Thursday, March 5, 2009

Parteibuch Ticker Feed: 2008-12-30

Parteibuch Ticker Feed: 2008-12-30


Gaza: Erklärung der unterzeichnenden Organisationen
12/30/2008 11:27 PM
aus Österreich

Die unterzeichnenden Organisationen und Vereine verurteilen auf das schärfste das mörderische Vorgehen der israelischen Armee gegen die wehrlose Bevölkerung von Gaza. Vor den Augen der Welt werden Zivilisten kaltblütig bombardiert – Zivilisten, die seit über 18 Monaten durch die Abriegelung von Gaza förmlich ausgehungert worden waren und deren katastrophale humanitäre Situation eigentlich eines Aufschreis der Weltöffentlichkeit bedurft hätte. Bereits nach den ersten Stunden der Angriffe ist eine Opferbilanz von mehr als 195 Toten zu beklagen. Hinter jedem dieser Toten steht ein menschliches Schicksal und trauernde verzweifelte Hinterbliebene. Zahlreiche Frauen und Kinder sind unter den Getöteten.


Ungezählt sind die Verletzten, die in den besonders von der israelischen Blockade betroffenen Spitälern kaum die erforderliche medizinische Hilfe finden können. Auch das Töten von Beamten und Polizisten ist ein Kriegsverbrechen, auch wenn sie Uniformierte sind. Diese sind keine bewaffneten Kämpfer, sondern Angehörige des Verwaltungsapparats.

Wir fordern die Weltgemeinschaft auf, allen voran die arabischen Staaten, die EU, die UNO sowie den neuen US Präsidenten Barak Obama, alles in ihrer Macht stehende zu unternehmen, um dieses Blutbad umgehend zu beenden. Das Gedenkjahr 2008 ist noch nicht zu Ende, und solche Kriegsverbrechen dürfen nicht schweigend zur Kenntnis genommen werden. Der sich ankündigende israelische Wahlkampf darf nicht über die Leichen der Palästinenser geführt werden. Der Krieg gegen den Libanon 2006 hat gezeigt, dass militärische Großoffensiven in keiner Weise einem Friedensprozess förderlich sind. Österreich als Mitglied des Weltsicherheitsrates kommt hier eine besondere Rolle zu. Wir fordern die österreichische Regierung auf diese Verantwortung zu übernehmen. Die bisherige „nicht bindende Erklärung" ist in keiner Weise ausreichend. Das Töten von hunderten Menschen ist ein Massaker gegen die Bevölkerung in Gaza und muss daher eindeutig verurteilt werden.

Wir rufen gleichfalls die europäische und die österreichische Zivilgesellschaft und die Politik auf, ihre Solidarität mit der leidenden palästinensischen Bevölkerung deutlich auszudrücken. Wir appellieren an die Medien eine sachliche Berichterstattung zu führen. Die schrecklichen Bilder, die in diversen internationalen Sendern ausgestrahlt werden, sind aus journalistischer Informationspflicht zu zeigen. Die vorbildliche Initiative „Licht ins Dunkel" bitten wir mit einem Teil der gesamelten Spenden den Spitälern in Gaza zu helfen.

Schließlich appellieren wir an die palästinensischen Organisationen, den Versöhnungsprozess voranzutreiben und zu vertiefen, um die Einheit des palästinensischen Volkes zu bestärken.

Wien, 27.12.2008, aktualisiert am 29.12.2008


Unterzeichnerliste:
Wien, 30.12.2008, 18:00 Uhr


1. Islamische Religionsgemeinde Wien für Wien, Niederösterreich und Burgenland
2. Islamischer Koordinationsrat der muslimischen Vereine in Österreich (ISKORAT, ca. 45 Organisationen)
3. Islamische Föderation Wien IFW
4. Palästinensische Vereinigung Österreich P.V.Ö.
5. Dachverband der Bosniaken in Österreich
6. Islamische Vereinigung Ahlul-Bayt – Österreich, Verband für die schiitischen Vereine
7. UETD Union of European Turkish Democrats
8. Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost (EJJP-Österreich)
9. Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen" (GÖAB)
10. Frauen in Schwarz (Wien)
11. Muslimische Jugend Österreich MJÖ
12. Österreichisch-Arabische Union
13. Islamische Religionsgemeinde Bregenz für Vorarlberg und Tirol
14. Islamische Religionsgemeinde Graz für Steiermark und Kärnten
15. Islamische Religionsgemeinde Linz f. OÖ, RPR und Salzburg
16. Islamisches Bildungs- und Kulturzentrum - Österreich
17. Liga Kultur
18. Gesellschaft für Zusammenkunft der Kulturen (Schura Moschee)
19. „Balkanclub"
20. Ägyptische Gemeinde in Österreich
21. Bildungs- Beratungs- und Kulturzentrum für Migranten
22. Bildungs Förderung (MEKTEB)
23. Bündnis Mosaik
24. Center for Social and Political Studies
25. CIRDE-AUSTRIA - Zentrum der islamischen Forschung Dokumentation und Bildung
26. Eurostudent
27. Forum Muslimischer Frauen Österreich
28. Im Glashaus - Kunst&Kulturpräsentation
29. Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen IMÖ
30. Irakhilfswerk
31. Islamic Supreme Council of Iraq, Vienna Office
32. Islamische Institut Österreich
33. ISV Interkulturelle Studenten Vereinigung
34. JUWA Jugend Föderation Österreich
35. JUWEL - Jugendwerk zum Licht
36. KUGEL Kultur-Geschichte-Literaturverein
37. Kulturverein Al-Andalus
38. Kuturverein Kanafani
39. Liga Kultur Verein für Multi-Kulturellen Brückenbau – Graz
40. Linkswende
41. Menschenfreunde International
42. Muslimischer Akademikerbund
43. Muslimischer Lehrerverein
44. Österreichische Gesellschaft für medizinische Öffentlichkeitsarbeit
45. Österreichische Islamische Föderation
46. Österreichisch-Türkischer Kulturverein für Freundschaft und Solidarität von Sizir u. Umgebung
47. Plattform Islam
48. SIGN KULTUR und JUGEND Verein
49. SOLMIT Solidarisches Miteinender
50. The colourful world of children
51. TULPE Verein für interkulturelle Orientierung
52. Verein für Executives Training von WirtschaftsstudentInnen Aktivitäten-FETA
53. Verein von Immigranten Tunesiens in Österreich (VIT)
54. Voneinander Lernen
55. WAKT Wien Ausbildung, Kultur, Toleranz
Last Updated ( Tuesday, 30 December 2008 )

Quelle: islaminitiative.at

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Ron Paul News & Comments: Obama und Biden planen Kriminelle der Bush-Administration zu schützen
12/30/2008 11:14 PM

Verfahren analog der Nürnberger Prozesse werden als Zeitverschwendung angesehen

Paul Joseph Watson
Prison Planet.com
Montag, 22. Dezember 2008

Deutsche Übersetzung: ronpaul.blog.de

Es war nicht anders zu erwarten mit Obama und Biden, die beide „Wechsel“ versprachen aber bei jedem Schritt in Richtung Amtsübernahme mehr Kontinuität zeigen, jetzt zu verkünden Kriminelle in der Bush-Administration für die Autorisierung von Folter (ein klarer Bruch der US-Verfassung und der Genfer Konvention) vor strafrechtlicher Verfolgung zu schützen.

Als er vom ABC Moderator George Stephanopoulos gefragt wurde, ob hochrangige Mitglieder der Bush-Administration strafrechtlich für die Autorisierung von Gefangenenmissbrauch verfolgt würden, antwortete Biden dass er und Obama sich „auf die Zukunft konzentrieren“ möchten und fügte an: „Ich denke wir sollten nach vorne schauen und nicht zurück.“

Diese Aussage treffen genau ins Mark der gigantischen Verarsche des „Obama Change“ dem Millionen benebelter Amerikaner zum Opfer gefallen sind als sie naiverweise annahmen, dass die Stimmabgabe für das kleinere Übel in irgendetwas anderem resultieren würde als nur mehr Übel.

Wahrscheinlich hatten Göring, Ribbentrop und der Rest der Nazis die bei den Nürnberger Prozessen angeklagt waren einfach nur die falsche Verteidigungsstrategie als sie angaben nur „Befehle befolgt“ zu haben? Sie hätten einfach nur aussagen sollen, dass die Welt „nach vorne und nicht zurück“ blicken sollte und nach juristischer Sichtweise von Biden/Obama wären sie mit einem Freispruch da raus gekommen.

Genauso gut sollten Pädophile und Vergewaltiger von Frauen und Kindern wie die in Abu Ghraib einfach der Polizei sagen, da der Missbrauch und die Vergewaltigung ja nun zurücklag, sollte man einfach darüber hinweggehen und „nach vorne schauen und nicht zurück.“

Obama und Biden, mit ihren de facto Begnadigungen der Foltermeister der Bush-Administration, stellen damit sicher, dass die Dinge die in Abu Ghraib geschehen, inklusive Menschen zu Tode prügeln, Menschen vergewaltigen mit in Säure getauchten Stäben, und sexueller Missbrauch von Kindern, auch in Zukunft ohne Konsequenzen weitergehen.

Natürlich sollten diejenigen, die Kriegsverbrecher vor Strafverfolgung schützen, nicht besser behandelt werden als die Kriegsverbrecher selber, und wenn echter „Wechsel“ nach Amerika kommt, werden Obama und Biden dieselbe Gerechtigkeit erfahren wie Bush, Cheney und Rumsfeld.

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"Die Dreckschleuder": Dann rutscht mal alle gut rein…in's Jahr 2009…
12/30/2008 11:05 PM

Alle Vorbereitungen sind beendet…der Jahreswechsel kann dann mal kommen… Persönlich wünsche ich allen Lesern dieser Seite einen guten Rutsch ins Neue Jahr, Gesundheit und Glück …

jahreswechsel

BlackHole am 30.12.2008 / 21:40 Uhr 
Posted in webseite Tagged: Jahreswechsel
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Freie ArbeiterInnen Union: FAU Berlin setzt Kampagne zur Rücknahme der Kündigung gegen ABM-Kraft bei der ZIM gGmbH fort
12/30/2008 10:09 PM
Seit dem 22. November 2008 protestiert die Freie ArbeiterInnen-Union (FAU) Berlin gegen die Kündigung von Oliver W. bei der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft ZIM gGmbH. Hintergrund der Kündigung ist, dass sich Oliver W. während seiner Probezeit als ABM-Kraft in einer Reinickendorfer Holzwerkstatt der ZIM kritisch zu fehlendem Arbeitsschutz geäußert und sich gegen rassistische Äußerungen positioniert hatte. Gegenüber dem Jobcenter gab die ZIM an, Oliver W. wäre wegen Zuspätkommens gekündigt worden. Gegenüber der Presse bezog sie sich lediglich auf ihr Recht, in der Probezeit ohne Angabe von Gründen kündigen zu können.[Link] [Cache]
SaarBreaker: DEMO-Termine gegen Massaker in Gaza
12/30/2008 09:22 PM

Die folgenden Aufrufe zu Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen stammen vom Muslim-Markt:

  • Frankfurt, 31.12.2008, 13:00-16:00 Uhr an der Hauptwache in Frankfurt/Main vor der Katherinenkirche
  • Saarland, 31.12.2008, 13 Uhr Kundgebung am Brunnen unter der Saargalerie
  • Hamburg, 2.1.2009 um 14.00 Uhr ab der Böckmannstraße und marschieren in Richtung Gänsemarkt - Schura Hamburg
  • Koblenz, 2.01.2009, ab 14:00 Uhr, Herz-Jesu Kirche, Löhrstr. 1a , Koblenz
  • Düsseldorf, 3.01.2009, ab 11.45 Uhr DGB-Haus, Friedrich -Ebert-Straße 35
    Weitere Informationen gibt es hier.
  • Münster, 3.01.2009 um 11:00 Uhr, Treffpunkt am Hauptbahnhof vor dem Conti-Hotel, Anfang um 12:00 Uhr-Abschlussrede um 15:00 Uhr am Prinzipalmarkt
  • München, 3.1.2009 um 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr, Sammelort und Anfang: Odeonsplatz

Thx Kristian.

Angesichts der israelischen Kriegsverbrechen im Gazastreifen, die nicht nur von deutschen Heuchlern befürwortet wird, kann das Massaker in Gaza nur durch Druck auf unsere oberste Heeresleitung durch Demos und Kundgebungen gestoppt werden. Die Friedenspolitiker, die es hoffentlich noch gibt, müssen endlich wach werden!


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SaarBreaker: Zionistische Armee rammt Schiff mit Medizin für Gaza
12/30/2008 09:22 PM

Die israelische Armee lässt in ihrem Völkerrechtswidrigen Kampf gegen die unterdrückten Palästinenser offenbar keine Kriegsverbrechen und Menschenrechtsverletzungen aus. Folgendes berichtet die kölnische Rundschau:

Larnaka/Tel Aviv - Die israelische Marine hat am frühen Dienstag ein Schiff der internationalen Friedensorganisation “Free Gaza” daran gehindert, medizinische Hilfsgüter in den Gazastreifen zu bringen. Nach Angaben von Aktivisten und Reportern an Bord der “Dignity” wurde das Schiff von einem israelischen Patrouillenboot gerammt.

Die verlogene israelische Terrorbande stellt den Sachverhalt natürlich ganz anders da, bestätigt aber, dass Schiffe mit Hilfslieferungen gestoppt werden:

Die “Dignity” habe nach der Aufforderung der Israelis, die Fahrt abzubrechen, plötzlich ein Wendemanöver unternommen, sagte ein Sprecher. Für das israelische Schiff sei das Manöver überraschend gekommen, und es sei dann zu spät gewesen, zu stoppen. So seien die beiden Schiffe kollidiert.

Die Friedensorganisation “Free Gaza” will die Videoaufnahmen vom Zwischenfall veröffentlichen.

Auch hier wird darüber berichtet, dass die israelische Armee ein Schiff mit Hilfsgütern für die Gazabewohner durch Warnschüsse am Anlegen gehindert hat.

Mein Parteibuch gibt “Geschichtsunterricht für Angela Merkel“.


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Querdenkerforum: Dummschwätzer beim Bundesverfassungsgericht
12/30/2008 09:19 PM
Das Bundesverfassungsgericht veröffentlichte am 30.12.2008 eine Pressemitteilung »Bezeichnung als "Dummschwätzer" nicht zwingend eine Beleidigung«.
Darin heißt es: »Es begegnet keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dass das Amtsgericht die Bezeichnung des Zeugen als "Dummschwätzer" als ein ehrverletzendes Werturteil eingeordnet hat.« Das ist bereits gelogen. Es gibt zahlreiche umfangreiche Studien, die unwiderlegbar beweisen, dass "Beleidigung" eben keine Straftat ist, sondern ein bloßes Willkürinstrument, ein Phantomdelikt zur Unterdrückung von berechtigter und notwendiger Kritik. Infolge der fehlenden gesetzlichen Bestimmtheit des §185 StGB, d.h. infolge des Verstoßes gegen den Grundsatz "keine Strafe ohne Gesetz" (nulla poena sine lege, cf. Art. 103 Abs. 2 GG, Art. 7 EMRK, § 1 StGB) ist es schlichtweg unmöglich zu wissen, ob man für eine Äußerung "bestraft" wird. Dieser Umstand wird denn auch weidlich missbraucht, was sich an vollkommen widersprüchlichen Urteilen zu denselben "Beleidigungen" wie z.B. "Idiot" ablesen lässt. Eine "Beleidigung" ist eben "nicht zwingend eine Beleidigung": Das wird einfach grundgesetz- und menschenrechtswidrig im nachhinein vom jeweiligen Gericht nur für den jeweiligen Einzelfall beschlossen.
Und selbst der jetzige Dummschwätzer beim Bundesverfassungsgericht ist ein Paradebeispiel für rettungslose Orientierungslosigkeit, denn das BVerfG hebt damit ja gleich mehrere vorinstanzliche Verurteilungen wegen Beleidigung auf. Wenn schon Richter sich vollkommen widersprechen, wie soll dann der Bürger irgendeine Ahnung haben, ob er "beleidigt" hat resp. wurde?
Immerhin lässt sich der ganze BRD-"Ehrenschutz" noch auf eine Faustregel bringen: "Ehrenschutz ist Täterschutz". Wer also berechtigte und notwendige Kritik vorbringt (etwa bzgl. Abtreibung, bzgl. Blasphemie etc.), der muss damit rechnen, wegen "Beleidigung" verurteilt zu werden. Wer hingegen wegen seiner Bemühungen für Moral und Anstand verspottet wird, der muss das hinnehmen; und falls er dennoch klagt, bleibt er im günstigsten Fall nur auf seinen Kosten sitzen.
Fairerweise ist einzuräumen, dass hiermit das Bundesverfassungsgericht eine jahrzehntelange Tradition wahrt, Unrecht zu sprechen und zu zementieren, und das in möglichst allen Bereichen. Zu den bekanntesten derartigen Fällen gehören die Entscheidungen des BVerfG gegen Menschen im Mutterleib und gegen das Kruzifix. Dementsprechend hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte festgestellt, daß die BRD kein wirksamer Rechtsstaat ist (Az. EGMR 75529/01 v. 08.06.2006).
Zu den wichtigsten Rechtsbeugungen des BVerfG zählt insbesondere das Konkordatsurteil von 1957, wobei das BVerfG unanfechtbar dokumentierte, dass die BRD ein vertragsbrüchiges, schizophrenes Gebilde ist. Laut BVerfG gelte zwar das von Adolf Hitler mit dem Vatikan geschlossene Reichskonkordat in der BRD fort. Allerdings brauche sich die BRD nicht an das Reichskonkordat zu halten, weil das Grundgesetz über dem Völkerrecht und damit auch über dem Konkordat stehe. Die Artt. 25 und 26 GG sind also gem. BVerfG grundgesetzwidrig und folglich nichtig.
Fazit: Der Dummschwätzer beim Bundesverfassungsgericht verschafft den Bürgern erneut die Sicherheit, dass in der Justiz nur grenzenlose, undurchschaubare Willkür herrscht und dass insbesondere Meinungsfreiheit in der BRD eine völlige Illusion ist.[Link] [Cache]
Ron Paul News & Comments: Ron Paul zur Möglichkeit des Ausnahmezustandes(Video)
12/30/2008 09:13 PM

Dr. Paul redet vor dem US-Abgeordnetenhaus über die Möglichkeit eines kriegsrechtsähnlichen Ausnahmezustandes in den USA aufgrund der neuen gesetzlichen Möglichkeiten der Exekutive.

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Tammox: Bundeswitz Deutschland.
12/30/2008 09:08 PM
Da gab es mal Zeiten, in denen international hoch angesehene Fachmänner, wie Karl Schiller oder Helmut Schmidt die ökonomischen Geschicke des Landes lenkten.
Zeiten, als es zwei schwere Ölkrisen mit nachfolgender Weltrezession gab, durch die aber Deutschland besser als fast alle anderen Ländern geführt wurde.
Jetzt ist wieder mal Rezession angesagt - es soll ganz schlimm werden, schlimmer denn je, orakeln, die Prognosen-Fachleute, die aber alle nicht kommen sahen, was dann kam.
Man soll auch vorsichtig mit Prognosen sein - insbesondere, wenn sie die Zukunft betreffen.

Man kann aber was zur Gegenwart sagen.

Gegenwärtig gibt es miese Stimmung in der Politik - folglich sind die Personen, die sich vollkommen aus der Politik raushalten und sich jeder Konkretisierung verweigern am Beliebtesten:
Köhler und Merkel.
Letztere ist eine Frau mit Richtlinienkompetenz, der man stattdessen ebenso gut die Kompetenz für die farbliche Gestaltung der Nasszellen der Kanzleramtspförtner geben könnte.
Übermorgen ist schon wieder Bundestagswahljahr und was hat die angeblich amtierende Person bisher getan?
Nicht eine einzige Idee von ihr ist bekannt geworden - na gut, außer ihrem Pochen auf die Kopfprämie bei der Gesundheitsreform, welche zum Gesundheitsfonds führte, der schon jetzt grandios gescheitert ist.
Staatshilfen zur Finanzkrise, Verbesserungen im Bildungsbereich, finanzielle Erleichterungen für Kinde rund Familien, Bekämpfung der Erderwärmung, Afghanistanstrategie, Föderalismusreform - was auch immer politisch bei der Bundesregierung eine Rolle spielte:

Merkel sah desinteressiert zu, verfolgte mit eingeschlafenen Füßen, wie alles endlos zerredet wurde und setzte sich am Ende auf den Zug des kleinsten Widerstandes.
Das Ergebnis war stets Dasselbe:
Pfusch und Sprünge, die entweder viel zu kurz oder gar in die falsche Richtung gingen.

Die Richtlinienkompetenz eines Kanzlers ist eine schöne Sache, wenn man irgendwas damit anfängt: Brandts Ostpolitik brauchte diese spezielle Autorisierung, Schmidt führte mit eiserner Hand durch Wirtschaftskrisen, Schröder paukte Reformen durch und schmiedete eine Allianz wider die Kriegstreiber um Blair, Bush, Berlusconi und Aznar.

Bevor Merkel selbst Richtlinienkompetenz bekam, hatte sie einmal eine Führungsidee:
Deutschland sollte unbedingt an der Seite ihres liebsten Freundes George Bush mit nach Bagdad einmarschieren.
Dafür machte sie sich stark, platzierte entsprechende Aufsätze in amerikanischen Zeitungen und kroch höchst selbst schleimspurziehend nach Washington - begleitet von Gleitmittel Pflüger.

Was für eine Horrorvorstellung - wäre es nach der derzeitigen Kanzlerin gegangen, stünden jetzt Jungs Jungs in Bagdad.

Nun also Wirtschaftskrise.
Von der Antipolitikkanzlerin ist da nichts zu erwarten - natürlich nicht.
Was weiß Merkel auch schon von Ökonomie?
Nichts natürlich.
Merkel versteht von Wirtschaft ungefähr so viel, wie der durchschnittliche Big Brother-Bewohner von Quantenphysik.
Unglücklicherweise ist der einzige Mensch neben Lothar Matthäus, der noch weniger von Ökonomie versteht als Merkel - Michl Glos - Wirtschaftsminister.

(„Wieso ist eigentlich Glos Wirtschaftsminister geworden? Lothar Matthäus hätte doch auch Zeit gehabt" -Volker Pispers)

Der Mann wurde heute übrigens mit dem "Dinosaurier des Jahres 2008" – Deutschlands peinlichstem Umweltpreis – ausgezeichnet.
„Trotz aller Warnungen vor den ökonomischen Folgen des Klimawandels hat sich der Bundeswirtschaftsminister als hartnäckiger Bremsklotz in Sachen Klima- und Umweltschutz hervorgetan", begründete NABU-Präsident Olaf Tschimpke die Wahl.
Glos wird attestiert "der Atom-Lobbyist in Deutschland" zu sein. Wider besseres Wissen habe er Verunsicherung in der Bevölkerung über eine angebliche Stromlücke geschürt, um die zunehmenden Vorbehalte gegen den Bau neuer Kohlekraftwerke aufzuweichen und für die Atomenergie zu werben. "Gar nicht zu reden von der blödsinnigen Forderung nach einem Billigtarif für Atomstrom", so Tschimpke. Darüber hinaus habe Glos beim Kernstück der europäischen Klimapolitik - dem Handel mit Verschmutzungsrechten - von Anfang an dafür plädiert, dass die Stromkonzerne und möglichst viele Industriezweige auch in Zukunft alle Berechtigungsscheine zum Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase kostenlos erhalten.

Eine Kaskade von hanebüchenen Fehlentscheidungen, die mindestens 50 Jahre rückwärts gerichtet ist, ließ den NABU erblassen.
Erhebliche Entschärfung des Handelssystems mit Zertifikaten, die der Industrie den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid ermöglichen, hatten Glos und Merkel den Strombonzen hinterher getragen.

Zum Schaden der Umwelt, zum Schaden der Verbraucher, zum Schaden der EU, zum Schaden des Staates - aber zum Vorteil der Oligopolisten.
Die Kosten für die Verschmutzungsrechte, die E.on und Co KOSTENLOS von Merkel und Glos bekommen, lassen sie sich allerdings schon jetzt vom Kunden erstatten und behalten die Differenz ein - die Folge:
Rekordgewinn folgt auf Rekordgewinn.
Schon 2007 stellten die GRÜNEN eine entsprechende Studie vor:
Eine neue Studie im Auftrag der grünen Bundestagsfraktion weist überhöhte Gewinne der vier großen Stromversorger, E.on, RWE, EnBW und Vattenfall nach. In den vergangenen sieben Jahren haben sie bereits die Strompreise um 50 bis 70 Prozent erhöht, was zusammen mit den Gaspreiserhöhungen deren Gewinne auf über 18 Milliarden € im Jahre 2007 steigerte. Möglich wurde dies nur, weil die vier Konzerne eine übergroße Marktdominanz besitzen. So beherrschen sie über 90 Prozent der Stromerzeugungskapazitäten. Überhöhte Gewinne fahren sie auch im Netzbetrieb ein. So nehmen alle Energieversorger jährlich alleine 20 bis 23 Milliarden € Netznutzungsentgelte ein, investieren davon aber nur etwa drei Milliarden € in den Ausbau der Netze.
Glos und Merkel sorgten dafür, daß im nächsten Jahr noch dreister kassiert werden konnte.
Die vier großen Energiekonzerne Deutschlands haben ihre Gewinne in den vergangenen fünf Jahren laut dem Entwurf einer Studie der grünen Bundestagsfraktion verdreifacht. Im selben Zeitraum seien die Strompreise um mehr als die Hälfte gestiegen.
Nach dem Rekordjahr 2007, als sich die Konzerngewinne von Eon, Vattenfall, EnBW und RWE auf knapp zwanzig Mrd. Euro summierten, konnten die Unternehmen laut Expertise bis zum Ablauf des dritten Quartals ihren Gewinn im Schnitt um weitere elf Prozent steigern. Auch für das Jahr 2008 deute sich damit trotz Finanzkrise abermals ein Rekordgewinn an, wenn die Zahlen der ersten neun Monate bis zum Jahresende fortgeschrieben würden, heißt es in dem Entwurf der Studie, die unter Federführung von Uwe Leprich von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes erstellt wurde.
Glos sorgt dafür, daß Verschmutzungsrechte weiter vom Staat an die ohnehin Allerreichsten geschenkt werden. Mit dem Bonus für besonders schädliche Branchen in Deutschland und dem Nachlass für die Kohlekraftwerke in Osteuropa noch weit über das Jahr 2013 hinaus ist das Modell ad absurdum geführt.

Wolfgang Roth:

Es ist ein schlechtes Signal für die mühsamen Verhandlungen über den globalen Klimaschutz. Das gilt weniger für die gleichzeitig zu Ende gehende UN-Konferenz in Posen, auf der ohnehin nichts Bahnbrechendes zu erwarten war. Verheerend aber sind die Auswirkungen für das nächste Treffen der Vereinten Nationen in Kopenhagen, wo nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokolls der nächste, entscheidende Schritt gegen die Aufheizung der Atmosphäre erfolgen muss. Länder wie China und Südafrika werden noch weniger bereit sein, ihren herkömmlichen, auf reichlich Kohlenstoff basierenden Wirtschaftspfad zu verlassen. Sie werden mit einiger Berechtigung darauf verweisen, dass das, was den Polen und Ungarn zugestanden wird, allemal auch für sie gilt. Deutschlands Nimbus ist dahin im Klimaschutz. Auf welche Industriezweige sollte der Emissionshandel einwirken, wenn nicht auf die, welche besonders viel Kohlendioxid ausstoßen? Sollen etwa diejenigen das größte Opfer bringen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen? Eine interessante Logik, so nach dem Muster: Der Besitz von Rauschgift ist zwar verboten, eine Ausnahme gilt aber für alle, die Rauschgift nötig haben.

Nüchterner drücken es die Grünen aus:
Die Ergebnisse des EU-Klimapaktes weisen in die falsche Richtung. 90% der Industrie wird vom Kauf der CO 2 -Zertifikate befreit. Damit wird der Lenkungseffekt in Richtung Klimaschutz konterkariert. Besonders CO 2 -trächtige Industrien erhalten dank des Lobbyeinsatzes von Merkel und Gabriel über die geschenkten Zertifikate künftig eine Subvention.

Glos und Merkel - zwei Politiker, die auf geradezu dummdreiste Art dem deutschen Volk schaden, welches allerdings so verblödet ist, daß es in allen Umfragen deren Parteien, die CDU/CSU wieder mit Abstand zur stärksten Fraktion wählen wollen.[Link] [Cache]
Linke Zeitung: Gaza-Soli-Demo gestern in Berlin
12/30/2008 09:08 PM
Die Palästinensische Gemeinde Berlin und die Arabischen Vereinigungen in Berlin hatten für gestern 15 Uhr zu einer Solidaritätsdemo mit der geschundenen Bevölkerung in Gaza aufgerufen, um so zu versuchen, die Welt aufzurütteln und die furchtbaren Kriegs- und Völkerrechtsverbrechen Israels zu stoppen.Als Präambel war vorangestellt:Wir bestellen die Felder, sie verbrennen sie.Wir bauen die Häuser, sie zerstören sie.Wir bringen Kinder zur Welt, sie töten sie.Sie wollen uns das Land und das Leben rauben.Bei Minus-Temperaturen hatten sich gegen 15 Uhr bereits mehrere hundert TeilnehmerInnen, überwiegend PalästinenserInnen, auf dem Adenauerplatz versammelt. Es schien anfangs so, als ob die Bullerei an den Eingangskontrollstellen mit der entwürdigenden und kriminalisierenden Abgrabscherei und Taschenkontrolle (Foto 21) nur wenig zu tun bekämen. Ansonsten hielt sich die Bullerei trotz Anwesenheit von Berlins oberstem Demo-Schikanen-Verfasser, Joachim Haß (Foto1, Mitte), bemerkenswert zurück. Die letzten Polizeiskandale mit unerlaubten Qquarzsandhandschuhen bei ihren Prügelexzessen und anderes waren wohl noch zu frisch.So nach und nach füllte sich der Platz, der seinen Namen nach dem erzreaktionären kalten Krieger, dem mit seiner eigenen Stimme als ausschlaggebende Mehrheit gewählten ersten Bundeskanzler der BRD, Konrad Adenauer (Foto 12 + 13), benannt wurde.Gegen 15:30 Uhr kam vom Lauti die Durchsage, die Demo solle sich zum baldigen Start formieren. Frauen und Kinder sollten sich zur Demospitze begeben, die Männer sich dann im Anschluß einreihen. Dann wurden noch einige Polizei-Auflagen durchgegeben und los ging's, den Ku-Damm entlang in Richtung Wittenbergplatz. Endlich, denn viele waren vom Warten bereits durchgefroren.[Link] [Cache]
Sachsen-Sumpf: LfV-Chef vorgeladen…
12/30/2008 09:04 PM

Der parlamentarische Untersuchungsausschuss zur Aktenaffäre (Sachsen-Sumpf) in Sachsen vernimmt am 6. Januar die Spitzen des Geheimdienstes. Bislang ist allerdings noch nicht klar, ob der frühere Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) persönlich vernommen wird. Für den Nachmittag des selben Tages ist der aktuelle LfV-Chef vorgeladen. Die Vernehmung ist „grundsätzlich öffentlich", teilte der Landtag am heute mit. Es muß allerdings damit gerechnet werden, dass Teile der Vernehmung unter Ausschluss der Öffentlichkeit erfolgen.

Die Aktenaffäre hatte im Frühsommer 2007 als Korruptionsaffäre begonnen. Damals tauchten im Internet Berichte auf, wonach Dokumente des Verfassungsschutzes Hinweise auf ein Netzwerk der Organisierten Kriminalität im Freistaat enthielten. Dieses reicht bis in die Politik und Justiz hinein. In den bisherigen Ermittlungen wurden die Vorwürfe noch nicht belegt.

