Friday, February 27, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-08

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-08


Radio Utopie: Erstes Flugblatt der "Weißen Rose"
11/08/2008 10:27 PM

Es gab einst eine Zeit in der sich eine Handvoll Menschen bemühte dem Unrecht ein Ende zu setzten. Nur wenige waren bereit zu hören. Eindringlich wiesen sie auf Gefahren hin und ließen am Ende dafür ihr Leben.
Heute... - Heute stehen wir in der Pflicht ihre Arbeit fortzusetzten.


Wir überlassen nun den Geschwistern Scholl und den Mitgliedern der Weißen Rose das Wort und fordern die Menschen auf die aktuelle Situation zu analysieren und aufzustehen.



 


Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger als sich ohne Widerstand von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen Herrscherclique "regieren" zu lassen. Ist es nicht so, dass sich jeder ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt das Ausmass der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird, wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die grauenvollsten und jegliches Mass unendlich überschreitenden Verbrechen ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, dass es, ohne eine Hand zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige Gesetzmässigkeit der Geschichte, das Höchste, das ein Mensch besitzt und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen, preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung unterzuordnen, wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann verdienen sie den Untergang.


Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark aus dem Innersten gesogen und nun ihres Kerns beraubt, bereit sind, sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so - aber es ist nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer, systematischer Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und erst, als er darin gefesselt lag, wurde er sich des Verhängnisses bewusst. Wenige nur erkannten das drohende Verderben, und der Lohn für ihr heroisches Mahnen war der Tod. Über das Schicksal dieser Menschen wird noch zu reden sein.


Wenn jeder wartet, bis der Andere anfängt, werden die Boten der rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons geworfen sein. Daher muss jeder einzelne seiner Verantwortung als Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewusst in dieser letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geissel der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand - Widerstand -, wo immer Ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser atheistischen Kriegsmaschine, ehe es zu spät ist, ehe die letzten Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln, und ehe die letzte Jugend des Volkes irgendwo für die Hybris eines Untermenschen verblutet ist. Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die es erträgt!


Aus Friedrich Schiller, "Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon":


"... Gegen seinen eigenen Zweck gehalten, ist die Gesetzgebung des Lykurgus ein Meisterstück der Staats- und Menschenkunde. Er wollte einen mächtigen, in sich selbst gegründeten, unzerstörbaren Staat; politische Stärke und Dauerhaftigkeit waren das Ziel, wonach er strebte, und dieses Ziel hat er so weit erreicht, als unter seinen Umständen möglich war. Aber hält man den Zweck, welchen Lykurgus sich vorsetzte, gegen den Zweck der Menschheit, so muss eine tiefe Missbilligung an die Stelle der Bewunderung treten, die uns der erste flüchtige Blick abgewonnen hat. Alles darf dem Besten des Staats zum Opfer gebracht werden, nur dasjenige nicht, dem der Staat selbst nur als ein Mittel dient. Der Staat selbst ist niemals Zweck, er ist nur wichtig als eine Bedingung, unter welcher der Zweck der Menschheit erfüllt werden kann, und dieser Zweck der Menschheit ist kein anderer, als Ausbildung aller Kräfte des Menschen, Fortschreitung. Hindert eine Staatsverfassung, dass alle Kräfte, die im Menschen liegen, sich entwickeln; hindert sie die Fortschreitung des Geistes, so ist sie verwerflich und schädlich, sie mag übrigens noch so durchdacht und in ihrer Art noch so vollkommen sein. Ihre Dauerhaftigkeit selbst gereicht ihr alsdann viel mehr zum Vorwurf als zum Ruhme - sie ist dann nur ein verlängertes Übel; je länger sie Bestand hat, um so schädlicher ist sie.


... Auf Unkosten aller sittlichen Gefühle wurde das politische Verdienst errungen und die Fähigkeit dazu ausgebildet. In Sparta gab es keine eheliche Liebe, keine Mutterliebe, keine kindliche Liebe, keine Freundschaft - es gab nichts als Bürger, nichts als bürgerliche Tugend.


... Ein Staatsgesetz machte den Spartanern die Unmenschlichkeit gegen ihre Sklaven zur Pflicht; in diesen unglücklichen Schlachtopfern wurde die Menschheit beschimpft und misshandelt. In dem spartanischen Gesetzbuche selbst wurde der gefährliche Grundsatz gepredigt, Menschen als Mittel und nicht als Zwecke zu betrachten - dadurch wurden die Grundfesten des Naturrechts und der Sittlichkeit gesetzmässig eingerissen.


... Welch schöneres Schauspiel gibt der rauhe Krieger Gaius Marcius in seinem Lager vor Rom, der Rache und Sieg aufopfert, weil er die Tränen der Mutter nicht fliessen sehen kann!


... Der Staat (des Lykurgus) könnte nur unter der einzigen Bedingung fortdauern, wenn der Geist des Volks stillstünde; er könnte sich also nur dadurch erhalten, dass er den höchsten und einzigen Zweck eines Staates verfehlte."


Aus Goethes "Des Epimenides Erwachen", zweiter Aufzug, vierter Auftritt:




Genien


...
Doch was dem Abgrund kühn entstiegen,
Kann durch ein ehernes Geschick
Den halben Weltkreis übersiegen,
Zum Abgrund muss es doch zurück.
Schon droht ein ungeheures Bangen,
Vergebens wird er widerstehn!
Und alle, die noch an ihm bangen,
Sie müssen mit zu Grunde gehn.


Hoffnung


Nun begegn' ich meinen Braven,
Die sich in der Nacht versammelt,
Um zu schweigen, nicht zu schlafen,
Und das schöne Wort der Freiheit
Wird gelispelt und gestammelt,
Bis in ungewohnter Neuheit
Wir an unsrer Tempel Stufen
Wieder neu entzückt es rufen:
   (Mit Überzeugung, laut:)
Freiheit!
   (gemässigter:)
Freiheit!
   (von allen Seiten und Enden Echo:)
Freiheit!



 




 


Wir bitten Sie, dieses Blatt mit möglichst vielen Durchschlägen abzuschreiben und weiterzuverteilen!

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redblog: "... Hammer und Sichel ..."
11/08/2008 10:26 PM
Aufregung herrscht beim RCDS Freiburg. Am 4. November erschien Juraprofessor Roland Hefendehl im Audimax der Uni Freiburg, um vor den Erstsemestern eine Einführungsvorlesung zu lesen.

Gekommen war er in einer Trainingsjacke, nicht irgendeiner Trainingsjacke, sondern einer blauen DDR-Sortjacke, Emblem inklusive.
Dagegen protestierte der rechte Studierendenverband nun heftig. Ein Student erklärte gegenüber Spiegel online, er sich nur schwer auf die Vorlesung konzentrieren können, weil es die ganze Zeit auf den Schriftzug habe starren müssen.

Seinen Unmut ließ der RCDS mit einer Pressemitteilung freien Lauf und offenbarte eine deutliche Bildungslücke.


Bakanntlich waren Hammer, Zirkel und Ährenkranz Bestandteile des DDR-Emblems. Aber soweit reicht das Wissen in Freiburg nicht, ähnlich wie bei der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung



Dokumentiert:
Pressemitteilung des RCDS [pdf][Link] [Cache]
politplatschquatsch: Gorgeous George
11/08/2008 10:14 PM
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politplatschquatsch: Natural Born Präsident
11/08/2008 10:14 PM
So sieht eine Geburtsurkunde aus Hawaii aus, wenn sie direkt nach der Geburt ausgefüllt wird (oben). Unten die Geburtsurkunde, die Barack Obama der Webseite
Factcheck als die seine vorgelegt hat. Nach Ansicht von Peoplespassions ein Dokument, das sich jedermann nachträglich unter Vorlage "minimaler Dokumente" und ohne Überprüfung ausstellen lassen kann. Lustige Geschichte. Und deutschlandweit immer noch keiner außer PI, der das zumindest ein bisschen spannend findet. Naja, so lange über Knaller wie Michelle Obamas rotes Kleid zu berichten ist. [Link] [Cache]
Barack - mit oder ohne Hussein - Obama: Wenn Rassisten weinen
11/08/2008 10:11 PM
Während überall in der Welt mit der Wahl Obamas Hoffnung aufkeimt, sind unsere "Politisch Inkorrekten" Freunde natürlich völlig indisponiert und spucken Gift und Galle - oder völlig wirres Zeug.


(zum Vergrössern auf die thumbnails und Bilder klicken...)

Der hintersinnige Schwabe hat sich dazu als erster so seine Gedanken gemacht - wir dürfen das ausführen un das, was auch wir bereits gesammelt hatten, anfügen. Das Satire-Fake von Dietmar beruht auf einen PI-Artikel - und der wiederum auf eine Satire des Counterjihad-Blogs "Wiener Türen". Von denen stammt auch das wunderschöne Bild, das wir Euch auch nicht vorenthalten wollen. Die PIpper haben das natürlich wieder nicht verstanden und machen die Satire zur "Spekulation" ... na gut, vielleicht hat auch bei den Pro-Amerikanisten das Englisch nicht so weit gereicht. Die Satire von "Wiener Türen" fanden wir ja noch wenigstens ein bißchen witzig - auf die Sache mit dem 12. Imam musß ich später noch mal zurückkommen - aber dann wird es wieder eklig: Fäkalblogger Kewil kriegt es fertig, gerade die Überwindung des Rassismus durch diese Wahl als Rassismus zu brandmarken:

Die meisten der interviewten Afroamerikaner wählten Obama wegen seiner Hautfarbe und sagen das ungeniert in die Kameras. ARD und ZDF freuen sich riesig darüber. Das ist aber eigentlich Rassismus pur! Nur darf dies niemals so genannt werden - auch in den USA nicht, dem Geburtsland der politischen Korrektheit. Nur wenn Weiße McCain wegen seiner Hautfarbe gewählt haben, dann ist dies typisch rassistisch und verwerflich! Natürlich erwarten die Schwarzen nun Jobs und vor allem eine hohe brüderliche Sozialhilfe...


auch hier wird der 12. Imam im Kommentarbereich angesprochen:

freddy meint:
5.11.2008 um 8:28
Hat Achmachmirdenjihad schon was dazu gesagt, dass der Mahdi endlich auferstanden ist?


Da dort die Hetzseite "faithfreedom" beworben wird, wollen wir uns auch das mal ansehen, heute ekelt's uns vor nix. Es darf schreiben - Berufsapostat Ali Sina:
It is surreal to see the level of hysteria in his admirers. This phenomenon is unprecedented in American politics. Women scream and swoon during his speeches. They yell and shout to Obama, "I love you." Never did George Washington, Abraham Lincoln, Franklin Roosevelt. Martin Luther King Jr. or Ronald Reagan arouse so much raw emotion. Despite their achievements, none of them was raised to the rank of Messiah. The Illinois senator has no history of service to the country. He has done nothing outstanding except giving promises of change and hyping his audience with hope. It's only his words, not his achievements that is causing this much uproar.
Von da aus ist es nur ein kleiner Schritt zu Robert Spencer, der ja auch bei FF schreibt. Auch Robert Spencer ist äusserst unfroh - unter der Überschrift:
Obama's Election: 'An Apology From the American People'

schreibt er:

Achmad Sobry Lubis, the secretary general of a virulently anti-American jihadist group in Indonesia, the Islamic Defenders' Front (FPI), declared that he "praised Allah for Obama's win..."

deswegen:
Is the President-elect aware of this effort to destroy Western civilization from within and of the fact that among those applauding his election and stated foreign policy goals are members of the principal organization advancing this effort? Has he pondered the implications of this?

deswegen:

It is nice to be loved, and Barack Obama is certainly loved in the Islamic world. As President, however, he will very soon face the choice between continuing to be loved and acting to defend his country against those who would destroy it from both within and without. He almost certainly won't be able to have it both ways.

Ja, klar. Mr. Spencer, der ja nach einem on-dit eines seiner belgischen Freunde zum Beraterkreis von Hilary Clinton gehört, könnte ja als Gastgeschenk eine Obsession-DVD mitbringen:
Mr. President, mit diesem Meisterwerk hatten wir zwar eigentlich McCain/Palin ins Amt bringen wollen, aber wir sind sicher, dass man sie noch weiter gebrauchen kann...
mitglieder, die halten mit ihrer Meinung auch nicht hinter dem Berg - was der flämische Abgeodnete Fiip de Man unter sich gelassen hat, ist wert, vollständig übersetzt zu werden:
Het viel te verwachten: een combinatie van steeds meer niet-blanke stemmen en de economische crisis heeft John McCain en Sarah Palin de das omgedaan. 96% van de negers en 67% van de inwijkelingen uit Centraal- en Zuid-Amerika stemden voor Barack Hussein. Als dan ook nog eens een deel van de blanken afhaakt omdat zij zwaar getroffen worden door een financiële annex economische crisis, valt het niet moeilijk te verklaren dat de linkse kleurling Barack Hussein met 5% voorsprong wint.
Wellicht zal Barack Hussein nu tijdens zijn regeerperiode massaal vreemdelingen regulariseren en naturaliseren om zo de electorale basis van zijn 'democratische partij' te vergroten tegen de volgende verkiezingen. Het is hetzelfde systeem waarmee de linkerzijde in Europa krampachtig probeert aan de macht te blijven. Het is te hopen dat de Europeaan dit tijdig doorziet, anders zullen het steeds meer de allochtonen zijn die beslissen over de toekomst van onze kinderen en kleinkinderen."


Übersetzt:
Das war zu erwarten. Eine Kombination von immer mehr nicht-weissen Stimmen und die Wirtschaftskrise haben John McCain und Sarah Palin den Rest gegeben. 96% der Neger und 67% der Einwanderer aus Mittel- und Südamerika stimmten für Barack Hussein. Wenn sich dann noch ein Teil der Weissen ausklinkt, weil sie von der Wirtschaftskrise schwer getroffen wurden, fällt es nicht schwer zu erklären, wieso der linke "kleurling" Barack Hussein mit 5% Vorsprung gewinnt.
Vielleicht wird Barack Hussein nun während seiner Regierungszeit eine Masse von Fremden einbürgern, um die Wählerbasis seiner "Demokratischen Partei" für die folgenden Wahlen zu vergrößern. Das System ist das Gleiche, mit dem die Linke in Europa krampfhaft versucht, an der Macht zu bleiben. Es bleibt zu hoffen, daß der Europäer das erkennt, andernfalls werden immer mehr Ausländer über die Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder bestimmen.


Who, the fuck is he?
Nun, er sitzt für den VB im Parlament und die Immigration ist sein spezielles Monothema, das er obsessiv verfolgt, was heissen soll, dass auch sonst nur das Übliche einfällt. Insofern ist er so, wie die Mitglieder und -Innen dieser "Partei" so sind. Jetzt noch mal ein bißchen Niederländisch für Anfänger. Mal davon abgesehen, daß die Partei von Obama in Anführungszeichen steht - er benutzt das Wort "kleurling": Das heisst nicht einfach "farbig", sondern war ein Terminus Technicus von dem, auch in der englischen Variante "coloured" ganz massiv die politischen Rechte der Menschen abhingen.
Wenn nun einige von unseren rassi(sti)sch Interessierten auf einmal monieren, daß Obama trotz weisser Mutter von den Schwarzen als einer der Ihren vereinnahmt worden sei:

malefiz meint:
5.11.2008 um 8:28

O ja, vermutlich haben wir dieselbe nette schwarze Dame gesehen, die freudestrahlend in die Kameras des Frühstücksfernsehens krächzte, sie hätte Obama wegen seiner Hautfarbe gewählt. Obama, der erste schwarze Präsident in der Geschichte der USA! Dass er eine weisse Mutter hat, tut nichts zur Sache. Einmal schwarz, immer schwarz. Die unausgesprochenen Rassegesetze können ja so unerbittlich sein...

# Arno S. meint:
5.11.2008 um 9:34

Obama ist kein Schwarzer. Er ist ein Mulatte.
So nennt man Abkömmlinge von Weissen und Schwarzen.


zeigt das mal wieder, daß sie sich selbst damit nicht beschäftigt haben: zu Zeiten, als die Hautfarbe noch die Bürgerrechte bestimmten, also bis in die 60er Jahre, galt die sogenannte One-Drop-Rule:
One-Drop-Rule
Zu Zeiten von Sklaverei und Segregation galten alle Menschen mit „einem Tropfen schwarzen Blutes" als schwarz. Damals wurden diese als Negro oder Colored bezeichnet. In den letzten Jahren wurde die rassistische Zuschreibung der sogenannten 'One-Drop-Rule' jedoch zunehmend hinterfragt und von der Antidiskriminierungs- und Bürgerrechtsbewegungen bloßgestellt.


Hier ist der lesenswerte/re englische Wikipediaeintrag. Diesen Bruchteilen waren früher Bürgerrechte bzw. die Abwesenheit derselben zugeordnet:


Octroon (achtstebloed), geboren uit een quadroon en een blanke
Quadroon (kwartbloed), geboren uit een mulat en een blanke
Mulat (halfbloed), geboren uit een zwarte en een blanke
Karboeger (driekwartbloed), geboren uit een mulat en een zwarte


Der "Oktorone" hatte 1 schwarzes Urelternteil und 7 weisse Ureltern; konnte er in den USA vor 1865 keinen Befreiuungsbrief vorzeigen, galt er automatisch als schwarz und somit Sklave. Später diente die One-Drop Regel dazu, diskriminierende Gesetze zu präzisieren:

The one-drop rule was a tactic in the U.S. South that codified and strengthened segregation and the disfranchisement of most blacks and many poor whites from 1890-1910. After Supreme Court decisions in Plessy v. Ferguson and related matters, White-dominated legislatures felt free to enact Jim Crow laws segregating Blacks in public places and accommodations, and passed other restrictive legislation. Legislatures sought to prevent interracial relationships to keep the white race "pure", long after slaveholders and overseers took advantage of enslaved women and produced the many mixed-race children.
The 1910–19 decade was the nadir of the Jim Crow era. Tennessee adopted a one-drop statute in 1910, and Louisiana soon followed. Then Texas and Arkansas in 1911, Mississippi in 1917, North Carolina in 1923, Virginia in 1924, Alabama and Georgia in 1927, and Oklahoma in 1931. During this same period, Florida, Indiana, Kentucky, Maryland, Missouri, Nebraska, North Dakota, and Utah retained their old "blood fraction" statutes de jure, but amended these fractions (one-sixteenth, one-thirtysecond) to be equivalent to one-drop de facto.


Tja, und jetzt ist es mir doch tatsächlich, quasi im Vorbeigehen zu erklären, was Berlusconi meinte, als er zu Medwedjew sagte:

Er ist jung, ansehnlich und sogar gebräunt...

Soll heissen:
Du wirst mit ihm fertig, er ist doch bloß ein Neger.

Ja, und den Vogel schiesst Daniel Pipes ab:
Obama's connection to Sirhan Sirhan.

In dem Artikel stehen noch eine Menge weiterer Anschuldigungen. Damit haben wir wirklich alles auf dem Radar, was in der nächsten Zeit aus dieser Richtung kommen könnte.

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Duckhome: Erstes Flugblatt der "Weißen Rose"
11/08/2008 10:11 PM
Es gab einst eine Zeit in der sich eine Handvoll Menschen bemühte dem Unrecht ein Ende zu setzten. Nur wenige waren bereit zu hören. Eindringlich wiesen sie auf Gefahren hin und ließen am Ende dafür ihr Leben.
Heute... - Heute stehen wir in der Pflicht ihre Arbeit fortzusetzten.

Wir überlassen nun den Geschwistern Scholl und den Mitgliedern der Weißen Rose das Wort und fordern die Menschen auf die aktuelle Situation zu analysieren und aufzustehen.










Nichts ist eines Kulturvolkes unwürdiger als sich ohne Widerstand
von einer verantwortungslosen und dunklen Trieben ergebenen
Herrscherclique "regieren" zu lassen. Ist es nicht so, dass sich jeder
ehrliche Deutsche heute seiner Regierung schämt, und wer von uns ahnt
das Ausmass der Schmach, die über uns und unsere Kinder kommen wird,
wenn einst der Schleier von unseren Augen gefallen ist und die
grauenvollsten und jegliches Mass unendlich überschreitenden Verbrechen
ans Tageslicht treten? Wenn das deutsche Volk schon so in seinem
tiefsten Wesen korrumpiert und zerfallen ist, dass es, ohne eine Hand
zu regen, im leichtsinnigen Vertrauen auf eine fragwürdige
Gesetzmässigkeit der Geschichte, das Höchste, das ein Mensch besitzt
und das ihn über jede andere Kreatur erhöht, nämlich den freien Willen,
preisgibt, die Freiheit des Menschen preisgibt, selbst mit einzugreifen
in das Rad der Geschichte und es seiner vernünftigen Entscheidung
unterzuordnen, wenn die Deutschen, so jeder Individualität bar, schon
so sehr zur geistlosen und feigen Masse geworden sind, dann, ja dann
verdienen sie den Untergang.



Goethe spricht von den Deutschen als einem tragischen Volke, gleich
dem der Juden und Griechen, aber heute hat es eher den Anschein, als
sei es eine seichte, willenlose Herde von Mitläufern, denen das Mark
aus dem Innersten gesogen und nun ihres Kerns beraubt, bereit sind,
sich in den Untergang hetzen zu lassen. Es scheint so - aber es ist
nicht so; vielmehr hat man in langsamer, trügerischer, systematischer
Vergewaltigung jeden einzelnen in ein geistiges Gefängnis gesteckt, und
erst, als er darin gefesselt lag, wurde er sich des Verhängnisses
bewusst. Wenige nur erkannten das drohende Verderben, und der Lohn für
ihr heroisches Mahnen war der Tod. Über das Schicksal dieser Menschen
wird noch zu reden sein.



Wenn jeder wartet, bis der Andere anfängt, werden die Boten der
rächenden Nemesis unaufhaltsam näher und näher rücken, dann wird auch
das letzte Opfer sinnlos in den Rachen des unersättlichen Dämons
geworfen sein. Daher muss jeder einzelne seiner Verantwortung als
Mitglied der christlichen und abendländischen Kultur bewusst in dieser
letzten Stunde sich wehren, soviel er kann, arbeiten wider die Geissel
der Menschheit, wider den Faschismus und jedes ihm ähnliche System des
absoluten Staates. Leistet passiven Widerstand - Widerstand
-, wo immer Ihr auch seid, verhindert das Weiterlaufen dieser
atheistischen Kriegsmaschine, ehe es zu spät ist, ehe die letzten
Städte ein Trümmerhaufen sind, gleich Köln, und ehe die letzte Jugend
des Volkes irgendwo für die Hybris eines Untermenschen verblutet ist.
Vergesst nicht, dass ein jedes Volk diejenige Regierung verdient, die
es erträgt!



Aus Friedrich Schiller, "Die Gesetzgebung des Lykurgus und Solon":



"... Gegen seinen eigenen Zweck gehalten, ist die Gesetzgebung des
Lykurgus ein Meisterstück der Staats- und Menschenkunde. Er wollte
einen mächtigen, in sich selbst gegründeten, unzerstörbaren Staat;
politische Stärke und Dauerhaftigkeit waren das Ziel, wonach er
strebte, und dieses Ziel hat er so weit erreicht, als unter seinen
Umständen möglich war. Aber hält man den Zweck, welchen Lykurgus sich
vorsetzte, gegen den Zweck der Menschheit, so muss eine tiefe
Missbilligung an die Stelle der Bewunderung treten, die uns der erste
flüchtige Blick abgewonnen hat. Alles darf dem Besten des Staats zum
Opfer gebracht werden, nur dasjenige nicht, dem der Staat selbst nur
als ein Mittel dient. Der Staat selbst ist niemals Zweck, er ist nur
wichtig als eine Bedingung, unter welcher der Zweck der Menschheit
erfüllt werden kann, und dieser Zweck der Menschheit ist kein anderer,
als Ausbildung aller Kräfte des Menschen, Fortschreitung. Hindert eine
Staatsverfassung, dass alle Kräfte, die im Menschen liegen, sich
entwickeln; hindert sie die Fortschreitung des Geistes, so ist sie
verwerflich und schädlich, sie mag übrigens noch so durchdacht und in
ihrer Art noch so vollkommen sein. Ihre Dauerhaftigkeit selbst gereicht
ihr alsdann viel mehr zum Vorwurf als zum Ruhme - sie ist dann nur ein
verlängertes Übel; je länger sie Bestand hat, um so schädlicher ist sie.



... Auf Unkosten aller sittlichen Gefühle wurde das politische
Verdienst errungen und die Fähigkeit dazu ausgebildet. In Sparta gab es
keine eheliche Liebe, keine Mutterliebe, keine kindliche Liebe, keine
Freundschaft - es gab nichts als Bürger, nichts als bürgerliche Tugend.



... Ein Staatsgesetz machte den Spartanern die Unmenschlichkeit
gegen ihre Sklaven zur Pflicht; in diesen unglücklichen Schlachtopfern
wurde die Menschheit beschimpft und misshandelt. In dem spartanischen
Gesetzbuche selbst wurde der gefährliche Grundsatz gepredigt, Menschen
als Mittel und nicht als Zwecke zu betrachten - dadurch wurden die
Grundfesten des Naturrechts und der Sittlichkeit gesetzmässig
eingerissen.



... Welch schöneres Schauspiel gibt der rauhe Krieger Gaius Marcius
in seinem Lager vor Rom, der Rache und Sieg aufopfert, weil er die
Tränen der Mutter nicht fliessen sehen kann!



... Der Staat (des Lykurgus) könnte nur unter der einzigen Bedingung
fortdauern, wenn der Geist des Volks stillstünde; er könnte sich also
nur dadurch erhalten, dass er den höchsten und einzigen Zweck eines
Staates verfehlte."





Aus Goethes "Des Epimenides Erwachen", zweiter Aufzug, vierter Auftritt:






Genien



...
Doch was dem Abgrund kühn entstiegen,
Kann durch ein ehernes Geschick
Den halben Weltkreis übersiegen,
Zum Abgrund muss es doch zurück.
Schon droht ein ungeheures Bangen,
Vergebens wird er widerstehn!
Und alle, die noch an ihm bangen,
Sie müssen mit zu Grunde gehn.



Hoffnung



Nun begegn' ich meinen Braven,
Die sich in der Nacht versammelt,
Um zu schweigen, nicht zu schlafen,
Und das schöne Wort der Freiheit
Wird gelispelt und gestammelt,
Bis in ungewohnter Neuheit
Wir an unsrer Tempel Stufen
Wieder neu entzückt es rufen:
(Mit Überzeugung, laut:)
Freiheit!
(gemässigter:)
Freiheit!
(von allen Seiten und Enden Echo:)
Freiheit!












