Beitrag über Rockefeller auf US- Wikipedia; er gibt die folgende Version einer gefeierten Aussage wieder, die er angeblich in einer Eröffnungsrede bei der Bilderberg-Konferenz in Baden-Baden in Deutschland im Juni 1991 gemacht hat:

„Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben. Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen."

Wie gesagt, Rockefeller soll diese Rede gehalten haben ( DD: Formulierung zur Vermeidung von rechtlichen Auseinandersetzungen ). Es ist sicherlich statthaft, wie es Globalresearch betreibt, diese Sätze zu hinterfragen.

1. „Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Medien dankbar, deren Direktoren unseren Treffen beiwohnten und sich an ihr Versprechen Diskretion zu wahren, beinahe vierzig Jahre lang gehalten haben.”

Welche Interpretationen läßt dieser Satz zu?

  • höchstrangige Medienvertreter renommierter Zeitungsverlage haben an Treffen teilgenommen, bei denen Stillschweigen verabredet “Versprechen” worden war.
  • es handelt sich nicht um ein einmaliges Treffen, die Treffen müssen etwa vor vierzig Jahren begonnen haben, also etwa 1950
  • es kann als allgemeine Erfahrung angesehen werden, dass der, der Stillschweigen fordert, einen Grund für diese Forderung hat: nämlich, dass Inhalte eines Gespräches oder einer Gesprächsfolge nicht bekannt werden sollen. Genau an dieser Tatsache beginnen die Verschwörungsfragen: warum sollten Inhalte wem gegenüber nicht bekannt gegeben werden?

Es gibt im Internet ausreichend Quellen für Termine und Teilnehmerlisten höchstrangiger Treffen. Prüft an diese Teilnehmerlisten, dann stellt man fest, dass folgende Teilnehmerkreise sich zusammenfinden ( Muster siehe Treffen 2007 ):

  1. Finanzoligarchen
  2. Wirtschaftsführer
  3. Politiker
  4. öffentliche Meinungsführer, Medien
  5. sonstige wichtige Gesellschaftsgruppen.

Man kann feststellen, es treffen sich alle Bevölkerungskreise, bis auf “normale” Bürger von der Straße. Fragt man sich also, wem gegenüber soll Stillschweigen vereinbart werden, dann kann man nur schlussfolgern: gegenüber den Bürgern und - das ist Spekulation - gegenüber denen, die gegen Inhalte der Gespräche sind und Pläne, Ideen durchkreuzen könnten. Es ist mit Sicherheit auszuschließen, dass man sich während der Gespräche über die letztjährigen Jagderfolge oder wer zu welchem Geburtstag abwesend war unterhalten hat. Dafür verschwendet ein höchstrangiger Industrieboss keine Minute seiner Zeit.
Schaut man auf die eingeladenen Nationalitäten, dann stellt man fest, dass die Treffen international besetzt sind. Wikipedia schreibt dazu:

“Die Bilderberg-Konferenzen sind informelle private Treffen von einflussreichen Personen aus Politik, Wirtschaft, Militär, Gewerkschaften, Medien, Hochadel und Hochschulen. Die meisten Teilnehmer kommen aus NATO-Staaten, seit 1989 nehmen zunehmend Personen aus anderen Staaten an den Konferenzen teil.”

Zum Thema Vertraulichkeit und Stillschweigen sagt Wikipedia zudem: “Bilderberg-Konferenzen sind drei Tage andauernde informelle Gespräche. Dabei werden vor allem Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen besprochen. Die Gespräche münden nicht in eine Abschlusserklärung und werden auch nicht im Wortlaut veröffentlicht. Nach jeder Konferenz bekommt jeder Teilnehmer, sowie all diejenigen, die je an einer Bilderberg-Konferenz teilgenommen haben, ein Protokoll des Treffens zugesandt. Diese Protokolle sind keine Wortprotokolle, sondern nur Zusammenfassungen der Besprechungen, in denen Aussagen niemals einem bestimmten Teilnehmer, sondern immer nur dessen Herkunftsland zugeordnet werden. Seit 1961 erhalten die Teilnehmer zusätzlich eine erläuternde Schrift, um das Bild einer solchen Konferenz zu vervollständigen. Diese Papiere sind besonders vertraulich zu behandeln (Offizielle Erklärung). Die Bilderberg-Treffen finden üblicherweise in Hotels statt.”

Dass derartige Geheimnistuerei von so machtvollen Menschen nicht unbegründet ist, dass derartige Geheimnistuerei andererseits Befürchtungen, Ängste weckt bei denen, die über die wichtigen Gespräche nichts erfahren, dürfte niemanden verwundern. Immerhin ist zunehmend verwunderlich, dass diese Gruppe bestens organisiert ist, wie die westfälische Wilhelms-Universität Münster in einer Forschungsarbeit herausfand: streng hierarchisch mit einem Kern, dem Rockefeller und Agnelli ( FIAT- Besitzer ) angehören sollen.

Wenn also Wikipedia über die Gesprächsthemen von “Probleme der Weltwirtschaft und der internationalen Beziehungen” spricht, dann ist zu vermuten, dass durch diesen Kreis eine Kontaktfläche genutzt werden soll, die wirtschaftspolitische Weichenstellungen zumindest vorbereiten soll. Dazu brauchte man aber keine internationale Konferenz, ginge es um bilaterale Themen, dann muss nicht eine derartige Nationenvielfalt eingeladen werden. Also geht es um wirtschaftspolitische Weichenstellungen, deren Auswirkungen in viele Nationen hineinstrahlen.

Inhalte sind also internationale wirtschaftspolitische Weichenstellungen mit Auswirkung auf die Bürger, die von den Auswirkungen nichts wissen dürfen, der einzelnen Staaten.

2. “Es wäre uns unmöglich gewesen, unseren Plan für die Welt zu entwickeln, hätten wir all diese Jahre im hellen Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gestanden. Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet, sich in Richtung auf eine Weltregierung zu bewegen, die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit.”

Sollte Rockefeller diese Sätze wirklich gesagt, haben, dann dokumentieren sie, was DD schon seit langem sagt: ( auch ) Deutschland ist eine Unternehmerrepublik, “unseren Plan für die Welt zu entwickeln”. Falsche Bescheidenheit ist hier Fehl am Platze: die Bilderberger, genauer, die westliche Finanzoligarchie entwickelte ab 1951 demnach zunehmend genauer eine Vision von der Unternehmerwelt von morgen. Wie in Unternehmen üblich wird nach der Erstellung einer Planidee ein break down vollzogen:

  • was sind die wichtigsten Teilideen/Teilziele und
  • wann sollen diese Teilideen/Teilziele realisiert sein

Dieser break down hat Jahre gedauert “hätten wir all diese Jahre”. Es scheint, dass wesentliche Teilideen/Teilziele erreicht wurden “Aber die Welt ist jetzt entwickelter und vorbereitet”. Es wird in diesem Satz von ( angeblich ) Rockefeller das Kernziel genannt:

eine Weltregierung !

Es gibt demnach keine unüberbrückbaren ideologischen Differenzen mehr, es gibt nur noch eine politische Grundausrichtung, anders ist die Weltregierung ein Fantasieprodukt. Dass eine solche Vision, stimmt der Redebeitrag, Ängste eines unbeherrschbaren Molochs auslöst, regiert von Unbeherrschbaren, dürfte klar sein. Um diese Ängste zu reduzieren, hat der Redenschreiber die von allen Menschen begrüßenswerte Ideologie angefügt “die niemals wieder Krieg kennen wird, sondern nichts als Frieden und Wohlstand für die ganze Menschheit”. Wohlstand für alle in Frieden, der Schlüssel einer breiten Akzeptanz bei allen Menschen. Allerdings sollte man nicht glauben, es sei eine selbstlose Vision! Weltregierung, das ist fast eine göttliche Macht. Schon immer sind an derartigen Machtgelüsten sogenannte Herrscher gescheitert. Die Initiatoren waren sicherlich gebildet genug zu erkennen, dass jene Herrscher nur deshalb gescheitert waren, weil sie allein agierten. Sie haben aus der Geschichte gelernt: Herrschen nur mit Krieg ist zeitlich nur sehr limitiert möglich. Also lautet die logische Konsequenz, den Gegner zu integrieren, “Betroffene zu Beteiligten machen”, wie es eine industrielle Strategie ist. Genau dieser Strategie sind diese Herren gefolgt, daher war auch die Größe und die internationale Ausrichtung absolut notwendig, um das Ziel, eine Weltregierung zu erreichen, umzusetzen.

3. “Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Bankiers der Welt ist der in den vergangenen Jahrhunderten praktizierten nationalen Selbstbestimmung sicherlich vorzuziehen.”

Das Ziel der Weltregierung wird als Erkenntnishorizont der Geschichte eingegrenzt:

  1. Aufgabe der Souveränität einzelner Staaten ( “praktizierten nationalen Selbstbestimmung” ) und
  2. Staatslenkung durch Bankiers

Wer sich also beklagt, was derzeit durch die Weltfinanzkrise deutlich wird, dass der Finanzsektor eine zu dominante Stellung einnimmt, der kann sich nun nicht mehr wundern. Es ist nicht ausgeschlossen, dass der Finanzsektor genau deshalb diese Macht bekam, weil sie den Aufbau der Weltregierung erst ermöglicht.

4.Fazit

Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Rockefeller auf die Schlussfolgerung kommen könnte, dass die Herrscher der Geschichte an demselben Phänomen scheiterten, wie die Mitspieler der Finanzwelt auch: menschliche Gier bis zur Grenzenlosigkeit und Unbeherrschbarkeit beliebig komplexer Systeme. Nun glaube man nicht, dass ein solch ehrwürdiger Kreis, der Jahrzehnte an einer Vision der Weltregierung glaubt, schnell bereit wäre, diese aufzugeben.
Es ist nicht auszuschließen, dass die heutige Finanzkrise im Zusammenwirken mit den Währungsmanipulationen, anders kann man die Hochbewertung des USD nicht nennen, ein Teil einer gigantischen Aufkaufstrategie ist, der sich Sarkozy entgegenstemmen wollte, nicht jedoch die Bundesregierung.

Man glaube auch nicht, dass deutsche Politiker, die zu Hauf an diesen Veranstaltungen teilgenommen haben, nun diesem Plan abschwören. NIEMALS!

[Link] [Cache]
Ein Fall für Experten: Logik ist langweilig 10/27/2008 10:40 AM Warum geht es den deutschen Autobauern so schlecht? Experten sagen, dass sie Trends verschlafen haben, zu große Autos herstellen, ökoligisch nicht mitdenken, ihre Kunden nicht verstehen. Ganz im Gegensatz zu Konkurrenten wie Fiat, Renault und Nissan. Denen es komischerweise nicht besser geht - im Bild grün: Kurs der Daimler-Aktie, im Bild grau: Kurs der Renault-Aktie. Man muss Experte sein, um diese Logik verstehen zu können.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Steuerloch für Steinbrück 10/27/2008 10:40 AM Ach, wie schön war doch die Zeit, als unablässig steigende Benzinpreise dem Finanzminister jeden Tag mehr Geld in die Kasse spülten. Weil die Mehrwertsteuer, die eigentlich Umsatzsteuer heisst, oben drauf geschlagen wird auf den Benzinpreis plus Mineralöl- und Ökosteuer, sprudelten die Steuerkassen bei einem Benzinpreis von 1,60 Euro wie ein ölfass ohne Boden.

Vorüber, vorbei, vergessen. Statt dicke Zusatzgewinne aus dem Tankleid der Deutschen einzubuchen, darf Finanzminister Peer Steinbrück inzwischen Milliardenabschreibungen auf die geplanten Einnahmen aus der Umsatzsteuer auf Benzin vornehmen. bei einem Tagesbedarf von rund 170 Millionen Litern und einem Benzinpreisrückgang um 30 Cent fehlen prötzlich rund drei Milliarden Euro in der Staatskasse.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Krise schließt die Schere 10/27/2008 10:40 AM Viel ist geschimpft worden in den letzten jahren über die Einkommensschere, die immer weiter aufklaffte und kürzlich in einer n-tv-Schlagzeile sogar "größer" wurde. Da war sie schon dabei, zusammenzuklappen, denn nichts schafft so schnell Gerechtigkeit wie eine große Wirtschaftskrise: Während staatliche Beihilfen in Form von Beamtengehalt, Hartz-4-Salär und Wohngeld zuverlässig fließen, bekommen etliche Manager mit obszön hohen Gehältern vier Wochen nach dem großen Knall scharenweise gar keine mehr, Bill Gates verlor in den vergangenen Wochen sagenhafte sieben Milliarden Euro, Warren Buffett sogar zwölf, Roman Abramowitsch, so heisst es, steht sogar vor der Pleite. Auch die Armut insgesamt steigt dadurch, aber relativ gesehen werden die Armen reicher, wenn die Reichen ärmer werden. Demnächst bei n-tv: Die Schere wird schärfer.[Link] [Cache]
Esowatch: Obergeil! 10/27/2008 10:36 AM Das ist doch mal ein Angebot!
Tim Minchin packt auf die James-Randi-Wette noch ein Piano, ein Bein und seine Frau obendrauf:

If You Open Your Mind Too Much, Your Brain Will Fall Out (Take My Wife)

If anyone can show me one example in the history of the world of a single
Psychic who has been able to prove under reasonable experimental conditions that they are able to read minds

And if anyone can show me one example in the history of the world of a single
Astrologer who has been able to prove under reasonable experimental conditions that they can predict future events by interpreting celestial signs

And if anyone can show me one example in the history of the world of a single
Homeopathic Practitioner who has been able to prove under reasonable experimental conditions that solutions made of infinitely tiny particles of good stuff dissolved repeatedly into relatively huge quantities of water has a consistently higher medicinal value than a similarly administered placebo

And if anyone can show me one example in the history of the world of a single
spiritual person who has been able to prove either logically or empirically the existence of a higher power that has any consciousness or interest in the human race or ability to punish or reward humans for there moral choices or that there is any reason - other than fear - to believe in any version of an afterlife

I will give you my piano, one of my legs, and my wife

If You Open Your Mind Too Much, Your Brain Will Fall Out (Take My Wife)


Ganz großes Kino! Er hat noch ein paar andere lustige Sachen auf Lager, also ruhig mal weiterstöbern.

co[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Gesundheitsfonds 10/27/2008 10:24 AM Doris Pfeiffer, Chefin des Spitzenverbandes gesetzlicher Krankenkassen:

"Der Gesundheitsfonds ist Unsinn. Er löst kein einziges Problem, dafür schafft er neue. Allein für den Einzug von Zusatzbeiträgen oder die Auszahlung von Prämien müssen die Kassen für jedes Mitglied ein eigenes Konto neu anlegen, die Eingänge prüfen, bei Nichtzahlung nachhaken und und und. Es wäre besser, wenn er nicht käme."