Posted in medien, Politik Tagged: dresden, sachsen, sumpf
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Lurusa Gross: Ich habe Statistiken nie leiden können
12/30/2008 08:55 PM

Diese hier müssen sein, so schlimm wie sie sind. Im Tod gibt es keinen Unterschied oder doch?

Vielleicht andere Ursachen, Herkunft,Glaube oder aus Landraub

Opfer in Israel und Palästina im Vergleich

Nachdem hier gestern ein paar Worte zur Geschichte Palästinas und den zionistischen Terrororganisationen, die sich heute Israel nennen, gesagt wurden, soll hier nun ein Vergleich der Opfer erfolgen, die der Aufstand der Palästinenser gegen die zionistischen Besatzer gekostet hat. Diese geben einen Hinweis bei der Beurteilung der Frage der Angemessenheit von militärischen Handlungen.

Seit dem Beginn des gerade von Ehud Barak befohlenen und mit größtmöglicher Heimtücke ausgeführten Massakers in Gaza starben etwa vier Israelis und etwa 400 Palästinenser. Und wie sah das vorher aus? Während des jüngsten sogenannten "Waffestillstandes" wurden etwa 200 Palästinenser von zionistischen Terroristen unter dem Banner Israel ermordet, jedoch von Palästinensern kein Israeli. Und wie sah das vorher aus?

Seit dem Jahre 2000 starben bei dem Aufstand der Palästinenser 1.062 Israelis und mindestens 4.876 Palästinenser, wovon 129 israelische und 1.050 palästinensische Kinder waren. 386 Palästinenser und keine Israelis sind Opfer gezielter israelischer Mordanschläge - sogenannter "Targeted Killings" geworden. 8.341 Israelis und 33.034 Palästinenser wurden verletzt. Israel hat 10.756 Palästinenser als politische Gefangene eingesperrt und Palästina hält einen einzigen Israeli politisch gefangen. Von 1955 bis 1992 ergingen 65 UN-Resolutionen gegen von Israel begangenes Unrecht und keine gegen Palästina. Seit 1967 hat Israel 18.147 palästinensische Häuser abgerissen, die Palästinenser hingegen kein israelisches. Während es 223 eindeutig illegale israelische Siedlungen auf dem Land von Palästinensern gibt, hält kein einziger Palästinenser israelisches Land besetzt.

Schon die bloßen Zahlen zeigen eine ganz andere Wirklichkeit als die westlichen Massenmedien von dem, was in Palästina los wirklich ist. Die wirklichen Terroristen sind nicht von Hamas, sondern von der Regierung Israels. Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser.

Grafisch kann sich das anschauen und findet die Quellen dazu bei If Americans knew.

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politplatschquatsch: Oh ja, stand by me!
12/30/2008 07:34 PM
Eine gelungene Hommage. Ein seltener Fall, in dem das Youtube-Video mehr hält als es anfänglich verspricht. Ohhhoho, stand by me, stand by me shalalla stand by me. Gerade heute in dieser herzlos-kalten Zeit kriegführender Wickelköpfe. [Link] [Cache]
Deutschland Debatte: Keine Lösung der (Finanz)krise in Sicht
12/30/2008 07:33 PM

Ein bemerkenswerter Artikel erschien in SPON: “Steinbrück warnt vor neuer Wachstumsblase”. Steinbrück: “Wir sollten verhindern, dass eine Politik des billigen Geldes wieder eine neue kreditfinanzierte Wachstumsblase entstehen lässt” und meint damit dass der Wirtschaftsaufschwung in den USA über billiges Geld finanziert werden soll. Genau dies kritisierte DD vor einigen Tagen und sah, wie Steinbrück, die Gefahr dass, ähnlich Greenspan, ein Scheinreichtum vorgespiegelt wird, der sich leider als Desaster herausstellte.

Dabei ist die Strategie so einfach, dass sie auch einem Kleinkind einfallen würde:

Schritt 1: verführe die Bürger zum Schlaraffenland alles sich leisten zu können
Schritt 2: verleihe billiges Geld
Schritt 3: das Wachstum springt an, Fabriken ( so sie im Heimatland sind ) müssen produzieren
Schritt 4: Arbeiter werden wieder gebraucht, der kreditierte Aufschwung startet
Schritt 5: Rückzahlung der Kredite.

Eine Störung in der Kette, und schon zerbricht das gesamte System zu dem, was man heute Finanzkrise nennt.

“Was wir machen, muss intelligent sein, generationengerecht und eine Zukunftsrendite versprechen”, sagte Steinbrück dem Bericht zufolge. Wie wahr Herr Steinbrück und wie ratlos! Ihre Ratlosigkeit zeigt, Sie haben den Knackpunkt der Wirtschaftsordnung erkannt: die Sättigung der Menschen mit Waren ist nur noch über solche Waren zu leisten, die sich diese Menschen normalerweise niemals kaufen könnten! Sie kaufen sich also begehrenswerte Überflüssigkeiten.

So lässt sich kein Wirtschaftssystem reformieren! Ich sage es ungern, aber in diesem Punkt haben Sie recht!

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SaarBreaker: Das Massaker in Gaza geht weiter
12/30/2008 07:22 PM

Da Massenmedien wie die Tagesschau den Anweisungen zur Nachrichtenunterdrückung aus Gaza natürlich brav Folge leisten und anstelle von echten Bildern mit den Massakern der zionistischen Terrorbande in Gaza auftragsgemäß bestellte Propaganda zeigen, gibt es nun hier im Parteibuch Video-Nachrichten aus Gaza.

Offizielles Kriegsziel soll jetzt, wie schon 2006 beim Angriffskrieg gegen den Libanon, ein "Krieg bis zum bitteren Ende" - auf das Wort Endsieg verzichtet man derzeit noch - sein, der das Ziel hat, die gewählte Regierung von Gaza, die Hamas, zu vernichten. Natürlich ist das Wahlkampfzielen dienende Massaker an der Bevölkerung von Gaza sinnlos. Das Gegenteil wird erreicht, der Widerstand der Palästinenser gegen die zionistischen Terrorbanden wächst durch den Bombenterror unter der Flagge von Israel nur, wie dieses Video von vorgestern zeigt:

Militärisch - oder "sicherheitspolitisch", wie die Terroristen das nennen - führt der Terror natürlich zu gar nichts. Seit dem Beginn des Hi-Tech-Bombenterrors starben vier Israelis an den primitiven Selbstbau-Raketen des palästinensischen Widerstands, und damit mehr als in den Monaten zuvor. Das Massakrieren von 400 Palästinensern durch Israel im Gaza-Streifen ändert daran natürlich nichts. Und brechen wird das den palästinensischen Widerstand, siehe oben, natürlich auch genauso wenig, wie es den Widerstand gebrochen hat, dass Israel während des von den Massenmedien sogenannten Waffenstillstandes 200 Palästinenser ermordet, Unzählige weitere verletzt, verhaftet und gefoltert und eine Hungerblockade über Gaza verhängt hat.

Inennpolitisch hat der zionistische Bombenterror der Terroristenchefin Zipi Livni bisher jedoch genutzt. Ihre Popularität bei der blutrünstigen Meute, die sich in Israel Wähler schimpfen, ist durch die Massaker gestiegen. Außernpolitisch hat der zionistische Terror mit High-Tech-Bombern bisher dagegen vor allem erreicht, dass die Marionetten an den Fäden von Israel, Mahmud Abbas und Husni Mubarak, als Verräter bloßgestellt und das Regime von Israel selbst ein weiteres Mal als ein Haufen brutaler Kriegsverbrecher entlarvt wurde.

Da über Bilder und Videos die westlichen Medien Selbstzensur und Nachrichtensperre verhängt haben, ist anzuraten, sich aus anderen Quellen zu informieren, wie z.B. bei dem vom US-Stützpunkt Qatar sendenden Al Jazeera, dem aus dem Libanon sendenden Al Manar oder beim deutschen Programm des iranischen Senders IRIB. Weitere aktuelle Videos aus Gaza lassen sich bei Youtube finden.

Blogs aus Gaza finden sich im Palestine Blogs Aggregator. Wer sich nicht einseitig informieren will und sich auch aus erster Hand informieren möchte, sondern nach guter Sitte "audiatur et altera pars" darauf Wert legt, sich auch die Sichtweise der Hamas anzusehen, der kann sich auch mal direkt im englischsprachigen Al-Qassam Forum umschauen. (Quelle: Mein Parteibuch)


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Mein Parteibuch Blog: Opfer in Israel und Palästina im Vergleich
12/30/2008 07:20 PM

Nachdem hier gestern ein paar Worte zur Geschichte Palästinas und den zionistischen Terrororganisationen, die sich heute Israel nennen, gesagt wurden, soll hier nun ein Vergleich der Opfer erfolgen, die der Aufstand der Palästinenser gegen die zionistischen Besatzer gekostet hat. Diese geben einen Hinweis bei der Beurteilung der Frage der Angemessenheit von militärischen Handlungen.

Seit dem Beginn des gerade von Ehud Barak befohlenen und mit größtmöglicher Heimtücke ausgeführten Massakers in Gaza starben etwa vier Israelis und etwa 400 Palästinenser. Und wie sah das vorher aus? Während des jüngsten sogenannten “Waffestillstandes” wurden etwa 200 Palästinenser von zionistischen Terroristen unter dem Banner Israel ermordet, jedoch von Palästinensern kein Israeli. Und wie sah das vorher aus?

Seit dem Jahre 2000 starben bei dem Aufstand der Palästinenser 1.062 Israelis und mindestens 4.876 Palästinenser, wovon 129 israelische und 1.050 palästinensische Kinder waren. 386 Palästinenser und keine Israelis sind Opfer gezielter israelischer Mordanschläge - sogenannter “Targeted Killings” geworden. 8.341 Israelis und 33.034 Palästinenser wurden verletzt. Israel hat 10.756 Palästinenser als politische Gefangene eingesperrt und Palästina hält einen einzigen Israeli politisch gefangen. Von 1955 bis 1992 ergingen 65 UN-Resolutionen gegen von Israel begangenes Unrecht und keine gegen Palästina. Seit 1967 hat Israel 18.147 palästinensische Häuser abgerissen, die Palästinenser hingegen kein israelisches. Während es 223 eindeutig illegale israelische Siedlungen auf dem Land von Palästinensern gibt, hält kein einziger Palästinenser israelisches Land besetzt.

Schon die bloßen Zahlen zeigen eine ganz andere Wirklichkeit als die westlichen Massenmedien von dem, was in Palästina los wirklich ist. Die wirklichen Terroristen sind nicht von Hamas, sondern von der Regierung Israels. Israel führt einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser.

Grafisch kann sich das anschauen und findet die Quellen dazu bei If Americans knew.

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Mein Parteibuch Blog: Massaker in Gaza gehen weiter
12/30/2008 07:20 PM

Da Massenmedien wie die Tagesschau den Anweisungen zur Nachrichtenunterdrückung aus Gaza natürlich brav Folge leisten und anstelle von echten Bildern mit den Massakern der zionistischen Terrorbande in Gaza auftragsgemäß bestellte Propaganda zeigen, gibt es nun hier im Parteibuch Video-Nachrichten aus Gaza.


Offizielles Kriegsziel soll jetzt, wie schon 2006 beim Angriffskrieg gegen den Libanon, ein “Krieg bis zum bitteren Ende” - auf das Wort Endsieg verzichtet man derzeit noch - sein, der das Ziel hat, die gewählte Regierung von Gaza, die Hamas, zu vernichten. Natürlich ist das Wahlkampfzielen dienende Massaker an der Bevölkerung von Gaza sinnlos. Das Gegenteil wird erreicht, der Widerstand der Palästinenser gegen die zionistischen Terrorbanden wächst durch den Bombenterror unter der Flagge von Israel nur, wie dieses Video von vorgestern zeigt:

Militärisch - oder “sicherheitspolitisch”, wie die Terroristen das nennen - führt der Terror natürlich zu gar nichts. Seit dem Beginn des Hi-Tech-Bombenterrors starben vier Israelis an den primitiven Selbstbau-Raketen des palästinensischen Widerstands, und damit mehr als in den Monaten zuvor. Das Massakrieren von 400 Palästinensern durch Israel im Gaza-Streifen ändert daran natürlich nichts. Und brechen wird das den palästinensischen Widerstand, siehe oben, natürlich auch genauso wenig, wie es den Widerstand gebrochen hat, dass Israel während des von den Massenmedien sogenannten Waffenstillstandes 200 Palästinenser ermordet, Unzählige weitere verletzt, verhaftet und gefoltert und eine Hungerblockade über Gaza verhängt hat.

Inennpolitisch hat der zionistische Bombenterror der Terroristenchefin Zipi Livni bisher jedoch genutzt. Ihre Popularität bei der blutrünstigen Meute, die sich in Israel Wähler schimpfen, ist durch die Massaker gestiegen. Außernpolitisch hat der zionistische Terror mit High-Tech-Bombern bisher dagegen vor allem erreicht, dass die Marionetten an den Fäden von Israel, Mahmud Abbas und Husni Mubarak, als Verräter bloßgestellt und das Regime von Israel selbst ein weiteres Mal als ein Haufen brutaler Kriegsverbrecher entlarvt wurde.

Da über Bilder und Videos die westlichen Medien Selbstzensur und Nachrichtensperre verhängt haben, ist anzuraten, sich aus anderen Quellen zu informieren, wie z.B. bei dem vom US-Stützpunkt Qatar sendenden Al Jazeera, dem aus dem Libanon sendenden Al Manar oder beim deutschen Programm des iranischen Senders IRIB. Weitere aktuelle Videos aus Gaza lassen sich bei Youtube finden.

Blogs aus Gaza finden sich im Palestine Blogs Aggregator. Wer sich nicht einseitig informieren will und sich auch aus erster Hand informieren möchte, sondern nach guter Sitte “audiatur et altera pars” darauf Wert legt, sich auch die Sichtweise der Hamas anzusehen, der kann sich auch mal direkt im englischsprachigen Al-Qassam Forum umschauen.

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Mordor & Company: Offener Brief des Komponisten Elias Davidsson an die Bundeskanzlerin
12/30/2008 07:17 PM
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Angela Merkel,

Betr. Ihre heutige Schuldzuweisung an die palästinensische Hamas

Meine verstorbenen Eltern waren anständige Juden. Sie wurden aus ihrer Heimat Deutschland von den "christlichen" Nazis vertrieben, weil sie nicht dem "Herrenvolk" der Stunde angehörten. Ich wurde in Palästina geboren. Unsere lieben Nachbarn in Jerusalem wurden von den "jüdischen" Nazis aus ihrer Heimat vertrieben, weil sie auch nicht dem "Herrenvolk" der Stunde angehörten. Das Gazastreifen, das größte Gefängnis der Welt, ist mit Stacheldraht umgeben und wird von Juden bewacht, die dafür sorgen, dass die vertriebenen Palästinenser nicht das jüdische Blut durch ihre Anwesenheit verseuchen. Das vierfüßige Zeichen von Deutschland hat sich bei den israelischen Juden zum Zionstern umgewandelt. Es bekleidet ihre Panzer und Angriffsflugzeuge und sorgt dafür, dass Palästinenser nicht zwischen jüdischen Nazis und Judentum unterscheiden können.

Weder Sie noch ich haben das moralische Recht, Leute, die nicht die minimalsten Menschenrechte genießen, zu kritisieren. Obwohl ich es bedauere, dass Hamas israelische Siedlungen beschießt, weil dieses Vorgehen nicht zur Befreiung von Palästina führen kann, habe ich Verständnis für die Verzweiflung der Gazaner, die ohne Hoffnung auf eine Befreiung leben müssen. Die Bewohner von Gaza brauchen unsere moralische und aktive Unterstützung, damit sie ihre Freiheit gewinnen. Wir können nur von freien Menschen verlangen, dass sie sich an ethische Maßstäbe halten sollen.

Sie sollten sich als deutsche Bundeskanzlerin schämen, die jüdischen Nazis gegen eine arme Bevölkerung von Flüchtlingen zu unterstützen. Sind sie etwa ein getarnter Antisemit, der Juden ein goldenes Seil schenkt, damit sie sich aufhängen können?

Als Zeichen meiner Missachtung übersende ich Ihnen symbolisch eine Tasse, die ebenso symbolisch mit Kinderblut gefüllt ist: Blut von palästinensischen Kindern, christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens.

Elias Davidsson
Ein Palästinenser jüdischer Abstammung
53347 Alfter

Elias Davidsson wurde in Palästina geboren, lebte ab 1962 in Island und seit Juli 2008 in Deutschland. Er komponiert seit früher Kindheit, hat Klavier und Komposition in Köln, Freiburg und Basel studiert. Seine Werke werden in der Schweiz, Deutschland, Frankreich und Island aufgeführt. Er spielt Klavier, Akkordeon und Lithophon.
Im Rahmen seiner Tätigkeit als Klavierlehrer, Mus
ik pädagoge und Chorleiter komponierte Davidsson zahlreiche Stücke für seine Schüler und Chöre. Mittlerweile sind weit über 20 Sammlungen für Klavier, Streichinstrumente und Holzblasinstrumente mit seinen Kompositionen für Kinder im Eigenverlag Tonar-og-steinar erschienen. Seine Werke sind weit in Europa verbreitet, besonders aber in der Schweiz, in Deutschland, Holland, Dänemark und Island. Elias Davidsson setzt sich auch intensiv für die Menschenrechte ein.

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Linke Zeitung: "Gernika in Gaza"
12/30/2008 07:08 PM
Augenzeugenbericht vom 1. Tag der israelischen Bombenangriffe auf Gaza:Pablo Picasso hat mit seinem Bild Guernica gegen die Bombardierung der baskischen Stadt Gernika (spanisch: Guernica) und seiner Zivilbevölkerung während des spanischen Bürgerkriegs protestiert und damit das wohl bekannteste Antikriegsbild geschaffen.Palästinensische Frauen und Kinder fliehen nach einem der Bombenangriffe der israelischen Luftwaffe [Foto: AlJazeera.net, GALLO/GETTYVittorio Arrigoni, italienischer Staatsbürger und Mitglied der Menschenrechtsorganisation International Solidarity Movement (ISM), lebt in Gaza. Für ihn waren die Bombardements auf Gaza, die Stadt mit der höchsten Bevölkerungsdichte der Welt, als ob (bildlich gesprochen) Gernika (erneut) Wirklichkeit werden würde .>> GARA, 30. Dezember 2008 << (http://www.gara.net/paperezkoa/20081230/114132/es/Gernika-Gaza)Mein Appartement in Gaza liegt direkt am Meer. Es hat einen Panoramablick, der meine Moral trotz des elenden Lebens unter der Blockade immer wieder aufbaut. Das war so bis heute morgen, als alle Dämonen vor meinem Fenster tobten. Heute morgen wurden wir in Gaza vom Lärm der abgeworfenen Bomben geweckt. Viele von ihnen schlugen nur wenige hundert Meter von meinem Haus entfernt ein.Einige meiner Freunde wurden von Bomben getroffen. Im Moment liegt die Zahl der Toten bei 210, aber die Zahl wächst dramatisch. Es ist ein beispielloses Gemetzel. Sie haben den Hafen, der sich gegenüber meines Hauses befindet, bis auf das Fundament zerstört und Polizeistationen in Schutt und Asche gelegt. Ich habe gehört, dass die westlichen Medien begriffen haben und die Pressemeldungen der israelischen Streitkräfte zurückweisen, nach denen das Ziel nur Hamas Terroristen seien, die mit chirurgischer Präzision getroffen werden. >[Link] [Cache]
Obama: Eine Weltkrise in sechs Monaten?
12/30/2008 07:07 PM

Von Knut Mellenthin

Weiß der kommende Vizepräsident der USA mehr als die Öffentlichkeit – oder wollte er sich nur mit dummem Geschwätz wichtig machen? Auf einer Wahlveranstaltung vor Spendenwerbern in Seattle am 19. Oktober hatte Joe Biden einen hochdramatischen Auftritt als Hellseher: „Merkt euch meine Worte", sagte er. Es wird keine sechs Monate dauern, bevor die Welt Barack Obama testet, wie sie es mit John Kennedy gemacht haben." „Denkt daran, ich habe hier gestanden und das gesagt, auch wenn ihr euch sonst an nichts erinnert, was ich gesagt habe. Passt auf, wir kriegen eine internationale Krise, eine ‚gemachte' Krise, um den Mut dieses Burschen auf die Probe zu stellen. Und er wird wirklich harte Entscheidungen... – ich weiß nicht, was das für Entscheidungen sein werden, aber ich verspreche euch, es wird passieren. Als Schüler der Geschichte und als jemand, der unter sieben Präsidenten gedient hat, garantiere ich euch, dass es passieren wird." (1)

John McCain ließ daraufhin Bidens apokalyptischen Redeausschnitt als Werbefilm verbreiten mit dem Schlusstext: „It doesn't have to happen. Vote John McCain." Obama beeilte sich, das rätselhafte Prophetenspiel seines Vize als „rhetorische Schnörkel" abzutun, und ging nicht weiter darauf ein. Biden selbst behauptete am 22. Oktober, er habe eigentlich nur darauf aufmerksam machen wollen, dass Obama jeder eventuellen Krise besser gewachsen sein würde als sein Rivale. „Jeder neue Präsident wird auf die Probe gestellt, ob Demokrat oder Republikaner." (CNN, 24.10.2008)

Bidens Äußerungen sind indessen unmissverständlich. Mit seinen mehrfachen dramatischen Wiederholungen – „ich garantiere euch", „merkt euch meine Worte", „ich verspreche euch" – hat er gewiss keine allgemeinmenschlichen philosophischen Betrachtungen vortragen wollen. Aufschlussreich ist der Hinweis auf John F. Kennedy und die Zeitspanne von einem halben Jahr. Am 15. April 1961, gut sechs Monate nach der Wahl Kennedy's zum 35. Präsidenten der USA, begann mit vorbereitenden Luftangriffen die Invasion in der Schweinebucht. Das Militärabenteuer war ein von der CIA gesteuerter Versuch, mit Hilfe einer Truppe kubanischer Exilsöldner die revolutionäre Regierung Fidel Castros in Havanna zu stürzen. Die Planer hatten sich dabei an anderen CIA-gelenkten Staatsstreichen wie dem Sturz des antiimperialistisch-nationalistischen iranischen Regierungschefs Mosaddeq 1953 und der guatemaltekischen Regierung unter Jacobo Arbenz Guzmán 1954 orientiert. Während diese beiden Unternehmen erfolgreich waren, brach die Landung in der Schweinebucht schon nach drei Tagen durch den Widerstand der kubanischen Revolutionsmilizen und der sie unterstützenden bewaffneten Bevölkerung zusammen...............

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Konsumpf: Am Rande beobachtet, kritische Edition
12/30/2008 07:07 PM

Wo Licht ist, da ist auch Schatten, und den will ich in meinen heutigen Randbeobachtungen nicht aussparen. Im als-ob-leben?-Blog macht sich der Autor grundlegende kritische Gedanken zur aktuellen Lage und Situation, gerade auch im Angesicht der „ Finanzkrise", die von vielen Mainstreammedien noch arg verniedlicht wird. Gerne wird dort ja auch der Eindruck vermittelt, dass die Politik, unsere Regierung, alles im Griff habe und planvoll handele. Und die Kinder bringt der Weihnachtsmann…:

wenn man sich in diesen tagen quer durch den mainstream von print- und onlinemedien arbeitet, so ist die polarisierung im angesicht des kommenden jahres 2009 nicht zu übersehen - während auf der einen seite wahlweise bilder von scharfkantigen eisbergen, unermesslichen abgründen und verheerenden großbränden dominieren (die durch die krise generierten bilder werden hoffentlich in bälde einmal von psychohistorikern näher betrachtet werden), lässt sich die verfassung der anderen seite auf einen begriff bringen: “crisis? what crisis?” und allerhöchstens wird eine - inzwischen immerhin von “klitzeklein” auf “etwas größer” mutierte - rezession zugestanden, nach der aber “alles wieder so sein wird wie vorher”.

letzteres lässt sich mit halbwegs funktionierenden wahrnehmungsfähigkeiten nur als drohung begreifen. weiter mit dem zwang zum exponentiellen wachstum, weiter mit der umverteilung von unten nach oben, mehr konsum, mehr straßen, mehr autos, mehr müll. und vor allem mehr psychophysisches elend bei der ungebremsten expansion der dingwelt. das ist nicht nur der wunsch der “eliten”, sondern auch derjenige ihrer medial sedierten und konsum als sinnstiftend empfindenden braven untertanen, für deren idealtypische form das wort “ich-ag” die am treffendsten auf den punkt bringende metapher darstellt.

horst_koehlerIn die gleiche Kerbe, also der Verdrängung und Verharmlosung, schlug auch unser Bundespräsident Horst Köhler in seiner an Weltfremdheit kaum zu überbietenden Weihnachtsansprache – da darf sich niemand über Politikverdrossenheit wundern. Entsprechend hart gehen einige Blogs auch mit ihm & seiner Rede ins Gericht. Duckhome drückt es direkt aus: „ Köhler, halt’s Maul", die NachDenkSeiten widmen diesem „Phänomen" gleich zwei Beiträge: „ Köhlers Weihnachtsansprache: Beliebig und belanglos" und „ Bundespräsident Köhler stützt die Propaganda der Regierenden, statt dem Volk mit einem ehrlichen Wort beizuspringen":

Insbesondere Horst Köhler muss wegen seiner engen Verflechtung mit diesem Milieu [der Finanzwelt] gewusst haben, dass sich die Hauptverantwortlichen der Bundesregierung, nämlich Bundeskanzler Schröder, Bundeswirtschaftsminister Clement und der damalige Bundesfinanzminister Eichel zu Beginn des Jahres 2003 mit den Spitzenvertretern der Finanzwirtschaft trafen.
Schon damals, zu Beginn des Jahres 2003 hatten die Verantwortlichen in der Bundesregierung mit den Spitzen der Banken und der Versicherungswirtschaft darüber beraten, wie man die Kredite notleidender Banken auf eine Auffanggesellschaft, eine so genannte „Bad Bank" auslagern, bündeln und als Wertpapiere verpacken und weiterverkaufen könnte. Damals wurde beraten, der Staat solle als Entlastung für die Risiken einstehen und eine Garantie abgeben.
Schon damals war also erkennbar, dass es riesige Risiken gibt und schon damals gab es das unverschämte Begehren, solche von privaten Wirtschaftssubjekten erzeugten Risiken auf uns Steuerzahler abzuladen.
Ein in Finanzfragen bewanderter und eng mit der Finanzwirtschaft verflochtener Bundespräsident musste auch diesen Vorgang kennen.

Ach ja, die Wirtschaftskrise, dieses Thema wird uns 2009 sicher ordentlich in Atem halten. In England gab es zum Jahresende noch mal einen richtigen Kaufrausch, da viele Kaufhäuser Rabatte von bis zu 90% anboten. Dennoch, die Aussichten auch in Großbritannien sind düster: „ Torschlusspanik":

In Großbritannien wird gewarnt, dass der Konsumrausch zum Jahresende zur Verödung der Einkaufszonen führen könnte. Gegenwärtig scheint die Maxime des guten, also systemstabilisierenden Handelns zu sein, möglichst viel zu konsumieren. Wer kauft, dient der Gesellschaft oder deren Wirtschaftssystem, das gilt auch für Vorschläge, wie die Konsumkraft der Menschen verbessert werden kann. Egal was, Hauptsache, der Laden läuft, und Morgen ist ein anderer Tag. Das ist Panik, vor allem eine Panik, die nichts besser macht, denn der bedingungslose Konsum, das Leben auf Pump, das Schwelgen in hohen Renditen, hat schließlich die Krise hervorgebracht.

Woolworth muss trotzdem ein Viertel seiner Häuser schließen, andere Ketten folgen oder sind bereits gefolgt, die Preise sollen weiter fallen, die Verluste steigen. Ende des nächsten Monats dürfte jedes zehnte Geschäft in den Einkaufsstraßen der Städte leer stehen, wird gewarnt. Die Schulden der Geschäfte und Ketten steigen, die Gewinne sinken.

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Radio Utopie: Steinmeier soll zum Teufel gehen
12/30/2008 07:03 PM

Die grösste Flasche im AA seit den 60ern.. Jetzt hat er erst ein Riesenmassaker abgewinkt, alles versaut was intelligente Wesen behutsam (doch eindringlich) versucht haben an Normalität (nicht Korruption und Krieg) im Nahen Osten zu erwirken, und jetzt fängt er an (um seine geliebte Mittelmeerunion zu retten) mit jedem zu telefonieren, nur nicht mit dem Gazastreifen oder der Hamas.
So sehen Vermittlungskünstler aus.


 


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Abzocknews: "Dummschwätzer" muss nicht strafbar sein
12/30/2008 06:55 PM
Wann ist ein Schimpfwort eine Beleidigung? Das Verfassungsgericht überrascht mit einer so simplen wie weitreichenden Begründung: Inhalt und Anlass sind entscheidend - wer “Dummschwätzer” sagt, kann straffrei davonkommen. Ein erstaunliches Plädoyer für die Redefreiheit. Quelle: Spiegel.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Hartz-4-Empfänger: Keine Sanktionen ohne ordentlichen Vorabhinweis
12/30/2008 06:05 PM

Wie sozialleistungen24 berichtet, muss die Arge vor Leistungskürzungen auf die beabsichtigte Sanktion vorher hinweisen:

"Wenn Ihr als ALG 2 Empfänger gar nicht oder nicht pünktlich zum vereinbarten Meldetermin bei der ARGE oder der Arbeitsagentur erscheint, können die Regelleistungen nur dann gekürzt werden, wenn von der ARGE schriftlich und formal richtig darauf hingewiesen wurde. Wenn dies nicht geschehen ist dürfen keine Sanktionen verhängt werden. Besonders Wichtig ist, daß bei dem Anschreiben auf die Rechtsfolgen korrekt hingewiesen worden ist."

Das geht auf ein Urteil des Sozialgerichts Ulm (AZ: S 10 AS 2799/08 ER) zurück. Die Rechtsfolgenbelehrung muss in den Akten der zuständigen ARGE dokumentiert werden, ein einfacher Aktenvermerk reicht nicht aus. Und die Belehrung muss genau den Teil des Gesetzestextes angeben, auf den sich die Sanktion stützt. Das bedeutet hoffentlich mehr Klarheit im undurchsichtigen Rechtsdschungel.

Und Norman, Glückwunsch zum neuen Design! :) Schwarz-Rot ist ein starker Kontrast, wirkt sehr klar, das Rot macht die Site lebendig. Wirkt auf mich klarer als die alte Farbwahl. Nur mit dem Headermotiv kann ich nichts anfangen, das passt zu Wohn- und Lifestylethemen. Aber zu sozialen Fragen wie ALG? Bitte nicht als meckern missverstehen. Die Site ist eine wichtige Quelle, gerade darum würde ich die Ausrichtung auch mit dem Header verdeutlichen.

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politplatschquatsch: Wer ist der Doktrinär?
12/30/2008 05:33 PM
Man kann es so sehen: "Eine Waffenruhe mit der palästinensischen Hamas lehnt Israel ab." Oder so: "Hamas-Sprecher Radwan stellte klar, dass seine Organisation Israel weder anerkennen noch irgendwelche Konzessionen machen werde."[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Ich bin der Drehrumbum
12/30/2008 05:33 PM
Und sie dreht sich doch. Ja, ja, natürlich die Erde. Das ist schließlich ein Naturgesetz. Aber noch etwas rotiert: die „Gewaltspirale in Nahost". Angesichts der Beharrlichkeit mit der sie bemüht wird, könnte man glauben, auch sie sei ein Naturgesetz, das nach folgendem Prinzip funktioniert: Die Palästinenser sind für nichts verantwortlich, und Israel hat sie durch „unverhältnismäßige Gewaltanwendung" in Gang gesetzt.[Link] [Cache]
SaarBreaker: Willkommensparty für Christian Klar in Berlin
12/30/2008 05:21 PM

Schäubles Geschwafel über Terroristen in Deutschland wird Realität: Die Entlassung des Ex-Terroristen Christian Klar wurde in Berlin gefeiert.

