Sunday, June 8, 2008

Parteibuch Ticker Feed von 2007-02-17

Parteibuch Ticker Feed von 2007-02-17

Feedmix von www.mein-parteibuch.com


Mein Parteibuch Blog: Politgauner
02/17/2007 11:09 PM

Wieso eigentlich haben Politiker bei vielen Menschen ein so schlechtes Image in Deutschland?

Möglicherweise haben viele Menschen den Ausnahmefall schon persönlich erlebt, dass Politiker sich als Politgauner entpuppt haben?

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Play rough!: Der Tattoo-Terror geht weiter.
02/17/2007 09:47 PM

Britney hat 'ne Glatze und Tattoos. Wow.

Super Geschichte, dann kann sie jetzt bald zu Lok Leipzig gehen und Steine schmeißen. Muss man jetzt immer auf YouTube nachschauen, wenn man sich 'ne Glatze rasiert und sich tätowieren lässt? Mann, Mann, Mann. Promis haben es nicht leicht. Die tun mir soooo leid.

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Play rough!: Wenn SPAM auf die Tränendrüse drückt & DICH reich macht!
02/17/2007 09:15 PM

An manchen Tagen frage ich mich, ob diese Welt noch richtig tickt!

Sehr geehrte Damen u. Herren,
Geschäfts-Vorschlag!

Lieb, XX
Sicher sind Sie verwundert, diese Nachricht von jemandem zu erhalten, den sie nicht personlich kennen. Der Grund weshalb ich mich an Sie wende ist das ich Joy Gooman Muzenda in, der erstgeborene Sohn von Azabeya Zulue, einem der bekanntesten schwarzen Farmer in Zimbabwe. Er wurde vor kurzem im Laufe des Landstreites in meinem Land ermordet. Ich erhielt Ihre Adresse durch das Interne und habe mich entschieden mich an Sie zu wenden. Bevor mein Vater starb, nahm er mich mit nach Johannesburg um dort einen Betrag von 10,5 Millionen US$ (zahn Millionen funfhunderttausend US Dollar) bei einer privaten Sicherheitsfirma zu deponieren. Er hat die drohende Gefahr geahnt und daher diesen Betrag in einer Kassette dort hinterlegt, die er als normales Wertgut deklarierte um keinen Verdacht zu erwecken. Die Kosten für die Hinterlegung gering zu halten. Niemand weiss also von dem Bargeld in dieser Kassette. Ursprunglich war dieser Betrag für neue
Maschinen und Chemikalien für seine Farm gedacht, ausserdem wollte er neues Farmland in Swaziland erwerben. Das Landproblem entstand als der Präsident von Zimbabwe, Mr. Robert Mugabe, seine neue Landreform durchsetzte bei der nur die reichen weissen Farmer und einige wenige schwarze Farmer Vorteile verschafft wurden, für alle anderen war die Existenz nun bedroht. Daraus resultierten dann schlielich die Unruhen die sich ausbreiteten und denen viele Menschen zum Opfer fielen und ihr Leben lassen mussten. Leider ist mein Vater ebenfalls eines dieser Opfer das sein Leben verlor. Vor diesem Hintergrund bin ich mit der Familie unter lebensgefährlichen Umständen aus Zimbabwe nach Holland geflohen,hier haben wir politisches Asyl beantragt. Das in Sudafrika zuruckgelassene Geld wollen wir nun der Sicherheit wegen auf ein Konto hier bertragen. Das Gesetz in Holland verbietet es aber Menschen die politisches Asyl beantragt haben während dieses Verfahrens ein Konto zu erschaffnen oder irgendwelche Transfers die über die hollandische Grenze hinausgehen abzuwickeln. Als der erstgeborene Sohn bin ich nun für meine ganze Familie verantwortlich und habe die Rolle meines Vaters als Bewacher und Beschitzer ubernommen. Nun stehe ich vor dem Problem dieses Geld ohne Wissen der afrikanischen Regierung hierher zu transferieren, ansonsten wurde man uns den gesamten Betrag enteignen, dieses Geld ist aber alles das uns noch geblieben ist. Die Südafrikanische Regierung unterstutzt wohl die Regierung Zimbabwes, so dass auch dort nichts von meinem Vorhaben bekannt werden darf. Die Zukunftsplane beider Länder sind wohl genauso ähnlich wie es deren politische Vergangenheit ist. Als Geschäftsmann suche ich nun nach einem Partner dem ich voll und ganz vertrauen kann, dem ich meine und auch die Zukunft meiner ganzen Familie anvertrauen kann. Ich möchte Sie wissen lassen, dass mein Plan völlig ohne Risiko ist, falls Sie mir und meiner Familie helfen wollen. Alles worum ich Sie bitte, ist eine Vereinbarung mit der hollandischen Niederlassung der Sicherheitsfirma zu treffen, das hinterlegte Wertgut auszuhändigen. Ich meinerseits habe bereits Anweisung gegeben die Kassette von Sudafrika nach Holland zu senden. Vorher allerdings müssen noch einige wichtige Formalitäten erledigt werden, wie die Änderung des Begunstigten an diesem Wertgut. Weiterhin habe Ich vor diese Geld nach Erhalt möglichst gut und gewinnbringend zu investieren. Ich möchte Ihnen zwei Vorschläge unterbreiten.Erstens biete ich Ihnen einen Teil der Gesamtsumme an, wenn Sie bereit,Ihr eigenes Konto für diese Transaktion zur Verfugung zu stellen. Oder aber Sie sind an einer Partnerschaft mit mir interessiert um diese Summe profitabel in Ihrem Land zu investieren. Egal welcher Vorschlag Ihnen mehr zusagt, zögern Sie nicht mir Ihre Entscheidung mitzuteilen. Für alle entstehenden Unkosten habe ich 5% des Gesamtbetrages ingeplant. Sollten Sie nicht an einer Partnerschaft mit mir interessiert sein, biete ich Ihnen 25% des Betrages an und werde die verbleibenden 70% für meine Investitionen in Ihrem Land nutzen.Sie können mich jederzeit unter dieser e-Mail Adresse erreichen:(fredadams2006@aim.com ) Ich bitte Sie jedoch um Ihre absolute Verschwiegenheit in dieser Angelegenheit Dritten gegenuber. Gott schutze Sie!

Hochachtungsvoll
Ihr ergebene,
Fred Adams
Email: fredadams2006@aim.com

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Play rough!: Empfehlung des Tages
02/17/2007 08:38 PM

Hier wird Product Placement noch groß geschrieben.

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mobbing-gegner.de blog: Früherem VW-BR-Vorsitzenden Volkert droht Haftstrafe - Spiegel
02/17/2007 06:02 PM
diese Art von Meldungen geistern nun seit ein paar Tagen durch die Presse. Als Fan von del.icio.us lege ich immer erst eine kleine Sammlung von Links zum Thema an!



Es bleibt aber ein schales Gefühl bei den Informationen. Wird da durch die Presse bereits eine gewisse Stimmung vorbereitet?

Jeder Auto-Schleuser, auch wenn er geständig ist, muß einfahren. Hartz & Co sollen verschon bleiben? Persönlich habe ich keine Rachegefühle gegen diese Herren. Das aber das System-VW sich nicht den Mobbingvorwürfen stellt finde ich beschämend.

Die Mobber müssen raus! Die Mitteilung

16.02.2007 - 11:59 Uhr
Früherem VW-BR-Vorsitzenden Volkert droht Haftstrafe - Spiegel

BRAUNSCHWEIG (Dow Jones)--Dem früheren Betriebsratsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns, Klaus Volkert, droht nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wegen seiner Rolle in der so genannten VW-Affäre eine Haftstrafe. Volkert habe sich nach Überzeugung der Ermittler der Anstiftung zur Untreue schuldig gemacht und werde deshalb angeklagt, berichtet das Magazin am Freitag vorab. Da laut Strafgesetzbuch der Anstifter "gleich einem Täter bestraft" werde, drohe Volkert eine Haftstrafe.
Werbung
Eine Bestätigung von der Staatsanwaltschaft Braunschweig für die bevorstehende Anklage war am Freitag nicht zu erhalten. Ihr Sprecher Joachim Geyer sagte Dow Jones Newswires lediglich, derzeit werde die abschließende Entscheidung der Strafermittler zu Volkert vorbereitet. Es sei davon auszugehen, dass sie im März verkündet werde.

In der VW-Affäre war bereits der ehemalige VW-Personalvorstand Peter Hartz zu einer zweijährigen Jahren Haftstrafe auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 576.000 EUR verurteilt worden.



Ich erwarte eine deutliche Ermittlung in der Fragestellung "Wem hat es genützt? Wem hat es geschadet?" Was wurde erkauft und was wurde möglicherweise erpreßt? Warum ist den Mobbingvorwürfen nicht nachgegangen worden? Wer hat dies verhindert und vor allem mit welchen Mitteln? [Link] [Cache]
mobbing-gegner.de blog: Früherem VW-BR-Vorsitzenden Volkert droht Haftstrafe - Spiegel
02/17/2007 06:02 PM
diese Art von Meldungen geistern nun seit ein paar Tagen durch die Presse. Als Fan von del.icio.us lege ich immer erst eine kleine Sammlung von Links zum Thema an!
Es bleibt aber ein schales Gefühl bei den Informationen. Wird da durch die Presse bereits eine gewisse Stimmung vorbereitet?

Jeder Auto-Schleuser, auch wenn er geständig ist, muß einfahren. Hartz & Co sollen verschon bleiben? Persönlich habe ich keine Rachegefühle gegen diese Herren. Das aber das System-VW sich nicht den Mobbingvorwürfen stellt finde ich beschämend.
Die Mobber müssen raus! Die Mitteilung

16.02.2007 - 11:59 Uhr
Früherem VW-BR-Vorsitzenden Volkert droht Haftstrafe - Spiegel

BRAUNSCHWEIG (Dow Jones)--Dem früheren Betriebsratsvorsitzenden des Volkswagen-Konzerns, Klaus Volkert, droht nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" wegen seiner Rolle in der so genannten VW-Affäre eine Haftstrafe. Volkert habe sich nach Überzeugung der Ermittler der Anstiftung zur Untreue schuldig gemacht und werde deshalb angeklagt, berichtet das Magazin am Freitag vorab. Da laut Strafgesetzbuch der Anstifter "gleich einem Täter bestraft" werde, drohe Volkert eine Haftstrafe.
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Eine Bestätigung von der Staatsanwaltschaft Braunschweig für die bevorstehende Anklage war am Freitag nicht zu erhalten. Ihr Sprecher Joachim Geyer sagte Dow Jones Newswires lediglich, derzeit werde die abschließende Entscheidung der Strafermittler zu Volkert vorbereitet. Es sei davon auszugehen, dass sie im März verkündet werde.

In der VW-Affäre war bereits der ehemalige VW-Personalvorstand Peter Hartz zu einer zweijährigen Jahren Haftstrafe auf Bewährung sowie einer Geldstrafe von 576.000 EUR verurteilt worden.


Ich erwarte eine deutliche Ermittlung in der Fragestellung "Wem hat es genützt? Wem hat es geschadet?" Was wurde erkauft und was wurde möglicherweise erpreßt? Warum ist den Mobbingvorwürfen nicht nachgegangen worden? Wer hat dies verhindert und vor allem mit welchen Mitteln? [Link] [Cache]
evilblog: Woher habe ich nur dieses Bauchgefühl?
02/17/2007 05:48 PM

Webhoster mit solchen Seiten wirkten auf mich schon immer irgendwie unseriös.

Hinweis: Das untere ist NICHT das Impressum dieser Website!

webhosting.png

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evilblog: Andere Länder, andere Sitten…
02/17/2007 05:17 PM

Taiyo Yuden website downtime!

Aber auch in dem Land, in dem die oben gezeigte Website beheimatet ist (Japan) ist der 18. Februar 2007 ein Sonntag und kein Samstag! Oder habe ich gerade einen geheimen Charakterzug der Japaner entdeckt?

Die japanische Version stiehlt sich auf jeden Fall mit einem neutralen “2月18日 8:30~17:00″ aus der Affäre.

