Sunday, June 8, 2008

Parteibuch Ticker Feed von 2007-02-10

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mobbing-gegner.de blog: Milan Petrovic schreibt Dr. Claus-Dieter Hohmann
02/10/2007 10:14 PM

unsere 1. gemeinsame Aktion. Ich halte sie für ausbaufähig :-)

Dr. Claus-Dieter Hohmann sorry schlecht gegoogelt! Aber Detlev wurde ja auch immer falsch geschrieben:

BU Wuppertal :: Fachbereich B :: Prof. Sievers :: Seminar HS

Dr. Burkard Sievers & Dr. Claus-Dieter Hohmann, Chief Technologie Officer, Autostadt GmbH (Volkswagen AG) Wolfsburg. Unternehmenswelten wie die BMW Welt in ...
www.wiwi.uni-wuppertal.de/Seminar_HS.1765.0.html - 25k - Im Cache - Ähnliche Seiten




Öffentliches MAIL-Anschreiben


veröffentlicht im Wiki

Sehr geehrter Herr Dr. Hohmann,

der MOBBING-Fall Detlev Lengsfeld ist wohl allen in der AUTOSTADT noch im Bewusstsein.

Ihnen muss er noch sehr gut in Erinnerung sein, Sie haben sich nachweislich und sehr aktiv an den Schikanen gegen Herrn Lengsfeld beteiligt.

Dieser drastische MOBBING-Fall muss deshalb der Öffentlichkeit in allen seinen abscheulichen Einzelheiten vorgestellt werden.

Meiner Meinung nach ist Ihr Vorgehen und das anderer AUTOSTADT-Verantwortlicher gegen Herrn Lengsfeld dabei von Menschenrechtsverletzungen,
bewusster Schikane und koordiniertem MOBBING geprägt.



Aufgrund der Menschenrechtsverletzungen der AUTOSTADT und in meinem Fall der VOLKSWAGEN AG, werde ich mich auch mit dem
Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg in Verbindung setzen und mit unseren Anwälten erwägen wir eine Klage gegen die VOLKSWAGEN AG / AUTOSTADT einzureichen.

Für die AUTOSTADT und auch für VOLKSWAGEN ist dieser Fall, neben anderen, eine Schande und ein Skandal.

Es ist an der Zeit, dass man sich gegen die VOLKSWAGEN-Willkür wehrt.

Neben dem bereits erfolgten Imagenverlust durch die Hartz/Volkert-Skandale hat VOLKSWAGEN nun auch durch dass MOBBING-Problem, mit einem weiteren Imagenschaden zu rechnen.

In den mir bekannten Fällen, wurde den VW-Mitarbeitern und deren Familien grosses Leid zugefügt. Diese Mitarbeiter waren und
sind es zum Teil noch, in psychologischer Behandlung. Ein Suizid-Versuch ist ebenfalls zu erwähnen.

Das sind abscheuliche Ergebnisse, die durch das VW-Management verursacht wurden. Getragen vom ehemaligen VW-Konzernvorstand H. Pischetsrieder.

Herr Osterloh, als VW-Betriebsrats-Vorsitzender und Mitglied des VW-Aufsichtsrates, ist ebenfalls informiert über die unmenschlichen Arbeitsverhältnisse
in VOLKSWAGEN.

H. Osterloh zieht es vor, den hilfesuchenden GEMOBBTEN nicht zu helfen, und stillschweigend zuzusehen wie die VW-Mitarbeiter regelrecht
"plattgemacht " werden.

Eine unerhörte Verhaltensweise eines Betriebsrats-Vorsitzenden.

Ich versichere Ihnen, dass es so mit der "Mitarbeiter-Behandlung" in VOLKSWAGEN / AUTOSTADT nicht weitergehen wird !

Die aktiven Mobber sind heute noch in der AUTOSTADT und VOLKSWAGEN beschäftigt und dürfen weiterhin "Personal führen". Es sind die sog. VW-Führungskräfte.

