Friday, February 27, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-01

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-01


ISLA: "Hagazussa" - die Zaunsitzerin
11/01/2008 11:08 PM
Deshalb hat sie nichts dagegen, wenn man sie Hexe nennt, denn das Wort kommt vom althochdeutschen "Hagazussa": die Zaunsitzerin. Es waren jene weisen Frauen, die mehr als die Dorfbewohner wussten, außerhalb des Zaunes, des "Hags", lebten und von der Dorf-gemeinschaft geschätzt wurden.

Sie standen zwischen beiden Welten - dem Dorf und dem Unbekannten davor, und genau dort sieht sich Glatt: "Ich sitze auf dem Zaun, der das alte Wissen der Dorfheilerinnen von unserem aufgeklärten Wissen trennt und vermittle zwischen den beiden Welten." Und immer mehr Menschen würden sich für das Wissen auf der anderen Seite des Zaunes interessieren, sagt sie: "Es ist eine große Öffnung da."[Link] [Cache]
rotglut.org: Obwohl die Glaubwürdigkeit des Anwaltes Andreas Neuber aus Krefeld beschädigt ist ...
11/01/2008 10:25 PM
Robert und Viliam Adamca richtig identifiziert Der Versand zigtausender betrügerisch, wenn nicht sogar erpresserisch anmutender Mahnungen mit der Unterschrift der Münchner "Strafrechtlerin" Katja Günther für diverse Briefkastenfirmen hat eine Menge Staub aufgewirbelt und war vielfach Anlass für Fernsehsendungen etlicher Sendeanstalten und von ei ... [Link] [Cache]
politplatschquatsch: Thomas gegen den Rest der Welt
11/01/2008 09:08 PM
Ja, natürlich. Thomas Neubert, als Fußballspieler in Diensten des Regionalligisten Hallescher FC, ist in Wirklichkeit der Popstar Marius Müller-Westernhagen in seiner besten Rolle als tragischer Held Theo Gromberg. Wie damals der heringsdünne Mime als "Theo gegen den Rest der Welt" kämpfte, so kämpft Thomas Neubert, in der vergangenen Saison dank seiner unnachahmlich herausgestolperten Tore noch Glaubensstifter für den Anhang des halleschen Traditionsklubs, seit zwölf Wochen um einen, einen einzigen, wenigstens einen kleinen Treffer.

Auch gegen den Tabellenzweiten Kiel aber bleibt alles Rackern, Laufen und mit langem Bein nach dem vorbeirollenden Ball kackeln vergebens. Thomas Neubert, nach der Bibel bereits "Ungläubiger Thomas" genannt, weil er mittlerweile jedermann davon überzeugt hat, dass es keinen Sinn hat, daran zu glauben, dass er noch jemals ins Tor trifft, müht sich. Und alle Mühe ist vergebens.

Wie immer ohne Stürmertor, poliert der HFC in 90 Minuten gegen Kiel notgedrungen die beinahe makellose Heimbilanz: Einmal hat die Elf von Trainer Sven Köhler seit Mitte Mai zu Hause gesiegt, und das war gegen den seinerzeitigen Tabellenletzten Cottbus II. Seit April gelang es nicht mehr, in einem Punktspiel vor eigenem Publikum mehr als zwei Tore zu schießen. Stattdessen hat sich die Truppe des Aufsteigers angewöhnt, auswärts zu siegen. Und im eigenen, schwer baufälligen Stadion remis zu spielen, am liebsten 1:1.

Thomas "Theo" Neubert tut auch gegen Kiel, was er nicht kann. Der arme Mann steht allein gegen vier Abwehrspieler. Eingeschriebene Mitglieder der Neubert-Kirche sagen, er binde damit gleich vier Mann. In die Lücke könnte der vor der Saison als hängende Spitze eingekaufte Alt-Star Ronny Hebestreit spritzen. Doch der schafft es, im Ernstfall schlagartig unsichtbar zu werden. So deutet sich rechtzeitig an, wie der Tag enden wird: In der ersten Minute versiebt Neubert per Kopf, danach schießt Kiel häufiger zwar aufs Tor, Halle aber überrascht mit einer eigenen Führung nach einem Freistoß an der Eckfahne (50.) und die Tribüne zweifelt kurz daran, im richtigen Stadion zu sein.

Das aber nur drei Minuten, in denen ausgiebig diskutiert werden konnte, dass diese Führung eindeutig zu früh kam. Eine bestechende Analyse, denn umgehend hält Kevin Kittler einen Kieler einen Moment zu lange, der ansonsten mit dem Sortieren seiner gelben Karten beschäftigte Bundesligaschiedsrichter Michael Kempter schaut ausnahmsweise mal hin und erkennt sofort die Möglichkeit, das Spiel mit einem Strafstoß noch einmal spannend zu machen. Die Gelbe Karte für Kittler gibts natürlich obendrauf.

Nach dem Ausgleich spielt nur noch der HFC, allerdings wie immer nur bis zur Mittellinie. Kunze, zuletzt bei Köhler in Ungnade gefallen, kommt für Pavel David, jemand auf der Tribüne ruft "Ihr wollt woh´ dadaheeme nich mehr jewinnen?". Weil nach der Auswechslung von Rene Stark mit Christian Kamalla nur noch ein Original-Hallenser auf dem Platz steht, versteht das aber niemand und die Antwort bleibt aus.

Wie auch Thomas Neuberts großes Comeback als Torgott. Bis zur 80. darf der große Blonde mit den beiden linken Schuhen noch unnachahmlich vor sich hinwirbeln. Einmal reißt er ein Loch, allerdings nur in den Rasen. Aber an ihm allein liegt es ja nicht. Die Flanken, die nicht kommen, kann auch der größte Wille nicht ins Tor treten. Der Zorn der Fans, die ihre Mannschaft wegen deren beharrlich behaupteten dritten Tabellenplatz schon für ein Spitzenteam halten, haben in Neubert ein williges Opfer gefunden: Spärlicher Applaus und laute Flüche begleiten seine Auswechslung. Neubert aber wird wiederkommen, denn so ist er schon damals auf der Jagd nach seinem Truck am besten gewesen: Ein Mann allein, ein einziger Thomas gegen den Rest der Welt.
[Link] [Cache]
Lesebefehl: Brief an ein Opfer
11/01/2008 08:59 PM

Bei meinem Streifzug durch die Blogosphäre fand ich bei Patrick heute einen Text, den ich für so gut und wichtig halte, dass ich ihn entgegen meiner Gewohnheit nicht nur per Linksammlung, sondern gesondert empfehlen möchte. In seinem “Brief an ein Opfer” wendet sich Patrick an diejenigen, die selbst Gewalt erfahren haben und deswegen nach mehr staatlicher Überwachung rufen - und erklärt ebenso schlüssig wie respektvoll, warum wir trotzdem unbedingt Freiheit und Privatsphäre brauchen.

Den in dem Text vertretenen Positionen kann ich mich im Übrigen nur anschließen: Anwender plumper Parolen wie “Datenschutz ist Täterschutz” vergessen, dass letztendlich ist Freiheit unabdingbar notwendig für eine Gesellschaft, in der jeder, wie Patrick es nennt “sein Glück suchen und finden” kann - selbst wenn ein Missbrauch dieser Freiheit leider immer vorkommen kann und auch wird. Die in dem Text entwickelte Vision einer freieren Gesellschaft ist es definitiv wert, dass wir alle sie unterstützen und uns nach Kräften dafür einsetzen.

[Link] [Cache]
SaarBreaker: Tausende Metaller im Warnstreik
11/01/2008 08:48 PM

Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie ist die erste Warnstreik-Welle angelaufen.

Nach dem die Arbeitgeber ein mehr als provokantes Angebot von lächerlichen 2,1 Prozent (nicht 2,9, wie die Medien behaupten) mehr Einkommen für die Beschäftigten vorgelegt hatten, war klar, dass es zu Warnstreiks kommen musste.

Zitat aus der IG Metall Pressemitteilung:

“Was die Metallarbeitgeber jetzt auf den Tisch gelegt haben, ist eine Provokation der Beschäftigten. Damit würden die Beschäftigten nicht an der hervorragenden Ertragslage der Unternehmen beteiligt. Noch nicht einmal die erwartete Inflation wäre damit ausgeglichen. Die Antwort aus den Betrieben wird entsprechend deutlich ausfallen”, sagte Hofmann im Anschluss an die Verhandlungen. Das Angebot nehme keinerlei Bezug zu der erstklassigen Gewinnentwicklung der Branche während der letzten Jahre.”

Die IG Metall fordert für ihre Beschäftigten 8 Prozent mehr Einkommen, was angesichts der steigenden Preise und den im zweistelligen Prozentbereich steigenden Managergehältern, nicht mehr als richtig ist.

In Deutschland ist es leider in den letzten Jahren zur gewohnten Praxis geworden, dass Konzerne und Unternehmer mit Unterstützung unserer Volksvertreter, ihren Beschäftigten die Schlinge um den Hals legen und dann langsam aber stetig zuziehen. Es ist wieder einmal die IG Metall, die zeigt, dass sie als Gewerkschaft hinter ihren Beschäftigten steht und dass die Arbeitgeber ohne ihre Beschäftigten doch recht armselig dastehen.

Ich hoffe sehr, dass die IG Metall durchhält und keinen einzigen Prozentpunkt zurück weicht.


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

[Link] [Cache]
SaarBreaker: Schluss mit Lockvogelangeboten
11/01/2008 08:48 PM

Ein glänzender Erfolg für verärgerte Schnäppchenjäger: Weil sie im Internet verlogene Lockvogelangebote an den Pranger stellten, wurden nun Firmen abgemahnt.

Die Verbraucherzentrale NRW ruft mit ihrer Aktion “Stopp den Lockvogel” alle Kunden auf, ihre Erfahrungen mit ausverkauften Sonderangeboten zu schildern.

Via ABZocknews


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

[Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück droht wiederholt der Schweiz
11/01/2008 07:58 PM

Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück droht der Schweiz zum wiederholten Male mit der Peitsche. Offensichtlich kommt er immer mehr unter Druck, da seine Kassen aufgrund seiner finanzpolitischen Unfähigkeit immer leerer werden.

Nachdem Steinbrück bereits im Frühjahr auf kriminelle Art und Weise Daten von deutschen Bankkunden in Liechtenstein beschafft hat, um Steuern einzutreiben, kommt jetzt die Schweiz drann. Mit seiner Drohung erinnert Steinbrück an die Nationalsozialisten in den 30er-Jahren. Das damalige Regime stellte den Kapitalexport unter hohe Strafen und schüchterte die Nachbarn systematisch ein.
Offensichtlich mangelt es dem deutschen Finanzminister nicht nur an Finanzkompetenz, sondern auch an Sensibilität für die Geschichte des eigenen Landes.

Die deutschen Politiker machen derzeit eine denkbar schlechte Figur. Dem hochverschuldeten deutschen Staat scheint jedes Mittel recht zu sein, um an das Vermögen seiner Bürger heranzukommen.
Die Interessen des Fiskus stehen im Zentrum, während Werte wie Privatsphäre, Privatvermögen und Eigentumsfreiheit nichts mehr gelten. Selbst vor der Anstiftung zu rechtswidrigen Machenschaften schrecken die deutschen Regierungsmitglieder nicht zurück.

Unlängst äusserte sich der deutsche Finanzminister zum wiederholten Male in untragbarer Weise über die Schweiz. So sagte er unter anderem, dass durch den Schutz, welche die Schweiz den deutschen Bürgern gewähre, die deutsche Steuerbasis negativ berührt werde.
Offensichtlich schwimmen dem Finanzminister angesichts der gescheiterten sozialistischen Finanzpolitik die Felle so schnell davon, dass er in der Öffentlichkeit zu kriminellen Handlungen wie illegalem Datenklau von Banken analog Liechtenstein aufrufen muss, um die riesigen Löcher in seinem Haushalt zu stopfen.

Der Schutz der Privatsphäre und der Stellenwert der Eigentumsgarantie droht in Deutschland im Moment gänzlich verloren zu gehen. Die deutsche Politik verabschiedet sich damit von den Grundsätzen der liberalen Demokratie. Faktum ist: Die deplazierten Drohungen gegen die Schweiz sind nichts anderes als die Bankrotterklärung der deutschen Politik.
Die Gründe für die Hektik in Berlin sind einfach zu benennen: Die hohe Staatsverschuldung, die desolate Finanzpolitik sowie das undurchsichtige und ungerechte deutsche Steuersystem.

Ein Land, in dem die Abgabelast für Steuern und Sozialabgaben selbst bei einem einfachen Facharbeiter schon bei 60% liegt und das eine Mehrwertsteuer von bald 20% erhebt, muss sich ernsthafte Fragen gefallen lassen. Statt dass sich die deutschen Politiker endlich Gedanken machen, wie die öffentlichen Finanzen zu sanieren wären, will der deutsche Finanzminister dem Schweizer Rechtsstaat mit der Peitsche den Kampf ansagen.
Offensichtlich mangelt es Steinbrück nicht nur an jeder Finanzkompetenz, sondern auch an historischem Bewusstsein, denn es waren just die Nationalsozialisten, welche 1934 bei der Einführung des Bankkundengeheimnisses massive Drohungen an die Schweiz aussprachen und den Kapitalexport unter hohe Strafen stellten. Heute will Herr Steinbrück wie 1934 den Geschäftsverkehr zur Schweiz belasten, was wird dieser Mann wohl in 5 Jahren tun?

Tagged: deutschland, finanzen, terror
[Link] [Cache]
ad sinistram: Sit venia verbo
11/01/2008 07:56 PM
[Link] [Cache]
Lumperladen: Schweig stille! Es gibt das "Sachlichkeitsgebot"
11/01/2008 07:13 PM

Presseinformation von http://www.behindertemenschen.de/behoerdenwillkuer/index.htm:

Mehrere Sozialleistungsbehörden, z. B. Jugend- und Sozialämter, wollen einen engagierten Rechtsanwalt (www.rechtsanwalt-kroll.de und www.behindertemenschen.de) durch Einleitung eines anwaltlichen Standesverfahren am 27.10.2008 in seinem Wirkungskreis erheblich beeinträchtigen und beschneiden (§ 114 BRAO). Der Anwalt setzt sich seit Jahrzehnten für die Verwirklichung sozialer Gerechtigkeit und sozialer Sicherheit seiner hilfebedürftigen Mandanten im Sinne des § 1 BRAO ein, wobei sein anwaltliches Engagement insbesondere behinderten Menschen gilt, um diesen ein menschenwürdiges Leben und eine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen und diese vor staatlicher Machtüberschreitung zu schützen (vgl. § 1 BORA).
Der Anwalt hat in der Vergangenheit mehrere Einschüchterungsversuche durch Behörden erfolgreich abwehren können (vgl. z. B. anwaltliches Standesverfahren 1997 sowie Zurückweisung eines Strafbefehls). Der Anwalt, der jährlich ca. 1.000 Fälle im
Hartz IV-Bereich bearbeitet, musste im Rahmen einer anwaltlichen Interessenvertretung in ca. 2-3 Fällen pro Jahr zur Vermeidung von irreparablen gesundheitlichen Schäden seiner behinderten Mandanten und zur Abwendung von Eigen- und Fremdgefährdung sowie einer potenziellen Amokgefahr (vgl. Aufsatz von Christoph sowie Präsentation Gewaltphantasien „Fall Christoph") sozusagen im Kampf um das Recht teilweise zu drastischen, aber wirkungsvollen Maßnahmen gegenüber den verantwortlichen Behörden greifen. Die Betroffenen waren eklatanten Willkürakten durch die verantwortlichen Amtsträger bis hin zur Rechtsbeugung (vgl. § 339 StGB) ausgesetzt.
Die vom Anwalt - u. a. auch für Vorlesungen an der Universität Oldenburg/Fachbereich Sonderpädagogik - erstellten Falldokumentationen „Christoph" und „Adrian" sollen exemplarisch aufzeigen und verdeutlichen, dass behinderte Menschen im Einzugsbereich des tätigen Anwalts ungeachtet
-
von schützenden Grundrechten (Artikel 1, 2, 3, 6, 19, 20 GG),
-
einer behördlichen Verpflichtung zur Beachtung von Gesetzen (Grundsatz der Gesetzmäßigkeit/ Artikel 20 Abs. 3 GG),
-
einer Behördenpflicht zur objektiven und neutralen Amtsermittlung (§ 20 SGB X)
-
der Willkür von Sozialleistungsbehörden nahezu schutzlos ausgeliefert sind und nicht das verfassungsrechtlich garantierte Kindeswohl (Art 6 GG i. V. m. § 1 Abs. 3 Nr. 3 SGB VIII) Beachtung findet, sondern die Einsparung von Sozialleistungen auf dem Rücken von behinderten Kindern im Vordergrund steht.
Die von den Behörden eingeschaltete Generalstaatsanwaltschaft wirft dem Anwalt in der Anschuldigungsschrift vom 05.05.2008/EV 55/07 insbesondere einen Verstoß gegen das Sachlichkeitsgebot (§ 43a BRAO) vor. Besonders hervorzuheben wäre in diesem Zusammenhang, dass die anwaltlich für die behinderten Kinder gerügten Tatsachenbehauptungen in Form von tiefgreifenden Grundrechtsverletzungen sowie eklatanten Verstöße gegen verfahrensrechtliche Schutzbestimmungen für die Generalstaatsanwaltschaft keine Bedeutung haben, sondern sich diese trotz eklatanter und willkürlicher Amtsführung bis hin zur Rechtbeugung schützend vor Behörden gestellt hat. Im Ergebnis hat die Generalstaatsanwaltschaft eine Gesamtbetrachtung und Bewertung der Umstände weder unter Berücksichtigung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes noch unter Einbeziehung der grundrechtlich garantierten Meinungsfreiheit (Artikel 5 GG) vorgenommen.
Ein Rechtsanwalt ist gem. § 1 BRAO als unabhängiges Organ der Rechtspflege unter Einbeziehung von § 1 BORA sowie § 193 StGB standesrechtlich verpflichtet und berechtigt, die Interessen seiner Mandantschaft nachhaltig und engagiert zu vertreten, um diese vor rechtlichen Nachteilen zu bewahren und zu beschützen (vgl. hierzu auch ausgewählte Rechtssprechung zu § 1 BRAO, § 43a BRAO , Artikel 5 GG, Artikel 12 GG, § 193 StGB, § 339 StGB). Von daher will der Anwalt das eingeleitete Standesverfahren zum Anlass nehmen, die interessierte Öffentlichkeit über wiederholt registrierte Behördenwillkür zu Lasten von behinderten Menschen umfassend zu informieren, nicht zuletzt, damit sich die Öffentlichkeit ein grundlegendes Bild über den Behördenumgang gegenüber behinderten Menschen und damit einhergehende, skandalöse Beschneidungen ihrer elementaren Grundrechte machen kann.
Zudem wird der Anwalt die Öffentlichkeit auch darüber informieren, wie ein Hartz IV-Richter eines Sozialgerichtes in Niedersachsen z. B. die Rechte einer Hartz IV- Empfängerin unter Verstoß der richterlichen Unabhängigkeit in skandalöser Art und Weise beschnitten hat, dieser Richter aber dennoch in ein höheres Richteramt befördert wurde (Anschuldigungsschrift vom 05.01.2007/EV 83/05).
Ferner soll die Öffentlichkeit darüber informiert werden, mit welcher Behördenwillkür ein Jugendamt Rechtsansprüche von seelisch behinderten Kindern sowie Kinder- und Jugendhilfetherapeuten beschnitten hat (Anschuldigungsschrift vom 04.12.2006/EV 203/06).
Des Weiteren soll transparent dargelegt werden, wie ein Leiter eines Sozialamtes amtspflichtwidrig und willkürlich hohe Eingliederungshilfekosten (§§ 39, 40 BSHG) zu Lasten von psychisch behinderten Erwachsenen einsparen wollte und die Rechtsbrüche trotz erfolgreich eingeleiteter gerichtlicher Eilverfahren unbeirrbar fortgesetzt hatte (Anschuldigungsschrift vom 30.11.2006/EV 202/04 und dazu für die Betroffenen erwirkte und dokumentierte Rechtssprechung des VG Oldenburg und OVG Niedersachsen).
Wirtschaftlich in Not geratene und behinderte Menschen haben gegenüber dem Staat einen Anspruch auf Sicherstellung ihres verfassungsrechtlich garantierten Existenzminimums und im Falle einer Behinderung einen Anspruch auf Sicherstellung der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft. Einige Mandanten des Anwalts haben in der Vergangenheit trotz umfangreicher staatlicher Leistungs- und Schutzgesetze in ihrer Verzweiflung dennoch Suizid begangen. Warum in Not geratene Mandanten gegenüber dem Anwalt aktuell - angesichts erlittener Behördenwillkür - wiederholt suizidale Absichten ankündigen, soll im Rahmen der vom Anwalt ausdrücklich beantragten und nunmehr genehmigten öffentlichen Verhandlung (§ 135 BRAO) näher dargelegt werden, nicht zuletzt, um den in Not geratenen Hilfebedürftigen und behinderten Menschen Mut und Hoffnung für die Durchsetzung ihrer Rechtsansprüche gegenüber Sozialleistungsbehörden zu machen.
Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits im Jahre 1954 im Urteil vom 24.06.1954, VC 78.544 BVerwGE 1, 159 hervorgehoben, dass der Bürger zwar der öffentlichen Gewalt unterworfen ist, aber nicht Untertan, sondern Träger von Rechten und Pflichten ist! Der Anwalt hat sich bereits als Student für die schützenswerten Belange hilfebedürftiger Menschen eingesetzt (vgl. z. B. NWZ, Artikel 10.06.1993), wird dies auch zukünftig tun und sich im Falle von Behördenwillkür zu Lasten seiner Mandantschaft weder in seinem anwaltlichen Wirkungskreis noch in seinem Engagement beeinträchtigen oder einschüchtern lassen!
Beiträge, Anregungen, Stellungnahmen etc., die das zentrale Anliegen des Anwalts aufgreifen und evtl. fördern könnten, bitte per e-mail an: kontakt@behindertemenschen.de
A. Kroll, Fachanwalt für Sozialrecht
Oldenburg. 25.09.2008

Alles klar. Behörden haben immer recht. Rechtsanwälte nur dann, wenn diese die Behörden nicht kritisieren. Und im Übrigen gilt:

Dem gemeinen Volke ist es nicht gestattet, auf Grund seiner beschränkten Einsicht in die Zusammenhänge, die Entscheidungen der Obrigkeit zu beurteilen.

Und Sozialanwälten natürlich auch nicht…

Und noch zwei Links zum Thema:

[Link] [Cache]
anouphagos: Survival als zeitpolitisches Pflichtfach
11/01/2008 07:09 PM

Ich bin der Ansicht, die PARTEI benötigt einen zeitpolitischen Sprecher. Seine Aufgaben sind es,

  • Pfeife zu rauchen (weil’s so gemütlich und Kiffen verboten ist),
  • niemals faul darin zu sein, seine Faulheit zu rechtfertigen,
  • die Faulheit anderer durch möglichts durchdachte Argumente zu fördern,
  • die Überarbeitung von PARTEI-Mitgliedern notfalls mit Gewalt zu unterbinden,
  • ein Gegenprogramm zur Balkanisierung und Rückverdummung der APPD aufzustellen
  • und damit die Bierbauchbildungspolitik zu fördern.

Ich persönlich hielte es, sofern man mir diesen Posten anvertraute, für meine Pflicht, ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden (incl. Bierflatrate, und zwar kein vom Staat gebrautes Bier!) zu fordern und im Schulunterricht die Grundlagen des Überlebens außerhalb der Zivilisation vermitteln zu lassen (in den Teilfächern Brauen, Keltern und Anbau). Die Einrichtung von Drogenfachgeschäften - eine genuine Idee der PARTEI - sorgt dafür, dass jeder sich einen dortigen Verkäufer als persönlichen Zeitmanager suchen kann. Zudem werden Selbsthilfegruppen für die zweckfreie, unstrukturiete Nutzung von Zeit durch angewandten Humor und Lesezirkel für Schriften von Heidegger und Hegel angeboten (weil man dabei Geduld und einen Sinn für Ironie vermittelt bekommt).

[Link] [Cache]
Der Spiegelfechter: Ypsilantis Drahtseilakt
11/01/2008 07:09 PM

Die Welt, wie wir sie kennen, wird am nächsten Dienstag aufgehört haben zu existieren. Eine Wahl wird die Weichen stellen – nein, es geht nicht um die US-Präsidentschaftswahlen, die nur im Windschatten eines viel bedeutenderen Ereignisses stattfinden: der Wahl des hessischen Ministerpräsidenten. Als einziger Kandidat steht die hessische SPD-Vorsitzende Andrea Ypsilanti zur Wahl. Wenn man dem Amtsinhaber Roland Koch Glauben schenken darf, droht Hessen im Falle des Machtwechsels die Deindustralisierung, die schleichende Demontage des hessischen Autobahnnetzes und im schlimmsten Falle gar der Kommunismus. Der Untergang des Abendlandes und nur die SPD kann dies noch verhindern. Glaubt man indes der Kandidatin, erblüht am Dienstag im Herzen von Deutschland die soziale Moderne und die ökologische Erneuerung – etwas kleiner geht es bei der SPD-Rebellin anscheinend nicht.

Man kann Andrea Ypsilanti vieles vorwerfen. Am liebsten wird ihr ihr Versprechen aus Vorwahlzeiten vorgeworfen, sie werde nie und nimmernicht mit der LINKEn in irgendeiner Form zusammenarbeiten. Sie hat ihr Wort gebrochen – so what? – und findet sich damit in „guter" Gesellschaft im politischen Geschäft. Dumm war es vielmehr, ihr Wort zu geben, nicht mit der LINKEn zusammenzuarbeiten und sich damit der Option zu berauben, von der sie nun Gebrauch machen will. Politische Naivität bei halsstarriger Zielstrebigkeit gehört zu den Eigenschaften der Jean d´Arc der Ebbelwoi-Schobbe. In den parteiinternen Diadochenkämpfen um den Vorsitz der Hessen-SPD und die Spitzenkandidatur bei den Landtagswahlen hat die südhessische SPD-Linke sich vor allem bei den nordhessischen SPD-Rechten um ihren Parteifeind Jürgen Walter viele Feinde gemacht. Politische Feinde macht man am besten gefügig, indem man sie mit ins Boot holt. In Ypsilantis rot-grünem Gummiboot ist aber kein Platz für den Parteifeind Nummer Eins. Walter schielte bereits auf das Amt des Wirtschaftsministers, wurde aber mit dem Angebot, Verkehrsminister zu werden, vor den Kopf gestoßen. Wirtschaftsminister soll der Ypsilanti-Intimus Hermann Scheer werden, der eigentlich als energiepolitischer Vordenker und Träger des alternativen Nobelpreis die Traumbesetzung für das Amt des Umweltministers wäre. Dieser Posten geht aber an den hessischen Grünen-Vorsitzenden al-Wazir. Das Postenkarussell dreht sich bereits munter, bevor überhaupt feststeht, ob das hessische Experiment glückt. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist sicher nicht gestiegen, nachdem Ypsilanti Walter die Mitfahrt im Postenkarussell verweigert hat.

Die Bildung einer rot-grünen Regierung unter Duldung der LINKEn ist nur möglich, wenn alle Abgeordneten dieser drei Parteien ihr Kreuzchen an der richtigen Stelle machen – rechnerisch hätte das Bündnis zwar zwei Stimmen Vorsprung, aber die Abgeordnete Dagmar Metzger wurde nicht nur von der BILD zur „ehrlichste(n) Politikerin Deutschlands" ernannt, sie steht auch Ypsilanti in puncto Dickköpfigkeit um nichts nach und hat angekündigt, bei den Wahlen zum Ministerpräsidenten nicht für ihre eigene Vorsitzende zu stimmen. Auf dem heutigen Sonderparteitag der SPD verließ sie unter Buhrufen das Podium. Jürgen Walter nutze den Parteitag, um sich in Opposition zu Ypsilanti zu bringen. Er kündigte an, nicht für den Koalitionsvertrag zu stimmen, den er selbst mit ausgearbeitet hatte. Diese Position war der hessischen SPD-Führung bereits seit Freitag bekannt, aber noch glaubt man dort, dass Walter am Dienstag Ypsilanti seine Zustimmung geben wird, obgleich er die rot-grüne Koalition als solche ablehnt - die Hoffnung ist ein langes Seil, an dem sich viele zu Tode ziehen.

Roland Koch will sich derweil besonders demokratiefreundlich gegen Abweichler aus den eigenen Reihen zur Wehr setzen. Er ließ bereits durchsickern, dass die CDU am Dienstag plane, geschlossen die Wahl zu boykottieren. Nur so kann er sich sicher sein, dass in der geheimen Wahl kein CDU-Abgeordneter seinem Frust gegen den Schmalspurdemagogen, dessen unsäglich populistischer Wahlkampf zu einer historischen Niederlage der Hessen-CDU führte, nachgeben wird. Wenn Ypsilantis Hessen-Experiment glücken sollte, würde Koch wohl nicht mehr lange in Wiesbaden verweilen, sondern nach Brüssel oder Berlin weggelobt werden – für karriereorientierte Christdemokraten könnte diese Aussicht ein Grund mehr sein, das Kreuzchen an der „falschen" Stelle zu machen. Politik ist ein schmutziges Geschäft und im hessischen Possenspiel würde es wohl kaum jemanden überraschen, wenn ein Heckenschütze der SPD durch einen Heckenschützen der CDU neutralisiert würde.