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meinensenfdazu: Die Welt im Obama-Taumel
11/08/2008 10:02 PM
Wie ich schon in einem früheren Posting zum Ausdruck gebracht habe, befürchte ich, daß sich mit Obama als amerikanischer Präsident nichts Entscheidendes ändern wird. In seiner Rede in Berlin im August ließ er es bereits anklingen.
Darin fordert Obama mehr von den NATO-Partnern; unter anderem mehr Soldaten für den Krieg in Afghanistan.
Eventuell hat dieser zukünftige amerikanische Präsident mehr innenpolitischen Spielraum, aber er wird sich keinesfalls gegen den militärisch industriellen Komplex stellen können.
Es wird niemand amerikanischer Präsident, der nicht die Rückendeckung der
w i r k l i c h herrschend Klasse hat.
Bei all der Euphorie im Zusammenhang mit der Wahl Obamas sind Zweifel angebracht, was "Yes, We Can" und einen Wechsel angeht.[Link] [Cache]
rotglut.org: Na, meine Herren Andreas Neuber und Alexander J. Kleinjung?
11/08/2008 10:00 PM
[Update] Glauben Sie beide, im Angesicht dieser, Ihnen leicht zuzuordnenden, kriminellen Schweinerei, wirklich allen Ernstes, dass Sie am 21.11.2008 um 13:30 Uhr den Hauch einer Chance haben? ... [Link] [Cache]
Dave Koz: I Believe
11/08/2008 08:45 PM

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Die Iran-Situation: USA, EU und Indien ziehen Flotten vor Ostafrika zusammen
11/08/2008 08:26 PM

Unter der üblichen Heuchelorgie verlegen zur Zeit die USA, EU-Staaten wie Deutschland, Frankreich und Grossbritannien sowie andere Staaten (u.a. Indien) Seestreitkräfte vor das Horn von Afrika bzw in den Golf von Aden nahe dem Arabischen Meer.
Einen Sprungweit entfernt: der Persische Golf. Dort liegt bereits seit Dienstag (4.11.) das deutsche Kriegsschiff "Karlsruhe" im Hafen in Kuwait im Rahmen eines NATO-Manövers vor Iran. Die Karlsruhe war im Oktober noch mit dem angeblichen Ziel der "Piraten-Bekämpfung" vor Somalia aus Wilhelmshaven ausgelaufen.
Eine Kriegsfinte für die taubstummblinde Öffentlichkeit in Deutschland. Immer noch wagen es selbst unabhängige Medien nicht über diese Vorgänge zu berichten.

Die Fregatte "F212 Karlsruhe" ist wie die "F214 Lübeck" Teil der deutschen Einsatzflotte EF2, welche direkt dem Flottenkommando in Glücksburg-Meierwik untersteht. Die "Lübeck" war nach dem von Georgien und mit Unterstützung der USA, der NATO, der EU und Israel sowie aus Deutschland gelieferten Waffen gescheiterten Angriffskrieg gegen Südossetien und russische Truppen demonstrativ für ein NATO-Seemanöver ins Schwarze Meer eingelaufen.


Ebenfalls Teil der deutschen EF2-Einsatzflotte: die "Mecklenburg-Vorpommern". Auch sie war am 2.November aus dem EF2-Stützpunkt Wilhelmshaven mit dem angeblichen Ziel Afrika ausgelaufen, um sich


 


" im Rahmen der US-geführten Anti-Terror-Operation «Enduring Freedom» (OEF) an der Überwachung der Seewege gegen Terroristen beteiligen,


wie das Flottenkommando in Glücksburg vieldeutig in die Presse streuen liess.


Wie gestern nun berichtet wurde, stehen die im Arabischen Meer zusammengezogen Flotten der US-NATO-Hegemonie unter dem Oberbefehl eines britischen Generals des Northwood naval command. "Details des Einsatzes würden später entschieden", heisst es vielsagend in einer der raren Pressemeldungen.

Die Seestreitmacht der EU als Teil des Flottenverbandes soll im Dezember einsatzbereit sein. Am Montag soll in Brüssel der Aufmarsch der Seestreitkräfte durch die Aussenminister der EU-Staaten, unter ihnen Frank Steinmeier (SPD), abgesegnet werden.

Der spanische Kapitän der EU-Flotte, Andres Breijo, machte denn auch am 1.November gleich klar, wer der eigentliche Feind der sogenannten "Europäischen Union ist": die Menschenrechte.


"In den (guten) alten Zeiten, wenn die Navy einen Piraten fing, band sie ihm Hände und Füsse zusammen und schmiss ihn zurück ins Meer. Heute gibt es Menschenrechte"


Merkwürdigerweise stieg die Anzahl der "Piraten" in den letzten Monaten geradezu sprunghaft an, nachdem die Vereinten Nationen (UN) im Juni der NATO und EU die Kriegsvollmacht für einen Flottenaufmarsch und den Einsatz von Waffengewalt erteilt hatten.
Trotz der bereits seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion und dem unmittelbar darauffolgenden Beginn des ersten Irakkrieges 1991 umfangreichen US-Flottenpräsenz in der Region konnten "Piraten" laut Pressemeldungen ungehindert moderne Handelsschiffe und Tanker kapern.

Aus den USA kam Anfang Oktober eine Propaganda-Welle geschwappt, deren Ziel es ist öffentliche Unterstützung in Deutschland für einen neuen Angriffskrieg mit Lügen über angebliche Massenvernichtungswaffen zu gewinnen, diesmal gegen den Iran.
Name der Kampagne: "Stop the Bomb".
Aussagen des Chefs der internationalen Atomenergiebehörde IAEA, El Baradei, wurden nachweislich falsch so dargestellt, als hätte der Iran die Möglichkeit schon "zu Weihnachten" eine Atombombe zu besitzen, die dann naürlich Israel bedrohen würde, usw.


Es blieb Knut Mellenthin auf hintergrund.de überlassen diesen Bericht und die darauf aufbauende, blitzschnell von Neokonservativen in Deutschland aus dem Boden gestampfte Initiative "Stop the Bomb" in der Luft zu zerreissen.


"Nochmals zur Vermeidung eines Missverständnisses: ElBaradei rechnete seine Zeitangabe „mindestens sechs Monate bis zu einem Jahr“ bzw. - wie er sich dann selbst verbesserte - „ein Jahr mindestens“ ab einem hypothetischen Tag X. Nämlich ab dem – von ihm keineswegs für real gehaltenen – Moment, wo Iran sich entschließen könnte, aus dem Sperrvertrag auszusteigen und die Zusammenarbeit mit der IAEA abzubrechen. Da dies bekanntermaßen bis heute nicht geschehen ist und sich auch nicht andeutet, ist die Weihnachtsbombe auf jeden Fall Blödsinn, selbst wenn man die Worte von ElBaradei widersinnigerweise „ganz wörtlich“ nimmt. Widersinnigerweise, denn tatsächlich hat der IAEA-Chef in dem Interview seine Zeitangabe offenbar nicht in einem wissenschaftlichen Sinn gemeint, sondern wollte nur ausdrücken, dass selbst bei einem iranischen Ausstieg aus dem Sperrvertrag noch genug Zeit zum Handeln bleiben würde. Weder US-amerikanische noch israelische Dienststellen behaupten, dass Iran in einem Jahr oder gar in einem halben Atomwaffen herstellen könnte. Und ElBaradei, der hauptsächlich um Versachlichung und Deeskalation des Streits bemüht ist, wäre so ziemlich der letzte, der bewusst mit alarmistischen Prognosen Benzin ins Feuer schütten würde.

Im Gegenteil führte er im weiteren Verlauf des Interviews aus, dass ein Militärschlag gegen Iran „das Schlimmste wäre, was möglich ist. Es würde den Mittleren Osten in einen Feuerball verwandeln“. In diesem Fall würde er selbst, ElBaradei, seine Mission als gescheitert betrachten und von der Leitung der IAEA zurücktreten, betonte er in dem Interview mehrmals.

Wie evident unsinnig, ja geradezu lächerlich die Weihnachtsbomben-Geschichte ist, ergibt sich aus einem Vergleich mit den US-amerikanischen und israelischen Prognosen. Beginnen wir mit dem im November 2007 veröffentlichten gemeinsamen Bericht sämtlicher US-Geheimdienste, dem National Intelligence Estimate (NIE) mit dem Titel „Iran: Nuclear Intentions and Capabilities“.

Der allerfrüheste Zeitpunkt, zu dem Iran technisch in der Lage sein könnte, ausreichend hochangereichertes Uran (HEU) für eine Atomwaffe zu produzieren, ist dem NIE zufolge Ende 2009, „aber das ist sehr unwahrscheinlich“. Eher anzunehmen sei ein Zeitrahmen zwischen 2010 bis 2015. „Alle Dienste halten auch für möglich, dass diese Fähigkeit erst nach dem Jahr 2015 erreicht wird.“ – Wohlgemerkt, es geht lediglich um die technische Fähigkeit, HEU zu produzieren. Die Schwierigkeiten, wirklich einsatzfähige Atomwaffen zu entwickeln, sind dabei noch gar nicht angesprochen.

Schon das vorausgegangene Iran-NIE des Jahres 2005, das nicht veröffentlicht wurde, war nach Angaben der Washington Post davon ausgegangen, dass Iran erst zwischen 2010 und 2015 fähig sein könnte, genug HEU zu produzieren, um daraus Atomwaffen herzustellen...

Jeder, der sich mit dem Streit um das iranische Atomprogramm ernsthaft beschäftigt, ist wenigstens ungefähr über die prognostizierten Zeiträume im Bilde. Mit dem Märchen von der Weihnachtsbombe kann nur operieren, wer entweder überhaupt keine Ahnung hat – was für die Betreiber und Unterstützer der Anti-Iran-Kampagne peinlich und selbstentlarvend wäre – oder wem es auf eine Lüge mehr oder weniger nicht ankommt, wenn sie nur dem vermeintlich guten Zweck dient.

Die Linke ist in der STOP THE BOMB Kampagne mit der Bundestagsabgeordneten Petra Pau, dem Bundesarbeitskreis Schalom in der Parteijugend und mit einem Arbeitskreis der Rosa-Luxemburg-Stiftung vertreten. Zu den weiteren Akteuren der Kampagne gehören Stephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, Zentralratsvizepräsident Dieter Graumann und die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, der Politologe Matthias Küntzel, der Journalist Henryk Broder, die österreichische Schriftstellerin Elfriede Jelinek, der CDU-Politiker Heiner Geißler und der israelische Historiker Benny Morris, der den Einsatz von Atomwaffen gegen Iran fordert. Israel besitzt nach internationalen Schätzungen 150 bis 200 Atomwaffen auf Trägersystemen aller Waffengattungen. Im Gegensatz zu Iran hat es den Sperrvertrag nicht unterzeichnet."


Bereits im September verteilten führende US-Politiker und Abgeordnete beider Parteien, "Demokraten" wie "Republikaner", ein Papier namens "Die Herausforderung annehmen - US Politik gegen Irans Nuklearprogramm" ("Meeting the Challenge –U.S. Policy toward Iranian Nuclear Development").

Es ist ein Strategiepapier für eine völkerrechtswidrige Konfrontation, einen Krieg mit dem Iran, der auch vor dem Einsatz von Atomwaffen nicht zurückschreckt. Ausdrücklich wird die Bereitschaft betont "Hunderttausende Menschen zu töten", so der Neokonservative Michael Rubin welcher das Papier entworfen hat.
Ausdrücklich heisst es in diesem Papier, an dem auch der designierte nächste US-Aussenminister unter Barack Obama, Dennis Ross, beteiligt ist:


"Nur wenn die israelischen Politiker glauben, dass US- und europäische Politiker sicherstellen dass die islamische Republik keine Atomwaffen erlangt, werden die Israelis wahrscheinlich nicht den Iran selbst angreifen"


Die Reihenfolge der Aktionen, mit denen der Krieg gegen den Iran beginnen soll, listet der "Berliner Kurier" ("Was hat Obama mit dem Iran vor?") wie folgt auf:

- Finanzblockade
- Seeblockade
- Aufmarsch
- Ultimatum
- Luftschlag, auch mit Atomwaffen


Am 13.November plant der Bundestag die Kriegsvollmacht der neuen US-Regierung unter Barack Obama über deutsche Streitkräfte namens "Operation Enduring Freedom" (OEF) für weitere 13 Monate zu verlängern.

(...)


weitere Artikel:

06.11.08 OEF-Mandat: Deutsches Kriegsschiff "Karlsruhe" in Kuwait eingelaufen
05.11.08 Hoffen um die Welt
02.11.08 Deutsches Kriegsschiff an NATO-Manöver vor Iran beteiligt: OEF-Mandat?
02.10.08 Nach Biden jetzt Palin über Iran: "Strategien um diesen Krieg zu gewinnen"
25.08.08 Bericht: Regierung, Militär und Konzerne planen mit "bewaffneter Auseinandersetzung" gegen Russland und China
24.01.08 Ex-Bundeswehr-Chef ruft nach präventivem NATO-Atomschlag

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AK Vorratsdaten: Aufruf zur Eildemo in Wiesbaden gegen das BKA-Gesetz am So, 09.11.2008
11/08/2008 08:25 PM
Dieses Wochenende findet in Wiesbaden, dem Sitz des Bundeskriminalamts, eine Strategietagung des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung statt. Spontan wurde beschlossen, am morgigen Sonntag, 9. November 2008, eine Demonstration gegen das BKA-Vorhaben der Bundesregierung zu veranstalten.Treffpunkt ist um 14.30 Uhr vor dem Hauptbahnhof in Wiesbaden. Von dort aus werden wir gemeinsam zum BKA im Europaviertel ziehen und unseren Protest zum Ausdruck bringen. Kommt zahlreich!Zum Hintergrund: Am 09.11.2007 hat der Bundestag die totale Protokollierung des Kommunikations-, Bewegungs- und Internetnutzungsverhaltens der gesamten Bevölkerung beschlossen. Letzten Mittwoch nun hat die Bundesregierung den Weg für eine Änderung des BKA-Gesetzes bereitet, wonach die Bundesrepublik Deutschland erstmals eine zentrale Polizeibehörde mit exekutivischen Befugnissen erhalten soll, die im gesamten Land angewandt werden dürfen. In diesem Rahmen soll das Bundeskriminalamt heimlich Computer überwachen und Daten auslesen dürfen ("Online-Durchsuchung", "Bundestrojaner"). Die Novelle soll dem BKA außerdem Rasterfahndungen, Videoüberwachung von Wohnungen und die Überwachung jeglicher Kommunikation erlauben. Eine komplette Liste aller vorgesehenen Befugnisse befindet sich hier (http://www.daten-speicherung.de/index.php/bundeskriminalamt-soll-zentrale-staatspolizei-werden/). [Link] [Cache]
politplatschquatsch: Ein Fall für Kramer
11/08/2008 08:13 PM
Stephan Kramer, Genralsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat richtig große Probleme. In vielen Mitgliedsgemeinden des ZdJ wird das Geld seit Jahren wie mit Baggern in den Ofen geschippt, zerstritten sind nicht nur aus Rußland zugewanderte und deutsche Juden, sondern auch die Angehörigen der orthodoxen Gemeinden und die der eher liberalen. Gestritten wird meist ums liebe Geld, dass die einen bekommen und die anderen gern hätten, seit mehr als einem Jahrzehnt beschäftigen sich Gerichte mit der Verteilung der Staatsmoneten, mit der Aufteilung der Zuweisungen und der Prüfung von Mitgliederlisten der Gemeinden, die sich gegenseitig vorwerfen, Karteileichen zu führen, Nicht-Juden mitzuzählen und bei den Orthodoxen gar nicht ausgetretene Gemeindemitglieder als liberale Gemeindemitglieder einzugemende. Und umgekehrt.

Stephan Kramer könnte zu alldem etwas sagen. Er könnte kritisieren, wie sehr der Ruf der Jüdischen Gemeinden unter Gezänk und Kleinkrieg leidet, er könnte darauf dringen, korrupte Gemeindechefs abzulösen und eine Aussöhnung zwischen den feindlichen Lagern auf den Weg zu bringen.

Allerdings ist es viel einfacher, etwa über den niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff empört zu sein, dem in einer mitternächtlichen Sendung mit dem kokaingestählten Moderator Michel Friedman der Satz entschlüpft war, man dürfte gegen Manager keine Pogromstimmung schüren.

Pogromstimmung. Das ist das, was Katholiken seit dem Mittelalter immermal gegen Juden zelebriert haben. Das, was nach einem Bericht des "tagesanzeigers" in Indien "gegen die christliche Minderheit" herrscht. Und das, was nach Aussage Berliner Jesuitenpater Klaus Mertes viele christliche Gruppierungen derzeit "in Russland" erleiden.


Stephan Kramer weiß, wann es sich lohnt, empört und verletzt aufzuschreiben. Nicht bei verfolgten Indern. Nicht bei einem Jesuitenpater, der unzulässige Vergleiche bemüht. Erst und nur bei Christian Wulff warnt der Mann erbarmungslos: Eine Entschuldigung des Niedersachsen hat Kramer ausgechlagen. Damit sei die Sache noch keineswegs erledigt, ließ der frühere Assistent von Ignaz Bubis wissen. Zugleich ließ der 40-Jährige wissen, dass die Bundestagsresolution gegen Antisemitismus, die am Freitag ohne die Abgeordneten der PDS verabschiedet wurde, wegen der "Ausgrenzung der Linken durch die Union einen bitteren Beigeschmack" hinterlasse.

Stephan Kramer hätte es lieber gesehen, wenn auch die Linke-Abgeordnete Ulla Jelpke hätte mitmachen dürfen. Zumindest jedenfalls, so lange Jelpke nicht wirklich mitmachen darf. Die Linke ist bekennender Fan des Hisbollah-Anführers Nasrallah und Unterstützer der antisemitischen Hamas-Bewegung, die in ihrer Charta schreibt: „Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: 'Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!'"

Ein Fall für Kramer: Stimmt sie nicht mit ab, ist das "Ausgrenzung, die einen bitteren Beigeschmack" hinterlässt. Hätte sie mit abgestimmt, wäre das allerdings auch eine geharnischte Kritik wert gewesen: Antisemiten, die gegen Antisemitismus heucheln! Wertvolle Hinweise, ohne die Deutschland längst den moralischen Kompaß verloren hätte. Gestern hat der Bundestag die jährlichen Staatszuschüsse für den Zentralrat von drei auf fünf Millionen erhöht hat,[Link] [Cache]
Kritik und Kunst: SPIEGEL-Splitter, die ins Auge gehen
11/08/2008 08:10 PM

Schweigen wir mal vom dümmlichen Spin, mit dem Max Thomas Mehr - völlig realitätsbefreit - beginnt. Ypslinati hätte natürlich nicht "wissen können". Jemand, der sich für ein Amt bewirbt, blättert nicht in 8 Jahre alten Dissertationen, sondern er fragt direkt "Trägst Du das mit?". Dass Everts diese Frage mehrfach bejaht hat, wird bis heute nicht bestritten. Wenn Mehrs Behauptung, Everts sei immer schon dagegen gewesen, zutreffen, dürfte somit eher ein ziemlich starker Beleg dafür vorliegen, dass man Ypsilanti vorsätzlich hat reinrasseln lassen...

Übergehen wir auch seinen fröhlichen Selbstwiderspruch ("Aber die in dieser Dissertation geführte Auseinandersetzung über das Demokratieverständnis der damaligen PDS und das ambivalente Verhältnis der SPD zu dieser Partei hat an Aktualität nichts verloren - auch wenn sich die Linke heute anders zusammensetzt als damals die PDS." - fünfmal abgeschnitten und immer noch zu kurz!) - die PR-Agenten des Neoliberalismus sind sich da ja gewohnheitsrechtlich für nichts zu schade.

Nein, ich bin über einen anderen Satz gestolpert:

Das Gerede in der PDS von "einer Erosion und Vermachtung der Demokratie" enttarnt die junge Wissenschaftlerin als "grundlegende Skepsis" der SED-Nachfolgepartei "gegenüber der parlamentarisch-rechtsstaatlichen Demokratie".

Ganz hinterrücks werden hier Botschaften transportiert. Über Vermachtung - und somit auch Korruption - in einer Demokratie zu reden ist verfassungsfeindlich, rechtsstaatsfeindlich? Habe ich das richtig ausmultipliziert? Das ist ja komplett lill-lill.

Dass wir mit solch einer Groteske gerade jetzt belästigt werden, wo die offenkundige Korruption, über "externe" Berater in Ministerien etwa, über Herrn Asmussen (interessanter "zeit"-Aufsatz von 2004) etc fatale Folgen für alle zeitigt, dürfte kaum ein Zufall sein. Ich kann diesen Satz, so, wie der dasteht (ob Everts ihn so gemeint hat weiß ich nicht) nicht anders deuten denn als Aufforderung zur Unterwürfigkeit: Euch ziemt es, stehts das Maul zu halten. Schon vor Jahren "warnte" - bitte anschnallen, bevor Sie draufklicken! - der Politologe Strohmeier im SpON ja davor, seinen Kinder bedenkliche Weltbilder zu vermitteln, zB dass es in der Welt korrupt zugehe...

Wenn das derzeitige System, mit all seinen offenkundigen Korruptheiten, tatsächlich unsere Verfassung widerspiegelt, dann bin ich übrigens auch ein Verfassungsfeind. Und selbstverständlich sage ich meinen Kindern, dass diese Welt zutiefst korrupt und verkommen ist. Denn genau so ist es ja!

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Südpfalz / Gorleben: harte Schläge gegen die Atom-Plutokraten
11/08/2008 07:51 PM
rhbl

Wie die Frankfurter Rundschau meldet, demonstrieren fünfzehntausend Atomkraftgegner aus ganz Deutschland in Gorleben.

Nahe Wörth in der Südpfalz haben sich drei Demonstranten am Nachmittag an die Gleise gekettet, einbetoniert und die Strecke höchst erfolgreich blockiert (Foto, reuters). Der Transportzug mit Atommüll wartet an der Grenze seit Stunden auf französischem Gebiet auf die Möglichkeit zur Weiterfahrt. Ganze Gleise mussten laut taz aus dem Gleisbett gehoben und neu verschweisst werden.

„Die Atomkraftgegner fordern, den Salzstock in Gorleben als mögliches Endlager für hoch radioaktiven Atommüll aufzugeben. "Der Salzstock hat Kontakt zum Grundwasser", warnte Jochen Stay, der Sprecher der Anti-Atom-Initiative "X-tausendmal quer".

Tatsächlich wurde der für die Lagerung von Atommüll völlig ungeeignete Salzstock Gorleben ( Salz ist bekanntlich wasserlöslich!) seinerzeit von den CDU-Politknechten der angloamerikanischen Atomplutokraten aus rein politisch-administrativen Gründen als "Zwischenlager" ausgesucht. Weil Gorleben in einer "Enklave" des Zonenrandgebiets lag und von den Einwohnern der DDR keine Einsprüche im Genehmigungsverfahren zu befürchten waren. Der ewig strahlende Atommüll sollte am ehesten auf Kosten der globalen Atommafia in die Granitformationen der Rocky Mountains verbracht werden. Zurück in die USA, woher die teuflische Idee zur angeblich "friedlichen" Nutzung der Atomenergie gekommen ist. Dort gibt es ja angeblich auch schon ein Versuchsendlager.

Zu der Großdemonstration gegen den elften Castor-Transport sind allein 85 Busse angemeldet. Jochen Stay kündigte für das Wochenende eine große Sitzblockade auf der Straßentransportstrecke an" (FR)

Scusi hat aus gegebenem Anlass den Text des bekannten Arbeiterlieds „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit" an die aktuelle Situation angepasst und umgedichtet:


1. Brüder, zur Sonne, zur Freiheit,
Brüder zum Lichte empor.
jenseits der dunklen Atomklos
lugt Wind- und Solarkraft hervor.

2. Seht wie der Zug des Atommülls
die Heimat für immer verlässt.
Hinweg AKW voller Strahlung,
hinweg die Atombombenpest.

3. Brüder, in eins nun die Hände,
Brüder das Sterben verlacht:
Atom-Erpressern ein Ende,
heilig die letzte Schlacht.

4. Brechet das Joch der Tyrannen,
verstaatlicht ENBw.
Schwenkt die blutrote Fahne
über E.on und RWE.

5. Brüder, macht keine Possen,
auf, zur entscheidenden Schlacht!
all die Atomkraft-Genossen
steckt in den Gorleben-Schacht!

Solange der Verdacht nicht widerlegt ist, dass Kinder in der Umgebung von Atomkraftwerken vermehrt an Leukämie erkranken, müssten nach Artikel 2 des Grundgesetzes (Recht auf körperliche Unversehrtheit) alle deutschen AKW von Rechts wegen heruntergefahren, geordnet außer Betrieb gesetzt und amtlich versiegelt bleiben.[Link] [Cache]
keimform.de: Seven hypotheses about commonism
11/08/2008 06:39 PM

Elevate-Festival in Graz
[Presentation at »Kooperation statt Wettbewerb, Gemeinwohl statt Profit« @ Elevate-Festival]

Deutsche Version

1. The world will be commonist or the world will not be.

Capitalism is in deep crisis, somebody speak about a final crisis. If only capitalism is at stake, this could be gotten over. But we are capitalism, we are reproducing ourselves by reproducing us within capitalism by reproducing capitalism itself. If capitalism perishes, we perish. Thus, commonism is not a simple wish, not a crazy utopia, but simply an historical, an human necessity.

2. Wanting commonism needs understanding of capitalism

Capitalism is producing people producing capitalism. These dialectics may not be solved to one side. Neither the „greed" of bank managers bears the blame, nor we are totally subordinated to the system. We have to understand the inner self-reproductive kernel of the operating system of capitalism, in order to act properly. The kernel bases on the rule, that only those people survive who are able to make more dead stuff from dead stuff – called money – by exploitation of the living.

3. Without capitalism everything is nothing, but not everything is capitalism

It is not the case, that capitalism is producing all of our means of living. Capitalism isn't even involved by the majority. Following estimations given by Carola Möller two third of all necessary actions and things we need for producing our societal life are not produced in form form of commodities, thus are not produced by capitalism. The from the economy separated sphere is the predominant one, and it is predominantly done by women. It is the „unvisible" fundament, the other side of capitalist valuation logic.

4. No commonism without commoning

It is a central insight, that commonism is bound to practical doing, to maintaining, to vital producing of the living conditions. However, inside capitalism practical doing is getting the aliened form of „labour", a spending of energy to transform living things into dead stuff. Therefore, we have to agree with Massimo De Angelis, when he is writing: „'refusal of work' as refusal of capital's measures, and commoning as affirmation of other measures are the two sides of the same struggle".

5. Commonism is not coming from nowhere

Commonism is existing in capitalism. But commonism is wedged into the value form: It must „pay off" or at least „financially feasible". Commonism is only becoming a germ form of a new society if commonism is able to self-produce on its own fundament. Beyond money, market and state.

6. Free Software – commonism in a germ form

A prominent example – why I am invited here – is Free Software. Free Software has left the commodity form and is therefore able to constitute new social and productive relationships. Free Software is living within capitalism and is germ form of a new way of socialization at the same time.

7. Speaking about commonism must not frighten you

„Communism" is a burned word. This should not keep us from speaking about commonism. If we like it or not: One will object us with „communism" in any case. But we can say it self-confident: No, this was not commonism, this was the state-based dictatorial form of capitalism. If capitalism accuses „communism", then capitalism is accusing itself.

Commonism ist about sociality based on individuality, its about producing our societal lives beyond market mediated relationships. It's simply living.

