Thursday, March 5, 2009

Parteibuch Ticker Feed: 2008-12-24

Parteibuch Ticker Feed: 2008-12-24


politplatschquatsch: Herzzerreißendes aus Israel
12/24/2008 11:43 PM

Auch von mir: Frohe Weihnachten![Link] [Cache]
Kirchensumpf: Papst-Rede hetzerisch
12/24/2008 10:57 PM

Das Image von Papst Ratzinger als “Rotweiler” hält sich ja schon eine Weile. Und gegen Homosexuelle konnte der Vatikan noch nie leiden. So hat Papst Benedikt XVI. hat mit seiner Ansprache vor der vatikanischen Kurie auch zu diesem Weihnachten Kritik bei Homosexuellen-Verbänden hervorgerufen. Das katholische Kirchenoberhaupt hatte am Montag dazu aufgerufen, parallel zum Schutz der Umwelt und der natürlichen Ressourcen “auch den Menschen vor seiner eigenen Vernichtung zu schützen”. Die “Ökologie des Menschen” basiere auf dem Respekt der menschlichen Natur und der Zweigeschlechtlichkeit, betonte Benedikt. Der Papst setzte sich besonders mit der Gender-Theorie auseinander, nach der die Zuordnung von weiblichen und männlichen Rollen weitgehend gesellschaftlich bestimmt und nicht von der Natur vorgegeben ist. Sowohl die britische Theologin Ferguson als auch der deutsche Grünen-Politiker Beck warfen dem Papst vor, derartige Äußerungen stachelten zum “Hass gegen Homosexuelle” und zu deren Verfolgung auf. Der Vorsitzende der Vereinigung “Inclusive Church” in England, Giles Fraser, erklärte, der Papst verbreite mit seinen Worten “die Furcht, dass die Homosexuellen den Planeten bedrohen”.

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Narragonien: Schöne Bescherung!
12/24/2008 07:23 PM

Meine Geschenke sind alle verpackt und für mich geht es gleich zur Bescherung. Ich wünsche allen Besuchern von Narragonien.de ein frohes Weihnachtsfest.

Ferner wünsche ich Euch allen, dass ihr Euch für Eure Geschenke auch wirklich begeistern könnt. Denn manchmal bekommt man vom Weihnachtsmann etwas, worüber man sich nun überhaupt nicht freuen kann.

Die beiden Weihnachtselfen Stuckey & Murray singen darüber in diesem besinnlichen Weihnachtslied:

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Narragonien: Das publizistische Weihnachtsgedicht
12/24/2008 07:23 PM

Von draus vom Blätterwalde komm’ ich her;
Ich muss Euch sagen, es knistert sehr.
Überall auf den Titelblättern
Sah ich Journalisten wettern
Gegen Linke, SPDler
Und auch gegen ihre Wähler.
Doch ich sag Euch: Jesus Christ,
Der war selber Sozialist.

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2009: mehr Geld für Familien ?!?
12/24/2008 07:18 PM

Neulich schrieb Jochen schon etwas zum Thema "mehr Kindergeld ab 2009".

Wir erhielten u.a. folgenden Kommentar:

[...] aber wann immer man in diesen Blog hineinliest, springt einen nur noch die Depression frustrierter und von Sozialneid zerfressener Menschen an, die aus ihren freudlosen Befangenheiten überhaupt nicht mehr herausdenken können, geschweige denn überhaupt noch leben. Nichts gegen Satire, auch nichts gegen gelegentlichen Zynismus, aber hier wird nur noch mit Eifer und Häme gezielt in der Außenwelt nach Schuldigen für das persönlich empfundene Unglück und die eigene Unfähigkeit gesucht und gestochert. Alles und Jedes, was nach sozialer Ungerechtigkeit (Gerechtigkeit für alle kann es nie geben) riechen könnte, kommt an den Pranger, nur wird man dabei das Gefühl nicht los: Niemand ist bereit, die kleinen Brötchen zu essen, die er zu backen imstande ist. [...]


Da ich heute Post von der Unterhaltsvorschusskasse bekam, möchte ich die Verarsche, der die kleinen Leute ausgesetzt sind, an einem realen Beispiel verdeutlichen: Ab 01.01. erhält man für sein Kind bis zum 6. Lebensjahr einen Mindestunterhalt von 281€ (vorher 279€), das macht ein üppiges Plus von 2€.

Nun wird davon aber das Kindergeld wieder abgezogen, welches zum 01.01.2009 um ganze 10€ erhöht wird, also auf 164€ für das erste Kind (vorher 154€).

Daraus ergibt sich, dass von den 125€ Unterhaltsvorschuss ab 01.01.2009 noch 117€ übrig bleiben.

Gerechtigkeit für alle kann es nie geben ... stimmt ... und wirklich mehr Geld für Familien offensichtlich auch nicht. Das sind die oben zitierten "kleinen Brötchen", ganze 2€! Das nennt sich übrigens "Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Leistungen".

Sorry, aber Dankbarkeit kann man dafür von mir nicht erwarten ...

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Duckhome: Freiheit in Ketten
12/24/2008 07:18 PM

Für alle Duckhome-Leser hier ein kleines Weihnachtskunstwerk. Der Film ist im Rahmen eines Projektes an der Jenaplan-Schule Jena entstanden, und ich möchte euch diesen nicht vorenthalten. Ich wünsche allen Lesern, Autoren, und Technikern ein fröhliches Weihnachtsfest.




Wir würden uns sehr über konstruktive Kritik freuen. Das Drehen hat allen Beteiligten viel Freude bereitet, und ich hoffe, dass man dies auch im Video erkennt. Es stecken sehr viele Stunden Arbeit, einige erfrorene Mitstreiter und eine ganze Menge Kaffee in diesem Film ... ;)

Erich Mühsam:
Freiheit in Ketten

Ich sah der Menschen Angstgehetz;
ich hört der Sklaven Frongekeuch.
Da rief ich laut: Brecht das Gesetz!
Zersprengt den Staat! Habt Mut zu euch!
Was gilt Gesetz?! Was gilt der Staat?!
Der Mensch sei frei! Frei sei das Recht!
Der freie Mensch folgt eignem Rat:
Sprengt das Gesetz! Den Staat zerbrecht! ­
Da blickten Augen kühn und klar,
und viel Bedrückte liefen zu:
Die Freiheit lebe! Du sprichst wahr!
Von Staat und Zwang befrei uns du! ­
Nicht ich! Ihr müßt euch selbst befrein.
Zerreißt den Gurt, der euch beengt!
Kein andrer darf euch Führer sein.
Brecht das Gesetz! Den Staat zersprengt! ­
Nein, du bist klug, und wir sind dumm.
Führ uns zur Freiheit, die du schaust! ­
Schon zogen sie die Rücken krumm:
O sieh, schon ballt der Staat die Faust! ...
Roh griff die Faust mir ins Genick
des Staats: verletzt sei das Gesetz!
Man stieß mich fort. ­ Da fiel mein Blick
auf Frongekeuch und Angstgehetz.
Im Sklaventrott zog meine Schar
und schrie mir nach: Mach dein Geschwätz,
du Schwindler, an dir selber wahr!
Jetzt lehrt der Staat dich das Gesetz! ­­
Ihr Toren! Schlagt mir Arm und Bein
in Ketten, und im Grabverlies
bleibt doch die beste Freiheit mein:
die Freiheit, die ich euch verhieß.
Man schnürt den Leib; man quält das Blut.
Den Geist zwingt nicht Gesetz noch Staat.
Frei, sie zu brechen, bleibt mein Mut ­
und freier Mut gebiert die Tat!


Buch und Idee:
Anne Puffe
Paul
Andreas Betghe
Verena Wolf
Martin Michel

Regie:
Martin Michel

Kamera 1:
Martin Michel

Kamera 2:
Verena Wolf

Schnitt:
Martin Michel

Set-Assistenten:
Verena Wolf
Anne Puffe
Paul

Maske:
Anne Puffe
Verena Wolf

Lichtgestalt:
Christian Kühn

Gedichtsprecher:
Martin Michel
Anne Puffe

Nachrichtensprecher:
Martin Michel

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Duckhome: Köhler, halts Maul!
12/24/2008 07:18 PM


Es ist unfassbar, was diese Knallcharge als Präsidentendarsteller so alles ablässt. Entweder ist der Mann ständig unter Drogen, oder er ist ernsthaft geistig erkrankt. Wer im Dezember 2008 einen solchen Satz absondert, gehört auf jeden Fall nicht in das Amt des Bundespräsidenten.

Wir haben ein gutes Fundament. Die Reformen der vergangenen Jahre und die neue Bereitschaft zum Miteinander in den Betrieben haben uns gestärkt für die Aufgaben, die vor uns liegen.


Die Reformen, die Schröder und seine verräterischen Genossen im Auftrag der Neoliberalen und des Großkapitals angefangen haben und die unter der ehemaligen FDJ-Aktivistin für Propaganda Angela Merkel fortgeführt wurden, haben das Land zutiefst zerteilt und mehr als der Hälfte der Menschen den Mut, die Zuversicht und jegliche Hoffnung auf eine Zukunft genommen.


In den Betrieben herrschen Angst und ein mörderischer Konkurrenzdruck, in den Schulen herrscht Lehrermangel, die Klassen sind viel zu groß, und an den Universitäten bleiben die Studenten aus, weil niemand sich für Studiengebühren verschulden will.

Oh ja. Köhlers Truppen haben dieses Land so ruiniert, wie er mit seinem Wirken bei IWF und Weltbank wesentlich dazu beigetragen hat, die Weltwirtschaft zu ruinieren. Das, was wir jetzt erleben, ist das Wirken von Horst Köhler. Immer gerne gefällig dem großen Geld, hat er ja selbst bei der Wiedervereinigung mal eben dafür gesorgt, dass wir 200 Milliarden unnötige Schulden haben.

Natürlich wird Köhler wiedergewählt. Das ist unvermeidlich. Aber er sollte gegenüber Deutschland doch wenigstens so freundlich sein und die Schnauze halten. Er ist eine Schande als Mensch wie als Bundespräsident. Während "Kunst und Kritik " noch über seinen längst fälligen Rücktritt sinniert, zeigt seine Weihnachtsansprache, dass er bereit ist, kalten Herzens und mit falschem Grinsen im Gesicht das letzte aus den Deutschen herauspressen zu lassen. Zur Freude seiner Freunde. Auch für ihn gilt: Kommt es zu einem Umsturz in Deutschland, dürfte ihm ein Platz im Gefängnis sicher sein.


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SaarBreaker: SaarBreaker wünscht allen Lesern ein frohes Fest!
12/24/2008 07:14 PM

SaarBreaker wünscht an dieser Stelle seinen Leserinnen und Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die stressfreie Zeit im Kreis euer lieben Familie und Angehörigen. Entspannt euch und denkt an dass, was wirklich wichtig ist: Die Liebe!


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

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SaarBreaker: Openradio.CC geht am 31.12.2008 auf Sendung
12/24/2008 07:14 PM

Nur für Musikpiraten Pünktlich zur Silvesterparty strahlt das nicht kommerzielle Webradio Openradio.CC seine erste Sendung aus. „Wir werden nur Musik senden, die unter Creative Commons und Open Music (z. B. GNU GPL, Copyleft) lizensiert ist”, erklärt Bastian Grundmann, Hauptinitiator des Openradio.CC. Grundmann weiter: „Das Webradio dient auch als Plattform für Künstler, die ihre Musik unter alternativen Lizensierungsarten vertreiben.”

Exklusiv zum Start steuern die beiden CC-Rockbands Shearer und NoCreeps ihre Songs bei, die in zwei separaten Channels gespielt werden. NoCreeps ist leider nur “post mortem” vertreten, die Band hat nach neun Jahren auf ihrer Webseite ihre Auflösung bekanntgegeben. Das Openradio.CC beginnt mit Musik aus den Bereichen Rock und Elektronik, zukünftig sollen auch andere Musikrichtungen gespielt werden. (Quelle: Piratenpartei Hessen)


Vielen Dank für das Abonnieren meines Feeds (SaarBreaker.com)!

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Radio Utopie: Freiheit in Ketten
12/24/2008 07:04 PM

Für alle Radio-Utopie Leser hier ein kleines Weihnachtskunstwerk. Der Film ist im Rahmen eines Projektes an der Jenaplan-Schule Jena entstanden und ich möchte euch diesen nicht vorenthalten.


Ich wünsche allen Lesern, Autoren, DJs und Technikern ein fröhliches Weihnachtsfest.












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Radio Utopie: Piraten – ab zurück ins Meer!?
12/24/2008 07:04 PM

Es ist Weihnachten und traditionell wird jetzt stärker als sonst über das Leid und Elend auf dieser Welt nachgedacht und die Spendenbereitschaft zur Linderung der Not erhöht sich. Aufrufe zum Spenden flattern wieder in die Briefkästen wie zum Beispiel von einem deutschen Seenot-Rettungsdienst.


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Freie ArbeiterInnen Union: Griechenland - wie der Tod eines Jugendlichen zu einer generalisierten Erhebung geführt hat
12/24/2008 06:04 PM
Brennende Banken und Barrikaden, geplünderte Supermärkte, ausgebrannte Autowracks: Fünf Tage und Nächte in Folge waren Zehntausende auf den Straßen. Vor allem junge Menschen begaben sich mit unglaublicher Wut in heftige Straßen­kämpfe mit den Sondereinsatztruppen der Polizei. Zwar haben diese Auseinandersetzungen nach einer Woche merklich nachgelassen, doch die daraufhin einsetzenden zahlreichen Schul- und Universitätsbesetzungen brachten die Regierung weiter unter Druck. Gemeinsame Forderung der über 500 in »Aktionszentren« umgewandelten Schulen und Hochschulen ist der »Rücktritt der Mörderregierung« und eine Reform des maroden Bildungssystems. [Link] [Cache]
Handelsvertreter Blog: Studie von Evers und Jung zu Finanzdienstleistungen
12/24/2008 05:25 PM

Was tun zu Weihnachten? Fernsehen oder Bücher lesen? Nein! Unsere Empfehlung, auch wenn es abschreckend klingt: Die von dem Verbraucherministerium in Auftrag gegebene Studie von Evers/Jung zu der Qualität von Finanzdienstleistungen in Deutschland .

Ein Muss für den kritischen Finanzdienstleister, gut geschrieben und - wie ich finde- auch verständlich.

Die Studie zeigt auf, dass es hier in Deutschland pro 100 Einwohnern 0,61 Vermittler gibt, in Holland und in Großbritannien 0,27 bzw. nur 0,2. Hier vermitteln also viel mehr Personen als bei den nach der Studie für vorbildlich erachteten europäischen Nachbarn. Hier gibt es eine sehr große Personalfluktuation und geschätzte 400.000 bis 500.000 sog. gebundene Vermittler (z.B. AWD, DVAG usw).

Die Studie kritisiert die schlechte Beratung und die unzureichenden rechtlichen Rahmenbedingungen. 50-80 % der Langzeitanlagen werden hier frühzeitig gekündigt, die Vermittler richten jährliche Schäden von 20-30 Mio € an. Die Verbraucher haben dagegen einen völlig unzureichenden finanziellen Bildungsstand. Sie seien den Vermittlern ausgeliefert und hören diesen aufs Wort.

Es gebe kaum hinreichende und wirksame gesetzliche Regelungen, die die Verbraucher (und auch die Vermittler?) schützen. Die EU-Vermittlerrichtlinie sei schwach und biete unverständliche Ausnahmen. Selbst handwerkliche Berufe oder der Beruf der Schuldnerberatung seien gesetzlich besser und wirksamer verankert.

Die EU-Vermittlerrichtlinie sei nur ein erster fälliger Schritt und regele nunmehr -endlich- die Zulassung. Eine von mehreren Ausnahmen der Richtlinie sei aber der gebundene Vermittler, wegen der großen Anzahl gebundener Vermittler jedoch nicht die praktische Ausnahme, sondern der Regelfall bei den Finanzberatern (Anzahl geschätzt 400.000), gesetzlich aber als Ausnahme behandelt. Nach § 34 d IV GewO umgehen diese Berater die hohen gesetzlichen Zulassungshürden, nur weil sie “gebunden” sind.

Die Studie sieht Holland und Großbritannien als vorbildlich an. Hier gebe es klare gesetzliche Regelungen und eine klare gesetzliche einheitliche Aufsicht. Sonderprivilegien, z.B. für gebundene Vermittler, gebe es nicht.

Anm. der Redaktion: Vielleicht ist das auch der Grund, warum dort umstrittene Strukturvertriebe wie AWD und DVAG nicht haben Fuß fassen können. Sie haben die hohen gesetzlichen Zulassungsregelungen in Großbritannien und Holland wohl nicht erfüllen können?

Die Studie regt auch an, die Honoraberatung vermehrt zu verankern, um das undurchsichtige Provisionssystem aufzuheben. Außerdem soll die Aufsicht gestärkt werden und die Beratung muss gesetzlich besser geschützt werden.

Wir wünschen den Lesern der Studie, daraus gute Anregungen mitzunehmen, vielleicht diese mit neuen oder bewährten Absichten in das Jahr 2009 mitzunehmen.

Jedenfalls wünschen wir allen Lesern dieses Blogs ein paar besinnliche, frohe und vor allem erholsame Feiertage!

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politplatschquatsch: Jesus in Zeitlupe
12/24/2008 05:24 PM
...und Fröhliche Weihnachten noch![Link] [Cache]
Kirche fordert: CDU- und FDP-Wahl nur für Mitgliedsbeitragzahler
12/24/2008 05:23 PM

Als Reaktion auf d ie Forderung von CDU- und FDP-Funktionären, dass der Weihnachtsgottesdienst nur für Kirchensteuerzahler offen stehen soll, weil die Kirchen an Heiligabend immer restlos überhüllt sind, hat die katholische Kirche nun reagiert. Papst Benedikt XVI. stellte umgehend eine Gegenforderung: Bei der Bundestagswahl 2009 sollen nur noch diejenigen CDU und FDP wählen dürfen, die bei den beiden Parteien auch Mitgliedsbeiträge entrichten. Dann müssten ältere Wähler an den Wahlkabinen nicht mehr so lange warten.

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Kritik und Kunst: Frohe freie Tage
12/24/2008 05:21 PM

wünscht Ihnen Ihr führendes Blog für artgerechte Schweinereien und volkskundlichen Zersetzungsintellektualismus. Lassen Sie sich keinen schlechten Pott andrehen.

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Duckhome: Frohe Weihnachten in und um Entenhausen!
12/24/2008 05:18 PM

So, nun werde auch ich mich auf meine roten Socken machen, Kind, Kegel und Hund einpacken und zum obligatorischen Verwandschafts-Weihnachts-Comedy-Spektakel antreten ...

Doch zuvor will ich hier noch 3 musikalische Gaben hinterlassen, die ich zwar nicht selbst gebastelt habe, die aber dafür umso schöner sind. Bis die Tage, keine Frage, allen eine schöne Zeit!

Bobby McFerrin - Ave Maria





Sinead O'Connor - Jah Nuh dead (live)


Sting - Gabriel's Message

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Politik und Panorama: Frohe Weihnachten
12/24/2008 05:13 PM

Ich wünsche allen Lesern dieses Blogs, allen Freunden und Bekannten, die hier hin und wieder vorbeischauen ein frohes FroheWeihnachtenWeihnachtsfest, wenig Streß und erholsame Tage.

Bis bald
Christian

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Querdenkerforum: Neue Gewaltenteilung
12/24/2008 05:13 PM
Neue Gewaltenteilung

Theoretisch sind katholische Priester und Bänker der Inbegriff der Solidität und Zuverlässigkeit.

Vergleicht man aber die Theorie mit der Praxis kommen einem zumindest in Einzelfällen Zweifel.


Ähnlich ist es mit unserem Staatswesen.

Theoretisch - jedenfalls nach Drastellung der politischen Klasse und ihrer Bundeszentrale für politische Bildung - leben wir in der bestmöglichen Demokratie.

Erst bei genauerem Hinsehen bzw. bei einem Vergleich der staatsrechtlichen Theorie mit der staatsrechtlichen Praxis erkennt man, dass in Deutschland vieles verbesserungbedürftig ist.


