Friday, February 27, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-02

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-02


SaarBreaker: Mehdorn als Schwarzfahrer
11/02/2008 10:51 PM

Ein Jahr ist es jetzt fast her, da hielt eine kleine Lokführergewerkschaft die deutsche Bahn und die Republik in Atem. Unvorstellbare und astronomische 31 Prozent mehr Gehalt forderte das Lokpersonal unter dem GDL-Rebellenanführer Manfred Schell. Als völlig überzogen wies Vorstandchef Mehdorn dieses Anliegen zurück. Die Presse meldete jetzt, die Gehälter der Bahn-Vorstände sollten 2009 um 20 Prozent und mehr aufgestockt werden und bekommen noch Boni, bei einem erfolgreichen Börsengang. Also auch hier der Gundsatz "Wein saufen, Wasser predigen".

Der geplante Börsengang (trotz Finanzkrise) der Deutschen Bahn lohnt sich vor allem für Konzernchef Mehdorn: Er könnte im Extremfall 1,4 Millionen Euro Möhrchen kassieren. Und der Verkehrsminister Tiefensee hat von alle dem nichts gewusst. Jetzt wurde bekannt, er hat schon Mitte September von den Boni-Zahlungen gewusst. Wolfgang Tiefensee entpuppt sich somit als Schießbudenfigur, der nicht in seinem Haus und schon gar nicht von Bahnchef Mehdorn ernst genommen wird. Die Fäden ziehen ganz andere. Und Tiefensse lässt sie machen, solange es bloss nicht öffentlich wird. Wenn doch, wird mal ganz schnell ein Staatssekretär im tiefen See versenkt. Es lebe das Bauernopfer! Um seine eigene Lächerlichkeit noch zu unterstützen, fordert er kürzlich vom Bahnvorstnd den Boni-Verzicht. Ja weiss der Mann denn jetzt überhaupt nicht mehr, wo er lebt? JAAA HAAALLO, deutsche Manager und "freiwillig verzichten" oder sogar wieder zurückzahlen?
Tja, wenn Gewerkschaften mehr Lohn fordern, schreit die gesamte Presse "überzogen, unverschämt, realitätsfremd", wenn die Vorstände mehr Gehalt und Boni bekommen, heisst es bloss "Leistungsprinzip, gute Arbeit, gutes Geld".

Verlogenheit PUR - aber das ist in Deutschland ja nichts NEUES!

(Quelle: Mein Parteibuch)


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Bedeutungswirbel: Laboratorium wieder da
11/02/2008 10:14 PM

So, endlich, endlich. Milliarden von Nutzern konnten es kaum noch erwarten. Aber jetzt ist es wieder online, das Laboratorium. Als Bonus ist jetzt sogar das Logo wieder aufgetaucht. Leider ist es immer noch so hässlich wie es schon immer war, aber man kann ja nicht alles haben. Jetzt muss ich mir nur noch irgendwo notieren ab demnächst ganz dringend Backups zu machen…

Danke an Olf und Max für die Hilfe.

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Linke Zeitung: Zur Lage in Hessen vor der Wahl Ypsilantis
11/02/2008 10:05 PM
In den Leserbriefspalten der Kasseler Lokalzeiten HNA tobt der Krieg der Dumpfbacken. Da wird der Kampfhund von der Leine gelassen. Hasstriefende Kommentare sind dort zu finden, meist wüste Beschimpfungen gegen Ypsilanti, andere SPD-PolitikerInnen und die LINKE.Die bürgerlichen Kräfte spucken Gift und GalleKoch, Hahn und andere sagen eine Katastrophe voraus. Die FDP steht wohl hinter einer Initiative namens Kein Wortbruch in Hessen . Gegen die von Ypsilanti beabsichtigte Machtübernahme hat sich eine Initiative namens ‚Kein Wortbruch in Hessen’ gebildet. Ihr gehören nach eigenen Angaben die frühere FDP-Landesvorsitzende Ruth Wagner, die als ‚Frau vom Checkpoint Charlie’ bekannt gewordene Jutta Fleck sowie einige hessische Unternehmer an. Impressum der Initiative : Alexander Demuth, Lehrbeauftragter, Geschäftsführer Citigate DemuthZur Person: Alexander Demuth studierte Publizistik in Wien(Österreich) und war anschließend zunächst als Journalist bei Wiener Tageszeitungen tätig. In der Folge beteiligte er sich maßgeblich am Aufbau der später größten PR-Agentur Österreichs, leitete für zehn Jahre die Bereiche Presse und Information der Ford-Werke AG, Köln, und wurde später Geschäftsführer von J. Walter Thompson Corporate Communications in Frankfurt.Alexander Demuth ist Gründer sowie geschäftsführender Gesellschafter der inzwischen zur Citigate-Gruppe gehörenden Werbe- und PR-Agentur Alexander Demuth GmbH und Vorstandsmitglied im Gesamtverband der Kommunikationsagenturen. Er hat sich als Pionier für Corporate Communications und Corporate Branding durch eine Vielzahl von Veröffentlichungen und Bücherneinen Namen gemacht. [Link] [Cache]
Deutsches Kriegsschiff an NATO-Manöver vor Iran beteiligt: OEF-Mandat?
11/02/2008 10:05 PM
Unter der üblichen Nachrichtensperre der Staats- und Konzernmedien soll diese Woche ein NATO-Seemanöver mit Kriegsschiffen aus den USA, der Türkei, Bahrain und Deutschland im Persischen Golf beginnen. Es soll als ein Angebot der Anrainerstaaten zur Kooperation mit dem Nordatlantikpakt verstanden werden, heisst es.Ein Commodore Andreas Xenakis, Vizestabschef für NATO Operationen, erläuterte, ganz plausibel, den Sinn und Zweck dieses Manövers: Terrorismus zu kämpfen ist eine Priorität und die Lander der Region brauchen unsere Unterstützung um ihren Kampf gegen Terrorismus durchzuorganisieren..Die Art des Terrorismus den wir versuchen zu kämpfen erkennt keine Grenzen an; deshalb müssen wir enger miteinander arbeiten um sie zu besiegen “Fighting terrorism is a priority and the countries of the region need our assistance to elaborate their fight against terrorism..The kind of terrorism we are trying to fight does not recognise borders; that is why we have to work closer with each other in order to defeat it”. in Kuwait anlegen (http://www.thenational.ae/article/20081101/FOREIGN/320451753/1011/SPORT). Dies bringt das die deutschen Marinesoldaten in unmittelbare Nähe nicht nur zum Kriegsgebiet des Irak, sondern auch zum Iran.[Link] [Cache]
redblog: Studie zur Wirkung von Studiengebühren veröffentlicht
11/02/2008 09:56 PM
Bislang fokussierten empirische Studien zur Wirkung von Studiengebühren ausschließlich auf das Studierverhalten von bereits Studierenden. Die von HIS nun vorgelegte und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Untersuchung liefert erstmals repräsentative empirische Ergebnisse zu den Auswirkungen von Studiengebühren auf die Studienpläne von studienberechtigten Schulabgänger/inne/n, die vor der Entscheidung über ihren weiteren Werdegang stehen. Das Ergebnis kurz und knapp: Studiengebühren halten Abiturienten vom Studieren ab. Bis zu 18.000 von ihnen entschieden sich im Jahr 2006 wegen der Campusmaut gegen ein Studium. Bundesbildungsministerin Schavan (CDU)hatte versucht, die Veröffentlichung der Studie zu verzögern. Kein Wunder, ist sie doch eine glühende Verfechterin des Bezahlstudiums.

Nun liegt die Studie "Studiengebühren aus der Sicht von Studienberechtigten. Finanzierung und Auswirkungen auf Studienpläne und -strategien" vor, und kann hier [pdf] runtergeladen werden.[Link] [Cache]
redblog: John McCain's Mob
11/02/2008 09:56 PM


Aus der Reihe The Real John McCain[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/02/2008 09:09 PM




Loreena McKennitt - The Old Ways
Quilan Road - Website Loreena McKennitt[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/02/2008 09:09 PM
"Der geplante Börsengang (trotz Finanzkrise) der Deutschen Bahn lohnt sich vor allem für Konzernchef Mehdorn: Er könnte im Extremfall 1,4 Millionen Euro Möhrchen kassieren. Und der Verkehrsminister Tiefensee hat von alle dem nichts gewusst. Jetzt wurde bekannt, er hat schon Mitte September von den Boni-Zahlungen gewusst."[Link] [Cache]
Neuerscheinung: Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z
11/02/2008 09:01 PM
Wuppertal - Die grundlegend überarbeitete Neuauflage des bekannten „Standardwerks für Arbeitslosengeld II-Empfänger” (Spiegel 43/2005) ist im Oktober 2008 erschienen. Der neue Leitfaden wurde von Autorenteam Frank Jäger und Harald Thomé vom Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles e.V. herausgegeben. [Link] [Cache]
SaarBreaker: Die Kampfratte ist zurück!
11/02/2008 08:50 PM

Ich habe es jetzt erst mitbekommen: Die Kampfratte ist zurück! Das Farliblog ist nach beinahe einem Jahr Pause wieder mit neuen Beiträgen gefüllt.


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SaarBreaker: Die Briten haben wieder einmal…
11/02/2008 08:50 PM

ein paar Daten verloren. Und weil sie ja ständig irgendwelche Daten verlieren, gibt es hier nur noch einen kurzen Hinweise auf die aktuellen Verluste der Briten:

Britische Regierungswebseite wegen des Verlustes eines USB-Sticks geschlossen

England: erneut Daten der Regierung auf Parkplatz gefunden…

Wenn ihr die Daten findet, nehmt sie bitte in Verwahrung. Gebt sie bloß nicht zurück! Wir wollen schließlich vermeiden, dass sie wieder “verloren” werden.


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Die Kuchentester: Finanzkrise bei "60 minutes" (CBS)
11/02/2008 08:45 PM
60 minutes (CBS) bringt Reportage über die Finanzkrise:

Teil 1 (12 min.): Wall Street´s Shadow Market
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Teil 2 (12 min.): Credit Default Swaps

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Raymond Walden: Deutschlands größte Moschee in Duisburg eröffnet
11/02/2008 08:32 PM
Kein „Gotteshaus" trägt demokratischen Charakter, denn es bestimmt in seiner geistigen Struktur allein die jeweilige Gottesfigur in gnadenloser Unterwerfung des menschlichen Geistes, der bestenfalls im reuigen Einknicken vor der Gottheit auf Wohlwollen, vor allem im „Jenseits", nicht hier und jetzt, hoffen darf.
„Gotteshäuser" im großen Stil stellen ganz irdische Machtzentren dar, fern von Integration anderer Kulturen, sondern vor allem zur Manifestierung der eigenen Weltanschauung.
Gegenüber der Aufklärung geraten zunehmend alle diese Unterdrücker menschlichen freien Geistes selbst unter Druck und vereinigen sich nunmehr: Hauptsache für Gott, Allah, etc., aber im Detail gegeneinander wie eh und je verfeindet, verhasst.
Die Christen, der ahnungslosen Kuschelbigotterie inzwischen verfallen, beglückwünschen die Moslems zu ihrem neuen Statussymbol und glauben dabei an Menschenrechte, Emanzipation und Friedensfähigkeit.
Dieser Glaube allein schadet unserem historisch bisher demokratischsten Staat Bundesrepublik Deutschland, schadet unserer Europäischen Union, denn der Islam kennt keine Gleichberechtigung, weder der Geschlechter noch der anderen Weltanschauungen.
„Wie kann das praktizierte Christentum nur so blind sein?" könnte man fragen.
Die Antwort: Es war es immer. - Die freiheitlich demokratische Gesellschaft braucht nicht Moscheen, noch Kathedralen, gestrige Gemäuer (auch wenn aus neuem Beton), sondern Perspektiven eines Aufbruchs zur Humanität, nicht einer Religiosität, die seit ihrem Bestehen den Menschen vor allem hinters Licht und überhaupt nicht zur Erleuchtung führt.[Link] [Cache]
Tammox: Letzte Bonbons - letzte Bonmots.
11/02/2008 08:08 PM
Selten war so viel Einigkeit wie heute:
Zwei Tage vor der Wahl eines neuen US-Präsidenten, muß man diejenigen mit der Lupe suchen, die nicht der Meinung sind, daß George W. Bush der schlechteste US-Präsident aller Zeiten ist.
Viele haben es schon 2000 gewußt, daß das nicht werden kann - sogar die Mehrheit der US-Wähler.
Aber es gab auch starke unterstützende Stimmen.
Religiöse Stimmen, christliche Stimmen.
Je tiefer die Nase in der Bibel steckt, desto größer die Begeisterung für Bush junior.
Deutsche politische Gummirücken verschweigen jetzt verschämt, daß es die Politiker der christlichen Volkspartei waren, die voller Enthusiasmus den Irakkrieg bejubelten.

Merkel, Schäuble, Friedberg Pflüger, Ecki von Klaeden, Christian Schmidt ließen keine liebesdienerische Pose der Unterwürfigkeit gegenüber den Neocons im Weißen Haus aus und schimpften statt dessen wie die Rohrspatzen auf die rot-grüne Bundesregierung, die sich im UN-Sicherheitsrat mutig und intensiv gegen die US-Kriegspläne stemmte.

Das Kriegsultimatum an Saddam verfochten die AußenpolitikEXPERTEN der CDU, Schäuble und Pflüger ausdrücklich, denn SIE wußten ja genau, daß Saddam im Irak Massenvernichtungswaffen hortete.
Es hieß damals „time is runnig out" - gib die Waffen raus, oder wir machen dein Land platt.
Saddam Hussein, der wahrheitsgemäß sagte er habe diese Waffen nicht, ist inzwischen geköpft. Diejenigen, die LOGEN - Schäuble, Merkel, Pflüger und die ganze US-Administration, haben ein mea culpa bisher vermieden.
Angesichts solcher Perfide konnte man nur noch in Zynismus verfallen und so rückte dann die eine und EINZIGE wirkliche Qualität GWBs immer mehr in den Vordergrund:
Sein unfreiwillige Komik - verursacht durch sagenhafte Unwissenheit - gepaart mit Borniertheit und Überheblichkeit.
Ja, zu lachen hatte man mit GWB.
Bitterer Humor und selbst Maximalsarkasten wie mir, blieb letzte Woche bei der TV-Sendung „Being W." das Lachen im Hals stecken, als noch einmal die Kaskade von ultradreisten kriegstreiberischen Lügen aus Bushs Mund dokumentiert wurde.
Man kennt das alles, aber es ist wie bei besonders ekeligen Quallen, die tot am Strand liegen - man kann doch nicht anders als hin zu gehen und sie anzugucken.

Inzwischen sind die notorischen Bush-Unterstützer scheinbar ausgestorben.
Kein Wort mehr ist von Merkel zu hören und sogar die glühendsten Kriegsfreunde und Bush-Epigonen wie Jeff Gedmin, der lange Zeit nicht aus dem deutschen TV wegzudenken war, sind verschwunden.
Egal welchen Aspekt man auch fokussiert - im Vergleich zu dem Zustand Amerikas am Ende der Clinton-Präsidentschaft hat GWB aber auch wirklich ALLES verschlechtert.

Lange Zeit dachte man jenseits des Atlantiks, daß es am 20. Januar 2009 nur besser werden KANN - ganz egal wer regiert - und konnte gelassen auf die Wahlen blicken.
Wer kann denn auch ahnen, daß sich unter 300 Millionen Amerikanern tatsächlich die einzigen beiden noch Bekloppteren als GWB finden, um für das Amt zu kandidieren.
Wollen wir hoffen, daß es nicht Realität wird, was uns Palinaspresident zeigt.

Noch zwei Tage.
Und dann noch bange 11 Wochen, in denen eine zerschmetterte GOP noch viel Unheil anrichten kann - insbesondere, wenn sie so geschlagen werden sollte, daß sie sich für lange Zeit von den Hebeln der US-Militärmaschine entfernt sehen.

Für heute sei GWB ein weiteres Highlight in der Kette der Beweise seiner absoluten Unfähigkeit gegönnt.
Das Erstaunliche an Bush ist ja, daß er absolut beratungsresistent ist.
Bush 2008 klingt wie Bush 2001.
Vor seinem Amtsantritt wußte er nichts über die Welt und erstaunlicherweise ist es in acht Jahren keinen Deut besser geworden.
Ein Lied davon singen kann der australische Premierminister Kevin Rudd, der mit dem Potus über das am 15. November in Washington anstehende VON BUSH SELBST EINBERUFENE G-20-Weltfinanzgipfeltreffen in Washington telephonierte.
Wichtigere Themen dürfte es derzeit weltweit kaum geben - nur Bush irrlichtert:
The story, which acknowledged that Mr Rudd was not the only international leader to advocate broad global action, reported that when Mr Rudd argued for using the G20 as the forum for addressing the crisis, "Rudd was then stunned to hear Bush say, 'What's the G20?' "
G20? - Kenn ich nich...
Die G-20-Idee geht offenbar auf Rudd zurück, Bush konnte die Idee auch nicht haben, da er gar nicht weiß was das ist.