Ein Armutszeugnis und eine ausgesprochene Schande für die VOLKSWAGEN-Leitung, so etwas zu weiterhin zu dulden und damit zu unterstützen.

Die ehem. (Dr. Pischetsrieder) und die aktuelle VW-Konzernleitung ( Dr. Martin Winterkorn), können sich nicht darauf berufen, nichts gewusst zu haben.
Beide Herren wurden und werden sehr detailliert informiert.

Wie ich von Betroffenen informiert wurde, geht das MOBBEN in der AUTOSTADT und in VOLKSWAGEN ungehindert und
skrupellos weiter.

Herr Dr. Martin Winterkorn wurde von mir über die MOBBING-Problematik in VOLKSWAGEN bereits informiert.
Wir erwarten von Herrn Dr. Winterkorn sofortige Abstellmassnahmen, und Konsequenzen, für die MOBBER.

Eventuell haben Sie beobachtet, dass sich Initiativen gegen das MOBBING bei VOLKSWAGEN gebildet haben . Auch in der ÖFFENTLICHKEIT wird das MOBBING-Phänomen bei VOLKSWAGEN nun zunehmend und schneller bekannt. Politiker und Medien wurden darüber informiert und scheinen ebenfalls aufmerksam zu werden.

Bevor ich diesen Fall nochmals aufarbeite und den öffentlichen Medien, Politikern , EU-Parlamentariern und MOBBING-Fachleuten
(in der Deutschland, der Schweiz und in Spanien) vorstelle, bitte ich Sie um Ihre Stellungnahme.

Von besonderem Interesse ist dabei die Bereitschaft der AUTOSTADT, den Schaden den man Herrn Lengsfeld physisch, psychisch und
finanziell zugefügt hat, soweit wie möglich wieder gut zu machen.

Damit wird Ihnen und der AUTOSTADT, die Möglichkeit geboten, den angerichteten Schaden auf freiwilligen Basis zu regulieren.

Gleichzeitig bitte ich Sie, eine dringend erforderliche Kursänderung zu initiieren.

Aus dem Alltag der AUTOSTADT muss das MOBBEN
schnellstens beseitigt werden.

VOLKSWAGEN sollte sich endlich dazu bekennen, dass MOBBING bereits zur Tagesordnung gehört und ein immer grösser werdendes
Problem darstellt.
Dieses Problem sollte offensiv angegangen werden.

Ein Heucheln und Unterstützen des MOBBEN durch den VW-Betriebsrat sowie mit Wissen ihres BR-Vorsitzenden H. Osterloh muss
unterbunden werden.

Es muss, bereits seit langem überfällige, personelle Konsequenzen geben !


Für eine Rückantwort habe ich mir den 14.02.07 datiert.