An allererster Stelle steht dabei die Schaffung einer funktionierenden Gewaltenteilung bzw. Gewaltentrennung.


Theoretisch haben wir in Deutschland drei voneinander unabhänge Gewalten: Legislative, Exekutive und Judikative.

Praktisch hat aber die Exekutive ihre schmutzigen Finger in allen drei Gewalten drin.


Diesem Thema hat deshalb Hans Herbert von Arnim das Buch "Die Deutschlandakte" gewidmet.

Altbundespräsident Richard von Weizsäcker sprach davon, dass Deutschland Beute der politischen Parteien geworden sei.


Wenn das "alte System" der Gewaltenteilung bzw. Gewaltentrennung nicht mehr funktioniert, müssen wir über eine Neue Gewaltenteilung nachdenken.


Diese könnte wie folgt aussehen:

Investigative
Informative
politische Ziele formulierende Gewalt
Exekutive
Volksexekutive
Legislative
Judikative / rechtsprechende Gewalt
Verfassungsgebende Gewalt
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Querdenkerforum: Neue Gewaltenteilung
12/24/2008 05:13 PM
Neue Gewaltenteilung


Theoretisch sind katholische Priester und Bänker der Inbegriff der Solidität und Zuverlässigkeit.

Vergleicht man aber die Theorie mit der Praxis kommen einem zumindest in Einzelfällen Zweifel.


Ähnlich ist es mit unserem Staatswesen.

Theoretisch - jedenfalls nach Drastellung der politischen Klasse und ihrer Bundeszentrale für politische Bildung - leben wir in der bestmöglichen Demokratie.

Erst bei genauerem Hinsehen bzw. bei einem Vergleich der staatsrechtlichen Theorie mit der staatsrechtlichen Praxis erkennt man, dass in Deutschland vieles verbesserungbedürftig ist.


An allererster Stelle steht dabei die Schaffung einer funktionierenden Gewaltenteilung bzw. Gewaltentrennung.


Theoretisch haben wir in Deutschland drei voneinander unabhänge Gewalten: Legislative, Exekutive und Judikative.

Praktisch hat aber die Exekutive ihre schmutzigen Finger in allen drei Gewalten drin.


Diesem Thema hat deshalb Hans Herbert von Arnim das Buch "Die Deutschlandakte" gewidmet.

Altbundespräsident Richard von Weizsäcker sprach davon, dass Deutschland Beute der politischen Parteien geworden sei.


Wenn das "alte System" der Gewaltenteilung bzw. Gewaltentrennung nicht mehr funktioniert, müssen wir über eine Neue Gewaltenteilung nachdenken.


Diese könnte wie folgt aussehen:

Investigative
Informative
politische Ziele formulierende Gewalt
Exekutive
Volksexekutive
Legislative
Judikative / rechtsprechende Gewalt
Verfassungsgebende Gewalt


Das Thema "Neue Gewaltenteilung" können Sie hier diskutieren: Neue Gewaltenteilung[Link] [Cache]
Tammox: Plädoyer für den deutschen Papst.
12/24/2008 05:09 PM
Bei JP-II war das alles noch etwas schwieriger zu erkennen.
Seine knallharte erzkonservative Marienfrömmigkeit wurde stets überschattet; zunächst durch seine Lockerheit, seine Weltgewandtheit und seine in der Tat beeindruckende Polyglossie.
Durch das Attentat am 13.Mai 1981 konnte er eine Menge Mitleidspunkte sammeln und in der zweiten Hälfte des Pontifikats bekam die Weltpresse immer mehr Beißhemmungen ob Woytilas zunehmender Gebrechlichkeit.
Ratzinger ist in Relation zur ambivalenten Vorgängerfigur vorbildlich und ergibt ein stimmiges Gesamtpaket.
Da ist seine übermäßige persönliche Eitelkeit, die sich in arroganten Wortbeiträgen und seiner stets überladenen Kleidung ausdrückt. Die Röckchen und Hüte, die Gänswein ihm anzieht, können gar nicht zu kostbar sein - Hermelin und Purpur sind das Mindeste. Hinzu kommt eine wirklich abstoßende Physionomie - man braucht fast keine Phantasie, um angesichts der morbiden Augenringe und des bösen Blicks sofort an den dunklen Star Wars-Imperator Palpatine zu denken, wenn man Ratzinger-Bilder sieht. Aber das beste sind selbstverständlich seine klaren inhaltlichen Aussagen; er kommt ohne Zuckerguss und Geschwurbel aus. Zu jedem unpassenden Zeitpunkt - beispielsweise zum FEST DERLIEBE wie jetzt - gibt er seinen Ansichten „Feuer Frei":
Jeder, der sich nicht rückgratlos und devot seinen Dogmen unterstellt, ist Abschaum: Frauen, Protestanten, Kondombenutzer, Fertilisationsmediziner, Moslems, Schwule, Lesben, Atheisten und neuerdings auch Transsexuelle (Was haben die ihm eigentlich neuerdings angetan?) sind alles purer Dreck.
Unrettbare Verlorene, die in der Hölle schmoren sollen. Vorbildlich - da weiß jeder, was Ratzinger von einem hält: Nämlich nichts!
Ratzinger ist der Geist, der stets verneint, die Apotheose aller Religionsübel.
Da wird man gern zum Atheisten und kann viel leichter als bisher Menschen dazu bewegen endlich aus der RKK auszutreten.

Daher heute von mir ein herzliches: DANKE RATZI! Immer weiter so!

Angela Merkel sollte sich eine Scheibe vom Vatikan-Chef abschneiden.
Bezüglich ihrer inhaltlichen Aussagen ist sie genau das Gegenteil - nämlich unfassbar.
Es gibt so gut wie keine klaren Sätze von ihr.
Die aktuelle Weihnachtsansprache ist mal wieder ein Lehrbeispiel, bzw Leerbeispiel für ihre wolkige sinnbefreite Ausdrucksweise.
Wie in einem immerwährenden running gag reiht sie Schwafelhülsen aneinander:
„Frohe Feiertage, gesegnetes Fest" ist noch der konkreteste Satzbaustein, aber dann ruft sie die Deutschen" zu einem gemeinsamen Kraftakt auf. Zur Lösung der Probleme brauche es die Mitwirkung aller."
Die an sich schon komplett zweckfreie Einleitung wird weiter ausgewalzt zu:
„Vor uns liegt ein Jahr voller Herausforderungen", gefolgt von: „Es wird viel zu tun sein, und wir werden die Kraft aller und das Mitmachen aller brauchen."
Donnerschlach, und ich dachte schon, daß 30 bis 70 Millionen Deutsche gemütlich die Hände in den Schoß legen könnten, während die Heinzelmännchen die Wirtschaft alleine in Gang bringen.
" Man habe bereits ein erstes Konjunkturpaket auf den Weg gebracht. Weitere Konjunkturhilfen müssten sorgfältig vorbereitet" werden.
Ach sooo!! Weil und Angie ja bisher für radikale Schnitte und Aktionismus bekannt war!
Es müsse „immer genau da ansetzen, wo Arbeitsplätze erhalten oder geschaffen werden können", sagte Merkel.
Ach was? Welch bahnbrechende Erkenntnis!
„Unser Ziel ist es, dass Deutschland nach der Krise besser aufgestellt ist, moderner und für das 21. Jahrhundert und die Globalisierung gut gerüstet."
Finde ich auch wieder ungeheuerlich erkenntnisreich - man könnte ja womöglich auch anstreben, daß Deutschland in Zukunft rückständig und verblödet sein soll.
Deshalb seien Investitionen in die Zukunft „äußerst wichtig", erklärte die CDU-Vorsitzende.
Auch eine Gehirnleistung sondergleichen - nicht, daß man alles in die Vergangenheit investiert.

Die außerordentlich CDU-freundliche „WELT" von Springer nennt das: „ Angela Merkels Fahrt durch dichten Nebel"
Sich diese Weihnachtsvideobotschaft selbst anzusehen, kann ich nicht empfehlen - da sterben einem ob der geistigen Unterforderung sofort die Hälfte der Gehirnzellen vor Langweile ab.
Ab dem Satz, daß mir die Botschaft von Jesus Christus und seiner Geburt Kraft und Hoffnung geben möge, habe ich mir schnell die Spucktüte bereit gelegt.

Um einen sinnvollen Merkelsatz zu hören, muß man schon auf die raren Freudschen Versprecher warten.

Dann allerdings bringt sie die Dinge auf den Punkt.
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la-bora: Weihnachten war gestern. Ab morgen gibt´s http://wikipool.net
12/24/2008 05:01 PM

Weihnachten war gestern. Ab morgen gibt’s http://wikipool.net

Am 24.12.2008 startet Wikipool.net, ein neues Wiki, das Material und Diskussionen für politische Arbeit bereitstellen bzw. ermöglichen soll.

Es bietet 9 Rubriken hierzu an, an denen sich jedeR beteiligen kann, die/der sich informieren oder diskutieren will oder selbst in der Lage ist, Material beizutragen:

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Viktoria Waltz: No title
12/24/2008 04:52 PM


Ausgrenzung einer kritischen Positionierung zum Nahost-Konflikt - auf dem Weg zur stromlinienförmigen Universität

Die Story
Nahost-Experten beklagen zur Zeit eine Kampagne, in der, wenn es um Kritik an israelischer Regierungspolitik geht, alle Bemühungen, über Realität, Ursachen und Zusammenhänge des Nahost-Konflikts zu berichten, unter dem Label ‚Antizionismus=Antisemitismus' attackiert werden – und Journalisten, Wissenschaftler und sogar Mitglieder der jüdischen Gemeinde werden verleumdet als „neue, moderne Antisemiten".
Dieser Zusammenhang veranlasste Dr. Viktoria Waltz Planerin, langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin und Partnerschaftsbeauftragte der Universität Dortmund mit der palästinensischen Universität Birzeit zwischen 2000 und 2006, Regierungsberaterin für das Wohnungsministerium in Gaza und Ramallah zwischen 1997 und 2000, langjährige Expertin in Sachen israelischer Siedlungspolitik und Verfasserin entsprechender Artikel und Bücher , in der DAVO Deutsche AG Vorderer Orient – d i e Vereinigung moderner Orient- und Islamforscher eine Initiative für einen sog. ‚Großen Blog' als Informations- Plattform zum Nahost-Konflikt vorzuschlagen. Ein entsprechender Rundbrief ging an die über 1.000 Mitglieder. Dies diente auch der Vorbereitung auf die Jahrestagung und MV der DAVO im Oktober, und wer mit vorbereiten wollte, konnte sich auf ihrer Uni-Mailadresse @udo.edu melden.
Wie sich später herausstellte, wurde dieser interne Mitgliederrundbrief an demselben Abend auf der Webseite ‚achgut' unter dem Titel ‚Viktoria's Sekret' veröffentlicht. Unter dieser Seite äußert sich, neben einigen Neoliberalen u.a., der Publizist, Buchautor und Mit-Herausgeber Henryk M. Broder, ein ehemaliger 68er, gern gesehener Gast im Fernsehen, mehrfach geehrt für seinen ‚mutigen Journalismus' und jüngst beim Hearing zum Antisemitismus im Bundestag als Experte eingeladen und nicht z.B. Felicia Langer, die eigentlich auch vorgesehen war . Auf dieser Webseite ‚Achse des Guten' lädt Broder – in diesem Jahr mehrfach verurteilt wegen schmähender Aussagen, Verleumdungen und Diffamierungen zuletzt verlor er gegen Frau Hecht- Galinski – Gastschreiber ein, die – wenn nicht er selbst – gern unter der Gürtellinie gegen Kritiker israelischer Politik vorgehen.
Drei Tage nach dieser Veröffentlichung sorgt ein Anruf der Israelischen Botschaft so die Prodekanin der Universität bei einem späteren Gespräch oder eine israelische Zeitung so später das Rektorat im Dekanat der Fakultät Raumplanung für Aufregung: Es gebe eine Wissenschaftlerin, die Israel mit Nazi-Deutschland gleichsetze, und man werde gerichtlich gegen diese vorgehen'. Am folgenden Tag – bei den Recherchen für einen aktuellen Artikel für die Fakultät – kommt Frau Dr. Waltz nicht mehr in das Uni-Kommunikations-Netz hinein. Am folgenden Tag passiert das Gleiche. Im Hochschulrechenzentrum gibt man ihr die Auskunft, sie habe ihr Passwort geändert – was nicht stimmt. Gemeinsam besteht der Verdacht auf Hacker, ihr wird empfohlen, umgehend ein neues Passwort einzurichten, was sie tut. Aber erneut scheint es nicht zu gehen. Dann, nach Rücksprachen mit der Leitung, die Erklärung: ‚Das Rektorat habe die Sperrung angeordnet, weshalb, sei unbekannt'. Ein sofort erfolgter Anruf im Rektorat bleibt ohne Ergebnis: ‚Die Herren müssen sich noch abstimmen, Sie bekommen Nachricht',
heißt es.
Tatsächlich liegt am kommenden Morgen ein Schreiben der Rektorin im Briefkasten, datiert auf den Tag der Sperrung, mit Poststempel vom Tag ihres Anrufs im Rektorat. Ohne die Vorwürfe zu konkretisieren, wird Frau Dr. Waltz mitgeteilt, es bestehe der Verdacht, die Uni-Mailadresse @udo.edu werde ‚für rechtswidrige Zwecke' benutzt. Durch das am selben Tag geführte Gespräch mit der Prodekanin ist klar, dass es um ihre Positionen zum Nahost-Konflikt geht. Entsprechend protestiert Frau Dr. Waltz, fordert Erklärung und Aufklärung über den Hintergrund der Schließung und Zugang zu ihrem Mailkonto. Nicht nur kann sie die Uni-Mailadresse die offiziell jedem Universitätsmitglied ‚lebenslang' gewährt wird nicht mehr verwenden, sondern sie ist von einem Tag auf den anderen und ohne Vorwarnung vom Uni-Kontaktsystem abgeschnitten, so z.B. von den Partner-Universitäten in Istanbul Türkei , Amman Jordanien , Birzeit Palästina und Dohuk Nord-Irak , die sie sämtlich in 2008 noch für ihre Fakultät als Lehrende besuchte sie ist seit Januar pensioniert – sowie zu ihren Partnern der Universität Bremen, der TU und der Humboldt Universität Berlin, sowie zu Institutionen wie der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung und zu anderen, die im Migrationsbereich tätig sind.
Als Antwort auf ihren Protest erhält sie wenige Tage später ein Schreiben der Justiziarin, das den Hintergrund ebenso wenig aufklärt, aber den Zusammenhang zur Webseite Broders herstellt: Es gebe Kenntnis, dass diese Adresse ‚im Zusammenhang mit einseitiger politischer Meinungsäußerung' genutzt werde, und es bestehe die Gefahr eines Nachteils für die Universität, wenn eine Uni-Mailadresse auf Internetseiten wie z.B. www.achgut.de erwähnt werde. Wenig später erhält Frau Dr. Waltz einen Anruf von Benjamin Weinthal, Journalist der Jerusalem Post in Berlin, er wolle mit ihr ein Interview zum Thema ‚akademischer Antisemitismus' führen. B. Weinthal ist immer wieder einmal auch Gastautor auf der Seite Broders und in der umstrittenen islamophoben Zeitung Jungle World – und eng verbunden mit jenem Netzwerk um ‚Honestly Concerned', das mit Textmanipulationen, Unterstellungen und diffamierenden Herabsetzungen Jagd auf Kritiker an der israelischen Regierungspolitik macht.
Zwei Wochen später erhält Frau Dr. Waltz eine Mitteilung des Präsidenten der Bundeszentrale für Politische Bildung BPB Thomas Krüger, man nehme sie aus der Expertendatei Migration heraus, u.a. weil man ‚Hinweise aus dem öffentlichen Raum' erhalten habe, dass ‚Sie in jüngerer Zeit offenbar einseitige und fragwürdige Positionen im Hinblick auf den Komplex Nahost-Konflikt vertrete n '.
So wird deutlich, dass zwischen dem Netzwerk rund um H. M. Broder auch mit T. Krüger offenbar intensive Kontakte bestehen, denn das Engagement von Frau Dr. Waltz ist kein Position-Beziehen ‚jüngerer Zeit'. Sie ist nicht nur in der Universität bekannt mit ihrem Engagement für eine emanzipierte demokratische und partizipatorische Planungspolitik – ob es um Mieter, Migranten oder Alleinerziehende und Frauen geht – und für den Dialog mit Ländern der 3. Welt, ob Tanzania, China oder die Dominikanische Republik –, sondern auch für Aufklärung über den ‚ethnokratischen', die Palästinenser ausschließenden und diskriminierenden Charakter israelischer Planungspolitik siehe auch bei Oren Yiftachel, Planungstheoretiker an der Ben Gurion Universität .
Vier Wochen lang werden ihr ihre Adressen und Informationen für ihre wissenschaftlichen Arbeiten und Dialoge vorenthalten. Trotz Protestschreiben und kritischer Anfragen von Verdi, Personalrat, Datenschutzbeauftragten und diversen Einzelpersonen wird Frau Dr. Waltz nach einem ebenso wirkungslosen Gespräch mit dem Referenten der Rektorin nach fast zwei Monaten mitgeteilt, dass das E-Mail-Konto endgültig geschlossen wird – trotz ihrer langjährigen Lehr- und Forschungstätigkeit sie erhielt u.a. eine 35-Jahre-‚Treuemedaille' , trotz ihrer Funktion als langjährige Vertrauensdozentin der Heinrich-Böll-Stiftung, und ungeachtet der Tatsache, dass viele heutige ProfessorInnen und Planungsdezernenten einst ihre Tutoren waren.

Annäherungen auf dem Weg zum Kern der Geschichte
Broder, Krüger, Weinthal – ein Zufall? Nein, Teil einer Kampagne, einer Hetzjagd, flankiert und forciert von Gruppierungen wie ‚Honestly Concerned', einem aus den USA herüberreichenden Arm der dortigen IPAC's ‚Israel political action committees' , dortigen christlichen Fundamentalisten und den sog. ‚Anti-Deutschen', deren Motto unter anderem ‚Lang lebe Israel,
nieder mit Deutschland' ist. Einer von Broders typischen Leitsprüchen ist „weniger Toleranz, mehr Militanz". Der Einfluss dieser Netzwerke wirkt bis in die Parteienspitzen.
Die Jagdziele: Dr. Ludwig Watzal Journalist und bei der Bundeszentrale für politische Bildung Redakteur der Publikation ‚Aus Politik und Zeitgeschichte' , Dr. Norman Paech MdB Die Linke und ehemaliger Hochschullehrer für Völkerrecht , Rupert Neudeck Gründer von Cap Anamur , Norbert Blüm ehem. Minister , Evelyn Hecht-Galinski Tochter des ehem. Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland und viele mehr – auf Webseiten diffamiert, bei Vorträgen angepöbelt, durch Zitatklitterung als angebliche Antisemiten denunziert.
Broder, der auf Spiegel online schreibt: „Das Problem der Palästinenser ist nicht, dass sie vertrieben wurden, sondern dass sie nicht weit genug vertrieben wurden. Viele von ihnen leben in ‚Lagern' und können mit bloßem Auge dahin schauen, wo ihre Eltern und Großeltern mal gelebt haben." am 08.05.2008 und der Dr. Alfred Grosser als „Ekel Alfred' tituliert usw., bekommt Preise für seine Art ‚mutigen Journalismus' H. v. Bingen u.a. .
Diese Israels Besatzungspolitik uneingeschränkt verteidigenden Gruppen und Personen agieren für die Interessen des real existierenden ‚Neo-Zionismus' im Nahen Osten im Verein mit den Neo-Konservativen, eine brisante Mischung aus Islamophobie und Hass auf jedweden unabhängigen Geist, vor allem, sobald der sich – ob Journalist, Humanist, Wissenschaftler oder Politiker – mit den realpolitischen Gegebenheiten israelischer Politik kritisch auseinandersetzt. Zurzeit propagieren sie mit großen Medienkampagnen eine gewaltsame Lösung des Konflikts mit dem Iran. Wer auf die Website „Palästina-Portal" geht, findet eine aufschlussreiche Dokumentation, die die Zusammenarbeit dieser ‚Achse' zeigt
www.palaestina-portal.org .

