Friday, March 13, 2009

Parteibuch Ticker Feed: 2009-01-08

Parteibuch Ticker Feed: 2009-01-08


Freeman: Eine Frau steht den Verbrechern im Weg
01/08/2009 11:29 PM
Hier sehen wir eine Frau, die hat mehr Arsch in der Hose als die meisten Männer:



Sich so in den Weg zu stellen, um den Mord an wehrlosen Zivilisten zu verhindern, da gehört wirklich Mut dazu. [Link] [Cache]
Freeman: Warum Kinder?
01/08/2009 11:29 PM
Für die Tötung von Kindern gibt es keine Rechtfertigung!









Ich habe selber fünf Kinder und kann den tiefen Schmerz der Eltern verstehen. [Link] [Cache]
Perspektive2010.org: Spruch des Tages
01/08/2009 11:23 PM

Je mehr - vor allem überflüssige - Juristen es in einer Gesellschaft gibt, desto mehr greifen Lug und Betrug sowie Ausbeutung und Abzocke um sich, welche von diesen eine verlogene Legalisierung erfahren. Man sollte arbeitslose Juristen deshalb zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft machen, z.B. zu Straßenkehrern oder Müllmännern, um weiteren Schaden von der Gesellschaft abzuwenden.

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Narragonien: Welt-Online erhört "ad sinistram"
01/08/2009 11:22 PM

Den Selbstmord von Adolf Merckle hat heute morgen unter anderem der Blogger "ad sinstram" kommentiert. Dabei äußerte er folgenden Gedanken:

Aber in seinem Ableben könnte sich etwas Mitmenschliches finden, nämlich dann, wenn die Medien begreifen, dass die Berichterstattung über den Freitod eines Milliardärs nur der Einstieg sein kann, um dann auch über all die anderen zu sprechen, die als Opfer menschenverachtender Reformiererei, als Opfer eines Systems das stündlich inhumaner wird, den vorzeitigen Tod suchten.

Und schon um 12.20 Uhr wurde er von der Welt-Online erhört.

Sie berichtete prompt über "all die anderen [...] Oper eines Systems, das stündlich inhumaner wird". Nämlich über andere Manager. Das sind nämlich die wahren Opfer der Finanzkrise, wenn man dem Welt-Artikel folgt:

Die Statistik ist jedoch nicht leicht zu durchschauen. So findet man trotz steigender Arbeitslosigkeit in den letzten Jahrzehnten keine direkten Auswirkungen auf die Selbstmordrate in Deutschland. [...] In einer Finanzkrise mit globalen Ausmaßen war Adolf Merckle nur einer von vielen Managern, Bankern und Konzernlenkern, die dem Druck schlechter Zeiten nicht standhielten

Zum Glück blickt die Welt für uns durch, ohne diese Statistik konkret anzuführen. Wozu auch unnötige Fakten anführen? Herauskommt sowieso nur eins: den ganzen Hartz-IV-Empfängern geht es sowieso schlecht, die bringen sich halt immer um. Wen interessiert’s? Durch die Finanzkrise trifft es jetzt aber auch die Manager. Und das kann ja nicht angehen, denn ohne die sind wir verloren:

Während die einen finanzielle Nöte antreiben, ist es bei den anderen ein Gefühl des Versagens. Laut DGS nehmen sich in Deutschland generell mehr Arme und mehr Reiche das Leben. Die Selbstmordrate ist an beiden Enden der Gesellschaft höher als in der Mitte.

„Gerade diese Gesellschaftsteile werden mit der Krise nicht mehr fertig und sehen keinen anderen Ausweg mehr“, sagt Suizidexperte Witte. Dabei gäbe es gerade in Deutschland auch Hilfsangebote für die Führungsetage.

Ja, die Hilfsangebote für die Führungsetage sind schnell ausfindig gemacht: man nennt sie Psychotherapeuten. Das sind die Leute, bei denen ein Arbeitsloser ein halbes Jahr warten muss, um den Besuch von der Krankenkasse genehmigt zu bekommen, und ein weiteres halbes Jahr, um einen freien Termin zu erhalten, während die Führungsetage sowas unproblematisch aus der Portokasse finanzieren kann. Oder gibt es für Manager außerdem noch einen kostenlosen Sozialen Dienst?

Nachdem man diesen Bericht gelesen hat, möchte man ihn glatt einfordern. Diese Art von Journalismus ist Hans-Werner Sinn light: die Elite wird in die Opferrolle gebracht, um nicht noch mehr Prügel zu bekommen. Diesmal über einen kleinen gedanklichen Umweg und unbewiesene Statistiken.

Dass jeder dieser Manager, die sich umgebracht haben, vorher tausendmal die Möglichkeit hatte, aus dem Zug mit dem Ziel "Selbstzerstörung" auszusteigen bzw. gar nicht erst aufzuspringen, wird dabei nicht beachtet. Selbstmörder aus der Finanzgröße kann man deshalb nur schwer mit anderen Selbstmördern vergleichen. Denn die arbeiten normalerweise nicht auf ihren eigenen Zusammenbruch hin, sondern dagegen an und wären sicher froh, wenn sie die finanziellen Mittel hätten, um aus ihrem Umfeld zu entfliehen.

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Kritik und Kunst: Bemerkungen zum Begriff Korruption
01/08/2009 11:18 PM

Keine Sorge, ich bin nicht naiv. Wenn ich öffentlich überlege, ob nicht so langsam die Gerichte einzuschalten sind, dann weiß ich natürlich, wie chancenlos die Sache bei Licht besehen ist. Kohl - schon in den 80ern mit Blackouts gesegnet - hat seine Bimbesaffäre überlebt, Roland Koch und die Hessen-CDU (das sind die, man kann dieses restlos ekelhafte Vorkommnis überhaupt nicht häufig genug erwähnen, mit den "jüdischen Vermächtnissen") sehen einem grandiosen Wahlsieg entgegen, Schäuble, der sich wie in einem schlechten Krimi von Herrn Schreiber viele "häßliche Männer" andrehen ließ, erlitt keinen Karriereknick, Max Strauss´ Festplatte war wie auf Bestellung hinüber und selbst seine Schwester steht allen Ernstes vor einem Karriere-Recycling. Und bevor man mir hier etwa parteipolitische Einseitigkeit unterstellt: Schröder mit Maschmeyer und Gazprom, Biometrie-Schily, Zeitarbeits-Clement, an Lambdsdorf erinnern sich alle recht gerne (heute mimt er den altersweisen FDP-elder statesman), Herr Berninger hats mit Schokoriegeln, Herr Özdemir irgendwie mit Hunzinger, und bei den Gewerkschaften habe ich bei Herrn Hansen von der transnet aufgehört zu zählen... Juristisch darf ich das alles vermutlich nicht "korrupt" nennen. Wäre mal interessant, in Erfahrung zu bringen, wie ich das nennen darf..."ehrenwert" vermutlich, zumindest, wenn wir Schlegel-Tieck verwenden: "Und ist gewiss ein ehrenwerter Mann/ das sind sie alle, alle ehrenwert!"

Was mich - die Liste ließe sich ja fast beliebig fortsetzen, und in ähnlich konfigurierten Demokratien westlichen Zuschnitts ist es meines Wissens nirgends anders - an dieser Situation immer so interessiert hat, ist folgendes Phänomen: Ich kenne nicht einen - und ich kenne nicht nur ein paar gefühlt progressive, überkandidelte Künstler! - ...ich kenne nicht eine/n, die/der, unter 4 Augen mit den tristen Tatsachen konfrontiert, nicht sofort zugäbe, dass diese Gesellschaft restlos auf den Hund gekommen ist. Aber alle machen mit, der Verfasser dieser Zeilen, seinem Gemotze zum Trotz, ein Stück weit übrigens auch. (Ich könnte ja in den Untergrund gehen. Tu ich nicht.)