Quelle: Der Gesundheitsfonds kommt: "Das ist ein Monstrum"

Dies ist das letzte von 13 sehr lesenswerten "vernichtenden" Urteilen aus berufenem Munde im stern über den Gesundheitsfonds.[Link] [Cache]
seelensplitter: so macht der staat kritiker mundtot 10/27/2008 10:10 AM Zitat:
Fragen über den Tod des Vaters unerwünscht — Deshalb drei Wochen Haft

Gericht verhängt einen utopischen Tagessatz, den ein Hartz IV-Bezieher nicht bezahlen kann

Hartz IV-Bezieher und Mitglied des Erwerbslosen Forum Deutschland, Bruno S.* (Freiburg) stellte wiederholt unbequeme Fragen an den Ortsvorsteher eines Vorortes von Freiburg und Mitarbeiter der ARGE-Hochschwarzwald, XY. *. (CDU). Per einstweiliger Verfügung wehrte sich der und sorgte damit am vergangenen Samstag für die Verhaftung des schwer kranken S.. Wegen eines Formfehlers kam es jedoch nicht zur Inhaftierung. Polizei und Gerichtsvollzieher überließen den schwer kranken Menschen, der dringend Medikamente benötige und kein Geld dabei hatte, sich selbst. Mit Mühe und Not schleppte sich S. über 12 Kilometer nach Hause

* Namen von der Redaktion geändert (Hinweise am Ende des Textes)

Freiburg/March — "Wieso haben Sie nicht einmal die Familie informiert, als Sie meinen Vater ins Krankenhaus brachten und er dann drei Wochen später starb?" Für diese Frage wurde Bruno S. am Samstag verhaftet. Das Amtsgericht Freiburg hatte ihm verboten diese Frage an einem Ortsvorsteher (CDU) in der Nähe von Freiburg und Beamten der Arbeitsagentur zu stellen. Damit sollte wohl ein Exempel statuiert werden. Hartz IV-Bezieher Bruno S. soll sich damit zufrieden geben, dass der Beamte einer Hartz IV-Behörde die Aussage zu seinen Aktivitäten um den Tod des Vaters (G. S. ) verweigert und sich ausdrücklich auf sein Schweigerecht beruft.

Das Drama begann mit dem Todesfall im September 2002 und findet den Höhepunkt am vergangenen Samstag. Bruno S. wurde am Morgen 18.Oktobers 2008 verhaftet und in die Freiburger JVA verbracht. Das Ziel, S. zum Schweigen zu bringen wurde über einem juristischen »Trick« erreicht. Der ALG-II Bezieher wurde einem utopischen Ordnungsgeld von 100,- €/Tag - i.W. einhundert, 2.000 Euro und 5.000 Euro Sicherheitsleistung oder 20 Tage Gefängnis verurteilt. In der JVA stellte sich jedoch heraus, dass der Gerichtsvollzieher keinen ordentlichen Haftbefehl beantragt hatte und S. musste sofort wieder frei gelassen werden. Weder Polizei, noch Gerichtsvollzieher sorgten für die Rückreise des schwer kranken Bruno S. und überließen ihn für sich selbst, obwohl bekannt war, dass er keine Medikamente gegen seine Diabetes eingenommen hatte. Die Polizei behauptete, dass sie ihn nicht mehr mitnehmen dürfe. S. wies mühselig darauf hin, dass er krank sei und keine Möglichkeit habe alleine nach Hause zu kommen. Doch die Polizei stellte selbst eine einfache Diagnose: "Auf mich machen Sie einen normalen Eindruck" und ließ den Diabetiker einfach stehen. Der Feierabend schien wichtiger. Dabei war der Polizei die gesundheitlichen Probleme bekannt. Bruno S. hatte auf der Fahrt mehrere Erstickungsanfälle und ein Polizist saß ihm gegenüber. Ebenfalls lag dem Polizist eine seit August fortdauernde Krankmeldung vor. In einem sehr schlimmen Zustand wurde er dann von Bekannten zu Hause angetroffen, der ihn erstmal versorgte und für Hilfe sorgte.

Es war für das Gericht völlig klar, dass Bruno S. die verhängte Strafe von einem Tagessatz zu 100 Euro nicht aufzubringen konnte. "Allein die Festsetzung der Höhe halten wir für rechtswidrig, weil kein Sozialleistungsbezieher jemals einen so hohen Tagessatz aufbringen kann. So wird man unbequeme Frager los. Es entsteht der Eindruck, dass auf Beamtenkollegen untereinander Verlass ist", sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

Bruno S. ist auf dem Weg zur Wahrheit sehr weit vorangekommen. So konnte er beweisen, dass sowohl der Anwalt und Schwiegersohn des CDU Politikers, sowie XY., Finanzbetreuer des Vaters von Bruno S., die Hinterbliebenen jahrelang belogen hatte. Ebenso wie er zunächst das Landgericht belogen hatte, er jedoch mit seinen eigenen Unterlagen überführt wurde (Nov. 2004).

So wurde auch der Beamte überführt. Der Vater von Bruno S. war gar nicht so plötzlich verstorben, wie der Politiker dies verbreitet hatte. Der Vater kämpfte mindestens sechs lange Tage gegen den Krebstod. Der Politiker und Arbeitsagenturmitarbeiter XY. hatte jedoch angeblich keine Zeit die Familie zu informieren. Er gab vor, von alledem nichts gwußt zu haben.

Neue Unterlagen beweisen jedoch, dass er als Betreuer aktiv war, bereits vor dem Patienten über die tödliche Diagnose informiert war, sogar dem Pflegeheim zustimmte und seinen Aufgaben nur zum eigenen Nutzen nachging. Die Arbeit als Betreuer hatte er auch vorerst vor Gericht verschwiegen.

Darüberhinaus hatte er aber sehr wohl die Zeit, vom Konto des Sterbenden über €33.000,- in bar abzuheben und ihm, angeblich ein paar Tage vor dem Tod, im Krankenhaus zu übergeben. Wie sich später herausstellte war der Sterbende da schon nicht mehr klar ansprechbar. Der Verstorbene lag da bereits im Todeskampf und der CDU Politiker attestierte in der anschließenden Notariatsaufstellung, also an Eides statt »Bargeld 0,00 Euro«.

Kein Cent für Telefonate, Getränke, usw.? Nicht einmal pro forma wurde dies durch H. überprüft. All das wirkt sehr dubios.

Aber es kam noch schlimmer. XY. ließ den Verstorbenen gegen den Willen der Familie einfach einäschern. Dazu benutzte er eine fotokopierte Vollmachten aus der Vergangenheit. Tatsächlich hatte er nur noch eine gültige Vollmacht, die nicht über den Tod hinausging. »Doch was nicht passt, wird passend gemacht. So stückelte er alte Vollmachten zusammen und täuschte die Friedhofsverwaltung. Für mich ist das Leichenschändung«, so Bruno S. gegenüber dem Erwerbslosen Forum Deutschland. Doch den ermittelnden Oberstaatsanwalt, bei dem S. Strafanzeige gestellt hatte, schien das nicht zu interessieren. Ihm genügte, dass der Schwiegersohn (Rechtsanwalt) des CDU Politikers irgendwelche Vollmachten vorlegte, um alle Verfahren gegen H. einzustellen. Die Vorlage der Vollmachten wurde im Protokoll vermerkt um einen seriösen Anschein zu vermitteln - Kopien wurde aber keine gemacht.

Bruno S. kam der Wahrheit um die Umstände des Tods seines Vaters täglich näher, doch es schien so, als ob er mit allen Mitteln bekämpft wurde, je mehr er zusammen trug. Der arbeitslose S. hatte sich z.B. selbst um Stellen bemüht, die einen Umzug zwingend erforderlich gemacht hätten, doch seine Zuständige ARGE verschleppte etwaige Kostenzusagen solange, bis die Stelle hinfällig war. In anderen Fällen wurden Anträge von ihm verschleppt bzw. nicht bearbeitet oder völlig rechtswidrig abgelehnt. Auch für den Monat Oktober bekam Bruno S. seine Leistungen erst am 24.10. ausgezahlt, obwohl diese Anfang des Monats auf seinem Konto hätten gutgeschrieben werden müssen.

Wir erwarten, dass hier endlich Licht in das Dunkle kommt. Bruno S. hat berechtigte Fragen und je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, umso mehr Ungereimtheiten tauchen auf. Aber da wird einfach ein Maulkorb erlassen. Besonders skandalös ist es, dass unsere Bundeskanzlerin, an die sich Bruno S. um Hilfe gewandt hatte, ihm nur ein "Gott segne Sie" antwortete. Als Parteivorsitzende hätte sie für eine faire Aufklärung sorgen können. Aber jetzt ist Bruno S. zu einem Tagessatz verurteilt, der so utopisch ist, dass zwingend nur Haft übrig bleibt. "Da hätte das Gericht ja auch direkt Haft anordnen können«, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.

Sehr geehrte Damen und Herren,

dem Erwerbslosen Forum Deutschland liegen umfangreiche Dokumente als Beweise vor. Ebenso sind der Initiative die Namen der Beteiligten bekannt.

Weitere Informationen und Pressekontakt:

Erwerbslosen Forum Deutschland

Martin Behrsing
Schickgasse 3
53117 Bonn
Tel.: 0228 2495594
Mobil: 0160 99278357
Fax: 0228 180 19099

http://www.erwerbslosenforum.de
redaktion@erwerbslosenforum.de

Spendenkonto:
Trägerverein Erwerbslosen Forum Deutschland
Sparkasse Bonn BLZ 380 500 00
Konto 1900 0573 06

(Quelle: Wut!)[Link] [Cache]
Neues aus Rorkvell: Ein Pfund Mitleid 10/27/2008 09:08 AM

Die armen, missverstandenen Bankmanager! Sie werden von den bösen deutschen Proleten unschuldig zu Opfern gemacht. Ganz so wie Anno '33 die Juden. Und jetzt, wo den Bankmanagern Konzentrationslager und Vergasung droht, oder, noch schlimmer, der Verlust einiger der so schwer und hart erarbeiteten Euros, da ist das Jammern groß. Da kommt der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, gerade recht, um diesen zutiefst missverstandenen Berufsstand zu verteidigen und sich als Messias der Wirtschaft zu profilieren. Ja, so ist es: Der deutsche Pöbel hat schon immer gerne Sündenböcke gesucht. Da kommt die letzte große Sündenbockaktion zur Nazizeit als Vergleich gerade recht. Und genau so, wie man die Juden später finanziell entschädigt hat, so muss man natürlich auch jetzt die arg geschundenen Bankmanager entschädigen. Deshalb bekommen sie ja auch jeder etliche Millionen Bonus dafür, dass sie so viel Geld in den Sand gesetzt haben, dass man damit sämtliche Hartz4-Empfänger fast 20 Jahre lang finanzieren könnte. Die Weisheit und Güte unserer Regierung kennt eben keine Grenzen.

Schließlich sind die Bankmanager die eigentlich sozialen Personen in diesem Land. Sie horten all das viele Geld doch nur deswegen, damit wir uns damit nicht den Charakter verderben. Und für diese unendliche soziale Fürsorglichkeit werden sie nun auch noch beschimpft. Da sind doch bestimmt noch ein paar Millionen Schmerzensgeld drin.

[Link] [Cache]
Perspektive2010.org: Realsatire zur Bankenkrise bei n-tv.de 10/27/2008 09:04 AM

n-tv aus der Senderfamilie RTL, welche zu Bertelsmann gehört, ist immer gut für einen Lacher. Denn was dort als Nachrichten verkauft wird, ist oftmals leider kaum mehr als abgeschriebene Pressetexte oder PR-Meldungen. Sehr lustig erscheint angesichts der Bankenkrise folgender Artikel:

Bankentest Geld

Motto: Bei welchem unseriösen Zocker, der die Milliarden seiner Kunden verantwortungslos verheizt, um die eigenen Profite ins Maßlose zu steigern, soll man sein Geld verbrennen lassen? Ich würde als Top-Adressen fürs Geld jedenfalls entweder selbst genutzte Immobilien - selbst ein unbebautes Grundstück eignet sich ganz gut zum Anbau von Obst und Gemüse, was vielleicht schon bald viel wert sein könnte - oder Edelmetalle empfehlen, bis alle Blasen von den US-Immobilien bis zu den faulen Kreditkartenschulden der Amerikaner geplatzt und alle Werte an den Kapitalmärkten korrigiert sind. Und man kann nur hoffen, dass die Politik nicht den Fehler begeht, noch mehr Geld der Bürger in marode Banken und parasitäre Heuschrecken zu stecken.

[Link] [Cache]
anouphagos: Ist der Zettelkasten ein Vorläufer des heutigen Web und seiner Wissensverwaltung? 10/27/2008 08:40 AM

Ich halte nicht allzu viel von Niklas Luhmann; für mich stellt der Mann den Inbegriff eines überakkuraten Bürokraten des Wissens dar. Aber auch im Bereich des Wissens ist Verwaltung nicht immer schlecht - und also kann man sich gewisse Hilfsmittelchen des Bürokraten zu Nutze machen. So bspw. Luhmanns berühmten Zettelkasten.

Der Zettelkasten ist eine Art Verwaltungssystem für Literatur, das nach Stichpunkten geordnet ist und daher gewissermaßen eigenständig überraschende Verknüpfungen herstellen kann. Wer sich näher für das System interessiert, der sei auf zwei Aufsätze verwiesen: “Künstliche intelligenz aus Holz” und “Lesetechnik Zettelkasten“.

Nun kann man natürlich kaum von einem technikaffinen Leser verlangen, dass er etwas so eindeutig Hypertextähnliches analog und in Tonnen von Papier und Holz sperrt; deswegen gibt es natürlich seit Jahren Tools, mit deren Hilfe man Literatur (aller Art) auf diese Weise organisieren kann:

  • Online-Zettelkasten “zettels“: Der Vorteil ist, dass man von überall auf das System zugreifen kann. Es lassen sich alle möglichen Multimediaformate einbinden, so ist z.B. in der interaktiven Demo o.g. Youtube-Video von Luhmann direkt eingebettet. Auch Skype und Google Maps werden unterstützt.
  • Offline-Zettelkasten “synapsen“: Der Vorteil ist wohl, dass man eine eigene SQL-Datenbank mit allen Schikanen hinten raus bekommt. Außerdem kann man offlien daran arbeiten (aber wer ist heute schon noch ernsthaft längere Zeit offline). Der gewaltige Nachteil: Die Software kostet in der Vollversion Geld. Und gerade bei einem Projekt wie dem Zettelkasten möchte ich ungerne nach 1000 mühevollen (und nützlichen) Einträgen plötzlich im Funktionsumfang beschnitten werden - oder alternativ 50.- (als Student) zahlen müssen. Außerdem wirkt das Interface ein wenig…wie soll man sagen…altbacken.
  • Schließlich bieten sich natürlich noch Wikis oder CMS an; da diese aber nur die Struktur mit dem Zettelkasten gemeinsam haben, nicht aber dessen Ziel (nämlich Bibliographierung nach Schlagworten), bleiben sie hier außen vor.

Ich beginne nun erstmal, meine Lektüren mit Hilfe von zettels zu katalogisieren und zu “verschlagworten”. Faszinierend fand ich auch folgende Idee:

Es gibt Informationen, die Live sein müssen. Und es gibt Zettelinhalte, die nach einer Änderung sofort bei allen Empfängern der Nachricht aktuell sein sollten. Wie geht das? Versenden Sie einen Live-Zettel. Aktivieren Sie beim Versenden die Option „ Live-Zettel". Hier ein Beispiel: Sie schicken Ihren Freunden einen Live-Zettel mit Ihrer Adresse. Bei einem Umzug oder z.B. einer Änderung der Telefonnummer wird Ihr Live-Zettel bei allen Empfängern automatisch aktualisiert.

Ein bisschen besorgt mich noch, wie es um Im- und Export steht - also ob man das Zettelsystem dann in 15 Jahren auch noch benutzen kann. (Denn erst nach ein paar Jahren wird es nach Aussage von Luhmann und Konsorten ja richtig interessant.)

PS: Die titelgebende Frage werde ich vermutlich erst später beantworten können, wenn mein Zettels auch mit mir kommuniziert. (Vielleicht haben Luhmanns Zettel aber auch psychosebedingt zu ihm gesprochen…)

[Link] [Cache]
Böse Worte: Schnell. schnell. Ein Krieg muß her 10/27/2008 08:36 AM Es sieht nicht gut aus für McCain. Der Obama ist ihm doch tatsächlich eine Nase voraus. Der übliche Rassismus scheint nicht zu zünden. Auch die Palin entpuppte sich zuletzt als ordentlicher Rohrkrepierer. Die Situation für die Falken in Washington ist wirklich ernst. Die Ratten unter ihnen verlassen schon einmal das sinkende Schiff.