Und die Wissensanstalt Universität? Kann sie noch kritische Geister hervorbringen und ertragen?
Die Dortmunder nennen sich seit Kurzem Technische Universität. Der neue Universitätsrat, vorgeschlagen und genehmigt von der Landesregierung – auf Grundlage der neuen von Schwarz-Gelb durchgesetzten Hochschulgesetzgebung in NRW - ist in Dortmund allein aus uni-externen Mitgliedern zusammengesetzt laut Gesetz könnten es 50% Interne sein , darunter Vertreter von Krupp/Thyssen, Jaeger Akustik, Signal Iduna und WAZ, sie üben seit Neuestem die Rolle eines Aufsichtsrats für das Unternehmen Universität aus.
Bestimmen sie diesen neuen Kurs?
Die erst seit dem 1.9.2008 amtierende neue Rektorin Prof. Gather fängt gut an, wenn sie ihre engagierten kritischen WissenschaftlerInnen so das Duckmäusertum lehrt und weit entfernt von demokratischen Gepflogenheiten den Geist von Unfreiheit, Technokratie und Maulhalten einziehen lässt. Und noch: Entspricht ihr Verhalten der Fürsorgepflicht, die man auch seinen ehemaligen Mitarbeitern gegenüber hat?

Zeigen Sie dieser Universität, was Sie von solch einer Entwicklung halten:
Kein Maulkorb für notwendige kritische Stimmen in und außerhalb der Hochschule!
Rettet das kritische Denken, die Übernahme von Verantwortung für die gesellschaftlichen Zustände und Mitgefühl für die Opfer von Gewalt und Unterdrückung, von Armut und Diskriminierung – überall!
Das sind wir den Opfern des Faschismus' schuldig. Und Schweigen sollte uns nicht zu neuen Tätern werden lassen.

Ausgabe Nr. 2 Ruhrgebiet 19. Dezember 2008 brisant ist ein je nach Bedarf erscheinender elektronischer Informationsdienst der Zeitschrift ViSdP: Hartmut Dreier, Redaktion Marl – Ute Hüttmann, Verlag Marl . E-Mail: redaktion@amos-zeitschrift.de – Web: www.amos-zeitschrift.de brisant
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Der Spiegelfechter: Der Spiegelfechter wünscht seinen Lesern ein frohes Fest
12/24/2008 03:18 PM

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu – für den SPIEGELFECHTER war das Jahr 2008 ein erfolgreiches Jahr. Die Anzahl der durchschnittlichen Leser hat sich in diesem Jahr verdreifacht - wenn diese Tendenz anhält, überholt der SPIEGELFECHTER im Jahre 2013 erstmals den SPIEGEL ;-)
Ich möchte die Gelegenheit nutzen, um mich bei meinen Lesern und vor allem bei meinen Kommentatoren zu bedanken – ein Blog ist lebendiges Medium, ohne Euch wäre der SPIEGELFECHTER nichts. Ich wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest. In diesem Jahr werde ich mich aber auch noch mit einem ausführlicheren Jahresrückblick zu Wort melden. Da ich trotz ausgiebiger 10 Minuten-Recherche im Netz nichts „lustiges" oder „besinnliches" oder „lustig besinnliches" finden konnte, um meinen Blog zu Weihnachten mit fremden Federn zu schmücken, schicke ich Euch mit Monty Pythons „Christmas in Heaven" ins Fest:

Und weil´s so schön ist: Die „süßen Tiere von der BBC":

Frohes Fest!


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Elo-Forum Deutschland: Weihnachtsgrüße vom Erwerbslosen Forum Deutschland
12/24/2008 03:13 PM
Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, das Erwerbslosen Forum Deutschland wünscht Euch friedvolle und besinnliche Weihnachtstage. Vielleicht können diese Tage dazu verhelfen, um Kraft und Gedanken für die anstehenden Herausforderungen zu finden. Dabei meinen wir nicht nur die Herausforderungen, die derzeit täglich als Sensationen durch die Medien jagen, sondern Eure und die in Eurer unmittelbaren Umgebung. [Link] [Cache]
politplatschquatsch: Skinheads mit Haaren
12/24/2008 01:23 PM
Wie von PPQ bereits vermutet, war die Glatze des mutmaßlichen Attentäters im Fall Mannichl nur eine Perücke, das Schlangentattoo nur aufgemalt. Ebenso sind die Phantombilder der Polizei eigentlich nie welche gewesen

Dafür wird das "im Fall des Passauer Polizeichefs Mannichl verdächtigte Paar" (Stern), im meisterhaft demagogischen dpa-Duktus nicht etwa auf freien Fuß gesetzt, weil ihm "keine tatbeteilgung nachzuweisen war", wie es bei der Polizei heißt. Nein, die Frau und der Mann sind laut dpa immer noch ein "verdächtiges Paar", nun allerdings nicht mehr in Haft, weil "eine Tatbeteiligung nicht ausreichend nachgewiesen werden konnte."

Doch fünfzig Fahnder "ohne weitere konkrete Verdachtshinweise" (Polizei) geben so schenll nicht auf. Nun sucht die Polizei fünf andere Personen, darunter zwei mit Phantombildern – eine junge Frau und einen Mann mit „Hahnenkamm". Beide sollen zu einer Gruppe "von vier Männern und einer Frau" gehören, die sich am dem Tattag "in Fürstenzell am Friedhof und in der Passauer Straße aufgehalten" hat. Vermutlich ist aber auch diese Gruppe nur Teil eine rgrößeren Gruppe, die sich dort aufgehalten hat: Die Passauer Straße ist zwischen Buchenweg und Irsham rund zwei Kilometer lang, schwer vorstellbar, dass ausgerechnet am 13. Dezember nur ganze fünf Personen dort unterwegs gewesen sein sollen.

Im Unterschied zu den Märchenmalereien von Schlangen- und Kreuznazi sind die Zeichnungen von der Frau verblüffend realistisch. Die "20- bis 25-Jägrige" soll schwarze, schulterlange Haare tragen, wenn sie nicht gerade ihre Glatzenperücke aufhat udn 1,90 groß ist. Am rechten Auge habe sie ein Piercing in Kegelform, bei dem es sich aber auch um einen Leberfleck handeln kann. Der mit Phantombild gesuchte Mann im Alter von etwa 20 Jahren soll am rechten Ohr viele Ohrringe tragen, vielleicht ein Zimmermannsgeselle auf Wanderschaft oder ein Nazi mit Tarnkappe. Die Polizei lässt derzeit noch offen, "ob die Gesuchten in unmittelbarem Zusammenhang mit der Tat standen". Oder einfach nur gesucht werden, weil 50 Fahnder beschäftigt sein wollen.

Parallel zu dem neuen Piercing- und Ohrring-Pärchen, das sich im Vertrauen auf den Rechtsstaat sicher bald selbst melden wird, startete die Staatsanwaltschaft weiteren Zeugenaufruf. Gesucht wird ein Mann oder eine Frau, die "am Steuer eines Pkw, der am Tattag gegen 17 Uhr die Passauer Straße in Fürstenzell in Richtung Marktplatz befahren hat". Auf dieser Straße kommt man zur Budnesstraße und nach Passau, weshalb hier "gegen 17 Uhr" etliche Fahrzeuge unterwegs gewesen sein könnten. Doch die Polizei macht es ganz konkret: Der Wagen sei einem anderen Auto hinterhergefahren, "dessen Fahrer wegen Fußgängern bremsen musste und zunächst nicht weiter fuhr." Daraufhin soll der Fahrer oder die Fahrerin des nachfolgenden Autos gehupt haben. „Der Huper wird dringend als Zeuge gesucht", hieß es bei den Ermittlern, die noch nicht verraten wollten, ob es sich bei dem mann oder der Frau um einen direkt Tatbeteiligten handelt.

Die aus Mecklenburg berichtende Agentur MVregio torpediert die Anstrengungen der Ermittler derweil mit rätselhaften Andeutungen auf "erste Anzeichen, dass die die Täter aus dem Umfeld von Mannichl stammen könnten". Das habe der leitende Oberstaatsanwalt Helmut Walch gesagt. Zum Glück steigt die deutsche Weltpresse auf diese verleumderischen Äußerungen, die die regierungsamtlich ausgerufene "neue Dimension rechtsradikaler Gewalt" fahrlässig relativieren, nicht ein.[Link] [Cache]
Das Leben usw.: Weihnachtsgrüße
12/24/2008 01:19 PM
Allen Lesern wünsche ich friedliche und fröhliche Weihnachten! Posted in Persönlich       [Link] [Cache]
Heiligabend: Kirchgang nur mit Kirchensteuer
12/24/2008 01:17 PM
CDU und FDP Mitglieder forderten vor wenigen Tagen, dass lediglich Menschen in die Kirche zum Heiligen Abend eingelassen werden sollten, die auch immer fleißig ihre Kirchensteuer zahlen. So die Aussage des baden-württembergischen CDU-Vorstandsmitglied Thomas Volk. Auch von dem Berliner Martin Lindner (FDP) kam Zuspruch:

"Kirchensteuerzahler dürfen bei so wichtigen Messen nicht die Dummen sein und draußen bleiben. Gemeindemitglieder sollten beispielsweise über Platzkarten vorrangiges Platzrecht bekommen." ,
sagte der liberale Politiker gegenüber der BILD-Zeitung.


Ginge es also nach den Vorschlägen der beiden Politiker, stünde der Gottesdienst an Heiligabend nur denen offen, die auch dafür bezahlen.


Anmerkung d. Redaktion:
Bei solch Vorstößen fehlen einem schlicht die Worte.


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Duckhome: Frohe Weihnachen in und um Entenhausen!
12/24/2008 01:17 PM

So, nun werde auch ich mich auf meine roten Socken machen, Kind, Kegel und Hund einpacken und zum obligatorischen Verwandschafts-Weihnachts-Comedy-Spektakel antreten ...

Doch zuvor will ich hier noch 3 musikalische Gaben hinterlassen, die ich zwar nicht selbst gebastelt habe, die aber dafür umso schöner sind. Bis die Tage, keine Frage, allen eine schöne Zeit!

Bobby McFerrin - Ave Maria





Sinead O'Connor - Jah Nuh dead (live)


Sting - Gabriel's Message

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Esowatch: Frohes Wein achten!
12/24/2008 01:17 PM
Eso-Weihnacht

Esowatch macht eine kurze Pause und wünscht allen Lesern eine möglichste entspannte Weihnachtszeit. Danach machen wir uns wieder auf die Socken, und versuchen, dem geballten Unfug hinterher zu rennen.[Link] [Cache]
Na dann: Fröhliche Weihnachten!
12/24/2008 01:14 PM
So langsam ist dann wohl Weihnachten. Wünsche allen Lesern ein wunderschönes Fest, viele Geschenke und Zeit zum Entspannen und Nachdenken. Ob in der Kirche oder nicht, muss jeder selbst wissen. Hier noch zwei wirklich schöne Weihnachtslieder. [Link] [Cache]
Elo-Forum Deutschland: Weihnachtsgrüße vom Erwerbslosen Forum Deutschland
12/24/2008 01:13 PM
Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter, das Erwerbslosen Forum Deutschland wünscht Euch friedvolle und besinnliche Weihnachtstage. Vielleicht können diese Tage dazu verhelfen, um Kraft und Gedanken für die anstehenden Herausforderungen zu finden. Dabei meinen wir nicht nur die Herausforderungen, die derzeit täglich als Sensationen durch die Medien jagen, sondern Eure und die in Eurer unmittelbaren Umgebung. [Link] [Cache]
Konsumpf: Fröhliche Weihnacht und so
12/24/2008 01:03 PM

Auf Grund des bevorstehenden Heiligabends gibt es heute lediglich zwei eher heitere Anmerkungen am Rande. Zm einen dieses schöne Fundstück von Google Trends – amüsant zu sehen, wie gegenläufig sich die Suchbegriffe Kekse (blaue Kurve) und Abnehmen (rote Kurve) gerade zur Weihnachtszeit und in den Tagen danach entwickeln. Manchmal erzählt einem Statistik mehr über eine Gesellschaft als 1000 Worte:

kekse-vs-abnehmen

Und hier noch für alle Unentschlossenen das ultimative und absolut unverzichtbare Last minute-Weihnachtsgeschenk: der Mactini.

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Sprachrohr der Opfer: Zivilcourage - und dann Mobbing?
12/24/2008 01:00 PM

Von einem der auszog Gerechtigkeit zu suchen:

Weil ich auch als geschäftsführender Vorsitzender von Deutscher Verein gegen Rechtsmissbrauch und Justizunrecht als Opferberater es am Anfang nicht glauben konnte, dass nicht nur die die Existenz von unbequemen Rechtsanwälten, sondern auch von Richtern und Staatsanwälten gezielt vernichtet wurde, da habe ich gesucht und nach und nach über Blogs und Foren erste Kontakte zu Opfern gefunden.

Das ist unglaublich was in der deutschen Justiz passiert aber es spiegelt auch wieder wie marode und versnobt das System ist. Vorsätzlich wird Menschen ein ges undheitlicher und finanzieller Schaden zugefügt. Hiervon betroffene Opfer wurden über das miserabel gemachte Betreuungsrecht in eine gesetzliche Betreuung gezwungen, um sie handlungsunfähig und mundtot zu machen. Doch es geht auch noch extremer, denn ich habe Rechtsanwälte Männer und Frauen gefunden die man ruckzuck in die Psychiatrie gesteckt hat und sie teilweise auch gegen ihren Willen mit Psychopharmka behandelt hat.

Am Anfang dachte ich nicht, dass ich eines Tages mehr tun würde, als mich gegen Schikanen und vorsätzliche Körperverletzung durch das Kreissozialamt Lörrach , gegen das Mobbing im Tafelladen Lörrach zu wehren. Ich sollte zum Opfer gemacht werden, denn auf Weisung der Sozialbehörde wurde ich so lange sozial von der Diakonie betreut wie ich brav geblieben bin. Als ich dann die Hilfe von einem Rechtsanwalt gebraucht habe nach 3 Monaten hatte ich immer noch keinen rechtsfähigen Bescheid für die soziale Grundsicherung in Händen da hat sich das Blatt gewendet. Ich wurde als streitsüchtig beschimpft, gedemütig und als armer Mensch ohne Respekt behandelt. Das was mir dann passiert ist, kann man verhindern, wenn man früh genug Öffentlichkeit herstellt und Vorsorge- Maßnahmen trifft. Hinter meinem Rücken wurde versucht, mich unter eine gesetzliche Betreuung zu zwingen, was man dann aber doch nicht gewagt hat, als ich direkt Öffentlichkeit hergestellt habe.

In diesem Moment habe ich auch schon damit begonnen nach Verbündeten zu suchen, etwas was Opfer leider meistens nicht sofort umsetzen. Was in der Sozialbehörde an Rechtsbeugung betrieben wird hat meine Gesundheit so schwer angegriffen, dass ich schließlich einen Herzinfarkt erlitt. Klare Verstösse gegen das Grundgesetz werden angewandt und die Menschenwürde mit Füßen getreten.

Jeder Mensch hat das Recht auf ein selbst bestimmtes Leben in Würde, dies scheint für die ARGE Arbeitsgemeinschaften und Kreissozialämter nicht zu gelten.

Es ist skandalös, wenn die kirchlichen Organisationen Caritas und Diakonie für ihre soziale Betreuung Kontrolle bezahlt werden und daher ein Interesse daran haben,dass diese Mauscheleien - ich nenne das Vetternwirtschaft - in seiner schlimmsten Form auch von der Justiz mitgetragen werden. Als ich dann nämlich den Beratungsschein beim Amtsgericht Schopfheim beantragt habe, dauerte es mehr als ein halbes Jahr als ich den dann auf Weisung des Sozialgerichts Freiburg endlich doch bekommen habe. Dies ist Diskriminierung in seiner schlimmsten Form wenn arme, alte, kranke und behinderte Menschen daran gehindert werden sollen, sich rechtlichen Beistand zu verschaffen. Wie schlimm muss es aber Mitarbeiter innerhalb der Justiz erst treffen, wenn ihre Existenz vom eigenen System vernichtet wird, wie groß muss die Angst dieser Opfer sein? Der Präsident des Landgerichts Waldshut Tiengen, den ich um Hilfe gebeten hatte, wollte und konnte mir angeblich nicht helfen. Und ich habe die erstaunliche Feststellung gemacht, dass die regionale Presse einen Maulkorb bekommen hat und über solche sozialen Skandale nicht mehr berichten darf. Das war im Jahr 2004 noch anders. Damals durfte der Redakteur Rene Zipperlen in der Lörracher Ausgabe von DER SONNTAG noch darüber berichten, welches perfide System hinter den Schikanen des Kreissozialamtes steckt.
Anfangs hatte ich noch nicht den Mut mich zu wehren, aber als ich dann auch noch das Opfer von Internet Betrügern und Abzockern werden sollte, da endlich ist mir der Kragen geplatzt und ich habe angefangen ein soziales Netzwerk zu knüpfen, in dem über Blogs und Foren die Anonymität der Opfer erst einmal Vorrang haben mußte. Staatsanwältin Margit Lichtinghagen aus Wiitingen siehe Bericht auf Seite 1 von Financial Times Deutschland vom 22. 12.2008 ist genau so ein Beispiel dafür wie der Richter Michael Irmler, der nach einem Urteil des Landgerichts Stuttgart ins Gefängnis soll, weil er wegen Überlastung zuständig für gesetzliche Betreuungen Fehler gemacht hat. Da passiert es einem Rechtsanwalt aus Berlin weil er als Opfer auf sein Schicksal aufmerksam machen wollte, dass er Insolvenz anmelden mußte und er nun in Gera von der sozialen Grundsicherung leben muss. Nur weil es solche Communitys wie Amigotalk yourfriends usw. gibt bin ich dann immer wieder auf verängstigte Opfer gestossen, deren Leben die Justiz zerstört hat.
In einer Phase, in der man nur noch Angst hat, dass alles nur noch schlimmer werden könnte, nicht nur für die Opfer sondern auch für deren Angehörige, wird man leider oft orientierungslos und ist ziemlich hilflos. ZIVILCOURAGE ist in Deutschland gar nicht so einfach zu begreifen und umzusetzen, wenn alle weg sehen … so lange bis jemand endlich so viel Rückrat zeigt indem Sie oder Er VERANTWORTUNG für die solidarische Gemeinschaft übernimmt. Selbst dann, wenn man durch diesen Terror arm geworden ist, hat man aber Möglichkeiten indem man motiviert und mobilisiert, so wie ich das jetzt endlich mache. Mir ist das völlig egal wie viel Anfeindungen und Schmutzkampagnen man startet so lange ich die Wahrheit und nichts als die Wahrheit sage, habe ich als Opfer jedes Recht auf meiner Seite mich energisch und mit allen Mitteln zu wehren. Das es beispielsweise immer noch kein echtes Entschädigungs-Gesetz für Opfer von Straftaten aller Art gibt liegt daran, dass dies gar nicht gewollt wird. In Baden Württemberg werden derzeit ganz gezielt die Fördermittel für die Opferentschädigung herunter gefahren, mit der Ausrede, dass die finanziellen Mittel dafür nicht mehr voll zur Verfügung stehen.
Ich habe beispielsweise ein Opfer von Mobbing in ein Gerichtsverfahren beim Verwaltungsgericht Freiburg begleitet und mußte mir von der zuständigen Richterin am Anfang anhören, dass die ehemalige Klägerin - eine Lehrerin- nur eine Querulantin wäre. Also überlege ich wie man Rechtsanwälte, Juristen, die aber trotz dieser Schicksalsschläge noch ihre Zulassung behalten haben, in einer Art Schutzgemeinschaft vereinigen könnte. Nur als bundesweit agierender gemeinnütziger Verein gegen Rechtsmissbrauch und Unrecht habe ich dazu echte Chancen. Die Problematik ist zwar groß, aber wenn eine Rechtsanwältin in die Psychiatrie Emmedingen gesteckt wird und der eingesetzte gesetzliche Betreuer ein geldgieriger Rechtsanwalt dann indessen sich ihren gesamten Besitz unter den Nagel reißt, dann stimmt einfach etwas nicht mehr. Ich bin dankbar, dass es solche Internetzeitungen wie Onlinezeitungen24 und LocalXXL20gibt, die hoffentlich auch von Journalisten, Ärzten und von Juristen gelesen werden.