Willkommensparty fuer Christian Klar in Berlin
Bildquelle: BILD

Mehr bei der Axel-Springer-Presse, die sich in ihrem Blättchen “BILD” ausführlich mit dem ehemaligen RAF-Terroristen beschäftigt. Es würde mich nicht einmal wundern, wenn BILD demnächst Christian Klar zum Helden der Nation erklärt.


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Mordor & Company: Mubaraks Dolchstoß
12/30/2008 05:17 PM

junge Welt, Dienstag, 30. Dezember 2008 / Ausland / Seite 6

Mubaraks Dolchstoß

Enthüllungen über Rolle des ägyptischen Geheimdienstes beim Überfall auf Gaza sorgen in Kairo für Tumulte. »Höchste Alarmbereitschaft« verfügt

Von Jürgen Cain Külbel

Die innenpolitische Lage in Ägypten spitzt sich zu. In Folge der israelischen Bombardements im Gazastreifen und der Haltung Kairos dazu wächst die Kritik in großen Teilen der Bevölkerung; am Montag versetzte das Innenministerium in Kairo die Sicherheitskräfte in höchste Alarmbereitschaft. Jegliche antiisraelischen Proteste sollten unterbunden werden, verlautete in der Hauptstadt... [mehr]

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Volksaufklärung: Jahreswechsel
12/30/2008 05:15 PM

2009 steht vor der Tür und damit ein neues Jahr im Kampf gegen Meinungsunterdrückung und für freie Volksaufklärung. Der Kampf wird dank Gesetzesverschärfungen von Staatsseite mit härteren Bandagen geführt werden. Dies sollte jedoch kein Grund sein, die Flinte ins Korn zu werfen. Diese Seite wird 2009 umgestaltet und noch aktueller werden. Außerdem bekommt sie einen Mirror. Schwerpunkt wird weiterhin die Aufklärung gegen die Agenda-Gesetzgebung und der Kampf gegen Mobbing und Willkür sein. Durch weitere Verlinkungen wird sie auch eine größere Informationsvielfalt bieten und sich mit anderen Plattformen freier Berichterstattung vernetzen. Ziel soll eine unabhängige Aufklärung der Bürger durch freie Bürger und nicht durch abhängige Presse sein. Nur das Internet bietet hierfür die Möglichkeiten.

Posted in Allgemein
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Politik und Panorama: Landtagswahl Hessen - positive Überraschung nicht ausgeschlossen
12/30/2008 05:15 PM

Auch wenn sich die Springerpresse sicher ist, dass die hessische Landtagswahl am 18.Januar 2009 schon entschieden ist, kann man Zweifel an dieser Vorhersage anbringen.

Roland Koch ist nach wir vor eher unbeliebt bei der hessischen Wählerschaft und er kann keine positive Bilanz seiner Regierungszeit vorweisen. Über die Schulpolitik, die Vernachlässigung des ländlichen Raums, den miserablen Finanzdaten des hessischen Haushalts bis zu seinen demagogischen Äußerungen gegenüber Migranten, hat er viele in Hessen gegen sich aufgebracht.

Er sollte sich daher nicht wundern, wenn er am 18. Januar erneut einen Denkzettel erhält. Der neue Spitzenkandidat der hessischen SPD erhält jedenfalls auf öffentlichen Auftritten unerwartet große Aufmerksamkeit und kann sich in seinem Bekanntheitsgrad kontinuierlich verbessern.

Auf der Internetplattform der SPD-Publikation "Vorwärts" ist nun ein Artikel erschienen, der klarmacht, welche Alternativen die hessische SPD und ihr neuer Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel anzubieten haben.

Der hessische SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel hält an seiner Forderung fest, dass im Kampf gegen die Wirtschaftskrise starke Schultern einen größeren Beitrag leisten müssen. Es müsse über Wege zur Beteiligung großer Vermögen an den Krisenlasten nachgedacht werden, etwa die Wiedereinführung der Vermögensteuer, sagte er im Interview im „Tagesspiegel“.

Auch wenn viele mit einer Niederlage für die SPD in Hessen rechnen, ist der Spitzenkandidat der SPD, Thorsten Schäfer-Gümbel, zuversichtlich. „Ich habe jetzt noch 22 Tage bis zur Wahl. Die werde ich nutzen“, sagte er im Interview im Berliner „Tagesspiegel“ am Dienstag. Die Sozialdemokraten hätten sich in der Geschichte der Bundesrepublik stets als die „Kraft erwiesen, die Wirtschaftskrisen am besten meistern kann“, fügte er hinzu. Roland Koch hingegen sei alles andere als wirtschaftskompetent, so Schäfer-Gümbel. Er sei Lobbyist einer neoliberalen Ideologie, „welche die tiefere Ursache der heutigen Finanz- und Wirtschaftskrise ist.“

Große Vermögen müssen ihren Beitrag leisten

Mit Blick auf die Bekämpfung der Wirtschaftskrise und der Finanzierung des milliardenschweren zweiten Konjunkturpakets der Bundesregierung gehe es nun um die Frage, wie die Belastungen in diesem Land verteilt würden. Es sei völlig inakzeptabel, „dass die Mittelschicht und die Facharbeiter oder deren Kinder die Zeche alleine zahlen müssen“, sagte er. Auch wenn seine Forderung nach einer Anleihe für Wohlhabende derzeit keine Mehrheiten finde, ist Thorsten Schäfer-Gümbel überzeugt, dass dieser Vorschlag in die richtige Richtung weist. Starke Schultern müssten einen größeren Beitrag leisten. „Der Beitrag der großen Vermögen in diesem Land an den gesellschaftlichen Lasten ist für die Sozialdemokratie ein Thema über die Hessenwahl hinaus.“

Investitionen in "richtige Richtung" lenken

Es sei Ziel der Sozialdemokratie für soziale Gerechtigkeit zu sorgen. Eine Steuerreform müsse seiner Meinung nach dafür sorgen, eine „Entlastungen der unteren und mittleren Einkommen durch eine Belastung der Reichen gegen zu finanzieren, damit der Staat keine Einnahmen verliert.“ Zusätzlich sprach er sich dafür aus, Empfängern sozialer Transferleistungen eine Beihilfe oder einen Zuschlag zu zahlen. Schäfer-Gümbel verwies hierbei auf einen Vorschlag des rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck, der sich für eine dreizehnte Monatszahlung aussprach.

Entscheidend sei aber auch, dass Deutschland nun in die „richtige Richtung“ investiere, in Kindergärten, Schulen und Krankenhäuser. Weitere Investitionen müssten in Energieeffizienz fließen, in erneuerbare Energien, moderne Kraftwerkstechnologie und in den öffentlichen Personennahverkehr.

Für Hessen schließe er letztlich keine Option aus, „abgesehen von einer großen Koalition unter Roland Koch“, sagte Schäfer-Gümbel: „Ich glaube, dass wir in Hessen nur noch eine positive Überraschung auslösen können.“

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scusi!: Aschke Nazis Angriffsplan für die Bodenoffensive in Gaza enthüllt
12/30/2008 05:11 PM
rhbl

Weil in Israel alles käuflich ist, konnte die Hamas den unten abgebildeten Angriffsplan für die Bodenoffensive „Bleigießen" im Internet erwerben. Scusi! hat auf dem grauen Markt auch eine Kopie erwischt. Die IDF-Planungen ähneln denen, die seinerzeit vor dem Angriff der US-Armee auf Bagdad von BND-Agenten auf einem Bierdeckel aus dem Irak geschmuggelt wurden. „Das hätten wir uns doch gleich denken können" sagte mein Kamerad, als ich das Geheimpapier auf dem Tisch vorsichtig vor seinen Augen ausrollte:


A1

Demnach sollen die Eliteeinheiten der israelischen Panzerstahlsärge, je 500 „himmlische Wagen" namens „Merkava" in zwei Keilen von Südosten her angreifen. Sie sollen an den Stellen den Gazastreifen bis zum Mittelmeer durchschneiden, an denen früher die israelischen Siedlungen lagen. So sollen Waffentransporte der iz al-Din-Verbände von Rafah nach Norden frühzeitig unterbunden und die Hamas-Kommunikationsleitungen im Gazastreifen zackig durchtrennt werden.

Von Nordosten her sollen massenhaft israelische Bodentruppen der „Stern-Gruppe" in den nagelneuen Mannschaftstransportpanzern Gaza-Stadt angreifen und im Gaza-Häuserkampf Mann gegen Mann vor den laufenden Kameras der Weltpresse (Al Arabia, Al Jazeera-TV, ARD, BBC, CNN, ZDF) ihren speziell israelischen Mut und die bekannte Tzahal-Tapferkeit unter Beweis stellen. Dafür müssen sie allerdings in Kalaschnikow-Schussweite aus ihren Blechwannen kriechen. Viel Glück! Es sind ja nur ein paar tausend Reservisten.

Glaubt man Ehud Olmert kann in zehn Tagen alles vorbei sein: „Hamas und Islamischer Jihad haben noch 1000 Kassam-Raketen. Täglich werden davon hundert verpulvert. Dann kommen wir. Wir haben tausendmal mehr Sprengstoff und können den ganzen Gazastreifen samt Bewohnern vor laufenden Kameras pulverisieren. Das machen wir auch trotz dem arabischen Genöle, weil unseren perversen Piloten das Töten aufgrund einer entsprechend abartigen Veranlagung des israelischen Volkes besonders viel Spaß macht.[Link] [Cache]
Josh Groban: Awake
12/30/2008 04:55 PM
Am frühen Silvestermorgen zeigt 3sat um 6.00 Uhr einen Live-Konzert-Mitschnitt von dem großartigen amerikanischen Star-Bariton Josh Groban, den man als Liebhaber von großen Melodien und Premium-Crossover auf keinen Fall verpassen sollte:

Josh Groban: Awake

Energy Solutions Arena, Salt Lake City, USA, 2007


Hier ein kleiner teaser auf Josh Grobans wunderbare Stimme:


You are loved - Josh Groban - MyVideo[Link] [Cache]
Neuerungen 2009: Das ändert sich im neuen Jahr
12/30/2008 04:54 PM
Das Jahr 2009 beginnt mit einer Reihe von Änderungen: die neue Besteuerung von Erbschaften, der neue Gesundheitsfonds oder höhere Verkehrs-Bußgelder. Die Netzeitung stellt das Wichtigste in mehreren Teilen vor. Quelle: Netzeitung.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Ermittlungen: Verdacht auf Politiker-Lustreise
12/30/2008 04:54 PM
Eine Reise des Aufsichtsrates der Essener Entsorgungstochter EBE könnte ein juristisches Nachspiel haben. Wie die Staatsanwaltschaft Köln am Montag bestätigte, wird zurzeit geprüft, ob Ermittlungen wegen des Verdachts auf Untreue und Betrug eingeleitet werden müssen. Quelle: derwesten.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Meinungsfreiheit: Vietnam geht gegen kritische Blogger vor
12/30/2008 04:54 PM
Die Regierung in Vietnam geht gegen unangepasste Blogger vor. Internet-Journalisten drohen mehrere Jahre Haft und hohe Geldstrafen, wenn sie gegen die politische Haltung des Staats anschreiben. Einer derjenigen, die sich trauen zu widersprechen, bekommt die Härte der Herrschenden zu spüren. Quelle: Welt.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Aus für die Modedroge: "Spice" wird verboten
12/30/2008 04:54 PM
Die Modedroge “Spice” soll noch im Januar verboten werden. Die Drogenbeauftragte des Bundes, Sabine Bätzing, kündigte eine entsprechende Eil-Verordnung an. Diese könne in etwa zwei Wochen in Kraft treten. Die Herstellung, der Handel und der Besitz seien dann verboten, sagte Bätzing. Quelle: tagesschau.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Abzocknews: Anbieter tuneclub.de wirbt mit Free-SMS, die alles andere als "free" sind
12/30/2008 04:54 PM
SMS kostenfrei über das Internet versenden zu können, ist eine tolle Sache, und wir nennen auf unserer Infoseite empfehlenswerte Free-SMS-Anbieter mit oder ohne Anmeldung. Doch auf dem Markt tummeln sich auch zahlreiche schwarze Schafe, auf die man gerade im nachweihnachtlichen Überschwang schnell hereinfallen kann. Quelle: teltarif.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Inflation: Preise steigen im Jahresschnitt um 2,6 Prozent
12/30/2008 04:54 PM
Im Jahr 2008 ist die Teuerungsrate in Deutschland auf 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Sie erreichte damit den höchsten Stand seit 14 Jahren. Das klingt allerdings schlimmer als es ist – denn seit einigen Wochen fallen die Inflationsraten wieder. Ein Preissturz bei Benzin, Diesel und Heizöl dämpfte die Preise im Dezember deutlich. Quelle: Welt.de / [...][Link] [Cache]
Abzocknews: Geld zurück trotz Lehman-Pleite
12/30/2008 04:54 PM
Jetzt haben sie es Schwarz auf Weiß: Die Kommunen und Kreise, die Geld durch die Pleite der US-Bank Lehman Brothers verloren hatten, werden entschädigt. Ein Geldregen in Millionenhöhe für Städte wie Münster, Frechen und den Kreis Borken. Quelle: WDR.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Abzocknews: AMD entlässt mehr Mitarbeiter als vorgesehen
12/30/2008 04:54 PM
Von 500 Entlassungen im laufenden Quartal war zunächst im vorgeschriebenen Quartalsbericht (10-Q) die Rede, nun hat AMD der US-Börsenaufsicht SEC im einem Zwischenbericht (8-K) etwa 100 zusätzliche Entlassungen gemeldet. Die Kosten für die Restrukturierung der Firma inklusive der Folgekosten für die Entlassungen und für Vertragsauflösungen stiegen von 50 auf 70 Millionen Dollar. Quelle: Heise.de / [...][Link] [Cache]
Dolphin Telecom: Großer Auftritt, jetzt Insolvenzantrag
12/30/2008 04:54 PM
Die Firma Dolphin Telecom hat wie jetzt bekannt wurde bereits vor einigen Wochen Insolvenzantrag gestellt. Das Unternehmen präsentierte erst vor etwas mehr als einem Jahr eine Handysoftware, die laut eigener Darstellung automatisch “die jeweils günstigste Verbindung wählt”: Hierfür wurde für jedes Telefonat der Mobilfunktarif des Kunden mit einem Dolphin-Angebot verglichen, das dann über Callthrough oder [...][Link] [Cache]
Eingeständnis von Fehlern: Ackermann hat «Vermögenseinbußen erlitten»
12/30/2008 04:54 PM
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank gibt zu, Fehler gemacht zu haben. Bei den Sparern entschuldigen will er sich jedoch nicht. Schließlich hätten seine Mitarbeiter «ganz tolle Arbeit» geleistet. Quelle: Netzeitung.de / Zum Artikel [Link] [Cache]
Nachtrag zu: Die Geschichte der Protokolle
12/30/2008 03:26 PM
Aus ebenso aktuellem Anlass hier noch der 2. Teil aus meinem früheren (privaten) Blogpost:

Das Existenzrecht von Juden und Palästinensern


Wenn ich hier und heute von Antisemitismus und Judenverfolgung-und vernichtung spreche, kann ich dabei das Schicksal der Palästinenser nicht ignorieren. Es ist eine Lüge, dass Araber und Muslime die Feinde der Juden, sind. Die Palästinenser sind es aber, die seit der Gründung des Staates Israel ihres Lebensraums beraubt werden. Und um diesen Landraub zu vertuschen werden die Muslime einfach kollektiv zu Terroristen gemacht und unter Generlverdacht gestellt.

Muslime sind die neuen "Juden" unserer Zeit.
Das Unrecht, das Palästinenser durch Besatzung, Entrechtung und Vertreibung durch das israelische Apardheits-Regime erleiden müssen, macht sie und ihre Verbündeten erst zu Feinden der Juden. Die Tatsache jedoch, dass dieses Unrecht von einem etablierten Unrechtssystem ausgeht und nicht von "den Juden" als "natürliche Feinde" der Araber und Muslime, wird genauso verschleiert wie der Mythos gesponnen , dass jeder Araber und Muslim ein Feind der Juden, Gefahr für die freiheitliche Demokratie und potentieller Terrorist sei.

Die Israellobby, die vorgibt für den Schutz und die Verteidigung der Juden zuständig zu sein, tut ihren Teil dazu, den Konflikt zu mystifizieren und das Feindbild aufrechtzuerhalten, während sie einzig und allein im Auftrag jener agiert die das Ziel verfolgen, die geopolitische Vorherrschaft der USA und ihrer Verbündeten im Nahen Osten und in der ganzen Welt zu sichern, zu expandieren und sich die Ressourcen der Welt anzueignen.

Siehe auch die Kriegslobby von T:I:Steinberg

Dies sollte auch denjenigen klar sein, die sich gestern wie heute der bedingungslosen Solidarität gegenüber Israel verschrieben haben und dabei meinen, den Juden ihre Solidarität zu bekunden. Sie machen sich zu Komplizen der eigntlichen Antisemiten, gegen die sie vorgeben sich zu positionieren.

Aufklärung über die Situation in Israel ist also dringend erforderlich, hier in Europa wie in den USA und ich bin froh dass auch so einflussreiche Menschen wie Jimmy Carter Klartext sprechen.

Nichts ist schädlicher für diese wichtige Aufklärungsarbeit als das Einbrignen und Beimischen jüdischer Weltverschwörungstheorien und antisemitischer Propaganda.

Laut Aussage der israelischen Sprachwissenschaftlerin Professor Dr. Rachel Giora ist es so, dass-

die Mehrheit der Israelis der Kriege und der Besatzung überdrüssig ist. Jüngste Umfragen
zur hp von Rachel Giora
zeigen, dass über 60 Prozent der Israelis für den Rückzug von allen oder den meisten der besetzten palästinensischen Territorien und für die Errichtung eines palästinensischen Staates sind. Wie Mina Zemach, Israels führende Meinungsforscherin, herausfand, sind 63 Prozent der Israelis für einen unilateralen Rückzug. 69 Prozent wünschen die Räumung aller oder der meisten Siedlungen. In einem demokratischen Staat hätte das die Leitlinie für die amtierende Regierung sein sollen. In Israel aber ist die Regierung von expansionistischen Zielen getrieben. Frieden steht nicht auf dem Programm.

Quelle

Professor Giora war wesentlich am Zustandekommen des Aufrufs von rund 200 israelischen Wissenschaftlern beteiligt, die darin gegen die US-amerikanischen Vorbereitungen zu einem Angriff auf den Irak und gegen die Unterstützung der Israelischen Regierung protstiert hatten.

siehe link



Aviv Geffen
und wer einmal die Massen vor Begeisterung jubeln gesehen hat wenn Aviv Geffen bei einem seiner Rockonzerte in Israel zu Frieden und Gerechtigkeit aufruft, wundert sich darüber dass sich scheinbar so wenig bewegt in diesem Konflikt.


Ich schließe mit den Worten von Jeff Halper, der Teilnehmer an einer der letzten Free Gaza Aktionen war und die gleichwohl ein Aufruf an alle engagierten, gewissenhaften Journalisten sind:


Die größte Einsicht, die ich auf unserer Reise und in der Zeit danach gewonnen habe: Ich konnte
Jeff Halper
verstehen, warum Israelis "es nicht kapieren". Unsere Medienlandschaft ist mit Leuten besetzt, die es besser wissen müssten, aber es nicht besser wissen wollen. Sie fühlen sich in einem von Politikern gebauten Glashaus wohler als bei einer kreativen Aufgabe: Nämlich um Verständnis dafür zu ringen, was zum Teufel im Gaza-Streifen und in der Westbank los ist.

Trotzdem habe ich die Botschaft an meine israelischen Landsleute klar formuliert: Entgegen der Aussage unserer politischen Führung gibt es eine politische Lösung für den Konflikt und Partner für den Frieden. Wir sollten es niemandem erlauben, den Konflikt zu mystifizieren oder uns gar dazu hinreißen lassen, ihn als "Kampf der Kulturen" darzustellen.

Die Palästinenser sind nicht unsere Feinde. Deshalb rufe ich meine Mit-Israelis auf, der Sackgassen-Politik einer bankrotten Führung den Rücken zu kehren und gemeinsam mit palästinensischen Friedensaktivisten zu erklären: Wir weigern uns, Feinde zu sein! Als die unendlich stärkere Partei im Konflikt und als einzige Besatzungsmacht müssen wir Israelis für unsere fehlgeschlagene Unterdrückungspolitik Verantwortung übernehmen.


J eff Halper ist der Direktor des israelischen Komitees gegen Hauszerstörungen - Israeli Committee Against House Demolitions ICAHD

Aus: Wochenzeitung "Freitag", Nr. 21, 9. Oktober 2008


Siehe auch:
NICHT IN UNSEREM NAMEN!
Erklärung der "Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost" (Österreich) 2008 1. zum politischen Zionismus und 2. zum Staat Israel und seiner Besatzungs- und Siedlungspolitik.
Text der Erklärung

sowie:
Rolf Verleger. Ist Nächstenliebe Antisemitisch

Bildmontage by Abha

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Hatte eigentlich vor, hier mal wieder irgendwas Satirisches zu posten; aus aktuellem Anlass jedoch (da in der Blogospäre immer wieder thematisiert) will ich heute nochmal kurz die Entstehungsgeschichte der "Protokolle" aufzeigen, in Kürze zusammengefasst und mit Links zum Weiterstudieren versehen:

Aufklärung und ihre schlimmsten Entstellungen


, Es lebte einmal ein kluger und engagierter Pariser Rechtsanwalt Maurice Joly, der wollte mit seinem 1864 in Belgien erschienenen Buch "Dialog in der Hölle'' das französische Volk aufrütteln und vor der Diktatur Napoleons III. warnen. Anhand von 25 satirische Dialogen, in denen sich Montesquieu und Machiavelli einen fiktiven Streit liefern, klagt das Buch Kaiser Napoleon III. an, die in der französischen Revolution erkämpften Freiheiten wieder abschaffen zu wollen.

Während Montesquieu den Part des Verteidigers der bürgerlichen Freiheiten und humanistischen Werte sprach, verkündete Napoleon III. durch den Mund Machiavellis seine despotischen und zynischen Ansichten: Politik und Moral seien Gegensätze, Macht und Recht seien identisch. Wörtlich spricht er zu Montesquieu: "Ihr Fehler ist, dass sie das Volk achten. Sie haben keine Ahnung, wie dumm es ist.''

Das Buch stand in Frankreich auf dem Index und Maurice Joly wurde dafür neben einer hohen Geldstrafe zu 2 Jahren Kerker verurteilt.

Nun trug es sich so zu, dass 1868 ein wertekonservativer Preuße, namens Herrmann Goedsche, ein Bismarck und Napoleon-Verehrer und Antisemit, sich das Schriftstück von Joly zu eigen machte und es unter dem Pseudonym "Sir John Retcliffe" in einen Roman mit dem Titel "Biaritz" "hineinpanschte", in dem nun aber anstelle von Montesquieu und Machiavelli 12 Jüdische "Stammesführer" die Hauptrolle spielten, welche sich auf einem Prager Friedhof trafen, um an den Fäden der Weltherrschaft zu spinnen, und die gleichwohl für die Entstehung des Kapitalismus als auch für die russische Oktober-Revolution verantwortlich waren. Ein fiktives Streitgespräch, welches in Form einer Satire aufklärerisch die Mechanismen der Diktatur entlarven und aufzeigen sollte, wie leicht ein totalitärer Herrscher die Schwächen der Demokratie für sich nutzen kann, wenn er nur ein geeignetes Feindbild kreiert - wird zu einem jüdisch-bolschewistischen Weltverschwörungpamphlet "verwurstet".

http://www.retcliffe.ablit.de/zion/zion.htm


Vermischung von Fakten mit Fiktion

Was in "Biaritz" noch als fiktive Geschichte publiziert wurde, tauchte 1876 in einer russichen Hetzschrift als Tatsachenbericht auf. Kurz darauf wird dieser dann auch in Deutschland, Frankreich und Österreich verbreitet.

Die letzte Version der "Protokolle der Weisen von Zion", die schließlich weltweit verbreitet wurde, stammt aus dem Buch "Das Große im Kleinen", erschienen 1905, von Sergej Nilus. Ich zitiere aus einem Referat von Günter Mergel und Michael Enderlein:

Der Antichrist kommt

[...] Einen weiteren Zusatz in den Protokollen haben wir Nilus zu verdanken: die
Vermischung der Juden mit den Freimaurern, den Illuminaten, anderen Orden und Logen.
Die russische Intelligenz war damals liberal eingestellt und forderte demokratische Reformen vom Zarenhaus. Zuerst wurden die Protokolle dazu benutzt, die Unzufriedenheit großer Bevölkerungsgruppen mit der zaristischen Bürokratie gegen die angebliche weltweite jüdische Verschwörung zu richten. Nachdem ihre wahre Herkunft aufgedeckt werden konnte, wurden die Protokolle in Russland offiziell verboten, um dann kurz vor und während der Oktoberrevolution eine Wiederbelebung durchzumachen. Die Konkurrenten Lenin und Kerenski wurden nun gleichermaßen als jüdische Agenten in die Protokolle eingebaut. Diese Versionen erfuhren weltweite Verbreitung in den englischsprachige Tageszeitungen TIMES und MORNING POST. 1920 erschienen die Protokolle in einer großen amerikanischen Tageszeitung, die Henry Ford gehörte. Die englische Times und Ford distanzierten sich später von ihren Veröffentlichungen, und v. a. die Times trug viel dazu bei, den wahren Charakter der Protokolle und deren Ursprung aufzudecken. In jedem Land wurden die Protokolle in den jeweiligen Vorworten anders interpretiert. So galten die Protokolle in den USA als Dokument der britischen Verschwörung, in England als deutsch-jüdische, in Frankreich als US-britische und in Japan wurde die jüdisch-freimaurerische Verschwörung für die Bedrohung aus China verantwortlich gemacht.

Ab 1929 gehörten die alleinigen Rechte an dem Buch der Partei NSDAP, die etwa 40 Auflagen der Protokolle herausbrachte. Aus einem Vorwort von Theodor Fritsch: "Eines aber ergibt sich als unabweisbare Forderung aus diesen 'Protokollen': Das Judentum darf nicht länger unter uns geduldet werden! Es ist eine Ehrenpflicht der gesitteten Nationen, dieses räudige Geschlecht auszuscheiden, da es schon durch seine Anwesenheit alles verpestet, die Völker geistig und seelisch krank macht, gleichsam die geistige Luft vergiftet, in der wir atmen ... Mit der Ausscheidung des Judentums würde mit einem Schlage ein Großteil der Übel verschwinden, an denen die Kulturvölker heute kranken. Die 'Protokolle' enthalten ja die umfänglichsten Geständnisse, wie alle die Zeitnöte durch die dämonischen Machenschaften der Volks- und Staatsverwüster künstlich genährt und gezüchtet wurden." (Fritsch S. 76-77; Hervorhebung im Original)


Seit ihrem ersten Erscheinen wurden die Protokolle angezweifelt, auf ihren Wahrheitsgehalt hin untersucht und bekämpft. Im Herbst 1934 kam es in Bern zu einem aufsehenerregenden Prozeß gegen die schweizerischen Herausgeber der Protokolle, nachdem die dortige jüdische Gemeinde Anzeige wegen Verstoßes gegen das Bernische Schundgesetz erstattete. Der Richter verhängte Geldstrafen und sagte in seinem Schlußwort: "Ich hoffe, es werde eine Zeit kommen, in der kein Mensch mehr begreifen wird, wieso sich im Jahre 1935 beinahe ein Dutzend sonst ganz gescheiter und vernünftiger Leute vierzehn Tage lang vor einem bernischen Gericht über die Echtheit oder Unechtheit dieser sogenannten 'Protokolle' die Köpfe zerbrechen konnten, die bei allem Schaden, den sie bereits gestiftet haben und noch stiften mögen, doch nichts anderes sind als ein lächerlicher Unsinn."

Quellen und weiterführende Links:

http://www.asta.tu-darmstadt.de/referate/zoon/zoon02/zion.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Protokolle_der_Weisen_von_Zion


Das Komplott- Die Geschichte der „Protokolle" als Comic von Will Eisner

Aus einem Artikel von Andrea Naica-Loebell auf Telepolis:

Wann immer eine Gruppe von Menschen dazu gebracht werden soll, eine andere zu hassen, bedient man sich der Lüge, um den Hass zu entfachen und ein Komplott zu rechtfertigen. Das Ziel ist schnell gefunden, denn der Feind ist immer der andere.

So beginnt der Comic "Das Komplott". Will Eisner schildert mit den für ihn typischen, sehr lebendigen und fast filmhaften Zeichnungen die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des antisemitischen Pamphlets, das einst gefälscht wurde, um Zar Nikolaus II. gegen die Modernisierer aufzubringen, und seither seinen bislang ungebremsten Siegeszug durch die Welt antrat (The Protocols of the Elders of Zion).

Weiterlesen auf Telepolis


Es ist ausreichend dokumentiert, zu welchem Horror die "Protokolle" in der Welt bereits geführt haben, umso unbegreiflicher ist es, dass sie trotzdem heute noch so populär sind, und das auch bei engagierten Menschen, die nichts Böses im Sinn haben sondern glauben, einen echten Blick hinter den Vorhang der Weltpolitik zu erhaschen.

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Mein Parteibuch Blog: Geschichtsunterricht für Angela Merkel!
12/30/2008 03:19 PM

FDJ-Sekretärin Angela MerkelIn einem Artikel mit Titel “Merkel macht Hamas für Eskalation verantwortlich” berichtete die Tagesschau gestern Abend nach einem Telefongespräch von Angela Merkel mit Gotteskrieger Ehud Olmert: “Bundeskanzlerin Angela Merkel sieht die alleinige Schuld an der neuen Eskalation der Gewalt im Nahen Osten bei der radikal-islamischen Hamas.” Weiter wurde Vize-Regierungssprecher Thomas Steg mit den Worten zitiert:

“Die Bundeskanzlerin legt Wert darauf, dass bei der Beurteilung der Situation im Nahen Osten Ursache und Wirkung nicht vertauscht werden oder Ursache und Wirkung nicht in Vergessenheit geraten”

Nehmen wir mal für einen Augenblick an, Angela Merkel würde selbst daran glauben was sie sagt, und ihre Worte wären nicht die von ihr gewohnte Heuchelei. Dann klingen die Worte von Thomas Steg doch recht vernünftig. Denn damit, dass Ursache und Wirkung der Situation im Nahen Osten nicht vertauscht werden dürfen, hat Angela Merkel völlig Recht.

Also los! Welche Ursache hatte die Nakba? Welche Ursache hatten die zahlreichen dazugehörenden Massenmorde wie der in Deir Yassin?

Diese Ereignisse sind wesentliche Ereignisse in der Entstehungsgeschichte des Konfliktes zwischen den Bewohnern Palästinas und zionistischen Terrororganisationen wie Irgun und Lehi, die bis heute den Staat Israel prägen, und sie geben Aufschluss über Ursache und Wirkung der Situation im Nahen Osten. Die ebenso brutale wie banale Wahrheit ist, dass Terroristen aus einem religiösem Wahn heraus, der sich hinter der Flagge des Zionismus verbarg, einen Völkermord an den Palästinensern verübt haben, ihnen ihr Land geraubt und sie vertrieben haben.

Und bis heute dürfen die Vertriebenen und ihre Nachkommen nicht zurück in ihre Heimat, damit die zionistischen Terroristen nicht Gefahr laufen, in einem laizistischen Staat “Palästina” in die Minderheit zu geraten. Während die Vertriebenen keine Entschädigung für die an ihnen verübten Verbrechen und ihr geraubtes Land erhielten, wurden die Terroristen im zionistischen Staat zu Helden erklärt, bekleideten höchste Ämter im Staat und raubten nach und nach mehr Land. Landräuber wurden von den zionistischen Terroristen aus der ganzen Welt nach Palästina eingeladen und setzten den Landraub ständig fort. Inzwischen haben sich die zionistischen Terroristen fast des ganzen Landes bemächtigt und die Bewohner Palästinas in kleine Ghettos, eineinhalb Millionen allein in das Freiluftgefängnis Gaza, zwangsumgesiedelt.