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Vermittlungscoach Thomas Heinle schult Odenwälder Fallmanager: Gibt es Parallelen zu Alberto Meiers PPA-Schwindel?
02/17/2007 04:11 PM


www.jobcenter-odenwald.de


Bildquelle: odenwaldkreis.de

Vor knapp 2 Wochen hatte das Odenwälder Landratsamt frohe Kunde für die vielen (Langzeit-) Arbeitslosen im Landkreis:

>37 Fallmanager des Kommunalen Job-Centers (KJC) des Odenwaldkreises (haben) kürzlich ihre Lehrgänge erfolgreich abgeschlossen, die ihnen unter dem Schlagwort „Vermittlungscoaching" zu verstärkter Kompetenz für ihre Aufgaben in der aktiven Arbeitsvermittlung verhelfen sollten. Dass dies gelungen ist, steht weder für den Leiter des Instituts für Vermittlungscoaching (VC), Thomas Heinle (München), noch für den Landrat oder KJC-Abteilungsleitering Sandra Schnellbacher in Frage. Einen Beleg dafür bieten die insgesamt guten Prüfungsergebnisse nach der umfangreichen berufsbegleitenden Schulung an zwölf Seminartagen in fast 100 Unterrichtsstunden.<

[Hervorhebungen von uns]

Ob nun tatsächlich die Odenwälder Arbeitslosen strahlen können oder doch nur die (z.T. früher arbeitslosen) Fallmanager, wird sich aber zeigen müssen.
In Edgar Kugels Weblog ist man jedenfalls skeptisch. Vor allem gegenüber Thomas Heinle, dessen Münchner Institut für Vermittlungscoaching die Odenwälder Fallmanager geschult hatte.
Die Kosten dieser Schulung: Angeblich 48 000 Euro - bestritten aus Fördergeldern.

Einiges deutet darauf hin, dass auch hier (zumindest teilweise) Schaumschlägerei betrieben wird.
Thomas Heinle ist hinsichtlich seiner Seriosität wohl ein anderes Kaliber als der im Kreis Bergstraße zu fragwürdigem Ruhm gekommene Alberto Meier und seiner “Personalpädagogischen Akademie” PPA - er wäre am 14. 1. 2007 sonst kaum in die Sonntags-Talkrunde von Sabine Christiansen gelangt.

Finde deinen Job!

Doch hat just dieser Auftritt einen für Heinle höchst gefährlichen Kritiker auf den Plan gerufen: Seinen früheren Kompagnon Jürgen Proske.
Dessen vehemente Kritik an Heinle mag mit Vorsicht zu genießen sein, sollten jedoch auch nur einige der Vorwürfe zutreffend sein, zwingt sich ein Vergleich mit dem wegen Betruges vorbestraften Schweizer Arbeitslosen-Guru Meier denn doch auf. Auf jeden Fall aber spielt Heinle in einer höheren Liga.
Wir zitieren hier aus Proskes Anwürfen. Denen lässt sich derzeit weder zustimmen noch widersprechen. Sie zeigen freilich, dass Heinle als eine Person der (Hartz 4) Zeitgeschichte umstritten ist:
Proske schreibt:

>Eine tiefe Enttäuschung stellt das Zerwürfniss mit Thomas Heinle, einem langjährigen Freund … dar.
Mit seiner Entwicklung, dem "Vermittlungscoaching" gibt es überwiegend Probleme im Verkauf, unwahre Behauptungen begleiten den Aufbau einer gemeinsamen GmbH und idiotische Psychospielchen nerven ohne Ende. Letztendlich ist die Trennung eine Befreiung von dieser Last, obwohl er versucht, mich finanziell über den Tisch zu ziehen.< Quelle: proske-juergen.de

So sieht es Proske.

Im Weblog von Sabine Christiansen wird er (noch immer unwidersprochen) deutlicher:

>Ich habe zwei Jahre mit Herrn Heinle direkt auf Geschäftsführerebene zusammengearbeitet und konnte einen Blick hinter die Kulissen des Vermittlungscoachings, in seinem Institut für Vermittlungscoaching, in München, werfen.[…]
Eine massive Interessenkollision ist bei allen Interviews und Gesprächen, in denen Herr Heinle auftritt, die Verbindung des vorgeblich wirkungsvollen Vermittlungskonzept mit knallharten kommerziellen Interessen.
Die Gespräche werden mit dem Hintergrund des Verkaufs der „Fortbildung zum Vermittlungscoach" geführt.
Diese Fortbildung wird vertrieben über das „Institut für Vermittlungscoaching" (www.vermittlungscoach.de) und kostet um die 3.000.- Euro. Arbeitssuchenden, welche sich hoffnungsvoll auf die stattgefundenen Interviews hin melden, wurde auch gezielt diese Fortbildung offeriert.
Bildungsträger, welche nach den einschneidenden Hartz Reformen auf stabilisierende Geschäftsfelder hoffen, werden über die erzielbare Wirtschaftlichkeit falsch informiert.[…]
Interessant auch ist die Erfolgsrechnung in den Jahresberichten auf www.vermittlungscoach.de in denen beispielsweise in 2004 aus insgesamt 661 Teilnehmern und 113 Vermittlungen, wobei noch 23 Selbständige flott als Vermittlungen gerechnet werden, sich eine Vermittlungsquote von 83,7% errechnet.
Mit dieser Quote werden dann Interessenten geködert. Rein rechnerisch ergeben sich 17,01 %.
2005 werden von 987 Teilnehmern ganze 151 vermittelt, davon 30 in befristete Arbeitsverhältnisse und Selbständigkeit. Schwungvoll spricht der Jahresbericht von 64,79 %, rein rechnerisch ergeben sich jedoch 15,2%.

Würden Sie ein Auto kaufen welches vollmundig mit 200 KM Höchstgeschwindigkeit angepriesen wird und dann mit 40 Stundenkilometer über die Straßen humpelt?[…]

Offensichtlich verbreitet Herr Heinle falsche Erfolgsmeldungen über das VC. Es entsteht der Eindruck eines erfolgreichen, wirtschaftlich tragfähigen Konzeptes, welches zum Wohle der Teilnehmer agiert.
Das Konzept lebt vom Rosinenpicken. Mit genügender zugewiesener Teilnehmerzahl finden sich auch vermittelbare Teilnehmer. Schlicht unwahr sind die gemeldeten Vermittlungserfolge, welche Herr Heinle über die Erfolge des VC verbreitet. Zwischen 70 und 80% der zugewiesenen Teilnehmer wurden nicht vermittelt.[…]
Ein umfangreiches Fallmanagement wie vom Institut proklamiert fand nur sehr eingeschränkt statt, da die Leistungen des Fallmanagements (Abschluss von Eingliederungsvereinbarungen, Clearing von TN, usw.) im Institut nicht als Ressourcen zur Verfügung standen. Im Endeffekt findet nur der Vermittlungsteil des Fallmanagementes statt.
Auch die Qualifikation von Coaches war fragwürdig. Es wurden beispielsweise Coaches und Mitarbeiter aus den Teilnehmern rekrutiert, deren einzige Qualifikation darin bestand arbeitslos zu sein, also keine Ausbildung in pädagogischer oder psychologischer Hinsicht besassen.
An diesen wurde jedoch doppelt verdient, da Sie die Ausbildung zum Vermittlungscoach absolvieren und entweder bezahlen oder abarbeiten mussten und Vermittlungsprämie sowie Fördergelder einkassiert werden konnten.[…]

Trotzdem ist eine Wirtschaftlichkeit des Institut für Vermittlungscoaching nicht gegeben, mehrmals schlitterte das Institut für VC nahe am Konkurs vorbei.
Die Kostenstruktur des Institutes unterscheidet sich grundlegend von der eines soliden klassischen Trägers.
Geringe Personalkosten durch die Rekrutierung von teilweise unqualifizierten ehemaligen Teilnehmern als Coaches und Mitarbeiter, gebrauchte Geschäftsausstattung, geschenkte oder unzureichende EDV, keine Bildung von Rücklagen und laufende Finanznot welche sogar zu verspäteten Lohnzahlungen führte.
In der Vergangenheit retteten nur massive Vorauszahlungen der ARGE das Institut vor dem drohendem Konkurs. Hier fordern jedoch die Richtlinien des BMWA für Personalvermittler, welche durch den Vermittlungscoachverband unterzeichnet wurden, tragfähige wirtschaftliche Verhältnisse.

Wenig wirkungsvoll ist Vermittlungscoaching in echten Problemgebiete. Das Haus in den neuen Bundesländern, in Ivenack, (Neubrandenburg hat eine der höchsten Arbeitslosenquoten) wurde endgültig aufgegeben, da es als reiner Zuschussbetrieb existierte und die abgerechneten Vermittlungen im letzten Jahr des Bestehens ein katastrophales Ergebnis von 16 Personen umfasst haben.
Dokumentiert ist dieses in dem Dokumentarfilm: „ Das Versprechen", welcher durch das VC nicht veröffentlicht wird.[…]

Die durch die ARGE zugewiesenen Teilnehmer beschweren sich insbesondere über:

  • Fehlende qualifizierte Betreuung während der Arbeitssuche
  • Desinteressierte Coaches
  • EDV Probleme und laufende Funktionsstörungen in der Ausstattung
  • Kein tragfähiges Fallmanagement
  • Teilnehmer wurden zu Reinigungsarbeiten im Institut eingesetzt
  • Keine kontrollierte Anwesenheitspflicht
  • Teilnehmer wickeln im Institut Ihre „Nebenjobs" ab
  • Angst vor ungerechtfertigten Leistungskürzungen
  • Sogar Mitarbeiter und Coaches des Institutes beklagen in einem Wunschzettel die katastrophalen Zustände innerhalb des Institutes

Eine Zertifizierung des Institutes, wie gesetzlich für Bildungsträger vorgeschrieben, ist nicht erkennbar.

Gegen Kritiker, welche auch aus Teilnehmernehmerkreisen stammen, geht Herr Heinle massiv vor.
Er lässt diese durch seine Anwälte mit Klagen und Abmahnungen überziehen.
Gerade die Teilnehmer im Institut (überwiegend Hartz IV Empfänger) lassen sich durch diesen massiven juristischen Beschuß einschüchtern und fürchten Leistungskürzungen.

Und auch Saubermann Heinle hat sich einiger unsauberer Mittel bedient, um sein Institut über Wasser zu halten. Einige Highlights:

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen wegen unerlaubter Verwendung urheberrechtlich geschützter Werke gem. §§ 106 – 108a UrhG.

Der Einsatz von nicht lizensierter Software in großem Umfang im Rahmen seines Institutes schönte über Jahre hinweg die Ergebnisse des Institutes für Vermittlungscoaching.
In der Vernehmung im Januar 2006 durch die Staatsanwaltschaft München wurden mindestens 100 Rechner mit jeweils einen oder mehreren raubkopierten Programmen durch Herrn Heinle eingeräumt.
Am 17. Januar 2007 ist nach einer laufenden Verschiebung durch die Jahre 2005 und 2006 der Strafprozeß im Amtsgericht München angesetzt.
[…]

Zum Schluss eine persönliche Bemerkung:

Ich bin immer wieder erstaunt, wie die zweifelhaften Angebote des VC und von Herrn Heinle mit einer Mischung aus Heilsbotschaft für Arbeitssuchende, cleverer Vermarktung, Eigeninteresse der Beteiligten und Desinteresse an den Hintergründen immer wieder Menschen finden, die darauf anspringen.
Ich habe aber auch selbst dazugehört, habe mich von der vermeintlichen Leuchtkraft ebenfalls blenden lassen und möchte zukünftig einfach vermeiden, dass hier Steuergelder und private Mittel diesem Konzept aufgrund einseitiger Informationen nachgeworfen werden.[…]
Ausgenommen sehe ich einige Mitarbeiter im Institut für Vermittlungscoaching, welche mit hohem persönlichen und betreuerischen Einsatz für die Teilnehmer kämpfen und auch in Arbeit bringen.< Quelle: blog.sabinechristiansen.de, Kommentar von Jürgen Proske, 15. 1. 2007 [Hervorhebungen und Links von uns]

Eine Gegendarstellung von Thomas Heinle findet sich in Sabine Christiansens Weblog bislang noch nicht. Sollte diese gewünscht werden, würde sie selbstverständlich auch hier ergänzend veröffentlicht.

Das oben eingeblendete Bild (aus odenwaldkreis.de) zeigt von links nach rechts: Sandra Schnellbacher, Landrat Horst Schnur, Nicole Pfaffinger, Elke Rothenheber, Thomas Heinle .