Warum eigentlich? Ernst Bloch hat irgendwo im Prinzip Hoffnung einmal notiert, auf Jahrtausende Erniedrigung des Menschengeschlechts kämen ein paar Handvoll Revolten, so schwer sei der aufrechte Gang. Diese Auforderung zur Revolution war literarisch brillant, sogar schön - das ist nicht das Gleiche! - formuliert (ich halte das fest, weil mir Blochs barocker Stil ansonsten nicht so liegt)...aber es war gleichsam zu schön, um wahr zu sein. Napoleons "Falkenblick" (Stefan Zweig) war es vergönnt, eine der in meinen Augen wesentlichsten Beobachtungen des Menschen über sich selbst zu machen. Sie ist restlos schlicht und eben darum schlicht genial: Menschen sind einfach deswegen nicht bereit, sich für Veränderungen zu engagieren, sondern wollen lieber zusehen, dass sie im Rahmen des Bestehenden ihre Lebensglück-Schäflein ins Trockene bringen, weil sie zu kurz leben (man könnte auch sagen: weil sie endlich sind!). Das war - propter hoc - die Widerlegung, besser, die Ergänzung jener existenzialistischen These, wonach Sterblichkeit überhaupt erst Sinn verbürgt. Tatsächlich ist es ganz banal: Ich lebe jetzt. Ob mein Engagement und mein Protest in - sehr seltenen - weltgeschichtlichen Wendungen a la "1789" kulminiert oder - das dürfte überwiegend der Fall sein - als klägliches Querulantentum endet, weiß ich nicht. Irgendwann sitzt Du dann da und hast immer protestiert, während die anderen längst die Pöstchen besetzt haben. Und dann hast Du auf einmal keine Lust mehr auf das ich-war-immer-ehrlich-T-Shirt. Das scheint mir - neben anderen Gründen, die ich hier im Blog in den letzten Monaten benannte - der tiefste Grund zu sein dafür, dass die offenkundigen Pleitiers von gestern abend heute morgen in den Umfragen so ranzocken. Denn sie haben weiterhin die Macht und lassen es gerade jetzt alle spüren. Wenn ich mich ihnen unterwerfe...wer weiß: Vielleicht fällt für mich ja was dabei ab! Identifikation mit dem Aggressor, Stockholm-Syndrom, spielte zB bei der Ypslianti-Hatz eine große Rolle. Ypsilanti stand gegen den Mainstream. Und das musste man sie entgelten lassen - denn ich(=Durchschnittsdeutscher) stand eben jahrelang für den Mainstream. (Machtpolitisch gesprochen kam Ypsilanti leider ein Jahr zu früh. Heute eine turnusgemäße Hessenwahl mit dem Ergebnis von vor einem Jahr, und sie hätte es geschafft.) Bin ich denn wirklich der einzige, der sich nicht darüber wundert, dass Berlussconi wieder da ist und Koch die Wahl gewinnen wird?

Ich bleibe auch nach kritischer Durchsicht dabei, dass wir juristische Mittel erwägen sollten, also, sofern die Leute vom Fach Chancen sehen, gut vorbereitete, hart öffentlich gemachte Strafanzeigen stellen sollten. Zum Beispiel gegen Herrn Ackermann (Insolvenzverschleppung, Bilanzbetrug), oder Herrn Asmussen/Steinbrück (Veruntreuung öffentlicher Gelder, ggfls Korruption). Nicht, dass es zu Verfahren käme. Zur Not, wir alle wissen es, hat dann die Festplatte wieder mal gecrashed. Sie crashed ja so gerne! Aber wir konfrontieren dann die bürgerliche Gesellschaft mit ihrer verlogenenen Selbstbeschreibung. Wir konfrontieren dann den Rechtsstaat mit seiner Rechts-Realität. Das wäre es mir schon wert...

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politplatschquatsch: Ficken, bis der Arzt kommt
01/08/2009 11:18 PM
Das ist eine Überschrift, die ich schon lange mal schreiben wollte - nur bot sich nie die Gelegenheit. Jetzt steht sie da, bringt uns einen Haufen Klicks der Menschen, die vom wankenden Riesen Google fehlgeleitet wurden, dem das aber wiederum egal ist und der dafür sogar noch zahlt.

Aber nun zu etwas völlig anderem: Die milliardenschweren Finanzhilfen der US-Regierung für die Wirtschaft haben laut Nachrichtenagentur AFP (und allen anderen, die auf witzige Wortspiele wie "Porno-Branche hat Potenzprobleme" nicht verzichten können) die "Begierde der Pornoindustrie geweckt". In einer in Los Angeles veröffentlichten Erklärung forderten Porno-Verleger Larry Flynt und Sex-Filmer Joe Francis ein staatliches Rettungspaket in Höhe von fünf Milliarden Dollar. Die Sparte stehe zwar noch lange nicht vor dem Zusammenbruch, "aber warum soll man ein Risiko eingehen?", hieß es.

Eine Frage, die Risikokapitalkanzlerin Angela Merkel in Zukunft immer öfter gestellt werden wird.[Link] [Cache]
politplatschquatsch: Strickjacke will Bremse
01/08/2009 11:18 PM
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Wolfgang Böhmer, die Strickjacke unter den deutschen Landesfürsten, hat vor der Aufnahme neuer Schulden zur Konjunkturbelebung gewarnt. «Die Investitionen aus dem Konjunkturpaket II dürfen nicht mit ungebremster Neuverschuldung finanziert werden», plädierte er für eine Bremse, vielleicht in Form eines Zettels, auf den man etwas draufschreibe, bevor man ihn verbrenne. Gebe es die, könnten dann gern Schulden gemacht werden, dass es kracht.[Link] [Cache]
Duckhome: die briten mit gutem beispiel voran
01/08/2009 10:28 PM
118 Britisch MPs demand end to Gaza raids


quelle: Press TV


Die Übersezung spare ich mir, in der Hoffnung, dass irgendein Stiefel- und Speichelleckender Abgeordneter o. Prominenter in diesem Doitschland seinen/ihren Arsch hochbekommt und endlich mal auf den Tisch Hammert. (Ich nehme wohl schwer an, dass einige von diesen Komikern englisch verstehen).

Die Briten geben das Vorbild. Kann man aber wohl auch verlangen, da die Freigabe zur Plünderung Palästinas, damals, ihre gloriereiche Idee war... Inzwischen wird artig beobachtet und abgewartet, bis man wieder abräumen kann...

no comment ...




Deutschfehler bitte ich wie immer zu entschuldigen, da dies nicht meine Muttersprache ist.

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Club der halbtoten Dichter: 8
01/08/2009 10:25 PM

Jede Begegnung gleicht der Ziffer 8. Genau wie bei den beiden Teilen der 8 scheint es einen schmalen Berührungspunkt zu geben. Tatsächlich ist diese Schnittstelle ein Graben, der zwei auf Treibsand schwimmende Inseln umgibt. Über den Graben hinweg rufen sich die Bewohner der Inseln Botschaften zu. Oft verhallen die Worte in Sandstürmen, die über die Wüste fegen und die Rufenden blenden. Wenn sich die Teile im Wüstensturm voneinander lösen, steht jeder wieder im Zentrum der 0.