Posted in demokratie, deutschland, Europa, justiz, politik Tagged: demokratie, deutschland, Gesetze, Menschenrechte, mobbing, politik, tacheles

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The Grand Chessboard: Depleted Uranium - »Bundesregierung sagt die Unwahrheit«
12/24/2008 01:00 PM

Die Folgen von Depleted Uranium werden in der Öffentlichkeit verschwiegen oder verharmlost.

Solche Bilder -
Photos of Babies Deformed at Birth as a Result of Depleted Uranium (DU) 2003 - sind selten irgendwo zu sehen.

Der Film “Der Arzt und die verstrahlten Kinder von Basra
von Frieder Wagner und Valentin Thurn

http://video.google.com/videoplay?docid=8192977154296057254

Informationen vom Institut für Bodenkunde der Universität Hamburg:

Was ist Uranmunition?

Von allen natürlich vorkommenden Metallen ist Uran dasjenige mit der höchsten Dichte (19 g cm -3). Deshalb wird es als panzerbrechendes Material in Geschossen eingesetzt. Natürliches Uran enthält ca. 0,7 % des radioaktiven 235U. In Atombomben ist 235U auf bis zu 90 % und im Kernbrennstoff für Kernkraftwerke auf ca. 3 % angereichert. Bei der Herstellung von Kernbrennstoff und beim Betrieb von Kernkraftwerken entsteht als Neben- bzw. Abfallprodukt auf ca. 0,2 % 235U abgereichtertes Uran (”DU”, Depleted Uranium). Die abgebrannten Brennelemente enthalten zudem Spuren von 236U und Plutonium. Aus diesen abgereicherten Materialien wird die Uranmunition hergestellt.

Was passiert bei der Verwendung von Uranmunition?

Beim Aufprall der Urangeschosse wird das Metall pulversisiert und verbrennt, wobei Urandioxid und z.T. Spuren von Plutoniumoxid in Form von Aerosolen entstehen (Partikel, die hundertmal kleiner als ein Sandkorn sind). Diese Partikel können direkt eingeatmet oder durch Wunden in den Körper gelangen und dort ihre schädigende Wirkung entfalten. Sie lagern sich schließlich auch auf dem Boden ab und gelangen so in den Nahrungskreislauf.

Wie wirken Uran und Plutonium?

Uran und Plutonium sind Schwermetalle und als solche giftig. Plutonium gilt als der toxischste Stoff überhaupt. Als Oxide setzen sie sich z.B. in der Lunge fest und wirken dort hochgradig kanzerogen. Beide Metalle sind radioaktiv. Hauptsächlich entsteht Alpha-Strahlung, die ihre hohe Energie vollständig auf kurze Distanz abgibt und daher praktisch zwar nicht von außerhalb, dafür aber umso schädlicher innerhalb des Körpers wirkt. Weiterhin werden beim Zerfall Gammastrahlen freigesetzt. Die physikalischen Halbwertszeiten sind sehr hoch (238U: 4,5*10 9 a, 239Pu: 24.400 a). Die biologischen Halbwertszeiten liegen bei 200 a. Gegen die schädlichen Wirkungen können sich die Soldaten schützen, die die Munition benutzen. Die Menschen, auf die die Aerosole einatmen und auf und von dem verseuchten Boden leben, können dies in der Regel nicht.

Die Gegend um die Schnellstraße von Basra nach Bagdad, auf der im Golkrieg Hunderte von irakischen Panzern mit Uranmunition abgeschossen wurden, ist nach Untersuchungen der US Army stark kontaminiert (Dr. Doug Rokke, Professor für Umweltwissenschaften an der Jacksonville State University in Alabama).

Die Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) führen aufgrund von Forschungen im Nachkriegs-Irak rasant angestiegene Knochen- und Nierenerkrankungen, Leukämie und Missbildungen bei Neugeborenen auf den Einsatz von Uranmunition zurück: http://www.ippnw.de/frieden/du/

Ende 2000 suchte eine Expertenkommission der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) im Kosovo nach Spuren und Folgen der dort von der Nato eingesetzten Uranmunition. An 11 Standorten im Südwesten von Kosovo, wo nach Nato-Angaben DU-Munition verwendet worden war, entnahmen sie insgesamt 249 Bodenproben, 46 Wasser-, 37 Pflanzen- und 3 Milchproben und legten am 13.3.2001 in Genf einen Bericht vor. Darin wird als Ergebnis der Analysen die Gefahr durch Verseuchung des Bodens als vernachlässigbar gering eingestuft.

Nach dem im März 2003 veröffentlichten Bericht der Umweltorganisation der Vereinten Nationen (UNEP) wurden in Bosnien noch 8 bis 9 Jahre nach dem Einsatz von Uranwaffen im Boden, in der Luft und im Trinkwasser Partikel abgereicherten Urans gefunden. Klaus Töpfer, Geschäftsführer der UNEP, empfiehlt daher zur Sicherheit eine mehrjährige Beobachtung durch regelmäßige Wasserproben vorzunehmen und in der Zwischenzeit andere Wasserquellen zu verwenden. (Pressemitteilung der UNEP)

Wissenschaftler des Forschungszentrums Rossendorf haben 2006 gemeinsam mit Kollegen von der Universität Reading in Großbritannien simuliert, wie Uranmunition sich auf landwirtschaftlich genutztem Boden verhält. Sie fanden heraus, dass sich metallisches Uran an seiner Oberfläche in ein Uransalz umwandelt, das über Lösungssprozesse in Pflanzen oder in das Grundwasser und damit in die Nahrungskette gelangen kann. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift Science of the Total Environment veröffentlicht.

http://www.geowiss.uni-hamburg.de/i-boden/umunitio.htm

»Bundesregierung sagt die Unwahrheit«
Die Risiken des Einsatzes panzerbrechender Uranmunition werden systematisch verharmlost. Ein Gespräch mit Frieder Wagner
Ralf Wurzbacher
Frieder Wagner ist ­Regisseur, Kameramann und Autor

Sie weisen seit langem darauf hin, daß mit abgereichertem Uran gehärtete, sogenannte DU-Munition, Krebs erregt, aber entsprechende Erkenntnisse von der Bundesregierung unter Verschluß gehalten werden. Welche Belege haben Sie dafür?

Für meinen Film »Todesstaub« konnte ich im Institut für Strahlenschutz (GSF) in Neuherberg bei München mit dem Medizinphysiker Paul Roth drehen. Er erzählt vor der Kamera über eine Studie, bei der in simulierte Lungenflüssigkeit abgereichertes Uran eingebracht wurde. Der Wissenschaftler sagte mir wörtlich, daß das Ergebnis für ihn selbst überraschend war: Nur rund ein Drittel des DU-Materials entfernt sich demnach innerhalb weniger Tage aus der Lunge. Etwa die Hälfte bis zwei Drittel lösen sich entweder nur sehr langsam oder vielleicht gar nicht auf. Je länger der Stoff in der Lunge strahlt, um so größer wird die Gefahr, an Krebs zu erkranken. Studien US-amerikanischer Militärwissenschaftler kommen zu ganz ähnlichen Befunden. Dem Bundestag und der Bevölkerung wurden die Erkenntnisse aber niemals mitgeteilt. Für mich erhärtet das den Verdacht, daß neue wissenschaftliche Untersuchungsergebnisse von unserer Regierung systematisch verschwiegen werden.

Andererseits führen die politisch Verantwortlichen die Neuherberger Forscher ausdrücklich als Kronzeugen für die unterstellte Ungefährlichkeit sogenannter DU-Geschosse ins Feld. Wie paßt das zusammen?
Es werden nur solche Untersuchungen veröffentlicht, die unseren Regierungen genehm sind: Etwa die GSF-Studie, bei der laut Herrn Roth 1000 Urinproben von Soldaten und Zivilisten aus dem Kosovo auf abgereichertes Uran untersucht wurden und alle Proben negativ ausfielen. Kritiker monieren aber, daß dabei nur auf sehr stark erhöhte Konzentrationen getestet wurde und mögliche geringfügige Kotaminationen gar nicht erkannt werden konnten. Ohnedies gilt ein Urintest nicht gerade als die verläßlichste Methode, eine Verstrahlung nachzuweisen.

Wie gehen die GSF-Wissenschaftler mit ihren widersprüchlichen Forschungsergebnissen um?
Herr Roth sagte mir gegenüber, daß Wissenschaftler aufgrund neuer Studien immer bereit sein müßten, in ihren Erkenntnissen eine 180-Grad-Wendung einzugehen. Als ich ihn fragte, ob er das auch vor der Kamera äußern würde, verneinte er mit dem Hinweis, daß er noch seine Pensionierung erleben wolle. Inzwischen ist er in Pension, also darf ich das nun erzählen.

Warum hält die Regierung die Wahrheit zurück?
Welcher Soldat würde sich dann noch für einen Einsatz im Kosovo oder in Afghanistan bereit erklären? Das Thema hatte Verteidigungsminister Rudolf Scharping bereits im Januar 2001 als »Balkansyndrom« in große Bedrängnis gebracht, und auch in anderen EU-Ländern löste es eine Riesenempörung aus. Von der NATO und den USA kam deshalb die Devise: Das Thema muß raus aus den Medien! Hilfe lieferte dabei die sogenannte »Dr.Theo-Sommer-Studie«, die sich auf besagte Urinproben stützte und Scharping verkünden ließ: »Nach aller wissenschaftlichen Erkenntnis ist bei eingesetzten Soldaten das Strahlenrisiko vernachlässigbar«. Ich möchte nicht in seiner Haut stecken, wenn vielleicht doch einmal mißgebildete Babys zur Welt kommen.

Geht es bei der Desinformation nur um die deutsche Bündnistreue, oder hat vielleicht die Bundeswehr selbst »Leichen im Keller«?
An mich haben sich immer wieder Soldaten mit einer hochaggressiven Krebserkrankung gewandt. Ich sollte ihnen helfen zu beweisen, daß der Krebs auf den Kontakt mit DU-Munition zurückgeht. Diese Soldaten sind inzwischen leider allesamt verstorben, bevor wir irgendetwas nachweisen konnten. Der britische Golfkriegsveteran Kenny Duncan ist bisher der einzige, dem ein Gericht bescheinigt hat, daß seine Erkrankungen durch Uranmunition verursacht wurden. Insofern sagt die Bundesregierung die Unwahrheit, wenn sie behauptet, es gebe keinen einzigen Beweis für die Erkrankung von Soldaten aufgrund dieser Munition.

Sie waren vor einem Monat ins Auswärtige Amt als Sachverständiger geladen. Was kam dabei heraus?
Ich habe dabei gemeinsam mit zwei Wissenschaftlern die Argumente der Gegenseite zwar klar widerlegen können. Dennoch wurde deutlich, daß die Regierung bei ihrer verharmlosenden Haltung bleiben will.


http://www.jungewelt.de/2008/12-23/047.php

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murdelta: weihnachtsfilm
12/24/2008 12:57 PM

um ein bisschen weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, eine weihnachtsepisode von south park.
have fun ;)

southpark_s08e14

Woodland Critter Christmas
Episode 814 (Original Air Date: Dec 15, 2004)

Stan is approached by the forest critters and asked to help them build a manger in anticipation of the birth of their Lord and Savior. Stan complies, only to find out that they serve a… very different Lord.
[southparkstudios.com]

Tagged: christmas, south park, southparkstudios.com, woodland critter christmas

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Nicht-Abzocken.eu: Frohe Weihnachten!
12/24/2008 11:16 AM

Das Team von Nicht Abzocken e.V. wünscht allen Lesern ein schönes und gesegnetes Weihnachtsfest.

Liebe Nutzlosbranche, nutzt die besinnliche Zeit, geht in die Kirche und in euch selbst. Vielleicht hat so mancher von euch noch irgendwo in seinem bisschen Resthirn einen Funken Anstand und Charakter. Dann wäre es angebracht, gerade über Weihnachten, sein Tun zu überdenken und auf den Pfad der Tugend zurückzukehren. Bedenkt immer, das Nachtatverhalten ist sehr entscheidend bei der Höhe der Strafzumessung.

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Lumperladen: Aha, da bin ich ja beruhigt
12/24/2008 10:56 AM

Da ist ja alles gut, weil niemand die Absicht hat, aber seht und hört selbst:

Na dann ist ja alles gut. Den früher im Osten, in der ehemaligen DDR sozusagen, da haben das die Politiker nicht so genau genommen mit der Wahrheit oder so ähnlich. Aber heute in der Deutschen Demokratischen BundesRepublik da kann man sich auf die Versprecher Versprechen der Politiker und ihrer “Sprecher” natürlich 100 %ig verlassen.

Und ein Überwachungsstaat ist die Bundesrepublik wahrlich nicht, höchstens ein Vorratsdatenspeicherstaat. Es wird nicht überwacht wie in der ehemaligen DDR, nein es wird (fast) alles über jeden erfasst und aufgezeichnet und mindestens 6 Monate gespeichert, könnte ja sein es wird mal gebraucht.

Nun brauche ich nur noch jemanden, der mir den Unterschied zwischen Überwachung und Vorratsdatenspeicherung erklärt, aber so, dass ich ihn auch begreife. Am Besten wird sein, ich frage mal die Politiker selber dazu, im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 sollte es doch die Gelegenheit geben.

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Mannichl: war es der Weihnachtsmann?
12/24/2008 09:05 AM
rhbl



Im Fall Mannichl scheinen sich die Dinge so zu entwickeln, wie wir alle es längst geahnt haben. „ Der Fall wird immer verworrener", berichtet der Tagesspiegel. Das kann man wohl sagen. Scusi hat deshalb, um der personell unterbesetzten und ik-technisch vorsintflutlich ausgerüsteten Soko "Mannichl" zu helfen, die bisherigen Beschreibungen der möglichen männlichen Täter in diesen drei Phantombildern zusammengefasst, wobei das Standard-Mittweida-Phantom als Grundlage diente:




v2
Wenn Glatzköpfe sich wie ein Ei dem anderen gleichen, müssen schon auffällige Kennzeichen her.



Zuerst gab es nur zwei Verdächtige, die sofort wieder auf freien Fuß gesetzt werden mussten, weil es die Falschen waren. Dem danach verhafteten Ehepaar erging es ähnlich. Weil die Festnahmen auf der Grundlage offenkundig falscher, nicht belastbarer Zeugenaussagen erfolgten, stellt sich für die Polizisten, die die Leute festhielten, die Frage der Freiheitsberaubung im Amt. Gegen die sogenannten Zeugen wird wohl auch ermittelt werden müssen. Schließlich leben wir ja nicht in einer Bananenrepublik, wo jemand entschädigungslos mittels übler Nachrede hinter Gitter gebracht werden kann.

Das Mengengerüst der Verdächtigen wächst rasch immer weiter an. Wie man sieht, kommt die Soko so nicht weiter. Vielleicht hat Bayern den falschen Innenminister? Erste Fragen werden in der Leserschaft laut, ob es der Weihnachtsmann gewesen sein könnte. Abwegig. Scusi hat aus allen vagen verbalen Beschreibungen und in Anlehnung an das Phantom der Oper selbst ein Phantombild gezeichnet, dass dem wahren Täter recht ähnlich kommen dürfte. Aus technischen Gründen gibt es leider nur ein Negativ:




v1

Das Phantom von der Seifen-Oper, auffälliges Kennzeichen: eine Weihnachtskerze auf der linken Backe.

Hinweis für alle ungeübten Scusi-Leser: Dies ist nur ein satirischer Weihnachtsscherz!

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Linke Zeitung: DIE LINKE braucht ein sozialeres Programm!
12/24/2008 09:02 AM
Zitat aus dem Bayern-Kurier: „Die Linke schmiert ab - In der Bundestags-Sonntagsfrage der Forschungsgruppe Wahlen stürzen die Lafontaine-Jünger auf 10 Prozent ab. Das ist der niedrigste Stand dieses Jahres. Noch im Sommer wollten 14 Prozent der Befragten ihr Kreuzchen bei den SED-Nachfolgern machen. „In der Krise schlägt die Stunde der Regierung , meint der Bonner Politologe Frank Decker. Die PDS lebe vom Protest gegen vermeintliche Verteilungs-Ungerechtigkeiten und gebe keine überzeugenden Antworten auf Finanzkrise und Rezessionsgefahr. „Hier offenbart sich ein programmatisches Defizit. Der Bayern Kurier ist gewiss nicht „unsere Presse. Trotzdem sollten wir zur Kenntnis nehmen, was da so alles geschrieben wird. Auch unter vielen Unwahrheiten ist oft was „dran . Auch wenn die CSU uns immer und überall schlecht macht. Wir sollten ihr nicht noch dafür die Argumente liefern.Im letzten Satz des Bayern-Kurier-Artikels liegt mehr Brisanz, als manche vielleicht meinen („Hier offenbart sich ein programmatisches Defizit ). Angesichts der katastrophalen Zustände auf sozialem Gebiet in Deutschland, der miserabel niedrigen „Grundsicherung für arme Menschen, der unglaublich niedrigen Renten von Millionen Rentnern, den menschenverachtenden Hartz IV- Bedingungen, angesichts der Tatsache, dass immer mehr Menschen immer ärmer werden, andererseits die Zahl der Milliardäre steigt und deren und der Millionäre Einkommen ebenso, verharrt DIE LINKE auf relativ ruhigem Posten. Während viele Millionen Deutsche Angst vor der Zukunft haben, weil für die nahe Zukunft weder Arbeitsplätze noch genügendes Einkommen sicher erscheinen, weil sie Angst haben, eventuell krank zu werden und nicht mehr ordentlich versorgt zu werden oder weil sie Angst haben, im Alter in totale Armut zu fallen, propagiert DIE LINKE halbherzige Forderungen.[Link] [Cache]
Principiis Obsta: Das Ende des Neoliberalismus
12/24/2008 09:02 AM
Karikatur: © Kostas Koufogiorgos, http://www.koufogiorgos.de
Von Wolfram Pfreundschuh

Wie hieß es doch immer so schön in liberalen Kreisen: „Der Markt regelt sich von selbst". Das Auf und Ab der Konjunktur werde durch die „unsichtbare Hand des Marktes" zum Wohl des Ganzen sich von selbst einregeln und daher auch eine Wirtschaft zugunsten der Menschen befördern. Man müsse ihn nur lassen.

Solches Gerede gibt es seit 200 Jahren, erstmals durch Adam Smith. Und es hat nie gestimmt. Immer wieder musste der Staat eingreifen und den Kapitalfluss fördern - sowohl durch Steuergeschenke als auch durch entsprechende Finanzgesetze. Aber mit dem Platzen der Immobilienblase war nun wenigstens auch die Blase der finanzpolitischen Geschwätzigkeit aufgegangen. Nichts geht mehr. Das ganze viele Geld ist plötzlich nicht mehr viel wert.

Die Abgeordneten des US-Repräsentantenhauses wollten es zuerst nicht wahrhaben, als sie das 700-Milliarden-Stützpaket für die zusammenbrechenden US-Banken bewilligen sollten. So plötzlich sollte alles anders sein? Nix Deregulation. Regulation sei angesagt? Nicht nur die Demokraten, auch die Republikaner stimmten im US-Repräsentantenhaus das sogenannte Rettungspaket für die Banken nieder, weil dieses Paket nach ihrem Verständnis das Ende des amerikanischen Liberalismus darstellt. Sie hatten wirklich daran geglaubt!