Tja, wir wundern uns nicht mehr über Washington.[Link] [Cache]
Principiis Obsta: Wahlcomputereinsatz zum Machterhalt der Neoliberalen Einheitspartei Deutschlands?
11/02/2008 07:59 PM

EPROM Austausch bei Nedap Wahlcomputer

Die Verfassungsrichter zweifeln an der Sicherheit der Wahlcomputer. Mit den aktuellen Systemen könnte nicht überprüft werden, ob Stimmen korrekt ausgezählt und gespeichert wurden. Die Geräte, die schon bei der Bundestagswahl 2005 zum Einsatz kamen, könnten aus den Wahllokalen verschwinden.

Der Wahlfälschungsskandal von Dachau ist schon fast wieder vergessen. Dabei sind Wahlfälschungen bei Einsatz von Wahlcomputern noch um ein Vielfaches einfacher. Und bei schwindenden Mehrheiten der NEP, wird man der Versuchung nicht widerstehen, auf "Wahlberichigungsmethoden" zurückzugreifen.


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Deutsches Kriegsschiff an NATO-Manöver vor Iran beteiligt: OEF-Mandat?
11/02/2008 07:56 PM

FregatteMecklenburg-VorpommernUnter der üblichen Nachrichtensperre der Staats- und Konzernmedien soll diese Woche ein NATO-Seemanöver mit Kriegsschiffen aus den USA, der Türkei, Bahrain und Deutschland im Persischen Golf beginnen. Es soll als ein "Angebot" der Anrainerstaaten zur Kooperation mit dem Nordatlantikpakt verstanden werden, heisst es.
Ein Commodore Andreas Xenakis, Vizestabschef für NATO Operationen, erläuterte, ganz plausibel, den Sinn und Zweck dieses Manövers:


"Terrorismus zu kämpfen ist eine Priorität und die Lander der Region brauchen unsere Unterstützung um ihren Kampf gegen Terrorismus durchzuorganisieren..Die Art des Terrorismus den wir versuchen zu kämpfen erkennt keine Grenzen an; deshalb müssen wir enger miteinander arbeiten um sie zu besiegen"


“Fighting terrorism is a priority and the countries of the region need our assistance to elaborate their fight against terrorism..The kind of terrorism we are trying to fight does not recognise borders; that is why we have to work closer with each other in order to defeat it”.


 

Die NATO-Flotte wird neben Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten auch in Kuwait anlegen. Dies bringt das die deutschen Marinesoldaten in unmittelbare Nähe nicht nur zum Kriegsgebiet des Irak, sondern auch zum Iran.

Laut einem vor kurzem bekannt gewordenen Papier "Meeting the Challenge –U.S. Policy toward Iranian Nuclear Development" planen die beiden politischen Kongressparteien in den USA einen Angriffskrieg gegen den Iran. Der Einsatz von Atomwaffen ist dabei einkalkuliert, es geht laut einem der Initiatoren des Papiers, Michael Rubin, um "die Bereitschaft, Hunderttausende Menschen zu töten".


Ausdrücklich heisst es in diesem Papier, an dem auch der designierte nächste US-Aussenminister unter Barack Obama, Dennis Ross, beteiligt ist:


"Nur wenn die israelischen Politiker glauben, dass US- und europäische Politiker sicherstellen dass die islamische Republik keine Atomwaffen erlangen, werden die Israelis wahrscheinlich nicht den Iran selbst angreifen"


Die Reihenfolge der Aktionen, mit denen der Krieg gegen den Iran beginnen soll, listet der "Berliner Kurier" wie folgt auf:

- Finanzblockade
- Seeblockade
- Aufmarsch
- Ultimatum
- Luftschlag, auch mit Atomwaffen


Zu diesem Zweck solle die US-Regierung möglichst schnell Seestreitkräfte am Persischen Golf zusammenziehen, so das Papier der Kongressparteien "Republikaner" und "Demokraten".
Inzwischen sind NATO-Seestreitkräfte unter dem Vorwand von "Piratenbekämpfung" vor Somalia, Puntland, Somaliland und in der ex-Kolonie Frankreichs, der angrenzenden Hafenstadt Djibouti (Dschibuti) zusammengezogen worden. Sie können kurzfristig jederzeit im Persischen Golf eingesetzt werden.

Die Operation der NATO-Staaten in Afrika soll formell am 10.November beschlossen werden.

Am 13.November soll die seit 2001 geltende Kriegsvollmacht über deutsche Soldaten im Rahmen der "Operation Enduring Freedom" (OEF) im deutschen Parlament durch wie üblich spärlich anwesende Abgeordnete diesmal für 15 Monate durchgewunken werden, damit die nächste Verlängerung nicht durch die Bundestagswahl bestimmt wird.
Das Mandat OEF gilt uneingeschränkt und für das gesamte Gebiet zwischen Pakistan und Sudan, natürlich auch für Irak, Iran und mögliche Blockadeaktionen an der Strasse von Hormuz.

Sämtliche Bundestagsparteien, mit Ausnahme der Linken, haben zugesagt der NATO wie jedes Jahr ihre Stimme zu geben, Iran, Atomkrieg, Hunderttausende Tote hin oder her, muss eben alles seine Ordnung haben.

Heute lief die "Mecklenburg-Vorpommern" der deutschen Marine aus Wilhelmshaven aus - angeblich Richtung Afrika. Sie soll sich


" im Rahmen der US-geführten Anti-Terror-Operation «Enduring Freedom» (OEF) an der Überwachung der Seewege gegen Terroristen beteiligen, wie die Deutsche Marine in Glücksburg mitteilte."


Ab Januar soll das deutsche Kriegsschiff dann die OEF-Flotte anführen, die zu diesem Zeitpunkt bereits unter dem Oberkommando des neuen US-Präsidenten stehen wird -

BARACK OBAMA...


(..)


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22.08.08 Deutsches Kriegsschiff für "Manöver" mit NATO-Flotte im Schwarzen Meer
Berlin: Während die CDU-SPD-Regierung ein deutsches Kriegsschiff mit einer NATO-Flotte ins Schwarze Meer geschickt hat, offiziell für "Manöver", hält sich Presse und Parlament in Deutschland wie immer an das alte koloniale Muster - ducken, lügen, schweigen.

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Freeman: Sarah Palin spricht mit Sarkozy am Telefon
11/02/2008 07:53 PM
Das komödiantische Duo einer kanadischen Radiostation aus Quebec, haben der republikanischen Kandidatin für die Vizepräsidentschaft Sarah Palin einen Streich gespielt. Marc-Antoine Audette und Sebastien Trudel haben so getan, wie wenn der französische Präsident Nicolas Sarkozy mit ihr am Telefon spricht. Sie unterhielten sich über Politik, übers gemeinsamen Jagen, ... solange Vizepräsident Dick Cheney nicht dabei ist ... , und über die "hübsche Frau" von Sarkozy.



Die Sprecherin von Sarah Palin bestätigte den Telefonanruf. "Gouvernoerin Palin war leicht amüsiert, dass sie der Reihe der Staatsoberhäupter hinzugefügt wurde, einschliesslich Präsident Sarkozy und andere Berühmtheiten, welche ein Ziel dieser Spassvögel geworden ist. C'est la vie," sagte sie. [Link] [Cache]
Kirchensumpf: Die Kirche und die Kapitalismus-Kritik
11/02/2008 07:50 PM

Auf dem Jahresempfang der evangelischen Kirchen in Mecklenburg-Vorpommern für Politik, Wirtschaft und Kultur in der diakonische Einrichtung Kloster Dobbertin hat die Sozialministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig angesichts der Finanzkrise eine “Rormation” der sozialen Marktwirtschaft gefordert. Der Mensch müsse im Mittelpunkt stehen und nicht das Kapital. Zuvor hatte der mecklenburgische Landesbischof Andreas von Maltzahn in seiner Andacht die „angeblichen Selbstheilungskräfte des Marktes' als bloße Fata Morgana bezeichnet. In der Krise bestünde die Chance umzusteuern. Weg von einer Form des auf kurzfristigen Gewinn zielenden Wirtschaftens hin zu einer auf Nachhaltigkeit orientierten, gerechten, solidarischen Gesellschaft.
So weit so gut. Die Evangelische Kirche hat sich im Juli 2008 aber schon mal ganz anders zu diesem Thema geäußert. Und warum sind es dann immer gerade die christlichen Gewerkschaften die Niedriglöhne abschliessen? Warum müssen gerade in diakonischen Einrichtungen Mitarbeiter zu ihrem Einkommen Hartz-IV-Leistungen in Anspruch nehmen? Der Mitarbeitervertreter in der bundesweiten arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie, Wolfgang Lindenmaier, wirft den Kirchen vor, die Lohnspirale bewusst nach unten zu treiben! Alle Welt rege sich über Lidl und Aldi auf, aber „ Kirche ist schlimmer", kritisierte Lindenmaier.
Aber im mecklenburgischen Dobbertin hörte man solche Worte nicht.

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anouphagos: @bsolut! privat?
11/02/2008 07:11 PM

Im Nürnberger Museum für Kommunikation (im Verkehrsmuseum untergebracht? wartet seit Mitte Oktober die Ausstellung “@bsolut! privat?” (Blog bei twoday) auf Besucher. Jetzt, anfang November, kam ich endlich dazu, in angenehmer weiblicher Begleitung ein solcher zu werden.

Die Ausstellung selbst mutet eher traditionell an: Man arbeitet sich durch eine Sammlung von Tagebüchern aller Epochen (also sagen wir: seit etwa 1500), die hinter Vitrinen gefangen sind; ein paar Werke liegen als gedruckte oder faksimilierte Edition auch als Leseexemplar auf. Diese sind dann auf Holzplatten im Format Din A3 montiert und dürfen in “Leseecken” gelesen werden. Eine handvoll Monitore mit teils stark restringiertem PC dahinter lädt zum Klicken durch ein zensiertes Web 2.0. (twitter.com ist mit Hinweis auf das Schlagwort “Third Reich” zeitweilig nicht aufrufbar gewesen.) NIchtsdestotrotz schaffte es die (relativ zum restlichen Museum) kleine Ausstellung, uns anderthalb Stunden zu beschäftigen; das Schmökern ist ein wirklicher Pluspunkt.

Weblinks:

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ISLA: Wer zahlt eigentlich, wenn das Geld arbeitet?
11/02/2008 07:09 PM
Könnten wir eventuell mal aufhören, mit dem Finger immer nur auf andere zu zeigen? Wie war das noch? Wenn zwei Finger auf den anderen zeigen, weisen drei Finger auf dich selbst zurück. Die Bösen sind immer die anderen.[Link] [Cache]
ISLA: Stromversorgung, Blitzlicht und Spinnenfäden
11/02/2008 07:09 PM
Der nächste Zweiteintrag wegen fehlerhafter Archivierung bzw. fehlendem Permalink bei Google:


Komisch. Irgendwie erinnere ich mich gerade an einen großen Stromausfall in Köln und die etwas hämische Bemerkung, in einigen Häusern der Klarastraße sei das Licht allerdings weiter an. Klar, da sind ja auch die Leitungen immer offen. Damit man klar sieht im Viertel. Köln-Ehrenfeld wächst immer mehr zu einem technologisch gut gerüsteten und internationalem, multikulturellen Treffpunkt heran. Und nicht nur dort rollt auch der Rubel. Denn man nimmt halt gerne verschiedene Währungen und pflegt die hilfreichen Kontakte.

Übrigens: Die haben nicht nur in Ehrenfeld ganz individuelles Blitzlicht. Bei Bedarf schon mal theatralisch inszeniert und auch hier in der Umgebung mit sehr eindringlicher Wirkungskraft zu bewundern. Das untermalt die Lügen der stellvertretenden Lügenbarone so eindringlich. Tja, gute Freunde sind eben doch sehr selten.[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/02/2008 07:09 PM
Möchte sich vielleicht jemand von den Ladies im Blog "Intim Report" von lustundliebe.at äußern, dessen Kommentatoren sich hin und wieder im kollektiven Bewusstseinsfeld bewegen?[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/02/2008 07:09 PM



French Cancan
Femme Fatale - Erotische Kultur[Link] [Cache]
Der Demokrat: Tempelhof und der Berliner IHK-Präsident
11/02/2008 07:01 PM

In der Nacht vom 30. zum 31. November 2008 endete die Geschichte eines historischen Flughafens: Berlin-Tempelhof.

Die Geschichte dieses Flughafens kann man gut hier nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin-Tempelhof.

Auch wenn ich verstehe, dass gerade bei den älteren Berlinern, welche die Luftbrücke noch miterlebt haben, viel Erinnerungen, Emotionen und Herzblut mit diesem Flughafen verbunden sind, finde ich - auch wenn ich mir hier Feinde damit mache - die Schließung gut und mehr als gerechtfertigt.

Erstens finde ich es falsch, einen Flughafen zwanghaft offen zu halten, der vollkommen unzeitgemäß, unausgelastet und in der Unterhaltung mehr als unwirtschaftlich ist. Eine Stadt, wie Berlin, die stets mit roten Zahlen zu kämpfen hat, kann sich einen derartigen Luxus nun wirklich nicht leisten.

Zweitens diente der Flughafen kaum noch dem normalen Flugbetrieb. Hier und da mal ein paar kleine Verkehrsmaschinen, denn die Großen konnten aufgrund der kleinen Lande- und Startbahnen dort nicht mehr abgefertigt werden. So diente der Flughafen überwiegend Learjets unserer Wirtschaftselite und einigen Regierungs- und Staatshonoritäten, u.a. der BND-Maschine D-AZEM, und kleineren Flugzeugen, wie Cessna's, sowie der Tante Ju für ihre Stadtüberflüge als Start- und Landeplatz.

Drittens war der Flughafen innerhalb Berlins meistbesiedeltster Wohngebiete stets ein erheblicher Risiko- und Lärmfaktor. Am 24.5.2001 stürzte eine Beechcraft von Usedom kommend beim Landeanflug auf THF in einen Hinterhof eines Altbaus in der Berliner Karl-Marx-Straße, einer der meistbelebtesten und -besiedeltsten Straßen Berlins. Dabei starben zum Glück nur der Pilot sowie ein weiterer Insasse des Flugzeuges. Die Leute im Wohnhaus, auf der Straße und das Wohnhaus selbst blieben unbeschadet. Dennoch hätte diese Katastrophe ein unvorstellbares Ausmaß haben können - im größeren Stil hat man dieses gut 3 Monate später in Manhattan gesehen. Und welches Ausmaß der Absturz einer eher kleinen Maschine haben kann, ist uns spätestens seit Rammstein gut in Erinnerung.

Trotz dieser mehr als guten Argumente gegen den Weiterbetrieb des THF, hetzten die CDU - allen voran Friedbert Pflüger -, der Springer-Verlag (insbesonder BILD und BZ) sowie etliche Wirtschaftslobbyisten gegen die vernünftige Schließung und akzeptieren bis heute nicht das klare Votum des Volksentscheids vom April dieses Jahres. Stattdessen hetzten sie gegen die Bevölkerung, die eigentlich Nutzniesser der Schließung ist, gegen den Berliner Senat auf, was in den letzten Tagen sogar in unverblümten (Mord-)Drohungen gegen den Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit gipfelte.

Ganz besonders verlogen ist das Auftreten der CDU-Leute. Auch wenn sie es nämlich heute nicht mehr wahrhaben wollen, war es ihr damaliger Regierender Bürgermeister Eberhardt Diepgen, der mit dem damaligen Brandenburger Ministerpräsidenten Manfred Stolpe den Bau des Berlin-Brandenburg-International Airport - kurz BBI - sowie die Schließung von THF und TXL (Berlin Tegel) beschloß und gesetzlich manifestierte. Wer derart innerparteiliche Probleme wie die Berliner CDU hat, sollte sich darum kümmern und nicht mit sinnloser Propaganda und Polemik von eigenem Unvermögen ablenken.