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keimform.de: Sieben Thesen zum Commonismus
11/08/2008 06:39 PM

Elevate-Festival in Graz
[Vorgetragen bei der Veranstaltung »Kooperation statt Wettbewerb, Gemeinwohl statt Profit« @ Elevate-Festival]

English Version

1. Die Welt wird commonistisch sein oder sie wird nicht sein.

Der Kapitalismus ist in einer tiefen Krise, manche sprechen bereits von der finalen Krise. Stünde nur der Kapitalismus auf dem Spiel, wäre das zu verschmerzen. Aber wir sind der Kapitalismus, wir reproduzieren uns, indem wir uns in ihm reproduzieren, indem wir den Kapitalismus produzieren. Geht der Kapitalismus unter, gehen wir unter. Der Commonismus ist also kein bloßer Wunsch, keine schlechte Utopie, sondern schlicht eine historische, eine menschliche Notwendigkeit.

2. Wer den Commonismus will, muss den Kapitalismus verstehen

Der Kapitalismus produziert Menschen, die ihn produzieren. Diese Dialektik darf nicht nach einer Seite aufgelöst werden. Weder ist die „Gier" der Bänker Schuld an der globalen Finanzkrise, noch sind wir dem System total unterworfen. Es gilt, den inneren, selbstreproduktiven Kern – den „Kernel" des Betriebssystems – zu verstehen, damit wir uns dazu verhalten können. Er besteht darin, dass nur der überlebt, der es versteht, aus Totem mehr Totes – Geld – zu machen durch Vernutzung von Lebendigem.

3. Ohne Kapitalismus ist alles nichts, aber nicht alles ist Kapitalismus

Es ist keinesfalls so, dass der Kapitalismus alle unsere Lebensbedingungen herstellt. Er ist sogar noch nicht einmal mehrheitlich daran beteiligt. Nach Schätzungen von Carola Möller werden zwei Drittel aller notwendigen Tätigkeiten und Dinge, die wir für die Produktion unseres gesellschaftlichen Lebens benötigen, nicht in der Form von Waren, also nicht kapitalistisch hergestellt. Der von der „Wirtschaft" abgespaltene Bereich ist der überwiegende, und er wird überwiegend von Frauen gemacht. Es ist die „unsichtbare" Grundlage, die andere Seite der kapitalistischen Verwertungslogik.

4. Kein Commonismus ohne Commoning

Eine zentrale Einsicht beim Verstehen des Commonismus ist seine Bindung an das praktische Tun, an das Kümmern, an das lebendige Herstellen der Lebensbedingungen. Im Kapitalismus bekommt praktisches Tun hingegen die entfremdete Form von „Arbeit", einer Energieverausgabung zur Transformation von Lebendigem in Totes. Deswegen ist Massimo De Angelis zuzustimmen, wenn er schreibt: „Die ‚Absage an die Arbeit' als Zurückweisung der Maßstäbe des Kapitals und Commoning als Bejahung anderer Maßstäbe sind zwei Seiten des gleichen Kampfes".

5. Der Commonismus kommt nicht aus dem Nichts

Der Commonismus existiert im Kapitalismus. Allerdings ist er noch ganz eingezwängt in die Jacke der Wertform: Er muss „sich rechnen" oder sich mindestens „finanzieren lassen". Der Commonismus wird nur Keimform einer neuen Gesellschaft, wenn es ihm gelingt, sich auf seiner eigenen Grundlage zu produzieren. Jenseits von Geld, Markt und Staat.

6. Freie Software – Commonismus in Keimform

Ein prominentes Beispiel – weswegen ich auch eingeladen wurde – ist die Freie Software. Freie Software hat die Warenform verlassen und ist damit in der Lage, neue soziale und produktive Beziehungen zu konstituieren. Freie Software lebt im Kapitalismus und ist gleichzeitig Keimform einer neuen Art und Weise der Vergesellschaftung.

7. Die Rede vom Commonismus darf nicht schrecken

Der „Kommunismus" ist ein verbranntes Wort. Das soll uns nicht abhalten, vom Commonismus zu sprechen. Denn ob wir es wollen oder nicht: Man wird uns den „Kommunismus" vorhalten. Wir können aber selbstbewusst sagen: Nein, das war kein Commonismus, das war die staats-diktatorische Form des Kapitalismus. Wenn der Kapitalismus den „Kommunismus" anklagt, klagt er nur sich selbst an.
Commonismus ist Gesellschaftlichkeit, die auf Individualität basiert, ist die Herstellung unseres gesellschaftlichen Lebens jenseits markt-vermittelter Beziehungen. Es ist einfach das Leben.

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Radio Utopie: Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft
11/08/2008 06:26 PM

Amok, Terror, Aufstände, Demonstrationen - Begriffe die einzig einer Ursache zu Grunde liegen, glaubt man einer These des Hans Magnus Enzensberger: "Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft"


Hans Magnus Enzensberger, Schriftsteller, Essayist und Verleger, beschrieb in seinem Buch „Aussichten auf den Bürgerkrieg“ die Zeichen der Verlierer aus der Gesellschaft. Die jenigen Verlierer "die", so Herr Enzensberger, "sich dann aus dem gesellschaftlichen Konsens ausgeschlossen fühlen und im Extremfall zu Vandalismus und Konfrontation mit der restlichen Gesellschaft neigen".

Wo ist der heutige gesellschaftliche Konsens?
Bei der Mehrheit der Bevölkerung ist aktuell die gesellschaftliche Übereinstimmung durch kurze Sätze wie "Wir verarmen" allgegenwärtig. Seien die Argumente auch so unterschiedlich wie "sinkende Löhne in der Realwirtschaft", "wirtschaftliche Teuerung", "Steuererhöhungen", "Arbeitsplatzmangel" oder "Bildungsarmut", ect. - der Grundbaustein zur Reaktionsbildung ist hiermit gelegt.
Die Mehrheit der Bevölkerung sieht das es sich an anderer Stelle, oberhalb der Mittelschicht, wesentlich reibungsloser leben lässt. Das mit Geldmitteln um sich geschmissen wird als seien die Probleme der Mehrheit völlig irrelevant.
Auf Kurz oder Lang entstand ein Ungleichgewicht welches nun nicht mehr wegzureden ist, da es die Mehrheit getroffen hat.

Man kann keineswegs sagen, man hätte es hier nur mit einzelnen Gruppierungen wie "Rechtradikalismus", "Linksradikalismus", "Islamismus" oder "Kommunismus" zu tun. All diesen Gruppierungen liegt zu Grunde, das sie sich "ungerecht" behandelt fühlen. Somit werden sie zum Ganzen kanalisiert: "Terrorismus"
Es ist das aufbegehren von Gruppen aus dem Volk die - sobald sie zueinander und miteinander einen Konsens finden - von heute auf morgen zu "Terroristen" gemacht werden. Ganz gleich welcher Ideologie sie anheim sind. Es schnürt sich der Sack zu und das merken die Politiker aller Colour ohne auch nur einen Schritt zu machen die Ursachen dafür aufzuheben. Im Gegenteil. Ihr eigener "Wohlstand" - sei er materieller Herkunft oder auch psychischer - ist Wirtschaftsgebunden. Sie sind darauf angewiesen das die Marktwirtschaft läuft, so das ihre Positionen und Einkommen stimmen. Dazu ist es notwendig Verschönerungspropaganda zu betreiben, dem aufbegehrendem Volk Ängste zu nehmen und hin und wieder einen schmackhaften Happen vorzusetzen - einzig damit das Volk ruhig bleibt und nicht zum Sturm bläst.

Die Regierungen haben recht, wenn sie davon sprechen, dass der Terrorismus zu nimmt. Allerdings ist dieser Terrorismus ihr eigens gemachter. Sie verweigern sich der Bevölkerung gegenüber zuzuhören, ihre Probleme nicht ernst zunehmen. Sie verweigern sich wahrzunehmen, das genau diese Weltbevölkerung für sie notwendig ist um ihre Ziele zu erreichen.
Stattdessen wird jeder Widerstand zu einem konserviert: Terrorismus.
Ob Gen-Feld-Besetzer, Datenschützer, Freiheitskämpfer, Atomgegner, Unabhängige Medien, Landwirte, andere Lebensstile ect.; alle die nicht konform laufen werden ausgegrenzt - sie alle werden die "neuen" Terroristen sein. Vergleiche zu früheren Jahren sind selbstverständlich unerwünscht, da sie Parallelen aufweisen die widerum die Bevölkerung aufhorchen lassen würde.


Hans Magnus Enzensberger ist recht zu geben, wenn er sagt, dass ein Bürgerkrieg möglich sein könnte (). Und er ist nicht mehr weit entfernt. Die Vorbereitungen seitens der Regierungen sind in vollem Gange. Erneute Repressionen in Formen wie Hartz IV, Müttergeld, pauschalisierung der Krankenkassenbeiträge und Leistungskürzungen aller Colour.


 










Quelle: Investigatives Filmprojekt ()

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redblog: Wer ist Rahm Emanuel, der neue Stabschef von Obama?
11/08/2008 06:26 PM
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Ein Zyniker schreibt...: Gesundgebetet
11/08/2008 06:16 PM
In den USA wird die Disziplin des "Gesundbetens" wieder beliebter. Angeblich machen sie sogar wissenschaftliche Studien zu dem Thema die belegen sollen, dass gläubige Menschen die viel Beten schneller gesund werden. Die haben auch ein paar Abstruse Beispiele da:

So wie vor zwei Jahren, als ein Mann in der Notaufnahme lag, niedergestreckt von einem schweren Herzinfarkt. 40 Minuten lang war er ohne Puls, kämpften die Notärzte vergebens um sein Leben. "Sein Gesicht, seine Arme, seine Beine waren schon ganz schwarz. Ich sagte, lasst uns aufhören, da ist kein Leben mehr."

Doch dann kam eine Art Eingebung über Crandall. Er kehrte um, sprach ein Gebet über dem leblosen Körper. Bestand darauf, den Mann ein letztes Mal mit Elektroschocks zu behandeln. "Und plötzlich zeigte der Monitor einen perfekten Herzschlag."


Ne klar, klingt sehr glaubhaft. Also diese Theorie kauf ich denen erst ab wenn die min. von 36 Atheistischen Medizinern wissenschaftlich belegt wurde. Einen Christen zu dem Thema zu befragen ist ungefähr so Sinnvoll wie einen Junky die Vorteile einer Heroinabhängigkeit auf zählen zu lassen.


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Duckhome: Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft
11/08/2008 06:10 PM
Amok, Terror, Aufstände, Demonstrationen - Begriffe die einzig einer Ursache zu Grunde liegen, glaubt man einer These des Hans Magnus Enzensberger: "Reaktionsbildung auf den gegenwärtigen Zustand der Gesellschaft"

Hans Magnus Enzensberger, Schriftsteller, Essayist und Verleger, beschrieb in seinem Buch „Aussichten auf den Bürgerkrieg" die Zeichen der Verlierer aus der Gesellschaft. Die jenigen Verlierer "die", so Herr Enzensberger, "sich dann aus dem gesellschaftlichen Konsens ausgeschlossen fühlen und im Extremfall zu Vandalismus und Konfrontation mit der restlichen Gesellschaft neigen".
Wo ist der heutige gesellschaftliche Konsens?
Bei der Mehrheit der Bevölkerung ist aktuell die gesellschaftliche Übereinstimmung durch kurze Sätze wie "Wir verarmen" allgegenwärtig. Seien die Argumente auch so unterschiedlich wie "sinkende Löhne in der Realwirtschaft", "wirtschaftliche Teuerung", "Steuererhöhungen", "Arbeitsplatzmangel" oder "Bildungsarmut", ect. - der Grundbaustein zur Reaktionsbildung ist hiermit gelegt.
Die Mehrheit der Bevölkerung sieht das es sich an anderer Stelle, oberhalb der Mittelschicht, wesentlich reibungsloser leben lässt. Das mit Geldmitteln um sich geschmissen wird als seien die Probleme der Mehrheit völlig irrelevant.
Auf Kurz oder Lang entstand ein Ungleichgewicht welches nun nicht mehr wegzureden ist, da es die Mehrheit getroffen hat.

Man kann keineswegs sagen, man hätte es hier nur mit einzelnen Gruppierungen wie "Rechtradikalismus", "Linksradikalismus", "Islamismus" oder "Kommunismus" zu tun. All diesen Gruppierungen liegt zu Grunde, das sie sich "ungerecht" behandelt fühlen. Somit werden sie zum Ganzen kanalisiert: "Terrorismus"
Es ist das aufbegehren von Gruppen aus dem Volk die - sobald sie zueinander und miteinander einen Konsens finden - von heute auf morgen zu "Terroristen" gemacht werden. Ganz gleich welcher Ideologie sie anheim sind. Es schnürt sich der Sack zu und das merken die Politiker aller Colour ohne auch nur einen Schritt zu machen die Ursachen dafür aufzuheben. Im Gegenteil. Ihr eigener "Wohlstand" - sei er materieller Herkunft oder auch psychischer - ist Wirtschaftsgebunden. Sie sind darauf angewiesen das die Marktwirtschaft läuft, so das ihre Positionen und Einkommen stimmen. Dazu ist es notwendig Verschönerungspropaganda zu betreiben, dem aufbegehrendem Volk Ängste zu nehmen und hin und wieder einen schmackhaften Happen vorzusetzen - einzig damit das Volk ruhig bleibt und nicht zum Sturm bläst.

Die Regierungen haben recht, wenn sie davon sprechen, dass der Terrorismus zu nimmt. Allerdings ist dieser Terrorismus ihr eigens gemachter. Sie verweigern sich der Bevölkerung gegenüber zuzuhören, ihre Probleme nicht ernst zunehmen. Sie verweigern sich wahrzunehmen, das genau diese Weltbevölkerung für sie notwendig ist um ihre Ziele zu erreichen.
Stattdessen wird jeder Widerstand zu einem konserviert: Terrorismus.
Ob Gen-Feld-Besetzer, Datenschützer, Freiheitskämpfer, Atomgegner, Unabhängige Medien, Landwirte, andere Lebensstile ect.; alle die nicht konform laufen werden ausgegrenzt - sie alle werden die "neuen" Terroristen sein. Vergleiche zu früheren Jahren sind selbstverständlich unerwünscht, da sie Parallelen aufweisen die widerum die Bevölkerung aufhorchen lassen würde.

Hans Magnus Enzensberger ist recht zu geben, wenn er sagt, dass ein Bürgerkrieg möglich sein könnte (). Und er ist nicht mehr weit entfernt. Die Vorbereitungen seitens der Regierungen sind in vollem Gange. Erneute Repressionen in Formen wie Hartz IV, Müttergeld, pauschalisierung der Krankenkassenbeiträge und Leistungskürzungen aller Colour.


uf-pilot from pa³ on Vimeo.
Quelle: Investigatives Filmprojekt ()


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FreiheIT-Blog: Zitat des Tages (08.11.2008)
11/08/2008 06:09 PM

Der Neue übrigens könnte der Welt schon im ersten Halbjahr nach seiner Inauguration relativ einfach zeigen, dass er etliche Erwartungen doch erfüllt. Zum einen ist es längst überfällig, dass die USA endlich das Gefangenenlager Guantanamo schließen, wo Hunderte unter entwürdigenden Bedingungen außergesetzlich festgehalten werden. Obama hat versprochen, diesen Pferch aufzugeben. Er sollte es sehr schnell tun und sich nicht dahinter verschanzen, dass man zuerst die Haftgründe jedes Einzelnen überprüfen müsse. Nein, all diese Männer kann man verlegen und dann möglichst rasch vor ordentliche, öffentlich tagende Gerichte bringen. Guantanamo ist eine Schande für Amerika und jeden, der dieses Land schätzt.
(Kurt Kister, Süddeutsche Zeitung)

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Esowatch: Ganzheitliches Schmarotzertum
11/08/2008 06:07 PM
verbrettert

Manchmal platzt einem der Kragen wenn man sieht mit welcher Ignoranz und Dreistigkeit Leute, die sich "Heilpraktiker" nennen vorgehen. Niemand auf der Welt käme auf die Idee (bis auf Manufactum), etwas als besser anzusehen, nur weil es alt ist. Esoteriker und Heilpraktiker tun das aber aus Prinzip. Sie fragen sich nie, ob es nicht auch Gründe gibt, dass bestimmtes "altes Wissen" vergessen wurde.

Das vermutlich älteste Wissen der Menschen, nämlich wie man Feuer macht, ist jedenfalls nicht verloren gegangen und man sieht auch ein, warum: Es ist bis heute sinnvoll, das zu wissen. Warum man aber "Jahrtausende altes Wissen" von z.B. absurden Annahmen über die menschliche Anatomie wieder ausgraben muss wie bei der sogenannten Traditionellen Chinesischen Medizin (Die Chinesen haben nie Anatomie betrieben und haben sich halt was aus den Fingern gesogen), ist mir rätselhaft. Das Konzept von "Energiebahnen" mag ja auch als Hypothese nicht verkehrt gewesen sein, doch heute wissen wir sehr genau, wo und wie Nervenbahnen verlaufen - meist nicht dort, wie damals vermutet.

Und dann dieses unsägliche und permanente Geschwafel von "Ganzheitlichkeit". Von "nur an der Symptomen herum doktern". Die gleichen Schwafler empfehlen dann im gleichen Atemzug Homöopathie. Dabei ist Homöopathie geradezu ein Paradebeispiel für rein symptombezogenes Agieren.

Besonders irritierend, weil man nie weiß, ob aus Dummheit, Ignoranz oder Unfähigkeit entstanden, ist die Tatsache, dass so gut wie jede Heilpraktikerin Methoden im Repertoire hat, die sich völlig widersprechen und zwar oft in einem Maße, dass aus der jeweiligen Sicht die andere Methode als unwirksam oder gar schädlich gesehen werden muss. Was würden wir von Menschen sagen, die behaupten, die Erde wäre eine Scheibe und gleichzeitig kugelförmig? Man würde sie als das bezeichnen, was sie sind: Spinner, nicht ganz dicht etc. Ist man aber Heilpraktiker, nennt man das "ganzheitlich" und ist beledigt, wenn man darauf aufmerksam gemacht wird.

Die Bandbreite der Heilpraktiker ist groß (was kein Wunder ist, es gibt ja keinerlei offizielle Ausbildung). Hier zwei Beispiele von größtenteils harmlos bis zum bösartigen Demagogen:
Annika Großmann

Annika Großmann

Als Mann erweckt so eine kuh blauäugige, unschuldig wirkende Frau Beschützerinstinkte. Aber Vorsicht: bei einer ernsthaften Erkrankung sollte man sich nicht dahin begeben, denn das Mädchen die Dame gehört zur der berüchtigten Sorte der ehemaligen Krankenschwestern die meinen, das Vorbereiten auf einen Multiple-Choice Test beim Amtsarzt wäre mit einem Medizinstudium gleichzusetzen.

Ein ganz anderes Kaliber ist Harald Schicke. In geradezu atemraubender Demagogie spricht er der modernen Medizin bis auf Chirurgie die Wirksamkeit ab.
schicke

Nur ein Beispiel:

"Die Verheißungen der Schulmedizin haben sich bislang nie erfüllt. Der Kampf gegen den Krebs ist ebenso verloren wie alle anderen auch, obwohl sie mit vielen Milliarden allein in Deutschland subventioniert worden sind."

Wer sowas sagt, hat entweder keine Ahnung, oder er lügt wie gedruckt. Bei einigen Krebsarten gibt es heutzutage langfristige Überlebensraten von 90%. Noch vor 20 Jahren eher gegen 0%.

Solche Leute halte ich für besonders widerlich. Sie machen Menschen Angst, um an sie ran zu kommen. Sie geben unverfroren Tipps, die massiv lebensverkürzend sein können (z.B. bei Heliobacter Pylorii Knoblauch statt sinnvolle Antibiotika)

Nebenbei fährt er die bekannte Schiene: Die Fehler der "Schulmedizin" (es gibt keine Schulmedizin, sie wird an Universitäten gelehrt) aufzählen um damit die "Naturheilkunde" zu belegen. Eine Begründung, warum gerade in der Medizin das Wissen von vor 300 Jahren besser als das heutige sein soll, gibt er natürlich nicht, dafür konstruiert er absurde Verschwörungstheorien.

Bezeichnend: Auf seiner Seite ist das erste Foto von ihm, danach folgen in gleicher Größe Virchow, Semmelweis und Paracelsus.

Ich weiß, weder Dummheit noch Ignoranz noch Größenwahn ist gesetzlich sanktioniert. Das ist auch gut so. Jeder wie er will oder kann. Aber wie kann es sein, dass einerseits zum Behandeln von kranken Menschen ein jahrelanges, aufwändiges Studium nötig ist und gleichzeitig Heilpraktiker ohne Qualifikationsnachweis mit einem offensichtlichen Hass auf die moderne Medizin ebenso auf die Menschen losgelassen werden? Wenn schon dieses Absurdum in Deutschland nicht abgeschafft werden kann, plädiere ich dafür, dass Heilpraktiker niemanden unter 18 Jahren behandeln dürfen.

Es gibt schon genug schlechte Ärzte. Da brauchen wir nicht auch noch Heilpraktiker.

(ri)[Link] [Cache]
rotglut.org: Helg Sgarbi ... Noch so einer
11/08/2008 05:59 PM
Und ein Ratschlag Zitat: "Hamburg - Es klingt ein wenig absurd: Der Schweizer Helg Sgarbi, mutmaßlicher Erpresser der Milliardärin Susanne Klatten, hat sich erstmals seit seiner Verhaftung zu seinem Fall geäußert - und über seine ungewollte Publicity beschwert: "Ich beklage, dass es zu einer öffentlichen Deb ... [Link] [Cache]
Ron Paul News & Comments: Remember What We're Fighting For (Video)
11/08/2008 05:59 PM
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Nebenbei bemerkt ...: Mindestlohn und Marktversagen
11/08/2008 05:59 PM
Im Grunde ist jedoch der ganze Versuch verfehlt, über Mindestlöhne soziale Gerechtigkeit zu schaffen. Es ist richtig, dass Markt und Wettbewerb nicht für umfassende soziale Gerechtigkeit sorgen können.
Quelle

Zu deutsch: Markt und Wettbewerb sind keine geeigneten Instrumente, die Grundversorgung der Bevölkerung zu gewährleisten, bzw. die Existenzgrundlagen aller zu sichern. Wenn das kein "Marktversagen" ist - was dann?


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Brodaganda: Antisemit Israel
11/08/2008 05:33 PM

In Zeiten, in denen es immer mehr Antisemitismus gibt - vom Neoliberalismuskritiker bis zum ungenügend patriotischen Juden - ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch der kollektive Jude Israel als Antisemit überführt wird. Die Gelegenheit dazu ist gerade günstig, denn jüngst deutete das israelische Außenministerium vielsagend an, Israel verfüge über ein Netz in Amerika, mit dessen Hilfe es die Nahost-Politik der demokratisch gewählten amerikanischen Regierung beeinflussen könne:

The document also noted that Israel has a “safety net” in the form of Congress and certain friendly executive agencies, which will help to balance any problematic presidential tilt.

Brodaganda verwahrt sich selbstverständlich in aller Deutlichkeit gegen dieses antisemitische Stereotyp und hofft darauf, dass es antideutschen Deutschen gelingen möge, Israel seinen Selbsthass auszutreiben.

Posted in antisemiten
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Tammox: Evolution im Gange.
11/08/2008 04:42 PM
Der homo sapiens ist nicht an das Leben im Meer angepasst.
Nicht stromlinienförmige Körper, fehlende Flossen und überhaupt schwächliche Anatomie.
Das ist schlecht.
Für uns.
Gut allerdings für den Planeten, wenn man bedenkt, daß 70 % der Oberfläche wasserbedeckt ist und wir schon von unserer 30 %-Basis aus in kürzester Zeit Flora, Fauna und Klima nachhaltig ruiniert haben.
Auf den Lebensraum Ozean auszuweichen, ist aber keine ideale Option - vor allem, weil wir dort so schnell verdursten.
Ausgerechnet.
Mir scheint manchmal, daß Gott doch Humor hat!
Setzt man einen seiner nackten Affen im Meer aus, stirbt er höchstwahrscheinlich an Dehydrierung, weil er mit Salzwasser nichts anfangen kann.
Die göttliche Beigabe von Salz in die Ozeane ist also quasi ein natürliches Menschozid, das die Menschen davon abhält auch die Meere überzubevölkern.
Meersalz ist also das DDT der Erde.
Gut für die Fische.

Wie machen das eigentlich andere Säuger, die es ins Meer verschlagen hat?
Zunächst fallen einem Wale und Delphine ein.
Diese trinken eigentlich kaum, können genügend Flüssigkeit über ihre Nahrung aufnehmen. Allerdings haben sie auch stark abgeflachte und lange Hochleistungsnieren.
Sie sind in mehrere tausend Einzelläppchen (Reniculi) aufgeteilt, um effektiv arbeiten zu können. Die Salzkonzentration im Blut der Wale ist niedriger als die im Meerwasser; die Nieren dienen daher auch zur Salzabscheidung. Das ermöglicht den Walen, Meerwasser zu trinken.

Nicht so leistungsfähig sind meine Lieblingstiere - Dugongs und Manatis.
Genauer gesagt bilden die Seekühe eine der kleinsten Ordnungen (Sirenia) innerhalb der Klasse der Säugetiere (Mammalia). Es existieren nur gerade vier Arten: In der Familie der Rundschwanz-Seekühe (Trichechidae) sind dies der Fluss-Manati (Trichechus inunguis), der Afrikanische Manati (Trichechus senegalensis) und der Nagel-Manati (Trichechus manatus), in der Familie der Gabelschwanz-Seekühe (Dugonidae) ist es als einziger Vertreter der Dugong (Dugong dugon).

Nur Dugongs leben im Salzwasser. Allerdings nur in der Nähe von Flußmündungen, so daß sie zum Trinken immer an Süßwasser kommen.

Da geht es ihnen erstaunlicherweise ähnlich wie einigen Reptilien.
Die rund 50 Seeschlangenarten können ebenfalls kein Meerwasser trinken.
Das berichtet Harvey Lillywhite von der University of Florida (Journal of Physiological and Biochemical Zoology, online).
Seeschlangen, die er in einem Salzwasseraquarium hielt, waren nach kurzer Zeit vollkommen vertrocknet und nahmen erst wieder zu, als er sie in Süßwasser warf.
Offensichtlich müssen sie auch in Flußmündungen schwimmen, um zu trinken - oder aber bei starkem Regen an der Meeresoberfläche Süßwasser aufnehmen.

Also DAS finde ich irgendwie suboptimal - was für eine unpraktische Einrichtung im Meer zu leben und nicht trinken zu können.
Ich nehme mal an, daß sich da Dank Darwin in den nächsten paar Millionen Jahren noch was entwickelt und sie auch den Nierentrick entdecken.

Möglicherweise haben wir hier auch den Grund dafür, daß es die pazifischen Seeschlangen nie durch den Panama-Kanal in den Atlantik schafften.