CdhD mq · 19.03.07, 21:43 Uhr · Allgemein
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12 Kommentare

und wenn sie sich nur eng genug aneinanderkuscheln und zu einem Kleinkreis verschmelzuen, sorgen sie für Gradzahlen und dafür, dass das NAsale bei skandinavischen Vokalen nicht futsch geht.

Ole · 20.03.07, 10:42 Uhr · Edit

Ganz anders die 69, bei deren Erreichen viele den Zustand einer bloßen Begegnung schon überschritten haben.

DrNI · 20.03.07, 11:35 Uhr · Edit

Ich glaube an Schnittmengen. Und wieso überhaupt Sand?
Hagel, sag ich. Hagel!

turnschuhmaedel · 20.03.07, 12:14 Uhr · Edit

… und wenn sie umfallen verschmelzen sie in der Unendlichkeit.

oldman · 20.03.07, 19:47 Uhr · Edit

Dabei geht es darum, auf der 1 zu sein!

404 · 21.03.07, 10:04 Uhr · Edit

ETD Kempten 23 afternoon
ETA Gauting 23 evening
ETD Gauting 24 noon
ETA Altona 24 evening

Opa · 21.03.07, 10:26 Uhr · Edit

Das klingt nach Heimweh.

mq · 21.03.07, 21:01 Uhr · Edit

Schad.

Rationalstürmer · 21.03.07, 22:15 Uhr · Edit

8 ist nur die vertikale der horizontalen unendlichkeit …

Phil · 21.03.07, 22:55 Uhr · Edit

Arg schad, bimbam. Dabei hatt' ich den Schnaps schon in den Flachmann gefüllt. Wann stehst Du fünf Minuten an welchem Bahnsteig?

stilhäschen · 21.03.07, 23:31 Uhr · Edit

Treffpunkt im Unendlichen (siehe Klaus Mann)

Ich habe übrigens gerade das Internet im Verdacht Kommentare aufzuessen.

eon · 22.03.07, 16:37 Uhr · Edit

Edi wird gerade eine Pause einlegen.

oldman · 22.03.07, 20:19 Uhr · Edit

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Gaza-Massaker: Eine junge Frau stellt sich den israelischen Mördern in den Weg
01/08/2009 10:25 PM

Es ist sehr bewundernswert, welchen Mut die Palästinenser in diesem für sie aussichtslosen Krieg gegen die israelische Terrorbande aufbringen. Das folgende Video zeigt eine junge unbewaffnete Frau, die sich den Mördern in den Weg stellt und sie am Abschlachten von Palästinensern hindert:

Wenn allerdings die Presse nicht anwesend gewesen wäre, hätte die israelische Mörderbande die junge Frau einfach erschossen.


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SaarBreaker: Venezuela feuerte israelischen Botschafter
01/08/2009 10:25 PM

Man könnte fast denken, der Präsident von Venezuela, Hugo Chavez, hätte Mein Parteibuch gelesen.

Die Operation Cast Lead, die der Mörder Ehud Barak und die Rassistin Tsipi Livni gerade zu Wahlkampfzwecken im Gazastreifen veranstalten, sind Kriegsverbrechen mit Ankündigung, die es in einer zivilisierten Welt nicht geben darf. Den Palästinensern soll eine Lektion erteilt werden, die lautet: "Lasst davon ab, Eure Rechte und das Euch geraubte Land einzufordern und wählt Euch gefälligst eine uns genehme Regierung, denn tut ihr es nicht, dann seht zu, wie wir Eure Kinder, Frauen und Kranken auf grausamste Weise ermorden." Als besondere Perversion werden obendrein auch noch die Opfer des Verbrechens als die daran Schuldigen hingestellt.

Dieses unmenschliche Verbrechen wird später der Welt als Operation der psychologischen Kriegsführung verkauft werden und doch sind sie nichts anderes als Folter wie im finstersten Mittelalter.

Diese Massaker fügen sich ein in eine ganze Reihe von Massakern und rassistischen Verbrechen, die in Palästina von den zionistischen Gotteskriegern begangen wurden, die nach Palästina kamen und den Bewohnern dort mit schlimmsten Verbrechen ihr Land genommen, sich zum überlegenen Herrenvolk erklärt und ein rassistisches Apartheidsystem errichtet haben, das unter vielen Gesichtspunkten schlimmer als das ehemalige Apartheidsystem in Südafrika ist. Mein Parteibuch hat unmittelbar nach dem heimtückischen Beginn des Blutbades erklärt:

"Der Staat Israel hat sich damit als solcher erledigt. Die zionistische Terrorbande wird hier nicht mehr als Regierung eines Staates bezeichnet werden. Es zeigt sich heute, dass die von vielen Ländern vorgenommene Anerkennung des von der Irgun besetzten Gebietes von Palästina als Staat Israel ein schwerer Fehler war. Aus der zionistischen Terrorbande Irgun ist kein humanistischer laizistischer Staat hervorgegangen. Dieser Fehler sollte nun schnellstmöglich von den in der UNO organisierten Staaten revidiert werden."

Anlässlich des Fortganges der Massaker hat Mein Parteibuch weiter erklärt: Eine Welt ohne Israel ist eine bessere Welt.

Genug ist genug. Der Weg zur Abschaffung des Staates Israel führt politisch über die Aberkennung der staatlichen Anerkennung. Bis es soweit ist, kann ein Boykott organsiert werden, der auch schon dabei half, wie er auch schon das Apartheidregime von Südafrika bezwungen hat. Boykott Israel:

Boycott Israel

Und nun wirft Venezuela den israelischen Botschafter raus. Das ist eine friedliche Handlung, die zur Beendigung der Massaker mehr beiträgt, als all das leere Geschwätz, was die Regierungen in Europa und den meisten Ländern der muslimischen Welt fabrizieren. Bemerkenswert ist, dass kein deutsches Massenmedium darüber bisher berichtet hat, obwohl dort sonst keine Gelegenheit ausgelassen wird, Hugo Chavez dafür, dass er Venezuela vom Joch der USA befreit hat, eins überzubraten. Das lässt erahnen, wie unangenehm dieser Schritt der zionistischen Terrorbande und ihren Jubelpersern ist.

Venezuela ist ein leuchtendes Vorbild für die Welt. Das Ausweisen des Botschaftspersonals ist der erste Schritt zur Aberkennung der staatlichen Anerkennung. Würden sich andere Staaten daran ein Beispiel nehmen, könnte die Terrorherrschaft der zionistischen Faschisten über Palästina bald beendet werden und alle Menschen in Palästina in Freiheit und Gleichheit ohne das Apartheidsystem Israel miteinander leben. (Quelle: Mein Parteibuch)


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Mein Parteibuch Blog: VOLKSINITIATIVE 10.01. Dollarkrach und Nahostkrieg
01/08/2009 10:23 PM

Jürgen Elsässer lädt für den 10.01.2009 um 20:30h ein ins Wirtshaus “Max und Moritz”, in Berlin-Kreuzberg in der Oranienstr. 162 und möchte da diskutieren über das Thema: “Weltwirtschaftskrise: Versagen die Linken? Was ist zu tun?”

Mein Parteibuch hat dazu eine Presseerklärung erreicht, die wir nachfolgend gern veröffentlichen.

VOLKSINITIATIVE 10.01.: Dollarkrach und Nahostkrieg

Liebe Freunde,

wenn am kommenden Samstag die VOLKSINITIATIVE zur Veranstaltung

Weltwirtschaftskrise: Versagen die Linken? Was ist zu tun?

einlädt (10.01., 20.30 Uhr, Berlin-Kreuzberg, Wirthaus “Max und Moritz”, Oranienstr. 162), muß natürlich der neue israelische Krieg auch eine Rolle spielen.