Erst nach einer intensiven Bearbeitung der Repräsentanten durch vorlesungsartige Referate von Nationalökonomen aus den Thinktanks der Regierung über die Konsequenzen einer freien Fortentwicklung des Marktgeschehens ließen sie sich in die Realökonomie einweisen. Ihnen muss erst mal klar gemacht werden, was sich am Spiel mit dem großen Geld verändert hat: Die Finanzkrise ist nicht nur eine Baisse im Aktiengeschäft, auch nicht eine Absonderung des gewohnten Marktes. Sie ist das Resultat der Wertzersetzung eines gigantischen Geldvermögens und droht die gesamte Weltwirtschaft zu erdrücken.

Das haut einen gewöhnlichen Finanzpolitiker, der im Geld nur den Stoff der Geldvermehrung erkannt haben wollte, dann doch erst mal vom Hocker. Wie konnte das sein, dass diese großen Geldmassen sich nicht mehr in Aktienkursen oder Anleihen rentierten? Wie konnte alles, was bisher als richtig galt, so plötzlich Makulatur sein?

Am Boden der Tatsachen musste man es einsehen: Nullwachstum der Wirtschaft und stetig sinkende Aktienkurse zeigen das Ende einer ganzen Wirtschaftsepoche an. Die Rezession ist weltweit da. Aus der Realwirtschaft ließ sich nichts mehr holen. Vorgestreckte Finanzmassen erbringen keine Geldvermehrung. Aktienkurse erweisen sich als Fantasieprodukte. Das Kreditsystem, das von der dort bewegten Geldmenge abhing, war zusammengebrochen. Keine Bank traute der anderen. Und im Niedergang des Verschuldungskapitalismus wurde von den verschiedenen Staaten sogenannte Rettungspakete geschnürt, die gigantische Vermögen zur Wertdeckung der Banken verheizen sollen und doch zugleich nur die Wirtschaftskreisläufe weiter verengen.

Siehe hierzu:
Der Kapitalismus als selbstzerstörerisches gesellschaftliches Lebensverhältnis

Quelle: Kulturkritik



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Radio Utopie: Perfektes Timing
12/24/2008 09:01 AM

Cholera-Gene auf ostdeutschen Äckern


München, 23. Dezember
Die Universität Rostock will von 2009 bis 2012 einen Freilandversuch mit genmanipulierten Kartoffeln in Ostdeutschland durchführen. Die Pflanzen sollen Arzneimittel produzieren. Einen entsprechenden Antrag hat heute das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) veröffentlicht.
Schnell noch eine Protestmail


Mehr lesen [Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Reißender Absatz - Einzelhandel boomt
12/24/2008 07:23 AM

Nein, mal ernst:


Destatis.de - Die auffälligsten Preisveränderungen

Wenn Sie vergleichen: Preissenkungen bei den längerlebigen Gütern ( Notebook, Personalcomputer ), Butter nach einer riesigen Verteuerung wieder günstiger - Preissenkungen also eher lächerlich - während das, was täglich gebraucht wird, sich teilweise dramatisch verteuert!

Preisfrage: Woher sollen die Leute das Geld zum Konsum nehmen?

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Lumières dans la nuit: Die Bewohnerin des Ihmezentrums
12/24/2008 06:54 AM

Es begab sich aber zur Zeit des zerfallenden kapitalistischen Systemes, dass ein Gebot von Kaiserin Kommerzia ausging, dass alle Medien die Hirne der Menschen mit verdeckter und mit offener Reklame beizen sollten. Und alle Medien, die kleinen und die großen, sie gingen schwanger mit hochnotpeinlicher Realsatire, die sie an allen möglichen und unmöglichen Orten gebaren, den Menschen zur Last und zum lasterhaften wie gequälten Gelächter. Eine Erlösung war nicht in Sicht, und niemandem erschien ein Engel mit frohvoller Kunde.

Nun, es ist wieder einmal ein mehr hannöversches, ja, eigentlich noch mehr ein Lindener Thema – aber ich kann mich nach vielen Gesprächen der letzten Tage einfach nicht mehr zurückhalten. Das Thema ist das Ihme-Zentrum. Diese triste Betonburg soll ja immer noch umgebaut und in »Lindenpark« umbenannt werden. Allerdings wurden die Investoren zwischendurch ein wenig am Säckel krank, und was eigentlich schon in diesem Jahr eine gewisse Reife hätte erreichen sollen, es ist eine riesengroße Baustelle, auf der noch so mancher Mensch lebt.

Der erste so genannte »Center-Manager« in dieser Umbauphase, dieser Typ, dessen Namen ich so vergessen habe, wie ich seine gesamte Person für vergessenswürdig halte, er ist schon Geschichte. Er war eine PR-beflissen heitere, prollpositv-denkende Type; jemand, der in einem einzigen, völlig schamlosen Atemzug sprechen konnte, dass er gar nicht aus Hannover komme und dabei doch der heimatverbundene Lindener sei und in solchem Blendsprech gar nicht an den eigenen Lügen zu ersticken drohte, wenn er den Menschen in Linden diesen Haufen architektonischer Hässlichkeit und Kälte medial als leckeres Bonbon verkaufen wollte. Seine Erfolglosigkeit fügt sich in die große Reihe des Scheiterns, das bislang noch mit jedem Versuch verbunden war, aus diesem schon als Neubau zur Ruine gewordenen Unding noch etwas Profitträchtiges zu machen.

Er ist inzwischen durch einen Nachfolger ersetzt worden, der wie eine Notbesetzung wirkt – ehrlich gesagt: Würde sich dieser Mensch nicht für so eine Menschen verachtende Scheiße hergeben, er hätte durchaus eine Chance, von mir einen Beutel Mitleid zu bekommen. Aber immerhin, er stellt sich dabei nicht mehr selbst als ein »ganz großer Lindener« dar, wenn er vom »Lindenpark« spricht…

Dies ist kein Lindenpark - Weder Linden noch ein Park - Und wir lassen uns auch nicht von irgendwelchen Werbern diese Scheiße als Bonbon andrehen!

Zeit für eine kleine Abschweifung.

Der Niedergang der traditionellen Printmedien ist der Aufstieg der offenen und verdeckten Reklame in diesen Medien. Ich kenne in meinem Umfeld keinen einzigen Zeitungsleser mehr. Jeder wache Mensch hat inzwischen mitbekommen, dass der so genannte »redaktionelle« Teil einer typischen Zeitung fast ausschließlich aus wörtlich übernommenen Agenturmeldungen besteht, und dass dieser direkt aus dem NITF-Feed abgeschriebene Content mit so viel Reklame aller Art daher kommt, dass die Werbung über fünfzig Prozent des gesamten Umfanges der Zeitung ausmacht. Was in den Zeitungen als scheinbares journalistisches Produkt verbleibt, entpuppt sich durch bloßes Hinschauen zu einem großen Teil als abgeschriebenes PR-Geschafel derjenigen Werbekunden, die mit ihren geschalteten Anzeigen viel Geld in diesen sinnlosen Betrieb simulierten Journalis-Muses pumpen. Wer noch bei Verstand ist, der zahlt nicht auch noch Geld dafür, dass Werber seine Seele als psychologische Spielwiese für ihr perfides manipulatives Gestrokel missbrauchen. Das kann ich sehr gut verstehen – vor ein paar Jahren wurde ich selbst noch für diese Haltung noch von »Gebildeteren« verlacht, inzwischen wird es eben etwas breiter bemerkt. Zudem macht es das Internet sehr viel leichter als eine derartige Zeitung möglich, an die gewünschten und für das eigene Leben relevanten Informationen zu kommen.

Kurz: Printmedien als allgemeine Informationsquelle sind tot. Sie haben es nur noch nicht bemerkt.

Ein interessantes Zwischenprodukt des Niederganges der Printmedien sind diese inflationär gewordenen Umsonst-Zeitungen, die wohl in jeder mittelgroßen Stadt die Briefkästen verstopfen. Sie reflektieren die nicht besonders tiefe Einsicht, dass man Menschen, die nicht mehr bereit sind, für eine als Zeitung getarnte Reklameschleuder Geld zu bezahlen, eben eine als Zeitung getarnte Reklameschleuder als kostenloses Angebot offerieren muss. Das Geschäft mit der »Zeitung« ist hier ganz offen zum Geschäft mit dem einseitigen »Kommunikations«-Bestreben der Werber geworden.

Ende der Abschweifung.

Die sich selbst als »Linden-Limmer Zeitung« (mit echtem Deppen Leer Zeichen) bezeichnende Postwurfsendung ist eine kostenlose »Zeitung«…

Linden-Limmer Zeitung

…die, wie der Name schon sagt, in den hannöverschen Stadtteilen Linden und Limmer in die wehrlosen Briefkästen gestopft wird, um Reklame aller Art zu transportieren. Dieses Produkt des Zehn Verlages kommt gar nicht zeitungstypisch auf schwerem, glänzendem Papier daher und verrät schon in dieser Dareichungsform seinen vorwiegend auf dem Blendglanz der Reklame beruhenden Charakter. Leider reicht das bloße Wort »Zeitung« in seinem historisch gewachsenen Anshen für viele Menschen immer noch hin, so dass sie dieses Elaborat nicht zusammen mit dem anderen Postwurfmüll dem Altpapier überantworten und sogar darin zu lesen beginnen, als enthielte es irgend etwas Substanzielles.

Natürlich ist da auch etwas »redaktioneller« Teil darinnen – und um zu zeigen, wie schamlos das »redaktionelle« in dieser »Zeitung« zur reinen Reklameschleuder verkommt, findet sich im Impressum dieser »Zeitung« auch der folgende, sehr bemerkenswerte Text zur »inhaltlichen« Gestaltung:

Sonder-Service:

Bei 6 Anzeigen besteht zusätzlich die Möglichkeit, Ihr Unternehmen mit einem eigenen Artikel vorzustellen.

Sie haben noch keinen Text und keine Bilder für einen Artikel? Dann beraten wir Sie gern und übernehmen die Ausarbeitung Ihres Artikels.

Auf diesem Hintergrund ist hoffentlich jedem Denkenden völlig klar, was von den »Inhalten« eines solchen Käseblattes zu halten ist. Es sollte auch klar sein, wie der nachfolgend weidlich zitierte »Artikel« aus der Dezember-Ausgabe entstanden ist.

Offenbar hat der derzeitge »Center-Manager« für das triste Menschenschließfach zwischen Ihme und Blumenauer Straße aus dem Scheitern seines Vorgängers gelernt, dass die plumpe Macherpose eines »Managers« eher eine gute und leicht zu treffende Zielscheibe für den angemessenen Spott ist. Und. Hat sich deshalb dazu entschlossen, eine Betroffene des langmonatigen Lebens und Arbeitens auf einer lärm- und dreckvollen Großbaustelle in der Linden-Limmer »Zeitung« zu Worte kommen zu lassen. Wahrscheinlich hat er ihr auch noch gesagt, dass es »positiv« klingen muss – und wird ihr wohl auch einen guten Deal für diese Mitarbeit angeboten haben. Das »Positive« darin klingt aber doch – bei allem Bemühen – recht durchsichtig… :mrgreen:

Was bei diesem Reklame-Hirnpflug herauskam, muss man einfach gelesen haben, um so richtig diese Mischung aus Erheiterung und hilflosem Hass zu erfühlen, die es bei den Menschen in Linden auslöst (ein Klick auf das Vorschaubild gibt den Scan in gut lesbarer Auflösung wieder):

Gabriele Wedler, Bewohnerin des Ihmezentrums

Nachfolgend nun einige Ausschnitte aus diesem »Artikel«, mit zersetzenden Kommentaren gewürzt und um einige Richtigstellungen ergänzt, die man in der hannöverschen Millionärspresse leider niemals lesen wird.

Gabriele Wedler, Bewohnerin des Ihmezentrums

Mittlerweile wohne ich seit drei Jahren im Ihmezentrum. Nachdem der damalige Oberbürgermeister Schmalstieg sich entschieden hatte, das Investment für die geplante Revitalisierung des Ihmezentrums durch flankierende Stadtumbaumaßnahmen zu unterstützen, […]

Ja, Frau Wedler redet wie eine echte Frau aus dem Volk und nicht wie eine Maschine, die Marketinggeschwätz abspult. :mrgreen:

[…] habe ich meinen Kaufvertrag für eine sehr schöne Eigentumswohnung unterschrieben.

Und nicht nur das, Frau Wedler beurkundet in diesem Text auch gleich, dass sie ihrerseits sehr leicht auf Geschwätz reinfällt und dafür auch gern einen Batzen Geld hinlegt. Ein paar Gespräche in Linden hätten sie schnell davon überzeugt, dass in diesem Bau bislang alles gescheitert ist – und das war oft mit einem bisschen mehr Konzept verbunden und fiel nicht gerade zeitlich in eine riesige Finanz-, Immobilien- und Wirtschaftskrise.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie nicht eine dieser vielen Wohnungen im Ihmezentrum gekauft hat, von denen die Tapeten abfallen, in denen sich beunruhigende Risse in den Wänden zeigen oder ähnliche Anzeichen der maroden Substanz sichtbar werden. Es wäre doch bitter, wenn sie jetzt nicht nur in einem gnadenlos hässlichen Umfeld »wohnte« (das Wort kommt übrigens vom mittelhochdeutschen »wunnen«, was so viel wie »glücklich sein« bedeutet), sondern auch nach dem Schließen der Tür nicht verdrängen könnte, wie schlimm es wirklich ist. Aber das kann ja gar nicht sein bei so einer »sehr schönen« Wohnung. ;-)

Im Vorfeld hatte ich 89 Wohnungen in ganz Hannover angesehen, aber keine erfüllte meine Kriterien nach Zentrumsnähe, fußläufigen Einkaufsmöglichkeiten, guter Verkehrsanbindung, Fahrrad tauglichen Grünräumen, Wassernähe, Barrierefreiheit, Zuschnitt und Preis-Leistungsverhältnis so, wie die Wohnung im Ihmezentrum.

Ich weiß ja nicht, was für Löcher sich Frau Wedler sonst noch angeschaut hat. Aber offenbar kommt ihr das Ihmezentrum schon sehr entgegen, dieser Frau, die so volkstümlich vom »fußläufigen Kaufen« daherplappert. Im Moment muss sie besonders viel per pedes laufen, wenn sie mal ein Brot kaufen will – denn es gibt kein einziges Geschäft mehr in dieser Betonburg, und da sich kaum ein gewerblicher Mieter, der noch bei Troste ist und nicht etwa einen gehörigen Verlust bilanzieren will, einen zehnjähigen Mietvertrag mit recht restriktiven Auflagen in diesem in Linden niemals akzeptierten Betonsarg aufschwatzen lassen wird, ist davon auszugehen, dass das auch in Zukunft so bleiben wird. Für Bewegung im Alltag ist also auch in den kommenden Jahren ausreichend gesorgt.

Offen bleibt auch, wo Frau Wedler jetzt die Barrierefreiheit gesehen hat. Die letzte Möglichkeit für Körperbehinderte, die triste Burg zu erreichen – eine (übrigens nachträglich gebaute) Rampe mit einer Brücke – ist gerade entfernt worden. Auch mit den »Grünräumen« sieht es nicht so toll aus, wenn man mehr als die Betonpfanzkübel dort haben will, dafür muss man das Ihmezentrum schon verlassen. Aber immerhin wird Frau Wedler in regelmäßigen Abständen zu ihrer »Wassernähe« kommen, wenn die in einem Flusstal gebaute Tiefgarage mal wieder bei einem saisonal typischen Hochwasser absäuft.

Aber Frau Wedler kümmert sich ja nicht so sehr um die Wirklichkeit…

Natürlich war die Entscheidung geprägt durch die neuen Konzepte zu der Revitalisierung, mit denen ich mich sehr intensiv auseinander gesetzt hatte.

So sehen die feuchten Träume der Ihme-Zentrum-Umbauer gerendert aus…sondern setzt sich lieber »sehr intensiv« mit den Versprechern und Versprechungen derer auseinander, die mit toll gerenderten Bildern eine goldene Zeit des Ihmezentrums und ansonsten das Blaue vom Himmel herunter versprechen. Wahrscheinlich kommt von dieser speziellen Lektüre auch ihre bemerkenswerte Fähigkeit zum sprachlichen Ausdruck, die sich vom Reklameblah gar nicht recht unterscheiden lässt – kein Wunder, dass es bei solcher Sprache auch im Denken Probleme gibt, wenn einmal die architektonische Hölle von einem Paradiese unterschieden werden soll.

Aber Frau Wedler hat ja noch mehr Gründe, warum sie ausgerechnet dort »wohnen« will:

[…] Außerdem wurde ich in meiner Entscheidung beeinflusst, weil im Rahmen der städtischen Maßnahmen auch ein Mietvertrag für den Fachbereich Senoiren für die Ihmepassage 3-5 geschlossen wurde, für den ich arbeite.

Nun, ein Bild sagt ja manchmal mehr als tausend Worte. :twisted:

Aber damit hat sich erstmal das »Positive« erschöpft, es wirkt ja auch gezwungen genug:

[…] die Schwierigkeiten, die mit der Sanierung verbunden sind. Keine der vorhandenen Zeichnungen entsprach dem Bestand, die verschiedenen Raumgrößen und Geschosshöhen und waren nicht dokumentiert, und bei jeder Leitung fragte man sich, woher sie kommt und wohin sie geht.

[Die Konjunktion »und« ohne Fortsetzung entspricht dem Original]

Was sich schon in der maroden und viel zu schnell zerfallenden Bausubstanz in voller Blüte zeigt, hatte offensichtlich seine Wurzel schon in der Planung – und alle Pläne sind völlig unbrauchbar. Der Pfusch an diesem Bau wird eben überall durch bloßes Hinschauen sichtbar.

Interessant ist hier, dass irgendwie nach dem zweiten »und« etwas zu fehlen scheint, was offensichtlich nicht so vorteilhaft war und deshalb gestrichen wurde. Angesichts des beschriebenen Zustandes wird einem da ganz anders…

Da wundert einen…

Zudem musste alles am Bestand sehr viel umfänglicher renoviert werden, als ursprünglich gedacht.

…doch gar nichts mehr. Und schon gar nicht, dass sich diese werbetüchtige Frau Wedler schon selbst mit dümmsten Reklamesprüchen darin motiviert, jeden Tag ein neues Häppchen Scheiße zu fressen:

Aber, wie heißt es in der Werbung so schön: »Wenn Du es dir vorstellen kannst, dann kannst du es auch bauen« […]

Schon klar. Bleibt nur zu hoffen, dass der mit diesem claim werbende Baumarkt seine Assoziation mit der baulichen Katastrophe des Ihmezentrums nicht als eine Form der Geschäftsschädigung empfindet. :mrgreen:

Und bei allem New-Age-verblendeten Positivgelaber werden doch auch die wirklichen Eindrücke des Lebens und Arbeitens auf einer Großbaustelle nicht vergessen:

[…] haben Handwerker mit Wasser gekühlten Kreissägen die alten Betonbecken […] austrennen müssen […]

Ah, ein ganz leckeres Geräusch! Das Sägen von Stahlbeton! Was wird diese Burg wohl für einen Körperschall haben?! :(

Bis zu fünf Männer waren an nur einer Stelle eine Woche damit beschäftigt, mit dicken Bohrmaschinen den Beton aus den Zwischenräumen der vorhandenen Bewehrungs-Eisen zu entfernen […]

Da kann man doch voll konzentriert Büroarbeiten machen oder sich in seine schöne Wohnung zurückziehen, wenn sirrend, quietschend und schrecklich das Metall auf dem Metall schabt. Frau Wedler, das hier glaube ich Ihnen aufs Wort:

[…] sind die entstandenen Lärmbelästigungen […] manches Mal unerträglich.

Aber der Glaube soll ja Berge versetzen:

Ich glaube nach wie vor fest daran, dass der Linden Park nach seiner Fertigstellung für ein großes Einzugsgebiet attraktiv werden wird.

