Friday, February 27, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-14

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-14


Fashion-Victim: Berliner Zivilbeamter in "Thor Steinar"-Kluft im Einsatz
11/14/2008 11:28 PM

Es gibt so Sachen, da weiß man nicht, was man davon halten soll. Der Autor dieses Blogs würde zum Beispiel niemals das Wort “Bulle” unnötig im Munde oder seinem Blog führen. Alle Witze über Polizisten auf einmal fallen ihm aber ein, wenn er darüber nachdenkt:

Ein Polizist im Zivileinsatz trug am 9. November bei einer Demonstration zum 70. Jahrestag der Novemberprogrome in Berlin eine Thor-Steinar-Jacke. Das erregte einige der radikaleren Demonstranten, die den Beamten sofort als vermeintlichen Neonazi identifizierten. Da die radikaleren Demonstranten auch nicht allzuviel in der Birne hatten, griff einer, von anderen sekundiert, den Zivilpolizisten an. Er musste von Kollegen in Sicherheit gebracht werden. Jetzt muss er auch noch ein Disziplinarverfahren “wegen des Verdachts der Schädigung des Ansehens der Polizei in der Öffentlichkeit” über sich ergehen lassen.

Der 29-Jährige behauptet, von der Bedeutung des “Thor Steinar”-Logos nichts gewusst zu haben.

Und das ist der Moment, wo es raus muss: Hat dieser Superbulle wie der Ochs vorm neuen “Thor Steinar”-Laden je nachgedacht, was das für Kunden sind, die da ein und aus gehen? Alles Torleute, Steinsammler und andere Fashion-Victims? Müssen Polizisten nicht Zeitung lesen? Oder wenigstens das Diensttagebuch? Im Einsatzbereich des vermeintlichen Ahnungslosen liegt ein einschlägiges Geschäft, das schon mehrfach Ziel linker Anschläge geworden war. Und billig sind die Sachen ja auch nicht unbedingt. Sonst hätte das Argument der geringen Besoldung gegriffen. So greift nur das der geringen politischen Bildung. Und der Polizeipräsident ist sauer. Und erwägt, die fehlende politische Bildung nachzuholen.

via Glietsch kritisiert Zivilbeamten in «Thor Steinar»-Kleidung

Siehe auch: Tagesspiegel

Posted in Berlin, Lifestyle, Marke, Nachrichten, Polizei Tagged: Fashion-Victim, Mode
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Carluv: BKA-Gesetz doch auf der Kippe?
11/14/2008 11:28 PM

Einer Stimme wegen - manchmal ist Demokratie richtig spannend:

Gerade hat der Bundestag das höchst umstrittene BKA-Gesetz verabschiedet, da zeichnet sich die nächste Hürde ab: Im Bundesrat könnte die Neuerung gestoppt werden - mit nur einer Gegenstimme. (ZEIT ONLINE)

Es besteht also noch Hoffnung. Und der Oeffinger Freidenker würde irren. Er hatte festgestellt, dass möglicherweise gerade die Nichtregierungsbildung in Hessen die nötige Mehrheit für das BKA-Gesetz ermöglichen würde und damit die “Viererbande” quasi en passant zu Protagonisten des BKA-Ermächtigungsgesetzes geworden wäre.

Schön wäre es, wenn das umstrittene Gesetz auf diese Weise dahin käme, wohin es gehört: In den Papierkorb. Ansonsten steht nur noch die FDP für die Freiheit und, hoffentlich, das Bundesverfassungsgericht.

via 14.11.08 Bundesrat: Das BKA-Gesetz steht auf der Kippe « Für eine bessere Welt

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Lurusa Gross: Überraschung am Morgen
11/14/2008 11:13 PM

Nanu, wer schaut denn da von der Seite herab, die sah doch gestern noch ganz anders aus?

Hätte auch schief gehen können

Nein, wir haben nichts gegen active holidays und die Blondine sieht ja ganz appetitlich aus, aber wo ist Lurusa? Mist, wichtigen Termin verpennt und die Domain verloren? Nochmal Glück gehabt, sie war noch zu haben, niemand hatte sie sich unter den Nagel gerissen!

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Wisnewski und der Haider-"Mummenschanz": Ist Gerhard gaga oder gar nur geldgeil?
11/14/2008 10:58 PM

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Die Wahreit über die Anschläge vom 11. September:
Nun, “am 11.9.2001 wurden die gestarteten Passagierflugzeuge in der Luft gegen ferngelenkte Doubletten ausgetauscht, weil sich die Attentate mit diesen besser durchführen ließen.”
So war es kürzlich wieder in einem Artikel von Gerhard Wisnewski nachzulesen, dem es immerhin gelungen war, solchen Irrwitz dem WDR unterzujubeln - in Form des Dokumentarfilms “Aktenzeichen 11.9. ungelöst“.
Leider ist Wisnewski kein isolierter Spinner, seine Thesen und die seiner Kollegen finden Anklang. So soll angeblich jeder Dritte in Deutschland glauben, dass die Bush-Regierung planend oder doch wissend in 9/11 involviert war. (Der umfangreiche Wikipedia-Artikel über die “Verschwörungstheorien zum 11. September 2001” ist lesenswert.)
Wer einem Wisnewski bis dahin noch eine gewisse Seriosität unterstellte, kann sich durch seine letzten Publikationen zum Unfalltod von Jörg Haider eines Besseren belehren lassen.
Man muss sein Buch über den “Mythos 9/11″ nicht gelesen haben, um zu sehen, wes Geistes Kind der vorgebliche Wahrheitssucher ist. Es genügt seinen Artikel vom 27. 10. über den “Fall Haider” zu lesen: Haiders “Autowrack ist eine Botschaft” heißt es da im Titel.
Tatsächlich ist der Artikel selbst eine Botschaft, die, medizinisch gesehen, von der paranoiden Schizophrenie des Verfassers künden könnte. Könnte. Denn es ist mehr als zweifelhaft, dass Wisnewski wirklich glaubt, was er schreibt.
Denn er schreibt, um Kasse zu machen.
Sein neues Machwerk (” Verheimlicht – vertuscht – vergessen. Was 2008 nicht in der Zeitung stand“) kündigte er am 11. November an. Man beachte das Datum und dessen Symbolik. Faschingsbeginn. Wahrscheinlich weiß Wisnewski selbst, dass er seine Leser zum Narren hält.
Angenommen, ihm bleiben für das Taschenbuch 50 Cent Tantiemen, so brächte ihm eine verkaufte Auflage von 100 000 Exemplaren einen Gewinn von immerhin 50 000 Euro.
An der Stelle sollte man Wisnewski aber selbst sprechen lassen, da nämlich klingt er ausnahmsweise authentisch:

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>Im Hintergrund läuft die Arbeit an verheimlicht – vertuscht – vergessen weiter, meinem Kritischen Jahresrückblick 2008, in dem es auch ein großes Kapitel über den Fall Haider geben wird – natürlich mit neuen Erkenntnissen und Überlegungen (dieses brandaktuelle Buch können Sie schon bald hier im Shop bestellen oder in jeder Buchhandlung erwerben).
Leider muss ich mich währenddessen hier etwas rar machen, hoffe aber, Sie im Dezember oder Januar als Leser meines Jahresrückblicks wieder begrüßen zu dürfen.<

Schon für 2007 hatte Wisnewski einen “Kritischen Jahresrückblick” veröffentlicht, offenbar geht er damit nun in Serie.

Seine Haider-Postings wird er sicher bearbeiten müssen, um zumindest den Anschein von Kohärenz zu erzeugen.
Bisher hatte er für das von ihm behauptete “Attentat” sich widersprechende Versionen aufgetischt, eine durchgeknallter als die andere.
Seine letzte Version: Haider wurde umgebracht und das Unfallauto als “Kultgegenstand hergerichtet“.
Die närrischsten Aussagen seien nachfolgend zitiert, man lese und lache:

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>Der Zufälle ein bisschen viel. Dass es sich um bewusste gesetzte Symboliken handelt, ergibt sich aus der Unwahrscheinlichkeit des zufälligen Auftretens dieser Anordnung. Das bedeutet, dass ein weiterer großer Teil der Beschädigungen am Fahrzeug künstlich herbeigeführt wurden. Was heißt das für unsere Untersuchung? Das Fahrzeug ist nur bedingt ein Unfallauto, wenn überhaupt. In erster Linie wurde es gestaltet und am “Unfallort” installiert. Im Sinne eines Botschaftenträgers wie Zeitung oder Fernsehen ist das Wrack ein Medium.
Allerdings ist es kein Medium für das breite Publikum.
Im Gegenteil: Mit der – angesichts dieser Tatsachen erst recht lächerlichen – Unfalltheorie versuchen die Massen-Medien für das breite Publikum ganz von diesem Medium abzulenken.
Leider bin ich definitiv kein Fachmann in solchen Dingen und habe mich stets geweigert, an solchen Mummenschanz zu glauben. Ich muss aber zur Kenntnis nehmen, dass hier in makabrer Weise mit einem Menschenleben und dem Tode gespielt wurde, um in Form des “Unfallautos” ein kryptisches Symbol zu schaffen.<

Hören Sie des Wahrheitssuchers moralische Entrüstung aus diesen Zeilen heraus?
Nicht kryptisch, sondern komisch sind auch Wisnewskis numerologische “Analysen”:

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>Desweiteren weisen die Zweierpaare daraufhin, dass die Zahl zwei eine Rolle spielen könnte. Interpretationen der Zwei werden sehr schnell schwammig und beliebig, aber die naheliegendste könnte wohl sein, dass zwei auch zwei heißt, das heißt, dass hier auf eine Zweiheit oder etwas Doppeltes hingewiesen soll. Allenfalls auch auf so etwas wie “Zwietracht”, was zweifellos zu diesem Attentat passen würde. Es könnte aber auch sein, daß die Zweierpaare als 1&1 zu lesen sind, also 11 - wie 11.10.2008.<

Nach der numerologischen folgt die botanische Analyse: Bild

>Die ständige Betonung eines Friedhofsgewächses (Thujenhecke) weist auf eine weitere Botschaft hin, nämlich: Es war kein Unfall, sondern ein Begräbnis. Natürlich kann es auch Zufall sein, dass ein Unfallauto eine Thujenhecke überfährt; kein Zufall sind die eindeutig symbolischen Bilder, die die Polizei nun vom “Unfallort” verbreitete. Darauf sieht man Haiders Brille fein säuberlich mit einem Thujenzweig arrangiert. Dass diese Bilder inszeniert wurden, sieht man auch an der Packung “Sunny Soul”-Tabletten auf der Mittelkonsole. Da würden sie nach einem verheerenden Überschlag garantiert nicht mehr liegen.<

Zuletzt zieht Wisnewski der Bogen vom kleinen Kärnten und seinem toten Landeshauptmann zum großen Amerika und dessen Terror-Trauma:

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>Das installierte Autowrack hat mit dem Tod von Jörg Haider überhaupt nichts oder fast nichts zu tun. Ja, es handelt sich nicht einmal um das reguläre Dienstfahrzeug von Jörg Haider, sondern um eine sogenannte Doublette. Womit wir wieder bei der “Zwei” wären.

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Solche Fahrzeugdoubletten werden im Bereich des gefälschten Terrorismus oder “gefälschter” Attentate häufig eingesetzt, und zwar um Illusionen zu schaffen. […]
Am 11.9.2001 wurden die gestarteten Passagierflugzeuge in der Luft gegen ferngelenkte Doubletten ausgetauscht, weil sich die Attentate mit diesen besser durchführen ließen.<

Sagt Wisnewski.

Die bösen “Verschwörer”, die wie üblich mit Ermittlungsbehörden und Massenmedien im Bunde sind, haben laut Wisnewski bei der “Inszenierung” des Unfalls - egal wie - eine logistische Meisterleistung vollbracht:

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>1. Bei dem Phaeton handelte es sich um ein Wrack vom Schrottplatz. Wenn es sich um einen echten Unfall-Phaeton gehandelt hat, konnte dann auch VW eine hohe Geschwindigkeit aus den Borddaten rekonstruieren. An diesem Wrack waren nur noch die auffälligen Demontagen vorzunehmen.
2. Der “Unfall-Phaeton” war ursprünglich unbeschädigt und wurde von A bis Z für den Haider-”Unfall” hergerichtet, zum Beispiel mithilfe einer schweren Baumaschine. Bei diesem Phaeton könnte es sich ebenfalls um einen Dienstwagen der Kärtner Landesregierung gehandelt haben, der für diesen Zweck entwendet worden war. Am Ende wurde Haiders eigentlicher Wagen mit den schmaleren Speichen wieder bei der Kärntner Landesregierung hingestellt. So würde also nirgends ein Phaeton fehlen.
3. Haider wurde abgefangen, sein Original-Phaeton und er wurden irgendwo anders “behandelt” oder “vorbereitet” und dann auf die Straße gestellt. Auf diese Weise hätte man den Unfall inszenieren können.<

Nachdem Sie das verstanden haben, verstehen Sie auch, wie George W. Bush als neuzeitlicher Kaiser Nero den mörderischen Brand im Rom dieser Tage legen ließ, um dann weltweit die Muslime verfolgen zu können.
Ach ja: Gerhard Wisnewski hat 2004 dem Chomeini-freundlichen Muslim-Markt ein Interview gegeben. Dort empfängt man jeden Kritiker des (amerikanischen) “Imperiums” mit offenen Armen.
Mit Barack Obama wird das “Imperium” übrigens nicht besser. Auch das erfährt man wieder vom allwissenden Wisnewski (” Obama bedeutet Krise und Krieg“).


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politplatschquatsch: Good Night and Good Luck
11/14/2008 10:53 PM

hannes stein schreibt in der "welt" einiges erhellendes über senator joe mccarthy: "Die Ära des Joe McCarthy gilt als eine Schreckenszeit, in der die Amerikaner zu Hause saßen und zitterten, sie könnten von dem finsteren Senator vorgeladen werden. Aber dieser Eindruck stimmt nicht: Joe McCarthy blies immer der Wind des Verdachts ins Gesicht."[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Regen braucht das Land
11/14/2008 10:53 PM

autos erzeugen, bäh, schädliche gase. die sorgen als nächstes dafür, dass sich das klima, uh, ändert. für nord- und ostdeutschland sind, bibber, katastrophale szenarien im umlauf: "Einige Experten befürchten, dass sich weite Teile des Nordostens in absehbarer Zukunft in eine steppenartige Landschaft verwandeln werden." aber der punkt, ups, ist ein anderer: "Trockengelegte Sümpfe setzen in Norddeutschland etwa so viel Treibhausgas frei wie der gesamte Fahrzeugverkehr." ist schon was dran am geraune über den menschengemachten klimawandel.[Link] [Cache]
Update: Islamkritik und Holocaust-Leugnung gehen immer öfter zusammen
11/14/2008 10:49 PM
Nicht nur unsere belgischen Freunde, sondern auch wir wollen wieder mal ein Ereignis in Flandern würdigen: Roland Raes, Urgestein des Vlaams Blok/Belang, steht heute wegen Leugnung des Holocaust vor Gericht. Was hat das mit uns in Deutschland zu tun?

Update vom 14.11.08 Die neuesten Unappetitlichkeiten von PI stehen am Ende des Beitrages. - Dann höre ich für's Erste damit auf, damit der Verfassungsschutz ungestört beobachten kann.






Die Übersetzung des Videoclips: Zunächst ist er auf einer Feier mit anderen Rechten und Nationalisten zu sehen. Er wendet sich an flämische "Ostfronter" und ihre Freunde (unter dem Namen "Langemarck", also dem Namen des Ortes in der "Westhoek", an dem zum ersten Mal Giftgas eingesetzt wurde, marschierten flämische Freiwillige mit anderen Kameraden der Waffen-SS nach Osten.) Der VB setzt sich in Belgien dafür ein, daß sie und die Kollaborateure den Widerstandskämpfern und - z.B. jüdischen - Kriegsopfern gleichgestellt werden, auch finanziell.
Raes sagt:
"Sechzig Jahre zuvor haben Sie eine schwere Entscheidung getroffen, zweifellos aus jeweils unterschiedichen Motiven: für Flandern, für die Vereinigten Niederlande, für Deutschland, Europa und das Christentum..."

Vlaams Blok und Vlaams Belang sind noch immer die gleiche Partei, sagt Filip Dewinter. Und wenn Filip Dewinter da keinen Unterschied macht, müssen wir das auch nicht.

Der Kommentar stellt Raes dann etwas genauer vor:
"R. ist ein Blokker der ersten Stunde mit neonazistischen Ansichten. Alle Mitglieder des VB wissen das und es stört sie nicht. - Der Vize-Vorsitzende der braunen Partei enthüllte seine Ansichten zum Holocaust in einer Sendung des Niederländischen Fernsehens über Rechtsextremismus - und behauptet doch, daß der VB nicht antisemitisch sei."
Er sagt - und das ist die Grundlage des Verfahrens:
"Sie..."(= Die Juden.BB)
"...wurden in der Tat verfolgt, und systematisch weggebracht, doch ob sie während des Krieges systematisch und geplant ermordet wurden, ist eine andere Frage."

Der Interviewer fragt:
"Und die Zahl von 6,5 Millionen?"
Antwort:
"Wird konstant behauptet."
Frage:
"Sie zweifeln das an?" "Ja."
Der Sprecher im Film stellt fest, daß alles, was über den Holocaust berichtet werde, für Roeland Raes schwer übertrieben sei.

Roeland Raes trat als Vizevorsitzender zurück, Frank Vanhecke. damals Vorsitzender, der jetzt selber ein paar kleine Problemchen hat, nahm die Demission an, und Raes wurde in den Hintergrund gezogen. Frank Vanhecke wird mit dem Begriff "muilkorfwet" (=Maulkorbgesetz) für das seit 1995 in Belgien bestehende Gesetz gegen Holocaustleugnung zitiert.

Bei 3:15 sieht man dann den von uns schon des öfteren gewürdigten Bart Debie, das Fernsehteam hereinführen, und er sieht sichtlich angepisstnervt aus. Der Film schließt mit dem weiteren Schicksal von Raes: er wurde aus den öffentlichen Parteiämtern abgezogen, war aber bis zur Endredaktion des Films weiter im "Studiendienst" des VB tätig, da, wo die Grundsatzdokumente des VB geschrieben werden. Angezeigt wurde er vom schon 2001. Das Forum der Joodse Organisaties hat seinerzeit Klage eingereicht und beanstandet in einem Eintrag von heute, daß Roeland Raes noch immer Parteimitglied ist.


Soviel zur immer wieder gehörten Legende von den Juden, die angeblich in Massen den VB wählen.

Was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Nun...

Hier haben wir ein sich sehr wichtig nehmendes Blog mit guten Beziehungen zum Vlaams Belang, das obige Entenpfanne fleissig versucht hat, weiterzuverbreiten. Man kennt und schätzt sich halt.

Ja, und da können wir der heroischen PI-schen Selbsteinschätzung, die hier noch mal aufgebrutzelt wird, leider nicht zustimmen. "Lemming" passt zwar, aber in eine ganz andere Richtung:


Quelle.

Über den Gedankenkosmos von kewil habe ich ja schon berichtet. Über Ann Coulter, so islamkritisch wie antisemitisch, auch. Hier ein Artikel aus der "Jüdischen Allgemeinen". Kreuz.net hatten wir schon mit dem Ausfall gegen die Abfallmenschen gewürdigt. Hier kommt, was Kreuz.net zum Thema Holocaust so einfällt. Auch deren server steht in den USA. Auf Kreuz.net veröffentlicht auch der FPÖ-Politiker Johann Gudenus, wie man hier nachlesen kann.

Wie man sieht: Islamkritik und Antisemitismus gehen zusammen. Nicht immer, aber immer öfter.


Weiterführend:

Die Klassiker aus 2006:
Der Morgen (Dr. Dean) zu Rechtsextremismus.
word2go: Pressefreiheit oder Volksverhetzung
"HASS" von "wirres.net".

Unermüdlich 2008:
Politisch Korrekt

Und das noch zum Schluss aus der Abteilung "PI lobt den Führer":



Die Pixel fallen ja immer so leicht aus dem Netz,nicht wahr? Deswegen als Beweise:
GegendasVergessen-Polit...pdf
StasiterrorisiertDeutschl....pdf

Der Verfassungschutz beobachtet. Was denn noch?

update 14.11.19:45 - die neuesten Unappetitlichkeiten von heute, Kommentator Willy gewidmet:

Ich versuche es jetzt noch mal - sagt Dir die Praxis was, menschliche Überreste in Öfen zu verbrennen?



Und was die "F riedhöfe von Mohammedanern" betrifft: sieh mal, wer da an der Seite der Muslime steht. Fällt Dir was auf?

Alls letztes noch mal der Beitrag zum Kampf um die Meinungsfreiheit, auf niederländisch: "vrije meningsuiting", für díe ja zuletzt im September so vehement gestritten wurde:



Von hier.

Dämmert's jetzt?
















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Hessen-SPD : Die beste Lösung
11/14/2008 10:46 PM
Machmal sendet das deutsche Fernsehen auch richtig gute Beiträge. Beispielsweise der Norddeutsche Rundfunk. So hat sich dort die Sendung extra3 der hessischen SPD angenommen. Man sehe und freue sich!

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Lurusa Gross: Falsche Bastelanleitung?
11/14/2008 10:42 PM

Ich distanziere mich von Gewalt und ...

bei TP: “Berliner Justiz lässt Bombe platzen”

und hier die Bastelanleitung , es handelt sich ausdrücklich um Satire!!!

Satire

Ich distanziere mich vorsichtshalber

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murdelta: "Das BKA-Gesetz - Selbstmord aus Angst vor dem Tod"
11/14/2008 09:34 PM
die redaktion von hr2 der tag hat die heutige sendung dem bka-gesetz gewidmet:
Wir leben in lebensgefährlichen Zeiten. Deshalb muss man das demokratische Prinzip ?im Zweifel für die Freiheit? schon mal außer Kraft setzen, meint die Bundesregierung. Was sich die Berliner Großkoalitionäre mit dem neuen BKA Gesetz ausgedacht haben, schränkt Bürgerrechte in einem Maße ein , das bisher nicht vorstellbar schien: Unsere Priatsphäre ist künftig offen für die Lauscher und Späher vom BKA. Diese Polizeibehörde bekommt ohne parlamentarische Kontrollen geheimdienstliche Befugnisse. Ein Dauerkjonflikt mit mit dem Generalbundesanwalt ist eingebaut: denn der oberste deutsche Strafverfolger ist künftig erst dann zuständig, wenn die Gefahr gebannt ist.
[beschreibungstext]

zum direktdownload
[.mp3 | 51:54min/18mb][Link] [Cache]
Tammox: Das katholische Fundament.
11/14/2008 09:22 PM
Die neonazistische, homophobe, xenophobische, antisemitische, demokratiefeindliche, frauenverachtende, gewaltverherrlichende, rassistische und christliche Hetzplattform Kreuznet besticht in letzter Zeit mit fortschreitender Radikalisierung.
Obama wird da grundsätzlich als „Neger" bezeichnet, dessen Wahl ein „ riesengroßer Fehler" sei.
Einzig die Annahme von „ Proposition 8" in Kalifornien findet Kreuznets Gnade:
Die US-amerikanischen Neger lehnen die obszöne Homo-Ehe zu rund siebzig Prozent ab – und zeigen damit eine fortschrittliche und aufgeklärte Gesinnung.
In dem Stil wird auch vor Merkel nicht Halt gemacht:
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erfüllt den Tatbestand der Volksverhetzung und Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener. Die enorme Schwere von Frau Merkels Volksverhetzung erhellt bereits angesichts ihrer Prominenz und des exorbitanten Veranstaltungsrahmens mitsamt Presseecho. Eine sofortige öffentliche demütige Entschuldigung seitens der kirchenfeindlichen Bundesrepublik ist zwingend erforderlich.
Es wird vermutlich für immer das Geheimnis der offiziellen Katholischen Kirche sein, wieso sie es nicht für nötig hält sich von derartigen Auswüchsen zu distanzieren und ihnen die Überschrift „Katholische Nachrichten" großzügig überlässt.

Einer der klassischen Kreuznet-Kommentatoren, der sich HeinrichvonOfterdingen nennt, schrieb gestern in einer Diskussion über das Für und Wider von Sklaverei (!) einen Satz, der mich zu diesem Posting animiert:
… Sie werdens nicht glauben, es gab Zeiten, in denen Leibeigenschaft ein innovatives Wirtschaftssystem war, das allen Beteiligten (also auch den vermeintlichen Opfern) sehr von Vorteil war.
Sklaverei in irgendeiner Form zu euphemisieren und a posteriori Vorteile daran aufzuzeigen, dürfte nun ein kaum noch zu unterbietender Abgrund der Perfidie sein.
Die christliche Seite hat diesbezüglich keinerlei Anlass sich auf ruhigem Gewissen auszuruhen, wurde doch Sklavenhaltung über viele Jahrhunderte religiös untermauert und gerechtfertigt.
Schon Aristoteles erklärte, dass einige Menschen einfach von Natur aus Sklaven seien und es besser für sie sei, überlegenen Menschen als Sklaven zu dienen.
Auf diesem Denkmodell baute dann das Christentum auf.
Da die Fakten so eindeutig sind, zitiere ich ausnahmsweise Wiki pedia:
Die neutestamentlichen Schriften gehen von der Existenz von Sklaven als Teil der gottgewollten Ordnung aus, in der die Menschen eben unterschiedliche Status innehaben und sich damit arrangieren müssen, wollen sie Gottes Willen nicht zuwiderhandeln. Im Mittelalter kam für Sklaverei und Sklavenhandel das Argument hinzu, dass damit die Christianisierung von Heiden gefördert werde. Mit den päpstlichen Bullen Dum Diversas (1452) und Romanus Pontifex (1455) wurde es Christen erlaubt, Sarazenen, Heiden und andere Feinde des Christentums zu versklaven und ihren Besitz zu nehmen. Im Fall der dalmatischen fante, deren Unfreiheit zeitlich begrenzt war, wurde betont, dass einige Jahre in sklavenähnlichem Arbeitsverhältnis notwendig seien, damit sie ausreichend Zeit zum Lernen hätten.
Päpste und andere Kurien-Gelehrte waren selbstverständlich Kinder ihrer Zeit und nicht etwa Verkünder einer überlegenen von Gott gegebenen Moral, wie es heutige Christen gerne haben würden.
Sie betrachten nämlich die Bibel als Gottes Wort, als DAS Fundament ihrer Moral.

Ein sehr problematisches Fundament.

Das Buch Levitikus (Das dritte Buch Mose) Kapitel 25:

44 Die Sklaven und Sklavinnen, die euch gehören sollen, kauft von den Völkern, die rings um euch wohnen; von ihnen könnt ihr Sklaven und Sklavinnen erwerben. 45 Auch von den Kindern der Halbbürger, die bei euch leben, aus ihren Sippen, die mit euch leben, von den Kindern, die sie in eurem Land gezeugt haben, könnt ihr Sklaven erwerben. Sie sollen euer Eigentum sein 46 und ihr dürft sie euren Söhnen vererben, damit diese sie als dauerndes Eigentum besitzen; ihr sollt sie als Sklaven haben. Aber was eure Brüder, die Israeliten, angeht, so soll keiner über den andern mit Gewalt herrschen.

Das Buch Jesus Sirach, Kapitel 33:
Die Herrschaft im Haus 23 In allen deinen Taten behaupte dich als Herr / und beschmutze deine Ehre nicht! 24 Wenn deine Lebenstage gezählt sind, / an deinem Todestag, verteil das Erbe! 25 Futter, Stock und Last für den Esel, / Brot, Schläge und Arbeit für den Sklaven! 26 Gib deinem Sklaven Arbeit, sonst sucht er das Nichtstun. / Trägt er den Kopf hoch, wird er dir untreu. 27 Joch und Strick beugen den Nacken, / dem schlechten Sklaven gehören Block und Folter. 28 Gib deinem Sklaven Arbeit, damit er sich nicht auflehnt; / 29 denn einem Müßigen fällt viel Schlechtigkeit ein. 30 Befiehl ihn zur Arbeit, wie es ihm gebührt; / gehorcht er nicht, leg ihn in schwere Ketten! Aber gegen keinen sei maßlos / und tu nichts ohne gutes Recht! 31 Hast du nur einen einzigen Sklaven, / halt ihn wie dich selbst; / denn wie dich selbst hast du ihn nötig. Hast du nur einen einzigen Sklaven, / betrachte ihn als Bruder, / wüte nicht gegen dein eigenes Blut!

Im Neuen Testament wird es leider nicht viel besser - wenn auch moderne Übersetzungen gerne das Wort „Knecht" statt „Sklave" verwenden:

Lukas-Evangelium, Kapitel 12:
43 Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! 44 Wahrhaftig, das sage ich euch: Er wird ihn zum Verwalter seines ganzen Vermögens machen. 45 Wenn aber der Knecht denkt: Mein Herr kommt noch lange nicht zurück!, und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen; wenn er isst und trinkt und sich berauscht, 46 dann wird der Herr an einem Tag kommen, an dem der Knecht es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen. 47 Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. 48 Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man um so mehr verlangen.

Lukas-Evangelium, Kapitel 17:
Das Gleichnis vom unnützen Sklaven 7 Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? 8 Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken. 9 Bedankt er sich etwa bei dem Sklaven, weil er getan hat, was ihm befohlen wurde? 10 So soll es auch bei euch sein: Wenn ihr alles getan habt, was euch befohlen wurde, sollt ihr sagen: Wir sind unnütze Sklaven; wir haben nur unsere Schuldigkeit getan.

Der Brief an die Epheser, Kapitel 6, erklärt:
5 Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren mit Furcht und Zittern und mit aufrichtigem Herzen, als wäre es Christus. 6 Arbeitet nicht nur, um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen zu gefallen, sondern erfüllt als Sklaven Christi von Herzen den Willen Gottes! 7 Dient freudig, als dientet ihr dem Herrn und nicht den Menschen. 8 Denn ihr wisst, dass jeder, der etwas Gutes tut, es vom Herrn zurückerhalten wird, ob er ein Sklave ist oder ein freier Mann. 9 Ihr Herren, handelt in gleicher Weise gegen eure Sklaven! Droht ihnen nicht! Denn ihr wisst, dass ihr im Himmel einen gemeinsamen Herrn habt. Bei ihm gibt es kein Ansehen der Person.

Der Brief an die Kolosser, Kapitel 3, verlangt:
22 Ihr Sklaven, gehorcht euren irdischen Herren in allem! Arbeitet nicht nur, um euch bei den Menschen einzuschmeicheln und ihnen zu gefallen, sondern fürchtet den Herrn mit aufrichtigem Herzen! 23 Tut eure Arbeit gern, als wäre sie für den Herrn und nicht für Menschen;

Gefälligst gehorchen sollen die Sklaven, steht auch im
Brief an Titus, Kapitel 2:
9 Die Sklaven sollen ihren Herren gehorchen, ihnen in allem gefällig sein, nicht widersprechen, 10 nichts veruntreuen; sie sollen zuverlässig und treu sein, damit sie in allem der Lehre Gottes, unseres Retters, Ehre machen.

Schließlich noch eine Stelle, die für Papst Benedikt XVI, den Nachfolger Petri nicht ganz unwichtig ist:
Der erste Brief des Petrus, Kapitel 2
Die Sklaven in der Nachfolge Christi 18 Ihr Sklaven, ordnet euch in aller Ehrfurcht euren Herren unter, nicht nur den guten und freundlichen, sondern auch den launenhaften.

Zusammenfassend muß man sagen, daß es offensichtlich kein Wunder ist, daß sich bibeltreue Christen nicht recht aufraffen konnten gegen Sklaverei zu argumentieren.

„Gottes Wort" zur Rechtfertigung vom Sklavenschicksal ist offensichtlich eindeutig.
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Radio Utopie: La leviĝo de la Hapa Imperiestro
11/14/2008 09:17 PM

The Rise of the Hapa Emperor, or, Why an Obama White House will remain White
Barack Obama 44th President of The United Stat... Image by Renegade98 via Flickr
By The Angryindian
11.13.2008

“What did you expect when you unbound the gag that had muted those Black mouths? That they would chant your praises? Did you think that when those heads that our fathers had forcibly bowed down to the ground were raised again, you would find adoration in their eyes?”