Nun hilft wohl nur noch ein "Wag the dog". Irgend ein Konflikt in einem fernen Land. Dann werden sich die Wähler schon für das alte Schlachtross entscheiden. Also mal schnell ein bisschen auf ein syrisches Dorf herumballern. Vieleicht bringt es ja etwas. Es könnte aber auch nach hinten los gehen. So wie Georgien und Palin.

Aber so kennen wir Bush. Er wagt und gewinnt dann doch nicht. Hauptsache die Erde ist verbrannt.[Link] [Cache]
Netzsammler: Inkassobrief vom Alpenkönig, was nun? 10/27/2008 07:33 AM

Da nun die Alpenkönig-Betrüger versuchen sich mit Inkassodrohungen, zu ihrem Unrecht zu verhelfen, möchte ich den Betroffenen folgenden Rat geben.

Bitte nicht erschrecken und verzweifeln. Briefe vom Inkassounternehmen oder gar ein Mahnbescheid vom Gericht sind nicht der Weltuntergang. Wenn man sich richtig verhält braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wie man sich richtig verhält, was m,an tuen und vor allen Dingen was man unetlassen sollte, dazu findet man bei rotglut.org einen sehr guten Beitrag. Besser hätte ich es auch nicht schreiben können. Ich empfehle also allen Alpenkönig-Geschädigten diese Verhaltensregeln. Sie gelten sowohl für die bei rotglut.org genannten Abzocker als auch für die Alpenkönig-Betrüger.


rotglut.org: Abbo-Abzocke - Mahnung von Inkasso/Rechtsanwaltskanzlei: Was ist zu tun?

[Link] [Cache]
Radio Utopie: Keine Kritik am Kapitalismus - Der Markt ist gut 10/27/2008 07:32 AM
Egal wohin wir im bunten Blätterwald unserer Totholzmedien schauen, es quillt aus Lautsprechern und flimmert auf allen Bildschirmen. Der Markt ist gut, es hat nicht der Kapitalismus versagt. Die Banken haben keine Schuld. E sind nur die gierigen Kunden die einfach zuviel gewollt haben. Nicht Josef Ackermann sondern Lieschen Müller ist schuld an der Krise.

Den Ungarn fliegt der Forinth um die Ohren und sie sparen dafür am Sozialhaushalt. Nehmen den Ärmsten das Letzte um die dicken und vollgefressenen Verbrecher zu sanieren. Deutschlands übelster "Wissenschaftsvortäuscher" Ifo-Chef Hans-Werner Sinn schafft es die Gemeinheit auf die Spitze zu treiben.
"In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken", sagte er dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). In der Weltwirtschaftskrise von 1929 "hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager". Niemand habe damals an einen "anonymen Systemfehler" glauben wollen, der die Krise ausgelöst habe, befand Sinn.

Zugleich bezeichnete er das 480-Milliarden-Euro-Rettungspaket für die Banken als richtig. Sonst hätte es wie 1929 "dramatische Folgen" gegeben. "Eine Kernschmelze im Finanzsystem, Massenarbeitslosigkeit, die Radikalisierung der Länder der westlichen Welt, am Ende eine Systemkrise der Marktwirtschaft. Die deutsche Geschichte ist hier ja ganz klar." Der Nationalsozialismus sei aus der Krise zwischen 1929 und 1931 entstanden. Auch heute stünden Rattenfänger wieder parat.

Sinn sprach sich dagegen aus, angesichts der Wirtschaftsschwäche schon jetzt ein Konjunkturprogramm aufzulegen. "Noch haben die Firmen gut zu tun." Wenn der Staat etwas tun wolle, dann bei den Steuern. "Die Steuerquote ist die höchste seit langem." Der Vorteil sei, dass die Bürger entscheiden könnten, was mit dem Geld geschehe.


Ist er nicht ein echtes Herzchen. Ein anonymer Systemfehler war es 1929 und nicht die systematische Gier. Und der Ackermann ist ein armer verfolgter Jude. Ja der Wissenschaftler Sinn produziert eben nur Unsinn. Aber er wird gut dafür bezahlt. Mit Steuergeldern und von den Interessenvertretern der Neoliberalen, wie Kannegießer und Co. aber bald dürfte Bayern ja das Geld ausgehen um sich solch ein Institut des absoluten Schwachsinns noch leisten zu können.

Aber die Gewerkschaft ist erwacht. Voller Elan springt der zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, wie der Teufel aus der Kiste und übt Kapitalismuskritik.

"Eine riesige Summe wird verzockt, für die der Steuerzahler geradestehen soll. Und jetzt kommen die gleichen Krämerseelen, die das große Spiel spielen wollten, und jämmerlich versagt haben, auf die Idee, dass unsere Leute sich bei den Tarifen zurückhalten sollen."

..

Der Metaller griff Gesamtmetall-Präsident Kannegiesser persönlich an. Mit 100 Millionen Euro für die Initiative Soziale Marktwirtschaft habe Gesamtmetall die neoliberale "Ideologie des Versagens jahrelang popularisiert". "Deshalb ist auch Kannegiesser ein wesentlicher Verantwortlicher für das Desaster", sagte Wetzel. Doch anstatt Fehler einzugestehen, "benutzen die Arbeitgeber die Krise, die sie mit herbeigeführt haben, um von den Arbeitnehmern Lohnzurückhaltung zu fordern. Die spielen mit dem Feuer", sagte Wetzel. Das sei "mit politischer Hygiene nicht vereinbar". "Wir lassen uns das auch nicht gefallen"


Wenn Kalle Marx das noch hören könnte. Was ist denn nur in die Gewerkschaften gefahren. Natürlich gar nichts. Wir werden nur demnächst von ein paar angelegten Gewerkschaftsgeldern hören, die in Rauch aufgegangen sind. Das senkt die Streikgefahr erheblich. Nein die Gewerkschaften sind streng auf neoliberalem Kurs. Sie lassen sich immer noch ihre Papiere von der Bertelsmannstiftung, also der Famile Mohn schreiben, genau von denen, von denen unser Arbeitsminister auch das neue Arbeitsgesetz bekommen hat, gegen das die Gewerkschaft nichts tun wird. Widerliches Schmierenkomödiantentum. Mehr nicht. Das Land braucht dringend neue Gewerkschaften und nicht den Klub der Gekauften.

Natürlich will auch die Kirche nicht zurückstehen. Man muss ja wenigstens so tun als ob man etwas täte. Wenn Mixa gerade keine Lust hat, dann tritt Erzbischof Reinhard Marx auf, der zudem noch ein Buch mit dem Namen "Das Kapital" verkaufen muss, dass er aber selbst verbrochen hat. Marx ist unschuldig und sein Kapital macht wenigstens teilweise Sinn, was man beim Titelplagiateur nicht erwarten darf.

Ein Kapitalismus ohne ethischen und rechtlichen Orientierungsrahmen ist nach Auffassung des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Marx, «menschenfeindlich». In einem Interview des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» erklärte Marx: «Das ist die Grundeinsicht dieser Tage, meine Schlussfolgerung aus der Finanz- und Bankenkrise.» Die gescheiterten Banker und alle, die gemeint hätten, «ohne Arbeit schnell reich werden zu können, indem man sein Geld irgendwo hochspekulativ einsetzt», rief er zur «Umkehr» auf. «Wilde Spekulation ist Sünde», fügte er hinzu.

«Ein System, das die Kapitalrendite als den einzigen Zweck der Wirtschaft sieht, ist ein falscher Anreiz», betonte Marx, der vor seiner Bischofsweihe Professor für Christliche Gesellschaftslehre in Paderborn war. Viele hätten vergessen, dass die soziale Marktwirtschaft ein «Zivilisationsprodukt» sei und auf der Katholischen Soziallehre aufbaue. Diese sei insofern kapitalismuskritisch, als sie eine Gestaltung der Wirtschaft nach ethischen Prinzipien fordere, ohne dass der Markt einfach außer Kraft gesetzt werde, so Marx.


Ja die Sünde der wilden Spekulation, da fällt mir doch gleich ein Amtsbruder des herumlabernden Marx ein. Der Erzbischof Paul Casimir Marcinkus und die Banco Ambrosiano ein, wegen der Johannes Paul der Erste sterben musste, weil er die Untaten aufdecken wollte.

Ja die katholische Kirche, wie die christlichen Kirchen überhaupt sind geradezu berufen ihre Stimme zu erheben. Der Vatikan handelt doch angeblich rund um die Uhr an allen Börsenplätzen der Welt und dreht ein großes Rad. Aber noch schlimmer ist, das sie die letzten Cents der Armen und Dummen einsammeln und ihnen dafür einen Himmel versprechen, während sie ihre Mitarbeiter beschisssen behandeln und noch beschissener bezahlen.

Wir müssen allerdings nicht ganz verzweifeln. Es gibt auch noch einige wenige vernünftige Stimmen in diesem Chor der Gekauften, Lügner, Betrüger und Irrsinnigen. Eine dieser Stimmen ist der Historiker Hans-Ulrich Wehler.

Josef Ackermann habe der Deutschen Bank bis vor kurzen eine Rendite von 25 Prozent verordnet. Das sei «aberwitzig» und führe zu einem von Habgier und Fahrlässigkeit geprägten Geschäftsklima, sagt Wehler in einem Gespräch mit stern.de.

Der Historiker ist empört über die Mentalität der Bankmanager und fordert Konsequenzen: «Wenn die Politik die Banken jetzt zum Teil verstaatlicht, wäre es geboten, einen radikalen Wechsel auf den Führungsetagen zu machen.» Wenn die Deutsche Bank Staatsgelder in Anspruch nehmen sollte, «müssen Ackermann und der gesamte Vorstand weg». Dies sei schon alleine wegen der politischen Wirkung nötig.

Es dürfe auch nicht sein, dass man Ackermann in drei Jahren wieder «aus seiner Schweizer Hütte» zurückhole. Die Finanzmärkte müssten geregelt werden.


Recht hat er der Herr Wehler. Aber leider wird es anders aussehen. Ackermann wird gehen wenn die Leute auf den Straßen schreien: "Wir sind das Volk!". Er wird das ergaunerte Geld mitnehmen und über Deutschland lachen. Auch die anderen werden fliehen, wenn es nicht klappt, die Bundeswehr auf die Bürger schießen zu lassen. Aber vermutlich werden sie jeden Aufstand im Keim ersticken.

Wie das geht hat uns die Politik mit Hilfe der Justiz und der Polizei in Freiburg doch schon überdeutlich gemacht.

Hartz IV-Bezieher und Mitglied des Erwerbslosen Forum Deutschland, Bruno S. (Freiburg) stellte wiederholt unbequeme Fragen an den Ortsvorsteher eines Vorortes von Freiburg und Mitarbeiter der ARGE-Hochschwarzwald, XY. . (CDU). Per einstweiliger Verfügung wehrte sich der und sorgte damit am vergangenen Samtstag für die Verhaftung des schwer kranken S.. Wegen eines Formfehlers kam es jedoch nicht zur Inhaftierung. Polizei und Gerichtsvollzieher überließen den schwer kranken Menschen, der dringend Medikament benötige und kein Geld dabei hatte, sich selbst. Mit Mühe und Not schleppte sich S. über 12 Kilometer nach Hause

»Freiburg/March - »Wieso haben Sie nicht einmal die Familie informiert, als Sie meinen Vater ins Krankenhaus brachten und er dann drei Wochen später starb?« Für diese Frage wurde Bruno S. am Samstag verhaftet. Das Amtsgericht Freiburg hatte ihm verboten diese Frage an einem Ortsvorsteher (CDU) in der Nähe von Freiburg und Beamten der Arbeitsagentur zu stellen. Damit sollte wohl ein Exempel statuiert werden. Hartz IV-Bezieher Bruno S. soll sich damit zufrieden geben, dass der Beamte einer Hartz IV-Behörde die Aussage zu seinen Aktivitäten um den Tod des Vaters (G. S. ) verweigert und sich ausdrücklich auf sein Schweigerecht beruft.

Das Drama begann mit dem Todesfall im September 2002 und findet den Höhepunkt am vergangenen Samstag. Bruno S. wurde am Morgen 18.Oktobers 2008 verhaftet und in die Freiburger JVA verbracht. Das Ziel, S. zum Schweigen zu bringen wurde über einem juristischen »Trick« erreicht. Der ALG-II Bezieher wurde einem utopischen Ordnungsgeld von 100,- €/Tag - i.W. einhundert, 2.000 Euro und 5.000 Euro Sicherheitsleistung oder 20 Tage Gefängnis verurteilt. In der JVA stellte sich jedoch heraus, dass der Gerichtsvollzieher keinen ordentlichen Hartbefehl beantragt hatte und S. musste sofort wieder frei gelassen werden. Weder Polizei, noch Gerichtsvollzieher sorgten für die Rückreise des schwer kranken Bruno S. und überließen ihn für sich selbst, obwohl bekannt war, dass er keine Medikamente gegen seine Diabetes eingenommen hatte. Die Polizei behauptete, dass sie ihn nicht mehr mitnehmen dürfe. S. wies mühselig darauf hin, dass er krank sei und keine Möglichkeit habe alleine nach Hause zu kommen. Doch die Polizei stellte selbst eine einfache Diagnose: »Auf mich machen Sie einen normalen Eindruck« und ließ den Diabetiker einfach stehen. Der Feierabend schien wichtiger. Dabei war der Polizei die gesundheitlichen Probleme bekannt. Bruno S. hatte auf der Fahrt mehrere Erstickungsanfälle und ein Polizist saß ihm gegenüber. Ebenfalls lag dem Polizist eine seit August fortdauernde Krankmeldung vor. In einem sehr schlimmen Zustand wurde er dann von Bekannten zu Hause angetroffen, der ihn erstmal versorgte und für Hilfe sorgte. .

Es war für das Geicht völlig klar, dass Bruno S. die verhängte Strafe von einem Tagessatz zu 100 Euro nicht aufzubringen konnte. »Allein die Festsetzung der Höhe halten wir für rechtswidrig, weil kein Sozialleistungsbezieher jemals einen so hohen Tagessatz aufbringen kann. So wird man unbequeme Frager los. Es entsteht der Eindruck, dass auf Beamtenkollegen untereinander Verlass ist«, sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.


Jeder der noch irgendwelche Hoffnung hat, das sich in Deutschland noch irgendetwa zum Guten wenden könnte sollte diesen Artikel unbedingt lesen. Es ist fraglich ob man wirklich von einem versuchten Justizmord sprechen kann, oder ob es sich nicht nur um ein weiteres Symptom einer von neoliberalen Arschlöchern verhetzen Gesellschaft handelt, wie bei der Schaffnerin die eine 12 Jährige aus dem Zug warf.

Viel wichtiger ist allerdings, dass sich ein Richter gefunden hat, der zum Schutz eines anderen neoliberalen Menschenfeindes einfach die Waffe Tagessatz benutzt hat. Der Tagessatz soll sich nach dem Einkommen richten. 100 Euro kann ein Hartz IV Empfänger aber nie aufbringen. Also ist der Tagessatz die Waffe mit der die Justiz in der klaren Nachfolge Freislerscher Rechtssprechung das Recht zerbricht und zum reinen Racheinstrument macht.

Damit ist klar wohin die Reise gehen soll. Freiburg ist der Anfang. Bevor sie die Bundeswehr auf die Menschen schießen lassen, werden wir Tausende dieser Urteile sehen. Niemand wird helfen. Aufgrund der bereits vom Bundesrat beschlossenen Unmöglichkeit einer Rechtsberatung von Hartz IV Empfängern und solchen Tagessätzen soll das Recht zur Waffe der Schäuble-Diktatur werden. Diese Rechtsbeugung hat übrigens der Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus fröhlich mitgefordert und mitbeschlossen, dem wir auch andere Sätze verdanken.