In meinem Einleitungsreferat werde ich deswegen beide Themen verbinden. Eckpunkte meiner Argumentation skizziert mein Essay, der heute im Neuen Deutschland erschienen ist (siehe unten).

Bitte verbreitet diesen Text per Email weiter und postet ihn auf Euren Websites.

Jürgen Elsässer

++++++++++++++++++++++++++++

Dollarkrach und Nahost-Krieg

Von Jürgen Elsässer

Drei Wochen vor dem Amtsantritt des neugewählten US-Präsidenten Barack Obama begann Israel seinen mörderischen Krieg. Damit ist der charismatische Hoffnungsträger mit einer Herausforderung konfrontiert, die ihm auch aus seinem Beraterkreis vorhergesagt worden war. »Passt auf, wir kriegen eine internationale Krise, eine ›gemachte‹ Krise, um den Mut dieses Burschen auf die Probe zu stellen«, sagte Joe Biden, der designierte Vizepräsent des »Burschen« Obama, auf einer Wahlkundgebung im Oktober. Wenn Biden von einer »gemachten« Krise spricht – wer ist dann im Gaza-Krieg der »Macher«? Man will uns einreden, dies sei die Hamas gewesen, die zu Jahresende den vorherigen Waffenstillstand aufgekündigt habe. Dem kann man ein Zitat des israelischen Verteidigungsministers Ehud Barak zu Kriegsbeginn entgegenhalten: »Unsere Sicherheitskräfte haben sich seit Monaten auf eine solche Operation vorbereitet.« Offensichtlich geschah dies mit Unterstützung der Bush-Administration: Schon im September beschloss sie die Lieferung bunkerbrechender Präzisionswaffen, die sich jetzt, Tod und Vernichtung bringend, in die Keller und Tunnel des Gaza-Streifens bohren. Immer weiter dreht Israel an der Schraube der Gewalt, dass man fast den Eindruck hat, hier sollen Gegenschläge islamischer Staaten regelrecht provoziert werden, bis die ganze Region in Flammen steht. Warum unterstützt Washington dieses Spiel mit dem Feuer? Ist an der Studie der RAND-Corporation, die im Oktober aus französischen und chinesischen Quellen durchsickerte, aber von dem Thinktank selbst dementiert wurde, doch etwas dran, dass die USA einen »größeren Krieg« bräuchten, um eine Rezession abzuwenden? Erinnerungen werden wach an die frühen 70er Jahre. Damals verschuldeten sich die USA in Folge des Vietnamkrieges so sehr, dass Präsident Nixon 1971 die Golddeckung des Dollars abrupt aufhob. Die folgende Entwertung des Greenback reduzierte die Außenstände der USA, aber untergrub seine Stellung als Weltgeld. Erst der israelisch-arabische Jom-Kippur-Krieg 1973 und der folgende Öl-Boykott der OPEC stabilisierte den Hegemon wieder: Der um 400 Prozent steigende Ölpreis belastete zwar weltweit die Industriestaaten, nützte aber den »sieben Schwestern« des angloamerikanischen Öl-Business, die die OPEC-Exporte vermarkteten. Vor allem: Die durch radikale Kämpfer bedrohten Scheichtümer am Golf, allen voran Saudi-Arabien, schlossen sich enger um die USA zusammen und pumpten ihre Petrodollars in die Banken von New York und London. Weiterhin garantierten sie, ihre Ölexporte nur in Dollar zu fakturieren. Dies zwingt alle anderen Staaten bis heute zum Umtausch ihrer Währungen in Dollar, um Energielieferungen einzukaufen. Wurde der Jom-Kippur-Krieg, der mit einem Angriff Ägyptens und Syriens begann, vom damaligen US-Außenminister Henry Kissinger provoziert, indem er beiden Seiten anstachelnde Informationen zuspielte? Dies behauptet William Engdahl in seinem Buch »Mit der Ölwaffe zur Weltmacht«, das vom damaligen saudischen Energieminister Zaki Jamani als »einzige zutreffende Darstellung« der Ereignisse von 1973 gelobt wird. Zu viel Verschwörungstheorie? Fakt ist immerhin, dass Kissinger und seine Finanzfreunde den Jom-Kippur-Krieg gut zu nutzen wussten. Nun wiederholt sich die damalige Dollarkrise auf höherer Stufe. Die US-Verschuldung explodiert, die Notenpresse rotiert in immer schnelleren Umdrehungen. Den Kollaps der US-Währung könnte verhindern, wenn das Öl trotz Rezession wieder teurer und der Profit im US-Bankensystem angelegt würde. Deswegen gaben die Petro-Strategen um US-Vizepräsident Dick Cheney offensichtlich dem israelischen Premier Ehud Olmert bei seinem Besuch in Washington im Dezember grünes Licht zur Entfesselung eines Krieges, bevor Obama ans Ruder kommt. Tatsächlich stieg der Fasspreis mit den ersten Toten in Gaza von 32 auf 48 Dollar. Kannte Biden diese Pläne, als er den »Burschen« warnte?

aus: Neues Deutschland, 08.01.2009

Jürgen Elsässer spricht u.a. zu diesem Thema auf der Veranstaltung der VOLKSINITIATIVE: Weltwirtschaftskrise: Versagen die Linken? Was ist zu tun? am Samstag, 10. Januar, 20.30 Uhr, Berlin-Kreuzberg, Wirthaus “Max und Moritz”, Oranienstr. 162

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Mein Parteibuch Blog: Wie hoch sind die israelischen Verluste wirklich?
01/08/2009 10:23 PM

Gaza sniper
Die Wahlkampagne von Ehud Barak in Gaza ist als Psyop darauf angelegt, durch sinnloses Massenmorden von Kindern und Kranken größtmöglichen Schrecken in den Köpfen der Bevölkerung von Gaza zu verbreiten und dabei gleichzeitig zu demonstrieren, dass die Besatzungstruppen unverwundbar sind. Damit auch die richtigen Wahlkampfbilder und Nachrichten in die Köpfe der Menschen gebombt werden, halten die zionistischen Landräuber ein striktes Zensursystem aufrecht und hat im Gaza-Streifen Journalismus verboten. Ein besonders heikles Thema für den Krieg an der Nachrichtenfront sind sicherlich die Verluste der israelischen Armee, bei der Pietät gegenüber den Angehörigen als Begründung für eine Verheimlichung vorgeschoben wird.

Derzeit sollen es angeblich sechs Angehörige der zionistischen Terrortruppe sein, die bei dem Angriff ihr Leben ließen. Die Al-Qassam Brigaden der Hamas behaupten hingegen, die Führung der zionistschen Mörderbande würde mal wieder lügen, dass sich die Balken biegen, und sie schon 30 zionistische Terroristen ins Jenseits befördert hätten. Wie hoch sind die israelischen Verluste also wirklich?

Die Führung der Palästinenser hat zwei sehr scharfe Waffen: Wahrheit und Gerechtigkeit. Das zionistische Terrorregime versucht deshalb alles, um ehrliche Nachrichten zu verhindern. Doch bei der Propaganda läuft für die zionistische Mörderbande einiges schief. So leicht, wie sich die Zionisten das vorgestellt haben, lässt sich im 21. Jahrhundert kein Krieg gegen die Wahrheit mehr gewinnen.