Jean-Paul Sartre, Orphee Noir

Everything that could be said about the United States has been said aloud, copiously written about or whispered in hushed tones from behind the closed doors of collective public group-think. When Pax Americana advocates tout the imperialistic grandeur of the U.S., the discourse is commonly cloistered along the prescribed talking-points of American Exceptionalism rather than pragmatic realism. European as well as non- White American citizens and residents struggle to see themselves as the perfect society, a literal paradise on Earth with no moral equal while at the same time playing make believe that Indigenous genocide and African slavery were, and are, mere aberrations to this historical record.

On this occasion, namely the eve of the appointment of the first non-total-European to the most powerful seat of global Euro-settler power, it is imperative at this notable moment in the history of Euro-American colonial power to examine what a Barack Obama presidency really means in relation to America’s long and ugly record of ethno-social manipulation, economic marginalisation and aggressive territorial expansionism. This writer is not at all alone in stating that the biggest mistake the entire world, chiefly the non-European colonialized world, is making is in assuming that since a person of colour has been selected by the American economic and military authority structure that a “change” is coming not just in Washington D.C. but the planet as a whole. In particular, the factors that have created the Diaspora that has defined our existence since expansionist Europe found Africa and turned it into a supermarket for slaves and natural resources. On its face, this seemingly clean break from America’s long tradition of racial hatreds and the representation of powerful White men running the world appears to be complete. But is it?

Indigenist analysis and Cartesian common-sense tells me no. I am obliged by my ancestors, the selfless warriors and visionaries who came before me and my own distressing familiarity with the colonial experience to clarify an underlining quandary, a specific intellectual malaise, before we proceed any further. When a White person of the settler class, for example, says to the native or the slave, “You should be grateful that we came here and civilised you and your people,” an event which occurs every day in the life of those burdened by the weight of colonialism, it is a threatening qualifier meant to consign the subjected back to his assigned place in the socio-political pecking order. With the global public inebriated with the illusory vision of ‘We have finally arrived’ to a post-election racially-blind America, such a critique will be said by master and slave alike to be ill-timed and out of place. I disagree with this criticism and I will categorically explain why I reject the post-election creation of the “New Negro” part deux.

I will not allow myself to be conscripted into forming a union with the cheering masses in celebrating the rise of a new American emperor just because his father happens to be from Kenya. Barack Obama has dark skin, but only fools and the politically uneducated believe the hype that his vision is anything other than Eurocentric, capitalist and imperialistic. The White racist power structure will pretend that the white mask he wears does not exist but have quietly acknowledged that it is there, just beneath Mr. Obama’s political epidermis.


What Does Change Look Like?


The change identified by Mr. Obama’s run to be the head of state of the most vicious, European-settler political state in human history is not in any way a true alteration of national policy. Mr. Obama has made his intentions well known that he intends to stand by the United States and all of its racist, imperialist and certainly colonialist institutions. Before the reader contests this accusation consider the following:

• Is the new Obama administration planning to honour the territorial integrity of Indian Country and the nearly 400 U.S./Indigenous nation-to-nation treaties all other previous federal administrations commonly ignored?
• Is the Obama administration willing to finally address issues of Indigenous genocide such as the forced sterilisations of Aboriginal women in the continental U.S. and Puerto Rico uncovered by the Senator Church Committee Hearings of the 1970’s?
• Will the Obama government officially apologise to the American Aboriginal for territorial disenfranchisement and genocide?
• Will the Obama government return Hawaii to its ancestral owners?
• Will the Obama government return Puerto Rico to the Taino Nation?
• Will the Obama government return Guam to the Chamorro Nation?
• Will the Obama government address American African Reparations?
• Will the Obama government address the problem of institutional White racism as suggested by the National Advisory Commission on Civil Disorders?
• Will the Obama government officially apologise for African slavery?

This is far from a complete inventory and as far as I am concerned, these bits and pieces explicitly identify the root problems that characterize the socio-political environment of these United States. Barack Obama has pledged to support the Israeli Arab genocide of the Palestinian Nation and has qualified this by choosing as White House Chief-of-Staff Zionist Rahm Emanuel, the war-mongering congressman from Chicago. The liberal journal The Nation sullenly notes that Emanuel is "seen as a strong Israel partisan,” not exactly a sign of the change the Obama campaign was talking about. If is also doubtful that an Obama administration is willing to pack up the new super-great American Embassy in Iraq that was constructed by Saudi Arabian supplied slave labour. Should we expect the Obama government to address the economic independence of the Philippines, the nation that provided most of the imported free labour used in Occupied Iraq? Can we suppose that the Obama White House will not attempt to assassinate Dr. Fidel Castro of Cuba as had previous administrations or that then President Obama will not try to re-take the island nation by force? Should we not ask these questions at all and simply assume that what should be done will be done?

The history of many colonial governments and leaders suggests that caution should be heeded regardless of the ethnicity or race of the leaders. Barack Obama is a direct product of the colonial system. He differs starkly from his venerated American African predecessors in that Mr. Obama has clearly pointed out that he is in full support of the American system as it is, he only argues that the middle-class should get more out of the pie. And much unlike his forerunners, he has to date never seriously addressed the core issues that affect his own ethnic group or others subjected to similar U.S. belligerences without considering the psychic welfare of the European power structure.

The heart of Barack Obama’s attractiveness to White America, his celebrated ‘Race Speech’ of 2008, was in character, a poignant Emancipation Proclamation for the White settler society, a gesture meant to save face and retain the Union, not an identification of the originating factors of institutional racism or true granting of liberation from involuntary servitude. His conciliatory dialogue, inclusive of all the manipulative spirit and guile President Lincoln intended his original to be, sanctioned the myth of benevolent Euro-settler rule. His defence of White settler society and U.S. racial stratifications as historically legitimate is in line with the post-Civil Rights Era argument that while Indigenous depopulation and African involuntary servitude and racial marginalisation, both of which clearly amount to genocide, were “errors of the past,” at no time is that history empirically connected to contemporary social problems or to mainstream social analysis.

Mr. Obama, in perhaps the best possible position a person of colour could be in order to make such an effort peacefully, did exactly the opposite. He morally absolved the White racist American system, its history, its invading ancestors and the current settler population on behalf of the peoples irreparably damaged by this account with an authority given to him not by the minority classes in question he vicariously represents, but by the Euro-settler apparatus behind him who comprehended that the general Euro-settler public was not likely to support the new administration without this concession. It was a clever political nudge to obtain a targeted political objective, not a long overdue call for justice for the social classes still ensnared within partial-citizenship conditions. Like the post-Apartheid South African Truth and Reconciliation Commission, White colonial society was granted an honourable pass and a big thank you for sitting on their collective arses while institutional inhumanity has been performed against other human beings for their benefit and in their name.

In soul, Barack Obama, the first Hawaiian-born Hapa Popolo president of the United States, killed two birds with one stone. Having praised, protected and absolved the practise of White racism on the world stage, his Sambo act also unjustly placed all American African men in a position of socio-political emasculation. African males confronting institutional White racism and capitalist exploitation already scornfully reminded of Barack Obama’s example of the “Good Black,” will now be universally reprimanded as “angry” and derelict in their responsibility to be “American” by White and non-White alike. The Black man has been told for more than 400 years to be quiet and simply fall in with the programme. It is not his place to attempt to overcome his insignificance or to overstate his importance, even in secret to himself. Barack Obama has brought that disgusting Eugenic limitation full circle. White power has now been codified as the necessary evil that makes all things possible. And most importantly, this moral treason was symbolically and humbly carried out by a contented, fully integrated mulatto enthusiastically faithful to the cause of Pax Americana and willing to adhere to the game plan. The all-new, “new” Negro standard.

It has been deeply instilled within the native that his inadequacies are congenital and naturally socially insular, that he must accept the authority and vision of the White world as his only salvation from himself. This explains the pathetic African preoccupation with mimicking the White man in appearance, if possible, and in deed, often by any means necessary. His main goal is to acquire a normalisation of a kind, a safe zone of protection from the hardships of the inhumanity that comes from invisibility. The lingering sting of the whip is only an element of the story. The longing for recognition from the master class has been cunningly cultivated and nurtured within the mind and spirit of the subjected who knows little, if anything at all, about what it was like before he lost his freedom. Unless the native makes a conscious effort to re-learn who he is, to reject his fear of himself and his roots, he is led to believe he has no where else to go but back to the captive psyche of the grateful slave.

It must be remembered and never forgotten that the human groups traditionally subjected to Euro-settler hostility in the main are victims of Europocentric Eugenic rationalizations that regard them as biologically as well as culturally inferior. The Ashkenazim still endure this bias but hypocritically act out this very same racial prejudice against their Sephardic and Ethiopian kin. But it is also true that unlike most other similarly subjected peoples, (aside from Tibetans, for the obvious political reasons) they receive immense sympathy for their past sufferings. This is in large measure due to a 50/50 mix of collective recognition of the White Christian guilt incurred for permitting their errant theology to serve as divine validation for Semitic ethnocide and simple straightforward White colonial racism. Just as the Indigenous Tibetan struggle against Chinese colonialism has been used to great effect by Western capitialists, Judeophobia and Europe’s grand experiment in xenophobic attrition has also been used to justify the existence of the race-conscious Jewish colonial state of Israel. European and Anglo-colonial Anti-Jewish sentiment stubbornly persists, but ethnic bigotries can be forgiven so long as the desire to maintain positive White economic and political power in Western Asia remains attractive to the west. For this reason and this reason alone, European Jewry has been granted in the post-WW2 world order a modicum of respect.

The case for enhancing Jewish social acceptance is centred more on matters of outright political necessity and the European deference to limited amounts of melanin and what that visually has come to identify to darker peoples. It is a marker, a social badge of clout and class-cultural belonging separating the colonialist from the native, an immediately discernible barrier between invader and the invaded. White skin has been celebrated as an unambiguous expression of racial power, a gift from Providence, the symbol dutifully exploited in western art, literature and theology to identify the upper-social position of the colonial population. Hence the psychosomatic inevitability that all imagery relating to the Palestinian Rabbi Jesus the Christ would be Europeanised, Whitewashed so to speak, so that he would represent the invasion of Europe beginning with the first of the Crusades. It was an effort to support the necessary illusion that the Anglo face “belongs” in that contested region. It lends to the utterly flawed suggestion that Europeanised Jews have a moral right to reclaim lands lost to European imperialism in 70 BCE while Semites indigenous to the geography are seen as “invaders” and peoples struggling vainly against the will and people of God, who we all conventionally taught are White people. Who by the way are made in God’s own unique alabaster image.

The all-important extenuating proviso of ‘White Privilege’ is the academic crux of the Europo-colonial arrangement. It is also what has allowed Europe’s Semitic Diaspora following the second of the major European tribal wars to be accepted and re-classified as White, therefore automatically deserving of power, privilege and the right to living space at the expense of non-Whites. It is a continuation of what Euro-American historian Howard Zinn has characterized as the colonializer’s tale, the conscious and consistent revisionism of invasion and genocide as the White man’s prerogative, the natural rights of indigenous populations or imported human labour be dammed.

The complexities of White supremacist reasoning does much to blur the fact that colonial states only become ethnically, theologically or ‘racially’ integrated once colonial societies begin to implode due to their own hubris. It eventually becomes necessary to incorporate elements of the subjected population into the political structure in order to maintain positive social control. Social change in many respects acts as a safety valve, gently releasing enough pressure to keep the base socio-political system intact without gravely interrupting the flow of power. Social integration is the bandage of colonialism, not the natural result of benevolent White rule.

In the Americas, uneducated Italians, hungry Poles, Russian peasants, the Irish fleeing the Potato Famine, rebellious Scots and persecuted Roma peoples over a period of time overcame Old World biases and became ‘White enough’ in the New World to become tolerable and predictably sided with the extant system as their own social firmness and economic mobility depends squarely on the influence of White social acceptance. These were and still are people seeking a profitable materialist experience and more control over their personal lives, something virtually impossible for them in the nations they originally hail from. For many immigrants, the decision to support White racial biases with vigour is indicative of their vested interest in becoming more accepted on personal and economic levels. For many, even those who have personally experienced institutional prejudice, it just isn’t their problem any longer once they “make the grade.”

Post-election hindsight elucidates this paradox in that American Africans keen to see a Black man in office conversely backed Proposition 8, the anti-Homosexual civil rights measure that purports to protect endangered heterosexuals from the fictional Gay agenda to take over the world. Alarmingly, 68 percent of the African voting community has actively and bigotedly voted against someone else’s human rights, a state of affairs at once morally awkward and politically offensive given the history of the African before colonial contact.

Homophobia is not an African concept. It was taught alongside Western religion by colonialist missionaries working to neutralize African identity and cultural paradigms such as the practise of Vodun, a primordial religion in which homosexual and two-spirited people frequently serve as clergy. It is an egalitarian spirituality representative of the original human societies that produced it. Even the post-Apartheid ANC (African National Congress) had the ethical and political prudence to register Homosexual human and civil rights in their new constitution, something the United States has yet to discuss in serious terms. Homophobia has become the new poor-man’s conceit. It is the new anti-Semitism, the polite prejudice in which even the lowly can have someone of their own to exploit and discriminate against. By insulting and assaulting the homosexual, the captive African in the U.S. says, “I belong, and I too have a stake in the system.”

It is utterly elemental but entirely appropriate to mention what needs to be said, the oppressed African in the United States it appears is quite content with becoming an oppressor. And it is also comprehensible and inevitable that this decision will come at a price.

The election of Barack Obama places the African in the U.S. in an additional precarious position. Should the Obama administration carry on the programme of U.S. global-wide imperialism, soft intellectual colonial maintenance at home and discriminatory disregard for international law, American Africans can now legitimately be accorded the very same ethical animosity White Americans have earned for themselves on the grounds that they have made a cognisant decision to stand with the U.S. even when it has done and will do wrong to them and the rest of the world.

The 2008 election round is verification of this attitude as are the numerous negative social ebbs that have developed within the African community once we began to forget who we really are and how we came to be in the United States of America. The sense of shared culture, struggle and survival fluently expressed in John Griffin’s outstanding expose’ of White America, “Black like Me” is no longer a universal contemplation of our people. It was first beaten out of us by the slave master and the overseer with the lash, now we choose to beat it out of ourselves with hair relaxers, gold jewellery and the promise of material riches. The deeply painful articulations of Jazz and Blues have been remade as products of “America,” not the undeviating discipline of the African musical traditions brought to the Americas encased within the DNA of the slave. Just as the political quilt of the United States is surreptitiously based on a much earlier model of North American Aboriginal state relations, America’ much-admired cultural melange and civil freedoms owes its existence to its ethnic and social minorities, not the Europocentric social order. But Euro-America has made a bad habit of co-opting all it conquers as its own invention. As noted by author Fredrick W. Turner in 1974:

“The truth is that in describing the Indian and his lands the White man was describing himself, his own drives and consuming desires.”

The urge to covet anything, everything and everyone in sight is the trademark of the settler mentality and has been in the Americas since European invasion first began. The practise of savage cruelty motorized by pure unadulterated greed, codified by religious zeal and Euro-nationalism may have changed in form, but the essential functions of Euro-American rule remain exactly the same.

This outlook stems from a peculiar Euro-American subconscious trait persistently reinforced via state propaganda, religious beliefs co-opted from Western Asia and the pedagogical institutions that Africans, Aboriginals, Asians and visible sexual minorities be perceived as a baffling melange of highly-functioning inferior groups in desperate need of White Christian leadership and tutelage. This mind-set has been absorbed by many within the U.S. regardless of class, ethnicity, national or cultural origin. Even with post-modernist political correctness in play, non-Whites in Euro-settler societies still remain hopelessly locked within social paradigms of second-class, sub-human citizenship that is only feasible as long as the subjected population willingly consigns itself to slave’s frame of mind. Despite the outcome of the 2008 election and the non-White figurehead chosen by the Electoral College, minorities will nonetheless struggle to be accepted by the White power structure as full contemporaries, albeit unequally filtered through a decidedly Europocentric set of values.

Will a little Black change the White House?

An Obama White House will do exactly what the Euro-settler class expects it to do, to continue to work faithfully to maintain the United States as a European, i.e., “White” nation-state. There may be allowances of a moderately prosperous non-European ethnic middle-class serving as an incorporated buffer that will tussle to maintain their “new” status as an “accepted people” with a vested stake in the “American Dream.” If an Obama administration is only willing to modify American capitalism as he has promised, by offering more materialist fodder to the middle-classes instead of dismantling the capitalist system and its necessary socio-economic caste stratifications, they have basically voted to remain locked within a deeper Europocentric colonial abyss.

This is where the pool of political analysis becomes a sea filled with ravenous sharks. If Africans and other ethnic minorities in the United States rashly decide to go along with the programme presented by the Obama/Biden ticket before and after they vote blinded by Mr. Obama’s ethnic makeup, assuming that their individual votes meant anything at all once the action moved from the polls to the Electoral College, they will be willingly pursuing a programme of reformed capitalism and a nicer, gentler Pax Americana rather than the “change” a brown-skinned person should naturally bring to such a position.

We have no one to blame for this situation but ourselves. As oppressed groups, we did not demand that a Black man running for president of the United States, himself a victim of blatant racial attacks in mainstream media and two assassination attempts by young White Power true-believers, speak candidly and truthfully without the restriction of concern for how Euro-Americans may receive the truth. It is clear that we, as isolated clusters, have allowed ourselves to be lulled into the delusional re-identification of “American” without careful consideration or regard for what that term really suggests.

To identify with the imaginary American nationality is to associate oneself with the genocide of North America’s First Nations, direct involvement of the international African slave trade, the legal Apartheid of Jim Crow and the extra-legal adaptations practised elsewhere, Manifest Destiny and the question of why the U.S. became a working example and inspiration for similar atrocities in South Africa and Teutonic Europe. It also means that as an American, the bearer is ethically responsible for acknowledging this narrative and honourably rectifying the damage created by these circumstances. Is the contemporary post-Black Power American African community truly calculating the risk involved in willingly merging with one’s former slave master?

One way to examine this question is to look at the treacherously thinning divide between church and state and the influence of Abrahamic theology in modern American life and politics. The practise of colonial Christianity is still a very strong factor within the American African community and has been utilized as the moral justification for the Civil Rights movement as well as the modern discrimination against homosexuals in the Diaspora. But aside from the churches that adhere to humanistic and Afrocentric-based liberation theologies, the Black church has generally been used as an enabler for acquiescence rather than resistance. This boldly contradicts the folkloric lessons of the Christian Bible that profess to document the history of the Jewish people who rebelled against their allegedly servile social status in classical Egypt and successfully struggled for their liberation. They then became oppressors themselves according to the latter chapters of Exodus by slaying what they could of the Canaanite Nation to physically occupy and dominate their territories. In turn, they were forcibly expelled from the region after losing ground during the First Roman-Jewish War, the part we are allowed to reference and obediently remember. The xenophobic period of nationalistic Semitic-on-Semitic genocide against the Canaanites is ignored is an issue of no real importance.

Even the revisionist King James Version makes it abundantly clear that both Moses and Jesus the Christ strongly believed in the complete separation of the victim from their victimiser, a potent anti-colonialist message curiously passed over in missionary sermons to the theoretical savage masses. To acknowledge this significant element of the colonial religion is to commit a great blasphemy. Not of God, but towards the all-powerful White men who represent God’s ultimate authority on Earth. Any transgression against the inherent right of White authority and the subsequent order of things is viewed as direct defiance of Romans Chapter 13 in which it is written: “There is no government anywhere that God has not placed in power.”

This was the high crime of liberation theology educator the Reverend Jeremiah Wright of Chicago. He became the whipping-boy for White and Black neo-conservative pundits screaming at the top of their lungs about anti-White racial hatred within the tradition and very existence of the Black Church. The Euro-settler public expressed utter fury towards Rev. Wright’s correct theological estimation that America as a nation should be dammed by Iehovah for its genocidal transgressions against the weak, the different and the poor. Reactionary Whites immediately redefined Rev. Wright’s sermons as anti-White bigotry without critically identifying the direct correlation between his teaching and that of the anti-imperialist message of Jesus the Christ in then Roman occupied Palestine. Rev. Wright’s life and work are more in line with the Christ’s reported teachings than the zealous, pro-violence Judeophobic and anti-Islamic theological screeds found among televised evangelical preachers such as Pastor John Hagee and the Rev. Rod Parsley. Their version of the ancient Palestinian cult calls for worldwide Christian domination under an exclusively American-led imperial arrangement. This is a serious contrast to what is championed in verse, the anti-colonial political rudiments of the Christian faith, a poor man’s religion developed in the midst of European colonial circumstances.

Jesus, son of Mary was a charismatic, organised and dangerous political radical with a dedicated following, a terrorist by today’s standards, to the Roman colonial government and the Vichy Jewish class who eventually turned him over to the colonial authorities. Nor have White Americans upset with Rev. Wright connected his call for justice with the Euro-settler call for independence from foreign tyranny by the American founding fathers to the British Crown. It too was cloaked in semi-religious terms, but this was conveniently forgotten about once their goals of land and liberation was achieved.

Colonial states do not found themselves on the premise of full liberation. Each element of power fashioned by the state is for the benefit of the state. It is an intricate system of checks and balances designed to keep the native and sub-social classes they dominate hopelessly dependent upon the state and the colonial society the state represents. The incorporated colonial subject, nurtured in colonialist cultural norms and education, cannot resist admiring, to one degree or another, the power and grandeur of the colonial class. This deification of the colonialist was carefully cultivated by first methodically inventing and then exploiting divisions between the natives and other subjected classes. The colonial practise of divide-and-conquer pits one group against another, insuring that unity and political organisation amongst the oppressed never achieves a solid foothold. This vacuum is then filled with individuals and social classes psychologically and economically loyal to the colonial superstructure for their sectional socio-political privileges. Occasionally, external forces and internal dichotomies compel the colonialist class to re-define the physical mechanization of the system without appreciably altering the fundamental nature of the colonial state. Oppressive powers as a rule cannot expect to endure without earning a certain level of dedicated support from the oppressed classes. After a period of time, the colonial predilection to dictate the direction of the society can safely be channelled and entrusted to select Assimilados who, without the need for reinforced coercion, will labour to maintain the appreciably asymmetrical status quo.

It is an error of grand proportions to assume that Barack Obama will be any different than former Secretary of State General Colin Powell (ret.), (notable for his contribution to the official cover-up of the My Lai massacre) current Secretary of State Condi Rice, (who was buying shoes in NYC while Black people drowned in New Orleans) or Supreme Court Justice Clarence Thomas who has made it a point of his permanent status to the court to refute African civil rights at every opportunity. An Obama White House will remain just that, a White seat of imperial power. Our community has been fooled many, many times before into supporting Africans in American government service that in the end did absolutely nothing for the African Diasporic community or any other population victimised by “Americanism” and I challenge the reader look inside oneself and find fault with this assessment. Bringing the non-European “up to the level” of the colonialist is not freedom, it is purely slavery under a new set rules written and imposed by the very same power structure that has repackaged Manifest Destiny as the graceful mercies of a benevolent but overtly racist conscious empire.

The decision to support Mr. Obama’s proposed policies by American minorities undeniably places us in the revolting position of wilful overseers expected with protecting the imperial-colonial interests of the U.S. over its global plantation. We have as a demographic chosen to stand side by side with the United States in aiding the maintenance of American White supremacy at home and around the world. When the tide eventually turns, and it will if the Christian Bible has any authority in such a discussion, then we as a people will suffer the same fate as those who have misused, mistreated and murdered the peoples of the world in ‘our’ name. One cannot feign ignorance of genocide and exploitation and remain human. Black or Brown skin does not protect one from the charge of criminal and moral apathy when one is wholly guilty of gross inaction in the face of injustice.

The 3rd, and 4th Worlds will never, and should never, ever, allow the Black man and woman of the United States to forget that we too are a direct product of American capitalism and that we have in many instances helped wield the whip against our own people. African, Asian and southern American governments are nearly universally dominated by those of either the mixed-race upper-classes or by strong native supporters of the military, political or economic colonial organism. Barack Obama typifies this hypothesis. He is a half-White, widely travelled and proudly race-neutral graduate of Harvard University. He was allowed to become a part of the operational levels of the social system, so theoretically he is a cog within the colonial machine. Another way to deconstruct this is to look at the subconscious psycho-socio dilemma of the half-caste, with one foot in the White world and the other foot dwelling somewhere else, identity and allegiances are always divided.

However, Mr. Obama’s other metaphorical appendage resides distantly in Kenya, which for the American White man is very different and much less threatening than having African roots harvested in the U.S. Mr Obama flawlessly fulfils all of the White racist prerequisites of what is mandatory for a Euro-American imperial power in the 21st century. He is the personage of respectability, a product of enlightened and compassionate European imperialism, the face of the new neo-liberal corporate class. The pioneering half-White emperor of the new American century of capitalist empire is frankly the only “historical” element to be found within this otherwise consistent colonial paradigm. And the public relations play on his ethnic duality will increase as American military i.e., business concerns make further inroads within the re-conquest of the African motherland.

Deconstructing the New Negro

“Millions of men…whom fear has been cunningly instilled, who have been taught to have an inferiority complex, to tremble, kneel, despair.”

- Aime Cesare

I will continue this critique with three preliminary observations. First, the idea that Europeanised nation-states are by fiat inherently superior to the non-European countries they invade is central to the falsehoods mentioned above. Colonialism and its operative arm, institutionalised ethnic marginalisation, are not accidents of history. The colonialist class creates only for itself, not the “native.” The existence of limited numbers of non-Europeans functioning at social levels generally reserved for the colonial population is not a gift from the Gods, for these ‘assimilados’ dutifully serve the powers that be. That is their job. The colonialist class will frequently point to these sparse examples as proof of “progressive assimilation,” but the people, cultures, societies and territories ruined by such developments tell a very different story.

Next, the necessity of the colonialist to justify his colonisation as an ancient anthology of selfless good deeds to the half-man/half-devils of Kipling’s fantasies is primarily emotional anxiety. Very few Euro-settlers, in particular those based in the Americas, are willing to accept the more Volkisch aspects of their presence in lands they are not indigenous to. The detail remains however that colonialism in practise is deliberate genocide and one need not be convinced of this fact through argument for the evidence is there for all to see. The psychosomatic juncture is inescapably encountered when the question of legitimacy is raised in regards to the colonial state itself, not just its immediate by-product of native eradication. This creates a neurosis for the colonialist who must now explain himself, his physical occupation of land that is not historically his own and his active and, or, passive participation in the elimination of the native population to make such lebenstraumpolitik possible in the first place. To roughly paraphrase Carl Jung, colonial classes are by and large assemblies of detached persons who benefit from the privileges granted to them by the artificial power of the state while neurotically coping with the injustices of being a part of the status quo.

Lastly, it is entirely and intentionally misleading to proclaim, as the professional American media machine is wont to do, that racism in post-election America is over. From the outset, Mr. Obama’s campaign was fraught with the visual contradictions of a non-White male running for president in a nation which has legally mandated federal, state and municipal level racial profiling against non-White males during the Clinton administration. The McCain/Palin ticket and their conservative attack-dogs made great use of the innate European fear of African men by making a point of his “otherness” throughout the campaign. But it would be incorrect to lay America’s racism solely at the feet of neo-Conservatives, progressives used White racism to their advantage as well. While the majority of Euro-Americans who openly supported Mr. Obama from the start boast that this empirically proves that anti-African racism in the U.S. is indeed over, they selectively skip over the fact that it was White liberals that made a larger issue by raising the fact that Mr. Obama’s bi-racial background was an exceedingly important factor in making him a viable candidate for the Euro-American voter. In other words, he “really” isn’t Black; he just looks that way because of his father. An accident of a wayward White hippy mother from Kansas as many neo-con pundits have openly opined and this estimation is exactly what has encouraged the Euro-American progressive movement to stand behind him. Barack Obama looks like change, but being change is something altogether different than a 30-second, or 30-minute, commercial for modern American “full-spectrum dominance.”

This “de-negromentation” of the socially acceptable individual ethnic minority is nothing new; it is borne from a consistently progressive paradigm of White racism as old as the republic itself. It is an ideal still taught to its victims as “common sense” as opposed to the much more emancipative approach of ethno-historical consciousness and self-awareness. The Eugenicist push to re-define everything and everyone within the loosely defined rules of White Power says more about European social paradigms than it does about the people, cultures and societies Euro-Americans have either co-opted or eliminated since it overpowered the British Crown. In this light, Barack Obama’s victory is really not a victory of anything tangibly progressive if issues such as these are not looked at carefully and honestly by both the White American population and those still tenaciously clinging to life existing under U.S. colonial rule.

For our Sisters and Brothers in the Motherland, the rise of a dark Caesar is perhaps the greatest challenge Africa has faced since the rape of the continent in the wake of the 1884 Berlin Conference wherein the major European powers, those with enough military might to make a claim, decided amongst themselves how they would split up the landmass for their own benefit. As I have previously deconstructed in an earlier essay entitled, “Uncle Tom Goes to Washington: The Dark Underside of Barack Obama’s run for the American Presidency,” I pointed out that Barack Obama as American president is merely a modern reconstruction of the Roman emperor Septimius Severus, a North African who viciously subjugated his own people for the profit of the European powers he represented. While much has been made of the fact that Mr. Obama is half-African, he is also half-White and has taken great pains to convince the White American public that he has never experienced racism nor suffers from a familial history of slavery or White racist terror in the Americas, creating a wall between himself and those like this writer who has had and continues to experience these socio-political negativities. Therefore Barack Obama, the “American candidate” differs greatly from the list of American African politicians I referenced earlier in this work who would have been much more likely to raise these issues and may have worked diligently to address them at home and abroad. For Mr. Obama and his White liberal supporters, his denial of institutional White racism in the face of the overwhelmingly black-hearted tone of the republican party efforts to derail his campaign make him the “perfect” candidate to lead the charge to re-occupy the African continent.

Did you really think, dear reader, that the newly established U.S. system of AFRICOM has no relation to Mr. Obama’s appointment to the U.S. seat of imperial power? The choice of Barack Obama is purely psychological gamesmanship. Essentially, Mr. Obama will “front” the American capitalist war machine, not dismantle it. And the sports fans watching from the sidelines will think that he is representing them, not the White supremacist elements that comprise the world’s power elites. His flood of Electoral College votes alone proves this. In reality, only 43% of Euro-settler voters supported the democratic ticket. Minority voters, Whites jacked by the housing and credit crisis, negative world opinion, political necessity and proper timing made putting an ethnic minority in as The Leader a smart move. Like his predecessor Emperor Septimius Severus, Emperor, another imperial leader of colour, Barack Obama will continue the European war of genocide against the Indigenous Palestinian people, he will threaten Arab, African and Asian nations with military violence if they argue for genuine independence and he will carry on the history of ethnic and cultural marginalisation of North America’s Indigenous peoples and nations like all other U.S. presidents before him. I have seen nothing tangible from the Obama camp to alter my analysis at this point in time, but I remain open to rearticulating my position given that an Obama administration actually does more than talk of change.

Despite the thrashing Marx has received in the capitalist world, (which is just about the entire world) his dialectics surrounding the universality of class struggle has yet to be effectively disproved. The United States as a socio-political entity has never altered itself internally on the basis of fairness or justice, it has always without exception been compelled to change due to circumstances imposed in many cases by the very conditions its own policies created. The credit crisis that began in the U.S. and eventually became a worldwide economic concern is entirely due to the American culture of class-conscious materialistic greed, nothing more. So far Mr. Obama has merrily endorsed the much ballyhooed Wall Street bailout and delicately demands that the second Bush administration “stimulus package” be issued sooner than later. As our activist sisters and brothers struggling on the front lines in Africa have pragmatically and poetically put it, liberation is often just a word for a new oppressor. And chances are, in the post-modernist world, the colonially loyal and cheerful oppressor often looks a lot like you.