Zwar hat dieser Glaube in diesem Jahr nicht einmal die für das Projekt benötigten Gelder bewegen können, so dass die Arbeiten für viele Wochen ruhen musten; zwar scheint im Moment nur das Nötigste getan zu werden, um eine weitere Beschädigung der Bausubstanz in den Wintermonaten gering zu halten; aber man glaubt doch wenigstens. Mehr hat man ja nicht – neben seiner »sehr schönen Wohnung«. Wenn so ein Text nicht bezahlt oder durch geldwerte Vergünstigungen erkauft wurde, denn offenbart er ein Maß an inappelabler Verblendung und von Selbstbetrug, dass (nicht nur) mir glatt die Spucke wegbliebe. Aber so viel Dummheit will ich niemanden unterstellen, nur weil er (oder sie) dumme Reklame macht.

Das neue Konzept mit den offenen Fachmarktzentrum […]

…für das es übrigens noch keinen einzigen gewerblichen Mieter gibt.

[…] den großen Parkflächen […]

…die alle zwei bis drei Jahre nach dem Hochwasser vom stinkenden Schlamm und von verendeten Fischen befreit werden müssen.

[…] der zum Schlendern einladenen Shoppingmall […]

…für die übrigens noch kein einziger Mieter in Sicht ist – aber wenn man mit »shopping« und »mall« schon doppelt gemoppelt spricht, nimmt man es wohl in Kauf, wenn auf der anderen Seite die Läden einfach leer stehen.

[…] und einem nahen aufgewerteten, reizvollen Flussufer […]

…das wohl viel mehr Menschen durch den Anblick der kalten Betontürme entwertet und kotzreizerregend finden werden, und das gerade auch auf der anderen Seite durch bauliche Maßnahmen zusätzlich entwertet wird, mit denen die Hochwassergefahr ein bisschen eingedämmt werden soll – scheiß auf die 200 Bäume, die dafür plattgemacht werden, und scheiß auf den Kinderspielplatz am UJZ Glocksee.

[…] birgt alle Chancen als Magnet für den […]

…Pleitegeier? :twisted:

Nein, es ist der…

[…] Stadteil.

*prust!* :lol:

Aber zum Ende hat Frau Wedler sogar vorausgesehen, dass ich ihre Schreibe zu lesen kriegen würde, wenn sie schreibt:

Kein Verständnis habe ich hingegen für die oft negativen oder zynischen Kommentare oder Berichterstattungen, die jeder Grundkenntnis der Situation entbehren und in hohem Maß schädigend sind.

Nun, sie brauchen mich nicht zu lesen, Frau Wedler. Ich stopfe meine Texte nicht ungefragt in die Briefkästen der Betroffenen; ich hätte – genau wie die Betroffenen – auch gar nicht das Geld dafür. Sie sollten ihrerseits einmal ihre »Grundkenntnis der Situation« vertiefen, indem sie erstens mit Menschen aus Linden sprechen und indem sie sich zweitens einmal anschauen, was seit den Siebziger Jahren alles in dem von ihnen so beflissen angepriesenen Bau gescheitert ist. Vielleicht empfinden sie im Verlaufe dieser Beschäftigung sogar noch so viel persönliche Ehre, dass sie fortan ihre Verachtung für die Menschen in Linden nicht mehr zu Werbezwecken instrumentalisieren lassen. Aber ehrlich gesagt: ich als Mensch, der in Linden seine Heimat (verstehen sie so ein Wort überhaupt noch?) hat, ich glaube nicht daran. Ich habe genug von Ihresgleichen reden gehört und schreiben gelesen.

Und zu guter Letzt ist ihrem unverschämt dreisten Fatalismus, mit dem sie ein neues Grab für investiertes Geld rechtfertigen wollen…

Was wäre die Alternative?

…nur ein einziges Wort entgegenzuhalten: Sprengung.

Ich hatte in den letzten Tagen viele Gespräche in Linden, und es war gerade dieser Artikel, der vielen Menschen den Kragen hat platzen lassen. Tatsächlich bildet sich gerade eine lockere Initiative, die beabsichtigt, der systematischen Fehlinformation durch die Millionärspresse der Stadt Hannover ein lokal wirksame Aufklärung entgegenhalten will – bleibt nur zu hoffen, dass diese Initiative nicht im Sande verläuft. Sie kann sich meiner wärmsten Sympathie und meiner schreibenden und gestalterischen Mitarbeit gewiss sein. (Und am Tag der Sprengung dieser monströsen Betonburg zwischen Blumenauer Straße und Ihme kann sich jeder anschauen, wie ich auf der Limmerstraße tanze – ich werde aber gewiss nicht der einzige sein.)

Ganz besondere Grüße zum trüben Fest gehen an Claudia und Tabby, an Olaf, an Frank und an den Dwarslöper.

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anouphagos: Frohe Weihnachten
12/24/2008 05:20 AM

Is abgedroschen, muss aber sein: Allen Lesern ein schönes Weihnachtsfest und viele Geschenke. (Nein, ich glaube nicht, dass es sinnvoll ist, den allgemeinen Konsumismus unserer Gesellschaft ausgerechnet an einem christlichen Fest ruhen zu lassen; das ist Selbstbetrug.)

Bis zum 4.1. könnte es hier mit Updates etwas knapp werden - ich verreise. Von unterwegs melde ich mich sicher mal, vielleicht aber nur mit Fotos.

Daher: Einen guten Rutsch!

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Kritik und Kunst: Kühle Bemerkungen zum Fall Madoff. Und was der mit Köhler und Steinbrück zu tun hat
12/24/2008 05:19 AM

Inzwischen kommt, gottseidank (ich meinte jetzt natürlich nicht den Selbstmord!), Bewegung in die Sache. Dass Madoff als Einzeltäter gehandelt hat, halten Fachleute inzwischen für so gut wie ausgeschlossen. Erste Verdachtsmomente richten sich auch gegen die Börsenaufsicht. Vom Schreibtisch aus ist immer leicht schwatzen, ich weiß...aber auch ich kann mir etwas anderes als ein System aus Korruption und Abhängigkeiten im Ernst nicht vorstellen. Für das Lehman-Desaster und den Mythos vom Einzeltäter Fuld (mit Gregory als Adlatus) dürfte Analoges gelten. Wäre ja auch zu schön gewesen: Der böse Fuld und der womöglich noch etwas bösere Madoff bringen die Weltwirtschaft höchstpersönlich übern Deister. Soviel Einfluß Einzelner auf den Gang der Dinge behaupten für gewöhnlich nur Verschwöriker, also etwa Leute wie Peer Steinbrück, der ja, vermutlich wider besseres Wissen, von einem Spring-Teufel redet, der völlig unerwartet aufgetaucht sei. Nun ist - jenseits der Unschuldsvermutung, die hier etwas Akademisches bekommt - Madoffs und Fulds Verantwortung vermutlich wirklich groß. Aber ich finde es perfide, wenn die, die jahrelang mittaten, jetzt ihr Mütchen an Fuld und Madoff kühlen und so tun, als wäre das Desaster gottwunderwie überraschend gekommen - alles wäre ja gut gegangen, und dann kamen Fuld und Madoff und haben alles ´putt ´macht... Und auf einmal sitzt alles da und mimt den Überraschten: Nanu? Ein System, in dem Bänker 25 % Rendite erwarten, wenn der reale Produktivitätszuwachs nur wenige Prozent beträgt, kann nicht funktionieren? Der Laden muss einem dann irgendwann um die Ohren fliegen? Huch, wer hätte jetzt solches gedacht! Diese verlogenen Inszenierungen sind so jenseits aller Realität, sind so durchsichtig motiviert, dass ich Madoff und Fuld fast schon wieder verteidigen möchte...

Keine Sorge, so schlimm wirds nicht kommen. Fuld und Madoff haben völlig zu Recht fertig. Niemand muss mit ihnen Mitleid haben. Beiden wünsche ich, sofern nicht noch neue, völlig überraschende Aspekte ins Spiel kommen, hohe Haftstrafen an den Hals. Aber die Schamlosigkeit, mit der etwa ein Horst Köhler, dessen Mitverantwortung ja unstreitig ist, jetzt Managerschelte plus Kandidatur betreibt, die Schamlosigkeit, mit der sich ein tief verstrickter Peer Steinbrück jetzt, reichlich dubios, zum "Politiker des Jahres" ausrufen läßt (das muss man sich mal vorstellen!), hinterläßt mich nicht nur fassungslos, sondern auch mit fremdschamrotem Kopf. Das Haltet-den-Dieb-Spiel hat immer etwas peinliches an sich - hier aber, bei diesen Beiden, schmerzt es einfach nur noch. Man kann es überhaupt nicht laut und häufig genug trommeln: Horst Köhler (alles Ableugnen ist, mit Tucholsky zu sprechen, zwecklos) trägt als ehemaliger IWF-GD eine massive Mitverantwortung für die Deregulierung des Finanzmarktes. Er komme uns nicht - das übliche Verfahren zur Zeit! - mit zwei, drei Relativsätzen, wo er sich vielleicht auch einmal skeptisch geäussert hat. Er wollte die Liberalisierung allerorten, er hat in ihr Manna und Segen für alle gesehen. Unvergessen ist seine unterirdische "Vorfahrt für Arbeit", ohne zu fragen, welche Arbeit, ohne zu fragen, gegen welches Entgelt. Peer Steinbrück hat, auch mithilfe seines famosen Herrn Asmussen, den strukturierten, innovativen Finanzprodukten politisch und gesetzgeberisch final den Weg geebnet (nachdem schwarz-gelb spätestens seit 1993 und rot-grün seit 1998 schon sehr gut vorgearbeitet haben). Er hat es auch zugelassen, dass dieser - Lafontaine hat völlig Recht! - "Schrott" durch seinen Staatsekretär Asmussen beworben wurde. Ich argumentiere bewusst unpolitisch: Wenn beide noch einen Rest an Ehrgefühl im Leibe haben, werden sie ihre Mitverantwortung einräumen, den Bettel jeweils hinwerfen und uns erzählen, wie, um alles in der Welt, zwei an sich doch wohl eher fähige und kluge Menschen sich derart in ein Lügensystem haben verstricken können...

Denn: Wir alle sind (die Stammleser können mein Lieblings-Wort von Rilke nicht mehr hören, ich weiß!) "nicht sehr verläßlich zuhaus in der gedeuteten Welt", wir alle irren, manches Mal sogar grotesk. Es gibt ein Recht auf Irrtum. Dieses Recht endet bei der ersten persönlichen Schäbigkeit, und es endet, wenn aus einem Desaster keine Folgen gezogen werden. Die persönliche Aufrichtigkeit eines Menschen zeigt sich, wenn wir uns anschauen, wie er auf den Zusammenbruch einer Lebenslüge reagiert. Die neoliberale Lebenslüge ist zusammengebrochen. Weder Peer Steinbrück noch Horst Köhler werden die Zeche persönlich zu zahlen haben; um beider persönliches Wohlergehen müssen wir uns nicht sorgen, Spendenkonten müssen dort nicht errichtet werden; auch im Fall des Rücktritts nicht. Genau deswegen müssen sie jetzt gehen. Ich empfinde es als eine Verhöhnung derjenigen, die im Gegensatz zu den Beiden in dieser Krise ihre bürgerliche Existenz verlieren werden, dass diese beiden Herrschaften sich jetzt vom Bock zum Gärtner updaten. Dazu fehlt ihnen nun wirklich jedes Mandat.

Der Rücktritt von Köhler und Steinbrück - ich weiß - wäre nur ein Symbol. Eichel, Clement, Schröder, Merkel, Glos, Ackermann, Henkel, Rogowski, Sinn, Hüther, Koch-Merin, Westerwelle, Goetsch undundund... sie alle sind auf ihre Art genauso verstrickt. Und genau das ist derzeit ja auch unser Problem: Dass derzeit keine demokratische Reserve, zumindest keine machtvolle, vorhanden ist, die ihre Alternative glaubwürdig ins Spiel bringen kann. Sogar die Linkspartei, machen wir uns nichts vor, ist per Berlin ein Stück weit mit im neoliberalen Boot. (Auch, wenn es albern ist, die Verantwortung der LiPa auch nur ansatzweise mit der der Union oder des BDI resp. der INSM zu vergleichen. Auf Landesebene muss man wohl ein bißchen mitheulen, würde ich vermutlich auch machen...aber erwähnen muss mans schon!) Was nötig wäre: Eine Koalition, in terms of people, zwischen Lafontaine und Heiner Geissler, zwischen gemäßigter Linker und jenem reflektierten Konservativismus, der christliches Ethos noch Ernst nimmt. Wie auch immer: Das Symbol kann Realität gewinnen. Wenn es uns gelingt, das Fortwirken von Steinbrück und Köhler zu verhindern, zeigen wir, dass unsere Stimme nicht mehr länger ungehört verhallt.

Deswegen bitte ich die Blogosphäre, die am Erstellen von Gegenöffentlichkeit Interessierten, die, die "Blogger in die Politik" wollten, sich diese Forderung zueigen zu machen - nicht als Ziel an sich (als sei danach die Welt in Ordnung!), sondern, um die Diskussion über Verantwortung überhaupt erst einmal zu eröffnen:

Köhler und Steinbrück müssen weg! Wir wollen von den Beiden nicht mehr vertreten werden! Sie sind zumindest moralisch völlig unstreitig massiv mitverantwortlich für das Desaster, das wir gerade erleben! Wir sind es, die ab demnächst um unsre ökonomische Existenz kämpfen; nicht diese Beiden. Steinbrück/Köhler-Ratschläge empfinden wir bei diesem schweren Kampf, bei dem uns so manches Mal Desolidarisierung abgefordert werden wird (ich habe zwei Kinder = ich bin erpressbar, auch ich werde mich desolidarisieren!), als Verhöhnung!

[Link] [Cache]
Duckhome: Vom Auszug des Kaffees und seiner Freunde
12/24/2008 05:16 AM
Falls jemand weiß, wer das Märchen verfasst hat, bitte melden!!!

Es war einmal......", so beginnt das Märchen „Von denen, die auszogen, weil sie das Fürchten gelernt hatten."
Es war einmal, etwa drei Tage vor Weihnachten, spät abends. Über den Marktplatz der kleinen Stadt kamen ein paar Männer gezogen. Sie blieben an einer Kirche stehen und sprühten auf die Mauer „Ausländer raus" und „Deutschland den Deutschen". Steine flogen in das Fenster des türkischen Ladens gegenüber der Kirche. Dann zog die Herde ab.

Gespenstische Ruhe. Die Gardinen an den Bürgerhäusern waren schnell wieder zugefallen. Niemand hatte etwas gesehen. „Los, kommt, es reicht, wir gehen."

„Wo denkst du hin! Was sollen wir denn da unten im Süden?" „Da unten? Das ist doch immerhin unsere Heimat. Hier wird es immer schlimmer. Wir tun, was an der Wand steht: „Ausländer raus!"
Tatsächlich, mitten in der Nacht kam Bewegung in die kleine Stadt. Die Türen der Geschäfte sprangen auf: Zuerst kamen die Kakaopäckchen, die Schokoladen und Pralinen in ihren Weihnachtsverkleidungen. Sie wollten nach Ghana und Westafrika, denn da waren sie zu Hause.

Dann der Kaffee, palettenweise, der Deutschen Lieblingsgetränk; Uganda, Kenia und Südamerika waren seine Heimat. Ananas und Bananen räumten ihre Kisten, auch die Trauben und Erdbeeren aus Südafrika.

Fast alle Weihnachtsleckereien brachen auf, Pfeffernüsse, Spekulatius und Zimtsterne, die Gewürze in ihrem Inneren zog es nach Indien. Der Dresdner Christstollen zögerte. Man sah Tränen in seinen Rosinenaugen, als er zugab: Mischlingen wie mir geht´s besonders an den Kragen. Mit ihm kamen das Lübecker Marzipan und der Nürnberger Lebkuchen.

Nicht Qualität, nur Herkunft zählte jetzt. Es war schon in der Morgendämmerung, als die Schnittblumen nach Kolumbien aufbrachen und die Pelzmäntel mit Gold und Edelsteinen in teuren Chartermaschinen in alle Welt starteten. Der Verkehr brach an diesem Tag zusammen. Lange Schlangen japanischer Autos, vollgestopft mit Optik und Unterhaltungselektronik, krochen gen Osten. Am Himmel sah man die Weihnachtsgänse nach Polen fliegen, auf ihrer Bahn gefolgt von den feinen Seidenhemden und den Teppichen des fernen Asiens.

Mit Krachen lösten sich die tropischen Hölzer aus den Fensterrahmen und schwirrten ins Amazonasbecken. Man musste sich vorsehen, um nicht auszurutschen, denn von überall her quoll das Öl und Benzin hervor, floß in Rinnsalen und Bächen in Richtung Naher Osten.

Aber man hatte ja Vorsorge getroffen. Stolz holten die großen deutschen Autofirmen ihre Krisenpläne aus den Schubladen: Der Holzvergaser war ganz neu aufgelegt worden. Wozu ausländisches Öl? – Aber die VWs und die BMWs begannen sich aufzulösen in ihre Einzelteile, das Aluminium wanderte nach Jamaika, das Kupfer nach Somalia, ein Drittel der Eisenteile nach Brasilien, der Naturkautschuk nach Zaire. Und die Straßendecke hatte mit dem ausländischen Asphalt im Verbund auch immer ein besseres Bild abgegeben als heute.

Nach drei Tagen war der Spuk vorbei, der Auszug geschafft, gerade rechtzeitig zum Weihnachtsfest. Nichts Ausländisches war mehr im Land. Aber Tannenbäume gab es noch, auch Äpfel und Nüsse. Und „Stille Nacht" durfte gesungen werden – zwar nur mit Extragenehmigung, das Lied kam immerhin aus Österreich.
Nur eines wollte nicht ins Bild passen. Maria und Josef und das Kind waren geblieben. Drei Juden. Ausgerechnet. „Wir bleiben", sagte Maria. „Wenn wir aus diesem Land gehen – wer will ihnen dann noch den Weg zurück zeigen, den Weg zurück zur Vernunft und zur Menschlichkeit?"




Ich habe diesen Text vor Jahren mal als Kopie erhalten, leider ohne Angabe zum Verfasser. Leider hat der Inhalt nicht an Aktualität verloren....Ich wünsche allen Lesern eine besinnliche Zeit.

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Duckhome: Weihnachtliche Träumereien über Deutschland
12/24/2008 05:16 AM


Nein, gemeint sind nicht die alltäglichen Alpträume, die uns unfähige Politiker, Manager und das verantwortungslose Großkapital ständig bescheren, sondern glückliche Träume über ein freies Deutschland mit freien Bürgern. Tun wir doch einfach mal so, als könnten wir Deutschland ganz neu einrichten.

Ein klassischer Makel des Systems besteht darin, dass die Regierenden weder das Schicksal noch das Leben der Regierten teilen. Was auf einem Schreibtisch in Berlin unter laienhafter Betrachtung noch als halbwegs praktikabel angesehen werden könnte, wird in sächsischer oder bayrischer Realität schnell zum Problem und führt im Saarland vielleicht sogar zum Verlust von Arbeitsplätzen.

Mittlerweile sind wir so weit gekommen, dass die Regierenden sich auch noch freuen, wenn sie Politik gegen den Wählerwillen machen. So kann keine Regierung funktionieren. Die Entscheidungen müssen dort getroffen werden, wo man ihre Folgen einschätzen kann. Das sind normalerweise die Kommunen und Kreise. Ob Bauen, Arbeiten, Wohnen, lokaler Straßenbau oder der Betrieb von Krankenhäusern und Schulen, ob Polizei und Feuerwehr - alle sind hier gut aufgehoben. Ebenso die Forst- und Wasserbehörden.

Schnell wird klar, dass hier auch die Steuereinnahmen komplett ankommen sollten. Die Kommunen und Kreise müssten in Regionen zusammengefasst werden, ähnlich den heutigen Regierungsbezirken. Dabei ginge es aber um freiwillige Zusammenschlüsse, die nicht von oben verordnet werden könnten. Eine Region sollte möglichst gleiche Interessen und ähnliche Denkweisen zusammenfassen. Selbstverständlich könnte ein Kreis eine Region verlassen und sich einer anderen anschließen, wenn es gemeinsame Grenzen gibt. Die Regionen entschieden über Verkehrsbauten aller Art, Kraftwerke, Stauseen, Hochschulen und Universitäten, Klinische Zentren. Im Kontakt mit anderen Regionen würden regionsübergreifende Projekte realisiert.