Es war der 9. November 1989, als sich der Mann an den Schreibtisch setzte. Er bitte dringend darum, „einen zentralen Standpunkt zur Jugendweihe zu formulieren", schrieb er an den Bezirksausschuss für Jugendweihe. Die – als sozialistisches Pendant zur Konfirmation gedachte – Zeremonie solle künftig außerhalb der Schule organisiert werden und „wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben". Nur so werde sie für die teilnehmenden Schüler und Eltern „wieder zu einem wahrhaften Schritt, der ihre Überzeugung dokumentiert". Am Abend desselben Tages fiel die Mauer. Der Briefschreiber aber war kein SED-Funktionär, sondern der christliche Demokrat Dieter Althaus, heute Ministerpräsident in Thüringen.


Hier wird niemand den Fehler machen Dieter Althaus als opportunistisches Arschloch zu bezeichnen, sondern man beschränkt sich darauf ihn als Wendehals zu bezeichnen. Duckhome hat nämlich gerade wieder Post von der Staatsanwaltschaft bekommen, die neues Ungemach verspricht und dieses Versprechen auch sicher halten wird.

Es hat ein Wettlauf begonnen die Ackermänner, Sinn, Merkel, Steinbrück, Althaus, Steinmeier und Mehdorns auf der einen Seite und die Mehrheit der Bevölkerung auf der anderen Seite. Wenn die Bürger die Macht jetzt nicht übernehmen, kommt eine lange dunkle Winterszeit der Diktatur. Dann gilt es schnelle Hufe zu machen und aus diesem Land abzuhauen. Am besten auf einen anderen Kontinent. Da wo es noch um die Menschen geht.

Wer jetzt meint er sei nicht betroffen weil er kein Hartz IV sondern 6.000 Euro im Monat bekommt, der wird sich wundern wenn sein Tagessatz bei 4.000 Euro liegt. Mit diesem Hebel kann die Regierung und die von ihr abhängige Justiz jeden erschlagen oder doch zumindest in Knie zwingen. Wer seinen Kopf nicht in Demut senken und keine Schuhe küssen will, muss kämpfen oder fliehen. Wer genug Geld hatte sollte vielleicht schnell fliehen, bevor sie ihm das auch noch genommen haben.


Quelle Duckhome


[Link] [Cache]
Duckhome: Schon wieder ein Moscheestreit 10/27/2008 06:38 AM Wie Michael Klarmann gestern berichtete, wird auch in Aachen gegen einen Moscheeneubau geblasen. Dieses mal von der NPD. Mal sehen, wer sich da so anschliesst.


Aachen/Bochum. Nachdem der Aachener Stadtrat grünes Licht für den Neubau der Moschee im Ostviertel gegeben hat [1], wollen Neonazis und NPD offenbar verstärkt Stimmung gegen die Baupläne machen. Nachdem das berüchtigte Hetz-Portal „Altermedia" unlängst über die angebliche „Mega-Moschee auch für Aachen" berichtete, hat der Landesverband der NPD am Wochenende mitgeteilt, gegen das Bauvorhaben agitieren zu wollen.


Hier geht es weiter.



Seit 40 Jahren gibt es in Aachen das Islamische Zentrum Aachen, die "Bilal-Moschee", benannt nach einem abessinischen Sklaven mit einer sehr schönen Stimme, der zum ersten Muezzin der islamischen Geschichte wurde. Vor 4 Jahren feierte sie ihr 40-jähriges Jubiläum.
Hier ist die website.

Altermedia findet die Moschee natürlich wieder "Mega":
Anders als noch in Köln vor einigen Wochen, oder in Berlin-Heinersdorf gerade erst vergangene Woche, gab es keinerlei organisierten Bürgerprotest. Sei es aus Resignation davor ohnehin nichts daran ändern zu können, oder weil ähnlich wie in anderen Städten Nordrhein-Westfalens die Verausländerung bereits einen solchen Grad erreicht hat, dass sich der Protest um so einen Bau nur noch um die Höhe der Minarette dreht.


Darauf verlinken wir natürlich nicht. Hier ist ein Bericht aus dem "Express".

Bislang hat das zu vertretende Volk nicht angebissen.

[Link] [Cache]
Duckhome: Keine Kritik am Kapitalismus - Der Markt ist gut 10/27/2008 06:38 AM
Egal wohin wir im bunten Blätterwald unserer Totholzmedien schauen, es quillt aus Lautsprechern und flimmert auf allen Bildschirmen. Der Markt ist gut, es hat nicht der Kapitalismus versagt. Die Banken haben keine Schuld. E sind nur die gierigen Kunden die einfach zuviel gewollt haben. Nicht Josef Ackermann sondern Lieschen Müller ist schuld an der Krise.

Den Ungarn fliegt der Forinth um die Ohren und sie sparen dafür am Sozialhaushalt. Nehmen den Ärmsten das Letzte um die dicken und vollgefressenen Verbrecher zu sanieren. Deutschlands übelster "Wissenschaftsvortäuscher" Ifo-Chef Hans-Werner Sinn schafft es die Gemeinheit auf die Spitze zu treiben.
"In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach Sündenböcken", sagte er dem "Tagesspiegel" (Montagausgabe). In der Weltwirtschaftskrise von 1929 "hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager". Niemand habe damals an einen "anonymen Systemfehler" glauben wollen, der die Krise ausgelöst habe, befand Sinn.

Zugleich bezeichnete er das 480-Milliarden-Euro-Rettungspaket für die Banken als richtig. Sonst hätte es wie 1929 "dramatische Folgen" gegeben. "Eine Kernschmelze im Finanzsystem, Massenarbeitslosigkeit, die Radikalisierung der Länder der westlichen Welt, am Ende eine Systemkrise der Marktwirtschaft. Die deutsche Geschichte ist hier ja ganz klar." Der Nationalsozialismus sei aus der Krise zwischen 1929 und 1931 entstanden. Auch heute stünden Rattenfänger wieder parat.

Sinn sprach sich dagegen aus, angesichts der Wirtschaftsschwäche schon jetzt ein Konjunkturprogramm aufzulegen. "Noch haben die Firmen gut zu tun." Wenn der Staat etwas tun wolle, dann bei den Steuern. "Die Steuerquote ist die höchste seit langem." Der Vorteil sei, dass die Bürger entscheiden könnten, was mit dem Geld geschehe.


Ist er nicht ein echtes Herzchen. Ein anonymer Systemfehler war es 1929 und nicht die systematische Gier. Und der Ackermann ist ein armer verfolgter Jude. Ja der Wissenschaftler Sinn produziert eben nur Unsinn. Aber er wird gut dafür bezahlt. Mit Steuergeldern und von den Interessenvertretern der Neoliberalen, wie Kannegießer und Co. aber bald dürfte Bayern ja das Geld ausgehen um sich solch ein Institut des absoluten Schwachsinns noch leisten zu können.

Aber die Gewerkschaft ist erwacht. Voller Elan springt der zweite Vorsitzende der IG Metall, Detlef Wetzel, wie der Teufel aus der Kiste und übt Kapitalismuskritik.

"Eine riesige Summe wird verzockt, für die der Steuerzahler geradestehen soll. Und jetzt kommen die gleichen Krämerseelen, die das große Spiel spielen wollten, und jämmerlich versagt haben, auf die Idee, dass unsere Leute sich bei den Tarifen zurückhalten sollen."

..

Der Metaller griff Gesamtmetall-Präsident Kannegiesser persönlich an. Mit 100 Millionen Euro für die Initiative Soziale Marktwirtschaft habe Gesamtmetall die neoliberale "Ideologie des Versagens jahrelang popularisiert". "Deshalb ist auch Kannegiesser ein wesentlicher Verantwortlicher für das Desaster", sagte Wetzel. Doch anstatt Fehler einzugestehen, "benutzen die Arbeitgeber die Krise, die sie mit herbeigeführt haben, um von den Arbeitnehmern Lohnzurückhaltung zu fordern. Die spielen mit dem Feuer", sagte Wetzel. Das sei "mit politischer Hygiene nicht vereinbar". "Wir lassen uns das auch nicht gefallen"


Wenn Kalle Marx das noch hören könnte. Was ist denn nur in die Gewerkschaften gefahren. Natürlich gar nichts. Wir werden nur demnächst von ein paar angelegten Gewerkschaftsgeldern hören, die in Rauch aufgegangen sind. Das senkt die Streikgefahr erheblich. Nein die Gewerkschaften sind streng auf neoliberalem Kurs. Sie lassen sich immer noch ihre Papiere von der Bertelsmannstiftung, also der Famile Mohn schreiben, genau von denen, von denen unser Arbeitsminister auch das neue Arbeitsgesetz bekommen hat, gegen das die Gewerkschaft nichts tun wird. Widerliches Schmierenkomödiantentum. Mehr nicht. Das Land braucht dringend neue Gewerkschaften und nicht den Klub der Gekauften.

Natürlich will auch die Kirche nicht zurückstehen. Man muss ja wenigstens so tun als ob man etwas täte. Wenn Mixa gerade keine Lust hat, dann tritt Erzbischof Reinhard Marx auf, der zudem noch ein Buch mit dem Namen "Das Kapital" verkaufen muss, dass er aber selbst verbrochen hat. Marx ist unschuldig und sein Kapital macht wenigstens teilweise Sinn, was man beim Titelplagiateur nicht erwarten darf.

Ein Kapitalismus ohne ethischen und rechtlichen Orientierungsrahmen ist nach Auffassung des Erzbischofs von München und Freising, Reinhard Marx, «menschenfeindlich». In einem Interview des Nachrichtenmagazins «Der Spiegel» erklärte Marx: «Das ist die Grundeinsicht dieser Tage, meine Schlussfolgerung aus der Finanz- und Bankenkrise.» Die gescheiterten Banker und alle, die gemeint hätten, «ohne Arbeit schnell reich werden zu können, indem man sein Geld irgendwo hochspekulativ einsetzt», rief er zur «Umkehr» auf. «Wilde Spekulation ist Sünde», fügte er hinzu.

«Ein System, das die Kapitalrendite als den einzigen Zweck der Wirtschaft sieht, ist ein falscher Anreiz», betonte Marx, der vor seiner Bischofsweihe Professor für Christliche Gesellschaftslehre in Paderborn war. Viele hätten vergessen, dass die soziale Marktwirtschaft ein «Zivilisationsprodukt» sei und auf der Katholischen Soziallehre aufbaue. Diese sei insofern kapitalismuskritisch, als sie eine Gestaltung der Wirtschaft nach ethischen Prinzipien fordere, ohne dass der Markt einfach außer Kraft gesetzt werde, so Marx.


Ja die Sünde der wilden Spekulation, da fällt mir doch gleich ein Amtsbruder des herumlabernden Marx ein. Der Erzbischof Paul Casimir Marcinkus und die Banco Ambrosiano ein, wegen der Johannes Paul der Erste sterben musste, weil er die Untaten aufdecken wollte.

Ja die katholische Kirche, wie die christlichen Kirchen überhaupt sind geradezu berufen ihre Stimme zu erheben. Der Vatikan handelt doch angeblich rund um die Uhr an allen Börsenplätzen der Welt und dreht ein großes Rad. Aber noch schlimmer ist, das sie die letzten Cents der Armen und Dummen einsammeln und ihnen dafür einen Himmel versprechen, während sie ihre Mitarbeiter beschisssen behandeln und noch beschissener bezahlen.

Wir müssen allerdings nicht ganz verzweifeln. Es gibt auch noch einige wenige vernünftige Stimmen in diesem Chor der Gekauften, Lügner, Betrüger und Irrsinnigen. Eine dieser Stimmen ist der Historiker Hans-Ulrich Wehler.

Josef Ackermann habe der Deutschen Bank bis vor kurzen eine Rendite von 25 Prozent verordnet. Das sei «aberwitzig» und führe zu einem von Habgier und Fahrlässigkeit geprägten Geschäftsklima, sagt Wehler in einem Gespräch mit stern.de.

Der Historiker ist empört über die Mentalität der Bankmanager und fordert Konsequenzen: «Wenn die Politik die Banken jetzt zum Teil verstaatlicht, wäre es geboten, einen radikalen Wechsel auf den Führungsetagen zu machen.» Wenn die Deutsche Bank Staatsgelder in Anspruch nehmen sollte, «müssen Ackermann und der gesamte Vorstand weg». Dies sei schon alleine wegen der politischen Wirkung nötig.

Es dürfe auch nicht sein, dass man Ackermann in drei Jahren wieder «aus seiner Schweizer Hütte» zurückhole. Die Finanzmärkte müssten geregelt werden.


Recht hat er der Herr Wehler. Aber leider wird es anders aussehen. Ackermann wird gehen wenn die Leute auf den Straßen schreien: "Wir sind das Volk!". Er wird das ergaunerte Geld mitnehmen und über Deutschland lachen. Auch die anderen werden fliehen, wenn es nicht klappt, die Bundeswehr auf die Bürger schießen zu lassen. Aber vermutlich werden sie jeden Aufstand im Keim ersticken.

Wie das geht hat uns die Politik mit Hilfe der Justiz und der Polizei in Freiburg doch schon überdeutlich gemacht.

Hartz IV-Bezieher und Mitglied des Erwerbslosen Forum Deutschland, Bruno S. (Freiburg) stellte wiederholt unbequeme Fragen an den Ortsvorsteher eines Vorortes von Freiburg und Mitarbeiter der ARGE-Hochschwarzwald, XY. . (CDU). Per einstweiliger Verfügung wehrte sich der und sorgte damit am vergangenen Samtstag für die Verhaftung des schwer kranken S.. Wegen eines Formfehlers kam es jedoch nicht zur Inhaftierung. Polizei und Gerichtsvollzieher überließen den schwer kranken Menschen, der dringend Medikament benötige und kein Geld dabei hatte, sich selbst. Mit Mühe und Not schleppte sich S. über 12 Kilometer nach Hause

»Freiburg/March - »Wieso haben Sie nicht einmal die Familie informiert, als Sie meinen Vater ins Krankenhaus brachten und er dann drei Wochen später starb?« Für diese Frage wurde Bruno S. am Samstag verhaftet. Das Amtsgericht Freiburg hatte ihm verboten diese Frage an einem Ortsvorsteher (CDU) in der Nähe von Freiburg und Beamten der Arbeitsagentur zu stellen. Damit sollte wohl ein Exempel statuiert werden. Hartz IV-Bezieher Bruno S. soll sich damit zufrieden geben, dass der Beamte einer Hartz IV-Behörde die Aussage zu seinen Aktivitäten um den Tod des Vaters (G. S. ) verweigert und sich ausdrücklich auf sein Schweigerecht beruft.

Das Drama begann mit dem Todesfall im September 2002 und findet den Höhepunkt am vergangenen Samstag. Bruno S. wurde am Morgen 18.Oktobers 2008 verhaftet und in die Freiburger JVA verbracht. Das Ziel, S. zum Schweigen zu bringen wurde über einem juristischen »Trick« erreicht. Der ALG-II Bezieher wurde einem utopischen Ordnungsgeld von 100,- €/Tag - i.W. einhundert, 2.000 Euro und 5.000 Euro Sicherheitsleistung oder 20 Tage Gefängnis verurteilt. In der JVA stellte sich jedoch heraus, dass der Gerichtsvollzieher keinen ordentlichen Hartbefehl beantragt hatte und S. musste sofort wieder frei gelassen werden. Weder Polizei, noch Gerichtsvollzieher sorgten für die Rückreise des schwer kranken Bruno S. und überließen ihn für sich selbst, obwohl bekannt war, dass er keine Medikamente gegen seine Diabetes eingenommen hatte. Die Polizei behauptete, dass sie ihn nicht mehr mitnehmen dürfe. S. wies mühselig darauf hin, dass er krank sei und keine Möglichkeit habe alleine nach Hause zu kommen. Doch die Polizei stellte selbst eine einfache Diagnose: »Auf mich machen Sie einen normalen Eindruck« und ließ den Diabetiker einfach stehen. Der Feierabend schien wichtiger. Dabei war der Polizei die gesundheitlichen Probleme bekannt. Bruno S. hatte auf der Fahrt mehrere Erstickungsanfälle und ein Polizist saß ihm gegenüber. Ebenfalls lag dem Polizist eine seit August fortdauernde Krankmeldung vor. In einem sehr schlimmen Zustand wurde er dann von Bekannten zu Hause angetroffen, der ihn erstmal versorgte und für Hilfe sorgte. .