Angela Merkel behauptet nun also, Hamas hätte die alleinige Schuld, was in Anbetracht der Geschichte schon deshalb nicht stimmen kann, weil Hamas zur Zeit der Ursache der Gewalt noch nicht einmal existiert hat. Angela Merkel braucht also dringend Geschichtsunterricht. Weil Angela Merkel aber keine Lust hat, sich wirklich mit Ursache und Wirkung auseinanderzusetzen, macht sie die Einschränkung “an der neuen Eskalation der Gewalt”.

Auch das ist jedoch eine glatte Lüge. Die Freiheitskämpfer der Hamas und das radikal-zionistische Regime von Israel hatten eine Waffenstillstandsvereinbarung geschlossen, die die zionistische Terrorbande permanent gebrochen hat. Zum einen hat die zionistische Terrorbande eine Blockade zur Aushungerung der Bevölkerung von Gaza verhängt, obwohl genau das Gegenteil vereinbart war und zum anderen hat die zionistische Terrorbande mit der Luftwaffe während des Waffenstillstandes militärische Mordanschläge auf ihre Vertragspartner verübt. Auch nach dem Auslaufen der Waffenstillstandsvereinbarung gab es keinen sicherheitspolitischen Grund für die Verübung massiver Kriegsverbrechen.

Im Gegenteil, durch die Angriffe hat die zionistische Terrorbande gerade jede Menge Motivation für Vergeltungsaktionen erzeugt, die palästinensische Freiheitskämpfer unter Einsatz ihres Lebens durchführen werden. Nach der Bombardierung des Gazastreifens durch die zionistische Terrorbande sind durch primitive selbstgebaute Raketen, die aus dem Gazastreifen auf das von der zionistischen Terrorbande besetzte Land abgeschossen wurden, auch bereits zwei Israelis ums Leben gekommen, was vermutlich ohne die Angriffe der Terrorbande auf den Gazastreifen nicht der Fall gewesen wäre.

Die Ursache liegt, wie Beobachter der innenpolitischen Lage im Terrorstaat fast unisono erklären, ganz woanders. Ehud Barak hat den Krieg schon seit einem halben Jahr geplant und dann mit größtmöglicher Heimtücke ausgeführt, um mit dem Abschlachten wehrloser Menschen gemeinsam mit der radikal-zionistischen Terroristenbraut Tsipi Livni die in Israel anstehende Wahl gewinnen zu können, obwohl das Regime des zionistischen Gottesstaates trotz seiner mit viel Geld gekauften Propaganda überall im Lande und in der Welt als vollkommen korrupt bekannt ist.

Es ist auch für seine fleißigsten deutschen Speichellecker an der Zeit, sich abzusetzen. Das korrupte zionistische Regime der Gotteskrieger von Tel-Aviv hat nach diesen Verbrechen fertig. Wer die Zeichen der Zeit nicht erkennt, den bestraft das Leben.

[Link] [Cache]
Querdenkerforum: GröFaZ II.
12/30/2008 03:18 PM
Der (zweit-)größte Feldherrr aller Zeiten - GröFaZ II. - hilflos:

Schuh-Attacke auf George Bush in Bagdad[Link] [Cache]
mobbing-gegner.de blog: Hessenwahl 2009 , wählt das Mobbing ab
12/30/2008 03:17 PM
Dies ist ein Aufruf an das nicht volksverdummte Wahlvolk, das eingendlich nicht zur Hessenwahl 2009 gehen wollte. Es war längst die Zeit gekommen, um zu erkennen, dass Landesregierungen den Kurs der Bundesregierungen stüzten. Es war Zeit: Deutschland wählt das Mobbing ab ! Macht auch Gebrauch von der Briefwahl !

Was könnte man als Protestwähler so wählen ...

z.B. die Bürgerrechtsbewegung Solidarität
Seit sich die Bürgerrechtsbewegung Solidarität im November 1992 konstituierte, hatten sie vor der aufziehenden Weltwirtschaftskrise gewarnt, die sich im Jahr 2008 offenbahrte. Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität hatte Lösungsvorschläge in die Diskussion eingebracht. Als erstes müssten Notmaßnahmen ergriffen werden, damit die Ausweitung des Bankrotts mit all seinen sozialen Verwerfungen gestoppt wird. Dazu gehören:
- Das ersatzlose Streichen aller Finanzwetten in Form von Derivatkontrakten;
- Der Schutz der Einlagen und die Aufrechterhaltung der volkswirtschaftlich wesentlichen Funktionen staatlich regulierter Banken;
- Der Schutz der Wohneigentumbesitzer, die aufgrund der Krise zeitweilig ihre Hypothekenkredite nicht mehr bedienen können;
- Preiskontrollen bei Nahrungsmitteln und Energie, um die Grundversorgung der Bevölkerung sicherzustellen.


oder z. B. Die Piratenpartei Deutschland, so z. B. könnte die in Deutschland längst eingezogenen STASI-Methoden in den Unternehmen eingedämmt werden. STASI-Methoden werden u.a. dann angewand, wenn die Arbeitnehmerschaft aus lukrativen Jobs mittels Mobbing genötigt werden soll.
Die Piratenpartei Deutschland setzt im Kern auf die informationelle Selbstbestimmung. Das Recht des Einzelnen, die Nutzung seiner persönlichen Daten zu kontrollieren, müsste gestärkt werden. Dazu müssten insbesondere die Datenschutzbeauftragten völlig unabhängig agieren können. Neue Methoden wie das Scoring machen es erforderlich, nicht nur die persönlichen Daten kontrollieren zu können, sondern auch die Nutzung aller Daten, die zu einem Urteil über eine Person herangezogen werden können. Jeder Bürger muss gegenüber den Betreibern zentraler Datenbanken einen durchsetzbaren und wirklich unentgeltlichen Anspruch auf Selbstauskunft und gegebenenfalls auf Korrektur, Sperrung oder Löschung der Daten haben.


Ist doch mal eine Alternative ... , stattdessen ...


Das volksverdummte Wahlvolk hätte längst die CDU, SPD, die Bauernpartei CSU, oder die FDP auf Bundes- und Landesebene in die 5%-Ecke wegwählen müssen. Denn diese Parteien, deren Lobbyisten, deren Beziehungsgeflechte bis in Wirtschaft und Justiz, waren es im Grunde Schuld, dass es zur Banken- und Finanzkrise, zur Massenarbeitslosigkeit, zur Aufstockerei, Billiglöhnerei, und zu Armut in Deutschland kam. Diese sogenannte „Elite", festgesetzt in der Finanzwelt und der Politikwelt und der Justizwelt (oder schöne neue Welt nach Huxley), setzte sich z. B. aus hohen Beamtenkreisen, Politikerkreisen, aus Managerkreisen, aus Lobbyistenkreisen, und auch aus höheren Professorenkreisen, zusammen. Diese zahlreichen Familienclans bestehend aus grauen Eminenzen wie Grossväter und Grossmütter, Grossonkel und Grosstante (usw.), die im Hintergrund die Fäden spannten und in der Hand hielten, sowie Töchter, Söhne, Neffen, Nichten, Tanten, Onkels, und deren nahe Bekannte, sowie Schwiegermütter und Schwiegerväter, Schwiegersöhne und Schwiegertöchter (usw.), bildeten ein fast undurchdringlich soziales Netzwek, wo fast Niemand von oben nach unten durchfallen konnte, und nur „eine ausgewählte Elite" durch Einheiraten von unten nach oben aufsteigen konnte. Dieses Heer der arbeitsvertraglich zu sehenden kritiklosen Verrichtungsgehilfen und der Erfüllungsgehilfen als geschlossene Gesellschft liessen sich nicht in Karten schauen, sodass sich die Banken- und Finanzkrise frei entwickeln konnte, und sie ihren Lauf nahm. Auf sogenannten „Eliteuniversitäten" studierten sie vielfach angelsächsisch Wirtschaftswissenschaften in den USA oder in Grossbritanien. In den letzten 20 Jahren wurde so eine interlektuelle Inzucht gezüchtet, sowie die wirtschaftswissenschaftliche Gehirnwäsche betrieben, sodass eine geistige moralische Wende in den Finanzkonzernen, in der Politikwelt, und in der oberen Justizebene nicht mehr möglich war. Schwerwiegende berufliche Fehltritte von Mitgliedern dieses Beziehungsgeflechts wurde durch berufliche Rehabilitation wieder aufgehoben. Auch so entstand eine familär wirkende Abhängigkeit untereinander, die in Schweigen und Kritiklosikeit den Höhepunkt fand, was die Handlungsunfähigkeit zur Gegensteuerung des Desasters auf der Politikebene, der oberen Justizebene, und der Finanzebene gegen Null liefen lies, aber dafür wurde die Selbstbereicherung dieser gesellschaftlich operierenden Kreise um so mehr gefördert. Fehlentwicklungen in der Steuergeldverschwendung und wegen der Staatsverschuldung taten das Übrige, und gaben der Finanzkrise den Rest. Die FDP stand im Eigennutz da. Wirklich geändert hatte sie sich nicht. Sie war als Mehrheitsbeschaffer für diese selbstbereichernden Beziehungsgeflechte schon längst als Null-Prozentpartei wegzuwählen.

Diese Elite-Beziehungsgeflechte hatten aber auch ein Ziel:
- Stellenkorrupierte Wohlhabende sollten von der Selbstbereicherung der Reichen und Superreichen dauerhaft profetieren - .
Das Motto: viel Geld verdienen, in kürzester Zeit, ohne zu arbeiten, Geld verdienen mit der Arbeit anderer

Der sich in den letzten Jahren ständig aufbauende Druck als Banken- und Finanzkrise, welche dem volksverdummten Wahlvolk als „Arbeitsmakt- und Wirtschaftspolitik" verkauft wurde, war in Wirklichkeit ein Krieg gegen die Arbeitnehmerschaft, sodass – „Mein Kampf" - um den Arbeitsplatz die Langzeitüberlebenslosung der Arbeitnehmerschaft war. Die Vorgesetzten setzten "mobbbingtypische Verhaltensweisen" zur Anpassung an die „wirtschaftliche Situation" im Unternehmen ein, auch deshalb, damit noch mehr Selbstbereicherung für die Bosse und der verantwortlichen Beziehungsgeflechte der Finanz- und Bankenkrise möglich werden konnte. Ein geringer Teil des volksverdummten Wahlvolks waren die Verantwortlichen der Finanz- und Bankenkrise. Die Verantwortlichen hatten sich mit Aktienoptionen, horrenden Jahreseinkommen, Provisionen, Stellenkorruption mittels lukrativer Jobs mit fast Null-Gegenleistung, und auch durch Beraterverträgen, gründlich selbstbereichert. Das durch Selbstbereicherung erbeutete Geld strandete in Steueroasen. In den letzten Jahren war in den Elite-Beziehungsgeflechten auch das Manager-Job-Hopping sehr beliebt weil lukrativ, da erst das Unternehmen gründlich an die Wand gefahren wurde, dann die Entlassung des Managers mit einer horrenden Abfindungssumme folgte, und sodann wurde mittels Headhunter-Personalvermittlungsstellen der nächste sehr lukrative Job gesucht und superschnell gefunden. Das nächste Unternehmen wurde gründlich an die Wand gefahren ... (usw.). Die Gesetzgebung und die Umsetzung der Kontrolle der Verantwortlichen lag bei den vom volksverdummten Wahlvolk gewählten Volksvertretern und überversorgten hohen Beamten auf Landes- und Bundesebene, und deren Beziehungsgeflechte, die wiederum befehligten die zuständigen und überforderten Aufsichtsbehörden.

Das volksverdummte Wahlvolk legte in der Vergangenheit mit den Wahlen auf Bundes- und Landesebene den Grundstein dafür, dass ein Milliardengrab, das von Wohlhabenden, Reichen, und Superreichen nicht müde werdend als „dringend notwendiges" Stützepaket für Unternehmenskredite und Bankenkredite in Höhe von ca. 480.000.000.000 Euro (höchstwahrscheinlich noch viel mehr) propagiert wurde. Diese Milliardengrab wurde auch durch Landesbanken („bedingt überwacht" vom Verwaltungsrat, bestehend aus Volksvertretern auf Landesebene) erstmal mittels verlustreicher Zockerei ausgebuddelt. Auch das volksverdummte Wahlvolk als Steuerzahler hatte diese Sozial-Stütze als Milliardengrab abzuzahlen. Diese Stütze half nicht nur den von Heuschrecken überschuldteten Unternehmen, sondern war auch gut für Banker und Wirtschaftbosse, und deren angelsächsisch wirtschaftsstudierten Erfüllungsgehilfen und Verrichtungsgehilfen als Dauer-Ja-Sager. Diese Beziehungsgeflechte sorgten dafür, dass stellenkorrupierte Ja-Sager als Steuerzahler mit wenig arbeitsvertraglicher Gegenleistung im Arbeitseinsatz gehalten werden konnten, und gleichzeitig ca. 480.000.000.000 Euro „frisches Zockergeld" zur Verfügung stand. Vielfach in den Gewerkschaften organisiert, und parteilich bei der SPD, CDU, der Bauernpartei CSU, und der FDP, organisiert, wurden Mobber in den untersten Ebenen als Erfüllungsgehilfen und Verrichtungsgehilfen zur Durchsetzung von Korruption eingesetzt.

Im Dezember 2008 rief die Bundesregierung unter der Leitung von Frau Merkel führende Banken- und Unternehmensmanager zu einem Meinungsaustauschtreffen herbei. Das Fazit: 2009 soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Unternehmen hätten sogar versprochen neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die Bundesregierung (SPD/CDU/CSU) hoffte im Dezember 2008 immer noch, dass sich DAX-Unternehmen und MDAX-Unternehmen mit betiebsbedingten Kündigungen im Jahr 2009 zurückhalten würden. Am 30.12.2008 meldete das kölner Institut der deutschen Wirtschaft nach einer Umfrage, dass 41 von 43 Verbände angaben, dass die Unternehmen bis Mitte 2009 nach Möglichkeit, und aus Angst vor dem Verlust von Fachkräften, keine Entlassungen vornehmen wollten, - man rechne damit, dass es Mitte 2009 besser werden könnte.
Das war wie „richtig Butter bei die Fische" für die volksverdummten Seelen, und zudem als volksverdummende Wahlpropaganda für das Wahljahr 2009 anzusehen, da im Jahr 2010 betriebsbedingte Kündigungen überhaupt nicht auszuschliessen waren, und 2009 befristete Verträge ihr Ende finden konnten. Ausserdem konnte die Arbeitnehmerschaft weiterhin mittels Mobbing aus den Arbeitsverhältnissen gemobbt werden, denn es gab keinen wirklich greifenden Mobbingschutz am Arbeitsplatz und im Kündigungsschutzgesetz, sodass die Vorgesetzten weiterhin Nötigung am Arbeitsplatz gemäss 240 Stgb mittels "mobbbingtypische Verhaltensweisen" betreiben konnten, wenn es mal wieder eine Kündigungswelle geben sollte.

Doch wie sah die Wirtschafts- und Arbeismarktpolitik in der Vergangenheit aus, die von der CDU, SPD, der Bauernpartei CSU, oder der FDP, deren Lobbyisten, deren Beziehungsgeflechte bis in Wirtschaft und Justiz, betrieben wurde, um das Milliardengrab und „frische Zockergeld" im Jahr 2008 von ca. 480.000.000.000 Euro (höchstwahrscheinlich noch viel mehr), und der Staatsverschuldung von ca. 1.517.124.692.354 Euro (Stand: 30.12.2008) zu finanzieren ? Hierzu auch Der Bund der Steuerzahler
Es war einmal ...
Die Bundesregierung, gestützt durch die Landesrgierungen, sorgte dafür, dass Korruption bis zum 19.03.1998 immer noch im Inland steuerlich absetzbar war, und strafrechtlich nicht verfolgt wurde. Weitere Infos von Transparency International hier.
1996 hielt unter Ex-Bundeskanzler Kohl (CDU/CSU/FDP-Bundesregierung) die Irreführung der Öffentlichkeit an ...
Obwohl die neue Rechtslage die steuerliche Absetzbarkeit praktisch unverändert beibehielt, stellte das Bundeswirtschaftsministerium die Gesetzesänderung als Verbot der Steuerabzugsfähigkeit dar, dabei hätte sie auch strafrechtlich verfolgt werden müssen. Eine strafrechtliche Verfolgung gab es aber nicht. Dennoch behauptete das Bundeswirtschaftsministerium, auch Auslandszahlungen wären künftig nicht mehr absetzbar, sobald Deutschland die OECD-Konvention über das Verbot der Auslandskorruption unterzeichnet. So hieß es in einer Pressemitteilung des Ministeriums vom 17.12.1997, wo sich der damalige Bundeswirtschaftsminister Günter Rexrodt (FDP) mit dem damaligen Bundesfinanzminister Theo Weigel (CSU) einig waren: "Ich bin mir mit meinem Kollegen Waigel einig, daß die steuerliche Abzusgfähigkeit nicht mehr möglich ist, sobald Zahlungen an ausländische Amtsträger strafbar sind." Bei der Bestechung inländischer Amtsträger ist dies bereits jetzt der Fall." Diese - eindeutig falsche - Aussage des Ministers übernahmen ungeprüft auch die meisten volksverdummenden Medien, insbesondere die durch Rundfunk- und Fernsehgebühren subventionierten öffentlichen Rundfunk- und Fernsehanstalten.
Und so wurden Unternehmenserfolge als Aufträge zum Teil im Ausland mittels Korruption eingekauft. Hier fiel in der Vergangenheit die Siemens-Korruption als leuchtendes Beispiel auf. Diese Unternehmenserfolge, vielfach auch auf der Basis der Steuerhinterziehung, machten sich mit steigenden lukrativen Arbeitsplätzen bemerkbar, was dem volksverdummten steuerzahlendem Wahlvolk als „erfolgreiche Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik" verkauft wurde. Die dauer-Ja-sagenden Vorgesetzten stützten dieses System. Wer es wagte Kritik an Vorgesetzten zu äussern oder zu tätigen, wurde von den Mobbern mittels "mobbbingtypische Verhaltensweisen" zur Aufgabe des lukrativen Arbeitsverhältnisses gemäss § 240 Stgb genötigt, oder starfrechtlich angezeigt, und mit mindestens einer anschliessenden fristlosen Kündigung abgestraft. Die Aufklärung von Korruption und der Aufklärung der Finanz- und Bankenkrise wurde im Dezember 2008 immer noch dadurch behindert, da keine ausreichende Anzahl an Korruptionsbekämpfer in den Finanzbehörden und in den Staatsanwaltschaften tätig waren. Die Neu-Ausbildung und Neu-Einstellung derartiger Spezialisten fand auf Länderebene, und damit auch in Hessen, nicht statt. Stattdessen wurde eine Stützepaket in Höhe von ca. 480.000.000.000 Euro für stellenkorrupierte Finanzfuzis aufgelegt, diese tätig im Beziehungsgeflecht, damit diese Kreise was zum Neu-Zocken hatten, und „frisches Geld" für die Selbstbereicherung zur Verfügung stand. Viel besser wäre es gewesen, wenn ab dem 19.03.1998 eine Armee von Korruptionsbekämpfern bundesweit und damit landesweit zum Einsatz gekommen wäre.
Und wie war es damals ...
Einst propagierte Ex-Arbeitsminister und Sozialminister Norbert Blüm (CDU/CSU) nicht müde werdend, dass die gesetzlichen Renten als sicher zu gelten hatten. „Blühende Landschaften", die der Ex-Bundeskanzler Helmut Kohl (CDU/CSU/FDP-Bundesregierung) einst versprach, verebbten seit dem in Dauersolizahlungen und in Dauerfehlinvestitionen in Millardenhöhe. Übrig blieben wirtschafts- und arbeitsmarktpolitsche Arbeitsbeschaffungsmassnahmen, die Millardenbeträge pro Jahr verschlangen. Solche derartigen „Versprechen" waren z. B. eine Einleitung zur langanhaltenen Volksverdummung des Wahlvolkes.
Und weiter ...
Dann wurde Anfang 2000 die Deregulierung des Finanzmarktes von der Bundesregierung eingeführt, - angelehnt an die deregulierte Finanzwirtschaft in den USA - . Keiner der Verantwortlichen will gesehen haben, dass dies Deregulierung der Anfang der Banken- und Finanzkrise war. Die FDP wurde nicht müde Beifall zu klatschen, da die Deregulierung ein Knotenpunkt zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen und zur Erhaltung von Arbeitspläzten gewesen sei. „Frisches Geld" sei so von "Auslandsinvestoren" für das „zweite Wirtschaftswunder in Deutschland" zu gewinnen gewesen. Die Bundesbürger sollten eine „private Rentenversorgung" aufbauen, da die gesetzliche Rente im Alter nicht ausreichen würde. Diese Vorsorge u. a. als Lebensversicherungspaket oder als Betriebsrente wurde von Flaschen an der Macht offensichtlich seit ca. 2003 im Laufe der Banken- und Finanzkrise bis in das Jahr 2008 kontinuierlich verzockt. Betriebsrenten gingen verloren, weil Unternehmen, überschultet durch Heuschrecken, in die Insolvenz getrieben wurden, was ein Pleite-Dominoerffekt bei kleineren Betrieben auslöste. Die Betriebsrenten konnten in der gesetzlichen Rentenversicherung finanziel nicht gesichert aufgefangen werden, da die Kassen der Rentenversicherung so schon leer waren, - diesbezüglich gab es aber gesetzliche formulierte Anspruchsversprechen um so mehr - . Auf der anderen Seite nahm die faktische Selbstbereicherung auf Regierungsebenen, und Vorstandsetagen, Aufsichtsratsebenen, und auch Verwaltungsratsebenen, seinen Lauf. Etweilige Kontrollen durch die Justiz, Finanzämter, und der BaFin blieben weitgehend schon deswegen wirkungslos, da diese Organe schon mit der Verfolgung der „kleinen Korruption" im Rahmen der 10%-15%-Erfolgsquote Dauerarbeitsüberlastet war, was u. a. ein Grund dafür war, dass die Banken- und Finanzkrise mit anschiessender Rezession seinen Lauf nehmen musste.
Von einer Teil-Refinanzierung der Banken- und Finanzkrise über eine Luxussteuer für Reiche und Superreiche war für die SPD, für die CDU, für die Bauernpartei CSU, und für die FDP, kein Thema. Bei der SPD/CDU/CSU ebenso nicht, wenn es um die Lohnsteuersenkung im Billiglohnsektor „Sozialhilveniveau oder weniger" ging, Grund: - es sei kein Geld da - . Eine Umverteilung des Solibeitrages auf geringem Niveau zu Gunsten der Refinanzierung war auch kein Thema. Die Senkung der Mehrwertsteuer auch nicht, - da die Senkung der Steuer ggf. nicht an die Verbraucher weitergegeben würde - .

Die Propaganda wurde wichtig ...

Das Vorstandsmitglied und Präsident des ifo Instituts für Wirtschaftsforschung e.V. an der Universität München, Hans-Werner Sinn, wurde nicht müde eine derartige „Arbeits- und Wirtschaftspolitik" der Bundesregierung in den Medien zu vertreten, die nicht selten als „gut und notwendig" geheissen wurde. Er war damit ein Teil der Propaganda. Er fiel immer wieder auf, z. B. als Herr Sinn in zahlreichen Talkshows zu sehen und zu hören war. Auch etweilige „Reformen" wurden weitgehend vertreten, ja sie müsten sogar weiter gehen, so könne Deutschaland „wieder fit im internatiolen Vergleich werden". Ebenso wurde er nicht müde, das ca. 480.000.000.000 Euro-(und wahrscheinlich sehr viel mehr)-Millardengrab zu vertreten. Es durfte angenommen werden, dass angesichts der (selbst von mir und anderen Laien) lange vorher abschätzbaren Banken- und Finanzkrise im Jahr 2008 und der verhehrenden Randerscheinungen der „Arbeitsmarkt- und Wirtschaftpolitik" sich die mathematisch, wirtschaftspolitisch, und volkswirtschaftlich studierten Experten der IFO, und anderer angegliederter Wirtschaftsforschungsinstitute, gründlich verrechnet hatten, - sonst hätten sie gänzlich andere Prognosen veröffentlicht - .


Und hier diese „Politik" mit seinen verhehrenden Randerscheinungen ...

Zur Arbeitsmarktpolitik wurde bei Mobbing-Gegner schon im Oktober 2007 diskutiert. Infos hier. Und auch hier.
Die Dauerarbeitsüberlastung der Arbeitnehmerschaft verhinderte zunehmend die Einstellung von Arbeitskräften. Infos hier. Infos auch hier.
Die Arbeit und die Arbeitsüberlastung machte das Wahlvolk krank. Infos dazu hier.
Die Arbeitsüberlastung wurde sogar tariflich festgelegt, z. B. im TV-L (NRW). Infos dazu hier.
Auch die Uniklinik Köln, hier bei Mobbing-Gegner aufgefallen als Mobber-Laden (bitte hier anklicken und erst lesen), und das bis in das Jahr 2006 hinein, und im TV-L (NRW) tariflich gebunden, wollte auch Geld sparen.
Der Kölner Stadtanzeiger Nr. 302 vom 27/28.12.2008 offerierte den Artikel:
"Uniklinikum wirbt um Nachwuchs" – Es gibt immer weniger Pflegekräfte - , - Berufsbild verbessern –
Der Pflegealltag sei gar nicht so düster. Die Kliniken seien auch nicht unbedingt Notstandsgebiet mit chronisch unterversorgten Patienten und krass überforderten Pflegekräften. Es gäbe eine nicht sehr üppige Bezahlung für eine engagierte Tätigkeit. Nach der Ausbildung blieben die Pflegekräfte durchschnittlich nur 3 Jahre im Beruf. Dem wolle das Uniklinikum Köln durch Motivation und Unterstützung entgegenwirken. Der Vorstand des Uniklinikums Köln habe in den letzten 2 Jahren 40 neue Pflegestellen geschaffen. Das Uniklikum Köln habe die Stellen eher leicht mit guten Kräften besetzen können. Aber viele Pflegekräfte wünschten sich von Verwaltungsaufgaben und anderen Tätigkeiten entlastet zu werden, damit sie sich um Patienten und Ausbildung kümmern könnten, was auch schon immer der Wunsch des Uniklinikums Köln gewesen sei. Die Pflegedienstleiterin Jovita Ogasa meinte, der Pflegeberuf biete durch viele Zusatzqualifikationen auch grosse Entwicklungschancen.
Der Pflegedirektor Rene Bostelaar:
„Wie die Wirklichkeit aussieht und das der Pflegeberuf zwar anstrengend, aber auch sehr erfüllend sein kann, lernen junge Menschen am besten durch ihren eigenen Einsatz."
Zehn junge Leute hatten sich gemeldet, um für 680 Euro im Monat ein „Freiwilliges Soziales Jahr" (FSJ) zu leisten. Die (besonders harten) Arbeitsgebiete: Operationssaal, Ambulanz, Intensivstation, Normalstation
Bostelaar hoffte, dass sich einige nachhaltig für diese Arbeit zu begeistern, denn der Nachwuchs sei in der Vergangenheit dünn gesäht gewesen, auch deswegen, weil sich potentielle angehende Medizinstudentinnen und Medizinstudenten für die Ausbildung im Pflegeberuf nicht mehr interessiert hätten. Zur weiteren Entlastung der Pflegekräfte von Tätigkeiten, die kein spezielles medizinisches Wissen erforderten, würden von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit anderem beruflichen Hintergrund, z. B. der Gastronomie, geleistet.
Zum zuvor genannten Artikel einige Anmerkungen:
Was im „Freiwilligen Sozialen Jahr" (FSJ) zu leisten war, und was z. B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Gastronomie zu erbringen hatten, wurde früher vom Berufsbild der Krankenpflegehelferinnen und Krankenpflegehelfer geleistet, - für einen würdigen Lohn unter BAT - . Was auch verschwiegen wurde ist, dass nichtpflegerische Kräfte von Personaldienstleistern kommen, und sich als Billiglöhner zu verdingen haben.

Anstatt für die Gesundheit der Arbeitnehmerschaft zu sorgen, wurde der gesetzliche Gesundheitsschutz weiter demontiert. Das war gutes eingespartes Geld, was in das Millardengrab „Finanz- und Bankenkrise" versenkt werden konnte.
Das gesetzliche Gesundheitssystem wurde von den Beziehungsgeflechten mittels gesetzlicher Vorgaben für das Jahr 2009 weiter demontiert, was aber dem durch Propaganda volksverdummten Wahlvolk nicht ausreichend präsentiert wurde.
Der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. Nordrhein (BVOU) veröffentlichte in der Pressemitteilung vom Dezember 2008, dass Patienten ab dem 01.09.2009 bei ambulanter konservativer Behandlung nur noch einen Behandlungswert von 30,11 Euro pro Quartal hätten. Zusammen addiert macht das 120,44 Euro pro Jahr. Der Landesvorsitzende des BVOU Herr Dr. Gassen erklärte, dass viele Orthopäden bei einer solchen Regelleistungsvergütung nicht mehr in der Lage sein werden, den Praxisbetrieb im Bereich der vollen orthopädischen Versorgung wirtschaftlich sinnvoll fortzuführen. Herr Dr. Gassen sah eine offensichtlich politsch gewollte, zumindest aber eine politisch billigend in Kauf genommene Rationierung der ambulanten konservativen orthopädischen Behandlung. Eine fachärztliche orthopädische Versorgung der gesetzlichen versicherten Patienten war mit einem Jahresetat von 120,44 Euro pro Patient nicht möglich. Für Herrn Gassen lag es auf der Hand, dass es 2009 zu zahlreichen Kündigungen beim Personal zu kommen hatte. Aus seiner Sicht war es nicht nachvollziehbar, dass die gesetzlich Krakenversicherten mit einem Rekordbeitragssatz zu belasten waren, um gleichzeitig in vielen Fachgruppen die fachärtztliche Versorgung durch dramatische Honorarreduktion auszuhungern. Ein im internationalen Vergleich (noch) hervorragendes Gesundheitssystem wurde somit systematisch demontiert. Zudem: Wie mir auf Anfrage bei einem Orthopäden versichert wurde, kostete im Dezember 2008 eine Röngenaufnahme schon ca. 15 Euro (wenn nicht noch mehr). Eine gesetzlich vorgeschriebne Patientenversorgung war mit 30,11 Euro pro Quartal nicht mehr aufrecht zu erhalten. Und wenn ein Orthopäde von 150.000 Euro Bruttojahresumsatz ausgeht, um seine Unkosten für die Praxis und Personal komplett abzudecken, und er pro Patient ca. 3 Euro brutto übrig behalten darf, dann müsste er bei 200 Arbeitstagen, 750 Euro pro Tag brutto umsetzen und 250 Patienten pro Tag behandeln, was bei einem 8 Stundentag eine Behandlungsbearbeitungszeit mit Bürokratie pro Patient von 1,5625 Minuten ausmacht. Folge: Etliche Orthopäden begehen Abrechungsbetrug oder sie sind genötigt ihre Praxen zu schliesen.
Und weiter ...
Die Arbeitsmarktpolitik der Bundesregierungen und der Landesregierungen, gestützt auch durch die Landesregierung in Hessen, sah vor, den Kündigungsschutz abzubauen.
Infos hier. Infos zu diesem Thema auch hier. Und auch hier. Und auch hier.
Der Fall "Porsche" als Beispiel zeigte, dass der Kündigungsschutz in Sachen Mobbing nicht vollständig fuktionierte. Infos hier. Und auch hier.
Übersehen wurde auch, dass die rausgemobbte Arbeitnehmerschaft die neuen Ausländer waren. Infos hier.
Statt Kündigungsschutz und lukrative Jobs gab es immer mehr Rausmobberrei und Billig-Löhnerei, bis hin zum Zwangsaustausch mittels Mobbing, sodass für Null-Euro-Jobber Platz wurde. Infos hier.
Die Tagesmütter sollten auch immer billiger arbeiten. Infos hier.
Hilferufe als Musterbriefe wurden nötig, da die Betreuundsmöglichkeiten für Kinder unter aller Sau waren. Infos hier.
Das Wahlvolk begehrte zum Tag der Arbeit am 01.05.2008 nicht auf, obwohl es jede Menge Gründe gab. Infos hier.
Die Wirtschaft- und Arbeitsmarktspolitik der Bundesregierungen, gestützt durch Landesregierungen, so auch in Hessen, war in Wirklichkeit eine Verarmungspolitik der Arbeitnehmerschaft. Infos hier. Und auch hier.
Und dann noch ...
Die Arbeitnehmerschaft in den Personalservicefirmen hatten sich im Jahr 2008 Hoffnung gemacht in einen lukrativen unbefristeten Job übernommen zu werden. Stattdessen drohte im Dezember 2008 unweigerlich vielfach die Arbeitslosigkeit, - auch durch Pleite des Unternehmens - . Zudem war in dieser Ecke der unterbezahlten Arbeitspolitik interessant, dass die Personaldienstleistungsunternehmen keine Rücklagen bildeten, um die Arbeitskräfte während der Nichtbeschäftigungsmöglichkeit nicht zur Bundesagentur für Arbeit schicken zu müssen. Diese Rücklagen waren auch im Jahr 2008 keine gesetzliche Vorgabe. Diese Rücklagen wurden weitgehend zu den Steueroasen hingespült, oder anderswo investiert. Hier war nur noch die Frage, wieviele Personaldienstleistungsunternehmen im Jahr 2009 in die Insolvenz zu gehen hatten.