Im britischen Telegraph ist gestern ein Artikel erschienen, demzufolge sich das zionistische Regime der Landräuber besonders über unabhängigen Journalismus aus Gaza ärgert. Neben den schrecklichen Bildern von den Massakern der Terrortruppe, die das von der zionistischen Propaganda gestreute Märchen vom gerechten Krieg im Horror der Realität verblassen lassen, ärgert es die Zio-Faschisten ganz besonders, dass Videos der Qassam-Brigaden gezeigt werden, auf denen zu sehen ist, wie Sniper im Auftrag der Regierung von Gaza die Soldaten der faschistischen Besatzungsarmee beschießen.

Die Zensur gegen diese Videos läuft auf Hochtouren, obwohl auf diesen Videos nichts weiter als eine legitime Widerstandshandlung gegen einen militärischen Überfall zu sehen ist. Sucht man bei Youtube nach “Gaza Sniper“, so stellt man fest, dass eine große Anzahl der zu diesem Thema passenden Videos “wegen eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen” entfernt wurden. Doch es werden ständig neue nachgeladen.

Wenn sichtbar wird, dass die zionistischen Besatzungstruppen zwar Hunderte Frauen und Kinder mit schweren Waffen brutal ermorden können und auch fähig sind, das Land radioaktiv zu verseuchen, aber nichts dagegen machen können, dass die Widerstandskämpfer der Hamas sich gegen die Besatzungstruppen wehrt, dann funktioniert die Psyop nicht. Hat sich die Führung der zionistischen Terrortruppen vielleicht bei ihrer “Lektion” grob verkalkuliert?

Warum hatten Panzerfahrer der zionstischen Terrorbande keine Lust mehr, in Chan Junis zu verweilen?

Die Videos zeigen, dass die Palästinenser den Kampf gegen die Besatzungstruppen aufgenommen haben. Befestigte Stellungen in Gaza scheinen den zio-faschistischen Terrortruppen auch nicht zu helfen:

Gegen Sniper, die die heimliche Unterstützung der Bevölkerung haben, kann auch eine moderne Armee nicht viel ausrichten. Steigt einer der Terroristen aus seinem Panzer aus, gibt er eine Zielscheibe für Sniper ab. Natürlich kann die zionistische Terrortruppe auch selbst Sniper auf den Dächern platzieren. Dumm nur, dass dann werden diese Sniper ihrerseits zur Zielscheibe werden können.

Natürlich kann niemand kann wissen, ob diese Videos authentisch sind. Möglicherweise spielt die Handlung ganz wo anders und möglicherweise sind die Videos auch nicht von den Qassam-Brigaden, sondern von der Gegenpropaganda, um zu zeigen, dass die Kämpfer der Hamas Terroristen sind. Aber eine Frage werfen diese Videos von den Snipern trotzdem auf: Gab es bisher wirklich nur sechs Tote bei der zio-faschistischen Mörderbande? Und nun kommen auch noch Raketen aus dem Libanon im Norden des Israel genannten Teils des besetzten Palästina an.

Und dann gibt es da auch noch die sich hartnäckig haltende unbestätigte Meldung, es sei den Qassam-Brigaden gelungen, zwei Terroristen der zionistischen Terrorbande zu verhaften. Der israelische Kriegsgefangene der Hamas, Gilad Shalit, hat also inzwischen möglicherweise Gesellschaft bekommen.

Vielleicht hat die zionistische Terrorbande sich mit der Operation Cast Lead übernommen und nun ein Verbrechen mit Ansage zuviel begangen.

Die Lehre aus diesen Verbrechen lautet: Eine Welt ohne Israel ist eine bessere Welt.

Genug ist genug. Der Weg zur Abschaffung des Staates Israel führt politisch die Aberkennung der staatlichen Anerkennung. Bis es soweit ist, kann ein Boykott organsiert werden, der auch schon dabei half, wie er auch schon das Apartheidregime von Südafrika bezwungen hat. Boykott Israel:

Boycott Israel

Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Terrorherrschaft der zionistischen Faschisten über Palästina beendet wird und alle Menschen in Palästina in Freiheit und Gleichheit ohne das Apartheidsystem Israel miteinander leben können.

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Carluv: Schutzschirm für den Blogmarkt! Jetzt!
01/08/2009 10:21 PM

Ein Gespenst geht um in der Blogosphäre: Blogger verkaufen ihre Blogs. Investoren stehen Schlange. Kommentatoren überlegen, ob ihr einst dazugegebener Senf samt E-Mail-Adresse mit zum Verkaufsgut gehört. Aber das ist Kleinkrämerdenken, ein Zwergenaufstand. Pinscher wollen da einem Giganten ans Bein pinkeln. Da sind ganz andere Gremien damit beschäftigt, wie aus zuverlässiger Quelle zu erfahren ist. Unterdessen beschäftigt sich mal schon jeder wirtschaftlich denkende Blogger mit dem Wert seines Blogs. Dieses zum Beispiel wäre für (Stand 08.01.2009, 22:00) $7,903.56, also 5.767,12 € zu haben. Das beruht auf einer soliden Analyse.


My blog is worth $7,903.56.
How much is your blog worth?

Jetzt werde ich schon mal mit dem ausgedruckten Artikel zur Bank gehen und meinen Dispo erhöhen. Ich habe ja Sicherheiten vorzuweisen.

Und an dieser Stelle kommt auch schon die politische Forderung: Die Bundesregierung muss schleunigst Bürgschaftsfonds einrichten, damit der Erlös in € ausgezahlt werden kann, und zwar 1:1. Auch wir Blogger müssen vor der Krise geschützt werden! Und fangen Sie bitte nicht mit Konsumgutscheinen an! Unter dem Schutzschirm der Regierung wird ein Gründungsfieber ausbrechen, ein wahres Blogtrading entstehen, tausende Jobs werden geschaffen, BlogAGs gegründet, Optionsscheine auf künftige Linkwerte vertickt. Nur der Standort für die BlogEXX, die zu gründende Börse für Blogverkäufe, steht noch nicht fest. Und wenn es nichts wird, findet sich bestimmt ein neuer Schutzschirm.

Wer sich noch informieren möchte, in welches Blog er schon mal seine Millionen versenkeninvestieren möchte, findet dort Rat.

-und wieder via Stoibär-

Posted in Abgebloggt, Blog, Internet, Marken, Marketing Tagged: basic thinking, Blogosphäre
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Tammox: Christdemokratische Finanzpolitik.
01/08/2009 09:47 PM
Hamburg, die wunderschönste Stadt Deutschlands, ist reich und kann sich daher einiges leisten.
An erster Stelle ist da ein Regierungschef Beust zu nennen, dessen Arbeitseifer schon in freundlicheren Kommentaren mit „ Di,Mi,Do-Bürgermeister" (wegen seiner Vorliebe für sehr lange Wochenenden auf Sylt) beschrieben wird.
Vorvorgänger Voscherau befand einst, daß im Amtszimmer Beusts sehr selten Licht brenne.

Ole von Beust
fehlt es dabei nicht nur an Fachwissen und Fleiß, nein, er weist auch große Demokratiedefizite auf: Ergebnisse von Volksabstimmungen (Verkauf der Krankenhäuser, Wahlrechtsänderung) warf er in Gutsherrenmanier um.
Was sich für die Stadt als schwerwiegendes Problem entpuppt - ein prinzipienloser Phlegmat im Chefsessel - hat aber auch Vorteile; nämlich für Beust selbst:
So einer wird gerne wiedergewählt.
Alle Umfragen zeigen, daß Politiker, die sich nicht in die Politik einmischen, abtauchen, nie etwas Unangenehmes sagen und sich aus allen ernsten Debatten heraus halten, besonders beliebt sind - siehe Köhler und Merkel.
Die tun nichts, sagen nichts und schweben auf Cloud nine der Demoskopie.