Die Passage ist ihnen zu trocken![Link] [Cache]
Linke Zeitung: Oskars Vakuumsauger, den Arbeitern aber die ganze Backstub!
11/08/2008 04:41 PM
Seit einiger Zeit versucht der Vordenker der Linken Oskar Lafontaine der Nation zu erklären, was Sozialismus ist. Also, die erste Maschine, die die Arbeiter erwirtschaften, gehört dem Boss, und die zweite Maschine gehört den Arbeitern. Fifty-Fifty, Super, nun müssen die Arbeiter auch so wie das Kapital denken und rationalisieren sich nach den Anforderungen des Weltmarktes einfach selber weg, sonst lohnt sich ja die Maschine nicht, wie der Vakuumsauger in Yellow Submarine - schlürf - schwuppdiwupp, weg hat er sich selber weggesaugt Das Problem ist dann nur, wovon sollen die Arbeiter dann noch leben?Karl Marx und Friedrich Engels hatten solche Überlegungen im Kommunistischen Manifest (http://www.internationalesozialisten.de/Buecher/Klassiker/Manifest%20der%20Kommunistischen%20Partei.pdf) Bourgeois-Sozialismus genannt. Das Wesentliche am Sozialismus ist doch die andere Wirtschaftsweise. Wir wollen nicht wie die Bourgeoisie für einen blinden Markt produzieren, sondern nach einem Plan für die Bedürfnisse aller Kollegen. Wie wir besonders heute sehen, ist das Kapital überhaupt nicht in der Lage, vernünftig zu wirtschaften. Sie produzieren erst auf Halde und dann streiten sie sich mit dem Konkurrenten um den Absatzmarkt, womöglich mit Krieg. Nein, so eine irrsinnige Produktionsweise können die Arbeiter wirklich nicht mitmachen. Um planvoll produzieren zu können, müssen wir aber deshalb alle Maschinen kontrollieren. Im Manifest heißt es dann weiter (S. 25):„Unter Veränderung der materiellen Lebensverhältnisse versteht dieser Sozialismus aber keineswegs Abschaffung der bürgerlichen Produktionsverhältnisse, die nur auf revolutionärem Wege möglich ist, sondern administrative Verbesserungen, die auf dem Boden dieser Produktionsverhältnisse vor sich gehen, also an dem Verhältnis von Kapital und Lohnarbeit nichts ändern, sondern im besten Fall der Bourgeoisie die Kosten ihrer Herrschaft vermindern und ihren Staatshaushalt vereinfachen. [Link] [Cache]
Linke Zeitung: Verteidigungsminister der USA weitet Doktrin der präventiven Kriege auf Atomangriffe aus
11/08/2008 04:41 PM
In einer bemerkenswerten Rede über Atompolitik, die der US Verteidigungsminister Robert Gates am 28. Oktober an der Carnegie Endowment for International Peace (CEIP), hielt, malte er ein düsteres Bild der internationalen Beziehungen. Gates erklärte, dass Washington seine Doktrin der präventiven Kriege auf den möglichen Einsatz von Atomwaffen erweitern müsse.Gerüchte deuten daraufhin, dass Barack Obama im Falle eines Wahlsiegs Gates als Verteidigungsminister behalten wolle. Die Rede Gates, die in den letzten Tagen der Präsidentschaft Bush gehalten wurde, hat damit den Charakter eines politischen Manifests für die kommende US Regierung.Gates begann mit einer langen und ausführlichen Schilderung von Parallelen zwischen der heutigen Weltsituation und jener, die während der Gründung des Carnegie Institutes 1910, vier Jahre vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges, herrschte. Zu dieser Zeit 1910 bis 1911, so erklärte er, sei die Wall Street von Panik beherrscht gewesen, die durch eine Kreditkrise verursacht worden war. Die USA hätten kurz zuvor einen Aufstand auf den Philippinen unterdrückt,die 4200 Amerikaner das Leben kostete, vergleichbar mit der heutigen Zahl gefallener US Soldaten im Irak, während Europa sich selbst bis an die Zähne bewaffnete und eine Reihe von Allianzen bildete, deren Implikationen für jeden deutlich waren, der sich bemühte, einen Blick darauf zu werfen. Gates argumentierte, dass die pazifistischen Illusionen, die der CEIP Gründer Andrew Carnegie verbreitete, Washington nicht von der Vorbereitung auf einen größeren Krieg abhalten sollten. Carnegie war ein US-amerikanischer Stahlbaron, der in der Arbeiterklasse wegen der brutalen Unterdrückung des Homestead Streiks von 1892 berüchtigt war.[Link] [Cache]
ad sinistram: Unpolitisches Politisieren
11/08/2008 04:40 PM
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"Die Dreckschleuder": Schrittweiser Kollaps der Vorratsdatenspeicherung erwartet
11/08/2008 04:39 PM

Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (AK Vorrat) begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, den staatlichen Zugriff auf gespeicherte Telekommunikationsdaten weiter einzuschränken. Nach den Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts vom März und Oktober dieses Jahres sind wir zuversichtlich, dass die exzessive Totalspeicherung unserer Verbindungs-, Standort- und Internetdaten auch weiterhin schrittweise in sich zusammen fallen wird.

2009 erwarten wir die Nichtigerklärung der mit Zustimmung von Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) beschlossenen EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung durch den Europäischen Gerichtshof. Falls nicht schon die auf formelle Gründe gestützte irische Klage Erfolg hat, wird eine weitere Vorlage durch ein Gericht die Unvereinbarkeit der anlasslosen Totaldatenspeicherung mit den Grundrechten erweisen. Die Nichtigerklärung der EG-Richtlinie wird sodann den Weg frei machen für die Aufhebung des verfassungswidrigen deutschen Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung durch das Bundesverfassungsgericht.

Vorratsdatenspeicherung

Tagged: daten, speicherung, vorrat
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Internetkritiker Keen: Web 2.0 macht dumm
11/08/2008 04:39 PM

Andrew Keen hält nichts von der Demokratisierung des Mitmach-Internets

Andrew Keen bezeichnet sich selbst als führenden Internetkritiker, das Mitmach-Internet ist ein rotes Tuch für ihn. Der Kulturkritiker befürchtet, das Web 2.0 stürze das Abendland in den Untergang. Er fordert die Internetnutzer auf, sich ihrer Unwissenheit bewusst zu werden und den Mund zu halten.
Das Web 2.0 erlaubt es Nutzern, ohne viele Vorkenntnisse eigene Inhalte im Web zu veröffentlichen. Ob Texte, Töne, Bilder oder Videos - Blogengines, Wikis oder Portale wie Youtube ermöglichen das. Doch nicht alle halten diese Entwicklung für gut. Andrew Keen, ein britisch-amerikanischer Internetunternehmer und Autor, befürchtet beispielsweise, dass das Web 2.0 weniger die Demokratie fördert, als vielmehr in “kulturelles Chaos, eine ökonomische Katastrophe und moralischen Niedergang” stürzt. Grundsätzlich sei nichts dagegen einzuwenden, dass Nutzer eigene Inhalte schaffen und diese im Internet veröffentlichen. “Problematisch wird es, wenn 2.0-Techniken als eine Möglichkeit idealisiert werden, konventionelles Talent zu untergraben und das Wissen üblicher Experten durch die Arglosigkeit von Online-Amateuren zu ersetzen”, schreibt Keen in seinem Blog The Great Seduction (Die große Verführung). Genau das aber wollten die “Silicon Valley-Fantasten”, die - “vielleicht nicht ganz zufällig” - jene Unternehmen besitzen, die die Werkzeuge für “diese Explosion der Selbstdarstellung” liefern.

Die Web-2.0-Revolution sei schuld daran, dass heutzutage Blogs, Wikipediaeinträge, Facebookseiten, Fotos auf Flickr oder Videos auf Youtube “verlässliche oder schöne Inhalte” verdrängten. Damit sei das Web zu einer “Kakophonie unkontrollierter, personalisierter, oft anonymer Meinungsäußerungen geworden, wo alle gleichzeitig reden, aber keiner dem anderen zuhört”, so Keen. Das Ergebnis sei Massenverdummung und eine Kultur des digitalen Narzissmus, die die “traditionelle Meritokratie von bewährten Experten” ins Wanken brächten.

Weiter bei golem.de

Tagged: bolg, internet, Web
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Principiis Obsta: Herrschaft der Geldschöpfer
11/08/2008 04:39 PM

von Folker Hoffmann

Mit Barack Obama wird ein neuer Heiland in Szene gesetzt, der es auf der Weltbühne der Politik für's internationale Finanzkapital richten soll. "Yes we can!"

Er bringt die grundlegende Voraussetzung mit,

Karikatur: Lurusa Gross, http://www.lurusa-gross.com/

Millionen von Menschen weltweit in religiöse Ekstase zu versetzen, ihnen Hoffnung zu machen, das kollabierende Finanzsystem nicht grundlegend zu hinterfragen, die Herrschaft der Geldschöpfer wieder zu festigen - damit der Anschein erweckt wird, mit einigen Regulierungen das Primat der Politik über das Finanzkapital wiederhergestellt zu haben. "Yes we can!"

Wichtig ist hier, wie bei der Geldschöpfung oder dem Interbankensystem, der Faktor "Illusion". Die Illusion nämlich "Geld" an sich hätte einen Wert. Dabei existiert der Geldwert nur so lange, wie diese Illusion aufrechterhalten werden kann. Wohl die vordringlichste Aufgabe des nächsten US-Präsidenten Barack Obama. "Yes we can!"

Die Strategie der Geldschöpfer ist eigentlich einfach und leicht zu verstehen. Aber wie so oft, wichtige Fragen interessieren den Großteil der Menschen nicht. Von daher geben sich die öffentlich-rechtlichen Märchenerzähler alle Mühe, ihrem Auftrag, der Volksverdummung bis zum letzten Semikolon gerecht zu werden. "Yes we can!"

Zitat: ZDF
"Letztlich kommt alles Geld im Euro-Raum von der EZB in Frankfurt, und dieses Geld fließt zu den Geschäftsbanken, also an die Sparkassen, die Volksbanken und die Privatbanken. Gegenwärtig müssen sie dafür 3,75% Kreditzinsen bezahlen. Dazu kommt die Geldversorgung der Banken untereinander. Wer zuviel hat, leiht es einem anderen, der es braucht. Doch seit Monaten traut keine Bank mehr der anderen, der Geldkreislauf ist ins Stocken geraten. Das ist der Kern der Finanzkrise." Siehe hier
Dazu der passende Kommentar eines users, der im Tagesschau-Forum dazu Stellung nahm:
"Ja, was denn nun?
Wenn alles Geld im Euro-Raum von der EZB käme, brauchte es keinen Interbankenmarkt. Das Problem ist doch gerade, dass es eben nicht von der EZB kommt, sondern die Kreditvergabe unter den Banken deren Geldschöpfung ersetzt. Überdies ist der Geldmarkt schließlich international - "unser" Geld kommt z.B. ebenso aus Japan oder von der Wall-Street.

Ich kann mir ja fast nicht mehr vorstellen, dass irgendein Journalist wirklich so hundsgemein dämlich ist, den Quatsch, den er da verzapft, selbst zu glauben. Eher sieht es mir danach aus, dass gewisse "Grundpfeiler" und Glaubenssätze unserer Finanzkirche einfach abgearbeitet werden müssen - konkret also, dass das Geld nur deshalb "von der Zentralbank kommt", damit bei den Klippschülern der oberen Etagen keine kognitive Dissonanz zwischen dem Gehörten und dem Gelernten entsteht.
Die Realität sieht anders aus.
Und so kommen sie dann auch zu falschen Ergebnissen ... marvin"
Eine Welt, in der ein Prozent der Menschen vierzig Prozent des globalen Reichtums ihr Eigen nennen, aber fünfzig Prozent der Menschheit mit weniger als 2 Dollar pro Tag dahin vegetieren muss, Millionen jedes Jahr verhungern, baut auf Illusionen welche die Herrscher des Kapitals nicht müde werden zu verbreiten. "Yes we can!"

Nur 2% unseres Geldes existiert in Form von Münzen und Geldscheinen die von den Zentralbanken dieser Welt in Umlauf gebracht werden, die restlichen 98% der "Geldschöpfung" entstehen durch Schulden die der Staat und seine Bürger bei den Banken machen. Nicht, dass die das Geld durch Einlagen von Sparern hätten, nein, sie haben das Recht, Geld buchstäblich aus dem Nichts zu schaffen. Und dieses Recht haben sie sich von der Politik geben lassen. "Yes we can!"

Während die meisten Menschen glauben, Banken verliehen nur unsere Einlagen weiter, ist die Wahrheit eine andere: Für jede Einzahlung die im Bankensystem passiert, kann dieser Betrag etwa neun Mal zusätzlich aus dem Nichts erschaffen werden. "Yes we can!"

Nutznießer des Systems: Die ein Prozent der Menschheit, die vierzig Prozent des weltweiten Reichtums besitzt. Den Sinn des alten Spruches: "Geld regiert die Welt" hat niemand so überdeutlich vorgelebt wie die globale Finanzelite. Oder wie es der ehemalige Bundesbankpräsident Tiedtmeyer auf einem Treffen 1996 dieser Elite mit der politischen Elite auf dem Wirtschaftsforum in Davos, öffentlich ausdrückte:
"Meine Herren, (die Politiker), Sie sind jetzt alle der Kontrolle der internationalen Finanzmärkte unterworfen"
Als wenn Finanzmärkte nur von Naturgesetzen gesteuert und nur ihnen unterworfen wären - und nicht ihren real agierenden Spekulanten. "Yes we can!"

Und diese Kaste soll nun ein System zum Wohle der Allgemeinheit ändern, dass vor allen Dingen für diese Kaste geschaffen wurde?
"Der Krieg wird von den Herrschenden gegen die eigenen Untertanen geführt - und sein Ziel ist weder ein Sieg über Eurasien oder über Ostasien - sondern die Aufrechterhaltung der Gesellschaftsstruktur". George Orwell
Der Vernichtungskrieg des Kapitals gegen seine Untertanen, sollte umgekehrt geführt werden. "Yes, we can too!"

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Principiis Obsta: No title
11/08/2008 04:39 PM

Der nächste Kriegspräsident der USA

Von KNUT MELLENTHIN 5. November 2008

Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten ist entschieden. Barack Obama wird 44. Präsident der USA und behauptet, mit ihm komme der Wechsel. Was immer nun jede einzelne seiner Wählerinnen, jeder einzelne seiner Wähler sich im persönlichen Bereich und in der größeren Politik darunter vorstellen mag. Je mehr ein Politiker sich im Wahlkampf darauf einlässt, das Zauberwort „Change" zu konkretisieren, um so schlechter für seine Chancen. Denn sobald es konkret wird, stimmen die Interessen und Zukunftserwartungen von über 60 Millionen Menschen – in diesem Bereich liegt die Zahl von Obamas Wählern – nur noch sehr wenig überein. Es stimmen vor allem die Erwartungen der Mehrheit der Wähler an ihren neuen Präsidenten fast überhaupt nicht überein mit den Interessen derjenigen, die ihn aufgebaut haben, die ihn im Laufe des Wahlkampfs immer eindeutiger förderten und die auch künftig die Innen-, Außen-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der USA bestimmen werden, so wie sie es gegenwärtig tun und in der Vergangenheit getan haben.


Weiter >>>
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>>>Zum Tagebuch 3
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redblog: "Freiwillige Selbstaufgabe"
11/08/2008 04:26 PM
Über die von Obama geforderten künftig verschärften Afghanistaneinsätze Deutschlands wird im öffentlich-rechtlichen Fernsehen etwa kaum kritisch reflektiert. Hätten Sie eine andere Berichterstattung erwartet?
Ich habe irgendwann aufgegeben. Man ist geneigt, Fernsehmachern freiwillige Selbstaufgabe vorzuwerfen. ...
Friedrich Küppersbusch über die Obama-Berichterstattung der Öffentlich-Rechtlichen Anstalten
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Freeman: Der Bush-Pilot wechselt den Kopfpit
11/08/2008 04:23 PM
Der Bush-Pilot ... demnächst bei Obama-Airlines:


Ich finde es interessant, wie einige Leser dieses Blogs plötzlich ihre Einstellung gewandelt haben, seit dem Obama die Wahl für sich entscheiden konnte. Plötzlich Übernacht kam eine Einstellungsänderung. Jetzt ist Obama der Retter und sie waren schon immer für ihn.

Wie im Fussball, wenn die Mannschaft verliert, ist das Stadion leer, keiner will sich nach aussen als Fan geben. Schämt sich. Gewinnt aber die Mannschaft und erreicht sogar die oberste Position in der Tabelle, dann sind alle schon immer die grössten Fans des Vereins gewesen, singen die Vereinslieder, das Stadion ist voll, behängen sie sich selber, ihre Fenster und Autos mit den Farben des Vereins und prahlen mit dem Sieg, wie wenn er ihrer wäre.

Solange Bush eine Katastrophe nach der anderen verursachte und ich ihn dafür kritisierte, und aufzeigte, dass er nur eine Marionette des Machtsystems ist, ja solange war die Kritik schon in Ordnung und man stimmte dem zu. Dem "rechten" Bush kann man schon alle Schande sagen und ihn als das was er ist entlarven... aber beim "linken" Obama? Alle waren einverstanden, dass Bush gesteuert wird und selber nichts zu sagen hat, aber mit dem designierten neuen Präsidenten, nein sicher nicht.

Jetzt wo die Marionette bald ausgetauscht wird, das perverse Machtsystem aber genau das gleiche bleibt, ja jetzt will das niemand hören. Bei Obama ist das anders, er wird alles besser machen, man soll ihn doch eine Chance geben, er ist sicher nicht gesteuert, er kann alles selber entscheiden, und die Leute himmeln ihn an wie einen Messias.

Das Machtsystem, was sie vorher bei Bush verstanden und akzeptiert haben, ist jetzt seit der Wahlnacht plötzlich verschwunden. Die ganzen Hintermänner haben sich in Luft aufgelöst, der Militärisch-Industrielle-Komplex und die Finanzmafia gibt es nicht mehr, seit dem Obama der designierte Präsident ist.

Nein, er ist keine Marionette, er ist ein guter, der alle Probleme lösen wird, wir können sorgenfrei in die Zukunft schauen, die Ursache für die Finanzkrise ist nicht mehr da, die Kriege finden nicht mehr statt, die Truppen sind zu Weihnachten alle wieder bei ihren Familien zu Hause, der Plan zur Einführung der Weltregierung ist abgesagt, alle Polizeistaatsgesetze die Bush eingeführt hat werden eingestampft, das Foltergefängnis in Guantanamo eingestellt, das Heimatschutzministerium wird aufgelöst, die CIA stürzt keine Regierungen und ermordet niemanden mehr, und Obama war immer schon der Meinung, 9/11 war ein Inside Job, und es wird alles rigoros aufgeklärt.

Friede, Freude, Eierkuchen.

Nachdem wir seit 60 Jahren alle Formen von Politikern erlebt haben, immer wieder enttäuscht wurden, ihre leeren Versprechungen, Lügen und Tatsachenverdrehungen uns anhören mussten, ihren Diebstahl, Mord und Totschlag gesehen haben, wie kann man überhaupt noch etwas ihnen im Voraus glauben und ihnen vertrauen? Völlig gutgläubig und naiv, wird dem nächsten Rattenfänger hinterher gelaufen.

Wer seine Heiligkeit Obama kritisiert oder vor ihm warnt, dass er auch nur genau wie Bush von den Machthabern eingestellt wurde, um ihre Befehle zu befolgen, hat sie nicht mehr alle, ist ein Schlechtschwätzer, wünscht sich einen Krieg herbei, und mit so jemand will man nichts mehr zu tun haben.

Ok, ich hab verstanden. In einem Jahr sprechen wir uns wieder ... nein eher, in einem halben. [Link] [Cache]
HU-Marburg: Diese Nummer macht uns Kummer
11/08/2008 04:14 PM
HU demonstrierte gegen Steuer-ID - HU-Ortsverband Marburg.

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HU-Marburg: Diese Nummer macht uns Kummer
11/08/2008 04:14 PM
HU demonstrierte gegen Steuer-ID - HU-Ortsverband Marburg.

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Die Gutdenker: America is back! Obamas erste Pressekonferenz. Neuer Song von will.i.am.
11/08/2008 04:14 PM
Irgendwie war die erste Pressekonferenz des designierten Präsidenten Obama wie ein Zug frischer Luft, wie wenn man morgens das Fenster aufmacht und tief einatmet. Viele Kommentare von Amerikanern auf youtube deuten in dieselbe Richtung.

Bill (33 Jahre alt) schreibt zum Beispiel:
"Holy crap! I almost forgot what a real presidential press conference was supposed to be like. I like his transparency, what with having all his advisers lined up behind him for all too see. It's shaping up to be a whole new kind of American leadership...friggin' fantastic!"
Dieses Amerika gefällt. Egal was die Obama-Administration letztendlich leisten wird, eins ist sicher: Der Präsident ist intelligent, besonnen und am Puls der Zeit. Das hat es mindestens seit 8 Jahren nicht gegeben. Das macht wieder Hoffnung. Hoffnung macht auch die Wahl des Inhalts der Pressekonferenz, z.B. sein nachdrücklicher Hinweis auf sein Bestreben die amerikanische Autoindustrie zur Produktion von sparsameren Fahrzeugen zu bewegen - notfalls mit Gesetzen. Das Transkript findet sich hier .

Der türkisch-stämmige Anchorman der Youngturks hat einen sehr interessanten Kommentar zur Wahl von Obama gebracht, der zeigt, wie sehr die Welt sich nach einer vernünftigen US-Regierung gesehnt hat:



"It's a new day" singt Will I Am! Der Produzent des berühmten Obama-Songs Yes we can, hat einen neuen coolen Song fabriziert. Feiern!

[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Wer hat es gesagt?
11/08/2008 04:12 PM
Hat ein Amerikaner einen schlechten Tag, sagt er: Heute war ein schlechter Tag, aber morgen wird es sicher besser. Ein Deutscher hingegen raunt: Heute war ein schlechter Tag - und morgen wird es noch viel schlimmer.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Pogrome in Mode
11/08/2008 04:11 PM
Dauernd diese unzulässigen Vergleiche, woher kommt das nur. Erst Sinn, dann Wulff: Kaum können die hauptberuflich Empörten noch so schnell emotionale Verletztheit simulieren, wie die Parallelen mit Nazizeit oder irgendwelchen anderen Perioden drumherum von Politikern und Wissenschaftlern an die vor lauter Krise bleich angelaufene Wand gemalt werden. Google Timeline, das wunderbare Werkzeug aus Kalifornien, Christian Wulff würde vielleicht sagen: funktional wie ein SS-Koppelschloß, zeigt, wie der Begriff Karriere gemacht hat und wie Pogrome in Mode kamen, je aufgeregter das Entsetzen über den verbalen Mißgriff von diesem oder jenem Schlagzeilen machte. Wenn etwas so zuverlässig wirkt, diese Vermutung liegt nahe, ist noch lange nicht Schluß.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Vielfalt weltweit
11/08/2008 04:11 PM
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Berg vs. Obama: Auszug vor dem Einzug?
11/08/2008 04:11 PM
Er ist der Retter der Welt, ein Ritter des Lichts, angetreten für das andere Amerika, das Europa so liebt und ins Amt gehoben von allen, die eine bessere Zukunft für Kinder und Greise, Arme und Entrechtete. Auf Barack Obama kann sich die zivilisierte Welt einigen, dem Mann aus Chicago liegen die Massen nicht nur daheim, sondern auch diesseits des Atlantik zu Füßen wie zuletzt seinem Vorgänger John F. Kennedy, der vollgepumpt mit Amphetaminen die Kubakrise meisterte.

Allerdings droht dem frischgewählten Heiland aus Illinois Ungemach aus Lafayette. Der Rechtsanwalt Philip J. Berg, ein bekennender Demokrat, behauptet, Belege dafür zu haben, dass Barack Obama niemals hätte zur Präsidentschaftswahl antreten dürfen, weil er kein amerikanischer Staatsbürger ist: Sarah Obama, Barack Obamas geliebte kenianische Großmutter, hatte in einem Interview mehrfach bestätigt, dass sie seinerzeit dabeigewesen sei, als "Barack Obama in Kenia geboren wurde". Nach Recherchen von Berg sei der Präsident in Mombasa geboren worden. Die zum Nachweis nötigen Urkunden allerdings seien für geheim erklärt worden, jede Nachfrage in der Sache Obama werde nur von ganz oben bearbeitet.

Bislang behauptet der kommende Präsident, er sei auf Hawaii geboren - was ihn automatisch zum amerikanischen Staatsbürger macht. Berg allerdings, der einen Tonbandmitschnitt der Aussage von Obamas Großmutter besitzt, zweifelt die von Obama gemachten Angaben an. Eine vom Präsidenten in spe online veröffentlichte Kopie einer Geburtsurkunde sei offensichtlich nicht echt und keinesfalls ausreichend, den 47-Jährigen zur Teilnahme an der Präsidentschaftswahl zu qualifizieren. Kurz vor der Wahl trug Berg seine Bedenken beim US-Supreme-Court vor, seiner Klage auf Aussetzung der Wahl aber wurde nicht stattgegeben.

Allerdings ist der Fall damit noch nicht ausgestanden. Bis zum 1. Dezember muss Barack Obama nach Informationen von Rightsidenews nun beim Supreme Court eine gültige Geburtsurkunde vorlegen. Tut er das nicht, könnte er sein Präsidentenamt noch vor dem Amtsantritt verlieren - obgleich Staatsraison und das bislang zumindest in Deutschland nicht vorhandene Medienecho auf den einmaligen Fall dafür sprechen, dass Berg eher einen Autounfall haben wird, als dass Obama wirklich nur wegen einer fehlenden Geburtsurkunde nicht ins Weiße Haus einzieht.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Wen das Rettungspaket rettet
11/08/2008 04:11 PM
Erst kam die Bayern LB, dann folgte die West LB, anschließnd wollte die HSH Nordbank Geld aus dem 500-Milliarden-Rettungspaket, das die Bundesregierung in ihrer Weisheit geschnürt hat, um die Welt vor dem Untergang zu retten. Nun endlich wollen auch die Nord LB, die Landesbank Baden-Würtemberg und die Hessische Landesbank Hilfe vom Staat.

Das Verhältnis zwischen staatlichen deutschen Banken, die sich retten lassen müssen, und privaten, die gerettet werden wollen, liegt damit inzwischen bei sechs zu zwei: Den sechs hilfesuchenden Staatsbanken, die es unter diekter Aufsicht von hochrangigen deutschen Politikern schafften, Milliarden Euro in geheimnisvollen vebriefungen zu versenken, stehen mit Hypo Real Estate und Commerzbank bislang nur zwei börsennotierte Privatbanken gegenüber.

Wenn das kein Argument für mehr staatliche Kontrolle ist.[Link] [Cache]
ZAF: Ich bin im Ort das größte Schwein, ich lasse mich mit Managern ein
11/08/2008 04:11 PM

Die Manager-Kaste in Deutschland kann einem wirklich leid tun. Nicht nur, daß im Rahmen der Finanzkrise die millionenschweren Einkommen und damit der bisherige Lebensstil gefährdet sind, nein, nun stehen auch noch gewaltsame, auch organisierte Massenausschreitung verbunden mit Plünderungen und Misshandlungen sowie Mord oder Genozid gegen diese Bevölkerungsgruppe bevor.
Denn die Manager sind nun einmal die neuen Juden (wie schon Hans-Werner Sinn so überzeugend ausführte), die es nach der von wem auch immer augehetzten Volksmeinung auszumerzen gilt.
Das zumindest lese ich aus den Äußerungen von Niedersachens Ministerpräsident Christian Wulff heraus, der in einer Talkshow nun meinte “Ich finde, wenn jemand zehntausend Jobs sichert und Millionen an Steuern zahlt, gegen den darf man keine Pogromstimmung verbreiten“.