Wie auch immer die Wahl am Dienstag ausgeht, ein Verlierer steht bereits fest – die Bundes-SPD, die munter den Kurs ihres Narrenschiffes auf das überfüllte Fahrwasser in der politischen Mitte gesetzt hat. Im Vorfeld des Bundestagswahlkampfs 2009 käme es den Strategen der Kampa äußerst ungelegen, wenn ihnen die politische Gegnerschaft vorhalten könnte, sie würden allen Dementi zum trotz im Zweifelsfalle einen Pakt mit dem Teufel eingehen, der in der politischen Welt des Jahres 2008 die Fratze von Oskar Lafontaine trägt. Solche medialen Scheingefechte interessieren die Medien bekanntlich wesentlich mehr als Inhalte. Sollte Andrea Ypsilanti am Dienstag oder bei der Probeabstimmung am Montag einem „Heidemörder" zum Opfer fallen, wäre allerdings auch dies ein Tritt in den waidwunden Unterleib der SPD. Die dilettantischste aller dilettantischen Parteien würde sich einmal mehr dilettantisch zeigen – für die Medien ein gefundenes Fressen, für die SPD-Granden eine weitere Peinlichkeit.

Die Chancen für Andrea Ypsilanti, am Dienstag Ministerpräsidentin zu werden, stehen 50:50. Wird sie von ihren Parteifeinden gemeuchelt, ist dies das Ende ihrer politischen Karriere. Gelingt ihr das Kunststück, werden ihr alle Türen offen stehen. Eine SPD, die nach der drohenden Niederlage 2009 neue Bündnismöglichkeiten sucht, wird neben Klaus Wowereit auch nicht an Andrea Ypsilanti vorbeikommen. Aber bis dahin ist es noch weit. Was könnte einen Heckenschützen in der SPD bewegen, Ypsilanti der kläffenden Meute zum Fraß vorzuwerfen? Neben politischen Differenzen, die wahrscheinlich keine Rolle spielen, sind Machtinteressen ein Hauptmotiv. Wenn Ypsilanti nach allen Regeln der Kunst der Lächerlichkeit preisgegeben werden kann, wird dies die hessische SPD in ihren Grundfesten erschüttern. Die SPD-Linke wird für viele Jahre desavouiert sein und das Postenkarussell nimmt wieder volle Fahrt auf, diesmal mit neuer Besetzung – eine grandiose Karrierechance für opportunistische Netzwerker. In einer Partei, in der Franz Müntefering als Beispiel für Bodenhaftung, der stets schlecht gelaunte Peter Struck als Sinnbild für Konsequenz und der mäandernde, profillose Sigmar Gabriel als Nachwuchshoffnung gelten, ist Platz für alle. Hereinspaziert, meine Damen und Herren, Manege frei - Willkommen im Zirkus SPD, Narreteien und halsbrecherische Drahtseilakte ohne Netz und doppelten Boden.

Jens Berger


© Spiegelfechter for Der Spiegelfechter, 2008. | Permalink | 3 comments | Add to del.icio.us Post tags:

Feed enhanced by Better Feed from Ozh

[Link] [Cache]
ISLA: Kulturkampf-Debatte
11/01/2008 07:08 PM
"Toleranz bedeutet, auch extreme Ansichten hinzunehmen. Aber was darf eine liberale, tolerante Demokratie zulassen - und was muss sie verbieten?

... Wohin so etwas führt, sieht man in den Internet-Foren, wo jeder Idiot, der "anscheinend" nicht von "scheinbar" unterscheiden, aber einen Computer bedienen kann, nicht nur eine Meinung hat, sondern sie auch verbreitet. Die Aufhebung von Privilegien, wie dem Zugang zur Öffentlichkeit, führt nicht automatisch zu einer Demokratisierung des öffentlichen Diskurses, sondern zu dessen Analphabetisierung."


Das erinnert mich an meinen Satz in "Generation Blogger", dass ich Blogs auch deswegen begrüsse, weil nun zum Beispiel Astrophysiker im Original, d.h. also Experten, und nicht nur Journalisten veröffentlichen könnten."





[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/01/2008 07:08 PM
Nickname: Katzenfresser
Na dann: Guten Appetit![Link] [Cache]
ISLA: No title
11/01/2008 07:08 PM
Duckhome setzt auf Emotionen. Und auf sehr gut informierte Arbeiter, denen in der Wahl ihrer Methoden die Emotionen offenbar nicht unbedingt im Wege stehen. Beziehungsweise selektiv an- oder ausgeschaltet werden. Söldner mit Mission und Auftrag.[Link] [Cache]
ISLA: 17.37 Uhr:
11/01/2008 07:08 PM
Mein Parteibuch: "Die Webseite kann nicht angezeigt werden." 18.08 Uhr: Wieder da.[Link] [Cache]
ISLA: The Suppressed Histories Archives
11/01/2008 07:08 PM
women in global perspective
Max Dashu



aims to uncover the realities of women's lives, internationally and across time, asking questions about patriarchy and slavery, conquest and aboriginality. About mother-right, goddess veneration, shamanic arts and philosophies of spirit-- and the historical chemistry of their repression. Even more important, their role in resisting oppression.


A global perspective on women's history offers fresh and diverse conceptions of women's power, as well as of men and gender borders. It overturns stereotypes of race and class, and the structures of domination that hold them up. It digs under the usual story of lords and rulers, looking for hidden strands, and reweaves knowledge from the divided fields of history, archaeology, linguistics and folk tradition.


So we cast a wide arc, looking for patterns and gaps and contradictions which, where vested power interests are at stake, are trigger points for controversy. Some of the flashpoints are neolithic female figurines; women's power; goddess reverence; gender-egalitarian mother-right cultures; patriarchy; witch-hunts; and the rise and fall of empires, with all their doctrines of supremacy and inferiority.



Max Dashu:

Max Dashu founded the Suppressed Histories Archives in 1970 to research and document women's history from an international perspective. She has photographed some 15,000 slides and created 100 slideshows on female power and heritages transhistorically, including Women's Power, Rebel Shamans, Female Rebels and Mavericks, Taming the Female Body, and Racism, History and Lies. (For more titles and descriptions, see the online catalog.)


For nearly 40 years, she has presented hundreds of slide talks at universities, community centers, bookstores, schools, libraries, prisons, galleries, festivals and conferences around North America. Her work bridges the gap between academia and grassroots education. It foregrounds indigenous women passed over by standard histories and highlights female spheres of power retained even in patriarchal societies.


Dashu is known for her expertise on ancient female iconography in world archaeology, goddess traditions, and women shamans. She has also done extensive research on mother-right cultures and the origins of domination. Her critique of Cynthia Eller's The Myth of Matriarchal Prehistory (2000) has been influential in opening up space for consideration of egalitarian matrilineages. ("Knocking Down Straw Dolls," republished in Feminist Theology, 13.2 (2005), Sage Publications, UK, pp 185-216)







Female Liberators and Revolutionaries
from the new Women's Power


Her new Women's Power DVD has just been released (March 2008), with screenings around the US, in Britain and Australia. Video clips can be viewed here. Dashu is now working to complete a multi-volume sourcebook on women in European folk religion and the witch hunts.[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Keine Ahnung? FRESSE HALTEN! (Dieter Nuhr)
11/01/2008 06:29 PM
Ein gewisser Professor Theißen von der TU(!?) Chemnitz ist allen Ernstes der Meinung, daß Hartz IV-Empfänger z. Zt. vom Staat viel zu üppig alimentiert würden und mit 132 Euro im Monat ausreichend versorgt wären. Abgesehen davon, daß man von diesem A...h zuvor noch nie etwas gehört hat, fragt man sich, warum sich ein Wissenschaftler(?) der technischen Universität Chemnitz mit der Hartz IV-Problematik befaßt.
In schönster "Good Cop vs. Bad Cop"-Manier hat das Merkel einen Machtspruch getan und klarstellen lassen, daß der Hartz IV-Regelsatz von 345 Euro (z. Zt.) nicht geändert wird.
Bei dieser Schmierenkomödie am Rande des Sommertheaters drängt sich förmlich der Verdacht auf, daß die Politik (mal wieder in Komplizenschaft) mit den Massenmedien [BLÖD-Zeitung] die Bevölkerung verunsichern will mit dem Tenor:
"Ihr [Sozialschmarotzer] kriegt eh schon zuviel, aber wir ("guten") Politiker sorgen dafür, daß es (erst mal) so bleibt."
Trotzdem wird weiterhin gegen angeblichen Mißbrauch von Sozialleistungen "Gnadenlos gerecht" von SAT1 und BLÖD-Zeitung gehetzt.
Bei SAT1 deckt ein Laienspiel-Duo krasse Fälle von Sozialbetrug auf. So soll z. B. eine Hartz IV-Empfängerin an 18 Polen unter vermietet haben. Und in der BLÖD-Zeitung brüstet sich sie sich (mit gerecktem Stinkefinger), wie "clever" sie den Staat austrickst. Selten so gelacht - über so viel Dilettantismus.
Man gönnt der gesamten Truppe einen mehrmonatigen Hartz IV-Selbstversuch, damit sie endlich aufhören, solch einen Müll zu verbreiten![Link] [Cache]
meinensenfdazu: Ursache und Wirkung
11/01/2008 06:29 PM
Aus dem Bereich der Logik wissen wir, daß stets eine Ursache der Wirkung vorausgeht. Offenbar nicht so im Bereich der Politik, denn betrachtet man den Aufschrei der westlichen Medien hinsichtlich der Intervention russischer Truppen im Kaukasus, so werden hier - wie üblich mit Unterstützung der hiesigen Desinformations- und Propaganda-Organe, Ursache und Wirkung vertauscht.

Durch eine in Aussicht gestellte NATO-Mitgliedschaft, ein durch us-amerikanische "Berater" gedrilltes Militär, fühlte Herr Sarkaswili sich stark genug, der abtrünnigen Provinz Süd-Ossetien Herr zu werden. Zu diesem Zweck begann der Angriff georgischer Truppen am 6. August 2008.
Befragt man die Zivilbevölkerung aus diesem Gebiet, so berichten sie übereinstimmend von Greultaten der g e o r g i s c h e n Armee!
Die russische Intervention erfolgte als REAKTION auf die Aggression der georgischen Streitkräfte.
In der "Tagesschau" und im "Heute Journal" werden die Fakten mal eben umgedreht, damit es besser ins Bild der aggressiven Russen paßt.
Natürlich wäre es blauäugig und naiv zu glauben, daß nicht auch die Russen Interessen an dieser neuraligischen Region hätten, denn wer den Kaukasus kontrolliert, der hat den Daumen auf einen erheblichen Teil der westlichen Energieversorgung, denn hier verlaufen die meisten Erdgas- und Erdöl-Pipelines.
Um so wichtiger ist die Richtigstellung der Fakten über die kürzlichen Geschehnisse.[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Ein offener Brief zur ZDF-"Dokumentation" über WTC7
11/01/2008 06:29 PM
Am 7.9.2008 plant das ZDF eine so genannte „Dokumentation" über die Ereignisse am 11. September 2001; speziell geht es um das Gebäude WTC7, dass, obwohl es von k e i n e m Flugzeug getroffen wurde, ebenso in sich zusammen stürzte wie die Zwillingstürme.

http://www.mein-parteibuch.com/blog/2008/08/01/maerchenstunde-zu-wtc7-im-zdf/#comment-99181

Dieser offene Brief wurde von mir an den Intendanten des ZDF, Herrn Markus Schächter, sowie an alle Ressortleiter verschickt:



„History mit Guido Knopp" – Das Geheimnis des dritten Turmes

Als willfähriges Propaganda- und Desinformationsorgan im Merkel- bzw. Mohn/Bertelsmann/globalPlayer-Staat werden Sie, das ZDF (und andere gekaufte Mainstream-Medien) wohl kaum objektive oder gar kritische Informationen über dieses brisante Thema senden, wie es eigentlich Ihre verdammte Pflicht und Schuldigkeit wäre – zumal als öffentlich rechtliche Sendeanstalt.

Ja, lesen Sie es mal in aller Ruhe im Rundfunkstaatsvertrag nach; explizit verweise ich bei der Lektüre auf den Abschnitt „Programmgrundsätze", Ziffer 3 bis 5!

Statt dessen werden Sie mit obigem Sendebeitrag (garantiert mal wieder) die ´politisch korrekte´ Version der Ereignisse vom 11. September 2001 abliefern, nach denen sich Alice im Wunderland und Grimms Märchen geradezu als Tatsachenberichte lesen:

da „pulverisieren" sich plötzlich riesige Passagierflugzeuge „schwupps" spontan und nahezu spurlos in irgendwelchen Erdlöchern (Pennsylvania) und verschwinden fast rückstandslos auf magischen Rasenflächen (Pentagon), da berichtet eine BBC-Reporterin atemlos und l i v e (wahrscheinlich mit prophetischer Gabe ausgestattet) vor dem Hintergrund des noch absolut völlig intakten WTC7 und erklärt: „... sehen Sie hinter mir das Gebäude 7 in sich zusammen stürzen." Ja, da stürzen tatsächlich stahlgestützte, massive Gebäude (man könnte beinahe sagen „mund- bzw. stadtplanergerecht") wie Kartenhäuser in sich zusammen, obwohl nur vergleichsweise wenig Kerosin (max. Brenntemperatur 2.500 Grad) vor sich hin kokelt – historisch einmalig. Äh, sorry, gleich 3malig!


Ungereimtheiten und blanke Lügen säumen den Weg dieser verbrecherischen Bush-„Krieger" wider den Terror, und jeder/jede, der es wagt, diese Fakten öffentlich zu machen, wird als „Verschwörungstheoretiker" diffamiert und lächerlich gemacht. Was mit solchen Kritikern im Detail passiert, kann man hier nachlesen.

Was ist denn eher wahrscheinlich/lächerlich? Daß eine 19köpfige Truppe, rauschebärtiger, in Höhlen hausender „Terroristen", die das mächtigste Land und die größte Militärnation der Welt „austrickst", oder aber, dass eine machtgeile, mit fast grenzenlosen Finanzmitteln ausgestattete Clique, die gesamte Weltöffentlichkeit verarscht, um mit diesem selbst inszenierten „Terror-Akt" ihre (längst geplanten) Kriege und nahezu grenzenlosen Überwachungsmaßnahmen zu rechtfertigen?

„Nein, um Himmels Willen! Wir dürfen doch unserer ´Schutz´-Macht nicht öffentlich so ans Bein pinkeln!" Nein, geht gar nicht, denn im blinden Vasallengehorsam sind wir bzw. die Polit-Marionettentruppe in Berlin Bush & Co.mplizen bereits längst speichelleckerisch auf den imperialen Leim gekrochen. Jetzt zurück zu rudern würde ja bedeuten, dass sich Deutschland aus dem Schatten eines 51. US-Bundesstaates lösen und u. U. sogar souverän werden könnte.

Da sei die EU und der „Vertrag von Lissabon" vor!

Nein, DAS geht ja nun mal gar nicht! Wo kämen wir denn dann hin? Vielleicht kämen wir hier sogar noch zu demokratischen Zuständen und/oder einer unabhängigen Presse/Medienlandschaft...!? Nicht auszudenken! Oder doch?

Mit Ihrer so genannten „Aufklärungsarbeit", mit definitiv gekauften, so genannten „Experten", leisten Sie (wieder einmal mehr) einen weiteren Beitrag zur Volksverdummung und Geschichtsklitterung.

Es wird eine historische Chance vertan, die Leute über die wahren Hintergründe der Ereignisse des 11. September 2001 und über die wirklichen Machenschaften eines Herrn Bush und seiner Helfershelfer aufzuklären.

Die w a h r e n Terroristen und Feinde der Demokratie/Freiheit sitzen nicht in irgendwelchen Höhlen Afghanistans, nein, sie sitzen sich auf unsere Kosten die überversorgten Hintern platt; sie tragen anstelle von Kalaschnikovs und Sprengstoffgürteln Krawatten um den Hals und das Grundgesetz unterm Arm!
Sie gröhlen auch nicht allenthalben „Allah al akhba!" Nein, sie führen stets und ständig die Worte „Sicherheit, Präventivmaßnahmen" und ähnliche Vokabeln im Mund.

Schlicht und ergreifend

ZUM KOTZEN!

Lügen werden auch nicht wahrer, wenn man sie x-mal wiederholt.
Wissen Sie was? Ein ehemaliger, etwas humpelnder Propagandaminister
wäre stolz auf Leute wie Sie und Ihre „unabhängige", „journalistische" Arbeit!
Anscheinend besitzt Ihresgleichen keinerlei Rückgrat/Berufsethos (mehr), ansonsten müssten Sie sich stets beim alltäglichen Blick in den Spiegel übergeben.

Schönen guten Tag noch![Link] [Cache]
meinensenfdazu: Clement, Sarrazin, Schröder und Co.
11/01/2008 06:29 PM
Wer wie Schröder, Clement und Müntefering die Statuten und Grundsätze einer (ehemals sozialdemokratischen) Partei und deren Clientel auf abscheulichste Weise verrät, kann und darf sich nicht wundern, daß er aus dieser Partei ausgeschlossen wird.

Oder würden Sie einen Fußballspieler, der stets und ständig aufs eigene Tor ballert, weiter spielen lassen?

Vergleichbar wäre, wenn Kanzlerin Merkel sich plötzlich an das Ahlener Programm erinnern würde und es sogar noch umsetzen wolle. Den Aufschrei des Großkapitals kann man sich daraufhin vorstellen.

Schmeißt diese arroganten und rückgratlosen Heinis a l l e raus; vielleicht besteht ja dann die Hoffnung, daß sich diese SPD von einem maroden, neoliberalen Haufen wieder zu einer Organisation wandelt, die die Interessen der "kleinen Leute" gegenüber der Macht des Kapitals vetritt.

Brüder, zur Sonne ... ![Link] [Cache]
meinensenfdazu: Herr, Obama Dich unser!
11/01/2008 06:29 PM
Über 60 Jahre Gehirnwäsche und "erfolgreicher" Desinformation haben dazu geführt, daß über 200.000(!) Gehirnamputierte einem amerikanischen Nobody am vergangenen Wochendende in Berlin begeistert zu jubelten.

Warum ich das so negativ werte? Nun: es stellt sich doch zu aller erst die Frage: WER ist denn dieser Barrack Obama?
Was hat er bisher geleistet - abgesehen davon, daß er von den (us-amerikanischen) Medien gepusht wird?
Ohne, daß ich mich in die Nähe seines republikanischen Erzrivalen McCain begeben möchte, stimme ich ihm in e i n e m zu:
"Obama ist es wohl lieber, vor einer speichelleckenden Menge Deutscher zu reden, als verwundete Soldaten in Landshut zu besuchen". Zitat Ende.

Abgesehen von dem Rumgeeier Brandenburger Tor, Pariser Platz oder Siegessäule - ich kann es auch nicht nachvollziehen, daß dieser Mr. Obama als zweiter JFK gehandelt und dermaßen in den Himmel gefeiert wird.
Angesichts seiner Äußerungen hinsichtlich "Terror"-Bekämpfung, Afghanistan etc. sieht es ganz danach aus, daß eine Marionette im weltweiten Kasperl-Theater gegen die andere ausgetauscht wird.
Von wegen "CHANGE"!
NICHTS wird sich ändern. Dazu muß man kein Prophet sein.

Weiterhin wird ein verbrecherisches System seine hegemonialen Bestrebungen unter militärischer Gewalt beibehalten, weiterhin wird die "Terror"-Chimäre bemüht, um Feinde im Innern, sowie nach außen im Zaum zu halten.
Weiterhin wird die CO2-Lüge von Obama unterstützt.

Also: "Nur" ein weitere Kotzbrocken auf der Weltbühne und Richtung NWO.

Ich schäme mich dafür, daß sich über 200.000 meiner Landsleute entblödeten, jemandem zu zu jubeln, der bisher noch n i c h t s geleistet hat und auch in Zukunft nichts Entscheidendes leisten wird.

Das ist, wie immer, meine ganz persönliche Meinung. Eben mein Senf dazu.[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Brief an unsere ehemalige FDJ-Sekretärin
11/01/2008 06:29 PM
Obwohl ich weiß, daß so eine Aktion nicht viel bringt, habe ich es dennoch getan; ich habe unserer ehemaligen FDJ-Sekretärin und derzeitigen Bundeskanzlerin geschrieben. Jo. Hier der Text:

Hallo, ehemalige Volksgenossin!

Entschuldigen Sie bitte, daß ich Sie in Ihrem (wohlverdienten?) Urlaub störe, aber ich möchte Sie ganz dezent darauf hinweisen, daß es weite Bevölkerungskreise gibt, die alles andere als einverstanden mit Ihrer "Politik" sind.

Für Sie und für diese "Große Koalition" gibt es in eben diesen weiten Bevölkerungskreisen keinerlei Legitimation mehr.

Sie und Ihre Komplizen haben UNS, dem Volk, den Krieg erklärt mit Hartz IV, Einschränkung der Grundrechte, Bespitzelung etc. ...

Dafür werden Sie mitsamt Ihrem überbezahlten Debatierclub in Berlin demnächst die Quittung erhalten und zur Rechenschaft gezogen.

Es ist an der Zeit, daß Ihnen und der gesamten, korrupten Mischpoke endlich die Grenzen aufzeigt werden.

Viel zu lange haben Sie sich als willfährige Marionetten des Großkapitals/global agierender Interessengruppen erwiesen und g e g e n die fundamentalen Interessen des deutschen Volkes gehandelt.

SIE und Ihresgleichen treten permanent die Grundrechte und die Demokratie mit Füßen. Sie sollten sich in Grund und Boden schämen!

Es ist wohl vergebliche "Liebesmüh´" an das Gewissen oder gar an die Scham eines Politikers/Politikerin zu appelieren, weil Sie und Ihresgleichen wohl kaum über so etwas wie ein ETHOS/Gewissen verfügen, aber sei´s drum.

Ihnen geht es einzig und allein um MACHTERHALT - egal zu welchem Preis. Dabei wissen Sie eben so gut wie ich, daß Sie Ihre Kanzlerschaft denen verdanken, denen Sie jetzt verpflichtet sind (dem Dicken aus Oggersheim, CFR, Bilderberger - dämmert´s?).

IHNEN und Ihresgleichen ist doch das Volk letzten Endes doch scheißegal und vollkommen Schnuppe; das dokumentieren Sie ja auch allenthalben.Leider ist der "deutsche Michel" viel zu leidensfähig; mit den Franzosen oder gar Italienern könnten Sie diesen Mist niemals durchziehen, ohne einen längeren Generalstreik zu riskieren.

Trotzdem: Ihre und die Tage der "Großen Koalition" inkl. "MonChiChi Beck/SPD-Abziehbild sind gezählt. Da wette ich meinen Arsch drauf.

Ich bete, daß Sie mich mit irgend so einem "BlahBlah"-Wischiwaschi-Scheiß Ihres Pressereferenten oder sonstig Hilfswilligen verschonen mögen. DARAUF verzichte ich liebend gerne!

IHNEN und Ihrer ganzen, verbrecherischen Mischpoke soll der eiskalte Wind der Realität und der gerechte Volkszorn entgegenschlagen!

D A S wünsche ich mir!

Damit Ihre Kanzlerschaft und die Zeit Ihrer Regierung so bald als möglich im Orkus der Geschichte verschwindet, habe ich folgenden Aufruf an all meine Freund verschickt:

Hallo, Leute!

Ja, ich weiß, ich nerve mit meinem politischen Engagement, aber das, was z. Zt. in dieser so genannten "demokratischen" Republik abgeht, sollte eigentlich ALLE auf die Barrikaden bringen, die noch über einen F u n k e n eigenständigen Denkens verfügen.

Diese überbezahlte, arrogante und korrupte Bande in Berlin besitzt weder die Legimitation des Deutschen Volkes, noch sind diese Idioten in der Lage/fähig/willens Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden (wie es ihr verfassungsmäßiger Auftrag wäre).

Vielmehr handelt es sich bei dieser Ansammlung von Kriechschleimern und Kriminellen um willfährige Marionetten des Großkapitals/global agierender Interessengruppen/Konzerne.

DIESE so genannte "Regierung" hat UNS, dem Volk mit Hartz IV und anderen "Nettigkeiten" (totale Überwachung etc.) den Krieg erklärt.

Glaubt ihr nicht? Ich habe jede Menge BEWEISE dafür.

"Man kann eh nichts machen?" Jammer. "Die machen sowieso was sie wollen!" Achselzuck.

Verdammt nochmal: NOCH ist dieses Land eine Demokratie - jedenfalls nach unserem Grundgesetz, und jeder Bürger(jede Bürgerin) hat die gottverdammte Pflicht, sich (unabhängig) zu informieren und gegen Mißstände a k t i v Widerstand zu leisten!

Ich jedenfalls habe die Schnauze voll von so genannten "Parteiprogrammen", political correctnes etc. Mir steht´s bis Oberkante Oberlippe!

Ich kann die Leute verstehen, die dieses scheiß Land jedes Jahr zu Zehntausenden verlassen und sich schaudernd und angewidert abwenden. Wäre ich jünger, würde ich das ebenso tun, aber darum geht es nicht wirklich. Es geht darum, dieser DRECKSBANDE (Merkel & Konsorten) endlich die Grenzen aufzuzeigen und den Widerstand zu organisieren.

Das, was uns von der Politik/den Medien vorgegaukelt wird, hat n i c h t s - ich wiederhole (langsam und deutlich) - absolut NICHTS mit einer Demokratie zu tun!

In Komplizenschaft mit der Politik "sedieren" die Mainstream-Medien das Volk mit Verblödung über die Glotze und über die Blöd-Zeitung (BILD).

Wir sollen nur das mitkriegen, was wir lesen/sehen/hören s o l l e n!

Dafür sorgen die Medienkonzerne (Springer, Mohn etc.) seit Jahren erfolgreich.

Es existiert keine 4. Macht (Presse/Medien) mehr im Staat, die die Exekutive und Legislative kontrolliert.

Nur ein Beispiel:

Unsere Konjunktur "brummt", die Arbeitslosenzahlen sinken ins Bodenlose - so lauten jedenfalls die Meldungen der Mainstream-Medien.

Aber komisch: alle Konjunktur-Indikatoren (Bautätigkeit/Konsum etc.) zeigen steil nach u n t e n!

Leute! Wir werden nach Strich und Faden verarscht ohne Ende!

Ist so!

Ich habe keinesfalls die Weisheit mit Löffeln gefressen - erhebe keinerlei Anspruch darauf, aber ich gehe wachen Auges durch den Alltag, und mich kotzt es auf gut Deutsch an, daß die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung die Schnauze hält/weg sieht bei:

- stetigem Sozial-/Rechte-Abbau,

- Einschränkung der Grundrechte,

- zunehmender Verarmung weiter Bevölkerungsschichten,

- Verblödung/Verrohung unserer Jugend,

- etc.

Keine Ahnung, wie IHR persönlich darüber denkt, aber bei MIR jedenfalls ist das Maß mehr als voll, und ich denke, daß es an der Zeit ist, endlich Farbe zu bekennen!

Wie bereits gesagt: ich erhebe keinerlei Anspruch darauf, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben, aber um es auf den Punkt zu bringen:

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur PFLICHT!

In Kürze werde ich auf meiner Webseite (http://thomasdietz.com/) zum offenen Widerstand gegen diese pseudo-demokratische "Regierung" aufrufen.

Dazu wird es eine Unterschriftenliste geben, an der sich jede(r) beteiligen kann.

Ziel ist es, das Volk von dieser überbezahlten, zynischen und korrupten Bande zu befreien.

Wir haben BESSERES verdient!

ALLE MACHT DEM VOLKE! JETZT!

http://thomasdietz.com/

http://meinensenfdazu.blogspot.com/

Thomas Dietz
Füllenfeld 16
58566 Kierspe
Tel.: 02359-295874
Fax: 0721151528682

E-Mail: thomasdietz@dietzthomas.de

[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Diese "demokratische" Republik geht den Bach runter ...
11/01/2008 06:29 PM
Diese so genannte "demokratische" Bundesrepublik Deutschland geht den Bach runter ...

in mehrer Hinsicht:

Unsere so genannten "Volksvetreter" - allen voran die ehemalige Volksgenossin und ehemalige FDJ-Parteifunktionärin Angela Merkel überschlägt sich in ihrer Willfährigkeit, dem Großkapital (global agierenden Interessengruppen) gegenüber uns alle zu v e r k a u f e n.
Glauben Sie nicht? Ist aber so (würde Peter Lustig/Löwenzahn) sagen.
Diese "kompetente" Kanzlerin bestimmt die Richtlinien dieser Republik, obwohl sie nicht weiß, worum es geht (Sie war z. B. der Auffassung, daß Hartz IV-Empfänger nicht von steigenden Energiekosten betroffen seien, weil angeblich der Regelsatz Strom- und Heizkosten abdeckt) PUSTEKUCHEN!!!