In der Riege der Wirtschaftslobbyisten ragt Herr Eric Schweizer, Chef der Berliner IHK, ganz besonders hervor. So versuchte er in einem Interview des Berliner Springer-Boulevard-Blatts BZ wider besseren Wissens dem geneigten Leser einzureden, dass durch die Schließung des THF Arbeitsplätze in Berlin massiv verloren gehen, weil die Wirtschaftsbosse mit ihren Learjets nicht mehr in der City landen können. Er behauptet sogar: "Ich befürchte, dass Geschäftsflieger bald auf Landeplätze in Brandenburg ausweichen werden, weil es in der Hauptstadt keinen Flugplatz mehr gibt." Was für ein Schwachsinn. Es gibt immer noch Tegel und es gibt Schönefeld. Warum sollten diese Herren mit ihren Maschinen in Brandenburg landen? Das ist schlicht Panikmache und wirre Polemik unter Ausnutzung von natürlichen Ängsten von Arbeitnehmern. Und selbst wenn, dann sind auf Grund der besten Anbindung Berlins an das Verkehrsnetz der A8, Phaeton, 500-er Mercedes oder 7-er BMW wahrscheinlich schneller in Berlin, als das Flugzeug in THF abgefertigt wurde.

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Neuerscheinung: Leitfaden Alg II/Sozialhilfe von A-Z
11/02/2008 07:01 PM
Wuppertal - Die grundlegend überarbeitete Neuauflage des bekannten „Standardwerks für Arbeitslosengeld II-Empfänger” (Spiegel 43/2005) ist im Oktober 2008 erschienen. Der neue Leitfaden wurde von Autorenteam Frank Jäger und Harald Thomé vom Erwerbslosen- und Sozialhilfeverein Tacheles e.V. herausgegeben. [Link] [Cache]
Mein Parteibuch Blog: Mehdorn als Schwarzfahrer
11/02/2008 06:54 PM

Ein Jahr ist es jetzt fast her, da hielt eine kleine Lokführergewerkschaft die deutsche Bahn und die Republik in Atem. Unvorstellbare und astronomische 31 Prozent mehr Gehalt forderte das Lokpersonal unter dem GDL-Rebellenanführer Manfred Schell. Als völlig überzogen wies Vorstandchef Mehdorn dieses Anliegen zurück. Die Presse meldete jetzt, die Gehälter der Bahn-Vorstände sollten 2009 um 20 Prozent und mehr aufgestockt werden und bekommen noch Boni, bei einem erfolgreichen Börsengang. Also auch hier der Gundsatz “Wein saufen, Wasser predigen”. Der geplante Börsengang (trotz Finanzkrise) der Deutschen Bahn lohnt sich vor allem für Konzernchef Mehdorn: Er könnte im Extremfall 1,4 Millionen Euro Möhrchen kassieren. Und der Verkehrsminister Tiefensee hat von alle dem nichts gewusst. Jetzt wurde bekannt, er hat schon Mitte September von den Boni-Zahlungen gewusst. Wolfgang Tiefensee entpuppt sich somit als Schießbudenfigur, der nicht in seinem Haus und schon gar nicht von Bahnchef Mehdorn ernst genommen wird. Die Fäden ziehen ganz andere. Und Tiefensse lässt sie machen, solange es bloss nicht öffentlich wird. Wenn doch, wird mal ganz schnell ein Staatssekretär im tiefen See versenkt. Es lebe das Bauernopfer! Um seine eigene Lächerlichkeit noch zu unterstützen, fordert er kürzlich vom Bahnvorstnd den Boni-Verzicht. Ja weiss der Mann denn jetzt überhaupt nicht mehr, wo er lebt? JAAA HAAALLO, deutsche Manager und “freiwillig verzichten” oder sogar wieder zurückzahlen?
Tja, wenn Gewerkschaften mehr Lohn fordern, schreit die gesamte Presse “überzogen, unverschämt, realitätsfremd”, wenn die Vorstände mehr Gehalt und Boni bekommen, heisst es bloss “Leistungsprinzip, gute Arbeit, gutes Geld“.

Verlogenheit PUR - aber das ist in Deutschland ja nichts NEUES!

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Tarifkonflikt: Kannegiesser findet es nicht gut
11/02/2008 06:50 PM

Darauf habe ich schon gewartet: Kannegiesser hält nicht nur die Forderung der IG Metall für überzogen, er hält auch Streiks für überflüssig:

“Ein Streik, der wie vor 150 Jahren darauf ausgelegt ist, dem Betrieb Schaden zuzufügen, trifft letztlich alle, mit zeitlicher Verzögerung auch die Beschäftigten”, sagte Gesamtmetall-Präsident Martin Kannegiesser der “Welt am Sonntag”. In einer so vernetzten Branche wie der Metallindustrie habe sich der klassische Arbeitskampf überholt. “Beim Ausmaß einer Lohnerhöhung ein solches Rad zu drehen ist unangemessen.”

Was unangemessen ist und vor allem der Wirtschaft wie auch den Sozialstaat schadet, sind solche Äusserungen wie des Herrn Kannegiesser. Wenn die Wirtschaft ihren Beschäftigten ein angemessene Entlohnung zuteil werden ließe, gäbe es keine Streiks. Außerdem hätte die Wirtschaft auch keinen Rückgang der Kaufkraft zu beklagen. Aber diese einfache Regel kommt in den Köpfen der Wirtschaftsbosse nicht an. Die Gier ist stärker.

Auch die Aussage vom Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt, der in sämtliche Vorstände der deutschen Wirtschaft einen Sitz sein eigen nennt, gesellt sich zu Kannegiesser:

“Vor dem Hintergrund der derzeitigen Situation und der zu erwartenden wirtschaftlichen Entwicklung gerade auch der Metall- und Elektroindustrie ist die Forderung nach einer Entgelterhöhung um acht Prozent maßlos überzogen”, sagte auch Arbeitgeber-Präsident Dieter Hundt im Deutschlandfunk.

Maßlos überzogen sind die Managergehälter, die ja bekanntlich meistens im zweistelligen Prozentbereich steigen. Dagegen sind 8 Prozent geradezu lächerlich.

Zitatquelle: Financial Times


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

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Ron Paul News & Comments: Peter Schiff (Ron Paul's Wirtschaftsberater) sagte Wirtschaftsprobleme akkurat voraus
11/02/2008 06:27 PM

Peter Schiff ist der President von 'Euro Pacific Capital', einem erfolgreichen Investment-Broker. Schiff hatte für Aufsehen gesorgt, als er im Präsidentschaftvorwahlkampf in den Beraterstab von Ron Paul eingetreten war.

Ein weiterer "Paultard" (Übers.: Jemand der unbequeme Wahrheiten auspricht), der bereits im August 2006 mit erstaunlicher Treffergenauigkeit die derzeitigen Probleme vorhergesagt hatte:

In einem anderen Video von letztem Jahr beim Fernsehsender FOX kann man auch sehr gut beobachten wie "Paultard" Schiff von den versammelten "Wirtschaftsexperten" in der Sendung ausgelacht wird. Wäre mal interessant diese Leute heute nochmal dazu zu konfrontieren. Oder ob die keine Zeit dazu haben, weil sie gerade in einer anderen Sendung ihr Expertenwissen über die Ursachen der Finanzkrise ausschütten?

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England: erneut Daten der Regierung auf Parkplatz gefunden…
11/02/2008 06:00 PM

Auf einem öffentlichen Parkplatz ist ein Datenträger mit Benutzernamen und Kennwörtern eines Computersystems der Regierung gefunden worden.

Wie die « Mail on Sunday» berichtete, sei nach dem Abhandenkommen des Memorysticks die Internetseite vorübergehend geschlossen worden. Mittels der Site können hunderte öffentliche Dienstleistungen wie Renten- und Kindergeldanträge oder Steuererklärungen online erledigt werden.
Nach Darstellung eines Behördensprechers enthielt der Stick nur Daten einer «Handvoll Leute» deren Kennwörter verschlüsselt waren. Dagegen schrieb die « Mail on Sunday», dass sich Unbefugte mit Hilfe des Datenträgers Zugang zu persönlichen Details von zwölf Millionen Menschen hätten verschaffen können.
Ein Mitarbeiter einer Computerfirma, die im Auftrag der Regierung das Internetangebot pflegt, hatte das Speichermedium angeblich auf einem Parkplatz in Cannock in der Grafschaft Staffordshire verloren. Das Computerunternehmen sprach von einem Bruch der Regeln und kündigte personelle Konsequenzen an.

Tagged: daten, england, stick, verlust
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keimform.de: ox4 Submission
11/02/2008 06:00 PM

ox4 conference logo Here’s my submission for the Fourth Oekonux Conference (the official deadline for submissions ended two days ago).

Title: Peer Production Everywhere

Subtitle: How Can We Do It And Where Can We Start?

Abstract:

I’ll talk about how commons-based peer production can be extended to all areas of life. How might a society based on peer production look like and which principles will be typical for such a society? I’ll also talk about which steps are reasonable to encourage the emergence of such a society.

Description:

I’ve written about how commons-based peer production, the new mode of production which has developed in several related communities—free software, free/open content, open access, free community networks, and others—can be extended to all areas of life. Extrapolating from the practices of current commons-based production communities, we can suppose that any future commons-based society will be a community of people making up their own rules for creating, maintaining, and handling the commons they create and use, just like the current communities do. Production will be organized around a pool of commons created and maintained by the community: the resources required for production and the goods that are produced will go into this pool, and the goods which people consume or use will come out of it.

In my talk, I will quickly explain these conjectures and talk about the principles which I suppose will be typical for such a society:

  1. Everyone can give as they like.
  2. Taking from the commons means taking something as possession (something that can be used), not as property (something that can be sold and commercialized at will).
  3. Everyone can take commons into possession, as long as they don’t take them away from others.
  4. If taking would mean taking away, the best way of solving this problem is to produce enough to satisfy everybody’s wishes.
  5. The second best way is to distribute limited goods in a fair manner.
  6. Cooperation will be organized by area and by interest, and units of cooperation will nest and overlap as appropriate.
  7. Production will take place in projects of people who work together on an equal footing (as peers).

The second half of the talk will be about discussing how we can start to generalize peer production. Which steps are possible and sensible to encourage the emergence of a society based on commons and cooperation?

The submission is of course very dense, because of space constraints (only 300 characters for the Abstract, only 2000 characters for the Description). The mentioned principles will be explained not only in my ox4 talk (hopefully), but also in a text which will appear in the German-language commons book edited by Silke Helfrich.

Judging from the events visible in the ox4 submission system, the outside interest in the Oekonux conference seems to be thin—very few submissions except for the invited speakers and the usual Oekonux bunch :-(

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HU-Marburg: Ein Minister aus dem Tal der Ahnungslosen
11/02/2008 05:16 PM
Die hohen Boni, von denen Tiefensee nichts gewusst haben wollte - HU-Ortsverband Marburg.

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ISLA: Kollektives in Mode und Meilensteine am Weg
11/02/2008 05:09 PM
Es freut mich zu sehen, dass auch das Haus Burda und ich offenbar über ein gemeinsames kollektives Bewusstsein verfügen, wie ich nun zum wiederholten Male anhand des Titelfotos sehen kann, dass eine lila Jacke in Schößchen-Form zeigt. Schön ist es auch sehen, wie von mir bevorzugte Anbieter von Dessous wie beispielsweise die Firma Chantelle in halb Köln in den Schaufenstern ausgestellt wurde. Der Begleiter hat dieses kollektive Feld wohl auch wahrgenommen, forderte er mich doch immer wieder zu weisen Worten zu Themen wie diesen und anderen heraus mit einem schon fast schon verschwörerisch anmutenden "Du weißt schon ...!" Das ging sogar so weit, dass ich meine innere Anmutung über die Ausstrahlung bestimmter Straßenzüge zum Ausdruck bringen sollte, die man doch sicher in der einen oder anderen Weise nutzen könnte. Der Weg des weises Handwerk eben, Weitsicht, die jeder und jedem innewohnt, jahrelang geschult nach anfänglichen eigenem innerem Erstaunen. Unterstützt vom alten Wissen derer, die vor uns waren. Und derer, die sein werden. Der Weg der weisen Frauen, begleitet von den Seelen solcher Frauen wie Hekate. Göttin der Wandlung, der Wegkreuzungen. Ich bin an der nächsten Kreuzung angekommen.[Link] [Cache]
ISLA: Göttin des Tages:
11/02/2008 05:09 PM
Persephone
Griechenland








"Lady of Auxerre - this early Archaic ("Daedalic") image from Crete may represent a version of the Minoan goddess that Karl Kerenyi identified with Kore or Persephone. The statue postdates the end of Minoan culture by 700 years."



Luisa Francia, Eine Göttin für jeden Tag, schreibt:
Es gibt Sagen, die beschreiben, wie Persephone zur Königin der Unterwelt wird, sich ihrem Schatten stellt und eine Expertin für Gewalt und Wunden wird. Sie ist die Göttin, an die sich vergewaltigte, mißbrauchte, mißhandelte Frauen wenden. Sie weiß um den Schmerz, die Wut, die Trauer und kann sie heilen.[Link] [Cache]
ISLA: No title
11/02/2008 05:09 PM




Loreena McKennitt - The Old Ways
Quilan Road - Website Loreena McKennitt[Link] [Cache]
Duckhome: Palin hat mit Sarkozy telefoniert
11/02/2008 05:03 PM
Der hintersinnige Schwabe hat schon wieder was ausgebuddelt.

Dietmar, Chapeau!
Das Telefongespräch, das Dietmar ebenfalls aus den Weiten von youtube gefischt hat, lohnt sich:



Die maskierten Rächer aus Kanada haben Frau Palin so hereingelegt.

Was schon bis Rußland gedrungen ist, das Frau Palin ja bei gutem Wetter sehen kann.

Frau Palin hat sich damit natürlich wieder an die Spitze der Nachrichten katapultiert und noch so manches ausgeplaudert - hier einiges, was SpOn schreibt:
Palin sichert ihrem Gesprächspartner auf Nachfrage zu, Vizepräsidenten Dick Cheney zur Jagd nicht einzuladen. Cheney hatte auf einem früheren Jagdausflug versehentlich einen Jäger angeschossen. "I'll be a careful shot", verspricht Palin.
Der Anrufer...
...behauptet, Bruni habe ein Lied für Palin über "Joe, den Klempner" geschrieben; er erkundigt sich, ob es sich bei dem Klempner um Palins Ehemann handele. Der Titel laute "Du rouge à lèvres sur une cochonne". Diese Zeile bedeutet allerdings "Lippenstift auf einer Sau" - eine Anspielung auf einen umstrittenen Satz Obamas im Wahlkampf über Palins Kandidatinnenkür...


Es wurde schon 71-mal bei youtube gepostet. Hach ja, wie Dietmar schon andeutete: wer hat sich nicht alles über Ypsilanti mokiert.

Allerdings: Intelligenter war Bush auch nicht. Und der hat sich immerhin acht Jahre gehalten. Ich habe bei Dietmars Umfrage übrigens für McCain als Wahlsieger gestimmt. Ich halte diese Wette nämlich auf Jochens Seite: noch ist Obama nicht gewählt.

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Elo-Forum Deutschland: Nach hessischem Hartz IV-Urteil – Ansprüche sichern
11/02/2008 05:01 PM
Bonn – Das hessische Landessozialgericht hatte am Donnerstag (29.Oktober) verfassungsrechtliche Bedenken bei den Regelleistungen bei Hartz IV geäußert und deshalb in mündlicher Verhandlung beschlossen, das Verfahren an das Bundesverfassungsgericht abzugeben. Ebenfalls ist seit dem 30.Juli eine Verfassungsbeschwerde einer Hartz IV-Bezieherin aus dem Neckar-Kreis anhängig. Unter dem Aktenzeichen 1 BvR 1523/08 wurde der Frau durch das höchste Gericht Prozesskostenhilfe gewährt und gleichzeitig der Bundestag, Bundesregierung alle Bundesländer und zahlreiche Bundesbehörden und Verbände mit einer Stellungnahme bis Ende November beauftragt. Deshalb rät das Erwerbslosen Forum Deutschland, dass Betroffene sich unbedingt noch vor einer Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht ihre eventuellen Ansprüche für die Vergangenheit sichern sollen. Normalerweise müssen Behröden ihre Entscheidungen für die Vergangenheit zurück nehmen und Geldleistungen bis zu vier Jahre für die Vergangenheit zurück zahlen. Dennoch gibt es bei höchstrichterlichen Entscheidungen eine Sonderregelung, wonach Behörden Geldleistungen für die Vergangenheit nicht berücksichtigen müssen, wenn nicht vorher sog. Überprüfungsanträge oder Widersprüche gestellt wurden, die gleichzeitig den Antrag auf Aussetzung des Verfahren bis zu einer Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht beinhalten. (§ 40 SGB II i.V.m. § 330 SGB III). [Link] [Cache]
scusi!: Obama`s Dilemma
11/02/2008 04:13 PM
rhbl

Sollte Obama am kommenden Dienstag dank „Weltfinanzkrise" doch überraschend zum ersten schwarzen Präsidenten der USA gewählt werden, darf er die Hoffnungen der entrechteten Schwarzen in Amerika und im Rest der Welt nicht enttäuschen.