Die armen, armen Manager! Man denke nur an die ganzen besudelten Fensterscheiben (”Kauft nicht beim Manager!”) oder die Managerliebchen, die gezwungen werden, mit Schildern wie “Ich bin im Ort das größte Schwein, ich lasse mich mit Managern ein.” durch die Gegend zu laufen. Deutschlands am meisten stigmatisierte Minderheit sind nun einmal die Manager, die sich aus eigener Kraft leider so gar nicht gegen all das wehren können. Einerseits haben die natürlich gar keine Zeit, weil die ständig dabei sind, zehntausend Jobs abzubauen, um den Aktienwert des Unternehmens zu steigern zu sichern, andererseits fehlt gerade in der Krise das Geld, sich dagegen zu wehren, denn das verbleibende Rinnsal an Moneten reicht gerade für Kaviersurrogat, Schaumwein und trocken Brot. Wie gut, daß es da so fähige und scharfsinnige Politiker wie Herrn Wullf gibt, die sich der wirklichen Probleme des Landes und seiner Menschen annehmen.

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Der Spiegelfechter: Stühlerücken in Washington
11/08/2008 04:11 PM

In zehn Wochen wird die Bush-Regierung nur noch Geschichte sein. Hunderte Positionen im Washingtoner Politikapparat müssen bis dahin neu besetzt werden. Für den Präsidenten in spe sind die nun zu fällenden Personalentscheidungen eine heikle Angelegenheit – einerseits muss er seinem Wahlkampfmotto “Change” gerecht werden und Schlüsselpositionen mit neuen Gesichter besetzen, andererseits ist er auf erfahrene Politinsider angewiesen, will er sich nicht bereits zu Beginn seiner Amtszeit eine blutige Nase holen.

Am 20. Januar wird der 44. Präsident der Vereinigten Staaten auf die Bibel schwören, dass er das Amt getreulich ausüben und die Verfassung erhalten, schützen und verteidigen wird. Wenn er sich danach an seinen Schreibtisch im Oval Office setzt, muss seine Regierung auch sofort die Amtsgeschäfte übernehmen. Damit dies reibungslos funktioniert, nahm sein “Übergangsteam” bereits am Wahlabend die Arbeit auf. Im Pentagon wurden bereits 50 Arbeitsplätze für das Übergangsteam freigemacht – seit 40 Jahren gab es keinen Regierungswechsel mehr, der in Kriegszeiten stattfand. Verteidigungsminister Robert Gates hat 250 politischen Beamten bereits einen Fragebogen übergeben, in dem sie angeben sollen, ob sie sich vorstellen können, dass sie im Amt bleiben wollen, wenn sie gefragt werden und die CIA beliefert nach Eigenaussagen in der Übergangszeit zwei Kunden – das Weiße Haus und das Übergangsteam.

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Duckhome: Nachricht aus der Werkstatt
11/08/2008 04:10 PM

Hallo zusammen, ich lebe noch. Mein Rechner auch. Aus Wut über KDE habe ich mich nun entschieden, KDE einen Tritt zu verpassen und bin auf Gnome umgeschwenkt, allerdings nicht ohne lieb gewonnene Programme aus dem KDE-Bereich mitzunehmen.

Der ganze Rechner ist eine Baustelle und Gnome fühlt sich noch sehr ungewohnt an. Ich hatte vor Jahren das letzte Mal die Finger daran und muss nachlesen. Deshalb gibt es wahrscheinlich auch Morgen keine Post von mir.

Wichtiger ist jedoch, das ich Haufenweise Emailadressen verloren habe, es wäre also schön, wenn die Leute die des öfteren mit mir Mailen, einfach mal schnell eine Mail an mich absetzen, damit ich mein Adressbuch wieder in Gang bekomme. Ach ja am Verlust der Adressen ist niemand außer mir selbst schuld.

Kann es übrigens sein, das Gnome schneller ist als KDE?

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Was man alles heute wieder sagen darf: Brigadegeneral a.D. Güntzel gibt Nachhilfe in Geschichte und mehr...
11/08/2008 04:10 PM
Wussten Sie, dass die Alliierten im Ersten und Zweiten Weltkrieg genauso schlimm wie die Deutschen waren und im Nürnberger Prozess "hohe und höchste Soldaten" Opfer einer Siegerjustiz geworden sInd und Alliierte keinen Deut besser? Nein, dann lassen Sie sich mal von BG a.D. aufklären. Hier ist das Filmdokument, das mich fassungslos macht:






und:



General Günzel wurde bekannt, als der Minister ihn "in den einstweiligen Ruhestand versetzte". Er hatte der unsäglichen "Tätervolk-" Rede des Abgeordneten Hohmann, der ihm zeitweise als Reservist unterstellt war, durch einen schriftlichen Glückwunsch seinen Segen gegeben. Der Minister (damals Peter Struck) hatte Güntzel ganz schnell entlassen; ich persönlich hätte mir ein Truppendienst-Verfahren gewünscht, das keine Unklarheit mehr zulässt; allerdings sorgt der weitere Lebensweg, weitere überlieferte Äusserungen und das jetzige Umfeld des Generals jetzt für eben diese Klarheit. Mittlerweile zeigt er "offen seine Gesinnung". Das hat er mit Robocop gemeinsam, der nicht zufällig auf dem rechten Foto ist, sondern deswegen, weil es sich um den gleichen Empfang handelt. Beide haben nämlich ihre Gesinnung erst vollständig offenbart, als ihnen die Uniform ausgezogen wurde. Wie wir ja wissen, haben bei Bart Debie 8 Stunden Gefängnis ausgereicht, um ihn zum Knicken zu bringen - die "Hölle", die er und seine deutschen und belgischen Kumpane bei seinen "Kunden" Luxus zu nennen beliebten - und in der er eigentlich garnichts suszustehen hatte, hat ihn bereits zum Weinen gebracht. 8 Stunden in einer Vier-Mann-Zelle, und eine Parteigenossin barmt sich: "Unmenschlich, was sie ihm antun...". Günzel würde sicherlich ein paar Stunden länger benötigen. Ich weiss nicht, wo unser Süddeutsches Naziforum, wo ich die Clips abgefischt habe, die Dinger herhat, aber ich finde es erschreckend. Komme mir aber bitte niemand mit der Bemerkung, "die sind alle so". Sind sie nicht - weder bei der Bundeswehr, noch bei der Antwerpener Polizei: Kontrollmechanismen gibt es - hier und, da bin ich mir sicher, auch in Belgien. Und sie haben funktioniert, denn die beiden sind "draußen". Es war mühsam, aber es ging - bei Güntzel schneller (der allerdings nicht unehrenhaft entlassen, sondern pensioniert wurde. Der Unterschied zwischen beidem macht die Pension.) Die Konsequenz daraus kann nur sein, in jedem Land die Träger des Gewaltmonopols des Staates scharf im Auge zu behalten; allerdings nicht, sie zu delegitimieren. Dann werden sie nämlich nicht abgeschafft, sondern privatisiert. Und dann treffen wir einige als "Sicherheitsberater", die wir eigentlich überhaupt nicht mehr zu treffen wünschten.

Aussagekräftig sind, wo sich beide über den Weg gelaufen sind: bei Pro-Köln. Die sich erdreisten, morgen angeblich für "Freiheit" zu demonstrieren. Das geht mit Geschichtsrevisionismus und Prügelbullen nicht zusammen.

Aus dienstrechtlichen Gründen muss ich - da es sich um ein "Bundeswehr-" Thema handelt - darauf hinweisen, daß das Geschriebene meine Privatmeinung ist.

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Duckhome: Alt und krank, dann aber wenigstens arm
11/08/2008 04:10 PM

Demnächst wird Silvio Gesell und seine Freigeldwirtschaft doch noch das wirtschaftliche Modell der Zukunft. Nicht das unsere Neoliberalen das wollten, weil Gesell ja Verantwortung und Menschlichkeit bedeutet, sondern weil es sich so ergibt.

Die EZB und die anderen Landesbanken senken die Zinsen. Das werden sie nun immer wieder tun. Es hilft den Börsen für ein paar Minuten. Wer weiß, was kommt, macht einen kleinen Gewinn, aber die Talfahrt geht weiter. Es sind längst keine psychologischen Börsen mehr. Die Börse bildet die Realtität ab. Jeder weiß, dass unser bisheriges Wirtschaftssystem um die Ackermänner und die anderen Gierigen im Arsch ist und zwar vollständig.
Zwar toben in den verschieden Totholzmedien und auf den einschlägigen Fernsehsendern immer noch die Clowns herum, die sich Botschafter INSM nennen und bisher als Berufslügner und Demagogen auch gutes Geld verdienten, aber jetzt wird es langsam eng. Selbst in Gesamtmetall gibt es Bestrebungen den Kannegiesser mitsamt seinem menschenfeindlichen Verein loszuwerden.

Dann wird man sich dahinstellen und allen sagen das es Adolf Kannegiesser war. Das stimmt zwar auch in diesem Fall nicht, aber den Vogel gerupft und geschlagen wiederzusehen, tröstet über manches hinweg. Allerdings löst es auch keine Probleme. Der Neoliberalismus und seine Prediger sind tot, ja sie sind schon am verwesen. Aber die Probleme die sie hinterlassen werden von Tag zu Tag größer.

Wir haben in den USA und England schon negative Zinsen wenn man die Inflation einrechnet, in Euroland wird das bald auch so sein. Gesells "Steuer" auf umlaufendes Geld wird ja schon alleine dadurch erhoben. Natürlich ist es ein Unterschied ob man die Gedanken der Freiwirtschaft durch Betrug, also verdeckte und verschleierte Inflation erreicht, oder durch klaren Entscheid. Aber dafür ist es wohl noch zu früh.

Was aber in seiner Wirkung den Forderungen Gesells entspricht hat noch eine andere Wirkung. Medizinische Versorgung und Lebenshaltungkosten werden immer teurer, während dank sinkender Löhne die Sozialrenten sinken. Das was aber bisher immer nur ein Problem der Sozialrentner war, weitet sich jetzt aus.

Gesperrte Immobilienfonds die wahrscheinlich über die Hälfte ihres Wertes einbüßen, sinkende Aktienkurse und erheblicher Abschreibungsbedarf auf das weltweite Anlagevermögen und die noch offenen Kredite sorgen dafür, das sich die Weltwirtschaftskrise lange anhalten wird und wohl noch weitere Währungen platzen werden. Das Pfund und der Schweizer Franken sind die nächsten Kandidaten.

Das bedeutet, das Riester Renten, Lebensversicherungen und all die Betrügereien an den Kleinverdienern erheblich an Wert verlieren oder vielfach ganz wertlos werden. Als der Run auf das Geld in den offenen Immobilienfonds begann, machten die dicht. Die Aktienfonds verschleudern die Aktien, weil es nicht anders geht und damit ist die Geschäftsgrundlage der Versicherer weg.

Die Versicherer werden bald zugeben müssen, das sie nur noch Teile des eingezahlten Geldes wieder herausgeben können. Vermutlich wird man froh sein müssen, wenn die Hälfte wieder heraus kommt. Das bedeutet Altersarmut für viele. In den USA gehen die Pensionsfonds den Bach herunter.

Es wäre jetzt an der Zeit die Sozialversicherungspflicht für alle einzuführen um wirklich alle abzusichern und das Ausfallrisiko bei den privaten Versicherern zu dämpfen. Sie werden sowohl in der Kranken- und Pflegeversicherung aber auch bei den Renten ihre Versprechungen nicht halten könne. Wer heute noch Menschen in derartige System locken will, will bewusst betrügen.

Es gibt keine Versicherung die ehrlich für einen Zeitraum der länger als 12 Monate ist, ihre eigene Existenz voraussagen kann. Die AIG in den USA ist ein Beispiel. Andere werden folgen. Es macht aber auch keinen Sinn wenn einzelne jetzt aussteigen. Nur wenn sie gegen Bargeld verkaufen könnten macht ein Ausstieg Sinn. Ansonsten muss der Staat zu einer Lösung gedrängt werden.

Frau Merkel hat ja nun genug Geld an das Großkapital verschenkt. Jetzt sollten auch bei ihr einmal die arbeitenden Menschen an der Reihe sein, die diesen Staat tragen und den Reichtum der anderen erwirtschaftet haben. Das wird aber nur gehen, wenn sich viele Menschen an Angela Merkel wenden und sie fragen was mit ihrem Geld ist. Aber Vorsicht. Die Merkel lügt. Sie ist Propagandatussi in der DDR gewesen. Sie weiß wie man profesionell lügt sie hat das gelernt.

Allerdings könnte man vor der Bundestagswahl das Versprechen ergattern, das alle Einkommensarten voll sozialversicherungspflichtig werden. Daraus ließe sich noch eine Zukunft für die Alten schaffen. Wenn die jetzige Generation von Rentnern gestorben ist werden wir sonst nur noch arme Rentner haben, die ein Leben lang für nichts bezahlt haben.

Der Mißfelder aus der CDU, der ja schon den Alten kein Hüftgelenk mehr gönnte, wird dann in der CDU ganz oben sein. Wenn er bestimmt was Alte noch verbrauchen dürfen, dann wäre eine Todespille eine Gnade. Aber er wird kaum gnädig sein.

Arme und kranke Alte haben aber einen weiteren Nachteil für die ganze Gesellschaft. Entweder müssen sie auf Kosten ihrer Kinder, vor allem aber der Steuerzahler in Pflegeheime abgeschoben werden oder belasten ihre Familien zuhause. Sie werden auch kaum Geld zum Familienunterhalt beitragen können, während sie jetzt ja noch ihre heute schon "armen" Kinder und Enkel unterstützen. Sie fallen als Konsumenten aus und erschweren damit die Wirtschaftslage zusätzlich.

In einer vernünftigen Gesellschaft kann niemand Interesse an Armen haben, weil Arme zuwenig konsumieren können und es ohne Konsum nur noch mehr Armut gibt. Die Merkel, der Mißfelder, die Pofalte und die anderen die nur frech und dumm das nachschwatzen was ihnen schlaue Leute aus Eigeninteresse eingetrichtert haben, werden den Menschen in Deutschland nur helfen, wenn sie Angst haben.

Nur wenn die Menschen ihnen mit einem Aufstand drohen, also damit das sie nicht mehr mit dem ganzen Körper in den Futtertrögen liegen und fressen dürfen, werden sie etwas für die Menschen tun. Sie haben kein Interesse an den Menschen, schlimmer noch ihnen ist jedes Mitgefühl abhanden gekommen und ihr Vorstellungsvermögen reicht nicht aus, um sich darüber klar zu werden, wie "ihre" Entscheidungen wirken.

Unsere Regierenden sind weiter vom Volk entfernt als es die DDR-Oberen waren. Sie leben in ihrer Scheinwelt, glauben dass sie beliebt sind, wenn es ihnen die hohen Priester der Demoskopie bestätigen und glauben das sie Arbeitsplätze schaffen, wo sie nur Löhne senken. Ob sich ein Franz Müntefering mit dem DGB oder dem Ginkobau im Garten unterhält, ist egal. Die Wirkung ist die gleiche.

Die Menschen müssen es den Herrschenden in die Ohren brüllen, das wir das Volk sind. Wir und nicht die Ackermänner, Zumwinkel und sonstige Abzocker. Etwas besseres als diese Regierung und diese Politiker findet sich unter jeder Brücke und auf jeder Parkbank. In jeder Wärmestube ist ein vielfaches von dem an Sachverstand versammelt, was sich im Reichstag als Politiker tummelt.

Wir haben die Nieten gezogen. Wenn es an einer Losbude nur Nieten gibt, dann bekommt der Losverkäufer Ärger und muss mit seinen Nieten vom Platz. Die Parteien sollen ihre Tanzbären und Tanzbärinnen wieder einsammeln. Sie sind jämmerlich. Sollen sie sich doch ein anderes Land suchen das sie zerstören können. In Deutschland werden sie nicht mehr gebraucht. Die CDU, CSU, FDP, Grüne, Linke und SPD. Sie taugen alle nichts. Sie müssen weg.



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Duckhome: Attac-Kinospot zur Finanzmarktkrise
11/08/2008 04:10 PM
Pressemitteilung Attac
Frankfurt am Main, 6.11.08


Der preisgekrönte Tatort-Regisseur Thomas Bohn hat für das globalisierungskritische Netzwerk Attac einen 52-Sekundenspot zum Thema Bankenkrise entwickelt.

Der Film wirkt zunächst wie der Werbespot einer Bank – dann aber wird deutlich, dass mit der Bank und ihren Mitarbeitern einiges nicht in Ordnung ist. Eine alltägliche Beratungssituation in einer Bank entwickelt sich zur Groteske.

Astrid Schaffert von Attac hat die Erstellung des Spots begleitet: "In 52 Sekunden lässt sich aktuelle Wirtschaftskrise natürlich nicht erklären. Doch durch den Spot wird das komplexe Thema für einen kurzen Augenblick in den Kinosaal geholt. Er unterstreicht mit Schmunzeleffekt, dass nun schnell etwas geschehen muss und lädt die Zuschauer ein, sich mit dem Thema eingehender zu befassen."

Der Trailer mit dem Titel "Ihr Bestes" startet am heutigen Donnerstag in zahlreichen Kinos. Er wird sowohl im Vorprogramm des neuen James-Bond Films gezeigt als auch von "Let´s make Money", dem neuen Dokumentarfilm von Erwin Wagenhofer ("We feed the World"). Weiter wird "Ihr Bestes" die Fangemeinde von "You tube" um einen amüsanten Spot bereichern.




Für Rückfragen:

* Astrid Schaffert, Attac-Bundesbüro,
Tel. 0179- 587 6974 oder 0761- 6129 0440

Homepage: Attac


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Duckhome: Obama - bevor wir hier ernsthaft weitermachen, etwas Entspannung
11/08/2008 04:10 PM
Die Southpark-Episode zur Wahl. - Woher? Vom hintersinnigen Schwaben.




Guckst Du weita.

Falls sonstwer noch was hat, her damit!

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Duckhome: Wir haben schließlich Verantwortung... für Schlesien
11/08/2008 04:10 PM
Da heut' sowas wie Duckhome Thementag zu sein scheint, will ich mich natürlich nicht ausschließen und leiste hier meinen (*räusper*) "deutschen" Beitrag.
Wussten Sie eigentlich schon..?



Wir sind wiedervereinigt, yeah! "WENIGSTENS" das...

Aber, schauen Sie besser selbst: "Click"

Aus Gründen der Beweisführung haben wir uns erlaubt das Video auf einem externen Datenträger zu speichern - Sorry Wolfgang

Zur Entspannung folgt ein Stück aus dem Kasperle Theater der "Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend Bayern". Ein Dank an dieser Stelle.




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Duckhome: Meine kleine Jüdin in Dachau - schöner singen mit Front National und Vlaams Belang
11/08/2008 04:10 PM
Yelloman machte dankenswerterweise darauf aufmerksam, wie einem Vlaamsbelanger die projüdische Tünche abplatzte - und das ganz ohne "taalgrens", Sprachengrenze, denn ein "franstaliger", also ein francophoner Kamerad war auch dabei. Offensichtlich ist der ganze "taalstrijd" auch nur eine Veranstaltung für's dumme Volk.



Yelloman schreibt (von mir leicht gekürzt):


Der rechtsextreme wallonische Front National und der Vlaams Belang kommen schon wieder in die Medien, dieses Mal mit Bildern, auf denen man Michel Delacroix (einen dubiosen blinden Rechtsanwalt, der es zum Parlamentsmitglied und FN-Vorsitzenden schaffte) gemeinsam mit Vlaams Belanger Luc Vankeerberghen, Stadtrat in Mecheln sehen kann, wie sie ein anti-jüdisches Lied über Nazi-Vernichtungslager singen. Nun, für Belgien ist eine derartige Information nur eine von vielen - hier dürfte sie allerdings noch relativ wenig verankert sein, da sich die Herrschaften, nicht zuletzt beim "Antiislamisierungs-Kongress" ja als wackere Abendlandsverteidiger aufspielen - wahre Unschuldslämmer eben, die ja von den bösen Wallonen (wie Freddy Thielemans)unterdrückt wird.


Meine kleine Jüdin ist in Dachau. Sie sitzt in ungelöschtem Kalk, um lebend verbrannt zu werden.
(Wobei natürlich klar ist, daß ich einen solchen Text nicht einstelle, weil ich mich nur mit einem Hauch damit identifizieren würde. Der Text wurde hier dokumentiert, weil der eine Sangesbruder Mitlglied einer Partei, die eine Menge Holocaustleugner in den eigenen Reihen hat ist, die sich ja auch sonst und auch in Deutschland ihre Meinungsfreiheit (heraus)nimmt, und deren Personal, wenn es sich denn mal einen eingefangen hat, von der "pro- amerikanisch/pro- israelischen" Szene unterstützt wird. Hier ist "het liedje":



Nicht nur Mitglieder des VB, sondern auch Mitglieder der wallonischen Schwester, FN sind in der Vergangenheit wegen Hitlergrüßen, "negationisme (Holocaustleugnung)" und mehr verurteilt worden. Was die belgischen Juden über den VB denken, haben wir bereits öfter berichtet, u.a. in der zweiten Hälfte dieses Beitrags, der eine satte Abfuhr der Juden Antwerpens dokumentiert. Oben sind zwei thumbnails dazu, hier zwei weitere Beispiele, die zeigen, wie gut die Herrschaften sich verstehen, wenn keiner guckt. Guckt einer, ist "taalstrijd". Bei den Juden Belgiens kann der VB nichts mehr werden. In "die 10 Todsünden des Vlaams Belang" hat Michel Freilich abgerechnet, mit Holocaustleugnung, Pilgerfahrten zu Nazi-Heiligtümern, Interviews in Nazi-Zeitungen und ähnlichem.

Das sind die Leute, mit denen nicht nur PI und Gegenstimme, sondern auch Pro-Köln, FPÖ und andere zusammenarbeiten, und "Islamkritik" betreiben. Daran wollte ich nur noch mal erinnert haben.


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Das Glashaus: CDU - unter Freunden
11/08/2008 04:10 PM
Kräftig schmeißt die CDU immer wieder mit Steinen auf die Oppositionspartei die.Linke.
Das sie dabei 'Oma ihr klein Häuschen' nicht zerdeppern ist bewundernswert. Wir fragen wo bleibt da die Demokratie? Wir nehmen uns ein Steinchen in die Hand. Möge es ins Rollen geraten..



Das Datenhandbuch des Bundestages 1994-2003 erwähnt unter Punkt 2.6 auf Seite 126 den am 21. April 2000 verstorbenen Politiker Hans Edgar Jahn als ehem. CDU-Abgeordnete und Mitglied des Europäischen Parlaments

An anderer Stelle im World-Wide-Web hat sich ein Mann, in liebevoller Kleinarbeit, die Mühe gemacht von 1.500 Politikern Daten zu sammeln und auch hier finden wir Hans Edgar Jahn (Bundesverdienstkreuzträger Kl1) mit dem ergänzten Titel Doktor wieder.
Zusätzlich wird an Wikipedia verwiesen wo eine etwas genauere Biographie des ehemaligen CDU Mitgliedes vorliegt.

Seitenwechsel:
Schenkt man nun dem Braunbuch im Internet glauben, so wird Herr Dr. Hans Edgar Jahn dort aufgeführt mit den Worten:
"vor 1945: HJ- und NSDAP-Führer; NS-Führungsoffizier"





Die Jahre, das Europäische Parlament und was geschah?
Eine direkte Suche im historischen Archiv des Europäischen Parlamentes nach dem Namen des CDU Mitgliedes erbrachte zunächst keine Treffer. Eine weitere, auf den Nachnamen unter Redner eingeschränkte, Suche ergab zwar die Aufführung des kompletten Namen, allerdings keine nennenswerten Ergebnisse in diesem Bezug.

Parlamentsmitglied Moiseur Jahn, oftmals abgekürzt durch "M. Jahn", wird im Archiv Eur-Lex - welches einen unmittelbaren und kostenlosen Zugang zu den Rechtsvorschriften der EU bereit stellt - erwähnt. Im Zeitraum 1970-1979 stellte das CDU-Mitglied vermehrt Fragen an die Kommission im Bereich der Umweltpolitik und zur "Volksgesundheit". Die Letzte schriftl. Anfrage des Herrn Jahn aus dem Parlament an die Kommission wurde für den 12.11.1979 eingetragen. Sie trägt den Titel:
"SCHRIFTLICHE ANFRAGE NR. 102/79 VON HERRN JAHN AN DIE KOMMISSION: AMERIKANISCHES GESETZ UEBER DIE KONTROLLE GIFTIGER CHEMISCHER STOFFE".

Die "SPIEGEL Ausgabe 25/1979" vom 18.06.1979 (Seite 104) berichtet:
"Als Spitzenmann der Niedersachsen-CDU ist er vorletzten Sonntag ins Europäische Parlament eingezogen.
Hier, wenn auch in welschen Landen, möchte der Unionsmann, der seit 14 Jahren auch schon Bundestagsabgeordneter ist, nun wohl weiterhin für alte Ziele kämpfen, die er in seinem 1943 erschienenen Buch "Der Steppensturm" anpeilte. Denn der Feind ist ihm geblieben; die Sowjetmenschen" 1943 als "Bastarde zwischen Tier und Mensch" beschrieben, sind seither ein gutes Stück nähergerückt."


Abgesehen davon das der Spiegel hier ganz offensichtlich eine falsche Datenangabe zu haben scheint (denn am 02.06.1979 gab es bereits zahlreiche EU Dokumente aus seiner Handschrift), sprechen allein die Quota des Herren Jahn Bände und wir markieren die Spiegel-Ausgabe als "absolut lesenswert".

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Heusinger diskutiert mit ehem. Soldaten über die Notwendigkeit des dtsch. Verteidigungsbeirates. Dahinter H.E. Jahn (Wiederbewaffnungspropaganda)

Und da wir gerade dabei sind mit Dreck zu werfen, auch wenn der ehrenwerte Herr Jahn (der auch gern immer wieder zusammen mit den großen PR-Gründervätern genannt wird) leider seit 8 Jahren tot ist, greifen wir noch eine Etage tiefer.
Ossietzky:

"Und Erich Peter Neumann ist CDU-Bundestagsabgeordneter geworden. Er gehört, stets mit geeigneten Daten gefüttert von seiner Gemahlin, zum Viererkreis um Adenauer. Zusammen mit Hans Edgar Jahn, der gerade noch »die ganze Erbärmlichkeit der jüdischen Rassenseele« ausgeleuchtet hatte."


Merke, liebe CDU:
Wer anderen eine Grube gräbt, fällt am End' womöglich selbst hinein.