Nee, ist überhaupt nicht lustig!

Mindestlohn bei Sklavenverleihern (Zeitarbeitsfirmen etc.)? Nö.
Wieder Einführung der Pendlerpauschale? Nö.
Kürzung der Öko-Steuer beim Benzin? Nö.

Diese so genannte "Große Koalition"/die Regierung hat den "kleinen Leuten" den Krieg erkärt.

Erklären WIR (das Volk) endlich den Krieg gegen diese scheiß Regierung!

In Frankreich, Spanien, Portugal wären längst Proteste/Generalstreiks angesagt, aber der "Deutsche Michel" läßt sich wohl jeden Mist gefallen?!

Damit sollte ab jetzt und für alle Mal Schluß sein!

Diese so genannte "Regierung", dieser überbezahlte Derbatierclub in Berlin hat keinerlei Legimitation mehr. Diese "Polit-Marionetten" des Großkapitals gehören auf den Misthaufen der Geschichte und auf unabsehbare Zeit auf Hartz IV gesetzt!
Es ist an der Zeit, daß endlich das VOLK gehört wird!

Ich fordere hiermit jeden klar denkenden Mitbürger und klar denkende Mitbürgerin auf, sich bei mir zu melden, damit in diesem Land endlich wieder d e m o k r a t i s c h e Zustände herrschen!

Thomas Dietz
Füllenfeld 16
58566 Kierspe
Tel.: 02359-295874
Fax.: 02359-296293[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Mindestlohn, Pendlerpauschale und Staatsabzocke
11/01/2008 06:29 PM
Wenn es noch eines aller letzten Beweises bedurft hätte, daß diese Bundesregierung politische Entscheidungen gegen das Volk macht, mußte man in der vergangenen Woche nur Angela Merkels Worten lauschen.
Mindestlohn, Wiedereinführung der Pendlerpauschale und steuerliche Entlastung der Bürger?
Zu all diesen Punkten äußerte Frau Merkel ihr kategorisches "NEIN".
Natürlich wehrt sich die vom Großkapital ferngesteuerte Kanzlerin gegen einen Mindestlohn bei Zeitarbeitsunternehmen. Das würde natürlich die Profite bei dieser Form des modernen Sklavenverleihs enorm schmälern.
In den meisten anderen europäischen Ländern gibt es bereits flächendeckend einen Mindestlohn. So regt sich in Frankreich, wo diese Grenze bei ca. 8 Euro liegt, niemand darüber auf, und das Märchen, daß so ein Mindestlohn Arbeitsplätze kosten würde, glaubt nur der, der auch noch an den Weihnachtsmann glaubt.

Die Realität sieht doch so aus: es werden mehr und mehr reguläre Beschäftigungsverhältnisse zugunsten von Leiharbeitsverträgen abgebaut, und das hat nichts mit einer Erhöhung von Flexibilität zu tun (z. B. vermehrter Personalbedarf bei Produktionsspitzen). Nein, das Ganze hat Methode; dergestalt, daß mit Zeit- und Leiharbeitern ein neues Lumpenproletariat geschaffen wird.
Was b e d e u t e t denn ein Mindestlohn von 7,50 €?
Das heißt ein monatliches Netto von noch nicht mal 800 €(!)
Für die Folgen hieraus (verminderte Abgaben zur Sozialversicherung etc.) kommt die Öffentlichkeit auf.
Soviel kann man gar nicht essen, wie man kotzen möchte!
Frau Merkel und ihr Komplize Steinbrück lehnen die Wiedereinführung der Pendlerpauschale ebenso unisono ab.
Die staatliche Abzocke hier im Detail:

bei einem Spritpreis von 1,50 €/Liter fließen:

50,10 Cent Mineralöl-Steuer,
15,40 Cent Öko-Steuer und
23,95 Cent Mehrwert-Steuer

in die Kassen von Herrn Steinbrück. Also beträgt der Steuer-Anteil insgesamt 89,45 Cent bzw. 59,33 %!
Natürlich muß sich der Herr Finanzminister nicht um so einen "Popelkram" wie die Pendlerpauschale kümmern, denn schließlich wird sein bräsiger Hintern mit Steuergeldern durch die Gegend gekarrt.[Link] [Cache]
meinensenfdazu: GELÖB´ NIX!
11/01/2008 06:29 PM
http://de.youtube.com/watch?v=BU9w9ZtiO8I


Nun darf sie, nach langem Hin- und Her-Gezerre am 20. Juli 2008 doch stattfinden, die Gelöbnisfeier vor dem Deutschen Reichstag.
Es soll (wieder) in und vor der Bevölkerung - pardon, wohl eher vor einem handverlesenem Publikum gezeigt werden, daß die Bundeswehr hohe Akzeptanz und Achtung genießt.
Wenn es um die Mitglieder der Bundeswehr; also die Bürger - und mitlerweile auch Bürerinnen in Uniform geht, so ist das überwiegend auch so, aber "unserer" Bundeswehr ist mittlerweile die Unschuld (sprich der alleinige VERTEIDIGUNGSAUFTRAG) zwischen den Lügen von 911, angeblichen "Kofferbombern", und der "Befriedung" Afghanistan irgendwie abhanden gekommen.

Die überwältigende Mehrheit der deutschen Bevölkerung ist absolut n i c h t damit einverstanden, daß die Bundesrepublik Deutschland am Hindukusch verteidigt werden soll.
Diese Bundesregierung, die "Große Koalition", läßt sich vom "Großen Bruder" und Merkel-Duzfreund George W. in hegemoniale Kriegsabenteuer hinein ziehen.
Allein "gerechtfertigt" durch einen aufgeblasenen Bedrohungs-Popanz, der keinerlei objektiver Analyse stand hält, sollen sich deutsche Truppen weiterhin und demnächst in noch höherer Stärke an den Abenteuern dieser verbrecherischen Bush-Administration beteiligen?
Zudem soll die Bundeswehr auch zur EU-Interventionsarmee umgebaut werden gemäß EU-Ermächtigungsgesetz von Lissabon.

By the way/übrigens: Wen oder Was verteidigen denn unsere Soldaten/Soldatinnen jetzt und in Zukunft?
Jetzt könnte man das ziemlich lädierte (weil mittlerweile sehr ausgehöhlte) Grundgesetz zu Rate ziehen und mal nachschlagen, machen wir aber nicht, und die Herren Jung und Dr. Schäuble (Stasi 2.0) eh schon lange nicht mehr.

Wenn es nach Dr. Schäuble ginge, so gäbe es bereits Einsätze der Bundeswehr im Innern; quasi Landesverteidigung gegen die eigene Bevölkerung. Klar, ist ja auch absolut konsequent zu Ende gedacht, denn gemäß der neuen BKA-Gesetze sind wir ja alle irgendwie potenziell "terrorverdächtig" und müssen zumindest ausgespäht, überwacht und abgehört werden. 80 Millionen! Das schafft die Länderpolizei halt nicht allein.

Spätestens, wenn sich wegen weiter explodierender Energie- und Lebensmittelpreise und weiter fort schreitendem Abbau von Demokratie/Grundrechten der [gerechte] Volkszorn entläd, spätestens dann wird von der Bundeswehr u. a. Hartz IV, die Inkompetenz der Polit-Marionetten und das Recht der Globalisten auf wachsende Profite verteidigt.

Daher mein Aufruf an alle Beteiligten:
GELÖB´ NIX! Statt dessen: Helm ab zum NACHDENKEN!
[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Bundespräsident Köhler verweigert die Unterschrift zur EU-Verfassung!
11/01/2008 06:29 PM
Nanu? Wie konnte DAS passieren?

Der Mann steigt in meiner Achtung (trotz seiner früheren Tätigkeit beim IWF, als er sich z. B. stur gegen die Entschuldung der 3. Welt-Länder stellte).
Daß Horst Köhler - zumal als Mitglied der Trilateralen Kommission - und als ehemaliger Unterhändler beim Vertrag von Maastricht jetzt seine Zustimmung zur EU-Verfassung verweigert, ist - gelinde gesagt - sehr erstaunlich.

Sein Vorgänger, Roman Herzog, hat damals eine Art Blanko-Unterschrift unter dieses Machwerk VOR der Abstimmung des Deutschen Bundestages gesetzt.

Schon komisch; jetzt kriechen auch andere, ehemalige JA-Sager, oder Abnicker aus ihren Löchern und sind plötzlich ebenfalls gegen dieses EU-Ermächtigungsgesetz.
Vielleicht bedurfte es der aufrechten Iren, um den Bürokraten-Ärschen in Brüssel die Grenzen aufzuzeigen und den anderen Mut zu machen?
Das wäre zwar eine Erklärung, aber ich habe da meine Bedenken und befürchte, daß diejenigen, die sich jetzt auch gegen den Vertrag von Lissabon aussprechen, nur ein wenig Kosmetik daran betreiben, und das ganze Ding doch noch durchpeitschen werden.

Damit wäre den Gegnern dieser sch...ß EU-Verfassung der Wind aus den Segeln genommen, und man (also all die Polit-Marionetten in Frankreich, Polen, Deutschland etc.) kriegen den Mist doch noch durch.

Daher gilt weiterhin: wachsam Augen und Ohren auf!

Kein Europa der Millionäre, sondern ein friedliches Europa für Millionen!
Gegen Militarisierung und wachsende Überwachung (in London darf mittlerweile auf öffentlichen Plätzen nicht mehr gefilmt werden! - von Touristen).
Für mehr Demokratie, mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz politischer Entscheidungen.

ALLE MACHT DEM VOLKE - JETZT![Link] [Cache]
meinensenfdazu: Wer die (Landtags-/Bundestags-)Wahl hat ...
11/01/2008 06:29 PM
... hat oftmals die Qual der Wahl zwischen Pest und Cholera (CDU/CSU/SPD vs. FDP/Grüne).
Sollte man sich (als eingefleischter Demokrat) der wachsenden Zahl der Nicht-Wähler anschließen?
Die Erfahrung zeigt ja auch, daß politische Entscheidungsprozesse a) völlig untransparent und b) am Bürgerwillen vorbei laufen.

Hier ein paar (satirische) Entscheidungshilfen:




Zitat: Weil die Klugen nachgeben, regieren die Dummen die Welt[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Die gegenwärtige Finanzkrise
11/01/2008 06:29 PM
Fallende Kurse an den wichtigsten Finanzplätzen der Welt, Panik-Verkäufe ...

Dann, die US-Notenbank senkt kurzerhand den Leitzins, und die (Börsen-)Welt ist wieder in Ordnung?
DAS jedenfalls versuchen uns sog. Insider und auch unsere politische Führungsclique zu versichern.
Aber diese, rein kosmetische, Maßnahme der FED ändert schlicht nichts an der Talfahrt des Dollar. Steigende Rohstoff- und Energiepreise heizen die Situation zusätzlich an mit allen negativen Folgen (gerade für unsere Exporte) und den Arbeitsmarkt.

Die Immobilienblase und "faule" Konsumentenkredite in den USA werden die US-Währung über kurz oder lang inflationär in die Bedeutungslosigkeit stürzen (eher über kurz, wenn Sie mich fragen).
Dagegen wird der "Schwarze Freitag 1929" als ein milder Furz erscheinen.

Siehe auch: http://alles-schallundrauch.blogspot.com/
Schenken Sie keinesfalls den "Beruhigungspillen" unserer Regierung Glauben.[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Hä? Vorratsdatenspeicherung? Was´n das?
11/01/2008 06:29 PM
Guten Morgen allerseits!

Der neuste und durch die große Koalition abgesegnete Clou unseres Rolli-Mielke (Innenminister Schäuble) ist die Vorratsdatenspeicherung. Noch nix davon von gehört? Ist durchaus verzeihlich.
Dieses, so ziemlich geheim gehaltene und von den Mainstream-Medien wenig publik gemachte Gesetz besagt nichts anderes, als daß 80 Millionen deutsche Bürger und Bürgerinnen erst mal unter Generalverdacht gestellt und als potentielle Terrori"sch"ten betrachtet werden.

Soll heißen: alle Telekommunikationsdaten (Surf-Verhalten im Internet, E-Mail Verkehr, Telefongespräche (Handy/Festnetz) werden mindestens für 6 Monate von den jeweiligen Providern seit dem 1. Januar 2008 per Gesetz protokolliert und gespeichert.
Als wäre das allein noch nicht genug, werden neben den Handy-Gesprächen auch noch die geographischen Koordinaten der jewiligen Gesprächspartner aufgezeichnet!
HAMMER, oder?
Mit den Stimmen der CDU/CSU/SPD-Regierungsmischpoke (ich bin fast geneigt, in diesem speziellen Fall von einer terroristischen Vereinigung zu sprechen) wurde diese Scheiße ganz schnell und fast unbemerkt an der Öffentlichkeit vorbei durchgepeitscht.

Das muß man sich mal gaaanz langsam auf der Zunge zergehen lassen: wegen einer Handvoll (angeblichen) "Kofferbombern" und fanatisch durchgeknallten Muslime wird unsere Verfassung mit Füßen getreten und durch diese korrupten und inkompetenten Hanseln in Berlin vergewaltigt?!!
Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit?

WO SIND WIR EIGENTLICH, UND IST DIESES VOLK VOR LAUTER TERRORANGST HYPNOTISIERT, WIE DAS BERÜHMTE KANINCHEN VOR DER SCHLANGE?

Kann ich nicht so recht glauben.
Ok, mit DIESEM Volk ist - zwar, weiß Gott kein Staat zu machen (wg. Obrigkeitshörigkeit etc.), aber: noch habe ich persönlich die Hoffnung noch nicht so ganz aufgegeben, daß doch der/die andere aus dem politischen Tiefschlaf aufwacht und sich kritischen Gruppen/Mitbürgern/Mitbürgerinnen anschließt!

Soll unsere bürgerliche Verfassung, unser Grundgesetz, für die etliche, aufrechte und integere Männer und Frauen eingetreten sind und gekämpft/gelitten haben, unter die (Rollstuhl)Räder dieses Bonsai-Honecker und unserer so genannten "Volksvertreter" kommen?
Ich denke nicht!

Schönen Tach noch

http://thomasdietz.com/[Link] [Cache]
rotglut.org: Offener Brief an Herrn Andreas Neuber mit Kanzlei in Krefeld-Oppum
11/01/2008 06:25 PM
Dreiste Verleumdungen stammen aus dem Umfeld des Anwaltes Herrn Andreas Neuber "Rechtsanwalt" Kanzlei PNW (Seit langem ohne "P" und "W") Hauptstraße 19 47809 Krefeld- Oppum [per Öffentlichkeit] Herr Andreas Neuber, auf blogspot.com werden derzeit Fotos veröffentlicht, ich und der Vorsitzende des als gemeinnü ... [Link] [Cache]
Tammox: Impudenz des Monats Oktober 2008.
11/01/2008 06:06 PM
Vorbemerkungen:

Heute kommt einiges zusammen: Es ist mein 500es Posting, es fällt auf den 1.November, einen exorbitanten christlichen Feiertag, nämlich das Hochfest Allerheiligen (lat.: Omnium Sanctorum), bei dem man den ganzen Heiligen gedenken soll, die insbesondere Woytila wie am Fließband produziert hat.
Christen haben aber auch die Myriaden Heiligen zu bebeten, die gar nicht heilig gesprochen worden sind, von denen eben nur der liebe Gott weiß.
Ist also reichlich was zu tun. Bei den „Tammoxschen Gedanken" wird traditionell nämlich auch noch die Impudenz des Monats am 1. Des Monats gekürt.

Da muß ich schon eine besondere Persönlichkeit auswählen.

Es trifft, Ta-dah! den berühmtesten Wittenberger, dem beim gestrigen Reformationstag Pilger aus aller Welt huldigten.
Martin Luther, den Stammvater aller Evangelikalen, äh Protestanten .
Ursprünglicher Nachname Luder; * 10. November 1483 in Eisleben (Sachsen-Anhalt); † 18. Februar 1546 in Eisleben).
Das kleine Sachsen-anhaltinische Städtchen Wittenberg (45.000 Einwohner) nennt sich stolz „Lutherstadt" und versucht mit aller Gewalt aus ihrem berühmten Sohn Kapital zu ziehen.
Herr Luder, bekannt durch seine 95 bis 97 Thesen, die er 1517 gegen den Ablasshandel propagierte, wurde in der damaligen Kirche bekanntlich ungefähr so beliebt wie ein Furunkel am Arsch.
Er hatte immerhin einige böse Treffer gesetzt - daß der Vatikan mit dem Ablasshandel moralisch abscheulich agierte, sich dabei auf dem Rücken der armen die Taschen vollstopfte und sich dann gegenseitig durch Simonie die Pöstchen zuschob.
Es war die Zeit kurz nach der Herrschaft des abscheulichsten Papstes des Jahrtausends, Papst Alexander VI., DER BORGIA, der die Inkarnation der Korruptheit, sexuellen Perversion und Brutalität war.
Den lieben langen Tag feierte er Orgien, poppte alles was nicht bei drei auf dem Baum war (darunter auch seine eigenen Kinder) und hatte dabei einen ausgesprochenen Hang zu SM.

Luther, als der kleine arme Mönch, konnte sich gegen die Ausgeburten des Horrors auf dem Thron im Vatikan natürlich bestens in Szene setzen und wurde weltweit zur Ikone.
Noch 500 Jahre später bekommen unsere Fernsehbischöfe Käßmann und Huber feuchte Augen, wenn sie an ihren Helden denken.
Stolz nennt man sich „lutherische Kirche".
Dummerweise kollidieren die allseits beliebten Luther-Idealvorstellungen gerade mal wieder ein bißchen mit der lästigen Realität.
Luther hatte nämlich einen ausgesprochenen Hang zu Lügengeschichten und Selbstinszenierung.
Über seine Kindheit in der Bergbauregion Mansfeld erzählte er tränenrührig: »Mein Vater ist ein armer Hauer gewesen. Die Mutter hat all ihr Holz auf dem Rücken getragen.«

Wahr ist davon nichts - in Wirklichkeit waren Mama und Papa Luder stinkreich, wie viele neue archäologische Untersuchungen zweifelsfrei beweisen.
(Fundsache Luther. Archäologen auf den Spuren des Reformators. Bis 16. April 2009. Landesmuseum für Vor-und Frühgeschichte in Halle. Telefon: 0345/524730. Katalog im Theiss Verlag, 29,90 Euro.)
Man aß nur vom Feinsten, ließ sich bedienen und bewohnte ein Mega-Gehöft „mit einer Straßenfront von etwa 25 Metern und einer Tiefe von mindestens 70 bis 80 Metern."
Die ZEIT erwähnt in ihrem Artikel über die neuen Forschungsergebnisse ganz nebenbei, welche Lügen uns die evangelische Kirche mittlerweile noch so eingetrichtert hat:

Vieles von dem, was man über ihn zu wissen glaubt, ist falsch: Die 95 Thesen hat er wohl nie an die Schlosskirchentür in Wittenberg geschlagen. Dafür, dass er Kaiser Karl V. ein trotziges »Hier stehe ich, ich kann nicht anders!« entgegenschleuderte, gibt es keinen Beweis. Und seine Übersetzung der Bibel ins Deutsche war mitnichten die erste (alle in hat er sie schon gar nicht gestemmt) – vorher gab es bereits 18 gedruckte Übersetzungen. Selbst das Lutherzitat schlechthin: »Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen« ist die Erfindung eines hessischen Pfarrers aus dem Kriegsjahr 1944. »Es ist nicht leicht, den realen Luther unter dem Schutt der Überlieferung zu finden«, sagt Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten. Graben ist da ein passabler Weg.

Luder, Sohn eines reichen Unternehmers und einer Patrizierin, konnte sich als bescheidener kleiner Mann zwar besser gegen die Kurienfürsten in Szene setzen, aber was er wirklich von den Armen und den Bauern hielt, ist kein Geheimnis:

Denn Luther als Unternehmerspross – da erscheint einiges in neuem Licht, findet Archäologe Schlenker. Etwa seine Haltung im Bauernkrieg, als er die Fürs ten aufrief, mit aller Härte gegen die »räuberischen und mörderischen Rotten der Bauern« vorzugehen, sie »wie die tollen Hunde« zu erschlagen. Das erklärt sich leichter, wenn Luther kein Bauernsohn war.

Nun erwarte ich nicht, daß die lutherischen Kirchen in Deutschland von Luther abrücken, nur weil sich herausstellt, daß Bruder Luder ein verfressener Lügner war.
Das hätte man schon viel früher tun müssen, denn nicht neu ist die Erkenntnis, daß Luther ein geradezu manischer Antisemit war.
Besessen und durchdrungen von eleminatorischem Hass formulierte er „die Juden sind die Sturmtruppen des teuflischen Heeres".
Ein solch mörderischer Wahn, daß sich noch die Nazis 400 Jahre später auf ihn bezogen und mancher evangelische Bischof freudig den Hitlergruß machte.
Der nette Kirchenstammvater der Evangelischen formulierte sogar einen systematischen Vernichtungsplan aus, der als Blaupause für die Wannseekonferenz der Nazis gedient haben könnte:

Luthers 7-Punkte-Plan zur Judenverfolgung: Originaltext
1.
"Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was nicht verbrennen will, mit erden überheufe und beschütte, das kein Mensch ein stein oder schlacke davon sehe ewiglich Und solches sol man thun, unserm Herrn und der Christenheit zu ehren damit Gott sehe, das wir Christen seien"
2.
"Zum anderen, das man auch jre Heuser des gleichen zerbreche und zerstöre, Denn sie treiben eben dasselbige drinnen, das sie in jren Schülen treiben Dafur mag man sie etwa unter ein Dach oder Stall thun, wie die Zigeuner, auff das sie wissen, sie seien nicht Herren in unserem Lande"
3.
"Zum dritten, das man jnen nehme all jre Betbüchlein und Thalmudisten, darin solche Abgötterey, lügen, fluch und lesterung geleret wird"
4.
"Zum vierten, das man jren Rabinen bey leib und leben verbiete, hinfurt zu leren"
5.
"Zum fünften, das man die Jüden das Geleid und Straße gantz und gar auffhebe"
6.
"Zum sechsten, das man jnen den Wucher verbiete und neme jnen alle barschafft und kleinot an Silber und Gold, und lege es beiseit zu verwaren"
7.
"Zum siebenden, das man den jungen, starcken Jüden und Jüdin in die Hand gebe flegel, axt, karst, spaten, rocken, spindel und lasse sie jr brot verdienen im schweis der nasen"
(Martin Luther, Von den Juden und ihren Lügen)

Es ist und bleibt eine Schande ersten Ranges, daß sich die protestantischen Kirchen nicht entschieden von diesem Apologten des Hasses distanzieren und immer noch stolz an jeder dritten Kirche „Lutherkirche" prangen haben.
Jener Luther, mit dem sich NS-Bischöfe brüsteten:

"Am 10. November 1938, an Luthers Geburtstag, brennen in Deutschland die Synagogen. Vom deutschen Volk wird ... die Macht der Juden auf wirtschaftlichem Gebiet im neuen Deutschland endgültig gebrochen und damit der gottgesegnete Kampf des Führers zu völligen Befreiung unseres Volkes gekrönt. In dieser Stunde muss die Stimme des Mannes gehört werden, der als der Deutschen Prophet im 16. Jahrhundert einst als Freund der Juden begann, der getrieben von seinem Gewissen, getrieben von den Erfahrungen und der Wirklichkeit, der größte Antisemit seiner Zeit geworden ist, der Warner seines Volkes wider die Juden."
(Der evangelisch-lutherische Landesbischof Martin Sasse aus Eisenach im Vorwort zu seiner Schrift "Martin Luther und die Juden - Weg mit ihnen!", Freiburg 1938)

· Die Juden - der "Abschaum der Menschheit"
(Zwischenüberschrift von Landesbischof Sasse in seiner Schrift "Martin Luther und die Juden - Weg mit ihnen!", Freiburg 1938, S. 13)

Es sind schließlich keine vereinzelten Anwürfe aus dubiosen Quellen, die Luther als größten Antisemiten seines Jahrhunderts bezeichnen, sondern wohl fundierte allgemein bekannte Fakten.
Ursula Homann beschreibt Luthers Fanatismus und kommt endet mit dem frommen Wunsch:
Heute muss daher nach den furchtbaren Judenverfolgungen des 20.Jahrhunderts auch in den christlichen Kirchen, noch viel selbstkritischer als bisher, nach den Ursachen und den geistigen Wegbereitern der furchtbaren Judenfeindschaft gefragt werden sowie nach dem Grund der anfänglichen Verdrängung des Holocaust in der lutherischen Nachkriegstheologie.

60 Jahre nach Kriegsende und Jahrhunderte nachdem Luther mit der antisemitischen Keule nur so um sich schlug, dürfte das wohl ein Frommer Wunsch sein.

Weitere Originalzitate:

"wenn nu Gott jtzt oder am Jüngsten tage mit uns Christen also wird reden: Hörestu es, Du bist ein Christ und hast gewust, das die Jüden meinen son und mich öffentlich gelestert und geflucht haben, du aber hast jnen raum und platz dazu gegeben Sage mir, Was wollen wir hie antworten?"
(Martin Luther, Text:"Von den Juden und ihren Lügen")

"Hieher zum Kusse! Der Teufel hat in die Hosen geschissen und den Bauch abermals geleeret Das ist ein recht Heilightum, das die Juden und was Jude sein will, küssen, fressen, sauffen und anbeten und soll der Teufel auch fressen und sauffen, was solche Jünger speien, oben und unten auswerfen können Hier sind die rechten Gäste und Wirthe zusammengekommen der Teufel frißt mit Lust, was der Juden oberes und unteres Maul speiet und spritzet"
(Martin Luther, Judenfreund)

»Ein solch verzweifeltes, durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding ist's um diese Juden, so diese 1400 Jahre unsere Plage, Pestilenz und alles Unglück gewesen sind und noch sind. Summa, wir haben rechte Teufel an ihnen. Das ist nichts anderes...«

»... dass man ihnen verbiete, bei uns ... öffentlich Gott zu loben, zu danken, zu beten, zu lehren bei Verlust Leibes und Lebens ...«
(Martin Luther, von den Juden und ihren Lügen. Wittenberg 1543)

»Wenn ich könnte, wo würde ich ihn (den jüdischen Mitbürger) niederstrecken und in meinem Zorn mit dem Schwert durchbohren«
[Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": Kriegsverbrecher Saakaschwilli
11/01/2008 05:57 PM

Die britische Rundfunkanstalt BBC hatte unlängst eine Reportage gezeigt, in der Augenzeugen des Konflikts in Südossetien über georgische Waffeneinsätze gegen die Zivilbevölkerung berichteten.

“Wir weisen entschieden alles Gesagte, jede Anschuldigung wegen Kriegsverbrechen zurück. Zugleich sind wir für jegliche Kommentare und für jegliche Ermittlungen offen. Wir rufen dazu auf, eine internationale Untersuchung zu diesem Krieg und zu den Umständen durchzuführen, die diesen Krieg und diese Invasion bewirkt hatten”,

sagte Georgiens Präsident Michail Saakaschwili nach BBC-Angaben.

Wie der britische Außenminister David Miliband äußerte, waren die Handlungen Georgiens “verantwortungslos”. Er habe bereits früher von der georgischen Führung gefordert, den Tod von südossetischen Bürger zu untersuchen, sagte der Minister.

“Ich glaube, dass das Vorgehen Georgiens verantwortungslos war. Bei meinem Besuch in Tiflis habe ich selbstverständlich Kriegsverbrechen und andere Kampfhandlungen der georgischen Behörden auf höchster Ebene ins Gespräch gebracht”,

sagte Miliband.

Die georgische Armee war am 8. August nach Südossetien eingedrungen und hatte dessen Hauptstadt Zchinwali unter Einsatz von Panzern und schwerer Artillerie angegriffen. Nach Augenzeugenberichten wurden mehr als 2000 Menschen Opfer dieser grausamen georgischen Aggression.
Als Antwort auf das Vorgehen von Tiflis musste Moskau die in Südossetien stationierte russische Friedenstruppe verstärken und eine Operation zur Zwangsbefriedung durchführen.

Nach diesen Ereignissen hat Russland am 26. August die Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien anerkannt.

Tagged: Krieg, saakaschwilli, terror
[Link] [Cache]
Freeman: Was für ein Pilot!
11/01/2008 05:51 PM
Bei einer Akrobatikvorführung verliert das Flugzeug einen ganzen Flügel ...



... und kann trotzdem heil landen. Was für ein Pilot!!! [Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Der morbide Charme der deutschen Demokratur!
11/01/2008 05:15 PM

Wahrscheinlich ist der Symbolwert entscheidend, sprich pars pro toto.

Schon seit einer Weile gibt der deutsche Staat Geld aus für die Plakatierung der Autobahnen und jetzt auch der Bundesstraßen.

Wir sollen gerettet werden oder auch vor Dummheiten bewahrt werden.

Wurde mir als bekennenden Schnellfahrer, sprich Raser, noch vor kurzem der Grips abgesprochen, was den Tatbestand der Beleidigung erfüllt, so sieht man jetzt an allen Autobahnen die abscheulichen Todesanzeigen - und zusätzlich, man könnte denken: Moderne Kunst - weiße Kreuze!