Beusts einziges Interesse ist es im Amt zu bleiben - ob mit absoluter Mehrheit, oder in Koalition.
Er kann mit jedem: GAL, FDP und den rechtsradikalen koksenden Schillianern hat er bereits sein Ja-Wort gegeben.
Entscheidungen treffen andere.
Da ist zum Beispiel Michael Freytag, 50, CDU-Chef und Finanzsenator in Hamburg.

Der kann machen, was er will und so weit in Politsümpfe rutschen, daß jeder andere inzwischen erstickt wäre.
Sein Chef würde ihn niemals rügen, da er in die Niederungen des Politischen nicht hinabsteigt.

Beust ist ja auch so selten da.

Selten da, ist derzeit allerdings auch Freytag.

Seit Wochen ist er abgetaucht und sagt fast nichts mehr.

Ab und an ein Gefälligkeitsinterview bei den CDU-nahen Freunden von Springer muß reichen.
Was sollte er auch sagen?
Er steckt in einer klassischen NoWin-Situation, aus der es kein Hinauskommen gibt.

Was war passiert?
Nun, als Finanzsenator ist Freytag Aufsichtsrat der HSH-Nordbank, da die Hansestadt größter Eigentümer ist (30,41 %).
Vorsitzender ist Freytags CDU-Kollege und Vorgänger als Präses der Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg, Herr Senator a.D. Dr. Wolfgang Peiner.

Wie die beiden CDU-Großkopferten da eigentlich beaufsichtigt haben, läßt sich klar sagen:
BESCHISSEN!

Da wurde aber mal so richtig Geld der Steuerzahler verzockt!
Am 3. November 2008 teilte die HSH Nordbank in einer Pressemeldung mit, dass sie bei der Finanzmarktstabilisierungsanstalt einen Garantierahmen von bis zu 30 Milliarden Euro beantragen wird.
Allein 20 Tochterunternehmen hat die HSH Nordbank unter CDU-Aufsicht auf den Cayman-Islands eröffnet. Der bekanntesten Steueroase überhaupt.
Ein Verhalten, das üblicherweise moralische Wirtschaftskriminelle an den Tag legen:
Geld raffen und dieses dem Steuerzahler vorzuenthalten.

Freytag und Peiner haben also nicht nur ihre Amtseide ad absurdum geführt, indem sie den Eigentümern, die sie vertreten - nämlich den Hamburger Bürgern - finanziell schadeten.
Nein, zudem haben sie sich auch noch so saudumm angestellt, daß nun ein Milliardenschaden angerichtet wurde und nun erneut der Steuerzahler, diesmal in Gestalt des staatlichen Rettungsschirmes - erneut in Anspruch genommen werden mußte.

Freytag ist dafür verantwortlich, daß ein Geflecht aus 150 Tarntochterfirmen der HSH installiert wurde.

Dies geht aus einer Anfrage des SPD-Abgeordneten Thomas Böwer hervor, der Freytag heftig attackiert: "Entweder er wusste nichts von diesen Beteiligungen. Dann ist das schlimm, weil er im Aufsichtsrat sitzt. Oder aber er wusste es und hat mit seiner Cocktail-Aussage der Öffentlichkeit etwas vorgespielt. Und das ist mindestens genauso schlimm."

Recht hat er, der Böwer - aus der Nummer kommt Freytag nicht raus.

Und wenn er als Finanzsenator im Aufsichtsrat sitzend von diesen Finanzspielchen nichts gewusst hat, wäre es ein Armutszeugnis für ihn. Wusste er es, kommt er in erhebliche Erklärungsnöte, schreibt Renate Pinzke.

Könnte es noch schlimmer für einen Finanzsenator kommen?
Kaum vorstellbar. Aber da kennte man Freytag schlecht, wenn man denkt, daß der nicht noch eine Ungeheuerlichkeit drauf packen könnte.
Tarnen, Tricksen, Täuschen - vorbeimogeln an Gesetzen und Redlichkeit - was gibt das eigentlich dem ehrlichen Steuerzahler für ein Beispiel?
Dazu Der Senator am 6.Januar via des CDU-fördernden Abendblattes:

Wenn die Bank mit ihren Geschäften Gewinn macht, fließen diese Gewinne ja zu großen Teilen zurück in den Haushalt - zugunsten des Steuerzahlers. Und die HSH Nordbank hat lange sehr gute Geschäfte gemacht.

Ach so ist das - wenn man ordentlich Reibach macht, kann man auch auf Anstand und Moral verzichten!
Das sagt der Chef der CHRISTLICH-demokratischen Union in Hamburg.

Super Vorbild unseres Senates!

Einen Tag später mußte das Abendblatt dann auch melden:

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs, Mitglied im Haushaltsausschuss, forderte gestern den Rücktritt Freytags. "Das kann nicht wahr sein", so Kahrs. "Ein Finanzsenator kann Steuerflucht oder Steuerhinterziehung nicht gutheißen. Das ist skandalös. Michael Freytag muss als Finanzsenator zurücktreten." Die Äußerungen des CDU-Landeschefs "spotten jeglicher Beschreibung", so Kahrs.

Aber einer geht noch, einer geht noch rein:
Milliarden verzockt, mit 30 Milliarden muß der Steuerzahler geradestehen und was macht die HSH angesichts dieser Horrorbilanz?

Trotz massiver Verluste will die Bank nun erst mal Dividenden und Kapitalzinsen ausschütten. 70 Millionen Euro hat man offenbar noch übrig, um die reichen Gesellschafter glücklich zu machen, während man schon am Milliardentropf des Steuerzahlers hängt.
Diese Investoren halten sogenannte atypische stille Beteiligungen im Volumen von rund 1 Mrd. Euro an der Bank. Für gewöhnlich ist ein atypischer stiller Gesellschafter nicht nur am Gewinn, sondern auch am Verlust und zusätzlich am Vermögen der Gesellschaft beteiligt.
( FTD)
ber es ist ja eine staatliche Bank und den Staat vertritt hier Freytag - so kriegen die Steuerzahler die Schulden und die stillen Gesellschafter Millionenausschüttungen.

Nicht nur die Opposition im Hamburger Parlament schäumt, auch die Opposition in Schleswig-Holstein traute ihren Augen nicht.
FDP-Fraktionschef Wolfgang Kubicki sagte der FTD: "Ich halte ein solches Vorgehen der Bank für rechtswidrig." Es sei unverantwortlich gegenüber dem Steuerzahler und den öffentlichen Beschäftigten im Land, derartige Zahlungen zu leisten - ganz zu schweigen von Bankkunden, die für Verluste auch keinen Ausgleich erhalten.

Und nun die Schlußpointe: Angesichts des bundesweiten Wirbels, den die Tolldreistigkeiten der CDU-Finanzleute veranstalteten, melde sich nun doch auch der Erste Bürgermeister zu Wort:

"Michael Freytag ist ein erfolgreicher Finanzsenator", erklärte der Senatschef am Mittwoch. "Die vor uns liegenden Aufgaben sind zu wichtig und zu ernst, um politische Ritualpflege zu betreiben."

Klar, Freytag und seine Politik, sind SUPER!

Und was sagt der Hamburger Wähler?
Bei der Hamburger CDU gibt es derzeit viel Grund zur Freude. Eine Umfrage bescheinigt der Partei gestiegene Sympathiewerte.
CDU bei 44%, SPD bei 31%.