Schon in den USA sind die sozialen und kulturellen Herausforderungen gewaltig. An der Aufgabe der Gleichstellung von Schwarz und Weiß in den USA sind zuvor schon ganz andere Kaliber gescheitert, z.B. die Brüder John und Robert Kennedy.

Patrizia Kühner hat 1992 ein paar statistische Eckdaten aus den USA zur Benachteiligung der Afroamerikaner im NZZ-FOLIO zusammengetragen. Weil sich an den verheerenden Zuständen bis heute nichts Wesentliches geändert hat, hier ein Auszug, den ich in Bezug auf die Hypothekenkrise aktualisiert und mit mit zwei Karten aus Wikipedia und dem US-Internet bebildert habe:

13 Prozent der 304 Millionen Amerikaner sind schwarz. Diese knapp 40 Millionen Schwarzen leben überwiegend im Südosten der USA:


Abstg
Hauptwohngebiete von Schwarzen (Südost) und Latinos (Südwest) in USA


„Das Einkommen der Schwarzen liegt im Landesdurchschnitt um 50 Prozent unter dem der Weißen. Die Lebensqualität für Schwarze ist in den vergangenen Jahren schlechter geworden und hat sich durch den Hypothekenschwindel (Subprime-Krise) nochmals deutlich verschlechtert:


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Brennpunkte der Zwangsräumungen in den USA, 2008

„35 Prozent der schwarzen Jugendlichen waren 1992 arbeitslos. 43,2 Prozent der schwarzen Kinder lebten in Armut. Die Kindersterblichkeitsrate bei Schwarzen in den USA war 1992 mit 17,7 per Tausend mehr als doppelt so hoch wie bei Weißen und höher als im Entwicklungsland Malaysia."

„Fast die Hälfte aller US-Mordopfer sind schwarz. Mord und Totschlag sind in der Altersgruppe der 15- bis 34jährigen die häufigste Todesursache. Es gibt mehr Schwarze in Gefängnissen als an den Hochschulen."

„Eine Mehrheit unter schwarzen Befragten gibt eher sich selber als der Regierung die Schuld am Elend durch Aids, Drogen, zerrüttete Familien und Teenager-Schwangerschaften. Keine Mehrheit gibt sich die Schuld an Arbeitslosigkeit, niedrigem Bildungsniveau und der ungenügenden Zahl schwarzer Unternehmen."

1968 schätzte Stokely Carmichael (audio), Sprecher der Black Power Bewegung, dass bald zwei Drittel der schwarzen Einwohner der USA in den Herzen der Städte, d.h. in den Ghettos leben würden, während sich die Weißen in die Vorstädte absetzten. Die Lebensgrundlagen der Schwarzen, Land, Häuser, Geschäfte, Fabriken würden sich sämtlich im Besitz von Weißen befinden, die außerhalb der Stadtgemeinden leben und die billige Arbeitskraft der Schwarzen wie in einer Kolonie ausbeuteten.

Tatsächlich haben nicht wenige Schwarze vorübergehend im Zuge der Immobilienblase die Häuser gekauft, in denen sie bis dato zur Miete wohnten. Doch um welchen Preis? Weil ihnen z. B. eine Hypothek mit variablem, nach einem Jahr schnell steigendem Zinssatz angedreht wurde, die sie nicht "bedienen" konnten, werden all diese billig zusammengezimmerten besseren Bretterbuden jetzt zwangsgeräumt. Ein Blick aus der Vogelperspektive auf einen Stadtteil in Denver zeigt das Ausmaß der Katastrophe selbst in geringfügig "besseren" Gegenden.

Die früheren schwarzen Eigentümer kriechen in Wohnwagen oder in den Wohnungen von Verwandten unter. Viele hausen in Zelten oder unter Plastikplanen an den Rändern der Slumgebiete. Davon gibt es keine Bilder, dafür sorgen Murdochs Zensurfilter in seiner globalen Medienmaschine.

Aus dem 700 Mrd. Rettungspaket ist für die armen Neu-Obdachlosen noch kaum ein Cent bereitgestellt worden, während sich die Reichen schon mit Milliarden Boni bedient haben. Im Kongreß des Landes, dessen erste Siedler mit der Losung in den Kampf gezogen waren: „No taxation without representation" (keine Steuer ohne parlamentarische Vertretung), sind die Schwarzen wie auch die Latinos schlecht vertreten. Obwohl Schwarze und Latinos zusammen die Mehrheit der Bevölkerung vor den Weißen in den USA stellen.

„Leben, Freiheit und das Streben nach Glück und der ganze andere Kohl" so Stokely Carmichael, „ das waren nur Rechte für den weißen Mann, denn der Schwarze galt nur als Dreifünftelmensch". Wer im TV die langen Schlangen vor den Wahllokalen sieht, wo schwarze Wähler in ihren gezielt desorganisierten Wahlbezirken bis zu acht Stunden warten müssen, bis sie wählen dürfen, wird Stokely Carmichael zustimmen.[Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": Schweizer erpresst reichste Frau Deutschlands
11/02/2008 04:00 PM

Die Milliardenerbin Susanne Klatten ist erpresst worden.

Das melden verschiedene Medien, unter anderem «La Repubblica». Der Schweizer Helg Sgarbi habe Susanne Klatten über Monate hinweg mit intimen Videos unter Druck gesetzt und erpresst – bis sie ihm schliesslich 7,5 Millionen Euro (11 Millionen Franken) gezahlt habe. Das hat ein Sprecher der Unternehmerin jetzt bestätigt.

Klatten traf sich zuvor regelmässig mit Sgarbi. Im Januar 2008 erstattete sie Anzeige, weil sie erkannte, dass «die Beziehung zu Herrn Sgrabi einen ausschliesslich kriminellen Hintergrund hatte», wie der Sprecher Klattens gegenüber «La Repubblica» sagte. Das Ziel von Sgarbi sei von Anfang an gewesen, Klatten zu betrügen. Zunächst habe er für seine Diskretion ein Darlehen über mehrere Millionen Euro gefordert, später eine weit höhere Summe.

Sgarbi sitzt in Untersuchungshaft

Gegen Sgarbi läuft nun in München ein Ermittlungsverfahren, er sitzt in Untersuchungshaft. Die Akten der Kollegen der italienischen Polizei verraten mehr über die Beziehung zwischen Klatten und dem Schweizer. Sie haben sich regelmässig in Hotels getroffen. Im November 2007 zahlte sie ihm 7,5 Millionen Euro. Einen Monat später verlangte er nochmals 40 Millionen Euro und drohte damit, ansonsten intime Videos an die Öffentlichkeit zu bringen – sein Komplize Ernano Barretta hatte die Treffen heimlich gefilmt.

Schliesslich traf sich Klatten mit ihrem früheren Liebhaber, um ihm das Geld zu überreichen, informierte aber gleichzeitig die Polizei und reichte Strafanzeige ein.

Als Rache für Nazi-Zeit?

Laut der britischen Zeitung «Daily Mail» soll Sgarbi der Polizei erzählt haben, die ganze Aktion sei eine späte Rache für seinen jüdischen Grossvater gewesen. Susanne Klattens Vater Herbert Quandt hatte als Industrieller in Fabriken Zwangsarbeiter ausgebeutet, um Waren für Hitlers Armeen herzustellen. Das war seit einer Dokumentationssendung letztes Jahr im deutschen Fernsehen bekannt.

Sgarbi soll der Polizei erklärt haben, sein Grossvater sei einer dieser Zwangsarbeiter in Quandts Fabriken gewesen. Er habe sich als Enkel dafür rächen wollen, indem er der Quandt-Tochter das Geld abknöpfte.

Tagged: Germany, Herbert Quandt, Susanne Klatten
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Nach Biden jetzt Palin über Iran: "Strategien um diesen Krieg zu gewinnen"
11/02/2008 03:55 PM

JoeBiden SarahPalinDie Kandidatin der "Republikaner" für das Vizepräsidentenamt der USA, Sarah Palin, hat es in einem Interview als die wichtigste Aufgabe ihrer US-Regierung in den ersten 100 Tagen bezeichnet, die "Strategien abzustützen, die wir wegen Irak und Iran brauchen um diese Kriege zu gewinnen".


"Wir erkennen dass mehr und mehr Amerikaner beginnen das Licht dort zu sehen und die Unterschiede verstehen. Und wir reden eine Menge darüber, OK, wir sind zuversichtlich dass wir am Dienstag gewinnen, und ab da, die ersten 100 Tage, wie setzen wir den Plan um der diese Wirtschaft zurück auf die rechte Spur bringt und stützen wirklich diese Strategien die wir wegen Irak und Iran brauchen um diese Kriege zu gewinnen?"










Die Co-Kandidatin des "republikanischen" Präsidentschaftskandidaten John McCain ist nicht die einzige, die von schwerwiegenden politischen Entwicklungen kurz nach Amtsantritt des nächsten "mächtigsten Mannes der Welt" redet.

DIE PROPHEZEIUNGEN DES JOE


Am 19.Oktober spricht der Kandidat für das US-Vizepräsidentenamt der "Demokraten", Joe Biden, vor Finanziers des Wahlkampfs.
Es wird eine einzige düstere Prophezeihung, in der er bereits jetzt um Unterstützung für eine kommende schweren "Test" des neuen Präsidenten wirbt, welcher "wirklich harte Entscheidungen" in einer "internationalen Krise" werde treffen müssen  - in den ersten 6 Monaten seiner Amtszeit.
Biden zieht einen Vergleich zwischen Obama und Kennedy, benennt "4 oder 5 Szenarios", ausdrücklich Russland, Pakistan, den Nahen Osten, Iran sowie Bin Laden der im Grenzgebiet zwischen Afghanisten und Pakistan lebe und laut der CIA "gesund und wohlauf" sei.


"Das ist da, wo al Qaeda lebt. Es ist dort. Es ist real. Wir konzentrieren uns so sehr auf die schlechte Politik im Irak, dass wir manchmal zu denken scheinen dass dort irgendwie kein reales Problem ist. Unsere CIA hat daraufhin gewiesen, dass Bin Laden gesund und munter ist, Irak, entschuldigen Sie mich, in den Bergen zwischen Pakistan und Afghanistan. Er bekommt (unverständlich) und Unterstützung aus diesen Stammesgebieten. Ihr erlebt hier, Leute, der Taliban kommt zurück.
Wir stehen kurz davor uns in einer Position wiederzufinden wo wir den Rückschritt sehen wie er in Pakistan passiert."


Wenn die Leute dort keinen Grund hätten, so Biden, nach Islamabad zu schauen anstatt nur auf die Stammesgebiete,


"dann haben wir in der Tat keine Hoffnung, Leute."


Der designierte Vize von Barack Obama, welcher sehr wahrscheinlich am Dienstag zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gemacht wird, nennt Iran und Pakistan in einem Atemzug, benennt die Gefahr die von diesen Staaten durch bereits existierende oder potentielle Atomwaffen ausginge und sagt dann etwas sehr Seltsames...


"Wir reden hier darüber dass Iran eine Nuklearwaffe bekommt und Israel bedroht und uns. Pakistan brüstet sich bereits mit Nuklearwaffen, die alle bereits genau jetzt Israel treffen können, die alle den Mittelmeerraum treffen können und tief bis in den Indischen Ozean.  
Der Punkt, den ich hier deutlich machen will ist, Du kannst das nicht militärisch gewinnen. Du musst darüber hinaus gehen."


Biden redet an diesem Abend nicht - er beschwört. Es sind keine Fernsehteams anwesend, welche diese Rede vor den Wahlkampf-Finanziers der "demokratischen" Kandidaten Obama und Biden filmen. Aber ein Anwesender schneidet eine Tonaufnahme mit und erstellt nachher ein Transkript.


"Wir werden uns in echten Schwierigkeiten wiederfinden wenn wir gewählt werden. Das wird richtig hart. Das wird richtig, richtig, richtig hart. Wir werden das grösste systembedingte Defizit in der modernen - nicht modernen - in der Geschichte der Welt haben.
Wir werden uns selbst in der Lage wiederfinden eine Schuld zu erben, eine jährliche Schuld dieses Jahr, die sich möglicherweise einer dreiviertel Billion Dollar nähert.
Hören Sie mir zu?"


Die nun folgende Passage seiner Rede ist als Tonaufnahme auf youtube veröffentlicht worden.

"Und das ist der Punkt den ich meine. Denkt an meine Worte. Denkt an meine Worte. Es wird keine sechs Monate dauern bevor
die WELT Barack Obama testet wie SIE Kennedy getestet haben."
 
Dieser eine Satz verrät mehr, als Joe Biden jemals verrraten könnte. Weiter:


"Die Welt schaut auf uns. Wir werden einen brillianten 47 Jahre alten Senator zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika wählen. Erinnert Euch daran wie ich das gesagt habe, hier stehend, auch wenn Ihr alles andere vergessen habt was ich gesagt habe.
Seht mal, wir werden eine internationale Krise haben, eine erzeugte Krise, um den Mumm von diesem Kerl zu testen. Und er wird ein paar wirklich harte - ich weiss nicht was die Entscheidung sein wird, aber ich verspreche Euch dass es passieren wird.
Als ein Geschichtsstudent, der unter 7 Präsidenten gedient hat, ich garantiere Euch es wird passieren. Ich kann Euch 4 oder 5 Szenarios nennen von wo es vielleicht ausgeht."












Biden sagt tatsächlich "kann Euch 4 oder 5 Szenarios nennen" und nicht "könnte", die Untertitel im Film sind falsch. Das sagt auch das Transkript.
Und tatsächlich. Nun nennt er sie auch. Er fährt fort:

"Und er wird Hilfe brauchen. Und die Art von Hilfe die er braucht ist, er braucht Euch, nicht um ihm finanziell zu helfen, wir brauchen Euch damit Ihr Euren Einfluss in der `community` benutzt um ihm beizustehen. Denn es wird zu Beginn nicht offensichtlich sein, es wird nicht offensichtlich sein dass wir Recht haben.
 
Denn all diese Entscheidungen, all diese Entscheidungen, wenn sie einmal getroffen worden sind und funktionieren, dann werden sie nicht als Krise angesehen werden.
Wenn sie nicht funktionieren, wird es so aussehen als ob man nicht die richtige Entscheidung getroffen hat, ein bisschen so als wir so lange gezögert haben mit Bosnien umzugehen und mit dem Kosovo umzugehen und infolgedessen 200.000 Menschen ihr Leben verloren die vielleicht ihr Leben nicht hätten verlieren müssen.

Auf die Art und Weise machten wir einen Fehler im Irak. Wir machen einen Fehler in Somalia. Also wird es einige harte Entscheidungen geben.
Sie werden vielleicht vom Mittleren Osten herrühren. Sie werden vielleicht vom Sub-Kontinent herrühren. Sie werden vielleicht von Russlands neuerdings erstarkter Position herrühren weil sie in einem Meer aus Öl schwimmen."

EIN NEUER WELTKRIEG

Es ist nicht ersichtlich, was Biden z.B. mit seiner Erwähnung des "Sub-Kontinentes" als möglichem Ausgangspunkt einer Krise und Grund für "richtig, richtig, richtig harte" Zeiten meint.
Denkbar ist durchaus Südamerika, wo durch die politische Entwicklung Venezuelas ein direkter Verbündeter Russlands entstanden ist. Moskau entsandte im September sowohl See- als auch Luftstreitkräfte (darunter Tu-160 Atombomber) um die dortige sozialistische Regierung von Hugo Chavez zu stützen, nachdem die US-gestützte Opposition mehrere Umsturzversuche gegen ihn unternommen hatte und das benachbarte US-gestützte Regime von Kolumbien in Equador eingefallen war, angeblich  um dort "Terroristen" zu verfolgen.

Für eine Konfrontation mit Russland - als einem wahrscheinlichen der von Biden genannten Szenarien - sprechen auch andere Hinweise.


Wie Infokrieg.tv in einer ausführlichen Analyse zusammenfasste, sprach am 21.Oktober, 2 Tage nach den seltsamen Prophezeihungen Bidens, nun der "republikanische" Präsidentschaftskandidat John McCain über die Gefahr eines Atomkriegs. McCain warnte zuerst, dass die Vereinigten Staaten "viele Herausforderungen hier zu Hause und viele ausländische Feinde in dieser gefährlichen Welt" konfrontieren müssten und erwähnte anschließend die Kuba-Raketenkrise. Der nächste Präsident werde "keine Zeit haben sich an das Amt zu gewöhnen".


"Ich weiß wie nahe wir einem Atomkrieg kamen und ich werde kein Präsident sein der getestet werden braucht. Ich wurde getestet. Senator Obama nicht."


Und exakt am Tag der Rede Bidens vor den Finanziers der "Demokraten" in Seattle, am 19.Oktober, sass ausgerechnet der ehemalige Prediger der Gemeinde "Irakische Massenvernichtungswaffen", ex-Aussenminister Colin Powell, in "Meet the Press" vor der Kamera und murmelte ebenfalls etwas über eine "Krise", von der man aber noch gar nichts wisse, nur an welchem Tag sie auftreten würde.