Hier noch einige interessante Links:
Polit-Plagiat
"Der Schoss ist furchtbar noch"
"Aussenpolitik in Adenauers Kanzlerdemokratie"
"Einheit-Einzelseite"
Vertuschen und verdrängen: Rechtsradikale in der CDU


Schauen Sie bald wieder rein wenn's wieder heißt: "Unter Freunden"


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Freie ArbeiterInnen Union: Tell it like it is – Interview mit zwei Militanten aus den Amper Kliniken in Dachau
11/08/2008 04:08 PM
Vor über einem Jahr rüttelte ein Arbeitskampf an den Amper Kliniken in Dachau die Öffentlichkeit der beschaulichen Kleinstadt vor den Toren Münchens auf. Im Sommer/Herbst 2007 waren die miesen Arbeitsbedingungen wochenlang Thema in diversen Lokalzeitungen der Kreisstadt. Vielen Menschen in Dachau dämmerte spätestens zu diesem Zeitpunkt, dass die Privatisierung der Kreiskliniken Dachau/Indersdorf im Jahr 2001 ziemlich negative Folgeerscheinungen nach sich gezogen haben. Dies gilt sowohl fur die Klinikbeschäftigten – die unter Personalreduzierungen, billiger Leiharbeit und schlechteren Arbeitsbedingungen zu leiden haben – als auch für Patientinnen, die zunehmend über eine schlechtere Versorgung klagen. Die Lokalzeitung der FAU München, die «Direkte Aktion München», führte dazu ein Interview mit zwei Betriebsmilitanten.[Link] [Cache]
Freie ArbeiterInnen Union: Aktionen gegen die Jobmesse Kiel
11/08/2008 04:08 PM
Die job-messe deutschland-Tour machte in diesem Jahr zum ersten Mal auch in Kiel Station. (Berichte von bereits gelaufenen Aktionen gegen Jobmessen finden sich bei Labournet). Etwa 12 FAUistas aus Kiel, Flensburg und Bad Segeberg waren am 1. November auf dem Messegelände vor Ort und haben auf die rasante Ausbreitung von Leiharbeits- und Niedriglohnjobs aufmerksam gemacht. Der bebilderte Artikel ist bei Indymedia abrufbar.[Link] [Cache]
SaarBreaker: Attac-Kinospot zur Finanzkrise
11/08/2008 04:04 PM

Wir freuen uns sehr, den neuen breitenwirksamen Attac-Spot zur Finanzmarktkrise vorstellen zu können! Der kurze Werbefilm eignet sich optimal als Einspieler vor Präsentationen, Diskussionsrunden und natürlich jedem Kinofilm. Mehr als 50 Kinos haben uns ihre Kooperation bereits fest zugesagt (Stand 6.11.). Wir freuen uns über jede weitere Aufführung - Kontakt Attac.

Dieser Spot sollte vor allem bei den ÖR allabendlich, mindestens aber zu jeder vollen Stunde, gesendet werden.


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SaarBreaker: US-Firmen kündigen Mitarbeiter öffentlich per Blog
11/08/2008 04:04 PM

So kündigen einige US-Firmen ihre Mitarbeiter:

Kündigungen von Arbeitsverhältnissen waren einst eine private Angelegenheit zwischen Angestelltem und Chef. In Zeiten moderner Medien ändern sich die Dinge: In den USA kündigen inzwischen die ersten Firmen ihren Mitarbeitern per Online-Blog. Für gewöhnlich werden in solchen Web-Journalen Neuigkeiten über Unternehmen, ihre Pläne und ihre Produkte veröffentlicht. Auch auf die wirtschaftliche Situation wird häufig eingegangen. Dass dort nun sogar über Entlassungen geschrieben wird, lässt unweigerlich die Frage nach der moralischen Vertretbarkeit eines solchen Vorgehens aufkommen. Denn so mancher Mitarbeiter weiß vorher nichts vom Verlust seines Arbeitsplatzes und erfährt es somit aus einer öffentlichen Quelle. (Quelle: Yahoo News)


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SaarBreaker: 300 Millionen für Vista
11/08/2008 04:04 PM
he entrance to Microsoft's Redmond campus
Image via Wikipedia

Microsoft pumpt 300 Millionen US-Dollar in die Image-Offensive für das Betriebsystem VISTA. Im Rampenlicht steht jedoch schon Windows 7.

Ob Microsoft mit den 300 Millionen noch Käufer für das vom Pech verfolgte Vista locken kann, wird man sehen. Analysten vermuten allerdings, dass zahlreiche Kunden Vista auslassen und auf den Nachfolger, Windows 7, welches Microsoft vielleicht schon Ende 2009 veröffentlichen will, warten werden.

Nach der kürzlich vorgestellten Pre-Beta-Version von Windows 7, kann man den wartenden Kunden schon einmal sagen: wartet lieber auf Windows 8. Denn Windows 7 wird Vista ohne Fehler sein. Oder wie mein Kollege immer sagt “Windows 7 = Vista + besser”!


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SaarBreaker: Internetkiste läuft wieder
11/08/2008 04:04 PM

Ich hab jetzt auf die Schnelle dass für mich wichtigste wieder hergestellt. Was ich dabei alles übersehen und vergessen habe, werde ich in den nächsten Tagen noch merken. Kurz noch zu WP und online schreiben: Also ich find's furchtbar umständlich, einen Beitrag mit dem WP eigenen Editor zu schreiben. Dass hier war mein erster Beitrag, den ich online geschrieben habe und bestimmt auch mein letzter.


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SaarBreaker: Registry zerschossen!
11/08/2008 04:04 PM

Ich habe mir vorhin die Registry zerschossen! Mann! Ich könnte mich echt ohrfeigen! Das Backup war natürlich auch schon etwas älter, was zur Folge hatte, dass ein paar Programme nun nicht mehr laufen. Warum muss denn auch jeder Mist in die Registry geschrieben werden? Ich werde noch etwas Zeit brauchen, bis ich meine Internetkiste wieder am laufen habe.


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RA Kai Behrens: Wirksamkeit umstrittener Klauseln
11/08/2008 03:58 PM

Wir werden immer wieder gefragt, ob denn tatsächlich der Handelsvertretervertrag so Gültigkeit habe. Diese Frage zu beantworten, ist nicht einfach.

Sicher sind einige Klauseln sehr umstritten, z.B. die Klauseln in dem Vermögenberatervertrag über das Wettbewerbsverbot, die Kündigungsfristen, den Wegfall der Vorprovisionierung bei Ausspruch der Kündigung u.s.w.. Wir haben auch immer wieder viele sagen gehört, dass solche Vertragsklauseln doch nicht rechtens sein dürften und man gehört habe, dass sie unwirksam seien. Auch dürften die oftmals langen Kündigungsfristen nicht gelten und man dürfe daher früher kündigen.

Solche Aussagen kamen mitunter sogar von Volljuristen, in Gesprächen zwischen “Tür und Angel” und spontan “aus dem Bauch heraus”. Die Wirklichkeit sieht leider etwas anders - zumindest jedoch komplizierter - aus.

Einfach ist es nicht, das Gericht davon zu überzeugen, dass einige Klauseln unwirksam ist. Denn wird dies tatsächlich Streifrage vor Gericht, muss mann sich intensiv mit den einschlägigen Paragraphen auseinandersetzen und das Gericht von der Unwirksamkeit von Klauseln überzeugen, die doch von beiden Parteien unterschrieben wurden. Die Juristen sprechen von der Vertragsfreiheit. Grundsätzlich könne doch jeder Verträge abschließen, wie er wolle, auch wenn sie noch so nachteilig sind.

Unwirksam sind Verträge, wenn sie angefochten wurden. Dafür bedarf es jedoch eines Anfechtungsgrundes, wie einer Täuschung oder Drohung z.B..

Wenn ein Vermögensberater bei Vertragsschluss getäuscht wurde, kann er den Vertrag anfechten. Obgleich uns dies häufig mitgeteilt wurde, haben wir von der Anfechtung nur selten Gebrauch gemacht. Denn die Anfechtung muss dann binnen einer Jahresfrist erklärt werden, die zumeist abgelaufen ist. Außerdem müssen die Gründe bewiesen werden, was ein erhebliches Prozessrisiko bedeuten kann.

Verträge können auch gegen die “guten Sitten” verstoßen. Dies ist ein Tatbestand, der schnell mal zitiert wird, aber in der Praxis schwer umzusetzen ist. Einen Klageerfolg allein darauf zu stützen, ist gefährlich. Jedes Gericht interpretiert die guten Sitten anders. Bei den hohen Streitwerten, die solche Auseinandersetzungen haben, ist auch ein solcher Prozess riskant.

Die Klauseln könnten aber gegen die Vorschriften über die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen. Dies könnte noch - aus unserer Sicht - den größten Erfolg versprechen. Während eine ganz alte Entscheidung des Oberlandesgericht Frankfurt jedoch auch hier Grenzen gesetzt hat, indem es sagte, dass jede Klausel für sich alleine geprüft werden müsse und für sich alleine keinen Verstoß darstelle, wurde dies zum Glück von Arbeitsgerichten teilweise anders gesehen. Das Arbeitsgericht Herne und das Landesarbeitsgericht Hamm entschieden sogar, dass die Vertragsstrafenregelung in den alten Verträgen unwirksam sein.

Wir regierte die Deutsche Vermögensberatung? Sie schrieb alle Verträge im Jahre 2007 um. Ein Riesenaufwand zwar, aber ein Aufwand, der sich offensichtlich lohnt. Begründet wurde diese Aktion jedoch mit Verbesserungen zugunsten des Vermögensberaters. Nun denn.

Es zeigt sich - so ganz nebenbei-, dass es auch hier wieder eine Frage der Erfolgsaussichten ist, welches Gericht zuständig ist und diese Frage zu beurteilen hat. Und da haben die Arbeitsgerichte bekanntermaßen die sozialere Einstellung.

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Radio Utopie: Quale idea di paese?
11/08/2008 02:26 PM

4 novembre, festa delle Forze Armate e dell'Unitá Nazionale, ma soprattutto data in cui si concluse la prima guerra mondiale.
Da: http://www.kuda.tk/
L'Italia entró in guerra, non per difendere la propria popolazione, non per proteggere delle persone che venivano uccise ingiustamente, ma per conquista.


All'inizio della guerra (1914) l'Italia era alleata degli Imperi Centrali nella Triplice Alleanza, ma, dato che l'alleanza aveva carattere difensivo (e la guerra era stata dichiarata dall'Austria) e non era stata preventivamente consultata sulla dichiarazione di guerra, il governo italiano fece presente di non sentirsi vincolato dall'alleanza e che, pertanto, sarebbe rimasto neutrale.  

Successivamente le pressioni diplomatiche di Gran Bretagna e Francia la spinsero a firmare il 26 aprile 1915 un patto segreto all'insaputa dell'alleato austriaco, detto Patto di Londra, nel quale l'Italia si impegnava ad entrare in guerra entro un mese in cambio di alcune conquiste territoriali che avrebbe ottenuto dopo la guerra: il Trentino, il Tirolo, Trieste, Gorizia, l'Istria (a eccezione della cittá di Fiume), parte della Dalmazia, il protettorato sull' Albania, su alcune isole del dodecaneso e alcuni territori dell' Impero Turco, nonché un'espansione delle colonie africane, a scapito della Germania.
Altro che confini nazionali...

Come giustamente ricorda la Nota di Cernuscoinsieme, la popolazione era in maggioranza neutrale, non voleva saperne di buttarsi in una Guerra che, come sempre, sarebbe gravata sulle persone piú povere. 600.000 furono i morti italiani causati dalle scelte dei politici e dei generali, ma quante persone furono uccise dagli italiani? e per cosa? per un pezzo di terra?

Il 4 novembre del 1918 il generale Diaz emanava il "bollettino della vittoria" in cui umiliava l'esercito austro-ungarico: "I resti di quello che fu uno dei piú potenti eserciti del mondo, risalgono in disordine e senza speranza le valli che avevano disceso con orgogliosa sicurezza.".

E l'Italia cosa ereditó da tanto spargimento di sangue? In barba al principio di autoderminazione, difeso dagli USA, ottene alcune annessioni territoriali ma non tutte quelle pretese. Ma il fatto piú importate é che la retorica di guerra messa in campo nel conflitto mise le premesse al successivo sorgere del fascismo (e del nazismo in Germania, in un secondo tempo). Oltre alla distruzione e all'impoverimento generale.

Ecco cosa festeggiamo, la vittoria in una guerra di conquista che mise le basi per una dittatura e per le leggi razziali.
Queste le parole del Ministro La Russa (messaggio ufficiale di oggi):
"quest'anno ricorre il 90° anniversario di quel lontano 4 novembre 1918 che, con l'armistizio di Villa Giusti, segnó la vittoriosa conclusione della Grande Guerra e il momento culminante della consacrazione dell'Unitá nazionale. L'Italia dimostró di essere una Nazione coesa e forte; un Popolo animato da un convinto sentimento identitario, che non si smorzó nemmeno nei terribili giorni dell'offensiva nemica".

La nostra Costituzione ripudia la guerra come mezzo di risoluzione per le controversie tra i popoli, dichiarare che proprio una guerra, di conquista ed invasione, sia l'immagine che dobbiamo avere in mente quando parliamo dell'Italia come Nazione mi sembra un po' forviante.

E invece il ministro della Difesa Ignazio la Russa celebra tutto ció in pompa magna, con un programma di iniziative 'in terra, cielo e mare': sfilate, parate, mostre di carri armati ed elicotteri, simulazione di assalti militari e lancio di paracadutisti nelle piazze di 21 cittá. Lo si fa attingendo non al bilancio della Difesa - con grande soddisfazione del ministro - ma a quello della legge 133 (conversione del decreto legge 112, la Finanziaria), che, nell'articolo 60, comma 8-bis, stanzia un apposito fondo di ben tre milioni di euro.

Legge 133, proprio il famoso decreto Gelmini, quello che taglia le maestre nelle scuole elementari per questioni di bilancio. La spesa per la Festa della Vittoria é di 3 milioni di euro! E poi 200 generali nelle scuole a celebrare la vittoria, a raccontarla ai ragazzi. Ma racconteranno l'eroismo dei nostri soldati contro i nemici oppure l'orrore di ogni guerra che non porta mai vincitori ma solo distruzione tra i popoli e morte, soprattutto ai piú poveri?

Commemorare, anziché celebrare, un lutto nazionale, a seguito del quale l'Italia, dopo il voltafaccia con gli alleati della Triplice, si pose in mano del fascismo.

E per chiudere una domanda. Lo scorso cinque agosto il governo italiano ha annunciato che acquisterá quattro esemplari di droni spendendo 330 milioni di dollari. I droni, per inciso ma non troppo, sono dei velivoli senza pilota utilizzati per fare ricognizioni e bombardamenti su zone particolarmente ricche di attivitá contraerea. Bene, 330 milioni di dollari sono circa 260 milioni di euro, che basterebbero per pagare per un anno 10.400 ricercatori universitari...

Ecco, la domanda é, che paese abbiamo in mente?

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Radio Utopie: mehr Autoren gesucht
11/08/2008 02:26 PM

TheBigPictureEs sind ganz unzweifelhaft üble Zeiten, die auf die Welt zukommen, es sind ganz unzweifelhaft gekaufte, korrupte, schleimige Betrüger, die uns den ganzen Tag in den Staats- und Konzernmedien Mist erzählen, nie recht behalten, mit nichts, keine Ahnung haben aber immer schick angezogen sind und brav die Schnauze halten und es sind völlig ohne Zweifel die schlimmsten Verbrecher das Landes in den Banken und die zweitschlimmsten in den Parteien.
In dieser Situation müssten eigentlich in einer Anfang 2007 mit null "Budget", keiner Lobby und aus dem Nichts entstandenen Medienstation wie Radio Utopie jeden Tag 20 Artikel erscheinen.


Tun sie aber nicht. Weil wir so wenig Autoren/Autorinnen sind.

Hast Du also ausnahmsweise Ahnung von dem was Du redest? Hast Du vielleicht keine Psychomacke, keine Probleme mit Mutti/Vati/Familie, Lebensgefährten oder mit dem Grundgesetz?
Bist Du vielleicht mal nicht so ein Typ der lieber 800 emails schreibt und jahrelang sinnfrei die Leute am Telefon dichtquatscht als einen ganz normalen Artikel zu schreiben? Es braucht nicht einer wie dieser sein, ein Pitbull reicht schon pro Zeitung und das bin ich.

Gehst auch Du davon aus, dass das Schönste auf der Welt immer noch die Welt selbst ist?

Und kannst Du drüber schreiben? Dann zögere nicht Dich vorzustellen.
Schick uns Stories die Du schon geschrieben hast (Anfänger raus!), Seiten auf denen Du bereits veröffentlicht hast und steig ein in die Raumfähre zur Medienstation Radio Utopie.

Die Freiheit das zu Schreiben was "gut und schön, aber" ist, genau die haben wir. Den Rest finden wir raus.



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Neues aus Rorkvell: Blog gut
11/08/2008 02:18 PM

Gelegentlich finde ich Berichte und Links zu irgendwelchen Testwerkzeugen, die irgendeinen Aspekt einer Webseite automatisch analysieren wollen. Obwohl ich, was die Bedeutung solcher Aussagen angeht, eher skeptisch bin, interessieren mich solche Werkzeuge doch. Insbesondere interessieren mich die Ergebnisse im Vergleich zu manuellen Bewertungen, notfalls eben manuelle Bewertungen von mir selber.

So habe ich denn also SeitTest ausprobiert. Drauf gekommen bin ich durch einen Artikel bei Barbara. Dass ihr Blog gut ist, wusste ich auch vor diesem Test schon. Schließlich habe ich ihren Newsfeed schon seit einiger Zeit abonniert. Also schau'n wir mal, was dieses Werkzeug zu meiner Seite sagt:

  1. Inhaltliche Prüfung (50%)

    Gut. Die Inhalte sind von guter Qualität.

    Interessant. Kurz und knapp. Ich frage mich allerdings, wie ein Automat die Qualität von Texten beurteilen kann. Der Algorithmus würde mich wirklich interessieren.

  2. SPAM-Prüfung (20%)

    Sehr gut. Kaum Werbung und keine Belästigung durch SPAM.

    Kaum? Eher gar keine!. Keine Werbung und kein Spam. Null. Nix.

  3. Autorität (20%)

    Ungenügend. Die Seite wird von nur sehr wenigen vorbildlichen Webseiten empfohlen.

    Nun ja, ich wüsste ehrlich gesagt nicht eine einzige "vorbildliche Webseite", die Rorkvell empfielt. Da ich mir Nichts aus Technorati und ähnlichen Aggregatoren mache, und für Rorkvell keine Werbung mache. dürfte Rorkvell schlicht zu unbekannt sein, als dass sich Irgendjemand bemüßigt fühlen würde, Rorkvell zum empfehlen. Da ich mit meinem Blog kein Geld verdienen muss, soll mir das Recht sein.

  4. Usability (10%)

    Sehr gut. Sehr gute Usability.

    Das will ich doch hoffen. Ich habe mir schließlich um die Usability und auch die Zugänglichkeit (Accessibility) gründlich Gedanken gemacht. Und dabei kann dieses Werkzeug noch nicht mal alle Aspekte getestet haben, da ich explizit die HTML-Variante dieses Blogs habe testen lassen. Dass es auch eine XHTML-Variante gibt, und beide Formate auch noch alternativ gezippt, das wird dieses Werkzeug wohl nicht getestet haben. Alternativ gibt es die Seite auch unter der gleichen Basis-URL als RSS-Feed (application/rss+xml), und es gibt ein halbwegs ausgeklügeltes Cache-System, das die Usability durch sehr kurze Ladezeiten unterstützt. Das System ist bestimmt noch nicht perfekt, aber ich arbeite dran. Inzwischen habe ich mir sogar schon mal überlegt, dieses Blog alternativ auch auf Englisch anzubieten. Meine anderen Webseiten werden bereits zweisprachig angeboten. Mir graut es nur vor der immensen Arbeit, die durch das doppelte Schreiben der Artikel entsteht. Allerdings müssten nicht beide Blogs die gleichen Inhalte haben.

  5. Gesamturteil

    Gut (2.3).

    Finde ich auch. Ich finde mein Blog auch gut. Deshalb schreibe ich hier ja.

Den Rest werde ich jetzt hier nicht weiter kommentieren. Der Artikel wird auch so schon lang genug. Meine Domain hat nach diesem Test einen Wert von 50-5000€. Ich vermute mal, das ist unterste Schublade. Also synonym für "Nix wert". Da ich Rorkvell nicht verkaufen will, kann ich damit leben.

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Lumperladen: Die richtige (wahre) Werbung…
11/08/2008 02:15 PM

obwohl ich eigentlich kein Werbefreund bin mache ich für folgenden Werbespot mal eine Ausnahme:

Aktionsseite: Casino schliessen
6.11.08 - Ab heute in den Kinos: Attac-Spot zur Bankenkrise

Vor allem, weil dieser Werbespot sehr wahr ist! (via: Duckhome: Attac-Kinospot zur Finanzmarktkrise)

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Beschwerde: VAG
11/08/2008 02:11 PM

Die VAG ist ja nn nicht gerade berühmt für günstige Preise oder Freundlichkeit oder guten Service. Was aber in der letzten Zeit vermehrt hinzutritt, ist, dass man sich offensichtlich nicht einmal mehr bemüht, pünktlich zu kommen. Die Linie 8 steht sonntags teilweise fünf Minuten zu lange am Bahnhof herum, weshalb es kaum wundert, dass sie durchschnittlich dieselbe Zeitspanne verspätet eintrifft. Um Anschlüsse zu erwischen, ist das natürlich tödlich. Was ich aber für eine absolute Frechheit halte, ist, dass die VAG eine konsequente Desinformationspolitik zu betreiben scheint. Nicht nur im Falle der kürzlich getöteten Frau dauert es eine Ewigkeit, bis die doch eigentlich allwissenden (Technik!) Kontrollzentren mit der Sprache herausrücken. Man erfährt als Fahrgast z.B. auch kein Jota, wenn eine U-Bahn ausfällt oder die Straßenbahn nicht durchkommt.

Ich weiß, dass es gesetzeswidrig ist, zur Gewalt gegen Irgendwen aufzurufen (auch, wenn es sich um Bedienstete des ÖPNV handelt). Aber manchmal habe ich durchaus das Bedürfnis dazu…

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BKA-Gesetz: Update/Aufruf
11/08/2008 02:09 PM

Die Ankündigung, dass der neue Entwurf zum BKA-Gesetz bereits am kommenden Mittwoch in den Bundestag eingebracht werden (und da höchstwahrscheinlich verabschiedet) werden wird, bewegte in den letzten Tagen (in meinen Augen zurecht) die Gemüter in der Datenschutz-Bewegung, unter Journalisten und Bloggern und ganz allgemein unter politikinteressierten Menschen. Bis gestern wusste die Öffentlichkeit allerdings gar nicht so genau, wie die abgeänderten Regelungen nun im einzelnen aussehen. Für Abhilfe sorgten die Blogger von Netzpolitik, die auch schon den originalen Gesetzesentwurf der Öffentlichkeit zugänglich machten. Wie Netzpolitik-Blogger Markus gestern diesem Artikel schrieb, kann sich nun jeder “eine eigene Meinung bilden”. Eine Zusammenfassung des von Netzpolitik verlinkten Dokuments habe ich bereits an anderer Stelle vorgenommen (interessierte können hier nachlesen), weswegen ich mich an dieser Stelle aus etwas anderes konzentrieren möchte: Darauf, wie Gegner des neuen BKA-Gesetzes bis Mittwoch tätig werden können, um (wenn schon nicht die Einführung des Gesetzes zu verhindern) deutlich zu machen, dass sie die aktuelle Sicherheitspolitik der Bundesregierung und insbesondere die neuen Pläne zum BKA-Gesetz nicht unterstützen.

Ralf, ebenfalls Blogger bei Netzpolitik, veröffentlichte einen Aufruf mit konkreten Vorschlägen, gegen das BKA-Gesetz aktiv zu werden. Ich werde diesen Aufruf hier in Teilen zitieren, da ich es sehr wichtig finde, dass sich eine breite Bewegung gegen diesen in meinen Augen unverhältnismäßigen, technisch schlecht durchdachten und für den Rechtsstaat höchst gefährlichen Gesetzesentwurf bildet. Zu einer ähnlichen Einschätzung kommt man auch bei Netzpolitik: “Wenn der Bundesrat dann auch noch zustimmt, könnten wir zum ersten Januar ein deutsches FBI bekommen, mit allen Problemen, die damit verbunden sind - Vermischung von Polizei und Geheimdienstarbeit, fehlende richterliche und bundesanwaltliche Kontrollen, Kompetenzwirrwarr mit den Ländern, Auskunftspflicht für Journalisten, großem Spähangriff auf Privatwohnungen und natürlich der heimlichen Online-Durchsuchung.”

Wichtig ist jetzt, dass bis nächste Woche die Abgeordneten von SPD und Union massiv zu hören kriegen, dass dieses Überwachungsmonster von der breiten Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt wird.

Werdet also bitte schnellstens aktiv! Ruft eure Wahlkreisabgeordneten an, besucht sie möglichst morgen noch im Wahlkreisbüro, bloggt darüber, macht Mahnwachen vor dem Bundestag, und tut alles andere was euch einfällt, um diesen gefährlichen Unsinn noch zu verhindern.
Vor allem muss denen klar gemacht werden, dass die Großdemo gegen den Überwachungswahn im Oktober der Startschuss für weitere Aktionen der wachsenden Bürgerrechtsbewegung gerade im Wahlkampfjahr 2009 war. Wenn sie das nicht verstehen, wird es ihnen wie John McCain gehen, der ebenfalls nicht verstanden hat, auf die Internet-Generation einzugehen. Statt weiterhin auf eine Politik der Angst zu setzen, wollen wir nämlich mehr Freiheit, eine lebenswerte digitale Umwelt ohne ständige Überwachung, und daher eine neue Sicherheitspolitik.

Daneben finden sich bei Netzpolitik noch Zitate von zahlreichen Kritikern des BKA-Gesetzes, wer also eine kleine Argumentationshilfe sucht, sollte dort vorbeischauen. Außerdem möchte ich alle Leser, die das BKA-Gesetz ebenfalls ablehnen und selbst bloggen oder eine Website betreiben, bitten, diesen Aufruf weiterzuverbreiten. Er steht unter einer CC-BY-NC-Lizenz.

Auch sonst wird es in nächster Hinsicht für die Kritiker des BKA-Gesetzes viel zu tun geben. Zu nennen wäre hier beispielsweise die angekündigte Verfassungsbeschwerde von Twister, die unsere Solidarität und finanzielle Unterstützung benötigen wird - mehr Informationen hierzu gibt es, sobald ich sie habe, was wahrscheinlich kurz nach der Bundestags-Debatte am Mittwoch (12.11.) der Fall sein wird. Wahrscheinlich wird sich auch der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung in irgendeiner Form gegen das BKA-Gesetz engagieren, das ja bereits Thema der “Freedom not Fear”-Demo am 11.10. war. Auch lokale Aktionen sind natürlich möglich. Freiheit ist Sicherheit plant jedenfalls, die jeden Dienstag in Zusammenarbeit mit der Piratenpartei Köln durchgeführte Mahnwache auf dem Kölner Wallrafplatz ganz der Aufklärung über das BKA-Gesetz zu widmen. Dazu wird es auch aktualisiertes Info-Material geben, das ich wahrscheinlich im Laufe des Wochenendes hier zur Verfügung stellen werde.