Matters of Subjugation and Occupation


“Where are the children of the Cherokee, my great-grandmother’s people?
Gone.
Where are the children of the Blackfoot?
Gone.
Where are the children of the Lakota?
Gone.
Of the Cheyenne?
Of the Chippewa?
Of the Iroquois?
Of the Sioux?
Of the Mandinka?
Of the Ibo?
Of the Ashanti?”

- Alice Walker

I cannot end this commentary without addressing the pressing issue of Indigenous human rights, U.S. federal treaty obligations, our resistance to American colonial aggression and the question of genocide against Indigenous Americans. Capitalism has been forced to alter its face and its function slightly over the past half-century, give or take a few years, and Mr. Obama’s promotion from senator to emperor is the basically infrequent exception that serves to prove the rule. As I have speculated earlier, had the housing crisis not happened when it did, with the resulting injury it incurred to the White middle-class, the McCain/Palin ticket would be announcing plans to prepare the nation for the Rapture. Native American support was extremely helpful to this effort, but not in terms of votes. The Indigenous support given to the Obama campaign was a stamp of moral legitimacy for Indigenous exploitation since survivors of the 500-plus year old Euro-settler anti-Aboriginal purge threw their support behind more of the same. Barack Obama as the Hapa candidate for many was a sign that life for the American Indian could be “better” under a non-White president.

There is the fairy tale of equal opportunity via political representation and there is the falsehood of greater minority social power when represented by someone not ethnically of the ruling class. Combined, these myths are strong factors in maintaining the illusion that “progress” is entirely possible by faithfully working within the colonialist system. Non-White political leadership at every level of authority is as a rule a matter of political expediency, not ethno-social equality. The appointment of Barack Obama to the American presidency has the salacious effect of relaxing intelligent investigation of the American tradition of genocide, racism and ethnic/religious bias. American Aboriginals are central to this discourse since we are the population that has been disenfranchised of the lands that comprise the claimed borders of the United States.
Our lands, concepts of personal liberty and governance, our spiritual traditions and ultimately our very own identities as First Nations peoples are the basis for what became the American ideal.

The noble theory of Individual freedom and independence was learned from the native, not the coloniser who came to conquer and succeeded. It is also ironically accurate to point put that the so-called Indian’s generosity and egalitarianism is what made European settlement and Manifest Destiny possible at all. A factor conveniently overlooked in the current discussion about America’s supposedly “new” direction away from its racist colonialist origins.

America is a land chock full of myths. First, there is the myth of a barren, sparsely populated North American continent prearranged by Providence to belong to the valiant European seeking nothing more than new vistas to explore. Next is the myth of complete racial parity immediately following the recitation of the Emancipation Proclamation and the passage of the 13th, 14th, and 15th amendments to the U.S. Constitution. And lastly, that the United States has never, ever, used blunt military force or illegal (under international law) interventionist means to secure its national or foreign territories and markets for its own selfish purposes.

Then who did invade the twin continents and laid waste to both the land and its Indigenous peoples? As merrily reported by the U.S. Census Bureau’s assessment in 1890, official and “unofficial actions” undertaken by the settler population positively eliminated 96-98% of the Aboriginal population in the north by 1890 C.E. Four years later this very same arm of the U.S. federal government published a summarised account of “individual affairs” that resulted in no less than 45,000 killings of Aboriginal Americans by Christian European settlers. The intellectual jujutsu which goes into arguing why such history should be accepted as simple “history” is academically necessary to a system fundamentally based on theological eugenics. The admittance of invasion and violence, one of the immediately discernable operative arms of colonial power, must be avoided at all costs. Few modern colonial nation-states are willing to connect their birth to belligerence, let alone race-based belligerence.

But the truth about the holocaust against the American Indian cannot be extinguished from the inner-psyche of the United States. The malady of colonialism is a sickness of the coloniser’s own self-image, the personal realisation of his own weaknesses and supercilious ego. It is the belief that authority over lands and peoples makes man godlike.
It was the divine spark of inspiration for the holocaust of the transcontinental African Slave Trade; it encouraged President McKinley to occupy, and colonize the peoples Cuba, Puerto Rico and the Philippines because he rationalised that God wanted him to; It was flickering within the flames of the Alamo and it was howling in the winds of Korea and the breezes of Vietnam. It is an analogy of the colonialists’ deep-seated fear. A fear that keeps Leonard Peltier in prison for a crime he did not commit and many, many others alongside him for conditions imposed against them from without. The ghost the imperial-colonialist ultimately fears is himself. Hence, he must lie to himself about what he has done by lying about what he is doing and what he will later do. The national tall tale therefore must exist so long as the colonial situation exists.

The grandiose mistruths of America differ little from the other useless commodities churned out by its aggressively capitalist socio-political system. It is after all entirely based on the exploitation of human beings and natural resources. There is little doubt that the establishment of the rebellious Euro-Settler United States republic was a significant socio-political godsend within the narrow parameters of western understanding as it relates to human liberties. For the Indigenous peoples of the Americas and Western Africa however an altogether different perception of European ethical standards has been our reality. An appalling record of violence and psychological war against an entire people cannot be erased by an election in Washington D.C. and it is insulting to suggest that it ever will.

America, Barack Obama’s America, is based on genocide, the original sin of the colonial state. Occupied territory is still occupied territory no matter how ancient the transgression. Any resistance to this occupation, any confrontation at all, invites the call to obliterate the original entity, and then to co-opt their identification with the land. Englishman John F.D. Smyth, author of ‘A Tour of the United States of America’ recognised this and reported to Europe exactly what thought about the progress of settler-Aboriginal affairs in 1784 America. He made it clear that the desire to rid the “New World” of its original inhabitants included, “Extirpating them totally from the face of the Earth, men, women and children.” His assessment was echoed in 1890 by the U.S. federal census when they officially recorded that there were fewer than 250,000 Aboriginals left alive within the continental United States. This was in reference to a population which ranged anywhere from 12 1/2 - 15 million at first contact and amounted to nearly a 98% attrition of the indigenous population since the Pilgrim Fathers landed at Plymouth Rock. In order to consume the resources within the land and the land itself, it is imperative to consume the people of the land. That is the nature of the process. And the situation has not changed at the present.

How can a people forgive a government and its people for genocide, especially when the government and people in question still occupy the stolen territories? The election of Barack Obama muddies the question of Indigenous land and identity repatriation. His call and personal example of an “America for everybody” does not include recognition of Indigenous independence. It offers a seat at the colonial table, not a table of our own. This may be inclusion, but as an Aboriginal I suss this as another tale of exclusion, of wilful ignorance of the sufferings of my people and an insult against me a victim of American colonial ethnocide. If Barack Obama and his crew of capitalist Chicago wunderkinds can find it within them to look backwards in order to go forwards I am willing to at least listen to what he has to say. But the elements above will need to be addressed and addressed fully, honestly and without reservation. The victims of America those living, those long buried and those littering the surface of the Earth deserve better.

I chose to title this article in the international language Esperanto to prove this point. While critics of the language cite its Europocentric colloquialisms and its origins as a “manufactured idiom,” its intended goal was and is to unite all human beings in an increasingly smaller world with a common form of communication. It was believed by its founders to be an answer to the excuses behind non-communication leading to war. If we all speak a common tongue in addition to, but not a replacement of, our native languages, belligerence it was hoped would be kept to a minimum. It is for this reason that Indigenist activists have adopted Esperanto as a unifier that bridges all peoples without regard to cultural or social hierarchy. There is a lesson in this for the First World. It is possible for all of us to be who we are without having to submit to a singular cultural or socio-political arrangement. It is exactly this ideal that fuelled the worldwide public support for Barack Obama to be president of the United States, the granddaddy imperial power of the last century. It is ultimately up to us, the people, all of the people, to take the opportunity and use this change of government and alter the current paradigm that is in reality the very same old format we have faced since 1492. We, not Barack Obama, can do it provided we have the spirit to stand up and speak the truth no matter what the leadership happens to look like.

However, I am intelligent enough not to hold my breath.

The Angryindian

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The Angryindian Interviews: Daniel Neun, Editor of Radio Utopie
11/14/2008 09:17 PM

This is an interview I've wanted to do for a long time. If you haven't heard of Radio Utopie, you're missing out on one of the most intense independent political journals coming out of the EU. Editor and publisher Daniel Neun graciously took time out of his busy schedule to sit down and tell INN readers about his newsblog , blog-journalism and the future of personal political involvement. ---------------------------------------------------

What inspired you to create Radio Utopie?


An old story. A long story. Well, let's say it's about a script a once wrote. "Utopie" is the German word for "utopia". So this is all about a vision, so to speak. And of course the fact that I always wanted to run a radio, and always wanted to be a journalist, so I finally put pieces together.


Did you have any particular reservations concerning conservative mainstream political discourse when you began your web portal?


Yeah. I always hated them. When you grow up in the 80ies during this neverending postwar dead of West-Germany, in a small village near a small town, with two TV channels, just two radio stations you could listen to, one newspaper in town, no internet and a fat autocratic chancellor who rule this provincial country like an emperor calling everybody a communist just for having one good idea, you are chained to the urge for progress for a lifetime. You are not willing to go back there. You are just fed up with corruption, perjuries by politicians without any consequences, nazi thoughts, nazi behaviour, nazi talk, nazi lies, nazi faces and nazi politics. When I founded Radio Utopie in the beginning of 2007, my impression was that everybody in the free left (or social democratic left), every political progressive person and especially each and every God damn rotten mainstream journalist inside (and under) the corporate media was willing to go straight into a fascist police state again. All I wanted was to beat a lot of faces, as many as I could, by means that were in accordance with the Declaration of Human Rights. So I did my very best.


How did the international blogging community respond to your call for accountability from their elected officials?


Well, actually that surprised me. Everybody liked it. I received mails from Kurds (who told me that the devil was born in a non-kurdish ghetto of Istanbul), I received mails from Turkish people (who said that all Kurds are evil), I got messages from Sunni and Shia muslims who - guess what - distrust each other, I got a lot messages from Austria and Switzerland who actually almost felt relieved because there suddenly came other news from Berlin. I tell you - everybody, everywhere, they all want their elected or non-elected officials to be committed to their accountability, their promises and their duties. Because they act as if they were not - nowhere. These upper class and state guys just don´t care, in every county of the world. So everybody from main street likes the message, beyond any differences in culture, religion, political opinion, nation or ethnic background. And I deeply hope the rest doesn´t. Many blogs, even some from the right, copied and reprinted my stories, it´s still that way, and I enjoy it. Everytime I hear that word "double content" I always have to think about an ugly bouncer in front of an oasis in the middle of a huge desert who`s telling everybody creeping his way half-dead and thirsty he looks like as he would try to drink up the water.


What online sources of political news would you recommend to our readers?


Well, there are a few highlights to me, worldwide. Sudan Tribune - the best source of information in East Africa. http://sudantribune.com/


Think Progress - they have found out about this very hard to find respectable way of kickin ass. Only news from the USA. http://thinkprogress.org/


German Foreign Policy - the untold story, so to speak. http://www.german-foreign-policy.com/en/news/


Patriots Question 9/11 - no chance to demonise this. http://patriotsquestion911.com/survivors.html


Haaretz - a liberal paper in Israel is much more worth than any spyglass. http://haaretz.com/


ABYZ Links - Newspapers and News Media Guide. Adresses and links of news sources in every county of the world. Very, very useful. http://www.abyznewslinks.com/


For investigative (often both disturbing and important) research go to Global Research, http://www.globalresearch.ca/ History Commons, http://www.historycommons.org/ and if you just wanna surf around the media worldwide use Google News http://news.google.de/news?ned=us


20th Century German history is routinely used as a backdrop in discussions surrounding political extremism. How fair or unfair is that bias?


Well, it,s fair enough. These 12 years of Facism were sufficient to ruin an almost 1000 year old culture that had barely been involved in colonialism or agressive expansionism since the emerge of the first national state of Germany in 1871. This Imperial Era, http://en.wikipedia.org/wiki/German_Empire founded by the Prussian Kingdom who conquered the small states and regions you now know as Germany, laid the foundation of two World Wars. Even after the Revolution in 1918 http://en.wikipedia.org/wiki/German_Revolution_of_1918%E2%80%9319 - initiated by imperial soldiers, most people don`t know about this - the first German Republic (later known as the "Weimar Republic") http://en.wikipedia.org/wiki/Weimar_Republic didn t have the chance to develop.


Pulverized between divided progressive socialist movements and parties (some of them anti-democratic communists), and confederated forces of conservatives, old imperial bureaucrats and the so-called "national socialists" of the Hitler Party (who received enormous support by big corporates and industry) the first Republic of Germans engulfed in civil war-like circumstances, boosted by an devastating economic crisis. But: it was the directly elected President, former World War I imperial general Paul von Hindenburg http://en.wikipedia.org/wiki/Paul_von_Hindenburg, who made Hitler a chancellor - NOT the German People. Actually the Nazis had suffered a serious defeat in the November 1932 elections. http://en.wikipedia.org/wiki/German_election,_november_1932 Then, on November 19, 1932, twenty big industry leaders, well-off company owners and powerful bankers urged the German President, former general Hindenburg, to announce Hitler as new chancellor. Hindenburg first refuses. But on January 30, 1933, he finally agrees.


Hitler now is chancellor. But he still not has full executive and legislative power in his hand. What happens? On February 25 Hitler meets twenty-five mighty lobbyists and bankers. They offer him 3 million Reichsmark for his next election campaign, a huge amount of money at that time. Two days later the "Reichstag fire" destroys the building of German Parliament. A communist is blamed, the Communist Party gets banned. President Hindenburg enacts a certain state of emergency and overrides most fundamental civil rights of the German constitution. Political oppression, arrests without warrants and assassinations powers down the unions and oppositions. But on new elections on March 5 the NSDAP again fails to reach majority in German Parliament. It is to the Conservatives to finally obey to madness and dictatorship and to give Hitlers party the 2/3 majority to inforce the "Enabling Act". http://en.wikipedia.org/wiki/Enabling_act


Sorry - had to tell this story. Almost noone fully knows about it outside Germany. So, yes, it is important to use this story, this history as as backdrop in discussions surrounding political extremism. Especially if it,s about governmental extremism.


Is anti-Arabism and Eurocentric xenophobia as much a problem in the EU as it is portrayed to be?


Absolutely not. As they ever were in still democratic societies anti-arabic, anti-muslim or any other racists are a corporate media hyped minority which is used for plans of inner and outer warfare by the military-industrial complex, globalist think tanks and totalitarian networks.


What is the future of Radio Utopie?


Great.


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TV-Tipp: ZDF-sonntags
11/14/2008 09:14 PM

Unter dem Titel “Whistleblower - Mutige Menschen, die Alarm schlagen” portraitiert die Sendung “sonntags” im ZDF am 16.11.08 ab 9:02 Uhr innerhalb des Schwerpunktes Zivilcourage den Fall unseres Vorstandsmitglied Andrea Fuchs und auch die Arbeit des Whistleblower-Netzwerks.

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murdelta: datensammler im netz
11/14/2008 09:06 PM
privacy
foto: rpongsaj / creative commons

beim handelsblatt gibt es gerade ein schoenes spezial zum thema "datensammler".
das herzstueck bildet sicherlich die flashanimation, in der man einen tag im leben des holger s. mitverfolgen kann und sieht wo dieser so ueberall seine daten hinterlaesst. sehr nett und nachvollziehbar gestaltet das ganze:
Ob bei der Arbeit, beim Stadtbummel oder auf der Flugreise: Überall wird der Mensch überwacht, seine Daten werden gesammelt, gespeichert, aufbereitet, manchmal verkauft. Ein Tag im schönen neuen Leben des Holger S.
[handelsblatt.com]

zur animation


[via radio1984][Link] [Cache]
Ein Zyniker schreibt...: Frankreich fehlgeleitet
11/14/2008 09:03 PM
Was ist bloß mit Frankreich los? Nach einer neuen Gerichtsentscheidung dürfen jetzt ausländische Anbieter und Hoster von Filesharingprogrammen verklagen...unter anderem SourceForge. Erst der Three-Strikes-Dünnsinn und jetzt das. Was ist das nur für ein unglaublicher Schwachsinn. Vielleicht sollte man auch mal Anbieter von Nylonstrumpfhosen verklagen...die werden ja auch gerne für Banküberfälle verwendet.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Wiedergeboren als Grünen-Chef
11/14/2008 08:53 PM
Bislang hieß es immer, Elvis Presley arbeite seit seinem Tod als Tankwart in Texas, andere Stimmen wollten wissen, dass der übergewichtige King bei einer Hobby-Combo in Schweden spielt. Auch das ist nicht wahr, denn wie heute bekannt wurde stellt sich Elvis zur Wahl als neuer Vorsitzender der Grünen. Unter dem Namen "Cem Özdemir" nimmt Presley Kurs auf einen grünen Sieg bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr - seinen alten Hit "Blue Suede Shoes" wird er dazu in den nächsten Wochen noch einmal neu als als "Green Suede Shoes" einspielen.[Link] [Cache]
Elo-Forum Deutschland: Klammheimliche Kürzungen bei Hartz IV-Kindern- und Jugendlichen beschlossen
11/14/2008 08:44 PM
Erwerbslosen Forum Deutschland bezeichnet das »Familienleistungsgesetz« als »Soziale Wohltatslüge« Diskutieren Sie mit im Forum Bonn – Das Erwerbslosen Forum Deutschland erhebt schwere Vorwürfe gegen die Bundesregierung, die mit dem gestern in den Bundestag eingebrachten »Familienleistungsgesetz« den Weg für eine klammheimliche Senkung der Kinder- und Jugendlichenregelsätze bei Hartz IV freigemacht hat. »Die von der Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfamilienministerin Ursula von Leyen verkaufte soziale Wohltat entpuppt sich bei genauen Rechnen als Soziale Wohltatslüge«, so Martin Behrsing, Sprecher des Erwerbslosen Forum Deutschland. Ein Kind oder Jugendlicher im Hartz IV-Bezug hätte überhaupt nichts von der Kindergelderhöhung, weil dieses sofort von seinen monatlichen Regelsätzen abgezogen würde. Das Schulstarterpacket für Bedürftige in Höhe von 100 Euro würde umgerechnet einen monatlichen Betrag von 8,33 Euro ergeben. Dies mit der Kindergelderhöhung von mindestens 10 Euro gegen gerechnet, ergibt bei Kindern- und Jugendlichen im Hartz IV-Bezug eine tatsächliche Kürzung von mindestens 1,67 Euro monatlich. [Link] [Cache]
GROSSE WORTE: Wenn Träume Feuer speien
11/14/2008 08:41 PM

Ganz vergessen im Alltagsstress: Für alle, die Kinder haben, empfehle ich heute die ARD-Radionacht “Wenn Träume Feuer speien”. Läuft seit 20 Uhr und noch bis 1 Uhr. Und ist wirklich hörenswert. Ein Radio Teddy mit öffentlich-rechtlichen Mitteln. Hörspiele, Lieder, Geschichten, Interviews. Zu hören beispielsweise über MDR Figaro und auf SWR2, Bayern 2, hr2, NDR Info, Nordwestradio, radioBERLIN 88,8, SR 2 und WDR 5. Einschalten!

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Mein Parteibuch Blog: IP-Adressen von BVOE und LVP veröffentlicht
11/14/2008 08:40 PM

Am 30.07.2004 fragte Otto Köhler: “Wo stecken die Spitzel?” Die Frage darf nun zu einem weiteren Teil als gelöst betrachtet werden.

Mein Parteibuch gratuliert LVP und BVOE herzlich zu den vielen IP-Adressen.

Die Suchphrase “Liegenschaftsverwaltung Pullach” sei hiermit zum Google des Tages erklärt.

Nie würde Mein Parteibuch es wagen, zu behaupten, die Abkürzung BND stehe für Blöde Nichtsnutzige Deutsche.

Schließlich würde das das Problem des Faschismus verharmlosen. Schon direkt nach dem Krieg war es, vorsichtig ausgedrückt, mehr als fragwürdig, ausgerechnet alte Nazi-Verbrecher als Kämpfer gegen Totalitarismus zu rekruitieren und erst recht, diese dann systematisch Beweise zur angeblichen Gefährlichkeit des Sozialismus fälschen zu lassen. Heute gibt es dafür keinerlei Rechtfertigung mehr.

Eine Behörde, deren Wurzeln so tief in den faschistischen Sumpf reichen, wie das beim BND der Fall ist, gehört geschlossen. Bis es soweit ist, kann man blöde nichtsnutzige Deutsche mit dieser Liste Liste im praktischen .htaccess-Format wenigstens etwas ärgern.

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Freie ArbeiterInnen Union: Endgültiger Abschied vom Acht-Stunden-Tag
11/14/2008 08:23 PM
Die 65-Stunden-Woche rückt näher. Welche Perspektiven gibt es? (aus der DA 190) Die Arbeits- und Sozialminister der EU haben sich im Juni auf eine neue europäische Arbeitszeit- und Leiharbeitsrichtlinie geeinigt. Noch vor Ende des Jahres soll diese Richtlinie dem EU-Parlament zum Beschluß vorgelegt werden. Hintergrund der Maßnahme ist die Forderung der Unternehmer, die bisherige Grenze der maximalen Arbeitszeit zu erhöhen und EU-weit Arbeitszeiten von 60 - 65 Stunden und mehr zu ermöglichen. In Deutschland gilt derzeit laut Arbeitszeitgesetz in der Regel eine maximale Arbeitszeit von durchschnittlich 48 Stunden pro Woche. [Link] [Cache]
Nebenbei bemerkt ...: Mitch Mitchell gestorben
11/14/2008 08:19 PM
Mitch Mitchell, bekannt geworden vor allem als Schlagzeuger der "Jimi Hendrix Experience", wurde am Mittwoch dieser Woche in einem Hotelzimmer in Portland, Oregon tot aufgefunden.

Mehr: Berliner Zeitung

Video: Jimi Hendrix Experience in Monterey (Juni 1967), "Wild Thing"



Video: Isle of Wight Festival, 1970,: "Foxy Lady"



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Ewald Proll: Eine erfolgreiche Gesundheitspolitik
11/14/2008 08:13 PM

sieht anders aus.

Frau Schmidt und ihre genialen Berater haben es geschafft, dass Deutschland im Europavergleich der Gesundheitssysteme auf den 6. Platz abgerutscht ist. 2006 waren wir noch auf Platz 2.

Aber halt. Wären da nicht die renitenten e-Card-Gegner, dann hätten wir uns sicher noch auf Platz 5 retten können. Weil "ehealth" jetzt in die Beurteilung eingeflossen ist. Also, Frau Schmidt: schnell die "Gesundheitskarte" und elektronische Patientenakten einführen, dann klappt's auch mit dem Ranking!

The Euro Health Consumer Index 2008

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"Die Dreckschleuder": Diese Meldung kam nicht in den deutschen Nachrichten…
11/14/2008 07:19 PM

Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) ist zu tiefst besorgt über die Zerstörung von Häusern im Besitz von palästinensischen Familien in Ostjerusalem. Es fordert die Israelische Regierung auf, die als „administrative Niederreissungen" bezeichneten Zerstörungen sofort einzustellen.

Das EDA verfolgt die jüngsten Ereignisse in Ostjerusalem und in der Nähe von Ramallah mit wachsender Besorgnis und bedauert die fortgesetzten Häuserzerstörungen durch die israelische Regierung. Ostjerusalem ist integraler Bestandteil des besetzten Palästinensischen Gebietes. Gemäss humanitärem Völkerrecht ist Israel verpflichtet, für den Schutz der Bevölkerung zu sorgen. Dennoch wurden in Ostjerusalem seit dem Jahr 2000 über 600 Häuser abgerissen, in der gesamten Westbank über 1600.

Das EDA erachtet die jüngsten Vorgänge als Verletzung des Humanitären Völkerrechts wonach es einer Besatzungsmacht untersagt ist, Güter eines besetzten Gebietes zu zerstören. Im konkreten Fall gibt es keine militärische Notwendigkeit, um die Zerstörung dieser Häuser zu rechtfertigen.

Das EDA hat heute beim israelischen Aussenministerium eine diesbezügliche Demarche unternommen.

Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten

Posted in medien, Politik, terror Tagged: besatzung, israel, terror
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Ein Zyniker schreibt...: Wikileaks
11/14/2008 07:03 PM
Und die beste Seite des Internets ist immer noch Wikileaks. Die sind so gut, dass ich hier mal behaupten möchte: Die gesamte Existenz des Internets ist nur durch diese eine Seite schon gerechtfertigt. Das neueste Leak ist vor allem für die deutsche Internet Gemeinde höchst interessant. Die neuen IP Adressen des BND. Da haben ein paar Leute auch gleich mal gecheckt was der BND den z.B. an deutschen Wikipedia Artikeln auszusetzen hat:

Hochgradig lustig. Vor Allem wenn man sieht, _welche_ Veränderungen da bei der wikipedia vorgenommen wurden. Da wird die Wirksamkeit von Schmutzigen Bomben kleingeredet sowie das "offene Geheimnis", dass die Goethe-Institute dem BND als Auslandsniederlassung dienen.

Im Artikel "Bundesnachrichtendienst" vom BND reingeschrieben:
"Auslandsniederlassungen des [[Goethe-Institut]]s dienen jedoch nicht als inoffizielle [[Residentur]] en des BND."

Sehr subtil, muss ich schon sagen. ;-)


Hehehehe. Solltet ihr einen Blog schreiben und IP Adressen protokollieren (ich hoffe zwar ihr macht das nicht) dann wird es Zeit mal zu checken ob ihr auch interessant für den BND seit ;-). Da ich die Anwendung jeglicher "Auswertungsprogramme" für den Traffic meines Blogs verweigere und auch nix protokolliere (fragt mich nicht was google/blogger.com alles speichern) kann ich euch für diese Seite leider keine Auskunft geben. Ich hoffe allerdings inständig, dass der BND unsere Steuergelder sinnvoller ausgibt als irgendwelche aktivistischen Laberblogs zu lesen.[Link] [Cache]
Ein Zyniker schreibt...: The last Interview
11/14/2008 07:03 PM
Man sollte sich in der Zukunft wirklich gut überlegen auf welche Jobangebote aus den USA man sich einlässt. Schon die Einladung zum Vorstellungsgespräch könnte die letzte Reise sein die man für lange Zeit unternimmt:

Es war ein perfekter Plan: Der US-amerikanische Spielentwickler Valve soll sich mit dem FBI zusammengetan haben, um den deutschen Hacker Axel "Ago" G. in die USA zu locken - zu einem Vorstellungsgespräch, auf dem der Hacker dann festgenommen werden sollte.

So was macht das BKA dann bestimmt auch bald.[Link] [Cache]
Ein Zyniker schreibt...: Kopierschutztrailer
11/14/2008 07:03 PM
Ich hab ja hier letztens über den Kopierschutz Securom geschrieben. Der wird für EA jetzt zu einem so großen Marketing Desaster, dass sie sich genötigt fühlen einen speziellen "Kopierschutztrailer" zum neuen C&C raus zu bringen.

"..keine Angst, Ihr werdet NICHT ausspioniert.."

Es wird immer alberner. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dieser Kopierschutz sich in irgendeiner Weise positive auf die Einnahmen ausgewirkt hat. Zumal wie schon erwähnt das aktuelle C&C in sämtlichen Filesharingnetzwerken unterwegs ist. (Danke Kai)[Link] [Cache]
Stoppt die e-Card!: E-Health - Fluch oder Segen für Patienten und Ärzte?
11/14/2008 07:02 PM

Samstag, 6. Dezember 2008, 11.00 – 13.00 Uhr
Ärztehaus Hamburg, Humboldtraße 56, 22083 Hamburg.

Vorträge und Diskussionen zu folgenden Themen:

  • Stand des Projektes e-Card: Anspruch und Wirklichkeit
  • Parteien zur e-Card
  • e-Card: Gefahr für die Privatsphäre
  • Die neuen Krankheitsklassen aus Patientensicht
  • Schöne neue Vertragswelt – Hausarztverträge der AOK und anderer Kassen. Kein Schutz mehr für Patienten und Ärzte?

Als Referentin begrüßen wir u.a. die Tübinger Ärztin Dr. Susanne Blessing, Kritikerin der e-Patientenakte in Baden-Württemberg und anderswo.

Für die Aktion „Stoppt-die-eCard“:
Dr. med. Silke Lüder
Dr. med. Manfred Lotze

Anmeldungen bitte bei Frau Schaller im Büro der Aktion „Stoppt die e-Card!“
Bergstr. 14, 40699 Erkrath, Tel 02104 1385975, Fax 02104 449732, eMail

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Living in China: 24 Lichtschalter und eine Tasse heisses Wasser
11/14/2008 06:50 PM

Am Mittwoch morgen bin ich also in aller Herrgottsfrühe nach Yinchuan. Von der Stadt habe ich leider schon wieder nichts gesehen. Kaum angekommen bin ich vom Kunden abgeholt und direkt ins örtliche Fünf-Sterne-Hotel gebracht worden um meinen Koffer abzustellen. Das Hotel war zumindest was Platz angeht dekadent, wenn nicht gar verschwenderisch gebaut und einfach überwältigend. Mein Doppelzimmer hatte insgesamt 24 Lichtschalter und war etwa so gross, wie meine Wohnung in Beijing. Vom Hotel dann direkt ins Büro um zu arbeiten und Abends mit den (ausschliesslich chinesischen Kollegen zum Abendessen und erst spät wieder zurück.
Das Frühstück war dann allerdings doch etwas anders als gewohnt. Von heisser Nudelsuppe, über Pommes, frittiertem Reis, gabs so alles, was man sich zum Frühstück wünschen kann. Sogar eine Tschibo Kaffeemaschiene. Voller Vorfreude bin ich hin und hab den “Cappucchino” ausgewählt. Das Ergebnis war dann eine Tasse, randvoll mit heissem Wasser und drei Tropfen aufgeschäumter Milch drin! Für den kraftvollen Start in den Tag.

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TAMMOX-TV: TV AM SONNTAG, den 16. November 08
11/14/2008 06:41 PM
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- Philosophie, 13.00 Uhr, ARTE: Auch Optimisten kennen diesen Zustand manchmal, diese abgrundtiefe Traurigkeit, die an grauen wie an strahlenden Tagen zuschlagen kann - ohne Grund. Die Ursache der Schwermut liegt in uns selbst, weshalb es auch kein Entrinnen gibt. Melancholie ist der nicht totzukriegende Weltschmerz, Auslöser für Nachdenklichkeit oder gar Selbstmordgedanken und Triebkraft für schwelgerische Schriftsteller und romanistische Künstler gleichermaßen. "Wenn Furcht und Traurigkeit lange Zeit anhalten, ist dies ein melancholischer Zustand" - so beschreib Hippokrates die krankhafte Schwermut und auch bei Shakespeares Bühnenfigur Hamlet ist der Übergang von der Nachdenklichkeit zum Wahn fließend. An diesen und anderen Beispielen zeigt Raphaël Enthovens Gast Frédéric Gabriel, dass Menschen von jeher schwermütig waren und sind, auch wenn diese Gefühlslage heute meist unter den Begriff Depression fällt.

- "Sternstunde Philosophie", 3Sat, 09.15 Uhr: Der Mensch ist hauptverantwortlich für die Erderwärmung, davon ist Thomas Stocker, Professor für Klima- und Umweltphysik an der Universität Bern und Mitverfasser des UNO-Klimaberichts, überzeugt. Der Umweltphysiker Augusto Mangini von der Heidelberger Akademie der Wissenschaften findet, der UNO-Klimarat verharmlose natürliche Klimaschwankungen. - Thomas Stocker und Augusto Mangini diskutieren.