Bei dieser Denkweise fällt schnell auf, dass es keinen Bedarf an Bundesländern gibt. Die Regionen schicken ihre Vertreter in den Bundesrat, der aber deutlich weniger häufig gefragt sein dürfte, weil es nur wenige Bundesgesetze geben wird.

Der Bund hat die Aufgabe, die Außenpolitik darzustellen, ihm untersteht - unter Kontrolle der Regionen - die Bundeswehr. Er ist für Zoll und Grenzschutz wie für die Küstenwache verantwortlich. Sein Budget wird von den Regionen bestimmt.

Schon hätten wir ein völlig anderes Land. Ein BKA als Labor der Regionspolizeistellen ist vorstellbar, mehr jedoch nicht. Auch die Bundespolizei muss auf ihre Grenzschutzziele zurückgeführt werden. Allerdings ist eine Transportpolizei vorstellbar, die sowohl die Autobahnen als auch den Schienen- und Schiffsverkehr überwacht.

Natürlich machen dann auch die vielen verschiedenen Steuerarten keinen Sinn mehr. Da ist es sinnvoll, natürliche und juristische Personen nur nach dem EBITDA mit dem gleichen Steuersatz zu besteuern. Man wird aber gleichzeitig einen weiteren Schritt tun und die Sozialversicherung auf gleiche Art und Weise einziehen.

Egal, was die Menschen dann noch an privater Sicherung betreiben: alle sind in den gesetzlichen Versicherungen, und jede Art von Einkommen bezahlt den Aufwand gleich. Damit entfallen die Arbeitgeberanteile vollständig. Allerdings muss für die Arbeitslosenversicherung eine Ausnahme gemacht werden. Diese wird allein von den Arbeitgebern getragen werden, da nur diese über Arbeitslosigkeit entscheiden. Schnell stellt sich dann die Frage, ob es nicht billiger ist, Leute zu beschäftigen, als sie zu entlassen.

Der wichtigste Ansatzpunkt aber ist die Bildung. Als oberster Ansatz muss gelten, dass in einer Klasse nicht mehr als 16 Schüler auf eine Lehrkraft kommen dürfen. Bei schwierigen Schülern liegt diese Größe bei 8 Schülern. Um allen Schülern gleiche Aufstiegschancen zu geben, müssen alle Schulen dreizügig geführt werden, und der Wechsel zur höheren Schulstufe oder zurück muss ständig möglich sein.

Neben normaler Schule und Universität muss der gleiche Bildungsinhalt für jeden im Internet frei abrufbar sein. Es muss einen Weg geben, weitere Abschlüsse im Selbststudium zu machen - mit Betreuung durch entfernte Tutoren und elektronische, aber auch persönliche Prüfungen. Für die meisten Menschen ist Arbeit die einzige Möglichkeit des Lebensunterhaltes. Deshalb sind die Rechte der Arbeitnehmer und der Schutz ihrer Gesundheit, auch gegen ihren Willen, das höchste Gut. Krankheit und Frühverrentung kosten nur Geld. Deshalb ist der Arbeitsschutz erheblich auszuweiten und stärker zu kontrollieren. Arbeitsplätze, die sichtbar Schäden verursachen, deren Bedingungen aber nicht geändert werden können, müssen zusätzliche Abgaben an die Sozialversicherungssysteme leisten.

Wichtig ist es aber auch, die Arbeitszeit zu regeln. Je höher der körperliche Anteil an der Arbeit ist, desto geringer muss die Jahresarbeitszeit sein, und auch die Anzahl der Arbeitsjahre wird reduziert werden. Insgesamt dürften 37,5 Wochenstunden eine gute Normalarbeitszeit sein. 56,25 Stunden sollte die Höchstarbeitszeit in der Woche sein. 30 Urlaubstage herausgerechnet, ergeben sich 46 Arbeitswochen für jeden. Bei Überstunden wird allerdings nicht der Stundenlohn, sondern nur der Zuschlag ausbezahlt werden. Der Stundenlohn wird auf ein Konto eingezahlt werden, wo er verzinst wird und bei zu frühem Renteneintritt wieder aufgelöst werden kann.

Es wird immer Arbeitslosigkeit geben. Arbeitslosigkeit darf jedoch nicht dazu benutzt werden, die Leute in immer niedrigere Löhne zu pressen, sondern sie muss zuerst als Bildungschance verstanden werden. Wer arbeitslos ist, ist verpflichtet, sich weiterzubilden. Das gilt vor allem für Langzeitarbeitslose. Zunächst muss die Schulbildung verbessert werden, wo es möglich ist, natürlich auch die berufliche Qualifikation.

In Deutschland war die Justiz immer ein Problem. Sie ist einfach zu sehr staatstragend, wobei es nicht wirklich um den Staat, sondern um die aktuellen Machthaber geht. Deshalb müssen die Gerichtspräsidenten und die Chefstaatsanwälte gewählt werden. Sie müssen dem Bürger gehören. Natürlich braucht eine gute Justiz auch gute Gesetze. Gesetze die nicht klar und für jeden verständlich sind, braucht niemand zu befolgen. Gesetze dürfen nicht durch Ausführungsbestimmungen oder Durchführungsverordnungen verbogen werden. Es gilt nur das Gesetz. Gesetze müssen ein Verfallsdatum haben, das nicht länger als eine Legislaturperiode sein darf.

Wahlen haben immer direkt zu erfolgen. Kandidaten müssen mindestens seit 36 Monaten in ihrem Wahlkreis wohnen und dürfen erst nach dem Ende des Mandates umziehen. Schafft es im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten, die einfache Mehrheit zu bekommen, wird unter den Kandidaten, die als erste zusammen fünfzig Prozent der Stimmen erreichen, eine Stichwahl durchgeführt, deren Sieger als gewählt gilt. Wer gewählt werden kann, kann auch abgewählt werden. Wählen können ist ein Teil der Freiheit, diese Freiheit muss verteidigt werden. Deshalb wird eine allgemeine Wahlpflicht eingeführt. Meckern alleine genügt eben nicht.

Man könnte noch stundenlang so weiterträumen. Aber dazu braucht es Mitträumer, die es detailliert machen und die Träume auch verwirklichen wollen.


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Kritik und Kunst: Schatzinseln
12/24/2008 03:19 AM

mein erstes Lieblingsbuch war Stevensons "Treasury Island" - meist schlecht als "Die Schatzinsel" übersetzt. Noch heute kann ich mich in dieses Buch hinein versenken. Hawkins und seine Mutter, wie sie Billy Bones Seemannskiste durchsuchen, während die Piraten draussen näherkommen - atemraubend. Der blinde Pew, wie er elend von Inspektor Dances Pferd zu Tode getrampelt wird - mitleiderregend. Der Dialog Livesey/Trelawny ("Und wer ist dieser Schweinehund?" - "Sie, denn Sie können ihren Mund nicht halten!") - köstlich. Hawkins in der Apfeltonne - spannend. Und der erste Tote auf der schatzinsel, von John Silver persönlich ermordet - entsetzlich. Rathjens Übersetzung, bei Haffmanns erschienen, dürfte die derzeit Beste sein.

Heute abend gab es im Zug des Stevenson-Themenabends auf arte eine spinnerte, aber liebenswerte Doku, in der spekuliert wurde, Stevenson habe auf Tafahi einen Schatz gefunden... Wie jeder gute Mythos hat auch dieser einen wahren Kern: Tafahi hieß früher auch Kokos Eilandt. Tatsächlich hat Stevenson um 1880 während seines Aufenthalts in Californien aber die Geschichte von Cocos-Island gehört (was der arte-Bericht ebenfalls erwähnt!): Dort gab es wirklich jahrzehntelange, durch Mythen befeuerte Schatzsuchereien von Spinnern, denen der Traum vom Glück zur fixen Idee wurde. Stevenson, der als Journalist arbeitete und mit Schiffsmeldungen zu tun hatte, hat mit ziemlicher Sicherheit die Auslaufmeldungen diverser Glücksritter in die Finger bekommen. Getoppt wird Cocos-Island als Schatzinselmythos eigentlich nur noch von der völlig verrückten Geschichte rund um Oak Island - eine Geschichte, die gleich hinter der Suche nach der Bundeslade kommt. Indiana Jones läßt grüßen.

Ich mag solche Schatzsucher-Geschichten. Sie haben, bei allem Irrsinn, der ihnen ja zueigen ist, häufig etwas liebenswertes. Eine Variante zu diesen Schatzmythen bieten die Geschichten, die sich um das Verschwinden Amelia Earharts ranken - Mythen, bei denen zT fact und fiction durcheinanderwirbeln: Earhart und Noohan als romantisches Liebespaar auf Nikumaroro, das wärs! Die Parallellen zu diversen Verschwörungstheorien liegen auf der Hand; nur dieses Mal ins liebenswerte gewendet.

Andere Inselgeschichten sind da weniger freundlich: Etwa die der Bataviaüberlebenden, die der mexikanischen Garnison auf Clipperton-Island und letztlich selbstverständlich auch die der Bounty-Meuterer auf Pitcairn. Ich bin ratlos, wenn ich mir solche Geschichten vor Augen führe und habe keine gute Erklärung, warum Bestimmte Menschen immer wieder Daueramok laufen, wenn sich ihnen die Gelegenheit bietet.

Speziell die Bounty-Geschichte ist übrigens noch aus einem anderen Grund hochinteressant. Der Mythos vom tapferen Freiheitshelden Fletcher Christian, der sich gegen die Zumutungen des Menschenschinders Bligh gewehrt habe - von Christians einflußreicher Familie geschickt in Szene gesetzt -, hat die Zeiten überdauert und gelangte bekanntlich bis nach Hollywood. Sie ergänzte den Mythos vom edlen Wilden aus der Südsee einfach zu perfekt. Seit einiger Zeit gab es eine Gegenbewegung - Schlagwort: Gerechtigkeit für Bligh. Mir nicht unsympathisch - wo alle Beifall klatschen oder buhen, soll man bekanntlich fragen. Im Auge behalten sollte man aber schon, dass Bligh auch im weiteren Verlauf seiner Karriere (die im gegensatz zu den Behauptungen im Brando-Film natürlich nicht beendet war, er wurde Vizeadmiral und Gouvernor von Neu-Südwales) durch seinen Umgang mit Untergebenen immer wieder auffiel. Die Wahrheit ist hier vermutlich wieder einmal ganz profan: Ein zumindest ungeschickter, vielleicht auch ungeeigneter, weil nur fachlich aber nicht menschlich fähiger Vorgesetzter, der sich Untergebene für nichts und wieder nichts zum Gegner macht, ein ungeeignetes Schiff, beengte Verhältnisse, dann die Konfrontation der an der kurzen Leine gehaltenen Mannschaft mit paradisischen Zuständen, freier Sex inklusive, führten zu einer explosiven Mischung, die sich einfach entladen musste. Es ist mehr als bezeichnend, dass man sich mit dem scheitern des Projekts Bounty dann nuicht mehr befassen wollte - was speziell der Brando-Film über die Zeit auf Pitcairn erzählt, hat mit den tristen Tatsachen nichts zu tun.

Aber so ist es immer, wenn man schöne Geschichten hinterfragt. Stevensons Roman ist fiktiv, der bleibt so stehen... "Piaster! Piaster!"

HMS_Bounty

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Feynsinn: Happy 2009
12/24/2008 03:10 AM

And here are the Votes of the Somalian Pirate Jury for 2009:

Januar: Feynsinn wird Kiloblog. Der tausendste Beitrag erscheint und wird frenetisch bejubelt. Die Weltpresse gibt sich alle Mühe, dem Ereignis gerecht zu werden, stellt aber frustriert fest, daß die Welt sich so einfach pressen läßt, wie die Verleger es gern hätten.
Roland Koch wird in Hessen Ministerpräsident auf Lebenszeit. Erster Gratulant ist Gerhard Schröder im Auftrag von Vladimir Putin.
Die Vorratsdatenspeicherung wird offiziell eingeführt. Das Bundesverfassungsgericht meldet “Denial of Service”, weil es inzwischen mehr Klagen und Beschwerden als Gesetze gibt. Schäuble fordert die Einführung einer universellen Gerichtsbarkeit beim BKA.

Februar: Zur Feier des 200. Geburtstages von Charles Darwin werden Gesundheitsuntersuchungen für Hartz-IV-Empfänger und Steuerfahnder verbindlich. Das Ergebnis der Studie: Ein Sozialneid-Gen bestimmt die Karriere. Die Untersuchungen werden auf die gesamte Bevölkerung ausgedehnt.
Die Löhne und Lohnersatzleistungen werden einmalig der Monatslänge angepaßt. Eine Ausnahme gilt für leitende Angestellte der Finanzbranche, aus verfassungsrechtlichen Gründen.

März: Feynsinn wird Kiloblog. Mehr als eintausend Leser besuchen täglich ein vom Aussterben bedrohtes Viech und laben sich am selten gewordenen Naturschauspiel des “Räsonierens”.
Auf der Leipziger Buchmesse stellt Angela Merkel ihr Buch “Gemeinsame Lösung” vor. Volker Pispers randaliert volltrunken und wird auf der Ladefläche eines Bundeswehr-LKW durch die Stadt gefahren und zur Schau gestellt.

April: Endlich wieder dreißg Grad! Zu einer Sponaten Rußparty finden überall in der Bundesrepublik Autokorsos statt. Zugelassen sind nur steuerbefreite Geländewagen deutscher Hersteller.
Auf der re:publica kommt es zu einem Eklat. Versehentlich eingeladene Blogger minderer Prominenz stellen die Existenz mitveranstaltender Götter infrage. Sie werden zu ewigem Jubiläum verbannt.

Mai: Helmut Schmidt wird zum Bundespräsidenten gewählt. Horst Kohl, Köhler, am Köhlersten tritt in die FDP ein und fordert die Abschaffung der Tabaksteuer.
AC/DC müssen die geplanten Zusatzkonzerte in Deutschland absagen, da sie alle verfügbaren Sauerstoffzelte bereits auf der Bühne verbrannt haben.
Notstand bei Feynsinn: Wegen SÜD (Hormonsyndrom) beginnen alle Beiträge mit “Mann, bin ich geil” oder “Mann, bin ich alt”. tausende neuer Leserinnen (jung) vertreiben hunderte alter Leser (alt).

Juni: Bei den Europawahlen erzielt die CDU einen großen Wahlsieg knapp vor der NPD. Wahlbeteiligung: 17%.
Die letzten britischen Soldaten verlassen den Irak und werden nach Afghanistan verlegt. Vor der Küste Afghanistans kreuzt die deutsche Marine. Franz Josef Jung wird zum neuen “Wüstenfuchs”.

Juli: Die längste Sonnenfinsternis des 21. Jahrhunderts über dem Pazifik wird live übertragen. Dieter Bohlen kommentiert das Schauspiel und erblindet. Seine 16-Jährige Gespielin hat Glück, sie liegt oben.
Bei der Tour de France gewinnt Lance Armstrong mit 3 Tagen Vorsprung. Alle anderen Spitzenfahrer werden wegen der Einnahme bekannter Substanzen disqualifiziert.

August: Bei den Landtagswahlen im Saarland gewinnt die “Linke” mit 48% der Stimmen. Die Regierung stellt eine Koalition aus CDU, SPD, FDP, Grünen und der “Bewegung Deutsch”. Kommissarischer Ministerpräsident wird Roland Koch, der damit zwei Länder gleichzeitig regiert.
Sommer. Zweiter Hormonschub. Ich versuche, mein Testosteron durch Bergetappen und wildes Fluchen in den Griff zu bekommen. Funktioniert!

September: Bei den Parlamentswahlen in Afghanistan holt George Walker Abu Johnny die absolute Mehrheit. Erster Gratulant ist Gerhard Schröder im Auftrag von Vladimir Putin.
Die Feiern zum 60. Jahrestag der Konstituierung des 1. Deutschen Bundestages und des Bundesrates, der Wahl des ersten Bundespräsidenten und der Wahl des ersten Bundeskanzlers werden in Würde begangen. Auf allen Veranstaltungen wird die Neujahrsansprache von Helmut Kohl (1985/1986) von Ein-Euro-Journalisten verlesen.
Der Deutsche Bundestag wird gewählt. Die CDU (35%) und die SPD (21%) verabreden eine Große Koalition.

Oktober: Leseschwache Schüler und Arbeitslose werden zur Ernte in die Weinberge geschickt und erweisen sich als brauchbare Helfer. Alles wird Gut!
Zum 40. Jahrestag der ersten Regierungserklärung Willy Brandts hält die neue SPD-Vorsitzende Andrea Nahles eine Brandrede, in der sie fordert: “Wir wollen auch Demokratie akzeptieren”. Damit setzt sie ein deutliches Zeichen gegen den Koalitionspartner (CDU).

November: Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls wird der Solidaritätsbeitrag auf 20% erhöht. Gegenfinanziert wird diese Maßnahme durch einen Wegfall der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung.
Friedrich Merz und Wolfgang Clement treten in die SPD ein.
Hans-Werner Sinn wird Ehrenvorsitzender von CDU, SPD und FDP.

Dezember: Zum 30. Jahrestages des Einmarsches sowjetischer Truppen in Afghanistan besuchen Gerhard Schröder und Vladimir Putin die deutsche Marine. “Verdammt Robust, euer Mandat”, rülpst der ebenfalls eingeflogene Marineminister Struck in den Wüstenwind. Es wird ausgelassen gefeiert.
Weihnachten fällt aus, um schädlichen Konsum zu vermeiden. Das Volk erfreut sich an seiner Disziplin und skandiert vor dem Reichstag: “Gürtel enger, Merkel länger!” Als letztes Gesetz des Jahres wird ein Alkoholverbot für Blogger erlassen.

Ich wünsch Euch alles Feyne!

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ad sinistram: Statt eines Weihnachtsgrußes
12/24/2008 02:59 AM
Heute vor 29 Jahren starb Rudi Dutschke. Obwohl es sich nicht zur runden Zahl jährt, nicht 30 Jahre her ist, so ist es doch wert, dem Tod dieses Mannes zu gedenken. Vorallem in diesem Jahr, da so viel vom runden Jubiläum gesprochen wurde, da man der antiautoritären Studentenbewegung gedachte, sollte auch dem maßgeblichen und vielleicht wichtigsten Wortführer dieser historischen Tage gedacht werden.

Der Tod Dutschkes wurde bereits damals, bereits 1968 eingeleitet.

Statt eines Weihnachtsgrußes soll an Dutschkes Sterben erinnert werden. Nicht ohne Hintergedanken, nicht ohne Motiv. Einen üblichen Weihnachtsgruß will der Herausgeber dieser Internetpräsenz nicht formulieren, weil er wenig von Kommerz und vom Christentum, noch weniger vom kommerzialisierten Christentum, hält. Aber mit der Erinnerung an Dutschke, nicht unbedingt an jenen Heiligabend von 1979 alleine, als er in seiner Badewanne starb, weil ihn ein epileptischer Anfall ertränkte, sondern vielmehr an diesen arglisten Anschlag vom April 1968, soll all jenen gedacht werden, die nicht devot buckeln, sich der täglichen Einheitsfront einordnen, sich stattdessen zweifelnd und hinterfragend engagieren, die immer wieder das revolutionäre Wörtchen "Nein!" benutzen.

Dafür wurde Dutschke angeschossen, nicht von den Empfängern dieser "Neins!", nicht von der Hand der Bürgerlichen selbst, die sich über den "roten Rudi" mokierten, sondern durch deren Aufwiegelungskunst, durch ihr geschicktes Verdrehen und Erfinden, somit von der Hand eines Nutzidioten, der mit dem Bürgerlichen keine Duzfreundschaft aufweisen konnte, weil sie ihn niemals als einen der ihrigen anerkannt hätten. Es war ein Verlierer, herangezüchtet von bürgerlicher Propaganda, der zur Tat schreiten mußte, um den Dreck zu erledigen, den das Bürgertum selbst nur herbeisehnte und -flehte.