Was soll dieser Unsinn, der zudem noch nicht in unerheblichem Maße Sterergelder kostet?

… und das in einer Zeit, wo von Jahr zu Jahr weniger Verkehrstote gemeldet werden.

Jetzt sah ich an einer Bundesstraße ein großes Transparent mit dem Photo eines verunglückten Autos und den dicken Lettern: WARUM?

Ich mußte krampfhaft in mich hineinlachen bei dem Gedanken, selbst tätig zu werden und hinter dieses Transparent weitere aufzustellen - illergalerweise - mit Photos von abstürzenden Flugzeugen und der Frage: WARUM? Oder von Bahnunfällen (Eschede) und der Frage WARUM?

Irgendwie ist es bezeichnend für unsere Politiker, daß sie solch einen Schwachsinn finanzieren von Geld, das sie ja eigentlich nicht haben: Fast 2 Billionen Schulden!

Jedenfalls wird mir jetzt immer übel, wenn ich im Verkehr unterwegs bin - einmal wegen der Todesanzeigen und der blöden WARUM-Plakate und dann wegen der durch die Verkehrsbehörden verursachten (oft unnötigen Staus) und Wahnsinnsbeschilderung.

Da habe ich eine Idee: Das Ganze soll so sein, um das Volk zu terrorisieren und zu entnerven!

Man sieht also, daß die Politik Krieg gegen das eigene Volk führt - der Straßenverkehr ist nur ein Teil davon.

Paranoia, ik hör dir immer häufiger trapsen.

[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/01/2008 05:07 PM
Komisch. Irgendwie erinnere ich mich gerade an einen großen Stromausfall in Köln und die etwas hämische Bemerkung, in der Klarastraße sei das Licht allerdings weiter an. Klar, da sind ja auch die Leitungen immer offen. Damit - nicht nur - der Rubel rollt?[Link] [Cache]
ISLA: The Suppressed Histories Archives
11/01/2008 05:07 PM
women in global perspective
Max Dashu



aims to uncover the realities of women's lives, internationally and across time, asking questions about patriarchy and slavery, conquest and aboriginality. About mother-right, goddess veneration, shamanic arts and philosophies of spirit-- and the historical chemistry of their repression. Even more important, their role in resisting oppression.


A global perspective on women's history offers fresh and diverse conceptions of women's power, as well as of men and gender borders. It overturns stereotypes of race and class, and the structures of domination that hold them up. It digs under the usual story of lords and rulers, looking for hidden strands, and reweaves knowledge from the divided fields of history, archaeology, linguistics and folk tradition.


So we cast a wide arc, looking for patterns and gaps and contradictions which, where vested power interests are at stake, are trigger points for controversy. Some of the flashpoints are neolithic female figurines; women's power; goddess reverence; gender-egalitarian mother-right cultures; patriarchy; witch-hunts; and the rise and fall of empires, with all their doctrines of supremacy and inferiority.



Max Dashu:

Max Dashu founded the Suppressed Histories Archives in 1970 to research and document women's history from an international perspective. She has photographed some 15,000 slides and created 100 slideshows on female power and heritages transhistorically, including Women's Power, Rebel Shamans, Female Rebels and Mavericks, Taming the Female Body, and Racism, History and Lies. (For more titles and descriptions, see the online catalog.)


For nearly 40 years, she has presented hundreds of slide talks at universities, community centers, bookstores, schools, libraries, prisons, galleries, festivals and conferences around North America. Her work bridges the gap between academia and grassroots education. It foregrounds indigenous women passed over by standard histories and highlights female spheres of power retained even in patriarchal societies.


Dashu is known for her expertise on ancient female iconography in world archaeology, goddess traditions, and women shamans. She has also done extensive research on mother-right cultures and the origins of domination. Her critique of Cynthia Eller's The Myth of Matriarchal Prehistory (2000) has been influential in opening up space for consideration of egalitarian matrilineages. ("Knocking Down Straw Dolls," republished in Feminist Theology, 13.2 (2005), Sage Publications, UK, pp 185-216)







Female Liberators and Revolutionaries
from the new Women's Power


Her new Women's Power DVD has just been released (March 2008), with screenings around the US, in Britain and Australia. Video clips can be viewed here. Dashu is now working to complete a multi-volume sourcebook on women in European folk religion and the witch hunts.[Link] [Cache]
FreiheIT-Blog: Risiken der Überwachung am Beispiel der Vorratsdatenspeicherung
11/01/2008 04:59 PM

Unter dem oben genannten Titel stand ein Vortrag, den ich am 08.10. dieses Jahres, also kurz vor der Großdemo beziehungsweise dem Aktionstag “Freedom not Fear”, in Berlin hielt. Die Atmosphäre dort war sehr erfreulich; ich habe noch nie einen Vortrag erlebt, bei dem es zu derartig angeregten und kontroversen Diskussionen kam, was auch für mich als Vortragende eine große Bereicherung war. Ebenso fand ich die anderen Vorträge sehr informativ und interessant.

Mein eigener Vortrag beschäftigte sich mit dem Thema “Risiken der Überwachung am Beispiel der Vorratsdatenspeicherung”, also damit, wie Überwachung, insbesondere die Vorratsdatenspeicherung, unsere Gesellschaft beeinflusst, welche Gefahren damit verbunden sind und wie die möglichen Konsequenzen aussehen. Da dieses Thema ja nach wie vor aktuell ist, habe ich beschlossen, meine Folien, natürlich versehen mit Erklärungen und Anmerkungen, hier zur Verfügung zu stellen. Interessierte können sie also hier herunterladen:

Folien (PDF-Datei)

[Link] [Cache]
Sozial-Gangbang: J.B.O. - Rockmuzik
11/01/2008 04:51 PM
Bereits 1989, ursprünglich als James Blast Orchestra aus reinem Spaß geründet, mußte die Band ihren Namen nach rechtlichen Auseinandersetzungen mit dem Namensvetter ändern um Verwechslungen zu vermeiden.
Die Fans von J.B.O. sind darüber sehr erleichtert, obwohl Verwechslungen im Konzertsaal eigentlich ausgeschlossen sind - denn während auf der einen Seite die erste Reihe nur 7 Zähne hat und nach Pipi stinkt, brennt bei J.B.O. regelmäßig das Haus.
Heute findet man unter dem Namen J.B.O. übrigens oft den Zusartz "james zensiert chester". Neben "Rockmuzik" coverte die Band zahlreiche weitere Stücke und macht sie so erneut zu einem kleinen Hörgenuss mit jeder Menge Spaß. Ist doch auch mal was!

[Link] [Cache]
SaarBreaker: Jobmotor Deutschlands bringt nur Armut
11/01/2008 04:48 PM

Ich habe ja schon viel über Zeitarbeit - Leiharbeiter, die von sogenannten Personalleasing Firmen (mein ehemailiger Vorgesetzter nannte sie Halsabschneider und Seelenverkäufer) zum ausbeuten an die Wirtschaft verkauft werden, geschrieben. Leiharbeit steht inzwischen in Deutschland für Armut in einer Unterschicht unter der Unterschicht.

Am vergangenen Montag (29.10.) hat die ARD einen WDR-Bericht mit dem Titel “Leiharbeit undercover” gesendet. Der Bericht zeigt die Zweiklassengesellschaft in den Betrieben, die unterschiedliche Behandlung und Bezahlung von Leiharbeitern und fest Eingestellten. Wer den Bericht gesehen hat, wird verstehen, warum es Hartz-IV-Empfänger gibt, die sich weigern sich unter solchen Bedingungen ausbeuten zu lassen.

Dabei will uns gerade diese Branche weiß machen, das Sie die Guten sind. Begreifen sich als Jobmotor Deutschlands und lassen doch nur Armut und ausgebeutete Beschäftigte zurück.

Für alle, die die Sendung nicht sehen konnten, sich aber gerne anschauen möchten, hier die Links zu youtube:

  1. http://www.youtube.com/watch?v=eYkvcKc5_4o&hl=de
  2. http://www.youtube.com/watch?v=KNlu2XsWGbQ&hl=de
  3. http://www.youtube.com/watch?v=9z2yF64FDSs&hl=de
  4. http://www.youtube.com/watch?v=Rmec_HQffzA&hl=de
  5. http://www.youtube.com/watch?v=17RYdtcmsj8&hl=de

Beiträge dazu gibt es hier:


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

[Link] [Cache]
SaarBreaker: Werbung für die Vorratsdatenspeicherung
11/01/2008 04:48 PM

BKA-Präsident Jörg Ziercke macht wieder einmal Werbung für die Vorratsdatenspeicherung. Er gibt in der Nachrichtenagentur dpa sogar einen Tipp, wie man sich vor Cyberkriminelle schützen kann:

“Am besten benutzen Sie zwei voneinander getrennte Betriebssysteme - eines fürs Online-Banking und ein anderes fürs Surfen”

Was natürlich überhaupt nichts bringt. Denn auch bei Online-Banking besteht eine Internet-Verbindung. Der beste Schutz ist schlicht und einfach auf diesen Bankservice zu verzichten.

Der BKA-Chef begründete das mit den immer raffinierteren Methoden Krimineller, Heimcomputer mit Schadprogrammen zu infizieren. Diese “Trojaner” lieferten den Tätern Zugangsdaten jeder Art: “Alle Arten von Zugangsdaten können illegal abgegriffen und - wie ein Personalausweis - missbräuchlich verwendet werden.

Spricht Herr Ziercke vom Bundeskriminalamt (BKA), oder worum geht's hier? Klingt für mich jedenfalls wie die geplante Online-Durchsuchung.

“Die IP-Adresse ist oftmals die einzige Spur zu den Tätern. Wenn die Klage vor dem Bundesverfassungsgericht Erfolg hat und wir diese Daten nicht mehr bekommen könnten, wäre das für unsere Arbeit auf diesem Kriminalitätsfeld das Ende.”

Damit Herr Ziercke können Sie vielleicht eine alte Oma überzeugen, die vom Internet genau so viel versteht, wie vom den Medien, die diesen Mist verbreiten. Zunächst einmal ist ja kaum noch jemand so blöde, dass er ohne irgendeinen Anonymisierungsdienst im Internet unterwegs ist. Denn die Gefahr, die von den BKA-Schnüfflern ausgeht, ist weit größer als die der Terroristen. Ich möchte da nur einmal an die vielen Verfahren Ende 2007 erinnern, wo wir auf Grund übereifriger Schnüffler plötzlich über 12.000 „Sexgangster" im Internet hatten. Wie viele von diesen 12.000 sind denn inzwischen inhaftiert oder verurteilt worden?

Es trägt natürlich auch ungemein zur Verbrechensbekämpfung bei, wenn man die Daten der Deutschen Europäer aufzeichnet und dann wegen jeder angeblichen Bedrohung aus dem Terroristennetzwerk Internet durchwühlt und am Ende der Auswertung feststellt, dass die gesuchte IP in die Wüste führt. Eigentlich können wir ja alle davon ausgehen, dass das BKA keinen besonderen Grund braucht um die Daten zu durchwühlen. Auch die Herausgabe der Daten an die Unterhaltungsindustrie, die schon lange darauf wartet, kann ich mir gut vorstellen.

Worum es Herrn Ziercke geht, ist nicht der Schutz des Einzelnen vor irgendwelchen Gefahren im Internet, im realen Leben lauern weit mehr Gefahren als im Internet, sondern schlicht und einfach um die Daten der Bürger.

Zitatquelle: sueddeutsche.de


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

[Link] [Cache]
SaarBreaker: Heute ist Bundestagswahl 2009
11/01/2008 04:48 PM

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit findet heute ein weiterer Teil der Bundestagswahl 2009 statt. Da dem Stimmvieh trotz aller Demoskopie nicht so ganz trauen ist, gibt es in der real existierenden deutschen Demokratie bekanntlich das duale System. Wenn eine große Partei schlecht abschneidet und die Kandidaten ihre Wahlkreise verlieren, kommen die größten Pfeifen über die Landesliste trotzdem in den Bundestag. Bei den kleinen Parteien zählen ohnehin praktisch nur die Plätze auf den Landeslisten.

In Niedersachsen werden heute de facto fünf und in Schleswig-Holstein zwei grüne Abgeordnete des sich 2009 konstituierenden Bundestags gewählt.

Insgesamt werden so schon viele Monate vor der öffentlichen Wahl praktisch drei Viertel der Bundestagsabgeordneten bestimmt. Nachdem so die Kontinuität der Macht sichergestellt ist, wird dann im Herbst 2009 nach großem Wahlkampfgetöse, dass die Illusion der Demokratie vermittelt, duch Zuteilung des kleinen Rests an Abgeordneten bestimmt, wer die Befehle der Transatlantiker als Regierungsmitglied ausführen darf. (Quelle: Mein Parteibuch)


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

[Link] [Cache]
rotglut.org: Ein Bericht auf N-TV über fragwürdige Geschäftsmethoden
11/01/2008 04:25 PM
Mit den richtigen Leuten wäre das nicht passiert! "Aus Protest gegen eine ausgebliebene Möbellieferung ist eine Mutter mit ihrer dreijährigen Tochter in Cambridge kurzerhand ins Möbelgeschäft gezogen." Das Möbelhaus hat den falschen Anwalt! Der Restanwalt Günter Freiherr von ... [Link] [Cache]
Zwiegespräche: Bewusstsein für den Ist-zustand
11/01/2008 03:52 PM

So sehr wie Ökonomie eine religiöse, gesellschaftliche und auch politische Rolle spielt, so ist sie auch in den Wissenschaften vorzufinden. Letzteres gibt ein sicheres Zeichen für eine 'neue religiöse' Marschrichtung vor. Dennoch kann diese Marschrichtung uns aber auch genau dorthin führen wo die Anfänge sind. Die Anfänge des menschlichen Miteinander und Füreinander. Es ist an der Zeit, das wir Menschen Unser bewusst werden.

 


Mit allen unseren Stärken und Schwächen. Daraus lernen wie wir die Schwächen und Schwachen unserer Zeit zu Starken und Stärken aufbauen können. Und wenn nicht wir dies können - wer sollte dies ausser uns?
Wir haben uns und wir nutzen es nicht. Wir haben tatsächliches Wissen und nutzen es nicht. Verstecken uns hinter den Gefühlen und schieben die Verantwortung auf, auch zum großen Teil imaginäre, andere Dinge. Wir suchen nach Ursachen! Die einzig in unseren Händen - in unserer Vergangenheit - selbst liegen und finden sie nicht, weil wir sie nicht wahrhaben wollen.
"Das Bewusstsein ist die Kraft, welche hinter aller Manifestation steht.", schrieb Whitton einst. Und ich gebe ihm Recht. Das Bewusstsein vieler Dinge löst in uns Ur-Ängste aus und unser kindisches 'nicht verstehen wollen' drängt uns in die Richtung anderes als Ursache heranzuziehen. Bezeichnender Weise können diese Ursachen dann auch niemals bewiesen werden - sie sollen ja auch gar nicht bewiesen werden, da wir uns dann darüber bewusst sein müssten, das es unsere eigenen (Fehl)verhaltensweisen sind. Wir gaben die Verantwortung über uns selbst ab. Das geschieht heute in zunehmenderem Maße wenn wir zum Beispiel zum Arzt gehen. Wir unterwerfen uns.



So wie es die Seinserfahrung ohne Denken nicht gibt, so ist es ebenso nicht möglich etwas zu bewerkstelligen ohne sich über die Herangehensweise bewusst zu sein. Wir haben die Herangehensweise unterdrückt - aus unseren Gedächtnissen gestrichen, da wir uns auf andere - nur nicht auf uns selbst - verlassen. Unser ICH ist fast gänzlich damit verschwunden. Ein Zustand der Abhängigkeit. Ob man nun abhängig von der Geldbeschaffung ist - die heute im höchsten Masse an die Lebensnotwendigkeit geknüpft scheint; ob man abhängig ist sich mit Strom versorgen zu lassen... es sei dahingestellt. Sicher ist unter allem Erkennbarem aber sich die Erde Untertan gemacht zu haben.


Je mehr "scheinbare" Freiheiten der Mensch sich gönnt, je weniger Freiheit bleibt am Ende. Die Harmonie die wir meinen zu besitzten ist eine Machtlüge zum Erhalt der Ökonomie. Zuletzt werden wir feststellen das dies ein perfider Schildbürgerstreich ist der uns dahin bringt wovor jeder Mensch - ob arm, ob reich - ob mächtig oder schwach - wieder nur Angst hatte und diese Angst umgehen wollte.


Es vereint sich alles zu einer postmodernen Apokalypse in der es keine Leugnung der objektiven Realität gibt!

[Link] [Cache]
ISLA: Göttin des Tages:
11/01/2008 03:07 PM
Heute entnommen dem Newsletter von Schlangengesang.



1.November: Schütze, zunehmender Mond. Nebelung war die germanische Bezeichnung für den Monat November. Damit wird ein nebel- und windreicher Monat bezeichnet. Die Indogermanische Sprachwurzel "Nebh" bezeichnet Feuchtigkeit, Dunst und Nebel.



Cailleach
Schottland


Geburtstags-Fest der schottischen Göttin Cailleach. Ihre Herrschaft als Wetter- und Sturmgöttin, Zerstörerin und wilde Furie, die jedes aufkeimende Frühlingsblatt mit ihrem Zauberstab zu zerstören sucht, beginnt am ersten November. Sie endet, je nach Überlieferung an Imbolc, 2.Februar, oder sogar erst an Beltane, 1.Mai. (Mehr zu Cailleach im schlangengesang 8/04)
Quelle: Mysterious Britain & Ireland



Tag der Banschees, der Geister aus der Anderswelt in der keltischen Religion. In Irland wird noch teilweise ein Brauch dazu zelebriert. Man legt den Verstorbenen Äpfel auf die Gräber als Symbole für den ewigen Kreislauf aus Geburt – Tod – Wiedergeburt. Banshee kommt etymologisch von ban = Frau und sidhe = Fee.
Quelle: Edain Mccoy: Die keltische Zauberin



wohl auch Festtag einer schottischen Göttin mit Namen Nicneven. Als Totengöttin reitet sie ähnlich wie Hel in den dunklen Monaten durch unsere Welt um Seelen einzusammeln.
Quellen: einzige Quellen unsicherer Qualität "Mythology of Nicneven"


Mexico: Opfer an die aztekische Liebesgöttin Xochiquetzal. Göttin der Frauen, des Handwerks, des Tanzes, Gesanges und der Blumen, Schmetterlinge und Vögel. (Siehe Schlangengesang (24/07)
Quelle: Mexiko-Lexikon[Link] [Cache]
ISLA: Kurze Kommentare zum Tage:
11/01/2008 03:07 PM
(K)ein technisches Problem? Heute kein Eintrag des ISLA-Blogs im Parteibuch-Ticker? Kurze Leselektüre: Nu aber nicht gleich größenwahnsinnig werden! Im Ernstfall ist dieses Symptom allerdings heilbar. Gerade eben übrigens aus Versehen ein wenig Zimt-Honig an der Schweinskopf-Sülze auf Dinkel-Cräcker gelandet. Lecker! Nach dem ersten Erstaunen in meinem Gaumen.[Link] [Cache]
ISLA: Scharia-Regeln
11/01/2008 03:07 PM
Zugleich machte der Rechtswissenschaftler Rohe deutlich, dass Scharia-Regeln nur so lange akzeptierbar seien, wie sie mit deutschem Recht vereinbar sind. "Nachteile für Frauen, wie sie im Sorgerecht oder im Erbrecht zur Scharia gehören, können wir nicht hinnehmen", sagte er, Gewalt und Köperstrafen seien ohnedies nicht akzeptabel. "Aber ich kenne keinen Muslimen in Deutschland, der dies fordert", sagte der Jurist. (via)[Link] [Cache]
ISLA: Kein Fake
11/01/2008 03:07 PM
Liza: Es leben die toten Juden![Link] [Cache]
ISLA: Switching to Goddess
11/01/2008 03:07 PM
Although as I've pointed out throughout this book, cultures don't change easily, the Goddess is already a deeply buried part of many if not most world cultures. In the West She hangs out as Mother Earth, Mary "Mother" of God, CinderElla, Maid Marian, Mother Holle, mistletoe and holly, the Goddess Oestra and Her sacred hare, and in myths, legends and holiday traditions too many to mention. We need to slide Her out of hiding, ditch the disguises She's cloaked Herself in, and restore the brilliant old magic that made us the peace-loving, non-violent, earth-revering, sensual adventurers we all long to be again."


~ From Switching to Goddess: Humankind's Ticket to the Future. Nov. 2008. Hampshire, UK: O Books[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/01/2008 03:07 PM



Catmasutra
Peace! BB![Link] [Cache]
ISLA: Immer besser! Den Schlachtruf "Blame Bush"
11/01/2008 03:07 PM
(Wie angekündigt, hier nun der nächste Zweit-Eintrag eines Beitrags wegen fehlerhafter Archivierung bei Google.)


... hat natürlich auch die FAZ erreicht. Nicht nur ich warte mit großem Interesse auf weitere Ergebnisse dieser Kampagne, die hoffentlich recht viele weltweit sehr redselig macht! Da platzen (Börsen-)blasen, da liegen überall Monster auf dem Schlachtfeld, die sich nun in Luft auflösen. Allerdings sehen manche deutsch-sprachigen Monster trotzdem weiterhin ganz gut durch Wände und Wellen, was ich jeden Tag auf's neue bewundern darf. Was für eine Show! Und mittendrin noch ein paar heilungsanfällige Idioten, die dem Schweigen nicht länger zuhören wollen. Zu tief sitzen die Lektionen dieses Lehrstücks über den Abgrund menschlicher Beziehungen. Noch mehr Theater gefällig? Bleiben Sie dran! Es wird immer besser, was da geboten wird. Hier noch ein großartiger Gag: Auch Bush wusste von nichts. Es war nämlich alles


Die Cheney-Doktrin


"Mayer liefert erschütternde Details darüber, wie Cheney mit Addington und Yoo die Verfassung aushebelte, Folter legalisierte und geheime Gefängnisse in aller Welt gründen ließ. Weder Bush noch Außenminister Powell, Justizminister Ashcroft oder Sicherheitsberaterin Rice wussten von Cheneys Weisungen an Militär und Geheimdienste. Eingeweiht war lediglich sein ältester Freund Rumsfeld."



Noch eine Bemerkung für Insider: "Drei Freunde"? Und wo bleiben die Taten? Bis jetzt wurden nur meine Weitsicht genutzt und Worte durch Wände und Wellen gesendet. Jede und jeder, der nicht auskunftsbereit ist, steht auf meiner ganz persönlichen Liste der
zu klärenden Angelegenheiten.



So. Und diese Sätze hier zum zweiten Mal, da gerade beim Schreiben wieder einmal die Seite verschwand: Ein Lesetipp an meine ganz persönliche, die Nase bei der Nennung von Schmidt-Eenboom rümpfende Kriegsnutte aus Köln-Ehrenfeld. Kriegsnutte mit angeschlossenem dienstbaren und esoterischem Honigtopf-Haushüterinnenservice, denn weibliche Stiefelträgerinnen und willige Helferinnen gibt es leider genug. Nach Erscheinen von "Generation Blogger", dem Hörspiel "Chiffre: Morgaine in BlogLand" und den ersten Glashaus-Spielen inklusive dem Einsatz von Trigger-Tigern war der Einsatz von Kriegsnutten nur folgerichtig. Das gerümpfte Näschen im Einsatz war daher wohl eine Folge von allzu dienstlich begründetem Glauben an die Geschichten von Lügenbaronen: "Zu Schmidt-Eenboom schreibt ein Parteibuch-Lexikon-Leser ohne Quellenangabe: Der Autor Schmidt-Eenboom, so stellt sich heraus, war ein Honorarempfaenger des BND und hatte mehrere Decknamen. Seine Darlegungen sind mithin als interessengelenkte Behauptungen aus dem Inneren Kreis des Nachrichtendienstes interpretierbar. Diese absurde "Information" dürfte ein Versuch des BND sein, Schmidt Eenboom zu diskreditieren." (via "Kultursteuerung")
Versuche, zu diskreditieren, hat es in meinem Fall reichlich gegeben. Es wäre verlorene Zeit, sie alle zu dokumentieren, diese armseligen Versuche der Zersetzung. Weniger wichtig und weniger aufklärungsbedürftig als beispielsweise die Attacken gegen meine Tochter. Meine ganz persönlichen Rachegeschichten erscheinen daher immer nur dann, wenn ich gerade wieder Lust auf Rache habe. Denn wie wir alle wissen: "Das Böse ist eine Frau". Hexen haben keine Ahnung von Technik, Tarnung und Träumen. Und Blogs sind lediglich etwas andere Unternehmen, die es mit allen Mitteln zu lenken, schützen und leiten gilt. Nicht wahr?



Update:
Der Fall Schmidt-Eenboom scheint doch ein wenig komplizierter zu sein.[Link] [Cache]
RA Kai Behrens: Urteil des BGH zur Frage, wann eine Provision bezogen wurde?
11/01/2008 01:59 PM

[if gte mso 10]>

Wir hatten bereits ausführlich über die Frage der Zuständigkeit der Arbeitsgerichte bei Rechtsstreitigkeiten mit Handelsvertretern berichtet. Das Arbeitsgericht ist zuständig, wenn der Handelsvertreter in den letzten sechs Monaten weniger als 1.000€ monatlich im Schnitt verdient hat und er ein Einfirmenvertreter ist.

Wann aber hat jemand etwas verdient? Sind das nur Zahlungen, die man auch bekommen hat oder sind das auch Zahlungen, die man „verdient" hat, die aber mit Gegenforderungen verrechnet wurden.

Mit dieser Frage, die bisher in der Rechtsprechung völlig unterschiedlich beurteilt wurde, hatte sich der BGH auseinanderzusetzen.

Der Bundesgerichtshof entschied am 12.02.2008 , dass für die Ermittlung der während der letzten sechs Monate des Vertragsverhältnisses im Durchschnitt monatlich bezogenen Vergütung alle unbedingt entstandenen Vergütungsansprüche des Handelsvertreters zu berücksichtigen sind, unabhängig davon, ob, auf welche Art und Weise und in welchem Umfang sie erfüllt sind.

Streitig war ein Fall, in dem der Handelsvertreter mehr als 1.000,00 € verdient hat, jedoch weniger als 1.000,00 € ausgezahlt bekommen hat, weil andere Positionen wie Telefonkosten, Büromiete usw. durch Verrechnung in Abzug gebracht wurden.

Die Gerichte haben sich lange darüber gestritten, ob nur darauf abgestellt werden soll, was ausgezahlt wurde, oder auch darauf, was zwar verdient, aber im Wege einer Verrechnung weggefallen ist.

Der BGH hat hier nun eine Klärung geschaffen und gesagt, dass es nicht auf die Auszahlung ankommt, sondern auch auf das, was möglicherweise verdient wurde, aber im Wege einer Verrechnung weggefallen ist.

Die Deutsche Vermögensberatung DVAG stellt sich jetzt auf den Standpunkt, dass auch alles das, was in die Stornoreserve gezahlt wurde, auch quasi verrechnet wurde und zu den ausgezahlten Provisionen hinzugezählt werden müsste.

Angeblich, so die Deutsche Vermögensberatung nach ihrer Rechtsansicht, habe dies der BGH so gemeint.

Wir halten die Auffassung des BGH für zutreffend, die der Deutschen Vermögensberatung jedoch nicht. Die Entscheidung hat mit der Stornoreserve nichts zu tun.

Das Landesarbeitsgericht wird in Kürze dazu Stellung nehmen.

[Link] [Cache]
Principiis Obsta: Unser Geldsystem - Ein System mit Verfallsdatum
11/01/2008 01:53 PM




Unser Geldsystem - Ein System mit Verfallsdatum

[Link] [Cache]
Freie ArbeiterInnen Union: Direkte Aktion 190 (November/Dezember 2008) erschienen
11/01/2008 01:08 PM
Die neue Ausgabe des anarchosyndikalistischen Fachblattes für Klassenkampf, Streik, Kultur und Kreuzworträtsel gibt es jetzt im gut sortierten Fachhandel und natürlich per Post (Abonnement). Hier kannst du die DA abonnieren oder erst einmal ein Probeheft bestellen.[Link] [Cache]
Mein Parteibuch Blog: Heute ist Bundestagswahl 2009
11/01/2008 12:51 PM

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit findet heute ein weiterer Teil der Bundestagswahl 2009 statt. Da dem Stimmvieh trotz aller Demoskopie nicht so ganz trauen ist, gibt es in der real existierenden deutschen Demokratie bekanntlich das duale System. Wenn eine große Partei schlecht abschneidet und die Kandidaten ihre Wahlkreise verlieren, kommen die größten Pfeifen über die Landesliste trotzdem in den Bundestag. Bei den kleinen Parteien zählen ohnehin praktisch nur die Plätze auf den Landeslisten.

In Niedersachsen werden heute de facto fünf und in Schleswig-Holstein zwei grüne Abgeordnete des sich 2009 konstituierenden Bundestags gewählt.