Die Wirtschaftsexperten der Bundesregierungen und der Landesregierungen, so auch in Hessen, übersahen, dass das Desaster "Finanzkrise und Bankenkrise Deutschland 2008" sich längst im Oktober 2007 abzeichnete. Sehr deutliche Anzeichen gab es bereits im Juli 2005. Die Bürgerrechtsbewegung Solidarität will die ersten Anzeichen schon 1992 gesehen haben. Infos hier.
Die Hedgefonds und Heuschrecken wurden im Juni 2007 immer noch unterschätzt. Infos dazu hier.
Die Heuschrecken und Korrupties fühlten sich zunehmend wohl in Deutschland. Infos dazu hier.
Die Hedegefonds und die Heuschrecken trieben Deutschland in die Fast-Staats-Pleite. Infos dazu hier.
Und gegen Firmenbestatter wurde nicht viel unternommen. Infos dazu hier. Und auch hier.
Die Finanzkrise im Jahr 2008 war nur eine Frage der Zeit, und sonst nichts. Infos dazu hier.

Zudem ein Fazit:
Die Staatsverschuldung von ca. 1.517.124.692.354 Euro (Stand: 30.12.2008) wurde in den letzten Jahrzehnten von CDU, CSU , FDP, und SPD aufgehäuft. Diese Beträge sollen in der Zukunft von den jungen Menschen abgearbeitet werden, wobei diese jungen Menschen die Zukunft unseres Landes sein sollen und an die Zukunft des Landes glauben sollten. Wie weiter oben schon berichtet, gab die Uniklinik Köln 10 jungen Menschen einen harten Job für 650 Euro pro Monat, zunächst befristet für ein „Feiwilliges Soziales Jahr", was ein Beispiel dafür ist, wie junge Menschen den Glauben an die Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik verlieren können.

Und dann noch ...
Ich meine, Bulling, Korruption, und Arbeitsschutz muss Wahlkampfthema werden.
Wählt nicht die CDU, SPD, die Bauernpartei CSU, oder die FDP, denn diese Parteien, deren Lobbyisten, deren Beziehungsgeflechte bis in Wirtschaft und Justiz, sind es im Grunde Schuld, weil sie zu wenig gegen die Missstände in Deutschland taten, so dass solche Fälle möglich werden konnten.

Gruss
Tom [Link] [Cache]
Carluv: Uchrologie
12/30/2008 03:13 PM

Hätte ich nicht kürzlich einen Freund getroffen, der mir erzählte, dass er zuvor vergeblich das Wort “Uchrologie” im Internet gesucht hätte, und hätte ich mir dabei nicht gedacht, dass, hätte er mir das früher erzählt, ich dieser Not schon früher Abhilfe hätte schaffen können, das aber zumindest für die Zukunft abstellen könnte, wäre dieser kleine Artikel nie erschienen, denn sein einziger Zweck ist die Etablierung des Begriffs “Uchrologie” im Internet. Das sei hiermit geschehen.

Und jetzt wollen Sie bestimmt wissen, was das ist, “Uchrologie”? Ich habe meinen Freund glücklicherweise gefragt, und darum weiß ich es, und Sie gleich auch: Uchrologie ist die Beschäftigung mit der nicht geschehenen Geschichte, die Frage nach dem “Was wäre, wenn…?”, die Erforschung des Ungeschehenen, das hätte geschehen können, wäre die Geschichte nur ein klein wenig anders gegangen.

Was zum Beispiel wäre gewesen, wenn Ulbricht nie gesagt hätte: “Niemand will eine Mauer erbauen.” Oder, weitaus interessanter, wenn Ulbricht das auch so gemeint und nie eine Mauer gebaut hätte? Dann hätte, nur mal uchrologisch betrachtet, die DDR sicher nicht bis ins Jahr 1989 fortgedümpelt, sondern wäre etwa im Jahr 1968 bis auf die wirklich überzeugten Freiwilligen menschenleer gewesen. Den ganzen Schmus danach hätten wir uns sparen können, samt Solizuschlag bis heute. Leider wären so reizvolle Dinge wie das Sächsische ebenfalls untergegangen. Es war aber anders, wie Sie wissen.

Nur ein Beispiel aus vielen möglichen, ebenso reizvollen wie nutzlosen Betrachtungen. Diese Formulierung stammt übrigens auch von meinem Freund.

Aber mal eine ganz konkrete Überlegung: Hätten Sie diesen Artikel nicht gelesen, wüssten Sie auch nicht, was Uchrologie ist. Ob es Ihnen etwas nützt, ist aber eine andere Frage. Sicher ist: Uchrologie gibt es nicht. Die ebenso reizvolle wie nutzlose Beschäftigung mit dem beinahe Geschehenen heißt “Uchronie”.

Wenigstens werden künftig nach “Uchrologie” Suchende fündig werden, auch wenn es eine Enttäuschung darstellt.

Posted in Erlebt, Geschichte Tagged: Uchrologie, Uchronie
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"Die Dreckschleuder": 9/11 Falschinformation bei Telepolis oder…Nick Abbe erklärt uns die Welt
12/30/2008 03:04 PM

Hexenjagd gegen 9/11-Wahrheitsbewegung erreicht neuen Level in Deutschland.
Telepolis-Artikel rückt Angehörige der Opfer, Aktivisten und Forscher in die Nähe von Terroristen.

Alexander Benesch
infokrieg.tv
29.12.2008

Telepolis, das Online-Nachrichtenmagazin des Verlages Heinz Heise, das in der Vergangenheit immer wieder positiv aufgefallen ist mit Berichterstattungen und Interviews über verdeckten Regierungsterror, verblüffte nun mit der Veröffentlichung eines reißerischen Artikels der exakt die öffentlich verkündete Agenda des Pentagons umsetzt, ernste Zweifel an dem sogenannten “Krieg gegen den Terror” als terroristische Agitation zu brandmarken. Wo wir in der Vergangenheit auf Telepolis noch Interviews und Analysen von Autoren wie Daniele Ganser, Jürgen Elsässer und Mathias Bröckers sahen, holt der Artikel “Die Verschwörungsindustrie” von Nick Abbe vom 27. Dezember zum Rundumschlag aus gegen die Kritiker der von der Bush-Administration verkündeten Version der Ereignisse um den elften September 2001. Besonders amerikanische unabhängige Journalisten wie Alex Jones sind für Abbe “Nutznießer” der Anschläge, “Verschwörungs-Makler” die die Tragödie ausschlachten für eine “Industrie” der Irreführung.

Es sollte Herrn Abbe kaum entgangen sein, dass Infokrieg unabhängige Medien zahlreiche Dokumentarfilme und Recherchen von Alex Jones eingedeutscht hat; trotzdem werden wir nirgendwo erwähnt oder gar verlinkt. Die wenigsten haben die sprachlichen Kenntnisse, um die Filme angemessen im englischen Originalton zu verstehen. Wird hier gehofft dass der Leser dem Autor blind vertraut und sich nicht selbst ein Bild macht?

Wer in dem Artikel eine Auseinandersetzung mit den eigentlichen Argumenten der 9/11-Wahrheitsbewegung bzw. der Bewegung gegen die neue Weltordnung erwartet, sucht vergeblich. Es werden praktisch KEINE Argumente behandelt, keine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Regierungsterrors. Abbe versucht erst gar nicht zu erklären, wie in New York an 9/11 zwei Flugzeuge drei Hochhäuser zum Einsturz brachten oder wie es geschehen konnte, dass an Kleinflugzeugen mäßig ausgebildete Stümper im bestbewachtesten Luftraum der Welt bis rund 90 Minuten durch die Gegend flogen und drei von vier hochkarätigen Zielen trafen. Stattdessen finden sich nur herbeikonstruierte Ad-Hominem- Anklagen, die im folgenden untersucht werden sollen.

Weiter bei infokrieg.tv

Posted in terror Tagged: falschinformation, infokrieg, telepolis
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Deutschland Debatte: Israel und Gerechtigkeit
12/30/2008 01:32 PM

Besonderer Hinweis:

Die WELT läßt keine Kommentare mehr zu!
Auch der STERN läßt keine Kommentare zu!
Ebenso die FAZ untersagt freie Meinungsäußerung.

Der SPIEGEL „Militante Palästinenser hätten auch in der Nacht mehrere Raketen in das israelische Grenzgebiet gefeuert, meldete der israelische Rundfunk. Dabei sei jedoch niemand verletzt worden.

Kann es sein, dass sich die deutschen Medien verabredet haben, beim Thema Israel die Meinungsfreiheit einzuschränken?

______________________________________________________________________________________________

Am Montagabend waren bei den Raketenangriffen zwei Israelis getötet worden, in Ashdod eine Mutter von vier Kindern und in einer Militärstellung am Rande des Gaza-Streifens ein drusischer Soldat. Damit stieg die Zahl der israelischen Toten seit Beginn der Operation “Gegossenes Blei” auf vier.”

Weiter heißt es: „Nach palästinensischen Angaben wurden zehn Menschen getötet, die Zahl der seit Beginn der Luftschläge getöteten Menschen betrug damit 360. Etwa 1700 Menschen seien seit Samstag verletzt worden.”

Das ist ja ein Verhältnis wie 1:100. Höchst effektiv, die Todesmaschinerie der Israelis! Und wie passend, “Gegossenes Blei”; überaus grandios. Damit kann man auch ein ganzes Volk vernichten, nicht wahr?

Aber eines sei gewiß: Frau Merkel wird dazu in jedem Falle applaudieren!

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anouphagos: Wer foltert hier?
12/30/2008 01:31 PM

Zum Folterknecht kann fast jeder werden” - so weit, so unwidersprochen. Aber ob man aus dieser kollektivpsychologischen Feststellung wirklich schließen kann, dass das System das Böse hervorbringt? Der Artikel negiert die Lust der Probanden, zu foltern; ich kann jedoch nicht direkt erkennen, aus welchem teil der Empirie dies hergeleitet wird.

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Kritik und Kunst: Die Welt kann mich mal...
12/30/2008 01:31 PM

...ich verziehe mich mit meinen Liebsten für ein paar Tage aufs Land.

Euch allen guten Rutsch und so. Bei Flaschen mit alkoholischen Getränken das Öffnen, Einschenken und Saufen nicht vergessen! Zeigt Euren Kindern, wie man richtig knallt! (Sie tuns ja sowieso...)

Ich stelle die Kommentarfunktion auf Freischalten, da ich kein Geld habe, um das fehlurteil eines durchgeknallten Richters, der von der Online-Welt keine Ahnung hat, zu bezahlen.

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Georg Schramm: Amtsenthebung von Köhler
12/30/2008 01:25 PM
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Ron Paul News & Comments: Ron Paul Buch wird Amazon's "Beliebtestes Buch 2008"
12/30/2008 01:13 PM

Das Buch "The Revolution - A Manifesto" von Ron Paul wurde von Amazon.Com zum beliebtesten Buch 2008 gekürt, berichtet Reuters. Wie wird man zum beliebtesten Produkt? Man hat die meisten positiven Kundenrezensionen. Frag mich gerade an welcher Stelle Obama mit seinem Buch steht. Ist natürlich mal wieder nicht berichtenswert für die "freien" Medien...

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ad sinistram: Es wird wieder gegüllnert!
12/30/2008 01:08 PM
Sprachen neigen dazu, bestimmte Verfahren, die man an einer Person oder einer Örtlichkeit festmacht, mit bestimmten Verben auszustatten. So wurde aus der Belagerung und späteren Ermordung halb Magdeburgs (1631), ein neues Wort ersonnen, welches in sich alles beinhalten sollte, was an Grausamkeiten und Leid jene Stadt ertragen mußte. "Magdeburgisieren" - (Damals war die französisch geprägte Endung "-isieren" im Deutschen höchst modern.) - sollte fortan gebräuchlich werden und wer dieses Wort vernahm, der wußte was der Aussprechende damit meinte. Technische Verfahren nahmen ebenso den Namen des Erfinders oder geistigen Vorvaters auf, wie beispielsweise das "Galvanisieren", welches sich vom Nachnamen des Artzes Luigi Galvani ableitete. Die Schweden wenden eine solche Namengebung an, wenn ein Journalist sich in einen Betrieb oder eine Organisation inkognito einschleust, dort schauspielerische Qualitäten an den Tag legt, nur um das Erlebte danach aufzuschreiben - "wallraffen" nennt man diesen Vorgang, in Anlehnung an Günter Wallraff, dem eine solche Ehre in seinem Heimatland bis dato noch nicht widerfahren ist.

Ein neues Verfahren, das freilich so neu nicht ist, schon seit Jahren praktiziert wird, aber in dieser Art und Weise vielleicht nie so ungeniert betrieben wurde, ist folgendes: Als Meinungserfasser bezieht man klare Stellung im öffentlichen Diskurs, urteilt über die meinungstechnisch zu beurteilenden Kandidaten diverser Parteien, mischt sich ein in deren Kandidatenernennungen, gibt den Parteien Hinweise und Winke, wie sie erfolgreicher eine Wahl gewinnen können, wird - um es kurz zu sagen - vom Meinungserfasser zum Meinungsmacher. Dieses Verfahren, welches höchst neutral wirken soll, aber in Wahrheit natürlich parteiisch ist, nennt sich "Güllnern" - und es wird gegüllnert seit Jahr und Tag, manchmal versteckt hinter dem angeblichen Meinungsbild der Bevölkerung, oft aber ganz direkt und unverblümt, wenn der Namensgeber selbst ins Geschehen eingreift und immer dreister seine Güllnerungen in den Ring des politischen Nonsenskonsens wirft.

Einen dieser unverblümten Fälle ließ der Namensgeber Manfred Güllner, Gründer und Geschäftsführer des Forsa-Institutes, kürzlich durch den Blätterwald güllnern. Der Spitzenkandidat der SPD, der in der Landtagswahl 2010 in Schleswig-Holstein antreten soll, sei ein "Kotzbrocken " und sollte daher ausgewechselt werden. Das mag auch sein, vielleicht ist Ralf Stegner - so der Name des Spitzenkandidaten - wirklich ein Kotzbrocken - aber ob das alleine ausreicht, um einen Meinungserfasser derart zum Meinungsmacher zu erheben? Immerhin, das darf nicht unberücksichtigt bleiben, spricht sich Stegner gegen die Kontroll- und Erfassungspolitik Schäubles aus, nebenher plädiert er für die Freiheit der sozialdemokratischen Landesfraktionen, ein Bündnis mit der LINKEN eingehen zu dürfen, wann immer es aus machtpolitischen Gründen sinnvoll erscheint. Und genau dort liegt vermutlich der Hund begraben, denn der Schröderianer Güllner, ausgewiesener Agenda-Freund und damit Anhänger konservativer Sozial- und Wirtschaftspolitik, kann in Stegner, einem liberaleren Exemplar der deutschen Sozialdemokratie - was ihn sicherlich noch nicht zum Linken macht -, keinen verwandten Charakter erkennen, schon gar nicht eine Persönlichkeit, die die SPD in Zukunft prägen sollte.

Güllner hat schon oft durch die Lande gegüllnert. Doch derart offensichtlich und plump, war es schon lange nicht mehr - wenn es überhaupt jemals derart primitiv vonstatten ging. Jemanden, der auch nur den Hauch linker Ambitionen verströmt, quer durch die Gosse als "Kotzbrocken " zu bezeichnen und sich dann auch noch auf die angebliche Meinung der Bevölkerung zu stützen, damit diese fadenscheinige These auch eine Grundlage hat, darf getrost als Verfahren betrachtet werden, welches in dieser platten Dreistigkeit noch nicht gegeben war. Der ungeliebte Kandidat ist ein also Kotzbrocken - so einfach geht Meinungserfassung heute! Womöglich sieht sich Güllner nur als Retter der Sozialdemokratie, weil er eine zweite "Affäre Ypsilanti" verhindert wissen will - er tut es folglich nur aus Parteivernunft. Und natürlich um des schröderianischen Erbes willen! Für solche hehren Motive ist das Güllnern natürlich legitim...
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Linke Zeitung: Palästina Zentral - Demonstration
12/30/2008 01:07 PM
Massaker in GAZA - Wer stoppt Israel? أوقفوا حرب ألاباده ضد الفلسطينيين في غزه Demonstration in Düsseldorf Samstag, den 03-01-2009 - Start: 12:00 Uhr vor dem DGB-Haus Friedrich-Ebert Str. 35 (Nähe Haupt-Bahnhof) Erst die Belagerung und die Aushungerung und jetzt die Bombardierung ohne Rücksicht auf Menschenleben. Israel, die größte Militärmacht des nahen Osten, setzt ihre ganze Maschinerie gegen ein machtloses Volk ein. Nicht nur Polizeistationen wurden völlig bombardiert, Israel zögert nicht Moscheen, Schulen und auch das Gefängnis von Gaza dem Erdboden gleich zu machen. Selbst die Universität von Gaza wurde zum Ziel israelischer Raketen. [Link] [Cache]
"SOS Abendland" 3: Fehlende Empfehlungen [DE]
12/30/2008 01:07 PM

Es gab einmal

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Principiis Obsta: Geht's noch billiger? Neoliberales Absurdistan in Schweden
12/30/2008 01:06 PM

Von Folker Hoffmann

Heute morgen berichtete Sveriges Radio von einem Fall der sich im schönen Småland, Astrid Lindgrens Heimat, abspielt.

Mit welch absurden Maßnahmen eine Firma die weltweite, neoliberale Finanz- und Wirtschaftskrise "meistern" will, ist kaum noch zu überbieten.

So kam die Firma "Smålandsvillan" auf die weihnachtliche Idee ihren Arbeitern und Angestellten ein besonderes Geschenk zu machen. Wegen der tiefen Baukrise appellierte die Firma an ihre Angestellten, doch jetzt bitte umsonst zu arbeiten. Fürs erste zwei Samstage und zwei Freitage. Sonst könnten ihre Arbeitsplätze nicht erhalten bleiben. Der Betriebsrat hat bereits zugestimmt und der Betriebsratsvorsitzende Lennart Bergh meint:

"Man will ja eigentlich nicht umsonst arbeiten, sondern wir tun es um die Firma und die eigenen Arbeitsplätze zu erhalten."
Ein schönes Beispiel dafür, wie mit Angst, die Ausbeuterei ins uferlose getrieben wird.

Die Firma "Smålandsvillan" hat seit Beginn der Krise ihr Personal bereits zur Hälfte abgebaut, und will nun allen Ernstes den Verkauf von Häusern durch Gratisarbeit ankurbeln um ihre Häuser billiger zu machen. Erschreckend ist die grenzenlose Naivität der Beschäftigten, die ihre Denkapparate völlig abgeschaltet haben, und dem Vorschlag positiv gegenüber stehen, laut Lennart Bergh.

Kein einziger Arbeitsplatz wird gerettet werden, mit oder ohne Gratisarbeit.

Der nächste Schritt wird sein - die Arbeiter zahlen Eintritt um arbeiten zu dürfen - und das ist erst der Anfang. Da ist massiver Widerstand gefragt und nicht kleingläubige Unterwerfung. Yes, we can too!

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Konsumpf: Am Rande beobachtet, erfreuliche Edition
12/30/2008 01:06 PM

Man könne ja schier verzweifeln in diesen Zeiten, wenn man sich in der Welt so umschaut. Doch zum Glück gibt es auch Entwicklungen und Anregungen, die nach vorne zeigen. So hat der österreichische landscaping-Blog „ 10 Schritte zu einem zukunftsfähigen Lebensstil für Einsteiger" zusammengestellt. Hier befasst sich der Autor mit der Frage, was wir heute konkret tun können, um umzudenken und unser Tun & Handeln im „banalen Alltag" nachhaltiger zu gestalten. Für manche dürften diese skizzierten Schritte schon selbstverständlich sein, aber es sind dennoch auch neue Anregungen enthalten.

dog-1123262Sehr Erfreuliches gibt es auch aus der Schweiz zu berichten – seit Neuestem gelten dort die weltweit schärfsten Tierschutzgesetze, die sogar gegen die Lobbys einiger Tierhalterverbände durchgesetzt wurden.

Zum Beispiel dürfen Meerschweinchen, Kaninchen und Vögel nur noch paarweise gehalten werden. Hundebesitzer müssen mit ihrem Liebling einen Kurs absolvieren, um die Grundbedürfnisse des Tieres kennenzulernen. Kühe haben ein Anrecht auf mindestens 90 Tage Freigang im Jahr und dürfen nicht länger als zwei Wochen am Stück im Stall stehen. Kälber dürfen nur noch in Gruppen großgezogen werden. Pferde, Schafe und Ziegen müssen Blickkontakt zu Art­genossen haben.

Minipanzer, also die sog. SUVs oder auch Geländewagen, sind bekanntlich eine im wahrsten Sinne des Wortes große Pest – hässlich, spritschluckend, gefährlich für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Sie symbolisieren natürlich gut die voranschreitende Ignoranz einer Gesellschaft, in der nur der eigene Vorteil zählt und man gerade mal von 12 Uhr bis Mittag denkt. Um so erfreulicher, dass u.a. die „Finanzkrise" jetzt den Niedergang dieser Teile einzuläuten scheint. Telepolis berichtet vom nahenden „ Ende der SUVs":

… scheint nun das Ende der SUVs gekommen zu sein, jener spritfressenden und schweren Angeberautos, mit denen manche Kleingeister mit ihrer gewünschten Größe und Durchsetzungskraft auch ihre Gleichgültigkeit gegenüber Umwelt- und Klimafragen demonstrieren wollten. Der Markt für normale Autos ist dieses Jahr in den USA “nur” um 16 Prozent eingebrochen, der für SUVs um 40 Prozent. Da wird mancher bislang stolzer Besitzer Schwierigkeiten haben, seine plötzlich zum Dinosaurier gewordene Kiste noch gebraucht loszuwerden.

Der Spiegel schreibt süffisant „ Anti-Allrader-Bewegung: Dresche für den SUVosaurus":

Inzwischen ist Allradler-Verunglimpfung ein Breitensport. Seit der Absatz von SUVs einbricht, schmieren auch die Sympathiewerte dieser Autogattung ab. Der größtmögliche Geländewagen, so die bei vielen Menschen neuerdings vorherrschende Überzeugung, ist akut vom Aussterben bedroht. (…) Vielmehr zeigt es, dass nicht der Spritpreis dem Allradler den Garaus machen wird, sondern der Mangel an gesellschaftlicher Akzeptanz und das soziale Stigma, welche neuerdings mit dem Fahren dieser Autos verbunden sind.

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Ihre Obama-Situation: Gazakrieg durch Israel
12/30/2008 01:03 PM


Um sich in den zukünftigen Präsidenten der USA angesichts der Situation im Nahen Osten hineinversetzen zu können, muss man Einiges darüber wissen was Politik wirklich bedeutet.


 


Mehr lesen [Link] [Cache]
Duckhome: Der Gaza-Wahn
12/30/2008 11:26 AM

Der Kommentar auf tagesschau.de - zum Thema: Israels Angriff auf die Hamas - lässt schon fast davon träumen, dass es in unserem Land doch noch aufrichtigen Journalismus gibt, denn hier wird kritisch, im Gegensatz zu den sonstigen Mainstream-Schreiberlingen, über das sinnlose Blutbad berichtet. Weiterlesen auf "Gewalt in Nahost"


Quelle: Focus Online. AP

Weiter schreibt auch PressTV.ir: "Israel concedes attacks aim to topple Hamas". Hier wird aufgeklärt, worum es in den Köpfen der israelischen Hardliner wirklich geht. Hier sollten die VerteidigerInnen der Israelischen "Sache" doch erst mal lesen und begreifen, bevor sie sich gedanklich an den Straßenrand stellen und den Run auf Gaza blümchen-wedelnd goutieren ... Und eine wirklich gute und klasse Recherche findet man bei Lebenshaus. Hier wird das Mikrofon erkennend auf unsere Regierungs-Peinlichkeit gerichtet, von welcher mal wieder wie gewohnt Hirn- und Geistloses auf die Bevölkerung losgelassen wird: „ ... Der stellvertretende deutsche Regierungssprecher Thomas Steg sieht die Verantwortung jedoch "eindeutig und ausschließlich" bei Hamas. Die Verlautbarungen der Bundesregierung nach dem Telefongespräch von Kanzlerin Merkel am 29. Dezember mit Ministerpräsident Ehud Olmert können ebenso als Ermutigung zur Fortsetzung der Militärschläge interpretiert werden, da sie nur ein "schnelles" und nicht sofortiges Ende der israelischen Militäroperationen fordert ... " Hier stellt sich die Bundesregierung erneut, in den Mantel eines nie zum Ende kommenden deutschen Holocaust-Komplexes hineingesabbert - ohne nachzudenken -, mit an die Spitze der weltweiten Konflikt-Versteher und Kriegförderer.

Im Run auf das Gaza-KZ wird ein Blutbad in Kauf genommen. Ohne Rücksicht auf zivile Opfer, ohne Hirn, ohne Gedanken darüber, dass hier Menschen zerfetzt werden.

Deutschfehler bitte ich zu entschuldigen, da dies nicht meine Muttersprache ist.

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Nebenbei bemerkt ...: Politische Parteien - jetzt nur noch mit Warnhinweis?
12/30/2008 11:16 AM
Ich weiß nicht, ob es zur Pflicht werden wird, dass Parteien - ähnlich wie Zigarettenschachteln - künftig mit auffälligen Warnhinweisen versehen werden müssen. Wundern würde es mich nicht.

Aber besonders schön sieht weder das eine noch das andere aus...

Bild anklicken für Ansicht in voller Größe.

Unklar ist derzeit noch, ob es demnächst zu (weiteren) Werbebschränkungen oder gar Werbeverboten für politische Organisationen kommen wird ..

;-)


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Carluv: Haar ig
12/30/2008 11:13 AM

Ein bisschen inkonsequent, das:

Holger Josef Sonnenwald ist Haarausfall Experte. Er ist selbst Haarausfall Betroffener und konnte seine eigene Haarsituation erfolgreich selbst behandeln. So fand er den Haarwachstum Code. H.J. Sonnenwald vermittelt sein Wissen aus 21 Jahren Forschung und 12 Jahren Praxis in Gruppenseminaren und Einzelcoachings.

Richtig wäre:

Holger Josef Sonnen Wald ist Haar Ausfall Experte. Er ist selbst Haar Ausfall Betroffener und konnte seine eigene Haar Situation erfolg reich selbst behandeln. So fand er den Haar Wachstum Code. H.J. Sonnen Wald vermittelt sein Wissen aus 21 Jahren Forschung und 12 Jahren Praxis in Gruppen Seminaren und Einzel Coachings.

Wenn schon, denn schon! Bei Haar und Text gilt: Mut zur Lücke!

via Hilfe bei Haarausfall - der Haarwachstum Code: Der Experte.

Posted in Sprache, Sprachintensivstation, Wellness, Werbung Tagged: Leerzeichen
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Carluv: Schnupfen in der Redaktion
12/30/2008 11:13 AM

Welches Pulver hat der Redakteur genommen?

In der Riemannstraße wurde der Übertäter dann durch die Beamten gestellt. Bei seinem 20-jährigen Begleiter fanden die Polizisten zehn Feuerwerkskörper ohne Prüfzeichen, Cannabis, Ecstasypillen und ein noch nicht näher bestimmtes weißes Pulver.

Für gar nichts verantworten muss sich die 26-jährige Frau verantworten, die mit den beiden jungen Männern unterwegs war.

via Schmierereien und verbotene Güter: Polizei erwischt zwei Jugendliche im Leipziger Süden - Aktuell - LVZ-Online.

“Übertäter” ist aber richtig gut.

Posted in Deutschland, Drogen, Leipzig, Nachrichten, Sachsen Tagged: Zeitung
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Carluv: Böses Erwachen des Webmasters
12/30/2008 11:13 AM

Die OK hat mal wieder zugeschlagen! Schade, dass es den flächendeckend eingesetzten Bundestrojaner noch nicht gibt, sonst wären solche feigen Anschläge auf die Demokratie nicht möglich: Da hat doch jemand auf die Homepage des CDU- Stadtverbands Taunusstein ein Stasi-2.0-Logo gepappt! Böse, böse! Und wann steht eigentlich der Webmaster der CDU-Taunusstein auf?

P. S. WP ist auch noch nicht wach und weigert sich, Bilder hochzuladen. Deshalb nur der Link dahin, wo ich es gefunden habe.

Posted in Abgebloggt, CDU, Computer, Datenschutz, Online-Durchsuchung Tagged: Hack, Homepage
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Elevate-Festival Graz: Audio-Tracks
12/30/2008 11:03 AM

Elevate the CommonsRadio Helsinki hat eine Reihe von Audiomitschnitten von Diskussionsveranstaltungen des Elevate-Festivals (1| 2| 3| 4| 5| 6) in Graz Anfang November 2008 im Cultural Broadcasting Archive zur Verfügung gestellt. Die Sprachen sind deutsch und englisch.

Radio Helsinki has put online some audio tracks of panel debates at Elevate-Festival in Graz, november 2008. You’ll find the entire list at Cultural Broadcasting Archive. Languages are german and english. these are english discussions: »Commons of the Mind« and »Reclaiming the Commons«.

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Was ist denn hier nur falsch: Gesundheitsfonds
12/30/2008 09:32 AM

Die Berliner Morgenpost schreibt zum bisherigen Krankenkassenbeitrag: “Der bisherige Durchschnittsbeitrag lag bei 14,9 Prozent”. Der Beitrag ab Januar 2009: “Mit Einführung des Gesundheitsfonds beträgt der Satz ab Januar zunächst einheitlich 15,5 Prozent.”

Dem Gesundheitssystem werden somit 0,6 Prozent mehr zugeführt.

Nun heißt es in dem Morgenpost- Artikel weiter: “Schmidt sagte, sollte die Wirtschaft kommendes Jahr um zwei Prozent schrumpfen, könnte das zu einem Verlust von 440 Millionen Euro bei den Beitragseinnahmen führen. Die SPD-Politikerin machte deutlich, Kassen, die mit dem 15,5-Prozent-Beitrag nicht auskämen, müssten einen Zusatzbeitrag von ihren Versicherten erheben.”

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Hat die SPD- Gesundheitsministerin einen Schönwetterfonds entwickelt?

Daten:

das BIP Deutschlands = Wirtschaftsleistung 2.400.000 Millionen

2% Schrumpfen des BIP = 48.000 Millionen Euro

28.000.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte

Arbeitsleistung je Beschäftigter = 2.400.000 Millionen Euro/28 Millionen Personen =85.700 E/P,a

Gesamteinnahmen des Fonds = 167.000 Millionen

Aussage SPD: 2% Schrumpfen des BIP = 440 Millionen Verlust für das Gesundheitssystem.