Schon am Anfang des Interviews läutet der Moderator gleich die Stimmung ein, in dem er es fertig bringt von der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dem "Weltkrieg" zu sprechen und unmittelbar anschliessend zu sagen "in zwei verschiedenen Ländern, Irak und Afghanistan".


Powell äussert folgendes:


" Die Probleme werden immer existieren und es wird eine Krise geben die am 21., 22. Januar daherkommen wird über die wir im Moment nicht einmal Bescheid wissen.


Ich denke also, das was der Präsident beginnen muss zu tun, ist die Macht des Oval Office und die Macht seiner Persönlichkeit zu benutzen, um das amerikanische Volk zu überzeugen und die Welt zu überzeugen dass Amerika gefestigt ist, dass Amerika sich nach vorne bewegen wird, wir unsere wirtschaftlichen Probleme lösen werden, wir unseren Verplichtungen in Übersee nachkommen werden."



(Powells Äusserungen ab 2 Minuten 35 Sekunden):














Auch die Reaktionen auf das Interview des "Republikaners" Powell, von dem man doch eigentlich denken sollte dass er den Kandidaten McCain unterstützt, sind bemerkenswert.
Ausgerechnet der berüchtigte aussenpolitische Berater Barack Obamas, Zbigniew Brzezinski, lobte anschliessend Powell für seine Haltung und erklärte dazu folgendes:


"Nun, wenn McCain Präsident ist, sein Aussenminister Joe Lieberman und sein Verteidigungsminister (Rudolph) Giuliani, werden wir dem 4.Weltkrieg entgegen gehen welchen diese anstreben und vorausgesagt haben."


In diesem Zusammenhang kann man erwähnen, dass bereits im Sommer 2006, vor den damaligen verheerenden Bombenanschlägen in Indien am 11.Juli und dem unmittelbar danach erfolgten Einmarsch Israels in den Libanon eine massive "World War"-Kampagne gestartet hatten, um den Begriff "Weltkrieg" in den Mittelpunkt der us-amerikanischen Öffentlichkeit zu rücken.


Der ehemalige Parlamentspräsident Newt Gingrich hatte es am 15.07.2006 in einem Interview in Seattle, wo er gerade Wahlkampfgelder auftrieb (sic!), gegenüber Reporter David Postman auf den Punkt gebracht: Die öffentliche Meinung könne sich ändern "ab der Minute wo wir diese Sprache verwenden". Die Botschaft sei folgende:


"Ok, wenn wir schon im Dritten Weltkrieg sind, welche Seite denken Sie sollte gewinnen?"


Die verwendete Sprachregelung des Obama Beraters Brzezinski vom "4.Weltkrieg" spiegelt eine schon damals ausgebrochene peinliche ideologische Auseinandersetzung im Lager der Elite darüber wieder, ob der kalte Krieg zwischen Ost- und Westblock nach dem 2.Weltkrieg nicht als bereits "3.Weltkrieg" zu werten sei, oder vielleicht der "War on Terror".

STRATEGE IM HINTERGRUND: ZBIGNIEW BRZEZINSKI

Brzezinski selbst ist ein von jeder Menschlichkeit befreiter Heuchler und gänzlich skrupelloser Kriegstreiber.
Er verfolgt, als aktiver und angesehener Stratege des Teils der US-Elite welche am Dienstag Präsident Obama installieren wird, eine langfristig angelegte Zerschlagung Russlands, wie in diesem Bericht auf hintergrund.de ausführlich umschrieben wird.
Zu diesem Zeck propagiert er taktische Ausgleichsmanöver und Diplomatie gegenüber China, Europa, Syrien, Iran, und Venezuela.
Brzezinski fordert, ebenso wie Obama, seit Jahren den offenen Krieg gegen die Atommacht Pakistan.

Seine Vorgaben werden auch in Deutschland bereits jetzt durch Presse, Sicherheitspapparat und ausführende Parteifunktionäre lückenlos umgesetzt. Immer heisst es "Sicherheitseinsätze" und "Anti-Terror-Aktionen" "auf pakistanischem Territorium" "ohne Einwilligung der Regierung Pakistans" "aus Sorge um den Zerfall Pakistans und dessen Atomwaffen", wenn man in Wirklichkeit einen ganz normalen Krieg mit gesteuerten Milizen führt, die man zur Abwehr ebendieser auf fremden Territorium dann angreifen muss und dabei aus Versehen Soldaten und Zivilisten des Landes tötet welchem man doch helfen will.


Obama hat übrigens schon im Juli deutlich gemacht, dass er als Präsident von seinem deutschen Ableger Steinmeier und der "SPD" 9000 deutsche Soldaten in Afghanistan verlangen wird.

ZEICHEN AN DER WAND

- Anfang Juli warnte der libertäre Präsidentschaftsbewerber Ron Paul in der Alex Jones Radio Show vor einem Atomschlag der US-Regierung gegen den Iran - mit Unterstützung des Kongresses.


"Das Erschreckende ist, dass sie sagen, sie würden keine Optionen ausschließen, darunter der nukleare Erstschlag"


Nach Gesprächen mit seinen Kontakten innerhalb und außerhalb des Kongresses denke er, dass einem Angriff gegen den Iran bereits grünes Licht gegeben wurde.


"Das ist mein Eindruck, denn die demokratische Führung im Repräsentantenhaus bringt überhaupt keinen Widerstand vor. Wir hatten so etwas gesehen als ein Vorschlag über zusätzliche Finanzmittel eingereicht wurde und der Präsident um 107 Milliarden $ für den Krieg bat; die demokratische Führung gab ihnen 162 Milliarden $...

Ich finde es immer noch völlig frappierend wenn ich sehe wie Männer und Frauen im Kongress, die ich kenne und schätze, dies tun nur um nicht anzuecken. Dies meisten von ihnen sagen: Ich stimme dir bei allem zu was du sagst, aber die Iraner sind üble Menschen und könnten uns eines Tages angreifen. Ich höre Mitglieder des Kongresses sagen: Wenn wir sie doch nur mit Nuklearwaffen angreifen könnten."


- der angehende US-Vizepräsident Joe Biden war, nach dem gescheiterten US- und EU-gestützen Angriff von Georgien auf Südossetien und russische Truppen in der Nacht zum 8.August, demonstrativ beim georgischen Staats- und Parteichef Mikail Saskashwili auf Staatsbesuch. Dieser lobte ihn in Interviews als "langjährigen Freund" . Bidens "Konkurrentin", McCains Vizekandidatin Sarah Palin, hatte der georgische Regimechef ebenfalls getroffen. Diese bezeichnete Saakashwili (offensichtlich bewegt) als "absolut bezaubernd".

- Biden wird im Sudan als Garant für eine zukünftige Invasion betrachtet.

- Vor kurzem wurde ein 117 Seiten starkes Papier der US-Parteien "Demokraten" und "Republikaner" mit dem Titel „Meeting the Challenge – U.S. Policy toward Iranian Nuclear Development“ bekannt. Es wurde angeblich vom "Bipartisan Policy Center" schon Anfang Oktober veröffentlicht.
Aber erst im Zuge der öffentlichen Diskussion um Bidens Prophezeihungen vom 19.Oktober wurde darüber in den US-Medien berichtet, angefangen mit einem Leitartikel in der Washington Post vom 23. Oktober.

ZURSCHAUSTELLER BARACK OBAMA

Die Attitüde und der Zweck der Installation Obamas leuchtet der wütenden deutschen Rechten (die wie immer keine Ahnung hat was passiert weil sie geistig in den 80ern zurückgeblieben ist) immerhin besser ein als der sozialliberalen oder linken Presse. Die gibt es nämlich nicht.
Ein Artikel der "Welt" mit dem Titel "Barack Obama und die Restauration der amerikanischen Weltherrschaft" zeichnete sich am 28.August durch immerhin rudimentäre Bauernschläue und ein fundamentales Verständnis von Machtstreben aus. Der Bericht umschrieb die ebenso plumpen wie wirkungsvollen Manöver der Strategen hinter Obama auf der Politbühne, ohne allerdings hinter deren Vorhang zu blicken.


"Bei den Demokraten scheint die Devise hinter all dem Brimborium eines Parteitages, der stündlich rund um die Uhr eine Million Dollar verschlingt, zu lauten: die linksdemokratischen Wähler samt superreichen Hollywood-Spielern haben wir eh im Sack, jetzt brauchen wir nur noch die Wechselwähler und möglichst viele Unterprivilegierte, die konservativ wählen; denen erzählt man vom amerikanischen Traum und von der amerikanischen Stärke und der amerikanischen Weltbedeutung. Davon kann sich niemand eine Krankenversorgung kaufen und das generiert auch keinen Job, aber es ist Balsam und eben auch unkontrollierbar. Obama ist ein schweres, politisches  Leichtgewicht mit einer pastoralen Redebegabung. Auf die Dauer ist das ein bisschen langweilig. Die Reden Obamas waren bisher recht austauschbar. Der ganz große Funke sprang auf diesem Parteitag bisher nicht über."


Das der Zweck der Reden Obamas ist austauschbar zu sein, ist der Schreiberin dieses Artikels warscheinlich nie in den Sinn gekommen.


Auch dieser Artikel in der "Jungen Welt" bemängelte nach Obamas Rede an der Berliner Siegessäule exakt das Gleiche: "Er kam, sah und sagte nichts". Interessant in den Bericht: die gesammelte Einheitsfront der "gemeinsamen Linken" von Deutschland, wie sie nun (nach der Befriedung unruhiger linkssozialer Kräfte in der deutschen Kolonie) gehorsam dem neuen Cäsar huldigte.


"Er »vertritt eine neue Generation und strahlt einen anderen Zeitgeist aus«. Der Frontmann der Linkspartei Gregor Gysi war nach der Rede Barack Obamas am Donnerstag abend völlig aus dem Häuschen. Er freute sich über den »Grad an Souveränität, Charisma und vor allem die Bereitschaft« des US-amerikanischen Präsidentenanwärters, »auf andere Länder zuzugehen«.


Obama wolle »nicht kulturell dominieren, sondern verschiedene Kulturen akzeptieren«, wußte Gysi nach dessen 30minütiger Rede vor der Berliner Siegessäule. Ähnlich berauscht schienen die rund 200000 Menschen, die in Berlins Mitte geströmt waren, um den Auftritt Obamas zu verfolgen."


Obama erfüllt eben alle linken Grundvoraussetzungen um über den "demokratischen" Flügel Präsident der USA zu werden: er ist schwarz, relativ jung, sieht gut aus und kann gut reden. Soviele davon gibt es auch bei den weissesten US-Demokraten nicht und deshalb könnte Barack Obama auch niemand so schnell ersetzen.

Wie es hinter den Kulissen bei Obamas Kampagne aussieht, umschrieb da Uri Avnery am 9.August sehr viel besser.


"In der vergangenen Woche waren Barack Obamas Bewunderer geschockt. Bis jetzt hatte man geglaubt, dass die großen Summen Geldes, die in die Schatulle seiner Wahlkampagne fließen, von anonymen Bürgern stammen, die darum gebeten worden waren, ihm 100 oder 200 Dollarschecks zu schicken.
Nun ist bekannt geworden, ein großer Teil jener Millionen komme von großen Spendern - genau denselben riesigen Körperschaften, ihren CEOs (Chief Executive Officers) und Lobbyisten, die den demokratischen Prozess bei vorausgegangenen Wahlkämpfen korrumpiert haben. Sie verteilen ihre Großzügigkeit reichlich und gleichmäßig unter alle Kandidaten von links bis rechts, um auf der Gewinnerseite zu stehen - egal was geschieht.

Obama hatte versprochen, dem alten, schmutzigen System ein Ende zu bereiten. Nun wird deutlich, dass er selbst in dieses korrupte System eingebunden ist.
Die Vereinigten Staaten sind ein riesiges Land und jede wichtige Veränderung in seinem System benötigt Jahre, wenn nicht gar Generationen - es sei denn, es gibt eine Revolution. Im demokratischen System kann ein einzelner Führer nur kleine Veränderungen bewirken - wenn überhaupt.

Ein echter Politiker sieht nie wie ein echter Politiker aus. Obama ist ein echter Politiker. Er ist kein Ritter auf einem weißen Pferd. Er ist bestenfalls ein Ritter auf einem grauen Pferd.
Doch gibt es viele Schattierungen von grau: von lichtgrau bis dunkelgrau."


Die Kampagne von Barack Obama umgibt, das ist selbst für amerikanische Verhältnisse ungewöhnlich, ein wirkungsvoll gestrickter Nebelschleier aus Geheimhaltung.
Zentrale Figur des operativen Wahlkampfes: Obamas Redetrainer und Redenschreiber David Axelrod. Seine Aufgabe ist es schlicht, alle bei Laune zu halten.

Die Tragweite dieses ganzen Zirkus, auch der merkwürdigen Interessenüberschneidungen von "Demokraten" und "Republikanern", ergibt sich dann, wenn man davon ausgeht dass der Wahlausgang am Dienstag schon feststand bevor es auch nur die Kandidaten taten.

Seit Jahren steigt Barack Obama aus dem Nichts auf. Eine Kette aussergewöhnlicher Glückfälle und einflussreiche Zeitungen sowie Geschäftskreise helfen nach dabei.
Der bei allen Umfragen unter Anhängern von "Demokraten" und "Republikanern" als Favoritin für das US-Präsidentenamt angesehenen Hillary Clinton geht mitten im Vorwahlkampf dieses Jahr das Geld aus, ihr Wahlkampfteam machte - genau wie jetzt das von McCain - so ziemlich alles falsch was falsch zu machen ging.

Am 10.Februar entliess Clinton endlich ihre Wahlkampfmanagerin Patti Solis Doyle. Es war zu spät.
Am 16. Juni wurde Doyle vom siegreichen Obama eingestellt, ausgerechnet als Stabschefin für den Kandidaten um das Vizepräsidentenamt.
Das wurde dann natürlich Joe Biden und nicht Hillary Clinton.
Den Chefstrategen von Clinton, den sie ebenfalls im Laufe des schlechten Wahlkampfes feuern musste, hatte übrigens ihr Mann Bill Clinton ausgewählt, der seine Frau die ganze Zeit mit ähnlich absurden Attacken beschädigte wie Sarah Palin zur Zeit John McCain.

THANKS, JOHNNY.

McCain bekam eine Kandidatin für das Vizepräsidentenamt, die ihn absehbar, logisch und mit Anlauf zwischen die Beine trat. Es war offensichtlich. Jeder wusste es.
Na gut, das nehmen wir zurück. Jedenfalls wussten wir es schon von Anfang an und deshalb mag man uns jetzt nicht, weil wir so vorlaut sind und immer alles besser wissen.

Wissen Sie - das wissen Sie, ganz bestimmt - es ist so ein bisschen wie auf der Schulbank. Dort lernt man ja bekanntlich für´s Leben.
Und wer gut gelernt hat wie es im Leben zugeht (also grob gesagt: "Schnauze halten, weiter machen"), tja, der weiss zwar nix, aber ist vielleicht schwarz und kann gut reden. Mehr willste ja gar nicht als (Sozial)Demokrat. Und als deren Wähler bzw. späterer Gefolgsmänner irgendwo in einem Deppenapparat schon mal gar nicht.

THANK YOU, MR.OBAMA, THANK YOU...

Wer sich an die ganzen Iraker erinnert die beim Einmarsch der US-Invasoren 2003 mit Plünderware auf den Schultern in den Strassen tanzten ("Thank you, thank you Mr. Bush. Gentleman, gentleman. Very gentle man."), der weiss im Nachhinein dass es sich dabei um Kolonisierte handelte die man um ihr Leben betrog und eine Million mal direkt darum brachte.

Wer nun Dienstag Nacht (und den ganzen Mittwoch lang) nun Millionen von Afroamerikanern in den USA singen, springen, tanzen und den Wähler machen sehen wird, kann das emotional einordnen - wenn er oder sie oder es es will.

Wer es dann noch fertig bringt mal über die eigene Rolle in dieser teuflischen Schmierenkomödie namens "westliche Demokratie" nachzudenken, der kann vielleicht sogar darüber lachen. Das wäre ein Anfang.
Vorerst aber läuft die Welt Gefahr, dass das Kapital wieder einmal eine Menge Menschen mit einer grossen politischen Klappe schlägt.


Bereits am 5.Juni 2006 hatte es Jonathan Hoenig, Führungsmitglied bei "Capitalistpig Asset Management LLC", in einem Interview mit dem US-Fernsehsender Fox offen ausgesprochen.