- PHOENIX: 04.30 Uhr: Island - Im Bann der Naturgewalten. Magische Orte, 07.30 + 19.15 Uhr: mein ausland: Grönland - eine eisige Insel im Wandel, 08.30 Uhr: Hinter Stacheldraht geboren. Die Kinder der sowjetischen Lager in Deutschland, 13.10 + 22.30 Uhr: 59. Forum Pariser Platz. "Alte Politik in neuem Gewand? - Die USA nach Bush", Moderation: Annette Riedel. Kurt Volker (US-Botschafter bei der NATO), Benita Ferrero-Waldner, Hans-Ulrich Klose, Stefan Kornelius (SZ), 14.10 Uhr: Historische Ereignisse. 14.11.1908 - 100. Geburtstag von Joseph McCarthy, 17.00 Uhr: nachtstudio: Rätsel Tiefsee - Forschung am dunklen Ende der Welt. Prof. Andrea Koschinsky (Geowissenschaftlerin), Onno Groß (Gründer der Meeresschutzorganisation DEEPWAVE), Prof. Peter Herzig (Meeresgeologe, Direktor des IFM-GEOMAR), Prof. Hans-Joachim Wagner (Anatom), 18.00 Uhr: Alaska schmilzt. Mit dem Eis verschwinden die Eisbären. Film von Thomas Berbner, 18.30 Uhr: Tückische Giganten: Eisbergforschung in Kanada

- West.Art am Sonntag, WDR, 11.00 Uhr: S terben tun doch nur die anderen - vom schwierigen Umgang mit dem Tod. Moderation: Bettina Böttinger, Reimer Gronemeyer, Theologe, Irm Hermann, Schauspielerin, Karl-Heinz Krätzer, Kabarettist und Diakon im Ruhestand, Sabine Rockhoff, ehemalige Krankenschwester, Wolfgang Prosinger, Journalist

- Cosmo-TV, WDR, 15.55 Uhr: Cem Özdemir - ein bisschen Obama in Deutschland?, Kleine Kredite - große Wirkung, Was zum Glück fehlt

-Capriccio, BR, 09.15 Uhr: Bis Weihnachten bist Du tot! Der italienische Schriftsteller Roberto Saviano und sein Leben mit der Mafia-Drohung, Intuition und Genie: Die Pianistin und Improvisationskünstlerin Gabriela Montero kommt nach München, Individualität in Reihe! Ein neuer Bildband über die Deutschen und ihren Traum vom eigenen Heim, Millionen für Schrott? Die Blechteile aus dem berühmten Film "Der Lauf der Dinge" von Fischli & Weiss werden in Zürich versteigert

- Presseclub, ARD, 12.03 Uhr: Die Rezession ist da - Wer zieht den Karren aus dem Dreck? Diskussionsleitung: Jörg Schönenborn. Margaret Heckel, Welt, Susanne Höll, SZ, Ulrich Reitz, WAZ, Uwe Vorkötter, FR

- Bericht aus Berlin, ARD, 18.30 Uhr: 1 . G20: Findet die Welt einen Weg aus der Finanzkrise? 2. Die Erbschaftssteuer. Hat die Koalition geschlampt? 3. Parteitag der Grünen

-Weltspiegel, ARD, 19.20 Uhr: KONGO: Ein Land im Chaos - Wer sind die Strippenzieher?, KAMBODSCHA: Todgeweihte Hundekinder - Welpen im Minenfeld, SYRIEN: Freund oder Feind - Das Verhältnis zu Israel, MOSAMBIK: Ermordet in Südafrika - Die Angst vor dem Nachbarn, BHUTAN: Das verschlossene Königreich - Drachenkönig mit Rabenkrone

- Anne Will, ARD, 21.45 Uhr: Geld weg, Jobs weg - das ist der Gipfel! Michael Glos (CSU), (Witz) W. Michael Blumenthal , Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Christine Scheel (Bündnis 90/Die Grünen), Peter Mosch, Audi-Gesamtbetriebsrat, Steffen Schmidt, Werkzeugmacher aus Oldenborstel

-TTT, ARD, 23.05 Uhr: -„ttt" spricht mit Bestsellerautor John le Carré über den Anti-Terror-Kampf - „It's a free world" - Ken Loach und sein bedrückendes Sozialdrama über Tagelöhner: „ttt" hat den Regisseur und seine Hauptdarstellerin Kierston Wareing zu einem Exklusiv-Interview in London getroffen. - Studiogespräch mit Markus Breitscheidel - Als Leiharbeiter undercover unterwegs in Deutschland: Im „ttt"-Studio spricht Dieter Moor mit Breitscheidel über die Situation von Leiharbeitern in Deutschland und darüber, warum Investigativjournalismus nach wie vor notwendig ist. - Diva Grace ist wieder da - Nach 20 Jahren Pause zeigt Grace Jones, dass sie immer noch für Überraschungen gut ist: „ttt" versucht sich anzunähern an die Unnahbare ...- Mit spitzer Feder - Armer Poet trifft Max und Moritz: „ttt" hat die Ausstellung „Carl Spitzweg, Wilhelm Busch - Zwei Künstlerjubiläen" in Hannover besucht und mit einer Urgroßnichte Buschs über das wahre Wesen des Künstlers und seiner Karikaturen gesprochen. - Mehr als nur Tochter - Anna Maria Mühe überzeugt in „Novemberkind": „ttt" wollte wissen: Was macht sie aus, diese begabte Schauspielerin Anna Maria Mühe? - Der letzte Kaiser - Der große Kritiker Joachim Kaiser hat gemeinsam mit Tochter Henriette seine Erinnerungen verfasst: „ttt" hat mit Joachim Kaiser über sein Leben und seine Biografie „Ich bin der letzte Mohikaner" gesprochen. - Palermo Shooting - Der neue Film von Wim Wenders: „ttt" berichtet über den Film mit Sänger Campino in der Hauptrolle.

- Berlin-Direkt, ZDF, 19.10 Uhr: FDP: Blockierer in spe, R. Koch: Das Stehaufmännchen

-ZDF-History, 00.05 Uhr: Die Deutschen im 20. Jahrhundert - Der Zweite Weltkrieg

- nachtstudio, ZDF, 00.55 Uhr: Feindbild Lehrer - Ein Berufsstand bleibt sitzen. Bernhard Bueb, Marianne Demmer, Bernd Dicks, Enja Riegel

- Spiegel TV, RTL, 22.15 Uhr: BEDINGT ABWEHRBEREIT: Saufen bei der Bundeswehr, Skandal im Sperrbezirk - Videoüberwachung auf dem Strich; Grüner Lobbyist - Rezzo Schlauch und die Atomkraft; Aufstand der Pennäler - Randale bei Schülerdemo

- Planetopia, SAT1, 22.45 Uhr: Gefährliche Lichterketten - Was Sie beim Kauf beachten sollten / Illegaler Welpenhandel - Schmutzige Geschäfte mit kranken Hundebabys / Modisch schick bis in den OP - Kaputte Füße durch zu hohe Schuhe / Alte Fotos in neuem Glanz - So lässt sich Opas Bild digital restaurieren

- ntv-Auslandsreport, 6.35 + 9.30 Uhr: USA: Was macht Obama mit Guantanamo?, Iran: Jugend zwischen Rap und Religion, Großbritannien: Hauseigentümer am Rande des Wahnsinns, Philippinen: Wetten auf brutale Pferdekämpfe, Bolivien: Friedhofsparty zum Schädelfest, China: Jugend wehrt sich gegen Eltern-Kuppelei

- ntv Deluxe - Alles, was Spaß macht, 13.10 Uhr: u.a.: Luxusuhren. Sie verleihen der Zeit das wohl edelste Gesicht - Luxusuhren. Aber nur die Wenigsten wissen, wie viel Handarbeit und Liebe zum Detail hinter jeder dieser komplexen Mechanismen steckt. n-tv Deluxe hat eine Manufaktur besucht und den langwierigen Prozess der traditionellen Uhrmacherkunst verfolgt. Zeit ist kostbar, aber warum die mechanischen Meisterwerke bis zu 125.000 Euro kosten - wir zeigen es Ihnen.

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GROSSE WORTE: Bald wirds ofenfrisch!
11/14/2008 06:41 PM


So sieht es aus, das Starterpaket des neuen Projektes von trnd. “Die Ofenfrische” heißt es. 5000 trnd-Partner testen die Frischteig-Pizzen von Dr. Oetker. Dazu hat jedes Projektmitglied einen Gutschein über 25 Euro für Pizzen bekommen. Das Geld muss vorher ausgelegt werden, nach dem Test bekommt man es retour, wenn man die Bons einschickt. Etwas umständliches Handling, aber okay. Schließlich lässt sich Tiefkühlware nicht so gut verschicken. :) Außerdem sind diverse magnetische Notizblöcke zum an-den-Kühlschrank-pappen dabei, Infoflyer und ein Umfragenblock. Viel Schreibkram, der auf mich und die noch einzuladenden Pizzatester zukommt, aber auch daran wurde gedacht – 2 Kulis liegen auch bei.

Über die Pizzen kann ich jetzt noch nicht viele Worte verlieren, wir hatten sie glaube ich erst zwei dreimal. Darum nur schonmal jetzt so viel: Demnächst wird’s eine oder zwei Pizzaparties geben. Und ich werde berichten. Hoffentlich schmecken die Pizzen besser als die UP!Grades damals. :-)

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Die Kuchentester: Banken brennen in Island
11/14/2008 06:34 PM
... zwar noch nicht, aber dafür ihre Fahnen.

In Reykjavik könnten morgen angeblich 20.000 Menschen gegen die Regierung demonstrieren (6% der Gesamtbevölkerung), berichtet Bloomberg.

Hier ein Video einer vorangegangen Demonstration, deren Datum ich nicht kenne, bei der auch schon eine Fahne der Landsbanki in Rauch aufging.




Die wirtschaftliche Rettung durch einen IMF-Kredit in Höhe von 6 Mrd. Dollar verzögert sich, weil Großbritannien und Holland verlangen, dass die Einlagen ihrer Sparer von der Regierung zurückgezahlt werden. Das sind allerdings über 8 Mrd Dollar, soviel wie die gesamte Wirtschaftsleistung des Landes in einem Jahr. Die Inflation steigt während dessen auf fast 16 %.

Zum Thema Staatsbankrott hatte ich schon geschrieben.
Artikel vom 10.08.2008: Kommt ein perfekter Sturm?

Und dann möchte ich noch unbedingt auf einen sehr lesenswerten Artikel hinweisen, den London Banker abseits des üblichen Mainstreams über Deflationsgefahren geschrieben hat. So sagt er, dass Deflation viele Annahmen in Frage stellt, die im Zusammenhang mit Inflation gültig sind: Eigentum ist ein sicheres Investment. Mit Aktien ist man langfristig auf der sicheren Seite. Staaten gehen nicht pleite. Und jetzt kommts:
"When people are forced to reconsider these cherished touchstones of their financial beliefs, they will also reconsider the cherished notions of their political beliefs. It was under similar conditions that nations in the past embraced racial hatred, ethnic divisions, discrimination against gender/sexual preference, economic imperialism and war as a means of directing public discontent away from threatened elites."
Und genau dies ist der Punkt: Die wirtschaftliche und politische Elite hat versagt. Ich kann mir nur sehr, sehr schwer vorstellen, dass dies auf Leichtfertigkeit zurückzuführen ist, oder dass es sich um eine unbeabsichtigte Folge einer verfehlten Wirtschaftspolitik handelt. Es gab verantwortungsvolle Politiker, die entsprechende Gesetze erlassen wollten, um moral hazard zu verhindern. Doch sie wurden ausgebremst. Im Gegenzug wurden die Sicherungen, die man als Konsequenz aus den Vorgängen von 1929 eingebaut hatte, wieder aufgehoben (Stichwort: Glas-Steagall-Act). Ganz zu schweigen von der ablehnenden Haltung gegenüber der Einführung neuer notwendiger Regularien für Hedgefonds. Dieses Desaster war abzusehen. Die Zeichen stehen auf Sturm.

Und dann noch der Beitrag "Phantasieanregend" mit einem Link zu einem interessanten Video über die argentinische Finanzkrise: "Argentina's Economic Collapse".

Schönes Wochenende

Euer Kuchenjunkie

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Wahljahr Blog: Johannes Kahrs hat wieder…nicht zugeschlagen
11/14/2008 06:00 PM

Johannes Kahrs, einer der profiliertesten Strippenzieher der Seeheimer/Netzwerker - privates Hobby: Telefonieren - hat wieder…nicht zugeschlagen. Der Wahljahr-Blog wird natürlich den Teufel tun und etwa behaupten, Kahrs habe hier persönlich seine Finger drin. Nein, keinesfalls versteigen wir uns zu der Behauptung, dies sei typisches Strippenziehen der Seeheimer. Und zu der paranoiden Verschwörungstheorie, Seeheimer hätten auch mit den hessischen Vorgängen zu tun, wird sich der Wahlblog erst Recht nicht hinreißen lassen.

Aber zu der Vermutung, eine Niederlage Annens sei ihm nicht unlieb, gehört nicht viel. Übrigens zeigt der Vorgang ganz allgemein, dass mit der Art, in der Kandidaten aufgestellt werden, irgend etwas nicht stimmen kann.

Wir denken an Kahrs persönliches Hobby und uns ansonsten unseren Teil.

Tip für alle Wahlen: Beachten Sie genau, wenn Sie SPD wählen wollen, wen exakt Sie dann wählen. Insbesondere dann, wenn Sie keinesfalls neoliberale Strömungen wählen möchten. Im Zweifel muss dann vor der Wahl der SPD gewarnt werden. Es waren überwiegend die Seeheimer und Netzwerker, die diese Partei auf den neoliberalen Hund brachten.

PS: Da wir den “Spiegel” häufig kritisieren: Bemerkenswert fairer Bericht! Man muss auch mal loben…

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Carluv: Ist das jetzt ein Jobangebot?
11/14/2008 05:28 PM

Hallo,

Ich bin Lara und bin verantwortlich für Themen und Inhalte der Seite
K***e, ein neuer und hilfsreicher Wegleiter zum Thema
K***n und mehr.
Ich bin seit kurzem auf Ihr Blog gestoßen und finde die Beiträge
interessant und gut geschrieben.
Ich würde gerne mit Ihnen zusammenarbeiten.
Haben Sie Interesse?
Ich freue mich auf Ihre Antwort.

Freundliche Grüße.
/Lara

Das ist doch nett. Für eine geschäftliche Mail etwas lax formuliert, aber das ist ja nicht so schlimm. Die suchen bestimmt einen Texter oder Übersetzer, dachte ich mir. Endlich gutes Geld für gute Arbeit. Da wollte ich mich doch mal erkundigen und google so vor mich hin, und was finde ich da: DaRonn hat auch schon so ein schönes Angebot gekriegt, nur von Laras Kollegin, der Laura. Und seine Beiträge seien, so Laura,

anlockend und bemerkenswert.

Da bin ich jetzt schon ein bisschen brüskiert. Und was daRonn da noch so schreibt, macht mich jetzt ein bisschen unsicher: Vielleicht ist das gar kein Jobangebot? Da lasse ich mal von ab. Nicht, dass ich dann die Brille aufhabe.

Posted in Abgebloggt, Internet, Werbung Tagged: Jobangebot, Kontaktlinsen, Spam
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politplatschquatsch: Abendland am Abgrund
11/14/2008 04:53 PM
Wo ist eigentlich all das Geld geblieben, das eben noch so vielversprechend flüssig um den Erdball schwappte? Warum kaufen die Anmerikaner plötzlich keine Autos mehr, die Deutschen nur noch Flachbildschirme und weshalb hören die Schwellenländer auf, an der Tür zum West-Wohlstand zu klopfen? Jochen Stanzl von Godmode-Trader, einem der letzten Refugien der Medienwelt, in dem nicht Regierungssprech nachgeblökt, sondern selbst gedacht wird, hat ein bisschen rumgerechnet. Und aufgeschrieben, wie ein Ölpreis von 140 Dollar das Abendland an den Abgrund getrieben hat. Was wir erleben, ist danach nichts anderes als eine zweite Ölkrise, zur Abwechslung mal ohne Fahrverbote, denn die Leute fahren freiwillig nicht mehr. Erstaunliche Zahlen jedenfalls, sehr erstaunlich:


Die OPEC wird in diesem Jahr durchschnittlich 110 US-Dollar/Barrel verdienen, was in den USA Kosten für Erdölimporte in Höhe von 900 Milliarden US-Dollar verursacht. Weltweit liegen die Kosten sogar bei 3,6 Billionen US-Dollar. Damit haben sich die weltweiten Ölkosten seit dem Jahr 1999 verzehnfacht.

In den USA allein stiegen die Ausgaben für Öl von 80 auf 900 Milliarden US-Dollar – dies entspricht quasi einer Erhöhung der Besteuerung für alle Bevölkerungsschichten um 33 Prozent. 60 Prozent dieser Summe wird darüber hinaus sogar an das US-Ausland überwiesen, da es für Ölimporte verwendet wird.

Eine solche Belastung für den Steuerzahler beeinflußt die Hauspreise: Die US-Amerikaner gaben im Jahr 2003 für den Kauf neuer Häuser 268 Milliarden US-Dollar aus, für Öl hingegen nur 197 Milliarden US-Dollar. In 2008 liegen die Ausgaben für neue Häuser nur noch bei 134 Milliarden US-Dollar, jene für Öl aber bei 900 Milliarden US-Dollar.

Rechnet man darin auch die Ausgaben für den Verkauf von bestehenden Eigenheimen ein und vergleicht man diese Zahl mit den Ausgaben für Öl, so wird das Ausmaß der Ölpreissteigerungen auf den Immobiliensektor noch deutlicher. Im Jahr 2003 betrugen die Ausgaben für Öl 25 Prozent der Ausgaben für Immobilien, im Jahr 2008 140 Prozent.

Auch der Einbruch der Automobilverkäufe kann mit der „Ölsteuer" erklärt werden. Der Anstieg der Ölausgaben um 760 Milliarden US-Dollar seit 2003 ist fünfzehnmal größer als der Rückgang von 50 Milliarden US-Dollar für die Ausgaben für Automobile. Der Ölpreis, diese neue "Steuer", hat die USA in eine Rezession gezwungen, was nun auch Europa und Asien schwächt.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Roosevelt vs. Goethe
11/14/2008 04:53 PM
US-Präsident Franklin D. Roosevelt widerspricht Goethe: „Die Situation ist namenlos, man findet keine Worte für dieses Verhalten, es ist der reine Terror. Was uns Angst macht, das sind nicht die schlechten Nachrichten, sondern die schlechten Nachrichten, die wir noch nicht kennen".[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Hakenkreuze für die eigene Hüfte
11/14/2008 04:53 PM
Wenigstens der Vollständigkeit halber, auch wenn PPQ-Leser es seit einem Jahr wissen: Das "Opfer" eines vermeintlichen Neonazi-Überfall, der vor einem Jahr für zwei Wochen lang die gesamte deutsche Medienlandschaft wallen ließ wie ein Tsunami-geschütteltes Meer, ist nunmehr wegen des Vortäuschens einer Straftat verurteilt worden. Die seinerzeit 17-jährige Rebecca K. aus Mittweida hatte im November 2007 behauptet, vier Neonazis ins Jacken mit "NSDAP-Aufnähern" (dpa) und tätowierten Fingern hätten ihr ein Hakenkreuz auf die Hüfte geritzt. Mittweidaer Bürger hätten der Untat, die am frühen Abend, also bei fast völliger Dunkelheit geschah, von ihren Balkonen zugeschaut. Wo sie wahrscheinlich gerade beim mittweida-typischen Novembergrillen waren.

Ungeachtet der zahllosen Löcher in der Geschichte des Mädchens hatten die Leitmedien von Spiegel bis SZ in den Tagen nach Bekanntwerden der Tat enteckt, dass Mitweida schon seit langer Zeit eine rechtsradikale Hochburg ist. Dass es keinerlei Zeugen gab und auch das "kleine Aussiedlermädchen" (dpa), dem die tapfere Rebecca K. angeblich gegen die vier Nazis hatte beistehen wollen, nicht gefunden werden konnte, störte nicht: Das "Bündnis für Menschenwürde gegen Rechtsextremismus im Landkreis Mittweida" ,die "Aktion Noteingang" und das Berliner "Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen rechte Gewalt" ehrten das mutige Mädchen mit dem Preis ,Aktiv für Demokratie und Toleranz'. Ob Rebecca K., die seinerzeit wie im Bild oben rechts noch ohne schwarzen Balken über dem Gesicht in Zeitungen gezeigt wurde, ihren Preis nun zurückgeben muss, ist nicht bekannt. Nur, dass sie für Kratzen des Hakenkreuzes in die eigene Hüfte, das einjährige Belügen der Öffentlichkeit, das Herbeiheucheln von Mitgefühl und fortgesetzte Falschaussagen bei Gericht 40 Arbeitsstunden ableisten muss.

Das ist etwa der Tarif für einen unter Ausschluß der Öffentlichkeit in den eigenen Notizblock gemalten Helge Schneider in seiner Paraderolle als Adolf Hitler.
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Manipulieren durch Weglassen: 4 Edelhessen versus Hetzmeute
11/14/2008 04:00 PM

Schauen Sie mal hier. Ganz geschickt. Es wird so getan, als ob 4 hehre Edelhessen in tiefster Gewissensnot eine Entscheidung getroffen hätten, die die böse hessische SPD jetzt völlig ohne Grund mit kollektivem Haß vergelte. Kein Wort darüber, dass man sich mit Metzgers Entscheidung ja abgefunden hat, und dass die mir nachvollziehbare Wut auf Walter, Evert und Tesch damit zu tun hat, dass auf Regionalkonferenzen intensiv diskutiert wurde, in Probeabstimmungen und auch in Vieraugengesprächen drei edle Hessen noch “Ja” sagten und Herr Walter sogar am Koalitionsvertrag mitgeschrieben hat…als es auf einmal einen Tag vor Bufallo “April, April!” hieß. Ich nenne so etwas “jemanden reinrasseln lassen”. Die Wut vieler hessischer SPDler kann ich da schon verstehen.

Jetzt kennen Sie eine weitere sehr wesentliche Manipulationsmethode: Manipulieren durch Weglassen wesentlicher Tatsachen.

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Wahljahr Blog: Herr Ackermann, Merkels Vertrauter
11/14/2008 04:00 PM

Herr Ackermann, Deutsche Bank, merkels Vertrauter und Co-Autor des sog. Rettungsplans,. läßt gerne über sich verbreiten, er habe alles richtig gemacht, die Deutsche Bank habe kein Staatsgeld nötig, wer solide gewirtschaftet habe, werde von der Krise nicht heinmgesucht

Ackermann scheint tatsächlich alles richtig gemacht zu haben. Zitat:

Derweil gibt es harsche Kritik aus den eigenen Reihen. Deutsche Bank-Chef Ackermann bezichtigt seine Kollegen der Unfähigkeit. Sie hätten zudem dem Urteil der Ratingagenturen blind vertraut. Im diskreten Bankgewerbe ein veritabeler Tabubruch. Die Kritik ist überdies schillernd. In mehrfacher Hinsicht. Bei der IKB spielte die Deutsche Bank selbst ein zweifelhaftes Spiel, so Insider in der FAZ vom 20. 8. 2007.

Als Treuhänder habe man Kreditportefeuilles an die IKB verkauft und verwaltet. Beim Heraufziehen der Krise sperrte man die Kreditlinie der IKB und meldete dies der Finanzaufsicht. Später griff man „an vorderster Front zu Ramschpreisen" zu. „Treiber des schmutzigen Spiels" seien Ackermanns Investmentbanker in London gewesen. Für die sei „Skrupel" ein Fremdwort. Kein Wunder, wenn man mit solchen Wundertüten handelt.

Wir bitten Sie, diese Tatsachen im Auge zu behalten, wenn die Leistungen des Merkel-Vertrauten Ackermann bewertet wird. Denn wenn diese Darstellung stimmt - und ihr ist bis jetzt nicht widersprochen worden - , dann war die Deutsche Bank sowohl treibende Kraft als auch Nutznießer des Desasters. Zumindest nach meinem juristischen Laienverständnis wäre hier sogar daran zu denken, zu prüfen, ob strafrechtlicht relevantes Verhalten vorliegt.

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Carluv: Kekse?
11/14/2008 03:28 PM

Zum 60. Geburtstag von Prinz Charles titelt Tagesschau.de:

Für immer in der Prinzenrolle?

Wie darf man das verstehen?

prinzenrolle

via Der “ewige Thronfolger” feiert 60. Geburtstag | tagesschau.de

Posted in ARD, Nachrichten, TV Tagged: Charles, Keks, Prinz
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politplatschquatsch: Potentat aus dem Photoshop
11/14/2008 02:52 PM
Lebt denn der alte Holzmichl noch? Ein neues Bild von Nordkoreas geliebtem Führer Kim Jong Il, die den Potentaten angeblich bei bester Gesundheit zeigen, können die Frage zumindest nicht beantworten. Unschwer sind auf dem Foto offenbar von einem Blinden durchgeführte Manipulationen zu erkennen: Der Schattenwurf der Beine der Soldaten hat einen anderen Winkel als der hinter Kims, eine Linie am oberen Rand des Simses, vor dem die schneidige Truppe samt ihrem Oberbefehlshaber steht, hat rechts und links komischerweise einen Strich, in der Mitte hinter Kim aber nicht.

Nicht immer rund nicht überall ist Fortschritt: Obwohl Photoshop damals noch gar nicht existierte, hätten Stalins Retuscheure die gewünschte Wirklichkeit niemals so billig hergestellt: Trotzki wurde noch mit viel Liebe aus den Lenin-Bildern der kommunistischen Kirche radiert. [Link] [Cache]
ad sinistram: Nutzwert oder Wert an sich?
11/14/2008 01:19 PM
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Kulturkampf um die Republik: Verhindern FDP und Grüne das BKA-Gesetz im Bundesrat?
11/14/2008 01:16 PM

Wenn die bisher gegen die grosse Koalition aus SPD, CDU und CSU mit ihrer 2/3-Mehrheit irrelevante Opposition Wort hält, bahnt sich beim Verfassungsgericht in Karlsruhe eine deutliche Arbeitsentlastung an.
Denn das von allen ausser der hauchdünnen Oberschicht der Bundesregierungsparteien vehement abgelehnte BKA-Gesetz muss laut Verfassung von den Landesregierungen im Bundesrat bestätigt werden.
Zusammengerechnet haben die Landesregierungen unter Beteiligung der FDP (sowie Grüne und Linke) aber nur eine Stimme weniger als die hauchdünne Mehrheit der CDU-SPD-Regierungen im Bundesrat.


Die Funktionäre der Parteien FDP und Grüne in den entsprechenden Landesregierungen haben doch tatsächlich angekündigt, dieses eine Mal Wort halten zu wollen.
Es wäre das erste Mal in einem seit Jahrzehnten laufendem, skrupellosen Angriffskrieg des Establishments gegen den Wesensgehalt unserer Republik


Sogar in Hamburg, wo die Grünen den Koalitionspartner von Ole von Beust geben, und im berüchtigten Berliner Senat (wo "Die Linke" mitregiert) hat man schon ein bisschen die Straussenfedern ausgefahren. Es wäre auch zu peinlich von der FDP Bayern linksalternativ überholt zu werden. 

Denn es ist vor allem einer zu verdanken, dass hier die seit de facto weit über einem Jahrzehnt agierende "grosse Koalition", die unter dem SPD-Strippenzieher im Bundestag, "Fraktionsführer" Peter Struck schon unter Helmut Kohl im Vermittlungsaussschuss begann, endlich Widerstand gegen ihre verfassungsfeindliche Politik bekommt: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.


VERSPÄTETER SIEG DER RICHTIGEN

SabineLeutheusser-SchnarrenbergerDie langjährige Vorsitzende der Liberalen in Bayern war in den 90er Jahren Justizministerin unter Helmut Kohl. Sie trat am 16.Januar 1996 zurück, weil CDU und ihre eigene Partei die "grosser Lauschangriff" genannte Verfassungsänderung samt Exekutivgesetzen zur schrankenlosen Inlandsspionage der Geheimdienst- und Polizeibehörden gegen die eigene Bevölkerung beschlossen. Sie hatte vorher mit diesem Schritt gedroht und sie hielt Wort.

Auf der anderen Seite war ein ganz besonders willfähriger Begleiter und Kollaborateur des damals seit fast 16 Jahren amtierenden CDU-Kanzlers Helmut Kohl am Werk: die SPD Oskar Lafontaines.
Der damalige Vorsitzende der SPD, heute von Trozkisten umjubelter Vorsitzender der "Linken", unterstützte nach der Verstümmelung des Artikels 16 Grundgesetz im Jahre 1994 nun auch die des Artikels 13, die Grundlage für alle weiteren Polizeistaatsmassnahmen wie das BKA-Gesetz dieser Tage.
Auch gab Lafontaine 1997 dem schon damals amtierenden SPD-Fraktionsführer Peter Struck freie Hand im mcächtigen Vermittlungsausschuss (einer Art Vorläufer der jetzigen Bundesregierung) um die ausführenden Polizeistaatsgesetze zusammen mit der CDU auf den Weg zu bringen.

Es war dann ausgerechnet die als Bundesjustizministerin zurückgetretene Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, welche zusammen mit zwei anderen Liberalen der Alten Schule, dem ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) und dem ehemaligen Vizepräsidenten des Bundestages Burkhard Hirsch (FDP), vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe am 3.März 2004 die unter Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) umgesetzte Praxis der Totalüberwachung (zumindest in seiner ausführenden Gesetzgebung) zu Fall brachte.


DIE DANK KARLSRUHE ANGEGRABSCHTE REPUBLIK

Das Bundesverfassungsgericht liess die Verstümmelung des Artikels 13 Grundgesetz in Kraft, obwohl zwei Verfassungsrichter die durch 2/3 Mehrheit von Bundestag und Bundesrat beschlossene "Ergänzung" des bis dato kurz, knapp und präzise gehaltenen Grundrechtes 13 durch nicht weniger als fünf neue Absätze für verfassungswidrig hielten.


Denn nach Artikel 19 Grundgesetz sind Änderungen an den Grundrechten (GG Artikel 1 - 19)  automatisch unwirksam und nichtig, wenn sie den Wesensinhalt auch nur antasten. Artikel 19 Absatz 2 im Wortlaut.



"In keinem Falle darf ein Grundrecht in seinem Wesensgehalt angetastet werden."


Hier nun zuerst das nach dem Faschismus beschlossene Grundgesetz Westdeutschlands im Original, mitsamt allen Änderungen, Verstümmelungen, Verschlechterungen, Verwässerungen, Sonderregelungen, Notstandsgesetzgebungen, usw, usw, usw.
Besonders die "Notstandsgesetze" - ehrlicher wäre: das Notstandsgrundgesetz ab 1968 - sollte sich jeder einmal durchlesen (die betroffenen Artikel sind unterstrichen, die Änderungen in Kursivschrift). Erst dann erschliesst sich die ganze Farce der letzten Jahrzehnte deutlich.
Hier nun der Artikel 13 vor und nach der "Ergänzung" durch CDU, SPD, CSU und FDP 26. 3. 1998 (BGBl. I S. 610):


"Artikel 13

(1) Die Wohnung ist unverletzlich.

(2) Durchsuchungen dürfen nur durch den Richter, bei Gefahr im Verzuge auch durch die in den Gesetzen vorgesehenen anderen Organe angeordnet und nur in der dort vorgeschriebenen Form durchgeführt werden.

(3) Begründen bestimmte Tatsachen den Verdacht, daß jemand eine durch Gesetz einzeln bestimmte besonders schwere Straftat begangen hat, so dürfen zur Verfolgung der Tat auf Grund richterlicher Anordnung technische Mittel zur akustischen Überwachung von Wohnungen, in denen der Beschuldigte sich vermutlich aufhält, eingesetzt werden, wenn die Erforschung des Sachverhalts auf andere Weise unverhältnismäßig erschwert oder aussichtslos wäre. Die Maßnahme ist zu befristen. Die Anordnung erfolgt durch einen mit drei Richtern besetzten Spruchkörper. Bei Gefahr in Verzuge kann sie auch durch einen einzelnen Richter getroffen werden.

(4) Zur Abwehr dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit, insbesondere einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr, dürfen technische Mittel zur Uberwachung von Wohnungen nur auf Grund richterlicher Anordnung eingesetzt werden. Bei Gefahr im Verzuge kann die Maßnahme auch durch eine andere gesetzlich bestimmte Stelle angeordnet werden; eine richterliche Entscheidung ist unverzüglich nachzuholen.