  1. Sind die zusätzlichen Fondsverwaltungskosten vielleicht so hoch, dass trotz 0,6 Prozent Mehreinnahmen das Geld nicht reicht?
  2. 2 Prozent Schrumpfen der Wirtschaft = 0,26 Prozent Einnahmeverlust des Fonds. Glaubt die SPD, dass die Wirtschaft auf den Personalkosten hängen bleibt? Wir wissen doch, zunächst sind die Leiharbeiter dran, das sind die, die unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze liegen!
  3. Das Schrumpfen des BIP bewirkt bei einer Arbeitsleistung je Beschäftigten von 85.700 E/P,a eine Erhöhung der Arbeitslosigkeit von 560.000 Menschen.
    Würden die ca. 28 Millionen sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze nur um 0,26 Prozent geringer werden, rechnet die SPD mit einer Erhöhung der Arbeitslosigkeit durch die Finanzkrise von nur ca. 122.000 Menschen? Wie kommt es, dass seriöse Zahlen sagen “Aber Experten rechnen für 2009 mit 400.000 Arbeitslosen mehr.”
  4. Würde das Verhältnis 122.000 SPD- Arbeitslose zu 440 Millionen Verlusten stimmen, dann ergäbe der einfache Dreisatz zu tatsächlichen 560.000 Arbeitslosen eine tatsächliche Fehldeckung von ca. 2,0 Mrd.!

Wußten Sie eigentlich, dass die Versicherten im Falle von Fehldeckung der Krankenkasse von jedem Versicherten einen Zusatzbetrag zum Ausgleich der Fehldeckung verlangt?

Somit sind die wirklichen Krankenversicherungskosten:

KK- Monatsbeitrag + Zusatzbeitrag + Zugangsbeitrag zum Arzt + Arzneimittel- Zusatzbeitrag + Krankenhaus- Zusatzbeitrag + …

Ein Tollhaus, was diese Schmidt / SPD verursacht hat!

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Principiis Obsta: Klein-Bagdad in Gaza – Bomben, Furcht und Wut
12/30/2008 09:06 AM

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de

Es gibt viele Tote und Verwundete, die Liste der Todesopfer wird jeden Moment um einen neuen Name ergänzt und in der Leichenhalle ist kein Platz mehr.

Verwandte suchen zwischen Toten und Verwundeten um die Leichen schnell zum Begräbnis zu bringen. Eine Mutter deren drei Kinder im schulpflichtigen Alter getötet wurden und im Leichenhaus übereinander gestapelt liegen, schreit und schreit und ist dann still.

Mustapha Ibrahim beobachte all dies am Samstagnachmittag um ein Uhr im Shifa-Krankenhaus in Gaza. Als Vor-Ort-Mitarbeiter einer Menschenrechtsorganisation, ist er an vieles gewöhnt, aber nichts hatte ihn auf das vorbereitet, was er hier sah. Verwundete, deren Zustand weniger schwerwiegend war, wurden darum gebeten, Shifa zu verlassen um Betten frei zu machen.

Dr. Haidar Eid ist Dozent für Kulturwissenschaft an der Al-Aqsa Universität. Auch er sah am Samstag Leichen und Verwundete; ebenso Kinder deren Gliedmaßen amputiert worden waren.

„Eine Zeit wie diese, 11:30 Uhr, auszuwählen, um das Herz der Stadt zu bombardieren, das ist schrecklich. Diese Entscheidung verursachte ein größtmögliches Massaker", erläuterte er. Abu Muhammad war 200 Meter vom Krankenhaus entfernt, als ein schrecklicher Lärm zu hören war: Drei große Polizeistationen die zerbombt wurden, liegen in der Nähe des Krankenhauses. „Innerhalb von Sekunden, war dies Klein-Bagdad, überall Bomben, Rauch, Feuer und Menschen die nicht wissen, wo sie sich verstecken sollen. Überall Furcht und Wut und Hass", sagte er.

Er selbst rannte zur Schule seiner Tochter, wie zehntausende anderer Eltern im Gazastreifen. Während von 11:25 bis 11:30 Uhr, etwa 50 Kriegsflugzeuge ihre Ziele zerbombten, waren Hunderttausende von Kindern auf der Straße. Einige kamen von der Schulfrühschicht (wegen des Mangels an Schulraum wird in Gaza in mehreren Schichten unterrichtet. C.H.) andere waren auf dem Weg zur nächsten Schicht. „Im Schulhof sah ich 500 weinende verängstigte Mädchen. Sie kannten mich nicht, aber klammerten sich an mich", berichtete Abu Muhammed.

Allein im Scheich-Radwan Viertel gab es 43 Todesopfer. Für alle gemeinsam wurde ein Trauerzelt aufgestellt. Die meisten waren junge Polizisten, die sich der zivilen Polizei angeschlossen hatten und während der Abschlussfeier ihrer Ausbildung getötet wurden.

Die Trainingslager der Izz-Al Din al-Qassam Brigaden und die Verhör-und Gefangenenlager waren während der Bombardierung menschenleer. Aber die Polizeistationen im Gazastreifen, deren Dienstleistungen von der Bevölkerung in Anspruch genommen werden, waren wimmelten von Menschen. Niemand glaubte, dass sie bombardiert würden.

Am Nachmittag suchten sie immer noch nach Leichen in den Trümmern. Kalil Shahin eilte zur Polizeistation im Zentrum des Gazastreifens. „Ein großes Gebäude, dem Erdboden gleichgemacht", sagte er. Etwa 30 Menschen wurden dort getötet. Er wusste, dass sein Neffe, ein Zivilist, getötet wurde während er versuchte eine Angelegenheit in der Polizeistation zu regeln.

Die Lehrerin Umm Salah dachte zuerst bei der Explosion handle es sich um eine Schallbombe. Das ganze Gebäude bebte, das Glas zersplitterte, aber der Rauch, die Staubwolken, das Geheul der Sirenen verdeutlichten, dass etwas Furchtbares geschehen war. Das Glas verletzte eine Reihe von Schülern. Manche weinten, manche blieben stumm.

Sie fand ihren Sohn inmitten der Menschenmassen auf der Straße. Er war mitten in einem Mathematiktest als das Bombardement begann. Sie gingen zusammen nach Hause wo sie den jüngeren Bruder bei seiner 70jährigen Großmutter fanden. Die Großmutter versuchte ihre Angst zu verbergen als sie sich um ihre Enkelkinder kümmerte.

„Fast während der ganzen letzten Woche gab es keinen elektrischen Strom, kein Gas, kein Mehl und Brot", sagte Umm Salah. „Und plötzlich gab es wieder Elektrizität. Ich schaltete den Fernseher an, ich sah die Bilder, ich stellte ihn wieder aus zu und lies die Kinder ihre Hausaufgaben machen."

Amira Hass ist Korrespondentin der israelischen Tageszeitung Haaretz
(Übersetzung Claudia Haydt)

Quelle: IMI

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Duckhome: Schwachsinniges Berlin - Die Kuppel ist unverzichtbar
12/30/2008 07:26 AM


In der Zeit der Weltwirtschaftskrise gibt es immer noch ein paar Leute, die in ihrem Wolkenkuckucksheim im Land der Elfenbeintürme leben. Einer dieser Glücklichen und von jeder Realität Unbeleckten ist Kulturstaatssekretär André Schmitz.


Glücklich ist auch, wen keine Ahnung trübt.






Ein wahrlich netter Herr, dieser André Schmitz. Multifunktionär in Sachen Kultur. Praktisch nicht zu bremsen. Hansdampf in allen Gassen. - Beeindruckend die Liste seiner Tätigkeiten:

Berufliche Ämter

stellv. Mitglied des Verwaltungsrates der Filmförderungsanstalt des Bundes
Mitglied Gemeinsamer Ausschuss Hauptstadtkulturfonds
Stellvertr. Vorsitzender des Stiftungsrats "Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK)"
Stiftungsratsmitglied Stiftung Preußische Schlösser und Gärten
Kuratoriumsmitglied des Berlin-Brandenburgischen Instituts für Deutsch-Französische Zusammenarbeit in Europa e.V.
Stiftungsratsmitglied Kulturstiftung der Länder - Stiftung des bürgerlichen Rechts (KSL)
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Friedrichstadtpalast Betriebsgesellschaft mbH
Vorsitzender des Aufsichtsrats der Hebbel Theater GmbH
Vorsitzender des Stiftungsrats "Stiftung Kulturelle Weiterbildung"
Vorsitzender des Stiftungsrats "Stiftung Topographie des Terrors"
Vorsitzender des Stiftungsrats "Stiftung Stadtmuseum Berlin"
Vorsitzender des Stiftungsrats "Stiftung Berlinische Galerie"
Vorsitzender des Stiftungsrats "Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin (DTMB)"
Vorsitzender des Stiftungsrats "Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen"

Ehrenamtliches Engagement

Vorstandsvorsitzender "Heinz-Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa", Berlin und Hamburg
Vorsitzender des Vereins der Freunde und Förderer der Historischen Kommission zu Berlin e.V.
Kuratoriumsmitglied der Stiftung zur Förderung der Evangelischen Akademie zu Berlin
Kuratoriumsmitglied Kreis der Freunde und Förderer der Villa Aurora e.V.
Kuratoriumsmitglied young.euro.connect e.V.
Kuratoriumsmitglied Sammlung Werder des Johanniterordens


Da verwundert es niemanden, wenn solch ein Mann nicht mehr zum Denken kommt. Da hat der doch gar keine Zeit mehr für übrig. Aber es scheint Stimmen zu geben, die ihn erreichen, was dann auch bei ihm zum Ausstoß von Lauten führt.

Es geht mal wieder um das unbezahlbare Stadtschloss für das im Endeffekt Milliarden verschwendet werden - nur um von Erichs Lampenladen abzulenken, jenem Palast der Republik, der zumindest für lange Zeit auch ein Palast des Volkes war, in dem Erich und seine Blockflöten nur eine Nebenrolle spielten. Von der DDR durfte nichts übrigbleiben, deshalb musste Kaiser Willhelm wieder her, was schon zeigt, wessen Geistes die Befürworter des Stadtschlosses sind. Aber es kostet ja auch nicht ihr Geld: Dafür können sie die Bürger ausnehmen.

Das sogenannte Humboldt-Forum, jenes nachgeäffte Stadtschloss, braucht nun aber nach Meinung von André Schmitz unbedingt eine teure Glaskuppel. Mal davon abgesehen, dass niemand das Humboldt-Forum braucht und auch niemand André Schmitz, ist eine nachgemachte Glaskuppel eben nur - eine nachgemachte Glaskuppel. Notwendig wie ein Kropf. Wenn man schon in diesen Zeiten einen solchen Blödsinn bauen muss, dann doch bitte so einfach wie möglich.

Witzig wird das ganze, wenn man sich den beruflichen Werdegang von Herrn André Schmitz ansieht. Der hat nämlich Jura studiert und ist dann - husch, husch - gleich in der Politik verschwunden und mogelt sich nun ohne ernsthafte Arbeit von Pöstchen zu Pöstchen durch sein Arbeitsleben. Ein Jurist als Begutachter von Architektur. Einen Mathematiker hätte ich ja noch verstanden, aber weshalb einen Juristen? Vielleicht weil er gerade da war?

Herr André Schmitz sollte sich und Berlin einen Gefallen tun. Weder er noch seine Glaskuppel werden gebraucht. Kann er nicht andere Städte unglücklich machen? Für Berlin gilt in der Zukunft nur, den monströsen und wertlosen Kulturquatsch abzuschaffen. Opern, Theater, Orchester und Museen, die sich nicht tragen, müssen verkauft werden. Aus den Beständen der Museen müssen tragfähige und lebensfähige Einheiten geschaffen und der Rest verkauft werden. Die Kulturbürokratie gehört aufgelöst.


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Duckhome: Verhältnismäßigkeit der Mittel
12/30/2008 05:26 AM


Israel bombardiert mal wieder den Gaza-Streifen. Als Antwort auf die ach so gefährlichen Kassam-Raketenangriffe. Die Kassam-Angriffe erfolgten als Antwort auf israelische Repressalien, und die israelischen Repressalien hatten auch einen Grund. Wie schon seit Ewigkeiten. Reaktion erfolgt auf Aktion und wird sofort der Grund für neue Reaktion. Ein Irrsinn.

Ein Hund, der sich mit steigender Geschwindigkeit selbst in den Schwanz beißt. Sieht in den ersten Minuten vielleicht lustig aus, ist auf Dauer aber ein unendliches Trauerspiel mit menschlichem Leid ohne Ende. Es ist hier in diesem Blog schon oft über die Schuld an dem Dilemma gesprochen worden. Die Hauptschuld liegt bei Nazideutschland und den Europäern - wie auch den USA, die beim Holocaust erst weggesehen haben und dann vor Scham nichts anderes als die Masseneinwanderung der Überlebenden nach Israel zulassen konnten. Ohne Holocaust gäbe es dieses Israel und auch das Problem nicht.

Die Zionisten hätten sicherlich weiterhin versucht, Leute - zumindest für kurze Zeit - nach Israel zu bringen, aber die Bevölkerungsentwicklung wäre annähernd wie früher und damit unproblematisch gewesen. Wer nach dem Holocaust die meiste Schuld auf sich geladen hat, mögen bitte andere beurteilen. Sowohl die Palästinenser waren meist nur die Manövriermasse anderer, so wie die Israelis von den USA geführt wurden. Besonders durch Vernunft geglänzt haben beide nicht.

Nun also ist mal wieder Krieg. Wegen der Kassam-Raketen mit 10 km Reichweite.

Alle drei bisherigen Modelle sind einfache, mit Sprengstoff gefüllte Stahlkonstruktionen ohne Leitsystem. Die Herstellung erfolgt in Handarbeit mit einer Präzision, die deutlich hinter der industriell gefertigter Typen zurückbleibt. Die Treffergenauigkeit und Wirkung ist entsprechend gering.

Als Feststoffantrieb wird ein Gemisch aus einem Chlorat oder Kaliumnitrat und Saccharose (Zucker) verwendet. Der Sprengkopf enthält bis zu 10 kg TNT, der teils mit Stahlkugeln versetzt ist.

Obwohl sie nur eine relativ geringe Zerstörungskraft besitzen, werden sie von Israel als Bedrohung durchaus ernst genommen. Bis zum 18. Mai 2007 schlugen über 4.500 Raketen auf israelischem Gebiet ein.

...

Die Raketen werden für Angriffe gegen verschiedene israelische Städte eingesetzt. Die meisten Abschüsse erfolgten von der Stadt Bait Hanun im Gaza-Streifen aus. Ziele waren meist Sderot, Aschkelon und die umliegenden Kibbuzim. Am 28. Juni 2003 gab es die ersten zwei israelischen Todesopfer, bis Mai 2007 stieg die Zahl der durch Kassam-Raketen getöteten Israelis auf zehn.


Jeder Tote ist ein Toter zuviel. Allerdings auf beiden Seiten. Es lässt sich zur Zeit nicht herausfinden, wie hoch die Anzahl der durch Kassam-Raketen getöteten Israelis aktuell ist. Genausowenig lässt sich die Zahl der aktuell durch Luftangriffe getöteten Palästinenser wirklich ermitteln. Aber es dürfte sich wohl um den Faktor 40 handeln.

40 Tote Palästinenser, die zudem wahrscheinlich nichts mit den Kassam-Raketen zu tun haben, für einen toten Israeli ist ein sehr hoher, schon fast unmenschlich zu nennender Preis. In jedem anderen Konflikt, in dem die USA nicht Partei ist, wäre ein solcher Preis nicht durchsetzbar. Israel wird aber, weil die USA immer neu anstacheln, genauso weitermachen wie bisher.

Der ständige Konflikt macht für die israelische Politik sogar Sinn. Solange praktisch Kriegszustand herrscht, muss sie keine Politik für eine langfristige Zukunft betreiben. Sie kann von der Hand in den Mund leben. Das gefällt Politikern überall auf der Welt. Notverordnungen sind eben leichter handhabbar als die demokratische Auseinandersetzung.

Natürlich ist die israelische Regierung nicht die israelische Bevölkerung, genau wie die Bevölkerung des Gaza-Streifens nicht durch ein paar durchgeknallte Hamas-Führer vertreten wird. Merkel und Steinmeier regieren Deutschland ja auch nach neoliberalem Befehl und gegen den Willen der Mehrheit. Es geht also nicht um die Juden, die Palästinenser oder die Amerikaner. Es geht um Politiker, die von den Neoliberalen, Neocons und dem Großkapital gekauft wurden.

Politische Marionetten, die für die Interessen anderer das eigene Volk mit einem Lächeln verraten. Die Angriffe Israels auf den Gaza-Streifen sind als völlig überzogen und nicht verhältnismäßig zu verurteilen. Die Kassam-Angriffe der Hamas sind einfach nur dämlich. Sowohl die Israelis als auch die Palästinenser täten gut daran, ihre ausgelutschten und einfallslosen Politiker zum Teufel zu jagen. Genauso wie es in Deutschland und den USA nötig wäre.


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Duckhome: Gibt es in Hessen eigentlich noch was zu wählen?
12/30/2008 05:26 AM


Wenn man sich die Umfragen ansieht, ist die Wahl eigentlich gelaufen. Es reicht für die CDU zusammen mit der FDP. Ob 52 oder 54 Prozent, ist dabei eigentlich egal. 50 + x sollen es werden, wenn man den Meinungsforschern glaubt. Warum sollte man ihnen aber glauben.

Die Rechenmodelle setzen auf eine zufriedene Bevölkerung mit einem berechenbaren Verhalten. Immer mehr zeigt sich aber die nackte Angst auch in den Bereichen, die früher noch ungefährdet erschienen. Die Mitarbeiter der Banken wissen, dass Roland Koch sie genüsslich grinsend über die Klinge springen lassen wird. Lehrer, Polizisten, Feuerwehrleute, Krankenschwestern und auch angestellte Ärzte kennen Koch zur genüge.

Sein ungehemmter Ausländerhass mag im Moment mit Kreide behandelt worden sein, wird aber genauso wieder aufbrechen wie seine ständigen Gemeinheiten gegen die normalen Menschen und seine offene Förderung des neoliberalen Ungeistes. Koch bleibt berechenbar ein Problem. Wer Koch wählt, sollte mindestens ein paar hundert Millionen auf der Bank haben, denn die vielen Eigenheimbesitzer in Hessen haben von Koch keine Hilfe zu erwarten, wenn sie demnächst von den Banken geschlachtet werden.

Koch wird das Lebensglück der kleinen Leute immer leichten Herzens opfern, und mittlerweile geht es auch um das, was früher einmal Mittelstand oder der untere Teil der Oberschicht war. Koch wird sie alle opfern für Ackermann und Co, den Flughafen und die Atomindustrie. Koch hat seine Seite klar gewählt.

Die FDP hat keine Seite, die sie wählen könnte. Sie existiert nur, um an der Macht zu sein. Jörg Uwe Hahn ist ein typischer Vertreter der FDP. Williges Fähnlein im Wind, könnte er mit jedem regieren, aber nur, um jeden und alle zu hintergehen. Die FDP hat mit der Wahl ihres Ehrenpräsidenten Otto Graf Lambsdorff, der wegen Steuerhinterziehung, beziehungsweise Beihilfe zur Steuerhinterziehung rechtskräftig verurteilt wurde, eindeutig gezeigt, dass Gesetz und Moral für sie bedeutungslos sind. Wer die FDP wählt, darf sich nicht wundern. Er hat sich eben selbst aufgegeben.

Über die SPD muss in Deutschland nichts mehr gesagt werden. Über die hessische SPD und ihre seltsamen Abweichler der letzten Sekunde muss überhaupt nichts mehr gesagt werden. Selbstauflösung wäre der einzig vernünftige Weg gewesen. So haben sie ihre Niederlage verdient. Übrigens bedeutet SPD wählen nicht: Koch verhindern. Koch lässt sich nur verhindern, wenn viele Leute zur Wahl gehen. Was Schäfer-Gümbel am Ende tun wird, weiß nur die Berliner Parteispitze. Große Koalition wäre das wahrscheinlichste.

Die Grünen wollen laut Tarek Al-Wazir mit Koch unter keinen Umständen in eine Regierung. Wie das bei ein paar schönen Pöstchen aussieht, weiß heute auch noch niemand. Daneben gibt es einen Haufen kleiner Parteien die sich sehr erfolgreich mit 0,x Prozent durchsetzen werden. Es macht keinen Sinn, für diese Parteien zu stimmen. Da kann man seine Stimme auch gleich wegwerfen. In Hessen ist nicht mehr genug Zeit, auch nur eine dieser Parteien überhaupt in eine aussichtsreiche Position zu bringen. Das mag bei einzelnen Wahlkreiskandidaten anders sein. Die Piratenpartei wäre sicher eine erfrischende Alternative, sie ist aber noch nicht soweit, wirklich ins Geschehen eingreifen zu können.

Es bleibt also zähneknirschend nur die Linke. Mit ihren um die fünf Prozent scheint sie aussichtslos abgeschlagen, aber sie ist die einzige Partei, die es schaffen könnte. Wenn nämlich die demagogischen Demoskopen das getan haben, was sie zugunsten der CDU/CSU und der FDP immer tun, dann könnte es sein, dass bei ihrem Gewichten der Rohdaten leicht 4-5 Prozent für FDP oder CDU zuviel gewichtet wurden.

Koch, der ja ein alter Hase im Geschäft der Politbetrügereien ist, scheint genau das zu befürchten. Deshalb regt er sich ja so fürchterlich über die Grünen und Tarek Al-Wazir auf, weil die nicht mit ihm koalieren wollen.

« Die drei Parteien auf der linken Seite wollen nach wie vor gemeinsam regieren und haben ja aus dem Oktober einen fertigen Vertrag», sagte er mit Blick auf SPD, Grüne und Linke. «In dieser Konstellation soll ich als Schutzschild dienen, weil sie sich nicht richtig trauen, das zuzugeben.


Das ist das wirklich unbequeme für Roland Koch. Wenn es nicht mit der FDP reicht, reicht es für gar nichts. Damit es nicht für Roland Koch reicht, muss trotz aller durchaus berechtigter Bedenken die Linke stark gemacht werden. Sie braucht jede Stimme. Jeder Nichtwähler, der sich diesmal selbst an die Urne schleift, bereitet Roland Koch Angst. Wer bisher nicht gewählt hat, weil er der Politik einfach nicht mehr traut, hat hier die Chance, die Kochs und Co. zu bestrafen. Wählengehen ist diesmal Pflicht, und es ist eine erfreuliche Pflicht.

Koch hat nur gewonnen, wenn die Hessen nicht um ihr Land kämpfen.


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ad sinistram: Alles wird gut
12/30/2008 05:07 AM
Nachdem von mir geschätzte Kollegen es wagten, einen Blick in die Zukunft zu werfen, möchte ich in kurzen Worten kundtun, welche Entwicklungen ich im kommenden Jahr für weiterhin aktuell halte, welche ich sogar in verschärfter Form befürchte. Es dürfte sich im Wesentlichen um drei Punkte halten, die auch das Jahr 2009 dominieren werden. Die nun folgende kurze Auflistung soll im Vollbesitz aller optimistischen Kräfte präsentiert werden.
  • Die Große Koalition wird auch 2009 weiterbestehen. Schlimm genug, denkt man sich, wenn im Bund weitere vier Jahre nur eine Opposition auf Sparflamme stattfinden soll, die zudem immer dann mit der Großen Koalition kollaboriert, wenn man auf ein wenig Gegenwehr gegen die chronische Zweidrittelmehrheit hofft - zumindest betrifft das die FDP und die Grünen häufig. Es wird aber wahrscheinlich noch schlimmer kommen, denn alle vier anstehenden Landtagswahlen könnten mit erneuten und neuen Großen Koalitionen enden; könnten beispielsweise sogar im Saarland eine Große Koalition neben einer starken LINKEN zum Resultat haben, und in Sachsen als Minivariante mit knapper Absolutmehrheit wahr werden. Die Große Koalition wird dort wo sie schon ist bleiben und auch in noch unverschonten Bundesländern in Serie gehen.
  • Die sogenannte Finanz- und Wirtschaftskrise wird Massenelend erzeugen. Beileibe keine umwerfende Neuigkeit, denn Elend gibt es heute schon als Massenfabrikat - aber die Masse vergrößert sich, wird sinnbildlich zum schwarzen Loch. Es werden Massen relativ verelendet sein, aber keiner bekommt es mit, weil das Elend in den Medien schön- oder weggeredet wird. Probleme wird es machen, dass kein großes Fußball-Turnier ansteht, während dem man mit deutschen Flaggen allerlei Ungerechtigkeiten kaschieren kann - aber die Einheitsfront der vermeintlichen Berichterstattung wird Mittel und Wege finden, von den Nöten und Sorgen abzulenken. Und wenn alles nichts hilft, dann erklären uns solche, die es nicht wissen können, weil sie nie in Not lebten, dass letztendlich alles nicht so schlimm sei.
  • Und damit wären wir eigentlich schon beim dritten Punkt angelangt: Die Medien werden 2009 noch banaler, noch oberflächlicher, noch verblödender berichten. Auch wenn man es nicht für möglich hält: Manipulationspotenzial gibt es noch ausreichend, weitere Mechanismen zur gezielten Desinformation sind sicherlich nicht schwer zu finden und umzusetzen.
Wie gesagt, dies alles im Vollbesitz optimistischer Kräfte. Schließlich könnte es auch noch schlimmer kommen! Aber wer will sich die Feierlichkeiten zum neuen Jahr - dieses Hochleben menschlicher Gabe, sich einen Kalender ausgedacht zu haben - schon mit Pessimismus vermiesen lassen? Wahrlich, es könnte schlimmer kommen. Und wenn es 2009 schon nicht schlimm kommt, so bleiben noch viele, viele andere Jahre. Wenn es 2009 so positiv kommt, wie in den drei Punkten nur vage angedeutet wurde, dann gibt es immer noch ein 2010, in dem es schlimmer kommen könnte und wird - als ausgleichende Gerechtigkeit quasi. Und wenn es 2009 doch viel böser kommt, als wir Berufsoptimisten glauben, dann kann man realistischerweise hoffen, dass es 2010 wenigstens etwas besser wird. Irgendwann ist man so tief, dass es nur noch aufwärts gehen kann. Wir sollten nicht vergessen, dass wir im Zeitalter des think positive leben - man muß nur den Mut haben es auch umzusetzen...
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Freeman: Das Geheimnis der Lusitania gelüftet
12/30/2008 04:48 AM
Der neueste Fund von Munition im Wrack der Lusitania, widerspricht der offiziellen historischen Behauptung der Alliierten, sie wäre ein reines Passagierschiff gewesen. Damit ist bewiesen, die Deutschen hatten schon von Anfang an Recht mit der Behauptung, das Schiff hätte Kriegsmaterial von Amerika nach England transportiert und wäre deshalb ein legitimes militärisches Ziel gewesen.

Wie die britische Zeitung Mail berichtet, haben Taucher das Wrack untersucht und dabei die geheime Fracht der Lusitania auf ihrer letzten Fahrt 1915 entdeckt. Das Schiff wurde damals acht Meilen vor der Irischen Küsten von einem deutschen U-Boot mit einem Torpedo versenkt. Dabei kamen fast 1'200 Menschen ums Leben, was so eine Empörung in der amerikanischen Bevölkerung auslöste, dass dadurch die USA in den I. Weltkrieg eintrat.

Die britische Regierung hat sofort nach der Versenkung die "Piraten Hunnen" beschuldigt, Zivilisten abgeschlachtet zu haben. Durch den Verlust von 128 amerikanischen Staatsbürgern, wurde die antideutsche Stimmung in den USA angeheizt. Der damalige US-Aussenminister Robert Lansing schrieb später in seinen Memoiren, die Versenkung gab ihm " die Überzeugung, wir würden ein Alliierter von Grossbritannien werden."

Den Amerikanern wurde sogar die falsche Geschichte erzählt, deutsche Kinder hätten Schulfrei bekommen, um die Versenkung zu feiern.

Das Desaster hat eine grosse Anzahl an Rekrutierungsplakate inspiriert, die Rache für die Opfer verlangte.

Eines davon zeigte eine junge Mutter, welche in den Wellen mit ihren Baby unterging, mit der Überschrift "Enlist" was "registriere dich fürs Militär" bedeutet.

Zwei Jahre später haben die Amerikaner den Deutschen den Krieg erklärt, eine Entscheidung die massgeblich zum Verlust des I. Weltkrieges führte.

Das Taucherteam schätzt, dass 4 Millionen Patronen Kaliber .303 der US-Firma Remington im Bauch der Lusitania in 100 Meter Tiefe liegen.

Die Deutschen haben immer darauf bestanden, die Lusitania, welche das schnellste Schiff im Nordatlantik war, wurde benutzt, um die Blockade die Berlin um Britannien seit dem Ausbruch der Feindseligkeiten im August 1914 verhängte, zu durchbrechen.

Winston Churchill, der damals der Erste Lord der Admiralität war, wurde lange verdächtigt, er hätte die Hintergründe der Attacke gewusst. Er schrieb kurz vor der Versenkung einen Brief, in dem er zum Ausdruck brachte, deutsche U-Boot-Attacken sind ihm willkommen. Er sagte: " Es ist wichtig die neutrale Schiffart an unsere Küste zu locken, in der Hoffnung, speziell Amerika mit Deutschland in einen Konflikt zu ziehen."

" Aus unserer Sicht wollen wir den Verkehr, je mehr desto besser, und wenn einiges davon in Schwierigkeiten gerät, noch besser," schrieb er.

Der Journalist Hampton Side, der für das Men's Vogue Magazin schreibt, war Zeuge der Entdeckung durch die Taucher.

Er sagte: " Die Munition wurde ausdrücklich hergestellt, um Deutsche im I. Weltkrieg zu töten, Munition welche britische Offizielle in Whitehall (Kriegsministerium) und amerikanische Offizielle immer bestritten haben, wäre an Bord der Lusitania gewesen."

Die Entdeckung könnte auch erklären, warum das 239 Meter lange Schiff in nur 18 Minuten durch einen einzigen deutschen Torpedo sank. Einige der Überlebenden berichteten, sie hätten eine zweite Explosion gehört, was die Zündung der geladenen Munition gewesen sein könnte.

Gregg Bemis, ein amerikanischer Geschäftsmann, der die Rechte zu dem Wrack besitzt und dessen Untersuchung finanziert, sagte: " Die 4 Millionen Patronen Kaliber .303 (für das britische Standardgewehr), waren nicht einfach für private Jäger."

" Jetzt wo wir sie gefunden haben, können die Briten nicht mehr leugnen, dass Munition an Bord war. Damit stellt sich die Frage, was war sonst noch an Bord."

" Ich habe immer das Gefühl gehabt, es gab erheblich mehr hochexplosives Material im Frachtraum – Granaten, Pulver, Schiesswolle – die durch den Torpedo entzündet wurde. Das hat das Schiff versenkt."

Bemis plant weitere Tauchgänge nächstes Jahr in Auftrag zu geben, um eine komplette forensische Untersuchungs des Wrack, welches ab der Küste von County Cork liegt, vorzunehmen.

Aus Wikipedia weitere geschichtliche Hintergründe:

Bereits im Februar 1913 hatte der Erste Lord der Admiralität, Marineminister Winston Churchill mit einem Schreiben der Cunard Line erklärt, dass sich die von der Admiralität bezahlten Schiffe bald bewähren müssten, denn „der Krieg gegen Deutschland ist sicher – spätestens im September 1914 wird er ausbrechen." (ach ja, warum hat er das schon gewusst?)

Zu Beginn des Krieges wurde das Schiff der britischen Admiralität unterstellt und am 17. September 1914 als „bewaffneter Hilfskreuzer" in das britische Flottenregister aufgenommen.