Es war für das Geicht völlig klar, dass Bruno S. die verhängte Strafe von einem Tagessatz zu 100 Euro nicht aufzubringen konnte. »Allein die Festsetzung der Höhe halten wir für rechtswidrig, weil kein Sozialleistungsbezieher jemals einen so hohen Tagessatz aufbringen kann. So wird man unbequeme Frager los. Es entsteht der Eindruck, dass auf Beamtenkollegen untereinander Verlass ist«, sagte Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland.


Jeder der noch irgendwelche Hoffnung hat, das sich in Deutschland noch irgendetwa zum Guten wenden könnte sollte diesen Artikel unbedingt lesen. Es ist fraglich ob man wirklich von einem versuchten Justizmord sprechen kann, oder ob es sich nicht nur um ein weiteres Symptom einer von neoliberalen Arschlöchern verhetzen Gesellschaft handelt, wie bei der Schaffnerin die eine 12 Jährige aus dem Zug warf.

Viel wichtiger ist allerdings, dass sich ein Richter gefunden hat, der zum Schutz eines anderen neoliberalen Menschenfeindes einfach die Waffe Tagessatz benutzt hat. Der Tagessatz soll sich nach dem Einkommen richten. 100 Euro kann ein Hartz IV Empfänger aber nie aufbringen. Also ist der Tagessatz die Waffe mit der die Justiz in der klaren Nachfolge Freislerscher Rechtssprechung das Recht zerbricht und zum reinen Racheinstrument macht.

Damit ist klar wohin die Reise gehen soll. Freiburg ist der Anfang. Bevor sie die Bundeswehr auf die Menschen schießen lassen, werden wir Tausende dieser Urteile sehen. Niemand wird helfen. Aufgrund der bereits vom Bundesrat beschlossenen Unmöglichkeit einer Rechtsberatung von Hartz IV Empfängern und solchen Tagessätzen soll das Recht zur Waffe der Schäuble-Diktatur werden. Diese Rechtsbeugung hat übrigens der Thüringer Ministerpräsident Dieter Althaus fröhlich mitgefordert und mitbeschlossen, dem wir auch andere Sätze verdanken.

Es war der 9. November 1989, als sich der Mann an den Schreibtisch setzte. Er bitte dringend darum, „einen zentralen Standpunkt zur Jugendweihe zu formulieren", schrieb er an den Bezirksausschuss für Jugendweihe. Die – als sozialistisches Pendant zur Konfirmation gedachte – Zeremonie solle künftig außerhalb der Schule organisiert werden und „wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben". Nur so werde sie für die teilnehmenden Schüler und Eltern „wieder zu einem wahrhaften Schritt, der ihre Überzeugung dokumentiert". Am Abend desselben Tages fiel die Mauer. Der Briefschreiber aber war kein SED-Funktionär, sondern der christliche Demokrat Dieter Althaus, heute Ministerpräsident in Thüringen.


Hier wird niemand den Fehler machen Dieter Althaus als opportunistisches Arschloch zu bezeichnen, sondern man beschränkt sich darauf ihn als Wendehals zu bezeichnen. Duckhome hat nämlich gerade wieder Post von der Staatsanwaltschaft bekommen, die neues Ungemach verspricht und dieses Versprechen auch sicher halten wird.

Es hat ein Wettlauf begonnen die Ackermänner, Sinn, Merkel, Steinbrück, Althaus, Steinmeier und Mehdorns auf der einen Seite und die Mehrheit der Bevölkerung auf der anderen Seite. Wenn die Bürger die Macht jetzt nicht übernehmen, kommt eine lange dunkle Winterszeit der Diktatur. Dann gilt es schnelle Hufe zu machen und aus diesem Land abzuhauen. Am besten auf einen anderen Kontinent. Da wo es noch um die Menschen geht.

Wer jetzt meint er sei nicht betroffen weil er kein Hartz IV sondern 6.000 Euro im Monat bekommt, der wird sich wundern wenn sein Tagessatz bei 4.000 Euro liegt. Mit diesem Hebel kann die Regierung und die von ihr abhängige Justiz jeden erschlagen oder doch zumindest in Knie zwingen. Wer seinen Kopf nicht in Demut senken und keine Schuhe küssen will, muss kämpfen oder fliehen. Wer genug Geld hatte sollte vielleicht schnell fliehen, bevor sie ihm das auch noch genommen haben.


[Link] [Cache]
Duckhome: Mehdorns Weihnachtsgeschenke 10/27/2008 06:38 AM
Huch was sind jetzt alle empört. Der Vorstand der Bahn schustert sich gegenseitig Millionen dafür zu, dass er das Vermögen des deutschen Volkes für billiges Geld an irgendwelche Aasgeier verschenkt. Das was der Spiegel als angeblich neu bringt und wohl auch vom Personalausschuss des Bahn-Aufsichtsrats bereits im Juni verabschiedet wurde, kursierte doch schon lange in der Berliner Medienszene.

Es ist verwunderlich, dass das ehemalige Nachrichtenmagazin überhaupt über dieses Thema berichten darf. Wurde die Famile Mohn etwas bei diesem Monopoly ausgebootet. Das ist aber bedauerlich. Wo doch alle so schön und so gut daran verdienen. Natürlich hat Herr Tiefensee nichts gewusst. Manche bezweifeln dass der seinen eigenen Namen kennt, wenn ihm den nicht dauernd jemand nennt.
Weshalb ist denn der Mehdorn so wie der Teufel hinter der armen Seele an der Privatisierung der Bahn interessiert. Natürlich wegen dieses Geldes. Aber es geht natürlich nicht nur um diese paar Milliönchen. Da rührt sich der Mehdorn schon gar nicht mehr für. Dafür steht er nicht mehr auf.

Es geht um viel mehr. Die Käufer der Bahn sparen beim billigen Kauf Milliarden. Da geht es um hunderte von Millionen an Bestechungsgeldern. Nein Tiefensee weiß davon auch nichts. Peer Steinbrück weiß nicht einmal dass es eine Bahn gibt und Steinmeier kennt nur Taliban. Aber die SPD und die CDU brauchen Geld in ihrer Wahlkampfkasse und sie wissen genau wo das herkommen soll.

Mehdorn nimmt zwischendurch aber auch Kleingeld mit. Er kauft im Ausland, während in Deutschland das Schienennetz immer mehr zerfällt. Warum sollte er auch in Deutschland investieren. Das Ding heißt ja Bahn AG und nicht mehr Deutsche Bundesbahn. Die fährt bald gar nicht mehr in Deutschland. Wozu auch. Damit lässt sich doch nicht so viel für Mehdorn und seine Kumpels verdienen wie bei dubiosen Auslandsgeschäften.

Es gab nie einen sinnvollen Grund für die Privatisierung der Bahn, außer um krumme Geschäfte zu machen und die Deutschen zu bestehlen. Aber das war allen seit langem bekannt. Wenn die Medien das erst heute merken, sind sie noch dümmer als gedacht.

Aber wer es Mehdorn durchgehen ließ, das er Hansen zum Personalchef machte, dafür das er sich gegen die Lokführer stellte und die Mitglieder seiner eigenen Gewerkschaft betrog, der braucht jetzt nicht zu heulen. Das ist Neoliberalismus pur. Alles zerstören, ständig betrügen und belügen und dann so tun als sei man nicht informiert oder zumindest nicht verantwortlich.

Man kann mit Neoliberalen keine Wirtschaft machen. Man kann mit Neoliberalen nur die Wirtschaft zerstören. Wir können es uns schenken die Ablösung von Mehdorn und den anderen Abzockern zu fordern. Deren Verträge sind so, dass sie uns bei Ablösung noch mehr kosten, als wenn sie bleiben. Aber man kann Mehdorn eine neue Aufgabe zuweisen. Toilettenfrau auf dem S-Bahnhof Lichterfelde. Da gibt es zwar keine Toilette aber dann kann er die wenigstens nicht kaputt machen.


[Link] [Cache]
Duckhome: Karikaturenstreit, Rassismusauseinandersetzung oder geschickte Täuschung 10/27/2008 04:37 AM
Als die Bürgerbewegung Pax Europa am 20.6.2008 auf PI Postkarten für nicht politisch korrekte, dafür aber islamkritische Grüße in alle Welt herausbrachte, war das nur eine weiterer Schritt in einer Entwicklung, die hier auf Duckhome schon seit langem vorausgesagt wurde.

Da aber zwischen dem Autor dieses Beitrags und dem ursprünglichen Pax Europa, wie auch Herrn Udo Ulfkotte noch mehrere Verfahren anhängig sind und es auf Duckhome schon mehr als genügend Artikel zum Thema Ulfkotte und Konsorten gibt, wurde zum Erscheinungszeitpunkt darauf verzichtet, dieses Thema auch noch anzusprechen.
Bekannterweise steht Duckhome auf dem Standpunkt, dass sich Geschichte wiederholt. Wenn auch nicht in haargenau dem gleichen Ablauf, so läuft sie doch wie auf Schienen immer wieder durch die gleichen matschigen Karrenspuren. Selbst wenn sich dabei das allgemeine Niveau zu heben scheint, so sind es doch die gleichen Ängste und Vorbehalte die vor jedem Progrom standen, die auch heute wieder fröhlich Urständ feiern.

Sieht man mal von den ständigen Judenprogromen seit der Christianisierung Roms ab, so gibt es genügend andere Beispiele, wo ethnische oder religiöse Gemeinschaften aus einer Gesellschaft ausgegrenzt und faktisch zur Ermordung freigegeben wurden. Waldenser, Katharer und auch die Hugenotten sind nur einige Beispiele. Die latente Rassismusgefahr scheint dem Menschen innezuwohnen, weil es so viel leichter ist anderen die Schuld für die eigene Misere zu geben, als sich selbst in Frage zu stellen.

Das ist ja auch etwas, was sich der Faschismus immer wieder gerne zu eigen macht. Egal ob es um Römer, Arier oder Backenbartträger geht. Es wird eine Pseudogemeinschaft aufgebaut die sich selbst als die Guten und alle anderen als die Bösen definiert. Dazu braucht es keine Nazis. Nicht einmal unterschiedliche Hautfarbe. Das kriegt man sogar zwischen Stadtteilen hin. Manche bilden so gar Achsen.

Es lohnt sich einfach nicht das ganze wieder und wieder zu beschreiben. Es gibt ja nichts neues zu sagen und das was man sagen möchte ist strafbewehrt und kostet im Zweifelsfall Geld, aber auf jeden Fall Zeit für unnützen Rechtsstreit. Wer die Geschichte des Heinrich von Treitschke kennt, der mit seinem Satz "Die Juden sind unser Unglück!" zumindest als Wegbereiter des Rassismus der Nationalsozialisten begriffen werden kann, die seinen Satz 31 Jahre nach Treitschkes Tod auf die Titelseite des Stürmers brachten, der weiß wie vorsichtig man sein muss.

Die Welt, in der Ulfkotte ja immer wieder mal seinen Ungeist austoben kann, brachte dann am 18. Oktober einen Bericht über einen "Karikaturenstreit" der unter deutschen Islamkritikern tobe. Getreu dem Grundsatz auch schlechte Nachricht ist Werbung, haben wir nicht reagiert.

Dr. Udo Ulfkotte hatte sich ja schon mit den angeblichen Morddrohungen gegen seine Frau Doris und den nachfolgenden Betteleien um Medienpräsenz, sowie seiner Großdemonstration zusammen mit den iranischen Kommunisten so lächerlich gemacht, das eine weitere Beschäftigung mit ihm unnötig erschien.

Dann jedoch änderte sich die Lage schlagartig. Der Ulfkotte Freund Bart Debie vom Vlaams Belang äußerte sich auf seinem Blog wie folgt:

Ik doe geen uitspraken over mijn collega's die in De Morgen vermeld worden. Als ze inderdaad bevriend zijn met dergelijke types dan vind ik dat vooral oerdom. Ik ben alvast wijs genoeg om een kerel die staat te pronken in een B&H t-shirt en waarvan zijn vrienden steevast een kramp in de rechterarm hebben, niet toe te voegen als vriend. Ik heb zeker en vast niet zulke "vriendjes" en zal die ook niet hebben. Heel die club van Blood & Honour is voor mij een semi-criminele organisatie die men maar best zo snel mogelijk kan opdoeken. Ik wil daar niets mee te maken hebben. Duidelijk ?
Ik weet dat ik nu in herhaling val en dat Jurgen Verstrepen de vraag ook al gesteld heeft in het verleden, maar bij deze een open oproep aan de partijleiding : smijt die B&H-adepten nu eens buiten aub !

Übersetzt:
Ich erzähle nichts über meine Kollegen, die in De Morgen geoutet wurden. Wenn sie tatsächlich mit dergleichen Typen befreundet sind, finde ich das vor allem saudumm. Ich bin immer noch klug genug, um einen Kerl, der mit einem Blood and Honour-T-shirt protzt und dessen Freunde einen Krampf im rechten Arm haben, meinem Profil nicht als Freund hinzuzufügen. Ich habe ganz gewiß keine derartigen Freunde und ich werde die auch nicht haben. Der ganze Verein B&H ist für mich eine halbkriminelle Organisation, die man am besten schnellstmöglich auflösen sollte. Damit will ich nichts zu tun haben. Klar?
Ich weiß, daß ich nun das wiederhole, was Jürgen Verstrepen 2006 auch schon gefragt hat, aber jetzt rufe ich ganz offen auf: schmeisst die B&H-Adepten bitte schnellstmöglich aus der Partei.


Mit seinem Aufruf will sich Bart Debie offiziell von Neonazi Wim Biront der eine ganze Reihe Vlaams Belang Leute in seinem Facebook-Freundesprofil hat, absetzen. Schön ist auch die Formulierung das er klug genug ist solche Leute nicht offiziell als seine Freunde zu zeigen. Andererseits muss Bart Debie wissen, das es viele Leute von Vlaams Belang bei Blood and Honour gibt und bei Blood and Honour ja auch für die Brüsseler Ulfkotte Demo geworben wurde. Es ist übrigens wichtig zu wissen, dass Leute die ein Blood and Honour T-Shirt öffentlich tragen, meist nicht wirklich zu deren Führung gehören. Die haben eher tragende oder schlagende Aufgaben.

Wenn aber zeitgleich in der Welt und durch eine Ulfkotte Rundmail an die Mitglieder der Bürgerbewegung Pax Europa eine Absetzbewegung gegen die Ultrarechten eingeleitet wird, dann riecht das ein wenig nach Absprache. In Belgien gilt es die Leute, die sich der LDD - Lijst Dedecker, einem weichgespülten Vlaams Belang zugewandt haben und das Ziel ist die nun wieder heim ins Reich des Vlaams Belang zu holen um sich nicht noch weiter zu zersplittern.

In Deutschland geht es darum für die CDU und die Evangelikalen, aber auch die radikalen Juden wählbar zu bleiben. Dabei ist es egal ob die Postkarten vom Vereinsvorsitzenden der Bürgerbewegung Pax Europa, Willi Schwend, zu verantworten sind, oder vom Vorstandsmitglied Wilfried Puhl-Schmidt. Es scheint aber auch tatsächlich eine gewisse Unstimmigkeit zwischen dem Vorstand und dem Präsidenten zu geben, wenn man Ulfkottes Rundmail für echt hält, die Duckhome allerdings auch von anderer Seite mit gleichem Text zugespielt wurde.