Sandra Schnellbacher machte vor einem Jahr (auch in der Frankfurter Rundschau) Schlagzeilen, weil von ihrem Privatcomputer aus mehrfach Kommentare für die Odenwald-Geschichten gesandt wurden, in denen sich ein(e) “Micky” (selbst?) lobend zum Beispiel so äußerte:

> Ich hab Arbeit gefunden und bin demnächst nicht mehr auf staatliche Unterstützung angewiesen, allenfalls noch solange, bis ich die erste Kohle von meinem neuen Arbeitgeber habe. Dafür kann ich mich beim Job-Center bedanken.<

In Edgar Kugels Weblog kommentiert ein “Odummwälder” die Schulung durch Heinle so:

>Wenn jetzt auch noch die knapp 4000 Arbeitslosen aus dem Odenwaldkreis diese außergewöhnlichen Zertifikate anerkennen, wird sicherlich das Wort “arbeitslos” bald aus dem Odenwälder Sprachschatz verschwunden sein.
Die schwer geplagten Jobvermittler aus dem früheren Erbacher Postamt hätten dies doch verdient, oder?
Immerhin kosteten die VC-Zertifikate 1297,30 EUR Steuergelder pro Kopf.
Die 37 Prädikatsträger in der Abteilung von Sandra Schnellbacher sollten nach diesem scheinbar dringend notwendig gewordenen Coaching in der Verfassung sein, mindestens eine(n) Arbeitslose(n) pro Woche in „PiA (Passgenau in Arbeit)" zu stecken.
Da die hochdekorierten Arbeitsvermittler wahrscheinlich auch schon ein Überangebot an passenden Arbeitsplätzen im Angebot haben, muß doch die Arbeitslosenquote in etwa 2 Jahren bei 0,074 Prozent ankommen. Dieser restliche Prozentsatz entspricht dann genau den 37 Arbeitslosen aus dem KJC.<

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Mein Parteibuch Blog: Selenz' Kommentar zu Doris, Gerhard und der großen Politik…
02/17/2007 03:28 PM

Mein Parteibuch hatte bereits im Beitrag Betrifft: Eidesstattliche Erklärung von Franz Müntefering auf eine bemerkenswerte Zeugenvernehmung in einem skurilen Prozess, der auf der von Rolf Schälike betriebenen Seite www.buskeismus.de im Detail hier, hier und hier beschrieben wurde, aufmerksam gemacht. Nun hat Hans-Joachim Selenz, der Autor vom Schwarzbuch VW, zu der historischen Frage, wie die Entscheidung für die Neuwahl des Bundestages getroffen wurde, unter dem Titel “Doris, Gerhard und die große Politik…” auch einen freundlichen Kommentar geschrieben:


Selenz` Kommentar 16. Februar 2007 www.hans-joachim-selenz.de
Doris, Gerhard und die große Politik…

Nun ist es sogar gerichtsfest. Wie bei Gerhards Haaren. Doris hat die Wahlen 2005 nicht ausgelöst. Wäre ja auch ziemlich merkwürdig. Einer der größten deutschen Kanzler der letzten acht Jahre, politisch angeschoben von der eigenen Frau? Die Idee, sich abwählen zu lassen, um sich anschließend deutlich lukrativeren Jobs zuzuwenden, kam diesmal von Gerhard selbst. QED!

Es wäre in der Familie Schröder-Köpf allerdings nicht das erste Mal, dass Doris einen genialen Gedanken spinnt. Die ehemalige Journalisten hat sowohl das Wissen, als auch die nötige Phantasie. Dass sie daraus wichtige Ideen für die berufliche Entwicklung ihres Mannes entwickelt, wäre so neu nicht. Doris war nie das Heimchen am Herd. Sie regierte mit. Und zwar äußerst zielstrebig und aktiv. Am 8. Januar 1998 war ein solcher Moment. In weniger als zwei Monaten sollte in Niedersachsen Wahl sein. Dabei ging es nicht nur um den Ministerpräsidenten. Gatte Gerhard hatte sich die Latte gleichsam selbst hoch gelegt. Mit einem überzeugenden Sieg wollte er zugleich Kanzlerkandidat der SPD werden. Ein durchaus schwieriges Unterfangen. Seine „Parteifreunde" Johannes Rau und Oskar Lafontaine hatten nämlich gänzlich andere Ideen. Oskar sollte Kanzler werden. Der wiederum hatte Johannes versprochen, ihn dafür ins Schloss Bellevue zu hieven. Daher durfte Gerhard in Niedersachsen eben nicht gewinnen. Zumindest nicht überzeugend. Der hatte sich im Wahlkampf vehement für den Verbleib des Salzgitter Stahlwerkes im Inland eingesetzt. Das Stahlwerk gehörte allerdings ins Reich der West LB. Chef der West LB war wiederum Friedel Neuber, ein „Schwerstkrimineller, der nicht zu packen ist, da er alle im Sack hat", wie Gerhard ihn treffend beschrieb. Johannes überredete daraufhin seinen Intimfreund und Lust-Finanzier Friedel, dem Gerhard das Stahlwerk „unter dem Arsch weg zu verkaufen". Für Normalohren durchaus gewöhnungsbedürftig. Unter „Parteifreunden" wie Johannes und Gerhard - der Steigerung von Feind und Todfeind - war dies indes durchaus gängige Tonart. (siehe: „Wildwest auf der Chefetage – Schröders Kampf um Salzgitter und die Kanzlerschaft")

In seiner Sitzung am 8. Januar 1998 exekutierte der Vorstand der Preussag AG Neubers Befehl. Unter Protokoll Nr. 1113 wurde das Stahlwerk mit 7/1 Stimmen nach Österreich verkauft. An die Voest. Just aus dem Weihnachtsurlaub zurückgekehrt, erfuhr Familie Schröder vom erfolgten Verkauf der Stahlfirma. In einer Krisensitzung in der Schröderschen Dachwohnung am Abend des 8. Januar brachte Doris es auf den Punkt: „Stellt euch einmal vor, in NRW wäre Wahlkampf und der niedersächsische Ministerpräsident Gerhard Schröder würde die Thyssen-Stahl AG - ein Tochterunternehmen der Nord LB in diesem hypothetischen Fall - an die Voest Alpine verkaufen. Wie der scheinheilige Johannes dann gucken würde … Unvorstellbar oder nicht? Aber in Niedersachsen läuft es genau so. Wirklich unfassbar!" Das überzeugte Ehemann Gerhard sichtbar. In ihm reifte ein verwegener Plan. Er kannte die Milliardenmanipulationen in der Preussag Bilanz. Nicht nur aus den Protokollen des Wirtschaftsausschusses des Landtages. 2,5 Mrd. DM hatte Friedel Neuber, Aufsichtsratsvorsitzender der Preussag AG, bis dato verbrannt. Das lag Gerhard mehrfach schriftlich vor. Dies Wissen nutzte der Kanzler in spe konsequent und eiskalt.

Am 9. Januar fuhr Gerhard zur Zentrale des „Paten des Reviers", der West LB. Dort kamen die Milliardenmanipulationen der Preussag auf den Tisch des Hauses. Gerhard machte dem Paten klar, er gehe davon aus, dass man die Sache mit der Bilanz nach Recht und Gesetz abwickeln werde. Andernfalls müsse man von juristischer Seite intensiv nachschauen….. In Palermo hätte man es nicht deutlicher machen können. Geschweige denn besser! Und rechtsstaatlicher konnte die Drohung auch nicht sein. Alles in allem ein Angebot, das der Pate nicht ablehnen konnte. Die Staatsanwaltschaft konnte er so gut gebrauchen, wie ein Loch im Kopf. Also verkaufte Friedel die Firma einfach noch einmal. In diesem Fall seinem Parteifreund Gerhard. Die zweitgrößte deutsche Stahlfirma wechselte so in weniger als 24 Stunden zweimal den Besitzer! Ein Vorgang, der in der deutschen Wirtschaftsgeschichte bis dato ohne Beispiel war. Weder Genosse Gerhard, noch Genosse Friedel hatte zudem eine Legitimation für den Deal. Der entschied indes nicht nur die Niedersachsenwahl. Mit dem Stahlwerk im Tornister wurde Gerhard schließlich sogar Kanz-ler. Die Idee hatte ihm nicht zuletzt Gattin Doris in den Kopf gesetzt. Schrödersche Familiengeschichte, die durchaus deutsche Geschichte machte. Doris, Gerhard und die große Politik…

Bad Gandersheim, den 16. Februar 2007 gez.: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Selenz

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Play rough!: Virtuelle Demonstration in Second Life
02/17/2007 11:35 AM

Demos in Second Life, waren mir bis dato noch unbekannt. Doch am Wochenende bot sich eine prima Gelegenheit, einmal auszutesten, wie eine virtuelle Demo aussieht. Die rechtsextreme Front National aus Frankreich hat eine Niederlassung im Second Life und diese wurde Ziel von einer Horde Antifaschisten.

Doch wie funktioniert das? Zunächst einmal muss an der entprechenden Stelle für Traffic gesorgt werden, was schon erreicht ist, wenn sich einige Avatare dort einfinden. Toll ist auch, wenn man an den Orten bauen kann. Bauen bedeutet Netzlast und die Netzlast wiederum sorgt dafür, dass es vor dem Büro der Faschisten sehr träge und langsam zugeht. Die Netzlast wurde so heftig, dass die Hütte der Rechten irgendwann verschwand und auch nicht wieder auftauchte. Da die Demonstranten wie wild rumliefen und bauten sperrten die anliegenden Bewohner ihre Parzellen ab.

Ein weiteres Stilmittel einer Second Life Demonstration ist das 'flooden' (Überfluten) des Textfensters, mit sich wiederholenden Slogans. Etwas, wofür man bei jedem anderen Chat rausfliegt.

Doch viel besser als im realen Leben: keine Polizei, kein Tränengas und keine Rechten, die einen mit mehreren Leuten hinterrücks überfallen. Handgreiflichkeiten gab es trotzdem. Rechte schossen wie wild in die Menge und die Linken schossen zurück.

Gerne, jederzeit wieder. Alles in allem interessant. Es bleibt die Erkenntnis, dass im Falle von Rechtsaussen, Information den kürzesten Weg nimmt und zwar durch den hohlen Kopf. Und daher hatte die Demo wohl auch kaum Wirkung. Unterhaltsam war es allemal.

Linden Lab selbst, will sich übrigens nicht in die Probleme der Bewohner einmischen heisst es. Die sollen ihre Probleme selber lösen. [Link] [Cache]
Play rough!: Get Democracy!
02/17/2007 11:10 AM

Ein ganz grosses Stück freie Software für einen riesigen 'Markt', der in Zukunft noch viel von sich reden machen will: Web Video oder Internet TV. Der Democracy Player (aktuelle Version 0.9.5) ist zur Zeit in aller Munde. Er ist ein mächtiger Videoplayer für Windows, Mac und Linux, der sich auf die Fahnen geschrieben hat, dem Windows Media Player, dem QuickTime Player und all den anderen Angebern den Kampf anzusagen.

Der Democracy Player ist zunächst ein auf Open Source basierter Videoplayer. Er basiert auf dem VLC Player und beherrscht daher schon eine stattliche Anzahl von Videoformaten. Man kann Videofeeds abonnieren und sich damit sein eigenes kleines Fernsehprogramm erstellen. Er bietet eine Menge Komfort, wenn es darum geht neue Videos zu finden und herunterzuladen. Man braucht dafür nichtmal das Interface des Players verlassen. Über das integrierte Suchfeld kann man Videos direkt bei YouTube, GoogleVideo und Co. suchen und sich im Player anzeigen lassen. Im integrierten Channel Guide kann man nicht nur einzelne Videos herunterladen sondern auch Video Podcasts abonnieren, die als RSS Feed angeboten werden. Mit Hilfe der BitTorrent Technik werden die Videos dann im Peer-To-Peer Prinzip verteilt, was den Server entlasten soll.

Die Software scheint stabil zu laufen, ist nicht zu überfrachtet mit Funktionen und wird eifrig gepflegt. Der Democracy Player kommt nicht alleine daher sondern wird von einer Reihe von Tools eskortiert, die beim Finden, Senden und Erstellen von Videos behilflich sein sollen. Wer das Programm des Internet Fernsehens selber mitgestalten will, benutzt die Broadcast Machine. Ein PHP-Skript, welches auf die eigene Webseite eingebunden wird und welches es ermöglicht seine eigenen Videos via BitTorrent Protokoll zu publizieren. Um eigene (oder fremde) Videos zu bewerben steht die Webplattform Videobomb bereit.

Neben all den Eigenschaften eines exzellenten Videoplayers steht aber auch noch ein politisches Konzept hinter dem Player. Die Participatory Culture Foundation, eine non-profit Organisation, die hinter dem Player steht möchte mit Get Democracy das Internet TV nicht den 'Big Playern' überlassen. Sie streben ein freies, kollaboratives Internet TV auf Basis von Video Blogs an. Internet TV soll so einfach sein wie herkömmliches Fernsehen und das Fernsehmachen soll für jeden offen sein.