Insgesamt werden so schon viele Monate vor der öffentlichen Wahl praktisch drei Viertel der Bundestagsabgeordneten bestimmt. Nachdem so die Kontinuität der Macht sichergestellt ist, wird dann im Herbst 2009 nach großem Wahlkampfgetöse, dass die Illusion der Demokratie vermittelt, duch Zuteilung des kleinen Rests an Abgeordneten bestimmt, wer die Befehle der Transatlantiker als Regierungsmitglied ausführen darf.

[Link] [Cache]
Skandal: Staatsanwaltschaft Kassel stellt "Ermittlungen" ein
11/01/2008 12:24 PM
Merkwürdige Berufung auf Kriminellenschutzparagraph und die falsche Verurteilung Die Staatsanwaltschaft Kassel hat "Ermittlungen" wegen Betruges gegen Günter Freiherr von Gravenreuth nach §154 Absatz 1 StPO eingestellt. Ja. Der "Kriminellenschutzparagraph". Merkwürdigerweise beruft sich die Staatsanwaltscha ... [Link] [Cache]
Politprofiler: Erbschaftssteuer soll bei 4 Milliarden bleiben
11/01/2008 12:24 PM
Neue Steuern braucht das Land! Ist dieser Ruf verhallt, geht es meist um die Erbschaftsteuer. Eine Steuer auf die bereits schon zigmal versteuerten Einkommen und Rücklagen der Bürger. Der Staat greif in seiner Verzweiflung immer tiefer in die Taschen der Bürger und am leichtesten geht das, wenn der Zubesteuerende bereits tot ist.

Die Totensteuer

Sparguthaben und Eigenheime sollen der Grundstock für die das Leben der Kinder sein, wenn die Eltern diese Erde verlassen. Die kärglichen Einkommen eines arbeitsreichen Lebens erbrachten em Staat schon genügend Lohnsteuer. Mit diesem versteuerten Geld muss für den täglichen Bedarf konumiert werden und auch mit 19 bzw. 7 % MwSt. Dazu kommen noch all die versteckten Steuern für Genußmittel, Heizstoffe und Auto.

In der NeuZeit wird von immer mehr Eigenverantwortung gesprochen, das heißt für den Bürger aus diesem bereits versteuerten Einkommen privaten Kranken-und Rentenversicherung müssen abgeschlossen werden, gleichzeitig steigen die Beiträge zu den Pflichtversicherungen bei geringeren Leistungen.

Die Bildung der Kinder wird zum Finanzakt. Nicht nur die Studiengebühren drücken die Haushaltskasse, sondern auch die Tagesschulen, die für viel Geld schlechtes Essen anbieten.

Wer also noch in "besseren" Zeiten eine steuerfreie Lebensversicherung abschloss kann davon ausgehen, dass spätestens nach seinem Tot der Staat kräftig zu greift, denn der Staat pocht auf seine 4 Milliarden Erbschaftssteuereinnahmen - komme was da wolle.

Im Gegenzug ist ihm für die Rettung der Banken nichts zu teuer. Einstellige Milliardenbeträge klingen in diesem Fall schon nahezu lächerlich.

Der Zehnte Teil ist nicht genug

In Zeiten der Feudalherrschaft gab es Bauernaufstände, weil der Besitzer seinen zehnten Teil einforderte. Heute in der viel gelobten Neuzeit sprechen wir schon von der Hälfte und das reicht unserem Staat immer noch nicht. Die Fürsten und Bischöfe erhoben damals den Zehnten Teil für Pacht und Schutz, mit dem gleichen Argument erhebt auch unser Staat all diese Steuern. Doch in Wahrheit ist alles für Zinsleistungen an andere Herren, die sie uns nicht nennen wollen.

Fürsten liehen ihre Armen für Geld aus, um ihre Zinsen und Schulden bei anderen bezahlen zu können. Ist dies heute anders?

Der Staat als Lehnsherr

Die radikale Besteuerung der Bürgern in jeder Lebenslage katapultiert uns ins dunkle Mittelalter zurück. Noch glauben wir sind freie Bürger in einer demokratischen Ordnung, doch die Steuerschrauben werden immer straffer angezogen, so dass der nächsten Generation gar nicht mehr die Möglichkeit gegeben ist, Sparguthaben zu erzeugen. Ein Leben von der Hand in den Mund ist politisch gewollt.

Bürger nicht mehr von der eigenen Substanz zehren können und in Notzeiten in eigenen Stückchen Land bewirtschaften können, sind willige und vor allem billige Arbeiter. Die Erbschaftssteuer ist in diesem Puzzle nur ein kleines, aber effektive Stück.

Parteien als Kongolmerat

Die Parteienlandschaft in Deutschland hat sich nur durch die Wiedervereinigung um eine Partei verändert - sonst hätten wir immer noch unsere 4 Parteien, die sich die Macht wohlwollend in Deutschland aufteilen. Die Grünen als ehemalige Hüter der Umwelt sind zur regierungsfähigen Partei aufgestiegen, indem sie ihre Prinzipien opferten und in den gleichen Tunnel tröten wie all die anderen alt eingesessenen Parteien auf.

In den Parteikassen haben sich mittlerweile Summen angehäuft, die niemals besteuert werden und jeder Spendenskandal wir in einem Untersuchtungsausschuss glatt gebügelt ohne jegliche Konsequenz.

Mit diesen Geldern können sie problemlos die Demokratie in Deutschland verhindern und halten die Mär von der 5%-Klausel im kollektiven Gedächtnis. Sie erlassen Gesetze, damit die Parteikassen sich stetig füllen.

Der Wählerstimmenpott

"Früher" gab es einmal 5 DM für jede abgegebene Stimme an die Partei. Da aber die Wahlbeteiligung immer weiter zurück ging, ließen sich die Parteien ganz schnell etwas einfallen, denn auf dieses Geld wollten sie einfach nicht verzichten. So erschufen sie einen Wahlpott, der davon ausgeht, dass alle Deutsche zum Wählen gehen und dieses Geld wurde gemäß der Stimmanteile verteilt. Deshalb kann kein einziger Bürger mehr irgend eine Partei abstrafen, indem er nicht zur Wahl geht.

Als jetzt aber die PDS bundesweit antrat und gleich 11 % erlangte, fehlte den Parteien Geld aus diesem Wählerpott und prompt kam nach der letzten Bundestagswahl schon die Forderung, diesen Wahlpott zu erhöhen - was bis jetzt noch nicht gelang, aber sie werden bestimmt noch einen Anlauf nehmen.

Mit diesem Konglomerat schufen sie sich ein politisches Monopol, das sie mit allen Mitteln halten wollen. Sie verweigern die Zusammenarbeit mit den Linken, die nun mal demokratisch gewählt sind. Das ist aktiver Widerstand gegen die Demokratie in Deutschland.

Undemokratisch für die Demokratie

In Hessen geht das sogar so weit, dass die Wahl von Ypsilanti von der CDU einfach boykottiert werden soll - ein unglaublicher Vorfall in einer Demokratie der zeigt, dass Demokratie für die CDU und FDP nur solange unterstützt wird, so lange sie an der Macht bleiben können. Zum Machterhalten sind auch antidemokratische Mittel mehr als Recht.

Die Erbschaftssteuer ist nur wieder mal ein Zankapfel für ein inszeniertes Theaterstück der "großen" Politik. Die Einnahmen der Erbschaftssteuer sollen gleich bleiben oder gar steigen, das bedeutet für den Bürger, dass er auf irgend eine Art dieses Geld aufbringen muss.


Kirchen ohne Erbschaftssteuer

Parteien, Kirchen und Stiftungen sind von dieser Steuer ausgenommen, doch gerade diese Organisationen häufen die meisten Gelder an und missbrauchen sie für ihren Macht erhalten.

Die Reichen gründen Stiftungen und deklarieren sie als gemeinnützig, damit keine Steuer anfallen und beschenken so die Enkel nicht nur mit Geld, sondern auch noch mit Einfluss - siehe Bertelsmannstiftung.

Parteien sollten nach mindesten 20 Jahren aufgelöst werden müssen, die Parteigelder gehören danach in einen Fond, aus dem sich neue Parteien gründen könne, denn wenn wir hier nicht unternehmen bekommen wir eine lahme Demokratie dominiert von Geld und Kapital, das auch Plutokratie genannt werden kann.

Mittlerweile sitzen nur noch die sogenannten Eliten in den Führungskadern unserer Demokratie und halten Wache, dass ihren Kasten kein Ungemacht droht.[Link] [Cache]
emplify: Techniklinks - 1.11.2008
11/01/2008 12:04 PM

Heute gibt es nur ein paar technische Links, die sich die Woche über aufgestaut haben.

  • Das CMS Alfresco Enterprise 3.0 ist raus. Das ist zwar schön und gut, ich möchte aber zu diesem Entwicklungsmodell im Allgemeinen mal ein paar Worte verlieren. Da ich mich beruflich aktuell sehr stark mit Alfresco beschäftige, geht mir dieses Entwicklungsmodell tierisch auf die Nerven. Es funktioniert quasi so: Man darf das CMS herunterladen, testen, Fragen stellen (in einem Webforum, die nur selten beantwortet werden), wie jede andere Software auch. Es gibt außerdem zwei Versionen der Software. Eine "Labs"-Edition, die jeder nutzen darf und eine "Enterprise" Edition die kostenpflichtigen Support/Customizing etc beinhaltet. Die Labs Edition ist lediglich die Veröffentlichung eines Subversion Levels, die nur dazu dient, die Bugs zu fixed für die Enterprise Version. Und genau so auf weiter Flur fühlt man sich auch bei Fragen. Wenn die jemand beantwortet, dann nur Leute die ebenfalls von diesem Modell frustriert sind. Ja, das wars eigentlich. Das Wiki dokumentiert zwar ganz gut, aber eben auch nur für Standardanwendungsfälle. Komplexes Customizing wird aus externer Quelle wohl auch nicht soo gern gesehen. Es ist wahrscheinlich, dass die Alfresco Leute das natürlich anders sehen, aber das waren meine bisherigen Erfahrungen mit diesem Entwicklungsmodell. Wenn man an seiner Community hängt (die besten Entwickler) sollte man dieses Modell ganz schnell sein lassen, sondern einfach oft released und nur Consulting für ein Produkt anbieten (die meisten Produkte sind eh so komplex inzwischen, dass man das sowieso dabei kaufen muss).
  • Immer interessant für JavaScript Entwickler: Debunking Dojo Myths
  • Hier mal wieder ein paar Informationen über Comet und WebSockets. Ich bin ja mal gespannt, ob das so einschlägt, wie das einige ja behaupten. Ich glaube da noch nicht dran. Das WebSocket Prinzip wird für viele nach Sicherheitsproblem riechen und daher eventuell schon in einer Menge Corporate Policies einfach gestrichen werden, da die Firewall immer was dagegen hat wenn ein zweiter Datenport geöffnet wird.
  • Nicht alles was intelligent ist, muss digital sein: Dieser Oktopus ist für Stromausfälle verantwortlich. Mit voller Absicht. Krasses Tier. Die werden uns irgendwann mal die Weltherrschaft streitig machen, wenn der Planet unter Wasser steht.
So, kurze Ausgabe für heute. Ist ja Wochenende, und vor allem auch Feiertag in Bayern...

[Link] [Cache]
ad sinistram: Die Rückkehr der Inkompetenz
11/01/2008 11:56 AM
[Link] [Cache]
Der Internet-Minister oder: Ordering bloggers around is like herding lolcats
11/01/2008 11:53 AM

Secretary: Part 1

The blueprints for the Department of the Internet offices call for Ceiling Cat-themed sprinkler heads.

Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil5

by xkcd, Creative Commons License

[Link] [Cache]
Porzellanladen Europa: für ein paar Tassen mehr..
11/01/2008 11:51 AM

MerkelSarkozy


"Wollen wir Teile der deutschen Wirtschaft verstaatlichen? Können wir mal bitte die Tassen im Schrank lassen?" fragte gestern der deutsche Aussenminister Frank Steinmeier zu den Plänen des französischen Präsidenten Sarkozy und schmiss wie immer eine falsche Frage als Antwort auf eine andere in den Weltraum über Berlin.

Die Frage welche die Europäer hinsichtlich einer von Frankreich vorgeschlagenen "Wirtschaftsregierung" bewegt, ist nicht die nach der Freiheit der Konzerne, Banken oder gar der Zentralbank EZB.
Es ist ihre eigene Freiheit, welche die Menschen in Europa haben bzw. behalten wollen. Und nur die Antwort auf diese Frage wird den Ausschlag geben wer sich in der öffentlichen Diskussion durchsetzt.


 

FRANKREICH UND DEUTSCHLAND: ZWEI ANDERE DEMOKRATIEN

Zuerst - und immer wieder - muss man auf die Unterschiede der politischen Systeme Deutschlands und Frankreichs hinweisen, die bis zur Abgeschiedenheit voneinander führen können.


Frankreich ist ein zentralistische, temporäre Monarchie. Der Präsident ist König für 7 Jahre, wird direkt vom Volk gewählt, die Legislative ist kein realer Witz wie in Deutschland, sondern strukturell so angelegt. Bundesländer gibt es nicht, die Departements sind von oben nach unten organisierte Schrägflächen auf denen die Order aus der Haupstadt durchgereicht werden.


Im Prinzip kann ein direkt vom Volk ins Amt gebrachter Präsident von Frankreich also erstmal machen was er will.


Damit das in Deutschland nicht passiert, ist nach dem 2.Weltkrieg ein grundlegendes System des Misstrauens gegen das Volk und seine Entscheidungen heraus organisiert worden. Nach dem totalitären faschistischen System, was nur mit Hilfe des Bürgertums Anfang der 30er Jahre einen Schmierenkomödianten als absoluten Diktator an die Macht bringen und einen Weltkrieg vom Zaun brechen konnte, erfand man nach dem hässlichen Juden nun den bösen Deutschen.

Was er machte, war schon schlecht. Was er wollte, war irgendwie vom Teufel. Man durfte ihn nicht machen lassen, aber er sollte arbeiten gehn und die Schnauze halten, seine Sprache, seine Kultur, er selbst war Shit, Shit, Shit und er hatte sich zu schämen. Das ist bis heute so.

Das von den Besatzungsmächten aufgezungene, von den Deutschen damals nicht gewollte und abgelehnte Grundgesetz, es war von vornherein als eine Art Herbergsvater für einen leider gross werdenen Damien angelehnt. Bevor irgendwas passierte musste es erstmal durch drei Filter, wurde 5 mal abgewogen, dann bekrittelt und anschliessend eventuell zur Beratung abgegeben.


Die mächtigste Person der Exekutive ist nicht der Präsident, der heisst nur so und hat nix zu sagen, er hat nur manchmal abzunicken. Vom Volk gewählt wird er auch nicht, es könnte ihn sonst jemand ernstnehmen. Versteckt besitzt die Person des Bundespräsidenten dennoch lang unterschätzte Möglichkeiten, denn sie kann immer noch bei vielem "Nein" sagen.


"Ja" sagen kann aber nur das Parlament. Es wählt den Kanzler. Und es kann ihn auch wieder abwählen, jederzeit. In Frankreich (oder den USA) unvorstellbar.

Auch bei der Wahl des Bundesparlamentes, des Bundestages, gilt das grundsätzliche Misstrauen gegen die Wähler. Direkt wählen geht zwar, aber im Grunde auch nicht. Wo kämen die Deutschen denn dahin. Der Fraktionszwang, das sich Fügen in die Herde, das Unterwerfen an die sorgsam nach dem 2.Weltkrieg aus den Alliierten heraus installierten Grossparteien, die 5-Prozenthürde, das Beschneiden der Abgeordneten in ihren Möglichkeiten ohne einen Parteienapparat, das gesamte parlamentarische System in Deutschland ist (aus Sicht der Legislative betrachtet) eine einzige Handbremse.

Es gilt die "personalisierte Verhältniswahl", eine weltweit einmalige Mischung von Verhältniswahl und Mehrheitswahl.

Aber auch dann, wenn der Bundestag endlich die Abgeordneten der bösen Deutschen beisammen hat, kann er nix machen ohne eine Ansammlung von Exekutivorganen. Eigentlich ebenfalls völlig absurd: der Bundesrat.
Er ist keine Länderkammer. Eine Länderkammer wäre er, wenn er sich aus Legislativ-Vertretern zusammen setzen würde. Das tut er aber nicht. Er ist eine Ansammlung von Regierungen. Und von diesen Landesregierungen muss sich das alles entscheidende Bundesparlament erst umständlich, nach genauester Prüfung, alles genehmigen lassen.

Wer begreifen will, warum hier Jahrzehnte alles liegen geblieben ist und die deutsche Politik so ein Abfallhaufen gescheiterter Bürokraten, volkswirtschaftsunfähiger Versager und schlechter Anwälte geworden ist die nur mit Korruption zu ihrem Geld kommen, der muss zuerst begreifen dass das gesamte parlamentarische System in Deutschland darauf angelegt ist dass die bösen Deutschen nichts, aber auch gar nichts zu melden haben und das nichts, aber auch gar nichts in der Politik entschieden wird, sondern da wo die Post abgeht, nämlich erstens in der Verwaltung und zweitens beim Kapital.


Beide durften unter Hitler alles, beide durften in Weimar alles, beide durften unter´m Kaiser alles, beide durften in Bonn erst Recht alles und in der Berliner Republik dachten sie schon "so kann´s weiter gehn".

Aber dann passierte etwas. Etwas Merkwürdiges. Etwas absolut Unerwartetes.

Die Deutschen umgingen diesen ganzen Irrgarten und orientierten sich weder an Parteien, Parlament, Regierung, Ämtern oder Justiz. Auch die Konzerne, Banken, herrschenden Kreise, selbst Polizei und Militär waren den angeblich ach so unterwürfigen Deutschen nicht mehr ganz so wichtig.

Auf einmal lasen die Deutschen ihre Rechte. Und sie lasen sie in der Verfassung, in der geschäftsführenden Verfassung namens Grundgesetz, welches niemals mehr Bedeutung als ein Improvisorium haben sollte, bis zur Einheit der Deutschen, die natürlich auch niemals kommen sollte, nach dem Willen der Besatzungsmächte in den 50er Jahren zumindest. Denn das hätte auch ein neutrales Deutschland bedeutet, im damaligen Gleichgewicht des Terrors (das ist lateinisch und heisst "Schrecken").

Dieses Bewusstsein einer ganz normalen Republik, welches die nach dem Mauerfall geprägte neue Generation ausmacht, sie ruft diese ganze Wut, diese ganze rotköpfige, cholerische Hetze gegen das Grundgesetz im Sicherheitsapparat und in der Verwaltung hervor, in den Parteien, im Kapital und bei den ganzen Herrschaften die alle schon dachten, sie könnten hier machen was sie wollen.

Denn es gibt eigentlich nichts, was die Herren und Damen der Oberschicht - samt ihrer Büttel mit Akten, Schlagstock oder Knarre - mehr verachten als die Rechte des eigenen Volkes. Mithin verachten sie sich selbst, weil sie diesem Volk angehören und somit selber krank und böse sind.
Viel lieber wären sie in Amerika, beim Original, beim guten. "Gute Reise, Jungs" und "Seid ihr noch nicht weg?" möchte man ihnen hinterhertreten und weil man das möchte, ja dann macht man das doch auch, und weil man das macht - deshalb ist das vernünftig.

Die Rolle Frankreichs in diesem Spiel war lange die des verzweifelten kleinen Bruders, der vom gemeinsamen grossen Onkel plattgedrückt immer an der Wand landete. Die Transatlantiker sassen auf ihrer Republik und hüteteten sie wie ihre Bank, denn das war sie auch.

Diese Parkbank Deutschland, auf der man dann auf die versprochene Neue Weltordnung wartete, sie wackelt zur Zeit ganz mächtig unter den Allerwertesten von Möchtegern-Atlantis. Auslöser dieser gänzlich neuen Entwicklung: ausgerechnet eine der grössten Polit- und Wirtschaftspfeifen, die Deutschland je gesehen hat - Gerhard Schröder.


KANZLER WITH A CAUSE

Gerhard Schröder. Wenn er jemals etwas wusste, dann wenn er wo rein wollte. Also ging er da rein, und weil er es tat wollte er es immer wieder und weil er das immer wieder wollte, ja deshalb tat er es dann auch - weil das vernünftig war.
Sein "Nein" zum Irak-Krieg war ein tumbes, ein bräsiges, ein bauerntölpelmässiges "Ich will da wieder rein ins Kanzleramt" und sonst gar nichts. So entstehen Heldentaten. Warum passiert mir sowas nicht.

Nun, man sah in Frankreich also endlich seine Chance. Zusammen mit dem über alle Maßen entzückten Moskau entwickelte man nun eine Konstellation, welche man seit Bismarck nie gesehen hatte und die man in Washington (und in anderen gewissen Weltstädten) mehr hasste als alles andere was Jehowas/Gottes/Allahs Erdboden je gesehen hatte:


ein strategisches Bündnis zwischen Paris, Berlin und Moskau.

Das Problem war nur - die Deutschen hat keine Ahnung, was da 2003-2005 wirklich passierte.
Sie hatten keinen blassen Schimmer von dieser unglaublichen Chance die sich da auftat, von dem Horizont der Geschichte der sich auf einmal vor ihnen öffnete und weil sie das nicht hatten, ja deswegen hatten sie den nicht, und weil sie den nicht hatten, ja deswegen sagte man ihnen auch nichts, und weil man es ihnen nicht sagte, ja deshalb verlor man dann auch die Wahl 2005 und deswegen war das vernünftig.

Die Wahl Angela Merkels, die mittelbare Beteiligung am Libanonkrieg im Sommer 2006 und allen anderen transatlantischen Feldzügen welche von den USA und den Israelis als Strafe für die guten Deutschen sofort angesetzt wurden, die willige Unterwerfung unter die Order aus Washington das einst selbst aufgezungene Grundgesetz nun endlich loszuwerden, diese Attentate auf die deutsche Demokratie, auf die Berliner Republik, sie markieren den grössten Verrat in der deutschen Geschichte seit 1933.

Sie markieren auch die geschichtliche Vernichtung der sogenannten "SPD" und machten seit der Wahl der CDU-Transatlantikerin Merkel zur Kanzlerin jeden SPD-Funktionär zur elenden Witzfigur.

DER WEG EUROPAS: DIKTATUR ODER KONFÖRDERATION

Das Bürgertum Europas hat in keinster Weise, auch nur im Ansatz begriffen, in welcher Gefahr es schwebt. Akademiker und Wohlständer zeichnet zu allererst immer eine Todsünde aus: Trägheit.
Unendlich bräsige, blöde Arroganz und Trägheit.

Wenn die "Financial Times" jetzt von einem Staatsstreich Nicolas Sarkozys spricht, weil der natürlich in gewohnt französisch-präsidialer Königsmanier die geschwächten Amerikaner als Besitzer Europas abzulösen gedenkt, so ist das wieder einmal verwirrtes Gefasel einer bourgeoisen Blödeltruppe die mit der typisch nachkriegsdeutschen Bonner Zeitverzögerung immer erst 5 Jahre später alles merkt und sich dann beschwert warum ihr das nicht schön früher jemand erklärt hat.

Natürlich will Sarkozy jetzt einfach 1 Jahr länger EU-Präsident bleiben. Wer sollte ihn denn daran hindern? Das "EU-Parlament" vielleicht? Oder Frank-Walter Steinmeier? Das ist doch ein Witz, ist das.


Auch ist den Bürgerlichen dringend zu raten sich jetzt im eigenen Interesse endlich vor das Grundgesetz zu stellen und die Finger davon zu lassen. Man stelle sich mal vor, in einem eher französisch-amerikanischen Präsidentschaftsmodell würde in Deutschland zwischen drei Kandidaten entschieden, Stichwahl inklusive.


Und dann stellen Sie sich mal Frank Steinmeier, Angela Merkel und Oskar Lafontaine nebeneinander vor. Jedem Bürgerlichen müsste bei diesem Gedanken eigentlich endlich klar werden, dass er zu einer bestandsbedrohten Klasse gehört dessen fette Jahre sowieso vorbei sind und der froh sein kann, wenn ihm am Ende noch das Grundgesetz bleibt wenn, räusper, "Bilanz gezogen" wird.

Das Problem ist doch folgendes: diese von Sarkozy vorgeschlagene "Wirtschaftsregierung" ist nichts anderes als ein neuer Versuch irgendwie Kontrolle über die europäischen Länder zu bekommen und über das, was man von ihnen irgendwie verwerten kann.
Nichts anderes war diese Farce von EU-Vertrag.

Es geht darum die Menschen weiter auszubeuten, ihre Wertschöpfung in die Finger zu bekommen und ihre Rechte auszuhebeln und wenn es jetzt mal die Banken trifft, tja, so ist das Leben, jetzt merken Kapitalisten auch mal wie das ist.

Der richtige Ansatz im öffentlichen Teil von Sarkozys Plan, nämlich die Verbrecher in der europäischen Zentralbank EZB auszuhebeln welche mit jedem neuen Tag riesige Kapitalmengen in das "center country" USA schaufeln, wird nur dann Popularität unter den Völkern Europas gewinnen, wenn diesen schriftlich, schriftlich verbrieft wird dass ihre Rechte, ihre Rechte respektiert und die Gesellschaftsverträge der Verfassungen nicht angetastet werden.


Die Banken sind den Europäern scheissegal. Die sollen zum Teufel gehen.


Wenn Frankreich aber, wie vor einigen Tagen, wieder einmal Neo-Kolonialmacht, Extremely Old Empire spielen und deutsche Soldaten für irgendeinen Kongo-Krieg will, dann wird das nur dazu führen dass sich die öffentliche Meinung über eine transatlantische Achse Berlin-London freut, die einen Krieg mit deutschen Soldaten in Zentralafrika nicht ermöglichen wollte.


Natürlich aus ganz eigenen Interessen heraus, ist doch klar. Den US-gestützten Tutsi-Milizen soll niemand in die Quere kommen.  Aber das zählt für die Deutschen nicht. Für die Deutschen zählt neben ihrer Freiheit ihr Frieden und wer das nicht glaubt, der wird Probleme mit ihnen kriegen und sei es auch die eigene Regierung.


Ganz besonders die eigene Regierung.


DIE FALSCHEN FRAGEN ALS FALSCHE ANTWORTEN DES FRANK-WALTER STEINMEIER

Wiederholen wir noch einmal die gestern in den Weltraum über Berlin geschmissenen Fragen unseres begnadeten Aussenministers:


"Wollen wir Teile der deutschen Wirtschaft verstaatlichen? Können wir mal bitte die Tassen im Schrank lassen?"


Zuerst mal hat die Real-Wirtschaft nichts mit den Banken zu tun. Wenn das nur auch die Minister wüssten. Und für den Abschluss zitieren wir jetzt einmal den ex-Bankier von Rothschild in Zürich, Ferdinand Lips, Autor des Buches "Die Gold-Verschwörung".


Dieser sagte in einem Interview mit goldtrend.de über die sogenannte "Finanzwirtschaft", das Instrumentarium einer "Zentralbank", Währungspolitik im Allgemeinen und Weltkriege im Besonderen bereits 2003 folgendes:


"Nun, im Moment lebt die Welt mit einem Papiergeldsystem, oder eher überhaupt keinem System. Zum ersten Mal in der Geschichte ist keine einzige Währung durch einen reellen Sachwert gedeckt wie etwa Gold. Die ganze Welt segelt im Moment in einem Meer von Papier.

..Wer hat zuerst angefangen? Ich meine es war Franklin D. Roosevelt. 1933 konfiszierte er das Gold der amerikanischen Bürger und erhöhte den Preis später von USD 20.67 auf 35.00. Das war der eigentliche Anfang des Goldkrieges. Das ist 70 Jahre her, und seitdem herrscht ein Krieg des Papiers gegen das Gold. Nach dem Zusammenbruch des Bretton-Woods-Systems 1971, nahmen die Kriegsaktivitäten zu. Seither gab es keine einzige Währung mit einer Bindung an Gold - mit der Ausnahme der Schweiz.

..Gold ist keine Verbindlichkeit, für niemand. Wenn man Gold besitzt, so hat man etwas Reelles. Hat man Papiere, dann besitzt man ein Versprechen, das nichts bedeuten kann. Wenige verstehen das, weil sie Opfer einer jahrelangen Gehirnwäsche durch Regierungen, Zentralbanken, Banken und, ganz besonders, die Medien sind.

..Die Epoche mit John Law hat Frankreich an den Rand des Ruins gebracht. Ende des 18. Jahrhunderts, noch vor der französischen Revolution, gab es noch ein Experiment mit ungedecktem Papiergeld: die Assignate. Wie Sie sich vielleicht erinnern mögen, wurden die Druckmaschinen durch die Pariser Bevölkerung zerstört. Monetäres Chaos führt oft zu Revolutionen. Beinahe das Gleiche ist später in Russland und unzählige Male in China geschehen.