"Wenn Sie den Dow Jones nach oben gehen sehen wollen, lassen Sie uns die Bomber starten und die iranische Bedrohung beseitigen...eine friedliche Lösung hilft weder uns noch der Börse."


(...)


und vorher:


29.10.08 OEF-Mandat: Staats- und Konzernpresse vertuscht Zuständigkeit des Bundestages

24.09.08 KAMPF UM PAKISTANS ATOMWAFFEN: Die Zerstörung des Marriott-Hotels



04.09.08 Die Zersetzung des John McCain


17.07.08 DIE ZUKUNFT IST SCHWARZ


06.06.08 Operation Merlin


22.06.2006 WAR IS BREWING...
Das Kapital verlangt von der US-Regierung irgendeinen Angriff zur Stabilisierung des Kapitalismus

[Link] [Cache]
ISLA: Die Technik getarnter Truppen
11/02/2008 03:09 PM
sieht z.B. so aus, nachdem ich gestern diesen Eintrag hier schrieb. Sowohl Link von Mein Parteibuch aus auf Duckhome als auch Eingabe der URL über den Browser führt heute zu folgender Meldung:


Warning: mysql_connect() [function.mysql-connect]: Lost connection to MySQL server at 'reading initial communication packet', system error: 111 in /home/duckhome.de/hosts/duckhome.de/tb/include/db/mysql.inc.php on line 270

Warning: mysql_select_db() [function.mysql-select-db]: Access denied for user 'duckhome'@'localhost' (using password: NO) in /home/duckhome.de/hosts/duckhome.de/tb/include/db/mysql.inc.php on line 271

Warning: mysql_select_db() [function.mysql-select-db]: A link to the server could not be established in /home/duckhome.de/hosts/duckhome.de/tb/include/db/mysql.inc.php on line 271
serendipity error: unable to connect to database - exiting.[Link] [Cache]
Elo-Forum Deutschland: Nach hessischem Hartz IV-Urteil – Ansprüche sichern
11/02/2008 03:01 PM
Bonn – Das hessische Landessozialgericht hatte am Donnerstag (29.Oktober) verfassungsrechtliche Bedenken bei den Regelleistungen bei Hartz IV geäußert und deshalb in mündlicher Verhandlung beschlossen, das Verfahren an das Bundesverfassungsgericht abzugeben. Ebenfalls ist seit dem 30.Juli eine Verfassungsbeschwerde einer Hartz IV-Bezieherin aus dem Neckar-Kreis anhängig. Unter dem Aktenzeichen 1 BvR 1523/08 wurde der Frau durch das höchste Gericht Prozesskostenhilfe gewährt und gleichzeitig der Bundestag, Bundesregierung alle Bundesländer und zahlreiche Bundesbehörden und Verbände mit einer Stellungnahme bis Ende November beauftragt. Deshalb rät das Erwerbslosen Forum Deutschland, dass Betroffene sich unbedingt noch vor einer Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht ihre eventuellen Ansprüche für die Vergangenheit sichern sollen. Normalerweise müssen Behröden ihre Entscheidungen für die Vergangenheit zurück nehmen und Geldleistungen bis zu vier Jahre für die Vergangenheit zurück zahlen. Dennoch gibt es bei höchstrichterlichen Entscheidungen eine Sonderregelung, wonach Behörden Geldleistungen für die Vergangenheit nicht berücksichtigen müssen, wenn nicht vorher sog. Überprüfungsanträge oder Widersprüche gestellt wurden, die gleichzeitig den Antrag auf Aussetzung des Verfahren bis zu einer Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht beinhalten. (§ 40 SGB II i.V.m. § 330 SGB III). [Link] [Cache]
SaarBreaker: Blogkarte ohne PlugIn
11/02/2008 02:50 PM

Hin und wider erreichen mich Anfragen per E-Mail, in denen man nach dem PlugIn für meine Blogkarte fragt. Und immer wieder Antworte ich, dass ich dafür kein Plugin einsetze, sonder nur ein Text-Widget mit etwas Html.

Eine Blogkarte oder Tageskarte, wie es Robert nennt, kann man sich ganz einfach selber basteln. Dazu braucht man nur ein paar Screenshots von den Blogs, die man in der Blogkarte präsentieren möchte und ein Text-Widget.

Hier eine kurze Anleitung:

Vorbereitung

Zieht Euch ein paar Screenshots und verkleinert diese auf eine Größe, die in eure Sidebar passt. Die Screenshots sollten natürlich die Web-Adresse des jeweiligen Blogs widerspiegeln. Ich verwende dafür folgende Namesgebung “w-saarbreaker-com” für “www.saarbreaker.com”. Danach richtet man sich ein lauschiges Plätzchen auf dem Server ein, wo man alle Screenshots speichert. Bei mir heißt das Verzeichnis einfach nur “bk”.

Es empfiehlt sich natürlich, die Web-Adresse des Blogs sowie eine Kurznotiz und den Dateinamen des Screenshots auf ein Blatt Papier zu schreiben.

Ein Text-Widget mit ein bisschen HTML

Nachdem wir die Vorbereitungen abgeschlossen haben, kommen wir zum Text-Widget. Meldet Euch in WordPress an und ruft unter “Design/Widgets” ein neues Text-Widget auf:

text-widget

Gebt dem Text-Widget einen Titel und im darunterliegenden Textfeld folgende Html-Tags, wobei Ihr natürlich alles was in “[...]” steht, durch eure hoffentlich vorher aufgeschriebenen Angaben ersetzt, ein:



src=” http://www.saarbreaker.com/images/bk/w-saarbreaker-com.jpg

SaarBreaker

Bewirkt folgende Anzeige:

SaarBreaker
SaarBreaker

Wenn man mehr Blogs in seiner Blogkarte haben möchte, kopiert man den Code im Text-Widget einfach untereinander.

Viel Spaß damit!


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!



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Politprofiler: Die Zeit der großen Streiks ist gekommen!
11/02/2008 02:34 PM
Die Arbeitgeberseite läßt nichts aus, um die Streiks der IG-Metall in der Öffentlichkeit schlecht zu reden. Kannengiesser, Mitbegründer der INSM ist von Natur aus gegen Streiks, denn Streiks schmälern seinen Gewinne, den er nicht teilen will.

Sein einziges Bestreben ist, dass die Arbeitnehmer vorzugsweise kostenlos für ihn arbeiten. Noch in Zeiten des Aufschwungs, von dem die Arbeitnehmer nichts mitbekamen, tönte er vollbrüstig, mit Unterstützung unserer Bundeskanzlerin Merkel, dass die Arbeitnehmer doch bitte an schlechtere Zeiten denken
sollen. Jetzt sind die schlechten Zeiten da und wieder soll der Arbeitnehmer, der einzige Produktive in unserer Gesellschaft, wieder leer ausgehen und sogar noch für den Wohlstand der Unternehmer Steuergelder bezahlen.

Nach dem die Konzerne die horrenden Gewinne der letzten Jahre einstrichen und nichst davon als Lohnerhöhung abgaben, droht das nächste Ungemach für die Arbeitnehmer. Die Finanzkrise trifft sie mit ihren geschmälerten Reallohneinkommen mit voller Wucht.

Sie müssen nicht nur die Defizite der Finanzwelt ausgleichen, sondern auch noch mit Ihren Steuergelder Subventionen für die eigenen Arbeitsplätze finanzieren. Im Gegenzug wird jede Forderung nach einer Gehalts- und Lohnerhöhung verteufelt. Wieder einmal soll Zurückhaltung geboten sein.

Konsum wird per Gesetz vorgeschrieben





Ginge es nach Steinbrück, Merkel und Glos, sollte jeder Arbeitnehmer noch höhere Kredite aufnehmen, damit der Binnenmarkt wieder blüht und die Finanz- bzw. Wirtschaftskrise abgewendet wird. Sie suchen wieder allesamt das HEIL im Geldausgeben. Doch woher sollen die Arbeitnehmer das viele Geld nehmen? Durch ähnliche Kredite, die die Immobilienblase in den USA herauf beschwörten und deren Schulden wir heute mit 500 Milliarden bezahlen.

Die Arbeitnehmer seien vom Neid getragen und gönnen den Eliten den Wohlstand nicht. Diese Vorwürfe müssen aufhören. Der Wohlstand der Eliten beruht nur auf der Tatsache, dass die Arbeitnehmer ausbeuten und das auch noch mit politischer Unterstützung. Die Regierungen Kohl, Schröder und auch Merkel haben nichts unterlassen, um den Arbeitsmarkt zu untergraben und mit billigen, vom staat subventionierten Arbeitskräften auszubluten.



Um die Abwehr der Eliten gegen Gewerksschaften und Streiks zu erkennen, muss die Geschicht der Streiks und Arbeiterbewegungen in Deutschland bekannt sein. Schon damals unternahm die Politik alles, um die Arbeiterschaft zu unterdrücken und Gewerkschaften bzw. Bruderschaften zu unterdrücken oder gar zu verbieten.

Die Gesetze für die Anmeldung von Demonstrationen stammen aus unruhigen Zeiten, als Arbeitnehmer für Gerechtigkeit und humane Behandlung kämpften. Das Thema der NEIDdebATTE ist so alt wie die Arbeitnehmergeschichte nach der Industriellen Revolution. Das Kongomerat von Unternehmer, Politik und Medien funktioniert nicht erst seit der NEUZEIT sondern schon im 18. Jh. gab es Meinungsmanipulationen.

Für die Gewerkschaften wird es Zeit


Die Verhandlungen der letzten Jahre zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften waren verwässert durch poltische Einflußnahme, die sich eindeutig gegen die arbeitende Bevölkerung stellt. Die Gewerkschaften mokierten sich als bessere Unternehmer und disziplinierten Ihre Mitglieder zu unternehmerischen Denken, in der Hoffnung in besseren Zeiten berücksichtig zu werden.

Doch vom Aufschwung kam nichts beim Arbeitnehmer an. Die Politik veranschlagte sogar noch höhere Steuern und nimmt jetzt das Geld und neue Schulden, um die Unternehmer zu stützen, anstatt sie selber zur Verantwortung zu rufen.

Immer wieder wird die Soziale Gerichtigkeit in die Verantwortung gerufen, wenn es darum geht unternehmerische Interesse zu finanzieren und zu unterstützen. Soziale Verantwortung von den Unternehmern ist im Gegenzug aber niemals erbracht worden. Sie suchen immer neue Wege über die Politik, um aus der sozialen Verantwortung herauszukommen. Wer sich so aus dem sozialen System stielt, sollte keine Hilfe mehr erhalten.

Ein Umbruch in den Verhandlung ist notwendig


Anstatt die Sozialleistungen der Unternehmer immer weiter zu kappen, müssen diese wieder höher angesetzt werden. Entlastung der Arbeitnehmer ist dann zu erzielen, wenn die Unternehme wieder mehr Abgaben übernehmen.

Sinnvoller wäre es, wenn die Arbeitgeber einen höheren Anteil an der Renten- und Krankenversicherung tragen würden - so hätten die Arbeitnehmer auch mehr netto vom brutto.

Unsere Gewerksschaften müssen umdenken - weg von der prozentualen Gehalt- und Lohnerhöhung, welche die Ungerechtigkeitsschere noch weiter öffnet. Gestreikt wird durch die produktiven Arbeiter, die oftmals verhältnismäßig kleine Löhne beziehen, aber für die Wertschöpfung der ganzen Firma sorgen. Doch mit ihren erstrittenen Prozenten erhöhen sich gleichzeitig auch die lukrativen und hohen Gehälter der unproduktiven Arbeiter in der Verwaltung.

Für jeden ist es nachvollziehbar, dass 8 % Gehaltserhöhung bei einem Einkommen von 4000 Euro mehr sind, als bei 3300 Euro. Die Gewerkschaften sollte einfach aufhören die oberen Gehaltsgruppen in ihre Forderungen einzubeziehen, denn die streiken niemals mit. Sie belächeln sogar noch das "Fußvolk" und streichen die von denen erstrittenen Mehreinkommen leise und hämisch ein.[Link] [Cache]
Freeman: Die amerikanische Staatsverschuldung stieg in nur einem Monat um $500 Milliarden
11/02/2008 01:53 PM
Noch nie in der Geschichte der USA, ist die Staatsverschuldung so schnell gestiegen, wie in den letzten Monaten.

Seit dem 30. September, der Tag an dem die Verschuldung die $10 Billionen überschritten hat, verursachte die US-Regierung $500 Milliarden an neuen Schulden. Das ist mehr als das Defizit für das gesamte Haushaltsjahr 2008, welches am 30. September endete. Und es ist der grösste Schuldenzuwachs aller Zeiten, über eine halbe Billion Dollar in weniger als einem Monat, in 23 Tage um genau zu sein.

Um die Relation zu sehen, von 1940 bis 1982 dauerte es 40 Jahre um die erste Billion an Schuld anzuhäufen.

Die zweite und dritte Billion kamen schneller, beide in nur vier Jahren. Und von 1990 bis 1992 erreichte die Verschuldung die $4 Billionen Marke.

An dem Tag als Bush die Amtsgeschäfte 2001 übernahm, lag die Verschuldung bei $5.7 Billionen. In weniger als 8 Jahren hat sie sich während seiner Regierungszeit fast verdoppelt. Und das von einem Präsidenten, der mit dem Versprechen angetreten ist, als Konservativer die Budgetdisziplin einhalten zu wollen.

Neben den unglaublich teueren Kriegen, die er seit 2001 führt, sind die Rettungsaktionen als Antwort für die Finanzkrise, der Grund für die gigantischen Zunahme der Verschuldung.

Alleine die Rettung des Versicherungskonzerns AIG hat $124 Milliarden verschlungen.

Und seit dieser Woche hat das US-Schatzamt angefangen, die $700 Milliarden, welche als Rettungspaket vom Kongress genehmigt wurde, unter die Finanzinstitute zu verteilen, was die Verschuldung noch rapider steigen lassen wird.

Der neue Präsident wird ab dem 20. Januar 2009 mit einem riesigen finanziellen Problem fertig werden müssen. Wie soll er die Verschuldung in den Griff bekommen, ausser durch drastische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen? Da kann er mal die versprochenen neuen Ausgabenprogramme vergessen. Alleine die Zinsen dafür sind astronomisch und verschlingen die ganzen Staatseinnahmen.

Aber da keiner der beiden Präsidentschaftskandidaten die Kriege beenden will, und noch viel grösere Rettungsaktionen für die Witschaft benötigt werden, wird die neue Regierung die Schuldenwirtschaft einfach weiterführen und sich noch mehr Geld ausleihen, bis die Blase platzt. Der Staatsbankrott der Vereinigten Staaten muss bald passieren. [Link] [Cache]
Neues aus Rorkvell: Fehlschlag
11/02/2008 01:49 PM

Umbau leider fehlgeschlagen. Ich musste feststellen, dass das neue Board eine andere Art Netzteil benötigt. Anscheinend ist mein bisheriges zu alt. Solche Netzteile sind heute wohl nicht mehr üblich. Abgesehen davon, dass es zu schwach ist, benötigt das Netzteil für das neue Board einen breiteren Stecker. Shit. Und für das Netzteil habe ich momentan kein Geld mehr übrig.

Zum Glück geht das alte Board wieder. Es hatte zwischendurch auch schon gestreikt. Naja, dafür habe ich es jetzt erst mal vom Staub befreit. Insbesondere auch den CPU-Kühler.

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Freie ArbeiterInnen Union: Die Pest der Gegenwart - Wirtschaftskrisen können menschliche Existenzen tilgen, nicht aber den Kapitalismus
11/02/2008 01:08 PM
aus der DA 190 Wirtschaftskrisen betrachtet man heute, „wie man in vergangenen Jahrhunderten Pestilenzen, Hungersnöte und Mongolenüberfalle betrachtete", schrieb einst B. Traven. Und weil solche Katastrophenszenarien das Maß des Menschlichen übersteigen, wirken sie für viele irreal, wie eine absurde Episode, die schnell vergehen werde. So urteilte zumindest Albert Camus über derartige Heimsuchungen, denen die Menschen stets unvorbereitet gegenüber stünden, zu übermenschlich scheinen die dahinter liegenden Kräfte. Viele dieser Prozesse sind tatsächlich sinnlich kaum zu fassen. Wenn in wenigen Tagen mehrere Billionen Dollar Börsenwert vernichtet werden und in Simbabwe die Inflationsrate auf über 500 Milliarden Prozent steigt – was mag das anderes bewirken als ein großes Staunen. Selbst das Wörtchen „Staatsbankrott" ist nichts als eine abstrakte Vorstellung. Für alle greifbar dagegen sind die ganz konkreten etwaigen Folgen einer Krise: wenn das Geld in der Hand zerrinnt, Produktion und Konsum zusammenbrechen, Einkommensquellen versiegen und Nahrungsmittel zur Rarität werden. Das Schreckgespenst der Wirtschaftskrise von 1929ff ist allen bekannt. Sicher, hier in der Metropole bekommen wir das diesmal noch nicht so recht zu spüren. In der Peripherie ist das schon ganz real. Man denke nur an die Hungerspirale, die zu Beginn der jetzigen Krise mit den Folgen der Immobilienpleite drastisch angeheizt wurde. [Link] [Cache]
Kritik und Kunst: Obama und Ypsilanti
11/02/2008 01:02 PM

Beide sind noch nicht gewählt. Wetten werden angenommen. Wäre Obama nicht Farbiger, wir müssten uns über den Ausgang der Wahl keine Gedanken machen. Aber so? Und Ypsilanti erinnere sich bitte an Heide Simonis.