Mit freundlichen Grüssen

Milan Petrovic





[Link] [Cache]
Oeffinger Freidenker: Gleich noch mal Bayern
02/10/2007 08:46 PM
Vor einer Woche hat Eddi im Bundesrat seine Gesetzesinitiative gegen "Killerspiele" vorgelegt. Sehen wir uns das doch mal genauer an.
A. Problem und Ziel
Wenige Jahre nach den Bluttaten in Bad Reichenhall 1999 und in Erfurt 2002 sind die Bürgerinnen und Bürger angesichts der neuen Gewalttat in Emsdetten 2006 aufs Neue zutiefst erschüttert. Der Amokläufer war im Besitz zahlreicher jugendgefährdender Medien. Wissenschaftliche Erkenntnisse belegen, dass insbesondere sog. Killerspiele, die menschenverachtende Gewalttätigkeiten zum Gegenstand haben, eine gewaltabstumpfende und für bestimmte labile Charaktere auch eine stimulierende Wirkung haben können. Zwar sind einzelne Auswirkungen von Gewaltspielen noch umstritten. Zahlreiche wissenschaftliche Erkenntnisse legen aber eine nachteilige Wirkung gerade auf Jugendliche nahe. Nach dem heutigen Forschungsstand bestehen insbesondere keine begründeten Zweifel daran, dass der Kontakt mit derartigen Medien vor allem bei Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden, aber auch bei Erwachsenen, die Gefahr einer Nachahmung und einer Abstumpfung in sich birgt, die sich schädlich auf die Gemeinschaft auswirken kann. Die schrecklichen Vorfälle zeigen, dass Maßnahmen notwendig sind, um insbesondere Kinder und Jugendliche vor Gewaltexzessen in Form menschenverachtender Gewaltspiele zu schützen. In den vergangenen Jahren wurden zwar im Bereich des Jugendmedienschutzes Verbesserungen erzielt, um den wachsenden Gefährdungen auf dem Mediensektor zu begegnen. Dies ist jedoch nicht ausreichend, wie die jüngste schreckliche Gewalttat in Emsdetten zeigt.
Ignoranz kann segensreich sein. Das obige Beispiel zeigt dies deutlich. Da wird von "wissenschaftlich erwiesen" schwadroniert, was immer noch für heftige Kontroversen im gesamten wissenschaftlichen Spektrum sorgt. Da wird fabuliert über einen Zusammenhang von Emsdetten und "Killerspielen", unter deren Definition das Ziel "Counterstrike" nicht einmal zählen würde! Wer den (ungekürzten) Abschiedsbrief gelesen hat, der weiß, warum der Junge ausgetickt ist. Und das war sicher nicht CS, sondern vielmehr seine Verzweiflung an einer unmenschlichen, Profitorientierten Gesellschaft, die Menschen wie Stückwerk behandelt. Schwammig formuliert ist die ganze Sache zudem auch noch.
B. Lösung
Das vorliegende Gesetz sieht deshalb ein Verbot von virtuellen Gewaltspielen vor. Er erfasst Spielprogramme, die grausame oder unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen. Darüber hinaus sind auch reale Gewaltspiele zu verbieten, die geeignet sind, Mitspieler in ihrer Menschenwürde herabzusetzen. Mit einem solchen Verbot wird den Gefährdungen, die von derartigen Spielgestaltungen ausgehen, effektiv entgegengewirkt. Das Gesetz nimmt neben diesen Änderungen im Strafgesetzbuch sowie dem Ordnungswidrigkeitenrecht auch gesetzestechnische Anpassungen im Jugendschutzgesetz vor, um damit eindeutige Entscheidungen zugunsten des Jugendschutzes zu treffen. Umfasst sind dabei folgende Maßnahmen:
• Verbot offensichtlich schwer jugendgefährdender Trägermedien,
• Verbesserungen bei der Indizierung von Medien,
• Verbesserungen im Bereich der Freiwilligen Selbstkontrolle ,
• Verbesserungen bei Bildschirmgeräten ohne Gewinnmöglichkeit in der
Öffentlichkeit ,
• Erhöhung des Bußgeldrahmens im Jugendschutzgesetz von 50 000 Euro