(5) Sind technische Mittel ausschließlich zum Schutze der bei einem Einsatz in Wohnungen tätigen Personen vorgesehen, kann die Maßnahme durch eine gesetzlich bestimmte Stelle angeordnet werden. Eine anderweitige Verwertung der hierbei erlangten Erkenntnisse ist nur zum Zwecke der Strafverfolgung oder der Gefahrenabwehr und nur zulässig, wenn zuvor die Rechtmäßigkeit der Maßnahme richterlich festgestellt ist; bei Gefahr im Verzuge ist die richterliche Entscheidung unverzüglich nachzuholen.

(6) Die Bundesregierung unterrichtet den Bundestag jährlich über den nach Absatz 3 sowie über den im Zuständigkeitsbereich des Bundes nach Absatz 4 und, soweit richterlich überprüfungsbedürftig, nach Absatz 5 erfolgten Einsatz technischer Mittel. Ein vom Bundestag gewähltes Gremium übt auf der Grundlage dieses Berichts die parlamentarische Kontrolle aus. Die Länder gewährleisten eine gleichwertige parlamentarische Kontrolle.

(7) Eingriffe und Beschränkungen dürfen im übrigen nur zur Abwehr einer gemeinen Gefahr oder einer Lebensgefahr für einzelne Personen, auf Grund eines Gesetzes auch zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere zur Behebung der Raumnot, zur Bekämpfung von Seuchengefahr oder zum Schutze gefährdeter Jugendlicher vorgenommen werden."


Nochmal zur Erinnerung: laut Artikel 19 darf der Wesensinhalt der Artikel 1-19 nicht angetastet werden. Jeder hirntote, blinde und bis ins Grundwasser versaubeutelte Vollidiot sieht, dass dies hier der Fall ist. Nur war Karlsruhe 2004 einfach zu feige dies festzustellen.

Das Bundesverfassungsgericht machte also das, was es von 1949 bis heute bei der Zersetzung seiner eigenen Substanz immer machte - es machte mit und meckerte ein bisschen dazu.
Die Grundgesetzverstümmelung von Artikel 13 galt weiter und Bundesregierung, Polizeibehörden und Geheimdienste machten einfach weiter.


POLITISCHE PRAXIS DER EXEKUTIVE SEIT KOHL: WEITER SO, SCHNAUZE HALTEN


Obwohl die ausführenden Gesetze des "grossen Lauschangriffs" mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes 2004 aufgehoben wurden, änderte sich - das sagen alle Quellen hinter den Kulissen - in der Praxis gar nichts. Schon mit der nächsten Gesetzesinitiative nach dem Urteilsspruch in Karlsruhe versuchte Schily, es wirkte wie ein Fusstritt gegen die Gewaltenteilung, genau das Gleiche noch einmal, nur noch schlimmer.
Es läutete die bis heute durch SPD, CDU und CSU betriebene Praxis des "Augen zu und durch" gegen das Grundgesetz und gegen die zahnlosen Sprüche aus Karlsruhe ein.


Spätestens seit 2004 wird jedes Urteil der höchsten Insitution der Judikative konsequent missachtet und die Roten Roben lassen es sich einfach gefallen. Bis heute machen die Länderpolizeien nämlich genau das, was jetzt das BKA auf Bundesebene legal tun soll: jede Wohnung auf eigenen Verdacht hin willkürlich aufbrechen um dort Kameras und Mikros zu installieren und zwar seit den 90er Jahren.


Das sagte im März 2008 niemand anders als das Bundesinnenministerium selbst - allerdings erst auf eine Anfrage der FDP.


DER BERLINER FRÜHLING


Nun aber, vielleicht auch unter dem Eindruck der Demonstration von 70.000-100.000 Bürgerrechtlern . Dem stehen die 35 Stimmen der Landesregierungen gegenüber, welche die Bundesregierungsparteien alleine bilden.

Nun wird sich zeigen, wer hier Wort hält. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger jedenfalls wird es tun. Das hat sie nämlich immer.


Und es soll da so Leute geben, die halten das ebenso.


(...)


12.11.08 BKA-Gesetz: Überwachen bis der Baum kommt


08.10.08 Biedermann und die Bundesregierung
Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur "Änderung" der perpetuierten Verfassung Grundgesetz ist ein faschistisches Handbuch zum Militärputsch


27.09.08
Behörden und Konzernmedien starten Terrorkampagne vor Bayernwahl
Heute sind 5 EU-Innenminister und US-"Heimatschutz"-Minister Chertoff zu Besuch bei Schäuble

15.05.08 Frontalangriff auf Schäuble


19.04.08 Kann Karlsruhe die Bundesregierung ihres Amtes entheben?
Die CDU-SPD-Regierung putscht mit dem BKA-Gesetz gegen die rechtsgültige Verfassung Grundgesetz


18.04.08 Parlament wusste von Spionage gegen Unschuldige durch Länderpolizei

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Freeman: Wird Hillary Clinton die neue Aussenministerin?
11/14/2008 01:14 PM
Die Gerüchteküche brodelt in Washington, wer der neue Aussenminister der Vereinigten Staaten sein wird. Laut „zuverlässigen Quellen" im sogenannten Übergangsteam von Barack Obama, steht Hillary Clinton, Senatorin von New York, ganz oben auf der Liste der Kandidaten. Die Spekulationen gewannen neuen Nahrung, nachdem Hillary beobachtet wurde, wie sie einen Flug nach Chicago bestieg, den Wohnort von Obama, die Zentrale seiner Wahlkampagne und des Teams zur Vorbereitung der Präsidentschaft, und Ort wo zurzeit in Amerika alle Auswahlkandidaten hinpilgern.

Der Sprecher von Hillary, Philip Reines, wollte nichts über ihre Termine in Chicago preisgeben und auch Obamas Übergangsteam hat kein Kommentar dazu abgegeben. Aber die Argumente die für Hillary Clinton sprechen, sind irgendwie logisch. Sie ist ausgefuchst, intelligent, hat eine starke Persönlichkeit, hat sehr viel politische Erfahrung, sie kann, wenn sie will diplomatisch sein, und es würde die Frauenquote in der Mannschaft von Obama erfüllen.

Dazu kommt noch, als ehemalige First Lady an der Seite von Präsident Bill Clinton, hat sie in den letzten 20 Jahre sehr viele der Führungspersönlichkeiten und Staatschefs der Welt kennen gelernt, sie würde einige bekannte Gesichter treffen, und als Frau würde sie dem schlechten Image der USA in der Welt auch gut tun.

Aus Sicht von Obama ist es möglicherweise besser, wenn die Konkurrenz aus dem Präsidentschaftsrennen ins Boot geholt wird, statt als Opposition innerhalb der eigenen Partei ein Störfaktor zu sein.

Selbstverständlich gibt es auch Nachteile, denn Hillary und Bill sind wahrlich keine Heiligen, im Gegenteil, sie sind ein Teil des ganzen korrupten politischen Establishments, haben ziemlich viel Dreck am Stecken, enge Verbindungen zu Geschäftsinteressen, was als mögliche zukünftige Aussenministerin zu Interessenskonflikte führen wird.

Bei einer seiner letzten Wahlkampfauftritte wurde Obama von einem Wähler gefragt, ob er denn überlegen würden, Hillary in die Regierung zu nehmen. Worauf er antwortete, „ Ich bin ein praktischer Mensch, und einer meiner Vorbilder ist Abraham Lincoln. Vor einiger Zeit ist ein sehr schönes Buch von Doris Goodwin erschienen, 'Team of Rivals'" oder auf Deutsch, „Team der Rivalen".

In dem Buch, sagt Obama, wird beschrieben wie „ Lincoln alle Leute die gegen ihn kandidierten, er in sein Kabinett holte, weil egal wie die persönlichen Gefühle waren, das wirkliche Thema ist, wie kann man das Land aus der Krise führen. Und ich glaube, das muss der Ansatz sein, sei es was den Vizepräsidenten, das Kabinett oder was immer betrifft."

Lassen wir uns überraschen. Die Frage ist, will sich Hillary einer Mannschaft anschliessen, die zum Scheitern verurteilt ist, oder hat sie noch Ambitionen, 2012 wieder für die Präsidentschaft zu kandidieren? Jedenfalls sieht die Obama-Regierung immer mehr wie eine Bush-Clinton-Administration Version 2.0 aus. Mehr vom selben und von "Change" keine Spur. [Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Stürzt stümperhafter Dilettantismus der Obrigkeiten D immer tiefer in die Krise?
11/14/2008 12:56 PM

Ein Blick nach Frankreich zeigt deutlich das die deutsche Reformpolitik gescheitert ist.
Frankreich ist im Sommer trotz der Konjunkturflaute nicht in eine Rezession abgerutscht.

Ich möchte diese provokative Frage mit folgenden Argumenten und Überlegungen begründen.

Ich denke, durch die Huldigung des Neoliberalismus hat die politische und wirtschaftliche Obrigkeit D vorsätzlich und fahrlässig in tiefste wirtschaftliche und soziale Krise seit dem 2. Weltkrieg gestürzt.

Das Geplapper vom 12- monatigen Aufschwung im Export (eigentlich nur ein kurzer Anstieg im Abstieg) der bei ca. 90 % der Bürger nie angekommen ist sollte in „Pippi Langstrumpf" Tradition eine Welt malen so wie sie den Obrigkeiten in Wirtschaft, Politik und Medien gefällt. Nun befindet sich Deutschland (2008) bereits seit zwei Quartalen in der Rezession.

Eine Rezession an deren Anfang offiziell über 7,5 Millionen Leistungsberechtigte Menschen im Bereich des SGB II/SGB III gezählt werden. Hinzu kommen die rund 312. 000 Personen die im Bereich des SGB XII Sozialhilfe als Hilfe zum Lebensunterhalt.

Immer mehr Arbeitsplätze werden laut unterschiedlicher Studien nur noch im prekären Niedrigstlohnbereich geschaffen oder durch Zeit und Leiharbeit in Niedriglohnarbeitsplätze umgewandelt.

Die exorbitant hohe Anhebung der MwSt. und Versicherungssteuer haben den Fiskus einen beachtlichen Anstieg der Steuereinnahmen beschert. Hingegen die exorbitant hohen Steuerbelastungen den Verbrauchern enorme Kaufkraft entzogen haben, die sich in den letzten beiden Jahren in real sinkenden Einzelhandelsumsätzen niederschlugen.

Die Idee die Konjunktur der KFZ – Industrie könnte mit einer kurzzeitigen Aussetzung der KFZ – Steuer erreicht werden, klingt in meinen Ohren nach einem Schildbürgerstreich oder misslungen Karnevalsscherz.

Die politische Obrigkeit in D löst meines Erachtens weniger Problem, als die mit ihren stümperhaftem Dilettantismus neu schöpft.

Folgende Maßnahmen sind meines Erachtens unverzichtbar:

1. Ein gesetzlicher Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau ca. 8,50 €/Std.
2. Eine Anhebung der Grundlohnsumme um mindestens 5 % dadurch werden die Einnhamen der Sozialversicherungen und die Kaufkraft der Bürger angehoben.
3. Eine Absenkung der MwSt. um mindestens 5% Prozentpunkte damit die Binnenkonjunktur durchstarten kann.

Viele politisch interessierte Bürger sehnen sich nach einen Barack Obama zumindest aber nach einem politischem Wechsel nach einem Wandel der Paradigmen also nach einem Wandel des vorherrschendes politischen Denkmuster. Während uns aus den USA ein „Yes We Can" entgegen schallt hören und sehen wir in Hessen vier ängstliche SPD - Abgeordnete die den Wandel „wie der Teufel das Weihwasser" fürchten und den von den Wählern gewünschten Wechsel der herrschenden Politik in Hessen verhindert haben.

Im Prinzip gab es in der D Politik seit 1982 keinen Paradigmenwechsel des vorherrschenden politischen Denkmuster das immer gleiche politische Denkmuster zieht sich wie ein roter Faden durch die Regierungszeit von Helmut Kohl und Gerhard Schröder bis in die (GRÖKOZ) GRÖßte KOalition aller Zeiten unter Angela Merkel.

Ich habe das Gefühl das die politische Obrigkeit in D, in einen hermetisch abgeriegelten „Elfenbeinturmdenken" gefangen ist. Das den Wandel oder den Wechsel des politischen Denkens verhindert.

Deutschlandradio Kultur 04.11.08

Der Staat im Griff der Parteien


Was kann ein Abgeordneter vom Druck der Einkommensteuer wissen, wenn er ein Drittel seiner Einkünfte steuerfrei bezieht? Was von den Missständen der gesetzlichen Krankenversicherung, wenn er sich selbst privat versichern darf? Was kümmert ihn das Missverhältnis zwischen fallenden Renten und steigenden Beiträgen, wenn er ein beitragsfreies Altersruhegeld genießt? Wie soll er ahnen, was der Absturz nach Hartz IV bedeutet, wenn er selbst Anspruch hat auf eine großzügig bemessene Übergangsregelung? So könnte man immer weiter fragen. Und die Antwort klänge immerzu gleich: Die Volksvertreter haben sich in einem Refugium eingesponnen, in dem sie von den Lasten, die sie den Bürgern zumuten, wenig merken.
[…]
Die politische Klasse hat sich selbstständig gemacht. Da die Verteilung von Macht und Geld zwar vom Wahlergebnis, aber nicht von der Wahlbeteiligung abhängt, kommen die Parteien auch dann gut über die Runden, wenn der Zuspruch gering ausfällt. Die Werte können so weit fallen wie sie wollen, am Ende sogar gegen Null konvergieren - so lange der Umfang der Beute insgesamt gleich bleibt, es also genügend Ämter zu besetzen, Pfründen zu verteilen und Mandate auszulosen gibt, kann den Parteien die Entwicklung gleich sein. Sie überleben so oder so, weil sie mit Geld und Gut vom Staat versorgt werden, nicht vom Wähler.

[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Obama ist Christus
11/14/2008 12:52 PM
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politplatschquatsch: Schäfer-Sound für Schwachsinnige
11/14/2008 12:52 PM
Bedurfte es noch eines letzten Beweises, dass die Welt vor dem Abgrund steht und die Zivilisation vor dem Ende, dann liefert ihn die ehemals mit dem Verkauf von Musik beschäftigte Firma EMI. Das ursprünglich britische Unternhmen, zu dessen Künstlern Depeche Mode, Daft Punk und Paul McCartney gehörten, veröffentlicht nunmehr das "aus Deutschlands RTL-Erfolgsformat „Bauer sucht Frau"" (EMI) bekannte "Schäferlied" des "41-jährigen Schäfers Heinrich". Heinrich, der hörbar nicht Singen kann und die Bühnenpräsenz eines Beistelltischchens hat, trete an, mit der "von seinem Vater übermittelten Hommage an das einfache Leben als Schäfer die deutschen Singlecharts zu erobern", droht EMI.

Das wird klappen, denn die Welt ist längst bereit für noch mehr Gaga, noch mehr Dummheit, noch mehr Schrott und schjiefe Töne: "Bereits nachdem Schäfer Heinrich „Das Schäferlied" zum ersten Mal in der Montagabend TV-Romanze „Bauer sucht Frau" gesungen hatte", frohlockt EMI, "waren die Zuschauer begeistert". Schäfer Heinrich, der längst eine Internet-Präsenz hat, um seine fünf Minuten Ruhm angemessen zu monetarisieren, gebe "bereits bei Dorffesten, in Diskotheken und Veranstaltungen sein musikalisches Können zum Besten". Ein wenig Geduld müssen Schäfer-Fans und andere Schwachsinnige noch haben: „Das Schäferlied" erscheint kommende Woche in fünf verschiedenen Versionen und ist natürlich auch als Download und Klingelton erhältlich.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Wo Investoren Schlange stehen
11/14/2008 12:52 PM
Da kommt Freude auf in Sachsen-Anhalts größter Stadt! 80 Millionen Euro hat das schwer verschuldete Halle in den vergangenen sechs Jahren in ein 360 Hektar großes Gewerbegebiet in Queis direkt an der Autobahn A14 investiert, um Großinvestoren anzulocken. Zuerst sollte BMW sich hier ansiedeln, die Bayern gingen dann aber doch lieber nach Leipzig. Später war in etwa halbjährlichem Rhythmus die Rede vom jeweils kurz bevorstehenden Abschluß von Verträgen mit anderen Großinvestoren, von denen dann aber jeweils nie wieder die Rede war. Das Gelände steht immer noch naturbelassen, auch ein Vertrag mit einer österreichischen Solarfabrik ist bisher über das Ankündigungsstadium nicht hinausgekommen.

Dabei stehen die Interessenten für richtig große Gewerbeflächen nach Aussage der Landesregierung trotz Finanzkrise regelrecht Schlange in Sachsen-Anhalt. Weil es "immer wieder Nachfragen nach Flächen" gibt, "die deutlich größer als 20 Hektar sind", wie CDU-Wirtschaftsminister Reiner Haseloff verriet, will die Landesregierung in den kommenden Jahren mit Millioneninvestitionen insgesamt acht Flächen für industrielle Großansiedlungen neu erschließen oder erweitern. "Ansiedlungsflächen im Land mit weit über 20 Hektar sind inzwischen Mangelware geworden", weiß Haseloff, der nicht verriet, warum er die entsprechenden Anfragen nicht einfach nach Halle weiterleitet.[Link] [Cache]
anouphagos: Der ECTS-Humbug
11/14/2008 12:52 PM

Dieser Bachelor-Infobroschüre meines Instituts zu Folge muss ich im ersten Semester 24 Wochenstunden auf die Vorbereitung meines halben (!) Studiums aufwenden. (Dies ergibt sich aus 17 zu erwirtschaftenden ECTS mit einem jeweiligen repräsentierten Workload von 30 Arbeitsstunden [510h] bei 10 Wochenstunden Präsenzzeit hochgerechnet auf die 15 Wochen [150h], die das Wintersemester dauert, wenn man die verbleibenden 360h Arbeitszeit auf die 15 Wochen Semesterzeit verteilt.) Hinzu kommen noch 15 ECTS in der Soziologie bei 8 SWS Präsenzzeit, macht nach meiner Formel 22h/Woche Vorbereitungszeit. Ich bin damit also incl. Präsenzzeiten bei einer druchschnittlichen Wochenbelastung von 22h + 24h + 8h + 10h = 64h. Das ist Manager-Niveau.

Nun kann man freilich argumentieren, dass ich diesen vorgesehenen Workload nicht nur während der von mir zu Grunde gelegten Vorlesungszeit abzuleisten habe, sondern auch noch die vorlesungsfreie Zeit bleibt. In dieser soll ich aber ja nach Maßgabe der Institute Praktika ableisten - und außerdem die Wiederherstellung meiner Arbeitskraft sowie die Rekapitulation des Gelernten leisten. Unten angefügte Graphik zeigt darüber hinaus, dass mein Institut nicht sonderlich begabt darin zu sein scheint, Arbeitsaufwand sinnvoll zu gewichten.

PS: Diese Rechnungen entstanden während einer Sitzung “Geschichte der Schfitformen”. Habe ich dann in dieser Zeit meinen Workload abgearbeitet…?

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Kritik und Kunst: Reimt sich etwas auf Verdun?
11/14/2008 12:49 PM

Seit einigen Jahren ist der erste Weltkrieg "in". Warum auch immer - denn dass es sich bei ihm um die vielleicht wichtigste, jedenfalls erste große Zäsur der Moderne handelt, war doch immer unstrittig.

Ich möchte mal auf diese Fotoserie in "EinesTages" aufmerksam machen, und auf die Novemberausgabe von Literaturkritik.de mit Schwerpunkt Literatur und WW 1. Cepl-Kaufmanns Essay ist hochinteressant. Tatsächlich gab es ja nicht nur ein radikales Dafür (Thomas Mann) oder dagegen (sein Bruder), es gab auch Zwischentöne, die merkwürdig anmuten: ein ästhetischer Gewaltrausch, der, ohne in plumpem Patriotismus zu machen, keineswegs notwendig Antikriegslyrik bedeuten muss. Man sieht, wenn man sich etwa Carl Einsteins Gedicht anschaut: Die Debatte über einen künstlerischen, außermoralischen Zugriff auf elementare Gewalterfahrungen, wie sie der Krieg darstellt, sind viel älter als Clockwork Orange oder pulp fiction. Schauen wir uns einige Zeilen aus Einsteins Gedicht mal genauer an:

Griffe gegabelt jammern dir den Ast.
Aufwirft Haß in kantenen Rauten.
Kreise bleiche Körner,
Hagelgurt.
Runde träges Gift.
Ersticken türmt.

Kriegskritik? Ja doch, allein schon durch pures Herzeigen des Krieges. Aber eben auch ästhetische Faszination. "Ersticken türmt" spielt an auf den Gaskrieg, der im ersten Weltkrieg entwickelt wurde, und auf den Begriff "türmen", einen Begriff, der damals wie heute den, der da "feige" türmt, verächtlich machen soll. Militärisch war es so, dass bei einem Gasüberfall gar nichts anderes übrig blieb - jedenfalls dann, wenn die Soldaten nicht mit Gasmasken ausgerüstet waren - als sofort zu fliehen, also zu "türmen". Meistens hatten sie keine Chance mehr, das Gas war schneller, sie erstickten also. "Ersticken türmt" ist zweifellos massive Kriegskritik, weil sie die kreatürliche Reaktion des Menschen, der überlebven will, mit plumper Patriotenmoral (die türmen ja, die feigen Hunde!) und zugleich mit den Schrecken des durchtechnisierten Krieges kontrastiert. (Nebenbei: Welche Patriotenmoral ist nicht plump?) "Ersticken türmt" ist für mich eine der literarisch großartigsten Zeilen, die es über den ersten Weltkrieg gibt...und mit meiner literarisch-ästhetischen Faszination über diese Zeilen Carl Einsteins habe ich das Problem im Grunde schon markiert. Denn bei einem Gasüberfall türmte das (Neutrum!) Ersticken ja wirklich! Ganz ähnlich eine Zeile aus der ersten Strophe: "Auge blendet fremd Gestirn" - Das Auge also blendet ein fremdes Gestirn, was vielleicht als Selbstkritik zu verstehen ist: Sein eigenes Auge greift das Gestirn an, das doch als Symbol für Hoffnung galt: Eine wilde zertrümmerung romantischer Bilderwelten. Zugleich meint dieser Satz im Rahmen der von Stramm und Einstein geliebten Inversionen natürlich auch: Ein fremdes Gestirn blende das Auge, und sofort ergibt der Satz einen ganz anderen Sinn: Einstein meint vermutlich Leuchtgranaten, die im ersten Weltkrieg bei Nachtangriffen verwendet wurden, um das Schlachtfeld auszuleuchten. Genial...und problematisch.

Das meine ich nicht im Sinne einer plumpen Kalenderblattmoral (Friedenskalender 2009 oder so). Das interessiert mich nicht. Moralische Sauberkeitserziehung schlägt nicht in mein Ressort.

Aber wie geht die Kunst mit der Faszination um, die davon ausgeht, Gewalt ästhetisch in den Griff zu kriegen?

Das betrifft ja absurder Weise nicht nur Einsteins Gedicht. Im Gegensatz zu Einsteins Gedicht ist das von Cepl-Kaufmann ebenfalls zitierte berühmte Hasenclever-Gedicht in seinem moralischen Impetus ja auch vordergründig sofort völlig identifizierbar. Aber selbst hier schlägt die ästhetische Faszination, die von diesem großartig gelungenen Gedicht ausgeht, seinen morlaischen Anspruch aus dem Feld.

Der Zug entgleist. Zwanzig Kinder krepieren.
Die Fliegerbomben töten Menschen und Tier
Darüber ist kein Wort zu verlieren.
Die Mörder sitzen im Rosenkavalier.
[...]

Die Länder sind verteilt. Die Knochen bleichen.
Der Geist spinnt Hanf und leistet Zwangsarbeit.
Ein Denkmal steht im Meilenfeld der Leichen
Und macht Reklame für die Ewigkeit.

Man rührt die Trommel. Sie zerspringt im Klange.
Brot wird Ersatz und Blut wird Bier.
Mein Vaterland, mir ist nicht bange!
Die Mörder sitzen im Rosenkavalier.

"Reklame für die Ewigkeit" - Einfach großartig. Was nun? Einen neuen Weltkrieg herbeiwünschen, damit wir weitere großartige Gedichte bekommen? Natürlich nicht. Der Preis für Kunst darf nie reale Gewalt sein. Aber selbstverständlich sind Gewalterfahrungen existenzielle Erfahrungen, und wenn Kunst, die Gewalt thematisiert, uns berührt, dann darf das nicht moralisch denunziert werden.

Cepl-Kaufmanns Konjunktion ist somit auch hintergründig, auch ästhetisch völlig richtig: Dafür und dagegen. Moralisch vermutlich dagegen. Aber ästhetisch? Man lese Trakls "Grodek" nochmal genau. Und frage sich, wen und was er mit den "Helden" eigentlich meinte...

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Bushido: find ich gut...
11/14/2008 12:48 PM
Über Bushido gab es eine Menge Aufregung: seine Statements seien schwulen- bzw. frauenfeindlich und so. Jetzt hat er seine Autobiographie geschrieben und daraus einen Bestseller gemacht und sein neuester Coup ist die Kooperation mit Gott. Karel Gott.




Via.

Ja, über Anis Ferchichi aka Bushido kann man sich natürlich den lieben langen Tag aufregen. Aber mich freut, daß es "so einer" geschafft hat, mittlerweile begriffen hat, wie der Markt funktioniert und damit nicht nur eine Menge Geld macht, sondern auch Spaß hat. Um das obige Video gab es ein Skandälchen, von dem wohl alle drei beteiligten profitiert haben. Das meint jedenfallls Stefan Niggemeier:
Aber die Art, wie Bushido jetzt den früheren Musiksender MTV bloßstellt oder genauer: die Selbstentblößung von MTV öffentlich macht und für eigene PR nutzt, finde ich wunderbar.

um das allerdings hinterher einzuschränken:
MTV bestätigte die Darstellung Bushidos gegenüber laut.de dem Grunde nach. Was mich auf den Gedanken bringt, dass es sich vielleicht doch nur um eine abgesprochen PR-Aktion von beiden handeln könnte: Wer hätte ohne dieses Trara gewusst, dass auf MTV überhaupt noch irgendetwas läuft, geschweige denn Musikvideos?


Was mich mal darauf bringt, Euch zu sagen, dass man öfter bei Stefan Niggemeier gucken sollte. Ach ja, Stefan Niggemeier hat noch ein weiteres Blog entdeckt: Buchstaben in Bewegung.

Bushidos Forum.

Ist es eigentlich in Ordnung, die Böhsen Onkelz gut zu finden?



und hier kommt die Werbung:



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Oeffinger Freidenker: Blogpause dieses Wochenende
11/14/2008 12:47 PM
Da ich dieses Wochenende fern jedes Internetzugangs sein werde, gibt es keine neuen Einträge bis Sonntag abend. Ich empfehle so lange die Kollegen auf der Blogroll.[Link] [Cache]
Oeffinger Freidenker: Fundstücke 14.11.2008
11/14/2008 12:47 PM
"Alle müssen lernen, mit der Linkspartei zusammenzuarbeiten"
DRK - In scharfen Worten hat der Historiker Hans Mommsen die Reaktionen der Öffentlichkeit auf das Scheitern der rot-rot-grünen Regierungspläne in Hessen kritisiert. Den Medien warf der renommierte Zeithistoriker vor, eine durch eine Kampagne "unsinniger Art" irrationale Ängste der Wähler vor der Linkspartei geschürt zu haben.
Anmerkung: Aus dieser Quelle ist die Aussage gleich doppelt gewichtig. Hört euch das (kurze) Interview ruhig an, es ist eine Wohltat, wie wütend der Historiker auf den Quatsch reagiert, der sonst in den Medien verbreitet wird und wie er den Reporter an die Wand argumentiert.
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Niemals nie nicht

Freitag - Die Sozialdemokraten haben, so ist es nun jeden Tag zu hören, eine Lehre gezogen: Um nicht noch einmal in die von der Union aufgestellte "Wortbruch"-Falle zu laufen, gilt jetzt ein Gegen-Tabu - niemals mehr nie zu sagen, außer natürlich auf der Bundesebene. Müntefering erklärt das Problem der Kooperation mit der Linken inzwischen gar für "überschätzt in seiner Bedeutung für die Bundestagswahl". Da ist Hoffnung die Mutter der Porzellankiste, denn Union und Medien werden kaum darüber hinwegsehen, dass im nächsten Jahr fünf Landtagswahlen anstehen, bei denen die Frage "Wie hältst du es mit der Linkspartei" eine entscheidende ist.
Anmerkung: Sehr informativer Hintergrundartikel ohne parteiisch zu sein, Lesebefehl!
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Sie SPD-Fraktion steigt aus

FR - Es ist schon allein bemerkenswert, wenn Fraktionen ihrem eigenen Führungspersonal öffentlich "Unsinn" vorwerfen. Noch bemerkenswerter ist es, wenn die Abgeordneten innerhalb weniger Tage gleich zwei Vorhaben ihrer Regierung kassieren. In Zeiten normaler, nicht-großer Koalitionen wäre sofort von einer Führungs-, wenn nicht von einer Regierungskrise die Rede.
So verweigerte die SPD-Fraktion erst ihrem Vizekanzler die Gefolgschaft und lehnte es ab, wie gewünscht einem Bundeswehreinsatz im Innern unter Auflagen zuzustimmen. Am Dienstag nun notierte SPD-Fraktionschef Peter Struck nicht weniger als 30 Wortmeldungen in der Fraktionssitzung zum Thema Kfz-Steuer. In der aufgeregten Versammlung sprach sich nicht ein einziger Redner für die Pläne der Regierung aus, Neuwagen von der Steuer zu befreien. Dem Partei-Rechten Gerd Andres fiel es dann schließlich auf, dass es doch nicht angehen könne, dass niemand die Pläne gut finde, die Fraktion aber geschlossen für sie stimmen solle.
Anmerkung: Ist das Torschlusspanik vor den Wahlen oder doch ein Hoffnungsschimmer?
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Im Bauch des Sparschweins

Le monde diplomatique - D ie Finanzkrise bringt eine einfache Wahrheit zutage: Wir verstehen nicht, was Sparen bedeutet, und wir verstehen nicht, was schiefgehen kann, wenn wir mit einer falschen Vorstellung vom Sparen Wirtschaftspolitik machen. Stellen Sie sich vor, Sie hätten bei normalem Verbrauch in Ihrem monatlichen Haushaltsbudget einen Überschuss Ihrer Einnahmen über Ihren Ausgaben. Dann sparen Sie und wollen das vermutlich auch, weil Sie ja nicht wissen, ob Sie auch später noch so gut dastehen werden wie heute. Sie wollen Ihr "überschüssiges Geld" (häufig Geldvermögen genannt) erst zukünftig und nicht schon heute für Konsum verwenden. Also vertrauen Sie es jemandem an (einer Bank, die es weiterverleiht, oder direkt einem Kreditsuchenden), von dem Sie glauben, dass er Ihnen pünktlich Zinsen zahlt und am Ende der Laufzeit des Kredits die ganze geborgte Summe zurückgibt. Für Sie sieht es so aus, als könnten Sie auf diese Weise für Ihre Zukunft vorsorgen, als habe Ihr Geld eine eigenständige Wertaufbewahrungsfunktion. Das ist der zentrale Irrtum. Warum?
Anmerkung: Kompetent und verständlich erklärt Heiner Flassbeck das Irrenhaus der aktuellen Wirtschaftspolitik - lesebefehliger kann ein Lesebefehl gar nicht werden.
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Das ist Ihre Rezession, Frau Merkel

FTD - Die Kanzlerin hat auch viel zu lange erklären lassen, dass doch mit der Unternehmensteuerreform genug Entlastung für die Wirtschaft da sei. Dabei gab es per saldo gar keinen Impuls, weil zugleich die Abschreibungsbedingungen verschärft wurden - was zum Einbruch der Investitionen geführt hat. Als fahrlässig erweist sich jetzt auch der vorauseilende Gehorsam Angela Merkels gegenüber den Währungshütern, die womöglich den größten Beitrag zum Desaster geleistet haben. Es könnte als einer der größten geldpolitischen Fehler in die Geschichte eingehen, dass Europas Notenbanker ihre Leitzinsen seit Sommer 2007 nicht gesenkt und im vergangenen Juli grotesker Weise sogar noch einmal erhöht haben. Das wirkt jetzt negativ auf die Investitionen.
Anmerkung: Ja! Ja! Und ja! Es ist so eine Genugtuung bei der FTD zu lesen was wir seit Jahren predigen. Tretet ab, ihr unfähiges Pack!
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Mission Weltverbesserung

FTD - Zu den Parallelen gehört trotz aller Unterschiede, dass es auch jetzt große Wirtschaftsmächte gibt, die sich (bewusst oder unbewusst) über die Konkurrenz zu sanieren versucht haben. Dazu zählen die Chinesen, die ihre Währung trotz gigantischer Exportüberschüsse und zeitweise sinkender Preise im Inland an den (immer billigeren) Dollar gebunden hielten - obwohl Chinas Währung nach Marktlogik längst drastisch hätte aufwerten müssen. Dazu zählen auch die Deutschen, die auf eine andere Billigstrategie setzten: die eigenen Kosten stärker zu bremsen als die Konkurrenz. Mit dem Ergebnis, dass die Deutschen jetzt 200 Mrd. Euro mehr exportieren, als sie bei anderen kaufen. Und dass es selbst im Euro-Raum beängstigende Ungleichgewichte gibt. Dem deutschen Leistungsbilanzüberschuss von knapp acht Prozent der Wirtschaftsleistung stehen Defizite von acht Prozent in Spanien, zehn in Portugal und 15 Prozent in Griechenland entgegen. Germany dankt. In Frankreich hat sich der Überschuss von 2002 in ein Rekorddefizit von fast 70 Mrd. Euro 2008 verwandelt, ähnliches gilt für Italien. Vor allem gegenüber Deutschland.
Anmerkung: Dito.
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Washington: Rahm Israel Emanuel`s Vater beleidigt Araber
11/14/2008 12:12 PM
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Rassismus und Antisemitismus feiern in Barack Obamas Entourage fröhliche Urstände. In der französischen Zeitung "Le Monde diplomatique" ist derweil eine Diskussion über die neue Entwicklung entbrannt, darüber, warum die westlichen (proisraelischen) Medien es bis zum Abend des US-Wahltags tapfer geheimgehalten haben, dass Obama`s engste Politberater-Entourage, die mit ins Weiße Haus geht, überwiegend aus überzeugten bis fanatischen Rahmbo-Juden besteht.