Also, für Frust und Resignation ist momentan keine Zeit - werden wir lieber aktiv, damit wir wenigstens deutlich machen, dass dieses ineffektive und unverhältnismäßige Gesetz nicht mit unserer Zustimmung verabschiedet wird. Klären wir möglichst viele Bürger darüber auf, was da von ihren gewählten Vertretern mehr oder weniger heimlich beschlossen wird. Es gibt viel zu tun!

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Radio Utopie: Weltfinanzkrisen 1911 und 2008 - verblüffende Parallelen der Weltkriegsgefahr
11/08/2008 12:25 PM

Der noch amtierende US Verteidigungsminister Robert Gates erläuterte am 28. Oktober in einem Vortrag an der Carnegie Endowment for International Peace (CEIP) seine Ansichten über die zukünftige Außenpolitik der USA.


Er forderte in seiner Rede eine Erweiterung und Modernisierung des militärischen Potentials und die Aufnahme neuer Atomwaffentest.


Wie hochgradig gefährlich für die Welt die Ambitionen Robert Gates und anderer an der Schaltzentrale sitzende Politiker der USA sind, zeigt sich in folgenden  Auszügen seiner Rede:

"Wir halten uns die Option offen, Staaten, die Atomwaffentechnik oder andere Massenvernichtungswaffen besitzen oder diese erwerben wollen, und uns und unsere alliierten Verbündeten damit bedrohen könnten, dass diese Staaten mit einer gewaltigen furchtbaren Antwort rechnen müssen."


Weiterhin führt er aus, dass die USA in der Lage sein muss, einen nuklearen Schlag gegen jeden Staat entfesseln zu können, der Nuklear- oder andere Massenvernichtungswaffen haben könnte. Dabei würde es keine Rolle spielen, ob dieser Staat tatsächlich diese Waffen hat oder nur versucht, in ihren Besitz zu gelangen.


Ein solcher Staat müsse also mit einer "gewaltsamen, katastrophalen Antwort" der USA rechnen.


Das bedeutet, das jeder Staat auf dieser Welt, der den hegemonialen Interessen der USA entgegen steht, unter erfundenen Gründen unter Generalverdacht geraten kann und ohne tatsächlich Atom- oder ABC-Waffen zu besitzen, mit einem Atomschlag oder konventionellen Krieg rechnen muss.


Ausser den Verdacht auf Atom- oder andere Waffen gerät ein Staat nach dem Willen Gates auch dann ins Visier der USA, wenn von ihm Computersysteme der USA durch Hackerangriffe gestört werden (diese kann man ohne weiteres immer erfinden). Auch ein solcher Tatbestand gerechtfertige unter anderem auch einen Atomschlag.


Robert Gates ging in seiner Rede bewusst auf die verheerende Kreditkrise von 1910 bis 1911 ein,  die die Wirtschaft und Börse heimsuchte und nahm Bezug auf Andrew Carnegie.


Andrew Carnegie, ein amerikanischer Grossindustrieller der Stahlbranche, forderte im August 1913, dass es jetzt die einzige Möglichkeit zur Erhaltung des Weltfriedens sei, eine Übereinstimmung zwischen drei oder vier der führenden zivilisierten Nationen zu erreichen, um zusammen gegen die Störer des Weltfriedens einzuschreiten."


Andrew Carnegie hat später in in einem Brief an Woodrow Wilson "den Präsidenten der Vereinigten Staaten mit eindringlichem Appell  dazu aufgefordert, den Krieg zu erklären, denn es gebe nur diesen Weg, den Konflikt zu lösen."


Woodrow Wilson (Demokratische Partei) wurde 1912 zum 28.Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt und 1916 gewann er wieder die Wahl, weil er dem amerikanischen Volk im Wahlkampf 1912 versprochen hatte, dass sich die USA nicht am 1. Weltkrieg beteiligen würde.


Wenn man Robert Gates Bezugnahme auf die Krise von 1911, die in den 1.Weltkrieg führte sowie Carnegies Forderungen an den Präsidenten Wilson mit der diesjährigen Finanzkrise und den Forderungen eines Gates in oben genannter Rede sowie die Vorbereitungen des NATO-Flottenmanöver mit Kriegsschiffen unter OEF-Mandat vor Iran im Persischen Golf vergleicht, sind die Gemeinsamkeiten sehr erstaunlich.


Alle Anzeichen deuten auf einen bevorstehenden Krieg mit dem Iran, noch bestehende Verbindungen werden aufgelöst. Zudem gehören auch dazu die innerhalb von wenigen Tagen verübten Angriffe auf Syrien, Afghanistan und Pakistan, bei denen wieder zahlreiche unschuldige Zivilisten, darunter Kinder, sinnlos ermordet wurden. Die selbsternannte Weltpolizei schlägt um sich wie ein verwundetes Tier und zerstört die friedlichen Existenzen unzähliger Familien und Regionen. So extrem viele möglicherweise inszenierte Terroranschläge und offene Überfälle über die Staatsgrenzen souveräner Staaten hinaus wie in jüngster Zeit sowie Forderungen nach westlicher Kriegshilfe deuten auf ein Ablaufen der Vormachtstellung Amerikas auf diesen Planeten hin. Amerika wehrt sich dagegen mit allen Mitteln und sucht nach Verbündeten zur Stärkung seiner militärischen Vorhaben.


In seiner gestrigen Ansprache ging Obama auch auf den Konflikt mit Teheran ein. Er liess keinen Zweifel daran, dass die USA die   Entwicklung von Atomwaffen sowie die Unterstützung von terroristischen Vereinigungen nicht dulden wird und mit internationaler Beteiligung verhindern wird.




Man kann nicht die Augen vor dieser Möglichkeit einer realen Gefahr eines Atomschlages oder mit konventionellen Waffen geführten Krieges gegen den Iran verschliessen, die "Indizien" dafür fallen zu schwer ins Gewicht. Die westlichen beteiligten Regierungen machen sich der Duldung oder Beihilfe eines solchen Verbrechens schuldig, falls es zu dieser Tragödie kommt. Die Sympathien, Unterstützungen und Friedenserwartungen von allen Bevölkerungschichten auf der ganzen Welt, die Obama während seines Wahlkampfes begleiteten und die Euphorie bei seinem Wahlsieg sollten ihm Ansporn sein, sich gegen die Kriegstreiber im Regierungslager durchzusetzen!










 

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nova express: Schwanengesang eines Neocon
11/08/2008 12:25 PM

[if gte mso 9]> [if gte mso 9]> Normal 0 false false false EN-US X-NONE X-NONE [if gte mso 9]> Angesichts der überwältigenden Sieges Barack Obamas bei den US-amerikanischen Präsidentschaftswahlen und des beispiellosen moralischen und wirtschaftlichen Bankrotts der Neokonservativen kann man sich als Linker einer gewissen Schadenfreude kaum enthalten. Wirklich selten war es goldiger und herzerwämender als dieser Tage unser aller Lieblings-Hass- und Hetzblog „Politically Incorrect (PI) " zu lesen, das verzweifelt vor dem Verfall seiner „pro-amerikanischen Werte" in ihrem Mutterland vor einem Scherbenhaufen steht. Das ideologische Gerüst wackelt und seit Tagen windet man sich in Erklärungsversuchen:

„Woher kommt nun dieser Linksruck?"

„Man folgt offenbar dem Trend aus dem alten Europa."

PI bemüht gar eine „Totalherrschaft von Massenwahn und Popkultur" als einzig mögliche Erklärung, dass etwa 64 Millionen Bewohner der gottgleichen USA für einen „vermuselten", „schwarzen Rassisten" Barack Obama gestimmt haben. Das einzige, was ihnen bleibt ist

„Eine kulturpessimistische Polemik."

Hä Hä Hä. Es sei erhellend, meint der PI-Gastautor Lion Edler, die heutige Situation in den USA mit Deutschland nach 1945 zu vergleichen:

„Die Durchdringung der deutschen Gesellschaft mit linker Propaganda begann, weil man aufgrund des totalen Zusammenbruchs 1945 tief im Inneren glaubte, das mit dem eigenen Volk etwas nicht stimmte, dass es nur aus Versagern und Verbrechern bestünde."

Das ewige braune Gegreine vom „deutschen Schuldkomplex" also. Wirklich erhellend.

„Die USA haben nach dem Irakkrieg etwas Ähnliches erlebt, nur nicht so extrem. Aus allen Ländern der Welt wurde Amerika unablässlich eingeredet, [...] dass sie nur Leid und Unglück über die Welt brächten. Das penetrante Einreden dieses schlechten Gewissens hat letztlich gefruchtet, auch die Amerikaner haben jetzt ihren Schuld-Komplex."

Wenn „alle Länder der Welt" der Meinung sind, der Irakkrieg sei von den USA ungerechtfertigt oder jedenfalls aus den falschen Motiven heraus begonnen worden, dann könnte ja vielleicht etwas dran sein? Nur so theoretisch? Nicht natürlich, wenn man von seiner göttlichen, unfehlbaren Mission überzeugt ist…

„Deswegen war es so eminent wichtig, dass George W. Bush direkt nach den Anschlägen des 11.September das Signal in die Welt sandte: Wir bleiben stolz auf Amerika, und wir lassen uns von den Feinden der Freiheit nicht unterkriegen, der amerikanische Traum wird auch weiterhin verteidigt."

Es hapert offenbar nicht nur mit Logik und Demokratieverständnis, sondern sogar schon mit dem Verständnis einfachster zeitlicher Zusammenhänge: Weil die Welt aufgrund des Irakkriegs (Beginn März 2003) den USA permanent ein schlechtes Gewissen einredete, war es so wichtig, dass Bush ein Signal am 11.09.2001 sandte. Wenn es noch eines endgültigen Beweises bedurfte, dass Bush ein Messias ist bzw. war, dann ist er hiermit wohl erbracht.

„Bislang war Amerika immer ein geistiger Rebell und Einzelgänger. Egal, was der verprollte weltweite Mainstream wie eine "coole" Schulhof-Clique über das gemobbte Amerika sagte, Amerika ließ sich nichts einreden und ging wie ein einsamer Cowboy seinen Weg, und zeigte dem erbärmlichen Kontinent auf der anderen Seite des Atlantiks völlig zu Recht den Mittelfinger."

So „einsam" kann der „Cowboy" mit negativer Außenhandelsbilanz, dessen Staatsverschuldung, die Verschuldung des Privatsektors und der Konsumentenhaushalte das BIP um mindestens das Dreifache übersteigt und dessen Finanzsektor gerade kollabiert, wohl nicht sein, denn ohne den „verprollten weltweiten Mainstream" wäre er längst konkurs gegangen.

„Amerika lässt sich langsam aber sicher herunterziehen auf das primitive geistige Niveau Europas, auf das sozialistische und selbstgerechte, überhebliche Mainstream-Denken."

Das muss die Erklärung für die Wahl Obamas sein: Europa zieht Amerika auf sein „primitives geistiges Niveau" herunter. Amerikaner selbst wären sonst nämlich gar nicht in der Lage gewesen überhaupt auf die Idee zu kommen, etwas anderes als die Republikaner zu wählen.

„Und was sollte diesen Weg der Welt in den Sozialismus ändern? [...] So könnte das gewissermaßen tatsächlich "das Ende der Geschichte" sein, allerdings anders, als Fukuyama sich das dachte, nämlich ein sozialistisches Ende."

Weine nur nächtelang in dein Kissen, mein Mitleid kriegst du trotzdem nicht, du heulsusiger Neocon.

„Nein, ich will nicht alle Obama-Fans von vornherein als dumm oder als Mitläufer bezeichnen."

Ach nein?

„Man stelle sich vor, jemand würde an der Uni oder in der Schule sich zu Bush bekennen. Man kann leise erahnen, was passieren würde."

Man würde denjenigen komisch ansehen, weil er hoffnungslos in der Vergangenheit lebt?

„Dieser überhebliche Konformismus und die Stigmatisierung Andersdenkender ist es, der auch Angst machen muss bei der europäischen Sicht auf Obama, und nicht etwa Obamas politische Ansichten selbst. Über die werden einige rot-grüne Spinner in Europa noch ganz schön dumm aus der Wäsche gucken, wenn Obama erstmal harte außenpolitische Forderungen an Europa stellt."

Auf der einen Seite fürchtet der Autor als einziger Obama-Gegner stigmatisiert zu werden, auf der anderen Seite wird die Politik Obamas ganz bestimmt dafür sorgen, dass viele seine europäischen Fans sich von ihm abwenden? Die Logik als tragisches Opfer der Rechthaberei…

„Das Studentenportal "studivz" führte vor Kurzem eine Umfrage durch, für welchen Präsidentschafts-Kandidaten man denn die Daumen drücken würde. 91,4% stimmten für Obama, bei über 900.000 abgegebenen Stimmen. Wahlergebnisse fast wie in der DDR also, man fühlt sich etwas einsam beim Lesen dieser Zahlen. [...] Dazu präsentiert "studivz" als Symbol eine Comic-Zeichnung mit McCain und Obama im Boxkampf gegeneinander. Auch das ist natürlich nicht gerade neutral: Soll es doch offenbar suggerieren, dass es bei der US-Wahl darauf ankommt, wer der "fittere" und "hipper" ist. Aber es fällt wahrscheinlich kaum noch auf, was für ein krankes Denken da ohnehin dahinter steckt: Der US-Wahlkampf als Boxkampf, als Show-Ereignis für die Spaßgesellschaft, anstatt als ernsthaftes politisches Thema. [...]"

„Denn das ist der zweite Trend, der durch die Wahl Obamas zementiert wird: Der Weg in die weltweite Herrschaft der dekadenten, entarteten Popkultur-Ochlokratie. Das Anstandslose und Primitive, das Entartete wird zum gesellschaftlichen Mainstream, die Geisteskranken werden allmählich zur Mehrheit. Geschichtsbewusstsein und geschichtliches Schwärmen werden ersetzt durch gleichgültige Geschichtslosigkeit und blinder Fortschrittsgläubigkeit, durch seichtes "I have a dream", "Yes we can" und "Change"-Geschwafels.
Schon jetzt kann man in größeren Städten doch nirgendswo eine U-Bahn betreten, ohne sofort den Anblick eines Haufens Gestörter und Irrer ertragen zu müssen. "

Zunächst beweist uns Herr Lion Edler eindrucksvoll anhand einer Umfrage im StudiVZ und derer graphischen Darstellung wie „dekadent und entartet" der Pöbel doch sei, der unverschämterweise via freie Wahlen über die Regierung bestimmt. Warum gehste nicht nach Saudi-Arabien oder Nord-Korea, wenn dir die „Pöbelherrschaft" so stinkt? Ein Demokrat redet nicht so. Und das Edler mit dem ÖPNV in Großstädten nicht klar kommt beweist nur, dass er ein Mahlower Landei ist. Bezüglich der „Geisteskranken", die „zur Mehrheit werden" sei nur an ein altes englisches Sprichwort erinnert: “The one man in the world who never believes he is mad is the mad man.”

„Wer die Nase voll von dieser abartigen und gestörten Fortschrittsgesellschaft hat, der ist ein "Ewiggestriger", oder "engstirnig", "verbohrt"”, er vertritt "Schwarz-Weiß-Denken", und - natürlich - er ist "unfähig, mit den modernen Anforderungen einer komplexen Welt zu recht zu kommen". So einfach ist das, warum auch nachdenken. Die Konservativen haben es in Deutschland immer noch nicht verstanden: Parteien und Politiker haben kaum noch Einfluss, sie sind zunehmend Sklaven eines abstoßenden Medien-Zirkus."

Oh oh, die Welt geht unter, weil „der Pöbel" den falschen Präsidentschaftskandidaten gewählt hat. Zivilisationsgedanke und gesellschaftlicher Fortschritt sind seit dem 05.11.2008 ausser Kraft gesetzt und Obamas Wahl der endgültige Beweis für das bevorstehende Armageddon.

“Wir müssen Konsequenzen ziehen. Von Parteien ist im Moment nicht viel Besserung zu erwarten. Wir müssen diesen abartigen, kranken Event-, Trash- und Porno-Apparat von "taz" bis "BILD" endlich unterwandern und gnadenlos aushöhlen, indem wir vor allem auch auf das Internet setzen (schon wieder etwas Fortschrittliches, welch Ironie…). Anstatt Kampagnen durchzuführen darüber, ob der Mindestlohn richtig ist oder nicht, sollte lieber über die Gehirnwäsche der nationalen Front der Linksmedien aufgeklärt werden.”

Die Springer-Presse reiht sich natürlich nahtlos ein in die „nationale Front der Linksmedien"… Die Konsequenzen, die eine solche “Unterwanderung” und “gnadenlose Aushöhlung” für unser Bildungssystem hätte, beweist Edler in seiner ganzen Pracht quasi im Selbstversuch im letzten Abschnitt:

„Und wir müssen dafür Sorgen, dass über die Lehrpläne in den Schulen nicht mehr nur rot-grüne Vollpfosten entscheiden, sodass zwischen all dem Böll-, Grass- und Brecht-Krempel zwischendurch auch noch was Vernünftiges kommt. Wir müssen Lehrkräfte durchsetzen, die ihre Aufgabe in Bildung und Wissensvermittlung sehen statt in politischer und ethischer Umerziehung und Indoktrinierung. Ansonsten wird man konstatieren müssen: Die Menschheit hat ihre kulturelle Höchstphase bereits seit Jahrhunderten hinter sich. Seit circa 300 Jahren ist ehrlicherweise kaum noch etwas passiert, was die herausragende Stellung gegenüber anderen Arten rechtfertigt, und die totale Obamisierung war dafür wieder ein besonders trauriges Beispiel. Sie reden von einem angeblich zu dämmenden "Raubtierkapitalismus" und "sozialer Gerechtigkeit". In Wirklichkeit ist der Obama-Mob die Speerspitze einer in rein ökonomischen Kategorien denkenden Konsumgesellschaft, von dem sich nicht nur Karl Marx wohl angewidert abgewandt hätte."

Wie wärs, an den Schulen ein paar Texte von Lion Edler zu bringen? Man hat ja sonst nicht viel zu lachen: Seit ca. 300 Jahren ist nichts mehr passiert, dass die besondere Stellung des Menschen gegenüber dem Tier rechtfertig?! Aufklärung, Wissenschaft, industrielle Revolution, Massenkommunikation, Technologisierung, Verfünffachung der Weltbevölkerung, Verdoppelung der Lebenserwartung, Luftfahrt, Raumfahrt, Demokratisierung, Globalisierung… Ja, auf welchem Ast hockt der denn, der Steinzeitkonservative?! Gott schütze uns vor der neokonservativen Unterwanderung unserer Medien und Lehrpläne, bleibt da nur zu konstatieren. Mit einem derartigen Rotzen auf alles, was unsere Gesellschaft ausmacht, bloß weil der demokratische Souverän in den USA anders entschieden hat, als er es gerne hätte, disqualifiziert sich der Neocon nur selbst. Es bleibt dem amüsierten Beobachter nur übrig, sein Taschentuch hervorzuziehen, um die Lachtränen aus den Augenwinkeln zu wischen und dem Neocon ein leises „farewell" zu winken. Und mach die Tür deiner Höhle hinter dir zu.

P.S. Der Text wäre nur ganz und gar amüsant, wenn es sich bei Lion Edler nur um einen dummen Jungen handeln würde. Allerdings möchte dieser sich offenbar mit dem Hoher-Teltower CDU-Ortsverband vom „entarteten, geisteskranken, popkulturellen Pöbel" aus dem „erbärmlichen, geistig primitiven Europa" in die Gemeindevertretung wählen lassen (Link via PK). Man fragt sich wirklich, mit was für einer Chuzpe dieser Typ ausgestattet ist…

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Vögel-Verlag: Bei uns stirbt keiner am Schreibtisch! (INSIDER)
11/08/2008 12:21 PM
Hm, so richtig einen saftigen Boo schreiben, danach ist mir jetzt grad gar nicht. Diese Seite hieß einst Dotcomtod, und man schrieb über den sudden death von Unternehmen. Daß es mal um den Tod von Mitarbeitern gehen könnte, hätte ich nicht gedacht. Doch ein wirklich netter Freund starb zur Dotcomhochzeit am Schreibtisch, wie ich erst dieser Tage erfuhr.[Link] [Cache]
Neues aus Rorkvell: Klappe
11/08/2008 12:17 PM

Andrew Keen, der selbsternannte führende Internetkritiker, fordert die Internetnutzer auf, sich ihrer Unwissenheit bewusst zu werden und den Mund zu halten. Ganz schön arrogant, das Kerlchen.

Das Schlimme daran ist, dass er zur Hälfte Recht hat. Aber Halbwahrheiten waren schon immer gefährlicher als offensichtliche Lügen oder offensichtlicher Unsinn. Seine Forderung, dass sich die Internetnutzer ihrer Unwissenheit bewusst werden sollten, ist durchaus berechtigt. Und das nicht nur, weil es ziemlich viel Trivialitäten gibt im Internet, und auch ziemlich viel Unsinn. Viel wichtiger ist ein Aspekt, den der Philosoph Sokrates einmal so genannt hat:

Ich weiss, dass ich Nichts weiss.

In diesem Sinne sollte sich Jeder, nicht nur die Internetnutzer, seine Unwissenheit bewusst machen. Seine Forderung hingegen, als Konsequenz dieser Unwissenheit den Mund zu halten, ist nicht nur arrogant, sondern grundfalsch und zeugt von reichlich Unwissenheit. Wer Nichts weiss und niemals fragt, wird dumm sterben. Nur, wer fragt, wird klüger. Wer selber den Mund aufmacht, und dabei offen ist für das, was Andere so sagen oder schreiben, nur der hat die Chance, dazu zu lernen. Wer sich still in eine Ecke verkriecht, wird dort dumm sterben. Da riskiere ich es lieber, auch mal Blödsinn zu schreiben!

Ach, übrigens: Trivialitäten. Diese gehören zum Leben dazu. Wer die ausklammert, beweist Dummheit.

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Deutschland Debatte: Chrysler ist nicht mehr an der Börse notiert
11/08/2008 12:14 PM

Der Automobilabsatz in der westlichen Welt bricht zusammen. Porsche jedoch, die über Finanzen gute Gewinne einfahren, ist scheinbar der einzige Automobilhersteller, der noch bestens überleben kann. Es heißt nun in verschiedenen Medien, dass General Motors, Ford und Chrysler 50 Milliarden Euro vom Staat Unterstützung haben wollen.
“Die Macher in den Konzernzentralen haben versagt und müssen sich damit abfinden, entmachtet zu werden. Es ist nur recht und billig, wenn der Staat für die vielen Milliarden auch die Aktienmehrheit bekommt”, schreibt FOCUS. Immerhin der FOCUS, der normalerweise der Flügelstürmer des Vereins Kapital GmbH & Co Kg zuzuordnen ist, schreibt von Verstaatlichung.

Warum haben Konzernzentralen versagt?

  • Die sinkende Ölförderung ( Peak oil ) war seit Jahren bekannt,
  • die neuen Ölfördergebiete sind im Vergleich zum Bedarf verschwindend gering,
  • für die Ölschieferproduktion ist der Preis noch nicht hoch genug,
  • für Alternativantriebe wird seit Jahren mit nicht durchdringenden Ergebnissen geforscht,
  • eine erforderliche Einigung in der gesamten Automobilindustrie weltweit nach einem zukünftigen, einheitlichen Energieträgerkonzept ( einschließlich infrastrukturellem Energieverteilungskonzept ) fehlt,
  • die Modellpolitik ( Größe, Ausstattung … ) geht fast völlig am Bedarf vorbei.

Der Kunde, der die Fahrzeuge kaufen soll, muss enttäuscht sein, dass er hinsichtlich des antiquierten Antriebskonzeptes völlig der preislichen Willkür der Mineralölkonzerne ausgeliefert ist; man könnte den Eindruck haben, dass die Automobilindustrie mit der erdölverarbeitenden Industrie gemeinsame Sache macht! Eines ist in diesem Zusammenhang auch zu sagen: es ist ein zusätzliches Versagen des Staates, der dann Coretechnologie fördern muss, wenn er über seine vielen Fachleute in den Ressorts erkennt, dass sich ein Problem mit volkswirtschaftlich gefährlicher Dimension aufmacht.

Zudem: der Staat hat auch nicht erkannt, dass den Menschen, der breiten Masse, immer weniger Geld übrig bleibt. Jeder zerrt an jedem, presst alle restlichen Einkommen, weil ohnehin nicht mehr viel zu holen ist. Und was ist mit dem Auto? Wer hat wirklich noch Geld zum Neukauf und zur Unterhaltung eines Autos?

Wie mir der Europapräsident eines großen japanischen Automobilherstellers sagte, er verkaufe nicht Technologie, er verkaufe mit dem Auto die Vision eines besseren Lebens. Diese Verkaufsvision ist allerdings gescheitert, weil Menschen mehr und mehr immer weniger freie Mittel haben. Und wer sich fragt, “wo kann ich noch sparen?”, der wird beim Neuwagen oder bei der Größe des Fahrzeugs zunächst sparen.

Das ist, wie oben gesagt, ein weiteres Kernversagen der Konzernzentralen. Dieses Feld hat man weitgehend Ausländern überlassen. Französische, japanische und koreanische Fahrzeuge haben wesentlich früher den Zug der Zeit erkannt; die deutsche Automobilindustrie sollte sich allerdings auch fragen, woran es liegt, dass auch in der französischen Automobilindustrie größte Absatzprobleme bestehen: Autos kaufen keine Autos!

Somit ist es nicht nur ein Versagen der Konzernzentralen der Automobilindustrie sondern zugleich ein politisches Versagen, weil die Absenkung des Lohnniveaus in Europa, gewollt durch die EU ( Lissabon- Abkommen aus dem Jahre 2000 ) - ATTAC -

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  • Privatisierung öffentlicher Dienstleistungen und Güter: Energie- und Wasserversorgung, Bahn, Post, Telekommunikation!
  • Umverteilung von unten nach oben : Nichtbesteuerung von Gewinnen aus Kapitalbesitz
  • Absenkung der Unternehmenssteuern
  • Verlängerung der Arbeitszeit (Rente mit 67!)
  • mehr „Eigenverantwortung” - sprich höhere Lasten für die Bürgerinnen und Bürger für Gesundheit, Rente und Bildung (Studiengebühren!).
  • Erhöhung der Mehrwertsteuer!
  • Steigerung der Flexibilität auf dem Arbeitsmarkt, Mini- und Ein-Euro Jobs für sozial ausgegrenzte Bürgerinnen und Bürger!

Dazu gehört für Deutschland auch die durch die SPD installierte hire and fire - Strategie: Leiharbeit! In diesem Umfeld will man Käufer haben, nur weil die EU geil darauf ist, dass 2010 die EU wettbewerbsfähigster Markt der Welt werden soll! Zu welchem Preis? Dass breite Bevölkerungsschichten verarmen? Dass Industrien austrocknen, weil zu wenige ausreichend bezahlte Arbeitsplätze anbieten.

Unter dem Aspekt, dass die Bundesregierung nun den Automobilfirmen helfen will, gleichzeitig in dem Lissabon- Abkommen die Verarmung breiter Bevölkerungsschichten beschlossen hat, kann man die Widersprüchlichkeit erkennen!

Man müsste eigentlich sagen: Bürger, wehrt Euch durch Kaufzurückhaltung!