auf, 500 000 Euro.
Jetzt wird es endgültig fantastisch. Da wird von "Verbesserung" geredet, wo "Verschärfung" gemeint ist, und das Aushebeln bestehender Gesetze. Indiziert wird, was jugendgefährdend ist, und das wird Jugendlichen unter 18 nicht zugänglich (gepriesen, etc.pp.) gemacht. Da ist keine Verschärfung nötig. Und was sind "schwer jugendgefährdende Trägermedien"? Der Musikantenstadl? Und das Bußgeld, bei dessen Kommasetzung der Lektor grotesk versagt hat, wird glatt verzehnfacht. Mit der spielerischen Leichtigkeit, wie hier Existenzen vernichtet werden, sollten die Leute mal das ALG-II verzehnfachen.
C. Alternativen
Keine
Das ist das Beste. Keine Alternativen.[Link] [Cache]
Oeffinger Freidenker: Es war einmal...
02/10/2007 08:25 PM
...vor gar nicht allzuferner Zeit, in einem beschaulichen Städtchen im Bayrischen. München nannte man es, und es war bekannt für Bier, Brezeln, Franz Josef Strauß und Edmund Stoiber. Dieser Tage aber geriet es wegen einer anderen Skandalfigur und dem unvermeidlichen Rattenschwanz an Folgeskandalen in die Kritik, zumindest der kritischen Presse.
In jenem München nämlich findet derzeit die so genannte "Sicherheitskonferenz" statt, in der manchmal legitimierte Politiker aller rechten Couleur über so genannte Sicherheitsfragen debattieren, die in Wirklichkeit nichts als eine Umschreibung für weltweite Kriegseinsätze sind. Als ob das nicht Skandal genug wäre, hat man auch noch eine Bundestagsfraktion draußen gehalten - die Linkspartei nämlich. An der Konferenz kann man nur auf Einladung teilnehmen, und obwohl die LiPa rechtzeitig um eine solche ersucht hat, bekam sie keine - im Gegensatz zu den vier Etablierten. Scheint, als würden wirklich riskante Sachen dort geredet werden, wenn die demokratische Kontrolle so offensichtlich unterminiert wird.
Das Schlimmste jedoch kommt noch: wie jede Veranstaltung dieser Art zieht auch die Sicherheitskonferenz (leider zu wenige) Demonstranten an. Derer 3000 waren gekommen, und man hielt sie für so gefährlich, dass man sage und schreibe 3500 schwer gepanzerte Polizisten zur Verteidigung unserer geliebten Volkstreter, äh, -vertreter, aufmarschieren ließ. Und nein, das ist nicht das Schlimmste, sondern nur der Vorbote. Der Organisator des Treffens ist ein gewisser Horst Teltschik, ehemaliger Sicherheitsberater Helmut Kohls (quasi ein Condoleezer Rice, nur dass er nicht Außenminister wurde). Und eben dieser Horst Teltschik gönnte es sich, folgenden Satz loszulassen:
"Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren.''
Sapperlott noch einmal, nicht einmal anständig durchregieren darf man hier! Ständig muss man sich solchen Faxen wie Wahlen und anderem Schmarrn stellen. Anstatt dass sich da ein gestandener Christdemokrat endlich mal hinstellt und sagt, was Sache ist! So oder ähnlich dürfte der im Hinterstübchen dieses Musterdemokraten, der übrigens nach Kritik schnell zurückruderte, abgelaufene Denkprozess ausgesehen haben. Ist ja auch echt ne Schweinerei, so was. Muss man sich doch glatt demokratisch legitimieren lassen und kann das tumbe Volk nicht einfach zusammenschießen, wie man das noch 1848 mit Erfolg angewendet hat. Immerhin hätte man gleich die entsprechende Ausrede parat:
Podiuk erklärte sich dies mit dem "Druck'', unter dem der Konferenz-Chef stehe, weil er ständig von einer Szene, "die bis in den linksradikalen Bereich hinein'' reiche, und von "Gewalttätern'' angegriffen werde.
Aber klar doch.[Link] [Cache]

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Das ist ja der Hammer!: Dibix weiß nix
02/09/2007 02:14 PM

In der heutigen Beilage der FLZ sonnt Hammer sich im Licht der Umfrageergebnisse des 3. Dinkelsbühler Branchenindexes (Dibix), der von ihm selbst eingeführt worden ist. In den Dinkelsbühler Unternehmen läuft alles rund – repräsentativ, versteht sich. Die Beurteilung der aktuellen Lage und die zukünftigen Erwartungen zeigen einen klaren Aufwärtstrend. „Auch künftig werde sich Dinkelsbühl … die Vorteile (???) eines lokalen wirtschaftlichen Fieberthermometers sichern." Schließlich, so OB Hammer, muss er in der Lage sein, seine Standortpolitik danach auszurichten und fügt schnell hinzu: Natürlich im Rahmen seiner Möglichkeiten.