Verkehrte Welt, der sogenannte "Mearsheimer-Antisemitismus" ist out, der neue Rahmbo-Antisemitismus richtet sich in Washington jetzt knallhart gegen Araber, die ja auch Semiten sind.

Gerade musste sich Obamas Topgun in spe, der als Kabinettschef vorgesehene Bankster und Prolet-Politberater Rahm-bo Israel Emanuel beim Committee gegen Amerikanisch-Arabische Diskriminierung entschuldigen. Clinton-Berater Rahm-bo Israel Emanuel, der zwischenzeitlich bei Dresdner Kleinworth als Investmentbanker während der Finanzblase 16 Millionen Dollar in zwei Jahren en passant verdiente und dann Abgeordneter wurde, kommt aus kleinen Verhältnissen und liebt drastische Flüche. Wohl auch sein Vater. Der Stamm steht nicht weit vom gefallenen Apfel. Der Vater von Rahm Israel, ein aus Israel in die USA eingewanderter Fußpfleger, hatte in einem Zeitungsinterview abfällige Bemerkungen über Araber gemacht.

Auf die Frage nach dem Einfluss von seinem Sohn Rahm Israel auf Barack Obama antwortete Emanuel Sr. Laut Haaretz: „ Natürlich wird er den Präsidenten pro-Israel beeinflussen. Was ist er, ein Araber? Er soll ja nicht die Fußböden im Weißen Haus schrubben."

Die Araber und Palästinenser im Nahen Osten sind über Barack Hussein Obamas Personapolitik nicht besonders glücklich. Jetzt wird klar, dass der gnadenlose Opportunist und Minimalist Obama, der 2004 noch vorgegeben hatte, sich für das Los der unterdrückten Palästinenser einsetzen zu wollen, sich inzwischen um 180 Grad gedreht hat. Kaum im Amt gilt seine AIPAC gegenüber abgegebene feierliche Verpflichtung, Jerusalem ungeteilt den Juden als Hauptstadt zuzuschanzen.

Barack Obama, ein fröhlich unbedarfter, gutaussehender Mulatte (Achtung, rassistische Konnotation seit 2004, s. Lit. in Wikipedia), ist offenbar Wachs in den Händen seiner jüdischen Entourage, ist nur der Prolog für den/die nächste/n, jüdische/n PräsidentIn der USA. Mossad-Tussi Tzipi Livni scharrt schon mit den Füßen und hat die Green Card fürs Weiße Haus schon beantragt. Auch als KonkursverwalterIn kann man reich werden.

Israel hat im Gazastreifen derweil trotz rechtsgültigen Waffenstillstands mit der Hamas die Politik der gezielten Ermordungen wieder aufgenommen. Die Palästinenser setzen als Antwort Kassam-Raketen ein, die irgendwo in Israel auf freiem Feld einschlagen und noch nicht einmal nennenswerte Sachschäden verursachen. Der Gaza-Streifen ist wieder seit Tagen abgeriegelt. Für 1,5 Millionen Menschen fehlt es an allem, Medikamente, sauberes Trinkwasser, Nahrung, Elektrizität, Diesel usw. usw....[Link] [Cache]
Wahljahr Blog: Thomas Fricke über Frau Merkel
11/14/2008 12:00 PM

Der “Financial Times Deutschland”-Journalist Thomas Fricke wirkt auf mich deswegen so glaubwürdig, weil er kein Wendehals ist sondern den Irrsinn der Neoliberals immer schon kritisch begleitet hat.
Lesen Sie doch mal, was er über Frau Merkel denkt.
Interessant.

Unser Tip: Behalten Sie die von Fricke angesprochenen Hintergründe im Auge, wenn Ihnen Freikarten für die Schmiere “Angela und Peer retten die Welt” angeboten werden.

[Link] [Cache]
Schweden: Lidl tut etwas gegen Obdachlose
11/14/2008 11:28 AM

jollidlStockholm, eine Lidl-Filiale: Irgendwen hat es gestört, dass sich Obdachlose an den weggeworfenen Lebensmitteln aus dem Müll bedienen. Deshalb wurden sie mit Reinigungsmitteln übergossen. Auf den Mülltonnen wurde ein Warnhinweis angebracht, der aber nicht abschreckend genug war, denn es verschwanden trotzdem Lebensmittel aus der Tonne. Man darf davon ausgehen, dass die Hinweise, nur in schwedischer Sprache abgefasst waren, im Gegensatz zu denen, dass Überfälle zwecklos sind, weil der Tresor nicht zugänglich ist. Die schwedische Lidl-Spitze behauptet, das Verfahren sei nie angewiesen oder empfohlen worden. Es muss sich also um ein für Lidl eher unbekanntes oder, besser gesagt, bei Lidl eher unerwünschtes Phänomen handeln: Eigeninitiative der Mitarbeiter. Es ist kaum zu glauben, dass in einem Unternehmen, dass Betriebsräte systematisch verhindert, dass Angestellte und Kunden überwachen ließ oder menstruierende Mitarbeiterinnen mit Stirnband versah, damit sie während der Tage auch mal extra auf’s Klo können, davon nichts gemerkt haben will.

Aber kaum zu glauben ist es sowieso.

Siehe auch (schwedisch): Reflexion, Hyena

Quellen: SpOn, Aftonbladet

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Radio Utopie: Offener Brief an Barack Obama aus Dubai
11/14/2008 11:16 AM

Unsere Medien vermitteln uns täglich ein einseitiges Bild von der arabischen Welt. Es vergeht kein Tag, an dem nichts ausser Selbstmordattentäter, Bombenanschlägen und Terroristen zu hören ist. Irak, Iran, Afghanistan, Pakistan und nicht zuletzt Palestina: allesamt Schurkenstaaten!


Aber es gibt auch andere Stimmen – hier ein Offener Brief an Barack Obama

 


Ansicht aus Dubai: Offener Brief an Barack Obama aus Dubai


von AIJAZ ZAKA SYED, veröffentlicht am 12. November 2008 in Middel East Time


Sehr geehrter designierter Präsident Obama


Saalam, ich bin mir nicht sicher, ob dieser Wunsch Euch jemals vor die Augen kommt.


In dieser Zeit, an der die gesamte Welt an einem Wendepunkt für die Zukunft steht und für jeden, der mit einem andern Menschen über Ihren kometenhaften Sieg spricht, scheint es erleichternd zu sein, so dass man jetzt einander das Herz über die Emotionen der Menschen im Mittleren Osten ausschüttet. Aber schreiben muss ich. Und ich hoffe bei Gott, dass dieses Schreiben den Weg zu Ihrem Schreibtisch findet.


Ist es nicht jetzt so, dass die Menschen glauben, dass es im Besonderen gerade für Sie eine grosse Gelegenheit ist, die bestehenden Umstände zum Besseren zu wenden.


Es besteht die Möglichkeit, dass ich mich für meinen naiven Idealismus und Wagemut zur Hoffnung lächerlich mache.


Die Tagesordnung der regierenden Superkraft wird auch tausend von Meilen entfernt in Dubai ihre Wirkung zeigen.


Aber es kann nichts schaden, nicht wahr? Davon abgesehen, nach Ihrem persönlichen unglaublichen Sieg, getragen auf einer Welle von Idealismus und Hoffnung. Sie wären heute nicht an diesem Platz ohne Idealismus und Glauben und unglaubliche Kraft von Träumen.


Diese Ihre Kraft war es, die den knochigen Kerl mit dem lustigen Namen aus dem Weissen Haus vertrieben hat.


Aber jetzt müssen Sie sich bewusst werden, dass die Amerikaner und der Rest der Welt extrem hohe Erwartungen an Sie haben. Diese Hoffnungen sind nur natürlich in Anbetracht dessen, was die Welt während der vergangenen acht Jahre durch den bisher gültigen Amtsinhaber erduldet hat.


Ihr Vorgänger hat es irgendwie gemanaget, dass sich die ganze Welt gegen Amerika zusammen getan hat. Das ist eine kontinuierliche Leistung gewesen wie zu Zeiten Richard Nixons.


Von der totalen Zerstörung des Iraks bis zur Schande von Abu Gharib, vom Spionieren der Amerikaner bis zur Entführung von Unschuldigen durch die CIA, und vom Vernichten hunderter Zivilisten in feindliche Gefechten bis hinunter zur Höhle mit Namen Guantanamo Bay.


Diese Administration war gewaltätig und unzulänglich für neuen Ideen und Menschenwürde.


Aber diese Missstände können Sie Ihrem Vorgänger zuschreiben, er ist hier genau so desinteressiert an den Regierungsgeschäften wie zu Hause auch. So vor einiger Zeit gegenüber New Orleans, die Geburtsstätte des Jazz, als der Hurrikan Katrina eine Verwüstung anrichtete, da gingen die Führer der freien Welt „biken“.


Und nun die Wirtschaftskrise. Man schläft während die Wall Street brennt.


Sehr geehrter designierter Präsident Obama, die Amerikaner haben Sie gewählt in der Hoffnung, Sie werden in der Lage sein, dass Bushfeuer zu löschen. Sie vertrauen darauf, dass Sie dieses spektakuläre Kasino reinigen.


Mit Ihrer Wahl können Sie mit einem Schlag die weltweite Auffassung über Amerika verändern, und den Glauben an das Land der Freiheit wieder herstellen. Denn im Grunde sind wir mit tieftsen Gefühl alle Amerikaner und lieben das freie Amerika, dass einst Halt und Platz für die Menschen bot. Nach Ihrer gewählten Legitimation, als Sie sich in Ihrer Ansprache in Chigaco in dieser aufgewühlten Wahlnacht über den Zustand der Welt auseinander setzten, sagten Sie, dass alle Dinge in Amerika möglich sind. Die Grundlage für Ihren Sieg waren die Hoffnungen und Erwartungen der Menschen, die auf Grund der Ansprache erneut in und ausserhalb Amerikas genährt wurden. Ihr Gesicht war beeindruckend und zeugte von Herausforderung, die Dinge zu meistern.


Sie sind nach alle dem gesegnet, Barack, in Arabien, Sie müssen wissen, auch Möglichkeiten segnen. Vielleicht gibt es einen Plan für Ihre Entscheidungen in diesem schwierigsten von allen Jobs, ich bin mir sicher, Sie können es und werden mit erfolgreichen Verhandlungen Ihr grosses Land durch das Minenfeld schwieriger Zeiten bringen.


Wenn irgend jemand diese entmutigende Aufgabe , die Amerika und die Welt umfassen, meistern kann, dann sind Sie es. Ihr ungewöhnlicher Lebenslauf ist eine Feier für die Kühnheit der Hoffnungen. Deshalb ist ermutigend zu sehen, mit welcher aussergewöhnlichen Bereitwilligkeit Sie Amerika zurückholen wollen auf seinen Weg.


Sie übernehmen jetzt formell von George W. Bush das Amt. Sie haben bereits Ihr Team an Ort und Stelle und werden entgegengesetzte Anordnungen zu den vielen katastrophalen politischen Massnahmen dieser Administration treffen.


Aber Ihre Verantwortung endet nicht in Amerika. Denn es war eine Botschaft für Sie, die Verherrlichung und die Feiern rund um die ganze Welt über Ihren Sieg: Die Welt sieht Sie als Führer in eine gerechte Welt und erwartet Ihre Entscheidungen.


Die gesamte Welt ist bereits erfreut von Ihrer Entscheidung, Guantanamo Bay zu schliessen, jeden Häftling frei zulassen oder vor ein Gericht in der USA zu stellen. Das ist es, worin alle zustimmen, dass Sie gemeinsam haben mit den Helden Lincoln, Emerson und King.


Aber die meisten dieser Männer von der Bay, sie leiden schon genug für Verbrechen, die sie nicht begangen haben. Wissen Sie, dass einer von ihnen, Omar Khadr, als er während der U.S. Invasion im Jahr 2001gefangengenommen wurde , erst 15 Jahre alt war? Er hat sechs Jahre seines Lebens in einem Loch zugebracht. Sein Verbrechen? Er ist der Sohn von Eltern, die in Afghanistan gearbeitet hatten. Mehr als Hunderte von Omar Khadrs sind dort und alle von ihnen verdienen Gerechtigkeit.


Andere, die Ihre Aufmerksamkeit beanspruchen, sind die Palestinenser. Auch sie haben für Verbrechen gezahlt, die sie nicht begangen haben für annähernd jetzt sieben Dekaden. Im Gegenteil, sie haben gezahlt für einige weitere Verbrechen. Die Palestinenser sind Opfer geworden für europäische Verbrechen gegen die Juden, wie Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagt. Heute leben sie als Gefangene in ihren Heimatland, sie kämpfen für ihr Überleben, buchstäblich!


Während Ihrer Wahlkampange sprachen Sie von Hoffnung und Wechsel und Amerika glaubte an Sie. Es hat Sie umarmt, weil es weiss, es braucht jemanden wie Sie, um einen Wechsel gegen die schlimmen Notlagen herbeizuführen.


Mr. Obama, wir im Mittlerem Osten glauben sehr an Sie. Ich weiss, hier sind einige bereits nervös über Ihre Auswahl der Leiter Ihres Mitarbeiterstabes im Weissen Haus. Ich würde lieber das gesamte Bild sehen. Der Jüdische Leiter des Stabes meint nicht notwendigerweise, dass Sie ein Anti-Araber oder Anti-Muslim sind. Diese Angelegenheit wird die Generaldirektion und das Ergebnis von Ihren politischen Massnahmen sein.


Ich gebe trotzdem den Glauben nicht auf, dass es irgend jemand kann, Hoffnung zu bringen und einen Wechsel in den höchst brisanten Regionen, es sind Sie mit Ihrem ungewöhnlichem Hintergrund, Sie repräsentieren beides: Christentum und Islam, Schwarz und Weiss und Ost und West, Sie sind einmalig an dieser Stelle, um Hoffnung und Wechsel in diese Region zu bringen, die die Wiege der Menschheit und dreier grosser Religionen ist.


Sie müssen diese Mission sofort beginnen, bevor Sie zur Gewaltanwendung schreiten, denn der Druck und Zwang wird Sie klein kriegen. Der Mittlere Osten, ganz speziell Palästina, ist der Schlüssel zum Weltfrieden. Vom Krieg gegen den Irak bis zum Militantismus in Afghanistan und Pakistan, alles ist verbunden mit Palestina. Bringen Sie Frieden in den Mittleren Osten und die Welt wird Frieden finden. Verändern Sie den Mittleren Osten und Sie haben die Welt verändert.




Bericht enthüllt Details über Misshandlungen in Guantánamo




Aijaz Zaka Syed is Opinion Editor of Khaleej Times. Write to him at Aijaz@khaleejtimes.com




Freie Übersetzung: petrapez, Radio Utopie


 

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redblog: Links um zehn # 89
11/14/2008 11:16 AM
Wegen einer Dienstreise der beiden Autoren heute keine Links, dafür gibt es heute Veranstaltungshinweise.

14. - 16. November 2008
Linke Literaturmesse in Nürnberg

14. November 2008
II. jW-Lesertreffen in Stuttgart
19 Uhr im Subversiv - Soziales Zentrum Stuttgart, Burgstallstr. 54, 70199 Stuttgart - Heslach

15. November 2008
Naziaufmarsch in München verhindern
10 Uhr Mariannenplatz

Vorschläge für LINKs, Kritik, Lob und sonstige Mitteilung bezüglich der "Links um zehn" bitte an redblog[AT]no-log.org[Link] [Cache]
Baron der Woche: Robert Basic (BARON)
11/14/2008 11:13 AM
"Ich lebe in einem der freiesten Länder der Welt, was für ein abstruse der Idee, das in Zweifel zu ziehen. Weil man den Computer eines potentiellen Freaks beschlagnahmt? Come on?"[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Mit 1,75 Euro gegen die Apokalypse
11/14/2008 10:52 AM

in europa, asien und den usa hantieren politiker und manager mit milliarden und abermilliarden, um die derzeitige finanzkrise inklusive immobilienblase, börsencrash und kostenexplosionen diverser art (hat noch jemand den überblick, was momentan alles den bach runtergeht?) in den griff zu bekommen. offenbar bedienen sich die hochbezahlten experten dabei aber vollkommen untauglicher mittel und methoden. der wwf schafft es währenddessen nämlich, mit gerade einmal drei euro, den kompletten amazonas-regenwald zu sanieren. wenn die leoparden-retter jetzt noch 1,75 euro für die deutsche rezession in der portokasse finden und verraten, wie ihr geheimnis lautet, sieht die welt doch gleich wieder viel besser aus.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Auch Richard Nixon mischt sich in die Debatte ein
11/14/2008 10:52 AM

The Chinese use two brush strokes to write the word "crisis". One bruch stroke stands for danger; the other for opportunity. In a crises, beware of the danger - but recognize the opportunity![Link] [Cache]
politplatschquatsch: Johann Wolfgang von Goethe analysiert die Krise
11/14/2008 10:52 AM
Alles scheint seinen gewöhnlichen Gang zu gehen, weil man auch in ungeheueren Fällen, wo alles auf dem Spiel steht, noch immer so fortlebt, als wenn von nichts die Rede wäre.

Johann Wolfgang von Goethe, Die Wahlverwandtschaften, Weimar, Oktober 1809[Link] [Cache]
Neu: 60-Cent-Jobs möglich - ein Armutszeugnis
11/14/2008 10:48 AM
Wer einen 1-Euro-Job unterhält und Beispielsweise 13 Stunden arbeitet, muß laut der gestrigen Entscheidung des Bundessozialgericht, seine Aufwandsentschädigung selbst tragen. Das entspräche, bei einem Mehraufwand von zb. 50,- Euro Fahrtkosten, einem Stundenlohn von 0,60 Euro.

Der 1,- Euro-Job ist ein Armutszeugnis und gehört abgeschaftt!

Info

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Duckhome: Das gilt nicht nur für Nazis sondern auch für Rassisten und Faschisten jeder Art
11/14/2008 10:48 AM

Wenn man am aufräumen ist findet man die tollsten Sachen:

Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus.

Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig.

Man kann anständig und Nazi sein. Dann ist man nicht intelligent.

Und man kann anständig und intelligent sein. Dann ist man kein Nazi.


Gerhard Bronner


Kürzer und genauer kann man es nicht auf den Punkt bringen.


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Oeffinger Freidenker: Ein Hoch auf die FDP
11/14/2008 10:47 AM
Man glaubt es kaum, aber die FDP nimmt ihren Auftrag wahr und tut etwas für die Bürgerrechte. Nachdem die GröKoz erwartungsgemäß den Bundestrojaner abgenickt hat, versucht die FDP nun die Länder dafür zu mobilisieren, dem Gesetz im Bundesrat die Zustimmung zu verweigern. Ein Hoch der FDP, und ich meine das bitterernst. Sie sind die einzigen, die gerade etwas tun, sieht man mal von der sich in Berlin verweigernden LINKEn ab.
Und wisst ihr, wo es hängt? Hessen. Dort ist Roland Koch ja gerade dank vierer SPD-Verräter Alleinherrscher, und das bedeutet, dass die hessischen fünf Stimmen unangefochten den Ausschlag geben werden. Ein Schelm, wer da an Zufall denkt.
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seelensplitter: die illusion von demokratie erhalten
11/14/2008 10:25 AM
Nicht, dass man mich falsch versteht - ich traue der FDP nicht und halte ihre Ablehnung des Gesetzes eh nur für Augenwischerei, die werden so oder so einknicken oder in irgendeinem Kompromiss a la "aber ein paar von uns stimmen dagegen" (siehe SPD) letztlich dafür Stimmen. Aber das hier ist doch wirklich beispielhaft für die Denk- und Vorgehensweise der Faschisten in der CSU:

Zitat:
Scharfe Warnung an die FDP: CSU-Generalsekretär Karl-Theodor zu Guttenberg kritisierte das Verhalten der bayerischen Liberalen beim BKA-Gesetz. "Die FDP sollte sich genau überlegen, ob sie das Thema Terror-Abwehr zur parteipolitischen Profilierung nutzen sollte" sagte Guttenberg der "Berliner Zeitung". Er appellierte an die Liberalen, ihre Meinung zu ändern: "Wir haben einen Koalitionspartner, der sich offenbar bockig zeigt, aber den Maßstäben der Vernunft doch noch Folge leisten sollte."

(Quelle: Spiegel Online)

So entlarvend war ihre Sprache schon lange nicht mehr. Querulanten sind nur "bockige" Kinder und "unvernünftig" - ja, diese Vernunfts-Keule wird gerne herausgeholt gegen Andersdenkende. Wer will schon unvernünftig sein - und diesen Vorwurf in aller Öffentlichkeit über sich ergehen lassen?

Aber es ist noch perfider. Wahrscheinlich ist das ganze nur ein Manöver - ein fiktives Exempel - und die FDP ist gar nicht dagegen, sondern spielt kurz den Querulant, damit das Regime sich aufplustern und Abweichler als unvernünftig diskreditieren kann. Nach ein paar Tagen stimmt die FDP dann wohl "unter Bauchschmerzen" dem Gesetz zu, eine handvoll Abgeordneter enthalten sich (wohlweißlich aber nur so wenige, dass das Gesetz nicht gefährdet wird) und die Illusion von demokratischer Willensbildung ist gerettet.[Link] [Cache]
seelensplitter: obamas gesinnungstest
11/14/2008 10:25 AM
Zitat:
Wer sich für einen Job in der neuen US-Regierung bewerben will, darf sich auf hektische Zeiten gefasst machen. Mit Sicherheit wird er nach längst vergessenen Informationen kramen müssen, in Aktenordnern, Schuhkartons - und vor allem im eigenen Gedächtnis.

Denn potentielle Mitarbeiter des künftigen Präsidenten Barack Obama müssen einen umfassenden Gewissenstest über sich ergehen lassen. Auf jeden Bewerber wartet ein obligatorischer siebenseitiger Fragebogen, den die "New York Times" am Donnerstag auf ihrer Internetseite veröffentlichte.

Der Test hat es in sich. Unter anderem müssen die Bewerber darlegen, ob sie jemals etwas aufgeschrieben oder gar publiziert haben, das "dem künftigen Präsidenten schaden könnte". Die Frage nach dem Privaten wird in dem Papier denkbar nüchtern formuliert: "Wenn Sie jemals ein Tagebuch geführt haben, das etwas enthält, das einen Interessenskonflikt darstellen könnten oder Sie, Ihre Familie oder den gewählten Präsidenten in Verlegenheit bringen könnte, beschreiben Sie es."

Der Bewerber muss zudem angeben, ob er jemals "eine Form der elektronischen Kommunikation benutzt" habe, ob nun "E-Mails, SMS oder Instant Messengers". Auch hier folgt die schlichte Aufforderung, die verschickte Post zu beschreiben, sollte sie "einen Interessenkonflikt" darstellen.

Schlechte Karten haben offenbar auch Raser und Falschparker. Wer einen Job in der neuen Regierung wolle, müsse sogar Strafzettel von über 50 Dollar (umgerechnet 40 Euro) angeben, schreibt die "NYT". Zudem müssten "alle Geschenke im Wert von über 50 Dollar" benannt werden, die der Bewerber oder sein Partner jemals von einer Person angenommen haben, die "nicht mit Ihnen verwandt oder eng befreundet" ist. Auch ist der Job-Interessent verpflichtet, zu verraten, ob er selbst oder ein Familienmitglied eine Waffe besitzt.

(...)

Und zur Sicherheit ist die letzte, die 63. Frage geradezu allumfassend abgefasst: "Bitte geben Sie uns jede andere Information, auch über andere Mitglieder Ihrer Familie, die einen Interessenkonflikt bedeuten oder und peinlich für Sie, Ihre Familie oder den gewählten Präsidenten werden könnte".

(...)

Wer den Test hinter sich hat, dem ist aber noch kein Büro im Weißen Haus sicher. Üblicherweise stellen das FBI und andere US-Sicherheitsbehörden anschließend eine Fülle weiterer Fragen. Abschrecken wird der harte Bewerbungsbogen allerdings kaum jemanden: Die Arbeitslosenquote in den USA ist so hoch wie seit 14 Jahren nicht mehr.

(Quelle: Spiegel Online)[Link] [Cache]
Principiis Obsta: Reden wir vom Eigentum!
11/14/2008 09:17 AM

Von Kurt Pätzold

Kein Bild wird zur Illustrierung der Finanzkrise häufiger gebraucht als das vom Flächenbrand. Es steht uns gleich vor Augen, denn das Fernsehen sendet regelmäßig Filmaufnahmen, wenn im fernen Kalifornien ausgedehnte Regionen von Bränden heimgesucht werden, Wälder in Flammen stehen, Tiere vor den Flammen fliehen, Menschen um ihre Behausungen bangen. Am Boden und aus der Luft suchen dann Feuerwehrleute Flammenmeere einzudämmen und der entfesselten Naturgewalten Herr zu werden. Solche Kräfte, erfahren Leser und Hörer, würden jetzt gebraucht, um den »entfesselten Kapitalismus« zu bändigen.



Jetzt, so beruhigen uns die Medien, seien, jedenfalls in der Bundesrepublik Deutschland, die rechten Feuerwehrleute am Werke. Seit die Mehrheit des Bundestages der Regierung auf deren Verlangen eine de-facto-Ermächtigung ausgestellt hat, Milliarden-Beträge zugunsten von Banken auszugeben, scheint alles auf dem besten, einzig gangbaren, also alternativlosen Wege zu sein. Keine Katastrophe, die in deutschen Reichen nicht auch ihren Helden hervorgebracht hätte. In der gegenwärtigen ist er inmitten der Turbulenzen schon markiert. Diesmal kein General oder Feldmarschall, sondern ein Zivilist. Am Design für ein Ehrenkreuz mit Schlauch und Spritze am Banken-und-Börsen-Bande wird sicher schon gearbeitet. Die Verleihung erfolgt, wenn des Finanzministers »dicker Hals« abgeschwollen sein wird.

Und die Bürgerinnen und Bürger? Sie sind aufgerufen, die Löscharbeiten nicht zu stören, sondern den Offizieren und Mannschaften des Feuerwehrkommandos mit ihren bescheidenen Mitteln zuzuarbeiten. Die Ansinnen und Aufträge lauten: Keine Panik! Keine Gelder in Strickstrümpfe und unter Matratzen! Keine Kaufzurückhaltung! Keine »überhöhten« Lohnforderungen! Und vor allem und wichtiger als all das: Keine Belästigung der Löschmannschaften durch Antwort heischende Fragen. Der Tag, da über dieses und jenes geredet werden müsse, werde kommen, wenn die Flammen erstickt sind und der Rauch sich verzogen hat. Wann das sein wird, läßt sich vorerst nicht sagen.

Immerhin, daß Klärungsbedarf besteht, wird von denen nicht bestritten, die von Entscheidungsbedarf sprechen müßten, aber nur vage Ideen wie Begrenzung von Managergehältern als Schutzvorrichtungen ausgeben.

Es gibt grundsätzliche Fragen, allen voran die nach den Ursachen dieser Krise, die nicht erst in diesem Jahrhundert entstanden sein können, sondern mindestens zwei Jahrzehnte in das verflossene zurückreichen. An ihrer Entwicklung hat die Wirtschaftspolitik etlicher Regierungen – in Deutschland von Schmidt und Kohl über Schröder zu Merkel – ihren Anteil. Aber wir sollten nicht immer nur über Politiker, sondern Brechts Rat folgend über das Eigentum reden, in diesem Falle über das an den Banken. Schon in dieser Phase der Krise gibt es Gewinner, durchaus nicht nur Verlierer. Aufklärung und Abhilfe werden daher schwerlich auf dem Wege einer Verständigung von »unten« und »oben« zustande kommen. Daß das, was die Regierung jetzt tut, im Interesse aller liegen könnte, ist Köhlerglaube. auch wenn die Kanzlerin mit den schönen Begriff von der »menschlichen sozialen Marktwirtschaft« vorgibt, alle gemeinsam beglücken zu können. Der »Instrumentenkasten« der Kanzlerin ist für die Reparatur von Wagen des Typs Mercedes S-Klasse ausgelegt und ungeeignet für die von Kleinwagen, Fahrrädern, Rollstühlen, Linienbussen und Pendlerzügen. Die Demokraten werden eigene Instrumente brauchen.


Quelle: Ossietzky[Link] [Cache]
Radio Utopie: Monsanto und Bayer lösen die Probleme um Arbeitslosigkeit und Hunger weltweit
11/14/2008 09:16 AM

Manch einer fragt sich angesichts der Nachrichtenlage warum die Politiker rund um die Welt alle das gleiche Grinsen im Gesicht haben, obwohl die aktuelle Nachrichtenlage doch keinen Grund zum Lachen bietet. Weltwirtschaftskrise, Weltfinanzkrise, Weltrezession, die Währungen im Todestaumel und die Herrschaften grinsen.

Natürlich sind einige auf Drogen, andere wie Herr Bush merken schon lange nichts mehr, einige wie Frau Merkel sind nicht interessiert, Sarkozy denkt an Carla Bruni, Brown hat noch nie gedacht und Steinbrück freut sich, dass er nach seiner Abwahl so schöne Aufsichtsratmandate bekommt. Juncker und Scholz grinsen mal vorsichtshalber und Obama grinst, weil ein Heuler zwar auf den Arm kommt, aber nicht ins weiße Haus.
Selbst Horst Seehofer hat dieses dümmliche Grinsen im Gesicht und er hat es schon lange dort. Bei Sigmar Gabriel ist es, wie auch bei den Schweizern und Spaniern. Eine Epidemie die nur Politiker befällt. So eine Krankheit wäre sicherlich nett, vor allem wenn sie schnell und schmerzfrei letal endete. Aber eher lassen die einen Virus erfinden, der die lästigen Bürger umbringt und nur sie verschont.