Dumm, dümmer, deutsche Wähler![Link] [Cache]
Martial Law 9-11: Rise Of The Police State
01/08/2009 09:42 PM

Aus der Asche der Tragödie vom 11. September ist ein dunkles, durch Krieg und Tyrannei gekennzeichnetes Imperium erwachsen.

martial-law-9-11 Die Verfassung wurde zerstört und Amerika ist nun ein Polizeistaat. Dieser Film enthüllt nicht nur, wer hinter den 9/11-Anschlägen steckt, sondern darüberhinaus die Wurzeln und die Geschichte der Täter.

Sehenswerter Film…

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politplatschquatsch: Obama macht alles falsch
01/08/2009 09:18 PM
So, nun ist die Katze aus dem Sack. In einer wirtschaftspolitischen Grundsatzrede an einer Universität in Fairfax bei Washington gab Barack Obama bekannt, dass er plane, 95 Prozent aller Arbeitnehmerfamilien in den USA einen Steuernachlass von 1000 Dollar zu gewähren. Die Massnahme solle dazu beitragen, «dass die Leute wieder Geld ausgeben» und damit die Binennnachfrage in Gang bringen, begründete der der künftige US-Präsident.

Damit stellt sich Obama wie sein Amtsvorgänger George W. Bush im Falle des Irak-Krieges gegen die Gemeinschaft der deutschen Demokraten. Frank-Walter Steinmeier, Wirtschaftsexperte und künftiger SPD-Kanzler, nannte die Maßnahme "sinnlos, da dann dem Staat die Substanz zum Handeln genommen werde". Ein Staat habe schließlich nur so lange Handlungsoptinen, wie er vermeide, zu handeln. Die SPD erteile deshalb umfangreichen Steuersenkungen zur Ankurbelung der Konjunktur eine Absage erteilt.

Für die CDU formulierte Günther Oettinger die Ablehnung von Steuergeschenken an die, die sie bezahlen: "Ich bin nach wie vor nicht davon überzeugt, dass Steuerentlastungen schnell eine Abmilderung der Rezession bewirken können", sagte der Schwabe, der zuletzt in der Filbinger-Affäre zu so großer Form aufgelaufen war.

Ihm stimmte auch die in Gelddingen seit ihrer Tätigkeit als Managerin der schließlich pleitegegangenen Rockgruppe Ton Steine Scherben erfahrene Grünen-Chefin mit gewohnter Inbrunst Claudia Roth zu. Sie prangerte in einem mundbemalten und handgenähten Kleid Steuersenkungen zur Bekämpfung der Konjunkturkrise als «absolut falsch» an. Roth,bekannt als kühle Rechnerin, forderte stattdessen ein ökologisch-soziales Investitionsprogramm - etwa in die Bereiche Wärmeisolierung und erneuerbare Energien. Das werde sich spätestens mit dem endgültigen Eintritt der Klimakatastrophe im Jahr 2072 für alle auszahlen.[Link] [Cache]
Update: Der deutsche Rüstungsexport boomt
01/08/2009 08:27 PM
Und die Menschen in Gaza verbluten

Update siehe unter "Dime-Waffen"


Durch einen Kommentar im Spiegelfechter bin ich auf folgenden Artikel auf ngo onlie aufmerksam geworden:

Rüstungsexportbericht 2007
Bundesausschuss Friedensratschlag kritisiert deutsche Kriegswaffenexporte

ich zitiere:

Als ganz besonders skandalös sei der Boom der erteilten Genehmigungen für den Export von Kleinwaffen in Drittländer, also außerhalb von NATO und EU, zu bewerten. "Er bricht seit 2002 jährlich neue Rekorde. So auch 2007. Mit 30,2 Millionen Euro hat er sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt." Der Wert der Munition dafür habe sich sogar mehr als verneunfacht. "Darunter mit Saudi-Arabien ein autoritäres Regime und Pakistan ein Land im Kriegsgebiet."

Die Gruppe der Drittländer umfasse genau 94 Staaten und Gebiete. "Darunter auch jene, die in Spannungsgebieten liegen, wie Chile und Peru, Kolumbien, Indien und Pakistan, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Oman, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate, Südkorea und Taiwan.



Konstantin Wecker - Krieg Waffenhandel Geld



In Gaza wird mit den schlimmsten Waffen auf hilflose Menschen geschossen, neben weissem Phosphor werden laut dem Nowegischen Arzt Dr. Gilber, der in Gaza im Einsatz ist, Dime Waffen eingesetzt.

Näheres dazu in folgendem Artikel:
Osterreichs Bundeswehr: Wenn Hitze unter die Haut geht


What Israel's barbarity looks like




Bei Erhard Arendt wurde die Wirkung dieser grausamen Waffe folgendermaßen beschrieben:

Diese Munition hat offenbar mehrere Wirkungen:


Verbrennungen 3. Grades.

Zum besseren Verständnis hier ein Link zur Einteilung von Verbrennungen ein Link über Verbrennungen 3. Grades mit Bild:
http://www.feuerwehr-warburg.de/info/info_verbrennungen.html
http://dermis.multimedica.de/dermisroot/de/43073/diagnose.htm

Während Verbrennungen 2. Grades (Brandblase) noch einigermaßen folgenlos ausheilen können, bilden Verbrennungen 3. Grades tiefe Narben und behindern, wenn sie über Gelenke ziehen, deren Beweglichkeit. 3.-gradige Verbrennungen benötigen fast immer eine chirurgische Intervention und heilen beschissen. Oft gibt es noch nach Jahren offene Wunden. Die Heilung solcher Gewebe hängt von der Qualität bzw. Heil-heit des Gewebes darunter ab. Hier kommt dann eine

zweite Wirkung zum Tragen:


Das Metall wird unter extrem hohem Druck eingesprengt. Für jedes einzelne Partikelchen überlegt euch bitte folgendes: denkt euch eine Schussverletzung: der Ausschuss ist immer wesentlich größer als der Einschuss, da das Geschoss auf seinem Weg durch das Gewebe Energie abgibt und so das umgebende Gewebe schon alleine durch diese abgegebene Energie schädigt. In der normalen Waffentechnik kann man diese Energieabgabe steigern -> DumDum. Ins kleine heruntergebrochen, scheint das das Prinzip der Einsprengung dieser Metallpartikel zu sein.
http://www.globalsecurity.org/military/systems/munitions/dime.htm

Die Metallpartikel sind so winzig, daß sie im Röntgenbild nicht auffindbar sind (Möglicherweise in HiTech-Geräten, aber die dürfte es in Gaza kaum geben). Jedenfalls sind sie sehr, sehr fein ... Das steht hier:
http://www.lemonde.fr/cgi-bin/ACHATS/acheter.cgi?offre=ARCHIVES&type_item=ART_ARCH_30J&objet_id=961867&clef=ARC-TRK-D_01


die Waffe hat eine genotoxische Wirkung, http://usa.mediamonitors.net/content/view/full/38389 d.h., die DNA wird geschädigt. So, wie ich es verstanden habe, dient DU-Munition (DU kann als Alpha-Strahler wirken, führt allerdings bei DIME offenbar nicht die Hauptwirkung herbei) als eine Art Zündkerze, auf der die Schädigungswirkung beruht. Die chemische Wirkung soll auf Oxidation von Teilen der Doppelhelix http://de.wikipedia.org/wiki/Desoxyribonukleins%C3%A4ure beruhen, d.h, an der Stelle brechen entweder Teile der Helix oder einzelne Strippen. Die Karzinomwirkung beruht darauf, dass eine Bruchstelle wirken kann wie ein falscher Registryeintrag im Programm für die Neubildung von Zellen.