Die Sonnencreme kann Hammer getrost beiseite legen, denn die Dibix-Sonne strahlt schwach und wird immer schwächer. Nicht mal 30 % der angeschriebnen Unternehmen machen mit. Von einst 161 Unternehmen haben in der dritten Auflage erneut 71 Unternehmen dem Dibix den Rücken gekehrt. Und das aus gutem Grund. Denn Dibix weiß nix, wie uns alteingesessene Unternehmer versichern. Oder zumindest nicht mehr als die ohnehin in Bayern und im Bund inflationär verbreiteten Indizes, die - auch wenn der OB bei nur 90 Rückläufern die Repräsentativität nicht gefährdet sehen mag - sich zumindest auf eine fundierte Datenbasis berufen können. Wozu also Dibix? Na, der „vielen Vorteile" wegen - ach ja.

Eigentlich sollte man dem OB seinen Spaß lassen. Eigentlich. Wenn, ja wenn der Dibix nicht so unglaubwürdig wäre. Denn, er wird unter der Federführung des stellvertretenden CSU-Ortsvorsitzenden erstellt, der bekanntlich auch Stadtmarketeer ist, und vom Ortsvorsitzenden selbst, der bekanntlich auch OB ist, begünstigt. Insofern könnte sich der Verdacht aufdrängen, dass Hammer und seine Freunde sich ihren eigenen Amigo-Index kreiert haben, der bei Bedarf um 12 Basispunkte steigt, wenn nötig auch um mehr, als untrügliches Zeichen für die erfolgreiche Wirtschaftspolitik Hammers. Und wenn all die anderen teils regionalen Indizes der Handel- und Handwerkskammern, Innungen-, und anderer wirtschaftsnaher Einrichtungen sowie die des bayerischen Landesamtes für Statistik allen Annahmen zum Trotz nach unten zeigen, dann schwups zeigt Hammer auf seinen Dibix und siehe da, in Dinkelsbühl ist alles klar. Wie unglaubwürdig Hammer mit nur 90 befragten Unternehmen daherkommt dürfte spätestens dann klar sein, wenn man sich überlegt, welchem politischen Lager die Unternehmer üblicherweise zuzuordnen sind. Und wenn sie auch noch Mitglied des örtlichen CSU-Ortsvereines sind ...? Aber es gibt auch positive Seiten des Dibix. Er schafft Arbeitsplätze im Stadtmarketing, wo ja auch die Bürgerumfrage - in der eine erste Trendumkehr zu Ungunsten Hammers verzeichnet werden konnte und um die es ein wenig still geworden ist - von denselben Machern erstellt wird.

Hammers Wirtschafts- bzw. Standortpolitik ist bis weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Klopfen sich doch die Crailsheimer noch heute auf die Schenkel, wenn sie daran zurück denken, wie Hammer ihnen die Klärschlammverwertungsanlage aus den Händen gerissen hat. Nun wird diese wohl bald in Waldeck stehen, trotz der auf dem Flächennutzungsplan ausgewiesenen Windrichtungen. Dort, so heißt es da, weht der Wind vorwiegend aus Westen und bringt uns in Zukunft viel Neues nach Dinkelsbühl, während die Schulden pro Einwohner mittlerweile einen bedrohlichen Höchststand und die Steuerkraft pro Einwohner einen bedrohlichen Tiefpunkt erreicht haben. Davon aber weiß Dibix auch nix. Das widerum wissen die Dinkelsbühler Unternehmer und werfen des Stadtmarketeers Fragebögen massenweise dorthin wo sie hin gehören, in den Papierkorb. Dibix? War wohl auch nix.[Link] [Cache]

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Das ist ja der Hammer!: City-Marketing darf nicht sterben
02/06/2007 10:36 PM
Positive Impulse für den Einkaufsstandort Dinkelsbühl. Das war, vor rund einem Jahr, die Kernbotschaft als der City-Marketing-Prozess (CMP) noch in den Geburtswehen lag. Es war ein Kraftakt und es war richtig den CMP ins Leben zu rufen. Nun aber steht der City-Marketing-Prozess am Scheideweg, wie die FLZ in ihrer heutigen Ausgabe anmerkt. Warum? Dinkelsbühl braucht ein professionelles City-Marketing.