An alle Mitglieder der Bürgerbewegung Pax Europa

Ein privater Brief von
Pax Europa-Gründer

Dr. Udo Ulfkotte
Postfach 22 49
35532 Wetzlar
22. Oktober 2008

Persönliches Rundschreiben an alle Mitglieder

Liebe Mitglieder und Freunde der Bürgerbewegung Pax Europa,

ich bitte Sie herzlich darum, den nachfolgenden ungewöhnlichen Brief in voller Länge zu lesen, da die Zukunft unseres Vereines, ja die Zukunft der Islam-kritischen Bewegung in Deutschland, nunmehr von jedem einzelnen Mitglied und Freund abhängt. Keine Angst – es geht nicht um Finanzen.

Mit der Verschmelzung des Bundesverbandes der Bürgerbewegungen (BdB) und unseres Vereins Pax Europa haben wir im Mai 2008 einen weiteren Schritt zur Vergrößerung der Mitgliederzahlen unternommen. Durch die Aufnahme der rund neuen 100 Mitglieder des BdB sind wir derzeit schon mehr als 800 Mitglieder – mit stark steigenden Zahlen. Und ich führe vertrauliche Gespräche mit weiteren Verbänden, die komplett mit uns verschmelzen wollen. Unser Verein wird inzwischen von Politik, Medien, Kirchenvertretern und Verbänden sehr wohl wahrgenommen – und gehört. Ich danke Ihnen dafür, dass Sie uns als Mitglieder und Freunde dabei unterstützen.

Seit der Verschmelzung beider Vereine bin ich als Gründer kein Vorstandsmitglied mehr (was auch so von mir gewollt wurde), habe keine juristischen Kompetenzen und Weisungsbefugnisse und erfülle nur noch eine Ehrenfunktion. In dieser Lage will und darf ich Ihnen als Privatmann Ulfkotte dennoch eine schlimme Schattenseite unserer Vereinsentwicklung nicht vorenthalten.

Zum Zeitpunkt der Verschmelzung beider Vereine hatte der Vorstand des alten BdB schon – ohne mein Wissen – „Karikaturen" erarbeiten lassen, die nach unserer Verschmelzung – ebenfalls ohne mein Wissen - am 20. Juni 2008 im Internet veröffentlicht wurden. Diese zwölf „Karikaturen", die als Postkartenaktion mit dem Namenszug Pax Europa zu bestellen und ohne mein Wissen verbreitet worden waren, erfüllen zumindest teilweise eindeutig den strafrechtlichen Tatbestand der Volksverhetzung.

Als ich von der Veröffentlichung (noch ohne Kenntnis der juristischen Sachlage) erfuhr, habe ich SOFORT telefonisch und schriftlich meinen sofortigen Austritt aus unserem Verein angekündigt, wenn diese „Karikaturen" nicht SOFORT aus dem Internet entfernt und vernichtet würden, weil ich – völlig unabhängig von der späteren strafrechtlichen Behördeneinschätzung – ebenso wie viele andere Vereinsmitglieder die „Karikaturen" als übelste Machwerke empfunden habe, die dem Verein schweren Schaden zufügen und zudem strafrechtlich relevant sein werden. Nur unter diesem Druck wurden sie dann widerwillig entfernt.

Einige Mitglieder sind vor dem Hintergrund dieser schrecklichen leider im Namen von Pax Europa verbreiteten „Karikaturen" ausgetreten. Da ich keine aktuellen Mitgliederdateien habe, weiß ich nicht, wer und wie viele von Ihnen deshalb ausgetreten sind. Ich darf Ihnen versichern, dass ich damals sofort gefordert habe, jedes ausgetretene Mitglied anschreiben zu lassen, um Entschuldigung zu bitten und rückhaltlose Aufklärung zuzusichern. Weder das von mir geforderte Schreiben noch die Aufklärung durch den Vorstand hat es allerdings seither gegeben – wie ich schmerzlich erfahren muss. Es passierte vielmehr – wie ich nach und nach erfahren habe - das Gegenteil.

Der für die Verbreitung dieser „Karikaturen" nach mir vorliegender schriftlicher Stellungnahme zuständige Vereinsvorsitzende Willi Schwend verteidigt die Aktion bis heute und sieht keinen Grund, vor dem Hintergrund der Ermittlungen, seine Ämter bis zur Klärung der strafrechtlich relevanten Vorwürfe ruhen zu lassen. Der Vorsitzende Schwend hat unserem seriösen Ruf schweren Schaden auch dadurch zugefügt, dass er in einem ARD-Interview den Islam vor laufender Kamera als „beschissene Religion" bezeichnet hat. Auch Bundesinnenminister Schäuble hat in einem mir vorliegenden Schreiben das Auftreten des Vorsitzenden unseres Vereins inzwischen scharf kritisiert.

In den vergangenen Wochen und Tagen hat es aus den Reihen des Vorstands strafrechtlich relevante Aktionen – unter anderem eine Bedrohungs-/Schmähaktion eines Politikers - gegeben, so dass ich den Vorstand mehrfach erschüttert als einfaches Vereinsmitglied (das ich seit der Vereinsverschmelzung juristisch gesehen bin) dazu aufgefordert habe, sofort eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen und den Ausschluss der für diese schrecklichen Vorkommnisse Verantwortlichen gefordert habe. Dubioserweise hat man stattdessen das Vorstandsmitglied Golo Ottweiler, unseren Pressesprecher, der ebenfalls für rückhaltlose Aufklärung und Aufarbeitung der unsäglichen Vorgänge eingetreten ist, aus dem Vorstand und aus dem Verein rausgeworfen – was ethisch-moralisch verwerflich und juristisch unhaltbar ist. Wie ein mir vorliegender tagesaktueller Auszug aus dem Registergericht des AG Wetzlar belegt, ist Golo Ottweiler ein von der Mitgliederversammlung – also von IHNEN - gewähltes und weiterhin eingetragenes aktives Vorstandsmitglied, das nur durch SIE abgewählt werden kann.

Golo Ottweiler ist – ebenso wie jedes andere Vorstandsmitglied – dazu berechtigt, gemeinsam mit den Mitgliedern eines Bundeslandes einen Landesverband zu gründen. Dazu wurde er vor längerer Zeit vom Bundesvorstand für NRW beauftragt – und diese Landesgründung wird nun am kommenden Sonntag, dem 26. Oktober 2008, ab 12 Uhr in Dortmund stattfinden. Ich bitte daher alle Vereinsmitglieder aus NRW, am Sonntag um 12 Uhr zur Gründung des Landesverbandes nach Dortmund zu kommen. Ich selbst werde auch dort sein, wir werden auch dort selbstverständlich über die schrecklichen Ereignisse sprechen:

Treffpunkt/Sitzung der NRW-Mitglieder:
Adolph Kolping Haus
Raum Kolping

Silberstraße 24 – 26
44137 Dortmund

Die außerordentliche Mitgliederversammlung ALLER Vereins-mitglieder, bei der endlich gemeinsam über die schlimmen Aktionen des Vorstandes rückhaltlos gesprochen und durch die Mitglieder über den Verbleib der dafür Verantwortlichen abgestimmt werden sollte, wird nun am Sonntag, 30. November 2008 um 14:00 Uhr in Würzburg stattfinden.

Ort: 97070 Würzburg im Schönbornsaal der Residenz-Gaststätte, Residenzplatz


Wenn man mal die hasserfüllte Wertung des Süddeutschen Idiotenforums beiseite lässt, auf das hier später noch einmal eingegangen wird, möchte man Udo Ulfkotte glauben. Wer allerdings seine hasserfüllten Bücher oder die Akte Islam gelesen hat, dem ist das praktisch unmöglich. Natürlich gefallen ihm die Postkarten nicht. Sie haben nämlich einen Fehler. Sie zeigen keine Muslime, sondern sie zeigen das Judenbild des Stürmers dem der bereits genannte Heinrich von Treitschke den Satz "Die Juden sind unser Unglück!" lieferte. Geschichte wiederholt sich eben doch.

Das schöne ist das die Leser sich selbst ein Bild machen können. Auch wenn der Anblick unappetitlich ist. Vielleicht erfolgt später noch eine genauere Analyse, weil dieser Vorgang für die laufenden Verfahren interessant sein könnte.

Bürgerbewegung Pax Europa



Der Stürmer



Bürgerbewegung Pax Europa



Der Stürmer



Das Ganze ist nicht ungeschickt gemacht, aber doch nicht geschickt genug um nicht aufzufallen. Egal ob es nur um eine formale Absetzbewegung geht oder nicht. Da musste Udo Ulfkotte reagieren. Witzig ist in dem Zusammenhang dass unsere Quelle der Ulfkotte Rundmail, ja auch ein enttäuschter Ulfkotte-Anhänger ist und eher aus enttäuschter Liebe, als aus echtem Hass agiert. Schlimm ist allerdings welche Positionen dieses Süddeutsche Idiotenforum sonst noch so einnimmt.

Schweiz/Finnland/Österreich: Welle von Brandanschlägen auf türkische Einrichtungen

Während man sich in Deutschland mit Meckern gegen Türkisierung begnügt, greifen die Eidgenossen - bzw. deren kurdischer Anteil - zu anderen Mitteln. Unbekannte warfen Brandsätze auf eine türkische Moschee in Bellach, ein türkisches Vereinslokal in Wattwil sowie ein Reisebüro in Winterthur. Bislang wurden keine Verdächtigen festgenommen - was uns natürlich zutiefst betroffen macht.


Nein, das darf man nicht als Aufforderung zu strafbaren Handlungen mißverstehen. Das ist sind doch alles aufrechte Demokraten. Denen muss man doch ihre Meinungsfreiheit lassen. Das sind die Guten. Duckhome hält es lieber mit dem, was Gerhard Polt im Interview mit FAZ sagte und würde auch Dr. Udo Ulfkotte zumindest ein kurzes Nachdenken über diesen Satz empfehlen.

Es gibt Ratten, und es gibt den, der pfeift. Der Rattenfänger sagt, was kann ich dafür, dass die hinter mir herkommen? Und es gibt die Ratte, die sagt, was soll ich tun, wenn gepfiffen wird, dann muss ich kommen.


Es ist an der Zeit die ständige Eskalation zurückzufahren, bevor irgendwelche Idioten mit dem Benzinkanister losrennen. Das sind auch noch so tolle Autorenhonorare nicht wert.


[Link] [Cache]
USA rechtfertigen Angriff auf Syrien: "nehmen die Sache jetzt selbst in die Hand" 10/27/2008 03:30 AM

Deirez-ZorGovernorateSyrienAm gestrigen Nachmittag griff das US-Militär in einer mittlerweile bestätigten Kommandoaktion vom besetzten Irak aus das Territorium Syriens an und tötete dabei im Nordosten des Landes mindestens acht Menschen .
Nach der Attacke rechtfertigte das Militär, eine Woche vor den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in den USA, den Angriff auf den Mittelmeerstaat.


Das von Israel, Jordanien, Irak und Türkei durch feindliche Truppen bedrohte Land habe sich "inaktiv" gegenüber einem Netzwerk "robuster ausländischer Kämpfer" auf eigenem Territorium verhalten, welches vom syrischen Territorium über die schwer bewachte Grenze in den seit 5 1/2 Jahren durch US-Koalitionstruppen okkupierten Irak eingesickert sei.


 

"Wir nehmen die Sache jetzt selbst in die Hand" ("We are taking matters into our own hands")


zitiert die Nachrichtenagentur "Associated Press" (ap) aus einem von ihr geführten Gespräch mit einem US-Militärbeamten.

Unkommentiert, ohne Quellenangaben oder gar Beweise, behauptet dann die US-Nachrichtenagentur "ap" auch gleich, dass das neu als Schlagwort erfundene "foreign fighters network" nicht nur aus dem gesamten Mittleren Osten, sondern auch noch aus Afrika "Militante" über Syrien in den Irak schicke, ohne zu erklären wie die erstmal nach Syrien gekommen sein sollen, wahrscheinlich über Libanon an unseren Jungs auf den Kuttern vorbei, oder geflogen wahrscheinlich.

Ebenfalls stecke diese robuste Netzwerk, gegen das man in Syrien zurückschiessen musste, mit der seit 5 1/2 Jahren nicht mehr existierenden Baath-Partei des 2003 gestürzten, dann verschwundenen und dann aus einem gerade entdeckten Erdloch ausgebuddelten angeblichen Saddam Hussein unter einer Decke - und natürlich mit "al-Qaida".
Original Zitat "ap":


"The foreign fighters network sends militants from North Africa and elsewhere in the Middle East to Syria, where elements of the Syrian military are in league with al-Qaida and loyalists of Saddam Hussein's Baath party."


Prompt folgte daraufhin folgsam unsere elende "Aktuelle Westkamera", veränderte den Text ihres Artikels, beliess es dann aber vorsichtshalber bei der Zeitangabe 20.49 Uhr und schrieb:

"Ein US-Offizier bestätigte lediglich den Einsatz eines Sonderkommandos. Die Mission habe einem Netzwerk gegolten, über das Kämpfer aus Nordafrika und dem Nahen Osten nach Syrien und von dort aus in den Irak geschleust würden."

Wie und wo genau der Angriff stattfand ist unklar.
Nach Angaben der "Aktuellen Westkamera" (Selbstbezeichnung "Tagesschau") behaupteten Zeugen zuerst einen Angriff durch zwei US-Kampfhubschrauber auf das syrische Dorf Hwijeh (17 Kilometer hinter der Grenze zu Irak).
Nachher habe die syrische Nachrichtenagentur "Sana"  von einem Angriff auf das Dorf Maschahdeh gesprochen (7 Kilometer hinter der Grenze), beide Orte in der Region Bu Kamal (al-Boukamal, Abu Kamal).

"Sana" berichtete allerdings von einem Angriff auf einen Ort namens al-Sukariah (Sukariya).
Nach Angaben aus Syrien, die "Al Jazeera" in einer Meldung zusammenfasste, spielte sich folgendes ab:
- 4 US-Kampfhubschrauber dringen gegen 16.45 Ortszeit in den Luftraum Syriens ein. Für einen Angriff gegen ein militärisches Ziel ist das eine unübliche Zeit, es sei denn man will später rechtzeitig in die US-Abendnachrichten wenn die Medienerklärungswelle anschwappt.
- 2 Hubschrauber seien gelandet und hätten 8 ganze Soldaten abgesetzt. ACHT. Das macht man, wenn es wirklich gefährlich wird am Nachmittag.
- diese hätten dann 8 Bauarbeiter erschossen, auf der Baustelle eines zivilen Gebäudes.
- dann seien die Hubschrauber wieder Richtung Irak geflogen.

Das israelische Militär, dessen Regierung ebenfalls erst demnächst durch Wahlen wieder implementiert sein wird, wies inzwischen jede Beteiligung von sich, sprach denn aber auch gleich davon, das US-Militär habe in Syrien "globale Jihadisten" bekämpft.
Auch interessant: die Äusserungen des anonymen US-Militärbeamten, den "ap" nach eigenen Angaben in Washington interviewt hatte, standen zuerst in israelischen Zeitungen.

Mit dem Argument "Terroristen zu verfolgen" hatten US- und ISAF-NATO-Militärs (denen auch 3500 deutsche Soldaten unterstellt sind) erst diesen September mehrfach das Territorum Pakistans vom seit 2001 besetzten Afghanistan angegriffen und dabei u.a. Dutzende Zivilisten und pakistanische Soldaten getötet.

Bereits 2007 hatte die israelische Luftwaffe die gleiche Region Syriens über den Luftraum der Türkei angegriffen. Danach kam es zu ernsten Spannungen zwischen der NATO und Russland, welches mit Tyrus seinen zentralen Mittelmeerhafen in Syrien unterhält.