Einige weitere Links sind hier:
(mit Bild): http://www.haaretz.com/hasen/spages/772933.html
http://www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=MAS20061012&articleId=3469
http://www.guardian.co.uk/world/2006/oct/17/israel1
http://www.haaretz.com/hasen/spages/772894.html

Quelle und mehr im Palästina Portal

Wer hier noch von bedingungsloser Solidarität mit Israel faselt, dem muss wohl bald der letzte Rest Menschlichkeit abhandengekommen sein. Es kann nicht sein, dass israelische Nationalisten die jüdische Religion, die eine Religion der Nächstenliebe ist, kapern und für ihre expansionellen, militanten Zwecke missbrauchen. Auch wenn einige nicht müde werden und den Konflikt zu einem religiös/kulturellen mystifiziren: Es spricht KEIN religiöser Grund dagegen, dass Juden, Christen und Muslime Seite an Seite in friedlicher Koexistenz in ihrem Heiligen Land leben! Der Konflikt wird inszeniert von Leuten, deren Tagesgeschäft der Krieg ist. Um Kriege führen zu können braucht man Nationalisten. Diese Nationalisten werden "gemacht", und sie sind die eigentlichen Antisemiten.

Wie soll denn Palästina das Existenzrecht Israels anerkennen, wenn ihm selbst dieses Recht entzogen wird?



Es müssen schnellstmöglich internationale Schutztruppen dauerhaft in Gaza stationiert werden, so lange, bis eine gerechte Lösung für den Konflikt realisiert wird. Die kriegstreiberischen Hardliner in Israel müssen das geschändete Land freigeben, dann wird sich das Problem mit der Hamas auch lösen. Und wenn diese Hardliner auch vor ein Kriegsgericht gehören, so könnten sie von mir aus auch auf eine Ranch in Texas oder auf den Mond emigrieren, Hauptsache, raus aus Israel und dorthin, wo sie niemandem mehr Schaden zufügen können.

Obama - Stop Israel's massacre of Palestinians in Gaza!



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Principiis Obsta: Meldung aus dem Hauptquartier der Wahrheitsbehörde
01/08/2009 07:42 PM

Von Folker Hoffmann

Der höchste Vertreter der „Bundesagentur für Arbeit und wahrhaftiger Statistikmanipulation", Herr Weise, dessen Name Ihnen zu Recht nichts sagt, gab gestern seine monatliche Vorstellung vor der Presse und verkaufte ihr zum wiederholten Mal die Erfolgsgeschichte deutscher Agenda-Politik.

Führende staatliche Propagandasender bringen wohlgelaunt, diesen, fast bühnenreifen Auftritt, rasch mit flotten Animationen unters Volk. Nicht, daß das wirklich irgendjemanden interessiert, aber die besoldeten Märchenerzähler nehmen ihren Auftrag ernst, wenn es um die Aufrechterhaltung staatstragender Lügen geht.

Zwar liegt im Augenblick das kapitale ökonomische Lügengebäude, welches mit der Verheißung "Wohlstand für Alle" antrat die Welt zu erobern, im Koma, dennoch ließ es sich Wahrheitspräsident Weise nicht nehmen, 2008 als „eines der besten Jahre für den Arbeitsmarkt" zu preisen. Will sagen: Nach dem Crash ist vor dem Crash.

Das die Finanzpolitik der großen Koalition, und ihrer Vorgängerregierung, mit ihren gigantischen Umverteilungen von unten nach oben, folgendermaßen hätte zusammengefasst werden können,

"Steuersenkungen


für Unternehmen, Kapitalanleger und Erben

werden durch

Steuererhöhungen

für Arbeitnehmer und Konsumenten,
Leistungskürzungen,
insbesondere im Sozialbereich, und den
Verkauf von Volksvermögen

so weit kompensiert, dass die Neuverschuldung auf Null zurückgefahren werden kann"

war nie Gegenstand öffentlicher oder privater medialer Information. Den Megaphonen deutscher Milliardärsinteressen daraus einen persönlichen Vorwurf der intellektuellen Unredlichkeit zu machen, liegt mir fern. Es setzt nämlich voraus, sie verfügten über die erforderliche kognitive Erkenntnisfähigkeit.

Im Wahrheitsministerium wird ein gigantischer Aufwand betrieben, alle existierenden Sprechblasen der gegenwärtigen Situation anzupassen. Hilfreich zur Seite stehen die gleichen Hintermänner, die dem Volk erzählten „Du bist Deutschland", und musst nur etwas fitter gemacht werden, „um gegen die globalen Herausforderungen erfolgreich bestehen zu können". Selbstverständlich sich selbst ausgenommen. Die von den Hofnarren der Finanzcliquen geäußerten Voraussagen zur Wirtschaftsentwicklung, waren bereits Makulatur, ehe sie öffentlichkeitswirksam präsentiert wurden.

Durch das schnelle „Vergessenmachen" alter und der Produktion neuer Statistiken, Berichte und Sternekiekereien, wird der Bevölkerung kaum mehr bewusst wohin die Reise geht. Sie denken, diese Herrschaften wissen schon was sie tun. In der Tat, sie wissen zumindest wie dieser Anschein aufrechtzuerhalten ist.

Das dieselben Pappnasen und Versager ihren Nimbus als Experten und große Staatenlenker beibehalten, auf die wir nicht verzichten können, und dies dem Volk eintrichtern, ist die eigentliche Aufgabe öffentlicher und privater, bewusstseinstötender Verblödungsmedien. Das Ganze gepaart mit einer Bildungspolitik, die dort aufhört wo persönliche Reflektionen beginnen. Die müssen nämlich mit allen Mitteln, schon der „Staatsräson" halber, vermieden werden.

Um es mit George Orwell zu sagen:
„Eine hierarchische Gesellschaft ist nur auf der Grundlage von Armut und Unwissenheit möglich. Die neue Variante ist die Vergangenheit, und keine andere Vergangenheit kann je existiert haben. Im Prinzip soll jede Kriegsanstrengung die Gesellschaft am Rande des Verhungerns halten.

Der Krieg wird von den Herrschenden gegen die eigenen Untertanen geführt - und sein Ziel ist weder ein Sieg über Eurasien oder über Ostasien - sondern die Aufrechterhaltung der Gesellschaftsstruktur.

Macht heißt, allen Untertanen nicht nur vollkommenen Gehorsam gegenüber dem Staate, sondern auch vollkommene Meinungsgleichheit aufzuzwingen."
Erkennen Sie diese Mechanismen in unserer Gesellschaft? Wenn „Nein", haben die Herrschenden Erfolg gehabt – wenn „Ja" darf noch gehofft werden.

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OSTBLOG: Zeitungssterben
01/08/2009 07:22 PM

Berlin (ddp). "Der Verleger Alfred Neven DuMont beklagt den Niedergang der Zeitungsbranche. «Egal, wie schnell - die Reise geht auf jeden Fall abwärts», sagte DuMont dem Politikmagazin «Cicero». Niemand wolle das Ausmaß des rapiden wirtschaftlichen Niedergangs der Zeitung wahrnehmen."

"Zudem würden die Verleger oft genug «mit Auflagen drangsaliert, die eigentlich unerfüllbar seien. Die »Berliner Zeitung« sei ein schönes Beispiel für die Effektivität des Bundeskartellamts: «Eine blühende Zeitung wird einem internationalen Investor zum Verzehr preisgegeben.» Offenbar seien die Politiker damit zufrieden." (Via dernewsticker.de)

SpOn: Montgomery beendet Deutschland-Abenteuer
cnn: CEO Eric Schmidt wishes he could rescue newspapers
NZZ Online: Die Zukunft der Medien

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