Was hat der CMP bewirkt? Was war die Zielsetzung und was davon ist bisher erreicht worden? Wie wird das Erreichte gemessen und stimmt es mit dem überein, was uns die „Macher" vor einem Jahr in Aussicht gestellt haben? Welches Resümee ziehen die Dinkelsbühler Unternehmer? Warum haben sich erst 40 Unternehmen positiv hinsichtlich des Weitermachens geäußert? Wo genau liegt eigentlich der Mehrwert für die Stadt, vor allem für seine Unternehmen und Bürger? Und: Wissen die das? Diese und andere Fragen bleiben im heutigen FLZ-Beitrag unbeantwortet, sie werden nicht einmal gestellt. Herr Binder bleibt in seinen Aussagen schwammig. „Nach allgemeinem Dafürhalten" läuft der CMP „sogar sehr ordentlich", wie er es ausdrückt. Binder hat diese Fragen wohl bewusst und nur dann auch zurecht nicht gestellt. Er wollte dem CM-Prozess nicht schon im Vorfeld das Wasser abgraben, noch bevor überhaupt feststeht, wie es mit dem CM-Prozess weitergehen soll. Sein Beitrag soll ein Aufruf sein, damit doch noch möglichst viele Unternehmen mitmachen beim CMP – auch in Zukunft. So verstanden macht der Beitrag in seiner nachlässigen Schreibweise durchaus Sinn. Macht mit, lautet die Botschaft. Es gilt den CMP am Leben zu erhalten. Dinkelsbühl braucht ein professionelles City-Marketing.

Was also kann getan werden, damit der CMP nicht beerdigt werden muss, bevor er überhaupt die Chance hatte, sich als richtiger Weg in die richtige Richtung zu erweisen? Außer als bloß an die Unternehmen zu appellieren, muss in Zukunft vor allem eines, deutlich mehr Professionalität an den Tag gelegt werden. Ein auf seine Tragfähigkeit überprüftes CM-Konzept mit konkreter Zielsetzung für einen Zeitraum von 3-5 Jahren und einem ordentlichen Maßnahmenkatalog muss her, aus dem klar ersichtlich ist, welchen Nutzen der CM-Prozess für die Mitgliedsunternehmen bringt. Erst dann, das Einverständnis und die Mitarbeit der Mitgliedsunternehmen vorausgesetzt, kann der CM-P beginnen und nur so wird er alsbald die Früchte tragen, die man sich erhofft hat.

Sollte es mit den Erfahrungen des ersten Jahres nicht gelingen, den CM-Prozess einer gründlichen Revision (im positiven Sinne) zu unterziehen, ihn, wenn nötig, zu reanimieren und anschließend erfolgreich am Leben zu erhalten, werden weitere Fragen zu stellen sein, vorausgesetzt die „Macher" wollen aus ihren Fehlern lernen. Aus unserer Sicht wäre es zielführend, sich mit folgenden Fragen auseinanderzusetzen, soweit noch nicht geschehen.