..der französische Franc war bis 1914 100 Jahre lang stabil geblieben. Der Goldstandard wurde anfangs des I. Weltkrieges fallengelassen, weil die Regierungen durch Besteuerung nicht genügend Mittel zur Finanzierung des Krieges eintreiben konnten. Sie liquidierten den Goldstandard und führten ihn nie wieder ein. Es bestand die Absicht wieder zum alten System zurückzukehren, aber das wohl nur weil die Leute seine eigentliche Bedeutung nicht richtig verstanden hatten. Dies war auch die Zeit in der der Fed 1913 gegründet wurde. Viele andere Zentralbanken wurden um dieses Datum herum ins Leben gerufen.

..Keine Zentralbank und kein Finanzminister, kennt die genauen Geldmengen-Bedürfnisse einer Volkswirtschaft. Statistiken sind immer zu spät. Es handelt sich immer um zu viel oder zu wenig, oder zu spät. Der Goldstandard war automatisch und er funktionierte.

..Seit dem Ende des Goldstandards entstand deshalb, wie ich dies nenne, die sogenannte "Theorie des grösseren Narren". Die Leute kaufen heute vorwiegend Aktien, um sie später zu einem höheren Preis an einen noch grösseren Narren zu verkaufen. Das kennzeichnet so ungefähr die heutige Aktienkultur und diese Situation ist meiner Ansicht nach völlig verfehlt. Dies ist auch der Grund, wieso ich immer die Meinung vertreten habe, dass nur unter einem Goldstandard mit solidem Geld und null Inflation ein perfektes Funktionieren der Finanzmärkte gewährleistet ist.


..heute entspricht der Wert des Dollars nur noch etwa 5% seines Wertes im Jahre 1913. Warum brauchten sie also dieses Federal Reserve System, oder noch besser, wieso brauchen wir überhaupt Zentralbanken? Man versteht kaum, warum es zu einem solchen Währungszerfall kommen konnte. Ich bin der festen Überzeugung, dass Zentralbanken überflüssig sind und unserer Wirtschaft nur Schaden anrichten."


(...)


05.12.2007 "Mittelmeer-Union": Konzern-Wüste EU vor dem Verfall
21.07.2007 Die EU ist tot - wo ist Frankodeutschland?


[Link] [Cache]
Whistleblowing als lokales Thema: Beispiel Basel
11/01/2008 11:49 AM

Der Grosse Rat ist das Parlament des Kantons Basel-Stadt. Er besteht aus 130 Mitgliedern, welche alle vier Jahre vom Volk gewählt werden und zweimal pro Monat im Rathaus zu Basel in öffentlicher Sitzung tagen. Er ist als staatspolitisches Unikum gleichzeitig staatliches (kantonales) und kommunales Parlament, weil die Stadtgemeinde Basel seit 1875 über keine eigenen Behörden mehr verfügt und hat befasst sich jetzt auf Antrag seiner Geschäftsprüfungskommission, der „Whistleblower" in der Verwaltung besser schützen will.

“Nicht nur auf Bundesebene, auch auf kantonaler und kommunaler Ebene gibt es inzwischen Bestrebungen, die auf einen verstärkten Schutz von Hinweisgebenden zielen. Es stellt sich nun die Frage, wie der Kanton Basel-Stadt als Arbeitgeber mit dieser Thematik umgeht. Die Ombudsstelle sieht die Problematik im Zusammenhang mit Whistleblowing hauptsächlich darin, dass es keine definierte Anlaufstelle gibt und dass es an Mechanismen fehlt, um hinweisgebende Personen vor möglichen Repressalien zu schützen.

Vor diesem Hintergrund bittet die GPK die Regierung zu prüfen und zu berichten

- ob die Ombudsstelle offiziell als Anlaufstelle für hinweisgebende Staatsangestellte bezeichnet werden könnte und ob es hierfür einer gesetzlichen Regelung bedarf
- ob es eines besonderen Rechtsschutzes für Whistleblower in der kantonalen Verwaltung bedarf und wie ein solcher Rechtsschutz aussehen könnte.”

Whistleblower-Netzwerk sieht hierin eine gute Anregung für Länder und Kommunen auch in der Bundesrepublik Deutschland sich einmal mit dem Thema Whistleblowerschutz in der eigenen Verwaltung zu beschäftigen.

ShareThis

[Link] [Cache]
Lurusa Gross: R.I.P.
11/01/2008 11:48 AM

Geheimjustiz Äußerungsrecht

Die Illusion der Demokratie

[Link] [Cache]
Deutschland Debatte: GfK Schwätzer …
11/01/2008 11:15 AM

GfK, die Gesellschaft für Konsum”forschung”, Nürnberg, macht immer wieder von sich reden. “Viel reden bringt Segen!”, nach diesem Motto plappert man, um seine Klientel nicht zu vergrätzen.

  • “In der ersten Jahreshälfte 2008 legten die Deutschen durchschnittlich 11,3 Prozent oder 180 Euro ihres verfügbaren Einkommens zur Seite”, schreibt ZDF Info.

Moment mal: Dreisatz rausgeholt: 11,3 % sind 180 Euro. Dann sind 100 % … 1593 Euro. Ach, und was heißt “verfügbares Einkommen”?

Wikipedia: Das verfügbare Einkommen teilt sich auf in das verfügbare Einkommen der Sektoren … Private Haushalte, siehe auch Nettoeinkommen. Und Nettoeinkommen definiert sich: Nettoeinkommen der privaten Haushalte bezeichnet das Einkommen, was dem einzelnen nach Abzug aller Abgaben und Steuern für den privaten Verbrauch und zum Sparen zur Verfügung steht. Vom statistischen Bundesamt wird auch der Begriff „ Verfügbares Einkommen" verwendet, bei dem anderweitige Einnahmen/Ausgaben berücksichtigt werden, die bei den unterschiedlichen Einkommensgruppen auftreten können.

Gehen wir einmal davon aus, dass unter “verfügbares Einkommen” das Bruttoeinkommen abzüglich der Abgaben und Steuern gemeint sind. Was bedeutet ein verfügbares Einkommen von 1593 Euro? Da schaut man in einen brutto-netto Steuerrechner und findet … einen Bruttolohn von 2613,46 Euro ( 1 Kind, Kirchensteuer, Steuerklasse 3/5 … ).

Was bedeutet ein Bruttolohn von 2613,46 Euro/Monat? Bei dem Versuch, diesen Bruttolohn im Verhältnis zu dem Durchschnittsverdienst der Deutschen einzuordnen, gibt es ein massives Problem: “Bei der Ermittlung der gesamtwirtschaftlichen Durchschnittsverdienste (Bruttolöhne und -gehälter je Arbeitnehmer) der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen werden alle Arbeitnehmergruppen einbezogen – auch Beschäftigte in Arbeitsgelegenheiten, geringfügig Beschäftigte ebenso wie leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder oder Beamte”, heißt es bei Banktip. Nun weiß man, dass die unteren Einkommen sich nicht verändert haben ( geht nicht weiter nach unten ) aber die Managergehälter deutlich sich steigerten. Da also die Verteilung der Einkommen nicht gleich(verteilt) ist, macht die Angabe eines Durchschnittsverdienstes keinen Sinn, wie folgendes Beispiel zeigt:

Herr A bekommt brutto 500 Euro/Monat
Frau B bekommt brutto 400 Euro/Monat
Herr A bekommt brutto 5000 Euro/Monat.

Das Durchschnittsgehalt, mit dem immer in allen Zeitungen argumentiert wird, ist hier 5900/3=1966 Euro/Monat. Der statistische Median ( Zahlenreihe aufsteigend ordnen: 400-500-5000; mittlerer Wert, hier 500, ist der Median, bei einer geraden Anzahl Werte der arithmetische Mittelwert der beiden mittleren Werte ) drückt die schiefe Verteilung zahlenmäßig besser aus. DD hatte den Durchschnittsverdienst bereits dargestellt: ca. 2400 Euro/Monat in 2001.

Wie stellt sich die Verteilung der Nettohaushaltseinkommen dar:

Das Bild 1 zeigt die Netto- Einkommensverteilung der Haushalte in Abhängigkeit der verschiedenen Einkommensklassen. Beispiel: in die netto- Einkommensklasse 1500 bis 2000 Euro ( im Mittleren 1750 ) fallen ca. 6,5 Millionen Haushalte.

Das Bild 2 zeigt die Netto- Einkommenssteigerung der Haushalte in Abhängigkeit der verschiedenen Einkommensklassen. Beispiel: 2006, blaue Linie, Steigerungen Einkommensklasse 900 … 1300 +4% zu 2005. Bei 6000 und mehr Nettoeinkommen +8%. Man sieht, dass 2007 die Devise war: je mehr ich verdiene, desto höher meine prozentuale Einkommenssteigerung.

Das Bild 3 zeigt das Netto- Einkommensvolumen der Haushalte in Abhängigkeit der verschiedenen Einkommensklassen. Beispiel: Einkommensklasse 1100 hat 8% des Netto- Einkommensvolumens. Weiteres Ablesen siehe Bild.

Das Bild 4 zeigt, wieviel höher die Gesamtsumme der Einkaufsverfügbarkeit in den einzelnen Einkommenklassen als die niedrigste Einkommensklasse ist. Beispiel: die Gesamtmittel der Einkommensklasse 4500 bis 6000 ist 10,5 mal höher als die der Einkommensklasse 900 Euro und weniger.

Berechnet man das mittlere Einkommen über die Einkommens- Klassenstärken, so erhält man 2799,55 Euro/Monat. Bild 2 zeigt, dass zu vermuten ist, dass die Steigerungen durch die Zuwächse gerade in den höheren Einkommensklassen zustande kommen.

“In der ersten Jahreshälfte 2008 legten die Deutschen durchschnittlich 11,3 Prozent oder 180 Euro ihres verfügbaren Einkommens zur Seite”, schreibt ZDF Info.

Damit ist klar, was “die Deutschen” heißt: solche Verdiener nämlich, die in den hohen Einkommensklassen sind und das ist nicht zahlenmäßig eine besonders große Gruppe.

DD wendet sich mit Akribie gegen solche Verallgemeinerungen in der Presselandschaft, daher diese aufwändige und notwendige Herleitung.

__________

Originaldaten:

Privathaushalte: Deutschland, Jahre,
Haushaltsnettoeinkommensklassen
Mikrozensus Grundprogramm
Deutschland
Privathaushalte (1000)
Haushaltsnettoeinkommensklassen Jahr
2005 2006 2007
Unter 900 EUR 5 695 5 446 5 353
900 EUR bis unter 1300 EUR 6 201 6 458 6 202
1300 EUR bis unter 1500 EUR 3 166 3 206 3 137
1500 EUR bis unter 2000 EUR 6 448 6 496 6 399
2000 EUR bis unter 2600 EUR 5 847 5 797 5 813
2600 EUR bis unter 3200 EUR 3 665 3 713 3 829
3200 EUR bis unter 4500 EUR 3 730 3 822 4 025
4500 EUR bis unter 6000 EUR 1 349 1 383 1 472
6000 EUR und mehr 769 791 854
Sonstige Haushalte 2 309 2 654 2 637

Sonstige Haushalte:
Haushalte, in denen mindestens eine Person in ihrer
Haupttätigkeit selbstständig in der Landwirtschaft ist,
sowie ohne Angabe.

[Link] [Cache]
Kritik und Kunst: Barmbek im Herbst
11/01/2008 10:58 AM

S0000001

U-Bahn Habichtstrasse

S0000004

Heidloh

S0000006

Am Schwalbenplatz

S0000007

Schwalbenstrasse 1, mit etwas überbordender Ornamentalik

S0000008

Und Schwalbenstrasse gegenüber, schlicht. (Mir gefällt dies besser) Solche Stilbrüche gibt es häufiger in Barmbek.

S0000010

Schwalbenstrasse weiter unten. Alte Bebauung, die Baulücken (Bombenschäden?) mit 60er-Jahre Gelbklinker potthäßlich zugebaut.

S0000011

Kleiner Platz zwischen Schwalbenstrasse und Fuhle: Vor kürzerem rundumerneuert. Früher tranken die Clochards hier ihren Lambrusco. Aber Barmbek (wer ist das?) möchte ja "sauber" werden...

S0000012

Auch abgöbeln kann man in Barmbek...

[Link] [Cache]
mobbing-gegner.de blog: Mediation - Bedarf auch im Internet
11/01/2008 10:45 AM

Da gehen Sie hin, meine letzten Hoffnungen auf DIE LINKE. Hier könnte ich noch vieles anmerken, aber das für später. Schreiben sollen meine Eindrücke doch lieber Mtitglieder aus dem Kompetenzteam. Hier ein Mail von heute. Die Ausbildung zum Mentaltrainer kann ich gerne vermitteln :-)
Text einer Mail an mich:
Sehr geehrter Herr Wüllner, aber auch alle anderen sehr geehrten Damen und Herren der Moderation und Redaktion von Sueddeutsche-online,


soeben habe ich gesehen, daß der gesperrte user Herr Dr. Walter Kothe, Landtagskandidat für die Partei DIE LINKE für den Bayerischen Landtag (silvio.gesell alias totwald alias arbermandl alias nawerwirddenn) jetzt wieder unter seinem Nick "arbermandl" hier schreibt im suedcafe.

Seine Beleidigungen und Belästigungen anderer user, so auch von mir, im suedcafe und im Forum einspruch.org des Forenbetreibers und Administrators und Beitragsschreibers und Theologe-Professors aus Heidelberg, Herr Dr. Martin Pöttner, der bei Ihnen "Rechtsdruck" gemacht hatte in ähnlicher Sache, nämlich bei der Sperrung des users "Legpatnost", waren ja der Grund, daß Sie dann unbegründeter Weise nach Ihren eigenen AGBs mich dann sperrten, als ich dieses Verhalten einmal feststellte unter bloßer Nennung seines Klarnamens bei mir im Gästebuch.

Dazu haben Sie und ich ja auch schon Schriftverkehr über E-mails und in diesem meinem nun unzugänglichen GB für mich und in Ihrem eigenen GB gehabt.

Aber das ist dann Gegenstand meiner Klage, das wird dann vor Gericht geklärt werden müssen, da Sie offensichtlich ja auf Ihrem rechtlich haltlosen Standpunkt beharren wollen nach bisheriger Lage der Dinge.

Jetzt aber bin ich aber wirklich mal gespannt, wie Sie auf die Aktivitäten des users Herrn Dr. Walter Kothe weiter reagieren werden.


Mit freundlichen Grüßen


Günter Rudolphi

user "selbstaendig"



Da fallen mir sogleich die Dinge um Klaus-Dieter May wieder ein:

[Link] [Cache]
Linke Zeitung: Moderne Sklaverei; in Sachen Leiharbeit verdeckt ermittelt
11/01/2008 09:59 AM
Am vergangenen Montag zeigte ARD einen Bericht mit dem Titel 'Leiharbeit undercover'. Der Bericht handelte von der Zweiklassengesellschaft in Betrieben und der unterschiedlichen Bezahlung und Behandlung von Leih- und Facharbeitern. Ein Autor und Undercover-Rechercheur hat ein Jahr unter falscher Identität die 'Vorzüge' der Leiharbeit getestet. Seine gelbe Weste leuchtet schon von Weitem. Sie markiert ihn, zeigt, dass er anders ist als die anderen Arbeiter in der Werkshalle. Matthias P. ist Leiharbeiter. In vielen Betrieben arbeitet er Schulter an Schulter mit den Facharbeitern des Unternehmens. Matthias P. bekommt rund sieben Euro brutto pro Stunde - weniger als die Hälfte des Lohns, den die Festangestellten mit Tarifvertrag bekommen. Noch am Morgen saß Matthias P. in seiner Wohnung. In Hose und Leuchtweste hockte er neben dem Telefon. Er ist verpflichtet, bis eine Stunde vor Schichtbeginn zu warten, auf einen Anruf der Firma, die ihn verleiht. Mehr:http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,tn8oib5fy9yjfui4~cm.aspIn der Industrie waren die Leiharbeiter optisch zu erkennen durch andere Arbeitskleidung, die den Festangestellten signalisierte: wir gehören nicht zu euch. Dieses Erkennungszeichen führte in den Werkskantinen dazu, dass man genau wusste, wer sie waren und sie für das Kantinenessen mehr bezahlten mussten. Die Leiharbeiter verdienen mehr als die Hälfte weniger und müssen fast das Doppelte für das Essen bezahlen. Die Sozialräume, wie Umkleideräume, wurden ihnen nicht zur Verfügung gestellt. Sie mussten sich in den Werkshallen umziehen. Das ist eine ganz klare Ausgrenzung und Benachteiligung.Bei einem führenden Auto-Hersteller wurden die Auszubildenden nach Beendigung der Ausbildung vor die Wahl gestellt: entweder Arbeitslosigkeit oder Leiharbeit. Ein befragter Firmenchef war sich keiner Schuld oder Unrechtsvergehens bewusst und meinte, dass das so abgesprochen sei mit der Politik. Die Auszubildenden sollten doch froh sein, dass sie so eine tolle Ausbildung bekämen. Was danach geschähe, wäre ihre Angelegenheit.[Link] [Cache]
redblog: Braune Wurzeln - Alte Nazis in den niedersächsischen Landtagsfraktionen von CDU,...
11/01/2008 09:51 AM
Auf der 7. Plenarsitzung des Niedersächsischen Landtages am 9. Mai 2008 erklärte der parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Dr. Bernd Althusmann, folgendes: "...Meine Damen und Herren, die CDU hat ihre geistigen und politischen Wurzeln im christlich motivierten Widerstand gegen den Terror des Nationalsozialismus. Das ist die Wahrheit." (Protokoll S. 626)

Die Fraktion der LINKEN im Niedersächsischen Landtag nahm die damalige Debatte und Althusmanns Ankündigung weiterer "Geschichtslehrstunden" zum Anlass, dem von ihm propagierten Geschichtsbild der CDU näher auf den Grund zu gehen. Sie beauftragte den Oldenburger Historiker Dr. Hans-Peter Klausch, exemplarisch die seit 1947 gewählten Landtagsabgeordneten der CDU hinsichtlich ihrer NS-Vergangenheit zu überprüfen.

>>> Die vollständigen Ergebnisse der Studie gibt es hier [pdf]

>>> »Etwa hundert Abgeordnete waren Nazis«. Ein Gespräch mit Hans-Peter Klausch, der die Studie erstellte.

[Link] [Cache]
Fernsehtipp - 3Sat: Echt türkisch
11/01/2008 09:00 AM
Heute läuft auf 3Sat ein ganzer Tag mit dem Themenschwerpunkt Türkei mit vielen Beiträgen, unter denen jedeR sicherlich etwas für das eigene Interesse und den eigenen Geschmack findet.



Auf diesen link klicken und man kommt zum Programm.

[Link] [Cache]
Zum Wochenende: 'Bimbe(r)s' der Republik
11/01/2008 07:52 AM

Hier noch eine Ausarbeitung von Prof. Dr. Schmelz über die einträglichen Verwicklungen ehrenwerter Herren in die Welt der Banken und Finanzdienstleister:

Sehr geehrte Damen und Herren,

von überall trudeln nun die Nachrichten ein, wer alles Geschäfte mit den ‚Lehmann Brothers' gemacht hat: Kommunen, Krankenkassen, Sozialversicherer, Landesregierungen …..

Wer geht denn mal der Frage nach, wie das kommt und was das wohl mit bestimmten (Ex-) ‚Politikern' zu tun hat ?

„Bisher angesehene Persönlichkeiten aus der Politik sind inzwischen für die Investmentbank Lehman Brothers tätig,
wie z.B. Dr. Klaus Kinkel ab 2002 als Berater (zuvor Bundesminister der Justiz und Bundesminister des Auswärtigen) oder
Hans-Martin Bury ab 2005 als Managing-Direktor und ab 2008 als Vorstand (zuvor Staatsminister im Bundeskanzleramt).

„Die Chancen der US-Institute [bei der Bahn-Privatisierung] stehen gut, weil sie sich die Dienste von Ex-Politikern und im politischen Berlin vernetzten Experten gesichert haben:
Wolfgang Clement, ehemals SPD-Wirtschaftsminister, und Ex-KfW-Chef Hans Reich arbeiten für die Citigroup,
Lehman Brothers
verlässt sich auf die Kontakte von Ex-Kanzleramts-Minister Martin Bury,
Lothar Späth, bis 1991 Ministerpräsident in Baden-Württemberg, steht auf der Gehaltsliste von Merrill Lynch,
Caio Koch-Weser, früher Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, ist Vice Chairman bei der Deutschen Bank.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Deutsche-Bahn;art271,2518038

http://www.impulse.de/unternehmen/1002217.html

http://www.boeckler.de/163_88896.html

http://www.wsws.org/de/2007/jan2007/deut-j30.shtml

Der ach so ehrenwerte Herr Bury äußerte sich in seiner vor-politischen Zeit ‚bankenkritisch' und wohl deswegen wurde er für die SPD in den Bundestag gewählt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Martin_Bury

http://www.bury.de/_pdf/CV_HMB_DE_2008.pdf


Geradezu ‚prophetisch' eine Stellungnahme von Bury aus dem Jahr 1991 (da ahnte er allerdings noch nicht, wie recht er hat, jedenfalls mit der Überschrift):

„Alarmsignale : Für die Schulden müssen die Steuerzahler geradestehen" / Bury, Hans Martin.

In: Sozialdemokratischer Pressedienst.(1991), H. 138 [23.07.1991], S. 3

http://library.fes.de/spdpd/1991/910723.pdf

Aber dann kam Gerhard Schröder:

„GERMANY - Berlin's Fresh Faces

At 33, Hans Martin Bury represents a new breed of Germans. Instead of a hike in the Black Forest, his idea of a good time is scuba diving in Mauritius or Costa Rica. Unlike the older generation of politicians who steadily expanded the welfare state, he's convinced the state has to do less and small entrepreneurs need more leeway to do more--even if that means less security. "The first goal of the young isn't to go into the public sector or to join a big company," he says. "They understand that the flip side of risk is opportunity." But Bury, who was first elected to the Bundestag as a Social Democrat when he was only 24, hasn't had time to go scuba diving this summer. Last month Chancellor Gerhard Schroder appointed Bury a minister on his staff. Bury's job: pushing through a highly unpopular austerity program aimed at stimulating economic growth. The program aims to reduce the national budget by $16 billion a year, cut taxes and downsize the welfare state. "If we stick to this course, we'll win back popular support," Bury insists." (Newsweek)

http://www.newsweek.com/related.aspx?subject=Nina+Hauer&tid=relatedcl

HANS-MARTIN BURY, von 1999 bis 2002 Staatsminister im Bundeskanzleramt und anschließend im Auswärtigen Amt, ist heute Managing Director bei der Investmentbank Lehman Brothers. Dort ist er für den Bereich Privatisierung öffentlicher Infrastruktur zuständig. Bury war als Mitarbeiter des damaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder maßgeblich an der Abwicklung der Deutschland AG beteiligt: Die Kapitalmarktförderungsgesetze der rot-grünen Regierung tragen seine Handschrift. Er saß als Vertreter des Bundeskanzlers in den Regierungskommissionen zu Corporate Governance und zur Regelung von Unternehmensübernahmen. In den 90er Jahren war Bury Verhandlungsführer der SPD-Bundestagsfraktion bei der Liberalisierung des Post und Telekommarkts."

http://www.boeckler.de/163_88896.html

Die Lehman Brothers Bankhaus AG mit Sitz in Frankfurt a. Main hatte Zweigniederlassungen in London, Mailand und Seoul; Hans Martin Bury war Mitglied des Vorstands seit 2008.

Nachdem ‚Herr Bury und die Lehmann Brothers' - auffällig kurz nach der Berufung Bury's in den Vorstand (hi, hi) - an die Wand gefahren sind, schleicht sich der jetzt arbeitlose (sicher aber nicht auf Harz IV angewiesene) Herr Bury durch die Hintertür wieder bei der SPD ein (der Herr Steinbrück ist ja für Alles und Jeden zu haben) und engagiert sich nun ganz energisch bei der Merkel-Steinbrück'schen ‚Reform der globalen Finanzmärkte'. Man nennt das, wenn ich mich recht erinnere, „den Bock zum Gärtner machen" (arme SPD). Aber man soll Arbeitslose ja nicht bei der Jobsuche behindern:

„Vor allem aber brachten etliche hochrangige Berater ihr Wissen ein: Dazu gehören Karlheinz Bentele, der Mitglied der neuen Banken-Rettungsanstalt ist, Hans-Helmut Kotz, Vorstand der Bundesbank, und auch Karl-Peter Schackmann-Fallis, geschäftsführender Vorstand des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands. Gustav Horn vom gewerkschaftsnahen Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung berät das Gremium ebenso wie Hans-Martin Bury, ehemals SPD-Bundestagsabgeordneter, der 2005 zu Lehman Brothers wechselte."

http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/spd-will-international-punkten;2070450;2


Auf der deutschen politischen Bühne wird nach dem Absetzen der „Drei Groschen Oper" nun nur noch „Die große Verarsche" gegeben, eine Endlos-Aufführung mit zahlreichen Mitwirkenden aus Bundestag, Bundesregierung, Bundesministerien und „der Wirtschaft".

Die Hauptrollen haben eine gewisse ANGIE und die STONES übernommen. Etwas eintönig ist die Performance von ANGIE, die sich darauf beschränkt, verwirrt durch die Bühnenbilder zu irren und merkwürdige Satzgefüge ohne Inhalt abzusondern, um deren Verständnis das Publikum sich vergebens bemüht. Das tut ihrer Beliebtheit aber keinen Abbruch, zumal der Inhalt im Verlauf der Aufführung ohnehin sehr bald abhanden kommt.

Wettgemacht wird die Schwäche der weiblichen Hauptdarstellerin aber durch die männlichen Hauptrollen: STONESmeier erinnert gekonnt (aber wohl unfreiwillig) an einen bekannten Comic-Matrosen, der seine Muskeln verbissen mit Spinat aufbaut. STONESbrück dagegen brilliert als Dampfplauderer geradezu genial in Anlehnung an den unvergeßlichen Groucho Marx, läßt aber auch sensibel musische und literarische Sehnsüchte durchschimmern, die das Publikum ahnen lassen, welche Leiden Führungspersonal auf sich nimmt und welche persönlichen Opfer es bringt.

Regie führen die Bertelsmann-Stiftung und die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die für das gigantische Werk zahllose Berater verpflichten mußten, die das Publikum gerne mitbezahlt. Hier seien aus der Fülle nur die unvergleichlichen PIERER und BERGER genannt.

Die Regieassistenz haben die (leider etwas intelliganz-lastige) BILD und unauffällig neoliberale bis neokonservative Kampfblätter wie WELT und FAZ übernommen, tatkräftig unterstützt von ehemaligen Intelligenz-Postillen wie dem SPIEGEL.

Das Bühnenbild nimmt überwiegend starke Anleihen bei Berlin, es tauchen aber in gekonnter Abwechslung auch noble Vorstands-Etagen auf, die an gewisse Türme in Krankfurt erinnern (sollen?). Gelegentlich wird dem Publikum freilich vom schnellen Wechsel der Bühnenbilder schwindlig, insbesondere wenn die Darsteller sich plötzlich (ersichtlich orientierungslos) auch noch durch exotische Bühnenbilder wie Washington, Peking oder Paris kämpfen müssen.

Die Kostümierung dagegen ist (passend zum Inhalt des Stücks und der Figuren) recht einfach gehalten: für die männlichen Darsteller durchgängig einheitlicher Edel-Blaumann von Peek & Cloppenburg; die Kreativität der Schauspieler darf sich bei der (freigestellten!) Wahl der Krawatte austoben. Hier macht ANGIE wieder etwas Boden gut beim Publikum: gelegentliche sexy Anhauchungen ihrer Kostümierung führen zu unbändiger Erheiterung des Publikums, lockern den Ablauf auf und lenken vom fehlenden Inhalt des Stücks ab.

Unschön ist lediglich, daß das Publikum zwangsverpflichtet ist und die Aufführung nicht einmal zu Pausen verlassen kann. Die WC-Container im Mittelgang und an den Seiten stören doch erheblich. Möglicherweise wäre es doch ein überlegenswertes Experiment, dem Publikum wieder zumindest eine alternative Aufführung anzubieten, notfalls halt in der Aufführungsdauer auf vier Jahre begrenzt.
Aber auf die Theaterkritik hört ja bekanntlich niemand ….



Mit freundlichen Grüßen

Prof. a.D. Dr. jur. Karl-Joachim Schmelz
Frankfurter Straße 198 B
61118 Bad Vilbel
Tel: 06101 - 995 209
Fax: 06101 - 995 273
Mob: 0178 - 803 6522
prof-dr-schmelz@web.de

[Link] [Cache]
Principiis Obsta: No title
11/01/2008 07:52 AM
BLÖD stellt klar: "Ohne die schmerzhaften Reformen unter Kanzler Schröder stünde bei der Zahl der Arbeitslosen heute keine 2 vor dem Komma!"

von Folker Hoffmann

Um BLÖD als Agitator behilflich zu sein bedarf es ideologisch gefestigter Persönlichkeiten die nicht davor zurückschrecken Wahrheiten so lange zu entstellen, bis sie sich zu Unwahrheiten mutiert haben.

weiter...
------------------------------------------------------------------------------------------



Weiter zum Tagebuch 2[Link] [Cache]
Duckhome: Tribute to Kareem Rashad Sultan Khan - An American Hero and Muslim
11/01/2008 07:00 AM
Memo für PI, Pro-Köln, die sterbenden Schwäne vom Vlaams Belang, Vanhecke und Debie, für die Alpennazis, kewil und wie sie alle heissen: es gibt Muslime, die starben als Helden in einem Krieg, den Ihr bejubelt und beklatscht habt - aber für den Ihr, wie für Eure ganze so laut vorgetragenen Überzeugungen nichts (auf-)geben würdet, garnichts...