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Politblog.net: Wieder Zahltag für PNAC
02/17/2007 05:29 AM

Kurz gesagt: Die US-Rüstungsindustrie beauftragt Politiker und Lobbyisten mit der Bildung des Project For The New American Century (PNAC). Dieses Projekt erläutert in seinen Zielsetzungen, dass ein “neues Pearl Harbor” zur Aufschreckung der US-Bevölkerung ganz nützlich wäre, damit diese nach Krieg lechzen. Diese Politiker und Lobbyisten führen dann die Angriffe auf Afghanistan und den Irak durch. Das Land, die Leute verbluten, aber die Rüstungsindustrie streichen die Profite ein.

Neben den offensichtlichen Gewinnen aus den Waffenkäufen der US-Armee ergeben sich weitere Profite, weil auch andere Länder angesichts der geführten Kriege aufrüsten. Hierzu mein erster Artikel zum Thema:

“Besonders interessant wird der Artikel, als er auf die Gründe für die hohen Rüstungskverkäufe eingeht und ein nicht näher genanntes Mitglied der US-amerikanischen Regierung wie folgt zitiert:

‘Konflikte sind wie eine Vorführshow für Kunden, und wir sehen einen starken Anstieg an Rüstungsverkäufen weil andere Länder amerikanische Rüstungsgüter kaufen wollen, weil sie davon beeindruckt sind was verfügbar ist’.”

Nun wieder ein Artikel im britischen Guardian, der dieses Phänomen beschreibt:

“Ernste Befürchtungen eine Krieges im Iran und wachsende Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran treiben die reichen Golfanrainerstaaten dazu, auf eine Shoppintour für Helikopter, Schiffe und Panzer zu gehen.

900 Rüstungs- und Sicherheitsfirmen aus der ganzen Welt, vor Allem aus den USA und Russland, werden sich auf der IDEX-Militärshow um diese Militäraufträge bewerben, die am Sonntag in Abu Dhabi eröffnet wird.”

Großartiges Geschäftsmodel. Die von den Rüstungsfirmen eingesetzten PNAC-Politiker sorgen weiter für Säbelrasseln gegen den Iran, und die Firmen profitieren dafür vom aus dem Säbelrasseln resultierenden Schutzgeld der Golfstaaten.

Dass Rüstungsfirmen und -lobbyisten die einzigen Menschen sind, denen Krieg Spaß macht, zeigt sich auch hier:

“Als der Rüstungslobbyist Brent Wilkes hörte, dass die USA den Irakkrieg beginnen würden, war er außer sich vor Freude. Dies berichteten mehrere ehemalige Kollegen von Wilkes.

‘Er und einige seiner Chefs waren wirklich übermütig durch den Krieg’ sagte ein ehemaliger Mitarbeiter von Wilkes zwischenzeitlich aufgelösten Firma ADCS Inc. ‘Brent sagte, (der Krieg) würde neue Möglichkeiten für die Firma eröffnen. Er freute sich schon richtig darauf, im Nahen Osten Geschäfte zu machen’.”

Geschäfte mit Blut an den Händen, die Arbeitsweise der Rüstungskonzerne.

DaRockwilda

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Politblog.net: Wie "Aasgeier-Fonds" Entwicklungsländer ausbeuten
02/17/2007 05:29 AM

Vor Kurzem schrieb ich darüber, wie Tony Blair in Zusammenarbeit mit der britischen Barclays Bank Entwicklungshilfe für Tansania umleitete und an den britischen Rüstungskonzern BAE Systems weiterreichte.

Nun von der BBC ein neuer Bericht darüber, wie westliche Finanzgruppen, so genannte “Aasgeier-Fonds”, Entwicklungsländer und die Entwicklungshilfepraxis der Industrieländer ausnutzen:

Sambia verliert vor Gericht ‘Aasgeier-Fonds’-Fall

Ein Richter hat geurteilt, dass Sambia einem so genannte ‘Aasgeier-Fonds’ eine beträchtliche Summe bezahlen muss.

Die von den British Virgin Islands aus operierende Finanzgruppe Donegal International bezahlte weniger als 4 Mio. US-$ für ein Schuldenpaket, das die afrikanische Nation schuldig war, und verklagte Sambia dann auf eine Rückzsahlung von 24 Mio. US-$.

Der Fond sagte, der Betrag sei das Resultat von Zinsen und entstandenen Kosten, aber der Richter deutete an dass Sambia weniger zahlen sollte.

Laut BBC-Wirtschaftsreporter Andrew Walker glauben Leute, die mit dem Fall vertraut sind, dass der Richter Sambia zu einer Zahlung von 10 bis 20 Mio. US-$ an Donegal verurteilen wird.

Aasgeier-Fonds - wie sie vom Internationalen Währungsfonds und dem britischen Schatzkanzler Gordon Brown genannt werden . sind Unternehmen, die die Schulden armer Länder zu einem Spottpreis kaufen, kurz bevor sie von den Gläubigernationen erlassen werden. Dann verklagen die Unternehmen die armen Länder auf den vollen Wert der Schulden plus Zinsen.

Es gibt Befürchtungen, dass solche Fonds die Segen der internationalen Schuldenerlassungen zunichte machen, der eigentlich armen Ländern hätte zu Gute kommen sollen.

(Wegen der Rückzahlung an den Fonds) wird eine medizinische Behandlung von über 100.000 Menschen in Sambia unmöglich sein, die sie sonst erhalten hätten.

‘Das ist der Sinn von Schuldenerlassen, und nicht die Füllung der Geldbeutel von Geschäftsleuten aus reichen Ländern’.

Michael Sheehan, der Gründer von Donegal International, wurde vor dem Gerichtsurteil von BBC mit der Sache konfrontiert, aber sagte nur: ‘Kein Kommentar. Das Verfahren läuft noch. Es sind nicht meine Schulden’.”

DaRockwilda

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Israelischer Professor: Australien muss Einwanderung von Moslems stoppen
02/17/2007 05:28 AM

Der Sydney Morning Herald schreibt:

“Das Leben kann unhaltbar werden, wenn die muslimische Minderheit in einem nicht-muslimischen Land über 10% erreicht, wie zum Beispiel in Frankreich. Dies sagte ein jüdischer Islamexperte.

‘Wenn die muslimische Bevölkerung eine kritische Masse erreicht, dann gibt es Probleme. Das ist die allgemeine Regel, wenn diese also überall gilt dann gilt sie auch für Australien’.

Professor Raphael Israeli, ein Experte auf dem Gebiet islamischer Geschichte der Hebräischen Universität in Jerusalem, wurde vom Shalom-Institut der Universität New South Wales nach Australien gebracht. Der Australia-Israel Jewish Affairs Council organisiert viele seiner Auftritte mit.

‘Griechen oder Italiener oder Juden wenden keine Gewalt an’.”

Ne, echt nicht. All die Palästinenser und Libanesen sterben einfach aus Spaß an der Freude.

“Man sollte fundamentalistische Imame nicht hier herkommen lassen. Untersucht sie 1000 Mal bevor sie eine Einreiseerlaubnis bgekommen, und überewacht danach was sie in der Moschee sagen.”

Ah etwa so fundamentalistische Prediger wie dieser Rabbi hier?

“Die Züge in London und Madrid wurden nicht von Christen oder Buddhisten in die Luft gesprengt, sondern von Moslems, also sind es Moslems auf die man aufpassen muss.”

Schöne Logik. Die aktuellen Kriegsverbrechen werden von den USA, Großbritannien, Australien und einigen anderen Ländern sowie Israel, Russland und einigen afrikanischen Nationen begangen. Also sollte man all diese Leute nicht mehr in sein Land einwandern lassen.

Aber mal im Ernst, das Problem ist hier dass Moslems für Verbrechen stigmatisiert werden, die keineswegs wirklich aufgeklärt sind. 9/11 ist ein Kapitel für sich, bei 7/7 in London liefen gleichzeitig Antiterrorübungen mit exat dem gleichen Szenario und so weiter. Solange nicht geklärt ist, dass es sich bei diesen angeblichen Fällen von islamischem Terrorismus nicht eher um False-Flag Terror handelt, ist eine Schuldzuweisung an Moslems allgemein sowieso abzulehnen. Genauso wie die Menschen in Europa früher die Schuldzuweisung an “den verräterischen Juden” wie zum Beispiel im Falle von Alfred Dreyfus nicht einfach so hätten akzeptieren und mittragen sollen.

Was ansonsten die Forderung nach Sanktionen gegen Moslems angeht, so muss gelten:

Muslimische Einwanderer sollen einem “Verfassungstreuetest” unterzogen werden? Gerne, aber nur wenn dieser Test für alle Einwanderer gilt. Auch ich will dass Einwanderer mit unserer Verfassung vertraut sind und sie respektieren. Aber ich bin gegen so offenen Antiislamismus.

Muslimische Geistliche sollen überwacht werden? Schön, aber nur wenn auch christliche und jüdische Geistliche überwacht werden. Auch ich will dass Hetzer egal welcher Art nicht toleriert werden, aber ich bin gegen so offenen Antiislamismus.

Selbst wenn alle Terroranschläge der Welt von Moslems durchgeführt werden würden, dürften Moslems nicht in ihrer Gesamtheit diskriminiert werden. Rassismus, ob ethnisch oder religiös gemeint, ist abzulehnen. Genauso wie es abzulehnen wäre, Juden in ihrer Gesamtheit zu diskriminieren, selbst wenn alle Toten im Nahostkonflikt auschließlich von Juden produziert werden würden.

DaRockwilda

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Politblog.net: Aktualisierungen beim Pressespiegel und den Links
02/17/2007 05:28 AM

Beim Pressespiegel wurde eine Blogvorstellung des Politblogs seitens des Blogs “Blogg.ag” hinzugefügt.

Unserer Linkliste (rechts im Menü) haben wir die Profi-Reporte von Andreas Friedrich hinzugefügt, die sich vornehmlich mit dem Nahostkonflikt befassen. Außerdem hinzugefügt wurde die von der taz vermittelte deutsche Ausgabe der französischen Zeitung Le Monde Diplomatique. Diese ist mir beim Lesen (jede Woche als Beilage der taz) aufgefallen. Le Monde ist meines Wissens nach die einzige Zeitung, die bei ihren Artikeln Fußnoten verwendet. Das ist nur fair, denn auch wir Blogger müssen unsere Aussagen durch Links belegen. Zudem ziert sich die Le Monde nicht, auch Internetseiten wie Antiwar oder Truthout zu zitieren. Unterstützenswert.

DaRockwilda

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Parteibuch Ticker Feed von 2007-02-15

Parteibuch Ticker Feed von 2007-02-15

Feedmix von www.mein-parteibuch.com


Kampf gegen Väter, heute: RTL-II
02/15/2007 11:21 PM
Wer kennt die RTL-II-Serie "Frauentausch"? Strecken. Für alle, die es nicht kennen kurz das Konzept: zwei möglichst gegensätzliche Familien tauschen die Mütter, in der (Sender-)hoffnung auf zünftig Streit. Den gibt es auch meistens, entgegen aller Gerüchte, Frauen wären irgendwie sensibel oder emotional besonders kompetent. Daneben gehört es zum Sendungskonzept, Väter fertig zu machen.
In der heutigen Folge wurde das besonders deutlich: die eine Mutter war eine typische Hausfrau und ziemlich reinlich, der Mann ein Archetyp aus der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts: cholerisch und absolut "der Mann im Haus". Auf der anderen Seite eine etwas jüngere Mutter, die ihre Hausarbeit nicht erledigt, ihren Mann nach eigener Aussage unter anderem mit dessen Zwillingsbruder mehrfach betrogen hat und ständig ihrem Mann vorwirft, dass dieser nicht genug Zeit mit ihr verbringt. Das liegt daran, dass der zwei Jobs hat, um das Geld zu erwirtschaften, dass die Frau verprasst, die den ganzen Tag hauptsächlich nichts tut. Trotzdem bleibt für die Kommentatoren klar: seine Schlaraffenlandstellung ist vorbei, er muss beim Putzen auch helfen. Auf der anderen Seite wird der konsequent (teils zu Recht) als "Tyrann" bezeichnete Vater zum vorbildlichen Weichei umfunktioniert, zumindest gibt man sein Bestes.
Auffällig besonders beim Fall des Mannes mit den zwei Jobs: nicht nur, dass er arbeitet wie verrückt und die Familie kaum sieht, seine Frau wirft ihn aus dem Haus, um mit einem Freund einen Videoabend machen zu können und das Geld verprasst - Anerkennung erhält er dafür nicht, die Sendung macht ihn trotzdem madig. Das hat Prinzip. Dazu passt die Aussage der Frau: "Ich seh nicht ein, dass er den ganzen Tag arbeitet und nicht da ist und ich auch noch putzen soll!" Angedroht wird die Scheidung, bei der sie die Kindern natürlich mitnehmen will.[Link] [Cache]
Play rough!: ...und der Rest der Welt
02/15/2007 11:17 PM

Die "Berliner Wirtschaftsgespräche" luden heute abend zu einem parlamentarischen Abend rund um das Thema "Gesundheit" - oder zu (sehr) neudeutsch: Life Science.