Selbst die unfähigen Unternehmensführer, auch "Mann Nager" genannt, weil sie jeden Mann und natürlich auch jede Frau aus ihren Betrieben weg nagen, um dafür an den Börsen und bei den Banken gelobt zu werden, haben dieses dumme Grinsen im Gesicht. Und zwar alle ab einer gewissen Größenordnung. Selbst der Papst in Rom hat keine Probleme mehr damit, so zu tun, als ob er andere Religionen, oder gar Menschen überhaupt möge.

Bei solch vielen unerklärlichen Zeichen glauben die einen an Armageddon, die anderen suchen nach der größten Weltverschwörung seit Menschengedenken. Dabei ist es nur ein Kollateralschaden der die alle so glücklich macht. Die Atommanager müssen nicht mehr über die Lagerung von Atommüll nachdenken. Da haben sie demnächst viel Platz für. Überall auf der Welt. Ohne das noch jemand da wäre, der sich beschweren könnte.

Natürlich ist es nicht mit Absicht passiert und es darf auch noch gar nicht wahr sein. Selbstverständlich sind Forschungsergebnisse vollständiger Unsinn.

Gentechnisch veränderter Mais der US-amerikanischen Firma Monsanto kann bei Mäusen die Fruchtbarkeit möglicherweise senken. Eine entsprechende Untersuchung hat die Veterinärmedizinische Universitätsklinik Wien am Dienstag vorgestellt. Wie aus der Zusammenfassung der Studie hervorgeht, wurden die Versuchstiere über einen Zeitraum von 20 Wochen mit den Mais-Varianten NK603 und MON810 gefüttert. Diese Maissorten sind in der EU seit dem Jahr 2007 als Lebens- und Futtermittel zugelassen.

Bei allen Mäuseweibchen haben laut Studie die Zahl der Würfe und der Nachkommen mit der Zeit abgenommen.


Die Wissenschaftler sind natürlich vorsichtig und äußern jede Menge möglicher Bedenken. Wer Monsanto kennt, der weiß wie gerne die klagen. Müssen die schließlich nicht selber bezahlen, weil das ja Betriebskosten sind. Die zahlen dann einfach weniger Steuern. So lassen sich gut Prozesse führen. Selbst die Bestechung von Richtern und angeblichen Fachleuten, können die abschreiben.

Aber es ist ja nicht nur Monsanto. Die anderen Genbuden sind auf dem gleichen Weg. So ist diese Meldung kein seltsamer Zufall sondern nur eine der vielen Bestätigungen für das, was lange klar ist.

Nach dem massenhaften Bienentod durch ein Pestizid am Oberrhein sind nach Ansicht des Landesjagdverbandes auch fast alle jungen Fasane an den Folgen des Pflanzenschutzmittels Clothianidin gestorben. "In diesem Jahr wurden südlich von Rastatt so gut wie keine Jungvögel gesichtet", sagte Klaus Lachenmaier vom Landesjagdverband (Stuttgart). Den Tieren sei die Lebensgrundlage entzogen worden, da Insekten als ihre Hauptnahrung abgetötet worden seien. Es gebe zudem deutlich weniger der seltenen und geschützten Rebhühner.


Auch da sieht die zuständige Behörde keinen Zusammenhang. Diese Meinung ist vermutlich die gleiche Methode entstanden, mit der diese Behörde das Liebesleben der Elefanten mit dem Mikroskop untersuchte und danach behauptete, es gäbe gar keine Elefanten, weil sie unter ihrem Mikroskop keine entdeckt haben. Ob Bestechung blind macht, oder werden nur Blinde bei diesen Behörden eingestellt?

"Wir haben für diese Vermutung keinerlei Anlass", betonte dagegen eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Im ganzen Bundesgebiet habe es wegen zu kühler und feuchter Witterung deutlich weniger Insekten gegeben als im vergangenen Jahr. "Es wäre nicht sinnvoll, den Grund für jegliches Leid in der Tierwelt in Clothianidin zu suchen", sagte sie. Es gebe immer Schwankungen in den Beständen von Tieren.


Das die Landwirtschaft aufgrund falscher Fördermaßnahmen ständig auf den gleichen Flächen, die gleichen Pflanzen anbaut und somit durch Monokultur die Schädlinge gerade zu züchtet, ist nur zum Teil Schuld der Landwirte. In Brüssel und in den Landwirtschaftsministerien sitzen die Lobbyisten der Gendreckbuden und kaufen, lügen, täuschen und tricksen solange, bis die Fördergelder genau so ausgegeben werden, dass sie nur den schmutzigen Gewinnansprüchen dieser Buden entsprechen.

Die EU handelt da genauso kriminell wie der dümmlich grinsende Seehofer das als Landwirtschaftsminister getan hat. Aber der hatte gut lachen. Er hat auch im hohen Alter noch Kinder zeugen können und lacht seit dem die anderen aus, die den Gendreck fressen müssen, meist sogar ohne es zu wissen. Denn genau das bedeutet das schmutzige Lächeln der Politker rund um diesen Erdball. Sie wissen, dass sich ihre Probleme lösen. Es wird in China bald erlaubt sein soviel Kinder zu haben wie man will. Den Rest erledigen dann BASF, Bayer und Monsanto.

Zu wenig Arbeitsplätze. Kein Problem. Monsanto macht das. So wie es in Südamerika schon Leute gibt die an den immer schneller steigenden Giftmengen sterben, die Monsanto für seine genetische Fehlentwicklung braucht und es dort schon massiv mißgebildete Kinder gibt, mit denen Monsanto natürlich nichts zu tun hat, wird es bald überall auf der Welt aussehen.

Die Genbuden haben den Menschen den totalen Krieg erklärt und ziehen ihn jetzt auch durch. Natürlich nützen ihnen ihre Gewinne nichts. Denn nach dem Tod der letzten Biene dauert es maximal fünf Jahre bis der Mensch stirbt. Auch wenn die Herren hoffen selbst auf irgendwelchen Inseln zu überleben und mit ihren Saatgutreserven ohne genetische Veränderung neu anfangen zu können, ist ihr Geld nichts mehr wert.





Auf Duckhome ist schon so oft über diese Dinge berichtet worden, dass es keinen Spaß mehr macht, die immer gleichen Dinge immer wieder neu zu sagen. Man kann sich auch bis zum Erbrechen zitieren. Deshalb hier noch einmal die wichtigsten Artikel zum Thema.

Man kann, muss und darf aber durchaus noch etwas deutlicher werden. Wenn man Kinder oder Enkelkinder hat oder welche haben will, muss man sogar viel sehr viel deutlicher werden.

Der Tresor des jüngsten Gerichts

Krieg durch Genpatente und Auskreuzung

Monsanto, Genkrieg, der reale Krieg und was man tun kann

Chimären als Kriegs- Arbeits- oder Lustsklaven

Keine Chimären nur Designer-Babys

Chimären Herstellung in England jetzt offiziell erlaubt

Wer da noch nicht genug hat, kann sich die folgenden Artikel noch zu Gemüte führen. Immer schön brav mit dem ältesten anfangen. Die oben genannten sind natürlich doppelt.

17 Artikel zum Bienensterben

35 Artikel zu Monsanto

Es gibt bisher nur einen Mann der gegen Monsanto gewonnen hat. Percy Schmeiser aus Kanada und seine Frau haben einen Kampf geführt, der weit über ihre Kräfte gegangen ist und ihnen sehr viel von ihrem Leben genommen hat. Aber nur mit diesem Einsatzwillen lassen sich die Genverbrecher bekämpfen.

Wem dazu der Mut fehlt, der sollte, bevor er sich und die seinen umbringen lässt, vielleicht sein Geld für die Leute spenden, die etwas gegen Monsanto tun. Eine Gelegenheit für ganz kleines Geld findet sich hier und hier geht es ganz ohne Geld, man könnte höchstens noch ein wenig mehr Fantasie in die Sache legen.

Natürlich ist es zweifelhaft das Frau Aigner, die neueste Imitation einer Bundeslandwirtschaftsministerin, lesen kann und Geld für Vorleser wird sie auch nicht ausgeben. Aber es gibt Leute, die ihr sagen wie viele Menschen gegen sie sind. Wenn es zu viele sind bekommt sie Angst und lässt uns etwas langsamer umbringen. Aber jeder Tag den die Menschheit gewinnt bringt uns einem Aufstand näher. Danach hat sich der Fall Monsanto erledigt. Die Verantwortlichen dort und in den anderen Genbuden, dürften, auch nach herkömmlichen Gesetzen, nicht unter mehrfach lebenslänglich davon kommen.

Es wird Jahrhunderte dauern und alle Kraft kosten, die Erde wieder von disem Dreck zu befreien, wenn wir es überhaupt schaffen. Je eher wir anfangen desto besser. Wir haben nämlich nichts mehr zu verlieren. Wer keinen Widerstand leistet, sollte sich ein schönes Grab und einen Blechkranz gönnen. Mit Blechkranz hört er dann wenigstens, wenn es oben regnet.


Quelle: Duckhome.de


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redblog: Von Bush zu Obama
11/14/2008 09:16 AM


Grafik: Leon Kuhn, [via][Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Warum wir, das DEUTSCHE VOLK, einer VERFASSUNG bedürfen
11/14/2008 08:56 AM

Am Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland wird seit dem Bestehen gebastelt; es wird verändert und gebogen, wie es die Oberen wollen, wie es ihnen gerade großpolitisch in den Kram passt. DD dankt Klaus Jäger dafür, dass er folgenden Artikel zur Verfügung gestellt hat:

v. Klaus Jaeger; Freitag, 22. Februar 2008

I. Verfassung und Völkerrecht

1. Warum wir eine Verfassung brauchen ? Wir haben keine.

Im Falle dieses Parameters für den Standort Deutschland sind wir im internationalen Wettbewerb schlechter „aufgestellt” als irgendein anderes Land dieser Erde.

Warum das von übel ist?

Das Grundgesetz der BRD ist ein Grundgesetz, ein Provisorium, das völkerrechtlich kaum Bedeutung hat - jedenfalls nicht eine so schwere, dass das Grundgesetz das Völkerrecht außer Kraft setzen könnte.

Wir werden gleich sehen, was das mit dem EU - Vertrag von Lissabon zu tun hat…der völkerrechtlich bindende Wirkung haben soll.

Eine Verfassung kann das Völkerrecht außer Kraft setzen. Das, dies Überwiegen der Verfassung einer Nation gegenüber dem Völkerrecht, ist das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Der Völkerrechtler Robert Baumann weist in seiner Dissertation auf das Selbstbestimmungsrecht der Völker hin, hier :

http://www.dissertationen.unizh.ch/2002/baumann/robertbaumann.pdf

Seite 57 , Mitte…

Das Selbstbestimmungsrecht der Völker ist demnach zwingendes internationales Völkerrecht; d. h. alle Staaten haben dieses Recht der Völker auf Selbstbestimmungsrecht zu akzeptieren - wollen sie nicht ihrer eigenen Rechte innerhalb der globalen Staatengemeinschaft verlustig gehen.

Robert Baumann zitiert auch den dazu gehörenden Schiedsspruch des Internationalen Gerichtshofes vom 31. Juli 1989; siehe die dazu gehörende Fußnote im o. verlinkten Text.

Aus dieser modernen völkerrechtlichen Doktorarbeit von Robert Baumann, Uni Zürich, über das Völkerrecht und sein Verhältnis zum Nationalrecht geht weiteres Interessantes hervor:

Der Link hier führt Sie direkt zu dieser Arbeit: http://www.dissertationen.unizh.ch/2002/baumann/robertbaumann.pdf

Wir entnehmen dem Text auf Seite 12 des verlinkten Dokuments:

die Deutschen Bundesländer ( NRW, Sachsen, Bayern, Berlin usw.) müssen dem Abschluss von völkerrechtlichen Verträgen zustimmen; dies geschieht normalerweise über den Bundesrat und die dort abstimmenden Ministerpräsidenten der Bundesländer.

Zitat:

[...] die Länder können also die innerstaatliche Wirksamkeit eines ohne ihre Zustimmung zu Stande gekommenen völkerrechtlichen Abkommens

verhindern.

[...]

Die Einhaltung der im Grundgesetz vorgesehenen Kompetenzteilung [ zwischen Bund und Ländern in D. ] kann vom Bundesverfassungsgericht durchgesetzt werden.

Zitat Ende.

Wenn das keine Perspektiven für Widerstand bietet….

* * *

Apropos „Völkerrecht”:

Auf Seite 14 der o. gen. Arbeit lesen wir, in Deutschland gelte:

> die Allgemeinen Regeln des Völkerrechts erlangen auf Grund von Artikel 25 GG unmittelbare landesrechtliche Geltung , sie sind direkt anwendbar [ im Gegensatz zu GB o. a. Staaten ] und gehen den Gesetzen, nicht aber der Verfassung vor.

Im Gegensatz zu dem Schwedischen Obersten Gericht hat das Bundesverfassungsgericht eine äußerst starke Stellung; Es entscheidet über Geltung und Anwendung der Allgemeinen Regeln des Völkerrechts mit Gesetzeskraft , so dass diese Normen zu einer Ausdehnung der Kompetenzen des Gerichtes gegenüber dem Parlament führen.

[...] < Zitat Ende.

Nur eine Verfassung überwiegt das Völkerrecht und die Macht des Bundesverfassungsgerichtes.

D. H. das Deutsche Volk könnte, wie jede andere Nation, sich mittels einer eigenen Verfassung aus dem Klammergriff der Parteienwillkür und der neoliberalen Finanzhasardeure befreien.

2.

Warum wir einer Verfassung bedürfen, ist:

weil SIE für Völker in dieser Epoche der Menschheit der einzige, friedliche Weg zur Freiheit ist;

…weil SIE der einzig friedliche Weg ist, Deutschland und seine Menschen aus der von Krisen geschüttelten Gesellschaftssituation zu befreien.

3.

Warum wir einer Verfassung bedürfen, ist:

Verfassungsrechte sind einklagbar.

Sie kennen doch die oft und gerne gesehene Szene in amerikanischen Krimis, in der der Verhaftete zu dem officer sagt: „ …ich kenne meine verfassungsmäßigen Rechte ….”

Das ist nicht falsch. Immerhin werden der Staatsbeamte und der Zuschauer daran erinnert, dass es unveräußerliche Rechte von Individuen gibt, die er zu achten hat. Dass diese Rechte nicht immer von allen beachtet werden, tut nichts zur Sache - denn deshalb gibt es sie ja.

Die freiheitlichen Nationalverfassungen sind so etwas wie die Heiligen Schriften des Freien Westen; auf sie kann sich jeder Mensch berufen.

Darin kommt auch die menschenfreundliche Idee zum Ausdruck, jeder Mensch verdiene eine Chance auf ein gutes Leben und Gerechtigkeit.

4.

Warum wir einer Verfassung bedürfen, ist,

dass erst SIE das gedeihliche Zusammenleben eines Volkes grundlegend und legal ermöglicht;

Alle sich im Inland Aufhaltenden haben sich an die Verfassung des Landes zu halten: Regierung, Volk, Staatsdiener, Wirtschaft, Gewerkschaften, Militär, Verwaltung, Geheimdienste, Polizei, Institutionen, und die öffentlichen Systeme der Daseinsvorsorge in Kultur, Bildung, Rente, Gesundheit, Verkehr, und der Versorgung mit Wasser und Energie, Abfallwirtschaft - auch Gäste, Besucher, Touristen und Parteien.

5.

Warum wir einer Verfassung bedürfen, ist :

erst eine Verfassung wird alternative Lebensformen ermöglichen; sofern die Freiheit der Wahl der Lebensform und Weltanschauung in ihr festgeschrieben ist.

* * *

Eine völkerrechtskonforme Nationalverfassung zu beschließen ist das unveräußerliche Recht der Völker; sie ist der Königsweg zur Freiheit und damit zur Selbstbestimmung.

* * *

Eine Nationalverfassung ist ein Ausweg aus der verfahrenen Situation.

Sieht noch jemand einen anderen ? Nein?! Ok, dann nehmen wir doch den einzigen Weg, der sich bietet….

Wenn man sich in einem brennenden Haus befindet, und es bietet sich ein Ausweg an, nimmt man den.

Die Diskussionen der Parlamentsparteien über Partikularprobleme muten indes an, als diskutiere die Feuerwehr vor einer brennenden Stadt darüber, wie viele Hände voll Wasser man nun auf den Brand schütten wolle und wo dies zu geschehen habe.

Dabei könnten sie über ausgezeichnete Löschflugzeuge, Hubschrauber, Wasserkanonen und was nicht alles verfügen …

Jeder Feuerwehrmann, jeder Sanitäter, jeder Polizist, jeder Rettungspilot, jeder Arzt und jede Krankenschwester aber HANDELT, wenn Menschen in Not sind.

Würden sie im Notfall ergebnislos diskutieren angesichts der Schreie der Opfer , würden wir uns fragen, ob sie überhaupt helfen WOLLEN oder KÖNNEN ?

Wer in einer aktuellen Gefahrenlage helfen kann und dies nicht tut, macht sich mitschuldig an Elend und Tod.

II.

Vorschläge für einige, in eine Deutsche Nationalverfassung einzuschreibenden Rechte - wobei der Autor hier sich sicher ist, dass dies nur ein Anfang sein kann und es weiterer Rechte und Pflichten bedarf hinsichtlich des Staatsaufbaus:

Die Allgemeinen Menschenrechte.

In Verfassungsrang wird der Schutz der Umwelt, der Tiere, der Pflanzen, Gewässer und typischen Landschaften erhoben. Gentechnik ist im Freiland verboten.

Die Gewaltenteilung von Parlament, Regierung, Gerichten, der Vollzug der Gesetze.

Neuregelung der Kompetenzen der verschiedenen politischen Ebenen: lokal, regional, national und international.

Die freiheitliche, Direkte Demokratie wird als Staatsform gewählt.

Die Bundesländer werden neu gegliedert.

Wahlpflicht für alle mündigen deutschen Staatsbürger.

Ein Sozialstaatsgebot.

Das Eigentum des Staats an infrastrukturellen Einrichtungen wird gesichert.

Eigentum verpflichtet zu sozialverträglichem Handeln.

Meinungsfreiheit.

Religionsfreiheit.

Widerstandsrecht.

Umbau der Staatsmedien; Besetzung der Führungspositionen nach Eignung und Verdiensten im Sinne der neuen Verfassung.

Besonderer Schutz und Förderung der Familien; auch der Alleinerziehenden; Familie ist da, wo Kinder sind und Menschen zusammenleben.

Rückführung ehemals öffentlichen Eigentums der Daseinsvorsorge hinaus aus evtl. Privatbesitz zurück in Staatsbesitz.

Währungshoheit.

Öffentliche Wahl der Verfassungsrichter auf Vorschläge aus der unabhängigen Richterschaft; Ernennung auf Zeit durch Wahl des Volkes. Wiederwahl ausgeschlossen.

Nationale Kriegsbeteiligung oder Kriegsmaßnahmen finden nur zur Landesverteidigung statt.

* * *

Kurz und gut: die denkbare , neue Nationalverfassung wäre ein neuer Gesellschaftsvertrag, der viele bewährte, traditionelle Elemente enthält, aber auch Neues, - unserer Zeit, unserer Epoche notwendig angepasstes.

Denn das Sich-anpassen-können an sich verändernde Lebensbedingungen ist das Geheimnis des Überlebens der Menschheit und das von erfolgreichen Gesellschaften; die Anpassung der Verfassung an die modernen Lebensumstände soll die Harmonie innerhalb der Gesellschaft fördern, aber gleichrangig auch die Harmonie mit der Natur, in die die Gesellschaft eingebettet ist.

In einer wirtschaftlich, politisch, verkehrstechnisch und umweltpolitisch vernetzten Welt bedarf es der Anpassung, der Überarbeitung oder gar der Neuschöpfung der die Nation verbindenden Grundsätze.

Keine Nation steht heute mehr für sich alleine in der Welt; fast alle sind vom globalen Klimawandel und einer sich hochmütig gebärdenden Wirtschaftselite und einer sich hilflos gebärdenden Politikerelite betroffen.

* * *

III.

Ohne völkerrechtlich verbindliche Nationalverfassung stellt sich ernsthaft die Frage der Souveränität Deutschlands. In meinem Aufsatz „Rettet die Republik !” habe ich diesbezüglich Bezug auf „Die Jahrhundertlüge” v. Holger Fröhner genommen; es gibt eine weitere Quelle, das Buch Das Deutschland Protokoll; v. Ralf U. Hill,

ISBN 978-3-940845-88-7 ; 24,95 €. Das bekommen Sie hier:

http://www.j-k-fischer-verlag.de/deutschlandprotokoll.html

Setzt man sich mit dem dort vorgestellten Material auseinander, kommt man schnell an den Punkt, die erwähnten Verträge mit eigenen Augen sehen und lesen zu wollen. Allein, das bereitet Schwierigkeiten. Glaubt man, im Internet im Dokumentenarchiv entsprechende Verträge gefunden zu haben, nennt dem Wahrheitssuchenden ein virtueller „Jemand” einen anderen Vertrag, dessen Verbindlichkeiten höherrangiger zu bewerten seien als z. B. der „2 + 4″ - Vertrag, das Grundgesetz, die SHAEFT-Gesetze, die Verfassung des 2. Deutschen Reiches, die angeblich höhere Legitimität besitzt als andere Verträge oder Rechte - kurzum, es ist, als schlage man bei der Recherche einer Hydra den Kopf ab und zwei neue wüchsen sofort nach.

Man bewegt sich - ohne roten Faden - durch ein Labyrinth. Aus diesem gibt es ohne völlige Transparenz und Offenlegung der Verträge, ihre Bewertung und Gewichtung, keinen Ausweg. Wer wird dafür Sorge tragen ? Wer ist dafür verantwortlich ? Wer hat dieses Chaos hinsichtlich des völkerrechtlichen status quo Deutschlands angerichtet?

Es ist ernsthaft zu bezweifeln, ob es jemals vollständige Aufklärung seitens der Verantwortlichen geben wird.

In dieser Situation bleibt nur ein Ausweg: der Beschluss einer Nationalen Verfassung für Deutschland durch das Deutsche Volk.

Dies ist auch das Recht der Nachkriegsgenerationen des Deutschen Volkes - wie es das Recht jeden Volkes auf Erden ist und war und sein wird.

Geschenkt wird uns eine Nationale Verfassung nicht werden. Optimistisch stimmt uns da die Geschichte der Menschenrechte in Westeuropa (letztere sind auf der website cluster1.eu nachzulesen im Standardmenue) . Trotz eines quälend langsamen Fortschrittes gab und gibt es diesen Fortschritt im Bewußtsein der Freiheit (Hegel). Es ist die Verantwortung unserer Generationen, auf diesem Weg einen weiteren Fortschritt wenigstens zu versuchen - und wenn er in der Sicherung des bereits Festgeschriebenen besteht, - für kommende Generationen, uns selbst und unsere Freiheit.

* * *

Klaus Jäger; Freitag, 22. Februar 2008; überarbeitet Donnerstag, 13. November 2008; www.cluster1.eu

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politplatschquatsch: Wer hat es gesagt?
11/14/2008 08:52 AM
Vielleicht muss eine zeitlang in Deutschland Sonntagsschule sein.[Link] [Cache]
PROLLblog: Die "Welt(in)" informiert
11/14/2008 08:47 AM

Geldwegwerfen kann teuer werden - WELT ONLINE - vor 21 Minuten gefunden

Wer hätte das gedacht? Deshalb seien Sie(in) in Zukunft(in) sparsamer beim Wegwerfen von Geld(innen) und schmeißen Sie nur noch Centmünzen in den Müll!

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Duckhome: Islamkritik und Holocaust-Leugnung gehen immer öfter zusammen
11/14/2008 06:46 AM
Nicht nur unsere belgischen Freunde, sondern auch wir wollen wieder mal ein Ereignis in Flandern würdigen: Roland Raes, Urgestein des Vlaams Blok/Belang, steht heute wegen Leugnung des Holocaust vor Gericht. Was hat das mit uns in Deutschland zu tun?



Die Übersetzung des Videoclips: Zunächst ist er auf einer Feier mit anderen Rechten und Nationalisten zu sehen. Er wendet sich an flämische "Ostfronter" und ihre Freunde (unter dem Namen "Langemarck", also dem Namen des Ortes in der "Westhoek", an dem zum ersten Mal Giftgas eingesetzt wurde, marschierten flämische Freiwillige mit anderen Kameraden der Waffen-SS nach Osten.) Der VB setzt sich in Belgien dafür ein, daß sie und die Kollaborateure den Widerstandskämpfern und - z.B. jüdischen - Kriegsopfern gleichgestellt werden, auch finanziell.
Raes sagt:
"Sechzig Jahre zuvor haben Sie eine schwere Entscheidung getroffen, zweifellos aus jeweils unterschiedichen Motiven: für Flandern, für die Vereinigten Niederlande, für Deutschland, Europa und das Christentum..."

Vlaams Blok und Vlaams Belang sind noch immer die gleiche Partei, sagt Filip Dewinter. Und wenn Filip Dewinter da keinen Unterschied macht, müssen wir das auch nicht.

Der Kommentar stellt Raes dann etwas genauer vor:
"R. ist ein Blokker der ersten Stunde mit neonazistischen Ansichten. Alle Mitglieder des VB wissen das und es stört sie nicht. - Der Vize-Vorsitzende der braunen Partei enthüllte seine Ansichten zum Holocaust in einer Sendung des Niederländischen Fernsehens über Rechtsextremismus - und behauptet doch, daß der VB nicht antisemitisch sei."
Er sagt - und das ist die Grundlage des Verfahrens:
"Sie..."(= Die Juden.BB)
"...wurden in der Tat verfolgt, und systematisch weggebracht, doch ob sie während des Krieges systematisch und geplant ermordet wurden, ist eine andere Frage."

Der Interviewer fragt:
"Und die Zahl von 6,5 Millionen?"
Antwort:
"Wird konstant behauptet."
Frage:
"Sie zweifeln das an?" "Ja."
Der Sprecher im Film stellt fest, daß alles, was über den Holocaust berichtet werde, für Roeland Raes schwer übertrieben sei.

Roeland Raes trat als Vizevorsitzender zurück, Frank Vanhecke. damals Vorsitzender, der jetzt selber ein paar kleine Problemchen hat, nahm die Demission an, und Raes wurde in den Hintergrund gezogen. Frank Vanhecke wird mit dem Begriff "muilkorfwet" (=Maulkorbgesetz) für das seit 1995 in Belgien bestehende Gesetz gegen Holocaustleugnung zitiert.

Bei 3:15 sieht man dann den von uns schon des öfteren gewürdigten Bart Debie, das Fernsehteam hereinführen, und er sieht sichtlich angepisstnervt aus. Der Film schließt mit dem weiteren Schicksal von Raes: er wurde aus den öffentlichen Parteiämtern abgezogen, war aber bis zur Endredaktion des Films weiter im "Studiendienst" des VB tätig, da, wo die Grundsatzdokumente des VB geschrieben werden. Angezeigt wurde er vom schon 2001. Das Forum der Joodse Organisaties hat seinerzeit Klage eingereicht und beanstandet in einem Eintrag von heute, daß Roeland Raes noch immer Parteimitglied ist.


Soviel zur immer wieder gehörten Legende von den Juden, die angeblich in Massen den VB wählen.

Was hat das mit uns in Deutschland zu tun? Nun...

Hier haben wir ein sich sehr wichtig nehmendes Blog mit guten Beziehungen zum Vlaams Belang, das obige Entenpfanne fleissig versucht hat, weiterzuverbreiten. Man kennt und schätzt sich halt.

Ja, und da können wir der heroischen PI-schen Selbsteinschätzung, die hier noch mal aufgebrutzelt wird, leider nicht zustimmen. "Lemming" passt zwar, aber in eine ganz andere Richtung:


Quelle.

Über den Gedankenkosmos von kewil habe ich ja schon berichtet. Über Ann Coulter, so islamkritisch wie antisemitisch, auch. Hier ein Artikel aus der "Jüdischen Allgemeinen". Kreuz.net hatten wir schon mit dem Ausfall gegen die Abfallmenschen gewürdigt. Hier kommt, was Kreuz.net zum Thema Holocaust so einfällt. Auch deren server steht in den USA. Auf Kreuz.net veröffentlicht auch der FPÖ-Politiker Johann Gudenus, wie man hier nachlesen kann.

Wie man sieht: Islamkritik und Antisemitismus gehen zusammen. Nicht immer, aber immer öfter.


Weiterführend:

Die Klassiker aus 2006:
Der Morgen (Dr. Dean) zu Rechtsextremismus.
word2go: Pressefreiheit oder Volksverhetzung
"HASS" von "wirres.net".

Unermüdlich 2008:
Politisch Korrekt

Und das noch zum Schluss aus der Abteilung "PI lobt den Führer":



Die Pixel fallen ja immer so leicht aus dem Netz,nicht wahr? Deswegen als Beweise:
GegendasVergessen-Polit...pdf
StasiterrorisiertDeutschl....pdf

Der Verfassungschutz beobachtet. Was denn noch?








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Nicht-Abzocken.eu: Andreas Neuber - eine Schachtel Haferflocken und was passiert wenn diese schlecht waren!
11/14/2008 06:37 AM

Die Redaktion muss nunmehr vermuten, dass die Haferflocken des Herrn Neuber doch nicht mehr so frisch waren. Anders lässt sich das sogenannte Update, der Versuch einer Ausrede, nicht erklären.

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Lumières dans la nuit: Die Oktober-Ausgabe von »Erwachet!«
11/14/2008 05:11 AM

Immer wieder fragen sich Menschen, was diese so genannten »Blogs« eigentlich sind. Natürlich könnte man sich – wenn man schon nicht über einen anderen Internet-Zugang verfügt – einfach in die nächste Bibliothek oder in das nächste Internet-Café begeben, um sich mal in aller Ruhe so ein paar Blogs anzuschauen. Wenn man wegen eines bislang eher indifferenten Verhältnisses zum Internet völlig unbeleckt von jeder Fähigkeit und Fertigkeit ist, könnte man dabei natürlich auch jemanden fragen, der schon weiß, wofür spezielle Angebote wie Technorati oder die Google-Blogsuche gut sind, damit man auch zielstrebig ein paar Blogs im Internet finde. Dabei bekäme man in einem fröhlichen Stündchen schon einen ganz passablen Eindruck von der Bandbreite dessen, was in der einfachen Form einer chronologisch geordneten Publikation im Internet möglich ist und in welcher Bandbreite diese Möglichkeiten von so genannten »Bloggern« ausgeschöpft werden.

Dabei würde man eine Reihe recht ernüchternder Feststellungen machen. Hinter dem zunächst fremden Klang des zusammenfassenden Wortes »Blogs« verbergen sich eine ganze Reihe oft recht banaler Ausflüsse des menschlichen Lebens im Internet, die zum Teil auch sehr interessant sein können, aber manchmal eben auch so oberflächlich, gewöhnlich oder gar niederträchtig wie die Menschen sind, die so etwas jeden Tag machen. Vielleicht kommt man dabei sogar schon nach einer einzigen Stunde zu der Einsicht, dass die Zusammenfassung unter dem abstrakten Wort »Blogs« viele Formen des netzöffentlichen Publizierens zusammenfasst, die gar keine richtige Gemeinsamkeit haben, wenn man einmal von der rein technischen Darbietung aller dieser Tätigkeiten in einer vor allem chronologisch dargebotenen Veröffentlichung absieht. Dieses rein technische Merkmal ist allerdings wenig geeignet, um daran eine generelle Aussage über »Blogs« festmachen zu können.