An beider Wahl (die in der Substanz im Übrigen kaum etwas änderten) mag ich noch nicht so recht glauben...

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Politik und Panorama: Hessen - Yes, we do!
11/02/2008 12:20 PM

Landeswappen HessenJenseits der schon fast hysterisch anmutenden Aktionen von Union und FDP, stehen die Signale auf Grün für einen Politik- und Machtwechsel in Hessen.

Dabei zeigt sich, dass es auch in der hessischen SPD einige, insbesondere vom rechten Flügel, gibt, die offenbar noch nicht richtig verstanden haben, um was es mit dem Politikwechsel geht.

Roland Koch und die hessische CDU haben ihre Wahlniederlage offenbar in keiner Weise verarbeiten können und richten lieber merkwürdige Internetportale ein, die Ausblick auf einen Dauerwahlkampf bieten. Die Politikfelder jedoch, die die Union in Hessen brachliegen ließen oder die sie allenfalls über Erlasse aus der Staatskanzlei in Wiesbaden beackerten, sind für die Christdemokraten immer noch terra inkognita.

Es geht eben nicht, wenn man den Schulen einfach ein Konzept überstülpt, ohne die Betroffenen, die Lehrer, Eltern und Schüler miteinzubeziehen. Es ist Politik von gestern, wenn man bei der Wirtschaftsförderung einseitig Großkonzerne und internationale Unternehmen bedient und den Mittelstand und den ländlichen Raum sich selbst überlässt. Und es ist Energiepolitik von vorvorgestern, wenn man bei der Energieerzeugung die alternativen Energien nur als Ballast und nicht als Chance erkennt.

Die Sünden der CDU (und zeitweise auch der FDP, als diese den Juniorpartner in der Regierung stellten) gegen den Bürgerwillen in Hessen sind mannigfaltig. Eine Kultusministerin Wolff, die allen ernstes die Lehre vom „intelligenten Design“ als gleichberechtigt zur Evolutionslehre einführen wollte, bedient zwar evangelikale und konservative Christen, aber repräsentiert kaum die Sichtweise der Mehrheit der Bürger in Hessen. Eine Finanzpolitik, die der neuen Regierung eine strukturelle Unterdeckung des Haushaltes von 1,5 Milliarden und eine im Vergleich zu anderen Bundesländern schwache Performance beim Schuldenabbau als Bürde hinterläßt ist kaum Ausweis der Wirtschaftskompetenz der Christdemokraten. Und das völlige Fehlen von intelligenten Konzepten zur Entwicklung des ländlichen Raums in Hessen und zur Förderung von wirtschaftsschwachen Regionen ist ein Armutszeugnis für politische Fähigkeiten und Kreativität. Eine Politik, der im sozialen Bereich nur Kürzungsorgien und Destabilisierung und finanzielle Austrocknung der Institutionen auf Landes- und Kommunalebene einfällt, ist ebenso wenig als nachhaltig zu bewerten. Jeder Euro, der hier eingespart wurde, wird später 10fach fällig.

Die dicken Backen, die bei einigen Unionspolitikern dieser Tage zu beobachten sind, wirken zudem recht bigott. In Bezug auf politische Moral sind Parteigänger, deren Chef einen der größten Parteispendenskandale in seinem Landesverband nur mit leeren Phrasen begleitete, kaum als glaubwürdig anzusehen.

Man kann der neuen Regierung, die hoffentlich ohne weitere Hindernisse am Dienstag ins Amt kommt, nur alles Gute wünschen.

Die neue rot-grüne Landesregierung bietet die Chance für einen echten Politikwechsel. Ein Politikwechsel, der die Menschen mitnimmt. Eine Politik, die auf die Förderung der Potenziale vor Ort setzt, statt den Großkonzernen die Kassen weiter zu füllen. Ein Neuanfang in der Bildungs- und Sozialpolitik, der auf Prävention setzt und nicht auf das planlose Herumdoktern an Symptomen.

In diesem Sinne: „Yes, we do!“

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Referer open: Oktober 2008
11/02/2008 12:06 PM

  • zigarettenautomat hacken - einer der Favoriten, scheint echt ein Suchtproblem zu sein
  • singleton pattern abap vorteile nachteile - ich wusste gar nicht, das ABAP so tiefe OOP Ansätze hat ;-)
  • emplify punk band - sollte ich mir schnell noch das Trademark sichern?
  • muss man als mitarbeiter bei mc donalds den bart weg rasieren - den Damenbart? Ja!
  • witzige geschenke mit ozon - ne Schicht zum Beispiel?
  • wer zu das der - gerade Sesamstraße geschaut?
  • was gehört noch zum bereich unterthemen zum thema light produkte - das hier
  • wie bewerbe ich mich als problemlöser - bei Google mit dem Query
  • heitere stellenbeschreibung - beim BND vielleicht, sonst eher weniger
  • nehmen zigarettenautomaten auch versicherungskarten an? - wie praktisch das für die Versicherungen wär. Geile Idee.
  • vorgesetzten absägen aber wie? - ds, wie gehässig. Wichgtig ist aber auch hier das Fragezeichen im Query.
  • ihr einverständnis vorausgesetzt bewerbung was bedeutet das - wtf?
  • ferrariaktienkurs - gibtesbestimmt
  • nachbarländer deutschen - Ist ja schonmal mit mäßigem Erfolg probiert worden

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ad sinistram: Ich würde es wieder tun...
11/02/2008 11:59 AM
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Asesinos Cereales: Revolución Ska
11/02/2008 09:55 AM


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Principiis Obsta: Wir verzichten gern
11/02/2008 07:58 AM


von Eckart Spoo

Die Zahl 500 Milliarden steht auf dem Paket, mit dem unsere Regierenden den deutschen Banken zu Hilfe eilen. 400 davon sind als »Bürgschaft« deklariert. Würde diese demnächst fällig, wäre die Bundesrepublik bankrott. Aber mindestens 80, vielleicht noch 20 mehr stehen direkt zur Verfügung. Allein damit ließen sich für etliche Jahre die Defizite des deutschen Schul- und Gesundheitswesens beheben, die Kinderarmut beseitigen und der Pflegenotstand. Reichlich.

Aber wir verzichten gern und laden uns zusätzliche Lasten auf, wenn es gilt, die Kapitalherrschaft über uns zu sichern.

Wenn jemand erwähnt, daß die Schulden der angeblich maroden DDR im Jahre 1989 ein Klacks waren im Vergleich zu den Banken-Schulden, die unser Staat jetzt übernimmt, wehren wir ab. Jeder derartige Vergleich ist ungehörig. Wir verbieten uns solche Gedanken. Wir wollen doch nicht in Verdacht geraten, etwa nicht mit der Kapitalherrschaft über uns einverstanden zu sein, womöglich über sie hinauszudenken. Die Gedanken sind nicht frei. Angstvoll bewachen wir sie. Jede und jeder von uns ein Büttel gegen sich selbst.

Bush hat den US-Banken 700 Milliarden Dollar zugesagt, eine etwa ebenso hohe Summe wie Merkels 500 Milliarden Euro. Er hätte damit vielen Millionen Armen helfen können, die ihre kleinen Häuser aufgeben müssen, weil sie den Banken die überhöhten Zinsen nicht zahlen können. Damit hätte er die Krise an der Wurzel gepackt. Aber an eine solche Lösung darf auch und gerade ein US-Präsident nicht denken. Keiner. Niemals.

In den USA, in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, überall spielen sich die, die an dem Schlamassel schuld sind, jetzt als die klugen Retter auf – und vergrößern das Schlamassel. Wir lassen sie gewähren. Wir schnuppern an ihrem Parfüm und riechen nicht ihren Angstschweiß. Sie haben Angst, wir könnten unsere Angst überwinden. Darum – warum sonst? – planen sie jetzt den Militäreinsatz im Innern. Mit Waffengewalt haben sie schon die Weimarer Republik auf den Weg nach rechts gebracht – gleich 1919, als sie Truppen gegen die Räterepublik in München entsandten, und 1923, als sie die demokratisch gewählten Linksregierungen in Sachsen und Thüringen militärisch zerschlugen.

Aber nein: Jeder derartige Vergleich ist ungehörig. Wir verbieten es uns, aus der Vergangenheit zu lernen. Wir verzichten gern auf die Wahrheit, die uns doch nur beunruhigen könnte. Ruhe ist die erste Bürgerpflicht. Dafür sorgen wir. Jede und jeder von uns ein Büttel. Damit die Kapitalherrschaft über uns ewig währt.

Quelle: Ossietzky

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"Jüdisches Ungeziefer" - oder: Wer hat bei kewil wieder den Käfig aufgelassen?
11/02/2008 07:03 AM
Der Niedergang von kewil ist nicht mehr aufzuhalten; war er 2005 noch jemand, der zwar mit seinen Begriffen manchmal über's Ziel hinausschoß, aber der ein durchaus ernstzunehmendes konservatives Blog betrieb, auf dem auch Dov Amir, ein über 80 Jahre alter israelischer Holocaust-Überlebender bis zu seinem Tod kommentierte. Zunächst hatten Dov und ich uns gefetzt, aber dann, als er feststellte, daß wir beide gebürtige Kölner sind, kamen wir bis zu seinem Tod gut miteinander aus. Juden auf dem blog? Heute undenkbar: Seht selbst:


Tja, wie dünn ist doch die "pro-Israelische" Tünche: Daß sie - jetzt belegbar bei kewil nur Taktik war, kann jetzt ja sehen. Der Kommentarbereich läuft zur Hochform auf und die legasthenische PI-Haßschnatze Kübeline, die auf ihrem Blog einen "Dhimmi"-Pranger betreibt, zeigt ebenfalls, daß die "Mohammedaner" nur die erste Stufe ihrer "Entmenschlichung"-Phantasien sind: "einen christlichen Menschennamen" Eldad kennt sie nicht?
Ich verstehe das Posting so, daß der Jude Eldad folglich kein Mensch sein kann - oder sehe ich hier was falsch? Übrigens: sie tut den Teufel, hinter ihrem Rechner hervorzukommen und ihre Anonymität aufzugeben. Bei dem Erfolgsevent vom 19./20.09. hat sie mitgeteilt, sie sei "mit dem Herzen dabei" - eine echte Schreibtischtäterin also. Wäre ihr Deutsch nicht so bescheiden, würde ich sie für eine Lehrerin halten - wie Loqui aus dem "Aktionsforum" und "Eisvogel", von der man in letzter Zeit recht wenig hört.
So wie sie sind noch einige im Kommentarbereich drauf (auf das Bild klicken).

Worum ging es denn? Es ging um diesen, zugegebenermaßen recht emotionalen Artikel.

Ach ja: der Name Eldad (klick)...



...kommt aus der Bibel.

Aber wir sind noch nicht fertig. Danach geht es verschwörologisch weiter, denn es gilt, sich auch noch um den Tod von Jörg Haider Gedanken zu machen. Noch tut es eine Ufologische Seite, auf der ein angeblicher MI5-Experte seine Gedanken ausbreitet, aber ich warte schon drauf, dass sich ernsthaft jemand auf die "Protokolle" verweist.

Und dann kommen wir - natürlich zu den Freimaurern. Denn "Jude" gehört zu "Freimauer", wie - sagen wir - Muslim zu Gipfelhalbmonden. Und was sehen wir da?

Europa wird von Freimauern regiert. Etwa so:

Der Verwünschte
Ralf Balke schreibt unter dem Titel "Kühne Thesen. Orientalist Hans-Peter Raddatz zu Gast bei B'nai B'rith":

Hinter der Einwanderung von Muslimen nach Europa vermutet Raddatz einen Masterplan von EU-Bürokraten. Das ist schon bemerkenswert, denn während er das Verschwörungsdenken vieler Muslime anprangert, die hinter jedem Missstand fremde Kräfte am Werk sehen, konstruiert Raddatz munter seine eigenen Komplotte.

Ein Höhepunkt ist seine Rechtfertigung der Deportation von Hunderttausenden Muslimen aus dem frühneuzeitlichen Spanien: „Die iberische Vertreibung war in dieser massierten Form nur erforderlich, weil die damaligen ,Verantwortlichen' zu spät handelten. Heute wird jede Maßnahme zugunsten der Bevölkerung gänzlich verhindert, weil sie als ,populistisch', wenn nicht ,rassistisch' gilt." In dem 2002 erschienenen Buch Von Allah zum Terror heißt es: „Amerika unter Führung der Rockefeller-Familie" und „Europa unter Führung der Rothschild-Familie" betrieben „die Förderung, Installation und Finanzierung von Lenin und Hitler". Und hinter allem und jedem stünden die Freimaurer.

Quelle: Jüdische Allgemeine vom 29. November 2007. -pdf-Datei, zum Lesen auf 200% vergrößern.

T:I:S, 3. Dezember 2007. Dank an Claudia Karas


Abgesehen von einem Wirtschaftsautor, der uns hier und jetzt nicht interessiert, finden wir einen Link auf diesen Artikel:
Freimaurerei ist Todsünde.


Ach ja, jetzt komme ich ins Plaudern... Wir sind bei "Kreuz net", und da gibt es noch einen Post von Lysis; dieser widerum weist auf einen Beitrag von "Kreuz net" hin:
Auch die Volksgenossen sind bedroht. Die Jagd auf lebensunwerte mongoloide Abfallmenschen stellt eine Gefahr für gesunde, starke und rassenreine Kinder dar.(kreuz.net) Eine britische Studie hat gezeigt, daß vorgeburtliche Untersuchungen, die das Ziel haben, mongoloide Kinder aufzuspüren, um sie abzuschlachten, auch gesunde Ungeborene gefährden...Die als erstes durchgeführten Blutproben sind so angelegt, daß sie ungefähr 95 Prozent der lebensunwerten Mongoloiden aufspüren...
In England und Wales entkommen jährlich etwa 750 lebensunwerte Mongoloide ihren Schlächtern.

Ich stelle fest, daß ich die Linksetzung in diesem Artikel lediglich aus Dokumentationsgründen vornehme und mir die verlinkten Inhalte, sofern sie rechtsrelevant sind, keinesfalls "zu Eigen" mache. kewil tut das nicht. Wohlgemerkt: ich behaupte hier *nicht*, daß Kewil oder sonst ein Kommentierer dieses skandalöse Posting kennt - aber das ist eindeutig der Dunstkreis, in dem sich dieses Posting bewegt.

Zusammengefasst: im kewilschen Kosmos ist man gegen Linke, Freimauer, Muslime, Juden und Behinderte. - Habe ich was vergessen?

Da dies ein serviceorientiertes Blog ist, sind hier die pdf-Dateien. So Pixel könnten aus dem Netz fallen...

• kewil.
•kreuz.net

Ich bin von kewil schon einiges gewöhnt, aber damit hat er überzogen - was meint Ihr?


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Duckhome: Obama und Marx - mehr Sozialismus, bitte...
11/02/2008 07:03 AM
Das englischsprachige Original erschien hier. Das gibt mir gleich die Gelegenheit, das ausgezeichnete Blog von David Vickrey zu empfehlen, als Antidot, Gegengift, zur gesamten Neoconnerie, die jetzt doch ein wenig auf dem absteigenden Ast ist und "begehrt, nicht schuld zu sein". Es geht in die gleiche Richtung wie bei Jochens Stamokap-Artikel, setzt sich aber auch mit den immer abstruser werdenden Schmähungen gegen Obama auseinander.


Das "S"-Wort hat Funkwellen und Kabelfernsehen in den Schlußtagen des US-Präsidentschaftswahlkampfes übernommen. Plötzlich ist Barack Obama in den Augen von John McCain, Sarah Palin und vielen Medien ein "Sozialist" oder "Marxist". Diese Taktik zielt darauf ab, die Wähler dermaßen zu erschrecken, dass sie den Demokraten ablehnen. Die neokonservative Washington Times nannte ihn, unter Bezug auf seinen afrikanischen Vater sogar einen
Dritte-Welt-Sozialisten.