Eine Woche danach erhielt der Schiffskommandant, Kapitän William Thomas Turner, seine Befehle von der Admiralität. Danach hatte Turner die Aufgabe, in einem Schnelldienst kriegswichtiges Material von New York nach Liverpool zu transportieren. Er wusste nun, dass ein britisches Sonderkommando in den USA Munition beschaffen würde und seine jeweilige Kurssetzung ausschließlich von der Admiralität bestimmt werden würde. Außerdem sollten nach diesen Befehlen deutsche Kriegsschiffe damit getäuscht werden, dass man weiterhin Passagiere beförderte und zudem ab jetzt unter der neutralen amerikanischen Flagge fuhr. Würde jedoch ein deutsches U-Boot versuchen aufzutauchen, um die Lusitania zu stoppen, hätte Turner sofort das Feuer zu eröffnen.

Den Briten war jedoch entgangen, dass die Vereinigten Staaten aus Sicherheitsgründen verboten hatten, kriegswichtiges Material auf Passagierschiffen zu befördern. (Entgangen?) Da die Deckung der Lusitania als ziviles Schiff vor den Amerikanern nicht auffliegen durfte, suchte die britische Admiralität kurzfristig nach einer Lösung. Man stellte fest, dass eine bestimmte Sorte Munition auf Passagierschiffen befördert werden konnte: Jagdgewehrpatronen. So wurde die wahre Fracht umdeklariert und den amerikanischen Behörden gefälschte Papiere vorgelegt. Mithilfe dieser Betrügereien gelang es der Admiralität unter Winston Churchill ab 1914, große Mengen an Munition nach Großbritannien zu manövrieren.

Nachdem die deutsche Kriegsmarine am 4. Februar 1915 aufgrund des wachsenden Drucks der britischen Blockade international den uneingeschränkten U-Boot-Krieg angekündigt hatten, ging eine Note des deutschen Außenministeriums an die USA, dass „angesichts des Missbrauchs neutraler Flaggen" durch Großbritannien „Fehler nicht immer zu vermeiden" wären. Nach Bekanntgabe dieses Schreibens kam es zu einer Anfrage des britischen Außenministers Edward Grey an den Berater des US-Präsidenten, Oberst House: „Was wird Amerika tun, wenn die Deutschen ein Passagierschiff mit amerikanischen Touristen versenken?". House antwortete; „Das würde uns zum Krieg bringen." (Da haben wir das Motiv!)

Am 22. April 1915 veröffentlichte die Kaiserliche Deutsche Botschaft eine Warnung in den fünfzig größten amerikanischen Zeitungen, die direkt neben die Abfahrtszeiten der Transatlantikdampfer gesetzt wurde:

„ACHTUNG! Reisende, die vorhaben, den Atlantik zu überqueren, werden daran erinnert, dass Deutschland und seine Alliierten und Großbritannien und seine Alliierten sich im Kriegszustand befinden; dass das Kriegsgebiet auch die Gewässer rings um die Britischen Inseln umfasst; dass in Übereinstimmung mit der formellen Bekanntgabe der Kaiserlichen Deutschen Regierung alle Schiffe, die die Flagge Großbritanniens oder eines seiner Verbündeten führen, Gefahr laufen, in diesen Gewässern zerstört zu werden, und dass Reisende, die im Kriegsgebiet auf Schiffen aus Großbritannien oder seiner Verbündeten reisen, dies auf eigene Gefahr tun. KAISERLICHE DEUTSCHE BOTSCHAFT, WASHINGTON D. C., 22. April 1915."

Noch am Tag der Abfahrt erschien in der New York Times eine Anzeige mit einer Warnung der deutschen Regierung vor einer Überfahrt. Außerdem berichtet die New York Times in ihrer Ausgabe vom 8. Mai 1915 von anonymen Telegrammen an einzelne Passagiere, die die Warnung enthielten, dass das Schiff torpediert werden würde. Einer der Empfänger soll demnach Alfred Vanderbilt gewesen sein, allerdings ohne dass die Zeitung eine Quelle hierfür benennt.

Kommentar: Offensichtlich haben die amerikanische und britische Regierungen, und andere Kreise mit grossem Interesse, die Versenkung der Lusitania und den Tot von fast 1'200 eigener Staatsbürger bewusst in Kauf genommen, ja absichtlich provoziert, damit die Deutschen wie Mörder an Zivilisten aussehen, um die Bevölkerung gegen Deutschland in Kriegsstimmung zu bringen, damit Amerika in den Krieg ziehen kann.

Die Aufdeckung der Lüge durch den Fund der Munition zeigt, wir können nicht genug alle offiziellen Erklärungen über Ereignisse der Geschichte in Frage stellen und immer wieder neue durchleuchten. Speziell die, welche uns über Kriegsgründe erzählt werden sind meistens gelogen, denn sie werden immer vom „Sieger" zu seinen Gunsten festgeschrieben!

Die bewusste Provozierung der Versenkung der Lusitania, um Amerika in den I. Weltkrieg zu ziehen, reiht sich in alle anderen Auslöser für Kriege ein. Der Angriff der Japaner auf Pearl Harbor als Grund für den Eintritt Amerikas in den II. Weltkrieg (bewusst provoziert und geschehen lassen), der Angriff der Nordvietnamesen auf einen amerikanischen Zerstörer im Golf von Tonkin als Auslöser für den Vietnamkrieg (hat nie stattgefunden) und die Attacke von Bin Laden mit seinen 19 arabischen Helfern als Grund um Afghanistan und den Irak überfallen zu können (haben sie selber gemacht), sind alles Geschichtsfälschungen, glatte Lügen, oder sogar selbst inszenierte Ereignisse, um die Bevölkerung für einen Krieg in Stimmung zu bringen und diese rechtfertigen zu können.

Wir können fest damit rechnen, dass der nächste Krieg genau so provoziert, inszeniert und mit der falschen Behauptung "wir sind angegriffen worden" begründet wird. Nichts ist so wie es scheint und wie es uns mit Propaganda verkauft wird.

" Geschichte ist eine Lüge, auf die sich die Historiker einigen!"[Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Fernsehen
12/30/2008 04:45 AM

Nur kurz angemerkt:

YouTube-Direktlink

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Kritik und Kunst: Gaza
12/30/2008 03:29 AM

Ich verweise auf dieses Che-Kurzposting und auch auf die erfreuliche - erfreulich linke - nichtisraelfeindliche Debatte im Anschluß. Es steht zu hoffen, dass - den Genossen Dum-Dum, der auf dem letzten Pali-Soli-Kongress zuviel gebechert hat, nehme ich aus - die Linke so langsam begreift: Israel ist in der Tat einfach ein Staat mit diversen Staatsbürgern wie alle andere auch, als solcher verhält er sich in einer verrückt gewordenen oder gebliebenen Welt eben so, wie sich Staaten für gewöhnlich verhalten. Was Hein Michel denken würde, wenn aus Eindhoven oder Rotterdam beständig Raketen einfliegen würden, möchte ich übrigens lieber gar nicht wissen...

Ich persönlich halte Israels Vorgehen für völkerrechtswidrig - Stichwort: Notwehrexzess - und vor allem für falsch, sehr unfrei nach dem Talleyrand-Wort "Das war schlimmer als ein Verbrechen, Sire, das war ein Fehler!" Aber ich höre mir Gegenmeinungen an, und wer die Hamas - eine wirklich üble Gauner- und Verbrecherbande! - für den Träger aufgeklärter Nicht-Entfremdetheit in der muslimischen Welt hält, ist nun wirklich therapiereif. Die Hamas ist dabei in meinen Augen übrigens sozusagen "nicht mal mehr" eine Terror-Orga. Wäre sie eine, sie würde zumindest noch ansatzweise politisch handeln. Darum aber geht es diesem Pack schon lange nicht mehr. Wenn sie nur für einen Funken humanen Verstand hätten - instrumentellen Verstand haben sie leider zur Genüge! - dann wüssten sie: Israel ist vorderhand nicht besiegbar. Und was mache ich mit einem Gegner, der vorderhand nicht besiegbar ist? Bingo! Ich überlege mir, ob ich nicht vielleicht doch mit ihm leben könnte, statt gegen ihn. Aber damit wäre ja meine Legitimation (gegen die "zionistische Einheit") perdü...

Israel, andererseits - so sind die Gesetzlichkeiten in einer formal freien Gesellschaft, wo reflektierte Regeln (freie Wahl) auf eine nicht-reflektierte Bevölkerung treffen, nun einmal - ist in genau die Falle getappt, die die Hamas ihm cynisch gestellt hat. Sie können jetzt entweder 10.000e töten - was mit Recht als Kriegsverbrechen gälte - oder eine weitere Niederlage a la 2006 Libanon einstecken.

Somit: Neues in Nah-Ost? Ich glaube nicht.

Neues könnte es geben, wenn "die" westliche Öffentlichkeit (aber wer ist schon "die" westliche Öffentlichkeit?) sowohl den israelischen Siedlern als auch den Hamas-Banditeros konsequent jede Solidarität verweigerte, sondern sie hart, aber wahr, steckbrieflich als das kenntlich machten, was sie jeweils sind - und zwar gleichzeitig: als Judäo/Islamo-Faschisten! Das aber wird nicht geschehen. Schon haben die Klientel-Mächte ihre jeweiligen Signale ausgesandt: Der Westen wird Israel (mit ein bißchen "Du-Du-Du! Treibs nicht zu dolle"-Gedrohe), die islamische Welt wird den Palis (ebenfalls hie und da mit Einwänden a la Mubarak) die Stange halten. Wir warten auf die hunderste nicht-gewinnbare Runde...

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Linke Zeitung: Interview zum Massaker in Gaza
12/30/2008 03:06 AM
„Für Israel ist jeder Palästinenser, der Widerstand leistet, ein Terrorist. Für uns ist er ein Held.“ In den ersten drei Tagen der vom israelischen Kriegsministerium so genannten „Operation Gegossenes Blei wurden laut der Onlineausgabe der linksliberalen britischen Tageszeitung „The Independent „mehr als 325 Menschen getötet und mehr als 700 verletzt . Der UNO zufolge befinden sich unter den Toten „mindestens 51 Zivilisten (ARD-„Tagesschau -Website 29.12.2008, 20:53). Die Luftangriffe, bei denen mehr als 100 Tonnen Bomben (darunter auch Nagelbomben) auf den dichtbesiedelten Gaza-Streifen abgeworfen wurden, gelten als die schlimmsten seit dem Sechstagekrieg von 1967. Die heute der mitte-linken Demokratischen Partei Italiens nahe stehende „l'Unità brachte am 29.12.2008 dazu das folgende Telefoninterview mit dem Hamas-Sprecher in Gaza, Fawzi Barhoum. Auch dies ein interessantes Indiz für die ungewollten Effekte der israelischen Schlächterei in Gaza, denn das einstige Zentralorgan der italienischen KP ist seit dem Fall der Mauer stramm pro-zionistisch eingestellt, wie sich auch an den Fragestellungen erkennen lässt.Die Sachschäden sind überhaupt noch nicht abzuschätzen. Das Massaker ist jedoch nicht auf Gaza beschränkt: Bei spontanen Protesten im Westjordanland wurden, nach Angaben der unabhängigen, linken palästinensischen Nachrichtenagentur IMEMC, von den Besatzungssoldaten bislang ein Demonstrant erschossen und 55 verletzt. Was die Bewertung dieses Vorgehens anbelangt, stellt der „Tagesschau -Kommentar des ARD-Korrespondenten Ulrich Leidholt, ganz unabhängig vom - nach wie vor zentralen - Problem, wer hier wen aushungert, wer hier wessen Kolonialherr ist..., eine höchst interessante Frage: „Wir mögen Zahlenspiele mit Opfern verabscheuen - doch solche Fragen werden gestellt: 16 Tote in Israel durch Hamas-Raketen aus Gaza in sieben Jahren - rechtfertigt das 300 Tote an nur einem Tag durch Israels Luftwaffe? [Link] [Cache]
Lumières dans la nuit: Die Größe
12/30/2008 02:45 AM

So sehr sich Menschen davon verblenden lassen, keineswegs ist immer die Größe entscheidend. Von den Dinosauriern haben nur die kleinen und anpassungsfähigen überlebt, und die Wale stehen kurz vor der Ausrottung. Unterdessen. Geht es den Ameisen immer noch blendend, und von den Bakterien will ich gar nicht erst reden.

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GAZA/Israel: Wechselseitige Luftangriffe
12/30/2008 01:32 AM
Nicht einmal die Wahl Barack Obamas schaffte fast 6000 News-Einträge bei Google, doch die Eskalation im Gazastreifen vom 27.12.08 bringt es locker auf diese Anzahl.

"Die Welt" schreibt von "wechselseitigen Luftangriffe"
. Mit dieser "Begrifflichkeit" mag sie im weitesten Sinne auch richtig liegen, doch ich persönlich unterscheide immer noch massiv zwischen Luftangriffen durch Bombenabwürfen und selbstgebastelten Kassamraketen der Hamas.

Auch wird einführend davon berichtet, dass der Iran die Hamas mit Waffen beliefert und später im Bericht wird ausführlich gezeigt, wie die Hamas ihre Raketen selber bastelt und mit Reinigungsmaterialen anrührt.

Auch die Schmuggeltunnel werden gezeigt. Zwar wird nicht verschwiegen, dass durch diese Tunnel sich die Bevölkerung ernährt, weil Israel den Gazastreifen oft von Hilfslieferungen abschirmt, doch vorrangig sind diese Tunnel zum Waffenschmuggel gedacht.

Noch skurriler war der Aufklärungsbericht in der ARD gleich nach der Tagesschau am 29.12.08. Er einmal wurde der Zuschauer mit einem Rückblick auf die letzten 10 Tage im Gazastreifen eingestimmt. Dabei versäumte die ARD mitzuteilen, dass Israel schon mit einer Blockade parallel zur Präsidentschaftswahl am 05.11.08 im Gaza-Streifen begonnen hatte. Viel Menschen sind sich nicht bewußt, dass Israel eine riesige Mauer um den Gazastreifen baute und noch weiter baut. Die Menschen sind dort abhängig vom Gutwillen der Israelis. Sie entscheiden über Hunger oder einen vollen Bauch im Gazastreifen.

Also wurden die Palästinenser schon seit dem 04.11.08 an der Hungerleine gehalten - zu einer neutralen Berichterstattung würde das meiner Meinung nach gehören. Doch hier versagen unsere Medien politisch korrekt. Nur vereinzelt gab es solche Berichte.

Dieser Artikel ist leider nicht mehr online - aber ich habe ihn archiviert:

Humanitäre Lage im Gazastreifen
Uno sieht Gazabevölkerung am Rande des Abgrunds

Die humanitäre Lage im Gazastreifen hat sich dramatisch verschlechtert. Seit fast zwei Wochen gelangen fast keine Hilfsgüter mehr in das von Israel abgeriegelte Gebiet. Dort sind über eine Million Menschen auf Hife angewiesen. Die Generalkommissarin der UN-Hilfsorganisation UNRWA, Karen AbuZayd, warnt vor einer ''Katastrophe''.

Ein Konvoi in über zwei Wochen

Nach einer knapp fünf Monate langen Waffenruhe war am 4. November eine neue Welle der Gewalt ausgebrochen. Israel hatte als Reaktion auf den anhaltenden Raketenbeschuss die Grenzübergänge zum Gazastreifen geschlossen. (Gab es hier irgendwelche Meldungen? AH- am 4.11. während der US-Wahl!)

Seitdem durfte nur ein einziger Konvoi aus 33 Lastwagen mit humanitären Hilfsgütern die Grenze passieren, und dass erst nach internationalen Protesten.

''Am Rand des Abgrundes''

Nach Einschätzumg der Leiterin des UN-Hilfsprogrammes, AbuZayd, sind die Zustände im Gazastreifen so schlimm wie seit acht Jahren nicht mehr. ''Sie bringen uns wieder an den Rand des Abgrundes, aber bisher haben sie es nie soweit kommen lassen, dass wir uns darüber sorgen, ob wir morgen noch Lebensmittel haben oder nicht''. Es fehle vor allem an Grundnahrungsmitteln. In vielen Gebieten gibt es nur noch wenige Stunden am Tag Strom, die Gasvorräte sind erschöpft. Das UN-Hilfsorganisation UNRWA versorgt rund 820.00 Menschen mit Lebensmitteln, das Nahrungsmittelprogramm der Vereinten Nationen versorgt weitere 200.000 mit Hilfen. Insgesamt leben im Gazastreifen rund 1,5 Millionen Menschen.

Protest von Journalisten

Über die tatsächliche Lage vor Ort lässt sich zur Zeit schwer berichten, seit knapp zwei Wochen dürfen Journalisten nicht mehr die Grenzübergänge von Israel in den Gazastreifen passieren. Bereits gestern hatten mehrere Vorsitzende und Chefredakteure internationaler Medienorganisationen gegen das von Israel verhängte Einreiseverbot protestiert.

Quelle: tagesschau.de



Informieren Sie sich und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung:


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politplatschquatsch: Ich möchte kein Eisbär sein,
12/30/2008 01:31 AM
denn dann müsste ich Werbung für Bestattungsinstitute machen.
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politplatschquatsch: Werkstatt-Bilder
12/30/2008 01:31 AM


Das alte Jahr soll nicht ohne den Hinweis zu Ende gehen, dass der hallesche Kachelmann seine Arbeit zwar offenbar eingestellt hat, sich dennoch hin und wieder bisher noch unentdeckte Werke aus seiner Werkstatt im Stadtbild finden lassen. Unser einziger Wunsch für 2009 ist klar: Fang wieder an zu kacheln! Oder hast du - Gott behüte! - einen ordentlichen Beruf ergriffen, der deinem Hobby keine Zeit mehr lässt?[Link] [Cache]
Kritik und Kunst: Erdbeben von Lissabon
12/30/2008 01:28 AM

Auf diesen Literaturkritik.de-Link will ich schnell aufmerksam machen. Interessant, dass einige liebgwordene und allzu hurtige Mythen - genährt sicherlich durch Goethes berühmte Bemerkung in (sic!) "Dichtung und Wahrheit" - hinterfragt werden.

Zitat:

Der Einfluss auf eine Ästhetik des Hässlichen im Ausgang der Aufklärung ist nur eine der bemerkenswertesten Folgen dieses Naturereignisses.

Ich weiß nicht, ob der Rezensent hier bloß referriert oder zustimmt: Problematisch, mit Verlaub, ist das so oder so. Das Hässliche kam in den Blick, weil das Konzept des Schönen sich im Rahmen einer von der Aufklärung geforderten Offenheit selbst unterlief. Denn Aufklärung war immer mehr als der treue, vielleicht sogar sympathische und allemal unreflektierte Aufkläricht-Glaube an die veredelnden Wirkungen des Schönen, Guten, Wahren. (Hier irrte Thomas Mann, wenn er Aufklärung in Gestalt Settembrinis auf diese blechtrompetene Variante reduzierte - auch, wenn die nietzsche-gestählten kritischen Einsichten Manns gegen aufgeblasene Moralinszenierung natürlich ihren Wert behalten.) Aufklärung war immer auch das Wissen des Menschen um sich selbst, also um seine Grenzen, und eine ihrer größten Sätze formulierte bekanntlich Lessing in "Emilia Galotti", nämlich dass der keine Vernunft habe, der sie in bestimmten Situationen nicht verlöre...eine der wenigen zentralen menschlichen Einsichten überhaupt; sie verliert auch dann nicht ihren Wert, wenn so gut wie jeder Abiturient mit ihr gequält wurde. Das allein eine Naturkatastrophe, so sehr sie auch medial als Exempel für die Grenzen von Vernunft und Wohlgeordnetheit inauguriert wurde, eben diese Gedanken verursacht habe, ist einfach ein Missverständnis: Lissabon 1755 mag als Metapher aufgegriffen worden sein, aber die Schlüsse, die sich an ihr abarbeiteten, existierten natürlich schon vorher, man konnte das alles bei Shakespeare oder bei Dante nachlesen...

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Nebenbei bemerkt ...: Leitkultur - dringend gesucht
12/30/2008 01:09 AM
Die CDU tritt - wie eben gesagt - für eine Leitkultur in Deutschland ein. Die muss von den Menschen, die in dieses Land zuwandern, respektiert werden. Das ist konservativ im besten Sinne.

Roland Pofalla in der Rheinischen Post

Um was für eine Kultur es sich dabei handeln soll und wo er sie herzunehmen gedenkt, ließ der Generalsekretär der CDU allerdings offen.

Immerhin verlangt er lediglich, dass "Menschen, die in dieses Land zuwandern", diese noch ausfindig zu machende Leitkultur "respektieren" müssen. Uns "Alteingesessen" darf sie offenbar gestohlen bleiben. Wie beruhigend.

Doch - die Frage sei erlaubt - verträgt sich eine solche Forderung, die von den einen verlangt, was den anderen egal sein darf, eigentlich mit Gleichheitsgrundsatz und Antidiskriminierungsgesetz?

Fragen über Fragen ...

;-)


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Carluv: Russische Ohrfeige für Georgier
12/30/2008 01:08 AM

Moskau - Russische Fernsehzuschauer haben den früheren sowjetischen Diktator Josef Stalin zum drittgrößten Russen aller Zeiten gewählt.

Stalin, geboren am 18.12.1878 in Gori als Iosseb Bessarionis dse Dschughaschwili, war, wie der Name ahnen lässt: Georgier. Der nächste Konflikt ist vorprogrammiert: Denn auf Stalin ist man in seiner Geburtsstadt stolz, auf den Georgier aka Stalin.

Fernsehumfragen haben so ihre Tücken. Noch besser war die des Tschechischen Fernsehens von 2005, bei der der unsterbliche, aber nur als Bühnenfigur existierende tragische Universalgelehrte Jára Cimrman beinahe zum “Größten Tschechen” gewählt worden wäre. Sein geistiger Vater Zdeněk Svěrák ist hierzulande eher als Schauspieler bekannt, vor allem aus “Kolya” und zuletzt in “Leergut” zu sehen gewesen.

via Abstimmung: Stalin zum drittgrößten Russen aller Zeiten gewählt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama.

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Ron Paul News & Comments: Hexenjagd gegen 9/11-Wahrheitsbewegung erreicht neuen Level in Deutschland
12/30/2008 01:07 AM

Telepolis-Artikel rückt Angehörige der Opfer, Aktivisten und Forscher in die Nähe von Terroristen

Alexander Benesch
infokrieg.tv
29.12.2008

Telepolis, das Online-Nachrichtenmagazin des Verlages Heinz Heise, das in der Vergangenheit immer wieder positiv aufgefallen ist mit Berichterstattungen und Interviews über verdeckten Regierungsterror, verblüffte nun mit der Veröffentlichung eines reißerischen Artikels der exakt die öffentlich verkündete Agenda des Pentagons umsetzt, ernste Zweifel an dem sogenannten "Krieg gegen den Terror" als terroristische Agitation zu brandmarken. Wo wir in der Vergangenheit auf Telepolis noch Interviews und Analysen von Autoren wie Daniele Ganser, Jürgen Elsässer und Mathias Bröckers sahen, holt der Artikel "Die Verschwörungsindustrie" von Nick Abbe vom 27. Dezember zum Rundumschlag aus gegen die Kritiker der von der Bush-Administration verkündeten Version der Ereignisse um den elften September 2001. Besonders amerikanische unabhängige Journalisten wie Alex Jones sind für Abbe "Nutznießer" der Anschläge, "Verschwörungs-Makler" die die Tragödie ausschlachten für eine "Industrie" der Irreführung.


Alex Jones

Es sollte Herrn Abbe kaum entgangen sein, dass Infokrieg unabhängige Medien zahlreiche Dokumentarfilme und Recherchen von Alex Jones eingedeutscht hat; trotzdem werden wir nirgendwo erwähnt oder gar verlinkt. Die wenigsten haben die sprachlichen Kenntnisse, um die Filme angemessen im englischen Originalton zu verstehen. Wird hier gehofft dass der Leser dem Autor blind vertraut und sich nicht selbst ein Bild macht?

Wer in dem Artikel eine Auseinandersetzung mit den eigentlichen Argumenten der 9/11-Wahrheitsbewegung bzw. der Bewegung gegen die neue Weltordnung erwartet, sucht vergeblich. Es werden praktisch KEINE Argumente behandelt, keine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Regierungsterrors. Abbe versucht erst gar nicht zu erklären, wie in New York an 9/11 zwei Flugzeuge drei Hochhäuser zum Einsturz brachten oder wie es geschehen konnte, dass an Kleinflugzeugen mäßig ausgebildete Stümper im bestbewachtesten Luftraum der Welt bis rund 90 Minuten durch die Gegend flogen und drei von vier hochkarätigen Zielen trafen. Stattdessen finden sich nur herbeikonstruierte Ad-Hominem- Anklagen, die im folgenden untersucht werden sollen.

Das psychologische Pseudoargument

Der folgende Satz aus dem Artikel ist so irreführend wie abgenutzt:

"gerade in Krisenzeiten finden Verschwörungstheorien reißenden Absatz, denn die Menschen suchen stets nach einer Erklärung für schwer fassbare Ereignisse."

Es ist völlig unlogisch zu argumentieren, dass die Inside-Job- Hypothese im Kriminalfall 9/11 in irgendeiner Weise beruhigender oder leichter zu verkraften sei als die offizielle Version der Bush-Administration. Eine kleine Bande von dilettantischen Höhlenmännern die durch unvorstellbares Glück um den mächtigsten Sicherheitsapparat der Welt herummaneuvrieren konnten, wäre für uns alle kein Anlass um an der Welt zu zerbrechen und nicht mehr vor die Tür zu gehen. An Terror stirbt im Westen statistisch gesehen so gut wie niemand. Dagegen sterben Leute massenhaft bei Autounfällen und trotzdem fahren wir weiter und nehmen das Risiko von tragischen Zufällen in Kauf. Die These, dass eine internationale technokratische Elite die Vereinigten Staaten als Motor benutzt für die gewaltsame Etablierung einer tyrannischen Weltregierung und dabei vor nichts zurückschreckt, ist hingegen extrem angsteinflößend. Wie sein scheinbares Vorbild Noam Chomsky betätigt sich Abbe als Schaumschläger und inszeniert sich als Bürgerrechtler reinsten Wassers mit Artikeln wie "Der Übergang", in dem er genau die Themen anspricht mit denen die angeblich so fehlgeleiteten und gefährlichen rechtskonservativen Journalisten wie Alex Jones den Massenmedien um Jahre zuvorkamen. Und genau wie Chomsky fällt Abbe den Bürgern in den Rücken, wenn es ums Eingemachte geht:

"Jones, der in seinen Filmen und auf seinen Internet-Seiten gerne die Teilnehmer der „Bilderberg“-Konferenz (siehe dazu auch: Keine Angst vor den globalen Eliten) als Drahtzieher der Verschwörung zur Errichtung der sozialistischen „Neuen Weltordnung“ präsentiert, nutzt auch noch wesentlich fragwürdigere Informationsquellen."

Ein haarsträubender Leitartikel von dem führenden Kommentator für außenpolitische Angelegenheiten der Financial Times Gideon Rachman mit der Überschrift ‘And now for a world government’ legte kürzlich erst den Plan für eine Weltregierung dar und wie dieser Plan mit irreführender Rhetorik und Euphemismen beworben wird um die Leute nicht zu alarmieren. Rachman gesteht dann ein, was sich hinter der schwärmerischen Rhetorik verbirgt:

"International Governance tendiert nur dann dazu, effektiv zu sein, wenn es antidemokratisch ist."

Er nennt zur Verdeutlichung die anhaltende Ablehnung der EU-Erweiterung bei Referenden und Abstimmungen.

"Die Union ist generell dann am schnellsten vorangeschritten wenn weitreichende Abkommen von Technokraten und Politikern getroffen wurden und dann durchgeboxt wurden ohne direkte Bezugnahme auf die Wähler."

Abbe bemüht den Historiker Rudolf Jaworksi um kurz eine völlig selbstevidente Sache zu erwähnen, die auch jedem Nichtakademiker klar sein sollte:

„[Der] Verdacht der Strippenzieherei [wird im] politischen Alltag laufend bestätigt“[1] . Beispielsweise sind weder die „Machenschaften [der] CIA“, anderer Geheimdienste, oder der Mafia, noch die „wachsende Macht“ internationaler Konzerne das Produkt menschlicher Phantasie[2] "

Warum wird dann nicht EIN relevanter historischer Sachverhalt als Beispiel für Strippenzieherei und Machenschaften der Regierungen und Geheimdienste im Bereich der verdeckten und psychologischen Kriegsführung genannt? Zum Beispiel Operation Northwoods, der Pentagon-Plan von 1962 laut dem eine Terrorkampagne unter falscher Flagge losgetreten werden sollte um einen Vorwand zu erhalten, Kuba militärisch anzugreifen und einen Regierungswechsel zu erzwingen. Oder wie wäre es mit Operation TP AJAX, der gewaltsamen Destabilisierungskampagne der CIA im Iran, mit deren Hilfe man den Sturz der Regierung Mossadegh und die Einsetzung eines der brutalsten Regime der Geschichte rechtfertigte? Der Angriff auf die USS Liberty? Eine Vielzahl an Historikern hat Regierungsterror in zahllosen Fällen aufgedeckt; glaubwürdige und ehrbare Individuen aus jeder Gesellschaftsschicht sind auch im Fall 9/11 bemüht, sich Gehör zu verschaffen. Feuerwehrleute, Polizisten, und Ersthelfer an Ground Zero sind alle Teil der von Abbe verächtlich als Verschwörungstheoretiker bezeichneten Bewegung. Architekten, ranghohe Regierungsfunktionäre, Geheimdienstler, der heldenhafte Hausmeister des WTCs William Rodriguez und mindestens die Hälfte der Hinterbliebenen der Opfer der Anschläge forschen neben vielen anderen Leuten im Fall 9/11 und kamen zu der informierten Schlussfolgerung, dass 9/11 ein Inside Job gewesen war. Nick Abbe versucht verständlicherweise erst gar nicht, diese Personen in den Dreck zu ziehen. Er lässt sie einfach unter den Tisch fallen. Natürlich darf auch der mehr oder weniger explizite Pauschalvorwurf nicht fehlen, dass Leute die von einem Anschlag unter falscher Flagge ausgehen praktisch geisteskrank sind:

"Doch zwischen einer wissenschaftlich beweisbaren Zentralsteuerungshypothese und einer Verschwörungstheorie besteht der Unterschied, dass letztere von gegen jeden Widerspruch immunisierten Personen „vertrieben“ wird."

Gegen Widerspruch immunisiert zu sein ist Grundmerkmal einer schweren psychischen Erkrankung wie z.B. einer klinischen Paranoia. Ich möchte die Frage direkt an Abbe richten: Halten sie beispielsweise den heldenhaften Hausmeister des WTCs William Rodriguez, der sich ja vehement für die 9/11-Wahrheitsbewegung einsetzt, für einen Geisteskranken?

Das Pseudo-Argument der Geldmacherei

Es ist beschämend und einfach nur bizarr, wie Alex Jones und anderen prominenten unabhängigen Journalisten Profitgier und Geldmacherei unterstellt wird. Es werden völlig ungleiche Maßstäbe angelegt: Die Massenmedien sind zu Multimilliarden- Dollar-Imperien angewachsen die wiederum noch größeren multinationalen Konzernen gehören, deren unverhohlen erklärtes Ziel die Profitmaximierung ist. Die Rüstungsunternehmen, Öl-Konglomerate und andere Konzerne machten bekannterweise exorbitante Profite mit dem Krieg gegen den Terror nach 9/11.

Alex Jones hat rund 13 Mitarbeiter, die meisten anderen profilierten investigativen Berichterstatter die nicht auf Ressourcen wie die von FOX News und CNN Zugriff haben, verfügen wenn sie Glück haben gerade einmal über ein winziges Büro mit eine Sekretärin.

Abbe versteigt sich zu Begriffen wie "Verschwörungsindustrie", die den Eindruck eines lukrativen Riesengeschäfts erwecken. Was wieder einmal völlig außen vor gelassen wird, ist die Realität. Loose Change ist beispielsweise der erfolgreichste Film in der Geschichte des Internets, die drei Verantwortlichen leben jedoch überhaupt nicht auf großem Fuß. Jason Bermas, der dieses Jahr sein neues Werk Fabled Enemies veröffentlicht hat, konnte sich nicht einmal ein anständiges Auto für seine Rückfahrt von Texas nach New York leisten, geschweige denn ein richtiges Appartment.