Wer ohne jede Vorkenntnis vom Internet etwas mehr als eine Stunde Zeit in seine persönliche Recherche investiert, stellt dabei vielleicht sogar fest, dass »diese Blogs« das Versprechen dieses denzentralen Mediums wahr machen, jedem Menschen eine Stimme zu geben, ohne diese Äußerungen von technischen Kenntnissen abhängig zu machen; dass es sich somit um eine sehr demokratische Entwicklung handelt, die geeignet ist, die ganze Fülle, Trübsal und Freude realen menschlichen Seins, Denkens und Handelns in das Internet zu bringen. Aber diese Erkenntnis setzt schon eine etwas tiefere Beschäftigung auch mit der Geschichte des Internet voraus, sie ist auch für einen zutreffenden Eindruck von der Natur der »Blogs« nicht vonnöten.

Man könnte sich also selbst ein Bild machen. Es wäre beinahe mühelos.

Man muss es aber nicht. Man kann sich auch ein Bild machen lassen. Das ist noch müheloser.

Denn es gibt ja immer wieder andere, die versuchen, den »blogfernen Menschen« da draußen ein Bild zu machen, was es mit diesen »Blogs« nun auf sich hat. Beinahe immer ist diese Darstellung einseitig und erfüllt den Zweck der Verunglimpfung und dumpfen Angstvermittlung, die nach Möglichkeit so weit gehen soll, dass jedes persönlich gewonnene Bild von den »Blogs« vermieden wird.

Und das kann nicht nur die Journaille in der BR Deutschland und unser gegenwärtiger Innenminister.

Titelblatt Erwachet! - Kinder im Internet mit einem glotzenden Kind und einer verunsicherten Mutter, die das Kind mit ahnungslosem Gesichtsausdruck kontrolliert.Die Ausgabe Oktober 2008 des Periodikums »Erwachet!« der Zeugen Jehovas hat zum Beispiel den Schwerpunkt »Kinder im Internet«, der sich inbesondere an Eltern ohne bestehende Kenntnisse über das Internet wendet. Schon das Titelbild dieser Ausgabe spiegelt das wider, es zeigt ein geradezu hypnotisiert auf einen Monitor glotzendes Kind, das von einer unscharf abgelichteten Mutter an der Türe zum Zimmer beobachtet wird. Die Haltung und Mimik dieser Muter bringt dabei völlige Angst und Ahnungslosigkeit zum Ausdruck. (Siehe die sehr kleine nebenstehende Abbildung des entsprechenden Ausschnittes.)

Ich will gar nicht erst in epischer Breite auf die in diesem Zusammenhang transportierten Inhalte eingehen und zu diesen nur feststellen, dass die Texte für Wachturm-Verhältnisse (!) – natürlich unter Berücksichtigung des biblizistischen Fundamentalismus und des in allem dumpf mitschwingenden Angsttones – fast schon ausgewogen sind und das dezentrale Medium keineswegs direkt »verteufeln«, sondern auf eher subtile Weise den gewünschten Eindruck in das Hirn des Lesers zu brennen suchen. (Wer einen Eindruck von den Inhalten bekommen möchte, spreche einfach ein paar Zeugen Jehovas in freundlicher und menschlicher Weise an, sie werden gewiss behilflich sein, an diese Ausgabe zu kommen. Ich habe die Oktober-Ausgabe nach einem Hinweis ebenfalls heute auf diese Weise erhalten und musste mich keineswegs stundenlang für mein Interesse rechtfertigen oder mich gar auf ein Missionsgespräch einlassen. Auch Fundamentalisten sind Menschen, die sich über ein warmes Wort freuen können.) Aber natürlich findet sich im mehrseitigen Schwerpunkt auch nicht der geringste Hinweis dazu, wie Eltern sich einen eigenen Eindruck von den beschriebenen Erscheinungen des Netzes machen könnten, so dass die dort dargebotenen Informationen wohl in vielen Fällen einfach geglaubt werden. Wenn man Menschen in einen selbstbezüglichen Info-Käfig festhalten kann, ist eine beliebige Manipulation dieser Menschen sehr einfach. Das einzige Mittel, das Menschen hier gegen ihre Manipulierbarkeit gegeben ist, besteht in einem mutigen Schritt aus dem Gefüge dieses Käfiges heraus – und um so einen Schritt zu vermeiden, wird (nicht nur bei den Zeugen Jehovas) massiv Angst und Desinformation vermittelt.

Auch über die »Blogs« wird in einem kleinen Infokästchen informiert, und das sieht so aus (der Text findet sich auf Seite 6):

Blogs - Definition: Internet-Tagebücher - Warum so beliebt? Bloggen ermöglicht es jungen Leuten, über ihre Gedanken, Interessen und Aktivitäten zu schreiben. In den meisten Blogs können die Leser Kommentare anfügen, und viele Kinder finden es einfach toll, wenn jemand auf ihre Einträge reagiert. Was man wissen sollte: Blogs sind für jeden zugänglich. Manche jungen Leute geben unbedarft Informationen preis, durch die sich ihr Familienname, ihre Schule oder ihre Adresse herausfinden lässt. Außerdem wird in Blogs manches geschrieben, was eigentlich rufschädigend ist, teilweise auch für einen selbst. Manche Arbeitgeber wollen sich nämlich das Blog eines Bewerbers ansehen, wenn sie überlegen, ob sie den Betreffenen einstellen sollen.

Oder, um diese kurze Zusammenfassung noch kürzer zu fassen und dabei ihren Kern offen zu legen: »Blogs« sind Tagebücher, die eigentlich ein völlig überflüssiger Zeitvertreib junger Menschen sind. Sie dienen zur Mitteilung von Belanglosigkeiten und ferner dazu, dass der Bloggende das feed back seiner Leser »toll« findet und an diesem Erleben sein Selbstbewusstsein aufpäppelt. Von ihrer völligen Unwichtigkeit selbst für den Bloggenden abgesehen, sind diese »Blogs« eigentlich nur gefährlich und können das ganze Leben zerstören. Schließlich setzen es die Arbeitgeber als völlig normal voraus, dass hier jeder ein Blog hat und wollen da erstmal reinschauen, um sich ein Bild zu machen, als ob der angegebene Lebenslauf eine Recherche in SchülerVZ oder StudiVZ [beide bewusst nicht verlinkt] nicht viel müheloser und auch ergiebiger erscheinen ließe.

Von welcher Qualität die hier dargebotenen Informationen sind, überlasse ich getrost der Einsichtsfähigkeit meiner Leser.

Ein umfänglicher Appell an den Schutzinstinkt von Eltern ist das! Und zudem eine Beurteilung, die jedes Interesse daran erstickt, sich in einer müßigen Stunde selbst ein Bild zu machen. Was bei dieser Bewertung von »Erwachet!« außer der namenlosen Angst vor allem, was außerhalb der eigenen Kirche liegt, erwachen soll, das bliebt wohl nicht nur mir verschlossen…

Zum »Glück« wird dieser mit so durchschaubarer Methodik erzeugten Angst auch begegnet, indem den angstdoof gemachten Eltern gezeigt wird, auf welche Weise sie ihre Kinder »schützen« können – natürlich ganz »biblisch« (Seite 8 und 9 der Oktober-Ausgabe):

[Eine gute Mutter] überwacht die Vorgänge ihres Haushalts (Sprüche 31:27). Es ist einfach ein Muss, die Internetnutzung seiner Kinder zu [...] [...] kontrollieren, und sie sollten auch wissen, dass dies geschieht. Das ist keine Verletzung der Privatsphäre. Schließlich ist das Internet ein öffentliches Forum. Das FBI rät Eltern sicherzustellen, dass sie jederzeit Zugang zu den Verbindungsdaten ihrer Kinder haben, und sich stichprobenartig anzusehen, was für E-Mails sie bekommen und welche Websites sie besuchen.

Nachdem die ganze Vielfalt des Internet in wenigen Seiten »Erwachet!« zu einem Mus verrührt wurde, kann die Überwachung der Kinder zu einem Muss erklärt werden. Dabei wird auch mal eben das gesamte Internet zu einem »öffentlichen Forum« erklärt, damit die totale Bespitzelung der Kinder auch ja keine Verletzung der Privatsphäre ist; diese lästige Unterscheidung zwischen offener Kommunikation in Blogs und persönlicher Kommunikation im Mails, über IM oder Nachrichtensysteme in Foren spielt keine Rolle mehr. »Erwachet!« hat es schließlich verkündet, das wird schon stimmen. Da können die Eltern doch problemlos die Mails ihrer Kinder lesen, die ja semantisch nichts anderes als ein Blog oder eine Website sind – und das natürlich auch den Kindern mitteilen, damit sich die Kinder auch an die umfängliche Bespitzelung ihres Daseins gewöhnen und sich gleich die richtige Schere in das Gehirn implantieren. Für den Fall, dass die Bibel (sie schreibt ja doch nicht so viel über das Internet) als Aurorität nicht ausreicht, wird noch die Empfehlung einer Polizeibehörde eines folternden Unrechtsstaates als weitere Autorität für den bücksamen, geknickten Geist hinzugefügt.

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen. Viele Heranwachsende – vor allem, wenn sie aus einer fundamentalistisch religiösen Familie kommen und deshalb von ihrem sozialen Umfeld zu Außenseitern gestempelt werden – stehen ja vor ganz speziellen Problemen, die oft im familiären Umfeld nicht so leicht zu verbalisieren sind. Wer da das Internet nutzt, findet relativ leicht Menschen, die ähnlichen Herausforderungen an ihrem Dasein begegnen oder begegnet sind, was zu einem hilfreichen Austausch von Erfahrungen führen kann. Das geht natürlich nicht, wenn die eigenen Eltern die Internetnutzung überwachen, doch zeigt »Erwachet!« auch hier, was für ein selbstbezüglicher Info-Käfig eine religiöse Organisation wie die Zeugen Jehovas für die darin Gefangenen ist – auf der letzten Seite gibt es noch den folgenden Hinweis für die jungen Menschen im Chaos der beginnenden Pubertät und ihre sie überwachenden Eltern:

Wo können junge Leute Tipps finden, die ihnen bei ihren Problemen weiterhelfen? Für Cheren (13) in Italien ist der Ratgeber Fragen junger Leute und praktische Antworten eine große Hilfe. Vor einiger Zeit hatte sie Gelegenheit, auch andere in ihrer Klasse für das Buch zu begeistern.

Wer braucht da noch einen unbeobachteten Austausch mit anderen Betroffenen, wenn der eigene kleine, aus Angst, Einschüchterung und Desinformation bestehende Hirnknast solche »praktischen Antworten« auf alle Fragen zentral herausgibt!

Wer jetzt übrigens irgendwelche Parallelen zur Berichterstattung über das dezentrale Internet in den etablierten, zentral organisierten Medien und zu den politisch so nützlichen, geschürten Ängsten sieht, der sieht das gleiche wie ich. ;-)

Vielen Dank für die Oktober-Ausgabe von »Erwachet!« und fröhliche Grüße an E. und M. – aber ich werde wohl am Sonntag nicht im Königreichsaal sein. Euer göttlicher König hat eine zu große Liebe zur Angst und zur hirnlosen Unterwürfigkeit, als dass ich mich zu ihm hingezogen fühlen könnte.

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OSTBLOG: Sorgen um die Wachstumskräfte
11/14/2008 05:09 AM

Der Sachverständigenrat will die Ergebnisse der neoliberalen Gegenreformation krisenfest machen

Von Sebastian Gerhardt

Es ist amtlich, die deutsche Wirtschaft befindet sich in einer Rezession. Nach dem einem ersten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) im zweiten Quartal dieses Jahres ist das BIP, so stellt das Statistische Bundesamt fest, auch in den Monaten Juli bis September gesunken: zwei aufeinanderfolgende Quartale im Minus. Und weil die US-Ökonomen von National Bureau of Economic Research (www.nber.org) sich einmal auf diese Definition geeinigt haben, vermelden die Statistiker das Ergebnis: Rezession. Nur heißt das? Im Alltag ist hierzulande von dieser Krise noch wenig zu merken.

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Duckhome: Monsanto und Bayer lösen die Probleme um Arbeitslosigkeit und Hunger weltweit
11/14/2008 04:46 AM

Manch einer fragt sich angesichts der Nachrichtenlage warum die Politiker rund um die Welt alle das gleiche Grinsen im Gesicht haben, obwohl die aktuelle Nachrichtenlage doch keinen Grund zum Lachen bietet. Weltwirtschaftskrise, Weltfinanzkrise, Weltrezession, die Währungen im Todestaumel und die Herrschaften grinsen.

Natürlich sind einige auf Drogen, andere wie Herr Bush merken schon lange nichts mehr, einige wie Frau Merkel sind nicht interessiert, Sarkozy denkt an Carla Bruni, Brown hat noch nie gedacht und Steinbrück freut sich, dass er nach seiner Abwahl so schöne Aufsichtsratmandate bekommt. Juncker und Scholz grinsen mal vorsichtshalber und Obama grinst, weil ein Heuler zwar auf den Arm kommt, aber nicht ins weiße Haus.
Selbst Horst Seehofer hat dieses dümmliche Grinsen im Gesicht und er hat es schon lange dort. Bei Sigmar Gabriel ist es, wie auch bei den Schweizern und Spaniern. Eine Epidemie die nur Politiker befällt. So eine Krankheit wäre sicherlich nett, vor allem wenn sie schnell und schmerzfrei letal endete. Aber eher lassen die einen Virus erfinden, der die lästigen Bürger umbringt und nur sie verschont.

Selbst die unfähigen Unternehmensführer, auch "Mann Nager" genannt, weil sie jeden Mann und natürlich auch jede Frau aus ihren Betrieben weg nagen, um dafür an den Börsen und bei den Banken gelobt zu werden, haben dieses dumme Grinsen im Gesicht. Und zwar alle ab einer gewissen Größenordnung. Selbst der Papst in Rom hat keine Probleme mehr damit, so zu tun, als ob er andere Religionen, oder gar Menschen überhaupt möge.

Bei solch vielen unerklärlichen Zeichen glauben die einen an Armageddon, die anderen suchen nach der größten Weltverschwörung seit Menschengedenken. Dabei ist es nur ein Kollateralschaden der die alle so glücklich macht. Die Atommanager müssen nicht mehr über die Lagerung von Atommüll nachdenken. Da haben sie demnächst viel Platz für. Überall auf der Welt. Ohne das noch jemand da wäre, der sich beschweren könnte.

Natürlich ist es nicht mit Absicht passiert und es darf auch noch gar nicht wahr sein. Selbstverständlich sind Forschungsergebnisse vollständiger Unsinn.

Gentechnisch veränderter Mais der US-amerikanischen Firma Monsanto kann bei Mäusen die Fruchtbarkeit möglicherweise senken. Eine entsprechende Untersuchung hat die Veterinärmedizinische Universitätsklinik Wien am Dienstag vorgestellt. Wie aus der Zusammenfassung der Studie hervorgeht, wurden die Versuchstiere über einen Zeitraum von 20 Wochen mit den Mais-Varianten NK603 und MON810 gefüttert. Diese Maissorten sind in der EU seit dem Jahr 2007 als Lebens- und Futtermittel zugelassen.

Bei allen Mäuseweibchen haben laut Studie die Zahl der Würfe und der Nachkommen mit der Zeit abgenommen.


Die Wissenschaftler sind natürlich vorsichtig und äußern jede Menge möglicher Bedenken. Wer Monsanto kennt, der weiß wie gerne die klagen. Müssen die schließlich nicht selber bezahlen, weil das ja Betriebskosten sind. Die zahlen dann einfach weniger Steuern. So lassen sich gut Prozesse führen. Selbst die Bestechung von Richtern und angeblichen Fachleuten, können die abschreiben.

Aber es ist ja nicht nur Monsanto. Die anderen Genbuden sind auf dem gleichen Weg. So ist diese Meldung kein seltsamer Zufall sondern nur eine der vielen Bestätigungen für das, was lange klar ist.

Nach dem massenhaften Bienentod durch ein Pestizid am Oberrhein sind nach Ansicht des Landesjagdverbandes auch fast alle jungen Fasane an den Folgen des Pflanzenschutzmittels Clothianidin gestorben. "In diesem Jahr wurden südlich von Rastatt so gut wie keine Jungvögel gesichtet", sagte Klaus Lachenmaier vom Landesjagdverband (Stuttgart). Den Tieren sei die Lebensgrundlage entzogen worden, da Insekten als ihre Hauptnahrung abgetötet worden seien. Es gebe zudem deutlich weniger der seltenen und geschützten Rebhühner.


Auch da sieht die zuständige Behörde keinen Zusammenhang. Diese Meinung ist vermutlich die gleiche Methode entstanden, mit der diese Behörde das Liebesleben der Elefanten mit dem Mikroskop untersuchte und danach behauptete, es gäbe gar keine Elefanten, weil sie unter ihrem Mikroskop keine entdeckt haben. Ob Bestechung blind macht, oder werden nur Blinde bei diesen Behörden eingestellt?

"Wir haben für diese Vermutung keinerlei Anlass", betonte dagegen eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Im ganzen Bundesgebiet habe es wegen zu kühler und feuchter Witterung deutlich weniger Insekten gegeben als im vergangenen Jahr. "Es wäre nicht sinnvoll, den Grund für jegliches Leid in der Tierwelt in Clothianidin zu suchen", sagte sie. Es gebe immer Schwankungen in den Beständen von Tieren.


Das die Landwirtschaft aufgrund falscher Fördermaßnahmen ständig auf den gleichen Flächen, die gleichen Pflanzen anbaut und somit durch Monokultur die Schädlinge gerade zu züchtet, ist nur zum Teil Schuld der Landwirte. In Brüssel und in den Landwirtschaftsministerien sitzen die Lobbyisten der Gendreckbuden und kaufen, lügen, täuschen und tricksen solange, bis die Fördergelder genau so ausgegeben werden, dass sie nur den schmutzigen Gewinnansprüchen dieser Buden entsprechen.

Die EU handelt da genauso kriminell wie der dümmlich grinsende Seehofer das als Landwirtschaftsminister getan hat. Aber der hatte gut lachen. Er hat auch im hohen Alter noch Kinder zeugen können und lacht seit dem die anderen aus, die den Gendreck fressen müssen, meist sogar ohne es zu wissen. Denn genau das bedeutet das schmutzige Lächeln der Politker rund um diesen Erdball. Sie wissen, dass sich ihre Probleme lösen. Es wird in China bald erlaubt sein soviel Kinder zu haben wie man will. Den Rest erledigen dann BASF, Bayer und Monsanto.

Zu wenig Arbeitsplätze. Kein Problem. Monsanto macht das. So wie es in Südamerika schon Leute gibt die an den immer schneller steigenden Giftmengen sterben, die Monsanto für seine genetische Fehlentwicklung braucht und es dort schon massiv mißgebildete Kinder gibt, mit denen Monsanto natürlich nichts zu tun hat, wird es bald überall auf der Welt aussehen.

Die Genbuden haben den Menschen den totalen Krieg erklärt und ziehen ihn jetzt auch durch. Natürlich nützen ihnen ihre Gewinne nichts. Denn nach dem Tod der letzten Biene dauert es maximal fünf Jahre bis der Mensch stirbt. Auch wenn die Herren hoffen selbst auf irgendwelchen Inseln zu überleben und mit ihren Saatgutreserven ohne genetische Veränderung neu anfangen zu können, ist ihr Geld nichts mehr wert.





Auf Duckhome ist schon so oft über diese Dinge berichtet worden, dass es keinen Spaß mehr macht, die immer gleichen Dinge immer wieder neu zu sagen. Man kann sich auch bis zum Erbrechen zitieren. Deshalb hier noch einmal die wichtigsten Artikel zum Thema.

Man kann, muss und darf aber durchaus noch etwas deutlicher werden. Wenn man Kinder oder Enkelkinder hat oder welche haben will, muss man sogar viel sehr viel deutlicher werden.

Der Tresor des jüngsten Gerichts

Krieg durch Genpatente und Auskreuzung

Monsanto, Genkrieg, der reale Krieg und was man tun kann

Chimären als Kriegs- Arbeits- oder Lustsklaven

Keine Chimären nur Designer-Babys

Chimären Herstellung in England jetzt offiziell erlaubt

Wer da noch nicht genug hat, kann sich die folgenden Artikel noch zu Gemüte führen. Immer schön brav mit dem ältesten anfangen. Die oben genannten sind natürlich doppelt.

17 Artikel zum Bienensterben

35 Artikel zu Monsanto

Es gibt bisher nur einen Mann der gegen Monsanto gewonnen hat. Percy Schmeiser aus Kanada und seine Frau haben einen Kampf geführt, der weit über ihre Kräfte gegangen ist und ihnen sehr viel von ihrem Leben genommen hat. Aber nur mit diesem Einsatzwillen lassen sich die Genverbrecher bekämpfen.

Wem dazu der Mut fehlt, der sollte, bevor er sich und die seinen umbringen lässt, vielleicht sein Geld für die Leute spenden, die etwas gegen Monsanto tun. Eine Gelegenheit für ganz kleines Geld findet sich hier und hier geht es ganz ohne Geld, man könnte höchstens noch ein wenig mehr Fantasie in die Sache legen.

Natürlich ist es zweifelhaft das Frau Aigner, die neueste Imitation einer Bundeslandwirtschaftsministerin, lesen kann und Geld für Vorleser wird sie auch nicht ausgeben. Aber es gibt Leute, die ihr sagen wie viele Menschen gegen sie sind. Wenn es zu viele sind bekommt sie Angst und lässt uns etwas langsamer umbringen. Aber jeder Tag den die Menschheit gewinnt bringt uns einem Aufstand näher. Danach hat sich der Fall Monsanto erledigt. Die Verantwortlichen dort und in den anderen Genbuden, dürften, auch nach herkömmlichen Gesetzen, nicht unter mehrfach lebenslänglich davon kommen.

Es wird Jahrhunderte dauern und alle Kraft kosten, die Erde wieder von disem Dreck zu befreien, wenn wir es überhaupt schaffen. Je eher wir anfangen desto besser. Wir haben nämlich nichts mehr zu verlieren. Wer keinen Widerstand leistet, sollte sich ein schönes Grab und einen Blechkranz gönnen. Mit Blechkranz hört er dann wenigstens, wenn es oben regnet.


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Urs1798: Bankenkahlschlag, aber nicht so wie ich es verstehen würde.
11/14/2008 02:54 AM

Nachdem sie alles kahlgefressen haben und Andere deshalb in der Wüste verhungern und verdursten müssen, da kommt Angies-Essensservice auf Rädern und serviert ihnen noch Kaviar als Nachschlag… 20 Banken sollen sich schon gemeldet haben…und die Steuerzahlameisen dürfen die Herrschaften bedienen!

Unterm rettungsschirm wird es eng

Unterm Rettungsschirm wird es eng

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FreiheIT-Blog: Zitat des Tages (14.11.2008)
11/14/2008 02:45 AM

Ohnehin hat die Bundesregierung bisher keinen Nachweis dafür erbracht, dass präventive Online-Durchsuchungen unverzichtbar seien. Vergleichbare Zweifel sind bezüglich der Notwendigkeit und Effektivität von Rasterfahndungen angebracht. Der bloße Hinweis auf – nicht zu bestreitende – terroristische Bedrohungen reicht hierfür allein nicht aus. Es bedürfte vielmehr des Nachweises, dass das bisherige Instrumentarium heimlicher Überwachungsmethoden nicht ausreicht und mithin nur Online-Durchsuchungen in der Lage sind, zukünftige Gefahren zu bewältigen.
(Jörg Tauss)

Dieses Zitat stammt aus der Stellungnahme des SPD-Politikers, wieso er trotz anderslautender Entscheidung seiner Fraktion seine Zustimmung zum neuen BKA-Gesetz (wie schon zur Vorratsdatenspeicherung) verweigerte. Die ganze Stellungnahme kann man hier nachlesen.

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Feynsinn: Neues von der Agenda
11/14/2008 02:25 AM

“Politik machen” heißt, Interessen durchzusetzen. Was auf der Agenda steht, ist mehr oder weniger wichtig, aber in aller Regel einigt man sich darauf, anstehende Entscheidungen zu diskutieren, vorzubereiten und zu treffen.
Ein Extremist in solchen Fragen war der Agenda-Kanzler Schröder. Was er mit seinen Getreuen ausbaldowerte, wurde durchgepeitscht, nicht nur mit dem “Machtwort”, sondern unter wiederholter Rücktrittsdrohung. Alle haben sich dem gebeugt.
Ausgerechnet diejenigen in der hessischen SPD, die ihre Positionen aus den Resten der Schröder-Ära im Einklang mit Schröders Mannen beziehen, haben jede Verlässlichkeit über Bord geworfen und nicht nur regieren unmöglich gemacht, sondern jede Politik der SPD.
Zu fragen: “Woher kommt eigentlich die Wut über die Abweichler?”, womit der Artikel von Timo Frasch auf der FAZ-Homepage eingeleitet wird, ist daher müßig. Ebenso müßig wie die zitierte, dümmlich tendenziöse Behauptung von Forsa, daß 63% der Deutschen “die Entscheidung der drei Abgeordneten Carmen Everts, Silke Tesch und Jürgen Walter, Andrea Ypsilanti nicht zur Ministerpräsidentin zu wählen, für gut befinden.” Forsa macht dumpfe Propaganda, und wer Forsa zitiert, tut nichts anderes. Dieselben Trommelschläger, die da feixend applaudieren, würden jede Regierung für heruntergewirtschaftet befinden, der auch nur zwei Abgeordnete die Gefolgschaft verweigern. Also was nun: Erwarten wir völlig freie Parlamentsentscheidungen oder stabile politische Verhältnisse? Ich kann mit beidem leben, aber nicht mit gezinkten Wahrheiten, die nur die herrschende Minderheitsmeinung verbreiten.

Was ganz unten am Rand der Agenda 2010 geschieht, zerstört jede Gemeinschaft und zuerst die Familien. HartzIV bedeutet, daß sich die Armen gegenseitig zu alimentieren haben. Jeder, dessen Tür offen steht für Partner, Verwandte oder Verwandte von Partnern, hat für diese finanziell aufzukommen. Dies bedeutet unmittelbar, daß Solidarität mit den Allernächsten in den Ruin führen kann. Ziehe ich mit meiner Freundin zusammen? Ich bin doch nicht blöd! Nehme ich ihren Sohn auch noch auf? Bin ich die Caritas? Danke, ihr feinen Sparfüchse, euch opfern wir die letzten Reste menschlichen Anstands, damit wir unsere Banken noch hinreichend unterstützen können.

Wer schon mal gar nicht interessiert, das sind die Versager, die seit Jahrzehnten auf keiner Agenda stehen: Die unverschuldet Ungebildeten, die Vergessenen und der ganze Rest derer, die zu stumpfsinnigem Konsum verführt wurden und nie in Kontakt kamen mit der Notwendigkeit, seinen Standesdünkel in angemessener Rechtschreibung zu Papier zu bringen. Während die Leistungslüge für jeden pädagogisch-didaktischen Dilettantismus herhalten darf und kein Ranking zu überflüssig schien, gelten die Hauptschulen inzwischen nicht einmal mehr als Symptom für ein zynisches Schulsystem. Hauptschüler sind in der Masse zu schlecht für eine Überprüfung ihres Leistungsstandes. Viel zu spät erkennen die Vertreter des feudalen dreigliedrigen Schulsystems, daß nichts, aber auch gar nichts mehr zu retten ist. Was tun? Totschweigen! Daß Deutschland in puncto Bildung ein Entwicklungsland ist, soll niemand wissen dürfen. Zurecht bemerkt Thomas Kerstan in der “ZEIT”:
Statt den Leistungstest der Hauptschüler auszusetzen, sollten sich die Kultusminister das Drama vor Augen führen. Und unter diesem Druck endlich die Bildungsverlierer in den Mittelpunkt ihrer Politik rücken.

Wozu? Es ist doch alles sozial in diesem Land. Wir haben doch Arbeitsplätze geschaffen.

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Russland: Kirche gestohlen
11/14/2008 01:26 AM

Russland: Nicht nur die sakralen Kunstwerke, sondern eine ganze Kirche wurde in Komarovo, 300 km von Moskau entfernt, innerhalb von nur wenigen Wochen gestohlen. Weg. Zustände wie im alten Rom. Die Kirche stand außerhalb des Dorfs und wurde nur selten benutzt. Deshalb ist ihr Verschwinden unbemerkt geblieben. Sicher ist, dass sie im Juli noch unversehrt war. Jetzt stehen noch ein paar Mauerreste und die Fundamente.

A 200-year-old church building has disappeared from a village in central Russia, officials from the Russian Orthodox Church say.

The building had stood near the village of Komarovo since 1809.

via BBC NEWS | Europe | Russia church stolen by thieves

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Die Gutdenker: Elektroauto mit Motorgeräusch aus Boxen
11/14/2008 12:54 AM
Tesla_Roadster_Elektrosportwagen.jpg

Einsteigen bitte! Tesla Motors produziert gerade einen Sportwagen in Serie, der sich echt sehen lassen kann:
Von 0 auf 100 km/h in 3,9 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit ca. 200 km/h

Und das Beste: 100% elektrisch, betrieben mit Lithium-Ionen-Batterien.

ca. 400 Kilometer Reichweite mit einer Ladung
Strom-Ladezeit ca. 3,5 Stunden

Bald rollt der Tesla Roadster auch auf deutschen Straßen! Das einzige Problem des Elektrosportwagens: er macht nicht so laut brumm-brumm wie ein Lamborghini, Ferrari oder ein Porsche, weil er eben keinen alten Verbrennungsmotor hat, sondern einen sauberen Elektromotor.

Elektroautos ohne Motorgeräusch? Von wegen!

Die deutsche Tuningfirma Brabus hat sich nun für den typischen Proll aus Europa etwas ausgedacht. Die Autotuner haben dem Tesla ein Lautsprechersystem von BOSE eingebaut, das für die Insassen und sogar "Zuhörer" am Straßenrand wahlweise den Sound eines V8-Motors oder eines Formel 1-Wagens produziert! Kein Scherz! Der erzeugte Motor-Sound passt sich sogar der Leistungsabgabe über das Gaspedal an.

Diesen Tesla Roadster mit BOSE-Motorgeräusch aus Lautsprecherboxen wird es dann für schlappe 128.000 Euro zu kaufen geben. Hier gehts zur Bildergalerie des Brabus Tesla.

Irgendwie unfassbar. Aber wer es nicht glaubt, kann sich selbst überzeugen: Auf der Essen Motor Show 2008 (29. November bis 7. Dezember) gibt es den zu sehen und "zu hören".

Quellennachweise: Auto-Presse
Bildquelle: Brian Solis (Flickr Creative Commons)
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politplatschquatsch: Der Himmel über Halle II
11/14/2008 12:50 AM
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Nicht-Abzocken.eu: Kostenlos SMS versenden.
11/14/2008 12:37 AM

Als neuen Service bieten wir einen kostenlosen SMS-Versand. Den Link hierzu gibt es im linken Navigationspanel. Leider ist es zur Zeit nur möglich max 2 SMS pro Tag und User zu versenden. Wir bitten um Verständnis.

Nun viel Spass beim Simsen.

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rotglut.org: Andreas Neuber aus Krefeld traut sich (zu) viel zu
11/14/2008 12:21 AM
Running Gag: Alexander J. Kleinjung soll nicht gelogen haben In einer erneuten Klage vor dem LG Kassel behauptet Andreas Neuber aus Krefeld allen Ernstes, der Autor könne nicht beweisen, dass Alexander J. Kleinjung das LG Kassel und das LG Hamburg belogen und vor dem LG Hamburg eine vorsätzlich falsche Versicherung an Eides statt abgegeben hat. ... [Link] [Cache]
rotglut.org: Rotglut.org zeitweise nicht erreichbar
11/14/2008 12:21 AM
DDoS-Attacke? Es sieht im Moment so aus, als wäre Rotglut.org auf Grund einer großen Anzahl von Anfragen an den Server nicht immer zu erreichen. Ich arbeite an der Sache. Ursache ist möglicherweise eine DDoS-Attacke. ... [Link] [Cache]
Ron Paul News & Comments: Ron Paul spricht über die internationale Unterstützung(Video)
11/14/2008 12:18 AM
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