Stattdessen würden Einige - wenn sie denn könnten - die Muslime so zählen lassen, wie 1916 die Juden gezählt wurden. Aber man lässt sie ja nicht. Dazu - abgespeichert aus PI - einen Eintrag über die angeblichen türkischen Soldaten der Bundeswehr (Der Kommentarbereich wurde mittlerweile "bereinigt").


Seht Ihr diesen Grabstein? Was seht Ihr?




Der ehemalige Aussenminister Colin Powell scheint Widergutmachung für seine Aussagen zur Vorbereitung des Irak-Krieges leisten zu wollen, und unterstützt jetzt Obama:

• Für die Huffington Post ist das ein Nagel zum Sarg von John McCain.
CNN berichtet relativ neutral,
• das ehemalige Nachrichtenmagazin sagt dazu, daß diese Unterstützung ein Ritterschlag sei.

Doch die Nachricht des Tages ist: Colin Powell moved by a crescent, jenen Halbmond nämlich, der das Grab von Kareem Rashad Sultan Khan schmückt, der meinte, es sei für ihn als Muslim nicht akzeptabel, nicht in diesen Krieg zu gehen - und so um sein junges Leben gebracht wurde - von Bush, und von all jenen, die Bush zugejubelt haben. Hier ist das Video:



"Heldentod" heisst zunächst mal, dass der Held tot ist - und dieser hier fiel in einem Krieg, für den niemand eine Rechtfertigung findet und der zu Recht gescheitert ist. Aber darum geht es jetzt nicht. Dieser junge Mann starb für seine Überzeugungen - andere halten dafür nicht mal eine Nacht in einer Zelle aus, wieder andere sind nicht mal bereit, sie auf einer Demonstration zu vertreten, oder namentlich im Internet. Hier sind die Informationen über seine Ehrenzeichen:

Das purple Heart,
der Bronze Star.

"I'm also troubled by, not what Senator McCain says, but what members of the party say. And it is permitted to be said such things as, "Well, you know that Mr. Obama is a Muslim." Well, the correct answer is, he is not a Muslim, he's a Christian. He's always been a Christian. But the really right answer is, what if he is? Is there something wrong with being a Muslim in this country? The answer's no, that's not America. Is there something wrong with some seven-year-old Muslim-American kid believing that he or she could be president? Yet, I have heard senior members of my own party drop the suggestion, "He's a Muslim and he might be associated terrorists." This is not the way we should be doing it in America.

I feel strongly about this particular point because of a picture I saw in a magazine. It was a photo essay about troops who are serving in Iraq and Afghanistan. And one picture at the tail end of this photo essay was of a mother in Arlington Cemetery, and she had her head on the headstone of her son's grave. And as the picture focused in, you could see the writing on the headstone. And it gave his awards--Purple Heart, Bronze Star--showed that he died in Iraq, gave his date of birth, date of death. He was 20 years old. And then, at the very top of the headstone, it didn't have a Christian cross, it didn't have the Star of David, it had crescent and a star of the Islamic faith. And his name was Kareem Rashad Sultan Khan, and he was an American. He was born in New Jersey. He was 14 years old at the time of 9/11, and he waited until he can go serve his country, and he gave his life. Now, we have got to stop polarizing ourself in this way. And John McCain is as nondiscriminatory as anyone I know. But I'm troubled about the fact that, within the party, we have these kinds of expressions."


Hier ist das komplette Transscript.





[Link] [Cache]
Duckhome: Condi's Krieg oder Scheisse am Hacken
11/01/2008 07:00 AM
Tja, wir werden uns weiter mit der Neoconnerie, den US-Neocons beschäftigen, die uns diese Woche richtig viel Arbeit machen, sei es, weil sie jetzt alle im Chor begehren, nicht schuld zu sein, sei es, weil sie den bedrängten Freunden vom Vlaams Belang helfen müssen (denn nach Elfmeter-Bart hat jetzt auch Frank Vanhecke einige Probleme, denen ich mich allerdings später widmen werde), sei es, daß sie weiter fleissig gegen Europa hetzen müssen. Da ist es vielleicht hilfreich, sich mal zu erinnern, wie munter sie noch im Jahr 2006 waren, und nach "Ist das der neue Nahe Osten" fische ich einen Beitrag aus meinem Archiv, den ich 2006 auf mein persönliches Blog gestellt habe, mit dem Hauptteil aus einer Übersetzung aus "de Groene Amsterdammer":

Scheisse am Hacken, oder: da ist was los...




Ja, damals schien es noch so auszusehen, als könne man die Grenzen des Nahen Ostens mal so eben neu zeichnen und es wurde gerotzt und gepöbelt, was das Zeug hielt: Mr. Peters tönte, daß die Deutschen ihn anwiderten, und das Quäkende Clärchen mit Europa als dem unwichtigen Museum, oder so... Einige verfahren jetzt so, wie in dem Gedicht von Matthias Claudius, dem wir die neueste Entwicklung bei den Neocons gegenüberstellen:

Kriegslied (1779)

´s ist Krieg! ´s ist Krieg! O Gottes Engel wehre,
Und rede du darein!
´s ist leider Krieg - und ich begehre
Nicht schuld daran zu sein!

Was sollt ich machen, wenn im Schlaf mit Grämen
Und blutig, bleich und blaß,
Die Geister der Erschlagnen zu mir kämen,
Und vor mir weinten, was?

Wenn wackre Männer, die sich Ehre suchten,
Verstümmelt und halb tot
Im Staub sich vor mir wälzten, und mir fluchten
In ihrer Todesnot?

Wenn tausend tausend Väter, Mütter, Bräute,
So glücklich vor dem Krieg,
Nun alle elend, alle arme Leute,
Wehklagten über mich?

Wenn Hunger, böse Seuch und ihre Nöten
Freund, Freund und Feind ins Grab
Versammleten, und mir zu Ehren krähten
Von einer Leich herab?

Was hülf mir Kron und Land und Gold und Ehre?
Die könnten mich nicht freun!
´s ist leider Krieg – und ich begehre
Nicht schuld daran zu sein!




Und das habe ich damals geschrieben bzw. übersetzt:

Mittwoch, 16. August 2006
"Dies ist Condis Krieg"
Über den Kurs der USA

US-Außenministerin Condoleezza Rice ist in Not. Der "Rockstar" der US-Regierung ("New York Times") wird nach sechs Jahren als eine Säule der Regierung von George W. Bush erstmals persönlich heftig kritisiert. Noch bevor sich der Pulverdampf in Nahost verzogen hat, scheinen die USA nach gut vier Wochen Krieg und Krisendiplomatie als einer der Verlierer dazustehen. "Dies ist Condis Krieg – und bisher, so scheint es, gewinnt sie ihn nicht", schrieb der Politologe James Mann in der "Washington Post". Und allseits wird ein neuerlicher Ansehensverlust der USA beklagt. "Die USA haben einen schweren Imageschaden als neutrale Vermittler erlitten", meint das Massenblatt "USA Today".


Und das kam aus dieser Quelle.

Im niederländischen Wochenblatt De Groene Amsterdammer stand am 31. August 2006 dieser Leitartikel:

Scheiße am Hacken oder: da ist was los...


Karl Marx hat in amerikanischen Regierungskreisen Schule gemacht. „Geburtswehen eines neuen Nahen Ostens" nannte Außenministerin Rice den Libanon-Krieg. Diese Metapher ist beinahe identisch mit einem entsprechenden Marx'schen Ausspruch. Im Kapital charakterisierte er die Gewalt als „die Geburtshelferin jeder alten Gesellschaft in Kindsnöten."

Präsident Bush hat, in Erwartung eines neuen Lebens nach dem „Scheiß" die Drähte zu den Schurkenstaaten deswegen gekappt, weil man mit dieser Sorte Staaten nicht spricht, sondern nur kämpft. Das ist die klassische Gesinnungsethik, die der Soziologe Max Weber vor etwa einhundert Jahren so beschrieb: wenn die Absichten gut sind, gibt es keinen Grund für Kritik, und dann ist das Wort nur noch an Gott zu richten.

Collateral damage? Widerlich. Aber die Libanesen müssen jetzt tapfer sein und sich durchbeißen, denn die Liquidation der Hezbollah und ihrer Stützen kommen schlussendlich auch ihnen zu Gute. Der Waffenstillstand, um den Libanon ersucht hat, ist also kontraproduktiv für die neue Weltordnung.

Ambitionen und Anmaßung sind immens, so immens, dass Bush darüber vor der Kamera ins Stottern geriet. Für weniger als eine bleibende Lösung verlässt Bush nicht mal das Bett. Sei es die Spitzenkonferenz der G8 vor zwei Wochen in St. Petersburg, sei es die Eilberatung in Rom in der vergangenen Woche, seien es die Konsultationen im Sicherheitsrat in New York: stets klingen die Worte:

sustainable


und:

lasting peace.



Und dann kam der Sonntag, der 30. Juli: die Bombardierung von Qana. Die amerikanische Taktik, die Zeit für sich arbeiten zu lassen, stand auf einen Schlag im grellen Scheinwerferlicht. Das verantwortungsethische Argument Israels, dass die Bürger von Qana, wie betrauernswert auch immer, eigentlich Opfer der Hezbollah seien, klang vor allem jesuitisch. Schlimmer jedoch ist, dass die fortdauernde Untätigkeit der USA seit jenem Sonntag unglaubwürdig geworden ist. Politisch unglaubwürdig. Die Vereinigten Staaten spiegeln de Arabischen Welt nun eine nachhaltige Art und Weise vor, die Dinge anzugehen. Doch wer glaubt Bush? Oder: welcher Arabische Führer kann sich erlauben, ihm zu glauben?

Die 48-stündige Einstellung der Bombenangriffe, die Israel jetzt (am 4. August) angekündigt hat, hilft dabei keinesfalls. Die Bodenoffensive ging – in Erwartung der Wiederaufnahme der Luftangriffe - doppelt und dreifach weiter. Und noch vor Ablauf dieser 48 Stunden riet der israelische Verteidigungsminister Peretz den Bürgern Süd-Libanons, nicht mehr nach Norden zu flüchten. Und der Waffenstillstand, den Rice diese Woche vorspiegelte, zeichnete sich bei Redaktionsschluß dieser Ausgabe (31.KW2006 .BB, er wurde am 14. August 2006 geschlossen.) nicht ab. Die Bremse ist, dank Bush, gelöst. Oder mit seinen eigenen Worten:

The shit hits the fan. Scheiße am Hacken.


Es fragt sich nun, wer im nahen Osten die Strippen zieht. Tut Amerika so, als ob der jetzige Krieg ein gutes Ende nimmt, um dann großmütig zu intervenieren? Oder hat Israel die Vereinigten Staaten vor vollendete Tatsachen gestellt? Ende der 70er Jahre prägte der Historiker Maarten Brands, emeritierter Professor für Geschichte an der Universität Amsterdam, im kleinen Kreis den Begriff

Diktatur des kleinen Bundesgenossen.

Das bezog er damals auf den Schah von Persien, der so wichtig für die USA war, dass er mehr Einfluß auf die Iran-Politik Washingtons hatte als umgekehrt. Als der Schah kundtat, er komme schon alleine klar, ging Washington ruhig schlafen. Das Ergebnis ist bekannt.

Das Ergebnis jetzt ist noch nicht bekannt. Doch die Zeichen stehen nicht auf Sonnenschein. Bush's großes Projekt wird fünf Jahre nach dem 11. September an drei realen Fronten zugleich ausgefochten. In Afghanistan hat sich die Operation „Enduring Freedom" als Scheinerfolg herausgestellt. Der Irak hat alle Kennzeichen eines Sumpfes. Im Libanon wird Rice noch nicht einmal mehr empfangen. Und nun droht eine vierte Front: Israel selbst. Es geht nicht mehr nur um sichere Grenzen für Israel, das selbstverständlich vor den Raketenangriffen der Hezbollah geschützt werden muss. Es geht um mehr. So, wie die Hezbollah einen druch Iran bevollmächtigten Krieg führt, so kann Israel zur „Stellvertreterfront" werden.

Die amerikanische Haltung soll Unterstützung für Israel sein, doch sie kann eines Tages für Israel auch zur Gefahr werden. Durch die Nichteinmischungspolitik der USA ist Israel noch mehr zum Frontstaat geworden als ohnehin schon. Schlimmer noch, es läuft Gefahr, durch Bush zur internationalen Kreuzfahrerburg gemacht zu werden. Und das darf nicht sein. Denn Israel mag zwar stärker sein als jeder einzelne seiner Feind oder verschiedene Feinde zusammen – schlussendlich aber ist es zu schwach für alle zusammen. 1973 war es nicht so sicher, wie der Yom Kippur-Krieg ablaufen würde. Dank klarer geopolitischer Verhältnisse, ging er für Israel gut aus.

Damals hielt die klassische Idee „teile und herrsche" den Nahen Osten noch unter Kontrolle. Die arabischen Staaten entschieden sich für ihre eigenen nationalen Interessen. Für die Palästinenser hatte man im wesentlichen nur Lippenbekenntnisse übrig. Das illustriert der heimliche Krieg in Gaza, über den in diesen Wochen nur wenig Worte verloren werden.

Und vor allem. Jedes Körnchen Vertrauen muss man im nahen Osten mit der Lupe suchen. Doch dank der amerikanischen Dominanz mussten die streitenden Parteien manchmal doch so tun, als ob sie in eine bescheidene Zukunft friedlicher Koexistenz Vertrauen hätten. Nun müssen sie hoffen, dass eine Geburt ihnen mit einem Schlag ein völlig neues Leben schenkt. Durch den Krieg im Libanon hängt nun alles mit allem zusammen. Selbst das hinter den Kulissen gezeichnete Grand Design muss Steinchen-auf-Steinchen aufgebaut werden. Und alles andere wird dann ein Domino-Day-Rekordversuch in einer Halle, in der ein einziger Vogel frei herumfliegt. Und „ Qana" kann durchaus eine Voliere aufreißen.

Bush hat nun auf seinem Zettel, was er in St. Petersburg noch wegschieben konnte: ein Problem.
(c) HUBERT SMEETS, de Groene Amsterdammer

Das es der politische Islamismus ohne die Neocons nie so weit gebracht hätten, steht hier.

Und jetzt?



(Quelle)


Allerdings halten sich nicht alle zurück. Mit Robert Kagan, z.B., dem "drittberühmtesten Großdeuter", werde ich mich andernorts noch mal beschäftigen.

Bildnachweis:
1.) de Groene Amsterdammer,
2.) Abendzeitung München

[Link] [Cache]
Bart Debie und Frank Vanhecke: die sterbenden Schwäne des Vlaams Belang
11/01/2008 07:00 AM
Bart Debie war in der "Hölle von Vorst", was nur ein paar Stündchen gedauert hat, aber jetzt ist er total fertig. Er musste da zwar noch nicht mal übernachten, aber es hat ihm garnicht gefallen: er musste französisch sprechen, immerhin in Belgien eine der drei Amtsprachen, und auch sonst gefiel es ihm garnicht. Das Waschbecken war nicht sauber, er hatte mir arabischstämmigen zu tun, und der ganze Ort war die "Hölle" - haarde aanpak eben. Ich denke, die Frage "Mann oder Memme" ist beantwortet. Wie all diese "Helden" ist er ein ganz armes Würstchen, wenn die Uniform und die geborgte Amtsautorität weg ist - ein "Untertan" eben.



Und jetzt der sterbende Schwan:




Das ärgerliche ist auch, daß - bis auf die einschlägigen Freunde wieder kein Schwein guckt: die belgische Presse hält sich bedeckt - es gibt ja auch nichts mehr zu berichten. Anstatt endlich mal einzusehen, dass diese Strafe von den Richtern mit Wohlwollen verhängt wurde, und der früheren Funktion schon dadurch Rechnung getragen wurde, dass er eben nicht in den Knast muß: Jammern. Wie war das denn mit "haarde aanpak"? Das ganze Posting trieft vor Selbstmitleid, daß es fast schon lächerlich ist. Baron Bodissey, der treue Freund von Gates of Vienna erzählt einen vom Pferd - ich glaube, ich sollte doch irgendwann mal das komplette Debie'sche Strafdossier übersetzen, vielleicht doch nicht ins Deutsche, sondern ins Englische, für die Amerikanischen Freunde. Es scheinen sich nämlich echt einige drauf zu verlassen, daß niemand Niederländisch kann. Ach ja, Niederländisch: muß ein Beamter in Belgien eigentlich in beiden Sprachen fit sein? Muß ja eine arge Zumutung gewesen sein, mit dem Französischen...



Ihn habe ich bereits gewürdigt:

der ehemalige Vorsitzende und heutige Europaabgeordnete des Vlaams Belang, Frank Vanhecke. Der belgische Politologe Marc Spruyt hat bei seiner Wahl, bzw. Ernennung zum Vorsitzenden des damaligen Vlaams Blok über ihn ein Portrait geschrieben, aus dem ich einiges berichte (was im verlinkten Niederländischen Original gelb markiert ist: Blokwatch-Nationalewebst....pdf): Am 12. Dezember 2004 quasi durch den Gottvater des VB ernannt, was durch 500 von 20.000 "kaderleden" abgesegnet wurde. Die zunächst in ihn gesetzten Hoffnungen, den VB zu einer ganz normalen Partei umformen zu können, hat er nicht erfüllt, und das wollte er auch nicht: "Besser Pitbul als Schoßhund."
Stellvertreter bleibt für lange Roland Raes, der erst zurückgezogen wird, als er sich einem Prozess wegen Holocaustleugnung gegenübersieht.

Der 1959 geborene Vanhecke engagierte sich in einer Reihe von rechten und nationalistischen Zusammenhängen, wie dem Taal-Actie-Komitee, gegen den Egmont-Pakt, einen frühen Versuch, die belgischen Probleme in den Griff zu bekommen, und landet schließlich über die Volksunion beim Vlaams Blok. Seine Examensarbeit in Kommunikationswissenschaften schreibt er über die Neue Rechte und GRECE und teilt in der Einleitung seiner Examensarbeit mit, daß er sie in Theorie und Praxis interessant findet. Später wird er das, was er da gelernt hat umsetzen - zunächst als Pressesprecher, später als - zweiter - Europaabgeordneter. Er setzt seine Einsicht um, den Gramscismus von rechts, daß die politische Hegemonie nicht erungen werden kann ohne kulturelle Hegemonie. Im Parteiblatt hat er eine aussenpolitische Kolumne, outet sich alsbald als Fan von Pinochet und anderer Lateinamerikanischer Diktatoren und steht für einen rabiaten Antikommunismus, einen primären Anti-Islamismus, die weltweite Solidarität der weissen Rasse und einen "abgedrehten Ethnizismus und Nationalismus.

Er setzte sich für David Duke, den Führer des Ku-Klux-Klans ein und das Europäische Parlament ist für ihn eine praatbank ("Schwatzbude"), und auf diesen Ausdruck hat definitiv jemand anderes das copyright.

Anlässlich eines Interviews mit der National-Zeitung lobt er die Befreiung von Mussolini als die bewundernswerteste Militäraktion der Geschichte, teilt mit, er hätte gerne im Spanischen Bürgerkrieg mitgekämpft und er äussert, was ihn in der Geschichte am meisten mit Abscheu erfülle:
"Die Geschichtsfälschungen in Bezug auf den zweiten Weltkrieg"


Und was droht Frank Vanhecke denn nun so Schreckliches? am Montag soll seine parlamentarische Immunität aufgehoben werden, damit er wegen Verstoßes gegen die Rassismus - Gesetzgebung angeklagt werden kann. Was war los? Es ging um das Thema: Migrantengewalt - es soll ja immer noch "bewiesen" werden, daß das Land unsicher ist, und die Migranten böse. Und so wurde in einem Parteiblättle, für das er als verantwortlicher Herausgeber zeichnet, wahrheitswidrig behauptet, eine Grabschändung sei durch "allochtonen", also Ausländer verübt worden. Hinterher hat sich herausgestellt, daß das nicht stimmte, aber zu einer Entschuldigung habe man sich nur spät und halbherzig durchgerungen. Am kommenden Montag soll darüber abgestimmt werden.
Wetten, daß die bösen Dhimmis das mit Absicht machen? Am gleichen Tag fängt nämlich im EP die Eurabiaarabische Woche an. Das ist natürlich kein Zufall, oder? Baron Bodissey spricht im oben verlinkten Posting von einem "Enthauptungsschlag". Nun ja, wenn die beiden Helden "Häupter" sind, möchte man den Rest wahrlich nicht kennenlernen.

[Link] [Cache]
Duckhome: Jörg Haider ist tot - wie geht es weiter - Teil 2
11/01/2008 07:00 AM
Wie wir ja schon hier angerissen haben, sagt der Umgang mit einem Phänomen oft mehr aus über die, die umgehen, als über das Phänomen selbst. Genauso ist das jetzt mit Jörg Haider, und deswegen beschäftigen wir uns jetzt ein letztes Mal mit ihm, aktuell mit seinem Begräbnis, um uns zukünftig beim Thema "Rechte in Österreich" nur noch auf die FPÖ zu konzentrieren.
Wie Lysis schon schrieb: für Haider gibt es schon längst Ersatz:



Ein österreichischer Duckhome-Leser machte uns auf diesen Kommentar im Standard aufmerksam:

Haiders Tod, keine Tragödie
Vieles von dem, was Jörg Haider an Würdigungen nachgerufen wurde, ging in die Hose - von Maria Sterkl

Muss man über tote Politiker so schreiben, als wäre gerade ein Verwandter gestorben? Nein, muss man nicht. Wer sich manche Kommentare zum Ableben des Jörg Haider so durchliest, hat den Eindruck, man müsse doch. Als wäre jener Teufel, den die Medien auch beim geringsten Anlass gerne auf die Einserseiten gehievt haben, am Ende doch ein Bengelchen, mit dem zu versöhnen es nur einen kleinen Schritt brauchte, den man immer aufgeschoben hatte, da man doch so lange so gut voneinander gelebt hat: Die Medien von Haider, Haider von den Medien.

mehr...
Haider ist jetzt wahrlich abgefrühstückt. Selbst die BILD hat sich über die letzten Stunden breitest ausgelassen, und somit kann auch die Frage einiger Kommentatoren, wie man sich denn mit Wein - wegen der Flüssigkeitsmenge - so besaufen könne. Auch das ist jetzt beantwortet: es war Wodka.
[Um einige Fragen aus dem Kommentarbereich noch zu beantworten (wir haben so ein paar technische Probleme und zu denen gehört, daß meine Kommentare des öfteren im Datennirvana verschwinden): Ja, mit Wodka stellt sich das Flüssigkeitsproblem beim Ansaufen von 1,8 Promille nicht; nein, ich halte den Kopp-Verlag nicht für eine seriöse Quelle und Herrn Wisniewski auch nicht. Nein, ich habe nie behauptet, dass das Video Haider in jener Nacht zeigt, sondern es zgt ihn bei einer früheren Sause. Wer will kann im Netz nach weiteren Bildern suchen, auf denen er hackedicht ist und weiteren Texten (einschließlich desjenigen von Elfriede Jelinek und einer Wiener Homosexuellengruppe) über seine Beziehungen zu irgendwelchen Buberln nachgoogeln.]
Auch das war nicht mein Thema, denn Homosexualität ist für mich kein bemerkenswertes Merkmal. Bloß: wer meint, ihngegen eine solche Vermutung "verteidigen" zu müssen, hält Homosexualität offenbar genauso für einen Makel, wie das HC Strache tut.:
"Wir brauchen in Österreich keine Förderung von Beziehungen nur aufgrund der Sexualität", so Strache. "Ich bin Katholik und Christ, auch die Kirche spricht von der Krankheit Homosexualität. Ich bin der Meinung des Heiligen Vaters, dass alle katholischen Politiker aufgefordert sind, die Homo-Ehe nicht zu subventionieren."
Wobei wir dann bei der FPÖ und ihrem Führer HC Strache wären.
Die FPÖ hat sich seit Ende der 90er Jahre stetig zum reaktionären Katholizismus hin entwickelt, deswegen das Insistieren auf die Religion. Mittlerweile predigt man ein "werteverteidigendes Christentum", das natürlich katholischer ist, als das in Deutschland der Fall ist, das vom protestanstischen Preußen aus regiert wurde, und wo Katholiken praktisch bis '33 nur die zweite Geige spielten. Wer österreichische Rechte Nazis nennt, verkennt, daß es - vor '38 - eine spezifisch österreichische Faschismusvariante gab: den katholisch-ständestaatlichen Austrofaschismus. Aber zurück zu Strache. Manchmal kriegt auch ein antideutsches blog neben Kämpfen gegen Antisemitismus und Iran auch lesenswerte Beiträge hin. So fanden wir auf dem blog "Innsbrooklyn" gleich zwei, die einiges an Information bieten (natürlich mache ich mir die Beiträge nicht "zu eigen", sondern dokumentiere sie und distanziere mich vorsorglich von eventuell justiziablen Aussagen:

- HC Strache und die starken Männer.

- Das ist wirklich aussagefähig.



Natürlich muß ich mich auch von solchen Seiten distanzieren, aber sie gehören nun mal zur Chronistenpflicht: Abdelkader berichtet von Straches Anbiederung an die Serben. Allerdings steht gleich unter dem Eintrag ein hervorragender Kommentar:
serbien war nicht nur im 1. weltkrieg der feind für österreichs rechte, sondern auch im 2. und danach (donauschwaben der vojvodina) und auch in den kriegen der 1990er nach dem auseinanderfall jugoslawiens waren sie durch ihren krieg mit den katholischen kroaten soetwas wie eine "bedrohung der westlichen zivilisation". und gerade WEIL sie die grösste gruppe unter den migranten in österreich bilden, waren (sind) sie (mit) eine zielscheibe der ausländerfeindlichen rechten. man darf sich nämlich nicht erwarten, dass straches funktionäre und sein fussvolk im tagesgeschäft bzw im alltag groß zwischen serben, bosniern oder albanern differenzieren. dass strache jetzt auf die "serbische karte" setzt, muss wohl auf irgendeinen spin doctor zurückgehen, ich halte ihn dafür für zuwenig geistreich (es ist zwar nicht allzu viel "geist" notwendig, den tatsächlichen oder vermeintlichen antagonismus "der" serben zu "dem" islam herauszuarbeiten, aber auch den traue ich ihm nicht zu).


Ja, und hier haben wir ein echtes Nachwuchstalent: den Sohn von Susanne Winter, Michael:
Der Obmann des steirischen Rings Freiheitlicher Jugendlicher (RFJ), Michael Winter (20), ist am Montag wegen Verhetzung verurteilt worden. Winter hatte in der RFJ-Zeitschrift "Tangente" (Nr. 1/2007) Muslimen eine Tendenz zur Sodomie unterstellt und als "Sofortmaßnahme" gegen Vergewaltigungen in Graz gefordert, "eine Schafherde im Stadtpark grasen" zu lassen. Von Richter Georg Allmayer setzte es dafür nach knapp 20 Minuten Verhandlung drei Monate bedingt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Winter erbat Bedenkzeit.
Winter ist Sohn der steirischen FP-Politikerin Susanne Winter, der wegen ähnlicher Äußerungen ebenfalls ein Prozess droht.


Abdelkader muß ich allerdings die Hoffnung nehmen, daß Susanne Winter ein Prozess droht: die sitzt jetzt im Nationalrat und dürfte immun sein. Und daß die Österreicher so konsequent sind wie die Belgier, glaube ich nicht.

Was sonst noch: Die FPÖ hat Ihr Recht auf die Besetzung eine Vizepräsidentenpostens im Nationalrat mit einem schlagenden Burschenschafter wahrgenommen.

Was nicht überrascht.

Herr Strache wird viel zu tun haben. Jetzt, wo die Belgier schwächeln.

[Link] [Cache]
Radio Utopie: Sarkozy – Machtgelüste eines neuen Napoleon Europas
11/01/2008 05:51 AM

Unbemerkt von der Öffentlichkeit teilte Sarkozy, derzeitiger Präsident von Frankreich und zugleich Vorsitzender des Europa-Rats selbstherrlich mit, sein Amt als EU-Ratsvorsitzender einfach so um ein Jahr bis Ende 2009 zu verlängern, denn er kann sich nicht mehr damit abfinden, Macht abzugeben. Macht über andere ist eine grosse Sucht, sie wird zur Besessenheit.


Sarkozy äußert sich im Hinblick auf das Ende seiner EU-Ratspräsidentschaft zum Jahresende: "Ich lasse mir nicht alles wieder kaputt machen"

Ende 2009 übernimmt Spanien den Ratsvorsitz. In der dazwischen liegenden Jahresfrist werden sich Tschechien und Schweden den Ratsvorsitz zu jeweils sechs Monaten teilen.