(...)


weitere Berichte:


03.09.08 NATO: Nach dem Kaukasus nun Pakistan


25.08.08 Bericht: Regierung, Militär und Konzerne planen mit "bewaffneter Auseinandersetzung" gegen Russland und China


aus 2007:


02.11.2007 Weltmächte in Istanbul: Verbindung zwischen Irak-Türkei-Krise und Plot gegen Syrien?
08.09.2007 "IJU", Terror: Geheimdienste streuen Gerüchte über Syrien und Pakistan
07.09.2007 Spannungen zwischen NATO und Russland nach Angriff auf Syrien
20.03.2007 Medien: Chirac wollte 2006 Angriff auf Syrien durch Israel
13.03.2007 A Syria War?
08.03.2007 Hanning: "Kontrollsystem" für Syrien wird an Grenze installiert





[Link] [Cache]
ISLA: This week's Goddess card is Fatima, 10/27/2008 02:38 AM daughter of the Prophet Mohammed in Islamic legend. She is, properly, a historic figure around Whom a certain amount of saintly or divine qualities have accrued; and She is much revered in Islam, especially in Shi'ite tradition.[Link] [Cache]
ISLA: No title 10/27/2008 02:37 AM


Sheep, Cats, Christians & Pagans[Link] [Cache]
ISLA: Moschee-Bau in Duisburg-Marxloh 10/27/2008 02:37 AM Mein Kommentar zum Beitrag bei Duckhome:


Ralph Giordano ist gegen den Bau von Großmoscheen und Pro Köln ist dagegen. Allerdings lässt sich Giordano eben nicht vor den rechten Karren spannen, wie hier wohl offenbar mit dem letzten Satz suggeriert werden soll.

Ich bin übrigens ebenfalls dagegen, einer Religion derart viel Platz einzuräumen, die ihre Aufklärung noch vor sich hat und ihre weiblichen Mitglieder unter dem Kopftuch politisiert.

Natürlich sehe ich ein, dass muslimische Staaten wie die Türkei wichtige geostrategische Positionen einnehmen, um die es hier in diesem Blog ja auch immer wieder geht. Die Mannschaft ist gut informiert und gerüstet - wie ich selber sehen konnte.

Ich sehe ein, dass es eine Zweckverteidigung im Rahmen geostrategischer Interessen geben muß und bemerke wohl die aktuelle Formel des Wandels durch Annäherung. Gerade um der Demokratie willen muß es jedoch auch solche geben, die sich nicht wie auch dieses Block hier dem Zweckpragmatismus ergeben. Eine Religion, die sich offiziell noch nicht ihrer in historischer Tradition stehenden Frauenverachtung mit Hilfe eines Reformprozesses entledigt hat, will ich als Frau und Demokratin nicht haben, sondern bekämpfe sie - auch zusammen mit anderen - im guten Sinne der wehrhaften Demokratie mit den Mitteln, die Bürgern zur Verfügung stehen. Das demokratische Recht der freien Weltanschauungs- und Religionswahl gilt nur für die, die die freiheitlich-demokratische Grundordnung eben nicht in Frage stellen.[Link] [Cache]
Feynsinn: Hans-Werner Sinn, Menschenfresser 10/27/2008 02:09 AM

Ein Artikel zu einem widerlichen Vergleich findet sich bei “ad sinistram”. Ich habe meinen Kommentar dort hinterlassen.

[Link] [Cache]
Nebenbei bemerkt ...: Hans Werner von Sinnen ... 10/27/2008 01:59 AM
... beherrscht heute mit einem mehr als nur unsinnigen Vergleich von Menschenvernichtung und Geldverbrennung die Schlagzeilen.

Ich mag mich dazu nicht weiter äußern; der Typ ist mir inzwischen einfach zu widerlich. Wer den kompletten UnSinn des Tages lesen möchte findet ihn im Tagesspiegel.

[Link] [Cache]
Linke Zeitung: Mathe, Englisch, Streik ! 10/27/2008 01:43 AM Auf die Hambürger SchülerInnen und LehrerInnen kommt einiges zu. Das alte dreigliedrige Schulsystem mit Haupt-,Realschule und Gymnasium wird abgeschafft.Wir trauern ihm nicht nach, es war ungerecht und hat die Schüler- und Lehrerschaft sozial und räumlich getrennt.Aber was soll an dessen Stelle treten? Die neue Regierung aus CDU und Grünen will die Stadtteilschule plus Gymnasium einführen. Bis zur sechsten Klasse erfolgt die Grundausbildung. Dann landest Du entweder bei den ‚Goodies' (Gymnasium), oder bei den‚Schrotties' (Stadtteilschule). Dafür sollen Gymnasiallehrer sorgen, die als ‚Talent scouts'(‚Talentstadt Hamburg' - CDU-Wahlprogramm) schon ab der 3.Klasse das Sieb schütteln. Wer da durchfällt, der kriegt hinterher, falls überhaupt, praktisch nur noch schlecht bezahlte oder erniedrigende Jobs.Für SchülerInnen, diesich diesem verschärften Leistungsdruck nicht anpassen, die mehr Zeit für die Entfaltung ihrer Fähigkeiten brauchen oder aus Haushalten kommen, die sich keine Nachhilfe leisten können, ist der Zug endgültig abgefahren.Wechseln aufs Gymnasium ist nur noch theoretisch möglich, denn Lehrstoff und Lerntempo klaffen bei beiden Schulsträngen heftig auseinander.Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft(GEW) vertritt ein etwas anderes Konzept, dem sie den Namen ‚Eine Schule für alle’ gegeben haben. Es sieht eine gemeinsame 10jährige Schulzeit vor. Hört sich besser an, aber ist dem so ? Nicht wirklich: Die Sonderrolle des Gymnasiums bleibt unangetastet, der Schrotthaufen der Bildung wird nur mit einer Realschul-Legierung veredelt. [Link] [Cache]
annalist: Volkslieder, Datenschutz und Reisebeobachtungen 10/27/2008 01:39 AM

Gefühlt waren wir wochenlang unterwegs, tatsächlich nur acht Tage. Drei Veranstaltungen zur andauernden Ermittlung gegen Andrej, zwei zu Gentrifizierung, drei Nachtzugfahrten und ein umfangreiches Kinderprogramm. Freiburg, Wien und Graz, und zwei nette Stunden im Bahnhofscafé in Linz. Eins der Highlights fand Freitag abend in Graz statt, wo wir ein Teil des Programms von CPU 2008 waren. Direkt nach uns sprach die großartig kluge Seda Gürses über "A failed coup attempt with folk songs (Part II)".

Was haben Volkslieder mit Datenschutz zu tun? Ich gebe zu, ich habe nicht alles verstanden, aber grob ging es (u.a.) darum, dass es inzwischen praktisch unmöglich ist, umfassenden Datenschutz umzusetzen, es sei denn wir wollten den Preis des totalen Verschwindens in der Masse durch größtmögliche Konformität zahlen. Wollen wir natürlich nicht. Eine sich ergebende Frage ist, ob es denkbar oder möglich ist, kontrolliert mit (eigenen) Daten so umzugehen, dass erschwert wird, ein umfassendes Bild über die eigene (eine) Identität zu erstellen. Eine andere Denkrichtung - und hier kommen wir zu den Volksliedern - beinhaltet die Vorstellung, dass Daten in dem Moment, in dem sie entstehen und also uns "verlassen", ein Eigenleben entwickeln und sich auch verändern. Das illustriert sich in diesem wundervollen Film:

Konkret sehr schön auch die "Experten", die die verschiedensten Weisheiten ganz sicher zu kennen meinen - das kommt mir neben dem auf vieles übertragbaren Inhalt des Films (es gibt Fortsetzungen!), sehr bekannt vor. Ich hoffe, dass dieser auch visuell hinreißende Vortrag bald in irgendeiner Form online zu erleben ist, denn die Idee, die eigene Privatsphäre anders als durch Abschottung zu schützen, gefällt mir sehr.

Und sonst? Sind wir mit der Seilbahn auf den Schloßberg in Freiburg gefahren, haben das Vauban besichtigt, waren im Kindermuseum in Wien und sind mit dem Riesenrad des Wiener Prater gefahren, haben diverseste Mehlspeisen genossen, das Grazer Zeughaus besucht (ich hätte nie gedacht, dass es irgendwo noch dermaßen viele alte Waffen und Ritterrüstungen gibt) und im Stadtmuseum die Ausstellung "unsichtbar: NS-Herrschaft. Verfolgung und Widerstand in der Steiermark", Pfauen im Garten des Schloß Eggenberg bewundert, sind mit der Märchengrottenbahn gefahren Panzer auf dem Hauptplatz in Grazund waren einigermassen von den Socken, als uns auf dem Grazer Hauptplatz plötzlich beinah ein Panzer über den Haufen fuhr.

Schon in Wien hatten wir auch eine eher unangenehme Begegnung. Einer unserer Gastgeber wurde - mit uns auf dem Weg zu unserer Veranstaltung in der Wiener Uni - in der Haustür beim Weg auf die Straße von zwei Zivilbeamten festgenommen. Angeblich hatte er von einem gerade vorbeigehenden Schwarzen Drogen gekauft. Der wiederum kam wohl aus dem zwei Häuser weiter befindlichen Flüchtlingsheim, wo es diese Art 'Besuch' anscheinend öfter gibt. Andrej wollte zumindest wissen, warum uns unser Bekannter abhanden kam und musste seine Personalien abgeben. Grund: "Beiwohnen einer Amtshandlung". Das ist in Österreich offenbar heikel? Ich selber wurde mit stierem Blick gefragt, ob ich etwa gefilmt habe (habe ich nicht, mein Handy kann auch fotografieren) und darauf hingewiesen, dass es sich um einen Einsatz verdeckter Ermittler des Landeskriminalamts (oder so ähnlich) handele! Ob es dann aber erlaubt, verboten, angeraten oder auch nicht ist, sowas zu veröffentlichen - wir wissen es nicht.

So oder so: nochmal ganz vielen Dank nach Freiburg, Wien, Graz und Linz und vor allem an alle, die uns so wunderbar umsorgt haben!

[Link] [Cache]
Freeman: Die Rettungsaktionen machen die Finanzkrise nur noch schlimmer 10/27/2008 01:24 AM Irrsinn ist, wenn man immer wieder das Gleiche tut, aber ein anderes Ergebnis erwartet.

Es ist bezeichnend, wie sich die grossen Finanzkrisen alle 70 Jahre wiederholen und die Menschen nichts aus der Geschichte lernen. Jetzt erleben wir wieder eine, mit Lösungsversuchen die nichts bringen und alles nur noch schlimmer machen.

Die Meister des Geldes in den Zentralbanken und Finanzministerien haben wohl die falschen Geschichtsbücher gelesen, denn jede ihrer Massnahmen haben bisher versagt. Paul Shalom Bernanke, der Chef der amerikanischen Federal Reserve Bank, rühmt sich damit, er wäre der beste Kenner der Weltwirtschaftskrise der 20ger und 30ger Jahre und hätte die Gründe die dazu führten genau studiert. In seiner wissenschaftlichen Arbeit an der Princeton University wies Bernanke nach, dass die Wirtschaftskrisen von Ländern umso schwerer ausfielen, je länger sie in den 1930er-Jahren am Goldstandard festhielten, was selbstverständlich völliger Quatsch ist.

Der damalige Crash wurde extra so geplant, um einen Vermögenstransfer von unten nach oben zu erreichen, genau wie heute.

Bernankes Gedankenwelt ist stark von seiner langjährigen akademischen Auseinandersetzung mit den "Fehlern" der 30er-Jahre geprägt. Er und seine Kollegen in den Zentralbanken schauen nur auf die damalige Zeit, wo die Aktienmärkte bewusst völlig überbewertet, die Zinsen sehr hoch und die Geldmenge extrem knapp war, was zusammen zum Crash führte, und dadurch eine massive Schrumpfung der Wirtschaft verursachte.

Das Problem ist jetzt, das diese Herrschaften auf die falsche Erfahrung schauen, aber damit ihre Lösungen begründen, nämlich den Markt mit Unmengen an Liquidität zu überschwemmen, und darüber hinaus die Zinsen massiv zu senken, wodurch eine Hyperinflation sehr wahrscheinlich wird. Ausserdem meinen sie, dass die Sozialisierung der Verluste und Verstaatlichung der Banken, DIE Rettung wäre.

Und, hat es etwas gebracht? Überhaupt nichts, im Gegenteil. Das Problem ist nicht Geldmangel im Finanzsystem, sondern eine völlige Überschuldung und ein genereller Vertrauensverlust.

Es läuft ein Irrsinn ab, in dem man immer das Gleiche wiedeholt, in der Hoffnung ein anderes Ergebnis zu bekommen. Die sogenannten Rettungspläne mit Billionen an Liquidität für die Banken und der Wirtschaft, basieren auf der Notenpresse. Man will die Verschuldung bekämpfen, in dem man noch mehr Schulden macht. Ist doch klar warum dann die Märkte trotzdem weiter fallen und das wirkliche Problem nicht gelöst wird.

Ein viel besseres historisches Beispiel für die heutige Finanzkrise ist die grosse Panik von 1873. Was, noch nie davon gehört? Ja, alle sogenannten Finanzexperten zitieren immer die Weltwirtschaftskrise Ende der 20ger Jahre, aber 70 Jahre vorher war auch eine, die viel schlimmer war. Die Arbeitslosigkeit lag damals von Russland über Europa bis nach Amerika bei 50 Prozent.

Dieser Zusammenbruch der Wirtschaft wird „ Gründerkrach" bezeichnet, insbesonders wenn es sich auf die Situation im Deutschen Reich und in Österreich-Ungarn bezieht, wobei 1873 die weltweiten Finanzmärkte einbrachen. Die Volkswirtschaften der industrialisierten Staaten gingen in eine Phase der Stagnation über, die bis in die 1890er Jahre anhielt. Im englischen Sprachraum ist diese Zeit als Long Depression bekannt.

Was verursachte die grosse Panik von 1873? Die Börse wurde zu diesem Zeitpunkt zum Schauplatz zügelloser Spekulationen, wobei die Wertsteigerungen zusätzlich die Spekulationslust anheizte. Dies führte dazu, dass schon bald die Grundsätze seriöser Finanzierung ausser Acht gelassen und auch Kredite langfristig vergeben wurden, die de facto durch kurzfristiges Kapital finanziert und in Folge dessen nicht mehr gedeckt waren. Allgemein herrschte oft die naive Denkweise, die Banken könnten immer mehr Kapital zur Verfügung stellen ... genau was in den letzten Jahren mit der Hypothekenblase passiert ist.

Dazu kam noch, ein neuer und grosser Marktteilnehmer erschien auf der Bildoberfläche, welcher die Preise für Industrieprodukte und Lebensmittel unterbot und Europa damit den letzten Stoss versetzte. Damals war es Amerika, ... genau wie China es jetzt Amerika und Europa antut.

Amerika verursachte Ende 1860 und Anfang 1870 den Zusammenbruch der etablierten Industrie in Russland, Österreich-Ungarn, Deutschland und Frankreich. Dies erhöhte die Arbeitslosigkeit, beendete geplante Grossprojekte und veranlasste Banken die Sicherheiten zwangszuversteigern. Eine Krise des Vertrauens schwappte über die Welt, genau wie jetzt.

So, was ist dann die Lösung für einen Vertrauensschwund? Manchmal ist Nichtstun das Beste ... was aber die heutigen Verantwortlichen nicht kapieren. Diese arroganten, egoistischen und von sich völlig überzeugten Monster sind blind und taub für alles, nur nicht für ihrer aufgeblasenen Rechthaberei. Sie meinen, in ihrer Hyperaktivität müssen sie unbedingt etwas unternehmen, denn wenn nicht, würde die Welt zusammenbrechen.

Sie haben alle Prinzipien der freien Marktwirtschaft über Bord geworfen und betreiben einen neuen Sozialismus, in dem die Steuerzahler ihre eigenen Bankguthaben garantieren müssen.

Nur, je mehr sie das machen, je radikaler ihre Aktionen, je mehr Panik verbreiten sie. Das ist normale menschliche Logik, was sie aber nicht verstehen. Jede Rettungsaktion durch die Zentralbanken sendet eine weitere negative Botschaft aus. „ Wenn wir es nicht tun, dann bricht alles zusammen." Was wiederum einen weiteren Absturz der Märkte bewirkt.

Jedes leere Versprechen klingt genau so, einfach hohl und unglaubwürdig.

Als der US-Kongress für einen kurzen Augenblick sich gegen das $700 Milliarden Rettungspaket stemmte und bei der ersten Abstimmung Nein sagte, passierte gar nichts, die Märkte blieben stabil und erholten sich sogar. Warum? Weil damit gesagt wurde, eine Rettung ist nicht notwendig.

Kaum hatte aber der Kongress das Paket nach einer unglaublichen Erpressungs- und Nötigungsaktion durch die US-Regierung und Fed verabschiedet, stürzten die Märkte ab ... und die unfähigen Wirtschaftsjournalisten stellten dann die idiotische Frage, „ warum haben denn die ganzen Massnahmen der Regierungen keinen Wirkung?" Antwort, weil sie das Problem nicht lösen und ihr zu blöd seit um es zu verstehen.

Ja, diese korrupten Politiker haben dann nochmals $250 Milliarden für die Verstaatlichung der neun grössten US-Banken draufgelegt und der US-Autoindustrie auch $25 Milliarden zur Rettung zugesagt. Und in Europa genau so. Eine Regierung nach der anderen verabschiedete innerhalb von nur Stunden, in Nacht und Nebelaktionen, gigantische Staatsgaratien. Damit wurde eine noch grössere und lautere Botschaft hinausposaunt: „ Wir sind alle verloren! Die ganze Welt bricht zusammen!"

Kein Wunder reagieren die Investoren jetzt in völliger Panik und verkaufen alles.

Statt nichts zu tun, um damit die Märkte zu beruhigen, gingen alle Verantwortlichen her und sagten, „ eure Gelder sind sicher", beschlossen aber gleich am nächsten Tag Rettungspakete und Staatsgarantien für Hunderte Milliarden, was jedem dann klar machte, nichts ist sicher, die lügen uns nur an!

Haben die noch nie was von Psychologie gehört?

Genau so verhielt es sich mit der koordinierten Zinsreduktion. Jetzt ist die Krise nicht nur in Amerika, sondern in den Augen der Investoren hat sie sich auf die ganze Welt verbreitet. Warum müssen denn sonst die ganzen Zentralbanken der Welt zusammenarbeiten und so was beschliessen? Es muss ja was an der Krise dran sein und die Märkte reagierten entsprechend.

Je mehr sie retten wollen, je schlimmer wird's.

Jetzt verfallen die Staatsoberhäupter der G8 in noch mehr Aktionismus und wollen sich treffen, um weitere Massnahmen zu beschliessen, die auf eine komplette Kontrolle des Finanzsystems hinausläuft. Ja, sie wollen eine zentrale Oberaufsicht für die Finanzmärkte schaffen. Wir erleben den Tot des Kapitalismus und eine Wiedergeburt des Sozialismus. Karl Marx würde sich freuen. Diese Verstaatlichung des Bankensystems wird eine weitere negative Reaktion in den Märkten bewirken.

Wir erleben eine Negativspirale, in der jede „Lösung" nur noch mehr Probleme verursacht, und dann noch mehr radikale Lösungen verlangt, die wiederum noch schlimmere Probleme schafft.

Die Frage die sich in diesem alles zerstörenden Wirbelsturm stellt ist die: Passiert das alles nur zufällig, oder wird es mit Absicht gemacht? Für mich ist klar, es ist Absicht. [Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Horror und Verdrängung 10/27/2008 01:13 AM

Jede psychisch wirkmächtige und damit überhaupt erst interessante Gruselgeschichte und jeder Horrorfilm enthält als wesentliches Element der darin erzählten Geschichte, dass die Grenze zwischen Tod und Leben aufgehoben wird, dass sich die Handlung in einer surrealen Grauzone zwischen Tod und Leben entfaltet. Die Toten leben weiter und haben den Wirkkreis der Lebenden nicht verlassen. Damit erfüllt eine solche Erzählung der sterblichen Psyche den Traum von der individuellen Unsterblichkeit, was die Lustquelle beim Genuss dieser Erzählungen oder Filme darstellt.

Dies geht jedoch mit einer beachtenswerten Umkehrung der psychischen Wirklichkeit einher, die offenbar keine Vergällung des Traumes, sondern ein erforderliches Element für seine im Horror fühlbare psychische Kraft ist. Der Einfluss der Toten auf das Leben ist bedrohlich und eine Quelle einer ganz besonderen Form der ambivalenten Angst, die mit dem Wort vom »Grusel« gefasst wird, ohne dass sie durch solche Benennung leichter fassbar würde. Um diese für das Leben der Lebenden bedrohliche Situation aufzulösen, müssen die Toten wieder tot sein. Der Traum von der Unsterblichkeit hat sich in einen Albtraum verwandelt, in völliger Verkehrung der psychischen Wirklichkeit. Die Vorstellung der Unsterblichkeit selbst kann nicht zur Quelle einer Angst werden, sie ist ein lustvoller Gedanke; die sich in den gruseligen Geschichten manifestierende Angst ist hingegen ein Spiegelbild der ohnmächtigen Angst, die erst in der Verdrängung des Todes eine so große Wirkmächtigkeit erhält. Es mag durchaus aufzeigen, dass jede Form der Verdrängung immer auch dazu führt, dass die Angst stabilisiert wird.

Mit fröhlichem Gruß an all jene, die zum kommenden Wochenende Halloween mit allem geistlosen Klamauk aus der »Kultur« der USA »feiern« wollen…

[Link] [Cache]
elementarteile: Prof. Un-Sinn mal wieder… 10/27/2008 12:50 AM

Wir kennen ja den Herrn Sinn, der Mann der sagt, dass der Teufel Schulbusse in Frankreich anzündet, der den Mindestlohn als Weltuntergang empfindet, der die Rente albern findet und uns in den Tod schuften lassen will und mitten in einer Bankenkrise die Privatisierung von staatlichen Banken fordert… jedenfalls der unglaublich seriöse Herr Sinn hat wieder eine Vision gehabt:

“Auch in der Weltwirtschaftskrise von 1929 wollte niemand an einen anonymen Systemfehler glauben. Damals hat es in Deutschland die Juden getroffen, heute sind es die Manager.”

Richtig Herr Sinn, verfolgt, erfasst, tätowiert (Identifikationsnummer, Herr Sinn?), in Lager zusammengetrieben und vergast, ein ganz normaler Manageralltag, nicht wahr?

Und jetzt bitte liebe Berufsheuchler aus der Politik alle zusammen:”Verharmlosung des Holocaust! Herabwürdigung der Opfer! Grenzt an Volksverhetzung!”, oder doch nicht? Ist doch ein seriöser Tüp, der sagt, was ihr hören wollt…

[Link] [Cache]
Kritik und Kunst: Guten Morgen, Herr Kramer! 10/27/2008 12:33 AM

Stephan Kramer ist empört. Hans Werner Sinn (das ist der mit Import und Export, Ihr wisst schon...) vergleicht die Manager von 2008 mit den Juden von 1933-1945. Und auch, wenn man hier inhaltlich sicherlich sogar debattieren kann - Sinn spricht von einer Systemkrise, die jetzt falsch personalisiert werde ("die bösen Zocker"), manche Linke sehen das kaum anders: Es ist schon grotesk, einen von Sushi, Schampus und Kaviar wohlgenährten Investment-Bänker zur Anne Frank umzulabeln. Klar hat Kramer Recht.

Und dennoch macht mich seine Empörung auch ein bißchen sauer.

Seit Jahren wird Auschwitz vernutzt, um einer zutiefst gewalttätigen Ideologie, nämlich dem Sozialdarwinismus, Legitimation zu generieren. Hat Kamer das nicht bemerkt?

Guten Morgen, Herr Kramer! Wünschen wohl geruhet zu haben...

Ansonsten muss man zu dem Thema nicht viel sagen. Sinn ist sowieso am Ende. Die Frage persönliche Verantwortung versus systemische Komponente bleibt unabhängig von Herrn Sinns Albernheiten wichtig. Der Antisemitismus, ich kenne meine Papenheimer, wird zunehmen, sobald die Krise ihre volle Wucht entfaltet - und das ist schlimm.

Empörung über Sinn also...jaja. Schon gut! Melde hiermit Empörungsvollzug! Aber eigentlich haben wir wichtigeres zu tun, als uns mit dem grenzdebilen Schwachsinn eines längst Gescheiterten zu beschäftigen.

[Link] [Cache]
Mein Parteibuch Blog: Deutsche Stiftung für Auswärtige Politik? 10/27/2008 12:25 AM
himmlische Gerechtigkeit?
Himmlische Gerechtigkeit?
CC 2008 Urs1798

Im letzten Parteibuch wurde bereits vor längerer Zeit mal erklärt, wie deutsche Gesetze gemacht werden. Zwischenzeitlich gibt es nun weitere Details darüber, welche “Externen Mitarbeiter” in welchen Ministerien tätig sind. Auf einer eigens eingerichteten Seite von Lobbycontrol findet sich zum Beispiel eine hübsche Übersicht sortiert nach Ministerien. So finden man zum Beispiel auf Anhieb einen externen Mitarbeiter des DRSC im Justizministerium, der explizit an Gesetzentwürfen wie der “Reform des Aktienrechts” mitarbeitet. Wer soll auch die bewährten deutschen Finanzgesetze schreiben, wenn es die Firmenvertreter nicht selbst tun?

Freilich kann man begründete Zweifel daran haben, dass die Angaben vollständig sind. Ist die Deutsche Bank wirklich nur in fünf Ministerien mit eigenen Leuten dabei?

Interessant ist auch eine Mitarbeiterin der Deutschen Stiftung für Auswärtige Politik, die laut Seite 13 des jüngst beim Spiegel geleakten “Ersten Berichtes des BMI vom 24.09.2008″ (pdf) im auswärtigen Amt mit der internationalen Diplomatenausbildung und Koordination des Diplomatenkollegs beschäftigt ist.

Eine “Deutsche Stiftung für Auswärtige Politik” ist, wie eine Google-Suche verrät, bisher öffentlich ansonsten noch nicht in Erscheinung getreten. Ist ja auch egal, wer deutsche Diplomaten im Hand aufhalten ausbildet.

Vielleicht handelt es sich bei der “Deutschen Stiftung für Auswärtige Politik” natürlich auch nur um ein Synonym für die allseits beliebte Bundesstelle für Fernmeldestatistik. Scherz beiseite, vielleicht denkt ja jemand mal daran nachzuschauen, ob im für die Öffentlichkeit bestimmten Bericht dann der transatlantische Lobbyclub “Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik” oder was anderes als entsendende Stelle steht.

[Link] [Cache]
Feynsinn: Hoffenheim gehört nicht in die Liga 10/27/2008 12:08 AM

Es nervt. Da kommt ein Club daher, den keiner kennt, der keine Fans und keine Geschichte hat und spielt allererste Liga. Jeder weiß, daß es das Geld eines Milliardärs war, das dies ermöglichte. Geld kauft nämlich doch Tore, auch wenn das nicht immer funktioniert.
Ich habe lange darüber nachgedacht, ob es nicht sogar begrüßenswert ist, wenn Vereinen wie den Bayern einmal gezeigt wird, daß mit ausreichendem Geld jeder Erfolg kaufen kann. Hoffenheim hat ja nicht einmal die teuersten Spieler der Welt eingekauft, sondern nur erstklassiges Spielermaterial, das von einem ebenfalls gekauften Trainer-Team hervorragend eingestellt wird. Wo ist das Problem?
Daß es noch immer nervt, zum Beispiel. Wer will derart dreist vor Augen geführt bekommen, daß man sich nach oben kaufen kann, wo andere sich jahrelang abmühen? Der Sport, zuallererst der Fußball, ist längst ein Geschäft, in dem einige den Hals nicht voll bekommen können. Längst haben sich in vielen traditionsreichen Clubs Strukturen breitgemacht, die dem Gewinn dienen und parasitär von einem Jahrhundert Fußballkultur zehren.
Ist es angesichts dessen wirklich schlimm, wenn ein Milliardär seinem Noname-Club einen Platz in der Bundesliga kauft?
Ja, es ist, denn es könnte ein Dammbruch werden. Ein Ausverkauf der Clubs könnte daraus entstehen, ein Hype, der den Sport als Geschäft durch das vollends unsportliche Geschäft ablöst. Hoffenheims Besitzer Hopp spielt sich dabei selbst noch als Retter auf vor dem, was er womöglich gerade lostritt:
Wenn irgendwann mal ausländischen Investoren die Tür geöffnet wird in der Bundesliga und Leute kommen wie der Scheich aus Abu Dhabi, dann wird man vielleicht sagen: Wäre schön gewesen, wenn wir noch den einen oder anderen Hopp hätten.
Wir sind ja so dankbar! Wohin das führt, was Hopp da treibt, konnte man jahrelang in der Eishockey-Bundesliga/DEL sehen: Meisterschaften wurden von Clubs gewonnen, die in den Folgejahren nicht mehr aus dem Quark kamen, weil sie ihre Schulden abzahlen mußten - oder sie sind gleich ganz bankrott gegangen. Dabei ist im Eishockey nicht ein Minimum dessen zu holen, was im Fußball durch die Kassen fließt. Die DEL hat zwischenzeitlich sogar den Auf-und Abstieg abgeschafft, der finanziellen Planung wegen. Gerade in Zeiten, da Großinvestoren nicht wissen, wohin mit ihrem Geld, droht hier der totale Ausverkauf.
Von gekauften Siegen will Hopp freilich nichts wissen. Der Mann, der keine Betriebsräte braucht, ist ein Sympath ohne Vergleich und macht sich sogar Sorgen um seine Feinde: Die bösen Fans anderer Clubs. Er zeigt sie zwar an, zieht seine Anzeige aber mit großer Geste zurück, wenn sie sich “entschuldigen”. Er hat Verständnis für alle. Zum Beispiel für Leute, die ein Transparent mit der Aufschrift “Hoppe hoppe Reiter - wenn er fällt, dann schreit er” ins Stadion mitbringen wollen. Aber auch für den Club, der auf Hopps Drohgebärden gehorsam reagiert und die Leute damit nicht reinläßt:
Der DFB will wohl unterbinden, dass Leute im Stadion festgenommen werden müssen.”
Eine höchst interessante Ansicht von Strafrecht und Demokratie - und eine kaum verhohlene weitere Drohung.
Sein Pressesprecher läßt sich öffentliche Kritik schon gar nicht gefallen und boykottiert deswegen den “Tagesspiegel”.
So dreist ist nicht einmal Uli Hoeneß, und der hat Jahrzehnte gebraucht, um seine Arroganz auf den heutigen Stand zu bringen.
Nein, solche Privatclubs braucht kein Mensch, in keiner Liga der Welt. Es ist nur zu hoffen, daß der zu erwartende Niedergang des 1899 Hoffenheim sich ereignet, ehe das Beispiel Schule macht. Die zerstörerische Wirkung des Kapitalismus auf die Kultur muß gebremst werden - wahrlich nicht nur bei den Banken.

[Link] [Cache]

1 comment:

Jess Daniels said...

Autobelehnung.ch bietet Bargeld ohne Betreibungsauskunft und ohne Bonitätsprüfung.Autopfand auto belehnun in wenigen Minuten! Sofortgeld BAR auf die Hand. Sie benutzen ihr Auto weiter wie gewohnt.