Wenn wir heute daran denken, dass Dutschke vor 29 Jahren sterben mußte, weil ihm die Kugeln des Josef Bachmann seine Gesundheit raubten, weil sie ihn zum Epileptiker machten, dann gedenken wir eines Mannes, der nicht eingeknickt ist, der standhaft blieb, der dem damaligen Zeitgeist mit ganzer physischer Kraft entgegentrat. Wir denken an ihn und denken an uns, die wir täglich, jedenfalls mehrmals die Woche, gegen den Wahnsinn, den wir Alltag nennen, anschreiben und anrennen. Wir sind freilich keine Dutschkes, dazu fehlt es uns an Charisma, an theoretischem Wissen, wahrscheinlich auch an Platzhirschmentalität - aber wir tun das uns Mögliche, tun was wir können, was wir meinen zu können und versuchen in allem standhaft zu sein.

Wir sind, das wurde bereits geschrieben, keine Dutschkes, haben nicht seine Öffentlichkeit, können uns (noch - wir hoffen ja auf bessere Tage!) nicht derart an Massen wenden, wie es ihm möglich war und wie es ihm vielleicht heute, wäre er noch am Leben, wäre er heute nicht 68 Jahre alt sondern jünger, auch nicht mehr gegeben wäre. Aber wir stehen dem Zeitgeist ebenfalls feindlich entgegen, lehnen uns auf, meist nutzlos, selten mit Erfolg - wir sprechen Menschen an, haben Leser, bringen wenige davon zum Nachdenken, Überdenken, Umdenken; und wir werden dafür angefeindet - mal ganz offen, mal hinterlistig und mit verschlagenen Methoden. Man wird, so darf man hoffen, nicht auf uns schießen, aber man stellt uns als Unverbesserliche hin, als ewiggestrige Sozialromantiker, Sozialisten oder Kommunisten, Linksradikale sind wir, Anhänger der RAF, potenzielle Kriminelle, Wirrköpfe, Verbrecher - was mußte sich jeder von uns, die wir gegen den Irrsinn unserer Zeit angehen, schon anhören? Und sei es nur das Kopfschütteln uns nahestehender Menschen ist, die uns für weltfremde Tagträumer und Spinner halten, weil wir uns nicht einfach einreihen und mit quietschenden Stiefeln mitmarschieren!

An Weihnachten, wenn mal wieder ein "frohes Fest" gewünscht wird, gedenkt man gelegentlich, sofern man sentimental gestimmt ist, an jene, denen es noch schlechter geht als einen selbst. Hier soll kein Weihnachtsgruß stehen, aus oben genannten Gründen - aber vielleicht sollte hier denen gedacht werden, die täglich in Opposition ringen, die sich nicht verbiegen lassen und alleine deshalb, selbst hier im angeblich freien Teil der Welt, auf Ablehnung stoßen oder mit Repressionen zu kämpfen haben. Und damit soll natürlich daran erinnert werden, das in anderen Teilen unserer Erde, Menschen für ihre freie Meinung, für ihre Individualität und für ihren Mut, sich nicht verbiegen zu lassen, inhaftiert oder gar getötet werden. Für all das steht im Jahre 2008, 40 Jahre nach dem ominösen Jahr der Revolte, der bereits 1968 erzwungene Tod des Rudi Dutschke. Diese Badewanne im dänischen Arhus, der tragische Tod an einem Weihnachtsfest, steht als Symbol all jener in der Geschichte, die nicht mitmarschierten, sondern dagegen aufbegehrten.

Heute vor 29 Jahren starb ein Mann, der elf Jahre zuvor für seine oppositionelle Arbeit angeschossen wurde; heute vor 29 Jahren starb einer, der uns linken Schreibern, egal wie wir es drehen oder wenden, egal wie kritisch wir Dutschke betrachten, näher stand, als es uns lieb sein kann. Wir leben, so wie er seinerzeit, in ständiger Gefahr, kriminalisiert zu werden...

Kein Weihnachtsgruß also. Keine Empfehlung, man möge die nun folgenden Tage besinnlich erleben? Aber bedarf es dazu eines Weihnachtsfestes? Der Schreiber dieser Zeilen weiß, wie notwendig, wohltuend und existenziell wichtig ruhige und besinnliche Tage sind - sie sollten öfter stattfinden, nicht nur zum Jahresende. Es ist zu wenig, besinnliche Tage nur an Weihnachten wünschen zu wollen. Wir bräuchten solche Tage monatlich - mindestens.
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Mohammed: Ein falscher Prophet?
12/24/2008 02:55 AM

Die Schlagzeile ist kein Scherz. Sie gibt (logisch im Umkehrschluss) die Meinung der türkischen Staatsanwaltschaft der Südostanatolischen Provinz Mardin wieder.(Welche Drogen die dortigen Staatsanwälte nehmen, ist mir unbekannt.)



Wikipedia schreibt: „…Mohammed …… ist folglich nach islamischer Auffassung „das Siegel der Propheten, Sure 33, Vers 40)… Viele Muslime feiern Mohammeds Geburtstag …am 25. April 571. Die meisten Schiiten hingegen gehen vom ….30. April 571 n. Chr. (aus)….“



 


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Freeman: Brief eines palästinensischen Muslimen an den Weihnachtsmann
12/24/2008 02:30 AM
Lieber Weihnachtsmann

Hier ist eine ungewöhnliche Bitte für jemand der ein Muslime ist, aber ich habe einiges auf dem Herzen.

Könntest du bitte in Palästina vorbeischauen, und speziell zu einem Ort in diesem Jahr gehen, der Gaza genannt wird. Es ist nicht weit von Bethlehem entfernt, den Geburtsort von Jesus, welcher " der Grund ist für die Festtage". Es gibt dort 1.5 Millionen Menschen, die in Gaza am verhungern sind und die aus der Luft, dem Meer und dem Land seit drei Jahren eingekesselt sind. Du wirst fragen, was ist der Grund dafür? Diese Menschen wollten frei sein und unabhängig, genau wie ihr in Amerika.

Über 51 Prozent der Bevölkerung sind unter 15 Jahre. Unter diesen Leuten gibt es auch 3'000 Christen. Statistisch gesehen sollte es ungefähr 1'500 christliche Kinder geben, die keine fröhliche Weihnachten erleben werden, wegen dem Mangel an Grundbedürfnisse um zu überleben, wie Lebensmittel, Wasser, Brennstoff und Medizin. Die Tiere sind in noch einem schlimmeren Zustand wie die Menschen in Gaza. Es gibt kein Grass oder Futter mehr in Gaza. Eltern wie auch Kinder sterben täglich, weil sie keine medizinische Versorgung bekommen, weder innerhalb noch ausserhalb Gaza, wegen der Blockade. Die UNO ist nicht mehr in der Lage, die Lebensmittel zu liefern, wegen der Schliessung der Grenzen und warnt for einer bevorstehenden humanitären Katastrophe.

Die Kinder in Gaza brauchen kein Spielzeug oder Videospiele, so wie in anderen Teilen der " christlichen" Welt, deshalb schlage ich folgendes vor:

Babynahrung, Wasserflaschen, Kerzen, Vitamintabletten (ich hörte viele leiden unter Unterernährung), Bekleidung und Toilettenartikel, Batterien, Hörgeräte für Kinder, Futtermittel (ich hörte die Tierhandlungen haben ein tolles Angebot, wenn man eins kauft, ist das zweite gratis!)

Fertigrationen (MRE), das gleiche welches auch das Militär verwendet.

Nachspeisen werden nicht benötigt, sind im MRE-Paket enthalten. Aber, wenn es Lebkuchen im Sonderangebot gibt, dann würde ich einige Schachteln mitbringen. Ich bin sicher die Kinder werden es geniessen und darüber jahrelang sprechen.

Vielen Dank im Voraus. Gute Reise. Möge Allah (Gott auf Arabisch) mit dir sein, und wie du sagen würdest; Ho, Ho, Ho.

Hochachtungsvoll

Mahmoud El-Yousseph

elyousseph6@yahoo.com

Die hässliche Wahrheit

Verwandter Artikel: Was Maria und Josef heute in Bethlehem erleben würden [Link] [Cache]
redblog: Streßfreie und erholsame Festtage
12/24/2008 01:21 AM
Auch wenn in den kommenden Tagen einiges passieren wird, redblog machte ´ne Pause und meldet sich nach Weihnachten wieder.

Allen LeserInnen ruhige und erholsame Festtage.

MerryChristmas

Und auch in Athen wird gefeiert
MerryChristmas
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Duckhome: 5 x zum Heiligen Abend
12/24/2008 01:14 AM



Die Weihnachtsgeschichte nach dem Evangelisten Lukas: LUKAS 2,1 - 20


Es begab sich aber zur der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:

Ehre sei Gott in der Höhe
und Friede auf Erden
bei den Menschen seines Wohlgefallens.



Und als die Engel von ihnen in den Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in einer Krippe liegen. Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.



(Es folgt die lateinische Version)


Exiit edictum a Caesare Augusto, ut describeretur universus orbis. haec descriptio prima facta est a praeside Syriae Quirino; et ibant omnes, ut profiterentur, singuli in suam civitatem. ascendit autem et Joseph a Galilaea de civitate Nazareth, in Judaeam in civitatem David, quae vocatur Bethlehem, eo quod esset de domo et familia David, ut profiteretur cum Maria desponsata sibi uxore praegnante. factum est autem, cum essent ibi, impleti sunt dies, ut pareret. et peperit filium suum primogenitum, et pannis eum involvit, et reclinavit eum in praesepio: quia non erat eis locus in deversorio.

Et pastores erant in regione eadem vigilantes et custodientes vigilias noctis super gregem suum. et ecce angelus Domini stetit iuxta illos, et claritas Dei circumfulsit eos, et timuerunt timore magno. et dixit illis angelus: nolite timere, ecce enim evangelizo vobis gaudium magnum, quod erit omni populo: quia natus est vobis hodie Salvator, qui est Christus Dominus, in Civitate David; et hoc vobis signum: invenietis infantem pannis involutum et positum in praesepio. et subito facta est cum angelo multitudo militiae caelestis laudantium Deum et dicentium:

gloria in altissimis Deo,
et in terra pax
hominibus bonae voluntatis.



pastores autem loquebantur ad invicem: transeamus usque Bethlehem et videamus hoc verbum, quod factum est, quod Dominus ostendit nobis. et venerunt festinantes et invenerunt Mariam et Joseph et infantem positum in praesepio. videntes autem cognoverunt de verbo, quod erat dictum illis de puero hoc. et omnes, qui audierunt, mirati sunt et de quae dicta erant a pastoribus ad ipsos. Maria autem conservabat omnia verba haec conferens in corde suo. et reversi sunt pastores glorificantes et laudantes Dominum in omnibus, quae audierant et viderant.



(In english)

In those days Caesar Augustus issued a decree that a census should be taken of the entire Roman world. (This was the first census that took place while Quirinius was governor of Syria.) And everyone went to his own town to register.

So Joseph also went up from the town of Nazareth in Galilee to Judea, to Bethlehem the town of David, because he belonged to the house and line of David. He went there to register with Mary, who was pledged to be married to him and was expecting a child. While they were there, the time came for the baby to be born, and she gave birth to her firstborn, a son. She wrapped him in cloths and placed him in a manger, because there was no room for them in the inn.

And there were shepherds living out in the fields nearby, keeping watch over their flocks at night. An angel of the Lord appeared to them, and the glory of the Lord shone around them, and they were terrified. But the angel said to them, "Do not be afraid. I bring you good news of great joy that will be for all the people. Today in the town of David a Savior has been born to you; he is Christ the Lord. This will be a sign to you: You will find a baby wrapped in cloths and lying in a manger."

Suddenly a great company of the heavenly host appeared with the angel, praising God and saying,

Glory to God in the highest,
and on earth peace
to men on whom his favor rests.



When the angels had left them and gone into heaven, the shepherds said to one another, "Let's go to Bethlehem and see this thing that has happened, which the Lord has told us about."

So they hurried off and found Mary and Joseph, and the baby, who was lying in the manger. 17When they had seen him, they spread the word concerning what had been told them about this child, and all who heard it were amazed at what the shepherds said to them. But Mary treasured up all these things and pondered them in her heart. The shepherds returned, glorifying and praising God for all the things they had heard and seen, which were just as they had been told.



(Türkisch)

O günlerde Sezar Avgustus bütün Roma dünyasında bir nüfus sayımının yapılması için buyruk çıkardı.

Bu ilk sayım, Kirinius'un Suriye valiligi zamanında yapıldı. Herkes yazılmak için kendi kentine gitti.
Böylece Yusuf da, Davut'un soyundan ve torunlarından oldugu için Celile'nin Nasıra Kenti'nden Yahudiye bölgesine, Davut'un kenti Beytlehem'e gitti.
Orada, hamile olan nisanlısı Meryem'le birlikte yazılacaktı. Çobanlar ve Melekler Onlar oradayken, Meryem'in dogurma vakti geldi ve ilk oglunu dogurdu. Onu kundaga sarıp bir yemlige yatırdı. Çünkü handa yer yoktu.
Aynı yörede, sürülerinin yanında nöbet tutarak geceyi kırlarda geçiren çobanlar vardı.
Rab'bin bir melegi onlara göründü ve Rab'bin görkemi çevrelerini aydınlattı. Büyük bir korkuya kapıldılar.
Melek onlara, ‹‹Korkmayın!›› dedi. ‹‹Size, bütün halkı çok sevindirecek bir haber müjdeliyorum: Bugün size, Davut'un kentinde bir Kurtarıcı dogdu. Bu, Rab olan Mesih'tir.
Iste size bir isaret: Kundaga sarılmıs ve yemlikte yatan bir bebek bulacaksınız.››
Birdenbire melegin yanında, göksel ordulardan olusan büyük bir topluluk belirdi. Tanrı'yı överek,

En yücelerde Tanrı'ya yücelik olsun,
Yeryüzünde O'nun hosnut
kaldıgı insanlara Esenlik olsun!



dediler. Melekler yanlarından ayrılıp göge çekildikten sonra çobanlar birbirlerine, ‹‹Haydi, Beytlehem'e gidelim, Rab'bin bize bildirdigi bu olayı görelim›› dediler.
Aceleyle gidip Meryem'le Yusuf'u ve yemlikte yatan bebegi buldular. Onları görünce, çocukla ilgili kendilerine anlatılanları bildirdiler. Bunu duyanların hepsi, çobanların söylediklerine sasıp kaldılar. Meryem ise bütün bu sözleri derin derin düsünerek yüreginde saklıyordu.



(Russisch)

В те дни вышло от кесаря Августа повеление сделать перепись по всей земле.
Эта перепись была первая в правление Квириния Сириею. Согласно указу императора, каждый житель Римской империи для облегчения ведения переписи должен был приехать в свой город для регистрации. Так как Иосиф был потомком Давида, он направился из Галилеи, из города Назарета, в Иудею, в город Давидов в Вифлеем, записаться с Мариею, обрученною ему женою, которая была беременна.
Когда же они были там, наступило время родить ей; и родила Мария Сына своего Первенца, и спеленала Его, и положила Его в ясли, потому что не было им места в гостинице.
Неподалеку в поле были пастухи, которые стерегли ночью свое стадо.
Вдруг явился им Ангел Господень, и слава Господня осияла их; Пастухи же очень испугались. Но Ангел сказал им: не бойтесь, я возвещаю вам великую радость, которая предписана всем людям: ибо ныне родился вам в городе Давидовом Спаситель, который и есть Христос, Господь ваш.
Вот вам знак: вы найдете Младенца запеленатого, лежащего в яслях.
И внезапно явилось с Ангелом многочисленное воинство небесное, славящее Бога и взывающее:

слава всевышнему Богу,
и на земле мир,
и в людях благоволение!



Когда Ангелы отошли от них на небо, пастухи сказали друг другу: пойдем в Вифлеем и посмотрим, на то о чём возвестил Господь?
Они поспешили туда и нашли Марию и Иосифа, и Младенца, лежащего в яслях.
Увидев Младенца, рассказали пастухи о явлении Ангела. И все слышавшие дивились тому, что рассказывали им пастухи. Мария же сохранила все слова и всё то что произошло в сердце своём и осмысливала это.
Возвратясь пастухи прославляли и восхваляли Бога за все, что они видели и слышали; ведь все оказалось точно так, как им и было предвещено.



(Französisch)

En ce temps-là, l'empereur Auguste publia un édit qui ordonnait le recensement de tous les habitants de l'Empire. Ce recensement, le premier du genre, eut lieu à l'époque où Quirinius était gouverneur de la province de Syrie. Tout le monde allait se faire recenser, chacun dans la localité dont il était originaire.
C'est ainsi que Joseph, lui aussi, partit de Nazareth et monta de la Galilée en Judée, à Bethléhem, la ville de David: il appartenait, en effet, à la famille de David. Il s'y rendit pour se faire recenser avec Marie, sa fiancée, qui attendait un enfant.
Or, durant leur séjour à Bethléhem, arriva le moment où Marie devait accoucher.
Elle mit au monde un fils: son premier-né. Elle lui mit des langes et le coucha dans une mangeoire parce qu'il n'y avait pas de place pour eux dans la pièce réservée aux hôtes.
Dans les champs environnants, des bergers passaient la nuit pour garder leurs troupeaux. Un ange du Seigneur leur apparut et la gloire du Seigneur resplendit autour d'eux. Une grande frayeur les saisit. Mais l'ange les rassura: N'ayez pas peur:
je vous annonce une nouvelle qui sera pour tout le peuple le sujet d'une très grande joie. Un Sauveur vous est né aujourd'hui dans la ville de David; c'est lui le Messie, le Seigneur. Et voici à quoi vous le reconnaîtrez: vous trouverez un nouveau-né dans ses langes et couché dans une mangeoire.
Et tout à coup apparut, aux côtés de l'ange, une multitude d'anges de l'armée céleste qui chantaient les louanges de Dieu:

Gloire à Dieu au plus haut des cieux!
Et paix sur la terre
aux hommes qu'il aime.



Quand les anges les eurent quittés pour retourner au ciel, les bergers se dirent l'un à l'autre: Allons donc jusqu'à Bethléhem pour voir ce qui est arrivé, ce que le Seigneur nous a fait connaître. Ils se dépêchèrent donc d'y aller et trouvèrent Marie et Joseph avec le nouveau-né couché dans une mangeoire. Quand ils le virent, ils racontèrent ce qui leur avait été dit au sujet de cet enfant.
Tous ceux qui entendirent le récit des bergers en furent très étonnés.
Marie, elle, conservait le souvenir de toutes ces paroles et y repensait souvent.
Les bergers s'en retournèrent, louant et glorifiant Dieu au sujet de tout ce qu'ils avaient vu et entendu: c'était bien ce que l'ange leur avait annoncé.

Wir wünschen allen Menschen, unseren Lesern und Leserinnen besinnliche Festtage.



The First Noel


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Volksaufklärung: Frohes Fest
12/24/2008 01:04 AM

Der Volksaufklärungsblog wünscht allen Lesern ein frohes Fest und ein paar friedliche Tage, auch wenn für Geschenke das Geld fehlt. Zu keiner Zeit zeigt sich die fortschreitende Verarmung breiter Volksmassen drastischer als jetzt.

Posted in Allgemein
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"Die Dreckschleuder": Es ist soweit…
12/24/2008 12:53 AM

Die Geschenke sind verpackt, die Weihnachtskarten sind geschrieben…Zeit für mich, hier für die nächsten drei Tage “dicht” zu machen. Ich wünsche allen Lesern und Besuchern dieser Seite ein angenehmes und friedliches Weihnachtsfest im Kreise der Familie und/oder bei Freunden und Bekannten.

BlackHole am 23.12.2008

weihnachten

Posted in Allgemein Tagged: deutschland
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Lumières dans la nuit: Das Buch
12/24/2008 12:29 AM

Man kann so vielen Menschen nicht einmal mehr ein Buch schenken. Sie würden vergeblich versuchen, das Buch in einen Videorekorder zu stecken.

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Die Gutdenker: Frohe Weihnachten
12/24/2008 12:28 AM

Frohe Weihnachten an Euch alle.

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