In diesem Rahmen glänzte unter anderem die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD (wir verschweigen an dieser Stelle einfach mal ihren Namen und nennen sie Carmen Thomas) mit folgendem Bonmot:

"Berlin, Brandenburg und das weitere Ausland."

Mensch, da dachte ich die ganze Zeit, ich selbst wäre der größte Berlin-Patriot und Restweltabgrenzer - aber nee, die Frau Winde isses. Ach Mensch, jetzt habe ich ja doch ihren Namen verraten! Insgesamt eine unglaublich unterirdische Vorstellung der SPD. Hiermit fordere ich die Berliner SPD auf, diese Frau nicht mehr ungeschützt in & an die Öffentlichkeit zu lassen. Was die Dame in knapp zwei Stunden an Demontage durchführen kann, ist sicher nur bedingt im Parteiinteresse.

Die CDU, vertreten durch Herrn Czaja, tat sich durch wahrlich ausgeprägtes Rhetorikgeschick hervor (und die Frisur saß auch perfekt). Jedoch konnte man sich nicht sicher sein, dass Herr C. - wenn es die parteiinterne Vorgabe so verlangen würde - morgen nicht mit selber Eloquenz und Überzeugung eine gänzlich andere Meinung vertreten könnte.

Dass sich die FDP gemäß sämtlicher Spaßmaßnahmen des Bundes eine Reduktion auf allen Ebenen verordnet hat, lässt sich ja nun seit Jahren an den Wahlergebnissen ablesen. Aber muss man deshalb auch an der Qualifikation der Abgeordneten sparen? (Mehr sage ich jetzt wirklich nicht, da wir für solch ein Thema nicht unsere erste Abmahnung vergeuden wollen.)

Und die bündnisgrünen 90er? Ja, die waren auch irgendwie da. Anscheinend hatte die/der gesundheitspolitische Sprecher(in) heute anderes/besseres zu tun, denn vertreten wurden die Grünen durch deren wirtschaftspolitische Sprecherin. Ungefähr zur Hälfte der Podiumsdiskussion kam ein halbleiser Kommentar aus dem Publikum: "Die hätten mal jemanden schicken sollen, der sich auch nur ansatzweise auskennt." Gut, so ganz kann man jetzt nicht widersprechen... aber toll die Stirn runzeln konnte sie, die Frau Paus.

Wer fehlt jetzt noch? Genau, die Linke. (Heißen die jetzt eigentlich überall so? Wollte/will sich nicht die Berliner Linke allein... und dann die PDS auch allein? Sind die dann noch links?) Herr Albers stand als gesundheitspolititscher Vertreter auf dem Podium - und der hat was drauf, der Mann. Kein Wunder, wenn man 26 Jahre als Chirurg gearbeitet hat. Sehr schön war sein abschließendes Statement zum Flughafen Tempelhof, der kurz vor Schluss als heißes Eisen aus dem Publikum in die politische Runde geworfen wurde. (Man erinnert sich: Vor kurzem gab es ein konzeptionelles Angebot eines Investors, der dort ein Krankenhaus mit College und eben angeschlossenem Airport installieren wollte. Und von Wowi nicht empfangen wurde.) Herr Albers rechnete also mit wenigen und klar nachvollziehbaren Argumenten und Daten vor, dass sich so ein Konstrukt wohl nur schwerlich insgesamt für die Stadt rechnen würde.

Wo sollen denn auch neue Patienten herkommen? Wenn nicht aus Berlin, dann anscheinend eben aus Brandenburg oder dem restlichen Ausland! Wie ist es denn dann, wenn Berlin die Krankenhauptstadt der Welt wäre? Sicher eine große Idee... als wenn hier nicht ohnehin schon seit der Maueröffnung genügend - nun, lassen wir das.

Foto © photocase.de

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Oeffinger Freidenker: Nutzlose Bildungspolitik
02/15/2007 06:49 PM
Da der Lehrerberuf ja keine echte auf die Praxis hin orientierte Ausbildung hat, entschloss man sich anno 2001 im Kultusministerium, das Praxissemester einzuführen und dafür das Referendariat auf anderthalb Jahre um 25% zu kürzen. Damit schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe, denn das Praxissemester ist unbezahlt. Eine Schweinerei, besonders weil man den ganzen Tag gebiunden ist (morgens Schule, nachmittags Seminare) und so kein Geld mehr für den Unterhalt des Studiums verdienen kann; einmal ganz davon abgesehen, dass es Arbeit ist und bezahlt gehört wie jede andere Ausbildung auch. Außerdem zählt das Praxissemester als ganz normales Semester in die Regelstudienzeit, als ob man dort studieren könnte.
Doch damit nicht genug. Es wird von universitärer wie schulischer Seite empfohlen (dringend empfohlen), die Fachdidaktik und Pädagogik des Grundstudiums vor dem Praxissemester zu absolvieren, vorgeschrieben ist dies jedoch nicht. An und für sich ja keine dumme Idee - wäre da nicht in Fachdidaktik Deutsch die lästige Einschränkung, dass man mindestens im vierten Semester sein und die Zwischenprüfung abgeschlossen haben muss - eine Bedingung, die kaum jemand vor dem Praxissemester erfüllt hat. Auf diesen Widerspruch aufmerksam gemacht, wusste die Dozentin immerhin hilfreich zu antworten, dass die Fachdidaktik ja keine Voraussetzung für das Praxissemester sei und deshalb ja kein Problem bestehe. Schon, aber das ist ja irgendwie nicht der Sinn der Übung, oder?[Link] [Cache]
Heimliche Online-Durchsuchung: Beweise leicht gemacht
02/15/2007 05:19 PM

Wenn die Beweislage bei einem Verdacht auf eine schwere Straftat schlecht ist, dann sollen, wenn es nach dem Willen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und BKA-Präsident Jörg Ziercke geht, Polizei und Geheimdienste die Computer von nicht anständigen Verdächtigen und deren Kontaktpersonen hacken und heimlich durchsuchen dürfen.

Die beiden Experten an der Spitze der Sicherheitsapparate unseres Staates behaupten, dass Polizei und Geheimdienste mit heimlichen Online-Durchsuchungen schon lange vor einer Hausdurchsuchung Beweismaterial auf fremden Computern heimlich sichten könnten und auswerten dürfen müssen. Die Betroffenen, so wird argumentiert, dürften vom polizeilichen oder geheimdienstlichen Zugriff auf ihren Computer nichts bemerken, damit Täter nicht durch die polizeiliche Maßnahmen gewarnt werden.

Wenn sowohl der bundesdeutsche Innenminister als auch ranghöchste Polizeibeamte Deutschlands genau wie der Chaos Computer Club der Überzeugung sind, dass Personen in fremde Computer heimlich und ohne Spuren zu hinterlassen eindringen und Daten verändern können, dann muss das wohl stimmen. Schön, denn damit sollte, wenn in der deutschen Justiz alles mit rechten Dingen zuginge, nun jeder, dem ein Gericht Probleme wegen der auf seinem Computer gespeicherten Daten macht, Wolfgang Schäuble und Jörg Ziercke in den Zeugenstand rufen können, damit die beiden Fachleute dem Gericht erklären, dass Daten auf einem Computer als Beweis überhaupt nichts aussagen, weil die jeder gewiefte Hacker unbemerkt nahezu beliebig manipulieren kann. Der Beweiswert von auf Computern gespeicherten Daten geht, bestätigt durch die öffentlichen Aussagen der deutschen Chef-Experten in Sachen Computerkriminalität, gegen null.

Der gute Nachricht hat leider, wie der Kabarettist Dieter Hildebrandt richtig erklärte, den Haken, dass man in Deutschland auch noch mit der Justiz rechnen muss. Und wer dann noch eine missliebige Meinung vertritt, der muss zukünftig womöglich damit rechnen, dass Polizei und Verfassungsschutz zukünftig mit der Rückendeckung eines Gesetzes zur heimlichen Online-Durchsuchung unbehelligt von belastenden Zeugen nicht nur einen Trojaner installiert, sondern möglicherweise fehlende Beweise auch gleich selbst auf der Festplatte ablegt. So könnte für Polizei und Justiz eine einzigartige Erfolgsquote entstehen, die dann auch noch öffentlich als großer kriminologischer Erfolg des Gesetzes für heimliche Online-Durchsuchungen im Sinne einer wehrhaften Demokratie verkauft werden könnte.

Klar, mag manch einer an eine Verschwörungstheorie glauben, wenn er liest, dass unsere Sicherheitsorgane in bestimmten Fällen aus politischen Gründen absichtlich Beweise fälschen. Und man kann sicherlich auch glauben, dass Hausdurchsuchungen stets zur gerechten Anwendung des Rechts und niemals zur Schikanierung von kritischen Mitmenschen stattfinden. Auch kann man glauben, dass die Beamten der Behörden, die heimlich Trojaner installieren sollen, einfach nur unfähig sind, vor wilden Spielereien mit Beweismitteln eine Datensicherung vorzunehmen und keinesfalls absichtlich Beweisstücke nachträglich auf beschlagnahmten Rechnern aufspielen.

Wer das alles glaubt, der glaubt dann vermutlich auch, dass die Erde eine Scheibe ist, wenn das von Experten in Politik und Medien nachdrücklich genug vermittelt wird. Aber der hat dann womöglich auch noch nie die Phrase “Perversion des Rechts in Deutschland” gegoogelt.

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15.02.2007: Ausbildungsfrderung als Ausbildungshemmnis?
02/15/2007 04:06 PM
Bildung ist der Bundesregierung nicht viel wert - HU-Ortsverband Marburg[Link] [Cache]
14.02.2007: Unrecht im Namen des Volkes
02/15/2007 04:06 PM
Rezension eines aktuellen Buchs der ZEIT-Gerichtsreporterin Sabine Rckert - HU-Ortsverband Marburg[Link] [Cache]
Prozess wegen Kinderpornos: Angeklagter Ex-Mitarbeiter der TU Darmstadt vermisst - Suizid möglich
02/15/2007 02:34 PM


Darüber wird heute im Darmstädter Echo berichtet:

>Das Mobiltelefon ist ausgeschaltet, zuhause ist er ebenfalls nicht erreichbar: Seit Montag wird der 43 Jahre alte ehemalige Laborant der Technischen Universität Darmstadt vermisst, der sich derzeit vor dem Darmstädter Amtsgericht wegen des Besitzes und der möglichen Weiterverbreitung von Kinderpornografie verantworten muss. So fiel der dritte Verhandlungstag gestern aus, der Prozess ist unterbrochen.
Der Vorsitzende Richter Conrad Eckhard verlas lediglich die Vermisstenmeldung der Polizei. „Sein Vater hat erklärt, dass er mit dem Auto weggefahren ist. Seitdem ist jeglicher Kontakt unmöglich." Er habe gegenüber seinen Eltern Selbstmordabsichten geäußert. „Er soll zu ihnen gesagt haben: Bevor ich ins Gefängnis gehe, tue ich mir lieber etwas an." Nach Angaben Eckhards sei es durchaus möglich, dass der Beschuldigte Suizid begangen habe. […] Die Techniker löschten die Dateien in einer Art Kurzschlussreaktion („Bäh! Weg damit!"), doch ein Sachverständiger entdeckte beim Auswerten der Festplatte Fragmente der Dateien. Der Wissenschaftler hatte ausgesagt, dass viele Menschen an seinem PC gearbeitet hätten. Dies hatte eine ehemalige Mitarbeiterin am ersten Prozesstag jedoch vehement bestritten.< Quelle: Darmstäder Echo, Neues Beweismaterial auf dem privaten PC - Prozess gegen TU-Mitarbeiter wegen Kinderpornografie, 5.02.2007 [Hervorhebungen]

Mit einer Gefängnisstrafe musste der Angeklagte nicht rechnen. Für Staatsanwalt Klaus Reinhard sei eine “Bewährungsstrafe durchaus vorstellbar”. Wenn er sich nicht innerhalb einer Woche melde, müsse aber wohl ein Haftbefehl ausgestellt werden. Für Reinhard ist das Verschwinden des Angeklagten “Besorgnis erregend”.

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Play rough!: Wie man ein Auto bekommt.
02/15/2007 02:14 PM

Diese "Pressemeldung" (oder auch "MADA" = mehr als dreiste Anfrage) kam soeben in die Redaktion. Ein wirklich cleveres Vorgehen - ob es auch von Erfolg gekrönt sein wird? (Man könnte dann ja auch weiterdenken: "Ich suche eine Frau, die Ergebnisse der Dates werden auf www.frauen.de/test veröffentlicht" oder so...)

°

Promitest: Rapstar Kool Savas sucht ein neues Auto


Guten Tag, Rapstar Kool Savas sucht ein neues Auto. Von seinen Probefahrten berichtet er exklusiv bei Auto.de. Weitere Infos zu diesem Projekt finden Sie in beigefügter Pressemitteilung. Druckfähige Pressefotos von Kool Savas für Ihre redaktionelle Arbeit können Sie direkt bei mir anfordern. Wenn Sie das Thema aufgreifen, würde ich mich über ein Belegexemplar sehr freuen. (Gern auch als Datei per Email.)

Falls sich noch Fragen ergeben, melden Sie sich einfach.

Viele Grüße
Anja Kazda


"Wie man ein Auto bekommt." vollständig lesen [Link] [Cache]
Das ist ja der Hammer!: Zweierlei Maß
02/15/2007 12:35 PM

Eine unserer tiefsten Überzeugungen ist es, dass sich eine Gemeinde, wie es die unsere ist, nach außen hin attraktiv präsentieren muss. Neben seinen Bürgern, den Dinkelsbühlern selbst, gehört auch der Golfclub – und das zweifelsohne – zu den zahlreichen Attraktionen Dinkelsbühls.

Nach der Beinahepleite, verursacht durch eine wirtschaftskundige Vorstandschaft, soll es nun wieder aufwärts gehen vor den Toren Dinkelsbühls beim Golfclub Romantische Straße. Diejenigen, die dem Club den Rücken kehrten, als es noch bergab ging, können auf Wiederaufnahme hoffen, wenn auch nicht ganz ohne Reue zeigen zu dürfen. Schließlich haben es die Dagebliebenen aushalten müssen, als Banken und Stadt den Club durch großzügigen Erlass der Verbindlichkeiten in sechsstelliger Höhe gerettet haben.

Was eigentlich ist ein Golfclub? Ein Verein repräsentiert durch seine Mitglieder. Menschen wie Du und ich? Nein. Menschen die sich der Gläubiger und des OBs Gnaden sicher sein können, wenn es finanziell hart auf hart geht. So verteidigte Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer auf der diesjährigen Hauptversammlung in seinem Grußwort „das Entgegenkommen der Stadt, die, auf dem Höhepunkt der Finanzkrise des Golfclubs, der KG pachtbedingte Außenstände" ... "erlassen hatte." Er stehe nach wie vor dazu, trotz mannigfaltiger sozialer Verpflichtungen und hohen Schulden der Stadt, so gehandelt zu haben, ließ er die Golfer-Audienz wissen. Wie schön für eine der vielen Attraktionen Dinkelsbühls. Wenn sich nun der Dinkelsbühler fragt, was der OB für ihn tun kann, wenn es finanziell hart auf hart geht? Dem sagen wir: Gründen sie einen Verein, der zu den Attraktionen Dinkelsbühl gezählt werden kann und fahren sie diesen ordentlich an die Wand. Denn diejenigen, die bis heute auf die mickerige Entlohnung für ihre Dienste auf dem Grün der Golfer warten, haben vom OB in dieser Angelegenheit bis heute nichts gehört. Denn das sind Menschen wie du und ich.[Link] [Cache]
Meudalismus: Wie viele Untertanen hat Götz Werner?
02/15/2007 08:25 AM

In der taz.de vom 19. Dezember 2005 steht:

“Heute gehören ihm weltweit mehr als 1.600 dm-Drogeriemärkte, und in seinem Unternehmen beschäftigt er über 23.000 Mitarbeiter. Schon falsch: “Kollegen” würde Werner sie nennen.”

Ach, das ist ja alles so schön. Also in einer E-Mail hatte mir ein Leser geschrieben, dass Götz Werner 30.000 Mitarbeiter habe. Diese E-Mail stammte vom Januar 2007. Das Zitat oben aus der linken Tageszeitung stammt jedoch vom Dezember 2005, ist also über ein Jahr älter. Es besteht somit die Vermutung, dass Götz Werner im Dezember 2005 mehr als 23.000 Mitarbeiter beschäftigt haben könnte. Im Januar 2007 könnte diese Mitarbeiterzahl auf 30.000 angestiegen sein.

Das sind natürlich alles nur Spekulationen und keine Tatsachenbehauptungen, die ich vor Gericht beweisen könnte. Und weil Deutschlands Gerichte den Feudalismus schützen, wird dieses Weblog anonym betrieben, denn im Zweifel wird immer zu Gunsten des Superreichen entschieden, denn der kann den Rechtsstreit bezahlen, der kleine Untertan kann das aber nicht. (more…)

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Politblog.net: Die Lüge vom bevorstehenden Einmarsch Saddams in Saudi-Arabien
02/15/2007 03:10 AM

Nicht erst seit dem (vorerst) letzten Irakkrieg lügen Regierungen, um der Öffentlichkeit einen Kriegsgrund zu bekommen.

Auch im 2. Golfkrieg, dem ersten mit direkter US-Beteiligung, wurde dem Volk mit professioneller Propaganda eine Gefahr vorgegaukelt, gegen die sich die Regierung schließlich wehren müsse.

Bereits bekannt war mir die Lüge von den irakischen Truppen, die kuwaitische Säuglinge aus ihren Brutkästen nehmen und auf dem kalten Fußboden sterben ließen. Aus der Wikipedia:

“Nijirah al-Sabah ist eine Kuwaiterin, die sich am 10. Oktober 1990 als 15-jähriges Mädchen vor dem US-Kongress unter dem Namen Nayirah über angebliche Gräuel während der irakischen Kuwait-Invasion äußerte. Sie sagte, sie habe freiwillige Arbeit im Al-Adnan-Krankenhaus in Kuwait-Stadt geleistet und dabei beobachtet, wie irakische Soldaten in der Entbindungsstation kuwaitische Babys aus ihren Brutkästen gerissen und sie zu Boden geworfen hätten. Die Brutkästen hätten sie mitgenommen.

Erst später stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mädchen um die Tochter des kuwaitischen Botschafters in den USA, Saud Nasir al-Sabah, handelte. Die Organisation Citizens for a Free Kuwait hatte die Firma Hill & Knowlton beauftragt, Nayirahs Geschichte (die von Lauri Fitz-Pegado erfunden worden war) publik zu machen. Zwei Krankenschwestern der betreffenden Entbindungsstation erklärten später, dass Nayirah nicht dort gearbeitet habe und die von ihr beschriebenen Vorfälle niemals stattgefunden hätten.

Nayirahs erfundene Geschichte hatte eine durchschlagende Wirkung auf die Politik der USA gegenüber dem Irak. Präsident George H. W. Bush erwähnte Nayirahs Geschichte in den nächsten fünf Wochen nicht weniger als sechs Mal und sechs Kongressabgeordnete waren der Meinung, dass diese Vorfälle als Kriegsgrund ausreichen würden. Der US-Senat stimmte schließlich mit 52 zu 47 Stimmen für einen Krieg gegen den Irak, was 1991 zum Zweiten Golfkrieg führte. Hill & Knowlton erhielt für diese Publikmachung später 14 Millionen Dollar von der US-Regierung.”

Nun bin ich auch über eine weitere Fabrizierung gestolpert. Anscheinend hatte Bush senior vor dem 2. Golfkrieg auch proklamiert, die irakischen Truppen würden sich auf eine Invasion Saudi-Arabiens vorbereiten und Truppen an der Grenze zusammenziehen. Nichts von dem ist geschehen:

“Als George Herbert Walker Bush amerikanische Truppen in den persischen Golf beorderte - um die irakische Invasion Kuwaits vom August 1990 zurückzuschlagen - war es Teil der Argumentation der Regierung, dass die irakische Armee auch Saudi-Arabien bedrohte.

Mit Verweis auf streng geheime Satellitenbilder schätzen Pentagonvertreter Mitte September, dass bis zu 250.000 irakische Truppen und 1.500 Panzer an der Grenze stehen würden und damit einen wichtigen Öllieferanten der USA bedrohen würden.

Doch als die St. Petersburg Times aus Florida in den Besitz zweier Bilder von kommerziellen russischen Satelliten kam, die zur gleichen Zeit gemacht wurden und die gleiche Region darstellten, waren keine irakischen Truppen an der saudischen Grenze zu sehen - nur leere Wüste.

‘Es war ein ziemlich heftiger Schwindel’ sagte Jean Heller, der Journalist der Times der damals die Meldung publik machte’.”

Es kann angesichts der aktuellen Propaganda gegen den Iran nicht oft genug gesagt werden. Regierungen lügen immer, um einen Krieg vom Zaun brechen zu können. Nicht wir müssen beweisen dass die Behauptungen der Regierungen falsch sind, sondern die Beweislast liegt bei den Regierungen. Sie müssen uns davon überzeugen, dass es einen Kriegsgrund gibt. Und wer von uns nichts aus der Vergangenheit lernt, und jeden erlogenen Kriegsgrund akzeptiert, macht sich zum Komplizen.

DaRockwilda

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Politblog.net: Verletzte Irakkriegsheimkehrer müssen bezahlen und werden zu Amokläufern
02/15/2007 03:10 AM

Anleitung zur Kreation von verzweifelten Menschen auf Amerikas Straßen:

1. Man locke die ohnehin verschuldete US-Bevölkerung mit hohen Prämien in einen Vertrag mit der Armee.

2. Man schicke sie in den Fleischwolf Irak

3. Man warte so lange, bis sie im Fleischwolf physisch oder psychisch verletzt werden (bei der momentanen Entwicklung dauert das nicht lange).

4. Wenn die invaliden Soldaten heimkehren macht man ihnen das Leben noch zusätzlich schwer, indem man die Anlockungsprämien zurückfordert:

“Soldaten, die (im Krieg) paralysiert wurden, Gehirnverletzungen davon trugen oder Gliedmaßen verloren haben, schulden der Regierung Geld aus den Prämien, die sie beim Eintritt in die Armee bekommen haben.

Sie müssen das Geld zurückbezahlen, weil sie nicht ihre vereinbarte Dienstzeit abgeleistet haben.”

5. Die desillusionierten Soldaten werden zu unberechenbaren Gefahren für die Gesellschaft:

“Bänder von Überwachungskameras zeigten den letzten Akt des Dramas. Bradley stellte die Bombe, die er von der Armee gestohlen hatte, auf den Tisch des Polizeireviers. Er sagte zu einem verdutzten Polizisten: ‘Ich habe vier Mitglieder meiner Familie getötet. Nicht erschrecken’ und holte eine abgesägte Schrotflinte, Munition und andere Waffen aus seiner Tasche.

Chefermittler Steve Wade erzählte, dass der ehemalige Gefreite der königlichen Artillerie die ganze Zeit über ruhig und unbedrohlich blieb. Später habe er der Polizei erzählt, dass er bevor er sich gestellt hatte ein Bad genommen, seine Kleider gewechselt und ein Nickerchen gemacht habe.”

Dass der Krieg nicht nur die irakische Gesellschaft zerstört, sondern auch die amerikanische, britische und die der anderen am Krieg beteiligten Länder, wird leider oft vergessen. Bush tut diesen Krieg nicht nur den Irakern an (auch wenn ihr Leid unermesslich höher ist), sondern auch seinen eigenen Bürgern.

DaRockwilda

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Politblog.net: Die Flucht nach vorne als Ausweg für bedrängte Staatenlenker
02/15/2007 03:10 AM

Der Text ist von Uri Avnery und handelt eigentlich von Israels Premier Olmert, aber er ist genauso auf jeden anderen mit Problemen jedweder Art konfrontierten Regierungschef und Politiker anwendbar:

“Wenn ein Premierminister eben erst einen Krieg verloren hat, von Korruptionsvorwürfen geplagt ist und zusehen muss, wie seine Zustimmungswerte ins Bodenlose fallen, was kann er tun?

Na er kann mit Provokationen beginnen.

Eine Provokation lenkt Aufmerksamkeit ab, sorgt für Schlagzeilen, erzeugt die Illusion von Macht und Führungskraft.”

Wie gesagt, dieses Verhalten gilt allgemein für alle Politiker. Gerade die Provokation einer handfesten (internationalen) “Krise” ist der letzte Ausweg für Leute, die sich ohne das neue in den Schlagzeilen vertretene Thema mit Rücktrittsforderungen auseinandersetzen müssten.

Diese Beschreibung trifft neben Olmert auch auf seine Kollegen Bush und Blair zu. Blair ist wie Olmert von einem Korruptionsskandal geplagt, und 56% der Briten wollen seinen Rücktritt.

Bei Bush ist es noch schlimmer. Seine Zustimmungswerte liegen bei 37%, und nur durch Befragung der psychisch Kranken sinkt Bush nicht noch tiefer. Den “harten Kerl” muss Bush noch dringender spielen als ein Olmert, denn der so genannte Krieg gegen den Terror ist noch immer Bushs Trumpfkarte bei der Zustimmung (absurderweise, möchte ich hinzufügen). Und zwar gibt es keinen momentan von der Justiz verfolgten Korruptionsfall, aber Bush hat etliche Gründe, den Bürgern keine Zeit zu lassen. Denn mit jedem verstreichenden Tag mehren sich in den USA die Stimmen, die nach einer Amtsenthebung rufen. Es mehren sich die Stimmen von Soldaten, die dem Führer den Gehorsam verweigern. Es mehren sich die Stimmen, die eine echte Untersuchung von 9/11 fordern und genau wissen, dass die Regierung sie in diesem Zusammenhang anlügt.

Wann immer ein “internationaler Zwischenfall” geschieht, sollte man nicht zuletzt im Hinterkopf haben, wer so einen Zwischenfall gerade dringend braucht um von seinen (innenpolitischen) Problemen abzulenken.

DaRockwilda

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Oeffinger Freidenker: BILD auf Kreuzzug, Teil IX
02/15/2007 12:45 AM
Hurra, hurra, die rechten Schmierblätter sind auch wieder da! Der BILD-Kolumnist Wagner, der hier im Blog ja auch schon einige Male negativ erwähnt wurde, hat seinen geistigen Dünnschiss Druckerschwärze werden lassen. Wie Bildblog berichtet, gelingt es dem guten Mann nämlich nicht nur, schlichtweg faktischen Blödsinn zu erzählen - Mohnhaupt wurde angeblich begnadigt -, nein, wie hier weiter gezeigt werden soll hetzt der Kerl auch wieder einmal wild in der Gegend herum.
Nachdem er suggestiv klar gemacht hat, welches Schlaraffenleben Mohnhaupt jetzt angeblich erwartet (geradezu poetisch, der Neuanfang im Frühling), fährt er fort:

Ihre Opfer liegen unter Grabplatten aus grauem Granit. Sie sind für immer tot. Nur Gott, beim Jüngsten Gericht, kann sie befreien.

Die deutsche Justiz hat Sie, vielfache Mörderin, Brigitte Mohnhaupt, begnadigt. Sie dürfen in Freiheit Wind, Wolken, Regen und die Sonne sehen, während Ihre Ermordeten tief unter der Erde liegen. Der Triumph der Mörderin über die Toten behagt mir nicht. Es behagt mir nicht, dass Brigitte Mohnhaupt mit einer Sonnenbrille den Frühling genießt.

Es ist eigentlich ein widerwärtiges Wühlen in ekelerregendstem Schmutz, sich mit so etwas auseinander zu setzen, aber der Kampf gegen Springer verlangt bisweilen solche Opfer. Pathos Ende. Wie hier geltendes Recht mit Füßen getreten und unter Vorspiegelung falscher Tatsachen (die Begnadigung ist ungleich der juristisch-formal korrekten Freilassung; im Gegensatz zu Bildblog glaube ich, dass das mit voller Absicht falsch gemacht wurde) ein Rache- und Hassgefühl beim Leser erzeugt werden soll, lässt unangenehme Erinnerungen an die Schlagzeilen der späten 1960er Jahre aufkommen, in denen ähnliche Gefühle gegen die protestierenden Studenten ("Krawallstudenten") geweckt wurden, die letztlich im Mord an Benno Ohnesorg endeten.[Link] [Cache]

Parteibuch Ticker Feed von 2007-02-14

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Neues Buch von ZEIT-Reporterin Sabine Rückert über Justizskandal: "Unrecht im Namen des Volkes"
02/14/2007 07:38 PM

Unrecht im Namen des Volkes. Ein Justizirrtum und seine Folgen

Mitte Januar 2007 ist das zweite Buch der Gerichtsreporterin der ZEIT, Sabine Rückert, im Verlag Hoffmann und Campe erschienen: „Unrecht im Namen des Volkes".
In kaum drei Wochen wurde es in der Szene der Bürgerrechtler, die sich mit dem gegenwärtigen Zustand der bundesdeutschen Justiz befassen, bekannt und diskutiert.
Sabine Rückert schildert einen Justizskandal, der in seiner kollektiven Ignoranz aus den meisten nie wirklich bekannt gewordenen Justizskandalen der Gegenwart herausragt.
Durch die Zwiespältigkeit der Helfer in unserer Therapiegesellschaft, die finsteren Seiten des deutschen Feminismus, eine außerhalb der Regeln arbeitende und ermittelnde Polizei und Staatsanwaltschaft und ein blindes Gericht kam es zu vernichtenden Fehlurteilen.
Die Autorin berichtet, wie ohne jede Plausibilitätskontrolle der Ermittlungen Urteile gefällt und desto härter vollzogen werden, weil die Verurteilten nicht „geständig" sind.
In dem geschilderten Verfahren ersetzen Hysterie und kollektive Verdächtigung eine verantwortungsvolle Arbeit aller mit dem Fall professionell Befassten.
Diese Urteile sind dank der engagierten Arbeit der Autorin Sabine Rückert und des Hamburger Rechtsanwalts Johann Schwenn nach Jahren aufgehoben worden.
Die Justiz zögerte das nicht mehr aufzuhaltende Wiederaufnahmeverfahren (in 1999 und 2002) über Jahre hinaus, während die zu Unrecht Verurteilten weiter im Gefängnis eine bekanntermaßen unrechtmäßige Strafe absaßen! Erst seit Dezember 2005 bzw. Okt.ober 2006 sind die zu Unrecht wegen sexuellen Missbrauchs Verurteilen freigesprochen!
Nach vielen Jahren des Freiheitsentzuges und nach verantwortungslosem „Opfer" - Schutz einer Lügnerin sind die Schäden für alle Betroffenen irreparabel.
Wer gern gute Krimis liest, kommt auf seine Kosten. Das Buch ist gut geschrieben, der Leser legt es schwer aus der Hand.
Wer aber tief in sich die Ahnung trägt, dass unser Rechtsstaat den Bürgern keine ausreichende Rechts-Sicherheit bietet (das sind immerhin 73% der befragten Bevölkerung), für den ist dieses Buch ein haarsträubendes Lehrstück über die „freischaffenden Möglichkeiten" der Justiz in der Bundesrepublik Deutschland der Gegenwart.
Tote haben keine Lobby
Das Buch von Sabine Rückert deckt umfassend auf, ist sachlich und fair geschrieben. Es stellt einen großen Gewinn für eine spätere Aufarbeitung der gegenwärtigen Justizgeschichte unseres Landes dar.
Am Schluss des Buches wird noch vermerkt, dass der Rechtsanwalt Schwann im Oktober 2006 gegen Richter, Staatsanwaltschaft, medizinische Betreuer des „Opfers" und schließlich gegen das selbsternannte Opfer Strafanzeige gestellt hat.
Die Strafanzeige wegen Rechtsbeugung gegen den verantwortlichen Richter am LG Osnabrück ist bereits abgeschmettert. Der Rechtsanwalt hat Beschwerde eingelegt.

Ich empfehle das Buch „Unrecht im Namen des Volkes" wärmstens. Ich wünsche der mutigen Autorin und ihrem Buch viele Leser. Vom Grundgesetz ist nur die Öffentlichkeit als Wächter über die Justiz vorgesehen. Also muss die Öffentlichkeit auch ihre Aufgabe erfüllen, wenn sie mehr Rechtssicherheit wünscht! Dazu braucht sie solch gute Informationsquellen, also solche Bücher.

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mobbing-gegner.de blog: Gudrun Hoffmann zu „Unrecht im Namen des Volkes"
02/14/2007 04:16 PM


Sabine Rückert „Unrecht im Namen des Volkes"


Ein Justizirrtum und seine Folgen

Mitte Januar 2007 ist das zweite Buch der Gerichtsreporterin der ZEIT, Sabine Rückert, im Verlag Hoffmann und Campe „ Unrecht im Namen des Volkes" erschienen. In kaum drei Wochen wurde es in der Szene der Bürgerrechtler, die sich mit gegenwärtiger Justiz befassen, bekannt und diskutiert.
Sabine Rückert schildert einen Justizskandal, der in seiner Ignoranz besonders auffällig ist.

Durch die Zwiespältigkeit der Helfer in einer Therapiegesellschaft*, die finsteren Seiten des deutschen Feminismus, eine außerhalb der Regeln arbeitende ermittelnde Polizei und Staatsanwaltschaft und ein blindes Gericht kam es zu vernichtenden Fehlurteilen. Die Autorin berichtet, wie ohne jede Plausibilitätskontrolle der Ermittlungen, Urteile gefällt und desto härter vollzogen wurden, weil die Verurteilten nicht „geständig" waren.

Diese Urteile sind dank der engagierten Arbeit der Autorin Sabine Rückert und dem Hamburger Rechtsanwalt Johann Schwenn nach Jahren aufgehoben. Die Justiz zögerte die nicht mehr abzuschmetternden Wiederaufnahmeverfahren (in 1999 und 2002) über Jahre hinaus, während die zu Unrecht verurteilten weiter im Gefängnis einsaßen!

Erst seit Dez. 2005 bzw. Okt. 2006 sind die fälschlich wegen sexuellen Missbrauch Verurteilen freigesprochen!

Nach vielen Jahren des Freiheitsentzuges und einem verantwortungslosen „Opfer"-schutz sind die Schäden für alle Betroffenen irreparabel.

Wer gute Krimis liest, kommt auf seine Kosten. Das Buch ist gut geschrieben, der Leser legt es schwer aus der Hand.

Aber wer tief in sich die Ahnung trägt, unser Rechtsstaat bietet den Bürgern keine ausreichende Rechtssicherheit (73% der befragten Bevölkerung), für den ist dieses Buch ein haarsträubendes Lehrstück über die „freischaffenden Möglichkeiten" die derzeitige Justiz in der Bundesrepublik Deutschland. Da das Buch von Sabine Rückert umfassend aufdeckt, sachlich und fair geschrieben ist, stellt es ein großer Gewinn für eine spätere Aufarbeitung der Justizgeschichte unserer Gegenwart dar.


An Schluss des Buches wird noch vermerkt, dass der Rechtsanwalt Schwann im Oktober 2006 gegen Richter, Staatsanwaltschaft, medizinische Betreuer des „Opfers" und schließlich gegen das vorgebliche Opfer Strafanzeige gestellt haben.

Die Strafanzeige wegen Rechtsbeugung gegen den verantwortlichen Richter am LG Osnabrück ist bereits abgeschmettert. Der Rechtsanwalt hat Beschwerde eingelegt.


Ich empfehle das Buch „Unrecht im Namen des Volkes" wärmstens. Ich wünsche der mutigen Autorin und ihrem Buch viele Leser. Vom Grundgesetz ist nur die Öffentlichkeit als Wächter über die Justiz vorgesehen. Also muss die Öffentlichkeit auch ihre Aufgabe erfüllen, wenn sie mehr Rechtssicherheit wünscht! Dazu brauch sie gute Informationsquellen.



* Therapiegesellschaft (je mehr Therapieangebote, desto mehr Therapiebedürftige, schon um Arbeitsplätze zu sichern.)



Mehr zum Buch finden sie hier in der Zeit online, oder bei Bücher.de.