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GROSSE WORTE: Wie PC Games Hardware an Fotos kommt
11/08/2008 12:06 PM

Der Hallenser Michael Huth ist ein Freund von Retro-Computern und der entsprechenden Hardware. Der Diplom-Physiker sammelt unter anderem Original-Verpackungen alter Computer-Peripherie und arbeitet mit Retro-PCs. Seine umfangreiche Hardwaresammlung hat er auf seiner Website mit zahlreichen Fotos dokumentiert. (Die fettgedruckten Überschriften sind Links.) Soweit zu Michael Huth.

Nun zu PC Games Hardware Online. Das Magazin begann am 22. Oktober eine Artikelserie über “Legendäre Hardware“. Am 6. November erschien Teil 2, der sich mit Prozessoren, Tastaturen und Soundkarten beschäftigt.

Als Retro-Freak las auch Michael Huth den Artikel und schaute sich die dazugehörende Bilderstrecke an. Und stutzte, denn das abgebildete Foto der Gravis Ultrasound (GUS) kam ihm doch stark bekannt vor.
“Als ich mir den Artikel bzw. die zugehörigen Bilder anschaute, war ich zuerst froh, dass sie die GUS mit ausgewählt haben, da sie zu ihrer Erscheinungszeit wirklich einen Meilenstein in PC Soundhardware darstellte. Aber das Bild kam mir dann doch recht bekannt vor, weil ich damals die GUS in ungünstigem Licht fotografiert habe und daher oben Lichtreflektionen sind, die das Lesen des ‘Ultrasound’ Schriftzugs schwer machen. Privat bin ich bisher nicht dazu gekommen ein besseres Bild zu machen, weil die Karte eingebaut ist. Weitere Anhaltspunkte waren, dass es sich um die Revision 3.4 handelt, die heutzutage als Retrokarte eher ungern verbaut wird, da sie im Gegensatz zur Revision 3.7 keinen Lautstärkemixer hat. Weiterhin der Aufkleber mit der Seriennummer, der ausgesprochen eindeutig ist. Nach einem kurzen Crosscheck ergab sich außerdem, dass die Großansicht des Bilds binär identisch mit dem Bild in meiner Hardware Gallery auf meiner privaten Homepage ist. Es befinden sich sogar noch die Informationen meiner Kamera inklusive Fotodatum in der Datei”, sagt Michael Huth. Eine Quellenangabe auf PC Games Hardware Online fehlt – auch wurde Michael Huth nie um Erlaubnis zur Bildverwendung gebeten, was angesichts seiner Begeisterung für das Hobby wohl das geringste Problem gewesen wäre.

Wer die beiden Fotos auch vergleichen will: Hier die Gravis Ultrasound auf der Website der PC Games Hardware. Und hier die Soundkarte auf der Website von Michael Huth. Entsprechende Hinweise bzw. Fragen im Forum des Magazins blieben von Verlagsseite bislang unbeantwortet. Inzwischen hat Michael Huth ebenso wie ich eine Mail an Autor Falk Jeromin und Chefredakteur Thilo Bayer mit der Bitte um Aufklärung geschrieben. Vor Montag passiert da wohl aber nichts.

Deeplinks auf einzelne Fotos verbittet sich PC Games Hardware übrigens – ganz so, als gehörten ihr die verwendeten Fotos, die man doch bitteschön im Zusammenhang mit Werbung sehen soll.

Damit könnte die Geschichte vorerst zu Ende sein. Könnte. Wenn es nicht Anhaltspunkte dafür gebe, dass viele der in den Bilderstrecken beider Artikel verwendeten Fotos einfach nur über die Google Bildersuche zusammengeklaut wurden.
Beispiele gefällig?

PC Games Hardware – Legendäre Hardware (Teil 1):
Das Foto zum Motherboard ABIT NF7-S entstammt dieser Website. Sogar die Dateinamen sind identisch: Original / Foto auf PC Games Hardware (“Grafik anzeigen” aus dem Kontextmenü wählen). Autor des Artikels ist übrigens Chefredakteur Thilo Bayer.

PC Games Hardware – Legendäre Hardware (Teil 2):
Das Foto der Adlib Soundkarte entstammt der Wikipedia. Auch hier stimmen sogar die Dateinamen überein. Auf der Wikipedia ist das Foto unter eine CC Attribution ShareAlike 2.5 Lizenz gestellt. Auf PC Games Hardware fehlt jeglicher Hinweis auf die Quelle und die Lizenz.

PC Games Hardware – Legendäre Hardware (Teil 1):
Das Foto der Voodoo 2 (SLI) wurde von dieser Website kopiert.

Der Fairness halber sei gesagt, dass nicht alle Stichproben zu diesem Ergebnis führten – einige Bilder scheinen wohl also wirklich dem Archiv der PC Games Hardware zu entstammen. Bedenklich ist die Praxis dennoch, sich auf diese Weise Fotos für die Bilderstrecken zu besorgen, die von Werbung eingerahmt sind und auf denen ein IVW-Zählpixel läuft.

Auf die Erklärung beider Redakteure bin ich sehr gespannt. Michael Huth habe ich nahe gelegt, eine Rechnung wegen unerlaubter Bildverwendung an den Verlag Computec Media zu schreiben.

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rotglut.org: Weiteres verbraucherfreundliches Urteil zur Zahlungspflicht bei behaupteter Anmeldung
11/08/2008 11:59 AM
Urteil des AG Köln vom 23.10.2008 - Aktenzeichen 114 C 155/08 Die Online-Sex-Börse Lovebuy.de (Sign21 GmbH) hat ein vor dem Amtsgericht Köln geführtes Verfahren um die Zahlung von Anmeldegebühren, Mahnkosten und vermeintlichen Rechtsanwaltsgebühren verloren (Urteil des Amtsgerichts Köln v. 23.10.2008 - 114 C 155/08). Das Auktionshaus für Sexdienste, wel ... [Link] [Cache]
Linke Zeitung: Feuer und Flamme der Repression
11/08/2008 10:41 AM
Solidarität mit Axel, Florian und Oliver Am 25. September 2008 begann der Prozess gegen drei Aktivisten aus der radikalen Linken vor dem Berliner Kammergericht. Von der Bundesanwaltschaft wird gegen sie der Vorwurf erhoben, Ende Juli 2007 versucht zu haben, auf dem Gelände des Rüstungskonzerns MAN AG in Brandenburg/Havel drei Bundeswehrfahrzeuge anzuzünden. Des Weiteren werden sie der klandestinen militanten gruppe (mg) zugerechnet. Die seit 2001 existierende mg hat sich zu über 20 Brandanschlägen auf Einrichtungen von Staat und Kapital bekannt und sich außerdem mit theoretischen Texten und Diskussionsbeiträgen maßgeblich an einer Debatte zur Militanzfrage beteiligt. Die drei Berliner sind in dem laufenden Prozess einerseits der versuchten schweren Brandstiftung angeklagt und anderseits der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung nach §129 des Strafgesetzbuches (StGB). Mit einem Aktionstag am 13. Dezember 2008, der in verschiedenen Städten veranstaltet werden soll, wollen wir unsere Solidarität mit den Beschuldigten ausdrücken und gegen staatliche Repression auf die Straße gehen. Weg mit § 129, 129a und bDie Paragraphen 129, 129a und b StGB zur strafrechtlichen Verfolgung der Mitgliedschaft, Werbung und Unterstützung für eine kriminelle oder terroristischen Vereinigung werden immer wieder dazu verwendet, um gegen die radikale Linke vorzugehen. Die Paragraphen sind Sondergesetze, welche eine Verurteilung allein durch den Nachweis einer Zugehörigkeit zu einer kriminalisierten Vereinigung ermöglichen. Es geht dabei weniger darum, ob einer Person eine bestimmte Straftat zur Last gelegt werden kann, sondern vielmehr um die Frage, ob sie Teil einer Gruppe ist, die insgesamt als kriminell eingestuft wird. Der Terrorparagraph sieht Haftstrafen bis zu zehn Jahren vor. Allerdings entpuppt er sich vorrangig als Ermittlungs- und Einschüchterungsinstrument der Sicherheitsbehörden. [Link] [Cache]
ad sinistram: Sit venia verbo
11/08/2008 10:39 AM
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HU-Marburg: Erfolgreich weggemobbt
11/08/2008 10:14 AM
Eine Allianz des Missbrauchs von Medienmacht und Machtgier - HU-Ortsverband Marburg.

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Principiis Obsta: Der nächste Kriegspräsident der USA
11/08/2008 08:38 AM

Von KNUT MELLENTHIN 5. November 2008

Der teuerste Wahlkampf aller Zeiten ist entschieden. Barack Obama wird 44. Präsident der USA und behauptet, mit ihm komme der Wechsel. Was immer nun jede einzelne seiner Wählerinnen, jeder einzelne seiner Wähler sich im persönlichen Bereich und in der größeren Politik darunter vorstellen mag. Je mehr ein Politiker sich im Wahlkampf darauf einlässt, das Zauberwort „Change" zu konkretisieren, um so schlechter für seine Chancen. Denn sobald es konkret wird, stimmen die Interessen und Zukunftserwartungen von über 60 Millionen Menschen – in diesem Bereich liegt die Zahl von Obamas Wählern – nur noch sehr wenig überein. Es stimmen vor allem die Erwartungen der Mehrheit der Wähler an ihren neuen Präsidenten fast überhaupt nicht überein mit den Interessen derjenigen, die ihn aufgebaut haben, die ihn im Laufe des Wahlkampfs immer eindeutiger förderten und die auch künftig die Innen-, Außen-, Wirtschafts- und Finanzpolitik der USA bestimmen werden, so wie sie es gegenwärtig tun und in der Vergangenheit getan haben.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, http://www.koufogiorgos.de

Obama wusste seine Chancen maximal zu wahren und zu mehren, indem er auf den meisten Gebieten exakte Festlegungen vermied. Er bediente stattdessen mit gefälligen Phrasen die Mehrheitsstimmung, die von der achtjährigen Amtszeit des George W. Bush die Schnauze voll hat. Diese Mehrheit ist groß, wie die Umfragen zeigen, denen zufolge die Zustimmung zur Politik des Präsidenten nur noch bei 24 Prozent liegt – fast ein Negativrekord in der Geschichte der USA. Nur Harry S. Truman war 1952 noch ein bis zwei Prozentpunkte weiter unten.

John McCain hat außer dem Satz „Ich bin nicht Präsident Bush" in einem Fernsehduell mit Obama kaum etwas getan, um der weit verbreiteten Unzufriedenheit mit der Hinterlassenschaft der vergangenen acht Jahre Rechnung zu tragen und Überlegungen zu einem Neuanfang anzudeuten. Sein aggressiver, schmutziger Wahlkampf gegen Obama wurde vor allem in der Schlussphase selbst von einem Teil seiner Anhänger als rein negativ, kontraproduktiv, abstoßend und eindeutig unter McCains eigenem Niveau empfunden. Die von ihm ausgewählte Kandidatin für das Amt des Vizepräsidenten, Sarah Palin, polarisierte mit ihrem Provinzkonservativismus und machte deutlich, welch gewaltiger kultureller Riss durch die USA geht. Seit der Nominierung Palins unterstützten nahezu alle großen Medien des Landes ganz offen den Wahlkampf Obamas. Es kam hinzu, dass dessen Spendeneinnahmen Rekordhöhen erreichten – 150 Millionen Dollar allein im September -, während die Kasse seines Konkurrenten wegschmolz wie Butter an der Sonne. In der Schlussphase des Wahlkampfs hatte Obama vier Mal so viel Geld zur Verfügung wie McCain und warf es massiv in die Fernsehwerbung.

Nimmt man all diese Faktoren zusammen, ist erstaunlich und bemerkenswert, dass Obama nicht sehr viel deutlicher gewonnen hat. „Amerika", das sind ganz sicher nicht allein die jubelnden Menschenmassen vor allem in den Hochburgen der Demokraten, sondern auch die über 40 Prozent, die für McCain und Palin gestimmt haben.

Aber dennoch: Wohl noch nie in der Geschichte der Vereinigten Staaten wurde ein Präsidentschaftskandidat mit einem so riesigen, enthusiastischen Vertrauensvorschuss ins Amt gehoben. Und sicher keiner, der dieses Vertrauen so wenig durch seine bisherigen Taten und durch seine Äußerungen im Wahlkampf begründet hätte.

Das gilt vor allem für Obamas außenpolitischen Vorstellungen. Er erbt von seinem Vorgänger zwei Kriegsschauplätze, Irak und Afghanistan. Am Ende seiner Amtszeit werden es voraussichtlich mehr statt weniger sein. Von einem festen Zeitplan für den Rückzug aus dem Irak sprach Obama nur ganz zu Beginn seiner Wahlkampagne, als er noch mit Hillary Clinton um die Nominierung als Präsidentschaftskandidat der Demokraten rivalisierte. Inzwischen hat er die Zeitvorgaben fallen gelassen und stellt in alles offen lassenden Formeln einen „geordneten", „verantwortungsvollen" Truppenabzug in Aussicht. Genau besehen hat Obama auch früher schon Tausende von US-Soldaten für verschiedene Zwecke im Irak belassen wollen. Letztlich könnte es eher die irakische Regierung als der frisch gekürte 44. Präsident sein, die darauf besteht, dass in drei Jahren Schluss mit der amerikanischen Truppenpräsenz im Irak sein muss.

In Obamas Programm war ein Truppenabzug aus dem Irak von Anfang an Teil einer geplanten Schwerpunktverschiebung des „Kriegs gegen den Terror" nach Osten. Afghanistan und in diesem Zusammenhang auch Pakistan müssten das neue Kriegszentrum werden. Nicht nur Obama, sondern auch McCain forderten deshalb während des Wahlkampf, im nächsten Frühjahr mindestens 20.000 US-Soldaten aus dem Irak nach Afghanistan zu verlegen. Bush, wenn seine Amtszeit jetzt nicht ablaufen würde, hätte höchstwahrscheinlich das Gleiche getan. Obama hat darüber hinaus die rechtswidrigen amerikanischen Militärschläge mit ferngesteuerten Flugkörpern gegen pakistanisches Gebiet unterstützt, von denen es im vergangenen Vierteljahr im Schnitt mehr als einen pro Woche gab.

Entscheidend wird sein, wie unter dem Präsidenten Barack Obama der Konflikt mit dem Iran weitergeführt wird. Bush hat in den letzten Monaten seiner Amtszeit dieses Thema weitgehend ruhen lassen und damit seinem Nachfolger vorbehalten. Obama und McCain haben, in gleichlautenden Formulierungen, im Wahlkampf mehrfach erklärt, dass sie im Fall ihrer Wahl „mit allen Mitteln" verhindern würden, dass Iran Atomwaffen entwickelt. Da es bisher, den Untersuchungen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA zufolge, keine Erkenntnisse über die Existenz eines iranischen Atomwaffenprogramms gibt, handelt es sich um eine rein hypothetische Frage. In Wirklichkeit geht es darum, Iran „mit allen Mitteln", einschließlich militärischer Gewalt, zur Einstellung seiner Arbeiten an der Uran-Anreicherung und zur Hinnahme eines landesweiten Kontrollsystems zu zwingen.

Obama wird vielleicht als eine seiner ersten Amtshandlungen im kommenden Januar ein „Verhandlungsangebot" nach Teheran schicken. Aber ein solches Angebot bliebe nur eine taktische Finte, wenn damit nicht auch ein grundsätzliches neues Herangehen sowohl an den Streit mit Iran als auch an die miteinander verflochtenen Konflikte zwischen östlichem Mittelmeer, Zentralasien und der chinesischen Grenze verbunden wäre. Davon aber ist beim Wahlsieger bisher nichts zu bemerken. Und die Alternative zu einer Verhandlungslösung und einem „großen Ausgleich" ist ein Krieg, dessen Folgen schwer einzuschätzen sind, aber jedenfalls die Auswirkungen der Kriege im Irak und in Afghanistan noch bei weitem übertreffen werden.

Obamas Wahl, als erster afroamerikanischer Präsident der USA und als Kontrast zu dem abschreckenden Gespann Palin-McCain, mag manchen wie eine „Kulturrevolution" erscheinen – und in gewisser Weise auch wirklich sein. Aber im Bereich der internationalen Politik, auch in den Beziehungen zu Russland und China, wird man sich künftig vielleicht noch nach dem vergleichsweise friedfertigen Stil von George W. Bush zurücksehnen.

Quelle: Hintergrund

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Perspektive2010.org: Das wahre Wesen der Finanzwirtschaft
11/08/2008 08:15 AM

Treffend beschrieben in diesem Spot von Attac:

Allerdings hat der Mitarbeiter der Bank noch vergessen, seiner Kundin als Dank für die Provision einen der billigen Kugelschreiber mit Logo zu schenken :mrgreen:

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Mein Parteibuch Blog: Das Transition Team von Barack Obama
11/08/2008 02:03 AM

Wer weiß, dass Finanziers wie George Soros und Warren Buffet und Strippenzieher wie der alte kalte Krieger Zbigniew Brzezinski den Wechsel zu Barack Obama organisiert haben, wird sicher eher pessimistisch sein, dass sich die Politik des Verbrecherstaates USA nun entscheidend zum Besseren wendet.

Konkret sind nun für den ungedeckten “Wechsel” verantwortlich: der Rambo für Israel und Freund seines Wahlkampfstrategen David Axelrod Rahm Emanuel wird Personalchef. Die Leitung seines Übergangsteams übernehmen der Präsident des “Center for American ProgressJohn Podesta, die Ex-Chefin seiner Frau Valerie Jarrett und sein von Senator Tom Daschle gekommener Bürochef Pete Rouse. Mitglieder des Advisory Boards seines Transition Teams sind Bill Clintons Verkehrsminister Federico Pena, Madeleine Albrights Managerin Carol Browner, John Kerrys außenpolitische Beraterin Susan Rice, Clintons Handelsminister William Daley, Barack Obamas Jura-Professor Christopher Edley, Citibank-Manager Michael Froman, Internet-Unternehmer Julius Genachowski, Telekommunikations-Manager Donald Gips, die Gouverneurin von Arizona Janet Napolitano und Sonal Shah von Google.

Um zu verstehen, wie die zukünftige Politik der USA aussehen wird, reicht ein Blick in die Biographien dieser Leute.

Wenn jemand Mitglied des Boards des Transition Teams ist, bedeutet das zwar noch nicht, dass diejenigen auch selbst Minister werden. Aber andererseits darf man schon davon ausgehen, dass die Minister, wenn die Board Mitglieder den Job nicht selbst machen wollen, schon die Linie des Boards befolgen werden. Die oben genannte Liste der Boardmitglieder des Transition Teams dürfte also das zukünftige Kabinett oder zumindest die zu erwartende Linie von Barack Obama recht gut widerspiegeln.

Vor der Wahl hat Barack Obama unter dem Stichwort “Wechsel” praktisch jedem das Blaue vom Himmel herunter versprochen. Bei genauerem Hinsehen lässt die Personalauswahl erahnen, wer vom Wechsel profitieren wird: Harvard-Juristen, Investment-Banker und Boys aus Chicago.

Die einzige Position im weißen Haus, die wirklich stark nach Wechsel aussieht, ist die Position der First Lady. Vielleicht wäscht Michelle Obama ihrem Mann ja noch den Kopf.

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Feynsinn: Blogger in die Politik
11/08/2008 01:58 AM

Ich habe einige Monate lang darüber nachgedacht, in eine Partei einzutreten. Schon die Kontaktaufnahme gestaltete sich mehr als zäh. Es mag durchaus sein, daß ich zu halbherzig bin, aber ich stelle fest: Wenn mir nicht signalisiert wird, daß neue Leute willkommen sind und eher Ignoranz als Bemühen herrscht, ist dieser Weg für mich nicht der richtige.
Kritik zu üben und Gegenöffentlichkeit mit langem Atem aufzubauen, ist mir ohnehin das wichtigere Anliegen, aber ich bin unzufrieden damit, daß in einer Zeit des Zusammenbruchs einer neoliberalen Welt noch immer die Halbgescheiten auf allen Kanälen ihre Parolen dreschen können und nur ein kleines unbefestigtes Bloggerdorf dagegen hält, das kaum jemand kennt.
Noch ist es fast ein Jahr hin zur nächsten Merkelwahl, aber höchste Zeit, sich vorzubereiten und mitzumischen.
Ich weiß, daß die Resonanz meines Blogs kaum dafür ausreicht, aber ich wage hiermit einen Versuch, etwas Größeres anzugehen:
Die KommentatorInnen sind gefragt. Wie können wir Einfluß nehmen in dem Sinne, daß eine neue Qualität der öffentlichen Diskussion zustande kommt? Sollten wir womöglich direkt in den “Wahlkampf” eintreten? Könnten wir ggf. selbst Kandidaten in bestehende Parteien bringen? Eine stetige Diskussion mit Kandidaten führen? Den Versuch wagen, auf Wahlprogramme gestaltend einzuwirken? Ideen sind gefragt.
Das politische Spektrum, in dem sich dies bewegt, sollte sozialliberal sein, Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit die Leitlinien, an denen sich das Verständnis von Politik orientiert.
Die Diskussion ist eröffnet.

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Linke Zeitung: Arbeiter in der schönen schlanken Produktionswelt - Teil I
11/08/2008 12:20 AM
Eine Besprechung von Kim Moodys Workers in a Lean World Globalisierung und schlanke Produktion sind gängige Schlagworte.Ganze Bibliotheken könnten mit Büchern gefüllt werden, die zu diesem Thema verfasst wurden. Populärwissenschaftliche Abhandlungen wie die Globalisierungsfalle wurden Bestseller.Wozu also noch ein Buch, das sich mit Globalisierung beschäftigt? Wozu noch eine Buchbesprechung?Weil Kim Moodys Buch Workers in a Lean World anders ist. Obwohl die Texte, Referate, Artikel, ganze Kompendien zu den fundamentalen Veränderungen der Weltwirtschaft und internationalen Politik tausender Autoren fast ebenso viele politische Positionen, inhaltliche Schwerpunkte, Einschätzung und Darstellungsweisen beinhalten, so haben die meisten eines gemein: Die Lohnabhängigen werden als passive Objekte, als konservative Hindernisse , die an veralteten Vorstellungen und Sicherungssystemen hängen, oder als bedauernswerte Opfer einer durchkapitalisierten Welt dargestellt. Widerstand ist zwecklos, schallt es dem Proletariat entgegen.Widerstand ist zwecklos, rufen die bürgerlichen Arbeiterführer aus den reformistischen Parteien und Gewerkschaftszentralen.Widerstand ist nicht zwecklos. Widerstand findet statt - so die Botschaft von Moody's Buch. In Letzterem liegt eine Stärke von Workers in Lean World . Der Autor proklamiert oder deduziert nicht einfach die Möglichkeit und Notwendigkeit vom Kampf gegen die international geballte Kapitalmacht. Er verweist auf Beispiele,wie und welche Widerstandformen und Kampfmethoden, Organisationsformen und politischen Konzeptionen zur Verteidigung und Ausweitung proletarischer Forderungen in den letzten Jahre vor allem in Nordamerika und in fortgeschrittenen Halbkolonien geschaffen wurden. Workers in a lean world ist keineswegs nur eine Zusammenstellung von Arbeiterkämpfen und Organisationsversuchen. Es ist keineswegs nur informativ, gewissermaßen eine gebundene Fassung von Berichten aus dem Labour-Net. Es ist auch der Versuch einer Analyse der Globalisierung , ihrer Auswirkungen für die Organisation der Produktion und auf die tradierten Organisationen und Ideologien der Arbeiterklasse. Der Autor versucht dabei herauszuarbeiten, was eigentlich neu an der Globalisierung und Internationalisierung ist, wie und warum dieses Neue alle Ebenen des proletarischen Klassenkampfes beeinflusst. [Link] [Cache]
Linke Zeitung: *Die Schüler nehmen sich die Regierungsmacht, die ihnen zusteht.*
11/08/2008 12:20 AM
*Am 12.11.2008 wird in die Republik wieder etwas Volksgewalt einziehen. Nach den krampfhaften Versuchen der Politik ihr komplettes Versagen im Bildungssystem einzugestehen, eröffnen die deutschen Schüler den Berliner Frühling*Deutschlands Bildungssystem ist am Ende: Lächerliche Budgetplanung, verschrobene Denkweisen und ein anmaßendes Vorgehen der Politik zeigen hier ihre Vollendung. Was sich in fast allen Bereichen der Politik abzeichnet, ist im Bereich Bildung schon zu einer Routine geworden. In jedem Parteiprogramm finden sich Pläne, die Bildung zu verbessern, nur trägt die „richtige“ Politik leider absolut keine Früchte: *Komplett Versagen!*. Die zeichnet sich nicht nur in einigen Punkten des Bildungssystems ab, sondern ist die passende Verallgemeinerung.Das Grundrecht auf freie Bildung hat längst ein Ende gefunden und Sonderabgaben sind schon lange keine Einzelfälle mehr: Kopiergeld, Kunstgeld, Beiträge für Klassenfahrten, Exkursionen und der größte Posten: Lehrmittel. Die Liste kann und will kein Ende nehmen und die Schuld der Abgaben liegt nicht bei den Schulen selbst. Deutschland gibt im Vergleich der OECD-Staaten einen lächerlichen Prozentsatz seines BIPs für die Bildung aus.Doch wenn sich die Politiker dann auch noch erdreisten vor dem Volk zu stehen und uns einzureden, dass wir einfach aus eigener Dummheit zu wenig hochqualifizierte Arbeitsplätze schaffen können, dann will der aufmerksame Zuhörer nur mit einem höhnischen Lachen antworten. Bildung kostet was, Bildung kostest Geld, Bildung kostet sogar gewaltig viel Geld. Aber und das wird gerne unterschlagen: mit Bildung schafft man auch viel Geld. Auf jeden Euro, der in die Bildung fließt, kommen im Schnitt 8-10 Euro Steuergewinn für den Staat. Da stellt sich doch sofort die Frage, weshalb unsere Politik dann nicht sofort die notwendigen Gelder freigibt.[Link] [Cache]
Lumperladen: Man hält es nicht für glaubste kaum
11/08/2008 12:10 AM

Schaffner wirft 13-Jährige aus dem Zug

Die Mitarbeiter der Deutschen Bahn kennen kein Erbarmen: Schon wieder hat ein Schaffner ein Mädchen mitten auf der Strecke vor die Tür gesetzt. Sie hatte weder Geld noch ein Handy bei sich. Ihr Heimatort war 42 Kilometer entfernt.

[...]

Also manchmal frage ich mich, wie verrrückt diese Welt noch wird. Minderjährige aus dem Zug schmeißen, weil sie die Fahrkarte vergessen haben, und das durch Angestellte des Staates, denn noch gehört die Bahn ja dem Staat, der Börsengang ist ja ausgefallen.

Aber auf der anderen Seite so tun als wenn alles zum Wohle und Schutz der Kinder und Jugendlichen unternommen würde. Und mann will nicht nur die bis 14, nein auch die bis 18 richtig schützen, zum Beispiel im Internet und bei Handys, und überhaupt. Aber im realen Leben schaffens nicht mal alle Mitarbeiter eines Staatsbetriebes (der Bahn) auf die Kinder Rücksicht zu nehmen, wenn die mal die Fahrkarte vergessen haben…

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