Loose Change Crew

Wieso erwähnt Nick Abbe gegenüber seinen Lesern nicht, dass die Loose-Change-Macher und Alex Jones lukrative Angebote von Hollywood-Studios abgelehnt hatten? Wieso sollen Abbes Leser nicht erfahren dass die Filme kostenlos kopiert und verteilt werden dürfen und darüberhinaus u.a. auf Google Video in voller Länge zu sehen sind, was gravierende finanzielle Ausfälle bedeutet? Wieso wird unterschlagen, dass die Loose-Change-Macher auf eigene Kosten zehntausende DVDs verschenkt haben? Die Massenmedien sind es gewohnt, für einen einzigen Camcorder mal eben 50.000$ auszugeben; ganze Filmproduktionen wie Alex Jones' ENDGAME kosten hingegen nur rund 150.000$. Autoren, die Herrn Abbe genehm sind, dürfen hingegen natürlich großspurig auftreten und durch die Massenmedien Kasse machen; er nennt den linksliberalen Establishment-Autor Noam Chomsky, von dessen Analysen er anscheinend viel hält:

"Dabei schließt Chomsky die Möglichkeit eines „inside jobs“ nicht einmal kategorisch aus – hält sie aber für unwahrscheinlich, womit er sich bei den Anhängern von Verschwörungstheorien nicht gerade beliebt gemacht hat."

Chomsky hält die Frage an sich für unwichtig, ob es eine Mittäterschaft der Regierung gegeben hatte. Das obwohl die offizielle Geschichte der Anschläge essentiell gewesen war für die Invasionen Afghanistans und des Iraks sowie für die massive Beschneidung der Freiheiten und Rechte der Bevölkerung in den letzten sieben Jahren. Während eines Events des Internet Forums im Jahr 2006 behauptete Chomsky, dass die 9/11- Wahrheitsbewegung "obskure und zweifelhafte Theorien" verbreite und Aktivisten davon ablenkt, Verbrechen zu verfolgen die "wesentlich ernster sind als die Sprengung des WTC".

Chomsky schmälert den Tod von tausenden amerikanischen Zivilisten und Soldaten sowie hunderttausenden Afghanis und Irakis in den Kriegen, die ohne den Vorwand von 9/11 nie möglich gewesen wären. Als jemand gegenüber Chomsky zahlreiche Ereignisse wie den Anschlag auf die USS Maine, den Vorfall am Golf von Tonkin und Pearl Harbor nannte und fragte, weshalb er so kategorisch jedwede Vorstellung ablehnt dass 9/11 ein Ereignis unter falscher Flagge gewesen war, wiederholte Chomsky ganz einfach seine anmaßende Haltung:

"Das Konzept der 'Operation unter falscher Flagge' ist kein sehr ernstzunehmendes meiner Meinung nach. Keines der Beispiele die sie beschreiben, oder sonstirgendeines in der Geschichte, weist auch nur eine entfernte Ähnlichkeit auf zu der angeblichen 9/11-Verschwörung. Ich schlage vor dass sie jedes davon genau betrachten."

Chomsky lehnte die Möglichkeit einer Beteiligung der US-Regierung an 9/11 nur vier Monate nach den Anschlägen ab; ein Jahr bevor jene als Grund für die Irakinvasion hergenommen wurden. Auf eine Frage über Vorwissen der US-Regierung sagte er zu dem Publikum einer FAIR-Veranstaltung in New York’s Town Hall am 22. January 2002:

"Das ist eine Internet-Theorie und sie ist hoffnungslos implausibel. Hoffnungslos implausibel. So hoffnungslos implausibel dass ich keinerlei Grund sehe, darüber zu reden."

Professor Chomsky verteidigt außerdem vehement die Behauptung, dass Lee Harvey Oswald der einsame Schütze bei dem Attentat auf John Fitzgerald Kennedy gewesen wäre. 80 Prozent der Amerikaner glauben laut Umfragen etwas anderes. Chomsky kam mit überzeugendem Beweismaterial für eine weitreichende Verschwörung bei dem Attentat auf JFK bereits im Jahr 1969 in Berührung. Laut Selwyn Bromberger, ein Philosophieprofessor vom MIT, hätte Chomsky angedeutet dass seiner Ansicht nach eine Verschwörung existiere. Es ist offensichtlich dass Leute wie Chomsky intellektuelle Feiglinge sind die genau wissen, dass sowohl 9/11 als auch das Kennedy-Attentat größere Verschwörungen repräsentieren als die offizielle Geschichte es uns glauben machen will. Sie fürchten sich davor, ihre prominente Stellung zu benutzen um den Themen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen. Wie Vincent Salandria erläutert, macht sie das schlimmer als Desinformationsagenten.

"Ich stimme zu dass Professor Chomsky kein CIA-Agent ist."

"Aber angesichts seiner Erklärungen über das JFK-Attentat ist er schlimmer als ein CIA-Agent. Ohne ein Agent zu sein, mit seinem enormen Prestige als Denker, als ein unabhängiger Radikaler, als ein mutiger Mann, erledigt er die Arbeit der Agency."

Michael Moore, der sich ähnlich wie Chomsky immer davor gefürchtet hat, die Hypothese des Inside Jobs umfassend zu beleuchten, ist bekannterweise Multimillionär.

Das Pseudoargument Ad Hominem

Herr Abbe versucht durch selektive Auswahl und Übertreibung weit hergeholter, über mehrere Stationen gelegnener Verbindungen, Alex Jones und andere als Rattenfänger für terroristische, rassistische Kreise zu präsentieren. Alex Jones wird nie müde zu betonen, dass sein Radiopublikum sich nicht hereinlegen lassen soll von bezahlten Provokateuren der Regierung. Es steht natürlich in militärischen Handbüchern und es ist unzählige Male Teil der Geschichte, dass von Seiten der Regierungen versucht wird, legitime Bewegungen zu infiltrieren und zu radikalisieren.

Beispielsweise der von Abbe völlig zu Unrecht in den Vordergrund gestellte Christopher Bollyn gilt inzwischen als eine persona non grata in den unabhängigen Medien und steht unter schwerstem Verdacht, ein Regierungsprovokateur zu sein. Seit wann ist automatisch anzunehmen, dass ein Radiomoderator mit allen Positionen aller seiner Interviewgäste übereinstimmt? Non sequitur folgt auf non sequitur. Es scheint, dass hier Schuld durch Assoziation herbeikonstruiert werden soll. Wann immer man den sogenannten radikalen, ultra-rechtsgerichteten Medienfiguren auf den Zahn fühlt, stellt man fest dass entweder die Panikmache unbegründet ist oder dass diese Leute als Regierungsprovokateure arbeiten.

Der tatsächlich radikale und nach eigenen Aussagen rassistische und separatistische weiße Autor und Radiomoderator Eric John Phelps wurde erst kürzlich als Betrüger entlarvt, der in genau den Kreisen verkehrt, die ihm angeblich so sehr zuwider sind. Er hat ein einträchtiges Nebengeschäft mit israelischen Diamanten, er zahlt seit 25 Jahren keine Einkommenssteuer ohne dass die Steuerbehörde ihn in die Mangel nimmt und er trat in der landesweiten israelischen Sendung "Tamar Yonah" auf.

Der Radiomoderator aus New Jersey Hal Turner ist bekannt als einer der unverbesserlichsten Neonazis Amerikas. Im Bezug auf George W. Bush sagte er vergangenen Juni dass "eine wohlplazierte Kugel einen Haufen Probleme lösen kann". Er hat geschrieben dass die Ermordung bestimmter Bundesrichter "illegal sein mag, aber nicht falsch wäre". Am 1. Januar konfrontierten anonyme Hacker Hal Turner im Internet-Forum seiner Radiosendung. Nach einem hitzigen verbalen Schlagabtausch sagten sie Turner dass sie sich erfolgreich Zugang zu seinen E-Mails verschafft hätten und in jenen eine Korrespondenz mit einem FBI-Agenten fanden, der anscheinend Turners Verbindungsmann ist. Als der veröffentlichte E-Mail-Austausch auf einer großen Neonazi-Webseite diskutiert wurde, kündigte Turner plötzlich an, sich von der politischen Arbeit zurückzuziehen. Er verkündete:

"Ich trenne mich hiermit von der 'pro-weiß'-Bewegung."

Er erklärte außerdem, dass er seine Radiosendung beenden wolle. Das FBI verweigerte eine Auskunft.

Abbe bemüht auch den Anschlag in Oklahoma City als vermeintliches Totschlagargument, als eindeutigen Beleg für die Gefährlichkeit der amerikanischen Rechten und der Milizen. Erstaunliche neue Enthüllungen von Terry Nichols, dem Mitverschwörer bei dem Bombenanschlag in Oklahoma City, beinhalten u.a. Informationen über Timothy McVeighs Verbindungen zu Provokateuren der Regierung und über die Bombe, bei deren Bau er McVeigh half und die sich laut seinen Angaben völlig unterscheidet von den offiziellen Beschreibungen. Nichols' Aussagen widersprechen der offiziellen Verschwörungstheorie, laut der McVeigh alleine gehandelt und eine 5000-Pfund-Bombe aus Kunstdünger und Schweröl das Alfred-P.-Murrah-Gebäude am 19. April 1995 aufgerissen hatte.

In Absatz acht seiner Aussage erklärt Nichols, dass er sämtliche Informationen und das ganze Ausmaß der Ereignisse nicht in einer schriflichen Erklärung sondern nur vor einer Videokamera enthüllen kann.

"Wichtige Teile dieses Terroranschlags bleiben dem amerikanischen Volk verborgen,"

sagt Nichols,

"besonders die Identitäten von den 'Unbekannten' die mit McVeigh bei dem Anschlag zusammenarbeiteten."

Nichols identifiziert zwei Individuen die McVeigh direkt geholfen hatten: Ein "Provokateur der Regierung" (später näher benannt als der Waffenhändler Roger Moore) und "ein hochrangiger Funktionär der Bundesregierung" (später identifiziert als der ehemalige FBI-Agent Larry Potts). In Absatz zehn bestätigt Nichols dass McVeigh ihm erzählt hatte, dass er während seiner Zeit bei der Armee für verdeckte Operationen angeworben wurde und dass er bei seiner ersten Mission u.a. mit Roger Moore zusammenarbeiten würde. Nichols erklärt anschließend dass er und McVeigh achteinhalb Kisten des Sprengstoffs Tovex von einem Steinbruch in Marion/Kansas gestohlen hatten, aber zu seiner Überraschung nur ein kleiner Teil des Sprengstoffs bei dem Anschlag benutzt worden war. Was war mit den anderen siebeneinhalb Kisten passiert? Waren sie der Grund gewesen für die Berichte über die im Gebäude angebrachten Sprengsätze und die nach außen gesprengten Stützpfeiler? Nichols beschreibt im Weiteren wie McVeigh von einer Waffenveranstaltung zur anderen herumgereist war und mit anderen Mitgliedern des "Netzwerks" Kontakt aufnahm, die ihm dabei halfen, den Anschlag durchzuführen. Wie wir an früheren Gelegenheiten berichtet hatten, war dies Teil der Schaffung einer falschen Hintergrundgeschichte die später dazu verwendet werden konnte um die offizielle Version zu unterstützen.

Wenn McVeigh von Provokateuren der Regierung angeleitet worden war wie Nichols behauptet, dann hätten jene McVeigh problemlos das nötige Material und Know-How verschaffen und ihn einfach hätten loslegen lassen können. Diese Vorgehensweise wäre jedoch unklug und gefährlich gewesen denn die Ermittlungen wären hinterher ohne vorhandene Abklenkungen schnell auf die Spur von McVeighs Bossen von der Regierung gestoßen. Indem man McVeigh mit weißen Extremisten in Elohim City sowie mit dem deutschen Geheimdienstagenten Andreas Strassmeier zusammenarbeiten ließ und darüberhinaus falsche Spuren einer Verbindung zu den Phillipinen legte, konnte man die Basis schaffen auf der dann später das offizielle Drehbuch erstellt wurde.

In Absatz 33 erzählt Nichols dass McVeigh wütend auf Larry Potts gewesen war weil jener ihn zwang, "vom Drehbuch abzuweichen" und das Ziel des Anschlags zu ändern. Die Provokateure der Regierung, welche McVeigh anleiteten, sollten später einer Strafverfolgung wegen Mittäterschaft entgehen indem sie den Status von "geschützen Zeugen" erhielten, wie Nichols in Absatz 25 erläutert. Nichols erzählt wie McVeigh die beunruhigende Fähigkeit hatte, ihm immer einen Schritt voraus zu sein, von seinen Aktivitäten und Bewegungen immer Bescheid zu wissen bevor er über jene überhaupt von Nichols informiert worden war. Dies führte Nichols zu der Schlussfolgerung dass McVeigh "immer ganu wusste wo ich mich befand und was ich tat". Dies ist absolut realistisch da Nichols genau observiert wurde durch genau dieselben Regierungsagenten, die McVeigh anleiteten und jenem Informationen zukommen ließen.

In Absatz 18 sagt Nichols, McVeigh hätte seiner Familie Gewalt angedroht falls er sich weigern sollte, Roger Moore (den Regierungsprovokateur) auszurauben. Dies zeigt wieder wie Nichols eingebunden worden war um einen falschen Tathergang zu schaffen: Die Raubzüge sollten später als Geldquelle für den Bombenanschlag präsentiert werden. Laut Nichols war Roger Moore es gewesen, der McVeigh mit dem Sprengstoff versorgte der als Zündladung für die Kunstdüngerbombe benutzt wurde. Der Einbruch in Moores Haus war eine Inszenierung, damit später behauptet werden konnte, die Materialien seien von Moore gestohlen worden und Moore wäre nicht beteiligt gewesen. Was vielleicht der offiziellen Erklärung über die Tat am meisten widerspricht, sind Nichols' Erläuterungen laut denen die Bombe, bei deren Bau er McVeigh am 18 April geholfen hatte, überhaupt nicht mit der laut offizieller Darstellung verwendeten Bombe übereinstimmt.

"Die Bombe bei der ich McVeigh an jenem Morgen geholfen hatte, ähnelt in keiner Weise der Bombe die McVeigh in seiner offiziellen Biographie namens 'American Terrorist' beschreibt,"

sagt Nichols und fügt später hinzu dass die Bombe die er und McVeigh bauten, wesentlich kleiner war als jene die von offiziellen Quellen beschrieben wurde. Laut Nichols hatte die Bombe eine andere Form (V-förmig anstelle von J-förmig) und nahm nur die Hälfte der Ladefläche im Fahrzeug ein im Gegensatz zur gesamten Fläche wie der offizielle Bericht behauptet. Der Sprengstoff sei in weißen, nicht in blauen Plastikfässern gewesen und der Ammoniumnitrat-Dünger wäre auf Grund unvorschriftsmäßiger Lagerung klumpig geworden. Nichols beschreibt eine Bombe die niemals den tatsächlichen Schaden am Alfred-P.-Murrah-Gebäude hätte anrichten können.

"Die Bombe die McVeigh beschrieb, hatte einen Grad an Professionalität die weder McVeigh noch ich selbt besaß als wir die Bombe bauten,"

erklärt Nichols. Nichols beschreibt, wie McVeigh einmal versuchte, eine kleine Testbombe zu zünden. Das Einzige was explodierte, war der Zünder gewesen und der Dünger landete auf dem Boden ohne zu detonieren.

Diese Aussagen bestätigen nur was jene, die den Fall ausgiebig untersucht haben, bereits seit langem wissen: McVeigh besaß ohne professionelle Hilfe von Außen weder die Fähigkeiten noch die Materialien die nötig waren um den letztendlichen Schaden bei dem OKC-Bombenanschlag anzurichten. Die Größe der Explosion hätte ohne zusätzliche Sprengladungen im Gebäude nicht erreicht werden können. Lokale TV- und Radiostationen berichteten am Morgen des Anschlags über nicht gezündete Sprengladungen die von Sprengstoff-Sondereinheiten aus dem Gebäude entfernt wurden. Weitere Fragen zu dem Thema wurden bald von der offiziellen Erklärung über die Ereignisse begraben.

Informationskrieg

Wie Raw Story berichtet, verlautbarte CENTCOM 2006 dass ein Team von ihren Mitarbeitern "Blogger konfrontiert, welche inakkurate, falsche oder unvollständige Informationen posten". Wenn sie also ihre Zeit damit verschwenden, online die Details des Kollapses von WTC-Gebäude 7 oder die Details des Irakkriegs mit jemandem zu debattieren der unfähig scheint, die grundlegendsten Prinzipien zu verstehen, dann könnte ihr Gegenüber an einem Schreibtisch der US-Regierung sitzen und eine Uniform tragen.

CENTCOM infiltriert Blogs und Foren um sicherzustellen dass Leute "die Möglichkeit haben, positive Geschichten zu lesen", vorrangig darüber wie der Irak eine wundervolle, freie Demokratie ist und wie es beim Krieg gegen den Terror darum geht, Amerika sicherer zu machen. Die schockierende Heuchelei eines Regimes und ihres militärischen Arms welche die größten Täuschungen und Propagandaaktionen gegen die amerikanischen Bürger betrieben haben und nun fragenstellende Blogger der "Feindeshilfe" anklagt, ist alarmierend.

Das weiße Haus hat vollkommen klargestellt dass es jene amerikanische Bürger ins Visier nehmen wird, welche Informationen verbreiten die den Interessen der US-Regierung schaden können und jene Bürger als "feindliche Kämpfer" klassifizieren wird. Dies ist offiziell dargelegt in der Untersektion 27 der Sektion 950v. des Military Commissions Act von 2006. Bushs eigenes Strategiedokument für "den Sieg im Krieg gegen den Terror" identifiziert "Verschwörungstheoretiker", d.h. jeder der Regierungskorruption und Regierungslügen über innenpolitische und außenpolitische Ereignisse aufdeckt, als "Terroristen- Rekruteure" und kündigt an, deren Einfluss auf die Gesellschaft zu vernichten. In einer Rede bezeichnete der Direktor des Heimatschutzministeriums Michael Chertoff das Internet als "Terror-Trainingslager" durch welches "unzufriedene Menschen in den Vereinigten Staaten radikale Ideologien und potentiell gewalttätige Fähigkeiten" entwickeln können. Chertoff kündigte an, Heimatschutzagenten zu lokalen Polizeiwachen auszusenden um Beistand zu leisten gegen inländische Terroristen die das Internet als politisches Werkzeug benutzen. Wie lange wird es dauern bis einflussreiche Online-Schreiber, Blogger und Journalisten wie Greg Palast (der der Terroristenbeihilfe angezeigt wurde als er "kritische US-Infrastruktur" gefilmt hatte) auf der Straße niedergeschossen werden wie in Russland oder im "befreiten" Irak?

Nicht jeder der stur Berichterstatter angreift, die sich außerhalb der Propaganda-Matrix des militärisch-industriellen Komplexes bewegen, ist automatisch bewusst ein Agent der psychologischen Kriegsführung. Die meisten sind eher unbelehrbare, inquisitorische und äußerst selbstgerechte Möchtegern-Weltverbesserer die sich nicht trauen, sich mit den wirklichen Verursachern unserer weltweiten Misere auseinanderzusetzen. Wenn man als Uninformierter die Ausführungen von Abbe verfolgt, dann fürchtet man sich am Ende womöglich noch vor einer Art weißen al-Kaida. Welche Gruppierung ist eine Gefahr für Menschenleben? Eine friedliche Bewegung die ethnische, nationale und andere Grenzen überschreitet und den Kriegen im Namen der "Sicherheit" ein Ende setzen will, oder der Multi-Billionen-Dollar-Kriegsapparat der US-Regierung, der nach unabhängigen Schätzungen über eine Million Menschen seit 2003 im Irak getötet hat und nun verfassungswidrig in den USA selbst eingesetzt werden soll?

Die Namen der Personen mit denen Alex Jones zu tun hat, würden mehrere Seiten füllen. Abbe unterschlägt praktisch jeden, der seinem konstruierten Grusel-Szenario widerspricht. Ist Dr. Ron Paul, US-Kongressabgeordneter aus Texas, ein militanter Neonazi? Ist die afroamerikanische demokratische Ex-Kongressabgeordnete Cynthia McKinney der extremen Rechten zuzuordnen? Der demokratische Abgeordnete Dennis Kucinich? Der ehemalige ranghohe CIA-Analyst Ray McGovern?

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Die Antikriegsaktivistin und Mutter eines gefallenen Soldaten Cindy Sheehan? Warum erzählt Herr Abbe seinen Lesern nicht, dass der jüdische Filmproduzent Aaron Russo ein guter Freund und Kollaborateur von Alex Jones war? Warum wird nicht erwähnt, dass die jüdische Organisation JPFO regelmäßiger Gast in der Sendung ist?

Nick Abbe mag sich noch so sehr als Bürgerrechtler inszenieren; mit seinem neuesten Artikel hat er bewiesen dass er sich einspannen lässt für die Terrorhysterie und für die Kampagne gegen legitime unabhängige Berichterstattung.

Falls sie der Telepolis-Redaktion ihre Meinung mitteilen möchten, dann senden sie einfach eine E-Mail an tpred@heise.de

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HUIBSLOG - [DE]: Wie der Islam die judeo-christliche Tradition weitersetzte [DE]
12/30/2008 01:05 AM

Ich bin Agnost: Ich weiss es nicht.

Und wenn ich nicht wisse, kann ich auch nicht glauben. Ich bin nämlich von der Aufklärung behindert worden.

Ich möchte aber mit den Lesern die Rührung teilen, die mich befasste, als ich am Heiligenabend oben stehendes Video sah und hörte. Es war von meinem Facebook-Freund Arne List dort veröffentlicht worden. Ich fragte mich: Warum bist du zu Tränen gerührt? Ich verstehe eben kein Arabisch. Ich bin weder Christ, noch Jude, noch Muslim. Ich glaube, es hat etwas zu tun mit der Art und Weise worauf der Q'uran die schöne und ewige Geschichte des Geburts des Propheten ISA Jesus zurückbringt zu was er wirklich gewesen ist, ja, sein muss.

Die Schönheit die Wahrheit der von Mohammed "gekärchten" Geschichte

Die Frau Maria Meriem steht im Mittelpunkt, als Frau. Mit ihren Ängsten, ihr Leiden, ihre Tapferkeit. Nicht als Instrument, nicht als Ausgewählte wegen ihrer Reinheit gleichgesetzt an Jungfraulichkeit , nicht als unwesentliches Wesen das nur Sanfte und Gute bringt. Der Q'uran sieht sie als Mensch, nicht als Übermensch. Hör zu, Herren Ulfkotte cum suis, der Islam ist in diesem Hinsicht mehr frauenfreundlich als Euch! Dasselbe gilt bei dem Kinde Jesus und bei dem Vater, der, obwohl Engel, nachdrücklich beschrieben wird als "Mann, mit alles was männlich ist". Der Botschafter ist der Erzeuger, nicht Gott selbst. Denn, wie der Schlussfolgerung am Ende läutet: "Allah braucht nicht selbst einen Sohn bei einer menschlichen Frau zu erzeugen. Er braucht nur zu sagen: SEI! Und es IST."

Damit wird die Geschichte, ich möchte beinahe sagen: Glaubwürdig. Gott hat einen neuen Prophet zu den Menschen gesandt, von dem wir wissen, dass er Liebe, Respekt und Gedankenfreiheit gepredigt hat. Er hat zweifellos Hoffnung gebracht und den Willen gestärkt, sich gegen Grossheitswahn und Machtmissbrauch zu wehren. DAS ist das Wesentliche. Und die erste Reaktionen von Maria, und später von den Dorfbewohnern, sind für uns nachvollziehbar. Sechs hundert Jahre nachdem die Geschichte aufgeschmückt wurde mit Jungfräulichkeit, einem Stern, drei Königen entlehnt an Zoroaster , Hirten und einem Ochsen und Esel, wird sie mit einem einzigen Satz zurückgebracht zu der Logik des Monotheismus.

Was das heisst für den Platz des Islam in der "judeo-christlichen" Tradition, werde ich am Ende dieses Artikel weiter beobachten.

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Vor und gegen einem einzigen, allmächtigen Gotte

Ich habe kein Urteil in der Frage, ob monotheistischen Religionen besser sind als Religionen mit vielen Göttern und Halbgöttern. Vorteil dieser Letzten ist unumstritten, dass man mit seinem oder seiner jeweiligen GottIn ein fast gleichrangiges Verhältnis unterhalten kann. Es gibt Dialog, und eben Verhandlungen, zwischen Menschen und nicht sichtbar existierenden Wesen. Bei Homer gibt es davon viele Beispiele.

Wenn man sich so zu dem Unübersehbaren, zu der Zukunft und zu seinem Handlungsraum verhält, ist man vielleicht freier, verantwortlicher und mehr selbstbewusst, als wenn man sich unterwerft an den unerkennbaren Ratsbeschlüssen eines einzigen Allmächtigers.

Aber die monotheistische Religion hat auch Vieles für sich. Ihre Schönheit besteht darin, dass sie vereint. Man kann es vergleichen mit der heutigen Globalisierung. Ist die Letzte eine Antwort auf die Vernetzung der Märkten und der weltweiten Konzentration des Kapitals, so könnte man das Aufkommen von monotheistischen Religionen sehen als Antwort auf der neue ökonomischen Realität des Vielvölkerstaates die des römischen Reiches .

Die Vermärktung

In der christlichen Religion, und namentlich in der katholischen Variante, haben wir zu tun mit einer hybriden Erscheinung. Vom Jüdischen Glauben hat sie das Konzept eines einzigen Gottes geerbt, eines Gottes der eben "eifersüchtig" ist auf Götter und Abgötter die in seinem Lebensraum auftauchen. Lesung des Alten Testaments ergibt, dass es die Kinder Israels vielen Jahrhunderten, vielen Propheten und vielen Bestrafungen gekostet hat, ehe sie sich zu dieses schönen Konzept durchgerungen haben. Dieser einzige, unnennbare Gott, vereinte die sieben Stämme Israels, nicht die Welt. Es gab fast kein Proselytismus außerhalb dieser Stämmengemeinschaft. Und noch immer nicht.

Am Anfang, im ersten halben Jahrhundert nach Christi Tod, bildeten die Gefolgsleute des Prophets Jesus also nur eine der vielen Strömungen des Judentums: Es gab Essenen, Pharisäer und auch, in Jerusalem, eine Gruppe unter FÜhrung von Jesus Bruder oder Neffen Jakob. Erst der Evangelist Paul in den siebzigern Jahren des ersten Jahrhunderts der christlichen Zeitrechnung, transformierte die christliche Strömung des Judentums zu einer weltoffenen Religion. Er lebte in einer Zeit, als die vier Evangelien noch nicht geschrieben waren. Paulus war kein Prophet und kein Religionsstifter: er war ein begnadigter Organisator. Er entwickelte ein wahres Multinational. Die Einheit unter einem einzigen Gotte wurde verkörpert in der Einheit einer einzigen Kirche Ekklesia .

Allmählich, gibt es einen STAU auf dem Wege zu Gottes Thron

Die Kompromisse die Paulus schloss, um die Vermarktung der Kirche in den verschiedenen kulturellen Gemeinschaften zu fördern, waren noch nicht in Gegensatz mit dem monotheistischen Charakters der Religion. Sie hatten hauptsächlich zu tun mit lokalen Brauchen Palästinas, die von der jüdischen Religion verinnerlicht waren: Vorhautbeschneidung nicht mehr auferlegen, wenigere Beschränkungen für Frauen, der Tempel Jerusalems hatte nicht mehr den zentralen Platz inne, den er bis seiner Verwüstung bei den Juden innehatte. Das Letzte war allerdings auch in Israel und in der Diaspora schon viel weniger der Fall, seit 1. Jahrhundert vor Chr. überall Synagogen entstanden waren.

Die Multinational "Kirche" entwickelte seit Paulus jedoch weitere Anpassungen an der Tradition der vielen Götter und Untergötter. Einerseits Schlauheiten ohne Folgen für die Lehre, wie das Abbilden einer Sonne neben dem Altar alte Kathedrale in Ravenna , um den Gefolgleuten der Sonnenreligionen die Illusion zu gewährleisten, dass sie eigentlich noch immer die Sonne, und nicht die Transsubstantiation auf dem Podium, anbeteten. Transformierung von heidnischen Waldkapellen in Germania, wo der Stein den vorher anbeten wurde, das Zentralelement des Altars blieb Chapelle de l'Enfant Mort, bei Lüttich .

Andererseits, wurde von der damals weit verbreitete Isis-Religion und der persischen Zoroastrischen Religion die Jungfräulichkeit Mariä und die göttlichen Vaterschaft Jesu übernommen. Lokal verehrte Heiligen bekamen halbgöttlichen Status, oft in einer Gestalt die stark an früher verehrten Lokalgötter erinnerte. In der Umgebung des früher einzigen Gottes, der wohl seinen Nacheifer einschlucken musste, entstand ein wahrer Olymp von Kinder, Muttergöttin, Himmelstürwacht und einem noch immer nicht gut definierten Heiligen Geist. Bis im neunzehnten Jahrhundert auch der CEO der Kirche sich selbst "unfehlbar" erklärte und derweise auch dem göttlichen Status sehr nahe gekommen ist. Es gibt bei den Katholiken fast ein Stau auf dem Wege zum Himmelsthron!

Der wahre Weiterführer der judeo-christlichen Tradition: Nicht die Ulfkotten, sondern der frühe Islam!

Wenn Mohammed lebte, gab es jüdische und christliche Siedlungen und Gemeinschaften in den Städten Arabiens. Oft ist der Prophet in Dialog mit denen. Wie Kader Abdollah in seinen schönen Bücher Niederländisch geschrieben, Anfang 2008 in Amsterdam veröffentlicht* über den Koran und das Leben Mohammeds so schlicht und überzeugend beschreibt, hat Mohammed so etwas wie einen Kärcher verwendet, um den Kern des Christentums zu behalten, und dasjenige was darauf parasitiert zu entfernen. So schlicht, so kräftig ist das Wort: "Gott braucht keinen Sohn zu erzeugen. Er sagt: SEI. Und es IST".

Selbstverständlich weiß ich auch, dass im Islam auch vielen Sachen religiös gedeutet werden, die es, weltweit gesehen, nicht sind. Schweinefleisch, Kinderbeschneidung, lokale Sitten und Brauchen, eben Toleranz für Frauenbeschneidung und Freiheitsberaubung für Frauen. Das sind Konzessionen, Kompromisse, die der Prophet selbst nie so gemeint haben könnte. Aber rund dem Jahre 600, war dasjenige was in Mekka gepredigt und in der Praxis umgesetzt wurde, nichts mehr oder weniger als eine Weiterführung der ursprünglichen judeo-christlichen Logik.

Deshalb möchte ich an den Agitatoren des globalen Kulturkampfes einer "judeo-christlichen" Kultur gegen einem "hintergebliebenen" Islam, mit denen wir im Jahre 2008 soviel zu tun hatten, sagen: "Der wirkliche Weiterführer der judeo-christlichen Tradition, zumindest der christlichen, sind nicht Sie, sondern es war der junge Islam". Wenn ich gezwungen wäre zu wählen zwischen der katholischen Version und der muslimischen, dann wählte ich ohne Zögern die Letzte.

Ich wiederhole: Ich bin nicht gläubig. Ich bin nur ein respektvoller Beobachter. Die Geschichte Mariä und des Erscheinens des Propheten Isa wie sie im Q'uran erzählt wird, beweist, dass Anhänger verschiedenen monotheistischen Religionen, statt gegen einander zu toben, das Wertvolle suchen sollten bei einander. Im Islam ist, denke ich, ist Vieles für den zwei Übrigen zu finden!

Das war der weihnächtlichen Friedenswünsch eines Unglaubers für das jahr 2009.

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* Wird bald hier rezensiert!

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