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Play rough!: Happy Valentine II
02/14/2007 02:48 PM

Dass Neckermann manchmal enorm schräge Sachen im Angebot hat, das sollte wohl jedem klar sein, der den Katalog einmal aufgeschlagen hat, dass es dort aber einen goldenen Blowjob-Award zu kaufen gibt, das sprengt doch wohl den Rahmen des Bekannten. Die Produktbeschreibung zu diesem sehr fragwürdigen nachträglichen Valentinstags-Geschenk gibt dazu übrigens folgende Auskunft:

Der Pokal fürs beste »Blaskonzert«! Ihr Schatz verwöhnt Sie perfekt mit der Zunge und dem Mund? Und Sie wollen ihr als Dankeschön und Liebeserklärung einen Preis verleihen? Dann haben wir das Richtige für Sie! Überreichen Sie ihr den »Blow Job Award«, den sie verdient hat... Wunderschön gearbeitet, aus goldfarbenem Metall, ca. 25 cm hoch.

Bestellen kann man das bei neckermann.de unter Eingabe der Bestellnummer 00707720030000 oder aber man schaut sich nur das Photo hier an. Na dann, Happy Valentine!

Danke an Cem für die Empfehlung.


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Play rough!: Happy Valentine
02/14/2007 11:39 AM

Als Bewunderer gut gemachter Werbung habe ich mich ja schon häufiger geoutet und gerade dieses kleine Werbegeschenk des flanderschen Männermagazins "Ché" passt sogar zum heutigen Valentinstag (was für ein blöder Tag übrigens, aber zu meiner Valentins-Abneigung nächstes Jahr am 14.2. mehr), den man(n) möglicherweise allein verbringen muss, so bleibt es wenigstens bei der Vorstellung, man würde nicht im kalten, leeren Bett schlafen müssen, Prädikat: gut ausgedacht!

[via - ein wirklich toller Werbeblog]


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Buskeismus.de: Sitzungsbericht HansOLG 13.02.2007; Jan Ullrich vs. Prof. Franke; Wegen 76 Euro werden tausende ausgegeben.
02/14/2007 09:20 AM
Jan Ullrich vs. Prof. Franke; Wegen 76 Euro werden tausende ausgegeben.[Link] [Cache]
Politblog.net: Feiths edle Lüge oder wie israelische Spione im Pentagon den Irakkrieg vorbereitet haben
02/14/2007 03:20 AM

Erinnert ihr euch an die guten alten Zeiten, als deutsche Kriegsverbrecher nach dem Zweiten Weltkrieg für ihre Vergehen auch verurteilt wurden?

Das ist heute nicht mehr so. Solange man nur für die Richtigen arbeitet, kann man nach Belieben illegale Angriffskriege vorbereiten. Als Belohnung winkt nicht mehr wie für Hitlers Schergen der Galgen, sondern ein Posten an einer angesehenen Universität.

Die Rede ist natürlich vom berüchtigten “Office of Special Plans”. Dieses wurde vor dem Irakkrieg von führenden PNAC-Mitgliedern innerhalb des Pentagons eingerichtet, um die zögerlichen Geheimdienste zu umgehen und der Regierung und der Öffentlichkeit die Lügen über Saddams Massenvernichtungswaffen aufzutischen. Der ehemalige Verteidigungsminister Donald “Aspartam” Rumsfeld hatte das Büro eingerichtet, und Douglas Feith hatte es geführt.

In Douglas Feiths Büro für professionelle Kriegstreiberei arbeitete auch ein gewisser Larry Franklin. Franklin war ein Spion für Israel. Er tauschte mit Hilfe der israelischen Lobbyorganisation AIPAC und der israelischen Botschaft in Washington geheime Informationen aus. Wichtig ist nun Folgendes: Viel Aufhebens wird darum gemacht, dass Franklin geheime Informationen an Israel weitergegeben hat. Doch die sind relativ unerheblich wie er selbst sagte:

“Ich wusste in meinem Herzen, dass (die israelische Regierung) diese Informationen (bereits) hatte”

Was für Informationen sollte Israel auch von den USA wollen. Viel wichtiger für Israel war es doch in den letzten Jahren, dass die USA gewissen “Informationen” bekommen, die einen Krieg gegen Israels Feinde rechtfertigen würden. Und so verhielt es sich eher umgekehrt, die israelische Seite fütterte ihren Spion im Pentagon mit “Information”, die dieser dann in die nach einem Krieg(sgrund) lechzenden Hände von Feith, Rumsfeld und Co weitergeben konnte:

“(Der Chef der israelischen Botschaft) gab mir weitaus mehr Informationen, als ich ihm gab.”

Israels Rolle in der Kreation der erlogenen Kriegsgründe hat General Shlomo Brom bereits für das "Jaffee Centre for Strategic Studies" der Universität Tel Aviv beschrieben:

“Israel war ein 'vollwertiger Partner' bei den Fehlern der amerikanischen und britischen Geheimdienste, die das Massenvernichtungswaffenprogramm des ehemaligen irakischen Präsidenten Saddam Hussein vor der von den USA angeführten Invasion übertrieben dargestellt hatten.”

Eine weitere Quelle für die Lügen, in diesem Fall für die so genannten Yellowcake-Dokumente, war der ehemalige AIPAC-Mitarbeiter und Chef”philosoph” der NeoCons, Michael Ledeen.

Während Franklin bereits für seine Spionageaktivitäten mit 12 Jahren Gefängnis bestraft wurde und den beiden involvierten AIPAC-Mitgliedern gekündigt wurde, blieb Douglas Feith bis 2005 Staatssekretär für Politik im Pentagon. Von da an hatte er dann einen Posten an der Georgetown Universität inne.

In einer genialen Demonstration von Lahmarschigkeit hat nun der oberste Rechnungsprüfer des Pentagon im Auftrag des Senats einen Bericht über Feiths subversive Aktivitäten erstellt:

“Der Bericht kommt zu dem Schluss dass Feith, während er Regierungsmitglieder über die angeblich starken Verbindungen zwischen Al Kaida und dem Irak unterrichtete, nicht die Ansichten der CIA und anderer US-Geheimdienste wiedergab. Der Bericht erklärt weiter, dass Feith und seine Mitarbeiter versucht haben, Mitglieder dieser Geheimdienste zu diskreditieren und zu umgehen, weil diese die Anschuldigungen von Verbindungen zwischen dem Terrornetzwerk und Saddam Husseins Regierung vehement bestritten.

Senator Ron Wyden, ein Mitglied des Geheimdienstausschusses, sagte auf CNN dass Feiths Handlungen nicht nur ‘falsch’ waren, sondern es auch ‘ernste Fragen darüber ergeben, ob Feith gegen ein Gesetz verstoßen hat, wonach unser Ausschuss informiert werden muss’.”

Es ist bezeichnend für diesen nunmehr demokratischen Senat, dass Wyden zwar irgendwelche Regelverletzungen beklagt, gleichzeitig aber kein Wort darüber verliert, dass Feith und die anderen Lügner einen illegalen Angriffskrieg vorbereitet haben. Wie eingangs erwähnt sollten Feith und seine Komplizen dafür zumindest den Rest ihres Lebens im Gefängnis verbringen anstatt an einer Universität zu lehren.

Feith derweil hat die Frechheit, seine Kriegstreiberei zu verteidigen:

“Es ist gesund, die Informationen der CIA zu hinterfragen. Was die Leute im Pentagon getan haben, war richtig. Es war ‘good government’.”

Man darf gespannt sein, wieviele Menschenleben solches “good government” noch fordern wird. Feiths Antwort ergibt natürlich Sinn, wenn man sie im Sinne von Leo Strauss, einem Vorbild der NeoCons, betrachtet: Das Gehetze gegen den Irak war die “edle Lüge“, die Herrschern erlaubt ist, um mit Hilfe der Proklamierung falscher Behauptungen ein höheres, in ihren Augen gutes Ziel zu erreichen.

Um den Bogen zur aktuellen Situation und den Kriegsvorbereitungen gegen den Iran (Kriegsvorbereitungen, bei denen einmal mehr Israel seine Finger im Spiel hat) zu spannen: Das Office for Special Plans gibt es immer noch. Es ist im Pentagon in den gleichen Räumen untergebracht wie das alte, auch drei der Hauptverantwortlichen sind wieder mit dabei. Zudem hat es im Außenministerium ein Schwesterbüro mit dem Namen “Office for Iranian Affairs” bekommen, das von Dick Cheneys Tochter Liz. Wie viel israelische Spione mit an Bord sind ist bislang noch unbekannt.

Festzuhalten ist also Folgendes: Die Spur der Lügen im Vorfeld des Irakkriges reicht von Israel über AIPAC und die Botschaft über Spione wie Franklin direkt in das Pentagon. Von dort aus wurden sie weitergereicht und fanden sich in Bushs Reden und der unsäglichen Power-Point-Präsentation von Colin Powell vor den Vereinten Nationen wieder.

Einmal mehr muss man hier betonen, dass PNAC und der Rest des Militärisch-Industriellen Komplexes in den USA natürlich nichts lieber wollte als einen Krieg. Es ist nicht so, dass Israel allein die großen USA dazu gebracht hat, den Irak anzugreifen. Aber zeigt diesen Artikel jedem Apologeten, der behauptet, Israel habe beim Irakkrieg ganz unschuldig gar keine Rolle gespielt und sei nur Zuschauer gewesen.

DaRockwilda

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Berater von Peretz: Müssen die Amerikaner und Europäer wachrütteln
02/14/2007 03:20 AM

Uri Lubrani, der ehemalige israelische Botschafter im Iran und jetzige Berater des Verteidigungsministers Amir Peretz, über Israels Anstrengungen, Amerika und den Rest der Welt in einen weiteren Krieg gegen Israels Feinde zu ziehen:

“Die USA verstehen nicht die (vom Iran ausgehende) Gefahr und haben nicht genug getan. Die Amerikaner und Europäer müssen wachgerüttelt werden.”

Wachgerüttelt? Doch nicht etwa mit einem zeitlich geschickten False-Flag Terrorangriff auf ein westliches Ziel, das man dann den Iranern in die Schuhe schieben kann?

Hier noch einmal aus einem älteren Artikel weitere Beweise dafür, dass Israel den Westen zu einem Krieg bringen will:

Der israelische General Oded Tira fordert dies ganz offen in einem Kommentar in den YNet-News:

“Präsident Bush hat nicht die politische Kraft, um den Iran anzugreifen. Weil ein amerikanischer Angriff auf den Iran für Israel lebenswichtig ist, müssen wir (Bush) helfen indem wir die demokratische Partei und amerikanische Zeitungsredakteure überzeugen. Wir müssen dies tun, um das Thema Iran (…) ohne einen Zusammenhang zum Fehler im Irak darzustellen.”

Auch der ehemalige israelische Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte die Lobbyarbeit:

“(Israel) muss sofort eine aufwändige, weltweite Öffentlichkeitskampagne starten, vor Allem in den USA. Das Ziel ist es Präsident Bush dazu zu ermutigen, sein Versprechen, einen Iran mit Atomwaffen nicht zuzulassen, einzuhalten. Wir müssen der Regierung, dem Kongress und der amerikanischen Öffentlichkeit klar machen, dass ein Iran mit Atomwaffen nicht nur eine Gefahr für Israel, sondern für Amerika und die gesamte Welt darstellt.”

Der ehemalige Chefwaffeninspekteur der UNO, Scott Ritter, hat darüber ein Buch geschrieben und gesagt:

“Und es darf kein Zweifel daran bestehen: Wenn es zu einem Krieg der USA gegen den Iran kommt, dann wird es ein Krieg sein der in Israel gemacht wurde und nirgends sonst.”

DaRockwilda

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Politblog.net: Wieder ein schönes Bild von fundamentalistischen Siedlern in Israel
02/14/2007 03:20 AM

siedlerinklein.JPG

In seiner ganzen Pracht zu finden auf der Internetseite des World Press Photo-Preises. Zu sehen ist eine israelische Siedlerin, die sich vehement gegen die Räumung einer illegalen Siedlung in der Westbank wehrt.

Man lese auch hier:

Lapid: Israelische Siedler verhalten sich wie die Antisemiten während der Judenverfolgung

DaRockwilda

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Play rough!: noch ca. 115 mal schlafen
02/14/2007 01:30 AM

...dann ist es endlich so weit und Ocean's 13 kommt ins Kino, in den USA jedenfalls, aber wenn man dann schonmal so lange gewartet hat, kommt es auf ein paar Tage auch nicht mehr an, hach, ich freu mich drauf:


Vorfreude direkt bei Youtube


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