Im Original heisst das:
If Mr. Obama became president, it would be the first time in history that an American president hailed from a Third-World lineage (Mr. Obama's father came from Kenya, an unmistakably Third World country). Now, since you cannot change where your parents came from, there is nothing inherently wrong with a president having Third-World parents. However, in Mr. Obama's case, this Third-World nexus is relevant because it may help explain his apparent proclivity for radical socialist ideas commonly seen in the Third World.

Übersetzt:
Würde Mr. Obama Präsident, wäre das das erste Mal in der Geschichte, daß ein amerikanischer Präsident von einer Familie aus der Dritten Welt abstammt. (Der Vater von Mr. Obama kam aus Kenia, ein unbestreitbares Dritte-Welt-Land.) Nun, weil man sich seine Eltern nicht aussuchen kann, heisst das nicht, dass es grundsätzlich falsch ist, daß ein Präsident Eltern aus der Dritten Welt hat.Doch bei Mr. Obama ist dieser Dritte-Welt-Nexus[1] wichtig, denn er hilft möglicherweise, seine offensichtliche Neigung für radikalsozialistische Ideen, wie man sie für gewöhnlich in der Dritten Welt sieht, zu erklären.


Das Problem dabei ist: Amerikaner haben bloß eine vage Idee davon, was Sozialismus ist. Und, 19 Jahre nach dem Kollaps der Sowjetunion hat das Wort nicht länger die negative Konnotation, die es einst, während des Kalten Krieges hatte. Und nun hat die US-Regierung - mit Unterstützung von John McCain - den Schritt zur Verstaatlichung des US-Bankwesens gemacht. Dies wurde dann dem amerikanischen Volk als guter und notwendiger Schritt zur Verhinderung des Totalkollaps der globalen Finanzmärkte verkauft. Und die wenigen übriggebliebenen Wall-Street-Banker tragen jetzt Buttons, auf denen steht, daß sie alle jetzt Sozialisten seien. Kann Sozialismus da so schlecht sein?

Jedenfalls scheint die "Sozialismus-"Schmähung für die McCain-Kampagne nicht zu wirken, denn der Republikaner fällt in den Umfragen weiter zurück. Die Amerikaner haben die Auswirkungen der neoliberalen Agenda der Deregulation und Privatisierung kennengelernt und sind nicht glücklich. Wie sonst wäre es zu erklären, daß sie an den Social Security- und Medicare-Programmen hängen und diese "sozialistischen" Programme ausgeweitet sehen wollen.

In Deutschland, wo die drittgrößte Partei offen marxistisch ist, ist die Situation so verschieden nicht. Eine neue Umfrage, die der Spiegel heute veröffentlicht hat, zeigt, daß die Mehrzahl der Deutschen die Verstaatlichung von Schlüsselindustrien gutheissen. Mit großer Mehrheit - auch bei konservativen Wählern heissen sie ebenfalls eine teilweise Regierungskontrolle von Aktiengesellschaften gut, um Übernahmen aus dem Ausland zuvorzukommen:
Am größten ist die Zustimmung zur Verstaatlichung der Strom- und Gaskonzerne. 77 Prozent der Deutschen wünschen dies. 84 Prozent der Grünen sind dafür und sogar knapp drei Viertel der Unionsanhänger (73 Prozent) sowie 70 Prozent der FDP-Wähler. Aus Sicht der meisten Bürger sollten auch die Finanzindustrie wie Banken und Versicherungen (64 Prozent) und Logistikunternehmen wie Fluglinien, Bahn und Post (60 Prozent) zumindest teilweise staatlich sein.


Die Kommentare unter dem Originaleintrag sind zustimmend.

[1]: Verbindung

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FreiheIT-Blog: Links 85
11/02/2008 05:00 AM
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Mein Parteibuch Blog: Empfiehlt die RAND Corporation Krieg wegen der Finanzkrise?
11/02/2008 04:52 AM

Die pakistanische Internet-Zeitung Pakistan Daily berichtete gestern unter Berufung auf chinesische und französische Medienberichte, dass die US-amerikanische Kriegslobby in Gestalt der dem Pentagon nahestehenden RAND Corporaton vor kurzem versucht hat, die US-Regierung dazu zu bewegen, als marktgerechtere Alternative zum 700 Mrd Dollar “Rettungspaket” von Hank Paulson einen größeren Krieg zu starten.

Das Angriffsziel hätte demzufolge nicht mehr nur ein kleines schwaches Land wie Irak oder Afghanistan sein sollen, sondern eher ein Land wie China, Iran oder Russland. Ob das stimmt oder nicht?

Da mag jeder selbst recherchieren und sich eine Meinung bilden. Aber da zur RAND Corporation der Kriegsverbrechen höchst verdächtige Personen wie Donald Rumsfeld und Condoleeza Rice gehören, ist der Rand Corporation so ziemlich alles zuzutrauen.

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Freeman: Obama hat $700'000 in Berlin ausgegeben
11/02/2008 03:52 AM
Für seinem Bühnenauftritt im Berliner Tiergarten im Juli, hat Barack Obama fast $700'000 für Bühne, Ton und Licht ausgegeben. Der Event wurde organisiert von der Firma Mediapool und wurde aufgezogen wie ein Rockkonzert, mit den Aufwärmbands Reamonn und Reggae Singerin Patrice.

Die Firma und die Zahlen des Events wurden jetzt bekannt, weil am Donnerstag die Wahlkampfausgaben von Obama bei der Wahlkommission (Federal Election Commission) in Washington eingereicht wurden.

Die Firma Mediapool wirbt prominent mit dem von ihr organisierten Auftritt von Obama auf ihrer Webseite.

Der Firma wurden von Obama insgesamt $667'082 in drei Teilen im Juli und August bezahlt, wie die FEC-Daten zeigen. Die Kampagne hat auch $9'018 für Limousinen an die Firma Bero Berlin bezahlt.

Offizielle haben die Menschenmenge bei einer politischen Ansprache als einer der grössten in der Geschichte Berlins geschätzt. Das Wahlkampfteam von Obama geht von 200'000 aus, die deutsche Botschaft in Washington sogar von 500'000.

Kommentar: Na ja, Politik ist Showbusiness. Für so viel Geld kann man sich alles kaufen, auch einen Haufen "Fans" und Claqueure … oder sind die Berliner so begeistert von Obama? "Ick bin ein Negerkuss, nein ein Krapfen, ick meine ein Berliner!"

Verwandte Artikel: Obamas Neue-Weltordnung-Ansprache in Berlin, McCain - Ein Haufen unterwürfiger Deutsche [Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Das durchgeführte Tagesende
11/02/2008 03:50 AM

Tagesende wurde durchgeführt

Anzeige einer Kasse in einem Markt der Billigkette »Lidl« gegen 18:00 Uhr. Offenbar war zu diesem Zeitpunkt schon jemand damit beschäftigt, seinen Feierabend durchzuführen.

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Lumières dans la nuit: Die unsichtbare Faust
11/02/2008 03:50 AM

Er sagte zum Thema der gegenwärtigen Krise des Banken- und Geldsystemes: »Es ist doch gar kein Wunder, dass die alle so überrascht, ja erschrocken sind. Es ist nun einmal die › unsichtbare Hand des Marktes› gewesen, die alles richten sollte, die sieht man eben nicht. Auch dann nicht, wenn sie zu einer Faust wird, die einem in die Fresse schlägt.«

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politplatschquatsch: Der Boulevard liest PPQ
11/02/2008 01:09 AM
Kaum einen Tag, nachdem PPQ ausgerechnet hat, dass der vom Cello-Minister Tiefensee gefeuerte Staatssekretär Randow zwar entlassen wurde, seine Bezüge aber zu großen Teilen weitererhalten wird, ziehen auch die seriösen Holzmedien nach: Die Berliner "BZ", berichtet die "Bild", berichtet, dass der 49-jährige Ex-Bahnaufsichtsrat sich über 7645 Euro monatlich freuen können. Für die er keinen Handschlag tun muss.

Nicht gereicht hat es in den vereinigten Großraumbüros für eine Multiplikation der monatlichen Zahlungen mit der mutmaßlichen Restlaufzeit des Gefeuerten: PPQ hatte auf zwei Millionen getippt, nach den sorgfältig recherchierten Zahlen der "BZ" sind es 1,5 Millionen. Haben wir wieder zu schnell zu schwarz gemalt. Was für ein Glück.[Link] [Cache]
Kritik und Kunst: Über ein vermeintliches Tucholsky-Gedicht
11/02/2008 01:00 AM

Seit einigen Tagen geistert dieses Gedicht durch die Blogosphäre. Nun fand ich schnell heraus (einige Inversionen und Ellipsen, auch das "famos", passten stilistisch einfach nicht zu Tucho), dass das - im übrigen ziemlich gut geschriebene - Gedicht nicht von Tucho war, war also gewarnt.

Andere aber haben das Gedicht guten Glaubens geposted und scheinen jetzt entblößt: Jahaha, so höhnt es in einem von Spin-Doctors restlos auf den Hund gebrachten Diskurs, in dem es nicht mehr um Argumente geht sondern nur noch darum, Menschen kaputt zu machen: Jahaha, da ist der Beweis, so sind sie, die linken Kritiker des Neoliberalismus...bejubeln einen FPÖ-Sympathisanten.

Gar nichts ist bewiesen mit Ausnahme dessen, dass die rechten Querfronter immer geschickter vorgehen. Sogar unter der Flagge Tucholsky schiffen sie inzwischen...(ich habe noch nicht herausrecherchiert, wer "Pannonicus" Gedicht als erster mit dem Tucho-Label versah.)

Nirgends bedient dieses Gedicht, isoliert betrachtet, antisemitische Klischees - selbst "nicht nur in Amerika" kann man so lesen, dass der Verfasser auf die Internationalität der Krise abhebt. Denn (auch, wenn die Stammleser meines Blogs es nicht mehr hören können): Wer behauptet, Kritik am Spekulantenunwesen sei antisemitisch, behauptet im Umkehrschluß (jedes gute Logik-Lehrbuch hilft!), Spekulantenwesen sei jüdisches Wesen. Der Antisemitismus, den uns Antideutsche mithilfe dieser billigen und dummen Dekonstruktion seit Jahren andichten wollen, ist also in Wahrheit deren eigener. Ende der Durchsage! Und da wir in Deutschland sind, man die Selbstverständlichkeiten also immer mit dazu sagen muss: Selbstverständlich gibt es antisemitische Kapitalismuskritik (sofern der ehrenwerte Begriff "Kritik" hier statthaft ist), selbstverständlich haben Illi und Schröder hier häufig völlig Recht, selbstverständlich war, ist und bleibt der Antisemitismus der Sozialismus des dummen Kerls. Ich habe es, was diesen Punkt betrifft, in den vergangenen Jahren wirklich nicht an Deutlichkeit fehlen lassen. Aber was hat all das denn mit der völlig berechtigten Kritk am Gebahren der Finanzmärkte und ihrer Akteure zu tun?

Wenn ich mir das Gedicht isoliert anschaue, kann ich eigentlich fast alles unterschreiben:
- Kritik am Spekulantenunwesen ist richtig, gerade vom linken Standpunkt aus. Wers mir nicht glaubt, ließt es in Marxens Kapital nach.
- Dass Gewinne privatisiert, Verluste sozialisiert werden, ist in der Tat das grundlegende Verfahren kapitalistischen Wirtschaftens.
- Dass bei innenpolitischen Schwierigkeiten, in Krisen, gerne außenpolitische Abenteuer gesucht werden, ist eine sattsam bekannte Trivialität.

Kurzum: das Gedicht ´stimmt´ in dem Sinne, in dem es ´stimmt´, wenn in einem Nazi-Mathebuch "2 und 2 gleich 4" steht. Oder gehören Sie zu denen, die dem Satz "Der Eifelturm steht in Paris" widersprechen, nur weil ihn ein Zeuge Jehovas geäussert hat?

Und damit könnten wir diesen Sturm im Wasserglas ganz schnell wieder vergessen.

Und doch möchte ich noch ein wenig verweilen. Die Infamie, Auschwitz zu vernutzen, damit der Neoliberalismus, also eine zutiefst gewaltätige sozialdarwinistische Ideologie, als legitimiert gilt, ist von mir immer schon als Gipfel der Diskursniedertracht angeprangert worden - und die letzten eineinhalb Jahrzehnte waren nicht arm an Niedertracht. Es war insbesondere diese Lüge, die mir immer wieder deutlich machte, "als in der bleiernen Zeit" zu leben. Ich bin da eigentlich immer noch verstört. Denn nicht, dass einige sich an diesem Diskursgaunerstück versucht haben, war so schlimm: Auschwitz gegen die Linke zu wenden gehört zur Grundausstattung des konservativen Diskurses seit dem 9. Mai 1945; ein offenkundiger Akt von Schuldabwehr. Sondern dass ihnen das über Jahre hinweg fast vollständig hat gelingen können. Man hatte passagenweise den Eindruck, sich in den 50er Jahren zu befinden. Als habe die Aufklärung der letzten Jahrzehnte überhaupt keine Folgen gehabt. Der Neoliberalismus war immer mehr als nur eine Wirtschaftsdoktrin: Er war der Versuch einer Kulturrevolution - der Versuch, mit allen Mitteln zu desolidarisieren.

Bei der derzeitigen schweren, berechtigt schweren Legitimationskrise operieren - man kann das inzwischen (nach einigen Tagen Schockstarre auf deren Seite) gehäuft beobachten - die Spin-Doctors der herrschenden Doktrin mit ganz harten Bandagen. Wieder und wieder werden sie besonders aggressiv tun, was sie immer schon taten: die links=rechts-Karte zücken, und es gehört keine prophetische Begabung dazu, vorauszusagen, dass der falsche Tucholsky wieder und wieder als "Beleg" herhalten wird müssen. Passiert ja jetzt schon.

Lassen Sie sich davon nicht beirren. Hölderlins wunderschönes Gedichtfragment beginnt mit der Aufforderung "Komm!, ins Offne Freund!" - und es spricht nicht zuletzt die Hoffnung aus, dass "gefunden das Wort, und aufgegangen das Herz ist".

Bleiben Sie offen, finden Sie das Wort. Sie sind kein Antisemit - wäre ja noch schöner! -, wenn Sie Hungerspekulation als das bezeichnen, was sie ist: Als Ausdruck hemmungsloser menschlicher Verkommenheit und Verwahrlosung.

[Link] [Cache]
Esowatch: Lichtkraft durch Ulrich Warnke
11/02/2008 12:56 AM
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Haben sie sich auch schon mal gewundert, warum ihre geheime Psyche gelegentlich geistheilerrische Wege bei Banalerkrankungen geht, sie im warmen Sommer so gar keine Lust auf fettiges Essen haben oder Marmeladenbrote entgegen dem Murphy'schen Gesetz auch mal auf der richtigen Seite zu Boden fallen und ihre Wünsche ans Universum nicht immer ungehört bleiben ? Macht nichts, ging mir bislang auch so. Das liegt ganz einfach daran, dass sie bis heute trotz Broschüren, Anti-Elektrosmogaktivisten, Esoterikpostillen und Internetwerbung für elektro-magnetische Kraftfeld-Therapie-Geräte noch nichts vom Esoteriker und akademischen Oberrat Ulrich Warnke der Universität des Saarlandes und seiner Gehirn-Magie gehört haben.



...Der Glaube ist Teil des universellen Geistes und verwendet die Psyche zur
Realisierung... mit ...enormer Kraftwirkung zur Steuerung der Materie... Solange der Glaubensmoment anhält ist die Realität stabilisiert...


Glaubt Quanten-Biologe Warnke. Aber sein Glaube schafft noch weitere Glaubens-Realitäten, abgeleitet aus Koinzidenzen und Hypothesen. Etwa die, dass das weltweite CCD-Bienensterben eigentlich gut damit zu erklären wäre, dass ausgerechnet im entfernten Alaska eine Funkstation namens HAARP gebe, deren Leistung (vergleichbar mit der Hälfte der Power einer DB-Elektrolok) eben den Bienen weltweit auf Knopfdruck den Garaus mache. Oder die, dass der Mensch dank Sonnenstrahlung eigentlich gar nicht so viel essen müsse. Die Lichtfasten-Anhänger à la Jasmuheen haben nun endlich ihren wissenschaftlichen Papa gefunden.

Hier geht's weiter: Ulrich Warnke[Link] [Cache]
rotglut.org: Vorgestern war der 7. Jahrestag einer geschichtsträchtigen Niederlage Gravenreuths
11/02/2008 12:26 AM
Oder warum Gravenreuth "bis zum heutigen Tag" den Stefan Münz nicht in Ruhe lässt Ursache: http://aktuell.de.selfhtml.org/archiv/rechtundlinks/index.htm - Bitte beachten: Die Angaben über Alexander J. Kleinjung müssen gründlich revidiert werden! Folge: ... [Link] [Cache]

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