Das kann Sarkozy nun nicht verhindern. Also ernennt er sich bis Ende 2009 weiterhin einfach so zum EU-Ratspräsidenten, mit der Begründung, Tschechien und Schweden sind noch nicht Teil der Euro-Zone. Diese werden dann nach seinen Vorstellungen pro forma für jeweils sechs Monate die Ratspräsidentschaft unter seiner Regie ausüben. Macht abzugeben ist eben für manche nicht hinnehmbar, zu dem er seinen Einfluss auf die Europapolitik mit dem amtierenden tschechischen Präsidenten Václav Klaus als EU-Ratspräsidenten schwinden sieht. Dieser ist nicht gerade europafreundlich eingestellt, nicht mal die EU-Fahne will er vor seiner Residenz sehen: „Es gibt keinen Grund für eine EU-Fahne“, erklärte sein Sprecher: „Wir sind auch Mitglied der Nato und der UNO und lassen deren Fahnen auch nicht aufziehen.“


Wolfgang Münchaus Kommentar in der Presse dazu: „Sarkozys Äußerung von vergangener Woche könnte man als Versuch eines Staatsstreichs werten.“


Sarkozys napoleonischen Ambitionen sind weit gespannt, er hat einen Punkt erreicht, der schon an Bessenheit grenzt. Er sieht sich dazu berufen, in Europa eine neue Ordnung zu installieren.



Macht und Kontrolle über Frankreich


Zu diesem Zweck forciert er ganz massiv die Verstaatlichung der wichtigsten Schlüsselindustrien und die Einrichtung von Staatsfonds. Als Grund gibt Sarkozy an, diese Unternehmen durch Investitionen vor der Pleite oder feindlichen Übernahmen aus dem Ausland schützen zu wollen, dass die Unternehmen in Folge der Turbulenzen auf dem Aktienmarkt in den Ruin getrieben würden. Das er damit gegen europäische Wettbewerbsregeln verstösst, ignoriert der EU-Ratschaftspräsident. Gesetze werden für die untere Ebene gemacht, oben ist man immun und erhaben.


Die Teilverstaatlichung von Banken und Industrie bedeutet noch mehr weitere Macht für den Staatspräsidenten: Wirtschaft, Politik, Polizei, Geheimdienste, Militär – alles unter staatlicher Kontrolle. Staatskapitalismus nennt man das. Repressalien und Willkür gegen unliebsame Mitbürger sind Tür und Tor geöffnet. Das Volk hat sich dem Willen der Regierenden zu beugen. Wie so manch ein ehemaliger europäischer, demokratisch gewählter Staatspräsident über das Mitspracherecht seiner ihn in demokratischer Wahl gewählten Bürger denkt, kann man hier sehen, und es geht in diesem Fall "nur" um die neue Schulreform in Italien.


Macht und Kontrolle über ganz Europa


Sarkozy fordert energisch eine europäische Wirtschaftsregierung, stösst aber in der EU zur Zeit noch auf Widerstand. Die Weltfinanzkrise ausnutzend, der nach seinen Worten die Wirtschaftskrise folgt, will er Staatsfonds gründen. Nach seiner Vorstellung sollen sich so die Regierungen an börsennotierten Unternehmen beteiligen, die einzelnen europäischen Länder müssen sich dann dieser europäischen Wirtschaftsregierung unterordnen. Es gibt viele Stimmen, die ihm beipflichten, da die einzelnen europäischen Länder nicht in der Lage waren, der Finanzkrise zu begegnen. Der Ruf nach der "starken Hand, die tatkräftig in Zeiten der weltweiten Wirtschaftskrise handelt" lässt unangenehme Erinnerungen an vergangene Zeiten entstehen.


Länder, die die EU-Verfassung oder aber – den Namen Verfassung verschleiernd – EU-Reformvertrag noch nicht unterschrieben haben, werden unter Druck gesetzt. Irland wurde z.B. angedroht, dass es keinen EU-Kommisar mehr erhält, wenn das irische Volk gegen den EU-Reformvertrag stimmt.



Macht und Kontrolle über die angrenzenden Mittelmeerländer


Auf Betreiben Sarkozys, um Einfluss auf die Mittelmeerländer auszuüben, die nicht zur EU gehören, wurde die Mittelmeer-Union gegründet. Am 13. Juli 2008 fand in (Paris) die feierliche Gründungsverantstaltung statt. Diese Union sollte nach seinem Willen ursprünglich ohne die gesamte EU als Mitglied gebildet werden. Was verständlich ist, muss er sich nun so seinen Machtanspruch teilen. Auf Druck anderer EU-Mitglieder wurde die gesamte EU in die Mittelmeer-Union aufgenommen. Weiterhin gehören ihr nordafrikanische Länder, Israel und Länder aus Nahost an.


Offiziell soll sie der friedlichen und wirtschaftlichen Kooperation dienen. Aber sie ist ein gieriger Wolf im Schafspelz, denn wie sieht es denn gerade jetzt mit der Völkerverständigung aus, wie werden die aus Afrika illegal in die EU strömenden Flüchtlinge aufgenommen? Die EU verbarrikatiert sich und löst diese Probleme auf andere Weise.


Es wird der Kampf um die Ressourcen Afrikas und um den politischen Einfluss auf der Weltbühne geführt, um der Dominanz  anderer Staaten in diesen Regionen, wie z.B. die USA, China, Russland und anderen begehrlich auf diese Region blickenden Staaten, entgegenzuwirken.


Macht und Kontrolle über das Militär


Für die Durchsetzung oben genannter Ambitionen braucht man militärische Schlagkraft nach dem Schema "Herrscher - Krieger - Bauer".


Natürlich ist auch hier wieder Frankreich die treibende Kraft in der europäischen Union zur Aufrüstung, es wurde auf sein Betreiben ein gemeinsamen Amts für Rüstungskooperation (ARKO) gegründet.   Auf der website der   france diplomatie  kann man dazu folgendes nachlesen:


"...die Verteidigungsanstrengungen der verschiedenen Mitgliedsländer zu stärken und die Synergieeffekte ihrer nationalen und multinationalen Projekte zu nutzen."


"Neben der Erarbeitung eines gemeinsamen Konzepts für die Schnelle Eingreiftruppe wird die Agentur die Harmonisierung des Bedarfs an Rüstungsgütern und deren Einsatzbedingungen erleichtern,"


"...denn sie trägt zur Stärkung der industriellen und technologischen Basis der Verteidigung in der EU bei, die unabdingbar für die Bewahrung einer technologischen und industriellen Basis in Europa ist, um die französischen Streitkräfte zum besten Preis mit militärischem Gerät auszustatten und der Rüstungsindustrie zu ermöglichen, im internationalen Wettbewerb zu bestehen."


Braucht es dazu noch eine deutlichere Aussage?


Napoleon wurde bekanntermassen in die Wüste geschickt. Es wird Zeit, dass dies die Bürger endlich mit den europäischen Napoleons auch tun!


Wir wollen in Frieden leben.





[Link] [Cache]
Freeman: Was darf es sein, Pepsi oder Coca-Cola?
11/01/2008 05:49 AM
Alle vier Jahre dürfen die Amerikaner zu den Abstimmungslokalen gehen und wählen, ob sie lieber Pepsi oder Coke wollen. Es gibt nur Cola in zwei Varianten. Mehr Auswahl haben sie nicht. Andere Getränke wie Bier, Wein, Schnaps auf der einen Seite, oder Apfelsaft und Mineralwasser auf der anderen, stehen nicht auf der Karte, wird vorher schon gestrichen.

Selbstverständlich werden die Wähler mit dieser kleinen Auswahl mit der Zeit unzufrieden, wenn sie feststellen, Pepsi One war nicht so toll wie angepriesen und New Coke nicht so gut schmeckt wie der Vorgänger. Dann müssen die Werbefritzen her und ein neues Produkt auf den Markt bringen, welches Pepsi Jazz und Cola Zero heisst, um die Massen von vorne wieder zu begeistern und zu animieren ... wenigstens für die nächsten vier Jahre ... oder bis die Öffentlichkeit endlich realisiert, trotz des ganzen Glitzers, der Sprüche, der Show und der neuen Aufmachung, konsumieren sie, egal was sie nehmen, nicht mehr als nur braunes Wasser mit Kohlensäure drin.

Das politische System in Amerika entsprich genau dieser Analogie.

Es gibt keine grössere Auswahl an Kandidaten, welche ein breites Spektrum der Gesellschaft repräsentieren. Es gibt nur zwei monopolistische Konzerne die um Marktanteile kämpfen. Der einzige Unterschied zwischen den beiden ist die Werbung und was sie im Wahlkampf versprechen. Obama (Pepsi) verspricht „die Wahl der neuen Generation", während McCain (Coca-Cola) behauptet, nur er wäre „das Echte". Aber, obwohl beide Produkte etwas anders Schmecken, bestehen sie aus den selben Grundstoffen, werden beide von sich spiegelnden Grosskonzernen produziert.

Alles was die beiden Kandidaten an „Change" offerieren, ist nur die Fortsetzung des bestehenden, sind nur zynische Versprechen, das was sie selber und ihre Vorgänger an Schaden angerichtet haben, wieder in Ordnung zu bringen. Nur verändern können sie und dürfen sie nichts.

Zum Beispiel, haben beide Kandidaten, Obama und McCain, in ihrer Wahlkampfwerbung laut verkündet, sie würden die „Subventionierung der Konzerne" beenden, um Steuergeld zu sparen. Tönt ja schön, aber nur wenn die Wähler bereits vergessen haben, dass beide gerade mit Ja zu den Rettungsaktion abgestimmt haben, welche den Steuerzahler Hunderte Milliarden, wenn nicht Billionen kosten wird, um die Grosskonzerne wie AIG, Citi Group, Goldman Sachs, General Motors, Ford und Chrysler zu retten.

Beide Präsidentschaftskandidaten befürworten die Kriegstreiberei und den Imperialismus Amerikas auf der ganzen Welt. McCain sagt, die US-Truppen werden noch Hundert Jahre im Irak bleiben und die Besetzung eines Landes wäre völlig akzeptable und widerspreche nicht den amerikanischen Idealen. Während Obama ohne Skrupel die Erweiterung des Krieges in Afghanistan verlangt und die Bombardierung von Pakistan befürwortet. Beide denken nur an eines, was schützt die globalen Interesse der amerikanischen Konzerne.

Dabei sind ja nicht Obama und McCain selber das Problem, sondern sie sind nur das Produkt eines Systems, welches völlig pervertiert, bankrott und nicht mehr reparaturfähig ist. Ein Land welches so tut, wie wenn das Zweiparteiensystem eine Wahl darstellen würde und die Konzerndiktatur eine repräsentative Demokratie sei.

Trotzdem gehen alle vier Jahre Millionen von Amerikanern her und geben dieser Farce eine Legitimation und verlängern dessen Existenz. Sie entscheiden sich immer wieder nur dem zusammenfallenden Haus einen neuen Anstrich zu geben, eine neue Fassade, dabei sind die Fundamente und Mauern völlig marode und es droht jederzeit der Einsturz. Sie haben nicht den Mut eine grössere Auswahl und damit eine wirkliche Veränderung zu verlangen.

Unabhängige Kandidaten, wie Ron Paul oder Dennis Kucinich, die gut für das Land wären, bekommen keine Chance, um das Monopol der Demokraten und Republikaner mit etwas frischem und neuem aufzubrechen.

Die Amerikaner können nur zwischen Pepsi und Coke wählen und haben somit gar keine Wahl. Es wird ihnen die Einheitsbrühe Cola serviert. Egal für was sie sich entscheiden, es ist genau das selbe.

Verwandte Artikel: Wer Washington wirklich regiert, Ron Paul - Geheimregierung zieht die Fäden [Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Essen und Entwurzelung
11/01/2008 05:47 AM

Angesichts der vielen Millionen Türken, die in Deutschland leben, ist es sehr beachtenswert, dass sich die türkische und deutsche Sprache kaum gegenseitig beeinflussen. Die Anzahl der Lehnwörter aus der jeweils anderen Sprache ist trotz der täglichen Begegnungen sehr klein. Diese für jeden leicht zu beobachtende Tatsache ist ein deutlicher Spiegel der Ghettoisierung der heute in Deutschland lebenden Menschen ausländischer Herkunft, und insbesondere natürlich der Türken. Und. Im Kontext dieses Spiegels sollte auch das immer wieder aufkommende, mit latent feindseligem Geschmack verwürzte, politische Gefasel von der »Integration« betrachtet werden, damit es auch richtig verstanden werde und die angemessene Ächtung erfahre.

Trotz alledem: Es gibt eine sehr begrenzte, gegenseitige sprachliche Beeinflussung, und diese erzählt ebenfalls eine ganze Geschichte von der Realität in Deutschland, wenn man betrachtet, welche Begriffe in die jeweils andere Sprache gewandert sind.

Es gibt zwei Wörter, die es aus dem Türkischen in das Deutsche geschafft haben, ohne dass sie zum Kennzeichen eines bestimmten Soziolektes geworden wären. Diese beiden Wörter (sie finden sich auch im aktuellen Duden und dürften allein deshalb als »Hochsprache« gelten) sind »Joghurt« und »Dönerkebab«, und sie machen klar, dass sich für viele Deutsche die Begegnung mit anderer Kultur im Essen erschöpft, dass sie durch den Mund über den Magen in den Abort geht, ohne den Geist oder gar das Herz zu erreichen. Der Vorgang der Nahrungsaufnahme dürfte der einzige Bereich sein, in welchem fast alle in Deutschland beheimateten Menschen »multikulturell« sind – und so stinkt es auch bei jedem deutschen Straßenkonsumfest aus fünfzehn internationalen Pfannen zum Himmel, während die Menschen aus anderen Kulturkreisen mit unverminderter Wucht verachtet werden.

Doch auch die türkische Sprache hat drei deutsche Wörter aufgenommen. Es handelt sich dabei um den Imperativ »marsch!«, um das Substantiv »ayzberg« (zu Deutsch: »Eisberg«) und um das Adjektiv »haymatloz« (zu Deutsch: »heimatlos«). Diese drei Wörter spiegeln das wieder, was Türken aus ihrem eigenen Kulturkreis nicht kannten und deshalb der deutschen Sprache entnehmen mussten, um es verbalisieren zu können: Den schroffen Kommandoton, der so oft im deutschen Alltag vor allem der Betriebe und Behörden herrscht; die Kälte und den Zustand der persönlichen Entwurzelung.

Ein besseres Denkmal der gegenwärtigen deutschen Wirklichkeit scheint mir kaum denkbar.

Abschließende Anmerkung: Um diese Wörter zu finden, habe ich zusammen mit einem Türken ziemlich lange nachdenken müssen. Es kann dennoch sein, dass wir ein Wort vergessen haben. Ich selbst spreche kein Wort Türkisch. Fröhliche Grüße und ein warmer Dank an M.

[Link] [Cache]
FRGzchn bLOg: Lafontaine über die Finanzkrise
11/01/2008 03:07 AM


[Teil 2]

Im zweiten Teil, der in der Linkspartei-Version übrigens fehlt, geht es auch um mögliche Maßnahmen.
Kontroverse pur!

Posted in zufriedene Schafe
[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/01/2008 03:06 AM



Catmasutra
Peace! BB![Link] [Cache]
ISLA: Switching to Goddess
11/01/2008 03:06 AM
Although as I've pointed out throughout this book, cultures don't change easily, the Goddess is already a deeply buried part of many if not most world cultures. In the West She hangs out as Mother Earth, Mary "Mother" of God, CinderElla, Maid Marian, Mother Holle, mistletoe and holly, the Goddess Oestra and Her sacred hare, and in myths, legends and holiday traditions too many to mention. We need to slide Her out of hiding, ditch the disguises She's cloaked Herself in, and restore the brilliant old magic that made us the peace-loving, non-violent, earth-revering, sensual adventurers we all long to be again."


~ From Switching to Goddess: Humankind's Ticket to the Future. Nov. 2008. Hampshire, UK: O Books[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Vertrauen zurückgewinnen durch Vertragsstrafen?
11/01/2008 02:45 AM
Vertrauen zurückgewinnen durch Vertragsstrafen?

Derzeit zerbricht sich die ganze Welt bzw. unsere politische und wirtschaftliche Klasse den Kopf, wie man verlorenes Vertrauen zurückgewinnen kann, nachdem selbst die "Ikonen" der deutschen Wirtschaft und der deutschen Politik vor einem Scherbenhaufen stehen.

Ich frage mich und Sie deshalb, ob die großen Vertrauensbrüche in Deutschland zu- oder abnehmen würden, wenn ein/e Spitzenpolitiker/in oder ein "Wirtschaftskapitän" vor seiner/ihrer Wahl bzw. Einsetzung rechtswirksam ein Vertragstrafenversprechen mit folgendem Inhalt abgeben könnte:

"Ich bin unwiderruflich damit einverstanden, dass ich, falls mir bei meiner Amtsführung eine schwerwiegende Verfehlung nachgewiesen wird, künftig in den Medien und im Internet nicht mehr als Herr/Frau Ex- Innenminister/in oder Herr/Frau Ex-Bundeskanzler/in bezeichnet werde, sondern als z.B. 'Drecksack', 'Schuft' oder was auch immer."

Wenn das als "zu hart" angesehen werden sollte, könnte man einen (politischen) Vertrauensbruch auch erst einmal mit einer Vertragsstrafe in Form einer Spende z.B. an Greenpeace in Höhe von nur 100 € "sanktionieren".

Entscheidend ist dabei nicht die Höhe des zu zahlenden Geldbetrages, sondern die Tatsache, dass man damit anfängt, sich mal Gedanken über die wirksame Sanktionierung von nicht eingehaltenen Versprechen zu machen.

vgl. auch Die neuen Deutschen


Quelle: Vertrauen zurückgewinnen durch Vertragsstrafen?[Link] [Cache]
Carl Friedrich von Weizsäcker: Der bedrohte Friede – heute
11/01/2008 02:45 AM
Es ist schon bemerkenswert, was Carl Friedrich von Weizsäcker, der ältere Bruder unseres ehemaligen Bundespräsidenten, vor 25 Jahren (!) in seinem letzten Buch u.a. schrieb:

Carl Friedrich von Weizsäcker
"Der bedrohte Friede – heute", Hanser, München 1994, ISBN 3446176977

Von Weizsäcker sagte in seinem letzten großen Werk "Der bedrohte Frieden" 1983 Hanser-Verlag, innerhalb weniger Jahre den Niedergang des Sowjet Kommunismus voraus (er wurde ausgelacht).

Seine Prognose, auf welches Niveau der Lohn,- Gehaltsabhängige zurückfallen würde, wenn der Kommunismus nicht mehr existiert, war schockierend.
Weizsäcker beschreibt die Auswirkungen einer dann einsetzenden Globalisierung, (obwohl es damals dieses Wort noch nicht gab) so wie er sie erwartete.
1. ..Die Arbeitslosenzahlen werden weltweit ungeahnte Dimensionen erreichen.
2… die Löhne werden auf ein noch nie da gewesenes Minimum sinken.
3…Alle Sozialsysteme werden mit dem Bankrott des Staat zusammenbrechen. Rentenzahlungen zuerst. Auslöser ist eine globale Wirtschaftskrise ungeheurer Dimension, die von Spekulanten ausgelöst wird.
4… ca. 20 Jahre nach dem Untergang des Kommunismus, werden in Deutschland wieder Menschen verhungern.
5… Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch.
6… Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.
7…Um ihre Herrschaft zu sichern werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.
8… Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.
9… Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus.
10… Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, das die meisten Menschen ihre eigene Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.
11…Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.
12…Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, dass skrupelloseste und menschenverachtende System erleben wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.
Das System, welches für diese Verbrechen verantwortliche ist, heißt "unkontrollierter Kapitalismus".
C. F. von Weizsäcker sagte (vor 25 Jahren), dass sein Buch, welches er als sein letztes großes Werk bezeichnete, mit Sicherheit von der Bevölkerung nicht verstanden würde und die Dinge somit ihren Lauf nehmen!
Das deutsche Volk bewertete er wenig schmeichelhaft wie folgt:
Absolut Obrigkeitshörig, des Denkens entwöhnt, typischer Befehlsempfänger, ein Held vor dem Feind, aber ein totaler Mangel an Zivilcourage!
Der typische Deutsche verteidigt sich erst dann, wenn er nichts mehr hat, was sich zu verteidigen lohnt. Wenn er aber aus seinem Schlaf erwacht ist, dann schlägt er in blindem Zorn alles kurz und klein, auch das was ihm noch helfen könnte.
Die einzige Lösung die Weizsäcker bietet, ist die Hoffnung:
dass nach diesen unvermeidlichen Turbulenzen dieser Planet noch bewohnbar bleibt.
Denn Fakt ist, die kleine Clique denen diese Welt schon jetzt gehört, herrscht nach dem einfachen aber klaren Motto:
"Eine Welt, in der wir nicht das alleinige Sagen haben, die braucht es auch in Zukunft, nicht mehr zu geben"
Wie bereits oben erwähnt, Weizsäcker rechnete nicht damit verstanden zu werden.
Auf die Frage eines Journalisten, was ihn denn am meisten stören würde, antwortete er:
"mich mit einem dummen Menschen unterhalten zu müssen"
Zitat Ende.


Quelle: Carl Friedrich von Weizsäcker: Der bedrohte Friede – heute[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Zur richterlichen Unabhängigkeit in Europa - Modelle von Selbstverwaltung
11/01/2008 02:45 AM
Am 07. und 08.11.2008 findet in der Historischen Aula der Universität Frankfurt, Campus Bockenheim, Mertonstraße 17-19 eine Tagung statt zum Thema "Zur richterlichen Unabhängigkeit in Europa - Modelle von Selbstverwaltung"

Wichtige Vertreter der außerparlamentarischen Opposition in Deutschland werden daran teilnehmen.

Herzliche Grüße

Helmut Krause



Quelle: Zur richterlichen Unabhängigkeit in Europa - Modelle von Selbstverwaltung[Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Was geschützt wird
11/01/2008 01:47 AM

Bei dem jüngeren staatlichen Geldgeschenken zu Gunsten von Banken, die sich in ihrem Investment von jeder produzierenden Wirtschaft entfernt haben, handelt es sich um Ausgaben für den Unweltschutz, also um Geld, mit dem ein unnatürlicher und lebensfeindlicher Prozess aufrecht erhalten wird. Man stelle diese Gelder einmal den Aufwändungen zum Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen gegenüber, und sofort wird klar, was von den Regierenden der meisten gegenwärtigen Staaten als wichtig und was eben als weniger wichtig erachtet wird.

Übrigens: Der Bankrott einer Bank ist, wenn man ihn dem Aussterben auch noch der primitivsten Form des Lebens gegenüberstellt, in solchem Vergleich ein geradezu erfreuliches Ereignis. Die kranke und dumme Ideologie vom immerfort unbegrenzten Wachstum – in der Natur sonst nur bei Krebsgeschwulsten zu finden – hat mehr als genug Zerstörung über die Welt gebracht.

[Link] [Cache]
Freie ArbeiterInnen Union: Herzlich willkommen, liebe LeserInnen der ZEIT!
11/01/2008 01:07 AM
Wenn sie diese Zeilen lesen, ist es Ihnen gelungen, schließlich dort zu landen, wo sie offensichtlich hinwollten, nämlich auf den Seiten der für diese Region des Globus zuständigen „syndikalistischen Schattengewerkschaften". Wir müssen sie allerdings noch ein wenig vertrösten, die im Beitrag „Deutschlands Weg zur Revolution" angekündigten Internetportale sind für sie aktuell noch nicht erreichbar. Wir sind, wie man bei der ZEIT zu Recht vermutet, derzeit noch zu sehr mit der Koordination der Arbeitskämpfe beschäftigt. Aber schauen Sie sich ruhig schon mal ein wenig um und lassen sie sich inspirieren. Sie werden sicherlich verstehen, dass der kleine Revolutionsfahrplan der ZEIT nur dann so wirklich funktioniert, wenn alle etwas weniger jammern und sich stattdessen mehr organisieren. Aber immerhin, wir arbeiten daran, machen Sie einfach mit! [Link] [Cache]
ISLA: Du hilfst mir doch bei der Aufklärung. Oder?
11/01/2008 01:06 AM
Zum Beispiel durch eine Aussage, die zur Auszahlung meines Honorars führt. Ich sagte ja bereits mehrfach, dass ich geduldig und ausdauernd bin. Also: Was soll das denn? Dieser Eintrag über den Einsatz von medialen Trigger-Tigern und das Näschen rümpfende Kriegsnutten bei der Nennung des Namens von Schmidt-Eenboom wird bei Google - jedenfalls von meinem Rechner aus - nicht mit Permalink gelistet. Nicht unter diesen Stichwörtern und auch nicht unter anderen. Muss ich den Beitrag erst wieder so oft nach oben setzen, bis er tatsächlich erfasst wird?



Google-Recherche 00:54 Uhr "Schmidt-Eenboom Kriegsnutte"
1 Treffer, ohne Permalink

ISLA - Independent Sensitive Liberation Army... die Nase bei der Nennung von Schmidt-Eenboom rümpfende Kriegsnutte aus Köln- Ehrenfeld. Kriegsnutte mit angeschlossenem dienstbaren und esoterischem ...
independentsla.blogspot.com/ - Ähnliche Seiten - Notieren



P.S. Ich freue mich natürlich trotzdem über die schön scharfen Bilder per SMS ... ![Link] [Cache]
ISLA: Haben Sie Nachsicht mit uns Utopisten!
11/01/2008 01:06 AM
10 Forderungen an eine neue Weltordnung
via[Link] [Cache]
ISLA: Erpresst von einem Sex-Syndicat
11/01/2008 01:06 AM
doch dann stellte die 46-jährige Mutter dreier Kinder Strafanzeige gegen den Liebhaber und seinen Komplizen. Dies bestätigte eine Person aus dem Umfeld der Quandt-Familie der Süddeutschen Zeitung ... Wie die Internetausgabe der italienischen Tageszeitung La Repubblica berichtet, wurden der vielsprachige Helg S., 41, und sein Komplize Ernano B., 63, Chef einer religiösen Sekte, festgenommen. Sektenguru B. war der "Regisseur" der pikanten Filmchen.[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Kündigungsschutz
11/01/2008 12:45 AM
Kündigungsschutz für Arbeitnehmer

Je größer aus Sicht des Arbeitgebers das Missverhältnis zwischen Leistung und Gegenleistung wird, desto größer wird die "Gefahr", dass der Arbeitgeber über eine Kündigung nachdenkt.

Anders ausgedrückt: Je mehr Nutzen ein Arbeitnehmer einem Arbeitgeber für das vereinbarte Gehalt bietet, desto sicherer wird / ist sein Arbeitsplatz.

Quelle: Kündigungsschutz für Arbeitnehmer[Link] [Cache]
Querdenkerforum: Eine Wirtschaft, die den Menschen dient, braucht eine ethische Grundlage
11/01/2008 12:45 AM
Eine Wirtschaft, die den Menschen dient, braucht eine ethische Grundlage

Ein Manifest von kontrapunkt*

von Mario von Cranach, em. Professor Universität Bern; Peter Ulrich, Professor Universität St. Gallen und Philippe Mastronardi, Professor Universität St. Gallen

zf. Die derzeitige Finanzkrise ist für aufmerksame Beobachter keine Überraschung, auch wenn dies in vielen Medienberichten so dargestellt wird. Im folgenden geben wir das Manifest des Schweizer Rates für Wirtschafts- und Sozialpolitik wieder, das im Mai dieses Jahres erstmals publiziert wurde. Darin ruft eine Gruppe von namhaften Wirtschaftswissenschaftlern aus der ganzen Schweiz zu einem nachhaltigen, verantwortungsbewussten Wirtschaften auf ethischer Grundlage auf, das der vorherrschenden neoliberalen Wirtschaftsdoktrin diametral entgegensteht.1 Volkswirtschaft muss dem Volk dienen und ist nicht dazu da, dass sich einige wenige auf Kosten der Allgemeinheit bereichern. Sinnvolles und legitimes Wirtschaften beruht auf Werten und verwirklicht Werte. Nur so erfüllt die Wirtschaft ihr Ziel, dem guten Leben und dem fairen Zusammenleben der Menschen in einer freiheitlichen Bürgerdemokratie zu dienen. Angesichts des Verlusts der Glaubwürdigkeit und der Legitimität der Finanzbranche braucht es ein Umdenken. Das Manifest ist ein wertvoller Anstoss dazu, diese dringend notwendige Aufgabe in Angriff zu nehmen. ...


Quelle: Eine Wirtschaft, die den Menschen dient, braucht eine ethische Grundlage[Link] [Cache]
Skandal: Staatsanwaltschaft Kassel stellt "Ermittlungen" ein
11/01/2008 12:24 AM
Merkwürdige Berufung auf Kriminellenschutzparagraph und die falsche Verurteilung Die Staatsanwaltschaft Kassel hat Ermittlungen wegen Betruges gegen Günter Freiherr von Gravenreuth nach §154 Absatz 1 StPO eingestellt. Ja. Der "Kriminellenschutzparagraph". Merkwürdigerweise beruft sich die Staatsanwaltschaft ... [Link] [Cache]

No comments: