Friday, February 27, 2009

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-25

Parteibuch Ticker Feed von 2008-11-25


Tammox: Neuerliche Christenattacke im Briefkasten
11/25/2008 11:42 PM
John Wesley, (* 17. Juni 1703 † 2. März 1791 in London), Sprößling einer puritanischen Superbrüterin (18 Geschwister!) war Erweckungsprediger und einer der Begründer der methodistischen Bewegung.
Erfolgreich war er jedenfalls - 40.000 Predigten waren der Grundstock für die heute größte evangelistische Strömung.
Wesleys Ansichten über die Allgegenwart von Geistern, die er schon seit seinem zweiten Lebensjahr kannte, als der Poltergeist Old Jeffery das Elternhaus besuchte, sind heute ein wenig in Vergessenheit geraten.
Methodisten haben heutzutage das Glück nicht in ewiger Sünde verharren zu müssen, sondern sie flirten mit Jesus, dem sie immer näher auf den Pelz rücken, bis sie im Idealfall „Heiligung" erreichen.
Erledigt ist die Geschichte allerdings nicht, wenn ein Methodist mit Jesus, Gott und Co verbandelt ist - nein, er muß dann dringend Evangelisation betreiben - also armen Nichtmethodistikern ebenfalls die Heiligung empfehlen.

Und hier wird es für normale Menschen, die nicht dem religiösen Wahn unterliegen anstrengend.
Eine Ausprägung der Wesley-Nachkommen ist die Heilsarmee. Motto 2008: JESUS ERleben.
Das sind die Typen, die einen immer mit dieser schrecklichen Humtata-Musik nerven, wenn man gerade gemütlich einen trinken gehen will und dann penetrant ihre Sammelbüchsen in die Gesichter unschuldiger Atheisten pressen.
Dabei kriegen sie es vom normalen Steuerzahler ohnehin schon Boni, da sie als Religionsgemeinschaft des öffentlichen Rechts" anerkannt ist. Die Arbeit der Heilsarmee fällt damit unter die von den obersten Finanzbehörden als besonders förderungswürdig anerkannten gemeinnützigen Zwecke.

Die öffentliche Förderung kommt dann ihrem Glaubensbekenntnis zu Gute:

Wir glauben, dass die Schriften des Alten und des Neuen Testaments durch Inspiration von Gott gegeben wurden, und dass sie allein die göttliche Richtschnur des christlichen Glaubens und Lebens bilden.
Wir glauben, dass es nur einen Gott gibt, unendlich vollkommen, Schöpfer, Erhalter und Regierer aller Dinge, und dass ihm allein Anbetung gebührt.

Ja, die liebe Bibel mit ihren Anleitungen zu Mord, Todschlag, Sklaverei und Frauenfeindlichkeit.

3 Ich lasse euch aber wissen, daß Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, der Mann aber ist das Haupt der Frau 7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz, die Frau aber ist des Mannes Abglanz. 8 Denn der Mann ist nicht von der Frau sondern die Frau von dem Mann. 9 Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen. 1. KORINTHER 11

11Eine Frau lerne in der Stille mit aller Unterordnung. 12Einer Frau gestatte ich nicht, daß sie lehre, auch nicht, daß sie über den Mann Herr sei, sie sei still. 1. TIMOTHEUS 2,11ff


Wir glauben, dass unsere ersten Eltern in Sündlosigkeit erschaffen wurden, dass sie aber durch Ungehorsam ihre Reinheit und Glückseligkeit verloren haben. Durch ihren Fall sind alle Menschen Sünder geworden, völlig verderbt und mit Recht dem Zorn Gottes ausgesetzt.

Der Menschensohn wird seine Engel senden, und sie werden sammeln aus seinem Reich alles, was zum Abfall verführt, und die da Unrecht tun, und werden sie in den Feuerofen werfen; da wird Heulen und Zähneklappern sein. MATTHÄUS 13, 41

Genau - der strafende, jähzornige, mordende Gott ist der Gute und wir sind a priori alles Sünder, denen mal gleich eingetrichtert werden muß sich zu schämen.

Wir glauben an die Unsterblichkeit der Seele (Ewigkeitsbestimmung des Menschen), an die Auferstehung des Leibes, an das Jüngste Gericht am Ende der Welt, an die ewige Glückseligkeit der Gerechten und an die ewige Strafe der Gottlosen.

Kommt, versammelt euch zu dem großen Mahl Gottes und eßt das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller Freien und Sklaven, der Kleinen und der Großen! OFFENBARUNG 19;17f

Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürgt sie vor mir! LUKAS 19,27

Damit ist auch von vornherein klar, was die Heilsarmee von MIR denkt:
Ich verdiene die ewige Strafe.

63So wie der Herr seine Freude daran hatte, auch Gutes zu tun und euch zahlreich zu machen, so wird der Herr seine Freude daran haben, euch auszutilgen und euch zu vernichten. 5. MOSE 28,63

Na vielen Dank.

Gott (...) frißt die Völker, die ihm Feind sind, er zermalmt ihre Knochen. 4. MOSE 24,8

Diese Leute, die mich als Atheisten für verdammenswert halten, finden dennoch in einem Aspekt Gefallen an mir.
Ich soll ihnen nämlich Geld spenden.
Ja, auch von der Heilsarmee habe ich heute einen dicken fetten Bettelbrief mit allen meinen persönlichen Daten bekommen.
Das Überweisungsformular ist vollständig ausgefüllt - es fehlt nur noch meine Unterschrift.
Es fragt sich nur, ob es der Liebe Gott persönlich, oder sein Diener Wolfgang Schäuble war, der der Heilsarmee meine persönlichen Daten gab.
Horst Charlet, Oberheilsarmee-Macker, schreibt mir zum Schluß:
„Gott segne Sie, … es ist uns ein christliches Gebot, hier aktiv zu helfen!"

Schön, Herr Charlet - für den Fall, daß ich tatsächlich überlegt hätte Ihnen ein bißchen Kohle rüber zu schieben:
Das ist mit dem Schwingen der Christenkeule wenigstens ausgeschlossen![Link] [Cache]
Linke Zeitung: Die Bush-Obama-McCain-Administration
11/25/2008 11:42 PM
Wir haben zur Zeit eine Bush-Obama-McCain-Regierung. Bush hat bereitwillig die von Obama geforderten Angriffe auf Pakistan in Gang gesetzt, und alle drei haben bei dem zu Lasten des amerikanischen Volkes vorgenommenen Geldtransfer (von etwa 840 Milliarden Dollar) an die Wall Street unter einer Decke gesteckt.Die uns rund um die Uhr zudröhnenden Medien verhindern, dass wir uns diese weißen Elefanten genauer ansehen. Der Zirkus ist so laut und farbenprächtig, dass er die wahre Struktur unserer Gesellschaft überdeckt. Die Vereinigten Staaten sind eine Militärdiktatur mit einem wissenschaftlich fundierten Propaganda-Apparat. Teil dieser erprobten Propaganda ist das demokratische Schauspiel, das alle vier Jahre mit großem Aufwand und mit viel Getöse in Amerika inszeniert wird. Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass McCain und Obama von den herrschenden Reichen mit Bedacht ausgesucht wurden, und dass die Auswahl keineswegs insgeheim stattgefunden hat. Man macht das über Wahlkampfspenden, und das Volk hat dann nur noch die Wahl zwischen zwei vorsortierten Kandidaten.Das ist doch ein abgekartetes Spiel. McCain ist ein (chancenloser) Einfaltspinsel. Obama hingegen wurde wiederholt durch Titelbilder auf dem TIME-Magazin zum Herrscher gesalbt. [Das gehört dem TIME-Warner-Konzern, den er natürlich nicht zerschlagen wird.] In den Vereinigten Staaten gibt es keine nennenswerte Linke. Das hat reale Gründe – zum Beispiel schwache Gewerkschaften und nicht genug Streiks. [Die Gründe für die Schwäche der Gewerkschaften würden den Rahmen dieses Beitrags sprengen.] Darum gleichen Stars der Linken wie Ralph Nader oder Amy Goodman nur aufgeblähten Fesselballonen, wie sie bei der Parade des New Yorker Kaufhauses Macy's am Thanksgiving Day (Erntedankfest) zu sehen sind. Hinter ihren gut gemeinten Anstrengungen steckt keine Kraft, und deshalb bleiben sie meist völlig wirkungslos. (Der Verbraucheranwalt Ralph Nader hat schon wiederholt mit wenig Erfolg bei Präsidentschaftswahlen kandidiert. Amy Goodman ist eine mehrfach ausgezeichnete Autorin und Journalistin, die sich für Demokratie und Menschenrechte einsetzt.)[Link] [Cache]
elementarteile: dein Freund und Helfer verplappert sich…
11/25/2008 11:31 PM

wenn man bei einer sogenannten “verdachtsunabhänigen Personenkontrolle” ,nach Überprüfen des Persos über Funk, gefragt wird wie es denn so in Heiligendamm war…

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IBKA: Welchen Einfluss hatten und haben Religionsgemeinschaften auf das Bildungssystem?
11/25/2008 11:25 PM

Diskussionsveranstaltung am Dienstag, 09. September 2008 um 19.00 Uhr
Freireligiöse Gemeinde Wiesbaden, Rheinstraße 78

Diskussionsleitung:
Dr. Holger Behr
Jochen Enders, M.A.

Veranstalter: Religionskritischer Arbeitskreis Wiesbaden – eine Initiative von IBKA und Freireligiöser Gemeinde Wiesbaden.

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bahnbrechendes Urteil: Krankheit als Kündigungsgrund
11/25/2008 09:42 PM

Immer wieder wird uns von berufsunfähigen Vermögensberatern berichtet. Viele sind nach einigen Jahren bei der deutschen Vermögensberatung einfach “aus”, ausgebrannt und können nicht mehr weitermachen.

Leider geraten solche Vermögensberater oftmals nicht nur in die Krise, die schon allein die Erkrankung darstellt, sondern werden von der DVAG mit unrühmlichen Prozessen geradezu verfolgt. Die DVAG verlangt oftmals das Tätigwerden - trotz Erkrankung - und reicht dann noch mitunter Schadenersatzklagen gegen ihre Vermögensberater ein.
Ein Landgericht hatte sich kürzlich mit folgendem grundsätzlichem Fall zu beschäftigen: Ein Vermögensberater fühlte sich völlig ausgepowert, litt am so genannten “burn-out-Syndrom” und erlebte einen dramatischen Umsatzrückgang. Darauf hin bot er einen Aufhebungsvertrag an. Dies wurde abgelehnt. Dann kündigte er mit einer Frist von sechs Wochen das Vertragsverhältnis und legte dabei das ärztliche Attest vor.
Die DVAG pochte auf eine einjährige Kündigungsfrist und verlangte die Weiterarbeit für die DVAG. Danach kam die Klage auf Unterlassen, woanders zu arbeiten, Schadensersatz und letztendlich Feststellung, dass die Kündigung unwirksam ist.
Das Gericht wie darauf hin, dass die Kündigung des Vermögensberaters wirksam ist, wenn gemäß der Rechtsprechung des BGH
- eine schwerwiegende krankhafte Störung vorliegt
- die von nicht absehbarer Dauer ist
- der Ausfall nicht auf andere Weise ausgeglichen werden kann und
- eine nicht behebbare nachhaltige Veränderung der Absatztätigkeit (sprich Umsatzrückgang) vorliegt.
Dann holte das Gericht ein Gutachten ein, das die Krankheit des Vermögensberaters voll bestätigt hat. Demnach war die Kündigung des Vermögensberaters wirksam. Die DVAG verlor ihre Klage - auch in der zweiten Instanz - und hatte alle Kosten zu tragen.
Der Vermögensberater war danach frei. Das Urteil kann als bahnbrechend bezeichnet werden und sollte vielen Vermögensberatern, die ebenso vor einem Trümmerhaufen stehen, Mut machen.

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Demo: Das Klima wandelt sich - Der Krieg bleibt
11/25/2008 09:41 PM
Zürich - SA. 29. November 2008Demonstration und internationaler AktionstagTreffpunkt: 13.30 Uhr, HelvetiaplatzDas Aktionsbündnis AntiAKW organisiert am 29. November 2008 eine bewilligte Demonstration in Zürich. Die Hauptthemen der Demonstration sind: gegen den Bau der neugeplanten drei AKW's, Ausstieg aus der Atomkraft hier und weltweit! Für eine nachhaltige Energieversorgung! Atomkraft bedeutet Krieg! Den Auslöser ein solches Bündnis auf die Beine zu stellen und eine Demonstration zu organisieren, waren die Pläne der AXPO (NOK, CKW), BKS und ATEL drei neue Atomkraftwerke zu bauen (als Ersatz für Mühleberg und Beznau). Dazu kommt natürlich auch die Dreistheit der Atomlobby im Rahmen der internationalen Klimadiskussion dem Volk Atomkraft als ökologisch vertretbar und als eine Lösung für den Klimawandel zu verkaufen. Einige Organisationen/Gruppen vom Bündnis arbeiten schon seit längerer Zeit zu diesem Thema in Form von Infoveranstaltungen, Transpiaktionen, Kampagnen, Unterstützung von Gefangenen aus der Oeko- und antikapitalistischen Bewegung (z.B. Marco Camenisch, ein Atomgegner der ersten Stunde) etc.Nicht nur in der Schweiz, auch International gibt es eine erneute Diskussion um Atomkraft. In Hamburg fand diesen Sommer ein Antirassimus- und Klimacamp statt und in Gorleben legen sich aktuell wieder viele tausend Menschen quer. In Italien diskutiert die neofaschistische Regierung unter Berlusconi darüber, zwei neue Atomkraftwerke zu bauen. Ebenfalls in der Türkei probiert die Atomlobby neue AKWs zu bauen. [Link] [Cache]
politplatschquatsch: Gimf diskutiert "Gute Verbesserungsmglichkeiten"
11/25/2008 09:29 PM
Bruder Younes, so durften wir kürzlich berichten, hatte den Brüdern und Kampfgenossen auf der deutschen dependance der selbsternannten Globalen Islamistischen Medienfront "einige gute Verbesserungsmöglichkeiten" vorgeschlagen. Noch ehe das Bundeskriminalamt die "Propagandisten des Terrors" heute verhaften konnte, entspann sich zwischen den Beteiligten der klandestinen Plattform zur Vernichtung des Abendlandes eine höchst unterhaltsame Diskussion, deren Fortsetzung wir nicht verabsäumen wollen, dem an hochklassigem Kabarett interessierten Publikum zur Kenntnis zu geben:

Forenchef ansar-alhaq ist angetan:Also dass sind schon gute Ideen die Bruder Younes hier gesagt hat!! Online Kuran mit Übersetzung von Dem Pfade Allahs(Für Allahs Sache)Und auch andere Wichtige Themen im Islam z.b. Beziehung zu den Christen, Juden usw.
Wie das alles heute damit ausieht!

Und Anleitungen zu Bomben und so weiter würde die Seite Inschallah Interessanter machen für nachkommende Brüder!

Sind ya nur Ideen könnte man sich überlegen!

aleykum slm!


Younes antwortet:

as-Salamu alaykum,

Bismillah-ir-Rahman-ir-Rahim

BarakAllah feek Akhi. Mindestens einer der die gleiche Meinung hat, Ma Sha Allah. Also ich vertrete hier nicht meine Interessen, denn das meiste was ich an Verbesserungen vorgeschlagen habe, könnte und müsste eigentlich die Interessen aller hier sein wa Allahu Alam. Falls dennoch die Admins nicht einverstanden sind, dann verzeiht mir und Möge Allah mir verzeihen!

Aber Amadullah findet:
Dawa und zugleich die Seite unter Brüder zu verteilen, wie Rundmail usw. Durch noch mehr User brauchen wir mehr Admins!"

wie stellst du dir das vor? Da gibts paar Probelem die auftreten könnten, wenn man Rundmails verschickt, die Kufar verfolgen doch was wir machen und wann wir etwas machen. Da müsste man jedem extra erklären wie sie versteckt abschicken können, bzw. ihren Standort ändern können damit niemand weiß woher sie genau kommen.
Verstehst du?


Younes ist da ganz gelassen:

as-Salamu alaykum wa RahmatAllah wa Barakatuh, Bismillah-ir-Rahman-ir-Rahim

Sollen doch die Kuffar hier anmelden und alles sehen, das ist Da3wa In Sha Allah! Ich sehe immer hier Leute die in ungewöhnlichen Zeiten hier online sind und keines der Themen betrachten und manche sind in meiner MSN-Liste nicht online (weil sonst sind die im Forum und MSN) und daraus schließe ich, dass sich auch Leute der Regierung ab und zu hier einschleichen und woher soll ich nicht wissen, dass du dir ein Scheich-Account erschlichen hast Amatullahh (war nur ironisch gemeint In Sha Allah)! Das war nur damit du es auch verstehst.

as-Salamu alaykum

Und Mujahidzz gibt ihm glatt recht:


Bismillah arahmani arahim, Salamu alaykum wa rahmatullah wa baraktuh,

Ich gebe dem Bruder Yunes recht, also viele seiner Ideen klingen gut, bis auf diese Rundum mailing.

Ich würde ganz darauf verzichten, und es lieber den Brüdern überlassen diese Seite mündlich an bestimmte vertrauenswürdige Brüder mitzuteilen.
Ebenso wie ich durch einen Bruder barak allahu fikuum auf diese Seite gekommen bin.

Selbst so besteht vielleicht immernoch n Risiko, die Seite an einen Kafir weiterzuleiten, aber diese is insha allah wesentlich geringer..als rundmailen.

Wa Salamu alaykum wa rahmatullah wa baraktuh[Link] [Cache]
Der Spiegelfechter: Unser Mann in Pristina
11/25/2008 09:26 PM

Im Kosovo spielt sich derzeit ein kaum zu durchschauendes Schmierentheater ab, in dem Nachrichtendienste und die Mafia eine Hauptrolle spielen. In Deutschland stellt man sich die Frage, ob man es mit einem neuen BND-Skandal zu tun hat. Alle Indizien sprechen gegen eine Beteiligung deutscher Schlapphüte am Sprengstoffanschlag in Prisitina. Die Geschichte hinter der Geschichte ist allerdings nicht weniger brisant.

Was ist passiert?

Am 14. November wurde kurz nach Einbruch der Dunkelheit in der kosovarischen Hauptstadt Pristina ein Sprengstoffanschlag auf das Internationale Verwaltungsgebäude ICO, das im Kosovo als Zentrale der EULEX wahrgenommen wird, ausgeführt. Das ICO liegt auf dem „KFOR-Hill", nur 500 Meter entfernt vom Hauptquartier der NATO-Kosovotruppen. In diesem Areal treten sich die Agenten der verschiedensten Dienste sprichwörtlich gegenseitig auf die Füße – Pristina ist dafür bekannt, die höchste „Agentendichte" auf der Welt zu haben – nahezu alle 34 Staaten, die am KFOR-Einsatz beteiligt sind, haben ihren Militärgeheimdienst vor Ort, hinzu kommen die Auslandsgeheimdienste der EU-Staaten, der USA, Russlands, Serbiens, Albaniens, diverser arabischer Staaten und multinationaler Organisationen. Auch Deutschland ist in Pristina mit mehreren Geheimdiensten präsent. Der BND hat in Pristina einen so genannten „Residenten" vor Ort – „Residenten" sind Botschaftsangehörige, die diplomatische Immunität genießen, von denen aber offiziell nicht bekannt ist, dass sie für den Geheimdienst arbeiten. Den letzten Residenten hatte die Kanzlerin höchstpersönlich „verbrannt", als sie ihn bei einem PR-Termin vor der versammelten Mannschaft und Presse mit den launigen Worten „Und sie sind also der Mann aus Pullach" ansprach. Neben dem „Residenten" hatte der BND anscheinend aber im Kosovo auch operative Agenten im Einsatz, deren Legende darin bestand, für ein Unternehmen tätig zu sein, das deutsche Investoren bei Geschäftstätigkeiten im Kosovo berät. Wie nun herauskam, waren dies drei überstellte Angehörige der Bundeswehr, was nicht verwundert, da der Kosovo für karriereorientierte BND-Beamte als Stationierungsort äußerst unbeliebt ist.

Der deutsche BND-Agent Andreas Jackel hat am 14. November kurz nach dem Anschlag aus dem dritten Stock eines benachbarten Rohbaus das ICO photographiert – exakt von dieser Stelle aus, wurde den Ermittlungen zufolge auch der Sprengsatz, der aus 300g TNT bestand, geworfen. Die Staatsanwaltschaft behauptet, man habe Jackel unmittelbar nach dem Anschlag beim Verlassen des Rohbaus festgenommen - Berlin behauptet indes, dies sei vier Stunden nach dem Anschlag geschehen. Um sein Alibi für die Tatzeit zu belegen, gab Jackel den kosovarischen Behörden die Namen der beiden BND-Kollegen Andreas Brunken und Robert Zoller an. Seinen Pass erhielt Jackel einen Tag später zurück und die Sache schien damit überstanden zu sein, bis eine kosovarische Antiterroreinheit die drei Agenten am letzten Mittwoch in einem Kommandounternehmen festnahm.

Zwischen Pristina und Berlin glühten ab diesem Zeitpunkt die Telefondrähte. Bis Freitagabend war sich Berlin mit den kosovarischen Behörden einig, dass die BND-Agenten am Samstag von einem privaten Flugzeug außer Landes gebracht werden. Auch wenn der Kosovo nur eine eingeschränkte Souveränität hat, so wird er doch von Deutschland anerkannt und ein Einsatz operativer Agenten eines fremden Nachrichtendienstes gilt auch im Kosovo als Straftat. Unter befreundeten Staaten werden solche Fauxpas gemeinhin unter der Hand mit einer Ausweisung geregelt, ohne dass man die Sache an die große Glocke hängt. Deutschland gilt neben den USA als der größte Förderer der kosovarischen Souveränität und als Unterstützer der Regierung Thaçi. Der Umstand, dass die kosovarischen Behörden am Freitag urplötzlich das Agreement mit Berlin aufkündigten und man offiziell Anklage wegen „Terrorismus" und „nachrichtendienstlicher Tätigkeit" gegen die drei Deutschen ermittelt, sie in dreissigtägige Untersuchungshaft nahm und der Presse vorführte, kann nur als feindseliger Akt gegen Berlin gewertet werden. Unabhängig davon, ob die BND-Agenten etwas mit dem Anschlag zu tun hatten – was ist das Motiv für die kosovarische Regierung, derart offen gegen einen ihrer besten Verbündeten vorzugehen?

Hintergrund - EULEX

Ursprünglich sollte die EU Anfang Dezember von der UN das Mandat zur Bildung staatlicher Organisationen im Kosovo übernehmen. Zu diesem Zwecke sollen bis zu 2.000 Beamte aus den EU-Staaten entsandt werden, um im Kovoso Polizei, Justiz und Verwaltung aufzubauen. Während ihrer Mandatszeit übt die EULEX dabei selbst exekutive und administrative Aufgaben aus. Da der Kosovo nur von 28 Staaten anerkannt wird, wobei mit China und Russland auch zwei Mitglieder des Weltsicherheitsrates seine Souveränität nicht anerkennen, hat die UN auf eine Verhandlungslösung mit Serbien gedrängt, das die EULEX-Mission ablehnte und nach wie vor die Position vertritt, dass zumindest die mehrheitlich serbisch bevölkerten Teile des Kosovos zu Serbien gehören. Da die UN der EU das Mandat ohne Entgegenkommen Serbiens nicht erteilen wollte, hat vor allem Deutschland auf einen schnellen Verhandlungserfolg mit Serbien gedrängt.

Als Ergebnis kam ein Sechs-Punkte-Plan heraus, der das Einsatzgebiet der EULEX auf die albanischen Teile beschränkt, während in den serbisch dominierten Teilen des Kosovos nach wie vor die UN das Mandat ausübt. Dieser Sechs-Punkte-Plan wird von den kosovarischen Albanern und ihrer Regierung scharf abgelehnt, da er eine Zweitteilung des Kosovos manifestiert und somit ein weiteres Hindernis zur angestrebten Selbstständigkeit darstellt. Vor allem der kosovarische Ministerpräsident Thaçi lehnt den Sechs-Punkte-Plan vehement ab – die UN vertritt indes die Position, auch ohne Zustimmung der albanischen Kosovaren den Sechs-Punkte-Plan umzusetzen. Laut Roadmap soll die EULEX bereits in der ersten Dezemberwoche ihren Dienst im Kosovo aufnehmen – dann wäre für die kosovarische Regierung jeglicher Widerstand gegen den UN-Plan Makulatur, da man sie in Brüssel und New York vor vollendete Tatsachen gestellt hätte. Dies ist das erste Mal, dass Deutschland und die EU nicht den kosovarischen Forderungen Folge leisten. Für die zutiefst in Korruption und Kriminalität verstrickte Regierung des Kosovos ist dies ein Alarmzeichen.

Hintergrund – Organisierte Kriminalität

Der Kosovo ist das ärmste Land Europas – die rund 2,7 Mio. Einwohner haben ein durchschnittliches Einkommen von 150 € pro Monat. Aber dies betrifft nur die offizielle Wirtschaft, die im Kosovo kaum vorhanden ist. Der eigentliche Wirtschaftsfaktor des Kosovo ist Kriminalität – organisierte Kriminalität, die nicht nur im Kosovo selbst, sondern vor allem in den westeuropäischen Staaten stattfindet. Als Hauptbetätigungsfeld und lukrative Einnahmequelle dienen Drogenhandel, Menschenhandel, Waffenschmuggel und Geldwäsche.

Ein Bericht des BND aus dem Jahre 2005 benennt Ross und Reiter:

Über die Key-Player (wie z. B. Haliti, Thaci, Haradinaj) bestehen engste Verflechtungen zwischen Politik, Wirtschaft und international operierenden OK-Strukturen im Kosovo. Die dahinter stehenden kriminellen Netzwerke fördern dort die politische Instabilität. Sie haben kein Interesse am Aufbau einer funktionierenden staatlichen Ordnung, durch die ihre florierenden Geschäfte beeinträchtigt werden können. Deshalb streben massgebliche Akteure der OK auf dem Balkan entweder in hohe Regierungs- oder Parteiämter und/oder pflegen gute Beziehungen zu diesen Kreisen.

Die im BND-Bericht genannten Namen gehören im Kosovo immer noch der politischen Elite an: Xhavit Haliti sitzt im Präsidium des Parlaments, Hashim Thaçi ist Ministerpräsident und Ramush Haradinaj ist Vorsitzender der fünfstärksten Partei des Kosovos – er wurde erst im April diese Jahres vom Internationalen Strafgerichtshof in einem Verfahren mit 37 Anklagepunkten wegen Kriegsverbrechen aus Mangel an Beweisen entlassen; 9 von 10 Schlüsselzeugen waren tot und der letzte Zeuge verweigerte verständlicherweise die Aussage.

Während andere Staaten eine Mafia haben, hat die Mafia im Kosovo einen Staat. Vor allem der deutsche BND hat sich in den letzten Jahren immer wieder durch Berichte ausgezeichnet, die sowohl die kriminellen Strukturen bis in die höchsten Ämter des Staates, als auch die durch Korruption im staatlichen Verwaltungsapparat selbst anprangerten – so hat beispielsweise jedes Ministerium im Kosovo im vergangenen Jahr Ausgaben zwischen einer halben Million und fünf Millionen Euro aus dem Haushalt nicht erklären können.

Wer warf die Bombe?

Für eine Beteiligung der deutschen Agenten am Bombenanschlag in Pristina fehlt jegliches Motiv. Deutschland gehört nicht nur zu den Förderern der EULEX, sondern hat auch bei der Ausarbeitung des im Kosovo unpopulären Sechs-Punkte-Planes eine federführende Rolle gespielt. Eine Eskalation der Sicherheitslage im Kosovo entspricht daher nicht den deutschen Interessen. In diesem Punkt sind sich sowohl kosovarische, als auch serbische und russische Kreise, mit westlichen Experten einig. Der einzige Experte, der dem widerspricht, ist Erich Schmidt-Eenboom. Seine Theorie, Deutschland wolle im Kosovo ein Reizklima erzeugen, um die Anerkennung durch Russland zu forcieren, scheint indes wenig überzeugend. Warum die USA in Schmidt-Eenbooms Theorie bei der Enttarnung der deutschen Agenten eine Schlüsselrolle gespielt haben sollen, erscheint ebenfalls äußert vage.

Vom Terrorismus-Experten Elmar Theveßen stammt die Theorie, die auch in Berliner Regierungskreisen Zustimmung findet, es handele sich bei der Verhaftung der BND-Agenten um einen offenen Machtkampf innerhalb der kosovarischen Führung, bei dem korrupte Regierungsmitglieder, die der kosovarischen Mafia nahe stehen, gegen EULEX und die eigene Staatsführung vorgehen wollten. Diese Theorie ist eher als Rückzugsgefecht der deutschen Regierung zu interpretieren – die kosovarischen Regierung selbst steht dem BND aufgrund der Ermittlungen kritisch gegenüber. Nur, wer in Berlin gibt schon gerne zu, mit der Mafia Geschäfte zu machen?

Von inoffizieller kosovarischer Seite werden sowohl serbische Extremisten, als auch die anti-kolonialistische Bewegung um den ehemaligen Studentenführer Albin Kurti als potentielle Täter genannt. Serbische Täter scheiden eigentlich aus, da Serbien ja den Sechs-Punkte-Plan unterstützt und gegen Kurtis Gruppe spricht, dass kein Bekennerschreiben und keine Botschaft am Tatort zurückblieben.

Der Kosovo beißt die Hand, die ihn füttert

Wer die Bombe warf, ist unklar. Eines jedoch erscheint offensichtlich: Die spektakuläre Enttarnung der BND-Agenten, und die ganz undiplomatische Anklage gegen sie, lässt auf eine Urheberschaft in höchsten kosovarischen Regierungskreisen schließen. Die Regierung und ihre mafiösen Strukturen haben weder Interesse, Macht an die EULEX abzutreten, die ihnen bei ihren kriminellen Machenschaften auf die Finger schaut, noch die Souveränität des gesamten Kosovos durch die Zweiteilung des Mandates durch EU und UN aufs Spiel zu setzen. Die letzte Möglichkeit, den Sechs-Punkte-Plan zu verhindern, ist eine kontrollierte Eskalation der Sicherheitslage. Der Bombenanschlag von Pristina trägt, neben anderen Vorkommnissen, genau dazu bei.

Dass man eine Woche später auf die Idee kam, den ungeliebten BND im Zusammenhang mit dem Bombenanschlag vors Bein zu treten, ist durchaus als direkter Affront gegen den Staat Deutschland zu sehen. In Pristina will man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Der BND, der sich zu sehr für die kriminellen Machenschaften der Regierung interessiert, wird durch die spektakuläre Enttarnung desavouiert und die Regierung in Berlin wird für ihre Kompromissbereitschaft mit dem verhassten Serbien bestraft.

Man hat fast über Jahrzehnte sowohl die terroristische und kriminelle UCK und ihren politischen Arm, der momentan den Kosovo regiert, nach Kräften unterstützt. Nun beißt der Kosovo die Hand, die ihn füttert. Hoffentlich versteht man das Signal in Berlin.

Jens Berger

Bildnachweis (v.o.n.u.): 2 x Express, Soldatenglueck, Eulex, 2 x Kosova.org


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Duckhome: Cartoonstrijd, racisme-geschil of geschikt bedrog
11/25/2008 09:24 PM




Cartoonstrijd, racisme-geschil of geschikt bedrog

Als de burgerbeweging Pax Europa op 30.6.2008 via PI postkaarten voor niet politieke - maar daarvoor Islam-kritische - groeten wereldwijd verstuurde, was dit alleen een verdere stap in een
ontwikkeling, welke hier op Duckhome sinds lang voorspeld werd.


Doch daar er tussen de auteur van deze bijdrage en het oorspronkelijke Pax Europa, zoals ook de Heer Udo Ulfkotte nog meerdere processen te verwachten zijn en er op Duckhome reeds genoeg artikels over het thema Ulfkotte & Co. bestaan, werd hiervan - ter gunste van het termijn van publicatie - af gezien, dit thema aan te praten.

Bekend is, dat Duckhome op het standpunt staat, dat geschiedenis zich herhaalt. Hoewel niet in exact dezelfde volgorde, zo loopt deze doch altijd tamelijk gesmeerd en – herhaaldelijk - tussen de zelfde modderige karrensporen verlopend. En zelf wanneer het algemene niveau zich hier te verhogen schijnt, zo zijn het toch de zelfde angsten en bedenkingen die voor elke Pogrom stonden, die op huidige dag opnieuw vrolijk hun weder-opstaan vieren.

Ziet men van van de constante Joden-Pogrome sinds de Christianisatie van Rome af, zo bestaan er voldoende andere voorbeelden, waar etnische of religieuse gemeenschappen uit de samenleving verbannen en de facto voor vermoording vrij gegeven werden. Waldenser, Katharier en ook de Hugenoten zijn hier exemplarisch. Zo schijnt het latente racisme-gevaar present, daar het niet zo belastend is anderen de schuld voor de eigen miserie te geven, als het eigen geweten te proeven en te overleggen, wat hier fout gegaan is.

Dit is nu ook een fenomeen, dat door het fascisme altijd graag terug gebruikt wordt. Onbelangrijk of het zich hier om Romeinen, "Arische" of "Koteletten"-dragers handelt. Er wordt een pseudo-gemeenschap opgebouwd die zich zelfs al "het goede" en alles andere als "kwaad" defineert. Hiervoor heeft men nu werkelijk geen Nazi's nodig. Nog niet eens verschillende huidskleuren. Dit lukt zelfs tussen verschillende stadsdelen, en sommige vormen ook nog verbindingsassen.

Het is zinloos dit terug en terug uit elkaar te plukken. Er valt ja niets nieuws te berichten, en dat wat men zeggen wil wordt bestraft en kost in geval van twijfel al te veel geld ... Vooral voert dit tot een onnodig en zinloos gerechtsproces. Wie de geschiedenis des Heinrich von Treitschke kent, die met zijn spreuk "De Joden zijn ons ongeluk" tenminste als wegbereider van het racisme der Nationaalsocialisten begrepen werden kan, die wederom zijn "leuze" 31 jaar na Treitschke's dood op de frontpagina des "Stürmers" brachten, die weet hoe voorzichtig men zijn moet.

Die WELT , in welke Ulfkotte herhaaldelijk zijn demon vrije loop laten kan, bracht dan op 18. oktober een bericht over een cartoonstrijd die tussen de duitse Islam-critici waaide.
Trouw aan het princiep: "ook slecht nieuws is publiciteit", hebben wij niet gereageerd.

Dr. Udo Ulfkotte had zich ook met ogenschijnlijke moordbedreigingen tegen zijn echtgenote Doris en het daarop volgende gebedel om attentie bei de media, zoals ook zijn grote demonstratie samen met de Iraanse communisten zo belachelijk gemaakt, dat een verder bedrijvigheid om hem onnodig scheen.

Maar plots veranderde de situatie abrupt: Ulfkotte's vriend, Bart Debie, van het Vlaams Belang uitte
zich in zijn Blog zoals volgt:

Ik doe geen uitspraken over mijn collega's die in De Morgen vermeld worden. Als ze inderdaad bevriend zijn met dergelijke types dan vind ik dat vooral oerdom. Ik ben alvast wijs genoeg om een kerel die staat te pronken in een B&H t-shirt en waarvan zijn vrienden steevast een kramp in de rechterarm hebben, niet toe te voegen als vriend. Ik heb zeker en vast niet zulke "vriendjes" en zal die ook niet hebben. Heel die club van Blood & Honour is voor mij een semi-criminele organisatie die men maar best zo snel mogelijk kan opdoeken. Ik wil daar niets mee te maken hebben. Duidelijk?
Ik weet dat ik nu in herhaling val en dat Jurgen Verstrepen de vraag ook al gesteld heeft in het verleden, maar bij deze een open oproep aan de partijleiding : smijt die B&H-adepten nu eens buiten aub !


Met z'n oproep wil Bart officieel afstand van neonazi Wim Biront nemen, die een hele reeks Vlaams Belang-mensen in zijn "Facebook-vriendschap-profiel staan heeft. Mooi is ook de formulering dat hij "wijs" genoeg is zulke mensen non-officieel al zijn vrienden te presenteren.
Anderzijds moet Debie bewust zijn, dat er verschillende V.B.'s bij Blood & Honor zijn en bij B&H ook voor Ulfkotte's Brussel-Demo reclame gemaakt werd. Het is overigens belangrijk te weten, dat lieden die een B&H t-shirt dragen, meestal niet tot het kader behoren. Deze hebben eerder "dragende" en "beukende" taken.

Maar als op hetzelfde moment in de wereld en door een Ulfkotte rond-mail, aan de medeleden der burgerbeweging Pax Europa - een afzet-beweging tegen ultra-rechts - ingevoerd wordt, dan riekt dit iets te sterk naar "afgesproken". In België zijn er personen, die zich de LDD-Lijst Dedecker, een zacht gekookt Vlaams Belang - toegewend hebben en het doel is die nu terug in het "Reich" van 't Vlaams Belang te halen, om zich niet nog verder te fragmenteren.

In Duitsland gaat het daarom voor de CDU en de Evangelisten, maar ook de radicale joden kiesbaar
te blijven. Daarbij doet het er niet toe of de postkaarten van de verenigingsvoorzitter der burgerbeweging Pax Europa, Willi Schwend, of door het bestuurslid Wilfried Puhl-Schmidt te verantwoorden zijn. Maar er lijkt ook inderdaad een zekere incongruentie tussen de raad en de voorzitter te bestaan, wanneer men Ulfkottes Rundmail voor echt houdt, die Duckhome aan de andere kant met de zelfde tekst toegespeeld werd.

Aan alle leden van de Burgerbeweging Pax Europa

Een private brief
door de Pax Europa grondvester

Dr. Udo Ulfkotte
Postfach 22 49
35532 Wetzlar


22. Oktober 2008
Persoonlijke circulaire aan alle leden

Beste leden en vrienden van het burgerinitiatief Pax Europa,

Ik verzoek u hartelijk, de volgende ongewone brief in volle lengte te lezen, daar de toekomst van onze vereniging, ja ... de toekomst van de Islam-critische beweging in Duitsland nu afhankelijk van ieder lid en vriend is. Wees niet besorgd, het gaat hier niet om financiële kwesties.

Met de fusie van het Bondsverband der Burgerinitiativen (BdB) en onze vereniging Pax Europa hebben wij in mei 2008 een verder stap in richting: Vergroting van Lidmaatschaps-cijfers – ondernomen. Door registratie van rond 100 nieuwe BDB-leden zijn wij ondertussen al meer als 800 deelgenoten – met sterk klimmende getallen. En ik voer vertrouwelijke gesprekken met verdere verenigingen, die zich kompleet met ons versmelten willen.
Onze vereniging wordt ondertussen door politiek, media, kerk-vertegenwoordigers en verbonden heus waargenomen en gehoord. Ik dank daarvoor, dat jullie ons hierbij als leden en vrienden steunen.

Sinds de fusie beider verenigingen ben ik als grondvester geen bestuurslid meer (wat ook zo door mij gewild was), heb geen juridische competenties en autoriteit en voldoe alleen nog maar aan mijn honorabele functie. In deze positie wil en mag ik U als privaat-man Ulffkotte niettemin een verschrikkelijke schaduw op onze verenigings-ontwikkeling niet onthouden.

Op het tijdstip der versmelting van beide verenigingen had de oude VDB-Raad v. Bestuur al zonder mijn medeweten cartoons laten bewerken, die na onze fusie – ook deze zonder mijn kennis hiervan – op 20. juni. 2008 in het Internet gepubliceerd werden. Deze twaalf "cartoons", die als postkaarten-acties met het "label" Pax Europa te bestellen en zonder mijn kennis verdeeld werden, voldoen tenminste gedeeltelijk absoluut aan een strafrechtelijk fijt van "Volksverhetzung" = "aansporen tot haat op een volksgroep."

Als ik van de publicatie (nog zonder juridische kennis van de feiten) hoorde, heb ik onmiddellijk telefonisch en schriftelijk mijn directe kwijting van diensten uit onze vereniging aangekondigd, zouden deze "cartoons" niet onmiddellijk uit het internet verwijderd en vernietigd worden, daar ik – volledig onafhankelijk van toekomstige daaruit resulterende strafrechtelijke autoritaire schattingen – desgelijks zoals vele andere leden de karikaturen als uiterste smaakloze makelij bevond, die de vereniging zware schade toevoegen en alsook strafrechtelijk relevant zouden zijn. Alleen onder deze druk, werden zij dan met tegenzin verwijderd.

Sommige leden zijn door de achtergrond dezer verschrikkelijke – spijtig genoeg - in naam van Pax Europa - verspreide "karikaturen" uitgetreden. Daar ik geen actueel ledenbestand heb, weet ik niet, wie en hoe vele van hun uitgetreden zijn. Ik mag U verzekeren, dat ik destijds onmiddellijk gevorderd heb, elk uitgetreden lid te laten aanschrijven, om om verontschuldiging te vragen en onverbiddelijke opheldering te verzekeren. Noch het een door mij gevorderde schrift noch opheldering door het bestuur werd gegeven, zoals ik pijnlijk ervaren moest. Er gebeurt eerder – zoals ik na en na ondervonden heb – het tegenovergestelde.

De voor de verdeling van deze Cartoons – volgens de mij voorliggende gevolgtrekking van de verantwoordelijke verenigingsvoorzitter – aanspraakelijke verenigingsvoorzitter Willi Schwend verdedigd de actie tot op heden en ziet geen reden, met de onderzoekingen in de achtergrond – zijn functies tot op opheldering van de strafrechterlijke relevante beschuldigingen neer te leggen. De voorzitter Schwend heeft onze serieuze reputatie zware schade ook daardoor toegevoegd, dat hij in een ARD-Interview het Islamisme, voor lopende camera, als „beschissene Religion"="beschetene religie" omschreven heeft. Ook de Duitse Minister voor Binnenlandse Zaken: Schäuble heeft - in een mij voorliggend bericht - het optreden van onze verenigingsvoorzitter sterk bekritiseerd.

In de afgelopen weken en dagen heeft het ook uit de rijen van de Raad v. Bestuur strafrechtelijke relevante acties – zoals een bedreigings- en onrechtmatige actie zijdens een politici – gegeven, zo, dat ik de directie meermaals - als eenvoudig lid - getroffen (wat ik sinds de fusie juridisch ben) en gevraagd heb, onmiddellijk een buitengewone algemene leden-vergadering op te roepen en de uitsluiting der verantwoordelijken dezer verschrikkelijke incidenten geëist heb.

Dubieuze wijze heeft men in de plaats de beheerder Golo Ottweiler, onze pers-woordvoerder,
die ook voor de rigoureuze opheldering en herwaardering van de onbeschrijfelijke gebeurtenissen opgetreden is - uit het beheer verwijderd en uit de vereniging geworpen,
wat ethisch- moralistisch verwerpelijk en juridisch onhoudbaar is. Zoals een mij voorliggende dag-actueel uittreksel uit het Registergerecht van AG Wetzlar belegt, is Golo Ottweiler een door de ledenverzameling – alzo door HUN – gekozen en blijvend geregistreerd actief lid van de Raad, dat alleen door HUN kan afgezet worden.

Golo Ottweiler heeft, zoals elk ander bestuurslid – het recht, samen met de leden van een bondsland een nationale bond op te richten. Hievoor werd hij een lange tijd geleden door de Bondsvoorzit voor NRW verzoekt – en deze grondvesting zal nu op zondag, 26 Oktober 2008, vanaf 12 uur in Dortmund plaats hebben. Daarom vraag ik alle leden uit Noord-Rijnland-Westfalen op zondag, 12 uur naar de grondvesting van de Nationale Bond naar Dortmund te komen. Ik zelf zal ook daar zijn. Natuurlijk zullen wij daar ook over deze verschrikkelijke dingen praten.

Trefpunt/Vergadering van de NRW-Leden
Adolph Kolping Haus
Raum Kolping
Silberstraße 24 – 26
44137 Dortmund

De buitengewone algemene vergadering van alle leden, op welke eindelijk samen over de vreselijke handelingen van de raad absoluut gesproken en door de leden over het verblijf dezer afgestemd wordt, zal nu op Zondag, 30 November 2008 om 14:00 in Würzburg plaats vinden.

Plaats: 97070 Würzburg in de: Schönbornsaal der Residenz-Gaststätte, Residenzplatz


Wanneer men de haatzaaiende waardering van het "Süddeutsche Idioten-Forum" opzij legt, over welk wij hier op later termijn nog zullen ingaan, wil men Udo Ulfkotte graag geloven. Maar wie zijn met haat gevulde boeken of de Akte Islam" gelezen heeft, voor deze is het praktisch onmogelijk
Natuurlijk bevallen de postkaarten hem niet. Ze hebben namelijk één fout. Ze laten geen Moslems zien, maar ze tonen het "joden-beeld" uit de " Stürmer" welk de al eerder vernoemde: Heinrich von Treitschke de zin "De Joden zijn ons ongeluk" leverde. De geschiedenis herhaalt zich natuurlijk zelf.

Het mooie is, dat de lezers zich zelf een beeld kunnen maken. Ook wanneer de aanblik onsmakelijk is. Misschien volgt later een meer gedetailleerd onderzoek, omdat dit proces voor de lopende procedure interessant zou kunnen zijn.

Koran

Bürgerbewegung Pax Europa


De Boeken van Juda
Der Stürmer


Is dit meisje nog te koop?
-
Nee, ze is mijn echtgenote.

Bürgerbewegung Pax Europa



Der Stürmer


Het geheel is niet onhandig gemaakt, maar niet geschikt genoeg om niet op te vallen.
Of het nu om een formele Afzet-Beweging gaat of niet. Daar zou Udo Ulfkotte moeten reageren. Het grappige in deze context is, dat onze bron van de Ulfkotte rond-mail, ook een teleurgestelde aanhanger van Ulfkotte is en eerder uit teleurgestelde liefde, als uit echte haat ageert.
Erg is het echter, welke standpunten het idioten-forum van de "Süddeutsche" zo inneemt:
Zwitserland/Finland/Oostenrijk: Golf van brandstichtingen op Turkse inrichtingen.
Terwijl men zich in Duitsland met kwijnen tegen een "Turkisering" ophoud, grijpen hun bondgenoten - bv. hun Koerdisch aandeel – naar andere middelen. Onbekende worpen brandbommen op een Turks Godshuis in Bellach, een Turkse verenigeingsplaats in Wattwilm en verder een reisbureau in Winterthur. Tot op heden werden geen verdachten vast genomen – wat ons uiteraard diep bedroefd maakt.


Nee, men moet dit niet verkeerd en als uitnodiging tot strafbare feiten begrijpen. Dit zijn toch alle oprechte democraten. Men moet hun toch hun vrijheid op mening laten. Zij zijn de goede. Duckhome acht het veeleer met wat Gerhard Polt in een interview met de Frankfurter Allgemeine Zeitung [waar Ulfkotte enkele jahren werkzaam was] zei en zou ook dr. Udo Ulfkotte ten minste een korte reflectie op deze zin aanbevelen:

Er zijn ratten, en er zijn mensen die fluiten. De rattenvanger zegt, wat kan ik ervoor dat ze achter me aan lopen? En er is de rat die zegt, wat kan ik doen? Als er gefloten wordt, dan moet ik aangelopen komen.


Het is tijd de voortdurende escalaties terug te schroeven, voordat er een idioot met benzinevaten los rent. Dit zijn ook nog zo grote auteur-vergoedingen niet waard.

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Sozial-Gangbang: Der Kosovoskandal
11/25/2008 09:22 PM
Wie bereits schon in der Vergangenheit berichtet, sind die Vorbereitungen für eine systematische Ausbeutung der Bodenschätze des Kosovo schon seit langem in vollem Gang, und nun haben sich die Betreiber dieser Anstrengungen selbst ein Bein gestellt und bestätigen so die Glaubwürdigkeit dessen, was Sozial-Gangbang schon im März und April 2008 über die Vorkommnisse im Kosovo zu berichten wußte.
Vor wenigen Tagen wurden drei Deutsche im Kosovo verhaftet, weil sie im Verdacht stehen, am Bombenanschlag des 14. November auf das Hauptquartier der EU-Polizei- und Verwaltungsmission im Kosovo EULEX (European Union Rule of Law Mission) beteiligt gewesen zu sein.
Nun scheint klar zu sein, bei den drei, im Kosovo unter Terrorverdacht stehenden Männern handelt es sich nach Informationen von Radio Utopie nicht nur um Mitarbeiter der EULEX selbst, die da ihre eigene Hütte zerbombten, sondern vielmehr um drei Gestalten, die ganz zufällig noch einen kleinen Nebenjob beim BND hatten, um als Informationssammler für die europäische Rechtsstaatsmission Eulex zu fungieren.
Die Wahrscheinlichkeit, daß diese drei Bewahrer von Frieden und öffentlicher Sicherheit in lobenswerter Eigenregie die Initiative ergriffen haben, um auf die gravierenden Sicherheitslücken hinzuweisen, die überhaupt erst durch die Bombenterroristen verursacht wurden, dürfte verschwindend gering sein.
Viel wahrscheinlicher ist, daß diese drei Grazien sich bei einer klassischen False Flag- Terroroattacke dummerweise erwischen ließen. False Flag Attacken sind schon seit langem ein probates Mittel westlicher Regierungen, um mit Hilfe dieser psychologischen Kriegsführung systematisch die Öffentlichkeit zu beeinflussen - man könnte auch sagen, wir werden verarscht - nur mit dem Unterschied das kaum einer lacht.
Sinn dieser Aktion ist es, weitere Kräfte in den Kosovo schicken zu können und müssen, weil ja die "offensichtlich" instabile Lage in diesem Gebiet eben dies erfordert. Doch der Versuch, diesen Anschlag irgendwelchen, bisher unbekannten Extremisten zuzuschieben, dürfte gründlich misslingen, auch wenn schon jetzt wieder bezahlte Schreiber der Konzernmedien versuchen, Nebelkerzen zu zünden. Der Autor und Geheimdienstexperte Erich Schmidt-Eenboom, vom BND, selbst jahrzehntelang überwacht, traf während eines gestern in der "Netzeitung" veröffentlichten Interviews folgende vernichtende Analyse:

"Schmidt-Eenboom: Für mich ist klar: Die drei BND-Mitarbeiter haben nicht nur aufgeklärt, sondern sie waren an dem Anschlag auf das EU-Hauptquartier beteiligt. Der BND will in der Region ein Reizklima schaffen, um den derzeitigen Stillstand bei der internationalen Anerkennung des Kosovo zu beenden. Bisher haben nur 28 Staaten das Kosovo anerkannt, der Prozess stagniert. Der Geheimdienst will der Weltöffentlichkeit den Eindruck vermitteln, die Kosovaren holten sich mit unfriedlichen Mitteln, was ihnen die Weltgemeinschaft verwehrt. Für eine Beteiligung des BND-Trios spricht auch, dass der Anschlag nur Sachschaden anrichtete. Man wollte den politischen Knalleffekt, Personenschaden wurde gezielt vermieden. Terroristen hätten sehr viel wuchtiger agiert.

Netzeitung: Hat sich der BND bei seiner Lageeinschätzung im Kosovo vertan?

Schmidt-Eenboom: Deutschland, wie auch der BND, hat sich im Kosovo auf der sicheren Seite gesehen. Man ging davon aus, dass die Justiz über die nun erfolgten Festnahmen den Mantel des Schweigens breiten würde. Doch die Kosovaren fahren den Konfrontationskurs. Das geht nur mit Rückendeckung des US-Geheimdienstes CIA. Die Regierung in Pristina wird bei den Amerikanern nachgefragt haben, ob sie die Inhaftierung der BND-Leute unterstützen. Die CIA wird die Chance gern genutzt haben, den BND in die Schranken weisen zu lassen.

Netzeitung: Klingt nach einem Super-GAU für den deutschen Auslandsgeheimdienst...

Schmidt-Eenboom: Mit seinem Plan, den Kosovaren den Anschlag unterzuschieben, ist der BND kläglich gescheitert. Das Vorgehen der deutschen Geheimdienstler war ausgesprochen unprofessionell. Die drei deutschen Spione fühlten sich sicher und von der kosovarischen Politik gedeckt, was sich als Irrtum erwies. Im Normalfall verlassen die Operateure nach solchen Aktionen schnell das Land, die BND-ler dagegen blieben."

Wie lange sich die Verantwortlichen nach diesem Fallenlassen der Maske noch in ihren Ämtern halten können, ist nun die Frage, die uns beschäftigten sollte. Konsequente und kompromisslose Aufklärung und Bestrafung der Verantwortlichen sollten nun oberste Priorität besitzen, wenn unsere Regierung weiter den Anschein aufrecht erhalten will, dieses Land sei ein Demokratischer Rechtstaat.
Passiert das nicht, können wir wohl getrost davon ausgehen, daß wir längst in einer Zeit leben, in der alle rechtsstaatlichen und moralischen Dämme gebrochen sind - Schäubles Traum wird also wahr - praktisch eine außer Rand und Band geratene Exekutive des Wahnsinns jenseits jeglicher Kontrolle.[Link] [Cache]
meinensenfdazu: Graf Rotz ist beleidigt, schmollt und will auf den Arm
11/25/2008 09:10 PM


Wie ein quengeliges Blag ist Herr Clement nun (ENDLICH!!!) aus der SPD rausgetreten und wimmert wahrscheinlich leise vor sich hin. Ja, ja, die Welt kann ja sooo dermaßen ungerecht sein, schnief und seufz.
Daß er den "Paten", Don Corleone Münte dabei vor den sauerländer Betonkopp stößt, ist ihm wahrscheinlich ebenso scheiß egal, wie die Partei-Basis und das Schicksal des restlichen, desolaten Haufens (SPD).
"Pah! Soll´n sie doch ohne ihn, den brillianten Mitkomplizen der Agenda 2010 auskommen!"
Was Ebert und die Nazis nicht schafften, das macht "Wolle" Clement mit Links, äh, nee, nicht mit Links. Nein, er überholt sogar noch die CDU/CSU rechtsaußen. RESPEKT!
Clement, Münterfering und Konsorten haben es in wenigen Jahren geschafft, die SPD nahe an die 5%-Hürde zu führen. Dafür gebührt ihnen unser aller Dank und Respekt.
Ja, Dank ihnen hängt dieser desolate Verein am neoliberalen Tropf, ohne Ideen, ohne Rückrat und ohne eigenes Profil, ausschließlich dem bisschen Machterhalt verpflichtet.
Sollen die von der CDUCSUFDP diese "Diva" aus seiner Schmollecke holen.

Pfui Deibel![Link] [Cache]
rotglut.org: Eine Hand voll übler Gauner macht sich viel Arbeit
11/25/2008 09:05 PM
Geschichten fliegen durch die Welt Die Verleumdung als Mietnomade durch einen abgefahren jupiterhaften und eigentlich schon als Wrack geltenden Abmahngauner aus K. war schon ein starkes Stück, dass nur noch getoppt wurde, als mich dieser und seine notorisch kleinkrimineller Kollege aus M. als "Hostingnomade" verunglimpften. Di ... [Link] [Cache]
rotglut.org: Übler Gauner und "Rechtsanwalt" wehrt sich gegen Entlarvung
11/25/2008 09:04 PM
About: Seltsame Ansichten und virulente Verbreitung von falschen Verhaltensweisen ... [Link] [Cache]
rotglut.org: Staatsanwaltschaft Hamburg ermittelt gegen Helfer dreier Abmahngauner
11/25/2008 09:04 PM
Vorwürfe: falsche Versicherung an Eides statt, Lüge und Prozessbetrug ... [Link] [Cache]
rotglut.org: Krefelder Abmahngauner traut sich (zu) viel zu
11/25/2008 09:04 PM
Running Gag: Lügner soll nicht gelogen haben ... [Link] [Cache]
Principiis Obsta: Wirtschaftsforderungen:.....
11/25/2008 07:39 PM



Die freie Wirtschaft


Ihr sollt die verfluchten Tarife abbauen.

Ihr sollt auf euern Direktor vertrauen.

Ihr sollt die Schlichtungsausschüsse verlassen.

Ihr sollt alles Weitere dem Chef überlassen.

Kein Betriebsrat quatsche uns mehr herein,

wir wollen freie Wirtschaftler sein!

Fort die Gruppen – sei unser Panier!

Na, ihr nicht.

Aber wir.

Ihr braucht keine Heime für eure Lungen,

keine Renten und keine Versicherungen.

Ihr solltet euch allesamt was schämen,

von dem armen Staat noch Geld zu nehmen!

Ihr sollt nicht mehr zusammenstehn –

wollt ihr wohl auseinandergehn!

Keine Kartelle in unserm Revier!

Ihr nicht.

Aber wir.

Wir bilden bis in die weiteste Ferne

Trusts, Kartelle, Verbände, Konzerne.

Wir stehen neben den Hochofenflammen

in Interessengemeinschaften fest zusammen.

Wir diktieren die Preise und die Verträge –

kein Schutzgesetz sei uns im Wege.

Gut organisiert sitzen wir hier ...

Ihr nicht.

Aber wir.

Was ihr macht, ist Marxismus.

Nieder damit!

Wir erobern die Macht, Schritt für Schritt.

Niemand stört uns. In guter Ruh

sehn Regierungssozialisten zu.

Wir wollen euch einzeln. An die Gewehre!

Das ist die neuste Wirtschaftslehre.

Die Forderung ist noch nicht verkündet,

die ein deutscher Professor uns nicht begründet.

In Betrieben wirken für unsere Idee

die Offiziere der alten Armee,

die Stahlhelmleute, Hitlergarden ...

Ihr, in Kellern und in Mansarden,

merkt ihr nicht, was mit euch gespielt wird?

mit wessen Schweiß der Gewinn erzielt wird?

Komme, was da kommen mag.

Es kommt der Tag,

da ruft der Arbeitspionier:

»Ihr nicht.

Aber Wir. Wir. Wir.«

Theobald Tiger

Die Weltbühne, 04.03.1930, Nr. 10,

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Freeman: Wer ist Timothy F. Geithner, der neue Finanzminister?
11/25/2008 07:36 PM
Hier ein Porträt von Barack Obamas "Wahl" des zukünftigen Finanzminister der USA.

Timothy Franz Geithner wurde am 18. August 1961 in Brooklyn New York geboren. Sein Vater, Peter F. Geithner, ist der Direktor des Asienprogramm der Ford Foundation. Er verbrachte seine Jungend hauptsächlich im Ausland, Zimbabwe, Indien und Thailand.

Er hat einen Bachelor-Abschluss (1983) in asiatischen Studien und in öffentlicher Verwaltung der Dartmouth College, sowie einen Masters-Abschluss (1985) in internationaler Wirtschaft und ostasiatischen Studien der John Hopkins Universität. Er hat Chinesisch und Japanisch studiert.

1985 heiratete er Carole M. Sonnenfeld, sie ist Lobbyistin. Sie haben zwei Kinder, Elise und Benjamin.

Seinen ersten Karriereschritt machte er drei Jahre lang bei Kissinger and Associates in Washington, danach ging er ins Finanzministerium von 1988 bis 1998, wo er für internationale Angelegenheiten zuständig war.

Von 1998 bis 2001 war er in der Clinton-Regierung Unterstaatssekretär für internationale Angelegenheiten, unter den Finanzministern Robert Rubin und Lawrence Summers. Er gilt als Protegé dieser beiden Herren.

Im Jahre 2002 verlies er das Finanzministerium und arbeite im Council on Foreign Relations (CFR). Gleichzeitig war er von 2001 bis 2003 auch im Internationalen Währungsfonds (IMF) tätig.

Im Oktober 2003 wurde er zum Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York ernannt. Er wurde auch Vizevorsitzender des Federal Open Market Committees und 2006 Mitglied des Finanzberatungsgremiums Group of Thirty.

Zu seinen letzten "Leistungen" gehören, die Rettung und der Verkauf der Bear Stearns Bank im März 2008. Er war die Hauptperson in der Entscheidung, einerseits die AIG Versicherung zu retten und andererseits Lehmann Brothers Bank NICHT zu retten.

Es wird ihm auch zugeschrieben, das sogenannte $700 Milliarden Rettungspaket für die Banken im September 2008 ausgearbeitet zu haben, sowie die aller neueste Aktion, die Rettung der Citigroup, mit einer Staatsgarantie von $305 Milliarden und einer Aktienbeteiligung von $20 Milliarden.

Wenn man seine Biografie anschaut, dann war er bei den grössten Verbrecher- und Geheimorganisationen in der Lehre, angefangen durch den Einfluss seines Vater bei der Ford Foundation, dann bei Henry Kissinger, beim CFR, dem IMF, und der Group of Thirty (dahinter steht die Rockefeller Foundation).

Geithner ist Mitglied der Trilateral Commission (Rockefeller, Brzeziński) und der Bilderberg Group (beim letzten Treffen in Washington im Juni 2008 dabei).

Ist klar, dass man so einen gelehrigen und folgsamen Schüler dann zum Chef des grössten Gangstersyndikat der Finanzen macht, der Federal Reserve Bank von New York. Bezeichnend ist, er wurde von Anfang an in richtung Asien ausgerichtet. Dort liegt offenbar für die NWO die Zukunft.

Und jetzt hat ihn Barack Obama, der Retter der Neuzeit und Heilsbringer, der alles ändern und verbessern will, diesen Repräsentanten der globalen Finanzmafia zum nächsten Finanzminister der USA ernannt? Wow!

Es ist nicht zu glauben, jemand der mehr in der Lage ist, das Programm der Neuen Weltordnung im Finanzbereich umzusetzen, gibt es fast nicht. Damit ist klar, Barack Obama ist eine Marionette der Wall Street Bankster und der NWO! [Link] [Cache]
Suboptimales: Rückblick - Finanzkrise und die Vorhersagen von Peter C. Nowak
11/25/2008 07:32 PM

Peter C. Nowak

Peter C. Nowak

Arbeitslosigkeit, Armut und die internationale Finanzarchitektur - Die Tage bin ich mal Deine Beiträge durchgegangen, insbesondere die, in denen Du Dich direkt und indirekt mit der gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftskrise beschäftigst. Danach hast Du am 28. Juni 2007 das erste Mal den Zusammenhang zwischen Armut und den Auswüchsen einer gierigen Finanzarchitektur auf internationaler Ebene erwähnt. Es war mir die Sache wert, diese Artikel noch einmal in Auszügen anzubieten, so “Gwendolyn”. Und hier folgen die Auszüge seit 2007 bis 2008 mit den wichtigsten Aussagen und Vorhersagen die Peter C. Nowak immer und immer wieder gebetsmühlenartig niedergeschrieben hatte.Leider ist alles so eingetreten wie er vorhergesagt hatte ! Peter C. Nowak wäre bestimmt ein besserer Peer Steinbrück als Finanzminister !

Die Privatinteressen des Kapitals, die das Fundament der öffentlichen Finanzen erschüttern, hätten sich ungebremst - ohne wachsende Verschuldung - in eine noch massivere Verarmung der Lohnabhängigen und der Arbeitslosen übersetzt. Allen, die auf Selbstregulierungsfähigkeit von Marktkräften, auf Deregulierung, Flexibilisierung und Entstaatlichung setzenden Neoliberalen, Neoklassikern und Monetaristen sei gesagt, dass dies die jetzt bereits seit 25 Jahren bestehende Massenarbeitslosigkeit nicht beseitigt hat, sondern sie auf immer höhere Niveaus treiben wird. ( aus: Das Egoismusprinzip im Nachtwächterstaat, 28. Juni 2007 )

Wer, wie mancher Neoliberaler, die radikal-kapitalistische Ökonomie verabsolutiert ohne die humanitären Aspekte zu beachten, negiert im Grunde demokratische Politik und repräsentative Demokratie.

Gut funktionierende Wirtschaft bedarf einer gut funktionierenden Demokratie. Entscheidungen müssen mehrheitsfähig sein und dürfen sich nicht primär partikularer Interessen unterwerfen.

Den ehemaligen BDI Präsidenten Hans Olaf Henkel trieben insofern solche Sorgen um: Er hielt das deutsche Verhältniswahlrecht für überholt und konstatierte: “Wenn es ( … ) so ist, daß der Wettbewerb zwischen Standorten eine relative Veranstaltung ist und daß wir selbst bei eigener Bewegung zurückfallen, wenn andere schneller auf die Herausforderungen der Globalisierung reagieren als wir, dann müssen wir uns fragen, ob unser politisches System eigentlich noch wettbewerbsfähig ist." -

Dies ist ein klares Bekenntnis zur Entmachtung und Destabilisierung des im Grundgesetz verankerten Solidarstaatsprinzips. In der Sozialen Marktwirtschaft haben Kartelle, Syndikate und Quasimonopole, von denen Herr Hüther spricht, nichts zu suchen. Ich möchte wissen, wie er darauf kommt, daß die Soziale Marktwirtschaft eines Ludwig Erhard etwas mit einer “Kartellisierung” sozusagen zu tun gehabt hätte. Liberal sein lautet nach seiner Definition:

Alles, was den Unternehmen nützt muß durchgesetzt werden. Geht in den Konzernen etwas schief, tragen ausschließlich die Mitrarbeiter im nachrangigen Level der Unternehmenshierarchie die Verantwortung. Geht bei den Banken durch Fehlentscheidungen etwas schief, so wie gerade jetzt im Kontext der geplatzten Immobilienblase in Amerika, müssen es diejenigen bezahlen, die diese Verlustgeschäfte noch nicht einmal zu verantworten haben: in dem Fall der Steuerzahler.

Herr Hüther zeichnet in seinem Beitrag ein Bild des makellosen Neoliberalismus, moralisch wie ethisch, frei jeglicher Kritikwürdigkeit. Er fordert Verantwortlichkeit, und spricht den Transferleistungen für schwachmatige Entscheidungen aus dem Management das Wort; quasi eine absolutio generalis für die eigentlichen Verursacher. Eigenverantwortung für verkrachte Lebensentwürfe stehen grundsätzlich nicht im Zusammenhang von üblem Fremdverschulden, dessen Mist und die daraus entstehenden Konsequenzen, von den Opfern getragen werden müssen. Die jahrelange Propaganda der INSM, und Herr Hüther ist ja maßgeblicher Botschafter dieser “marktradikalen Werbeagentur” zeigt auch für die Meinungsbildung auch für exponierte Politiker - wie den Bundespräsidenten - nachhaltige Wirkung.

Aber was war geschehen ? Warum sind deutsche Banken nicht rechtzeitig ausgestiegen ? Welcher Teufel hat die Banken geritten, diese Blase, die schon seit Jahren zu platzen drohte, mit dem rechtzeitigen Ausstieg zu quittieren ? - Die Immobilienfonds der USA gerieten in eine bedrohliche Krise, weil die dortigen Häuslebauer seit Jahren nicht mehr ihre Hypotheken bedienen konnten. Dies ist seit vielen Jahren bekannt. Daher fielen die Preise in den Keller, was wiederum zur Folge hatte, daß die Anleger der hochriskanten Hedge-Fonds US-amerikanischer Immobiliengeschäfte ihr Kapital in den Sand gesetzt haben, sprich pleite sind . Daß auch ausschließlich deutsche Banken in dieses Geschäft verwickelt sind, hat unter anderem den Grund, daß bei der letzten Bilderberger-Konferenz dieses zum Scheitern verurteilte Geschäft verblödeten deutschen Chefbanker schmackhaft gemacht wurde. Nicht zu fassen, daß die sich auf diesen schmutzigen Deal eingelassen haben ! Man munkelt sogar, daß da “Vorteilsangebote” - auch Schmiergelder genannt - gemacht bzw. geflossen sind. Seit Jahren hat der in Wissenschaftskreisen bekannte Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph E.Stiglitz vor dem Zusammmenbruch des US Immobilien-Hype gewarnt. ( aus: Bilderberger´s Glanzstück, 13. August 2007 )

Die Angst vor dem neoliberalen Zeitgeist ist berechtigt ( aus: Kommentar zu den konträren Statements von Hüther ( IDW, der INSM nahe stehend ) und dem amerikanischen wirtschaftsnobelpreisträger Joseph.E Stiglitz, geschrieben am 17. August 07 )

Das volle Ausmaß der Finanzkrise wird erst im kommenden Jahr richtig deutlich. Und dann aber auch wirklich jedem; denn die Lebensmittelpreise werden vergleichbar mit denen der Steigerungraten auf dem Energiemarkt. Für viele bedeutet das schlichtweg, daß sie sich Lebensmittel nicht mehr wie gewohnt werden leisten können. Unterversorgung und Mangelernährung für ärmere Schichten werden zur Regel werden.
Was jetzt vielen vielleicht wie “Kaffeesatzleserei” oder chronischer “Zweckpessimismus” erscheinen mag - wer Recht hat, wird sich sehr bald und sehr schnell herausstellen. ( aus: Konkurrenz zwischen Teller und Tank, 07. September 2007 )

Jeder kannte die Risiken - aber die Renditen waren zu verführerisch. Banken, Fondsmanager und Rating-Agenturen haben an dem Geschäft mit windigen Krediten bestens verdient. Kein Wunder, dass niemand aussteigen wollte, auch wenn irgendwann alles zusammenbrechen musste. Es lief zu gut, um wahr zu sein. Jahrelang. Bis sich in diesen Wochen herausstellte, dass es tatsächlich nicht wahr war. Seit der Hypothekenmarkt in den USA zusammengebrochen ist, spielen weltweit die Börsen verrückt, brechen Fonds zusammen, gehen Banken pleite. Als Beispiel:

die größte amerikanische Hypothekenbank Countrywide, die von der US Fed-Bank mit zig Milliarden Dollar gestützt werden mußte, weil sie kurz vor der Insolvenz stand. Als “American Dream Builder” war die Bank bejubelt worden - und drückt damit ungewollt aus, welche Ursachen zu einer der größten Krisen an den Finanzmärkten in den letzten Jahren geführt haben. Der Traum vom eigenen Haus, vom steigenden Wert, von hohen Renditen - der Traum, trotz eines enormen Risikos Glück zu haben. Der Traum vom Leben des schon sprichwörtlich gewordenen amerikanischen Traums: “Be never a looser but always a winner !

Die Finanzkrise auf dem Weltmarkt droht nun in eine exzessive Wirtschaftsflaute abzurutschen - weltweit. Das würde eine Menge Arbeitsplätze auch in Deutschland kosten, und das Ende Merkelscher Reputation in der Öffentlichkeit - weil wie jeder weiß, auch in Deutschland Banken wie IKB und SachsenLB vom Hype großer Renditen geträumt haben. Aber daß nur diese beiden Banken von den Fehlspekulationen in Deutschland betroffen sein könnten, dürfte wohl eine bestenfalls schmucke Mähr der Börsenszene wie betroffenen Banken zur Beruhigung der Anleger und Kontokorrentkunden sein. ( aus: Be never a looser, but always a winner, 15. September 2007 )

Prof.Dr. Lorenz Jarass, Wirtschaftswissenschaftler:

„Dass, was deutsche DAX-Vorstände verdienen, ein bis fünf Millionen Euro typischerweise, sind die berühmten Peanuts, verglichen mit dem, was die Private Equity-Manager verdienen."

Es ist ein gesellschaftspolitischer Skandal, wenn einerseits die armen Schichten, Geringverdiener, Rentner, mittelständische Unternehmer kaum mehr notwendige Investitionen tätigen können, Arbeitnehmer und Rentner kaum mehr den Preiswucher allenthalben im Energiebereich, aber mittlerweile auch im Lebensmittelbereich nicht mehr bezahlen können. Im Gegenteil: Kleinunternehmer, Freischaffende, Studenten, Mittelständler, Langzeitarbeitslose, Rentner, Alleinerziehende, die müssen quasi per Enteignung die klammheimlichen “Steuergeschenke für Heuschrecken” , die Arbeitsplätze vernichten, auch noch finanzieren !

Was ist das eigentlich für ein Geschwafel, wenn Sie Herr Finanzminister, die hohe Verschuldung des Bundes gebetsmühlenartig immer wieder und wieder in Diskussionen anführen, und andererseits aber verschweigen, daß Sie doch noch so viel Geld in der Kasse haben, dass sie die “Heuschrecken” Premium entlasten. Wer hat Ihnen das eigentlich aufgetragen ? Welche Politiker, welche Lobbyisten namentlich, stecken eigentlich hinter diesen mafiösen Gesetzgebungen ? ( aus: Steuergeschenke für Hedge-Fonds, 19. Oktober 2007 )

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Sehr geehrter Herr Finanzminister,

im gestrigen Beitrag der ARD “Panorama” wurde die Ungleichbehandlung im Steuerrecht zwischen Arbeitnehmern und Private-Equity-Gesellschaften zu Recht gerügt. Was Millionen von Menschen nun überhaupt nicht verstehen können, daß Sie im Zusammmenhang der Unternehmenssteuereform die “Heuschrecken” ( Hedge-Fonds ) mit besonderen Vergünstigungen im Steuerrecht bedenken !

Einerseits stimmen Sie mit Ihrem Koalitionspartner CDU für die größte Steuererhöhung seit Bestehen der Bundesrepublik Deutschland, setzen gemeinsam mit dem selben Koalitionspartner die massivsten Rentenkürzungen, Kürzungen in sämtlichen Sozialbereichen durch, belasten auch die Einkommen aus Arbeit massivst, und andererseits entlasten Sie generös die Gewinne aus Kapitaleinkommen. Was glauben Sie eigentlich, wie dämlich die Leute im Lande sind ? ( Jetzt sagen Sie nicht:… “sehr, wenn die sich das gefallen lassen !” )

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Das schließt selbstverständlich die Fortsetzung der Exclusionspolitik ein - Lediglich 10 % der Gesellschaft profitieren vom Reformvertrag. Und so soll es auch bleiben. Die Zukunft liegt in der Fortsetzung einer Politik des Sozialabbaus und für den Pöbel formulierte Neudeutung der sozialen Gerechtigkeit, der vorgeblichen Chancengerechtigkeit und Sozialstaatlichkeit.

Sozial ist was Arbeit schafft“. Dieser demagogische Slogan dient eher zur Volksverblödung und Ablenkung von den wahren Ursachen der zunehmenden Verarmung, als nach einem sinnvollen, der Gerechtigkeit dienenden politischen Konzept. Der Kampf der Reichen, Arbeit leistungsgerecht entlohnen zu müssen, ist jenen nicht nur ein wachsender Dorn im Auge, sondern auch in der Politik Stein des Anstosses: Die jüngste Post-Mindestlohndebatte und deren jämmerlicher Ausgang zeigt dies ganz deutlich. Wucher-preise für politischen Bockmist, den sich die Abgeordneten nun auch noch in einer Diätensteigerung vergolden werden. So wird es weiterhin Menschen geben, die für Sklavenlöhne oder noch schlimmer, sich ins Verhältnis der Leibeigenschaft begeben: Und das auch noch freiwillig ! ( aus: Eu-Reformvetrag unter Ausschluß der Öffentlichkeit beschlossen, 15. November 2007 )

Die Weltwirtschaft steuert nach Einschätzung von Experten der Deutschen Bank auf eine neue Krise zu ! Angesichts der Turbulenzen an den Finanz- und Immobilienmärkten befürchten die Fachleute sogar eine weltweite Rezession schon im kommenden Jahr. Ab 2008 wird die Arbeitslosigkeit erneut drastisch ansteigen, und damit die Zunahme von Hartz IV-Empfängern. ( aus: Lebensmittelpreise steigen weiter, 25. November 2007 )

Wir sind auf dem besten Weg, das Modell der “Sozialstaatlichkeit” der USA in Reinstform zu übernehmen ! Suppenküchen der Heilsarmee, Yard-Sales, wo sich Arme billig oder kostenlos mit gebrauchter Kleidung und eindecken können, und die “Tafeln“, in denen sich die gutmenschelnden Freiwilligen und caritativen Helfer die besten Lebensmittel schon längst unter die Nägel gerissen haben. ( aus: Vom Sozialstaat zum Almosenmodell der USA 01. Dezember 2007 )

Zwar laufen die aktuellen Preisschübe im Laufe des nächsten Jahres aus, zum Jahresende 2008 wird die Teuerung wieder klar unter dem Inflationsziel der Europäischen Zentralbank ( EZB ) liegen und im
Jahresdurchschnitt 2, 0 Prozent betragen. ( aus: Die Internationale Finanzkrise 22. Dezember 2007 )

Vom Nationalsozialismus zum Neokapitalismus ist es anscheinend nur ein kurzer Schritt, aber ein großer für die Reichsten dieser Erde… Der Unterdrückungsmechanismus beider Systeme und sein Effekt der zunehmenden Verarmung in der Bevölkerung offenbar der gleiche. ( vom 24. April 2008 )

Gegen die Umverteilung von unten nach oben. Weg mit dem Einfluss der Wirtschafts- und Finanzlobbyisten ! Gegen die Diktatur der internationalen Finanzmärkte. ( vom 29. Mai 2008 )

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Urs1798: Ein Beispiel von vielen?
11/25/2008 07:31 PM

Diesmal ein Artikel aus der Taz, ich halte ihn persönlich für wichtig.

Im Winter 1983 , ich weiß nicht mehr ob es um den 20igsten Oktober oder November herum war, hattee ich mich an einer nächtlichen Sitzblockade vor einer amerikanischen Kaserne in Neu-Ulm, beteiligt. Es war arschkalt und die bedrohlich wirkenden Wasserwerfer haben das Ganze nicht besser gemacht. Die Polizisten, welche mich weggetragen haben, waren anständig gewesen. Bei anderen Demonstrationen gab es aber auch sehr negative Erfahrungen…

immer einsatzbereit?

Eindrucksvolle Größe?

Manchmal begegnet man auf Demonstrationen, wie z.B, ” Freiheit statt Angst” riesigen Polizisten…Sie erinnern mich irgendwie an ausgestopfte Rugby- Spieler, so richtig abschreckend und Furcht einflößend, was wahrscheinlich auch damit bezweckt werden soll.

Posted in Demonstration, Galerie, Justiz, Politisch, Satire, Ungerecht und Antidemokratisch, Zwischenmenschliches Tagged: übergriffe, Demonstrationen, Falschaussage, Geständnis, Kennzeichnungspflicht für Polizisten, nicht vertrauenserweckend, Polizei, skandalöse Polizeieinsätze, vereidigt auf das Grundgesetz
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politplatschquatsch: Trauer im Terrornetz
11/25/2008 07:29 PM
Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag zwei mutmaßliche islamistische Terrorhelfer festnehmen lassen. Die beiden Deutschen seien dringend verdächtig, für mehrere deutschsprachige Internetseiten mit der Bezeichnung "Globale Islamische Medien-Front" (Gimf) verantwortlich zu sein, heißt es in einer Mitteilung der Behörde in Karlsruhe. Dadurch hätten sie die Terrorgruppen El Kaida, El Kaida im Zweistromland und Ansar al-Islam unterstützt.

Es war immer lustig mit ihnen und ihren versponnenen Diskussionen, in denen die USA flach am Boden lagen, während kalaschnikowschwingende Jung-Terroristen mit Wickelköpfen kurz davor standen, nach ein paar Selbstmordanschlägen die Weltherrschaft zu übernehmen.

Es war immer schwieirg, den Debatten auf islamistischen Webseiten zu folgen, weil jeder Seite nur eine kurze Lebensdauer beschieden war. Kaum bekannt, war sie schon verbrannt, egal, ob in Malaysia oder Mexiko gehostet. Trotzig tönten die Betreiber stets, "wir kommen wieder" und "wir machen weiter", nach jeder Wiederkehr aber wurde immer erstmal unter Ausschluß aller Leser weitergemacht.

Nun wird es noch schwerer, denn die Bundesanwaltschaft hat heute zwei mutmaßliche Betreiber der selbst ernnanten Globalen Islamistischen Medienfront festnehmen lassen. Die beiden Deutschen, von denen einer Daniel und der andere Harun heißt, seien dringend verdächtig, für mehrere deutschsprachige Internetseiten mit der Bezeichnung "Globale Islamische Medien-Front" (Gimf) verantwortlich zu sein, heißt es in einer Mitteilung der Behörde in Karlsruhe.

Dadurch hätten sie die Terrorgruppen El Kaida, El Kaida im Zweistromland und Ansar al-Islam unterstützt - was recht schwerfällt zu glauben, denn mit Sicherheit haben "Spiegel", "Stern" und "Bild" mehr Leser für Terrorthemen begeistert als der 26 Jahre alte Daniel P. aus Biberach in Baden-Württemberg und sein 23-jähriger Kumpel Harun Can A. aus einem Nest namens Schlangen in Nordrhein-Westfalen. Beide Gimf-Kämpfer leiden an einer Rechtsschreibschwäche, beide

Immerhin, ein bisschen Terrornetzfeeling kommt bei der Polizeimeldung doch auf: Die Fahnder hätten zwölf Räumlichkeiten in Augsburg, Biberach, Laupheim, Bremen, Lohmar, Weiden in der Oberpfalz, Schlangen und Düsseldorf durchsucht", schreibt die Bundesanwaltschaft. Die Objekte stünden im Zusammenhang mit den Festgenommenen und fünf weiteren Beschuldigten, die auf den deutschen Gimf-Internetseiten "Videofilme, Botschaften und andere Propaganda der Extremisten veröffentlicht" hätten.

Weiteres Material sei über Links zugänglich gemacht worden, heißt es vorwurfsvoll. Wahrscheinlich hatten die Seitenbetreiber nicht einmal darauf hingewiesen, dass sie für die Verweise auf fremde Seiten keine Verantwortung trägt, wie das etwa die Universität Stuttgart vorbildlich exerziert, indem sie den Satz: "Die externen Inhalte wurden beim Setzen des Links geprüft. Es ist nicht auszuschließen, dass die Inhalte im Nachhinein von den jeweiligen Anbietern verändert werden. Sollten Sie der Ansicht sein, dass die verlinkten externen Seiten gegen geltendes Recht verstoßen oder sonst unangemessene Inhalte haben, so teilen Sie uns dies bitte mit. "[Link] [Cache]
Linke Zeitung: Lieber Genosse Wolfgang, du gehst? Nein!
11/25/2008 05:40 PM
Das kannst du uns kleinen Leuten nicht antun! Schon dein gefurchtes Antlitz macht - wie kein zweites in der alten Arbeiterpartei SPD, nicht einmal das des Genossen von Donanyi kann da mithalten – deutlich, dass du harte Maloche kennst und einer von uns bist. Kein abgehobener Polit- und nachher Wirtschaftsbonze bist du geworden. Nie hast du vergessen, wo du herkommst und wem du deinen Aufstieg verdankst. Schon als oberster Mitarbeiter des alten Arbeiterlandes NRW hast du angedeutet, wohin du unsere liebe alte SPD führen willst. Du hast vorgemacht, wie ein Land modernisiert wird im Interesse aller: Mit der großzügigen Förderung der „High Definition Oberhausen“ * hast du einen modern klingenden Medienpark geschaffen, dessen Erfolgsgeschichte noch heute Maßstäbe setzt.** Andererseits suchtest du zu sparen an richtiger Stelle:Bei der Zusammenlegung von Justiz- und Innenministerium hast du dich gegen die kleinliche Mäkelei der großbürgerlichen Richterlobby - von wegen Gewaltenteilung und so – entschieden verwahrt. Den Umzug der Staatskanzlei hast du durch einen guten Kumpel durchführen lassen, für nur einige Milliönchen Trinkgeld. Weniger als lächerlich wenig - angesichts der Gesamtkosten für diese Eroberung des mondänen „Düsseldorfer Stadttors“ im Interesse der Arbeiterklasse. Die Anerkennung der Bürger blieb nicht aus, bei der Landtagswahl 2000 erreichte unsere SPD einen – vorerst noch unverdient bescheidenen - Minuszuwachs von 3,2%![Link] [Cache]
politplatschquatsch: Mehr Drama, Baby!
11/25/2008 05:29 PM
Schön, wenn ein Land sich echte Experten an der Spitze leisten kann. Als Peer Steinbrück (SPD) vor exakt 71 Tagen imBundestag auftrat, warnte der Bundesfinanzminister "vor einer Dramatisierung der globalen Finanzmarktkrise". Zum Auftakt der Beratungen des Bundestages über den Etatentwurf für das kommende Jahr wies er damals Befürchtungen zurück, die Krise gefährde die Haushaltsziele der Großen Koalition. "Obwohl diese Finanzmarktkrise zweifellos das größte konjunkturelle Risiko auch für die deutsche Volkswirtschaft darstellt, halte ich die möglichen Auswirkungen auf uns für begrenzt", sagte der SPD-Politiker im Bundestag.

Gestern trat der Mann, der Deutschlands Finanzgeschicke so klug und vorausschauend managt wie ein Busfahrer seine Maschine mit Augenbinde lenkt, wieder vor das Parlament. Auch diesmal sind Steinbrücks Worte deutlich: "Die Weltwirtschaft ist auf einer Talfahrt, und die Bundesrepublik Deutschland ist in einer Rezession", sagte der Mann, der seine Haushaltsziele eben noch nicht einmal gefährdet, geschweige denn geschwunden sah. Steinbrücks derzeitiger,a ber natürlich jederzeit änderbarer Meinung nach "wäre es unzutreffend, von einer Stagnation zu reden". Nein, alles ist nun noch viel, viel schlimmer als die schlimmsten Dramatisierer vor acht Wochen herbeidramatisierten: "Die Schärfe und Länge der gegenwärtigen Rezession in Deutschland lässt sich nicht einmal vorhersagen."

Das immerhin hat der Warner vor der Dramatisierung, der jetzt selbst nicht heftig genug dramatisieren kann, in den letzten paar Wochen gelernt.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Mein Freund ist Faschist
11/25/2008 05:29 PM
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anouphagos: Hirndoping
11/25/2008 05:29 PM

Mal wieder die alte Leier: Es geht um die gesellschaftliche Akzeptanz von Hirndoping. Gesellschaftlich? Nicht ganz: Gehirn & Geist hat lediglich “knapp 170 Personen” des eigenen Online-Leserkreises befragt. Das heißt: Es geht hier eher darum, eine Diskussion auszulösen, als um empirische Fakten. Ist aber ja auch gut.

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Living in China: Chinesisch? Ach was….das ist nur Schwäbisch!
11/25/2008 05:28 PM



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GROSSE WORTE: Achtung, wichtige Meldung! Aber erst ab Mittwoch.
11/25/2008 05:22 PM

Folgende Meldung des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung erreichte mich heute:

„Hessen ist für japanische Unternehmen ein wichtiger Standort. Mit der Veranstaltung Umwelttechnologie – Hessen trifft Japan“ wollen wir den Wissens- und Informationsaustausch weiterführen, bestehende Kontakte zwischen japanischen und hessischen Unternehmen verstärken und neue Kontakte ermöglichen“, sagte Wirtschaftsminister Alois Rhiel am Mittwoch vor Ort im Städel Museum in Frankfurt.
[...]

Und weil diese Aussage so wahnsinnig ultrasensationell spektulär ist, wurde sie zusammen mit der anderthalbseitigen Pressemitteilung unter Sperrfrist gestellt. Bis morgen, Mittwoch, 15.30 Uhr.

Nun kann man ja verstehen, dass es am Dienstagnachmittag doof aussieht, eine Meldung rauszuschicken, in der bereits ein Zitat vom Mittwoch steht. Allerdings ist die Sperrfrist ein schon längst überholtes Relikt – und nur in ganz seltenen Fällen anzuwenden – wie an anderer Stelle bereits mehrfach geäußert wurde.

Die PM ist wohl die Abschlussmeldung der Veranstaltung “Umwelttechnologie- Hessen trifft Japan“, die nur morgen stattfindet. Insofern ist es sehr merkwürdig, warum man diese Abschlussmeldung nicht einfach NACH der Veranstaltung verschickt. Aber schön, dass wir schon jetzt wissen, was der Wirtschaftsminister zu sagen werden gehabt hat. Oder so.

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Freie ArbeiterInnen Union: Das Ende des kapitalistischen Sozialismus - die 2008er Oktoberrevolution des Kapitalismus
11/25/2008 05:18 PM
An den Oktober 2008 wird man sich als das Datum in der Geschichte der Menschheit erinnern, an dem sich die politische Macht stehenden Fußes der ökonomischen ergeben hat, auch wenn letztere vor dem totalen Zusammenbruch stand. Die politische Macht, der Staates und seiner Regierungen sowie die politischen und gewerkschaftlichen Bürokratien kapitulierten ehrerbietig und sklavisch vor ihrem Herren und Meister, dem Markt- und Staatskapitalismus. Die Symbiose aus ökonomischer und politischer Macht zeigte sich in der vollständigen Übereinstimmung zur Rettung des staatlich-politischen Systems und einer kapitalistischen markt- und staatskapitalistischen Produktionsweise, die über einem selbstgeschaffenen Trümmerhaufen von Korruption, Kriegen, ökonomischen und sozialen Ungleichheiten, Raub und Ausplünderung seitens seiner politischen und wirtschaftlichen Führer gescheitert ist. [Link] [Cache]
Querdenkerforum: Wasser ist Leben
11/25/2008 05:11 PM
Wasser ist Leben

Wasser ist die Essenz des Lebens und ebenso notwendig wie die Luft zum Atmen. Im Rahmen der Energieerzeugung ist es nach Erdöl und Strom zur drittgrößten Industrie angewachsen. Seine große Bedeutung macht Wasser zu einem begehrten Objekt, dessen Besitz Macht verleiht. Irena Salinas Dokumentarfilm untersucht die globale Verteilung der Wasserreserven und zeigt den Umgang mit diesen kostbaren Ressourcen.

Wie steht es im 21. Jahrhundert um die globale Verteilung der Ressource Wasser? Filmemacherin Irena Salina hat drei Jahre lang Wissenschaftler und Umweltbeauftragte in aller Welt zu diesem Thema befragt. Ihre Untersuchung führt sie in südafrikanische Townships, in denen die Trinkwasserversorgung privatisiert ist und die Ärmsten der Armen verschmutztes Flusswasser trinken müssen. Im indischen Bundesstaat Rajasthan schließen sich Dörfer zu Genossenschaften zusammen und fangen Regenwasser auf, um den Wasserhändlern zu trotzen. In Südamerika beobachtet Irena Salina, dass Wasserreserven wiederholt chemisch verseucht werden, und in Kanada, dass große Lebensmittelkonzerne ganze Flüsse austrocknen lassen.
Überall bietet sich ihr das gleiche Bild eines ökologischen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und menschlichen Skandals. Aber es zeigt sich auch, dass es an den Orten Hoffnung gibt, an denen sich die Bevölkerung organisiert und um ihr Recht auf Wasser kämpft. Der Dokumentarfilm ist eine deutliche Warnung und ein leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz des Wassers, dieses kostbarsten Guts der Menschheit.


Quelle: Wasser ist Leben

Sehr sehenwert!

Wiederholung im Fernsehen am 28. November 2008 - arte[Link] [Cache]
Politik und Panorama: Wolfgang Clement - the unguided missile
11/25/2008 05:08 PM

Nun darf er bleiben, der Ex-Ministerpräsident, Ex-Minister, Ex-stellvertretender Parteivorsitzende und aktueller Energie-Lobbyist, Wolfgang Clement.

Man kann durchaus gespalten sein, ob dieser Entscheidung.

Positiv ist zu bewerten, dass er offenbar erkennt, dass er sich falsch verhalten hat. So sagt er nun zu, sich zukünftig nicht mehr in der von ihm gewählten Form zu äußern.

Hier Clements Äußerungen im Wortlaut:

Ich habe meine Sicht der Dinge in meiner Presseerklärung vom August 2008 dargelegt. Ich nehme dennoch zu Kenntnis, dass mein Beitrag vom 20.1.2008 in der Welt am Sonntag von Dritten anders verstanden worden ist. Ein solches Verständnis war nicht meine Absicht und ich bedauere, dass sich Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im hessischen Wahlkampf dadurch im Stich gelassen gefühlt haben.

Ich habe aus meiner Sicht nicht dazu aufgefordert, die SPD oder ihre demokratisch gewählten Vertreterinnen und Vertreter nicht zu wählen. Ich werde aber bei der Wortwahl künftiger Äußerungen darauf achten, dass solche Missverständnisse nicht mehr entstehen.

Davon unabhängig werde ich auch künftig mein Recht wahrnehmen, mich nach meinen festen Überzeugungen zu inhaltlichen politischen Fragen zu äußern.

Zudem äußert er jetzt auch die Bereitschaft, die ausgesprochene Rüge zu akzeptieren - etwas, zu dem er in der ersten Instanz noch nicht in der Lage war.

Dennoch bleibt ein schalter Geschmack im Mund zurück. Eine Rüge ist die mildeste Form der Sanktionierung. Clements Verhalten hat aber mit Sicherheit einiges an Stimmen in Hessen gekostet und zeugt von einer eklatanten Mißachtung des Gebots der innerparteilichen Solidarität. Auch blendet er vollkommen aus, dass es nicht nur um seinen Beitrag in der Welt ging, sondern auch um die Äußerungen, die er im weiteren Verlauf getätigt hat, und die er selbst einen Kontext hergestellt hat, bei dem man nur noch von parteischädlichem Verhalten sprechen konnte.

Mal abwarten, was die Begründung der Bundesschiedskommission ausweist. Wird dort für ein erneutes ähnliches Fehlverhalten eine stärkere Sanktionierung in Aussicht gestellt, könnte man damit gerade noch leben.

Dafür, dass die Sprengkörper von Wolfgang Clement nicht wieder im eigenen Garten detonieren, dafür kann aber niemand garantieren.

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Stadtbau: Jetzt ist Sachlichkeit gefragt!
11/25/2008 04:30 PM

Man sollte das Ganze sachlich betrachten. Seit geraumer Zeit ist die Stelle des Stadtbau-Geschäftsführers vakant. Fast ein Jahr ist es mittlerweile her, seit Martin M. Daut seinen Hut nehmen musste (Hintergründe). Die Stelle wurde kürzlich neu ausgeschrieben. Es gab rund 50 Bewerbungen. Nun geht's an die Vorstellungsgespräche. „Höhere Anforderungen als vor elf Jahren, als Daut Stadtbauchef wurde" hat man dieses Mal an die Bewerber gestellt, sagt Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Das ist wirklich lobenswert.

Gesucht wird also nach einer „gestaltungsfreudigen Persönlichkeit" mit „betriebswirtschaftlichem Schwerpunkt" und „Erfahrung im Umgang mit der Mieterschaft eines kommunalen Wohnungsunternehmens". Sechs (andere Quellen sprechen von sieben) Bewerber haben diesen knallharten und ziemlich konkreten Anforderungen standgehalten. Unter ihnen auch: CSU-Stadträtin Petra Betz.

Will Geschäftsführerin werden: Petra Betz. Foto: Archiv/ StaudingerDie ehemalige Bürgermeisterin fuhr bei der Kommunalwahl die meisten Stimmen für die CSU ein. Sogar mehr als der Oberbürgermeister selbst. Trotzdem musste sie ihren Bürgermeister-Posten räumen. Die SPD beanspruchte einen Posten für Joachim Wolbergs und in der CSU hatte Gerhard Weber die Mehrheit der Fraktion auf seiner Seite (Mehr dazu).

Nun mögen manche unken, dass Petra Betz den Geschäftsführerposten angesichts dieser Opfer schon sicher hat, dass ihr der Posten zugeschanzt werden soll, quasi als Entschädigung. Eine Frechheit! Eine Unverschämtheit! Wie kann man nur zu einer solchen Annahme kommen? Kann sie was dafür, dass sie in der CSU ist?

Vielleicht ist Petra Betz ja die Richtige, um Ruhe und Frieden in die Stadtbau zu bringen. Die jüngste Vergangenheit der städtischen Tochtergesellschaft kann man nur als krisengeschüttelt bezeichnen: eine Korruptionsaffäre bei der Wohnungsvergabe und eine fragwürdige Vergabe bei Bauaufträgen sind nur zwei Beispiele (Eine kleine Zusammenfassung hier.). Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Stimmung unter den Mitarbeitern der Stadtbau – gelinde gesagt – angespannt ist. Eine Mobbing-Affäre unter Beteiligung des Oberbürgermeisters ist da nur ein Punkt.

Da sind in der Geschäftsführung unabhängige, zupackende Persönlichkeiten mit Rückgrat gefragt.

Und nachdem der Aufsichtsratsvorsitzende (Schaidinger) entweder vieles nicht weiß („Ich wurde selektiv informiert.") oder nicht zuständig ist („Verantwortlich ist die Geschäftsführung."), wird es Zeit, dass die Geschäftsführung eigenverantwortlich handelt und den Aufsichtsratsvorsitzenden selbständig und umfassend informiert. Immerhin wurde das Kommunikationsverhalten zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsrat in der Vergangenheit sogar schon von gerichtlicher Seite kritisiert. Das wäre nun leicht zu ändern mit einer Geschäftsführerin Betz. Sie trifft den Aufsichtsratsvorsitzenden regelmäßig – in der CSU-Fraktion oder im Stadtrat.

Sollte all das nicht überzeugen: Es gibt ja auch noch andere Bewerber. Möglicherweise besser qualifiziert. Außerdem entscheidet das nicht die CSU allein. Es gibt einen Aufsichtsrat.

Dort sitzen vier Stadträte der CSU (Petra Betz, Astrid Freudenstein, Helgit Kadlez, Erich Tahedl), zwei von der SPD (Christa Meier, Lothar Strehl), eine Stadträtin der Grünen (Margit Kunc) und ein Stadtrat der Freien Wähler (Günther Riepl). Bei einem Patt entscheidet die Stimme des Aufsichtsratsvorsitzenden: Oberbürgermeister Hans Schaidinger. Kein Grund also, Nepotismus zu befürchten. Sollte das nämlich der Fall sein, steht mit Sicherheit die Koalition auf der Kippe. Also abwarten und beobachten. Ganz sachlich!

(Ent)spannende Lektüre!

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Wahljahr Blog: Neues Arbeitsvertragsrecht?
11/25/2008 03:40 PM

Machen Sie sich bitte mit diesem Essay Michael Schuberts vertraut und beziehen Sie diesen Entwurf und die Zustimmung oder Ablehnung dieses Entwurfs durch Ihren Kandidaten ein in ihre Wahlentscheidung.

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SkepTicker: Wohltätiger Volksverdummer
11/25/2008 03:38 PM
Dank WAZ-Kirchenredakteurin Angelika Wölk kam Robert Zollitsch, seines Zeichens Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, mal wieder anlasslos mit einem Aufmacherartikel auf die Titelseite der größten deutschen Regionalzeitung. Im Interview im Innenteil schwafelt man sich gegenseitig über Wirtschaftskrise, Gier und Moral zu. Gier kennt die Kirche nicht, weil sie ja bekanntlich zu den „Hauptsünden" gehöre. Äh.. die Gier [...][Link] [Cache]
ad sinistram: Bei Klar sehen die Medien nicht besonders klar
11/25/2008 03:38 PM
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Kosovo: BND-Leute waren EULEX-Agenten
11/25/2008 03:37 PM

Das Bild wird langsam klar. Die drei im Kosovo wegen eines Bombenanschlags am 14.November auf das Hauptquartier der EU-Polizei- und Verwaltungsmission im Kosovo EULEX ("European Union Rule of Law Mission") verhafteten Deutschen haben selbst für die EULEX gearbeitet.


Mehr lesen [Link] [Cache]
redblog: Dämpfer für Chávez?
11/25/2008 03:36 PM
Unter dem Titel "Dämpfer für Chavez - Opposition erringt Achtungserfolg bei Regionalwahlen" berichtet die österreichische Tageszeitung Der Standard über die Regionalwahlen in Venezuela. Ein Experte, welcher für das oppositionsnahe Meinungsforschungsinstitut Datanalisis arbeitet, spricht von einem "sensationellen Ergebnis" für die Opposition.

Bei einem solchen Titel erwartet man einen überwältigenden Sieg der regierungsfeindlichen Kräfte, aber wenn man sich das Ergebnis objektiv betrachtet ist der Erfolg für beide Lager ernüchternd. Die Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV), welche von Hugo Chávez initiiert wurde, eroberte zwar 17 der 22 Gouverneursposten, aber die Opposition konnte sich in wichtigen Regionen behaupten.

Bei den letzten Wahlen 2004, erreichten die regierungsnahen Parteien zwar mehr Posten, aber im Laufe der letzten Jahren schlossen sich einige Gouverneure der Opposition an. Somit wurden Aragua, Carabobo, Guárico, Nueva Esparta, Sucre und Zulia oppositionell regiert. Aragua, Guárico und Sucre wurden am 23. November wieder zurückgewonnen, aber der Hauptstadtdistrikt Caracas und die Bundesstaaten Miranda, Carabobo und Táchira fielen bei der Abstimmung in die Hände in der Opposition.

Unter einem "sensationelles Ergebnis" versteht man normalerweise etwas anderes. Obwohl wieder sämtliche private Medien (ihr Anteil liegt in Venezuela bei über 90%) eindeutig für die Oppositionsparteien Stellung bezogen haben und die Regierungsgegner mit Unterstützung von verschiedenen internationalen Gruppierungen (NED, USAID, Konrad-Adenauer-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung und mehr) rechnen konnten, verloren sie, wenn man das Ergebnis mit dem Verfassungsreferendum von 2007 vergleicht, ca. 200.000 Stimmen. Die Chavistas haben im Gegensatz ca. 1,3 Millionen Stimmen dazugewonnen.

Für die PSUV ist es dennoch kein großer Erfolg, aber auch keine große Überraschung. Laut Umfragen wurden noch höhere Verlusten für möglich gehalten. Das regierungsnahe Meinungsforschungsinstitut GIS XXI hielt einen Verlust von 6 Regionen für möglich und der vom Standard genannte Experte, Luis Vicente Leon, sprach sogar von 8 möglichen Bundesstaaten.

Der Hauptgrund für die Verluste von wichtigen Regionen (Caracas, Miranda) liegt nicht nur an den schwachen Kandidaten der Sozialisten, sondern auch an der Instrumentalisierung der Kriminalität und der paramilitärischen Strukturen, welche die Opposition unterstützen.

Analysten vermuten, dass hinter der erhöhten Kriminalität ein System steckt um die Regierung zu destabilisieren. In den Regionen, welche von kolumbianischen Paramilitärs infiltriert wurden, schnitten die Chavistas sichtlich schlechter ab als in anderen Regionen.

Das Problem mit den Paramilitärs wird in einem Artikel von Dario Azzellini, welcher in der jungen Welt in zwei Teilen erschienen ist, genauer erläutert: Tod aus Kolumbien und Caracas im Visier

Trotz des widersprüchlichen Ergebnises zeigt sich der venezolanische Präsident Hugo Chávez mit dem Ergebnis zufrieden und laut Medienberichten streben die Chavistas ein Verfassungsreferendum an, um den Präsidenten eine dritte Amtszeit zu ermöglichen.[Link] [Cache]
Freeman: Nachrichten aus dem Internet am glaubwürdigsten
11/25/2008 03:35 PM
Laut einer Umfrage von Zogby International, die mit 3000 Amerikanern zwei Tage nach den Präsidentschaftswahlen durchgeführt wurde, finden 37.6% der Befragten das Internet als die zuverlässigste Quelle für Nachrichten. Nur 20.7% meinen TV-Nachrichten wären zuverlässiger und 16% sagten, das Radio wäre eine verlässliche Quelle.

Die Umfrage fand heraus, dass die Menschen alle Nachrichten als voreingenommen auf irgendeine Art betrachten. Aber es ist sehr bemerkenswert, dass wir an einem Punkt in der Menschheitsgeschichte angelangt sind, wo das Internet mehr Glaubwürdigkeit geniesst als TV und Radio.

Es geht nicht um eine bestimmte Nachrichtenquelle im Internet die glaubwürdiger ist, sondern die Möglichkeit, mit Hilfe einer Suchmaschine sich viele verschiedene Informationen anzuschauen, damit reichhaltiger vergleichen zu können und dann ein besseres Verständnis der wirklichen Nachrichten zu bekommen. Dazu kommt die Möglichkeit für Jedermann, Informationen direkt und ohne Filter publizieren zu können, und die Aktualität. Unschlagbare Argumente, die für das Internet sprechen.

Wenn man sieht, wie die Jugend heute das Internet für die Kommunikation, Unterhaltung und Information benutzt, dann sieht es aus, wie wenn die alten Medien, TV, Radio und auch Zeitungen, wenig Überlebenschance in der Zukunft haben werden.

Lieber Blogger als Nachrichtensprecher [Link] [Cache]
BooCompany: So, liebe freenet-Mitarbeiter, dann wollen wir mal (INTERN)
11/25/2008 03:35 PM
Das hat ja damals prima geklappt, als und der Herr Spoerr den Honecker gemacht hat. Ich hätte euch einen Vorschlag zu machen. Wie wäre es denn, wenn ihr die Idee von heise umsetzt und den Herrn Spoerr in einer ganzseitigen Anzeige zum Rücktritt auffordert?[Link] [Cache]
OSTBLOG: Kloster oder Leben
11/25/2008 03:33 PM

Der Petersberg thront wie eine Krone über der Altstadt Erfurts. Er ermöglicht einen einzigartigen Blick über die Landeshauptstadt und darüber hinaus. Der Petersberg ist zwar physisch im Stadtraum anwesend, aber für die Einwohner und Touristen Erfurts durchaus nicht präsent.
Immer wieder wurde in den letzten 40 Jahren der Versuch unternommen mit unterschiedlichen Konzepten den Petersberg einschließlich der benachbarten Gebäude stärker zu einem öffentlicher Raum werden zu lassen, der von einem breiten Spektrum der Erfurter Bevölkerung genutzt wird.

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HU-Marburg: Guten Rutsch, Rotkäppchen!
11/25/2008 03:30 PM
Wieder eine weitere Folge aus der Serie "Abenteuer Bahnfahren" - HU-Ortsverband Marburg.

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politplatschquatsch: Wir weinen ihnen keine Träne nach
11/25/2008 03:29 PM
SPD-Vorsitzende Franz Müntefering erklärte am Dienstag zu Clements Entscheidung, aus der Partei auszutreten: „Ich nehme die Entscheidung von Wolfgang Clement zur Kenntnis." Lange habe er vorher mit sich gerungen, ob er erklären solle, er nehme die Entscheidung einfach nicht zur Kenntnis. Das sei aber nicht möhlich gewesen. Ein Wort des Bedauerns konnte sich Müntefering nicht abringen. Der Austritt sei „schade", teilte der Parteivorsitzende mit: „Aber nun wird es auch so gehen."

SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier sagte: „Wir haben versucht, ihm Brücken zu bauen. Ich bin enttäuscht, dass es trotzdem zur heutigen Entscheidung gekommen ist". Eine Rüge sei doch kein Beinbruch. In der SPD gebe es aber weiterhin „auch Platz für Leute, die das offene Wort pflegen". Vorausgesetzt, sie würden sich mit dem gesagten an die vom Zentralkomitee vorgegebene Sprachregelung halten

„Reisende soll man nicht aufhalten", sagte SPD-Vize Andrea Nahles der „Frankfurter Rundschau" in Anlehnung an ein klassisches Zitat aus der Geschichte der Arbeiterparteien. Die Rüge der Schiedskommission für Clement sei ein „fairer Weg" gewesen, den sie selbst auch gern einmal ausprobierenwolle. SPD-Fraktionschef Peter Struck sagte dem Nachrichtensender N24: „Das wirft uns zurück. Aber das wirft uns nicht um."

Erich Honecker, ein Sozialdemokrat ohne Parteibuch, erinnerte an seinen klassischen Spruch aus dem Jahr 1989: "Wir weinen ihm keine Träne nach", ließ er wissen. Konrad Adenauer, wie Honekcer aus der aktiven Politik ausgeschieden, schlug in dieselbe Kerbe: "Wem es hier nicht passt, der soll doch rüber gehen" , zitierte der Ex-Kanzler sich selbst.[Link] [Cache]
Duckhome: Karikaturenstreit, Rassismusauseinandersetzung oder geschickte Täuschung - Nederlandstalige versie
11/25/2008 03:22 PM
Cartoonstrijd, racisme-geschil of geschikt bedrog

Als de burgerbeweging Pax Europa op 30.6.2008 via PI postkaarten voor niet politieke - maar daarvoor Islam-kritische - groeten wereldwijd verstuurde, was dit alleen een verdere stap in een
ontwikkeling, welke hier op Duckhome sinds lang voorspeld werd.


Doch daar er tussen de auteur van deze bijdrage en het oorspronkelijke Pax Europa, zoals ook de Heer Udo Ulfkotte nog meerdere processen te verwachten zijn en er op Duckhome reeds genoeg artikels over het thema Ulfekoten & Co. bestaan, werd hiervan - ter gunste van het termijn van publicatie - af gezien, dit thema aan te praten.

Bekend is, dat Duckhome op het standpunt staat, dat geschiedenis zich herhaalt. Hoewel niet in exact dezelfde volgorde, zo loopt deze doch altijd tamelijk gesmeerd en – herhaaldelijk - tussen de zelfde modderige karrensporen verlopend. En zelf wanneer het algemene niveau zich hier te verhogen schijnt, zo zijn het toch de zelfde angsten en bedenkingen die voor elke Pogrom stonden, die op huidige dag opnieuw vrolijk hun weder-opstaan vieren.

Ziet men van van de constante Joden-Pogrome sinds de Christianisatie van Rome af, zo bestaan er voldoende andere voorbeelden, waar etnische of religieuse gemeenschappen uit de samenleving verbannen en de facto voor vermoording vrij gegeven werden. Waldenser, Katharier en ook de Hugenoten zijn hier exemplarisch. Zo schijnt het latente racisme-gevaar present, daar het niet zo belastend is anderen de schuld voor de eigen miserie te geven, als het eigen geweten te proeven en te overleggen, wat hier fout gegaan is.

Dit is nu ook een fenomeen, dat door het fascisme altijd graag terug gebruikt wordt. Onbelangrijk of het zich hier om Romeinen, "Arische" of "Koteletten"-dragers handelt. Er wordt een pseudo-gemeenschap opgebouwd die zich zelfs al "het goede" en alles andere als "kwaad" defineert. Hiervoor heeft men nu werkelijk geen Nazi's nodig. Nog niet eens verschillende huidskleuren. Dit lukt zelfs tussen verschillende stadsdelen, en sommige vormen ook nog verbindingsassen.

Het is zinloos dit terug en terug uit elkaar te plukken. Er valt ja niets nieuws te berichten, en dat wat men zeggen wil wordt bestraft en kost in geval van twijfel al te veel geld ... Vooral voert dit tot een onnodig en zinloos gerechtsproces. Wie de geschiedenis des Heinrich von Treitschke kent, die met zijn spreuk "De Joden zijn ons ongeluk" tenminste als wegbereider van het racisme der Nationaalsocialisten begrepen werden kan, die wederom zijn "leuze" 31 jaar na Treitschke's dood op de frontpagina des "Stürmers" brachten, die weet hoe voorzichtig men zijn moet.

Die WELT , in welke Ulfkotte herhaaldelijk zijn demon vrije loop laten kan, bracht dan op 18. oktober een bericht over een cartoonstrijd die tussen de duitse Islam-critici waaide.
Trouw aan het princiep: "ook slecht nieuws is publiciteit", hebben wij niet gereageerd.

Dr. Udo Ulfkotte had zich ook met ogenschijnlijke moordbedreigingen tegen zijn echtgenote Doris en het daarop volgende gebedel om attentie bei de media, zoals ook zijn grote demonstratie samen met de Iraanse communisten zo belachelijk gemaakt, dat een verder bedrijvigheid om hem onnodig scheen.

Maar plots veranderde de situatie abrupt: Ulfkotte's vriend, Bart Debie, van het Vlaams Belang uitte
zich in zijn Blog zoals volgt:

Ik doe geen uitspraken over mijn collega's die in De Morgen vermeld worden. Als ze inderdaad bevriend zijn met dergelijke types dan vind ik dat vooral oerdom. Ik ben alvast wijs genoeg om een kerel die staat te pronken in een B&H t-shirt en waarvan zijn vrienden steevast een kramp in de rechterarm hebben, niet toe te voegen als vriend. Ik heb zeker en vast niet zulke "vriendjes" en zal die ook niet hebben. Heel die club van Blood & Honour is voor mij een semi-criminele organisatie die men maar best zo snel mogelijk kan opdoeken. Ik wil daar niets mee te maken hebben. Duidelijk?
Ik weet dat ik nu in herhaling val en dat Jurgen Verstrepen de vraag ook al gesteld heeft in het verleden, maar bij deze een open oproep aan de partijleiding : smijt die B&H-adepten nu eens buiten aub !


Met z'n oproep wil Bart officieel afstand van neonazi Wim Biront nemen, die een hele reeks Vlaams Belang-mensen in zijn "Facebook-vriendschap-profiel staan heeft. Mooi is ook de formulering dat hij "wijs" genoeg is zulke mensen non-officieel al zijn vrienden te presenteren.
Anderzijds moet Debie bewust zijn, dat er verschillende V.B.'s bij Blood & Honor zijn en bij B&H ook voor Ulfkotte's Brussel-Demo reclame gemaakt werd. Het is overigens belangrijk te weten, dat lieden die een B&H t-shirt dragen, meestal niet tot het kader behoren. Deze hebben eerder "dragende" en "beukende" taken.

Maar als op hetzelfde moment in de wereld en door een Ulfkotte rond-mail, aan de medeleden der burgerbeweging Pax Europa - een afzet-beweging tegen ultra-rechts - ingevoerd wordt, dan riekt dit iets te sterk naar "afgesproken". In België zijn er personen, die zich de LDD-Lijst Dedecker, een zacht gekookt Vlaams Belang - toegewend hebben en het doel is die nu terug in het "Reich" van 't Vlaams Belang te halen, om zich niet nog verder te fragmenteren.

In Duitsland gaat het daarom voor de CDU en de Evangelisten, maar ook de radicale joden kiesbaar
te blijven. Daarbij doet het er niet toe of de postkaarten van de verenigingsvoorzitter der burgerbeweging Pax Europa, Willi Schwend, of door het bestuurslid Wilfried Puhl-Schmidt te verantwoorden zijn. Maar er lijkt ook inderdaad een zekere incongruentie tussen de raad en de voorzitter te bestaan, wanneer men Ulfkottes Rundmail voor echt houdt, die Duckhome aan de andere kant met de zelfde tekst toegespeeld werd.

Aan alle leden van de Burgerbeweging Pax Europa

Een private brief
door de Pax Europa grondvester

Dr. Udo Ulfkotte
Postfach 22 49
35532 Wetzlar


22. Oktober 2008
Persoonlijke circulaire aan alle leden

Beste leden en vrienden van het burgerinitiatief Pax Europa,

Ik verzoek u hartelijk, de volgende ongewone brief in volle lengte te lezen, daar de toekomst van onze vereniging, ja ... de toekomst van de Islam-critische beweging in Duitsland nu afhankelijk van ieder lid en vriend is. Wees niet besorgd, het gaat hier niet om financiële kwesties.

Met de fusie van het Bondsverband der Burgerinitiativen (BdB) en onze vereniging Pax Europa hebben wij in mei 2008 een verder stap in richting: Vergroting van Lidmaatschaps-cijfers – ondernomen. Door registratie van rond 100 nieuwe BDB-leden zijn wij ondertussen al meer als 800 deelgenoten – met sterk klimmende getallen. En ik voer vertrouwelijke gesprekken met verdere verenigingen, die zich kompleet met ons versmelten willen.
Onze vereniging wordt ondertussen door politiek, media, kerk-vertegenwoordigers en verbonden heus waargenomen en gehoord. Ik dank daarvoor, dat jullie ons hierbij als leden en vrienden steunen.

Sinds de fusie beider verenigingen ben ik als grondvester geen bestuurslid meer (wat ook zo door mij gewild was), heb geen juridische competenties en autoriteit en voldoe alleen nog maar aan mijn honorabele functie. In deze positie wil en mag ik U als privaat-man Ulffkotte niettemin een verschrikkelijke schaduw op onze verenigings-ontwikkeling niet onthouden.

Op het tijdstip der versmelting van beide verenigingen had de oude VDB-Raad v. Bestuur al zonder mijn medeweten cartoons laten bewerken, die na onze fusie – ook deze zonder mijn kennis hiervan – op 20. juni. 2008 in het Internet gepubliceerd werden. Deze twaalf "cartoons", die als postkaarten-acties met het "label" Pax Europa te bestellen en zonder mijn kennis verdeeld werden, voldoen tenminste gedeeltelijk absoluut aan een strafrechtelijk fijt van "Volksverhetzung" = "aansporen tot haat op een volksgroep."

Als ik van de publicatie (nog zonder juridische kennis van de feiten) hoorde, heb ik onmiddellijk telefonisch en schriftelijk mijn directe kwijting van diensten uit onze vereniging aangekondigd, zouden deze "cartoons" niet onmiddellijk uit het internet verwijderd en vernietigd worden, daar ik – volledig onafhankelijk van toekomstige daaruit resulterende strafrechtelijke autoritaire schattingen – desgelijks zoals vele andere leden de karikaturen als uiterste smaakloze makelij bevond, die de vereniging zware schade toevoegen en alsook strafrechtelijk relevant zouden zijn. Alleen onder deze druk, werden zij dan met tegenzin verwijderd.

Sommige leden zijn door de achtergrond dezer verschrikkelijke – spijtig genoeg - in naam van Pax Europa - verspreide "karikaturen" uitgetreden. Daar ik geen actueel ledenbestand heb, weet ik niet, wie en hoe vele van hun uitgetreden zijn. Ik mag U verzekeren, dat ik destijds onmiddellijk gevorderd heb, elk uitgetreden lid te laten aanschrijven, om om verontschuldiging te vragen en onverbiddelijke opheldering te verzekeren. Noch het een door mij gevorderde schrift noch opheldering door het bestuur werd gegeven, zoals ik pijnlijk ervaren moest. Er gebeurt eerder – zoals ik na en na ondervonden heb – het tegenovergestelde.

De voor de verdeling van deze Cartoons – volgens de mij voorliggende gevolgtrekking van de verantwoordelijke verenigingsvoorzitter – aanspraakelijke verenigingsvoorzitter Willi Schwend verdedigd de actie tot op heden en ziet geen reden, met de onderzoekingen in de achtergrond – zijn functies tot op opheldering van de strafrechterlijke relevante beschuldigingen neer te leggen. De voorzitter Schwend heeft onze serieuze reputatie zware schade ook daardoor toegevoegd, dat hij in een ARD-Interview het Islamisme, voor lopende camera, als „beschissene Religion"="beschetene religie" omschreven heeft. Ook de Duitse Minister voor Binnenlandse Zaken: Schäuble heeft - in een mij voorliggend bericht - het optreden van onze verenigingsvoorzitter sterk bekritiseerd.

In de afgelopen weken en dagen heeft het ook uit de rijen van de Raad v. Bestuur strafrechtelijke relevante acties – zoals een bedreigings- en onrechtmatige actie zijdens een politici – gegeven, zo, dat ik de directie meermaals - als eenvoudig lid - getroffen (wat ik sinds de fusie juridisch ben) en gevraagd heb, onmiddellijk een buitengewone algemene leden-vergadering op te roepen en de uitsluiting der verantwoordelijken dezer verschrikkelijke incidenten geëist heb.

Dubieuze wijze heeft men in de plaats de beheerder Golo Ottweiler, onze pers-woordvoerder,
die ook voor de rigoureuze opheldering en herwaardering van de onbeschrijfelijke gebeurtenissen opgetreden is - uit het beheer verwijderd en uit de vereniging geworpen,
wat ethisch- moralistisch verwerpelijk en juridisch onhoudbaar is. Zoals een mij voorliggende dag-actueel uittreksel uit het Registergerecht van AG Wetzlar belegt, is Golo Ottweiler een door de ledenverzameling – alzo door HUN – gekozen en blijvend geregistreerd actief lid van de Raad, dat alleen door HUN kan afgezet worden.

Golo Ottweiler heeft, zoals elk ander bestuurslid – het recht, samen met de leden van een bondsland een nationale bond op te richten. Hievoor werd hij een lange tijd geleden door de Bondsvoorzit voor NRW verzoekt – en deze grondvesting zal nu op zondag, 26 Oktober 2008, vanaf 12 uur in Dortmund plaats hebben. Daarom vraag ik alle leden uit Noord-Rijnland-Westfalen op zondag, 12 uur naar de grondvesting van de Nationale Bond naar Dortmund te komen. Ik zelf zal ook daar zijn. Natuurlijk zullen wij daar ook over deze verschrikkelijke dingen praten.

Trefpunt/Vergadering van de NRW-Leden
Adolph Kolping Haus
Raum Kolping
Silberstraße 24 – 26
44137 Dortmund

De buitengewone algemene vergadering van alle leden, op welke eindelijk samen over de vreselijke handelingen van de raad absoluut gesproken en door de leden over het verblijf dezer afgestemd wordt, zal nu op Zondag, 30 November 2008 om 14:00 in Würzburg plaats vinden.

Plaats: 97070 Würzburg in de: Schönbornsaal der Residenz-Gaststätte, Residenzplatz


Wanneer men de haatzaaiende waardering van het "Süddeutsche Idioten-Forum" opzij legt, over welk wij hier op later termijn nog zullen ingaan, wil men Udo Ulfkotte graag geloven. Maar wie zijn met haat gevulde boeken of de Akte Islam" gelezen heeft, voor deze is het praktisch onmogelijk
Natuurlijk bevallen de postkaarten hem niet. Ze hebben namelijk één fout. Ze laten geen Moslems zien, maar ze tonen het "joden-beeld" uit de " Stürmer" welk de al eerder vernoemde: Heinrich von Treitschke de zin "De Joden zijn ons ongeluk" leverde. De geschiedenis herhaalt zich natuurlijk zelf.

Het mooie is, dat de lezers zich zelf een beeld kunnen maken. Ook wanneer de aanblik onsmakelijk is. Misschien volgt later een meer gedetailleerd onderzoek, omdat dit proces voor de lopende procedure interessant zou kunnen zijn.

Koran

Bürgerbewegung Pax Europa


De Boeken van Juda
Der Stürmer


Is dit meisje nog te koop?
-
Nee, ze is mijn echtgenote.

Bürgerbewegung Pax Europa



Der Stürmer


Het geheel is niet onhandig gemaakt, maar niet geschikt genoeg om niet op te vallen.
Of het nu om een formele Afzet-Beweging gaat of niet. Daar zou Udo Ulfkotte moeten reageren. Het grappige in deze context is, dat onze bron van de Ulfkotte rond-mail, ook een teleurgestelde aanhanger van Ulfkotte is en eerder uit teleurgestelde liefde, als uit echte haat ageert.
Erg is het echter, welke standpunten het idioten-forum van de "Süddeutsche" zo inneemt:
Zwitserland/Finland/Oostenrijk: Golf van brandstichtingen op Turkse inrichtingen.
Terwijl men zich in Duitsland met kwijnen tegen een "Turkisering" ophoud, grijpen hun bondgenoten - bv. hun Koerdisch aandeel – naar andere middelen. Onbekende worpen brandbommen op een Turks Godshuis in Bellach, een Turkse verenigeingsplaats in Wattwilm en verder een reisbureau in Winterthur. Tot op heden werden geen verdachten vast genomen – wat ons uiteraard diep bedroefd maakt.


Nee, men moet dit niet verkeerd en als uitnodiging tot strafbare feiten begrijpen. Dit zijn toch alle oprechte democraten. Men moet hun toch hun vrijheid op mening laten. Zij zijn de goede. Duckhome acht het veeleer met wat Gerhard Polt in een interview met de Frankfurter Allgemeine Zeitung [waar Ulfkotte enkele jahren werkzaam was] zei en zou ook dr. Udo Ulfkotte ten minste een korte reflectie op deze zin aanbevelen:

Er zijn ratten, en er zijn mensen die fluiten. De rattenvanger zegt, wat kan ik ervoor dat ze achter me aan lopen? En er is de rat die zegt, wat kan ik doen? Als er gefloten wordt, dan moet ik aangelopen komen.


Het is tijd de voortdurende escalaties terug te schroeven, voordat er een idioot met benzinevaten los rent. Dit zijn ook nog zo grootte auteur-vergoedingen niet waard.

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Oeffinger Freidenker: Die Gurkentruppe aus Pullach
11/25/2008 03:22 PM
Warum Deutschland überhaupt einen Geheimdienst braucht ist zumindest kontrovers; ich neige dazu, die prinzipielle Notwendigkeit einzusehen. Was allerdings der BND macht, das ist wirklich ein anderes Kapitel. Die Schlapphüte aus Pullach sind in der letzten Zeit vor allem durch zwei Dinge aufgefallen: illegale Einsätze und Inkompetenz. Ob BND-Agenten im Irak, das Beschnüffeln von Journalisten im Inland oder nun der gescheiterte False-Flag-Anschlag im Kosovo: überall machen sie illegale Sachen und lassen sich zu allem Überfluss auch noch dabei erwischen.
Nun wurde auch noch bekannt, dass die BND-Zentrale in Slowenien seit anderthalb Jahren entdeckt ist. Die sitzen da in dem Gebäude des ehemaligen kommunistischen Geheimdienstes - gegenüber der Telekom. Von dort wurde die gesamte Telekommunikation des Balkans abgehört.
Was soll das alles? Sind das Aufgaben, für die wir einen Geheimndienst brauchen? Die Verfassung brechen und sich dabei erwischen lassen? Ich will dem Eindruck entgegenwirken, das Erwischen-lassen sei das Schlimmere der beiden Delikte, das ist es natürlich nicht. Das Brechen ist es; nur die schiere Inkompetenz des BND dabei unterstreicht noch seine totale Nutzlosigkeit und Überflüssigkeit.

Quellen:
Netzeitung

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Oeffinger Freidenker: Clement tritt aus der SPD aus
11/25/2008 03:22 PM
Nachdem das Bundesschiedsgericht der SPD Clement nur eine Rüge für seine CDU-Wahlaufforderung (und eine Reihe gleichgearteter Aussagen) erteilt hatte, hat Clement heute völlig überraschend seinen Austritt aus der Partei bekanntgegeben. Wir erinnern uns: Clement war Ministerpräsident von NRW und später "Superminister" unter Schröder; ein Schröderianer der ersten Stunde, der wie kaum ein anderer für Hartz-IV und gegen Mindestlöhne stand. Nach seinem Rücktritt vom Ministeramt heuerte er in der Energie- und Zeitarbeitsbranche an, also beiden Branchen, die er in seiner Regierungszeit aktiv gefördert hatte und die ihm wahrlich zur Dankbarkeit verpflichtet sind. Die SPD ist also ein disloyales und korruptes Element losgeworden. Grund zum Feiern?
Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dies hängt davon ab, wie sich die SPD weiter positioniert. Solange Gurken wie die Stones und Müntefering an der Macht bleiben, wird sie sich weiter im schwammigen Feld der "Mitte" zu orientieren versuchen, die noch nie existiert hat und wo für die SPD nur Wahlniederlagen warten. Mit Clement hat sie einen glaubhaften Vertreter dieses Flügels verloren; der rechte Flügel ist nun nach dem Weggang von Schröder und Clement genauso geschwächt wie der linke durch den Weggang Lafontaines. Clements Austritt markiert also den weiteren Abschied von der Volkspartei SPD, die sich stattdessen mit rasender Geschwindigkeit zu einer Klientelpartei eines kaum näher zu definierenden Klientels macht.
Ist Clements Parteiaustritt zu bedauern? Kaum. Gerechtfertigt wäre sogar der Ausschluss gewesen; Artikel 35 der SPD-Satzung ist da klar und deutlich. Dazu ist Clement mit seinen offensichtlich gekauften politischen Äußerungen untragbar für eine Partei, die sich selbst sozialdemokratisch schimpft. Im Prinzip könnte der Austritt als erster Schritt eines Reinigungsprozesses verstanden werden, aber für den bräuchten wir auch das Verschwinden von Müntefering, Steinmeier und Steinbrück. Dies allerdings wird es nach einer verlorenen Wahl der SPD geben. So absurd es ist, eine Neuausrichtung der SPD und ein Wiedergewinnen alter Stärke ist nur unter schwarz-gelb zu erwarten.

Pressemeinungen:
Clements Austrittserklärung im Wortlaut

SZ
FTD
FR


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Oeffinger Freidenker: Fundstücke 25.11.2008, 15.19 Uhr
11/25/2008 03:22 PM
Ausbreitung der zur Terrorbekämpfung eingeführten Überwachung im Alltag
Heise - Besonders drastisch für die Überwachungsmentalität ist ein gerade durch den Bericht über Menschenrechtsverletzungen gegenüber benachteiligten, alten, kranken oder behinderten Menschen des Institute of Human Rights bekannt gewordener Vorfall. Danach wurde ein Paar mit Lernbehinderungen mittels im Schlafzimmer installierten Überwachungskameras von Sozialarbeitern beobachtet, um vermutlich herauszubekommen, ob sie imstande sind, für ihr Baby zu sorgen.
Anmerkung: Überrascht das noch wen?
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Ab 1.12. senkt die britische Regierung die Mehrwertsteuer
Heise - Die britische Regierung hat es eilig. Schon ab dem 1. Dezember wird die Mehrwertsteuer von 17,5 auf 15 Prozent gesenkt. Nach EU-Regeln darf sie nicht weiter reduziert werden. 13 Monate lang, einschließlich Dezember nächsten Jahres also, um noch einmal das Weihnachtsgeschäft anzuschieben, soll sie unten bleiben. Die Regierung rechnet mit 12,5 Milliarden Pfund (14,7 Milliarden Euro) geringeren Steuereinnahmen. Finanzminister Darling forderte die Geschäfte dazu auf, die Kürzung ganz an die Kunden weiterzugeben. Bei Zigaretten, Alkohol und Benzin werden allerdings die Steuern erhöht, um die Mindereinnahmen durch die Mehrwertsteuersenkung auszugleichen. Sie sollen auch 2010 nicht wieder gesenkt werden, um die Schulden abbauen zu können.
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Notenbanker an die Leine!
FTD - Der Politik ist die Unabhängigkeit der Bundesbank seit Jahrzehnten heilig. Doch mit diesem Grundsatz sollte jetzt Schluss sein.
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Die Rechenkünstler aus Nürnberg
SZ - Die Regierung will Hunderttausende Arbeitslose aus der Statistik nehmen. Diese Zahlenakrobatik schönt die Bilanz und verhöhnt die Betroffenen.
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Ein Leben zum Schnäppchenpreis
SZ -Die Hose für weniger als fünf Euro: Näherinnen in Bangladesch zahlen einen hohen Preis, weil deutsche Konsumenten vor allem eines wollen - billig einkaufen.
Anmerkung: Die Kritik ist richtig - aber nicht nur die Näherinnen in Bangladesh werden ausgebeutet, sondern auch die Beschäftigten hier in Deutschland. Die Discounter sind eine einzige Ausbeutungsmaschine, und es wird Zeit, dass das jemand bemerkt.
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Sind Journalisten Blogger?
Feynsinn - Der alltägliche kleine Skandal abhängiger Meinungsmacher bricht sich über das Medium Blog bahn. Kein Journalist wagt es, über Bevormundung in seiner Redaktion zu schreiben - es würde ja eh nicht veröffentlicht. Über den Umweg der Blogsphäre dürfen Journalisten hingegen über derartiges berichten. Daß SpOn in der besprochenen Affäre als "Blogger" wieder einmal nur Journalisten erwähnt, die Blogs betreiben, verkürzt ganz nebenbei die Sicht auf "die" Blogger. Sie wissen noch immer nicht, mit wem sie es in Zukunft wirklich zu tun haben werden.
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Unerträglich sture Frauen
taz - Andrea Ypsilanti hat schwere politische Fehler gemacht. Das allein aber erklärt nicht das unsolidarische Verhalten gegen sie - und auch nicht die Häme, die ihr entgegenschlägt.
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Falsche Moralapostel

FR - Tillich hat seinen genauen DDR-Posten wohl vernebelt. Ist das ein Rücktrittsgrund? Gemessen an der Anmaßung, die historische Moral gepachtet zu haben: Ja. Man kann Tillich aber auch im Amt halten. Man muss dann nur zugeben, dass man die Verlogenheit und Verharmlosung im Umgang mit der DDR, die man der Linkspartei oft zurecht vorwirft, in Wahrheit teilt.
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Ein Mann voller Güte und Barmherzigkeit

Medrum - Der Chef der Deutschen Bank Josef Ackermann hatte angekündigt, keine Staatsgelder in Anspruch nehmen zu wollen und dieses Jahr auf Bonus-Zahlungen verzichten zu wollen. Das ZDF hat in seinem Internetportal einen offenen Brief seines Börsenexperten Frank Zink veröffentlicht, in dem dieser sich kritisch mit der Haltung von Josef Ackermann auseinandersetzt und ihm Heuchelei und Arroganz vorhält.
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Der Absturz des Prekariats

FR - Das gilt nicht nur für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, sondern mehr noch für die Situation am Arbeitsmarkt. Statt sich seitwärts im Krebsgang zu bewegen, wie es etwa die "Fünf Wirtschaftsweisen" in ihrem kürzlich vorgelegten Gutachten erwarten, dürfte die Konjunktur im nächsten Jahr in ein tiefes Loch fallen. Denn die bisherige Hauptantriebskraft, der Export, verliert schneller an Schwung als befürchtet. Jetzt rächt sich, dass die Binnennachfrage und vor allem der private Konsum, die einen Ausgleich bieten könnten, von der deutschen Wirtschaftspolitik jahrelang sträflich vernachlässigt wurden.
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Bundesregierung: Arbeitslosenzahl soll runtergerechnet werden
11/25/2008 03:11 PM
Bundesregierung: Arbeitslosenzahl soll runtergerechnet werden

Schönrechnerei im Wahljahr 2009: Die Bundesregierung will die Zahl der Arbeitslosen nach Informationen der „Financial Times Deutschland" per Gesetzesänderung herunterrechnen.

Nach einem Gesetzentwurf zur Neuregelung von Arbeitsmarktinstrumenten sollten künftig alle Arbeitslosen, die durch private Träger betreut werden, nicht mehr als arbeitslos gezählt werden, berichtet die Zeitung in ihrer Dienstagsausgabe. Im Oktober seien darunter rund 149.000 Arbeitslose gefallen, insgesamt seien es in diesem Jahr rund 300.000 Erwerbslose.

Wenn Arbeitsbehörden überlastet sind oder private Träger gute Angebote machen, werden laut „FTD" Arbeitslose häufig an diese Vermittler überwiesen. Bislang würden diese Arbeitslosen in der Statistik mitgezählt. Mit dem neuen Gesetz solle sich das ändern. „Das ist grundsätzlich so geplant. Die Zahl der Maßnahmeteilnehmer ist ja nicht geheim", sagte eine Sprecherin des Arbeitsministeriums der Zeitung. ...


Quelle: Bundesregierung: Arbeitslosenzahl soll runtergerechnet werden[Link] [Cache]
Wahljahr Blog: Wirtschaftsprognose 2009
11/25/2008 01:40 PM

Bitte kontrastieren Sie diese Meldung mit dieser und dieser - noch irgendwelche Fragen?

[Link] [Cache]
OSTBLOG: [Veranstaltungshinweis] Finanzmarktkrise
11/25/2008 01:32 PM

Do, 27. 11. um 19:00 | Robert-Havemann-Saal im Haus der Demokratie und Menschenrechte , Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin (nahe Alex, Tram M4 / Bus 200, 240 "Am Friedrichshain")

[Link] [Cache]
at: neue (alte) regierung hat sich disqualifiziert
11/25/2008 01:32 PM
das hat nicht lange gedauert und schon disqualifiziert sich oesterreichs neue (alte) koalition vollstaendig. gut es hat sich auch nicht viel geaendert - ein paar andere politiker (zb: keinrueckgrat-gusenbauer wurde durch wiesel-faymann ersetzt), neue ministerienverteilung unter den parteien und das wars. die sicherheitsstrategie wurde beibehalten (vielleicht sogar noch verschaerft).
so laesst beispielsweise wiesel-faymann verlautbaren, dass wir ach so terrorismusgefaehrdet sind und das nur die online-durchsuchung uns retten wird. damit werden wieder alte, unhaltbare propagandaluegen ohne verstand nachgeplappert. aber seien wir mal ehrlich, wer haette was anders erwartet.

um mal ein wenig auf die einzelnen punkte zu kommen:
"Die Netzwerke des Terrors arbeiten mit den modernsten Kommunikationstechnologien", heißt es im Programm der Regierung Faymann. Die Lösung: Online-Durchsuchung ermöglichen.
[...]
Unter dem Punkt "Datenschutz" legt die Koalition die Absicht fest, die Datenschutzkommission (DSK) dann auszuschalten, "wenn die Kriminalpolizei im Dienste der Strafrechtspflege tätig wird". Weiterhin soll, wie schon von der Vorgängerregierung geplant, das Datenschutzgesetz angepasst werden.
[...]
In Sachen Datenbanken hat die neue Regierung einiges vor. So soll, im Bereich "Sicherheitsverwaltung" angesiedelt, "ein neues elektronisches Personenstandsregister" eingerichtet werden,
[...]
will die neue Regierung die "Zusammenarbeit mit Schengen-Partnern" weiter ausbauen und auf die "Errichtung gemeinsamer Visa- und Biometriezentren" hinarbeiten. In diesem Zusammenhang solle auch die "Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (Outsourcing)" geprüft werden.
[...]
Ausbau des elektronischen Gesundheitssystems
[futurezone]
desweiteren soll eine "dna-offensive" gestartet werden, zu konkreten e-voting plaenen will man sich noch nicht aeussern (was man im zweifelsfall als ein ja deuten koennte) und die supertolle buergerkarte die *einwandfrei* funktioniert soll weiter gepusht werden. und noch einiges mehr...

zum kotzen diese regierung - die genauso verstandlos agiert wie die alte - nicht wahr?[Link] [Cache]
uk: zurueckrudern bei praeventiver ueberwachung?
11/25/2008 01:32 PM
uk spielt im bereich der ueberwachung bekanntlich eine vorreiterrolle. anscheinend hat das britische innenministerium erkannt, dass man wohl doch etwas *hust* zu weit gegangen sei und laesst folgendes verlautbaren:
Vor wenigen Tagen hatte das Innenministerium eingestanden, dass das Ausmaß der Überwachungsmaßnahmen durch lokale Behörden die Unterstützung für das Antiterror-Gesetz unterhöhle. Man werde bald entsprechend einschreiten, um den Einsatz von technischen Überwachungsmitteln, die zur Bekämpfung des Terrorismus und schwerer Verbrechen dienen sollen, durch lokale Behörden für kleine Vergehen zu unterbinden. Dreiviertel aller berechtigten Behörden hätten die Möglichkeiten benutzt, Bürger nach dem Antiterrorgesetz auszuspähen.

Besonders drastisch für die Überwachungsmentalität ist ein gerade durch den Bericht über Menschenrechtsverletzungen gegenüber benachteiligten, alten, kranken oder behinderten Menschen des Institute of Human Rights bekannt gewordener Vorfall. Danach wurde ein Paar mit Lernbehinderungen mittels im Schlafzimmer installierten Überwachungskameras von Sozialarbeitern beobachtet, um vermutlich herauszubekommen, ob sie imstande sind, für ihr Baby zu sorgen.
[telepolis]
genau, mit den schwaechsten der gesellschaft kann mans ja machen. zum kotzen diese ganze entwicklung.

preisfrage: wer mir plausibel erklaeren kann, wie es vor terror schuetzt, behinderte im schlafzimmer zu beobachten, gewinnt was.
preisfrage 2: warum habe ich das gefuehl, dass dieses scheinbare zurueckrudern des britischen innenministeriums nichts aendern wird?[Link] [Cache]
Duckhome: Karikaturenstreit, Rassismusauseinandersetzung oder geschickte Täuschung - Nederlandse versie
11/25/2008 01:17 PM
Cartoonstrijd, racisme-geschil of geschikt bedrog

Als de burgerbeweging Pax Europa op 30.6.2008 via PI postkaarten voor niet politieke - maar daarvoor Islam-kritische - groeten wereldwijd verstuurde, was dit alleen een verdere stap in een
ontwikkeling, welke hier op Duckhome sinds lang voorspeld werd.


Doch daar er tussen de auteur van deze bijdrage en het oorspronkelijke Pax Europa, zoals ook de Heer Udo Ulfkotte nog meerdere processen te verwachten zijn en er op Duckhome reeds genoeg artikels over het thema Ulfekoten & Co. bestaan, werd hiervan - ter gunste van het termijn van publicatie - af gezien, dit thema aan te praten.

Bekend is, dat Duckhome op het standpunt staat, dat geschiedenis zich herhaalt. Hoewel niet in exact dezelfde volgorde, zo loopt deze doch altijd tamelijk gesmeerd – herhaaldelijk - tussen de zelfde modderige karrensporen verlopend. En zelf wanneer het algemene niveau zich hier te verhogen schijnt, zo zijn het toch de zelfde angsten en bedenkingen die voor elke Pogrom stonden, die op huidige dag opnieuw vrolijk hun weder-opstaan vieren.

Ziet men van van de constante Joden-Pogrome sinds de Christianisatie van Rome af, zo bestaan er voldoende andere voorbeelden, waar etnische of religieuse gemeenschappen uit de samenleving verband en de facto voor vermoording vrij gegeven werden. Waldenser, Katharier en ook de Hugenoten zijn hier exemplarisch. Zo schijnt het latente racisme-gevaar present, daar het niet zo belastend is anderen de schuld voor de eigen miserie te geven, als het eigen geweten te proeven en te overleggen, wat hier fout gegaan is.

Dit is nu ook een fenomeen, dat door het fascisme altijd graag terug gebruikt wordt. Onbelangrijk of het zich hier om Romeinen, "Arische" of "Koteletten"-dragers handelt. Er wordt een pseudo-gemeenschap opgebouwd die zich zelfs al "het goede" en alles andere als "kwaad" defineert. Hiervoor heeft men nu werkelijk geen Nazi's nodig. Nog niet eens verschillende huidskleuren. Dit lukt zelfs tussen verschillende stadsdelen. En sommige vormen ook verbindingsassen.

Het is zinloos dit terug en terug uit elkaar te plukken. Er valt ja niets nieuws te berichten, en dat wat men zeggen wil wordt bestraft en kost in geval van twijfel te veel geld ... Vooral voert dit tot een onnodig en zinloos gerechtsproces. Wie de geschiedenis des Heinrich von Treitschke kent, die met zijn spreuk "De Joden zijn ons ongeluk" tenminste als wegbereider van het racisme der Nationaalsocialisten begrepen werden kan, die wederom zijn "leuze" 31 jaar na Treitschke's dood op de frontpagina des "Stürmers" brachten, die weet hoe voorzichtig men zijn moet.

Die WELT , in welke Ulfkotte herhaaldelijk zijn demon vrije loop laten kan, bracht dan op 18. oktober een bericht over een cartoonstrijd die tussen de duitse Islam-critici waaide.
Trouw aan het princiep: "ook slecht nieuws is publiciteit", hebben wij niet gereageerd.

Dr. Udo Ulfkotte had zich ook met ogenschijnlijke moordbedreigingen tegen zijn echtgenote Doris en het daarop volgende gebedel om attentie bei de media, zoals ook zijn grote demonstratie samen met de Iraanse communisten zo belachelijk gemaakt, dat een verder bedrijvigheid om hem onnodig scheen.

Maar plots veranderde de situatie abrupt: Ulfkotte's vriend, Bart Debie, van het Vlaams Belang uitte
zich in zijn Blog zoals volgt:

Ik doe geen uitspraken over mijn collega's die in De Morgen vermeld worden. Als ze inderdaad bevriend zijn met dergelijke types dan vind ik dat vooral oerdom. Ik ben alvast wijs genoeg om een kerel die staat te pronken in een B&H t-shirt en waarvan zijn vrienden steevast een kramp in de rechterarm hebben, niet toe te voegen als vriend. Ik heb zeker en vast niet zulke "vriendjes" en zal die ook niet hebben. Heel die club van Blood & Honour is voor mij een semi-criminele organisatie die men maar best zo snel mogelijk kan opdoeken. Ik wil daar niets mee te maken hebben. Duidelijk?
Ik weet dat ik nu in herhaling val en dat Jurgen Verstrepen de vraag ook al gesteld heeft in het verleden, maar bij deze een open oproep aan de partijleiding : smijt die B&H-adepten nu eens buiten aub !


Met z'n oproep wil Bart officieel afstand van neonazi Wim Biront nemen, die een hele reeks Vlaams Belang-mensen in zijn "Facebook-vriendschap-profiel staan heeft. Mooi is ook de formulering dat hij slim genoeg is zulke mensen non-officieel al zijn vrienden te presenteren.
Anderzijds moet Debie bewust zijn, dat er verschillende V.B.'s bij Blood an Honor zijn en bij B&H ook voor Ulfkotte's Brussel-Demo reclame gemaakt werd. Het is overigens belangrijk te weten, dat lieden die een B&H t-shirt dragen, meestal niet tot het kader behoren. Deze hebben eerder "dragende" en "beukende" taken.

Maar als op hetzelfde moment in de wereld en door een Ulfkotte rond-mail, aan de medeleden der burgerbeweging Pax Europa - een afzet-beweging tegen ultra-rechts ingevoerd wordt, dan riekt dit iets te sterk naar "afgesproken". In België zijn er personen, die zich de LDD-Lijst Dedecker, een zacht gekookt Vlaams Belang toegewend hebben en het doel is die nu terug in het "Reich" van 't Vlaams Belang te halen, om zich niet nog verder te fragmenteren.

In Duitsland gaat het daarom voor de CDU en de Evangelisten, maar ook de radicale joden kiesbaar
te blijven. Daarbij doet het er niet toe of de postkaarten van de verenigingsvoorzitter der burgerbeweging Pax Europa, Willi Schwend, of door het bestuurslid Wilfried Puhl-Schmidt te verantwoorden zijn. Maar er lijkt ook inderdaad een zekere incongruentie tussen de raad en de voorzitter te bestaan, wanneer men Ulfkottes Rundmail voor echt houdt, welke Duckhome aan de andere kant met de zelfde tekst toegespeeld werd.

Aan alle leden van de Burgerbeweging Pax Europa

Een private brief
door de Pax Europa grondvester

Dr. Udo Ulfkotte
Postfach 22 49
35532 Wetzlar


22. Oktober 2008
Persoonlijke circulaire aan alle leden

Beste leden en vrienden van het burgerinitiatief Pax Europa,

Ik verzoek u hartelijk, de volgende ongewone brief in volle lengte te lezen, daar de toekomst van onze vereniging, ja ... de toekomst van de Islam-critische beweging in Duitsland nu afhankelijk van ieder lid en vriend is. Wees niet besorgd – het gaat hier niet om financiële kwesties.

Met de fusie van het Bondsverband der Burgerinitiativen (BdB) en onze vereniging Pax Europa hebben wij in mei 2008 een verder stap in richting: Vergroting van Lidmaatschaps-cijfers – ondernomen. Door registratie van rond 100 nieuwe BDB-leden zijn wij ondertussen al meer 800 deelgenoten – met sterk klimmende getallen. En ik voer vertrouwelijke gesprekken met verdere verenigingen, die zich kompleet met ons versmelten willen.
Onze vereniging wordt ondertussen door politiek, media, kerk-vertegenwoordigers en verbonden heus waargenomen – en gehoord. Ik dank daarvoor, dat jullie ons hierbij als leden en vrienden steunen.

Sinds de fusie beider verenigingen ben ik als oprichter geen bestuurslid meer (wat ook zo door mij gewild was), heb geen juridische competenties en autoriteit en voldoe alleen nog maar aan mijn honorabele functie. In deze positie wil en mag ik U als privaat-man Ulffkotte niettemin een verschrikkelijke schaduw op onze verenigings-ontwikkeling niet onthouden.

Op het tijdstip der versmelting van beide verenigingen had de oude VDB-Raad v. Bestuur al zonder mijn medeweten cartoons laten bewerken, die na onze fusie – ook deze zonder mijn kennis hiervan – op 20. juni. 2008 in het Internet gepubliceerd werden. Deze twaalf "cartoons", die als postkaarten-acties met het "label" Pax Europa te bestellen en zonder mijn kennis verdeeld werden, voldoen tenminste gedeeltelijk absoluut aan een strafrechtelijk fijt van "Volksverhetzung" = "aansporen tot haat op een volksgroep."

Als ik van de publicatie (nog zonder juridische kennis van de feiten) hoorde, heb ik onmiddellijk telefonisch en schriftelijk mijn directe kwijting van diensten uit onze vereniging aangekondigd, zouden deze "cartoons" niet onmiddellijk uit het internet verwijderd en vernietigd worden, daar ik – volledig onafhankelijk van toekomstige daaruit resulterende strafrechtelijke autoritaire schattingen – desgelijks zoals vele andere leden de karikaturen als uiterste smaakloze makelij bevond, die de vereniging zware schade toevoegen en alsook strafrechtelijk relevant zouden zijn. Alleen onder deze druk, werden zij dan met tegenzin verwijderd.

Sommige leden zijn door de achtergrond dezer verschrikkelijke – spijtig genoeg - in naam van Pax Europa - verspreide "karikaturen" uitgetreden. Daar ik geen actueel ledenbestand heb, weet ik niet, wie en hoe vele van hun uitgetreden zijn. Ik mag U verzekeren, dat ik destijds onmiddellijk gevorderd heb, elk uitgetreden lid te laten aanschrijven, om om verontschuldiging te vragen en onverbiddelijke opheldering te verzekeren. Noch het een door mij gevorderde schrift noch opheldering door het bestuur werd gegeven, zoals ik pijnlijk ervaren moest. Er gebeurt eerder – zoals ik na en na ondervonden heb – het tegenovergestelde.

De voor de verdeling van deze Cartoons – volgens de mij voorliggende gevolgtrekking van de verantwoordelijke verenigingsvoorzitter – aanspraakelijke verenigingsvoorzitter Willi Schwend verdedigd de actie tot op heden en ziet geen reden, met de onderzoekingen in de achtergrond – zijn functies tot op opheldering van de strafrechterlijke relevante beschuldigingen neer te leggen. De voorzitter Schwend heeft onze serieuze reputatie zware schade ook daardoor toegevoegd, dat hij in een ARD-Interview het Islamisme, voor lopende camera, als „beschissene Religion"="beschetene religie" omschreven heeft. Ook de Duitse Minister voor Binnenlandse Zaken: Schäuble heeft - in een mij voorliggend bericht - het optreden van onze verenigingsvoorzitter sterk bekritiseerd.

In de afgelopen weken en dagen heeft het ook uit de rijen van de Raad v. Bestuur strarechtelijke relevante acties – zoals een bedreigings- en onrechtmatige actie zijdens een politici – gegeven, zo, dat ik de directie meermaals als eenvoudig lid getroffen (wat ik sinds de fusie juridisch ben) gevraagd heb, onmiddellijk een buitengewone algemene leden-vergadering op te roepen en de uitsluiting der verantwoordelijken dezer verschrikkelijke incidenten geëist heb.

Dubieuze wijze heeft men in de plaats de beheerder Golo Ottweiler, onze pers-woordvoerder,
die ook voor de rigoureuze opheldering en herwaardering van de onbeschrijfelijke gebeurtenissen opgetreden is - uit het beheer verwijderd en uit de vereniging geworpen.
Wat ethisch- moralistisch verwerpelijk en juridisch onhoudbaar is. Zoals een mij voorliggende dag-actueel uittreksel uit het Registergerecht van AG Wetzlar belegt, is Golo Ottweiler een door de ledenverzameling – alzo door HUN – gekozen en blijvend geregistreerd actief lid van de Raad, dat alleen door HUN kan afgezet worden.

Golo Ottweiler heeft, zoals elk ander bestuurslid – het recht, samen met de leden van een bondsland een nationale bond op te richten. Hievoor werd hij een lange tijd geleden door de Bondsvoorzit voor NRW verzoekt – en deze grondvesting zal nu op zondag, 26 Oktober 2008, vanaf 12 uur in Dortmund plaats hebben. Daarom vraag ik alle leden uit Noord-Rijnland-Westfalen op zondag, 12 uur naar de grondvesting van de Nationale Bond naar Dortmund te komen. Ik zelf zal ook daar zijn. Natuurlijk zullen wij daar ook over deze verschrikkelijke dingen praten.

Trefpunt/Vergadering van de NRW-Leden
Adolph Kolping Haus
Raum Kolping
Silberstraße 24 – 26
44137 Dortmund

De buitengewone algemene vergadering van alle leden, op welke eindelijk samen over de vreselijke handelingen van de raad absoluut gesproken en door de leden over het verblijf dezer afgestemd wordt, zal nu op Zondag, 30 November 2008 om 14:00 in Würzburg plaats vinden.

Plaats: 97070 Würzburg in de: Schönbornsaal der Residenz-Gaststätte, Residenzplatz


Wanneer men de haatzaaiende waardering van het "Süddeutsche Idioten-Forum" opzij legt, over welk wij hier op later termijn nog zullen ingaan, wil men Udo Ulfkotte geloven. Maar wie zijn met haat gevulde boeken of de Akte Islam" gelezen heeft, voor deze is het praktisch onmogelijk
Natuurlijk bevallen de postkaarten hem niet. Ze hebben namelijk één fout. Ze laten geen Moslems zien, maar ze tonen het "joden-beeld" uit de " Stürmer" welk de al eerder vernoemde: Heinrich von Treitschke de zin "De Joden zijn ons ongeluk" leverde. De geschiedenis herhaalt zich natuurlijk zelf.

Het mooie is, dat de lezers zich zelf een beeld kunnen maken. Ook wanneer de aanblik onsmakelijk is. Misschien volgt later een meer gedetailleerd onderzoek, omdat dit proces voor de lopende procedure interessant zou kunnen zijn.

Koran

Bürgerbewegung Pax Europa


De Boeken van Juda
Der Stürmer


Is dit meisje nog te koop?
-
Nee, ze is mijn echtgenote.

Bürgerbewegung Pax Europa



Der Stürmer


Het geheel is niet onhandig gemaakt, maar niet geschikt genoeg om niet op te vallen.
Of het nu om een formele Afzet-Beweging gaat of niet. Daar zou Udo Ulfkotte moeten reageren. Het grappige in deze context is, dat onze bron van de Ulfkotte rond-mail, ook een teleurgestelde aanhanger van Ulfkotte is en eerder uit teleurgestelde liefde, als uit echte haat ageert.
Erg is het echter, welke standpunten dit idioten-forum van de "Süddeutsche" zo inneemt:
Zwitserland/Finland/Oostenrijk: Golf van brandstichtingen op Turkse inrichtingen.
Terwijl men zich in Duitsland met kwijnen tegen een "Turkisering" ophoud, grijpen hun bondgenoten - bv. hun Koerdisch aandeel – naar andere middelen. Onbekende worpen brandbommen op een Turks Godshuis in Bellach, een Turkse verenigeingsplaats in Wattwilm en verder een reisbureau in Winterthur. Tot op heden werden geen verdachten vast genomen – wat ons uiteraard diep bedroefd maakt.


Nee, men moet dit niet verkeerd en als uitnodiging tot strafbare feiten begrijpen. Dit zijn toch alle oprechte democraten. Men moet hun toch hun vrijheid op mening laten. Dat zijn de goede. Duckhome acht het veeleer met wat Gerhard Polt in een interview met de Frankfurter Allgemeine Zeitung [waar Ulfkotte enkele jahren werkzaam was] zei en zou ook dr. Udo Ulfkotte ten minste een korte reflectie op deze zin aanbevelen:

Er zijn ratten, en er zijn mensen die fluiten. De rattenvanger zegt, wat kan ik ervoor dat ze achter me aan lopen? En er is der rat die zegt, wat kan ik doen? Als er gefloten wordt, dan moet ik aangelopen komen.


Het is tijd de voortdurende escalaties terug te schroeven, voordat er een idioot met benzinevaten los rent. Dit zijn ook nog zo grootte auteur-vergoedingen niet waard.

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Nebenbei bemerkt ...: mission completed - Clement geht
11/25/2008 01:04 PM
Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement tritt aus der SPD aus.Grund dafür sei unter anderem die Rüge der Bundesschiedskommission, "die meint, die Wahrnehmung des Grundrechts auf Meinungsfreiheit mit einer öffentlichen Rüge drangsalieren zu sollen", teilte Clement mit. Der 68-Jährige informierte die SPD-Führung bereits über seine Entscheidung.
Da hat er es seinen Ex-Genossen aber nochmal richtig gegeben. Erst nachdem die ihm gehorsamst bekundet haben, dass sie ihn (gern?) bei sich behalten möchten, zieht er selbst die m. E. längst überfälligen Konsequenzen und verlässt die Partei, an deren derzeitigem Niedergang er zuvor nicht unmaßgeblich beigetragen hat.

Der Grund ist offenbar mangelnde Devotion von Seiten der Genossen, man rügt eben nicht ungestraft einen Ex-Superminister. Da hilft es auch nichts, wenn weitere Gründe angegeben werden:
Zudem kritisierte Clement, dass die SPD-Führung keinen klaren Trennungsstrich zur Linken ziehe, sondern die Landesverbände der SPD sogar "zu einer Zusammenarbeit mit dieser Partei ermuntert". "Ich bedauere sehr, diesen Schritt, zu dem ich mich nach gründlicher Abwägung entschlossen habe, tun zu müssen", erklärte "Clement. Als weiteren Grund für seinen Parteiaustritt führte er die SPD-Wirtschaftspolitik an, die "auf eine De-Industrialisierung unseres Landes hinausläuft".
Wäre das wirklich ein schwerwiegendes Kriterium, so hätte Clement schon längst gehen müssen/sollen/können.

Um das Kasperletheather komplett zu machen, weint Franz Müntefering diesem Pseudo-Sozialdemokraten und Ex-Genossen noch ein paar Tränen nach:
"Es ist schade, dass er nicht weiter in der Partei mitarbeiten will. Platz wäre gewesen", heißt es in einer schriftlichen Erklärung. "Die Entscheidung schmälert nicht seine Verdienste in der Vergangenheit um eine zeitgemäße Politik im Sinne der sozialdemokratischen Idee."
Quelle: n-tv

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scusi!: Klar kommt frei, Clement auch
11/25/2008 11:40 AM
rhbl

Wegen neun Morden und elf versuchten Morden wurde das Mitglied der „Roten Armee Fraktion" Christian Klar von der Justiz zu fünfmal lebenslänglich plus 15 Jahren Haft verurteilt. Gestern hat ein Gericht entschieden, dass er wie jeder andre Kriminelle behandelt wird und nach 26 Jahren Haft Anfang Januar 2009 freigelassen wird.

Der frühere Bundesarbeits- und Wirtschaftsminister Wolfgang Clement sollte nicht aus der SPD ausgeschlossen werden. Die Bundesschiedskommission der Partei teilte am Montagabend mit, sie habe beschlossen, es bei einer Rüge zu belassen. Clement, der notgedrungen in der SPD bleiben müsste, hat dies gestern sofort als „unangemessen und falsch" bezeichnet. Nach der Entscheidung, ihn nicht auszuschließen, kritisierte er abermals den hessischen Landesverband Andrea Ypsilantis. Heute morgen ist er aus der SPD ausgetreten. Er hat geschnallt, dass es so nicht weitergeht, wenn Klar freikommt, dann will er auch frei sein.

Klar und Clement sind Menschen, die man sich gegensätzlicher kaum vorstellen kann. Während Klar seit einem Vierteljahrhundert verzweifelt darum kämpft, dass die Taten der RAF als „politischer" Befreiungskampf gegen das „Herrschende System", die RAF nannte es das „Schweinesystem", gewertet werden, hat sich Clement im Management eben dieses Systems verzweifelt darum bemüht, den Herrschaftscharakter seiner Tätigkeit kleinzureden und zu verstecken. Er war ja eines der Kuckuckseier des Atomclubs in der SPD, ein Maulwurf von RWE-Power in der Arbeiterpartei, der listig den wahren Anteil der Atommafia an der Herrschaft der Zentralen tarnen und verschleiern helfen und echt linke Kräfte in der SPD isolieren und desavouieren sollte. Das ist ihm jahrzehntelang recht gut gelungen.

Als Vertreter des Atomkonzerns RWE Power hat er zuletzt Andrea Ypsilanti, die Vertreterin der linken Hessen-SPD abgeschossen, und machte das natürlich mit scheinbar ganz rationalen Sachargumenten. Der ehemalige „Superminister" berief sich nicht auf seine „nachwirkende Amtsautorität" sondern verwarf die "utopischen Visionen" der Vertreter der erneuerbaren Energien als reine Hirngespinste. Mit seinem Zahlenwerk rechnete er den „Utopisten" vor, wie teuer die hessische Industrie der Abschied von den beiden laufenden Atommeilern Biblis A & B kommen würde.

Der Zwei-Bänder-Mann Clement hatte, wie sollte es bei den herrschenden Kräfteverhältnissen auch anders sein, mit seinen arbeiterschädigenden Aktionen stets durchschlagenden "Erfolg". Nicht nur in Hessen liegt die SPD-Linke am Boden. Maßgeblichen Anteil daran dürfte auch sein Rechtsvertreter der frühere Linksanwalt Schily haben, in der Berliner Szene immer noch ein politisches Gewicht, das hinter den Kulissen die Strippen zieht und sogar schon von den Bilderbergern eingeladen wurde. Um Clement, und damit das asoziale Hartz IV-Downgrading-Projekt mit Ein Euro Jobs, Zwangs- und Leiharbeit zu retten, eilten die Genossen Müntefering und Heil gestern sogar in die angeblich neutral und unabhängig arbeitende Schiedskommission, wo sie wohl Einfluss auf den Gang der Dinge genommen haben dürften. Doch die Rettungsbemühungen der beiden Apparatschiks Münte und Heil waren letztlich umsonst. Soeben ist der Dickkopf Clement aus der SPD ausgetreten.

Die RAF, Klar nennt es seine Sache, ist Geschichte. Die Geschichte eines fehlgeschlagenen Versuchs, in Westdeutschland eine Art Stadtguerilla nach dem Konzept des südamerikanischen Revoluzzers Carlos Marighella auf die Beine zu stellen. Die RAF-Guerilla wollte in den siebziger Jahren, auf dem Höhepunkt des grauenhaften Völkermords, den die USA in Vietnam verübten, wo die GI`s vier Millionen Vietnamesen umbrachten, im Wirtschaftswunderland die Revolution wagen. Im reichen Wohlstandsland Westdeutschland war dieser "Plan" der blanke Wahnsinn.

Ausgerechnet in Westdeutschland sollte es krachen, wo der herrschende US-Konsumfaschismus einsame Triumphe feierte, fast alle Nachwachsenden nur noch an Fressen, Saufen und Kino dachten. Ach so, fast hätte ich es vergessen, nach Einführung der Anti-Babypille widmete sich die Hippie-Generation natürlich am liebsten dem Vögeln. Ein neuer "Breitensport", der von Hollywood über die bekannten Hamburger Presseorgane (SPIEGEL, St. Pauli-Illustrierte, Aust, Oswald Kolle) heftigst propagiert wurde. Schon deshalb hatten die Massen für die Revolution wenig (Zeit) übrig. Die RAF hat die Lage einfach falsch eingeschätzt, als sie glaubte, die nach zweitausend Jahren nahezu ununterbrochenem Kriegsgeschrei in Europa, nach Bauernkriegen, dem Dreißigjährigem Krieg, Napoleons Feldzügen, dem deutsch- französischen Krieg von 1870/71 und zwei Weltkriegen nun wirklich kriegsmüden Deutschen für eine Revolution begeistern zu können.

Wegen Personalmangel hätte die Revolution unbedingt ausfallen müssen. Doch es gab im Dunstkreis der Frankfurter Schule Professoren wie Herbert Marcuse, die unablässig die zersplitterte linke studentische Jugend zur Revolution aufstachelten. Viel später stellte sich heraus, dass das mehrheitlich "Agent Provocateurs" des CIA waren, genauso wie die vierzehn Spitzel und V-Leute, die von den US-geführten westlichen Geheimdiensten und vom Verfassungsschutz in die RAF entsandt worden waren und dort "vorbildlich" wirkten.

Am Ende blieben als Führungsfiguren nur die wenig kriegserfahrene Journalistin Ulrike Meinhof, die Pfarrerstochter Enslin, der Autoknacker Baader. Ihnen schloss sich das Heidelberger Patientenkollektiv an, mehrheitlich PsychiatriepatientInnen, um den Aufstand gegen die US-Imperialisten und Kapitalisten organisieren. Das musste ja schief gehen. Hätte Meinhofs Ehemann Klaus Röhl (Konkret) frühzeitig die linke Szene gewarnt, das bei seiner Frau nach einer schweren Gehirnoperation im Kopf etwas nicht stimmte, hätte es eine zweite Generation der RAF vermutlich nie gegeben, hätte er der Republik möglicherweise viel Leid ersparen können.

Aber auch die Bundesanwaltschaft oder der damals noch linke RAF-Rechtsanwalt Schily mochten die Öffentlichkeit seinerzeit nicht unterrichten. Warum?

So erfuhr ich erst am 09. November 2002 aus der FAZ, dass Ulrike Meinhof, die Lichtgestalt der Linken und Ikone der RAF mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit geisteskrank war. Axel Wermelskirchen, der die Sache mit Meinhofs Gehirn vor sechs Jahren veröffentlichte, es steht vielleicht immer noch in Formalin konserviert in einem Pappkarton in der Psychiatrie der Universität Magdeburg, zitierte zu der Frage der Geheimhaltung der brisanten Befunde der Neuropathologen durch die „Internationale Untersuchungskommission" (Schily) Bettina Röhl, Meinhofs Tochter:

„Spielte etwa das Kalkül eine Rolle, dass eine pathologisch wahnhaft agierende Meinhof, der man die intellektuelle Texthoheit der RAF übertragen hatte und in der man eine der geistigen Führungsfiguren für die Bewegung sah, eine Katastrophe für die eigenen Identität und die Rechtfertigung des Terrors gewesen wäre?[Link] [Cache]
Linke Zeitung: Kriegsbündnis NATO:
11/25/2008 11:38 AM
Militärischer Garant westlicher Vorherrschaft in einer brüchig werdenden Weltordnunghttp://www.imi-online.de/download/IMI-Analyse2008-39.pdf (http://www.imi-online.de/download/IMI-Analyse2008-39.pdf) Die NATO war - und ist bis heute - eine Militärallianz, deren Hauptzweck die Durchsetzung der Interessen ihrer (wichtigsten) Mitgliedsstaaten darstellt. Ging es zur Zeit des Kalten Krieges darum, die Sowjetunion zu besiegen, wollen die in der NATO vereinten Führungsmächte des kapitalistischen Systems nun ihre Vorherrschaft im internationalen System unter allen Umständen aufrecht erhalten. Doch diese Weltordnung weist nicht erst seit der jüngsten Finanzkrise unverkennbare Krisentendenzen auf und wird zunehmend brüchig.Einerseits produziert das neoliberale Wirtschaftsystem immer häufigere Armutskonflikte, die befriedet werden müssen, um letztlich dessen Stabilität zu garantieren. Andererseits schwindet nicht nur in der sog. Dritten Welt die Akzeptanz, sich eben jener Weltordnung bedingungslos zu unterwerfen. Neue Staaten (oder, je nach Sichtweise: Rivalen ) sind auf den Plan getreten, die die westliche Dominanz mittlerweile teils offen in Frage stellen.Angesichts dieser Herausforderung scheinen sich derzeit die - zweifellos vorhandenen - Interessensunterschiede innerhalb des kapitalistischen Blocks zugunsten einer erneuten Frontstellung einzuebnen ( The West against the Rest ). Spätestens mit der Wahl des neuen US-Präsidenten Barack Obama zeichnet sich eine Neue Transatlantische Partnerschaft ab, deren Kitt das Bestreben ist, die westliche Dominanz aufrecht zu erhalten und die ihren institutionellen Niederschlag in einer vitalisierten NATO findet.[Link] [Cache]
Kapitalismus: Welche Alternative gibt es zu diesem Wahnsinn?
11/25/2008 11:38 AM
Neoliberalismus am Ende Das neoliberale Zeitalter ist vorbei. Die Finanzkrise entwickelt sich rasant zur Krise der gesamten Weltwirtschaft. Immer mehr Menschen fragen jetzt: Gibt es nicht eine Alternative zu diesem Wahnsinn? Innerhalb von wenigen Wochen sind Vermögen im Werte von hunderten Milliarden Euro einfach verpufft. Auch politisch hat die sich rasant verschlimmernde Krise erhebliche Auswirkungen: Den Massen wurde mit der Ideologie des Neoliberalismus in den letzten 30 Jahren weisgemacht, dass die freien Kräfte des Marktes Sicherheit und Wohlstand garantieren würden. Jetzt legen Regierungen Milliardenprogramme für Banken und Industriebetriebe auf. Die Doktrin vom schlanken Staat wurde innerhalb von Wochen über Bord geschmissen. Die Verluste durch die Scheingeschäfte und Wetten sollen nun vom Staat übernommen werden. Das Sozialprodukt der weltweiten Realwirtschaft beträgt etwa 50 Billionen Dollar im Jahr. Das Kartenhaus der Spekulation, der Finanzwetten und der Wetten auf die Finanzwetten beträgt ein Vielfaches mehr. Dieses Kartenhaus bricht nun zusammen. Und mit dem Zusammenbrechen der irre-hochgetürmten Scheinwirtschaft stehen Millionen arbeitende Menschen vor den Trümmern ihrer Zukunftshoffnungen. Millionen von Menschen in der ganzen Welt sorgen sich um ihre Arbeitsplätze, um ihre Renten, um ihre Zukunft und die Zukunft ihrer Kinder. [Link] [Cache]
Linke Zeitung: Zurück in Gaza
11/25/2008 11:38 AM
Am Telefon klang Mustafa, als ob er grinsen würde. Ich hatte ihm gerade erzählt, dass in unserem Stadtteil, der Strom gesperrt worden war und dass wir zu einem Ort gehen wollen, wo es einen Generator gibt, damit ich meinen Bericht wegsenden kann. Seit 5. November sind auf Befehl des israelischen Verteidigungsministers alle Grenzübergänge zum Gazastreifen total gesperrt: keine Waren, keine Personen und kein Brennstoff werden hineingelassen. Das Kraftwerk in Gaza, dass etwa ein Drittel von Gazas Stromverbrauch produziert, hat keinen industriellen Kraftstoff mehr und musste schließen. „Du wolltest unbedingt nach Gaza kommen“ – meinte mein Freund grinsend – nun hast du es: Stromsperre, die 6 Stunden, 8 Stunden dauern kann, ohne dass man weiß, wann er wieder kommt und wann er aufhört und wiederkommt.“Ja, ich wollte unbedingt. Seit zwei Jahren hat die israelische Armee und der Geheimdienst israelische Journalisten daran gehindert, den Gazastreifen zu betreten. Während dies bis Juni 2007 ernsthafte Sicherheitsgründe hatte, endete mit der Übernahme der Militärkontrolle durch die Hamas, das Kidnappen von Ausländern durch alle möglichen halb offizielle Gauner und Clan-Warlords. Die Schließung der israelischen Medien traf vor allem uns israelische Journalisten, die schon von Beruf Gegner der Besatzung sind – sie ist aber auch ein Teil der politischen, nicht nur der wirtschaftlichen Belagerung des Gazastreifens. Es ist aber auch Teil der Manipulation und Verdrehung von Informationen.Vor zwei Wochen erfuhr ich, dass es einem 2. Boot - der israelische Belagerung trotzend – gelang, sicher im Gazafischerhafen anzukommen. Als sich im August 2008 - durch eine zweijährige Initiative die sich „ Befreit Gaza-Bewegung“ nennt - das 1. Boot in Richtung Gaza in Bewegung setzte, glaubte keiner, dass ihm erlaubt werden würde, anzukommen. Aber es wurde ihm erlaubt. Dem israelischen Militär wurde offensichtlich klar, dass eine zwangsweise Unterbrechung mehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen würde. Die dritte Fahrt – so erfuhr ich - würde mit einer Gruppe Parlamentariern am 7. November sein. Die meisten kamen aus Großbritannien und Irland, einer aus Italien – Fernando Rossi aus Ferrara. Bitte nehmt mich mit, bat ich. Es war zwar ein bisschen überfüllt – 22 Passagiere anstelle von 15, die das Boot tragen soll.[Link] [Cache]
"Die Dreckschleuder": Der 500-Euro-Konsum-Gutschein
11/25/2008 11:36 AM

Um Massenentlassungen zu verhindern, ist die Wirtschaft darauf angewiesen, dass die Bevölkerung konsumiert.
Einem Bericht des “Handelsblattes” zufolge überlegt die Bundesregierung daher, ob sie Konsumgutscheine ausgeben soll.
Im Gespräch sei ein Wert von 500 €.
Ausgegeben werden sollen die Gutscheine vermutlich an die 30 Millionen Sozialversicherungspflichtigen.

An den Details der möglichen Ausgabe von Coupons wird noch gearbeitet - so etwa an der Idee, das 500-Euro-Geschenk mit der Verpflichtung zu verknüpfen, dass der Bürger beim Einlösen zusätzlich eigenes Geld investieren muss.

Bevor jedoch weitere Konjunkturpakete, wie zum Beispiel der Konsumgutschein, von der Regierung verabschiedet werden, wolle man abwarten, wie sich die bisher beschlossenen Schritte gegen die Wirtschaftskrise auswirken.

Posted in Politik Tagged: berlin, gutschein
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Eilmeldung: Clement ist raus!
11/25/2008 11:35 AM

Berlin (dpa)

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement tritt aus der SPD aus. Wie aus SPD-Kreisen verlautete, hat er die Parteispitze davon unterrichtet. Die Schiedskommission der Bundespartei hatte Clement gestern in letzter Instanz wegen SPD- kritischer Äußerungen im hessischen Landtagswahlkampf eine Rüge erteilt. Clement hielt dies allerdings für unangemessen.

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Radio Utopie: Scannen der elterlichen Fingerabdrücke in KiTas vorläufig gestoppt
11/25/2008 11:35 AM


Laut einem heute, in Welt Online, veröffentlichtem Artikel hat der Datenschutzbeauftragte der evangelischen Kirche in Berlin den Fingerabdruck-Scan für die Kindertagesstätten in Berlin vorerst gestoppt. Die Eltern zweier Kinder hatten sich mit ihrem Protest gegen die Datenerfassung in der Kita an die Öffentlichkeit gewandt. Am morgigen Mittwoch will sich der Beauftragte in der KiTa "Zion" ein Bild vom bereits installierten Gerät machen. 

Mehr lesen [Link] [Cache]
redblog: Links um zehn # 94
11/25/2008 11:35 AM
Von "Innerer Sicherheit" in Kindertagesstätten, den Iraq-Veterans Against War, einem US-Army-Internetprojekt, einer entzauberten FreeTibet-Aktivistin und "unser´n Jungs" in Pristina.

[LINK] Der Tagesspitzel berichtet von den Plänen evangelischer Berliner Kitas, aus "Sicherheitsgründen" die Fingerabdrücke der Eltern zu nehmen. [via]
[LINK] AudioLINK: "Irak-Veteranen gegen den Krieg (Teil 1)" Vortrag von Chris Capps-Schubert, Deserteur der US-Armee und Europa-Koordinator der Iraq-Veterans Against War. [Teil 2]
[LINK] Militaristische Parallelwelten. Das amerikanische Militär sperrt erst Youtube innerhalb des Army-Netzes und ruft dann mit TroopTube einen eigenen Videokanal für Heimatfunker ins Leben.
[LINK] "Berichte über Flüchtlingskinder frei erfunden?" Collin Goldner über eine Pro-Dalei Lama-Aktivistin und ihre Propaganda.
[LINK] §Bin sicher, daß die BND-Leute gebombt haben" Ein Interview mit Erich Schmidt-Eenboom.

Vorschläge für LINKs, Kritik, Lob und sonstige Mitteilung bezüglich der "Links um zehn" bitte an redblog[AT]no-log.org[Link] [Cache]
Whistleblower-Netzwerk: Vorwürfe vor Gericht müssen konkret sein
11/25/2008 11:33 AM

Dies gilt nicht nur für Fälle von Mobbing und Whistleblowing in Deutschland sondern auch in den USA.

Eine aktuelle Entscheidung des United Court of Appeals for the Seventh Circuit zeigt jedenfalls, dass es zwar grundsätzlich möglich sein kann sich auch gegenüber der free will Theorie des hire and fire mitdem Einwand gegen eine Entlassung zu wehren, diese sei nur auf Grund von Whistleblowing erfolgt. Dies gelte jedoch nur dann, wenn u.a. der Gegenstand des Whistleblowings konkret belegt werde: Donald A. Bregin v. Liquidebt Systems Inc. and SIRVA Inc., No. 08-1390

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schamane GLR: Christian Klar und die Unmenschen
11/25/2008 11:26 AM

Ich bin weder ein Fürsprecher von Christian Klar, noch gibt es die geringste Rechtfertigung für Gewalt oder gar Mord. Aber das ist hier nicht mein Thema, sondern wenn ich mir die Leute anschaue, die nun aufstehen und ihre Meinungen zu seiner Freilassung äußern, dann wirkt das auf mich wie eine geradezu perfekte Galerie jener Unmenschen, die mich immer schon mit Ekel und Abscheu erfüllt haben, und wenn ich dann dieses Gefühl zulasse, meine ich mich sogar in Klars Beweggründe, die ihn zu seinen Verbrechen geführt haben, hineinversetzen zu können. Die Gewalt ist auf beiden Seiten, auf der Seite des vermeintlichen Freiheitskämpfers (der sich nun mal ganz einfach täuscht, wenn er meint, die Mittel, die er anwendet, hätten auch nur den geringsten Sinn oder Zweck) und genauso auf der Seite der moralisierenden Charaktermasken, die aus der warmen Geborgenheit ihres unendlich selbstgerechten und blinden Obrigkeitsdenkens ihre Verlautbarungen verlautbaren. Da ist überhaupt nichts mit Menschlichkeit. Vermutlich spiegeln sie sich ineinander: das harte Gesicht des uneinsichtigen Klar und die harten Gesichter der ebenso starren, innerlich blockierten, jeder Offenheit und Herzlichkeit baren Gegenüber.

Die deutsche Tragödie ist noch nicht vorüber. Da ist überhaupt noch nichts verarbeitet. Denn dieses Land hat sich ja nicht verändert. Es ist noch genauso hart, unerbittlich und selbstgerecht — keine der führenden Figuren hat auch nur einen Deut mehr Gefühl und Verständnis. Der “deutsche Herbst” geht immer noch in den Winter über, und das angebliche “Sommermärchen” hat nur am Rande von Fußballplätzen stattgefunden.

Nein, mit Gewalt läßt sich diesem Land nun wahrlich nicht die Freiheit aufzwingen, geschweige denn die Freude am Leben. Aber auch anders läßt sich nichts ausrichten — und das ist das eigentlich Schreckliche, und es ist viel schrecklicher als sämtliche Morde der RAF.

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Kritik und Kunst: Clement - immer widerlicher
11/25/2008 11:23 AM

Über Clements Ausstritt muss niemand trauern; seine Begründung jedoch ist unterirdisch: Wie gesagt, der Kampf um die Vergangenheit, also die Zkunft läuft längst. Der Linken in der SPD soll jetzt die Verantwortung zugeschmiert werden. Bekanntlich haben Linke in den letzten 30 Jahren ja alle Schalthebel der Macht in Händen gehabt, ganz Deutschland wand sich hilflos unter ihrem Würgegriff...

Clement ist ja nicht dumm. Er weiß, dass sein Spiel verloren ist.

Gewinnen kann er nicht mehr. Aber wie ein Kleinkind trotzig-bockig das Spielbrett umstoßen, dazu langts noch...

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Eilmeldung: Clement ist raus!
11/25/2008 11:17 AM
Berlin (n-tv.de)

Der frühere Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement tritt aus der SPD aus. Wie aus SPD-Kreisen verlautete, hat er die Parteispitze davon unterrichtet. Die Schiedskommission der Bundespartei hatte Clement gestern in letzter Instanz wegen SPD- kritischer Äußerungen im hessischen Landtagswahlkampf eine Rüge erteilt. Clement hielt dies allerdings für unangemessen.



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Duckhome: Tod in Raten- Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)- Update
11/25/2008 11:17 AM
Ich fand folgendes Video aus Kanada, das auf die Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) aufmerksam macht und für Unterstützung wirbt. Es wurde für die ALS Society of Canada produziert.



Was ist ALS?

Diese Krankheit, die erstmals 1873 komplett von Jean Martin Charcot beschrieben wurde und ihren Namen erhielt, gehört zu den progressiven degenerativen Erkrankungen des Nervensystems. Die Betroffenen erleiden sozusagen "Nervenausfälle", die zu Lähmungen führen, welche sich von einem Fokus langsam ausbreiten und auch die Atemmuskulatur erfassen.

Bisher ist die eigentlich Ursache immer noch unbekannt und die Krankheit gilt als unheilbar. Lediglich die Symptome lassen sich für eine Weile mildern, der Verlauf verzögern. Wie schon in dem Spot erwähnt, führt die ALS nach 3-5 (manchmal 10) Jahren zum Tod, der meist durch die fortschreitende Atemlähmung verursacht wird.

Die Symptome

Sowohl der Beginn als auch der Verlauf der Erkrankung können ganz unterschiedlich aussehen, da es davon abhängt, welche motorische Nervenzelle als erstes betroffen ist. So kann es dazu kommen, dass der Betroffene Gegenstände aus der Hand fallen läßt oder öfters stolpert. Da der Beginn der Krankheit schleichend verläuft, läßt er sich kaum genau festlegen.

ALS kann aber auch mit bulbären Symptomen wie Sprach-und Schluckproblemen beginnen, was aber wesentlich seltener ist.

Der Verlauf ist nicht voraussagbar, es können aber alle Muskelpartien betroffen sein, bis auf Augenmuskeln, die Schließmuskeln von Darm und Blase, sowie der Herzmuskel. Es kann zu einem Schwächegefühl im Muskel kommen, der dann in eine Lähmung übergeht. Auch kommen Muskelzuckungen und Spastiken vor.

Sobald der Mund-Rachenraum betroffen ist, kann dies je nach Lokalisation zu Sprachstörungen (unverständliche Sprache), Schluckbeschwerden oder Schlundkrämpfen führen. Die Nahrungsaufnahme wird schwierig, Speichelfluss aus dem Mund kann auftreten. Die Gefahr der Aspiration während des Essens droht.

Zu den Symptomen gehört leider auch, dass früher oder später die Atemmuskulatur zunehmend gelähmt wird. Eine vollständige Lähmung von Armen und Beinen ist zu erwarten.


Zur Veranschaulichung gibt es hier in der Ausgabe von "nano" (3sat, 18.12.07) folgenden Beitrag:




Ursachen

Die Pathogenese der ALS ist bislang ungeklärt. Es bestehen jedoch gute Belege dafür, dass Glutamat-vermittelte Neuronenuntergang, oxidativer Stress und von freien Radikalen vermittelter Zellschaden, Mitochondriendysfunktion, die Aggregation von Neurofilamenten und Dysfunktion der Transportmechanismen von Neurofilamenten, Apoptose und entzündliche Faktoren bei der Degeneration der Neurone beteiligt sind.


Zur Erläuterung:

Glutamat: kennt vermutlich jeder- chemisch hergestellter Geschmacksverstärker, in vielen Fertigprodukten enthalten

Neuron: Nervenzelle

freie Radikale

Mitochondrium: "Kraftwerk" in Zellen mit Zellkern, nähere Infos hier

Neurofilament: Strukturprotein

Apoptose: eine Form des Zelltods




Diagnostik

Es sind mehrere Untersuchungen nötig, da es nicht einen einzigen Parameter gibt, der eine ALS beweisen würde. Eigentlich versucht man, andere Krankheite, die der ALS ähneln, auszuschließen.

In der Regel werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

Neurophysiologische Untersuchungen : Messung der Nervenleitgeschwindigkeit und der elektrischen Aktivität von Muskeln

Blutuntersuchungen : eventueller Nachweis anderer Erkrankungen, wie z.B. der Schilddrüse oder der Muskeln

MRT : Magnet-Resonanz- Tomographie, bildgebendes Verfahren, wird vom Gehirn gemacht

Liquor (Untersuchungen des Nervenwassers) : um Entzündungen zu entdecken

selten: Muskelbiopsie (Entnahme einer Muskelprobe): wird speziell auf Muskelerkrankungen untersucht



Therapie

Da eine Heilung nach wie vor nicht möglich ist, ist die symptomatische Therapie entscheidend, um diese zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern. Dazu gehören neben Physiotherapie (Linderung der Spastiken, Verhinderung von Kontrakturen) auch Ergo- und Logopädie. Auch können eine medikamentöse Therapie sowie der Einsatz von Hilfsmitteln vorgenommen werden (z.B. Ernährungssonde, maschinelle Atemunterstützung)


Weiterführende Informationen

Zum Umgang mit der Erkrankung

Kliniken ,nach PLZ geordnet


ALS- Gesprächskreise , in den Bundesländern



Zum besseren Verständnis des einführenden Kampagnen-Spots:

Ein Video des bei Kindern beliebten Bewegungsliedes, das ich selbst noch aus dem Englischunterricht kenne.



Die Parallele zwischen dem stufenweisen Nichtmehr-Benennens der Körperteile im Lied und dem schrittweisem Ausfall der Körperpartien im Verlauf von ALS dürfte wohl klar sein..... So erhält der Spot eine sehr eindringliche Wirkung.

Wie bei vielen Krankheiten auch, möchte man sich wünschen, dass die ALS irgendwann geheilt werden kann.


Alle Fachinformationen, sofern nicht anders verlinkt, stammen von hier.


Update 25.11.2008

Leider stellte sich heraus, dass eine neue Therapieform doch erfolglos bleiben wird:

Ein Wachstumshormon kann die unheilbare amyotrophe Lateralsklerose (ALS) nicht aufhalten, wie Mediziner und Betroffene gehofft hatten.


Zum Focus-Artikel

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Duckhome: Scannen der elterlichen Fingerabdrücke in KiTas vorläufig gestoppt
11/25/2008 11:17 AM


Laut einem heute, in Welt Online, veröffentlichtem Artikel hat der Datenschutzbeauftragte der evangelischen Kirche in Berlin den Fingerabdruck-Scan für die Kindertagesstätten in Berlin vorerst gestoppt. Die Eltern zweier Kinder hatten sich mit ihrem Protest gegen die Datenerfassung in der Kita an die Öffentlichkeit gewandt. Am morgigen Mittwoch will sich der Beauftragte in der KiTa "Zion" ein Bild vom bereits installierten Gerät machen.


"Detlef Rückert: "Es sei zu hinterfragen, ob die Kita tatsächlich die große Verantwortung für die Sicherheit der gespeicherten Daten tragen könne. Fraglich sei auch, ob das Projekt überhaupt den gewünschten Erfolg bringe. Schließlich könnten die Eltern auch die Kinder abholen, ohne den Scanner zu betätigen."

"Der Vorsitzende des Landeselternausschusses Kita, Burkhard Entrup, findet die geplante Maßnahme überzogen. Die biometrische Datenerfassung habe in einer Kita nichts zu suchen, sagt Entrup. "Ich halte es für wichtig, dass die Erzieher die Eltern kennen", sagt er.



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ad sinistram: Ridendo dicere verum
11/25/2008 09:37 AM
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AK Vorratsdaten: Bundesregierung unterstützt Widerstand gegen "freiwillige Vorratsdatenspeicherung" ...
11/25/2008 09:34 AM
Die Bundesregierung unterstützt den Widerstand gegen einen Vorstoß des Europaparlaments, Telekommunikationsfirmen die unbegrenzte Vorratsspeicherung von Verbindungs- und Standortdaten zu „Sicherheitszwecken" zu erlauben. [Link] [Cache]
Staatsanwaltschaft Braunschweig: Dumm oder korrupt? (BOO)
11/25/2008 09:33 AM
Die Ermittlungsmethoden der Staatsanwaltschaft Braunschweig: Die Beschuldigten werden zu einer Stellungnahme aufgefordert. Behaupten diese, sie seien unschuldig, ist der Fall gelöst und kann zu den Akten. Beweismittel wie z.B. Buchhaltungsunterlagen müssen nicht gesichert werden, da sie einer gesetzlichen Aufbewahrungspflicht unterliegen und somit nicht davon auszugehen ist, dass ein Beschuldigter solche Unterlagen vernichtet, sondern sie selbstverständlich gesetzestreu aufbewahrt.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Schnulzen aus Schweden
11/25/2008 09:28 AM
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politplatschquatsch: Mord und Geld verjähren nicht
11/25/2008 09:28 AM
Gott erhalte Franz den Kaiser, sangen die alten Deutschen, die mit ihrem Staat noch auf Du und Du waren. Die neuen Deutschen sind glücklich wiedervereint und nun gemeinsam auf dem Weg zurück ins Kaiserreich. Der MDR, für gewöhnlich ein würdiger Nachfolger des DDR-Fernsehens, entdeckte jetzt, dass die Bundesrepublik über ihre Staatsbank KfW nicht nur Geld verswchwendet, solange es um amerikanische Immobilienkredite geht. Sondern auch hart nachfasst, sobald irgendwo Geld von den eigenen Bürgern einzutreiben ist.

Karl-Heinz-Fröhlich zum Beispiel muss einen Kredit seiner Vorfahren zurückzahlen, den sein Großvater 1920 als Kredit aufgenommen hatte, um einen Gutshof in der Nähe von Pirna in Sachsen zu betreiben. 30 Jahre später konnte die Familie den Kredit nicht mehr bedienen. Sie wurde enteignet, der Hof und das Land gingen in einer Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) auf. Seitdem haben andere dort gelebt und den Hof bewirtschaftet. Familie Fröhlich erhielt das Gut nie zurück - der Kredit aus der Kaiserzeit aber ist deshalb natürlich lange nicht verjährt.

Weil der Großvater tot ist, soll Nachfahre Fröhlich nun die alten Schulden begleichen - weil es die Reichsmark und die DDR-Mark nicht mehr gibt, passender weise in Euro. In einem Brief drohte die KfW sogar mit Zwangsmaßnahmen, sollte Karl-Heinz Fröhlich das Geld nicht zahlen.

Doch der Schuldner, der selbst nie Schulden bei der KfW hatte, weigerte sich und zog vor Gericht. Schließlich gibt es ein Urteil des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2001, das entsprechende Forderungen der KfW-Bank als verjährt bezeichnet.

Doch Karl-Heinz Fröhlich verlor mit seiner Klage - und das auch vor dem Bundesgerichtshof. Denn die KfW hatte das Urteil aus dem Jahr 2001 nicht hingenommen und beschlossen, dagegen vorzugehen. Wozu sitzen schließlich Dutzende Politiker im Verwaltungsrat der Anstalt? Auf Initiative der sozialpolitisch hochengagierten rot-grünen Bundesregierung wurde im Bundestag schnell Einigkeit hergestellt. Da es sich um eine schwer verständliche Materie handelte, habe es keine große Aufmerksamkeit erregt und sei ohne größere Diskussionen beschlossen worden, erinnert sich der CDU-Abgeordnete Manfred Kolbe. Seitdem verjährt in Deutschland nicht nur Mord nicht, sondern auch Kredit.
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Esowatch: Endlich- eine seriöse Zeitschrift schreibt Klartext!
11/25/2008 09:16 AM
Diesmal ist es keine Satire, sondern ein echter Tipp.
Es gibt eine seriöse und werbefreie Laienzeitschrift über medizinische Therapien:
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www.gutepillen-schlechtepillen.de

Diese Redaktionen stecken hinter dem Projekt:
Gute Pillen – Schlechte Pillen

wird gemeinsam von vier unabhängigen medizinischen Fachzeitschriften herausgegeben:

Das arznei-telegramm und DER ARZNEIMITTELBRIEF richten sich vorwiegend an Ärztinnen und Ärzte sowie an Apotheker und Apothekerinnen,

während der Pharma-Brief vorwiegend Dritte-Welt-Gruppen, Gesundheitspersonal, Presse und Politik informiert.

Die Zeitschrift Arzneiverordnung in der Praxis wird von der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft herausgegeben.

Die Redaktion von Gute Pillen – Schlechte Pillen rekrutiert sich aus Herausgebern und Mitarbeitern der oben genannten vier Zeitschriften. Sie wird also von Fachleuten geschrieben, die überwiegend seit Jahrzehnten wissenschaftliche Sachverhalte journalistisch darstellen. Vertreten sind die Fachrichtungen Medizin, Pharmazie, Biologie, Chemie, Gesundheitswissenschaften und Soziologie.


Die Zeitschrift ist wirklich gut, das weiß bloß kaum jemand. Ein Jahresabo kostet für Privatleute 15 €. Das ist solide angelegtes Geld, welches man locker wieder reinholt, weil man weniger auf Werbeversprechen reinfallen wird.
Für wirklich mündige Verbraucher ist "GPSP" in meinen Augen unverzichtbar.
Die haben sogar schon vor Jim Humble und "MMS" gewarnt:

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Carluv: SPD. Offen für alles.
11/25/2008 07:38 AM

Manchmal überlege ich mir, in die SPD einzutreten. Vor allem dann, wenn ich mich mal wieder über die CDU ärgere. Im Moment überlege ich mir, in die SPD einzutreten, weil man als SPD-Mitglied so frei ist. Soviel Freiheit bietet sonst keine Partei. Ich würde dann vor der nächsten Wahl öffentlich verkünden, dass es vielleicht doch nicht so günstig sei, die SPD, dann meine SPD, zu wählen, und könnte sicher sein, dass zwar irgendein Provinzsozi ein Parteiausschlussverfahren anstrengen würde, das aber spätestens vor der Bundesschiedsstelle in eine Rüge umgewandelt werden würde. Dazu würde dann sogar der Parteivorsitzende samt Geschäftsführer anreisen. Die Rüge würde ich dann auch noch als unangemessen zurückweisen und lustig weiter gegen dann meine SPD agitieren. Das ist doch schön, soviel Freiheit bietet sonst keine Partei.

Es kann natürlich sein, dass man, um soviel Freiheit zu genießen, Wolfgang Clement heißen muss. Und das ist natürlich ein Argument, nicht in die SPD einzutreten. Ein starkes sogar. Und eigentlich ist es sogar ein starkes Stück.

Posted in SPD Tagged: Clement
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Principiis Obsta: Die gefährlichsten Unwahrheiten sind Wahrheiten, mäßig entstellt
11/25/2008 07:37 AM

Macht heißt, allen Untertanen nicht nur vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Staate, sondern auch vollkommene Meinungsgleichheit aufzuzwingen.

George Orwell


Kriege werden viel mehr gemacht, als sie entstehen. Wer da mit magischen Geschichten kommt, hat viel zu gewinnen im Kriege und wenig zu verlieren.

Kurt Tucholsky

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Deutschland Debatte: Die Entlassungswelle rollt an
11/25/2008 07:29 AM

Konjunkturumfrage: Ein Drittel der Firmen will Stellen streichen

Auch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) rechnet mit einer Rezession im kommenden Jahr - und mit massivem Stellenabbau. Ein Drittel der Firmen erwartet ein Produktionsminus und will Jobs abbauen, meint das IW in der Herbst-Konjunkturumfrage”, schreibt ZDF INFO.

Hunderttausende, vielleicht Millionen Personen, Familien werden ab jetzt beginnend die Opfer des Wirtschaftswahnsinns sein. Hire and fire, also einstellen und entlassen, das ist die heutige Sachlage in der Wirtschaft. Lassen Sie uns einmal untersuchen, wie die Eskalationsleiter aussieht:

Schritt 1: Arbeitskräfte hatten vor 3 Jahren für 12 Euro Stundenlohn in der Firma A gearbeitet. Aus welchem Grunde auch immer, siehe Kreutzer, wurden sie entlassen, wie es derzeit 4200 Leuten jede Woche passiert.
Hier dürfen Sie einmal selber ausrechnen, wieviel Arbeitslosengeld Sie erhalten würden: von angenommenen 1500 Bruttoverdienst bei keinem Kind, Steuerklasse IV erhalten Sie gerade einmal 626 Euro! Nehmen wir an, diese 626 Euro reichen hinten und vor nicht, der soziale Abstieg sei sicher, dann wird dieser Arbeitnehmer JEDE Arbeit annehmen.

Schritt 2:
Von diesen 4200 Bürgern haben zum Beispiel 2000 Bürger eine Arbeit in einer Zeitarbeitsfirma erhalten. Sie waren, mutmaßt man, glücklich, weil sie sich wertschätzten, für 6 Euro/Stunde. Sie erhalten einen Lohn von 900 Euro brutto, das sind nach Abzug aller Abgaben und Steuern etwa 717 Euro.

Schritt 3: Durch die derzeitige Rezession wird der Zeitarbeiter zuerst gefeuert, soll er doch bleiben, wo er “wachst” ( oder auch nicht ). Auf der Basis des Bruttolohnes von 900 Euro berechnet sich wieder das Arbeitslosengeld. Und was ist der Dank des Staates: 421 Euro Arbeitslosengeld.

Nochmals die Zahlen im Vergleich:

Schritt 0: 1500 brutto -> 1053 Euro netto
Schritt 1: Arbeitslosigkeit -> 626 Euro
Schritt 2: Zeitarbeit -> 717 Euro
Schritt 3: Arbeitslosigkeit -> 421 Euro.

Das ist die Spirale in den Wahnsinn, gefördert von dieser SPD, von der CDU gar nicht zu sprechen.

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Duckhome: Wanderlustige Märchen, Verschwörungstheorien, urban legends - Teil 4 und Schluss
11/25/2008 07:17 AM
Augenzeugen- und Aussteigerberichte sind seit jeher einer der mitreißendsten und wirksamsten Bestandteile verschwörungstheoretischer Wandermärchen.


Daher reagierte die katholische Kirche geradezu elektrisiert, als sie 1885 das neueste On-dit über Leo Taxil, den Gründer und Organisator der französischen "Antiklerikalen Liga" (140 Ortsgruppen mit 17.000 Mitgliedern, plus 148 angegliederte Vereine) und Herausgeber der Zeitschrift "Antiklerikal" erfuhr. Von den enzyklikalen Mahnungen " Humanum genus" ergriffen, war der Lästerer und Spötter und nun Ex-Freimaurer und Ex-Freigeist als reuiger Sünder in den Schoß der Kirche zurückgekehrt, in ein Exerzitienhaus der Jesuiten eingetreten und begehrte, sich in ein Trappistenkloster zurückzuziehen. Das Begehren allerdings löste gemischte Gefühle aus. Rückzug ins Kloster? Ob er seine Feder und seinen Kampfgeist nicht lieber der Kirche zur Verfügung stellen wolle? Er wollte. Und ob er wollte! Noch im gleichen Jahr erschien Band 1 seiner dreibändigen "Vollständigen Enthüllungen über die Freimaurerei" mit - aber hallo! - Augenzeugenberichten über freimaurerischen Satanskult, Teufelsbeschwörung und schwarze Kunst.


Das wurde ein Bombenerfolg: Auflage allein nur der französischen Ausgabe über 100.000 Stück, eine vom Jesuitenpater Hermann Gruber besorgte deutsche Übersetzung wurde parallel von der frommen Paderborner Bonifacius-Druckerei und der Schweizer Buchdruckerei des Werkes vom heiligen Paulus in Umlauf gebracht, Übersetzungen in weitere Sprachen folgten.

Zur Belohnung wurde der erfolgreiche Verfasser Leo Taxil vom Papst persönlich in Privataudienz empfangen, fand Mitarbeiter und Epigonen und steigerte sich von Band zu Band. Hatte er einst in sündiger Vorzeit sein antiklerikales Publikum mit Erzählungen über "Die geheimen Liebschaften von Pius IX." oder die "Ausschweifungen eines Beichtvaters" unterhalten, so malte er seinem frommen Publikum Bilder von orgiastischen Ausschweifungen in "palladistischen Satanslogen". Potzblitz, da geht einem ja mehr als nur der Hut hoch vor ähh, Empörung!

Alsdann zum ähhh, Erbaulichen: Gleich 10.000 Abonnenten für den "Teufel im 19. Jahrhundert" in 200 erhebenden Fortsetzungen. Darin wurde die Teufelstochter Diana Vaughan vorgestellt, gezeugt vom Teufel Bitru, vermählt mit dem Teufel Asmodeus, und ihre Seele trotz alledem endlich vom missionseifrigen Taxil gerettet. Die katholische Kirche erbebte vor Ergriffenheit, als sie die Nachricht von Miss Vaughans Bekehrung empfing. Highlighs ihrer "Erinnerungen einer Ex-Palladistin": Der Schwanz des Löwen des Apostels Markus (ihr Hochzeitsgeschenk), ein klavierspielender Dämon in Gestalt eines Krokodils, na und noch so einiges. Frisch bekehrt veröffentlichte sie eine Gebetssammlung mit dem Titel "Eucharistic Novena", die Papst Leo XIII. sehr lobte, und spendete für fromme Zwecke - namentlich für einen geplanten antifreimaurerischen Kongreß -, wofür ihr der Kardinalvikar Parocchi im Auftrag des Papstes den Apostolischen Segen übermittelte.

Taxil veröffentlichte derweil das Buch "Der Meuchelmord in der Freimaurerei", damit auch das Gruseln nicht zu kurz kam, und der französische Erzbischof Léon Meurin warnte auf 556 Seiten vor der Freimaurerei als "Synagoge Satans". In seinem Buch teilte er mit, was selbst Taxil nie behauptet hatte: "Alles in der Freimaurerei ist von Grund auf jüdisch, ausschließlich jüdisch, leidenschaftlich jüdisch, von Anfang bis Ende."

Das mit der "Synagoge Satans" stammte aus der Johannes-Apokalypse: "Und ich weiß, dass du von solchen geschmäht wirst, die sich als Juden ausgeben; sie sind es aber nicht, sondern sind eine Synagoge des Satans" (Offb 2,9) und: "Leute aus der Synagoge des Satans, die sich als Juden ausgeben, es aber nicht sind, sondern Lügner – ich werde bewirken, dass sie kommen und sich dir zu Füßen werfen und erkennen, dass ich dir meine Liebe zugewandt habe. " (Offb 3,9). Der Ausdruck war von Papst Pius IX. in der Enzyklika " Etsi multa luctuosa" verwendet worden und ebenso von seinem Nachfolger Leo XIII. Das hatte ganz fatale Auswirkungen, denn das angesprochene Publikum blätterte natürlich nicht in der Johannes-Apokalypse nach, sondern fasste es so auf: "Aha, Synagogen sind des Teufels und Juden auch, wir hatten uns doch schon so etwas gedacht, aber schön, dass der Heilige Vater es noch mal so klar gesagt hat." Und von Erzbischöfen bis zu Journalisten der katholischen Presse, alle plapperten das griffige Schlagwort nach. Halt, stopp! Taxil tat es nicht und das ist ihm hoch anzurechnen.

Ungläubige wie Joseph Gabriel Findel hielten das ganze für "Katholischen Schwindel" und machten sich über "Die Germania und den Gockelhahn des Teufels Bitru" lustig. Es muss aber bemerkt werden, dass die Begeisterung mit der die Enthüllungen in Frankreich, Österreich und Italien aufgenommen wurden, sogar noch größer war als in Germanien.

Für kirchenkritische Karikaturisten war die Affäre eine Gottesgabe:

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Wie den braven Tirolern der Freimaurerteufel Bitru erscheint! In: Jugend, 1896. Weitere Karikaturen hier.


Im September 1896 fand der von Miss Vaughan gesponsorte Kongress in Trient statt, 36 Bischöfe, 50 bischöfliche Delegierte und mehr als 700 interessierte Verehrer nahmen teil, alles wartete gespannt auf ihr Auftreten, allein: Die Dame erschien nicht. Dabei hatte Taxil ihr Erscheinen doch angekündigt! Ein Monsignore Gratzfeld äußerte gar Zweifel an ihrer Existenz und das Publikum war gespalten. Da kletterte Taxil auf die Rednertribüne und riss das Ruder herum. Wie die "Historisch-politischen Blätter für das katholische Deutschland" berichteten (Bd. 118), rief er aus:

"Ich könnte Ihnen alles das beweisen, was sie gefragt haben. Das Material darüber befindet habe sich in der Tasche, aber sie dürfen es nicht wissen. Sie sind zu neugierig, mein Herr! Sie wissen gar nicht, welches Unheil sie anrichten, wenn Sie öffentlich solch delikate Dinge behandeln. Der Dolch der Freimaurerei bedroht Diana Vaughan stündlich, also schweigen wir über solche Vorgänge um die Heilige nicht zu gefährden. Einer Kommission von Vertrauensmännern werde ich die Beweise vorlegen, aber Ihnen nicht!"


Das hätte ein heutiger Verfassungsschutzbeamter vor Gericht nicht schöner formulieren können. Vielleicht nicht einmal halb so schön, aber V-Männer und V–Frauen sind ja auch eher keine Heiligen.

Als auch die Phantasie Taxils keine Steigerung mehr hergab, da inszenierte er als krönenden Abschluss die letzte tolle Sensation. Für den Ostersonntag im Jahre des Herrn 1897 verschickte er Einladungen zu einer Pressekonferenz in der Geographischen Gesellschaft in Paris. Und was dort geschah, das möge uns Theodor Lessing, der Taxil persönlich gekannt hat, erzählen:
"Vor den Erschienenen trat er am 19. April 1897 zur grenzenlosen Überraschung der uneingeweihten Kleriker mit der lachenden Enthüllung hervor, dass er immer noch, wie in seiner Jugend, Freidenker und Kirchenfeind sei und lediglich ein zehn Jahre lang dauerndes Spiel mit dem Aberglauben und dem Fanatismus des Menschen gespielt habe. Alle Einzelheiten seiner Audienzen beim Heiligen Vater, seinen Verkehr mit den Bischöfen, die kleinen Züge des von den Jesuiten gewünschten und angebahnten Wunderschwindels, die Lebensgeschichte der Vaughan, alles gab er in behaglich-komischer und derb übermütiger Weise dem Gelächter preis. Der Skandal zitterte manche Jahre nach. Taxil hielt während dieser Zeit Vorträge über seine Erlebnisse mit der Kirche in den französischen Städten und gab eine Fülle spöttischer, derb-satirischer Schriften heraus, die das Motto tragen 'Tuons les par le rire' (Töten wir sie durch Gelächter!) und mit übermütigen Widmungen an die befreundeten Bischöfe oder gar an den Papst zum Danke für die ihm erteilten Segen versehen sind."
(Theodor Lessing: Geschichte als Sinngebung des Sinnlosen, S. 87 ff.).

Frage eines kritischen Lesers: Ob die ganze Taxil-Geschichte nicht einfach zu schön sei, um wahr zu sein? Aber das ist sie! Isch schwör! Sie ist sogar auf Wikipedia nachzulesen! Und bitte sehr, manche glauben Taxil bis heute alles. Alles, außer der amüsierten Auflösung in der amüsanten Schlussszene. Einer der Gläubigen ist ein gewisser Jack Thomas Chick (abgekürzt JTC, andere behaupten, die Initialen stünden für "Jesus The Christ"), der die Fabeleien Taxils todernst nimmt und in Traktaten wie "Der Fluch Baphomets" unters Volk streut. Mit aktuellem Update, versteht sich:

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Nebenbei bemerkt, Chick ist strikt antikatholisch, was ihn aber nicht hindert, sich auf den alten Medienhype der katholischen Kirche zu stützen. Aber warum auch nicht, der Katholik, Zisterzienser, Priester, Okkultist, Hochstapler, Rassentheoretiker und Frauenhasser Adolf Joseph Lanz, bekannter als Jörg Lanz von Liebenfels "der Mann, der Hitler die Ideen gab", störte sich ja auch nicht daran, Antikatholizismus und insbesondere Antijesuitismus vom Gröbsten zu propagieren und sich dem strikt antikatholischen und antisemitischen Politiker Georg von Schönerer anzuschließen. Im Unterschied zu Chick hatte Lanz den Taxil-Schwindel übrigens genau studiert und 1905 sogar ein Buch darüber geschrieben: "Der Taxilschwindel. Ein welthistorischer Ulk."

Im gleichen Jahr veröffentlichte er ein weiteres Werk, und mit dem wurde er recht bekannt: "Die Theozoologie oder die Kunde von den Sodoms-Äfflingen und dem Götter-Elektron."



Taxil kannte sein französisches Publikum und Lanz sein deutschsprachiges. Eine fesche junge weibliche Hauptperson wäre da überhaupt nicht gut gekommen, umso mehr zogen "Manneskraft", "Herrenmoral" und "Die Rassenwirtschaftliche Lösung des sexuellen Problems" (Originaltitel! In echt!). Er gründete den "Neutempler-Orden" und konnte bald berühmte Mitglieder anwerben: August Strindberg, Alfred Kubin und manch andere. Finanziell wurde die Sache recht einträglich, die psychischen Unkosten dagegen waren hoch: Es scheint, dass er mehr und mehr begann, seinen Schwindel selbst zu glauben, bis er schließlich in Nibelungentreue fest von seinen Geisteskindern, den von ihm propagierten Ideen, überzeugt war: Berufsrisiko eines bierernsten Fabulierers.


Der Ritualmord-Schwindel

Der Schmerz der katholischen Kirche wegen der Taxil-Blamage hielt sich in Grenzen, denn längst hatte man einen anderen Hauptfeind ausgemacht. Jetzt fehlte nur noch ein richtig scharfer Aufhänger. Wieder spielten "Augenzeugen und Aussteiger" eine zentrale Rolle, zusätzlich kamen Akademiker zweiter Wahl in der Rolle als Experten hinzu und schließlich wurde es bitterernst. Aber eins nach dem anderen.

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Lumières dans la nuit: Richtung und Garheit (16)
11/25/2008 05:30 AM

Denktraum – Wenn dem Denken der kritische Charakter abhanden kommt, wenn die geistige Tätigkeit leichtgläubig und ungeprüft die erstbeste sich anbietende Deutung der Wahrnehmung akzeptiert, denn ist solches Denken nicht von einem Traum zu unterscheiden. Das gilt auch darin, dass solches, träumendes »Denken« noch in seinen bizarrsten Fehlern die psychische und affektive Kraft gewinnt, die sonst nur der unbezweifelbar erkannten Wirklichkeit zusteht, auch darin ist es ganz wie der Traum; ein geistiger Vorgang der ein Fühlen hervorruft, das erst beim Erwachen, beim Verlassen des Traumes als unangemessen erkannt werden kann.

Durchmusterung – Eine bloße Neuanordnung der Vorurteile ist kein Ersatz für das Denken.

Wecker – Der alte Okkultismus, der zeitgemäß unterhaltsam und neu verpackt in diversen Mystery-Produktionen daher kommt und sich neuer alter Beliebtheit erfreut, er ist ebenso wie die auffällige Hinwendung vieler Menschen zu einer fundamentalistisch praktizierten Religion oder zu einer absurden und leicht konsumierbaren Esoterik nichts weiter als eine Auflehnung gegen die Entzauberung der Welt und ihrer Erscheinungen durch erwachte Geistestätigkeit. Es handelt sich um einen Denktraum, der wie jeder Traum geträumt wird, das Erwachen zu vermeiden. Es ist, als höre man einen Wecker und beschließe, weiterhin zu schlafen. Das Geschäft mit den Schlafgelegenheiten freilich, es ist ein großes. Die Möglichkeiten des Geistes verpennen die Welt in einem Bett aus oberflächlichen Büchern, Seelenkitsch und magischen Konzepten, träumeln von großen menschlichen Potenzialen jenseits von Hirn, Herz und Hand, während die Kassen klingeln und das gläubige Leben vernutzt und enteignet wird.

UFO-Kontaktler – Wie unangenehm für diese Außerirdischen, dass sie immer das Pech haben, auf einen eher dummen Vertreter der Gattung Mensch zu stoßen. Ob sie wohl deshalb immer so einen hanebüchenen Unsinn, angereichert um wortschwallende Banalitäten, als Botschaft mitteilen?

Hochflug – Das Wort von der Weltraumfahrt ist irreführend. Alle derzeitigen Anstrengungen zur angeblichen »Eroberung des Weltraumes« dienen in erster Linie zur Erringung oder Festigung der Herrschaft auf der Erde. Deshalb geht es auch nicht in den Weltraum, es wird nur mit hohem Aufwand ein bisschen höher über der Erde geflogen.

Sisyphus – Wer etwas glauben will, wer diesen Traum weiter träumen will, tut alles, um mit seinem Geist keinem Fakt begegnen zu müssen, der dem Glauben widerspricht. Im Zweifelsfall stellt er sich unverschämt dumm und unverständig. Jeder Versuch, einen solchen Menschen mit Worten und deutlichen Hinweisen auf die Tatsächlichkeiten in der Realität hinzuweisen, ist eine Sisyphusarbeit, die niemals zum Ziel führt. Es ist besser, wenn man intelligenter als Sisyphus ist und den blöden Stein einfach liegen lässt, statt sich damit abzumühen.

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Duckhome: Europlant und Bundessortenamt verweigern sich Linda
11/25/2008 05:17 AM


"Linda ist eine festkochende Kartoffel mit tiefgelbem Knolleninneren, die als besonders aromatisch gilt. Sie hatte im Jahr 2004 einen Marktanteil von etwa 1,4 % in Deutschland. Beim Direktverkauf von ökologisch wirtschaftenden Landwirten ist sie jedoch eine wichtige Sorte. Um die Verlängerung der deutschen Sortenprüfung ist derzeit ein Rechtsstreit anhängig.

"Europlant argumentiert, dass Linda sehr anfällig gegen Krautfäule, Knollenfäule und Virusnekrosen sowie nicht resistent gegen Nematoden und Krebserkrankungen sei. Deshalb benötige sie unnötig viel Pflanzenschutzmittel. Des Weiteren sei ihre Kocheigenschaft oftmals nicht stabil, das heißt sie verändere diese während der Lagerperiode von fest- zu mehligkochend. Im Interesse des Umwelt- und Verbraucherschutzes empfehle sie deshalb andere Sorten.

Befürworter der Linda verweisen auf die ökologische Landwirtschaft, die Pflanzenschutzmittel gegenüber den ohnehin niedrigen gesetzlichen Grenzwerten weiter beschränke, sodass eine Gefährdung der Umwelt und der Verbraucher vernachlässigbar sei." [Quelle]


Die deutschen Bauern glauben, dass das Bundessortenamt Hannover die Zulassung der Kartoffelsorte Linda absichtlich verzögert. Karsten Ellenberg von Bioland () dazu im taz-Interview ():
"Sie braucht weniger Düngemittel und kommt ohne Spritzmittel aus. Auch die Verbraucher wollen sie. Zum anderen geht es uns ums Prinzip: Konzerne dürfen nicht bestimmen, was wir anbauen und essen dürfen."


In der Pressemitteilung () vom LINDA-Freundeskreis heißt es:
"Ellenberg und der LINDA-Freundeskreis haben sowohl in Deutschland als auch in Großbritanien und Tschechien den Antrag auf Neuzulassung der Kartoffelsorte LINDA gestellt. Der Sortenschutz für die Kartoffel war nach 30 Jahren erfolgreichem Anbau ausgelaufen. Das
Pflanzenzuchtunternehmen Europlant () als Sortenschutzinhaber hatte jedoch Ende 2004 die Zulassung zurückgezogen, die auch unbegrenzt hätte weiterlaufen können. Europlant wollte mit dieser Maßnahme LINDA vom Markt nehmen, um neueren Sorten bessere Absatzchancen zu bieten. Ellenberg, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft und Bioland haben dagegen eine sehr erfolgreiche Kampagne zur Rettung von LINDA auf die Beine gestellt.

In Großbritanien wird im Juni 2009 über die Neuzulassung entschieden, in Tschechien nach der Prüfung in 2009. „Um LINDA bleibt es spannend, wir machen weiter", so Ellenberg und Janßen."



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Weitere Informationen:
Rettet LINDA
Pressestimmen zum Thema

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Duckhome: Der Muslim Dr. Udo Ulfkotte
11/25/2008 05:17 AM

Es gibt Leute bei denen wundert einen wirklich nichts mehr. Genauer gesagt da rechnet man mit allem und jedem. Allerdings schafft Udo Ulfkotte es immer wieder eine Kapriole hinzulegen mit der nun wirklich keiner gerechnet hatte und auch keiner rechnen konnte. Er erklärte, dass er mal zum Islam konvertiert sei.




Es gibt übrigens keinen Zweifel, da er ja auf Nachfrage ausdrücklich bestätigt, dass er ein Rekonvertit sei. Nun ist es ja nicht ungewöhnlich, dass jemand im Laufe seine Lebens seine Religion wechselt, zumal er sie ja erst beim zweiten Mal wirklich selbst bestimmen kann. Außerdem gibt Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte jedem Mensch "das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln und gilt selbstverständlich auch für Udo Ulfkotte.

Konvertiten haben sich meisst bewusst für ihre neue Religion entschieden und sich diese Entscheidung häufig nicht leicht gemacht. Lediglich die Konvertiten aus Ehegründen kann man hier wohl ausnehmen. Da Herr Ulfkotte nicht aus Ehegründen konvertiert sein dürfte, muss also davon ausgegangen werden, dass er sich die Entscheidung für den Islam abgerungen hat.

Konversion oder Proselytismus ist nicht nur für den Konvertiten oder Proselyten eine persönliche Zäsur, sondern stellt zugleich auch immer ein Problem für die aufnehmende Religionsgemeinschaft dar. Wer mit seiner Religion aufgewachsen ist, trägt sie meist ohne sie sonderlich zu beachten.

Natürlich gibt es Phasen religiöser Entwicklungsschübe, die meist im Zusammenhang mit der Pubertät stehen, aber normalerweise wird die Art der Religionsausübung von den Eltern übernommen und schwächt sich von Generation zu Generation immer weiter ab. Dies gilt für alle Religionen in allen Ländern. Das es dabei immer wieder einmal Hochphasen der Religiösität gibt, ist die Ausnahme, die, die Regel bestätigt.

Die Verweltlichung des Islam ist allerdings längst nicht so weit fortgeschritten, wie im Christentum, was vor allem daran liegt, das die Zeit und der Geist, der Aufklärung in Europa nicht wirklich bis zu den Menschen islamischen Glaubens reichte. Es gab für die Mehrheit der Muslime lange Zeit keinen Grund sich dem westlichen Lebensbild zuzuwenden. Die Trennung von Staat und Kirche fand bis auf die Türkei nicht statt.

Gerade dieses Festhalten der Muslime an den alten, teilweise "archaischen" Normen und der starke Männlichkeitsbezug der Religion führt häufig dazu, dass schwache Männer zum Islam konvertieren um von einer Wertegemeinschaft zu profitieren und praktisch so ein vorgefertigtes "Ansehen" zu erlangen. Unter den Pfingstlern und bei den Baptisten versammeln sich dafür eher die schwärmerischen Geister.

Man kann es natürlich nicht einer Religion zum Vorwurf machen, wenn sich ihr manchmal die Falschen anschließen, schon gar nicht bei den vielen Strömungen die es innerhalb der Religionen gibt. Allerdings machte schon Hadayatollah Hübsch auf einge Probleme mit Konvertiten aufmerksam.

Einer, der sich mit der Psyche von Konvertiten auskennt, ist Hadayatollah Hübsch, Freitagsprediger in der Nuur-Moschee in Frankfurt am Main. 1969 ist er selbst zum Islam konvertiert. Hübsch hält es für „zwar schrecklich, aber auch verständlich", dass Konvertiten nun unter „Generalverdacht" stünden. Es sei eben deren „generelles Problem", sagte er dem Tagesspiegel, dass sie „im Feuereifer der Bekehrung meinen, Opfer bringen zu müssen". „Durch ihre fanatische Haltung geraten viele Konvertiten ins Visier der Ermittler"; zudem praktizierten viele von ihnen die „Taqia": Sie seien überzeugt davon, dass sie lügen dürften, wenn es dem Islam dient. „Dann ist klar, dass die Ermittler ein Misstrauen zu diesen Leuten aufbauen", sagt Hübsch. Wie viele so fanatisch sind, dass sie sich zu Terroristen ausbilden lassen, weiß er nicht. „Ich kenne keinen.".


Den Glaubensfanatismus der Konvertiten kennt jede Religion. Er setzt sich zusammen aus dem Scham den man empfindet, weil man die alte Religion verlässt und den Lügen die man sich selbst als Begründung für den Austritt liefert und dann auch anderen mitteilt. Man glaubt seine alte Religion niedermachen zu müssen um die eigene Konversion zu rechtfertigen. Gleichzeitig beginnt in der neuen Religion der Wettlauf, päpstlicher als der Papst sein zu wollen.

Deshalb neigen Konvertiten fasst immer zu Übertreibungen. Einige verdienen ein Lächeln, andere erfordern ein mäßigendes Wort der Brüder und Schwestern und einige sollten zum Ausschluß führen. In jeder Religion. Bei den Juden gab es mal ein Liedchen zu den Konvertiten, in dem sie arg verspottet wurden, weil sie jüdischer als der Tempel in Jerusalem sein wollten.

Es ist also denkbar das Dr. Udo Ulfkotte der den Weg der Konversion ja zweimal machen musste, sich ein wenig damit überfordert hat. Denn wenn man an seine Geschichten um Schnaps und Medina denkt oder die angeblichen Morddrohungen gegen seine Frau etwas genauer betrachtet, dann könnte man schon ins Zweifeln kommen.

BigBerta hat ja aus dem Watchblog Islamophobie die Artikel über die Wandermärchen von der Autorin hakimakarima erneut veröffentlicht. Die letzte Ausgabe dieser Wandermärchen befasst sich ja mit Leo Taxil, dem Gründer und Organisator der französischen "Antiklerikalen Liga" (140 Ortsgruppen mit 17.000 Mitgliedern, plus 148 angegliederte Vereine) und Herausgeber der Zeitschrift "Antiklerikal".

Die katholische Kirche war höchst begeistert, als dieser Mann angeblich in ihren Schoß zurückkehrte und dann die gleichen Pamphlete die er vorher gegen die Kirche verfasste nun über die Gegner der Kirche, vor allem die Freimaurer schrieb. Seine Erfolge rissen auch da nicht ab, nur dumm dass er ein paar Jahre später wiederum eine Kehrtwende machte und die Kirche verspottete.

In einigen Schlammlöchern der Islamophobie wird zwar schon ständig vermutet, das Ulfkotte als Provokateur unterwegs sei und mal wird er dem BND dann wieder dem Verfassungsschutz zugeschrieben. Er ist halt eine schillernde Persönlichkeit. Er ist Sicherheitsberater, schreibt für den Onlinedienst eines sehr seltsamen Verlages, dient Bertelsmann und anderen als Terrorismussachverständiger. Erzählt ständig von seiner Lehrtätigkeit, die aber an einer deutschen Hochschule nicht nachweisbar ist und da wo er mal auftreten durfte, musste er dies unter der Aufsicht eines Professors tun.

Wer also ist dieser Ulfkotte. Er weiß alles über den Terroranschlag im Kosovo über den sonst nur Vermutungen angestellt werden können.

„Hauptaufgabe der Investitions-Beratung ist es, möglichst viele Erkenntnisse über Pristina als Umschlagsplatz für Waffenhandel, Geldwäsche, Rauschgifthandel, Zwangsprostitution und Durchreisegebiet für Islam-Terroristen auf den Weg nach Europa zu beschaffen", sagt der Terrorismusexperte Udo Ulfkotte zur AZ. Er meint: „Die BND-Männer sind jemandem in die Quere gekommen. Seit Jahren wird versucht, ihnen etwas anzuhängen."

..

BND-Experte Ulfkotte ist der Meinung, dass die Verhaftung der drei Deutschen ein abgekartetes Spiel zwischen Gangstern und Politikern ist: „Führende Politiker im Kosovo sind Teil der organisierten Kriminalität."


Da hat er wieder alles zusammen, was er so für seinen Handel mit islamophoben Versatzstücken braucht. Der Kosovo als Durchreisegebiet für Islam-Terroristen. Das sind Wortschöpfungen die machen klar worum es immer wieder geht. Um Stimmungsmache. Was allerdings seine Berichte sind, wird schnell klar wenn er sich auf überprüfbarem Terrain bewegt. Da gab es den Badewannenspion, die Taschendiebe und die Bosbach Lüge. Diese Liste ist nicht annähernd vollständig, sie ist nicht einmal ein Bruchteil des bisher bekannten.

Im Karikaturenstreit hat er sich ja geschickt aus der Affäre gezogen indem er einfach mal alle anzeigte. Ob das Frankfurter Landgericht wohl heute begreift, dass sich Pax Europa genau dahin entwickelt, wie es von Duckhome vermutet wurde.

All das aber scheint niemanden anzufechten. Gebührenfinanziertes Fernsehen lädt ihn ein. Die Welt-Online als typisches Springer Hetzblatt bietet ihm einen Platz um seine Behauptungen aufzustellen und Aiman Mazyek der Generalsekretär des Zentralrats der Muslime in Deutschland macht ihm willig den Gegenpart. Der ist nun überhaupt nicht zu verstehen.

Selbst wenn wir seine Zusammenarbeit mit dem Vlaams Belang mal rauslassen, bleibt doch soviel übrig, dass er sich als Gesprächspartner längst selbst disqualifiziert hat. Sein Gestammel aus dem Videoschnipsel lässt einen sogar daran zweifeln, dass er seine Bücher und Artikel selbst schreibt. Wer so wenig mit Worten umgehen kann, ist vermutlich niemand der täglich mit Worten umgeht. Wie dem auch sei. Es ist belanglos. Es stellt sich nur die Frage welchem Zweck Dr. Udo Ulfkotte dient.

Er spaltet zwischen Muslimen und Christen. Er ordnete faktisch alle Muslime als geschlossene Gemeinschaft an, die für den Terror verantwortlich sei. Das nützt Schäuble, aber der will ja alle Bürger verfolgen. Ulfkottes Tun ergibt keinen Sinn. Vielleicht ist es wirklich nur die Folge seines Rekonvertitentums. Das würde einiges erklären, aber schlußendlich muss die Frage unbeantwortet bleiben. So schadet er sich und anderen.


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Mein Parteibuch Blog: Terrorpolitik im Mafia-Staat
11/25/2008 05:12 AM

Die Regierung des Kosovo hat drei fröhliche Ex-Soldaten, die zum BND gewechselt sind, unter dem Verdacht in Untersuchungshaft sperren lassen, für einen fremden Nachrichtendienst zu spionieren und die Zentrale der EU-Mission in Pristina, Eulex, am 14. November mit TNT beworfen zu haben. Die deutsche Regierung streitet das ab. Die Süddeutsche Zeitung zitiert Regierungssprecher Thomas Steg mit den Worten:

“Die Vorstellung, dass die Bundesregierung in terroristische Anschläge im Ausland verwickelt sein könnte, ist absurd”

Was soll man nun davon halten? Das klingt irgendwie danach, dass deutsche staatliche Stellen Terroranschläge nur im Inland machen. Fefe vermutet, der Zensor war da wohl gerade eine Rauchen. Klassiker wie das Celler Loch und das Oktoberfestattentat kennt ja schließlich jeder. Für Erich Schmidt-Eenboom ist denn auch klar, dass die drei BND-Mitarbeiter am Anschlag auf das EU-Hauptquartier beteiligt waren. Der BND wolle in der Region ein Reizklima schaffen, um den derzeitigen Stillstand bei der internationalen Anerkennung des Kosovo zu beenden, meint er.

Mein Parteibuch traut deutschen Geheimdiensten zwar auch jede Schweinerei zu, glaubt jedoch auch den Behörden des Kosovo kein Wort. Das Motiv des BND passt nicht so recht. Es gibt ein viel plausibleres Szenario sowohl für den Bombenanschlag als auch für die Festnahme der BND-Agenten, da aber liegt das Motiv auf Seiten der Regierung des Kosovo.

Bemerkenswert ist, dass gerade jetzt ganz zufällig ein ausgesprochen kritischer Artikel zum Kosovo mit Titel “Polykrimineller Multifunktionsraum” von den Seiten der Weltwoche verschwunden ist, den Google dort noch am 19. November gefunden hat. Glücklicherweise gibt es auch bei Zeit-Fragen eine Kopie des verschundenen Artikels. In dem Artikel wird unter Bezugnahme auf einen Bericht eines deutschen Geheimdienstes detailliert geschildert, dass deutsche Geheimdienstler die Staatsführung des Kosovo als wichtigen Teil der Mafia betrachten.

Der Bericht ist schon schlimm genug. Wer die Autoren sind ist nicht bekannt. Es darf jedoch vermutet werden, dass da BND-Leute ihre Finger mit im Spiel hatten. Noch schlimmer ist die EU-Mission EULEX, mit der die EU im Kosovo mit gut 2000 Polizisten, Zöllnern, Richtern und Verwaltungsexperten einen multi-ethnischen Polizei- und Justizapparat aufbauen. Solch eine multi-ethnische Truppe, bei der Serben die Clan-Strukturen durchbrechen, wäre sicherlich recht lästig für die Mafia. Und auch Staats-Chef Hashim Thaçi wird überhaupt keine Lust darauf haben, dass es noch mehr Führungskadern so geht wie Ramush Haradinaj, der sich gerade vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag verantworten musste, und nur mit viel Glück und seltsam gedächtnisarmen Zeugen einer Verurteilung entkam. Bei Kenntnis der Verquickung von Regierung und Mafia verwundert es wenig, dass die Regierung des Kosovo unter allen denkbaren Vorwänden Widerstand gegen die Polizisten und Richter ins Land bringende Mission EULEX leistet.

Das Motiv der Mafia, die Mission EULEX mit allen Mitteln zu torpedieren und dazu eben auch Bombenanschläge einzusetzen, ist sicherlich sehr viel plausibler als das Motiv des BND, in der Region ein Reizklima zu schaffen. Plausibel wäre ein Motiv des BND nur, wenn er damit die Mission EULEX verhindern oder torpedieren will, weil er selbst Teil dieser mafiösen Strukturen ist. Aber das macht wenig Sinn, denn warum sollte er dann eben diese mafiösen Strukturen mit Berichten wie dem oben dem Artikel der Weltwoche zugrunde liegenden anprangern? Und erst recht macht es keinen Sinn, dass die Regierung des Kosovo den BND dann öffentlich so an den Pranger stellt, wie das durch die Verdächtigung mit dem Bombenanschlag geschehen ist.

Auch ein weiteres Detail macht keinen Sinn. Klassischerweise werden False-Flag-Anschläge begangen, um sie medienwirksam Linken, neuerdings auch Islamisten und nun vielleicht auch Serben, in die Schuhe zu schieben. Das Medienecho blieb im Westen bei dem Anschlag jedoch weitgehend aus. Dass der BND einen Terroranschlag zu Propaganda-Zwecken begeht, aber dann das medienwirksame Marketing à la Schäuble und die Sauerlandbomber “vergisst”, klingt reichlich unplausibel.

Andersherum macht ein False-Flag-Anschlag viel mehr Sinn. Mit Bombenanschlägen auf Verwaltungsorgane der EU könnte die Regierung des Kosovo die Entsendung von EU-Polizisten und Richtern torpedieren und mit der Beschuldigung des BND die Leute loswerden, die lästige Berichte über die Verwicklung der Regierung in die organisierte Kriminalität veröffentlichen.

Spannend wird es nun zu sehen, von wem die Regierung des Kosovo im weiteren unterstützt werden wird, die Aufklärung der organisierten Kriminalität zu sabotieren. Bisher haben sich vor allem die USA als Gegner der EU-Mission geoutet, aber dass die CIA eng mit der Mafia verflochten ist, ist ohnehin schon lange kein Geheimnis mehr. Man darf sicher davon ausgehen, dass die mafiösen Strukturen nicht auf den Kosovo beschränkt sind, sondern die meisten Profite in Westeuropa gemacht werden. Neugierig darf man nun sein, welche europäischen Politiker nun - ganz zufällig und unbeabsichtigt natürlich - die Interessen der Mafia des Kosovo vertreten werden und versuchen, die Entsendung von Polizisten und Richtern in den Kosovo zu verhindern.

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HUIBSLOG - [DE]: Ulfkotte selbst war mal Muslim? - Na, Und? [DE]
11/25/2008 03:32 AM

Udo Ulfkotte war beleidigt, empört, spielte Christenverteidiger, und Politisch Korrekt (Dietmar Näher) hat es verewigt (siehe auch die andere 3 Fragmente bei PK):

Als Ulfkotte vorigen Freitagabend bei der SWR nochmals sein überprüftes antiislamisches Theater aufführen konnte, gab es ein Moment, wo des Udos Freunde und Feinde gleichermassen vor dem Bildschirm erstarrten.

War der Udo dann wirklich mal SELBST Muslim gewesen?

Jochen Hoff wird morgen früh (25. November) auf Duckhome schreiben (und ein besseres Bild des Ulfkotte-Geständnisses zeigen):

Es gibt Leute bei denen wundert einen wirklich nichts mehr. Genauer gesagt da rechnet man mit allem und jedem. Allerdings schafft Udo Ulfkotte es immer wieder eine Kapriole hinzulegen mit der nun wirklich keiner gerechnet hatte...

Ja und nein

"Ja", weil ich schon früher schrieb, dass Udo Ulfkotte bei seinen kairotischen Pressekollegen in den neunzigern Jahren ungeliebt war, weil er sich als Muslim verkleidete, und ungefiltert anti-zionistischen- und anti-israelischen Berichte (und auch Romane: "Gencode J", 2001) in die Welt schleuderte. Es ist auch unvorstellbar, dass Ulfkotte beim Generalsekretär der Muslimbruderschaft in Kairo zum Besuch kommen konnte oder von Al-Quaida-Leuten empfangen werden "auf einer Insel im Nil" (zwei Sachen, die er in "Heiliger Krieg in Europa, Eichborn, 2007" meldet), wenn er nicht als Muslim eingestuft gewesen wäre.

"Nein", weil es aus Ulfkottes Sicht eine erschreckliche Dummheit ist, dergleiche muslimische Tarnung zu gestehen. Er zeigt damit, dass er im Stande sei, jede Tarnung, jede Identitat, anzunehmen, die ihm gestätte, Hetzerei anzustacheln und sich von beängsteten Leuten bewundern zu lassen.

Wir kennen schon eine ganze Reihe von Ulfkotte-Tarnkappen:

  • Geheimdienstler, oder Geheimdienst-Mitarbeiter
  • Antizionistischer Muslim
  • Betriebssicherheitsexperte
  • Tierfreund, bzw. Förderer des Schweinekonsums
  • Bestsellerautor
  • Hochschullehrer
  • Bewohner eines "christlichen Bergdorfes" *)
  • Antimuslimischer Christ
  • Nicht-Lügender Journalist
  • Antipolnischer Agitator **)
  • Hundefreund/bzw.: Hundefeind ***)
  • ...und was habe ich noch vergessen?

*) Für das "christliche Bergdorf", wohin die Familie Ulfkotte angeblich geflüchtet sei, nachdem im Juni 2008 "muslimische Morddrohungen" geäussert wären, siehe kommende Blogpost hier. (Da kann man wieder etwas lachen...)

**) In 1999, hetzte Ulfkotte gegen die Osterweiterung der Europäischen Union, also gegen Polen und anderen "neuen" Europäern, die, obwohl so christlich wie nur möglich, drohten, "unsere Kultur zu unwandern" (Buch: Grenzenlos Kriminell, Bertelsmann, 2004)

***) Siehe: Ulfkotte und die Hunde. Kommt bald. Kurzfassung: In 2008 gäbe es zu wenig Hunde in Amsterdam, weil es dort zu viel Muslime gibt. (SOS Abendland). In 2000 gäbe es zu viel Hunde in Berlin, weil es dort zu viel Zigeuner gäbe (Grenzenlos Kriminell, ibd, S. 57: Die Hundemafia!). Was ist die gute jüdisch-christliche Hundequote? - Ulfkotte hat die Antwort!

Warum dieses Islam "Geständniss"? Antwort: NEID

Diesmal, hat Ulfkotte sich wieder nicht "cool" verhalten können. Wenn seine neue Freundin Mina Ahadi, internationale Führerin der iranischen Rätekommunisten, sich immer wieder rühmen kann auf ihrer Status als "Ex-Muslimin", warum Udo nicht ebenfalls?

Schon während seiner letzten baden-württembergischen Tournée, hat Udo seine ex-muslimische Identität zu enthüllen gesucht. Er war in Mekka und Medina, sagte er, aber er hätte dort nicht verstossen gegen Vorschriften Mohammeds. Das wäre nur denkbar, als er zur Zeit Muslim gewesen (oder sich gezeigt) sei/hätte.

Es ist nicht so kompliziert als man sich denkt. Ulfkotte ist einfach nacheifrig. Er möchte Mina Ahadis Platz in der Sympathie des Ralph Giordanos übernehmen. Daher hat er alle Vorsicht fallen lassen.

Wird der alte, müde, Giordano sich an der Nase herumführen lassen? - Wir warten ab.

Jochen hat abermal recht: Man langeweilt sich nie, mit dem Ulfkotte!

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FreiheIT-Blog: Little Brother auf Deutsch
11/25/2008 03:16 AM

Cory Doctorows Roman “Little Brother” (über den ich hier bereits eine kurze Kritik geschrieben habe) gibt es jetzt neben der englischen Version auch in einer Fan-Übersetzung auf Deutsch. Die deutsche Version ist, wie auch das englische Original, als freies EBook unter einer Creative-Commons-Lizenz im Netz. Dieses kann man hier als PDF herunterladen.

Allen, die das Buch noch nicht gelesen haben, kann ich es nur empfehlen. Es gibt einen interessanten und nachdenklich stimmenden Einblick in die Problematik der drohenden Überwachungsgesellschaft und ist dabei außerdem spannend, lustig und mit einer Menge interessanter technischer Hintergründe geschrieben.

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Nebenbei bemerkt ...: spam as spam can
11/25/2008 03:03 AM
" Notizen aus der Unterwelt" hat vor kurzem dankenswerter Weise eine Spamwarnung herausgegeben.

Normalerweise lade ich mir solche Mails - wenn ich denn welche bekomme - gar nicht erst auf den Rechner, sondern lösche sie direkt auf dem Server.

Durch den Eintrag von Klaus bin ich aber neugierig geworden und habe gleich mal alle relevanten Konten gecheckt - und siehe da, ich hatte Post von einem gewissen "Doug Pollard". - Find' ich gut solche Namen, da weiß man in der Regel gleich, dass man nicht gemeint ist und kickt den spam in die Tonne. Normalerweise - diesmal hab ich dann doch 'ne Ausnahme gemacht, die mail abgeholt und - oh Schreck! - von mir wollen die gleich 7.331,-- Euro. Hier der ganze Schrieb:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Anzahlung Nr.639382331944 ist erfolgt
Es wurden 7331.00 EURO Ihrem Konto zu Last geschrieben.
Die Auflistung der Kosten finden Sie im Anhang in der Datei: Abrechnung.

"Regel Inkasso GmbH & Co. KG
Fredeburger Str. 21
33699 Bielefeld

Postfach 51 20 05
33698 Bielefeld

Tel.: 0521 93212-0
Fa x: 0521 92412-15

AG Bielefeld HRA 13169
Steuer-Nummer: 349/5749/0377

Komplementargesellschaft:
Regel Verwaltungs-GmbH
AG Bielefeld HRA 34932
Nun fragt sich freilich, welchem Konto sie den Betrag denn lastgeschrieben haben wollen - ich habe nämlich gar keins - jedenfalls kein eigenes.
;-)

Ich habe aber auch kein Windows, also habe ich auch Klaus' Ratschlag in den Wind geschlagen und das angehängte File "abrechnung.zip" mal abgespeichert, unter Einhaltung strengster Quarantänevorschriften entpackt und mit einem Hexeditor geöffnet.

Wer genauso neugierig ist wie ich, jedoch einen virengefährdeten Windowsrechner sein eigen nennt und sich darum dringend an Klaus Baums Ratschlag halten sollte, kann sich das Resultat nun gefahrlos hier ansehen

Der Inhalt des Archivs "abrechnung.zip":



Die Datei "abrechnung.lnk":



Die Datei "scann.a":

Ihr seht: es lohnt sich wirklich nicht, solche mails überhaupt auf den Rechner zu laden, geschweige denn, sie zu öffnen.

;-)
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annalist: Kollektion #8
11/25/2008 01:34 AM

www.soutien11novembre.org

Schon wieder "Terroristen" mit akademischem Texteschreiber, diesmal in Frankreich, diesmal ein Philosoph. Auf französisch heiß das Kriminelle Vereinigung mit terroristischen Zielen.

"Kleine Attentäter von der Ebene der tausend Kühe", sagt die FAZ und weiß nicht so recht, was sie davon halten soll.

"Ça ferait rire, si ça ne faisait pas peur. Ça ferait peur, si ça ne faisait pas rire." (Man müsste lachen, wenn man keine Angst hätte. Das würde Angst machen, wenn es nicht so komisch wäre), Daniel Schneidermann in Libération.

Der Vater von Julien Coupat, dem Oberterroristen in diesem Fall, live auf Europe1 (frz.): "Mein Sohn ist ein Aktivist, kein Terrorist".

Dazu bei Indymedia Update zu den Verhaftungen in Frankreich und Zu den Verhaftungen in Frankreich.
http://www.soutien11novembre.org ist die Website zum Fall, hoffentlich bald nicht nur französisch.

Diese Geschichte hat sich auf jeden Fall für meine Sammlung von terroristischen Eigenartigkeiten qualifiziert. (Der Fahrplan des 25c3 ist seit gerade eben online).


Und sonst?


Als Gegenmittel:

Mark Thomas: My Life In Serious Organised Crime pt 1


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Freeman: Wann protestieren wir?
11/25/2008 01:31 AM
Seit Tagen protestieren Tausende vor dem Parlament in Reykjavik. Sie fordern den Rücktritt von Ministerpräsident Geir Haage und vom Zentralbankchef David Oddsson. Sie geben den beiden die Hauptschuld an der isländischen Finanzkrise, die den Inselstaat in den Bankrott treibt. Die Isländer haben Angst.

Die Organisatoren der Demonstrantion fragen: "Verlieren wir unsere Häuser? Verlieren wir unsere Jobs? Wir wollen Antworten auf diese Fragen. Wir haben genug. Wie konnte das alles geschehen. Wir haben eine Stimme, wir stehen zusammen und wir verlangen, dass die Regierung einen besseren Job macht."

Beide hätten in der Finanzkrise nicht rechtzeitig und entschlossen gehandelt, um den drohenden Staatsbankrott abzuwenden. "Wir vertrauen ihnen nicht und sie haben keine Berechtigung mehr", sagte der isländische Sänger und Organisator der Proteste, Hordur Torfason.

Die Fahne der Landsbanki wird hier am Schluss verbrannt:


Island ist wie kein anderes Land von der Finanzkrise betroffen. Durch die Verstaatlichung von Banken und mit Hilfe ausländischer Darlehen versucht die Regierung die drohende Staatspleite zu verhindern. Der Internationale Währungsfonds (IWF) und andere Länder hatten vor wenigen Tagen ein Rettungspaket über zehn Milliarden Dollar beschlossen.

" Ich habe einfach genug", sagte eine Demonstrantin. "Ich vertraue weder der Regierung noch den Banken noch den politischen Parteien und auch nicht dem IWF. Wir hatten ein gutes Land und sie haben es ruiniert."

In der isländischen Hauptstadt ist es gestern zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Hunderten Demonstranten und der Polizei gekommen. Die Polizisten setzten Pfefferspray ein, einige der Protestierenden mussten mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Demonstranten hatte versucht, in eine Polizeiwache in Reykjavik einzudringen, wo sie einen seit Freitag dort festgehaltenen Mann befreien wollten. Die Lage beruhigte sich schliesslich, als der Festgenommene auf Kaution freigelassen wurde.

Die Isländer haben die Nase voll wegen der Zerstörung ihres Landes und uns geht es bald auch so. Wann protestieren wir gegen die Finanzmafia? [Link] [Cache]
q/talk 2008-11-25: "Rückkehr ins Paradies"
11/25/2008 01:27 AM
heute wird wieder zum allmonatlichen q/talk der quintessenz geladen. eintritt ist wie immer frei.

info:
Datum/Zeit: Di 25 November 2008, 20.00 (Einlass ab 19.00). Ort: Raum D / quartier21, QDK / Electric Avenue, MQ Wien. http://quartier21.mqw.at/uebersichtsplan/ ca. -> Nr. 55
-.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.- -.-. --.-


Referent: Univ. Prof. Peter Purgathofer
Moderation: Mag. Georg Markus Kainz
[...]
Alle politischen Ideologien sind letztendlich an der menschlichen Natur gescheitert. Phantasten glauben, dass die Utopie einer verbrechensfreien Gesellschaft nur durch eine totale Überwachung erreicht werden kann. Durch strikte Überwachung verschwimmt die Grenze zwischen Gefängnis und Freiheit.

Fiktive Terroristen dienen als Feigenblatt um Überwachungsgesetze wie den "US Patriot Act", das Sicherheits-Polizei-Gesetz oder die Videoüberwachung in den öffentlichen Verkehrsmitteln gegen die rechtschaffenden Bürger durchzusetzen.

Eine total überwachte Gesellschaft verliert Freiheit und Spontanität und antwortet mit der "No Fun, no Risk" Gesellschaft. Wenn die Vermeidung jeglichen Risikos zum höchsten Ziel wird, ist Passivität die Anpassung zum Ideal.

Überwachung als Mittel zur Normalisierung des Einzelnen und als Instrument der Konditionierung von Gruppen führt allen demokratischen Freiraum ad absurdum. Abnormales Verhalten soll bestraft und damit eine öffentliche Ordnung hergestellt werden. In überwachten Ländern wie Großbritannien ist ein Rückgang der Kriminalität nicht zu bemerken und seit Einsatz der Videoüberwachung am Schwedenplatz konnte nur eine Verlagerung der Verabredungskriminalität bemerkt werden.

Im Vortrag wird auf einige dieser Zusammenhänge eingangen und an ausgesuchten Beispielen näher besprochen.
[quintessenz]
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video: "Der Nahostkonflikt"
11/25/2008 01:27 AM
ich glaube ich habe dieses ganze nahostkonflikt ding noch nie so gut und kompakt erklaert bekommen, wie in diesem knapp 5 minuten langen video. natuerlich faellt da auch vieles weg. aber die grundlegenden zusammenhaenge werden aufgezeigt. gearbeitet wird mit infografiken - sehr schick das ganze - unbedingt ansehen!


knowledge // Der Nahostkonflikt from Axel Rudolph on Vimeo.

Bei meiner Diplomarbeit 'knowledge' an der BA Ravensburg (Studiengang Mediendesign) handelt es sich um ein fiktives TV-Format, welches wissenswerte Inhalte des aktuellen Zeitgeschehens visuell ansprechend für junge Menschen aufbereitet.
Es zeigt, dass Bildung auch 'cool' aussehen und dabei mehr an Musikfernsehen als an trockenen Geschichtsunterricht erinnern kann.
Der hier zu sehende Beispielbeitrag erklärt in 5 Minuten die Wurzeln des Nahostkonfliktes.
Für die Recherche, die Entwicklung des Drehbuches und das Erstellen der Animation standen 3 1/2 Monate zur Verfügung.
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politplatschquatsch: Der Papst hört Rock'n'Roll
11/25/2008 01:24 AM

ach, um uns herum ist alles so unübersichtlich, teilweise unübersichtlicher als zu zeiten der neuen unübersichtlichkeit. so nennen die einen "chinese democracy", die neue platte von axl rose aka guns'n'roses, ein "desaster", während die anderen von einem "brillanten, draufgängerischen, konfusen und kompromisslosen hardrock-album" schreiben. dass jetzt auch noch der vatikan das wort in sachen populär-musik ergreift, macht die sache auch nicht besser. in der vatikanzeitung "osservatore romano" nimmt der heilige stuhl das 40. jubiläum des "white albums" der beatles im november 1968 zum anlass, john lennon hochoffiziell zu vergeben, folgenden satz gesagt zu haben: "die beatles sind berühmter als jesus christus." weit verwirrender als diese vatikan-unübliche sanftmut - so wird vom "übermut eines jugendlichen der englischen arbeiterklasse" geschwatzt, der "ganz offensichtlich überwältigt war von einem unerwarteten erfolg" - ist die tatsache, dass die zeitung gleichzeitig die beatles-platte lobt und glaubt bemerken zu müssen, die "heutige popmusik sei häufig eher von schlechterer qualität". wie haben wir uns den popbeauftragten des vatikans vorzustellen? als eine mischung aus siggi gabriel, franz von assisi und bob dylan in seiner schwer religiösen phase? und was kommt als nächstes? die heiligsprechung von robert james ritchie als rock'n'roll jesus? ach, um uns herum ist alles so unübersichtlich ... (weiter wie oben)[Link] [Cache]
ZAF: Grüne Schnecken, die Photosynthese betreiben
11/25/2008 01:22 AM

Ich erinnere mich an eine Botanikvorlesung während meines Studiums einer Naturwissenschaft (damals, als noch vernünftige Studiengänge existierten und nicht so ein Bologna-bereinigter Kram). Da fragte die Dozentin, ob es denn für Photosynthese nicht ausreiche, daß sie sich ihren grünen Badeanzug anziehe und in die Sonne lege oder ob sie nur genügend Grünzeug essen sollte, um selbst Photosynthese nutzen zu können und damit statt heterotroph photoautotroph zu werden. Das klappt trotz aller Anstrengungen beim Menschen nicht, aber bei der Seeschnecke Elysia chlorotica.
Diese ist in der Lage, Chloroplasten und Teile der DNA, das psbO-Gen, der Alge Vaucheria litorea aufzunehmen und die Chloroplasten funktionsfähig weiter zu nutzen. Das klingt ein wenig nach wirren Hirnspinsten eines Science-Fiction-Autors, der die Grenze zwischen Pflanzen- und Tierreich verwischen möchte, gibt es aber wirklich und läßt mit dem erfolgreichen horizontaler Gentransfer erahnen, wie in grauer Vorzeit prokaryotische Zellen durch Endozytose in voreukaryotische Urzellen aufgenommen wurden (Endosymbiontentheorie).

Mehr zu Elysia chlorotica findet sich auf der SymBio-Website, auf der es auch ein Video zu sehen gibt.

Das ist wirklich faszinierend. Richtig photographiert sieht die Seeschnecke Elysia chlorotica auch noch wunderschön aus.

[via The Loom hier und hier.]

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Kritik und Kunst: Herrschaftsspiele (@ User Jakob)
11/25/2008 01:21 AM

Guckstu

Dass man gegen alle Politiker eine Kampagne eröffnen könnte stimmt natürlich schon. Denn über alle gibt es Herrschaftswissen. Derzeit ist die Konzentration der Medien aber noch nicht total, ein gewisser Proporz scheint noch vorhanden, und man spielt das Spiel "schlag meinen Esel nicht, sonst schlag ich Deinen!" Sicher, Bertelsmanns und Springers Einfluß ist jeweils enorm, nur ein Strukturalismus für Dummerjahne kann das bestreiten. Aber man wird ja grob Bertelsmann mit ASgenda-Sozi, Springer mit Union identifizieren dürfen - also, da gibt es noch Unterschiede (inhaltlich sind mir diese Unterschiede schon seit langem nicht mehr klar...aber ein gewisses unterschiedliches kulturelles Millieu dürfte immer noch vorliegen).

Es liegt weiterhin an uns, am Publikum, sich diese Inszenierungen gefallen zu lassen oder nicht.

Stichwort Finanzkrise (zu der ich eigentlich, von einem etwas längeren Abschlußposting abgesehen, nichts mehr sagen wollte), ein hervorragendes Beispiel: Die ersten Deregulierungen haben bekanntlich schon unter schwarz-gelb stattgefunden. Das bedeutet: Mit Ausnahme der Linkspartei (eben deswegen wird sie ja so massiv angegriffen - wobei: Bei rot-rot in Berlin würde ich gerne mal untern Ausschnitt gucken!) sind da alle, auch die FDP, mit in der Verlosung! Gerade deswegen passiert da derzeit noch nichts. Alle haben da mitgetan, alle Vögel alle, und wenn Du meinen Klassendümmsten schlägst, schlag ich Deinen. Das wird noch eine Weile funktionieren. Spätestens dann, wenn die Krise massiv zuschlägt, wird das Volk allerdings Köpfe rollen sehen wollen. Und das wird kein schöner Anblick sein, wie die ertappten Tippelbrüder dann gegenseitig über sich herfallen. "Mama, der hat aber gesagt, ich soll das machen..." Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Joschka Fischer ist ja schon mal ganz leise vorgeprescht...

daran, dass Bertelspringer die eigentliche Macht hat, glaube ich nicht. bei aller Kabbelei untereinander: Das ist schon eine einzige, aufeinander bezogene und sich gegenseitig stützende Machtelite. Sie werden ein paar zu sehr exponmierte Köpfe rollen lassen - Merkel, Steinbrück, Ackermann - , nachdem man es mit bauernopfern versucht hat (Asmussen), und die SPD wird es ggfls nicht überleben, weil deren Verrat ja nun zu offenkundig ist. Aber ihre Macht absichern, das werden sie schon, wenn sie nicht komplett dumm sind (freilich, wenn sie es zu dolle treiben, wird irgendwann die Strasse brennen - zu Recht dann auch!).

Ich halte übrigens nichts vom Mythos des guten, aber leider missleiteten Volkes. Schau Dir mal die krachkopeiken an, die bei Kauphing oder sonstwo mitzocken wollten. Jetzt ist groß Wehklag´ angesagt... Solange es gut ging, solange es nur ein paar Stütze-Schmarotzer betraf, war ja alle Welt fröhlich mit dabei. 2005 haben die Pro-HartzIV und Pro-Deregulierungsparteien 90 % bekommen. Das wollen wir nicht vergessen. Es gab keine Wahlfälschung, keine Einschüchterung. Das war schon freiwillig.

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IBKA: Das Kreuz mit den Privilegien
11/25/2008 01:17 AM

In einem Artikel im Neuen Deutschland betrachtet Ingolf Bossenz das Verhältnis von Kirche und Staat in Deutschland.

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Belgien liest mit: Vlaams parlement.be is watching BigBerta - Duitse Blog in visier van het Belgisch Parlement
11/25/2008 01:16 AM
Zugegeben, der Vlaams Belang hält einen ganz schön auf Trab, aber es gibt Dinge, die in Deutschland einfach bekannt gemacht werden müssen...

... und selbstverständlich auch in Belgien.

Big Brother blijft ons in het oog houden, en nerveuze site-zoekende vingers hakken naar een steentje des aanstoots.
Een korreltje, wat tamelijk zwaar op magen te liggen schijnt.





In etwa so?

© rtl2


Liebe Leute von Vlaams Belang, wir wissen was ihr letzten Sommer getan habt und Big Sister Berta is watching You:.

Lieve Mensen van het Vlaams Belang, ook wij zijn waakzaam:


For further information:
Vlaams Belang schon wieder: Frank Vanhecke für das Recht auf eine freie Meinung zum Holocaust
Bart Debie und Frank Vanhecke: die sterbenden Schwäne des Vlaams Belang
Islamkritik und Holocaust-Leugnung gehen immer öfter zusammen
Meine kleine Jüdin in Dachau - schöner singen mit Front National und Vlaams Belang
Bart Debie und Vlaams Belang: goed gelachen -oder: Brüsseler Entenpfanne
Pro-Köln, Vlaams Belang, FPÖ und Andere - auch in Köln weggebrüsselt.
Der Vlaams Belang war wieder fleissig

If you want more, please use the duck search: Vlaams Belang

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Duckhome: Obamas Bande
11/25/2008 01:16 AM
Obamas wahrscheinlicher Justizminister befürwortete Zensur des Internets

Wir können uns auf Schritte gefasst machen, mit denen sogenannte "vernünftige" Restriktionen des Internets umgesetzt werden sollen. Es scheint dass Obama sich für Eric Holder als Justizminister entscheiden wird, ein ehemaliger Funktionär im Justizministerium der Clinton-Administration. Während die Konzernmedien Konfetti werfen und die Chance auf den ersten schwarzen Justizminister preisen, wird ignoriert was sich unter der Oberfläche verbirgt: 1999 befürwortete Holder eine Regulierung des Internets.



Eigentlich mal wieder erschreckend, was da aus den Staaten auf uns zu geschwappt kommt.
Denn die ganze Soße hat ihre erkennbare Parallelen in Europa und sonst wo auf der Welt. Eine unaufhaltsame Welle des Überwachung-Apparats rollt Weltweit, im Sinne des „NWO" über uns hinweg und keiner Schreit, bis auf (für Europa) 'ne kleine Demo, im Oktober, here in Berlin, Brüssel etc. Dies wurde leider eher als ein sanftes Auf-Pfeifen durch die „freie Presse" herunter geschrieben, da dies wohl kaum beachtet werden durfte und somit von Sendern wie der ARD, RBB fast gähnend als Auflehnen gegen das
Telekom-Daten-Feilschen schön getextet wurde.



Den Überwachungsapparat begegne ich tagtäglich bei mir, 10 Min. Fußweg - hinter Zäune der Bundespolizei versteckt. Hier geben sich BND, MAD und sonstige Schlapphut Träger die Klinke in die Hand und lauschen fleißig Gesprochenes, Geschriebenes, Gesehenes, und bestimmt auch irgendwann Gedachtes... Der Clou an diesem Gebäude ist - da bekannter Weise Geheim-Jungs und Polizei, so wie Ehemaliger Grenzschutz (Jetzt Bundespolizei) nie, nie zusammenarbeiten dürften - das dieses Problemchen gelöst wurde, indem man im gleichen Gebäude zwei Eingänge hinein plazierte.
Fuchsig müssen die Mädels und Jungs ja sein, sonst wären sie vielleicht ja Bäcker, oder mies gelaunte Busfahrer geworden...

M.K.

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Querdenkerforum: "Zeitbombe im Verfassungsgehäuse"
11/25/2008 01:10 AM
Eine hervorragende Zusammenfassung der derzeitigen verfassungsrechtlichen Lage in Deutschland hat Rechtsanwalt Dr. jur. Wolfgang Wesener unter Art. 146 GG vor dem Bundesverfassungsgericht veröffentlicht.

Dort heißt es auf Seite 16:

Angesichts solcher Perspektiven sollte die auch als "Sprengladung"(107) unter dem GG, als "Zeitbombe im Verfassungsgehäuse"(108), bezeichnete Problematik des Art. 146 GG baldmöglichst "entschärft" werden. Den Anstoß dazu könnte entweder eine Entscheidung beider Senate(109) des BVerfG oder aber eine Verfassungsinitiative aus dem politischen Raum geben(110), wobei diese nicht nur von den verfaßten Gewalten oder politischen Parteien, sondern auch "aus der Mitte des Volkes"(111) auf den Weg gebracht werden kann.


Die spannende verfassungsrechtliche Frage, die sich aus dem Vorgenannten ergibt, lautet:

Welche verfassungsrechtlichen Möglichkeiten hat das deutsche Volk wenn es mehrheitlich zu der Überzeugung gelangt, dass das Gewaltmonopol des Staates von der herrschenden politischen Klasse, vertreten durch die Funktionäre der politischen Parteien in eigennütziger und verfassungswidriger Weise zum Erhalt ihrer Macht missbraucht wird?

Wird es eine zweite friedliche Revolution in (Gesamt-)Deutschland geben oder wird es zu einer eher unfriedlichen Kraftprobe zwischen dem deutschen Staat und dem deutschen Volk kommen?[Link] [Cache]
Feynsinn: Sind Journalisten Blogger?
11/25/2008 01:06 AM

Ob Blogger Journalisten sind, kann man in Deutschland derzeit nicht fragen. Zu viele Kuhjournalisten wissen, daß erst der Presseausweis den Mann und der Verlag die Qualität ausmacht. Zu viele Blogger wehren sich gegen das Mißverständnis, ihnen läge etwas daran, von einer arroganten Minderheit von Schreibern als Menschen anerkannt zu werden.
Die Eingangsfrage ist da spannender. Wenn Konrad Lischka bei SpOn feststellt, der Fall Zwanziger sei “ein Beispiel für die Chancen von Bloggern, Öffentlichkeit zu schaffen“, ist das mehr Symptom des bestehenden Verhältnisses als ein Zeichen von Offenheit. Die Formulierung ist ungeschickt, Blogger müssen nicht über ihre “Chancen” belehrt werden. Es ist ja auch kein Beispiel für eine Chance, sondern für ein Phänomen, das nicht zu leugnen ist: Es gibt eine noch kleine Öffentlichkeit, die sich nicht von Verlegern, Redaktionen und Anzeigenkunden deckeln läßt. Die Arroganz, mit der manche Lobbyisten (ihrer selbst) in manche Redaktionsstube einfallen, hat hier draußen keine Chance. Wo Journalisten der Mut fehlt, sind Blogger bisweilen eher übermütig, vor allem aber widerborstig. Ein Journalist läßt sich für seine Meinung und allzuoft für die Wahrheit abwatschen, Blogger eben nicht. Der alltägliche kleine Skandal abhängiger Meinungsmacher bricht sich über das Medium Blog bahn. Kein Journalist wagt es, über Bevormundung in seiner Redaktion zu schreiben - es würde ja eh nicht veröffentlicht. Über den Umweg der Blogsphäre dürfen Journalisten hingegen über derartiges berichten. Daß SpOn in der besprochenen Affäre als “Blogger” wieder einmal nur Journalisten erwähnt, die Blogs betreiben, verkürzt ganz nebenbei die Sicht auf “die” Blogger. Sie wissen noch immer nicht, mit wem sie es in Zukunft wirklich zu tun haben werden.
Eine ähnliche Tendenz weisen die Ausführungen von Eric Alterman im Interview mit der Sueddeutschen auf. Er weist auf die Probleme des Printjournalismus hin und zeigt hintergründig auf, wie Journalismus zwischen Nachrichtenarbeit und Finanzierungbedarf zum Drahtseilakt wird. So recht fällt ihm auch nicht ein, wie der Journalismus in Zukunft seine Demokratie erhaltende Funktion noch ausfüllen soll. Daß derzeit aus wirtschaftlichen Gründen gute Leute arbeitslos werden und was sie in Zukunft tun könnten, legt er so dar:

SZ: Was wird aus all den erstklassigen Journalisten, die demnächst entlassen werden?

Alterman: Einige werden beruflich überleben, wenn sie ein professionelles Blog gründen. Sie können mit Blogs sogar Geld verdienen, weil aufgrund Ihrer fachlichen Expertise und hoher Nutzerzahlen Werbegelder fließen werden. Aber dieser Markt ist begrenzt. Die meisten werden dem Journalismus wohl den Rücken zukehren.

Letzteres ist eine Schande angesichts derer, die weiter gutes Geld mit schlechtem Journalismus machen werden. Was die zukünftigen Blogger angeht, verharrt er zu sehr im status quo. Ob sich wirklich Geld mit Bloggen verdienen läßt, sei dahingestellt. Die strikte Trennung von Printmedien mit angeschlossenen Online-Auftritten hier und Blogs dort wird sich aber nicht aufrecht erhalten lassen. Die Zukunft wird anders aussehen. Wenn “Print” aus Geldmangel nicht völlig untergehen soll, weil sich nur noch Titten-und Hitlerjournaille verkaufen läßt, muß es einen dritten Weg geben. Eine Kooperation von noch-Bloggern und noch-Journalisten bis hin zur Unkenntlichkeit der Clubfarben und völlig neue Formen der medialen Öffentlichkeit werden die Zukunft sein. Was der Journalismus an Nachrichtenbeschaffung und halbwegs massenverständlicher Aufbereitung zu bieten hat, wird sich mit der Leidenschaft unbeugsamer Netzbewohner paaren müssen, um eine lebensfähige res publica medial zu organisieren. Bis es so weit ist, müssen viele unbelehrbare Schlipsträger und Nerds abtreten und wir alle noch verdammt viel lernen.

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Nebenbei bemerkt ...: Freie Presse? pardon ....
11/25/2008 01:03 AM


Die Freie Presse

"Der Spiegel" ist die einzige Zeitung,
die nicht Bertelsmann gehört
aber so schreibt.

"Die Zeit" ist die einzige Zeitung,
bei der sich auch Blähungen konzertant äußern.

Die "FAZ" ist die einzige Zeitung für reiche Analphabeten mit Abitur.

Die "Frankfurter Rundschau" ist die einzige Zeitung,
die sich an ihr linkes Image nicht hält.

Der "Stern" ist die einzige Zeitung,
die sich ein Kalkvorkommen als Chefredakteur hält.

"BILD" ist die einzige Zeitung,
die sagt wie es ist,
wenn es so wäre.

Der "Vorwärts" ist die einzige Zeitung der SPD,
die sie hätte verkaufen sollen.

Die "UZ" ist die einzige Zeitung,
die mehr Abonnenten als Leser hat.

"Bravo" ist die einzige Zeitung,
die direkt aus Scheiße Gold macht.

Gerd Wollschon. Pardon 11. Nov.80. Neuer Konkret Verlag. Hamburg 1980. S.8.

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1 comment:

갈무리 said...

Willkommen auf der Website für die Esta-Beantragung in die USA.
www.usestaapply.com