  • Steht und fällt Dienstleistung nicht mit den dienenden Personen? In einer geheimen und daher leider für viele beteiligte Unternehmen nicht nachvollziehbaren Wahl wurde eine Absolventin (was nicht schlimm sein muss, wenn die Rahmenbedingungen stimmen) zur City-Managerin gekürt – trotz anderer hochkarätiger Bewerber. Hier liegt der Fehler eindeutig bei den "Machern", nicht bei der City-Managerin. Warum wurde geheim gewählt, anstatt z.B. auf die vorhandene Expertise der Personalabteilungen von am CM-Prozess teilnehmenden Unternehmen zurückzugreifen, um so eine professionelle Personalauswahl zu gewährleisten?
  • Warum hat man sich nicht zuvor in anderen vergleichbaren Städten nach deren Erfahrungen im Stadtmarketing erkundigt?
  • Der Maßnahmenkatalog für 2007 umfasst Dinkelsbühl blüht; Late Night Shopping; Dinkelsbühler Ferienpass; eine Modenschau; Verkaufsoffener Sonntag; Unternehmerflohmarkt; Rechtfertigt das den City-Marketing-Prozess? Reicht das aus, um die Mitgliedsunternehmen zu überzeugen?
  • Was für einen konkreten Nutzen sollen die Unternehmen aus dem City-Marketing-Prozess ziehen können, bezogen auf Handwerk, Handel, Dienstleistung und die jeweiligen Branchen? Wie wurde das vermittelt?
  • Ist der CMP transparent genug? Anhand welcher Kriterien wird der Erfolg des CMP gemessen und dargestellt?
  • Die Mutter aller Phrasen, bunter Flyer, Logos und Sinnlos-Befragungen ist das Stadtmarketing. Wo bitte war die konzeptionelle Unterstützung des Stadtmarketings für das City-Marketing im ersten Jahr? War das nicht so vereinbart? Weiß man denn nichts über die Gründe, warum erst 40 Unternehmen signalisiert haben, mitzumachen? Gehören Befragungen nicht zur Lieblingsbeschäftigung des Stadtmarketing? Wie lange will sich Dinkelsbühl solch ein Stadtmarketing noch leisten?
  • Wenn Herr Reck der Stadtmarketeer ist, dann muss Hammer folglich der Stadtmanager sein. Beide gehören zu den "Machern" des City-Marketing-Prozesses. Warum haben sie den CM-Prozess nicht gemanagt?


Diese und weitere Fragen drängen sich auf, endlich gestellt zu werden, wenn nicht umgehend und schonungslos aus den Erfahrungen des ersten Jahres die richtigen Schlüsse gezogen werden. Denn damit die "Macher" sagen können: Dinkelsbühl hat ein funktionierendes City-Marketing und wir haben's gemacht." Das werden die Unternehmen den "Machern" nicht finanzieren. Dinkelsbühl braucht ein professionelles City-Marketing!

Weiteres zum Thema City-/Stadtmarketing unter dem label Stadtenwicklung.

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Das ist ja der Hammer!: Große Worte - k(l)eine Taten!
02/01/2007 11:15 PM
OB Hammer wird zunehmend in den Medien kritisiert. Wie gestern etwa, bezogen auf seinen einsamen Kampf gegen den Mautausweichverkehr, als er aus Schnelldorf eine Schelte erhielt, auf dass er in Zukunft besser Äpfel von Birnen unterscheiden, sprich die Verdoppelung des LKW-Verkehrs nicht mit der Verdoppelung des Lärms gleichsetzen möge. Dem nicht genug wird, nach Hammers Neujahrsauftritt in [Link] [Cache]

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Das ist ja der Hammer!: Absolutismus in der Provinz
01/29/2007 08:41 AM
REPORT MAINZ recherchierte in den letzten Tagen intensiv in und um Dinkelsbühl. Die Sendung des heutigen Abends, um 21.45 Uhr, im Ersten, dreht sich u. a. um den „Absolutismus in der bayerischen Provinz". Das verfilzte Dinkelsbühler System der CSU, letztendlich verkörpert und repräsentiert durch OB Hammer, erschien nahezu prädestiniert, um es einmal gründlich zu durchleuchten. Viele Stunden [Link] [Cache]

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Das ist ja der Hammer!: Dinkelsbühl für Hammer nur 2. Wahl
01/22/2007 04:20 PM
Nun hat Hammer sich öffentlich dazu bekannt: Dinkelsbühl ist für den Oberpfälzer lediglich zweite Wahl. Nachdem er als Leiter des Abschiebelagers in Fürth wegen inhumanen Praktiken massiv in die Schusslinie von Menschenrechts-organisationen, Gewerkschaften, Kirchen u. a. geraten war, diese damals sogar öffentlich seine Suspendierung forderten, wollte er zunächst Landrat im Kreis Neustadt Aisch/[Link] [Cache]

Tuesday, May 20, 2008

Mirror of Parteibuch Ticker

Start eines neuen Mirrors für den Parteibuch Ticker am 20.05.2008